| 36 Änderungen an Fachinfo Krenosin |
-Natrii chloridum 18 mg, Aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 2 ml.
-Jede Durchstechflasche zu 2 ml enthält 7,08 mg Natrium, entsprechend 3,54 mg Natrium pro ml.
- +Natrii chloridum 18 mg, Aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 2 ml.
- +Jede Durchstechflasche zu 2 ml enthält 7,08 mg Natrium, entsprechend 3,54 mg Natrium pro ml.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung zu 3 mg/ml. Durchstechflaschen zu 2 ml à 6 mg Adenosinum.
-Patienten, bei denen nach der ersten Dosis gewisse unerwünschte Wirkungen auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), sollen keine zusätzlichen Dosen erhalten.
- +Patienten, bei denen nach der ersten Dosis gewisse unerwünschte Wirkungen auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), sollen keine zusätzlichen Dosen erhalten.
-Erstdosis: 6 mg als schnelle intravenöse Bolusinjektion (während 2 Sekunden).
-Zweitdosis: Eliminiert die Erstdosis die supraventrikuläre Tachykardie nicht innerhalb von 1–2 Minuten, sollten weitere 12 mg ebenfalls als schnelle intravenöse Bolusinjektion gegeben werden.
- +Erstdosis: 6 mg als schnelle intravenöse Bolusinjektion (während 2 Sekunden).
- +Zweitdosis: Eliminiert die Erstdosis die supraventrikuläre Tachykardie nicht innerhalb von 1–2 Minuten, sollten weitere 12 mg ebenfalls als schnelle intravenöse Bolusinjektion gegeben werden.
-Es liegt keine kontrollierte pädiatrische Studie vor. In offenen Studien bei Kindern waren Dosen zwischen 0,10 und 0,25 mg/kg Körpergewicht wirksam.
- +Es liegt keine kontrollierte pädiatrische Studie vor. In offenen Studien bei Kindern waren Dosen zwischen 0,10 und 0,25 mg/kg Körpergewicht wirksam.
-·aurikulo-ventrikulärem (AV) Block zweiten oder dritten Grades (gilt nicht für Patienten mit künstlichem Herzschrittmacher)
-·Sick-Sinus-Syndrom, symptomatischer Bradykardie (ausgenommen bei Patienten mit künstlichem Herzschrittmacher)
-·bekannter Überempfindlichkeit gegen Adenosin
-·chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (z.B. Bronchialasthma)
-·Syndrom der langen QT-Zeit (LQTS)
-·schwerer Hypotonie
-·dekompensierter Herzinsuffizienz
- +aurikulo-ventrikulärem (AV) Block zweiten oder dritten Grades (gilt nicht für Patienten mit künstlichem Herzschrittmacher)
- +-Sick-Sinus-Syndrom, symptomatischer Bradykardie (ausgenommen bei Patienten mit künstlichem Herzschrittmacher)
- +bekannter Überempfindlichkeit gegen Adenosin
- +chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (z.B. Bronchialasthma)
- +-Syndrom der langen QT-Zeit (LQTS)
- +schwerer Hypotonie
- +dekompensierter Herzinsuffizienz
-In seltenen Fällen wurde über schwere Bradykardien/Asystolien unter der Anwendung von Adenosin bei Patienten nach kürzlich erfolgter Herztransplantation (HTx) und Patienten mit latenter SA-Erkrankung berichtet. Patienten nach kürzlich (< 1 Jahr) erfolgter HTx können eine erhöhte Sensitivität gegenüber Adenosin aufweisen. Atropin kann eine durch Adenosin ausgelöste Bradykardie nicht aufheben. Eine durch Adenosin induzierte Bradykardie kann zu weiteren ventrikulären Erregungsbildungsstörungen (Kammerflimmern, Torsades de pointes) disponieren.
- +In seltenen Fällen wurde über schwere Bradykardien/Asystolien unter der Anwendung von Adenosin bei Patienten nach kürzlich erfolgter Herztransplantation (HTx) und Patienten mit latenter SA-Erkrankung berichtet. Patienten nach kürzlich (< 1 Jahr) erfolgter HTx können eine erhöhte Sensitivität gegenüber Adenosin aufweisen. Atropin kann eine durch Adenosin ausgelöste Bradykardie nicht aufheben. Eine durch Adenosin induzierte Bradykardie kann zu weiteren ventrikulären Erregungsbildungsstörungen (Kammerflimmern, Torsades de pointes) disponieren.
-Bei Patienten mit Vorhofflimmern und akzessorischen Ventrikelerregungen kann die die aberrierende Erregungsleitung bevorzugt werden (vergl. Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Bei Patienten mit Vorhofflimmern und akzessorischen Ventrikelerregungen kann die die aberrierende Erregungsleitung bevorzugt werden (vergl. Kapitel "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Dipyridamol kann als bekannter Inhibitor der Adenosin-Aufnahme dessen Wirkung potenzieren. Die gleichzeitige Anwendung von Krenosin und Dipyridamol ist daher nicht angezeigt. Ist die Gabe von Krenosin unbedingt notwendig, muss dessen Dosierung reduziert werden (siehe «Interaktionen»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche zu 2 ml, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dipyridamol kann als bekannter Inhibitor der Adenosin-Aufnahme dessen Wirkung potenzieren. Die gleichzeitige Anwendung von Krenosin und Dipyridamol ist daher nicht angezeigt. Ist die Gabe von Krenosin unbedingt notwendig, muss dessen Dosierung reduziert werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche zu 2 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Dipyridamol inhibiert die zelluläre Aufnahme und den Metabolismus von Adenosin und verstärkt dadurch die Wirkung von Adenosin. In einer Studie wurde gezeigt, dass Dipyridamol die Adenosin-Wirkung vervierfachen kann. Ist die Gabe von Krenosin unbedingt notwendig, muss die Dipyridamolbehandlung 24 Stunden zuvor abgebrochen werden oder die Dosierung von Krenosin deutlich reduziert werden.
-Kompetitive Adenosinantagonisten (z.B. Aminophyllin, Theophyllin und andere Xanthine) dürfen 24 Stunden vor der Verwendung von Krenosin nicht verabreicht werden.
-Der Verzehr von xanthinhaltigen Speisen und Getränken (z.B. Tee, Kaffee, Schokolade und Colagetränke) muss mindestens 12 Stunden vor der Verwendung von Krenosin vermieden werden.
- +Dipyridamol inhibiert die zelluläre Aufnahme und den Metabolismus von Adenosin und verstärkt dadurch die Wirkung von Adenosin. In einer Studie wurde gezeigt, dass Dipyridamol die Adenosin-Wirkung vervierfachen kann. Ist die Gabe von Krenosin unbedingt notwendig, muss die Dipyridamolbehandlung 24 Stunden zuvor abgebrochen werden oder die Dosierung von Krenosin deutlich reduziert werden.
- +Kompetitive Adenosinantagonisten (z.B. Aminophyllin, Theophyllin und andere Xanthine) dürfen 24 Stunden vor der Verwendung von Krenosin nicht verabreicht werden.
- +Der Verzehr von xanthinhaltigen Speisen und Getränken (z.B. Tee, Kaffee, Schokolade und Colagetränke) muss mindestens 12 Stunden vor der Verwendung von Krenosin vermieden werden.
-Wegen der kurzen Halbwertszeit von Adenosin (< 10 Sekunden) sind bei Anwendung von Krenosin während der Stillzeit keine Probleme zu erwarten. Da jedoch keinerlei klinische Erfahrungen mit Krenosin während der Stillzeit vorliegen, sollte es nur bei unbedingter Notwendigkeit angewendet werden.
- +Wegen der kurzen Halbwertszeit von Adenosin (< 10 Sekunden) sind bei Anwendung von Krenosin während der Stillzeit keine Probleme zu erwarten. Da jedoch keinerlei klinische Erfahrungen mit Krenosin während der Stillzeit vorliegen, sollte es nur bei unbedingter Notwendigkeit angewendet werden.
-«sehr häufig» (≥1/10),
-«häufig» (≥1/100, < 1/10),
-«gelegentlich» (≥1/1000, < 1/100),
-«selten» (≥1/10'000, < 1/1000),
-«sehr selten» (< 1/10'000),
-«Häufigkeit nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +"sehr häufig" (≥1/10),
- +"häufig" (≥1/100, < 1/10),
- +"gelegentlich" (≥1/1000, < 1/100),
- +"selten" (≥1/10'000, < 1/1000),
- +"sehr selten" (< 1/10'000),
- +"Häufigkeit nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Sehr häufig: Bradykardie, Asystolie, Sinuspause, AV-Block, Vorhofextrasystolen, ventrikuläre Erregungsbildungsstörungen (z.B. ventrikuläre Extrasystolen, nichtanhaltende ventrikuläre Tachykardie), Sinustachykardie (20 %).
- +Sehr häufig: Bradykardie, Asystolie, Sinuspause, AV-Block, Vorhofextrasystolen, ventrikuläre Erregungsbildungsstörungen (z.B. ventrikuläre Extrasystolen, nichtanhaltende ventrikuläre Tachykardie), Sinustachykardie (20 %).
-Sehr häufig: Flush im Gesicht (18 %).
-Gelegentlich: Hypotonie, manchmal schwer; Schlaganfall/transitorisch ischämische Attacke in Verbindung mit der hämodynamischen Wirkung von Adenosin sowie der Hypotonie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr häufig: Flush im Gesicht (18 %).
- +Gelegentlich: Hypotonie, manchmal schwer; Schlaganfall/transitorisch ischämische Attacke in Verbindung mit der hämodynamischen Wirkung von Adenosin sowie der Hypotonie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Sehr häufig: Dyspnoe (12 %).
- +Sehr häufig: Dyspnoe (12 %).
-Die Halbwertszeit in vitro wird auf < 10 Sekunden geschätzt, die Halbwertszeit in vivo kann aber sogar noch kürzer sein.
- +Die Halbwertszeit in vitro wird auf < 10 Sekunden geschätzt, die Halbwertszeit in vivo kann aber sogar noch kürzer sein.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Krenosin Injektionslösung 6 mg Durchstechflaschen 6 x 2 ml (A)
- +Krenosin Injektionslösung 6 mg Durchstechflaschen 6 x 2 ml (A)
-sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE
- +sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE
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