| 80 Änderungen an Fachinfo Neurontin 100 mg |
-Eine Hartkapsel Neurontin 100 mg enthält 0,008 mg Natrium und 14,25 mg Lactose-Monohydrat.
-Eine Hartkapsel Neurontin 300 mg enthält 0,012 mg Natrium und 42,75 mg Lactose-Monohydrat.
-Eine Hartkapsel Neurontin 400 mg enthält 0,015 mg Natrium und 57,00 mg Lactose-Monohydrat.
- +Eine Hartkapsel Neurontin 100 mg enthält 0,008 mg Natrium und 14,25 mg Lactose-Monohydrat.
- +Eine Hartkapsel Neurontin 300 mg enthält 0,012 mg Natrium und 42,75 mg Lactose-Monohydrat.
- +Eine Hartkapsel Neurontin 400 mg enthält 0,015 mg Natrium und 57,00 mg Lactose-Monohydrat.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Hartkapseln: 100 mg, 300 mg oder 400 mg Gabapentin.
- +100 mg Hartkapsel: weiss, Aufdruck mit blauer Tinte "5026" und "G" .
- +300 mg Hartkapsel: gelb, Aufdruck mit blauer Tinte "5027" und "G" .
- +400 mg Hartkapsel: orange, Aufdruck mit blauer Tinte "5028" und "G" .
- +Filmtabletten (teilbar): 600 mg oder 800 mg Gabapentin.
- +600 mg Filmtablette: weiss, längsoval (mit Bruchrille, teilbar), mit Prägung "NT" auf der einen Seite und "16" auf der anderen Seite.
- +800 mg Filmtablette: weiss, längsoval (mit Bruchrille, teilbar), mit Prägung "NT" auf der einen Seite und "26" auf der anderen Seite.
-Es haben sich Tagesdosen von 900-1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3x täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden.
- Zieldosis 900 mg pro Tag Zieldosis 1200 mg pro Tag
-Tag 1 300 mg pro Tag (1x tgl. 300 mg oder 3x tgl. 100 mg) 400 mg pro Tag (1x tgl. 400 mg)
-Tag 2 600 mg pro Tag (2x tgl. 300 mg) 800 mg pro Tag (2x tgl. 400 mg)
-Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3x tgl. 300 mg) 1200 mg pro Tag (3x tgl. 400 mg)
- +Es haben sich Tagesdosen von 900-1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3x täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden.
- + Zieldosis 900 mg pro Tag Zieldosis 1200 mg pro Tag
- +Tag 1 300 mg pro Tag (1x tgl. 300 mg oder 3x tgl. 100 mg) 400 mg pro Tag (1x tgl. 400 mg)
- +Tag 2 600 mg pro Tag (2x tgl. 300 mg) 800 mg pro Tag (2x tgl. 400 mg)
- +Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3x tgl. 300 mg) 1200 mg pro Tag (3x tgl. 400 mg)
-Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3-4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
- +
- +Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3-4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
-Die Aufdosierung auf eine erste Erhaltungsdosis von 30 mg/kg/Tag kann über drei Tage erfolgen, beginnend mit 10 mg/kg/Tag am 1. Tag, 20 mg/kg/Tag am 2. Tag und 30 mg/kg/Tag am 3. Tag. Siehe die folgenden 2 Tabellen.
- +Die Aufdosierung auf eine erste Erhaltungsdosis von 30 mg/kg/Tag kann über drei Tage erfolgen, beginnend mit 10 mg/kg/Tag am 1. Tag, 20 mg/kg/Tag am 2. Tag und 30 mg/kg/Tag am 3. Tag. Siehe die folgenden 2 Tabellen.
-Gewichtsbereich Tag 1 Tag 2 Tag 3
-17-25 kg 1x tgl. 200 mg 2x tgl. 200 mg 3x tgl. 200 mg
-≥26 kg 1x tgl. 300 mg 2x tgl. 300 mg 3x tgl. 300 mg
- +Gewichtsbereich Tag 1 Tag 2 Tag 3
- +17-25 kg 1x tgl. 200 mg 2x tgl. 200 mg 3x tgl. 200 mg
- +≥26 kg 1x tgl. 300 mg 2x tgl. 300 mg 3x tgl. 300 mg
- +
- +
-Gewichtsbereich Tagesdosis
-17-25 kg 600 mg (3x tgl. 200 mg)
-26-36 kg 900 mg (3x tgl. 300 mg)
-37-50 kg 1200 mg (3x tgl. 400 mg)
-51-72 kg 1800 mg (3x tgl. 600 mg)
- +Gewichtsbereich Tagesdosis
- +17-25 kg 600 mg (3x tgl. 200 mg)
- +26-36 kg 900 mg (3x tgl. 300 mg)
- +37-50 kg 1200 mg (3x tgl. 400 mg)
- +51-72 kg 1800 mg (3x tgl. 600 mg)
-Die maximale Tagesdosis beträgt 40 mg/kg.
- +
- +Die maximale Tagesdosis beträgt 40 mg/kg.
-Die initiale Zieldosis beträgt 900 mg/Tag, aufgeteilt auf drei gleiche Einzeldosen. Die Behandlung kann durch Aufdosierung nach folgendem Schema begonnen werden.
-Tag 1 300 mg pro Tag (1x tgl. 300 mg oder 3x tgl. 100 mg)
-Tag 2 600 mg pro Tag (2x tgl. 300 mg)
-Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3x tgl. 300 mg)
- +Die initiale Zieldosis beträgt 900 mg/Tag, aufgeteilt auf drei gleiche Einzeldosen. Die Behandlung kann durch Aufdosierung nach folgendem Schema begonnen werden.
- +Tag 1 300 mg pro Tag (1x tgl. 300 mg oder 3x tgl. 100 mg)
- +Tag 2 600 mg pro Tag (2x tgl. 300 mg)
- +Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3x tgl. 300 mg)
-Als Erhaltungsdosis ist eine Tagesdosis von 900 bis 3600 mg anzustreben, verteilt auf drei Einzeldosen. In klinischen Studien wurde die Tagesdosis nach einer Woche auf 1800 mg, nach zwei Wochen auf 2400 mg und nach drei Wochen auf 3600 mg erhöht.
- +
- +Als Erhaltungsdosis ist eine Tagesdosis von 900 bis 3600 mg anzustreben, verteilt auf drei Einzeldosen. In klinischen Studien wurde die Tagesdosis nach einer Woche auf 1800 mg, nach zwei Wochen auf 2400 mg und nach drei Wochen auf 3600 mg erhöht.
-Kreatinin-Clearance (ml/min) Tagesdosis* (mg/Tag)
-50-79 600-1200
-30-49 300-900
-15-29 150**-600
-<15 150**-300
- +Kreatinin-Clearance (ml/min) Tagesdosis* (mg/Tag)
- +50-79 600-1200
- +30-49 300-900
- +15-29 150**-600
- +<15 150**-300
- +
- +
-** 1 Hartkapsel Neurontin 300 mg jeden zweiten Tag.
- +** 1 Hartkapsel Neurontin 300 mg jeden zweiten Tag.
-Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen/Patienten mit Nierenfunktionsstörung»). Somnolenz (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
- +Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen/Patienten mit Nierenfunktionsstörung" ). Somnolenz (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
-Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (loading dose) von 300-400 mg Neurontin (3-4 Hartkapseln zu 100 mg oder 1 Hartkapsel zu 300 mg oder 1 Hartkapsel zu 400 mg) empfohlen.
-Danach werden 200-300 mg Neurontin nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Neurontin erfolgen.
- +Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (loading dose) von 300-400 mg Neurontin (3-4 Hartkapseln zu 100 mg oder 1 Hartkapsel zu 300 mg oder 1 Hartkapsel zu 400 mg) empfohlen.
- +Danach werden 200-300 mg Neurontin nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Neurontin erfolgen.
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
-Auch wenn es bei Gabapentin keinerlei Hinweise auf Rebound-Anfälle gibt, kann das abrupte Absetzen von Antikonvulsiva bei Epilepsiepatienten einen Status epilepticus auslösen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Auch wenn es bei Gabapentin keinerlei Hinweise auf Rebound-Anfälle gibt, kann das abrupte Absetzen von Antikonvulsiva bei Epilepsiepatienten einen Status epilepticus auslösen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Bei Patienten, welche gleichzeitig mit Opioiden behandelt werden müssen, kann der Gabapentin-Spiegel erhöht sein. Patienten die eine gleichzeitige Behandlung mit ZNS-dämpfenden Arzneimitteln (einschliesslich Opioiden) benötigen, sollten sorgfältig auf die Anzeichen einer Dämpfung des ZNS, wie z.B. Schläfrigkeit, Sedierung und Atemdepression beobachtet werden, und die Dosis von Gabapentin oder des gleichzeitig verabreichten ZNS-dämpfenden Arzneimittels (einschliesslich Opioiden) sollte entsprechend reduziert werden (siehe «Interaktionen»).
- +Bei Patienten, welche gleichzeitig mit Opioiden behandelt werden müssen, kann der Gabapentin-Spiegel erhöht sein. Patienten die eine gleichzeitige Behandlung mit ZNS-dämpfenden Arzneimitteln (einschliesslich Opioiden) benötigen, sollten sorgfältig auf die Anzeichen einer Dämpfung des ZNS, wie z.B. Schläfrigkeit, Sedierung und Atemdepression beobachtet werden, und die Dosis von Gabapentin oder des gleichzeitig verabreichten ZNS-dämpfenden Arzneimittels (einschliesslich Opioiden) sollte entsprechend reduziert werden (siehe "Interaktionen" ).
-Mit Gabapentin behandelte Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome eines schädlichen Gebrauchs und einer Abhängigkeit von Gabapentin überwacht werden, wie Toleranzentwicklung, Dosis-Eskalation oder «drug-seeking behaviour» (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Mit Gabapentin behandelte Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome eines schädlichen Gebrauchs und einer Abhängigkeit von Gabapentin überwacht werden, wie Toleranzentwicklung, Dosis-Eskalation oder "drug-seeking behaviour" (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen». Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" . Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Es besteht ein Potential zur Induktion von Neoplasien (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es besteht ein Potential zur Induktion von Neoplasien (siehe "Präklinische Daten" ).
-Neurontin Hartkapseln enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
- +Neurontin Hartkapseln enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Es wurden in vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 μg/ml; 1 mM; ca. 15x Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14-30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 μg/ml keine Hemmung beobachtet.
- +Es wurden in vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 μg/ml; 1 mM; ca. 15x Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14-30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 μg/ml keine Hemmung beobachtet.
-Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Neurontin (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12-15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
-Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Neurontin (125-500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3-4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Neurontin und 21-22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Neurontin. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
- +Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Neurontin (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12-15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
- +Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Neurontin (125-500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3-4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Neurontin und 21-22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Neurontin. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
-Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Neurontin die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Neurontin 2 Stunden nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
-Cimetidin: Nach 4x täglicher Einnahme von 300 mg Cimetidin verringerte sich die scheinbare orale Clearance von Gabapentin um 14% und die Kreatinin-Clearance um 10%. Folglich verändert Cimetidin die renale Ausscheidung sowohl von Gabapentin als auch von Kreatinin, einem endogenen Marker für die renale Funktion. Es wird nicht erwartet, dass die geringfügige Verringerung der Ausscheidung von Gabapentin durch Cimetidin klinisch relevant ist. Der Effekt von Gabapentin auf Cimetidin wurde nicht untersucht.
- +Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Neurontin die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Neurontin 2 Stunden nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
- +Cimetidin: Nach 4x täglicher Einnahme von 300 mg Cimetidin verringerte sich die scheinbare orale Clearance von Gabapentin um 14% und die Kreatinin-Clearance um 10%. Folglich verändert Cimetidin die renale Ausscheidung sowohl von Gabapentin als auch von Kreatinin, einem endogenen Marker für die renale Funktion. Es wird nicht erwartet, dass die geringfügige Verringerung der Ausscheidung von Gabapentin durch Cimetidin klinisch relevant ist. Der Effekt von Gabapentin auf Cimetidin wurde nicht untersucht.
-Für schwere kongenitale Missbildung betrug die bereinigte Prävalenzquote (adjusted prevalence ratio (aPR)) und 95%-Konfidenzintervalle (KI) in den Standard-Metaanalysen bei Schwangerschaften mit Gabapentin-Exposition im ersten Trimenon 0,99 (0,80-1,23) im Vergleich zu Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber Antiepileptika. Für die einzelnen kongenitalen Missbildungen ergaben sich folgende bereinigten Prävalenzquoten: Fehlbildungen der Abdominalwand 10,52 (2,45-45,17), Fehlbildungen des Nervensystems 2,30 (0,83-6,36), angeborene Herzfehler 1,12 (0,80-1,58), Fehlbildungen des respiratorischen Systems 3,99 (0,51-31,41) und Fehlbildungen des Verdauungstraktes 1,15 (0,47-2,79).
- +Für schwere kongenitale Missbildung betrug die bereinigte Prävalenzquote (adjusted prevalence ratio (aPR)) und 95%-Konfidenzintervalle (KI) in den Standard-Metaanalysen bei Schwangerschaften mit Gabapentin-Exposition im ersten Trimenon 0,99 (0,80-1,23) im Vergleich zu Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber Antiepileptika. Für die einzelnen kongenitalen Missbildungen ergaben sich folgende bereinigten Prävalenzquoten: Fehlbildungen der Abdominalwand 10,52 (2,45-45,17), Fehlbildungen des Nervensystems 2,30 (0,83-6,36), angeborene Herzfehler 1,12 (0,80-1,58), Fehlbildungen des respiratorischen Systems 3,99 (0,51-31,41) und Fehlbildungen des Verdauungstraktes 1,15 (0,47-2,79).
-Tierstudien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Tierstudien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
-Gabapentin geht in die Muttermilch über. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und schwerwiegende Nebenwirkungen durch Neurontin für den Säugling nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollte entweder abgestillt oder die Behandlung mit Neurontin (unter Berücksichtigung der Bedeutung der antiepileptischen Neurontin-Behandlung für die Mutter) eingestellt werden (siehe Abschnitt «Schwangerschaft»).
- +Gabapentin geht in die Muttermilch über. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und schwerwiegende Nebenwirkungen durch Neurontin für den Säugling nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollte entweder abgestillt oder die Behandlung mit Neurontin (unter Berücksichtigung der Bedeutung der antiepileptischen Neurontin-Behandlung für die Mutter) eingestellt werden (siehe Abschnitt "Schwangerschaft" ).
-Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Häufig Infektionen, Atemwegsinfektionen, virale Infektionen
-Gelegentlich Otitis media
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich Leukopenie, Leukozytenzahl erniedrigt
-Nicht bekannt Thrombozytopenie*, Eosinophilie*
-Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt Überempfindlichkeit einschliesslich systemische Reaktionen*, allergische Reaktion einschliesslich Urtikaria*, Anaphylaxie*
-Endokrine Erkrankungen Nicht bekannt Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)*
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Häufig Gewichtszunahme
-Gelegentlich Appetitsteigerung, Appetit vermindert
-Nicht bekannt Hyperglykämie*, Hypoglykämie (am häufigsten bei Patienten mit Diabetes beobachtet)*, Hyponatriämie*
-Psychiatrische Erkrankungen Häufig Verwirrtheit
-Gelegentlich Depression, Angst, Nervosität, anormales Denken, emotionale Labilität
-Selten Feindseligkeit
-Nicht bekannt Schädlicher Gebrauch*#, Abhängigkeit*, Agitiertheit*, Halluzinationen*
-Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig Schwindelgefühl (12%)
-Häufig Somnolenz, Kopfschmerzen, Ataxie, Hyperkinesie, Tremor, Nystagmus, Schlaflosigkeit, Hypästhesie
-Gelegentlich Parästhesie, Dysarthrie, Koordinationsstörungen, Zuckungen, erhöhte, verminderte oder fehlende Reflexe, Konvulsionen
-Selten Amnesie
-Nicht bekannt Myasthenie*, Bewegungsstörungen wie Choreoathetose, Dyskinesie und Dystonie*, Myoklonus*, Verlust des Bewusstseins*
-Augenerkrankungen Häufig Anomales Sehen, Diplopie
-Gelegentlich Amblyopie
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Häufig Vertigo
-Nicht bekannt Tinnitus*
-Herzerkrankungen Nicht bekannt Palpitationen*, Herzinsuffizienz*
-Gefässerkrankungen Gelegentlich Vasodilatation, Hypertonie
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich Husten, Bronchitis, Pharyngitis, Dyspnoe, Rhinitis, Pneumonie
-Nicht bekannt Atemdepression*
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Übelkeit, Diarrhö, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Mund- oder Halstrockenheit, Obstipation
-Gelegentlich Dentale Auffälligkeiten, Dyspepsie, Flatulenz, Gingivitis
-Nicht bekannt Pankreatitis*
-Leber- und Gallenerkrankungen Nicht bekannt Hepatitis*, Ikterus*, erhöhte Leberfunktionstests (LFT)*
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Gelegentlich Pruritus, Akne, Ausschlag
-Selten Purpura
-Nicht bekannt Stevens-Johnson-Syndrom*, Erythema multiforme*, Angioödem*, Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen*, Alopezie*, Lichtempfindlichkeitsreaktionen*, Arzneimittel-Hautausschlag*
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Häufig Rückenschmerzen
-Gelegentlich Arthralgie, Myalgie
-Nicht bekannt Rhabdomyolyse*, Kreatinphosphokinase im Blut erhöht*
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Nicht bekannt Akutes Nierenversagen*, Harninkontinenz*
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Gelegentlich Impotenz
-Nicht bekannt sexuelle Funktionsstörungen (einschliesslich Änderung der Libido, Ejakulationsstörungen und Anorgasmie)*, Gynäkomastie*, Hypertrophie der Brust*
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig Schmerzen, Fatigue, Grippesyndrom, peripheres Ödem, Fieber
-Gelegentlich Anomaler Gang, Unwohlsein, Asthenie, Gesichtsödem
-Nicht bekannt Brustkorbschmerzen*, plötzliche Todesfälle unbekannter Ursache wurden berichtet, bei denen ein kausaler Zusammenhang mit der Gabapentin-Behandlung nicht gezeigt werden konnte*, generalisiertes Ödem*, Entzugssymptome*
-Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen Häufig Versehentliche Verletzung
-Gelegentlich Fraktur, Abrasion
-Nicht bekannt Sturz*
- +Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung
- +Infektionen und Häufig Infektionen, Atemwegsinfekti
- +parasitäre Erkrankun onen, virale Infektionen
- +gen
- +Gelegentlich Otitis media
- +Erkrankungen des Gelegentlich Leukopenie, Leukozytenzahl
- +Blutes und des erniedrigt
- +Lymphsystems
- +Nicht bekannt Thrombozytopenie*, Eosinophilie*
- +Erkrankungen des Nicht bekannt Überempfindlichkeit
- +Immunsystems einschliesslich systemische
- + Reaktionen*, allergische
- + Reaktion einschliesslich
- + Urtikaria*, Anaphylaxie*
- +Endokrine Erkrankung Nicht bekannt Syndrom der inadäquaten
- +en ADH-Sekretion (SIADH)*
- +Stoffwechsel- und Häufig Gewichtszunahme
- +Ernährungsstörungen
- +Gelegentlich Appetitsteigerung, Appetit vermindert
- +Nicht bekannt Hyperglykämie*, Hypoglykämie (am häufigsten bei
- + Patienten mit Diabetes beobachtet)*,
- + Hyponatriämie*
- +Psychiatrische Häufig Verwirrtheit
- +Erkrankungen
- +Gelegentlich Depression, Angst, Nervosität, anormales
- + Denken, emotionale Labilität
- +Selten Feindseligkeit
- +Nicht bekannt Schädlicher Gebrauch*#, Abhängigkeit*,
- + Agitiertheit*, Halluzinationen*
- +Erkrankungen des Sehr häufig Schwindelgefühl (12%)
- +Nervensystems
- +Häufig Somnolenz, Kopfschmerzen, Ataxie, Hyperkinesie,
- + Tremor, Nystagmus, Schlaflosigkeit, Hypästhesie
- +Gelegentlich Parästhesie, Dysarthrie, Koordinationsstörungen,
- + Zuckungen, erhöhte, verminderte oder fehlende
- + Reflexe, Konvulsionen
- +Selten Amnesie
- +Nicht bekannt Myasthenie*, Bewegungsstörungen wie
- + Choreoathetose, Dyskinesie und Dystonie*,
- + Myoklonus*, Verlust des Bewusstseins*
- +Augenerkrankungen Häufig Anomales Sehen, Diplopie
- +Gelegentlich Amblyopie
- +Erkrankungen des Häufig Vertigo
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Nicht bekannt Tinnitus*
- +Herzerkrankungen Nicht bekannt Palpitationen*, Herzinsuffiz
- + ienz*
- +Gefässerkrankungen Gelegentlich Vasodilatation, Hypertonie
- +Erkrankungen der Gelegentlich Husten, Bronchitis,
- +Atemwege, des Pharyngitis, Dyspnoe,
- +Brustraums und Rhinitis, Pneumonie
- +Mediastinums
- +Nicht bekannt Atemdepression*
- +Erkrankungen des Häufig Übelkeit, Diarrhö,
- +Gastrointestinaltrak Erbrechen, Abdominalschmerze
- +ts n, Mund- oder Halstrockenhei
- + t, Obstipation
- +Gelegentlich Dentale Auffälligkeiten, Dyspepsie, Flatulenz,
- + Gingivitis
- +Nicht bekannt Pankreatitis*
- +Leber- und Gallenerk Nicht bekannt Hepatitis*, Ikterus*,
- +rankungen erhöhte Leberfunktionstests
- + (LFT)*
- +Erkrankungen der Gelegentlich Pruritus, Akne, Ausschlag
- +Haut und des Unterha
- +utgewebes
- +Selten Purpura
- +Nicht bekannt Stevens-Johnson-Syndrom*, Erythema multiforme*,
- + Angioödem*, Arzneimittel-Hautausschlag mit
- + Eosinophilie und systemischen Symptomen*,
- + Alopezie*, Lichtempfindlichkeitsreaktionen*,
- + Arzneimittel-Hautausschlag*
- +Skelettmuskulatur-, Häufig Rückenschmerzen
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich Arthralgie, Myalgie
- +Nicht bekannt Rhabdomyolyse*, Kreatinphosphokinase im Blut
- + erhöht*
- +Erkrankungen der Nicht bekannt Akutes Nierenversagen*,
- +Nieren und Harnwege Harninkontinenz*
- +Erkrankungen der Gelegentlich Impotenz
- +Geschlechtsorgane
- +und der Brustdrüse
- +Nicht bekannt sexuelle Funktionsstörungen (einschliesslich
- + Änderung der Libido, Ejakulationsstörungen und
- + Anorgasmie)*, Gynäkomastie*, Hypertrophie der
- + Brust*
- +Allgemeine Erkrankun Häufig Schmerzen, Fatigue,
- +gen und Beschwerden Grippesyndrom, peripheres
- +am Verabreichungsort Ödem, Fieber
- +Gelegentlich Anomaler Gang, Unwohlsein, Asthenie,
- + Gesichtsödem
- +Nicht bekannt Brustkorbschmerzen*, plötzliche Todesfälle
- + unbekannter Ursache wurden berichtet, bei denen
- + ein kausaler Zusammenhang mit der
- + Gabapentin-Behandlung nicht gezeigt werden
- + konnte*, generalisiertes Ödem*, Entzugssymptome*
- +Verletzung, Vergiftu Häufig Versehentliche Verletzung
- +ng und durch Eingrif
- +fe bedingte Komplika
- +tionen
- +Gelegentlich Fraktur, Abrasion
- +Nicht bekannt Sturz*
- +
- +
-Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen, v.a. nach kurzfristigem Absetzen, beobachtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zu den am häufigsten berichteten Symptomen gehören u.a. Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Tremor, Depression, Kopfschmerzen, Schmerzen, Schwitzen, abnorme Gefühle, Schwindel, Tachykardien, Hypertension, epileptische Anfälle einschl. Status epilepticus und Unwohlsein (Malaise).
- +Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen, v.a. nach kurzfristigem Absetzen, beobachtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zu den am häufigsten berichteten Symptomen gehören u.a. Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Tremor, Depression, Kopfschmerzen, Schmerzen, Schwitzen, abnorme Gefühle, Schwindel, Tachykardien, Hypertension, epileptische Anfälle einschl. Status epilepticus und Unwohlsein (Malaise).
-Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden. In allen Fällen kam es zu einer vollständigen Erholung, eine akute, lebensbedrohliche Toxizität wurde nicht beobachtet.
- +Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden. In allen Fällen kam es zu einer vollständigen Erholung, eine akute, lebensbedrohliche Toxizität wurde nicht beobachtet.
-Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2-3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Hartkapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
-Die Pharmakokinetik von Gabapentin wird bei wiederholter Verabreichung nicht verändert, und Gabapentin-Plasmakonzentrationen im Steady State lassen sich aus den pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe ableiten. Obwohl die Gabapentin Plasmakonzentrationen bei den klinischen Studien in der Regel zwischen 2 µg/ml und 20 µg/ml lagen, besteht keine unmittelbare Korrelation zwischen Plasmakonzentration und Verträglichkeit bzw. Wirksamkeit.
- +Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2-3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Hartkapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
- +Die Pharmakokinetik von Gabapentin wird bei wiederholter Verabreichung nicht verändert, und Gabapentin-Plasmakonzentrationen im Steady State lassen sich aus den pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe ableiten. Obwohl die Gabapentin Plasmakonzentrationen bei den klinischen Studien in der Regel zwischen 2 µg/ml und 20 µg/ml lagen, besteht keine unmittelbare Korrelation zwischen Plasmakonzentration und Verträglichkeit bzw. Wirksamkeit.
-Gabapentin wird nicht an Plasmaproteine gebunden und hat ein Verteilungsvolumen von 57,7 l. Bei Epilepsie-Patienten betragen die Gabapentin-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis etwa 20% der entsprechenden Pre-dose-Plasmaspiegel von Gabapentin im Steady State.
- +Gabapentin wird nicht an Plasmaproteine gebunden und hat ein Verteilungsvolumen von 57,7 l. Bei Epilepsie-Patienten betragen die Gabapentin-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis etwa 20% der entsprechenden Pre-dose-Plasmaspiegel von Gabapentin im Steady State.
-Pharmakokinetische Parameter 300 mg (N=7) 400 mg (N=11)
-Cmax (µg/ml) 4,02 (24) 5,50 (21)
-tmax (h) 2,7 (18) 2,1 (47)
-t½ (h) 5,2 (12) 6,1 (NB)
-AUC 0-8 (µg × h/ml) 24,8 (24) 33,3 (20)
-Ae (%) NB 63,6 (14)
- +Pharmakokinetische Parameter 300 mg(N=7) 400 mg(N=11)
- +Cmax (µg/ml) 4,02 (24) 5,50 (21)
- +tmax (h) 2,7 (18) 2,1 (47)
- +t½ (h) 5,2 (12) 6,1 (NB)
- +AUC 0-8 (µg × h/ml) 24,8 (24) 33,3 (20)
- +Ae (%) NB 63,6 (14)
- +
- +
-Gabapentin kann durch Hämodialyse aus dem Plasma entfernt werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, wird eine Anpassung der Dosierung empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Gabapentin kann durch Hämodialyse aus dem Plasma entfernt werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, wird eine Anpassung der Dosierung empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Zweijahresstudien zur Kanzerogenität von Gabapentin wurden an Mäusen (200, 600 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) und Ratten (250, 1000 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) durchgeführt. Bei männlichen Ratten wurde in der höchsten Dosierungsgruppe eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz von Pankreastumoren (Azinuszelltumoren) beobachtet.
-Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3-6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
- +Zweijahresstudien zur Kanzerogenität von Gabapentin wurden an Mäusen (200, 600 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) und Ratten (250, 1000 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) durchgeführt. Bei männlichen Ratten wurde in der höchsten Dosierungsgruppe eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz von Pankreastumoren (Azinuszelltumoren) beobachtet.
- +Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3-6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
-In einer Studie zur Fertilität wurden bei Verabreichung von bis zu 2000 mg/kg/Tag Gabapentin an Ratten (entsprechend dem 27-Fachen der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen) keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfähigkeit beobachtet.
-In Studien zur Entwicklungstoxizität induzierte Gabapentin eine verzögerte Knochenbildung des Schädels, der Wirbel sowie der vorderen und hinteren Extremitäten von Nagern, was auf ein verzögertes fötales Wachstum hindeutet. Zu diesen Effekten kam es unter oraler Gabe von 1000 bzw. 3000 mg/kg/Tag an trächtige Mäuse während der Organogenese und von 2000 mg/kg/Tag an Ratten vor oder während der Paarung und während der gesamten Trächtigkeit, ohne dass Maternotoxizität aufgetreten wäre. Diese Dosen entsprechen mindestens dem 14-Fachen der Tagesdosis von 72 mg/kg/Tag beim Menschen.
-Bei Mäusen wurden bei Gabe von 500 mg/kg/Tag (ca. 7-fache Tagesdosis beim Menschen) keine entwicklungstoxischen oder teratogenen Wirkungen beobachtet.
-Zu einer erhöhten Inzidenz von Hydrouretern und/oder Hydronephrosen kam es bei Ratten in einer Fertilitäts- und allgemeinen Reproduktionsstudie bei Gabe von 2000 mg/kg/Tag, in einer Teratogenitätsstudie bei Gabe von 1500 mg/kg/Tag sowie in einer Peri- und Postnatalstudie bei Gabe von 500, 1000 und 2000 mg/kg/Tag (entsprechend mindestens der 7-fachen Tagesdosis beim Menschen). Die Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt, doch wurden sie mit Entwicklungsverzögerungen in Zusammenhang gebracht.
-In einer Teratogenitätsstudie an Kaninchen wurde bei Gabe von Tagesdosen von 1500 mg/kg (ca. 20-fache Tagesdosis beim Menschen) eine erhöhte Inzidenz von Aborten aber keine erhöhte Inzidenz von Skelettvariationen oder Teratogenität beobachtet.
-In einer Studie zur peri-/postnatalen Toxizität an der Ratte wurden ab 1000 mg/kg/Tag (entsprechend der 14-fachen therapeutischen Maximaldosis) bei männlichen Nachkommen eine reduzierte Gewichtsentwicklung festgestellt.
- +In einer Studie zur Fertilität wurden bei Verabreichung von bis zu 2000 mg/kg/Tag Gabapentin an Ratten (entsprechend dem 27-Fachen der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen) keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfähigkeit beobachtet.
- +In Studien zur Entwicklungstoxizität induzierte Gabapentin eine verzögerte Knochenbildung des Schädels, der Wirbel sowie der vorderen und hinteren Extremitäten von Nagern, was auf ein verzögertes fötales Wachstum hindeutet. Zu diesen Effekten kam es unter oraler Gabe von 1000 bzw. 3000 mg/kg/Tag an trächtige Mäuse während der Organogenese und von 2000 mg/kg/Tag an Ratten vor oder während der Paarung und während der gesamten Trächtigkeit, ohne dass Maternotoxizität aufgetreten wäre. Diese Dosen entsprechen mindestens dem 14-Fachen der Tagesdosis von 72 mg/kg/Tag beim Menschen.
- +Bei Mäusen wurden bei Gabe von 500 mg/kg/Tag (ca. 7-fache Tagesdosis beim Menschen) keine entwicklungstoxischen oder teratogenen Wirkungen beobachtet.
- +Zu einer erhöhten Inzidenz von Hydrouretern und/oder Hydronephrosen kam es bei Ratten in einer Fertilitäts- und allgemeinen Reproduktionsstudie bei Gabe von 2000 mg/kg/Tag, in einer Teratogenitätsstudie bei Gabe von 1500 mg/kg/Tag sowie in einer Peri- und Postnatalstudie bei Gabe von 500, 1000 und 2000 mg/kg/Tag (entsprechend mindestens der 7-fachen Tagesdosis beim Menschen). Die Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt, doch wurden sie mit Entwicklungsverzögerungen in Zusammenhang gebracht.
- +In einer Teratogenitätsstudie an Kaninchen wurde bei Gabe von Tagesdosen von 1500 mg/kg (ca. 20-fache Tagesdosis beim Menschen) eine erhöhte Inzidenz von Aborten aber keine erhöhte Inzidenz von Skelettvariationen oder Teratogenität beobachtet.
- +In einer Studie zur peri-/postnatalen Toxizität an der Ratte wurden ab 1000 mg/kg/Tag (entsprechend der 14-fachen therapeutischen Maximaldosis) bei männlichen Nachkommen eine reduzierte Gewichtsentwicklung festgestellt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Neurontin Hartkapseln 100 mg: 50, 100. [B]
-Neurontin Hartkapseln 300 mg: 50, 100. [B]
-Neurontin Hartkapseln 400 mg: 50, 100. [B]
-Neurontin Filmtabletten 600 mg (mit Bruchrille, teilbar): 50, 100. [B]
-Neurontin Filmtabletten 800 mg (mit Bruchrille, teilbar): 50, 100. [B]
- +Neurontin Hartkapseln 100 mg: 50, 100. [B]
- +Neurontin Hartkapseln 300 mg: 50, 100. [B]
- +Neurontin Hartkapseln 400 mg: 50, 100. [B]
- +Neurontin Filmtabletten 600 mg (mit Bruchrille, teilbar): 50, 100. [B]
- +Neurontin Filmtabletten 800 mg (mit Bruchrille, teilbar): 50, 100. [B]
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