ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Ialugen plus - Änderungen - 25.05.2020
36 Änderungen an Fachinfo Ialugen plus
  • -Ausgedehnte Verbrennungen, Verbrennungen 2. und 3. Grades, Ulcus cruris, Wunden im After, wie z.B. Analfissuren und Wunden nach Hämorrhoidektomie: nicht zur Selbstmedikation zugelassene Indikationen.
  • +Nicht zur Selbstmedikation zugelassene Indikationen: ausgedehnte Verbrennungen, Verbrennungen 2. und 3. Grades, Ulcus cruris, Wunden im After, wie z.B. Analfissuren und Wunden nach Hämorrhoidektomie.
  • -Vor der Behandlung mit Ialugen Plus sollen Wunden von nekrotischen Ablagerungen gereinigt werden.
  • +Vor der Behandlung mit Ialugen Plus müssen nekrotische Ablagerungen von der Wunde entfernt werden.
  • -Die Creme wird in einer Schicht von mindestens 2-3 mm Dicke direkt auf die Verletzung aufgetragen. Die Anwendung muss mindestens alle 24 Stunden erneuert werden, nachdem die Cremeresten sorgfältig mit Wasser oder mit einer isotonischen Salzlösung entfernt wurden.
  • -Bei Anwendung im After: die Creme mit Hilfe des beiliegenden Applikators direkt auf die Wunde auftragen; den Applikator auf die Tubenspitze aufschrauben und in den After einführen. Unter langsamen Zurückziehen des Applikators Druck auf die Tube geben. Nach der Anwendung, den Applikator gründlich reinigen und die Tube mit dem Verschluss zuschrauben.
  • +Die Creme wird mindestens 2-3 mm dick direkt auf die Verletzung aufgetragen. Die Anwendung muss mindestens alle 24 Stunden wiederholt werden, nachdem die Cremereste sorgfältig mit Wasser oder mit einer isotonischen Salzlösung entfernt wurden.
  • +Die Dauer der Anwendung ist abhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung.
  • +Bei Anwendung im After: beiliegenden Applikator auf die Tubenspitze aufschrauben und vorsichtig in den After einführen. Unter langsamem Zurückziehen des Applikators Druck auf die Tube geben und die Creme so direkt auf die verletzte Stelle auftragen.
  • +Nach der Anwendung den Applikator gründlich reinigen und die Tube verschliessen.
  • -Je nach Wundoberfläche eine oder mehrere Gazen 1× täglich auftragen, mit einer sterilen Gaze bedecken und mit einem geeigneten Verbandpolster fixieren.
  • +Je nach Wundoberfläche eine oder mehrere Ialugen Plus Gazen 1× täglich auftragen, mit einer sterilen Gaze abdecken und mit einem geeigneten Verbandpolster fixieren.
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Ialugen Plus bei Kindern und Jugendlichen ist bisher im Rahmen von Studien nicht geprüft worden.
  • +Spezielle Dosierungsempfehlungen
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Sicherheit und Wirksamkeit von Ialugen Plus wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht in klinischen Studien untersucht. Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum 2. Lebensmonat ist Ialugen Plus kontraindiziert.
  • +Ältere Patienten
  • +Zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten ≥65 Jahre liegen nur limitierte Daten vor. Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist jedoch vermutlich nicht erforderlich.
  • +Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion:
  • +Ialugen Plus wurde bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion nicht spezifisch untersucht. Eine Anwendung sollte bei diesen Patienten nur mit Vorsicht erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Aufgrund der topischen Anwendung ist eine Dosisanpassung jedoch vermutlich nicht erforderlich.
  • -berempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden. Schwangerschaft. Frühgeborene und Säuglinge in den ersten beiden Lebensmonaten.
  • +·Frh- und Neugeborene sowie Säuglinge bis zum 2. Lebensmonat (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +·3. Schwangerschafts-Trimenon (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -Vor der Behandlung mit Ialugen Plus sollen Wunden von nekrotischen Ablagerungen gereinigt werden.
  • -Ialugen Plus darf bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz nur mit Vorsicht angewendet werden, da Silbersulfadiazin in besonderen Fällen (wie z.B. Polymedikation nach schweren Verbrennungen) kumuliert werden könnte.
  • -Bei einer Langzeitbehandlung ist es empfehlenswert, die Leukozytenzahl zu kontrollieren.
  • -Bei Sonnenexposition sollte die behandelte Stelle durch einen Verband geschützt werden.
  • -Bei Patienten mit einem nachgewiesenen oder vermuteten Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, sollte das Präparat wegen möglicher Hämolyse mit Vorsicht und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden.
  • -Bei Anwendung von Ialugen Plus während der Schwangerschaft und der Stillzeit, siehe «Schwangerschaft/Stillzeit».
  • -
  • +Vor der Behandlung mit Ialugen Plus sollte die Wunde gereinigt und nekrotische Ablagerungen entfernt werden.
  • +Insbesondere bei grossflächiger oder langdauernder Anwendung von Ialugen Plus ist eine systemische Resorption von Sulfadiazin und Silber möglich (siehe auch «Pharmakokinetik»).
  • +Ialugen Plus darf bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz nur mit Vorsicht angewendet werden, da Silbersulfadiazin in besonderen Fällen (wie z.B. Polymedikation nach schweren Verbrennungen) akkumulieren kann.
  • +Bei Patienten mit nachgewiesenem oder vermutetem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel sollte das Präparat aufgrund des Risikos einer Hämolyse mit Vorsicht und unter sorgfältiger Überwachung des Blutbildes angewendet werden.
  • +Vorsicht ist auch geboten bei Patienten mit akuter Porphyrie sowie bei slow metabolisern für CYP2C9 (sogenannte «Langsam-Azetylierer»). Bei diesen könnte die systemische Sulfadiazin-Exposition erhöht sein.
  • +In Studien mit Silbersulfadiazin wurde gelegentlich eine Leukopenie (v.a. Neutropenie) beobachtet, welche sich jedoch in den meisten Fällen trotz fortgesetzter Behandlung normalisierte. Im Falle einer längerfristigen Anwendung sowie bei Symptomen, welche auf eine mögliche Leukopenie hindeuten, sollte die Leukozytenzahl kontrolliert werden.
  • +Sulfonamide können bei jungen Säuglingen einen Kernikterus verursachen. Ialugen Plus ist daher bei Säuglingen unter 2 Monaten (insbesondere bei Frühgeborenen) kontraindiziert. Auch im dritten Schwangerschafts-Trimenon darf Ialugen Plus aus diesem Grund auf keinen Fall angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Systemische Sulfonamide sind mit einem Risiko für schwere, lebensbedrohliche Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse assoziiert. Sehr selten wurde auch unter topischer Anwendung von Sulfadiazin über solche Reaktionen berichtet. Das Risiko ist in den ersten Behandlungswochen am höchsten. Der Patient sollte daher bezüglich des Auftretens solcher Hautreaktionen überwacht und über die möglichen Symptome informiert werden. Wenn Hinweise auf eine schwere Hautreaktion auftreten (insbesondere ein progredienter Hautausschlag mit Blasenbildung und/oder begleitenden Schleimhautläsionen), muss die Anwendung von Ialugen Plus unverzüglich abgebrochen werden.
  • +Insbesondere unter Einfluss von UV-Strahlung kann es zu einer Graufärbung der Haut durch Einlagerung von Silber (Argyrose) kommen. Auf eine starke UV-Exposition (Sonnenbäder, Sonnenstudio) sollte daher verzichtet und die behandelte Stelle vor Sonnenlicht und anderer UV-Strahlung geschützt werden (z.B. durch einen Verband oder durch Abdeckung mit entsprechender Kleidung).
  • +Interaktionsstudien wurden mit Ialugen Plus nicht durchgeführt.
  • +Pharmakokinetische Interaktionen
  • +Sulfadiazin wird nach topischer Anwendung von Ialugen Plus zu ca. 10% systemisch resorbiert. Das Auftreten von Interaktionen, wie sie für Sulfonamide bekannt sind, kann daher nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere für
  • +·Interaktionen infolge einer Inhibition von CYP2C9
  • +·Interaktionen infolge einer Verdrängung aus der Plasmaproteinbindung. Hierdurch kann es sowohl zu einer Wirkungsverstärkung von Sulfadiazin (z.B. durch Salicylate, Indometacin, Phenylbutazon) als auch zu einer Verstärkung der erwünschten und unerwünschten Wirkungen anderer Arzneimittel (z.B. Antikoagulantien, Methotrexat, Sulfonylharnstoffe, Thiopental) kommen.
  • +Pharmakodynamische Interaktionen
  • +
  • -Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung vor. Ältere Angaben zu Prüfungen mit hohen Dosen Sulfadiazin am Tier haben Anzeichen für eine Reproduktionstoxizität ergeben.
  • -Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
  • -Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist klar erforderlich.
  • -Da alle Sulfonamide das Risiko eines Kernikterus erhöhen, ist im oder gegen das letzte Trimester der Schwangerschaft erhöhte Vorsicht geboten.
  • -Da keine Angaben zu einem möglichen Übertritt in die Muttermilch vorliegen, wird eine Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen.
  • +Schwangerschaft
  • +Sulfadiazin ist plazentagängig. Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zu möglichen Auswirkungen auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Foeten und/oder die postnatale Entwicklung vor. Tierstudien mit hohen Dosen Sulfadiazin haben Anzeichen für eine Reproduktionstoxizität ergeben. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Im dritten Schwangerschafts-Trimenon darf Ialugen Plus nicht angewendet werden, da Sulfonamide wie Sulfadiazin das Risiko für einen Kernikterus beim Neugeborenen erhöhen.
  • +Während des ersten und zweiten Trimenons sollte das Arzneimittel nur angewendet werden, wenn der Nutzen die potentiellen Risiken überwiegt.
  • +Stillzeit
  • +Daten zu einem möglichen Übertritt in die Muttermilch liegen nicht vor. Andere Sulfonamide treten jedoch in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine Anwendung von Ialugen Plus wird daher während der Stillzeit nicht empfohlen. Während der Stillzeit darf Ialugen Plus nicht im Bereich der Brüste angewendet werden.
  • +Insbesondere sollten Neugeborene mit Hyperbilirubinämie oder Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel während der Anwendung von Ialugen Plus nicht gestillt werden.
  • -Ialugen Plus hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen.
  • +Entsprechende Studien wurden nicht durchgeführt. Aufgrund der Erfahrungen ist jedoch bei topischer Anwendung von Ialugen Plus nicht mit einem Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, zu rechnen.
  • -Die orale Verabreichung von Sulfonamiden kann eine Reihe von Nebenwirkungen wie Niereninsuffizienz, toxische Hepatitis, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Leukopenie und Hautausschläge hervorrufen.
  • -Bei der Behandlung grösserer Hautflächen mit Ialugen Plus sind systemische Nebenwirkungen der Sulfonamide (Kernikterus) und des Silbers (Argiriasis, siehe auch «Überdosierung») nicht auszuschliessen.
  • -Die Melderate von Nebenwirkungen, basierend auf Marketing-Daten, ist sehr selten und die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
  • -Haut
  • -Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen betreffen verschiedene Reaktionen am Ort der Applikation, wie Exantheme oder Juckreiz.
  • -Allergische Reaktionen, sensibilisierende Wirkungen und Hautreaktionen mit Ialugen Plus können lokal vorkommen. Insbesondere kann sich unter dem Einfluss von Sonnenlicht eine Grauverfärbung der Haut ausbilden. Daher sollte Ialugen Plus immer lichtgeschützt unter einem Verband appliziert werden.
  • +Nachstehend sind die unerwünschten Wirkungen nach Systemorganklassen angegeben, die während der Marktüberwachung von Ialugen Plus beobachtet wurden. Aufgrund der Art der Datenbasis (Spontanmeldungen) kann die Häufigkeit der einzelnen unerwünschten Wirkungen nicht zuverlässig abgeschätzt werden.
  • +Häufigste unerwünschte Wirkungen, welche unter der Anwendung von Ialugen Plus gemeldet wurden, waren Hautveränderungen an der Applikationsstelle, welche im allgemeinen spontan reversibel waren.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. generalisierter Hautausschlag).
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erythem, Ekzem, Pruritus, Dermatitis, Hautverfärbung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), alle im Bereich der Applikationsstelle, Photosensitivitätsreaktionen.
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • +Ödem.
  • +Bei der Behandlung grösserer Hautflächen mit Silbersulfadiazin enthaltenden Cremen sind systemische unerwünschte Wirkungen der Sulfonamide (Kernikterus) und des Silbers (Argyriasis, siehe auch «Überdosierung») nicht auszuschliessen. Hierzu gehören vor allem Leukopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose, Methämoglobinämie, toxische Hepatitis, Niereninsuffizienz und schwere Hautreaktionen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -In seltenen Fällen kann bei langanhaltender Verabreichung hoher Dosen Argyrismus auftreten.
  • -Symptome: blau-grnliche Färbung der Haut und der Schleimhaut, Sensibilitätsverlust der Gliedmassen.
  • -Sollte der mit Ialugen Plus behandelte Körperteil eine stahlblaue Färbung annehmen, unterbrechen Sie die Behandlung.
  • +In seltenen Fällen kann bei langdauernder Anwendung hoher Dosen ein Argyrismus auftreten. Entsprechende Symptome sind blau-gruliche Färbung der Haut und der Schleimhäute sowie Sensibilitätsverlust der Gliedmassen. Aufgrund der Sulfonamid-Komponente sind ausserdem hämatologische, neurologische, gastroenterologische, hepatische und renale Störungen möglich.
  • +Im Falle einer Überdosierung sollte die Anwendung aller Produkte, welche Silber enthalten, abgebrochen werden. Ggf. sollten Blutbild und Nierenfunktion überwacht werden.
  • +Ein spezifisches Antidot existiert nicht; die Behandlung ist ggf. supportiv.
  • +Sulfadiazin ist dialysierbar.
  • -Die Hyaluronsäure ist ein saures Mukopolysaccharid, das mehr als 50% der Hautgrundsubstanz bildet. Ausserdem findet man die Substanz in hoher Konzentration im Glaskörper, in der Synovialflüssigkeit, im Nabelstrang und im Knochenknorpel.
  • -Es gibt pathologische Zustände der Haut, bei denen Komplikationen entzündlicher Art die Wundheilung verzögern. Die Verabreichung von exogener Hyaluronsäure führt hier zu einer antiphlogistischen Aktivität und beschleunigt die Bildung von Granulationsgewebe, was die Vernarbung und die Epithelisierung von Verletzungen begünstigt.
  • -Das Silbersulfadiazin ist eine antibakterielle Substanz, die gegen zahlreiche grampositive und gramnegative Keime (auch Pseudomonas aeruginosa und Enterobacter pyogenes) sowie gegen Pilze wirkt.
  • -Spezies MHK µg/ml
  • -Candida albicans 31,25
  • -Staphylococcus aureus 62,50
  • -Pseudomonas aeruginosa
  • -Escherichia coli
  • -Aspergillus niger
  • -
  • +Hyaluronsäure ist ein saures Mukopolysaccharid, das mehr als 50% der Hautgrundsubstanz bildet.
  • +Es gibt pathologische Zustände der Haut, bei denen Komplikationen entzündlicher Art die Wundheilung verzögern. Die Verabreichung von exogener Hyaluronsäure führt hier zu einer antiphlogistischen Aktivität und beschleunigt die Bildung von Granulationsgewebe, was die Epithelisierung und Vernarbung von Verletzungen begünstigt.
  • +Silbersulfadiazin ist eine Substanz mit antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften, die gegen zahlreiche grampositive und gramnegative Keime (wie Staph. aureus, E. coli, Enterobacter-Species und Pseudomonas aeruginosa) sowie gegen verschiedene Pilze (z.B. Candida albicans und Aspergillus niger) wirkt. Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt.
  • -Die lokale Applikation von Ialugen Plus auf der normalen oder verletzten Haut führt nur zu einer sehr geringen Resorption von Hyaluronsäure. Ungefähr 1% Silber und 10% Sulfadiazin werden resorbiert.
  • -Die beiden Substanzen Sulfadiazin und Silber werden beim Kontakt mit Körpergewebe und Wundexsudat freigesetzt.
  • -Die Plasmaspiegel von Sulfadiazin sind niedriger als nach systemischer Verabreichung (i.a. 1% der oralen Form).
  • +Silber-Sulfadiazin
  • +Beim Kontakt mit Körpergewebe und Wundexsudat dissoziiert Silber-Sulfadiazin zu Sulfadiazin und Silber.
  • +Absorption
  • +Nach topischer Applikation von Ialugen Plus werden ungefähr 1% des Silbers und 10% des Sulfadiazins resorbiert. Die dabei erreichten Sulfadiazin-Plasmaspiegel entsprechen etwa 1% jener nach oraler Anwendung. Bei Behandlung grösserer Hautareale können jedoch auch höhere Konzentrationen erreicht werden.
  • +Distribution
  • +Silber wird in verschiedene Gewebe wie Leber, Nieren und Gehirn verteilt.
  • +Sulfadiazin weist eine hohe Plasmaproteinbindung auf. Es passiert die Plazentaschranke.
  • +Metabolismus
  • +Sulfadiazin wird in der Leber unter Beteiligung des Enzyms CYP2C9 metabolisiert.
  • +Elimination
  • +Sowohl Sulfadiazin und seine Metaboliten als auch Silber werden überwiegend renal eliminiert.
  • +Hyaluronsäure
  • +Hyaluronsäure wird nach topischer Applikation sowohl bei normaler als auch bei verletzter Haut nur in sehr geringem Umfang resorbiert.
  • -Hyaluronsäure besitzt ferner auch keine Mutagenität und Reproduktionstoxizität. Die lokale Verträglichkeit der Hyaluronsäure hat sich in tierexperimentellen Studien als sehr gut erwiesen.
  • +Hyaluronsäure besitzt ferner auch keine Mutagenität oder Reproduktionstoxizität. Die lokale Verträglichkeit der Hyaluronsäure hat sich in tierexperimentellen Studien als sehr gut erwiesen.
  • -Sulfadiazin passiert die Plazenta und kann im fötalen Blut nachgewiesen werden.
  • -Ialugen Plus Creme 20 g [C]
  • +Ialugen Plus Creme 20 g [D]
  • -Ialugen Plus Medizinalgazen 10× 10 cm 5 [C]
  • +Ialugen Plus Medizinalgazen 10× 10 cm 5 [D]
  • -IBSA Institut Biochimique SA, CH 6903 Lugano.
  • +IBSA Institut Biochimique SA, Lugano.
  • -Oktober 2013.
  • +August 2019.
2023 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | FAQ | Anmeldung | Kontakt | Home