| 12 Änderungen an Fachinfo Calcium-Acetat-Phosphatbinder Bichsel |
-Wegen Hypercalcämiegefahr ist eine strenge Kontrolle (anfangs 2× wöchentlich) der Serumcalciumkonzentration notwendig. Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz können durch Calciumzufuhr mit der Nahrung eine Hypercalcämie entwickeln. Es dürfen während der Behandlung mit Calcium-Acetat keine weiteren Calcium-Präparate eingenommen werden. Wenn bei chronischer Niereninsuffizienz eine Dauertherapie mit Calcium-Acetat erforderlich ist, müssen insbesondere bei gleichzeitiger Gabe von Vitamin-D-Präparaten die Serumphosphat- und Serumcalciumspiegel kontrolliert werden (siehe «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Wegen Hypercalcämiegefahr ist eine strenge Kontrolle (anfangs 2× wöchentlich) der Serumcalciumkonzentration notwendig. Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz können durch Calciumzufuhr mit der Nahrung eine Hypercalcämie entwickeln. Es dürfen während der Behandlung mit Calcium-Acetat keine weiteren Calcium-Präparate eingenommen werden. Wenn bei chronischer Niereninsuffizienz eine Dauertherapie mit Calcium-Acetat erforderlich ist, müssen insbesondere bei gleichzeitiger Gabe von Vitamin-D-Präparaten die Serumphosphat- und Serumcalciumspiegel kontrolliert werden (siehe "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Calcium hemmt die Aufnahme von Biphosphonaten, Schilddrüsenhormonen sowie Tetracyclinen, Cephalosporinen, Chinolonen wie Ciprofloxacin und Norfloxacin, Fluorid- und Estramustin- und oral applizierten Eisenpräparaten sowie Ketokonazol in das Blut (Wirkungsminderung). Deshalb sollte der zeitliche Abstand zwischen diesen Präparaten und der Calcium-Acetat-Einnahme mindestens 2 Stunden betragen.
- +Calcium hemmt die Aufnahme von Biphosphonaten, Schilddrüsenhormonen sowie Tetracyclinen, Cephalosporinen, Chinolonen wie Ciprofloxacin und Norfloxacin, Fluorid- und Estramustin- und oral applizierten Eisenpräparaten sowie Ketokonazol in das Blut (Wirkungsminderung). Deshalb sollte der zeitliche Abstand zwischen diesen Präparaten und der Calcium-Acetat-Einnahme mindestens 2 Stunden betragen.
-Unter Calcium-Acetat können Hypercalcämien auftreten. Eine milde Hypercalcämie kann symptomlos sein oder kann sich durch Muskelschwäche und gastrointestinale Beschwerden (Bauchschmerzen, Obstipation, Übelkeit und Erbrechen) manifestieren. Bei länger andauernder und schwerer Hypercalcämie können Bewusstseinsstörungen (z.B. Lethargie, in extremen Fällen Verwirrung, Stupor und Koma) auftreten. Aus diesem Grund sind regelmässige Kontrollen der Serumspiegel von Calcium und Phosphat unerlässlich (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Unter Calcium-Acetat können Hypercalcämien auftreten. Eine milde Hypercalcämie kann symptomlos sein oder kann sich durch Muskelschwäche und gastrointestinale Beschwerden (Bauchschmerzen, Obstipation, Übelkeit und Erbrechen) manifestieren. Bei länger andauernder und schwerer Hypercalcämie können Bewusstseinsstörungen (z.B. Lethargie, in extremen Fällen Verwirrung, Stupor und Koma) auftreten. Aus diesem Grund sind regelmässige Kontrollen der Serumspiegel von Calcium und Phosphat unerlässlich (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-ATC-Code: V03AE07
- +ATC-Code: V03AE07
-Calcium-Acetat-Phosphatbinder «Bichsel» bindet im Magen-Darm-Trakt Phosphationen aus dem Speisebrei und bewirkt eine Verminderung der Phosphatresorption. Der beim niereninsuffizienten Patienten erhöhte Phosphatspiegel wird stabilisiert und gesenkt.
- +Calcium-Acetat-Phosphatbinder "Bichsel" bindet im Magen-Darm-Trakt Phosphationen aus dem Speisebrei und bewirkt eine Verminderung der Phosphatresorption. Der beim niereninsuffizienten Patienten erhöhte Phosphatspiegel wird stabilisiert und gesenkt.
-Calcium-Acetat-Phosphatbinder-Kapseln «Bichsel» sollen nur bis zu dem mit «EXP» gekennzeichneten Datum verwendet werden.
- +Calcium-Acetat-Phosphatbinder-Kapseln "Bichsel" sollen nur bis zu dem mit "EXP" gekennzeichneten Datum verwendet werden.
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