| 126 Änderungen an Fachinfo Zithromax |
-Zithromax 100 mg, Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel: Saccharum 1.9356 g, trinatrii phosphas anhydricus, hydroxypropylcellulosum, xanthani gummi; Aromatica: Aroma cerasi artificiale (enthält alcohol benzylicus, natrium), aroma vanillae artificiale (enthält glucosum, ethanolum, natrium, propylenglycolum (E 1520), sulfuris dioxidum (E 220)), aroma bananae artificiale (enthält propylenglycolum (E 1520), alcohol benzylicus, natrium).
-1 Beutel zu 100 mg enthält 1.9356 g Zucker, 3.7 mg Natrium, 14.0 mg Glucose, 0.008 mg Ethanol, 0.000175 mg Benzylalkohol und 0.00015 mg Schwefeldioxid (E 220).
-Zithromax 300 mg, Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel: Saccharum 5.8068 g, trinatrii phosphas anhydricus, hydroxypropylcellulosum, xanthani gummi; Aromatica: Aroma cerasi artificiale (enthält alcohol benzylicus, natrium), aroma vanillae artificiale (enthält glucosum, ethanolum, natrium, propylenglycolum (E 1520), sulfuris dioxidum (E 220)), aroma bananae artificiale (enthält propylenglycolum (E 1520), alcohol benzylicus, natrium).
-1 Beutel zu 300 mg enthält 5.8068 g Zucker, 11.1 mg Natrium, 42.0 mg Glucose, 0.025 mg Ethanol, 0.000525 mg Benzylalkohol und 0.00045 mg Schwefeldioxid (E 220).
-Zithromax 500 mg, Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel: Saccharum 4.82122 g, trinatrii phosphas anhydricus, hydroxypropylcellulosum, xanthani gummi; Aromatica: Aroma cerasi artificiale (enthält alcohol benzylicus, natrium), aroma vanillae artificiale (enthält glucosum, ethanolum, natrium, propylenglycolum (E 1520), sulfuris dioxidum (E 220)), aroma bananae artificiale (enthält propylenglycolum (E 1520), alcohol benzylicus, natrium).
-1 Beutel zu 500 mg enthält 4.82122 g Zucker, 18.5 mg Natrium, 35.3 mg Glucose, 0.021 mg Ethanol, 0.000444 mg Benzylalkohol und 0.00038 mg Schwefeldioxid (E 220).
- +Filmtabletten zu 250 mg: Amylum pregelificatum, Calcii hydrogenophosphas anhydricus, Carmellosum natricum conexum (corresp. max. 0.81 mg natrium), Magnesii stearas, Natrii laurilsulfas (corresp. 0.1 mg natrium); Überzug: Lactosum monohydricum 7.2 mg, Hypromellosum (E 464), Titanii dioxidum (E 171), Triacetinum.
- +Natriumgesamtgehalt pro Filmtablette: 0.91 mg.
- +Filmtabletten zu 500 mg: Amylum pregelificatum, Calcii hydrogenophosphas anhydricus, Carmellosum natricum conexum (corresp. max. 1.62 mg natrium), Magnesii stearas, Natrii laurilsulfas (corresp. 0.2 mg natrium); Überzug: Lactosum monohydricum 14.4 mg, Hypromellosum (E 464), Titanii dioxidum (E 171), Triacetinum.
- +Natriumgesamtgehalt pro Filmtablette: 1.82 mg.
- +Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (200 mg/5 ml): Saccharum 3.87 g, Trinatrii phosphas anhydricus (corresp. 7.4 mg natrium), Hydroxypropylcellulosum, Xanthani Gummi; Aromatica: Aroma cerasi artificiale (alcohol benzylicus 0.0003 mg, natrium 0.01 mg), Aroma vanillae artificiale (glucosum 28.0 mg, ethanolum 0.02 mg, natrium 0.003 mg, propylenglycolum (E 1520), sulfuris dioxidum (E 220) 0.0003 mg), Aroma bananae artificiale (propylenglycolum (E 1520), alcohol benzylicus 0.00005 mg, natrium 0.02 mg).
- +5 ml zubereitete Suspension enthalten 3.87 g Zucker, 7.4 mg Natrium, 28.0 mg Glucose, 0.02 mg Ethanol, 0.00035 mg Benzylalkohol und 0.0003 mg Schwefeldioxid (E 220).
-Der Zuckergehalt des Beutels muss berücksichtigt werden, wenn Zithromax Beutel für Diabetiker verschrieben wird.
- +Der Zuckergehalt der Suspension muss berücksichtigt werden, wenn Zithromax Suspension für Diabetiker verschrieben wird.
-Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel:
-Zithromax 100 mg: Die mit einem Beutel zubereitete Suspension enthält 100 mg Azithromycin ut. A. dihydricum.
-Zithromax 300 mg: Die mit einem Beutel zubereitete Suspension enthält 300 mg Azithromycin ut. A. dihydricum.
-Zithromax 500 mg: Die mit einem Beutel zubereitete Suspension enthält 500 mg Azithromycin ut. A. dihydricum.
-Azithromycin Beutel enthalten ein trockenes Pulver, das bei Zugabe in Wasser eine weisse bis gebrochen weisse Suspension ergibt.
- +Filmtablette:
- +Filmtablette zu 250 mg: 1 Filmtablette enthält 250 mg Azithromycinum ut A. dihydricum. Die Filmtabletten sind weiss, kapselförmig und graviert mit "ZTM 250" .
- +Filmtablette zu 500 mg: 1 Filmtablette enthält 500 mg Azithromycinum ut A. dihydricum. Die Filmtabletten sind weiss, kapselförmig, graviert mit "ZTM 500" und mit Zierbruchrille.
- +Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:
- +5 ml zubereitete Suspension enthalten 200 mg Azithromycin ut. A. dihydricum. Azithromycin Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen ist ein trockenes Pulver, das nach Zubereitung mit Wasser eine weisse bis gebrochen weisse Suspension ergibt.
--Prophylaxe der intrazellulären Mycobacterium avium-Komplex-Infektion (MAK) bei HIV infizierten Patienten über 12 Jahren, die weniger als 100 CD4-Lymphozyten/µl haben.
- +-Prophylaxe der intrazellulären Mycobacterium avium-Komplex-Infektion (MAK) bei HIV infizierten Patienten über 12 Jahren, die weniger als 100 CD4-Lymphozyten/µl haben.
-Zithromax soll einmal täglich eingenommen werden und kann zusammen mit der Nahrung oder ohne Nahrung eingenommen werden.
- +Zithromax soll einmal täglich eingenommen werden.
- +Die 250 mg Zithromax Filmtabletten sollen ganz geschluckt und nicht geteilt werden.
- +Die 500 mg Zithromax Filmtabletten können zur Erleichterung der Einnahme geteilt werden, nicht aber zur Verwendung einer halben Einheit.
- +Zithromax Filmtabletten und Suspension können zusammen mit der Nahrung oder ohne Nahrung eingenommen werden.
-Die Gesamtdosis beträgt 1'500 mg und soll wie folgt verabreicht werden: 1.-3. Tag: 500 mg pro Tag (1 Beutel zu 500 mg).
- +Die Gesamtdosis beträgt 1'500 mg und soll wie folgt verabreicht werden: 1.-3. Tag: 500 mg pro Tag (1 Filmtablette zu 500 mg oder 2 Filmtabletten zu 250 mg).
-Sexuell übertragbare Krankheiten, welche durch Chlamydia trachomatis hervorgerufen werden, werden mit einer oralen Einmaldosis von 1'000 mg Azithromycin (2 Beutel zu 500 mg) behandelt.
- +Sexuell übertragbare Krankheiten, welche durch Chlamydia trachomatis hervorgerufen werden, werden mit einer oralen Einmaldosis von 1'000 mg Azithromycin (2 Filmtabletten zu 500 mg oder 4 Filmtabletten zu 250 mg) behandelt.
-Zur Prophylaxe gegen MAK-Infektionen bei Patienten mit HIV-Infektionen beträgt die Dosis 1'200 mg einmal pro Woche (4 Beutel zu 300 mg).
- +Zur Prophylaxe gegen MAK-Infektionen bei Patienten mit HIV-Infektionen beträgt die Dosis 1'200 mg einmal pro Woche (30 ml Suspension (200 mg/5 ml)).
-Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 45 kg sollten mit der Zithromax Suspension oder den Zithromax Beuteln behandelt werden. Resultate mit Kindern unter 6 Monaten fehlen.
-Gewicht (kg) Alter (Jahre) Dosierung Packung
-<20 >½-4 1.-3. Tag: einmal täglich Bei Kindern mit einem KG
- 10 mg/kg KG (Bei Kindern von genau 10 kg Beutel
- mit einem KG von genau 10 3x100 mgKinder mit einem
- kg 1 Beutel zu 100 mg. davon abweichenden KG sind
- Kinder mit einem davon mit Zithromax, Pulver zur
- abweichenden KG sind mit Herstellung einer
- Zithromax, Pulver zur Suspension zum Einnehmen
- Herstellung einer zu behandeln.
- Suspension zum Einnehmen
- zu behandeln)
-20-25 4-7 1.-3. Tag: einmal täglich Beutel 6x100 mg
- 2 Beutel zu 100 mg
-26-35 8-11 1.-3. Tag: einmal täglich Beutel 3x300 mg
- 1 Beutel zu 300 mg
-36-45 12-14 1.-3. Tag: einmal täglich Beutel 3x100 mg und 3x300
- 1 Beutel zu 100 mg und 1 mg
- Beutel zu 300 mg
->45 Erwachsenen-Dosierung1.-3.T Beutel 3x500 mg
- ag: einmal täglich 500 mg
- +Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 45 kg sollten mit der Zithromax Suspension oder mit Azithromycin Sachets behandelt werden. Resultate mit Kindern unter 6 Monaten fehlen.
- +Für Kinder, die weniger als 20 kg wiegen, soll die Azithromycin Suspension so genau wie möglich mit Hilfe der beigelegten 10 ml Dosier-Spritze abgemessen werden. Die Dosierspritze ist mit 0.25 ml Markierungen eingeteilt. 0.25 ml Suspension entsprechen 10 mg Azithromycin.
- +Bei Kindern, die 20 kg oder mehr wiegen, soll die Azithromycin Suspension mit Hilfe des beigelegten 5 ml Messlöffels entsprechend den folgenden Dosierungsempfehlungen verabreicht werden.
- +Gewicht (kg) Alter (Jahre) Dosierung Packung
- +<20 >½-4 1.-3. Tag: einmal täglich 10 Suspension 15 ml (600
- + mg/kg KG (Dosierspritze mg Flasche)
- + verwenden; 0.25 ml = 10 mg)
- +20-25 4-7 1.-3. Tag: einmal täglich 1 Suspension 15 ml (600
- + Messlöffel = 5 ml (200 mg) mg Flasche)
- +26-35 8-11 1.-3. Tag: einmal täglich 1½ Suspension 30 ml
- + Messlöffel = 7.5 ml (300 mg) (1'200 mg Flasche)
- +36-45 12-14 1.-3. Tag: einmal täglich 2 Suspension 30 ml
- + Messlöffel = 10 ml (400 mg) (1'200 mg Flasche)
- +>45 Erwachsenen-Dosierung 1.-3. Filmtabletten 6x250 mg
- + Tag: einmal täglich 500 mg bzw. 3x500 mg
-
- +Zithromax Filmtabletten sollen nur an Kinder, die über 45 kg wiegen, verabreicht werden.
-Bei Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) 10-80 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich. Azithromycin sollte bei Patienten mit einer GFR <10 ml/min mit Vorsicht verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Bei Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) 10-80 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich. Azithromycin sollte bei Patienten mit einer GFR <10 ml/min mit Vorsicht verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Zithromax Beutel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die vorgängige Nahrungseinnahme kann die gastrointestinale Verträglichkeit von Azithromycin verbessern.
-Anweisung zur Auflösung der Beutel vgl. Rubrik "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" .
- +Die Filmtabletten sollen ganz geschluckt und nicht geteilt werden.
- +Zithromax Filmtabletten und Suspension können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die vorgängige Nahrungseinnahme kann die gastrointestinale Verträglichkeit von Azithromycin verbessern.
- +Anweisung zur Zubereitung der Zithromax Suspension (200 mg/5 ml) vgl. Rubrik "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" .
-Bei Patienten mit einer GFR <10 ml/min wurde ein Anstieg der systemischen Exposition gegenüber Azithromycin um 33% beobachtet (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Bei Patienten mit einer GFR <10 ml/min wurde ein Anstieg der systemischen Exposition gegenüber Azithromycin um 33% beobachtet (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Zithromax Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel enthält Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Zithromax Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension enthält Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Zithromax Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel enthält Glucose. Patienten mit der seltenen Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Zithromax Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension enthält Glucose. Patienten mit der seltenen Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Lactose
- +Zithromax Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Beutel, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette bzw. pro Messlöffel (5 ml), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Zithromax 100 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.008 mg Alkohol (Ethanol) pro Beutel.
-Zithromax 300 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.025 mg Alkohol (Ethanol) pro Beutel.
-Zithromax 500 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.021 mg Alkohol (Ethanol) pro Beutel.
-Die Menge in 1 Beutel dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein.
- +Zithromax Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension enthält 0.02 mg Alkohol (Ethanol) pro Messlöffel (5 ml). Die Menge in 5 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein.
-Zithromax 100 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.000175 mg Benzylalkohol pro Beutel.
-Zithromax 300 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.000525 mg Benzylalkohol pro Beutel.
-Zithromax 500 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält 0.000444 mg Benzylalkohol pro Beutel.
- +Zithromax Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension enthält 0.00035 mg Benzylalkohol pro Messlöffel (5 ml).
-Dieses Arzneimittel enthält Schwefeldioxid und kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen.
- +Zithromax Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension enthält Schwefeldioxid und kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeits-reaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen.
-Für viele über das Cytochrom P450-System metabolisierten Substanzen haben pharmakokinetische Interaktionsstudien bei Versuchspersonen gezeigt, dass ihre gleichzeitige Verabreichung mit Azithromycin in den üblichen empfohlenen Dosen nicht zu wesentlich erhöhten Plasmakonzentrationen des Medikamentes oder seines aktiven Metaboliten führt. (Beispiele siehe Tabelle 1 und 2).
- +Für viele über das Cytochrom P450-System metabolisierten Substanzen haben pharmakokinetische Interaktionsstudien bei Versuchspersonen gezeigt, dass ihre gleichzeitige Verabreichung mit Azithromycin in den üblichen empfohlenen Dosen nicht zu wesentlich erhöhten Plasmakonzentrationen des Medikamentes oder seines aktiven Metaboliten führt. (Beispiele siehe Tabelle 1 und 2).
-In einer pharmakokinetischen Studie mit gesunden Probanden, die 500 mg Azithromycin täglich oral über 3 Tage erhielten und dann eine orale Einzeldosis von 10 mg/kg Ciclosporin einnahmen, waren Cmax und AUC0-5 von Ciclosporin signifikant erhöht. Cmax von Ciclosporin ohne gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin betrug 1'334 ng/ml (834-1'698 ng/ml), bei gleichzeitiger Verabreichung von Azithromycin 1'651 ng/ml (1'378-2'228 ng/ml). Ohne gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin betrugen AUC0-5 bzw. AUC0-∞ von Ciclosporin 4'922 ng/ml•h (2'632-6'824 ng/ml•h) bzw. 11'616 ng/ml•h (9'138-14'486 ng/ml•h), bei gleichzeitiger Verabreichung von Azithromycin lagen die entsprechenden Werte bei 5'771 ng/ml•h (4'742-7'300 ng/ml•h) bzw. 11'557 ng/ml•h (8'672-15'078 ng/ml•h). Bevor die gleichzeitige Verabreichung dieser Arzneimittel in Betracht gezogen wird, ist daher Vorsicht geboten, da das Potential für das Auftreten von unerwünschten Wirkungen erhöht sein könnte. Wenn eine gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel notwendig ist, müssen die Ciclosporinkonzentrationen regelmässig kontrolliert und allfällige Dosisanpassungen vorgenommen werden.
- +In einer pharmakokinetischen Studie mit gesunden Probanden, die 500 mg Azithromycin täglich oral über 3 Tage erhielten und dann eine orale Einzeldosis von 10 mg/kg Ciclosporin einnahmen, waren Cmax und AUC0-5 von Ciclosporin signifikant erhöht. Cmax von Ciclosporin ohne gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin betrug 1'334 ng/ml (834-1'698 ng/ml), bei gleichzeitiger Verabreichung von Azithromycin 1'651 ng/ml (1'378-2'228 ng/ml). Ohne gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin betrugen AUC0-5 bzw. AUC0-∞ von Ciclosporin 4'922 ng/ml•h (2'632-6'824 ng/ml•h) bzw. 11'616 ng/ml•h (9'138-14'486 ng/ml•h), bei gleichzeitiger Verabreichung von Azithromycin lagen die entsprechenden Werte bei 5'771 ng/ml•h (4'742-7'300 ng/ml•h) bzw. 11'557 ng/ml•h (8'672-15'078 ng/ml•h). Bevor die gleichzeitige Verabreichung dieser Arzneimittel in Betracht gezogen wird, ist daher Vorsicht geboten, da das Potential für das Auftreten von unerwünschten Wirkungen erhöht sein könnte. Wenn eine gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel notwendig ist, müssen die Ciclosporinkonzentrationen regelmässig kontrolliert und allfällige Dosisanpassungen vorgenommen werden.
-Mit Azithromycin und weiteren Arzneimitteln, die gleichzeitig mit Azithromycin verabreicht werden könnten, wurden Interaktionsstudien durchgeführt. Die Auswirkungen der gleichzeitigen Gabe von Azithromycin auf die Pharmakokinetik von anderen Arzneimitteln ist in Tabelle 1 aufgelistet, die Auswirkungen von anderen Arzneimitteln auf die Pharmakokinetik von Azithromycin in Tabelle 2.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin in therapeutischer Dosierung hatte eine geringe Auswirkung auf die Arzneimittel, die in Tabelle 1 aufgelistet sind. Für die in Tabelle 1 aufgelisteten Arzneimittel wird bei gleichzeitiger Verabreichung mit Azithromycin keine Dosisanpassung empfohlen.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin und Efavirenz oder Fluconazol hatte einen geringen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Azithromycin. Es wird keine Dosisanpassung von Azithromycin empfohlen, wenn das Arzneimittel zusammen mit den in Tabelle 2 aufgelisteten Arzneimitteln verabreicht wird.
-Tabelle 1
- +Mit Azithromycin und weiteren Arzneimitteln, die gleichzeitig mit Azithromycin verabreicht werden könnten, wurden Interaktionsstudien durchgeführt. Die Auswirkungen der gleichzeitigen Gabe von Azithromycin auf die Pharmakokinetik von anderen Arzneimitteln ist in Tabelle 1 aufgelistet, die Auswirkungen von anderen Arzneimitteln auf die Pharmakokinetik von Azithromycin in Tabelle 2.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin in therapeutischer Dosierung hatte eine geringe Auswirkung auf die Arzneimittel, die in Tabelle 1 aufgelistet sind. Für die in Tabelle 1 aufgelisteten Arzneimittel wird bei gleichzeitiger Verabreichung mit Azithromycin keine Dosisanpassung empfohlen.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin und Efavirenz oder Fluconazol hatte einen geringen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Azithromycin. Es wird keine Dosisanpassung von Azithromycin empfohlen, wenn das Arzneimittel zusammen mit den in Tabelle 2 aufgelisteten Arzneimitteln verabreicht wird.
- +Tabelle 1
-Atorvastatin 10 mg/d x 8 Tage 500 mg/d p.o. an 12 0.83(0.63-1.08) 1.01(0.81-1.25)
- +Atorvastatin 10 mg/d x 8 Tage 500 mg/d p.o. an 12 0.83 (0.63-1.08) 1.01 (0.81-1.25)
-Carbamazepin 200 mg/d x 2 Tage, 500 mg/d p.o. an 7 0.97(0.88-1.06) 0.96(0.88-1.06)
- +Carbamazepin 200 mg/d x 2 Tage, 500 mg/d p.o. an 7 0.97 (0.88-1.06) 0.96 (0.88-1.06)
-Cetirizin 20 mg/d x 11 Tage 500 mg p.o. am 7. 14 1.03(0.93-1.14) 1.02(0.92-1.13)
- +Cetirizin 20 mg/d x 11 Tage 500 mg p.o. am 7. 14 1.03 (0.93-1.14) 1.02 (0.92-1.13)
-Didanosin 200 mg p.o. BID x 1'200 mg/d p.o. an 6 1.44(0.85-2.43) 1.14(0.83-1.57)
- +Didanosin 200 mg p.o. BID x 1'200 mg/d p.o. an 6 1.44 (0.85-2.43) 1.14 (0.83-1.57)
-Fluconazol 200 mg p.o. Einmaldo 1'200 mg p.o. 18 1.04(0.98-1.11) 1.01(0.97-1.05)
- +Fluconazol 200 mg p.o. Einmaldo 1'200 mg p.o. 18 1.04 (0.98-1.11) 1.01 (0.97-1.05)
-Indinavir 800 mg TID x 5 Tage 1'200 mg p.o. am 5. 18 0.96(0.86-1.08) 0.90(0.81-1.00)
- +Indinavir 800 mg TID x 5 Tage 1'200 mg p.o. am 5. 18 0.96 (0.86-1.08) 0.90 (0.81-1.00)
-Midazolam 15 mg p.o. am 3. Tag 500 mg/d p.o. x 3 12 1.27(0.89-1.81) 1.26(1.01-1.56)
- +Midazolam 15 mg p.o. am 3. Tag 500 mg/d p.o. x 3 12 1.27 (0.89-1.81) 1.26 (1.01-1.56)
-Nelfinavir 750 mg TID x 11 Tage 1'200 mg p.o. am 9. 14 0.90(0.81-1.01) 0.85(0.78-0.93)
- +Nelfinavir 750 mg TID x 11 Tage 1'200 mg p.o. am 9. 14 0.90 (0.81-1.01) 0.85 (0.78-0.93)
-Rifabutin 300 mg/d x 10 Tage 500 mg p.o. am 1. 6 NAs. Fussnote
- +Rifabutin 300 mg/d x 10 Tage 500 mg p.o. am 1. 6 NA s. Fussnote
-Sildenafil 100 mg an den Tagen 500 mg/d p.o. x 3 12 1.16(0.86-1.57) 0.92(0.75-1.12)
- +Sildenafil 100 mg an den Tagen 500 mg/d p.o. x 3 12 1.16 (0.86-1.57) 0.92 (0.75-1.12)
-Theophyllin 4 mg/kg i.v. an den 500 mg p.o. am 7. 10 1.19(1.02-1.40) 1.02(0.86-1.22)
- +Theophyllin 4 mg/kg i.v. an den 500 mg p.o. am 7. 10 1.19 (1.02-1.40) 1.02 (0.86-1.22)
-Theophyllin 300 mg p.o. BID x 500 mg p.o. am 6. 8 1.09(0.92-1.29) 1.08(0.89-1.31)
- +Theophyllin 300 mg p.o. BID x 500 mg p.o. am 6. 8 1.09 (0.92-1.29) 1.08 (0.89-1.31)
-Trimethoprim/Sulfame 160 mg/800 mg/d 1'200 mg p.o. am 7. 12 0.85(0.75-0.97)/ 0.87(0.80-0.95)/
-thoxazol p.o. x 7 Tage Tag 0.90(0.78-1.03) 0.96(0.88-1.03)
-Zidovudin 500 mg/d p.o. x 21 600 mg/d p.o. x 14 5 1.12(0.42-3.02) 0.94(0.52-1.70)
- +Trimethoprim/Sulfame 160 mg/800 mg/d 1'200 mg p.o. am 7. 12 0.85 (0.75-0.97)/ 0.87 (0.80-0.95)/
- +thoxazol p.o. x 7 Tage Tag 0.90 (0.78-1.03) 0.96 (0.88-1.03)
- +Zidovudin 500 mg/d p.o. x 21 600 mg/d p.o. x 14 5 1.12 (0.42-3.02) 0.94 (0.52-1.70)
-Zidovudin 500 mg/d p.o. x 21 1'200 mg/d p.o. x 4 1.31(0.43-3.97) 1.30(0.69-2.43)
- +Zidovudin 500 mg/d p.o. x 21 1'200 mg/d p.o. x 4 1.31 (0.43-3.97) 1.30 (0.69-2.43)
-Tabelle 2
- +Tabelle 2
- g CI);keine Auswirkung
- = 1.00
- + g CI); keine Auswirkun
- + g = 1.00
-Efavirenz 400 mg/d x 7 Tage 600 mg p.o. am 7. 14 1.22(1.04-1.42) 0.92*
- +Efavirenz 400 mg/d x 7 Tage 600 mg p.o. am 7. 14 1.22 (1.04-1.42) 0.92*
-Fluconazol 200 mg p.o. Einzeldo 1'200 mg p.o. 18 0.82(0.66-1.02) 1.07(0.94-1.22)
- +Fluconazol 200 mg p.o. Einzeldo 1'200 mg p.o. 18 0.82 (0.66-1.02) 1.07 (0.94-1.22)
-Nelfinavir 750 mg TID x 11 Tage 1'200 mg p.o. am 9. 14 2.36(1.77-3.15) 2.12(1.80-2.50)
- +Nelfinavir 750 mg TID x 11 Tage 1'200 mg p.o. am 9. 14 2.36 (1.77-3.15) 2.12 (1.80-2.50)
-Rifabutin 300 mg/d x 10 Tage 500 mg p.o. am 1. 6 NAs. Fussnote
- +Rifabutin 300 mg/d x 10 Tage 500 mg p.o. am 1. 6 NA s. Fussnote
-Bei gesunden Probanden hatte die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin über 5 Tage mit 20 mg Cetirizin im Steady State weder pharmakokinetische Wechselwirkungen noch signifikante Veränderungen des QT-Intervalls zur Folge.
- +Bei gesunden Probanden hatte die gleichzeitige Verabreichung von Azithromycin über 5 Tage mit 20 mg Cetirizin im Steady State weder pharmakokinetische Wechselwirkungen noch signifikante Veränderungen des QT-Intervalls zur Folge.
-Es wurden tierexperimentelle Reproduktionsstudien bis zu annähernd maternaltoxischen Konzentrationen durchgeführt. In diesen Untersuchungen ergaben sich keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung des Fetus durch Azithromycin. Es existieren umfangreiche Daten aus Beobachtungsstudien, die in mehreren Ländern zur Exposition gegenüber Azithromycin während der Schwangerschaft durchgeführt wurden, verglichen mit keiner antibiotischen Anwendung oder der Anwendung eines anderen Antibiotikums im gleichen Zeitraum. Während die meisten Studien keinen Zusammenhang mit nachteiligen fetalen Effekten wie schweren angeborenen Fehlbildungen oder kardiovaskulären Fehlbildungen nahelegen, gibt es begrenzte epidemiologische Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten nach Azithromycin-Exposition in der frühen Schwangerschaft.
-Bei schwangeren Frauen gibt es jedoch keine entsprechenden, gut kontrollierten Studien.
- +Es wurden tierexperimentelle Reproduktionsstudien bis zu annähernd maternaltoxischen Konzentrationen durchgeführt. In diesen Untersuchungen ergaben sich keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung des Fetus durch Azithromycin. Es existieren umfangreiche Daten aus Beobachtungsstudien, die in mehreren Ländern zur Exposition gegenüber Azithromycin während der Schwangerschaft durchgeführt wurden, verglichen mit keiner antibiotischen Anwendung oder der Anwendung eines anderen Antibiotikums im gleichen Zeitraum. Während die meisten Studien keinen Zusammenhang mit nachteiligen fetalen Effekten wie schweren angeborenen Fehlbildungen oder kardiovaskulären Fehlbildungen nahelegen, gibt es begrenzte epidemiologische Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten nach Azithromycin-Exposition in der frühen Schwangerschaft. Bei schwangeren Frauen gibt es jedoch keine entsprechenden, gut kontrollierten Studien.
-Gelegentlich – **Häufig: Nach Anwendung von Azithromycin bei Neugeborenen (Behandlung in den ersten 42 Tagen nach der Geburt), wurden Fälle von infantiler hypertrophischer Pylorusstenose (IHPS)* berichtet. **Häufig: Nach Anwendung von Azithromycin bei Neugeborenen in den ersten 2 Wochen nach der Geburt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Gelegentlich – **Häufig: Nach Anwendung von Azithromycin bei Neugeborenen (Behandlung in den ersten 42 Tagen nach der Geburt), wurden Fälle von infantiler hypertrophischer Pylorusstenose (IHPS)* berichtet. **Häufig: Nach Anwendung von Azithromycin bei Neugeborenen in den ersten 2 Wochen nach der Geburt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Leber- und Gallenerkrankungen
- +Leber- und Gallenerkrankungen
-Die meisten Nebenwirkungen, die unter höheren als den empfohlenen Dosen aufgetreten waren, entsprachen von der Art ungefähr den Nebenwirkungen unter normalen Dosen, traten aber häufiger auf. An zusätzlichen Nebenwirkungen wurden bei über längere Zeiträume gegebenen Dosen von 600 mg/d Sehstörungen und Neutropenien beobachtet.
- +Die meisten Nebenwirkungen, die unter höheren als den empfohlenen Dosen aufgetreten waren, entsprachen von der Art ungefähr den Nebenwirkungen unter normalen Dosen, traten aber häufiger auf. An zusätzlichen Nebenwirkungen wurden, bei über längere Zeiträume gegebene Dosen von 600 mg/d, Sehstörungen und Neutropenien beobachtet.
-Die Verlängerung des QTc-Intervalls wurde in einer randomisierten, placebo-kontrollierten Parallel-Studie an 116 gesunden Probanden untersucht, die entweder Chloroquin (1'000 mg) allein oder in Kombination mit Azithromycin (500 mg, 1'000 mg bzw.1'500 mg einmal täglich) erhielten. Co-Administration von Azithromycin erhöhte dosis- und konzentrationsabhängig das QTc-Intervall. Im Vergleich zu Chloroquin allein betrug der maximale mittlere QTcF Anstieg (95% Signifikanzniveau) bei Co-Administration von 500, 1'000 bzw. 1'500 mg Azithromycin 5 (10) ms, 7 (12) ms bzw. 9 (14) ms.
- +Die Verlängerung des QTc-Intervalls wurde in einer randomisierten, placebo-kontrollierten Parallel-Studie an 116 gesunden Probanden untersucht, die entweder Chloroquin (1'000 mg) allein oder in Kombination mit Azithromycin (500 mg, 1'000 mg bzw.1'500 mg einmal täglich) erhielten. Co-Administration von Azithromycin erhöhte dosis- und konzentrationsabhängig das QTc-Intervall. Im Vergleich zu Chloroquin allein betrug der maximale mittlere QTcF Anstieg (95% Signifikanzniveau) bei Co-Administration von 500, 1'000 bzw. 1'500 mg Azithromycin 5 (10) ms, 7 (12) ms bzw. 9 (14) ms.
-Die Resistenzdaten des Schweizerischen Zentrums für Antibiotikaresistenzen (anresis.ch) für die Jahre 2010 bis 2012 sind in der Tabelle 3 aufgeführt, wobei sich die Angaben spezifisch auf Azithromycin* oder auf die Gruppe der Makrolide** (Azithromycin, Clarithromycin, Dirithromycin, Erythromycin, Josamycin und Roxithromycin) beziehen.
-Tabelle 3: Azithromycin* bzw. Makrolid**-Empfindlichkeit der Keime Staphylococcus aureus, Staphylococcus saprophyticus, Haemophilus influenzae, Streptococcus pneumoniae, untersucht am Schweizerischen Zentrum für Antibiotikaresistenzen (anresis.ch) in den Jahren 2010 bis 2012.
- +Die Resistenzdaten des Schweizerischen Zentrums für Antibiotikaresistenzen (anresis.ch) für die Jahre 2010 bis 2012 sind in der Tabelle 3 aufgeführt, wobei sich die Angaben spezifisch auf Azithromycin* oder auf die Gruppe der Makrolide** (Azithromycin, Clarithromycin, Dirithromycin, Erythromycin, Josamycin und Roxithromycin) beziehen.
- +Tabelle 3: Azithromycin* bzw. Makrolid**-Empfindlichkeit der Keime Staphylococcus aureus, Staphylococcus saprophyticus, Haemophilus influenzae, Streptococcus pneumoniae, untersucht am Schweizerischen Zentrum für Antibiotikaresistenzen (anresis.ch) in den Jahren 2010 bis 2012.
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- Streptococcus Streptococcus
- pneumoniae, Penicill pneumoniae, Penicill
- in-nicht empfindlich in-empfindlich**
- **
-Jahr % N % N
-2010 36.3 182 90.6 1'777
-2011 38.0 166 90.6 1'720
-2012 35.3 153 89.9 1'383
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- + Streptococcus Streptococcus
- + pneumoniae, Penicill pneumoniae, Penicill
- + in-nicht empfindlich in-empfindlich**
- + **
- +Jahr % N % N
- +2010 36.3 182 90.6 1'777
- +2011 38.0 166 90.6 1'720
- +2012 35.3 153 89.9 1'383
-Die in vivo Wirksamkeit von Azithromycin korreliert mit den anhaltend hohen Azithromycin-Gewebekonzentrationen, einschliesslich den in vivo gemessenen intrazellulären Konzentrationen in Phagozyten. Nach oraler Verabreichung von 1.2 g Azithromycin an HIV-Positive Patienten überschritten die Azithromycin-Konzentrationen in den Leukozyten den MHK90-Wert von M. avium. Nach einer Einmalgabe von 1'200 mg Azithromycin blieben die durchschnittlichen Spiegel in den Leukozyten über 32 µg/ml beziehungsweise 16 µg/ml nach 60 Stunden beziehungsweise 4-5 Tagen.
- +Die in vivo Wirksamkeit von Azithromycin korreliert mit den anhaltend hohen Azithromycin-Gewebekonzentrationen, einschliesslich den in vivo gemessenen intrazellulären Konzentrationen in Phagozyten. Nach oraler Verabreichung von 1.2 g Azithromycin an HIV positive Patienten überschritten die Azithromycin-Konzentrationen in den Leukozyten den MHK90-Wert von M. avium. Nach einer Einmalgabe von 1'200 mg Azithromycin blieben die durchschnittlichen Spiegel in den Leukozyten über 32 µg/ml beziehungsweise 16 µg/ml nach 60 Stunden beziehungsweise 4-5 Tagen.
-Der Einfluss von Nahrung auf die Bioverfügbarkeit von Azithromycin hängt von der verabreichten galenischen Form ab.
-Die Bioverfügbarkeit von Azithromycin wird bei gleichzeitiger Einnahme von Nahrung und Zithromax Beuteln nicht klinisch signifikant beeinflusst. Bei 28 erwachsenen gesunden, männlichen Probanden kam es nach der Einnahme von Azithromycin Suspension zusammen mit Nahrung zu einem 56%-igen Anstieg der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) während die AUC unverändert blieb.
- +Der Einfluss von Nahrung auf die Bioverfügbarkeit von Azithromycin hängt von der verabreichten galenischen Form ab: Nach Einnahme von Zithromax Filmtabletten zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit wurde keine signifikante Reduktion der Bioverfügbarkeit beobachtet. Um die Wirkung einer sehr fettreichen Standardmahlzeit auf die Azithromycin Serumkonzentration nach Einnahme von zwei 250 mg Filmtabletten zu untersuchen, wurde eine offene, randomisierte, "two-way crossover" Studie mit 12 gesunden Probanden durchgeführt. Die Resultate zeigten, dass die maximale Plasmakonzentration (Cmax) durch die gleichzeitige Nahrungsaufnahme um 23% angestiegen war, während die AUC konstant blieb.
- +Die Bioverfügbarkeit von Azithromycin wird bei gleichzeitiger Einnahme von Nahrung und Zithromax Suspension nicht klinisch signifikant beeinflusst. Bei 28 erwachsenen gesunden, männlichen Probanden kam es nach der Einnahme von Azithromycin Suspension zusammen mit Nahrung zu einem 56%-igen Anstieg der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) während die AUC unverändert blieb.
-* Dosierungsschema: 2x250 mg mit einem Dosisintervall von 12 Stunden.
- +* Dosierungsschema: 2x250 mg mit einem Dosisintervall von 12 Stunden.
-Bei Patienten mit einer GFR 10-80 ml/min war die Pharmakokinetik nach einmaliger oraler Gabe von 1 g Azithromycin unverändert. Bei einer GFR <10 ml/min ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede gegenüber Patienten mit einer GFR >80 ml/min in AUC0-120 (8.8 µg hr/ml vs. 11.7 µg hr/ml), Cmax (1.0 µg/ml vs. 1.6 µg/ml) und CLr (2.3 ml/min/kg vs. 0.2 ml/min/kg).
- +Bei Patienten mit einer GFR 10-80 ml/min war die Pharmakokinetik nach einmaliger oraler Gabe von 1 g Azithromycin unverändert. Bei einer GFR <10 ml/min ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede gegenüber Patienten mit einer GFR >80 ml/min in AUC0-120 (8.8 µg hr/ml vs. 11.7 µg hr/ml), Cmax (1.0 µg/ml vs. 1.6 µg/ml) und CLr (2.3 ml/min/kg vs. 0.2 ml/min/kg).
-Bei älteren Probanden (>65 Jahre) lagen nach 5-tägiger Azithromycineinnahme (1. Tag 500 mg, 2.-5. Tag 250 mg) die AUC-Werte um durchschnittlich 29%, die Tmax-Werte um durchschnittlich 37.5% höher als bei den jüngeren Probanden (<40 Jahre). Da diese Unterschiede als klinisch bedeutungslos angesehen werden, wird eine Dosisanpassung nicht empfohlen.
- +Bei älteren Probanden (>65 Jahre) lagen nach 5-tägiger Azithromycineinnahme (1.Tag 500 mg, 2.-5. Tag 250 mg) die AUC-Werte um durchschnittlich 29%, die Tmax-Werte um durchschnittlich 37.5% höher als bei den jüngeren Probanden (<40 Jahre). Da diese Unterschiede als klinisch bedeutungslos angesehen werden, wird eine Dosisanpassung nicht empfohlen.
-Nach 5-tägiger Azithromycintherapie (10 mg/kg KG Tag 1, 5 mg/kg KG Tag 2-5) waren die AUC-Werte (0-24 h) bei Kindern (6-15 Jahre) lediglich 13% höher als bei Erwachsenen (22-39 Jahre). Der durchschnittliche Tmax-Wert unterschied sich in den zwei untersuchten Gruppen um weniger als 1 Stunde. Diese kleinen pharmakokinetischen Unterschiede sind wahrscheinlich eine Folge der in den Studien verwendeten unterschiedlichen Formulierungen (Erwachsene: Kapseln, Kinder: Suspension).
- +Nach 5-tägiger Azithromycintherapie (10 mg/kg KG Tag 1, 5 mg/kg KG Tag 2-5) waren die AUC-Werte (0-24h) bei Kindern (6-15 Jahre) lediglich 13% höher als bei Erwachsenen (22-39 Jahre). Der durchschnittliche Tmax-Wert unterschied sich in den zwei untersuchten Gruppen um weniger als 1 Stunde. Diese kleinen pharmakokinetischen Unterschiede sind wahrscheinlich eine Folge der in den Studien verwendeten unterschiedlichen Formulierungen (Erwachsene: Kapseln, Kinder: Suspension).
-Die Azithromycin-Gewebespiegel in den bis zu 6-monatigen Studien an Ratten und Hunden zeigten eine Abhängigkeit von Dosis und Behandlungsdauer. Nach mehrfacher Gabe von Dosen über 10 mg/kg KG stiegen die Konzentrationen bei beiden Spezies überproportional. Bei diskontinuierlicher Gabe (10 Tage Substanzgabe, dann 10 Tage ohne Azithromycin, dann wieder 10 Tage Substanz usw.) von 30 mg/kg KG betrugen die Azithromycin-Konzentrationen nach 100 Dosierungen nur ¼ bis ½ der Werte, die nach kontinuierlicher Behandlung über den gleichen Zeitraum (182 Dosierungen) gemessen wurden.
- +Die Azithromycin-Gewebespiegel in den bis zu 6-monatigen Studien an Ratten und Hunden zeigten eine Abhängigkeit von Dosis und Behandlungsdauer. Nach mehrfacher Gabe von Dosen über 10 mg/kg KG stiegen die Konzentrationen bei beiden Spezies überproportional. Bei diskontinuierlicher Gabe (10 Tage Substanzgabe, dann 10 Tage ohne Azithromycin, dann wieder 10 Tage Substanz usw.) von 30 mg/kg KG betrugen die Azithromycin-Konzentrationen nach 100 Dosierungen nur ¼ bis ½ der Werte, die nach kontinuierlicher Behandlung über den gleichen Zeitraum (182 Dosierungen) gemessen wurden.
-Bei Ratten blieb die Phospholipidose nach den Dosen 20 mg/kg KG/d (kontinuierliche Gabe) und 40 mg/kg KG/d (diskontinuierliche Gabe, Schema s.o.) über 6 Monate ohne Folgeerscheinungen für die Organe.
-Bei Hunden, der empfindlichen Spezies, war die Organtoxizität auf die Nieren (Glomerulonephrose), die Leber (fokale Nekrosen der Hepatozyten und Gallengänge) und die Gallenblase (Hyperplasie und fokale Nekrosen) beschränkt. Das sind die Gewebe, in denen nach 61 aufeinander folgenden Dosen von 100 mg/kg KG/d die höchsten Azithromycin-Konzentrationen erreicht worden sind (bis über 5'000 μg/g Gewebe). Nach diskontinuierlicher Gabe (Schema s.o., insgesamt 100 Dosen) mit der gleichen Dosis wurden keine pathologischen Veränderungen in diesen Geweben gefunden. Nach Behandlung mit Dosen über 20 mg/kg KG/d wurden beim Hund folgende reversible Veränderungen von Laborparametern festgestellt: Anstieg der Transaminasen, Abnahme der Parameter des roten Blutbildes (Erythrozytenzahl, Hämatokritwert, Hämoglobinkonzentration), Auftreten atypischer eosinophiler Granulozyten und vakuoliger Lymphozyten, Proteinurie.
- +Bei Ratten blieb die Phospholipidose nach den Dosen 20 mg/kg KG/d (kontinuierliche Gabe) und 40 mg/kg KG/d (diskontinuierliche Gabe, Schema s.o.) über 6 Monate ohne Folgeerscheinungen für die Organe.
- +Bei Hunden, der empfindlichen Spezies, war die Organtoxizität auf die Nieren (Glomerulonephrose), die Leber (fokale Nekrosen der Hepatozyten und Gallengänge) und die Gallenblase (Hyperplasie und fokale Nekrosen) beschränkt. Das sind die Gewebe, in denen nach 61 aufeinander folgenden Dosen von 100 mg/kg KG/d die höchsten Azithromycin-Konzentrationen erreicht worden sind (bis über 5'000 μg/g Gewebe). Nach diskontinuierlicher Gabe (Schema s.o., insgesamt 100 Dosen) mit der gleichen Dosis wurden keine pathologischen Veränderungen in diesen Geweben gefunden. Nach Behandlung mit Dosen über 20 mg/kg KG/d wurden beim Hund folgende reversible Veränderungen von Laborparametern festgestellt: Anstieg der Transaminasen, Abnahme der Parameter des roten Blutbildes (Erythrozytenzahl, Hämatokritwert, Hämoglobinkonzentration), Auftreten atypischer eosinophiler Granulozyten und vakuoliger Lymphozyten, Proteinurie.
-Präklinische Studien zur Beurteilung der Trächtigkeitsraten von Ratten, die mit Azithromycin behandelt wurden, liessen darauf schliessen, dass eine Behandlung mit Azithromycin (in Dosen von 20 bzw. 30 mg/kg/d, nicht jedoch von 10 mg/kg/d) eine geringfügige Verminderung der Fertilität verursachen könnte. Dabei mussten sowohl die männlichen als auch die weiblichen Ratten gleichzeitig behandelt werden, um eine Auswirkung auf die Trächtigkeitsrate zu verursachen. Dieser minimale Effekt wurde durch eine Steigerung der Dosis von 20 auf 30 mg/kg/d nicht verstärkt. Die Behandlung mit Azithromycin hatte keine Auswirkungen auf andere Fortpflanzungsparameter.
- +Präklinische Studien zur Beurteilung der Trächtigkeitsraten von Ratten, die mit Azithromycin behandelt wurden, liessen darauf schliessen, dass eine Behandlung mit Azithromycin (in Dosen von 20 bzw. 30 mg/kg/d, nicht jedoch von 10 mg/kg/d) eine geringfügige Verminderung der Fertilität verursachen könnte. Dabei mussten sowohl die männlichen als auch die weiblichen Ratten gleichzeitig behandelt werden, um eine Auswirkung auf die Trächtigkeitsrate zu verursachen. Dieser minimale Effekt wurde durch eine Steigerung der Dosis von 20 auf 30 mg/kg/d nicht verstärkt. Die Behandlung mit Azithromycin hatte keine Auswirkungen auf andere Fortpflanzungsparameter.
- +Haltbarkeit nach Anbruch
- +Nach der Zubereitung mit Wasser bleibt die Suspension bei Zimmertemperatur während 5 Tagen stabil.
- +Nach dieser Zeit sollte die Suspension nicht mehr verwendet werden.
- +
-Auflösung des Beutel-Inhalts
-Der Beutel-Inhalt soll kurz vor Einnahme in einem zu einem Drittel mit Wasser gefüllten Glas suspendiert werden.
- +Zubereitung der Zithromax-Suspension (200 mg/5 ml)
- +1. Flasche kräftig schütteln, um das Pulver aufzulockern.
- +2. Die untenstehende Tabelle gibt das Volumen des Trinkwassers an, welches zur Zubereitung der Suspension verwendet werden muss:
- + Volumen des Trinkwassers, das mit beigepacktem Azithromycin-Gehalt
- + Messbecher hinzugefügt werden muss
- +15 ml Flasche 9 ml 600 mg
- +30 ml Flasche 15 ml 1'200 mg
- +
- +
- +3. Gut schütteln.
- +4. Jeweils unmittelbar vor Gebrauch schütteln.
-51999 (Swissmedic).
- +51352, 53488 (Swissmedic).
-Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen im Beutel
-3 x 100 mg. [A]
-3 x 300 mg. [A]
-3 x 500 mg. [A]
- +Filmtabletten
- +Filmtabletten 250 mg: 4 und 6 Filmtabletten. [A]
- +Filmtabletten 500 mg: 3 Filmtabletten (mit Zierbruchrille). [A]
- +Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
- +Suspension 200 mg/5 ml: 15 ml (600 mg, mit Dosierspritze, Messlöffel und Messbecher) und 30 ml (1'200 mg, mit Dosierspritze, Messlöffel und Messbecher). [A]
-April 2023.
-LLD V008
- +März 2023.
- +LLD V029
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