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Home - Fachinformation zu Botox 100 Allergan-Einheiten - Änderungen - 27.01.2026
152 Änderungen an Fachinfo Botox 100 Allergan-Einheiten
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
  • +50 und 100 Allergan-Einheiten pro Durchstechflasche.
  • +Zur intramuskulären und intradermalen Anwendung.
  • +Botulinumtoxin-Einheiten sind nicht von einem Präparat auf andere übertragbar.
  • +Eine Einheit entspricht der LD50 nach intraperitonealer Injektion bei Mäusen unter definierten Bedingungen.
  • +BOTOX erscheint als dünne weisse Ablagerung am Boden der Durchstechflasche, welche möglicherweise schwierig zu erkennen ist.
  • -·Symptomatische Behandlung des Blepharospasmus, des Spasmus hemifacialis und assoziierter fokaler Dystonien, ebenso zur Korrektur des Strabismus bei Patienten über 12 Jahren.
  • -·Symptomatische Behandlung der zervikalen Dystonie (Torticollis spasticus) bei Erwachsenen.
  • -·Symptomatische Behandlung der fokalen Spastizität der oberen und unteren Extremität bei Erwachsenen.
  • -·Symptomatische Behandlung der fokalen Spastizität der oberen und unteren Extremität bei Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren.
  • -·Prophylaxe von Kopfschmerzen bei erwachsenen Patienten mit chronischer Migräne.
  • +-Symptomatische Behandlung des Blepharospasmus, des Spasmus hemifacialis und assoziierter fokaler Dystonien, ebenso zur Korrektur des Strabismus bei Patienten über 12 Jahren.
  • +-Symptomatische Behandlung der zervikalen Dystonie (Torticollis spasticus) bei Erwachsenen.
  • +-Symptomatische Behandlung der fokalen Spastizität der oberen und unteren Extremität bei Erwachsenen.
  • +-Symptomatische Behandlung der fokalen Spastizität der oberen und unteren Extremität bei Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren.
  • +-Prophylaxe von Kopfschmerzen bei erwachsenen Patienten mit chronischer Migräne.
  • -·Behandlung der überaktiven Blase mit den Symptomen Harninkontinenz, Harndrang und häufige Miktion bei erwachsenen Patienten, die nicht ausreichend auf Anticholinergika ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegenüber diesen Arzneimitteln aufweisen.
  • -·Behandlung der Harninkontinenz infolge neurogener Detrusorhyperaktivität in Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung (wie z.B. Rückenmarksverletzung, Multiple Sklerose) bei Erwachsenen.
  • -·Behandlung der neurogenen Detrusorhyperaktivität im Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung (wie z.B. Spina bifida, Rückenmarksläsion) bei pädiatrischen Patienten ab 5 Jahren, bei denen die Blase durch regelmässigen Einmalkatheterismus zuverlässig entleert wird und die unzureichend auf anticholinerge Arzneimittel ansprechen oder diese nicht vertragen.
  • +-Behandlung der überaktiven Blase mit den Symptomen Harninkontinenz, Harndrang und häufige Miktion bei erwachsenen Patienten, die nicht ausreichend auf Anticholinergika ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegenüber diesen Arzneimitteln aufweisen.
  • +-Behandlung der Harninkontinenz infolge neurogener Detrusorhyperaktivität in Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung (wie z.B. Rückenmarksverletzung, Multiple Sklerose) bei Erwachsenen.
  • +-Behandlung der neurogenen Detrusorhyperaktivität im Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung (wie z.B. Spina bifida, Rückenmarksläsion) bei pädiatrischen Patienten ab 5 Jahren, bei denen die Blase durch regelmässigen Einmalkatheterismus zuverlässig entleert wird und die unzureichend auf anticholinerge Arzneimittel ansprechen oder diese nicht vertragen.
  • -·Behandlung der primären Hyperhidrosis axillae bei Erwachsenen.
  • +-Behandlung der primären Hyperhidrosis axillae bei Erwachsenen.
  • -Hinsichtlich «Hinweise zur Handhabung» und «Entsorgung» der Durchstechflaschen siehe «Sonstige Hinweise».
  • +Hinsichtlich "Hinweise zur Handhabung" und "Entsorgung" der Durchstechflaschen siehe "Sonstige Hinweise" .
  • -Es ist keine spezielle Dosisanpassung bei der Anwendung für ältere Patienten erforderlich. Initial sollte mit der niedrigsten empfohlenen Wirkdosis für die jeweilige Indikation begonnen werden. Für Wiederholungsinjektionen wird die niedrigste Wirkdosis und Einhaltung des grösstmöglichen klinisch vertretbaren Zeitraums zwischen den Injektionen empfohlen. Ältere Patienten mit umfangreicher medizinischer Vorgeschichte und Begleitmedikation sollten mit Vorsicht behandelt werden (für weitere Informationen siehe unter «Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Es ist keine spezielle Dosisanpassung bei der Anwendung für ältere Patienten erforderlich. Initial sollte mit der niedrigsten empfohlenen Wirkdosis für die jeweilige Indikation begonnen werden. Für Wiederholungsinjektionen wird die niedrigste Wirkdosis und Einhaltung des grösstmöglichen klinisch vertretbaren Zeitraums zwischen den Injektionen empfohlen. Ältere Patienten mit umfangreicher medizinischer Vorgeschichte und Begleitmedikation sollten mit Vorsicht behandelt werden (für weitere Informationen siehe unter "Unerwünschte Wirkungen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von BOTOX bei der Behandlung der überaktiven Blase wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht nachgewiesen (für weitere Informationen siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von BOTOX bei der Behandlung der überaktiven Blase wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht nachgewiesen (für weitere Informationen siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Es liegen keine ausreichenden klinischen Daten vor, die die Festlegung einer allgemeingültigen optimalen Dosis und der Anzahl an Injektionsstellen im jeweiligen Muskel ermöglichen würden. Deshalb ist die Behandlung eines Patienten vom behandelnden Facharzt individuell zu gestalten. Dabei ist zu beachten, dass die Festlegung einer optimalen Dosis durch eine Dosistitration angestrebt werden sollte. Es sollte zudem angestrebt werden, das Potenzial für die Bildung von neutralisierenden Antikörpern zu minimieren, indem die niedrigste wirksame Dosis in den längsten klinisch indizierten Abständen zwischen den Injektionen verabreicht wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Es liegen keine ausreichenden klinischen Daten vor, die die Festlegung einer allgemeingültigen optimalen Dosis und der Anzahl an Injektionsstellen im jeweiligen Muskel ermöglichen würden. Deshalb ist die Behandlung eines Patienten vom behandelnden Facharzt individuell zu gestalten. Dabei ist zu beachten, dass die Festlegung einer optimalen Dosis durch eine Dosistitration angestrebt werden sollte. Es sollte zudem angestrebt werden, das Potenzial für die Bildung von neutralisierenden Antikörpern zu minimieren, indem die niedrigste wirksame Dosis in den längsten klinisch indizierten Abständen zwischen den Injektionen verabreicht wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Zusätzliche Informationen: Injektionen in die Nähe des M. levator palpebrae sup. sollten vermieden werden, um so das Auftreten einer Ptosis gering zu halten. Aufgrund der Diffusion der Botulinumtoxin Typ A Lösung in den M. obliquus inf. kann sich eine Diplopie manifestieren. Diese unerwünschte Wirkung kann geringgehalten werden, wenn auf die mediale Injektion am unteren Augenlid verzichtet wird. Abbildung 1 zeigt die möglichen Injektionsstellen:
  • +Zusätzliche Informationen: Injektionen in die Nähe des M. levator palpebrae sup. sollten vermieden werden, um so das Auftreten einer Ptosis gering zu halten. Aufgrund der Diffusion der Botulinumtoxin Typ A Lösung in den M. obliquus inf. kann sich eine Diplopie manifestieren. Diese unerwünschte Wirkung kann geringgehalten werden, wenn auf die mediale Injektion am unteren Augenlid verzichtet wird. Abbildung 1 zeigt die möglichen Injektionsstellen:
  • -Applikationshinweise: Eine BOTOX-Lösung mit 2,5 Einheiten pro 0,1 ml wird zubereitet (siehe «Hinweise für die Handhabung» und «Entsorgung» unter «Sonstige Hinweise»).
  • +Applikationshinweise: Eine BOTOX-Lösung mit 2,5 Einheiten pro 0,1 ml wird zubereitet (siehe "Hinweise für die Handhabung" und "Entsorgung" unter "Sonstige Hinweise" ).
  • -·Für vertikale Muskeln und für horizontales Schielen von weniger als 20 Prismendioptrien: 1,25 Einheiten - 2,5 Einheiten (0,05–0,10 ml) in jeden Muskel.
  • -·Für horizontales Schielen von 20-50 Prismendioptrien: 2,5 Einheiten - 5,0 Einheiten (0,10–0,20 ml) in jeden Muskel.
  • -·Für Lähmung des äusseren Nervus oculomotorius, die einen Monat oder länger anhält: 1,25 Einheiten - 2,5 Einheiten in den M. rectus medialis.
  • +-Für vertikale Muskeln und für horizontales Schielen von weniger als 20 Prismendioptrien: 1,25 Einheiten - 2,5 Einheiten (0,05–0,10 ml) in jeden Muskel.
  • +-Für horizontales Schielen von 20-50 Prismendioptrien: 2,5 Einheiten - 5,0 Einheiten (0,10–0,20 ml) in jeden Muskel.
  • +-Für Lähmung des äusseren Nervus oculomotorius, die einen Monat oder länger anhält: 1,25 Einheiten - 2,5 Einheiten in den M. rectus medialis.
  • -Empfohlene Nadel: Geeignete sterile Nadel (in der Regel 25-30 Gauge/0,50-0,30 mm).
  • -Applikationshinweise: In klinischen Studien wurde BOTOX zur Behandlung der zervikalen Dystonie üblicherweise in den M. sternocleidomastoideus, M. levator scapulae, M. scalenus, M. splenius capitis, M. semispinalis, M. longissimus und/oder den M. trapezius injiziert. Diese Liste ist nicht vollständig, da alle Muskeln, die für die Kontrolle der Kopfhaltung verantwortlich sind, beteiligt sein können und deshalb eventuell behandelt werden müssen.
  • +Empfohlene Nadel: Geeignete sterile Nadel (in der Regel 25-30 Gauge/0,50-0,30 mm).
  • +Applikationshinweise: In klinischen Studien wurde BOTOX zur Behandlung der zervikalen Dystonie üblicherweise in den M. sternocleidomastoideus, M. levator scapulae, M. scalenus, M. splenius capitis, M. semispinalis, M. longissimus und/oder den M. trapezius injiziert. Diese Liste ist nicht vollständig, da alle Muskeln, die für die Kontrolle der Kopfhaltung verantwortlich sind, beteiligt sein können und deshalb eventuell behandelt werden müssen.
  • -Bislang unbehandelte Patienten sollten als Initialdosis die niedrigste Wirkdosis erhalten. Pro Injektionsstelle sollten nicht mehr als 50 Einheiten appliziert werden. In den M. sternocleidomastoideus sollen nicht mehr als 100 Einheiten verabreicht werden. Um das Auftreten von Dysphagie zu minimieren, ist der M. sternocleidomastoideus nicht bilateral zu injizieren.
  • +Bislang unbehandelte Patienten sollten als Initialdosis die niedrigste Wirkdosis erhalten. Pro Injektionsstelle sollten nicht mehr als 50 Einheiten appliziert werden. In den M. sternocleidomastoideus sollen nicht mehr als 100 Einheiten verabreicht werden. Um das Auftreten von Dysphagie zu minimieren, ist der M. sternocleidomastoideus nicht bilateral zu injizieren.
  • -Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • -Biceps brachii 50-200 Einheiten; bis zu 4 Stellen
  • -Flexor digitorum profundus 7,5-30 Einheiten; 1-2 Stellen
  • -Flexor digitorum sublimis 7,5-30 Einheiten; 1-2 Stellen
  • -Flexor carpi radialis 15-60 Einheiten; 1-2 Stellen
  • -Flexor carpi ulnaris 10-40 Einheiten; 1-2 Stellen
  • +Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • +Biceps brachii 50-200 Einheiten; bis zu 4 Stellen
  • +Flexor digitorum profundus 7,5-30 Einheiten; 1-2 Stellen
  • +Flexor digitorum sublimis 7,5-30 Einheiten; 1-2 Stellen
  • +Flexor carpi radialis 15-60 Einheiten; 1-2 Stellen
  • +Flexor carpi ulnaris 10-40 Einheiten; 1-2 Stellen
  • + 
  • +
  • -Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • -Biceps brachii 1,5 bis 3 Einheiten /kg; aufgeteilt auf 4 Stellen
  • -Brachialis 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Brachioradialis 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Flexor carpi radialis 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Flexor carpi ulnaris 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Flexor digitorum profundus 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Flexor digitorum sublimis 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • +Biceps brachii 1,5 bis 3 Einheiten /kg; aufgeteilt auf 4 Stellen
  • +Brachialis 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Brachioradialis 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Flexor carpi radialis 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Flexor carpi ulnaris 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Flexor digitorum profundus 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Flexor digitorum sublimis 0,5 bis 1 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • + 
  • +
  • -Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • -Gastrocnemius medial head 75 Einheiten; 3 Stellen
  • -Gastrocnemius lateral head 75 Einheiten, 3 Stellen
  • -Soleus 75 Einheiten; 3 Stellen
  • -Tibialis posterior 75 Einheiten; 3 Stellen
  • -Flexor hallucis longus 50 Einheiten; 2 Stellen
  • -Flexor digitorum longus 50 Einheiten; 2 Stellen
  • -Flexor digitorum brevis 25 Einheiten; 1 Stelle
  • +Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • +Gastrocnemius medial head 75 Einheiten; 3 Stellen
  • +Gastrocnemius lateral head 75 Einheiten, 3 Stellen
  • +Soleus 75 Einheiten; 3 Stellen
  • +Tibialis posterior 75 Einheiten; 3 Stellen
  • +Flexor hallucis longus 50 Einheiten; 2 Stellen
  • +Flexor digitorum longus 50 Einheiten; 2 Stellen
  • +Flexor digitorum brevis 25 Einheiten; 1 Stelle
  • + 
  • +
  • -Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • -Gastrocnemius medial head 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Gastrocnemius lateral head 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Soleus 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • -Tibialis posterior 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Muskel Gesamtdosierung; Anzahl der Injektionsstellen
  • +Gastrocnemius medial head 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Gastrocnemius lateral head 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Soleus 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • +Tibialis posterior 1 bis 2 Einheiten/kg; aufgeteilt auf 2 Stellen
  • + 
  • +
  • -Applikationshinweise: Die Injektionen sollten auf sieben bestimmte Muskelpartien im Kopf- und Nackenbereich aufgeteilt werden, wie in der unten stehenden Tabelle beschrieben. Mit Ausnahme des Procerus-Muskels, der an einer Stelle (mittig) injiziert werden sollte, sollten alle Muskeln bilateral mit der nachfolgend angegebenen Mindestdosis pro Muskel injiziert werden, wobei sich die Hälfte der Injektionsstellen links und die Hälfte rechts am Kopf und Nacken befinden. Wenn ein oder mehrere Schmerzpunkte vorherrschen, können zusätzliche Injektionen an einer oder beiden Seiten in bis zu drei bestimmte Muskelgruppen (Occipitalis, Temporalis und Trapezius) verabreicht werden, bis zu der in der unten stehenden Tabelle angegebenen Höchstdosis pro Muskel.
  • -Der empfohlene Zeitplan für die erneute Behandlung beträgt 12 Wochen.
  • +Applikationshinweise: Die Injektionen sollten auf sieben bestimmte Muskelpartien im Kopf- und Nackenbereich aufgeteilt werden, wie in der unten stehenden Tabelle beschrieben. Mit Ausnahme des Procerus-Muskels, der an einer Stelle (mittig) injiziert werden sollte, sollten alle Muskeln bilateral mit der nachfolgend angegebenen Mindestdosis pro Muskel injiziert werden, wobei sich die Hälfte der Injektionsstellen links und die Hälfte rechts am Kopf und Nacken befinden. Wenn ein oder mehrere Schmerzpunkte vorherrschen, können zusätzliche Injektionen an einer oder beiden Seiten in bis zu drei bestimmte Muskelgruppen (Occipitalis, Temporalis und Trapezius) verabreicht werden, bis zu der in der unten stehenden Tabelle angegebenen Höchstdosis pro Muskel.
  • +Der empfohlene Zeitplan für die erneute Behandlung beträgt 12 Wochen.
  • -Empfohlene Dosis: Die empfohlene Dosis beträgt 155 bis 195 Einheiten in Form von je 0,1 ml (5 Einheiten) intramuskulär (i.m.) verabreichten Injektionen aufgeteilt auf 31 bis zu 39 Stellen.
  • +Empfohlene Dosis: Die empfohlene Dosis beträgt 155 bis 195 Einheiten in Form von je 0,1 ml (5 Einheiten) intramuskulär (i.m.) verabreichten Injektionen aufgeteilt auf 31 bis zu 39 Stellen.
  • - Empfohlene Dosis
  • -Kopf-/Nackenbereich Gesamtdosierung (Anzahl der Injektionsstellena)
  • -Corrugatorb 10 Einheiten (2 Stellen)
  • -Procerus 5 Einheiten (1 Stelle)
  • -Frontalisb 20 Einheiten (4 Stellen)
  • -Temporalisb 40 Einheiten (8 Stellen) bis zu 50 Einheiten (bis zu 10 Stellen)
  • -Occipitalisb 30 Einheiten (6 Stellen) bis zu 40 Einheiten (bis zu 8 Stellen)
  • -Zervikale paraspinale Muskelgruppeb 20 Einheiten (4 Stellen)
  • -Trapeziusb 30 Einheiten (6 Stellen) bis zu 50 Einheiten (bis zu 10 Stellen)
  • -Gesamtdosisbereich: 155 Einheiten bis zu 195 Einheiten 31 bis zu 39 Stellen
  • + Empfohlene Dosis
  • +Kopf-/Nackenbereich Gesamtdosierung (Anzahl der Injektionsstellena)
  • +Corrugatorb 10 Einheiten (2 Stellen)
  • +Procerus 5 Einheiten (1 Stelle)
  • +Frontalisb 20 Einheiten (4 Stellen)
  • +Temporalisb 40 Einheiten (8 Stellen) bis zu 50 Einheiten (bis zu 10
  • + Stellen)
  • +Occipitalisb 30 Einheiten (6 Stellen) bis zu 40 Einheiten (bis zu 8 Stellen)
  • +Zervikale paraspinale 20 Einheiten (4 Stellen)
  • +Muskelgruppeb
  • +Trapeziusb 30 Einheiten (6 Stellen) bis zu 50 Einheiten (bis zu 10
  • + Stellen)
  • +Gesamtdosisbereich: 155 Einheiten bis zu 195 Einheiten31 bis zu 39 Stellen
  • -a Jede i.m. Injektionsstelle = 0,1 ml = 5 Einheiten BOTOX
  • + 
  • +a Jede i.m. Injektionsstelle = 0,1 ml = 5 Einheiten BOTOX
  • -Zusätzliche Informationen: Die Verbesserung tritt in der Regel innerhalb der ersten 3 Wochen nach der Injektion auf. In der Regel hält die Wirkung nach der Injektion 12 Wochen an.
  • +Zusätzliche Informationen: Die Verbesserung tritt in der Regel innerhalb der ersten 3 Wochen nach der Injektion auf. In der Regel hält die Wirkung nach der Injektion 12 Wochen an.
  • -Alternativ kann bei Patienten, die zur Behandlung der Detrusorhyperaktivität im Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung eine Vollnarkose (oder eine Sedierung bei Bewusstsein) erhalten, eine prophylaktische intravenöse Einmalgabe eines geeigneten Antibiotikums vor der Botulinumtoxin-Injektion am Behandlungstag verabreicht werden. Generell wird der Einsatz von Aminoglykosiden nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • +Alternativ kann bei Patienten, die zur Behandlung der Detrusorhyperaktivität im Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung eine Vollnarkose (oder eine Sedierung bei Bewusstsein) erhalten, eine prophylaktische intravenöse Einmalgabe eines geeigneten Antibiotikums vor der Botulinumtoxin-Injektion am Behandlungstag verabreicht werden. Generell wird der Einsatz von Aminoglykosiden nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
  • -·Bei Patienten im Alter von 5 bis unter 12 Jahren: Vor der Injektion ist eine Vollnarkose (oder eine bewusste Sedierung) in Erwägung zu ziehen, je nach der üblichen Vorgehensweise vor Ort.
  • -·Bei Patienten im Alter von 12 Jahren oder älter: Eine intravesikale Instillation eines verdünnten Lokalanästhetikums mit oder ohne Sedierung oder eine Vollnarkose sind vor der BOTOX-Injektionsbehandlung in Erwägung zu ziehen, je nach der üblichen Vorgehensweise vor Ort.
  • -Für alle Altersgruppen sollte zumindest eine intravesikale Instillation mit einem verdünnten Lokalanästhetikum in Erwägung gezogen werden. Wird eine lokale anästhetische Instillation durchgeführt, sollte die Blase danach entleert und mit steriler Kochsalzlösung vor den nächsten Schritten des Injektionsvorgangs gespült werden.
  • +-Bei Patienten im Alter von 5 bis unter 12 Jahren: Vor der Injektion ist eine Vollnarkose (oder eine bewusste Sedierung) in Erwägung zu ziehen, je nach der üblichen Vorgehensweise vor Ort.
  • +-Bei Patienten im Alter von 12 Jahren oder älter: Eine intravesikale Instillation eines verdünnten Lokalanästhetikums mit oder ohne Sedierung oder eine Vollnarkose sind vor der BOTOX-Injektionsbehandlung in Erwägung zu ziehen, je nach der üblichen Vorgehensweise vor Ort.
  • +Für alle Altersgruppen sollte zumindest eine intravesikale Instillation mit einem verdünnten Lokalanästhetikum in Erwägung gezogen werden.  Wird eine lokale anästhetische Instillation durchgeführt, sollte die Blase danach entleert und mit steriler Kochsalzlösung vor den nächsten Schritten des Injektionsvorgangs gespült werden.
  • -·Rekonstituieren Sie BOTOX so, dass sich 20 Einheiten BOTOX pro ml in der/den Durchstechflasche(n) befinden:
  • -·BOTOX Durchstechflaschen mit 100 Einheiten: Geben Sie jeweils 5 ml konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung zu jeder von zwei 100-Einheiten-Fläschchen von BOTOX und schütteln Sie die Durchstechflaschen vorsichtig.
  • -·Ziehen Sie 10 ml aus den Fläschchen in eine 10-ml-Dosierspritze auf.
  • -·Verwenden Sie die Lösung sofort nach erfolgter Rekonstitution in der Spritze. Entsorgen Sie die nicht verwendete konservierungsmittelfreie 0.9%-ige Natriumchlorid-Lösung.
  • +-Rekonstituieren Sie BOTOX so, dass sich 20 Einheiten BOTOX pro ml in der/den Durchstechflasche(n) befinden:
  • +-BOTOX Durchstechflaschen mit 100 Einheiten: Geben Sie jeweils 5 ml konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung zu jeder von zwei 100-Einheiten-Fläschchen von BOTOX und schütteln Sie die Durchstechflaschen vorsichtig.
  • +-Ziehen Sie 10 ml aus den Fläschchen in eine 10-ml-Dosierspritze auf.
  • +-Verwenden Sie die Lösung sofort nach erfolgter Rekonstitution in der Spritze. Entsorgen Sie die nicht verwendete konservierungsmittelfreie 0.9%-ige Natriumchlorid-Lösung.
  • -·Rekonstituieren Sie BOTOX so, dass sich 20 Einheiten BOTOX pro ml in der/den Durchstechflasche(n) befinden:
  • -·BOTOX Durchstechflasche(n) mit 100 Einheiten: Geben Sie 5 ml konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung zu einer 100-Einheiten-Durchtechflasche von BOTOX (wenn die Enddosis kleiner oder gleich 100 U ist) oder zu jeder von zwei 100-Einheiten-Fläschchen von BOTOX (wenn die Enddosis grösser als 100 U ist) und schütteln Sie die Durchstechflasche(n) vorsichtig.
  • -·In Abhängigkeit vom Körpergewicht des individuellen Patienten muss das auf eine Konzentration von 20 Einheiten pro 1ml rekonstituierte BOTOX weiter verdünnt werden. Die weiteren Verdünnungsanweisungen in Abhängigkeit vom Körpergewicht des Patienten beziehen sich auf die Menge an rekonstituiertem BOTOX (20 Einheiten pro 1ml) und an zusätzlicher konservierungsmittelfreier 0.9%-iger Natriumchlorid-Lösung, die zusammen in eine 10-ml-Dosierspritze aufgezogen werden müssen. Diese sind Tabelle 1 zu entnehmen:
  • +-Rekonstituieren Sie BOTOX so, dass sich 20 Einheiten BOTOX pro ml in der/den Durchstechflasche(n) befinden:
  • +-BOTOX Durchstechflasche(n) mit 100 Einheiten: Geben Sie 5 ml konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung zu einer 100-Einheiten-Durchtechflasche von BOTOX (wenn die Enddosis kleiner oder gleich 100 U ist) oder zu jeder von zwei 100-Einheiten-Fläschchen von BOTOX (wenn die Enddosis grösser als 100 U ist) und schütteln Sie die Durchstechflasche(n) vorsichtig.
  • +-In Abhängigkeit vom Körpergewicht des individuellen Patienten muss das auf eine Konzentration von 20 Einheiten pro 1ml rekonstituierte BOTOX weiter verdünnt werden. Die weiteren Verdünnungsanweisungen in Abhängigkeit vom Körpergewicht des Patienten beziehen sich auf die Menge an rekonstituiertem BOTOX (20 Einheiten pro 1ml) und an zusätzlicher konservierungsmittelfreier 0.9%-iger Natriumchlorid-Lösung, die zusammen in eine 10-ml-Dosierspritze aufgezogen werden müssen. Diese sind Tabelle 1 zu entnehmen:
  • -Körpergewicht (kg) Volumen des rekonstituierten BOTOX (20 U/ml) und des Verdünnungsmittels* (ml) zum Aufziehen in die Dosierspritze, um ein Endvolumen von 10 ml für die Injektion in den Detrusormuskel zu erreichen Enddosis BOTOX in der Dosierspritze
  • -BOTOX (ml) Verdünnungsmittel* (ml)
  • -12 bis weniger als 14 3,6 6,4 72 Einheiten
  • -14 bis weniger als 16 4,2 5,8 84 Einheiten
  • -16 bis weniger als 18 4,8 5,2 96 Einheiten
  • -18 bis weniger als 20 5,4 4,6 108 Einheiten
  • -20 bis weniger als 22 6 4 120 Einheiten
  • -22 bis weniger als 24 6,6 3,4 132 Einheiten
  • -24 bis weniger als 26 7,2 2,8 144 Einheiten
  • -26 bis weniger als 28 7,8 2,2 156 Einheiten
  • -28 bis weniger als 30 8,4 1,6 168 Einheiten
  • -30 bis weniger als 32 9 1 180 Einheiten
  • -32 bis weniger als 34 9,6 0,4 192 Einheiten
  • +Körpergewicht(kg) Volumen des rekonstituierten Enddosis BOTOX in
  • + BOTOX (20 U/ml) und des der Dosierspritze
  • + Verdünnungsmittels* (ml) zum
  • + Aufziehen in die Dosierspritze,
  • + um ein Endvolumen von 10 ml für
  • + die Injektion in den Detrusormuske
  • + l zu erreichen
  • +BOTOX(ml) Verdünnungsmittel*(ml)
  • +12 bis weniger als 3,6 6,4 72 Einheiten
  • +14
  • +14 bis weniger als 4,2 5,8 84 Einheiten
  • +16
  • +16 bis weniger als 4,8 5,2 96 Einheiten
  • +18
  • +18 bis weniger als 5,4 4,6 108 Einheiten
  • +20
  • +20 bis weniger als 6 4 120 Einheiten
  • +22
  • +22 bis weniger als 6,6 3,4 132 Einheiten
  • +24
  • +24 bis weniger als 7,2 2,8 144 Einheiten
  • +26
  • +26 bis weniger als 7,8 2,2 156 Einheiten
  • +28
  • +28 bis weniger als 8,4 1,6 168 Einheiten
  • +30
  • +30 bis weniger als 9 1 180 Einheiten
  • +32
  • +32 bis weniger als 9,6 0,4 192 Einheiten
  • +34
  • + 
  • +
  • -·Verwenden Sie BOTOX sofort nach Rekonstitution und Verdünnung in der Spritze. Entsorgen Sie die nicht verwendete konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung.
  • +-Verwenden Sie BOTOX sofort nach Rekonstitution und Verdünnung in der Spritze. Entsorgen Sie die nicht verwendete konservierungsmittelfreie 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung.
  • -·Klinische Verifizierung der Toxinwirkung auf den injizierten Muskel; dies kann eine elektromyographische Untersuchung in einer hierfür spezialisierten Einrichtung beinhalten.
  • -·Analyse der Gründe für das Therapieversagen, z.B. schlechte Isolierung der Muskeln, die injiziert werden sollen, zu geringe Dosis, schlechte Injektionstechnik, fixe Kontraktur, zu schwacher Gegenmuskel, Antikörperbildung.
  • -·Überprüfung der Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A als angemessene Therapieform.
  • +-Klinische Verifizierung der Toxinwirkung auf den injizierten Muskel; dies kann eine elektromyographische Untersuchung in einer hierfür spezialisierten Einrichtung beinhalten.
  • +-Analyse der Gründe für das Therapieversagen, z.B. schlechte Isolierung der Muskeln, die injiziert werden sollen, zu geringe Dosis, schlechte Injektionstechnik, fixe Kontraktur, zu schwacher Gegenmuskel, Antikörperbildung.
  • +-Überprüfung der Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A als angemessene Therapieform.
  • -·Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Botulinumtoxin Typ A oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -·Infektion an der(n) vorgesehenen Injektionsstelle(n).
  • +-Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Botulinumtoxin Typ A oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +-Infektion an der(n) vorgesehenen Injektionsstelle(n).
  • -·Patienten, die zum Zeitpunkt der Behandlung an einem Harnwegsinfekt leiden.
  • -·Patienten, die zum Zeitpunkt der Behandlung an einer akuten Harnretention leiden und die nicht routinemässig katheterisiert werden.
  • -·Patienten, die nicht willens und/oder fähig sind, falls notwendig nach der Behandlung einen Katheter zu verwenden.
  • +-Patienten, die zum Zeitpunkt der Behandlung an einem Harnwegsinfekt leiden.
  • +-Patienten, die zum Zeitpunkt der Behandlung an einer akuten Harnretention leiden und die nicht routinemässig katheterisiert werden.
  • +-Patienten, die nicht willens und/oder fähig sind, falls notwendig nach der Behandlung einen Katheter zu verwenden.
  • -Es wurden unerwünschte Wirkungen berichtet, die sich auf die Ausbreitung des Toxins fern von der Injektionsstelle beziehen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). In manchen Fällen führten diese zum Tode, die wiederum in einigen Fällen mit Dysphagie, Pneumonie und/oder Schwächezuständen assoziiert waren. Die Symptome entsprechen dem Wirkungsmechanismus von Botulinumtoxin und wurden Stunden bis Wochen nach der Injektion berichtet. Die Gefahr des Auftretens von Symptomen ist wahrscheinlich bei Patienten mit Erkrankungen und Begleiterkrankungen am grössten, die eine Prädisposition für diese Symptome darstellen. Hierzu zählen auch Kinder und Erwachsene, die aufgrund von Spastiken mit hohen Dosen behandelt werden.
  • +Es wurden unerwünschte Wirkungen berichtet, die sich auf die Ausbreitung des Toxins fern von der Injektionsstelle beziehen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). In manchen Fällen führten diese zum Tode, die wiederum in einigen Fällen mit Dysphagie, Pneumonie und/oder Schwächezuständen assoziiert waren. Die Symptome entsprechen dem Wirkungsmechanismus von Botulinumtoxin und wurden Stunden bis Wochen nach der Injektion berichtet. Die Gefahr des Auftretens von Symptomen ist wahrscheinlich bei Patienten mit Erkrankungen und Begleiterkrankungen am grössten, die eine Prädisposition für diese Symptome darstellen. Hierzu zählen auch Kinder und Erwachsene, die aufgrund von Spastiken mit hohen Dosen behandelt werden.
  • -Über Dysphagie wurde auch nach Injektionen berichtet, die nicht in die zervikale Muskulatur erfolgten (für weitere Informationen siehe Abschnitt «Warnhinweise nach Indikation», «Zervikale Dystonie»).
  • +Über Dysphagie wurde auch nach Injektionen berichtet, die nicht in die zervikale Muskulatur erfolgten (für weitere Informationen siehe Abschnitt "Warnhinweise nach Indikation" , "Zervikale Dystonie" ).
  • -Nach Hautkontakt mit BOTOX sollte die betroffene Hautstelle zunächst mit verdünnter Hypochlorit-Lösung gereinigt und danach gründlich unter fliessendem Wasser abgespült werden. Im Falle einer Nadelstichverletzung sollte der betroffene Hautbereich ebenfalls sofort gereinigt und der Patient überwacht werden, wie es im Kapitel «Überdosierung» empfohlen ist. Bei Augenkontakt mit BOTOX muss das betroffene Auge gründlich unter fliessendem Wasser oder mit einer hierfür geeigneten Lösung gespült werden.
  • -Falls eine versehentliche Kontamination vermutet wird (z.B. Hautkontakt oder Nadelstichverletzung), sollte der Hautbereich sofort gereinigt werden. Der Patient sollte medizinisch überwacht werden, wie es im Kapitel «Überdosierung» empfohlen ist.
  • +Nach Hautkontakt mit BOTOX sollte die betroffene Hautstelle zunächst mit verdünnter Hypochlorit-Lösung gereinigt und danach gründlich unter fliessendem Wasser abgespült werden. Im Falle einer Nadelstichverletzung sollte der betroffene Hautbereich ebenfalls sofort gereinigt und der Patient überwacht werden, wie es im Kapitel "Überdosierung" empfohlen ist. Bei Augenkontakt mit BOTOX muss das betroffene Auge gründlich unter fliessendem Wasser oder mit einer hierfür geeigneten Lösung gespült werden.
  • +Falls eine versehentliche Kontamination vermutet wird (z.B. Hautkontakt oder Nadelstichverletzung), sollte der Hautbereich sofort gereinigt werden. Der Patient sollte medizinisch überwacht werden, wie es im Kapitel "Überdosierung" empfohlen ist.
  • -Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von BOTOX in anderen Anwendungsgebieten als denen, die für Kinder und Jugendliche im Kapitel «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten» beschrieben werden, sind nicht nachgewiesen. Berichte nach Markteinführung über eine mögliche Verteilung des Toxins an vom Applikationsort entfernte Stellen wurden bei Kindern und Jugendlichen mit Begleiterkrankungen hauptsächlich infantiler Zerebralparese sehr selten berichtet. Im Allgemeinen lag die Dosierung, die in diesen Fällen verwendet wurde, über der empfohlenen Dosierung (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von BOTOX in anderen Anwendungsgebieten als denen, die für Kinder und Jugendliche im Kapitel "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" beschrieben werden, sind nicht nachgewiesen. Berichte nach Markteinführung über eine mögliche Verteilung des Toxins an vom Applikationsort entfernte Stellen wurden bei Kindern und Jugendlichen mit Begleiterkrankungen hauptsächlich infantiler Zerebralparese sehr selten berichtet. Im Allgemeinen lag die Dosierung, die in diesen Fällen verwendet wurde, über der empfohlenen Dosierung (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Vial, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Vial, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Ein verringertes Blinzeln nach der Injektion von Botulinumtoxin in den M. orbicularis oculi kann zu kornealer Belastung, anhaltendem Epitheldefekt und Hornhautulzeration führen, insbesondere bei Patienten mit Störungen des VII. Hirnnervs. Eine sorgfältige Überprüfung der Hornhautempfindlichkeit bei vorausgegangener Operation ist angezeigt. Auf Injektionen in den medialen Bereich des Unterlids sollte verzichtet werden, um Ektropium zu vermeiden, und jeglicher Epitheldefekt ist aktiv zu behandeln. Gegebenenfalls sollten «künstliche Tränen», Augensalben, therapeutische weiche Kontaktlinsen oder die Anwendung einer Augenklappe oder Ähnliches in Betracht gezogen werden.
  • +Ein verringertes Blinzeln nach der Injektion von Botulinumtoxin in den M. orbicularis oculi kann zu kornealer Belastung, anhaltendem Epitheldefekt und Hornhautulzeration führen, insbesondere bei Patienten mit Störungen des VII. Hirnnervs. Eine sorgfältige Überprüfung der Hornhautempfindlichkeit bei vorausgegangener Operation ist angezeigt. Auf Injektionen in den medialen Bereich des Unterlids sollte verzichtet werden, um Ektropium zu vermeiden, und jeglicher Epitheldefekt ist aktiv zu behandeln. Gegebenenfalls sollten "künstliche Tränen" , Augensalben, therapeutische weiche Kontaktlinsen oder die Anwendung einer Augenklappe oder Ähnliches in Betracht gezogen werden.
  • -Es gibt Post-Marketing-Berichte über Todesfälle (in manchen Fällen mit Aspirationspneumonie) und über mögliche Verteilung des Toxins an vom Applikationsort entfernte Stellen bei Kindern mit Begleiterkrankungen wie insbesondere Zerebralparese nach Botulinumtoxin Behandlung. Siehe Warnhinweise hinsichtlich «Anwendung bei Kindern und Jugendlichen» unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen». Ein kausaler Zusammenhang zu BOTOX wurde in diesen Fällen nicht bewiesen.
  • +Es gibt Post-Marketing-Berichte über Todesfälle (in manchen Fällen mit Aspirationspneumonie) und über mögliche Verteilung des Toxins an vom Applikationsort entfernte Stellen bei Kindern mit Begleiterkrankungen wie insbesondere Zerebralparese nach Botulinumtoxin Behandlung. Siehe Warnhinweise hinsichtlich "Anwendung bei Kindern und Jugendlichen" unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" . Ein kausaler Zusammenhang zu BOTOX wurde in diesen Fällen nicht bewiesen.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Prophylaxe von Kopfschmerzen bei Patienten mit episodischer Migräne (Kopfschmerzen an < 15 Tagen im Monat) oder chronischen Spannungskopfschmerzen wurden bisher nicht nachgewiesen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Prophylaxe von Kopfschmerzen bei Patienten mit episodischer Migräne (Kopfschmerzen an < 15 Tagen im Monat) oder chronischen Spannungskopfschmerzen wurden bisher nicht nachgewiesen.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Botulinumtoxin Typ A während der Schwangerschaft vor. Tierstudien haben eine reproduktionstoxikologische Wirkung gezeigt (siehe unter «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Botulinumtoxin Typ A während der Schwangerschaft vor. Tierstudien haben eine reproduktionstoxikologische Wirkung gezeigt (siehe unter "Präklinische Daten" ).
  • -Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Botulinumtoxin Typ A vor. In tierexperimentellen Studien mit BOTOX wurden Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fertilität festgestellt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Botulinumtoxin Typ A vor. In tierexperimentellen Studien mit BOTOX wurden Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fertilität festgestellt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -In klinischen Studien zu chronischer Migräne betrug die Häufigkeit 26 % nach der ersten Behandlung und sank auf 11 % nach der zweiten Behandlung.
  • +In klinischen Studien zu chronischer Migräne betrug die Häufigkeit 26 % nach der ersten Behandlung und sank auf 11 % nach der zweiten Behandlung.
  • -Sehr häufig: Dysphagie (bis zu 18,6% bei einer mittleren Dosis von 240,5 Einheiten) (siehe auch «Zusätzliche Informationen» unten).
  • +Sehr häufig: Dysphagie (bis zu 18,6% bei einer mittleren Dosis von 240,5 Einheiten) (siehe auch "Zusätzliche Informationen" unten).
  • -Migräne, einschliesslich einer Verschlimmerung der Migräne, wurde bei 3,8 % der Patienten unter BOTOX und 2,6 % der Patienten unter Placebo typischerweise innerhalb des ersten Monats nach der Behandlung berichtet.
  • +Migräne, einschliesslich einer Verschlimmerung der Migräne, wurde bei 3,8 % der Patienten unter BOTOX und 2,6 % der Patienten unter Placebo typischerweise innerhalb des ersten Monats nach der Behandlung berichtet.
  • -Die Abbruchrate aufgrund unerwünschter Ereignisse betrug in diesen Phase-3-Studien 3,8 % unter BOTOX im Vergleich zu 1,2 % unter Placebo.
  • +Die Abbruchrate aufgrund unerwünschter Ereignisse betrug in diesen Phase-3-Studien 3,8 % unter BOTOX im Vergleich zu 1,2 % unter Placebo.
  • -In einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen Parallelgruppenstudie mit 55 Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren waren die Nebenwirkungen mit dem bekannten Sicherheitsprofil bei erwachsenen Patienten mit überaktiver Blase vergleichbar, jedoch wurden in dieser kleinen Studie zu pädiatrischer überaktiver Blase auch Harnröhren- und Unterleibsschmerzen festgestellt.
  • +In einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen Parallelgruppenstudie mit 55 Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren waren die Nebenwirkungen mit dem bekannten Sicherheitsprofil bei erwachsenen Patienten mit überaktiver Blase vergleichbar, jedoch wurden in dieser kleinen Studie zu pädiatrischer überaktiver Blase auch Harnröhren- und Unterleibsschmerzen festgestellt.
  • -Die folgende Aufstellung enthält unerwünschte Arzneimittelwirkungen oder andere medizinisch relevante unerwünschte Wirkungen, über die unabhängig von der Indikation seit der Markteinführung des Arzneimittels berichtet wurde und zusätzlich zu den unerwünschten Wirkungen auftreten können, die unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und unter «Unerwünschte Wirkungen» genannt werden.
  • +Die folgende Aufstellung enthält unerwünschte Arzneimittelwirkungen oder andere medizinisch relevante unerwünschte Wirkungen, über die unabhängig von der Indikation seit der Markteinführung des Arzneimittels berichtet wurde und zusätzlich zu den unerwünschten Wirkungen auftreten können, die unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und unter "Unerwünschte Wirkungen" genannt werden.
  • -Das Botulinumtoxin Typ A blockiert durch Spaltung von SNAP 25 («synaptosomal-associated protein of 25 kDa») die periphere Acetylcholin-Freisetzung an den präsynaptischen Nervenendigungen. SNAP 25 ist ein Protein, das wesentlich für die erfolgreiche Bindung und Freisetzung von Acetylcholin aus den Vesikeln ist, die sich in den Nervenendigungen befinden.
  • +Das Botulinumtoxin Typ A blockiert durch Spaltung von SNAP 25 ( "synaptosomal-associated protein of 25 kDa" ) die periphere Acetylcholin-Freisetzung an den präsynaptischen Nervenendigungen. SNAP 25 ist ein Protein, das wesentlich für die erfolgreiche Bindung und Freisetzung von Acetylcholin aus den Vesikeln ist, die sich in den Nervenendigungen befinden.
  • -Die Erfolgsrate der Behandlung wurde auf einer 5-Punkte-Skala von 0 bis 4 beurteilt. Dabei stand 0 für «keinen» und 4 für «starken» behindernden Spasmus der Augenlider und möglicherweise anderer Gesichtsmuskeln. Eine Abnahme auf einen Punktwert von ≤2 an beiden Augen galt als Behandlungserfolg. Der primäre Endpunkt lag in Woche 4. Die Patienten erhielten eine durchschnittliche Dosis von 33 Einheiten pro Auge, injiziert an 3 bis 15 Injektionsstellen. Vergleichbar mit der früheren BOTOX-Formulierung lag die Erfolgsrate der Behandlung mit der derzeitigen BOTOX-Formulierung bei ca. 90% in Woche 4.
  • +Die Erfolgsrate der Behandlung wurde auf einer 5-Punkte-Skala von 0 bis 4 beurteilt. Dabei stand 0 für "keinen" und 4 für "starken" behindernden Spasmus der Augenlider und möglicherweise anderer Gesichtsmuskeln. Eine Abnahme auf einen Punktwert von ≤2 an beiden Augen galt als Behandlungserfolg. Der primäre Endpunkt lag in Woche 4. Die Patienten erhielten eine durchschnittliche Dosis von 33 Einheiten pro Auge, injiziert an 3 bis 15 Injektionsstellen. Vergleichbar mit der früheren BOTOX-Formulierung lag die Erfolgsrate der Behandlung mit der derzeitigen BOTOX-Formulierung bei ca. 90% in Woche 4.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von BOTOX zur Behandlung der Spastiken der oberen Extremitäten wurde bei pädiatrischen Patienten ab 2 Jahren in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht. 234 pädiatrische Patienten (77 BOTOX 6 Einheiten/kg KG, 78 BOTOX 3 Einheiten/kg KG, 79 Placebo) mit Spastik aufgrund eines zerebralen «Palsy oder Hirnschlags (modifizierte AS Ellbogen oder Handgelenk Score von mindestens 2) wurden in die Studie aufgenommen. Die Gesamtdosis von 3 Einheiten/kg KG (maximal 100 Einheiten) oder 6 Einheiten/kg KG (maximal 200 Einheiten) oder Placebo wurde intramuskulär injiziert, verteilt auf Ellbogen oder Handgelenk und Fingermuskeln. Die Patienten wurden während 12 Wochen nach der Injektion beobachtet. Der Gebrauch einer elektromyographischen Kontrolle (EMG), Nervenstimulation oder Ultraschalltechnik wurde verlangt, um die korrekte Muskellokalisation für die Injektion zu unterstützen.
  • -Der primäre Endpunkt war die durchschnittliche Änderung gegenüber dem Ausgangswert in der modifizierten AS (MAS) Score der Hauptmuskelgruppen (Ellbogen oder Handgelenk) während Woche 4 und 6. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war der Mittelwert des «Clinical Global Impression of Overall Change by Physician (CGI)» während Woche 4 und 6. Die «goal attainment scale» (GAS) beurteilt durch den Arzt für aktive und passive Ziele wurde evaluiert als sekundärer Endpunkt während Woche 8 und 12.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von BOTOX zur Behandlung der Spastiken der oberen Extremitäten wurde bei pädiatrischen Patienten ab 2 Jahren in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht. 234 pädiatrische Patienten (77 BOTOX 6 Einheiten/kg KG, 78 BOTOX 3 Einheiten/kg KG, 79 Placebo) mit Spastik aufgrund eines zerebralen "Palsy oder Hirnschlags (modifizierte AS Ellbogen oder Handgelenk Score von mindestens 2) wurden in die Studie aufgenommen. Die Gesamtdosis von 3 Einheiten/kg KG (maximal 100 Einheiten) oder 6 Einheiten/kg KG (maximal 200 Einheiten) oder Placebo wurde intramuskulär injiziert, verteilt auf Ellbogen oder Handgelenk und Fingermuskeln. Die Patienten wurden während 12 Wochen nach der Injektion beobachtet. Der Gebrauch einer elektromyographischen Kontrolle (EMG), Nervenstimulation oder Ultraschalltechnik wurde verlangt, um die korrekte Muskellokalisation für die Injektion zu unterstützen.
  • +Der primäre Endpunkt war die durchschnittliche Änderung gegenüber dem Ausgangswert in der modifizierten AS (MAS) Score der Hauptmuskelgruppen (Ellbogen oder Handgelenk) während Woche 4 und 6. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war der Mittelwert des "Clinical Global Impression of Overall Change by Physician (CGI)" während Woche 4 und 6. Die "goal attainment scale" (GAS) beurteilt durch den Arzt für aktive und passive Ziele wurde evaluiert als sekundärer Endpunkt während Woche 8 und 12.
  • - BOTOX 3 Einheiten/kg (N=78) BOTOX 6 Einheiten/kg (N=77) Placebo (N=79)
  • -Mittlere Veränderung gegenüber dem Ausgangswert in der Hauptmuskelgruppe (Ellenbogen- oder Handgelenk auf der modifizierten Ashworth-Skala**
  • -Woche 4 und 6 Durchschnitt -1,92* -1,87* -1,21
  • -Mittlerer Clinical Global Impression Score***
  • -Woche 4 und 6 Durchschnitt 1,88 1,87 1,66
  • + BOTOX3 Einheiten/kg( BOTOX6 Einheiten/kg( Placebo(N=79)
  • + N=78) N=77)
  • +Mittlere Veränderung gegenüber
  • +dem Ausgangswert in der
  • +Hauptmuskelgruppe (Ellenbogen-
  • +oder Handgelenk auf der
  • +modifizierten Ashworth-Skala**
  • +Woche 4 und 6 Durchschnitt -1,92* -1,87* -1,21
  • +Mittlerer Clinical Global
  • +Impression Score***
  • +Woche 4 und 6 Durchschnitt 1,88 1,87 1,66
  • + 
  • +
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von BOTOX zur Behandlung von Spastik der unteren Extremitäten wurde in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht, die 468 Patienten nach Schlaganfall (233 BOTOX und 235 Placebo) mit Spastik des Fussgelenkes (MAS Fussgelenk-Wert von mindestens 3) einschloss, deren Schlaganfall mindestens 3 Monate zurücklag. BOTOX 300 bis 400 Einheiten oder Placebo wurden intramuskulär in die für die Studie vorgeschriebenen Muskeln M. gastrocnemius, M. soleus und M. tibialis posterior sowie in optionale Muskeln, einschließlich M. flexor hallucis longus, M. flexor digitorum longus, M. flexor digitorum brevis, M. extensor hallucis und M. rectus femoris, injiziert. Der Gebrauch einer elektromyographischen Kontrolle (EMG), Nervenstimulation oder Ultraschalltechnik wurde verlangt, um die korrekte Muskellokalisation für die Injektion zu unterstützen. Die Patienten wurden während 12 Wochen nachbeobachtet.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von BOTOX zur Behandlung von Spastik der unteren Extremitäten wurde in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht, die 468 Patienten nach Schlaganfall (233 BOTOX und 235 Placebo) mit Spastik des Fussgelenkes (MAS Fussgelenk-Wert von mindestens 3) einschloss, deren Schlaganfall mindestens 3 Monate zurücklag. BOTOX 300 bis 400 Einheiten oder Placebo wurden intramuskulär in die für die Studie vorgeschriebenen Muskeln M. gastrocnemius, M. soleus und M. tibialis posterior sowie in optionale Muskeln, einschließlich M. flexor hallucis longus, M. flexor digitorum longus, M. flexor digitorum brevis, M. extensor hallucis und M. rectus femoris, injiziert. Der Gebrauch einer elektromyographischen Kontrolle (EMG), Nervenstimulation oder Ultraschalltechnik wurde verlangt, um die korrekte Muskellokalisation für die Injektion zu unterstützen. Die Patienten wurden während 12 Wochen nachbeobachtet.
  • - BOTOX 300 bis 400 Einheiten (n=233) Placebo (n=235)
  • -Mittlere Veränderung bei den Plantarflexoren des Fussgelenkes ab Baseline auf der MAS-Skala
  • -Durchschnitt in Woche 4 und 6 -0,8* -0,6
  • -Mittlerer Wert des klinischen Gesamteindruckes des Prüfarztes
  • -Durchschnitt in Woche 4 und 6 0,9* 0,7
  • -Mittlere Veränderung bei den Zehenflexoren auf der MAS-Skala
  • -FHL** Durchschnitt in Woche 4 und 6 -1,0* -0,6
  • -FDL + FDB** Durchschnitt in Woche 4 und 6 -0,9 - 0,8
  • + BOTOX300 bis 400 Placebo(n=235)
  • + Einheiten (n=233)
  • +Mittlere Veränderung bei den Plantarflexoren des
  • +Fussgelenkes ab Baseline auf der MAS-Skala
  • +Durchschnitt in Woche 4 und 6 -0,8* -0,6
  • +Mittlerer Wert des klinischen Gesamteindruckes des
  • +Prüfarztes
  • +Durchschnitt in Woche 4 und 6 0,9* 0,7
  • +Mittlere Veränderung bei den Zehenflexoren auf der
  • +MAS-Skala
  • +FHL** Durchschnitt in Woche 4 und 6 -1,0* -0,6
  • +FDL + FDB** Durchschnitt in Woche 4 und 6 -0,9 - 0,8
  • + 
  • +
  • - BOTOX 4 Units/kg (n = 125) BOTOX 8 Units/kg (n=127) Placebo (n=129)
  • -Mittlere Änderung im MAS-Ausgangswert der Plantarflexoren
  • -Durchschnitt Woche 4 und 6 -1,01* -1,06* -0,80
  • + BOTOX 4 Units/kg(n BOTOX 8 Units/kg(n=1 Placebo(n=129)
  • + = 125) 27)
  • +Mittlere Änderung im MAS-Ausgangsw
  • +ert der Plantarflexoren
  • +Durchschnitt Woche 4 und 6 -1,01* -1,06* -0,80
  • -Durchschnitt Woche 4 und 6 1,49 1,65* 1,36
  • +Durchschnitt Woche 4 und 6 1,49 1,65* 1,36
  • + 
  • +
  • -BOTOX wurde in zwei 56wöchigen multinationalen, multizentrischen Studien untersucht, die Folgendes umfassten: 24wöchige, doppelblinde Phase mit 2 Injektionszyklen zum Vergleich von BOTOX mit Placebo, gefolgt von einer 32wöchigen offenen Phase mit 3 Injektionszyklen mit BOTOX. Insgesamt 1'384 Erwachsene mit chronischer Migräne, die entweder noch nie eine begleitende Kopfschmerzprophylaxe erhalten hatten oder diese bei Studienbeginn für 28 Tage nicht angewendet hatten, mit Kopfschmerzen an ≥15 Tagen, davon 50 % Migräne/wahrscheinliche Migräne, und ≥4 Kopfschmerzepisoden, wurden in zwei klinischen Phase-3-Studien untersucht. Diese Patienten wurden randomisiert und erhielten alle 12 Wochen Injektionen mit Placebo oder 155–195 Einheiten BOTOX für die doppelblinde Phase mit 2 Injektionszyklen. Sie konnten 3 weitere offene BOTOX-Zyklen erhalten, bis zu maximal 5 Injektionszyklen.
  • -Die Akutbehandlung von Kopfschmerzen war den Patienten erlaubt (bei 65,5 % lag eine übermässige Akutbehandlung während der Studienbeginn-Phase vor).
  • -Die Behandlung mit BOTOX zeigte im Vergleich zu Placebo statistisch signifikante (p < 0,001) und klinisch bedeutsame Verbesserungen gegenüber dem Ausgangswert in Bezug auf die Häufigkeit von Kopfschmerztagen, die Häufigkeit von Migräne/ wahrscheinlichen Migränetagen, die Häufigkeit von mittelschweren/schweren Kopfschmerztagen und die kumulativen Gesamtstunden an Kopfschmerztagen.
  • +BOTOX wurde in zwei 56wöchigen multinationalen, multizentrischen Studien untersucht, die Folgendes umfassten: 24wöchige, doppelblinde Phase mit 2 Injektionszyklen zum Vergleich von BOTOX mit Placebo, gefolgt von einer 32wöchigen offenen Phase mit 3 Injektionszyklen mit BOTOX. Insgesamt 1'384 Erwachsene mit chronischer Migräne, die entweder noch nie eine begleitende Kopfschmerzprophylaxe erhalten hatten oder diese bei Studienbeginn für 28 Tage nicht angewendet hatten, mit Kopfschmerzen an ≥15 Tagen, davon 50 % Migräne/wahrscheinliche Migräne, und ≥4 Kopfschmerzepisoden, wurden in zwei klinischen Phase-3-Studien untersucht. Diese Patienten wurden randomisiert und erhielten alle 12 Wochen Injektionen mit Placebo oder 155–195 Einheiten BOTOX für die doppelblinde Phase mit 2 Injektionszyklen. Sie konnten 3 weitere offene BOTOX-Zyklen erhalten, bis zu maximal 5 Injektionszyklen.
  • +Die Akutbehandlung von Kopfschmerzen war den Patienten erlaubt (bei 65,5 % lag eine übermässige Akutbehandlung während der Studienbeginn-Phase vor).
  • +Die Behandlung mit BOTOX zeigte im Vergleich zu Placebo statistisch signifikante (p < 0,001) und klinisch bedeutsame Verbesserungen gegenüber dem Ausgangswert in Bezug auf die Häufigkeit von Kopfschmerztagen, die Häufigkeit von Migräne/ wahrscheinlichen Migränetagen, die Häufigkeit von mittelschweren/schweren Kopfschmerztagen und die kumulativen Gesamtstunden an Kopfschmerztagen.
  • -Gepoolte Ergebnisse der wichtigsten Wirksamkeitsendpunkte in den beiden Zulassungsstudien in Woche 24 (primärer Zeitpunkt)
  • -Wirksamkeit über 28 Tagen BOTOX (N = 688) Placebo (N = 696) p-Wert
  • -Veränderung der Anzahl an Tagen mit Kopfschmerzen gegenüber dem Ausgangswert -8,4 -6,6 < 0,001
  • -Veränderung der Anzahl an Tagen mit Migräne/wahrscheinlicher Migräne gegenüber dem Ausgangswert -8,2 -6,2 < 0,001
  • -Veränderung der Anzahl an Tagen mit mittelstarken/starken Kopfschmerzen gegenüber dem Ausgangswert -7,7 -5,8 < 0,001
  • -Veränderung der Gesamtzahl an Kopfschmerzstunden an den Tagen mit Kopfschmerzen gegenüber dem Ausgangswert -119,7 -80,5 < 0,001
  • -Veränderung der Anzahl an Kopfschmerzepisoden gegenüber dem Ausgangswert -5,2 -4,9 0,009
  • -Prozentsatz der Patienten mit 50 % weniger Kopfschmerztagen 47% 35% < 0,001
  • -Anteil der Patienten mit hohen Scores bei HIT-6-Kategorien 67,6 % 78,2 % < 0,001
  • -Veränderung des HIT-6-Gesamtscores gegenüber dem Ausgangswert -4,8 -2,4 < 0,001
  • +Gepoolte Ergebnisse der wichtigsten Wirksamkeitsendpunkte in den beiden Zulassungsstudien in Woche 24 (primärer Zeitpunkt)
  • +Wirksamkeit über 28 Tagen BOTOX(N = 688) Placebo(N = 696) p-Wert
  • +Veränderung der Anzahl an Tagen -8,4 -6,6 < 0,001
  • +mit Kopfschmerzen gegenüber dem
  • +Ausgangswert
  • +Veränderung der Anzahl an Tagen -8,2 -6,2 < 0,001
  • +mit Migräne/wahrscheinlicher
  • +Migräne gegenüber dem Ausgangswert
  • +Veränderung der Anzahl an Tagen -7,7 -5,8 < 0,001
  • +mit mittelstarken/starken
  • +Kopfschmerzen gegenüber dem
  • +Ausgangswert
  • +Veränderung der Gesamtzahl an -119,7 -80,5 < 0,001
  • +Kopfschmerzstunden an den Tagen
  • +mit Kopfschmerzen gegenüber dem
  • +Ausgangswert
  • +Veränderung der Anzahl an -5,2 -4,9 0,009
  • +Kopfschmerzepisoden gegenüber dem
  • +Ausgangswert
  • +Prozentsatz der Patienten mit 50 47% 35% < 0,001
  • +% weniger Kopfschmerztagen
  • +Anteil der Patienten mit hohen 67,6 % 78,2 % < 0,001
  • +Scores bei HIT-6-Kategorien
  • +Veränderung des HIT-6-Gesamtscores -4,8 -2,4 < 0,001
  • + gegenüber dem Ausgangswert
  • -Obwohl die Studien nicht darauf ausgerichtet waren, Unterschiede bei Untergruppen aufzuweisen, schien der Behandlungseffekt in der Untergruppe der männlichen Studienteilnehmer (n = 188) und der Studienteilnehmer nicht kaukasischer Herkunft (n = 137) geringer zu sein als in der gesamten Studienpopulation.
  • + 
  • +Obwohl die Studien nicht darauf ausgerichtet waren, Unterschiede bei Untergruppen aufzuweisen, schien der Behandlungseffekt in der Untergruppe der männlichen Studienteilnehmer (n = 188) und der Studienteilnehmer nicht kaukasischer Herkunft (n = 137) geringer zu sein als in der gesamten Studienpopulation.
  • -Überaktive Blase bei Erwachsenen
  • +Überaktive Blase bei Erwachsenen
  • -In beiden Studien wurden für BOTOX (100 Einheiten) signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo bei der Änderung der täglichen Häufigkeit von Harninkontinenzepisoden verglichen mit dem Ausgangswert, einschliesslich des Anteils trockener Patienten, zum primären Zeitpunkt in Woche 12 festgestellt. Gemessen anhand der Skala für den Behandlungsnutzen war der Anteil der Patienten, die über ein positives Behandlungsansprechen berichteten (ihr Zustand hatte sich «stark verbessert» oder «verbessert»), in beiden Studien in der BOTOX-Gruppe signifikant grösser als in der Placebo-Gruppe. Signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo wurden auch bei der täglichen Miktionshäufigkeit und der Häufigkeit der Episoden von Harndrang und Nykturie beobachtet. Die pro Miktion ausgeschiedene Urinmenge war ebenfalls signifikant grösser. Signifikante Verbesserungen wurden ab Woche 2 bei allen Symptomen der überaktiven Blase festgestellt.
  • +In beiden Studien wurden für BOTOX (100 Einheiten) signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo bei der Änderung der täglichen Häufigkeit von Harninkontinenzepisoden verglichen mit dem Ausgangswert, einschliesslich des Anteils trockener Patienten, zum primären Zeitpunkt in Woche 12 festgestellt. Gemessen anhand der Skala für den Behandlungsnutzen war der Anteil der Patienten, die über ein positives Behandlungsansprechen berichteten (ihr Zustand hatte sich "stark verbessert" oder "verbessert" ), in beiden Studien in der BOTOX-Gruppe signifikant grösser als in der Placebo-Gruppe. Signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo wurden auch bei der täglichen Miktionshäufigkeit und der Häufigkeit der Episoden von Harndrang und Nykturie beobachtet. Die pro Miktion ausgeschiedene Urinmenge war ebenfalls signifikant grösser. Signifikante Verbesserungen wurden ab Woche 2 bei allen Symptomen der überaktiven Blase festgestellt.
  • - BOTOX 100 Einheiten (n = 557) Placebo (n = 548) p-Wert
  • -Tägliche Häufigkeit von Harninkontinenzepisoden*
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 5,49 5,39
  • -Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,85 -1,21 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6 -3,11 -1,22 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,80 -0,95 <0,001
  • -Anteil der Patienten mit positivem Behandlungsansprechen auf der Skala des Behandlungsnutzens (%)
  • -Woche 2 64,4 34,7 <0,001
  • -Woche 6 68,1 32,8 <0,001
  • -Woche 12 61,8 28,0 <0,001
  • -Tägliche Häufigkeit von Miktionsepisoden
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 11,99 11,48
  • -Mittlere Veränderung in Woche 2 -1,53 -0,78 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6 -2,18 -0,97 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,35 -0,87 <0,001
  • -Tägliche Häufigkeit der Harndrangepisoden
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 8,82 8,31
  • -Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,89 -1,35 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6 -3,56 -1,40 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12b -3,30 -1,23 <0,001
  • + BOTOX100 Einheiten(n Placebo(n = 548) p-Wert
  • + = 557)
  • +Tägliche Häufigkeit von
  • +Harninkontinenzepisoden*
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 5,49 5,39
  • +Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,85 -1,21 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6 -3,11 -1,22 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,80 -0,95 <0,001
  • +Anteil der Patienten mit
  • +positivem Behandlungsansprechen
  • +auf der Skala des Behandlungsnutze
  • +ns (%)
  • +Woche 2 64,4 34,7 <0,001
  • +Woche 6 68,1 32,8 <0,001
  • +Woche 12 61,8 28,0 <0,001
  • +Tägliche Häufigkeit von
  • +Miktionsepisoden
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 11,99 11,48
  • +Mittlere Veränderung in Woche 2 -1,53 -0,78 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6 -2,18 -0,97 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,35 -0,87 <0,001
  • +Tägliche Häufigkeit der
  • +Harndrangepisoden
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 8,82 8,31
  • +Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,89 -1,35 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6 -3,56 -1,40 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12b -3,30 -1,23 <0,001
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 34,1 34,7
  • -Mittlere Veränderung nach Woche 12bc +22,5 +6,6 <0,001
  • -KHQ-Fragebogen: Rolleneinschränkungen
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 65,4 61,2
  • -Mittlere Veränderung nach Woche 12bc -25,4 -3,7 <0,001
  • -KHQ-Fragebogen: Soziale Einschränkungen
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 44,8 42,4 <0,001
  • -Mittlere Veränderung nach Woche 12bc -16,8 -2,5 <0,001
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 34,1 34,7
  • +Mittlere Veränderung nach Woche +22,5 +6,6 <0,001
  • +12bc
  • +KHQ-Fragebogen: Rolleneinschränkun
  • +gen
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 65,4 61,2
  • +Mittlere Veränderung nach Woche -25,4 -3,7 <0,001
  • +12bc
  • +KHQ-Fragebogen: Soziale
  • +Einschränkungen
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 44,8 42,4 <0,001
  • +Mittlere Veränderung nach Woche -16,8 -2,5 <0,001
  • +12bc
  • + 
  • +
  • -Aus einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen Parallelgruppenstudie (191622 137) mit Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren mit überaktiver Blase und Symptomen einer Harninkontinenz liegen begrenzte Daten zur Wirksamkeit vor. Eingeschlossen wurden Patienten, die auf mindestens ein anticholinerges Arzneimittel unzureichend angesprochen oder dieses nicht vertragen hatten. Aufgrund von Rekrutierungsproblemen wurden insgesamt 55 von den geplanten 108 Patienten eingeschlossen, so dass die Fallzahl nicht ausreichte, um eine Aussage über die Wirksamkeit in dieser Population treffen zu können. Diese Patienten wurden randomisiert und erhielten 25 Einheiten, 50 Einheiten oder 100 Einheiten, wobei 6 Einheiten/kg Körpergewicht nicht überschritten werden durften; BOTOX 25 Einheiten N = 18, BOTOX 50 Einheiten N = 17 und BOTOX 100 Einheiten N = 20. Vor der Anwendung erhielten die Patienten eine Anästhesie gemäss der lokalen Praxis. Alle Patienten erhielten eine Allgemeinanästhesie oder eine leichte Sedierung.Im primären Endpunkt in Woche 12 «Tägliche Häufigkeit von Tages-Harninkontinenzepisoden» sowie in weiteren Endpunkten wie Häufigkeit von Tages-Miktionsepisoden, Häufigkeit von Tages-Harndrangepisoden oder positivem Behandlungsansprechen konnten teils numerische, aber keine statistisch signifikanten Differenzen zwischen den Behandlungsgruppen festgestellt werden. Von den 55 pädiatrischen Patienten, die einen negativen Ausgangswert für bindende Antikörper oder neutralisierende Antikörper und nach Studienbeginn mindestens einen auswertbaren Wert nach dem Ausgangswert aus einer randomisierten doppelblinden Studie hatten, entwickelte kein Patient nach der Behandlung mit 25–100 Einheiten BOTOX neutralisierende Antikörper.
  • +Aus einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen Parallelgruppenstudie (191622 137) mit Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren mit überaktiver Blase und Symptomen einer Harninkontinenz liegen begrenzte Daten zur Wirksamkeit vor. Eingeschlossen wurden Patienten, die auf mindestens ein anticholinerges Arzneimittel unzureichend angesprochen oder dieses nicht vertragen hatten. Aufgrund von Rekrutierungsproblemen wurden insgesamt 55 von den geplanten 108 Patienten eingeschlossen, so dass die Fallzahl nicht ausreichte, um eine Aussage über die Wirksamkeit in dieser Population treffen zu können. Diese Patienten wurden randomisiert und erhielten 25 Einheiten, 50 Einheiten oder 100 Einheiten, wobei 6 Einheiten/kg Körpergewicht nicht überschritten werden durften; BOTOX 25 Einheiten N = 18, BOTOX 50 Einheiten N = 17 und BOTOX 100 Einheiten N = 20. Vor der Anwendung erhielten die Patienten eine Anästhesie gemäss der lokalen Praxis. Alle Patienten erhielten eine Allgemeinanästhesie oder eine leichte Sedierung.Im primären Endpunkt in Woche 12 "Tägliche Häufigkeit von Tages-Harninkontinenzepisoden" sowie in weiteren Endpunkten wie Häufigkeit von Tages-Miktionsepisoden, Häufigkeit von Tages-Harndrangepisoden oder positivem Behandlungsansprechen konnten teils numerische, aber keine statistisch signifikanten Differenzen zwischen den Behandlungsgruppen festgestellt werden. Von den 55 pädiatrischen Patienten, die einen negativen Ausgangswert für bindende Antikörper oder neutralisierende Antikörper und nach Studienbeginn mindestens einen auswertbaren Wert nach dem Ausgangswert aus einer randomisierten doppelblinden Studie hatten, entwickelte kein Patient nach der Behandlung mit 25–100 Einheiten BOTOX neutralisierende Antikörper.
  • - BOTOX 200 Einheiten (n = 227) Placebo (n = 241) p-Wert
  • -Wöchentliche Häufigkeit der Harninkontinenz*
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 32,4 31,5
  • -Mittlere Veränderung in Woche 2 -17,7 -9,0 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6a -21,3 -10,5 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 -20,6 -9,9 <0,001
  • -Maximale zystometrische Kapazität (ml)
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 250,2 253,5
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b +153,6 +11,9 <0,001
  • -Maximaler Detrusor-Druck während der 1. unbeabsichtigten Detrusor-Kontraktion (cmH2O):
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 51,5 47,3
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b -32,4 +1,1 <0,001
  • -Gesamtscore Inkontinenz-spezifische Lebensqualitätc,d
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 35,37 35,32
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b +25,89 +11,15 <0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 +28,89 +8,86 <0,001
  • + BOTOX200 Einheiten(n Placebo(n = 241) p-Wert
  • + = 227)
  • +Wöchentliche Häufigkeit der
  • +Harninkontinenz*
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 32,4 31,5
  • +Mittlere Veränderung in Woche 2 -17,7 -9,0 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6a -21,3 -10,5 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 -20,6 -9,9 <0,001
  • +Maximale zystometrische Kapazität
  • +(ml)
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 250,2 253,5
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b +153,6 +11,9 <0,001
  • +Maximaler Detrusor-Druck während
  • +der 1. unbeabsichtigten
  • +Detrusor-Kontraktion (cmH2O):
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 51,5 47,3
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b -32,4 +1,1 <0,001
  • +Gesamtscore Inkontinenz-spezifisch
  • +e Lebensqualitätc,d
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 35,37 35,32
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b +25,89 +11,15 <0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 +28,89 +8,86 <0,001
  • + 
  • +
  • - BOTOX 100 Einheiten (n=66) Placebo (n=78) p-Wert
  • -Tägliche Häufigkeit von Harninkontinenzepisoden*
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 4,2 4,3
  • -Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,9 -1,2 p<0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6a -3,3 -1,1 p<0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,8 -1,1 p<0,001
  • -Maximale zystometrische Kapazität (ml)
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 246,4 245,7
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b +127,2 -1,8 p<0,001
  • -Maximaler Detrusor-Druck während der 1. unbeabsichtigten Detrusor-Kontraktion (cmH2O):
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 35,9 36,1
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b -19,6 +3,7 p=0,007
  • -Gesamtscore Inkontinenz-spezifische Lebensqualitätc, d
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 32,4 34,2
  • -Mittlere Veränderung in Woche 6b +40,4 +9,9 p<0,001
  • -Mittlere Veränderung in Woche 12 +38,8 +7,6 p<0,001
  • + BOTOX100 Einheiten(n Placebo(n=78) p-Wert
  • + =66)
  • +Tägliche Häufigkeit von
  • +Harninkontinenzepisoden*
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 4,2 4,3
  • +Mittlere Veränderung in Woche 2 -2,9 -1,2 p<0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6a -3,3 -1,1 p<0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 -2,8 -1,1 p<0,001
  • +Maximale zystometrische Kapazität
  • +(ml)
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 246,4 245,7
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b +127,2 -1,8 p<0,001
  • +Maximaler Detrusor-Druck während
  • +der 1. unbeabsichtigten
  • +Detrusor-Kontraktion (cmH2O):
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 35,9 36,1
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b -19,6 +3,7 p=0,007
  • +Gesamtscore Inkontinenz-spezifisch
  • +e Lebensqualitätc, d
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 32,4 34,2
  • +Mittlere Veränderung in Woche 6b +40,4 +9,9 p<0,001
  • +Mittlere Veränderung in Woche 12 +38,8 +7,6 p<0,001
  • + 
  • +
  • - BOTOX 200 Einheiten N=30 p-Wert*
  • -Tägliche durchschnittliche Häufigkeit von Harninkontinenz-Episoden während des Tagesa
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 3,7
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 2 (95% CI) –1,1 (–1,7, –0,6) <0.0001
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) –1,3 (–1,8, –0,9) <0.0001
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 12 (95% CI) –0,9 (–1,5, –0,4) 0.0009
  • -Urinvolumen beim ersten morgendlichen Katheterisieren (mL)b
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 187,7
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 2 (95% CI) 63,2 (27,9, 98,6) 0.0006
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) 87,5 (52,1, 122,8) <0.0001
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 12 (95% CI) 45,2 (10,0, 80,5) 0.0125
  • -Maximaler Detrusordruck (Pdetmax) während der Speicherphase (cm H2O)b
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 56,7
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) –27,3 (–36,4, –18,2) <0.0001
  • + BOTOX 200 EinheitenN p-Wert*
  • + =30
  • +Tägliche durchschnittliche Häufigkeit von
  • +Harninkontinenz-Episoden während des Tagesa
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 3,7
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 2 (95% CI) –1,1 (–1,7, –0,6) <0.0001
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) –1,3 (–1,8, –0,9) <0.0001
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 12 (95% CI) –0,9 (–1,5, –0,4) 0.0009
  • +Urinvolumen beim ersten morgendlichen Katheterisieren
  • +(mL)b
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 187,7
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 2 (95% CI) 63,2 (27,9, 98,6) 0.0006
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) 87,5 (52,1, 122,8) <0.0001
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 12 (95% CI) 45,2 (10,0, 80,5) 0.0125
  • +Maximaler Detrusordruck (Pdetmax) während der
  • +Speicherphase (cm H2O)b
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 56,7
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) –27,3 (–36,4, –18,2) <0.0001
  • -Mittelwert zu Studienbeginn 202,3
  • -Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) 63,6 (29,0, 98,1)
  • -Unbeabsichtigten Detrusor-Kontraktion
  • -- Studienbeginn 25 (92.6)
  • -- Woche 6** 13 (46.4) 0.0004
  • +Mittelwert zu Studienbeginn 202,3
  • +Mittlere Veränderung* in Woche 6** (95% CI) 63,6 (29,0, 98,1)
  • +Unbeabsichtigten Detrusor-Kontraktion
  • +- Studienbeginn 25 (92.6)
  • +- Woche 6** 13 (46.4) 0.0004
  • + 
  • +
  • -* Die Veränderung des Least-Square-Mittelwerts, und der p-Wert basieren auf dem ANCOVA-Modell mit dem Ausgangswert als Kovariable und der Behandlungsgruppe, dem Alter (< 12 Jahre oder ≥12 Jahre), den Tages- Harninkontinenz-Episoden zu Beginn (≤6 oder > 6) und der anticholinergen Therapie (ja/nein) zu Beginn als Faktoren.
  • +* Die Veränderung des Least-Square-Mittelwerts,  und der p-Wert basieren auf dem ANCOVA-Modell mit dem Ausgangswert als Kovariable und der Behandlungsgruppe, dem Alter (< 12 Jahre oder ≥12 Jahre), den Tages- Harninkontinenz-Episoden zu Beginn (≤6 oder > 6) und der anticholinergen Therapie (ja/nein) zu Beginn als Faktoren.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • - 50 Einheiten Durchstechflaschen 100 Einheiten Durchstechflaschen
  • -Resultierende Dosis (Einheiten pro 0,1 ml) Menge an Lösungsmittel (Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%)), welches einer Durchstechflasche mit 50 Einheiten zugesetzt wird: Menge an Lösungsmittel (Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%)), welches einer Durchstechflasche mit 100Einheiten zugesetzt wird:
  • -20,0 E 0,25 ml 0,5 ml
  • -10,0 E 0,5 ml 1,0 ml
  • -5,0 E 1 ml 2,0 ml
  • -2,5 E 2 ml 4,0 ml
  • -1,25 E 4 ml 8,0 ml
  • + 50 EinheitenDurchstechflaschen 100 EinheitenDurchstechflaschen
  • +Resultierende Dosis Menge an Lösungsmittel (Natriumchlorid Menge an Lösungsmittel (Natriumchlorid
  • +(Einheiten pro 0,1 9 mg/ml (0,9%)), welches einer 9 mg/ml (0,9%)), welches einer
  • +ml) Durchstechflasche mit 50 Einheiten Durchstechflasche mit 100Einheiten
  • + zugesetzt wird: zugesetzt wird:
  • +20,0 E 0,25 ml 0,5 ml
  • +10,0 E 0,5 ml 1,0 ml
  • +5,0 E 1 ml 2,0 ml
  • +2,5 E 2 ml 4,0 ml
  • +1,25 E 4 ml 8,0 ml
  • + 
  • +
  • -·Zwei Durchstechflaschen mit BOTOX 50 Einheiten mit je 5 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • -·Aus jeder Durchstechflasche je 5 ml in einer 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Zwei Durchstechflaschen mit BOTOX 50 Einheiten mit je 5 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • +-Aus jeder Durchstechflasche je 5 ml in einer 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Eine Durchstechflasche mit BOTOX 100 Einheiten mit 10 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflasche behutsam mischen.
  • -·Aus der Durchstechflasche 10 ml in einer 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Eine Durchstechflasche mit BOTOX 100 Einheiten mit 10 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflasche behutsam mischen.
  • +-Aus der Durchstechflasche 10 ml in einer 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Vier Durchstechflaschen mit BOTOX 50 Einheiten mit je 3 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • -·Aus der ersten Durchstechflasche 3 ml und 1 ml aus der zweiten Durchstechflasche in eine 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Aus der dritten Durchstechflasche 3 ml und aus der vierten Durchstechflasche 1 ml in eine zweite 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Die verbleibenden 2 ml aus der zweiten und vierten Durchstechflasche in eine dritte 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Die Rekonstitution durch Zugabe von 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung in jede der drei 10 ml Spritzen abschliessen und deren Inhalt behutsam mischen.
  • +-Vier Durchstechflaschen mit BOTOX 50 Einheiten mit je 3 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • +-Aus der ersten Durchstechflasche 3 ml und 1 ml aus der zweiten Durchstechflasche in eine 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Aus der dritten Durchstechflasche 3 ml und aus der vierten Durchstechflasche 1 ml in eine zweite 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Die verbleibenden 2 ml aus der zweiten und vierten Durchstechflasche in eine dritte 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Die Rekonstitution durch Zugabe von 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung in jede der drei 10 ml Spritzen abschliessen und deren Inhalt behutsam mischen.
  • -·Zwei Durchstechflaschen mit BOTOX 100 Einheiten mit je 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • -·Aus jeder Durchstechflasche je 4 ml in zwei 10 ml Spritzen aufziehen.
  • -·Die jeweils verbleibenden 2 ml aus den beiden Durchstechflaschen in eine dritte 10 ml Spritze aufziehen.
  • -·Die Rekonstitution durch Zugabe von je 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung in jede der drei 10 ml Spritzen abschliessen und deren Inhalt behutsam mischen.
  • -Dies ergibt nun drei 10 ml Spritzen mit insgesamt 200 Einheiten rekonstituiertem BOTOX.
  • +-Zwei Durchstechflaschen mit BOTOX 100 Einheiten mit je 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung (ohne Konservierungsmittel) rekonstituieren und den Inhalt der Durchstechflaschen behutsam mischen.
  • +-Aus jeder Durchstechflasche je 4 ml in zwei 10 ml Spritzen aufziehen.
  • +-Die jeweils verbleibenden 2 ml aus den beiden Durchstechflaschen in eine dritte 10 ml Spritze aufziehen.
  • +-Die Rekonstitution durch Zugabe von je 6 ml 0,9%iger Kochsalzlösung in jede der drei 10 ml Spritzen abschliessen und deren Inhalt behutsam mischen.
  • +Dies ergibt nun drei 10 ml Spritzen mit insgesamt 200 Einheiten rekonstituiertem BOTOX.
  • -Wird ein authentisches BOTOX-Produkt verwendet, werden horizontale Linien in Regenbogenfarben und der Name «abbvie» auf der Etikette sichtbar (Hologramm), und zwar beim Hin- und Herdrehen der Durchstechflasche in der Hand unter einer Schreibtischlampe oder Leuchtstoffröhre. Ist dies nicht der Fall und/oder ist die Perforation nicht intakt, soll das Produkt nicht verwendet werden, und AbbVie ist zu kontaktieren.
  • -Zusätzlich können Aufkleber mit Chargennummer und Verfalldatum von der Etikette der BOTOX-Durchstechflasche abgezogen und in die Patientenakte geklebt werden, um die Rückverfolgbarkeit der Charge zu erleichtern. Nach dem Abziehen des Aufklebers von der Etikette der Durchstechflasche wird «Verwendet/Utilisé» erscheinen.
  • +Wird ein authentisches BOTOX-Produkt verwendet, werden horizontale Linien in Regenbogenfarben und der Name "abbvie" auf der Etikette sichtbar (Hologramm), und zwar beim Hin- und Herdrehen der Durchstechflasche in der Hand unter einer Schreibtischlampe oder Leuchtstoffröhre. Ist dies nicht der Fall und/oder ist die Perforation nicht intakt, soll das Produkt nicht verwendet werden, und AbbVie ist zu kontaktieren.
  • +Zusätzlich können Aufkleber mit Chargennummer und Verfalldatum von der Etikette der BOTOX-Durchstechflasche abgezogen und in die Patientenakte geklebt werden, um die Rückverfolgbarkeit der Charge zu erleichtern. Nach dem Abziehen des Aufklebers von der Etikette der Durchstechflasche wird "Verwendet/Utilisé" erscheinen.
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