ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Demogripal C - Änderungen - 27.01.2026
68 Änderungen an Fachinfo Demogripal C
  • -1 Sachet mit Granulat enthält: Mannitol (E 421) 2230 mg, Acidum citricum anhydricum, Zitronenaroma (enthält Saccharose), Glycin, Povidon K25, Acesulfam-Kalium, Aspartam (E 951) 30 mg, Macrogol 6000, Natriumchlorid (enthält 3,9 mg Natrium).
  • +1 Sachet mit Granulat enthält: Mannitol (E 421) 2230 mg, Acidum citricum anhydricum, Zitronenaroma (enthält Saccharose), Glycin, Povidon K25, Acesulfam-Kalium, Aspartam (E 951) 30 mg, Macrogol 6000, Natriumchlorid (enthält 3,9 mg Natrium).
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen, 1 Sachet enthält: Paracetamol 500 mg, Ascorbinsäure 300 mg.
  • -Die maximale Tagesdosis von 4000 mg Paracetamol darf nicht überschritten werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.
  • -Die Behandlungsdauer ist in allen Fällen auf 5 Tage zu begrenzen.
  • -Demogripal C eignet sich nicht für Kinder unter 12 Jahren.
  • +Die maximale Tagesdosis von 4000 mg Paracetamol darf nicht überschritten werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.
  • +Die Behandlungsdauer ist in allen Fällen auf 5 Tage zu begrenzen.
  • +Demogripal C eignet sich nicht für Kinder unter 12 Jahren.
  • -Kinder ab 12 Jahren (ab 40 kg Körpergewicht): nach Bedarf 2× täglich 1 Sachet.
  • +Kinder ab 12 Jahren (ab 40 kg Körpergewicht): nach Bedarf 2× täglich 1 Sachet.
  • -Das minimale Gewicht von Patienten > 12 Jahren muss beachtet werden.
  • +Das minimale Gewicht von Patienten > 12 Jahren muss beachtet werden.
  • -Bei Patienten mit einer chronischen oder kompensierten aktiven Lebererkrankung, insbesondere einer hepatozellulären Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) oder Dehydratation, sowie bei erwachsenen kachektischen Patienten muss die Einzeldosis reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden. Die tägliche Dosis für Erwachsene darf 2 g nicht übersteigen (siehe auch «Kontraindikationen» bzw. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Demogripal C kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Bei Patienten mit einer chronischen oder kompensierten aktiven Lebererkrankung, insbesondere einer hepatozellulären Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) oder Dehydratation, sowie bei erwachsenen kachektischen Patienten muss die Einzeldosis reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden. Die tägliche Dosis für Erwachsene darf 2 g nicht übersteigen (siehe auch "Kontraindikationen" bzw. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Demogripal C kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Kreatinin-Clearance Dosierungsintervall
  • -Cl ≥50 ml/min 4 Stunden
  • -Cl 10–50 ml/min 6 Stunden
  • -Cl < 10 ml/min 8 Stunden
  • +Kreatinin-Clearance Dosierungsintervall
  • +Cl ≥50 ml/min 4 Stunden
  • +Cl 10–50 ml/min 6 Stunden
  • +Cl < 10 ml/min 8 Stunden
  • + 
  • +
  • -·Bekannte Überempfindlichkeit gegen Paracetamol und verwandte Substanzen (z.B. Propacetamol) oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -·Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites)/akute Hepatitis oder dekompensierte, aktive Lebererkrankung.
  • -·Hereditäre konstitutionelle Hyperbilirubinämie (Morbus Meulengracht).
  • -·Nephrolithiasis mit Oxalurie.
  • +-Bekannte Überempfindlichkeit gegen Paracetamol und verwandte Substanzen (z.B. Propacetamol) oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +-Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites)/akute Hepatitis oder dekompensierte, aktive Lebererkrankung.
  • +-Hereditäre konstitutionelle Hyperbilirubinämie (Morbus Meulengracht).
  • +-Nephrolithiasis mit Oxalurie.
  • -·Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 50 ml/min, siehe «Dosierung/Anwendung»),
  • -·Leichte bis mässiggradige Leberinsuffizienz (siehe «Dosierung/Anwendung»),
  • -·Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (kann zu hämolytischer Anämie führen),
  • -·Gleichzeitiger Gebrauch von potenziell lebertoxischen oder leberenzyminduzierenden Arzneimitteln,
  • -·Anorexie, Bulimie, Kachexie, chronische Mangelernährung, Nahrungskarenz, Sepsis (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) (siehe «Dosierung/Anwendung»);
  • -·Dehydratation, Hypovolämie.
  • -Höhere Dosierungen als empfohlen bergen das Risiko einer sehr schweren Leberschädigung. Klinische Symptome einer Leberschädigung treten in der Regel 1 bis 2 Tage nach einer Paracetamol-Überdosierung auf. Eine maximale Leberschädigung kann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe «Überdosierung»).
  • -Fälle von metabolischer Azidose mit vergrösserter Anionenlücke (HAGMA) aufgrund von Pyroglutaminsäure-Azidose wurden bei Patienten mit schweren Erkrankungen, wie schwerer Nierenfunktionsstörung und Sepsis, oder bei Patienten mit Mangelernährung oder anderen Ursachen für Glutathion-Mangel (z.B. bei chronischem Alkoholismus) berichtet, die mit einer therapeutischen Dosis von Paracetamol über einen längeren Zeitraum oder mit einer Kombination von Paracetamol und Flucloxacillin behandelt wurden. Bei Verdacht auf HAGMA aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wird das sofortige Absetzen von Paracetamol und eine engmaschige Überwachung empfohlen. Die Messung von Pyroglutaminsäure (5-Oxoprolin) im Urin kann nützlich sein, um Pyroglutaminsäure-Azidose als zugrunde liegende Ursache von HAGMA bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren zu erkennen (siehe «Interaktionen»).
  • -Paracetamol kann schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN) auslösen, welche tödlich sein können. Patienten sollten über die Symptome schwerer Hautreaktionen informiert werden und die Anwendung des Arzneimittels sollte beim ersten Auftreten von Hautreaktionen oder anderer Anzeichen einer Überempfindlichkeit abgebrochen werden.
  • +-Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 50 ml/min, siehe "Dosierung/Anwendung" ),
  • +-Leichte bis mässiggradige Leberinsuffizienz (siehe "Dosierung/Anwendung" ),
  • +-Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (kann zu hämolytischer Anämie führen),
  • +-Gleichzeitiger Gebrauch von potenziell lebertoxischen oder leberenzyminduzierenden Arzneimitteln,
  • +-Anorexie, Bulimie, Kachexie, chronische Mangelernährung, Nahrungskarenz, Sepsis (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) (siehe "Dosierung/Anwendung" );
  • +-Dehydratation, Hypovolämie.
  • +Höhere Dosierungen als empfohlen bergen das Risiko einer sehr schweren Leberschädigung. Klinische Symptome einer Leberschädigung treten in der Regel 1 bis 2 Tage nach einer Paracetamol-Überdosierung auf. Eine maximale Leberschädigung kann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe "Überdosierung" ).
  • +Fälle von metabolischer Azidose mit vergrösserter Anionenlücke (HAGMA) aufgrund von Pyroglutaminsäure-Azidose wurden bei Patienten mit schweren Erkrankungen, wie schwerer Nierenfunktionsstörung und Sepsis, oder bei Patienten mit Mangelernährung oder anderen Ursachen für Glutathion-Mangel (z.B. bei chronischem Alkoholismus) berichtet, die mit einer therapeutischen Dosis von Paracetamol über einen längeren Zeitraum oder mit einer Kombination von Paracetamol und Flucloxacillin behandelt wurden. Bei Verdacht auf HAGMA aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wird das sofortige Absetzen von Paracetamol und eine engmaschige Überwachung empfohlen. Die Messung von Pyroglutaminsäure (5-Oxoprolin) im Urin kann nützlich sein, um Pyroglutaminsäure-Azidose als zugrunde liegende Ursache von HAGMA bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren zu erkennen (siehe "Interaktionen" ).
  • +Paracetamol kann schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN) auslösen, welche tödlich sein können. Patienten sollten über die Symptome schwerer Hautreaktionen informiert werden und die Anwendung des Arzneimittels sollte beim ersten Auftreten von Hautreaktionen oder anderer Anzeichen einer Überempfindlichkeit abgebrochen werden.
  • -Wenn Analgetika über einen längeren Zeitraum (> 3 Monate) bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen angewendet werden und die Anwendung alle zwei Tage oder häufiger erfolgt, können Kopfschmerzen auftreten oder bereits bestehende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kopfschmerzen, die durch übermässigen Gebrauch von Analgetika hervorgerufen werden, dürfen nicht durch eine Dosiserhöhung behandelt werden. In solchen Fällen muss die Einnahme von Analgetika in Absprache mit dem Arzt abgebrochen werden.
  • +Wenn Analgetika über einen längeren Zeitraum (> 3 Monate) bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen angewendet werden und die Anwendung alle zwei Tage oder häufiger erfolgt, können Kopfschmerzen auftreten oder bereits bestehende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kopfschmerzen, die durch übermässigen Gebrauch von Analgetika hervorgerufen werden, dürfen nicht durch eine Dosiserhöhung behandelt werden. In solchen Fällen muss die Einnahme von Analgetika in Absprache mit dem Arzt abgebrochen werden.
  • -Demogripal C enthält 30 mg Aspartam (E 951) pro Sachet. Aspartam ist eine Quelle von Phenylalanin. Dies kann für Personen mit Phenylketonurie (PKU) gefährlich sein. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Sachet, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • -Dieses Arzneimittel enthält Mannitol (E 421), das eine leicht abführende Wirkung haben kann.
  • -Demogripal C enthält Saccharose. Patienten mit Fructoseintoleranz, einer Glucose- Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz (seltene erbliche Krankheiten) dürfen dieses Arzneimittel nicht nehmen.
  • +Demogripal C enthält 30 mg Aspartam (E 951) pro Sachet. Aspartam ist eine Quelle von Phenylalanin. Dies kann für Personen mit Phenylketonurie (PKU) gefährlich sein. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Sachet, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +Dieses Arzneimittel enthält Mannitol (E 421), das eine leicht abführende Wirkung haben kann.
  • +Demogripal C enthält Saccharose. Patienten mit Fructoseintoleranz, einer Glucose- Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz (seltene erbliche Krankheiten) dürfen dieses Arzneimittel nicht nehmen.
  • -Alkohol: siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Alkohol: siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Antikoagulantien: Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Einnahme von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Der INR-Wert (International Normalized Ratio) ist während der gleichzeitigen Einnahme, wie auch 1 Woche nach Beendigung der Paracetamol-Therapie, genau zu überwachen. Gelegentliche Einnahmen haben keinen signifikanten Effekt. Daten zur Interaktion von Paracetamol mit den neueren oralen Antikoagulantien (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban) liegen nicht vor.
  • -Flucloxacillin: Vorsicht ist geboten, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin eingenommen wird, da die gleichzeitige Einnahme dieser Arzneimittel mit einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose in Verbindung gebracht wurde, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Antikoagulantien: Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Einnahme von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Der INR-Wert (International Normalized Ratio) ist während der gleichzeitigen Einnahme, wie auch 1 Woche nach Beendigung der Paracetamol-Therapie, genau zu überwachen. Gelegentliche Einnahmen haben keinen signifikanten Effekt. Daten zur Interaktion von Paracetamol mit den neueren oralen Antikoagulantien (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban) liegen nicht vor.
  • +Flucloxacillin: Vorsicht ist geboten, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin eingenommen wird, da die gleichzeitige Einnahme dieser Arzneimittel mit einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose in Verbindung gebracht wurde, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei der Anwendung von Demogripal C in Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.
  • +Bei der Anwendung von Demogripal C in Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.
  • -Reproduktionsstudien bei Tieren haben weder für Paracetamol noch für Ascorbinsäure ein Risiko für den Föten gezeigt. Jedoch liegen keine kontrollierten Studien mit der fixen Kombination Paracetamol/Ascorbinsäure an schwangeren Frauen vor, und die Erfahrungen mit der Anwendung von Demogripal C bei schwangeren Frauen sind ungenügend.
  • -Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf. Das Risiko von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptationsstörungen bei einer Paracetamol-Anwendung während der Schwangerschaft in korrekter Dosierung gilt zurzeit als gering. Es liegen keine kontrollierten Studien an schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
  • -Aus grundsätzlichen Erwägungen sollte daher die Anwendung von Demogripal C in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimenon, zurückhaltend und nur für kurze Zeit erfolgen.
  • +Reproduktionsstudien bei Tieren haben weder für Paracetamol noch für Ascorbinsäure ein Risiko für den Föten gezeigt. Jedoch liegen keine kontrollierten Studien mit der fixen Kombination Paracetamol/Ascorbinsäure an schwangeren Frauen vor, und die Erfahrungen mit der Anwendung von Demogripal C bei schwangeren Frauen sind ungenügend.
  • +Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf. Das Risiko von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptationsstörungen bei einer Paracetamol-Anwendung während der Schwangerschaft in korrekter Dosierung gilt zurzeit als gering. Es liegen keine kontrollierten Studien an schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien zeigten keine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Aus grundsätzlichen Erwägungen sollte daher die Anwendung von Demogripal C in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimenon, zurückhaltend und nur für kurze Zeit erfolgen.
  • -Obwohl die Anwendung von Paracetamol als vereinbar mit dem Stillen betrachtet wird, ist bei der Anwendung von Demogripal C während der Stillzeit Vorsicht geboten.
  • +Obwohl die Anwendung von Paracetamol als vereinbar mit dem Stillen betrachtet wird, ist bei der Anwendung von Demogripal C während der Stillzeit Vorsicht geboten.
  • -Klinische Daten zur Fertilität sind nicht verfügbar. In tierexperimentellen Studien mit Paracetamol wurde eine Auswirkung auf die Fertilität festgestellt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Klinische Daten zur Fertilität sind nicht verfügbar. In tierexperimentellen Studien mit Paracetamol wurde eine Auswirkung auf die Fertilität festgestellt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, < 1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000, < 1/100), «selten» (≥1/10'000, < 1/1'000), «sehr selten» (< 1/10'000), «Häufigkeit nicht bekannt» (Häufigkeit nicht abschätzbar).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, < 1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, < 1/100), "selten" (≥1/10'000, < 1/1'000), "sehr selten" (< 1/10'000), "Häufigkeit nicht bekannt" (Häufigkeit nicht abschätzbar).
  • -Selten: Ein kleiner Teil (5–10 %) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma).
  • +Selten: Ein kleiner Teil (5–10 %) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma).
  • -Siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Überdosierung».
  • +Siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Überdosierung" .
  • -Sehr selten: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS).
  • +Sehr selten: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS).
  • -Häufigkeit nicht bekannt: Metabolische Azidose mit vergrösserter Anionenlücke. Bei Patienten mit Risikofaktoren, die Paracetamol einnahmen, wurden Fälle einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose beobachtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei diesen Patienten kann es aufgrund niedriger Glutathionwerte zu einer Pyroglutaminsäure-Azidose kommen.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Metabolische Azidose mit vergrösserter Anionenlücke. Bei Patienten mit Risikofaktoren, die Paracetamol einnahmen, wurden Fälle einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose beobachtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei diesen Patienten kann es aufgrund niedriger Glutathionwerte zu einer Pyroglutaminsäure-Azidose kommen.
  • -Nach oraler Einnahme von 7,5–10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140–200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (besonders bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Diese Nekrosen können hepatozelluläre Insuffizienz, metabolische Azidose (die in bestimmten Fällen von Milchsäure oder Pyroglutaminsäure stammen kann) und Enzephalopathie hervorrufen, welche zu Koma und Tod führen können.
  • -Plasmakonzentrationen von > 200 µg/ml nach 4 Std., von > 100 µg/ml nach 8 Std., von > 50 µg/ml nach 12 Std. und von > 30 µg/ml nach 15 Std. führen zu Leberschäden mit tödlichem Verlauf im Coma hepaticum. Die Hepatotoxizität steht in direkter Abhängigkeit zur Plasmakonzentration.
  • -Erste Anzeichen klinischer Symptome einer Leberschädigung sind gewöhnlich nach 1 bis 2 Tagen feststellbar und sie erreichen das Maximum nach 3 bis 4 Tagen.
  • +Nach oraler Einnahme von 7,5–10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140–200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (besonders bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Diese Nekrosen können hepatozelluläre Insuffizienz, metabolische Azidose (die in bestimmten Fällen von Milchsäure oder Pyroglutaminsäure stammen kann) und Enzephalopathie hervorrufen, welche zu Koma und Tod führen können.
  • +Plasmakonzentrationen von > 200 µg/ml nach 4 Std., von > 100 µg/ml nach 8 Std., von > 50 µg/ml nach 12 Std. und von > 30 µg/ml nach 15 Std. führen zu Leberschäden mit tödlichem Verlauf im Coma hepaticum. Die Hepatotoxizität steht in direkter Abhängigkeit zur Plasmakonzentration.
  • +Erste Anzeichen klinischer Symptome einer Leberschädigung sind gewöhnlich nach 1 bis 2 Tagen feststellbar und sie erreichen das Maximum nach 3 bis 4 Tagen.
  • -3. Phase (= 3. Tag): Transaminasewerte (AST, ALT) stark erhöht, Ikterus, Hypoglykämie, Coma hepaticum.
  • +3. Phase (= 3. Tag): Transaminasewerte (AST, ALT) stark erhöht, Ikterus, Hypoglykämie, Coma hepaticum.
  • -·hepatische Nekrose,
  • -·akutes Nierenversagen,
  • -·disseminierte intravasale Gerinnung,
  • -·seltene Fälle von akuter Pankreatitis.
  • +hepatische Nekrose,
  • +akutes Nierenversagen,
  • +disseminierte intravasale Gerinnung,
  • +seltene Fälle von akuter Pankreatitis.
  • -Hepatische Tests müssen zu Beginn der Behandlung und alle 24 h durchgeführt und wiederholt werden. In den meisten Fällen normalisieren sich die hepatischen Transaminasen nach 1 bis 2 Wochen mit vollständiger Wiederherstellung der Leberfunktion. In sehr schweren Fällen kann jedoch eine Lebertransplantation notwendig sein.
  • +Hepatische Tests müssen zu Beginn der Behandlung und alle 24 h durchgeführt und wiederholt werden. In den meisten Fällen normalisieren sich die hepatischen Transaminasen nach 1 bis 2 Wochen mit vollständiger Wiederherstellung der Leberfunktion. In sehr schweren Fällen kann jedoch eine Lebertransplantation notwendig sein.
  • -Demogripal C enthält als Wirkstoffe Paracetamol und Vitamin C.
  • +Demogripal C enthält als Wirkstoffe Paracetamol und Vitamin C.
  • -Experimentelle und klinische Befunde weisen auf eine mögliche positive Beeinflussung der Immunabwehr durch Ascorbinsäure (Vitamin C) in pharmakologischen Dosen hin.
  • +Experimentelle und klinische Befunde weisen auf eine mögliche positive Beeinflussung der Immunabwehr durch Ascorbinsäure (Vitamin C) in pharmakologischen Dosen hin.
  • -Paracetamol wird nach oraler Gabe rasch und vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt überwiegend im Dünndarm. Die maximale Plasmakonzentration wird ½–1 Stunde nach der Einnahme erreicht. Nach Einnahme von 1 g Paracetamol in Form von Tabletten und Brausetabletten wurden maximale Plasmakonzentrationen von 17 mg/l respektive 21 mg/l gemessen. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt nach oraler Verabreichung zwischen 65 und 90 %.
  • -Ascorbinsäure wird in den oberen Abschnitten des Dünndarmes resorbiert. Die Resorption ist dosisabhängig: Von einer Dosis von 100 mg werden 70 % resorbiert, von 1,5 g nur noch 50 %.
  • +Paracetamol wird nach oraler Gabe rasch und vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt überwiegend im Dünndarm. Die maximale Plasmakonzentration wird ½–1 Stunde nach der Einnahme erreicht. Nach Einnahme von 1 g Paracetamol in Form von Tabletten und Brausetabletten wurden maximale Plasmakonzentrationen von 17 mg/l respektive 21 mg/l gemessen. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt nach oraler Verabreichung zwischen 65 und 90 %.
  • +Ascorbinsäure wird in den oberen Abschnitten des Dünndarmes resorbiert. Die Resorption ist dosisabhängig: Von einer Dosis von 100 mg werden 70 % resorbiert, von 1,5 g nur noch 50 %.
  • -Das Verteilungsvolumen von Paracetamol beträgt 1 l/kg, die Plasmaproteinbindung ca. 25 %.
  • +Das Verteilungsvolumen von Paracetamol beträgt 1 l/kg, die Plasmaproteinbindung ca. 25 %.
  • -Über 80 % des Paracetamols werden in der Leber mit Glucuron- oder Schwefelsäure konjugiert, kleinere Mengen werden desacetyliert oder hydroxyliert (durch Cytochrom P-450). Lediglich 3–5 % erscheinen in unveränderter Form im Urin.
  • +Über 80 % des Paracetamols werden in der Leber mit Glucuron- oder Schwefelsäure konjugiert, kleinere Mengen werden desacetyliert oder hydroxyliert (durch Cytochrom P-450). Lediglich 3–5 % erscheinen in unveränderter Form im Urin.
  • -Die Ausscheidung beider Wirkstoffe erfolgt renal. Die Plasmahalbwertszeit einer therapeutischen Dosis von Paracetamol variiert von 1–3 Stunden; die Wirkdauer beträgt 4–6 Stunden. Ascorbinsäure wird in unveränderter oder metabolisierter Form ausgeschieden. Der wichtigste Metabolit ist die Oxalsäure.
  • +Die Ausscheidung beider Wirkstoffe erfolgt renal. Die Plasmahalbwertszeit einer therapeutischen Dosis von Paracetamol variiert von 1–3 Stunden; die Wirkdauer beträgt 4–6 Stunden. Ascorbinsäure wird in unveränderter oder metabolisierter Form ausgeschieden. Der wichtigste Metabolit ist die Oxalsäure.
  • -Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 10–30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Bei Hämodialyse-Patienten kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40–50 % vermindert sein.
  • +Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 10–30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Bei Hämodialyse-Patienten kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40–50 % vermindert sein.
  • -Die Schwellenwerte, ab denen im Tierversuch eine genotoxische Wirkung gezeigt werden konnte, liegen jedoch klar im toxischen Dosisbereich, bei dem Leber- und Knochenmarkschädigungen auftreten. Zudem sind nichthepatotoxische Dosen (bis zu 300 mg/kg bei der Ratte und 1000 mg/kg bei der Maus) nicht karzinogen. Es kann deshalb praktisch ausgeschlossen werden, dass therapeutische Dosen einen genotoxische oder karzinogene Wirkung haben.
  • +Die Schwellenwerte, ab denen im Tierversuch eine genotoxische Wirkung gezeigt werden konnte, liegen jedoch klar im toxischen Dosisbereich, bei dem Leber- und Knochenmarkschädigungen auftreten. Zudem sind nichthepatotoxische Dosen (bis zu 300 mg/kg bei der Ratte und 1000 mg/kg bei der Maus) nicht karzinogen. Es kann deshalb praktisch ausgeschlossen werden, dass therapeutische Dosen einen genotoxische oder karzinogene Wirkung haben.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home