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Home - Fachinformation zu Mucofluid 200 - Änderungen - 27.01.2026
46 Änderungen an Fachinfo Mucofluid 200
  • -Acetylcysteinum
  • +Acetylcysteinum.
  • -Wasserfreie Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Macrogol 6000, Zitronenaroma, Mandarinenaroma, Aspartam (E 951) 15 mg, Acesulfam-Kalium, Betacaroten (E 160a), Saccharose 0.75 mg, Riboflavinphosphat-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid.
  • -1 Brausetablette enthält 345 mg (15 mmol) Natrium.
  • -
  • -
  • +Mannitol, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (enthält 0.44 mg Natrium), Aspartam 9 mg, Zitronensaft-Aroma, hochdisperses Siliciumdioxid, Acesulfam-Kalium, Magnesiumstearat.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Tabletten zu 200 mg Acetylcystein zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (mit Zierbruchrille).
  • +
  • -Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene:
  • -600 mg täglich (1-mal täglich 1 Brausetablette zu 600 mg)
  • -Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren:
  • -Mucofluid 600 Brausetabletten dürfen bei Kindern unter 12 Jahren (Mukoviszidose: bei Kindern unter 6 Jahren) nicht verwendet werden.
  • +Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben (3-mal täglich 1 Tablette zu 200 mg oder 1-mal täglich 3 Tabletten zu 200 mg in Wasser aufgelöst einnehmen).
  • -Langzeitbehandlung bei chronischen Erkrankungen
  • -Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich (1-mal täglich eine Brausetablette zu 600 mg). Therapiedauer auf maximal 3-6 Monate beschränkt.
  • +Langzeitbehandlung bei chronischen Erkrankungen:
  • +Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene: 400-600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben. Therapiedauer auf maximal 3-6 Monate beschränkt.
  • -Kinder über 6 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich (1-mal täglich eine Brausetablette zu 600 mg).
  • +Kinder über 6 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben (3-mal täglich 1 Tablette zu 200 mg oder 1-mal täglich 3 Tabletten zu 200 mg in Wasser aufgelöst einnehmen).
  • -Die Brausetablette in einem Glas kaltem oder heissem Wasser auflösen.
  • -Es wird davon abgeraten, Mucofluid gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln aufzulösen.
  • +Mucofluid Tabletten können gelutscht, geschluckt oder in Wasser aufgelöst, eingenommen werden. Es wird davon abgeraten, Mucofluid gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln aufzulösen.
  • -Der leichte Schwefelgeruch, der beim Öffnen der Röhrchen entsteht, verflüchtigt sich schnell und hat keinen Einfluss auf die Wirkung des Präparates.
  • +Der leichte Schwefelgeruch, der beim Aufreissen der Durchdrückfolie entsteht, verflüchtigt sich schnell und hat keinen Einfluss auf die Wirkung des Präparates.
  • -Mucofluid 600 Brausetabletten dürfen wegen ihres hohen Wirkstoffgehaltes bei Kindern unter 12 Jahren (Mukoviszidose: bei Kindern unter 6 Jahren) nicht verwendet werden.
  • -Die gleichzeitige Verwendung eines Antitussivums ist medizinisch nicht sinnvoll. Es kann über die Hemmung des Hustenreflexes und der physiologischen Selbstreinigung der Atemwege zu einem Sekretstau mit dem Risiko eines Bronchospasmus und einer Atemwegsinfektion führen.
  • +Die gleichzeitige Verabreichung eines Antitussivums ist medizinisch nicht sinnvoll. Es kann über die Hemmung des Hustenreflexes und der physiologischen Selbstreinigung der Atemwege zu einem Sekretstau mit dem Risiko eines Bronchospasmus und einer Atemwegsinfektion führen.
  • -Mukolytische Wirkstoffe können bei Kindern unter 2 Jahren zu Atembehinderungen führen. Wegen physiologischen Eigenheiten der Atemwege dieser Altersgruppe kann die Fähigkeit zur physiologischen Selbstreinigung limitiert sein. Deswegen sollten mukolytische Wirkstoffe nicht bei Kindern unter 2 Jahren angewendet werden (siehe auch «Kontraindikationen»).
  • +Mukolytische Wirkstoffe können bei Kindern unter 2 Jahren zu Atembehinderungen führen. Wegen physiologischen Eigenheiten der Atemwege dieser Altersgruppe kann die Fähigkeit zur physiologischen Selbstreinigung limitiert sein. Deswegen sollten mukolytische Wirkstoffe nicht bei Kindern unter 2 Jahren angewendet werden (siehe auch "Kontraindikationen" ).
  • -Natrium
  • -Dieses Arzneimittel enthält 345 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 17% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 15 mg Aspartam pro Brausetablette.
  • -Saccharose
  • -Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 9 mg Aspartam pro Tablette. Bei Patienten, die an Phenylketonurie leiden muss beachtet werden, dass Aspartam als Phenylalanin-Quelle enthalten ist.
  • +Natrium
  • +Mucofluid 200 enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 Tablette, d.h. es ist nahezu natriumfrei.
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Aktivkohle bei Intoxikationen kann die Wirkung von gastrointestinal verabreichtem Acetylcystein verringern. Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika durch Acetylcystein betreffen bisher ausschliesslich in vitro-Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Dennoch soll aus Sicherheitsgründen die orale Applikation von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen.
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Aktivkohle bei Intoxikationen kann die Wirkung von gastrointestinal verabreichtem Acetylcystein verringern.
  • +Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika durch Acetylcystein betreffen bisher ausschliesslich in-vitro-Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Dennoch soll aus Sicherheitsgründen die orale Applikation von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen.
  • -Gleichzeitige Verabreichung eines Antitussivums: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Gleichzeitige Verabreichung eines Antitussivums: siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Bei prädisponierten Patienten kann eine Hypersensibilität in Form von Reaktionen der Haut und der Atmungsorgane auftreten und bei solchen mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale können Bronchospasmen auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden. In den meisten dieser berichteten Fälle wurde mindestens ein weiterer Arzneistoff gleichzeitig eingenommen, durch den möglicherweise die beschriebenen mukokutanen Wirkungen verstärkt werden könnten.
  • +Bei prädisponierten Patienten kann eine Hypersensibilität in Form von Reaktionen der Haut und der Atmungsorgane auftreten und bei solchen mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale können Bronchospasmen auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden. In den meisten dieser berichteten Fälle wurde mindestens ein weiterer Arzneistoff gleichzeitig eingenommen, durch den möglicherweise die beschriebenen mukokutanen Wirkungen verstärkt werden könnten.
  • -Die Ausatmungsluft kann – wahrscheinlich durch Abspaltung von Schwefelwasserstoff aus dem Wirkstoff – vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen
  • +Die Ausatmungsluft kann – wahrscheinlich durch Abspaltung von Schwefelwasserstoff aus dem Wirkstoff – vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.
  • +Nach Einnahme von 600 mg Acetylcystein in Form von Tabletten beträgt die maximale Plasmakonzentration des totalen Acetylcysteins (frei und gebunden) 3,40 µg/ml (20,83 nmol/ml) bei einer tmax von 0,71 Std. (43 min). Die Fläche unter der Kurve (AUC) beträgt 10,06 µg*h/ml.
  • -Im Organismus findet sich das Acetylcystein teils unverändert, teils als oxidative Metaboliten sowohl in freier Form, als auch reversibel an Plasmaproteine über Disulfidbrücken gebunden.
  • -Acetylcystein verteilt sich überwiegend im wässrigen Milieu des Extrazellulärraumes. Es lokalisiert sich vor allem in der Leber, den Nieren, der Lunge sowie im Bronchialschleim.
  • +Im Organismus findet sich das Acetylcystein teils unverändert, teils als oxidative Metaboliten sowohl in freier Form, als auch reversibel an Plasmaproteine über Disulfidbrücken gebunden. Acetylcystein verteilt sich überwiegend im wässrigen Milieu des Extrazellulärraumes.
  • +Es lokalisiert sich vor allem in der Leber, den Nieren, der Lunge sowie im Bronchialschleim.
  • -Bei 6 Probanden wurde bei intravenöser Verabreichung von 200 mg Acetylcystein eine Eliminations-Halbwertszeit für reduzierte Formen von 1,95 (0,95-3,57) und für das Gesamt- Acetylcystein von 5,58 (4,1-9,5) Stunden gefunden; bei oraler Verabreichung einer 400 mg Brausetablette (nicht identisch mit den Mucofluid-Formulierungen) betrug die Halbwertszeit für das Gesamt- Acetylcystein 6,25 (4,59-10,6) Stunden.
  • +Bei 6 Probanden wurde bei intravenöser Verabreichung von 200 mg Acetylcystein eine Eliminations-Halbwertszeit für reduzierte Formen von 1,95 (0,95-3,57) und für das Gesamt- Acetylcystein von 5.58 (4,1-9,5) Stunden gefunden; bei oraler Verabreichung einer 400 mg Brausetablette (nicht identisch mit den Mucofluid-Formulierungen) betrug die Halbwertszeit für das Gesamt- Acetylcystein 6.25 (4,59-10,6) Stunden.
  • -Embryo/Fötotoxizitätsstudien wurden bei trächtigen Kaninchen und Ratten mittels oraler Gabe von Acetylcystein während der Organogenese-Periode durchgeführt. Bei keiner der beiden experimentellen Studien wurden missgebildete Föten beobachtet. Fertilitätsstudien wurden mit oral appliziertem Acetylcystein bei Ratten durchgeführt.
  • -Die Behandlung von weiblichen Ratten mit oralen Dosen von bis zu 1000 mg/kg /Tag ergab keine Hinweise auf Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität.
  • +Embryo/Fötotoxizitätsstudien wurden bei trächtigen Kaninchen und Ratten mittels oraler Gabe von Acetylcystein während der Organogenese-Periode durchgeführt. Bei keiner der beiden experimentellen Studien wurden missgebildete Föten beobachtet.
  • +Fertilitätsstudien wurden mit oral appliziertem Acetylcystein bei Ratten durchgeführt.
  • +Die Behandlung von weiblichen Ratten mit oralen Dosen von bis zu 1000 mg/kg/Tag ergab keine Hinweise auf Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität.
  • -Acetylcystein kann die kolorimetrische Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen. Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.
  • +Acetylcystein kann die kolorimetrische Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen.
  • +Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C), vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25°C), vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und für Kinder unerreichbar aufbewahren
  • -54450 (Swissmedic).
  • +50964 (Swissmedic).
  • -Brausetabletten zu 600 mg: 7, 14. (D)
  • +Lösliche Tabletten (mit Zierbruchrille) zu 200 mg: 30. (D)
  • -April 2025
  • +April 2025.
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