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Home - Fachinformation zu ATG-Fresenius - Änderungen - 21.05.2020
30 Änderungen an Fachinfo ATG-Fresenius
  • -Wirkstoff: Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Kaninchen
  • -Hilfsstoffe: Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat
  • +Wirkstoffe
  • +Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Kaninchen
  • +Hilfsstoffe
  • +Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • -1 ml Konzentrat enthält 20 mg Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Kaninchen.
  • -Klare bis leicht opaleszierende und farblose bis blassgelbe Lösung.
  • -Empfohlene Dosierung
  • -Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -KINDER UND JUGENDLICHE
  • -Zurzeit vorliegende Daten werden in den Abschnitten „Unerwünschte Wirkungen“ und „Eigenschaften / Wirkungen“ beschrieben; eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden. Die vorliegende Evidenz ist limitiert. Es gibt keinen klaren Konsens bezüglich der Dosierung bei Kindern und Jugendlichen. Die Dosierung ist bei Kindern und Jugendlichen ebenso wie bei Erwachsenen von Indikation, Verabreichungsschema und einer eventuellen Kombination mit anderen Immunsuppressiva abhängig. Dies ist vor der Wahl der geeigneten Dosierung bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen.
  • -ÄLTERE PATIENTEN
  • +Ältere Patienten
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Zurzeit vorliegende Daten werden in den Abschnitten „Unerwünschte Wirkungen“ und „Eigenschaften / Wirkungen“ beschrieben; eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden. Die vorliegende Evidenz ist limitiert. Es gibt keinen klaren Konsens bezüglich der Dosierung bei Kindern und Jugendlichen. Die Dosierung ist bei Kindern und Jugendlichen ebenso wie bei Erwachsenen von Indikation, Verabreichungsschema und einer eventuellen Kombination mit anderen Immunsuppressiva abhängig. Dies ist vor der Wahl der geeigneten Dosierung bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen.
  • +Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
  • -Die Behandlung mit GRAFALON darf nur in Einrichtungen erfolgen, die über die für die Notfallbehandlung erforderliche apparative und personelle Ausstattung einschliesslich entsprechender unterstützender medi-zinischer Ressourcen verfügen. GRAFALON muss unter entsprechend qualifizierter ärztlicher Aufsicht verabreicht und überwacht werden.
  • -Immunogenität und Überempfindlichkeitsreaktionen
  • -GRAFALON induziert Antikörper gegen Immunglobuline und andere Proteine von Kaninchen.
  • -Bei der Verabreichung von GRAFALON wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Vor der Erstanwendung von GRAFALON muss abgeklärt werden ob bei dem Patienten eine anamnestisch bekannte allergische Disposition, insbesondere gegenüber Kaninchenproteinen, vorliegt. Bei erneuter Ex-position in Form einer erneuten Therapie mit GRAFALON oder einer Behandlung mit Kaninchen-Immunglobulinpräparaten anderer Hersteller ist infolge einer möglichen Sensibilisierung während der früheren Therapie das Risiko der Entwicklung einer anaphylaktischen Reaktion erhöht.
  • -Schwere Thrombozytopenie
  • -Bei Empfängern von Organtransplantaten, bei denen sich eine schwere Thrombozytopenie (d. h. weniger als 50.000 Thrombozyten/µl) entwickelt, ist die Behandlung mit GRAFALON zu unterbrechen oder abzusetzen, weil das Arzneimittel eine Thrombozytopenie weiter verstärken und so das Blutungsrisiko erhöhen kann. Notfallbereitschaft seitens der Klinikmitarbeiter muss gegeben sein.
  • -Lebererkrankungen
  • -Bei Patienten mit Lebererkrankungen ist bei der Anwendung von GRAFALON besondere Vorsicht
  • -geboten. Vorbestehende Gerinnungsstörungen können sich verschlechtern. Es empfiehlt sich eine sorg-fältige Überwachung der Thrombozytenzahl und der Gerinnungsparameter.
  • -Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • -Bei Patienten mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Verdacht darauf ist bei der Anwendung von GRAFALON besondere Vorsicht geboten. Bei Patienten mit Hypotonie oder kardialer Dekompensation mit orthostatischen Symptomen (z. B. Bewusstseinsverlust, Schwäche, Erbrechen, Übelkeit) ist eine Verlang-samung/Unterbrechung der Infusion in Erwägung zu ziehen.
  • -Infektionen
  • -Unter einer immunsuppressiven Therapie ist das Infektionsrisiko generell erhöht. Bei mit GRAFALON behandelten Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung bakterieller, viraler, parasitärer und/oder mykotischer Infektionen. Eine Reaktivierung oder Aggravierung chronischer viraler Infektionen wie HCV, HBV und HIV kann unter GRAFALON auftreten. Entsprechende Überwachungs- und Therapiemassnahmen sind indiziert.
  • -Bei Patienten, die sich einer Stammzelltransplantation unterziehen, werden eine Überwachung des CMV- und EBV-Status sowie eine entsprechende präemptive Therapie empfohlen.
  • -Impfungen
  • -Die Patienten sind darüber zu informieren, dass Impfungen mit Totvakzinen während der Behandlung mit GRAFALON unter Umständen weniger wirksam sind. Eine Impfung mit attenuierten Lebendviren ist bei immunsupprimierten Patienten kontraindiziert.
  • -Warnhinweis zu übertragbaren Erregern
  • -Bei der Herstellung von GRAFALON werden in einzelnen Herstellungsschritten auch humane Materialien (z.B. Jurkat-Zellen, Erythrozyten, Plazenten) eingesetzt. Zu den Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen infolge der Anwendung von Arzneimitteln, bei deren Herstellung humane Komponenten eingesetzt werden, gehört neben einer sorgfältigen Spenderauswahl und der Untersuchung der einzelnen Spenden auf bestimmte Infektionsmarker auch eine Reihe effektiver Herstellungsschritte zur Inaktivierung bzw. Abreicherung von Viren. Dennoch kann bei Verabreichung von Arzneimitteln, bei deren Herstellung humane Komponenten eingesetzt werden, die Möglichkeit einer Übertragung infektiöser Erreger nie völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang nicht bekannte oder gerade erst neu entdeckte Viren und andere Erreger.
  • -Die bei GRAFALON durchgeführten Massnahmen gelten gegen umhüllte Viren wie das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Hepatitis B-Virus (HBV), das Hepatitis C-Virus (HCV) sowie gegen nicht umhüllte Viren wie das Hepatitis A-Virus (HAV) und Parvovirus B19 als wirksam.
  • +Die Behandlung mit GRAFALON darf nur in Einrichtungen erfolgen, die über die für die Notfallbehandlung erforderliche apparative und personelle Ausstattung einschliesslich entsprechender unterstützender medi-zinischer Ressourcen verfügen. GRAFALON muss unter entsprechend qualifizierter ärztlicher Aufsicht verabreicht und überwacht werden. Immunogenität und Überempfindlichkeitsreaktionen GRAFALON induziert Antikörper gegen Immunglobuline und andere Proteine von Kaninchen. Bei der Verabreichung von GRAFALON wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Vor der Erstanwendung von GRAFALON muss abgeklärt werden ob bei dem Patienten eine anamnestisch bekannte allergische Disposition, insbesondere gegenüber Kaninchenproteinen, vorliegt. Bei erneuter Ex-position in Form einer erneuten Therapie mit GRAFALON oder einer Behandlung mit Kaninchen-Immunglobulinpräparaten anderer Hersteller ist infolge einer möglichen Sensibilisierung während der früheren Therapie das Risiko der Entwicklung einer anaphylaktischen Reaktion erhöht. Schwere Thrombozytopenie Bei Empfängern von Organtransplantaten, bei denen sich eine schwere Thrombozytopenie (d. h. weniger als 50.000 Thrombozyten/µl) entwickelt, ist die Behandlung mit GRAFALON zu unterbrechen oder abzusetzen, weil das Arzneimittel eine Thrombozytopenie weiter verstärken und so das Blutungsrisiko erhöhen kann. Notfallbereitschaft seitens der Klinikmitarbeiter muss gegeben sein. Lebererkrankungen Bei Patienten mit Lebererkrankungen ist bei der Anwendung von GRAFALON besondere Vorsicht geboten. Vorbestehende Gerinnungsstörungen können sich verschlechtern. Es empfiehlt sich eine sorg-fältige Überwachung der Thrombozytenzahl und der Gerinnungsparameter. Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bei Patienten mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Verdacht darauf ist bei der Anwendung von GRAFALON besondere Vorsicht geboten. Bei Patienten mit Hypotonie oder kardialer Dekompensation mit orthostatischen Symptomen (z. B. Bewusstseinsverlust, Schwäche, Erbrechen, Übelkeit) ist eine Verlang-samung/Unterbrechung der Infusion in Erwägung zu ziehen. Infektionen Unter einer immunsuppressiven Therapie ist das Infektionsrisiko generell erhöht. Bei mit GRAFALON behandelten Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung bakterieller, viraler, parasitärer und/oder mykotischer Infektionen. Eine Reaktivierung oder Aggravierung chronischer viraler Infektionen wie HCV, HBV und HIV kann unter GRAFALON auftreten. Entsprechende Überwachungs- und Therapiemassnahmen sind indiziert. Bei Patienten, die sich einer Stammzelltransplantation unterziehen, werden eine Überwachung des CMV- und EBV-Status sowie eine entsprechende präemptive Therapie empfohlen. Impfungen Die Patienten sind darüber zu informieren, dass Impfungen mit Totvakzinen während der Behandlung mit GRAFALON unter Umständen weniger wirksam sind. Eine Impfung mit attenuierten Lebendviren ist bei immunsupprimierten Patienten kontraindiziert. Warnhinweis zu übertragbaren Erregern Bei der Herstellung von GRAFALON werden in einzelnen Herstellungsschritten auch humane Materialien (z.B. Jurkat-Zellen, Erythrozyten, Plazenten) eingesetzt. Zu den Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen infolge der Anwendung von Arzneimitteln, bei deren Herstellung humane Komponenten eingesetzt werden, gehört neben einer sorgfältigen Spenderauswahl und der Untersuchung der einzelnen Spenden auf bestimmte Infektionsmarker auch eine Reihe effektiver Herstellungsschritte zur Inaktivierung bzw. Abreicherung von Viren. Dennoch kann bei Verabreichung von Arzneimitteln, bei deren Herstellung humane Komponenten eingesetzt werden, die Möglichkeit einer Übertragung infektiöser Erreger nie völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang nicht bekannte oder gerade erst neu entdeckte Viren und andere Erreger. Die bei GRAFALON durchgeführten Massnahmen gelten gegen umhüllte Viren wie das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Hepatitis B-Virus (HBV), das Hepatitis C-Virus (HCV) sowie gegen nicht umhüllte Viren wie das Hepatitis A-Virus (HAV) und Parvovirus B19 als wirksam.
  • +
  • +
  • -Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren und stillenden Frauen verfügbar. Unter diesen Umständen soll das Medikament nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das fötale Risiko übersteigt. Da IgG bekannterweise placentagängig ist und in die Muttermilch übertritt, ist auch für GRAFALON mit einem Übertritt in die Muttermilch zu rechnen.
  • +Schwangerschaft
  • +Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren und stillenden Frauen verfügbar. Unter diesen Umständen soll das Medikament nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das fötale Risiko übersteigt.
  • +Stillzeit
  • +Da IgG bekannterweise placentagängig ist und in die Muttermilch übertritt, ist auch für GRAFALON mit einem Übertritt in die Muttermilch zu rechnen.
  • -Häufig Panzytopenie**, Thrombozytopenie, Anämie, Leukopenie
  • +Sehr häufig Anämie
  • +Häufig Panzytopenie**, Thrombozytopenie, Leukopenie
  • +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
  • +
  • -Vorübergehende Thrombozytopenie bzw. Leukopenie werden nach GRAFALON-Gabe häufig beobachtet. Auch eine Anämie wird nach Verabreichung von GRAFALON häufig beobachtet.
  • +Vorübergehende Thrombozytopenie bzw. Leukopenie werden nach GRAFALON-Gabe häufig beobachtet. Auch eine Anämie wird nach Verabreichung von GRAFALON sehr häufig beobachtet.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -ATC-Code: L04AA04
  • +ATC-Code
  • +L04AA04
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Pharmakodynamik
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +
  • -Bild 1 Darstellung des relativen Risikos der GRAFALON - Prophylaxe im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne GRAFALON bzgl. der primären und sekundären Wirksamkeitsparameter (Punktschätzer und 95% CI)
  • +Bild 1 Darstellung des relativen Risikos der GRAFALON - Prophylaxe im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne GRAFALON bzgl. der primären und sekundären Wirksamkeitsparameter (Punktschätzer und 95% CI)
  • +Absorption
  • +GRAFALON wird i.v. verabreicht und ist deswegen zu 100% bioverfügbar.
  • +Distribution
  • +
  • -GRAFALON als Antihuman-Antikörper ist ein Protein, das analog den körpereigenen Proteinen abgebaut wird. Es sind keine unphysiologischen Metaboliten bekannt. Die Halbwertzeit von GRAFALON beträgt ca. 14 Tage (bei einer Dosierung von 4 mg GRAFALON/kg KG/d über 7 Tage).
  • +Metabolismus
  • +GRAFALON als Antihuman-Antikörper ist ein Protein, das analog den körpereigenen Proteinen abgebaut wird. Es sind keine unphysiologischen Metaboliten bekannt.
  • +Elimination
  • +Die Halbwertzeit von GRAFALON beträgt ca. 14 Tage (bei einer Dosierung von 4 mg GRAFALON/kg KG/d über 7 Tage).
  • -Hinweise für die Handhabung
  • -Anleitung zur Herstellung und Verabreichung der gebrauchsfertig verdünnten Infusionslösung siehe Abschnitt Dosierung / Anwendung.
  • -Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach Anbruch
  • +
  • -Im Kühlschrank (2 – 8 °C) lagern. Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • -Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
  • +Die Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Hinweise für die Handhabung
  • +Anleitung zur Herstellung und Verabreichung der gebrauchsfertig verdünnten Infusionslösung siehe Abschnitt Dosierung / Anwendung.
  • +Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
  • -52412 (Swissmedic).
  • +52412 (Swissmedic)
  • -Neovii Pharmaceuticals AG, 8640 Rapperswil
  • +Neovii Pharmaceuticals AG, 8640 Rapperswil, Schweiz
  • -September 2017
  • +Februar 2020
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