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Home - Fachinformation zu Prograf 1 mg - Änderungen - 13.01.2021
34 Änderungen an Fachinfo Prograf 1 mg
  • -Wirkstoff: Tacrolimus.
  • -Hilfsstoffe:
  • -Kapseln zu 0,5 mg, 1 mg und 5 mg: Hydroxypropylmethylzellulose, Natriumcroscarmellose, Laktose, Magnesiumstearat, Gelatine, Titandioxid (E 171). Die Kapseln zu 0,5 mg enthalten zusätzlich gelbes Eisenoxid (E 172), diejenigen zu 5 mg rotes Eisenoxid (E 172).
  • -Konzentrierte Lösung für i.v. Infusion: Hydriertes polyoxyäthyliertes Rizinusöl (PEG-60), Äthanol 638 mg/ml.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Kapseln: 0,5 mg, 1 mg und 5 mg.
  • -Konzentrierte Lösung für i.v. Infusion: 5 mg pro 1 ml.
  • +Wirkstoffe
  • +Tacrolimus.
  • +Hilfsstoffe
  • +0.5 mg Kapseln
  • +Kapselinhalt
  • +Hypromellose, Croscarmellose-Natrium (E 468) (Natriumgehalt: maximal 0.05 mg), Lactose-Monohydrat (62.85 mg), Magnesiumstearat.
  • +Kapselhülle
  • +Gelatine, Titandioxid (E 171), gelbes Eisenoxid (E 172).
  • +Drucktinte
  • +Schellack, Sojalecithin (E 322), Simethicon, rotes Eisenoxid (E 172), Hydroxypropylcellulose.
  • +1 mg Kapseln
  • +Kapselinhalt
  • +Hypromellose, Croscarmellose-Natrium (E 468) (Natriumgehalt: maximal 0.09 mg), Lactose-Monohydrat (61.35 mg), Magnesiumstearat.
  • +Kapselhülle
  • +Gelatine, Titandioxid (E 171).
  • +Drucktinte
  • +Schellack, Sojalecithin (E 322), Simethicon, rotes Eisenoxid (E 172), Hydroxypropylcellulose.
  • +5 mg Kapseln
  • +Kapselinhalt
  • +Hypromellose, Croscarmellose-Natrium (E 468) (Natriumgehalt: maximal 0.45 mg), Lactose-Monohydrat (123.6 mg), Magnesiumstearat.
  • +Kapselhülle
  • +Gelatine, Titandioxid (E 171), rotes Eisenoxid (E 172).
  • +Drucktinte
  • +Schellack, Sojalecithin (E 322), Dimeticon, Titandioxid (E 171).
  • +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
  • +Hydriertes polyoxyäthyliertes Rizinusöl (PEG-60), Ethanol 638 mg/ml.
  • -Impfungen: Während der Behandlung mit Prograf können Impfungen weniger wirksam sein und abgeschwächte Lebendvakzine sind gänzlich zu vermeiden.
  • -UV-Exposition: Aufgrund des potenziellen Risikos bösartiger Hautveränderungen müssen sich Patienten, die sich lange an der Sonne aufhalten oder UV-Strahlen aussetzen, mit Sonnenschutzmitteln mit hohem Schutzfaktor schützen.
  • +Impfungen
  • +Während der Behandlung mit Prograf können Impfungen weniger wirksam sein und abgeschwächte Lebendvakzine sind gänzlich zu vermeiden.
  • +UV-Exposition
  • +Aufgrund des potenziellen Risikos bösartiger Hautveränderungen müssen sich Patienten, die sich lange an der Sonne aufhalten oder UV-Strahlen aussetzen, mit Sonnenschutzmitteln mit hohem Schutzfaktor schützen.
  • +Unverträglichkeit
  • +Prograf Kapseln enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranzvölligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • +Dieses Arzneimittel entält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. dieses Arzneimittel ist nahezu «natriumfrei».
  • +Der Ethanol Gehalt (638 mg pro ml) von Prograf Konzentrierte Lösung für i.v. Infusion sollte beachtet werden. Da dieses Arzneimittel üblicherweise langsam über 24 Stunden verabreicht wird, können die Wirkungen von Alkohol verringert sein.
  • +
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
  • +
  • -Bei Ratten und Kaninchen wurden toxische Wirkungen auf Embryo und Fötus unter Dosierungen beobachtet, die für das Muttertier toxisch waren. Bei der Ratte wurde die Fertilität des männlichen Tieres durch die Gabe von Tacrolimus verändert (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»).
  • +Bei Ratten und Kaninchen wurden toxische Wirkungen auf Embryo und Fötus unter Dosierungen beobachtet, die für das Muttertier toxisch waren
  • +Fertilität
  • +Bei der Ratte wurde die Fertilität des männlichen Tieres durch die Gabe von Tacrolimus verändert (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»).
  • -Häufig: Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Leukozytose,
  • -abnorme Erythrozytenwerte.
  • +Häufig: Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Leukozytose, abnorme Erythrozytenwerte.
  • -Gelegentlich: Gelenkerkrankungen
  • +Gelegentlich: Gelenkerkrankungen.
  • -Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen
  • +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
  • -ATC-Code: L04AD02
  • -Pharmakodynamik
  • -Tacrolimus ist ein Makrolid, das von einem Bakterienstamm von Streptomyces tsukubaensis gebildet wird. Es ist ein Immunsuppressivum, dessen Wirkung in vitro und in vivo nachgewiesen ist.
  • +ATC-Code
  • +L04AD02
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Pharmakodynamik
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Tacrolimus ist ein Makrolid, das von einem Bakterienstamm von Streptomyces tsukubaensis gebildet wird. Es ist ein Immunsuppressivum, dessen Wirkung in vitro und in vivo nachgewiesen ist.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -Resorption
  • +Absorption
  • -Verteilung
  • +Distribution
  • -Kinetik in besonderen klinischen Situationen
  • -Ältere Patienten: Gemäss den bisherigen Erfahrung sind die kinetischen Eigenschaften von Tacrolimus bei diesen Patienten nicht verändert.
  • -Kinder: Beim Kind entspricht die mittlere Gesamtclearance etwa zweimal derjenigen bei Erwachsenen. Daten sind nur bei Lebertransplantationen vorhanden.
  • -Leberinsuffizienz: Patienten mit einer Leberinsuffizienz neigen zu höheren Blutspiegeln von Tacrolimus mit einer längeren Eliminationshalbwertszeit und einer verminderten Clearance, verglichen mit Patienten mit normaler Leberfunktion.
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • +Leberfunktionsstörungen
  • +Patienten mit einer Leberinsuffizienz neigen zu höheren Blutspiegeln von Tacrolimus mit einer längeren Eliminationshalbwertszeit und einer verminderten Clearance, verglichen mit Patienten mit normaler Leberfunktion.
  • -Niereninsuffizienz: Da Tacrolimus fast vollständig metabolisiert wird, stark fettlöslich ist und ein Molekulargewicht von 822 aufweist, ist es nicht dialysierbar. Weniger als 1% des unveränderten Wirkstoffs wird bei intravenöser Verabreichung über den Urin ausgeschieden.
  • +Nierenfunktionsstörungen
  • +Da Tacrolimus fast vollständig metabolisiert wird, stark fettlöslich ist und ein Molekulargewicht von 822 aufweist, ist es nicht dialysierbar. Weniger als 1% des unveränderten Wirkstoffs wird bei intravenöser Verabreichung über den Urin ausgeschieden.
  • +Ältere Patienten
  • +Gemäss den bisherigen Erfahrung sind die kinetischen Eigenschaften von Tacrolimus bei diesen Patienten nicht verändert.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Beim Kind entspricht die mittlere Gesamtclearance etwa zweimal derjenigen bei Erwachsenen. Daten sind nur bei Lebertransplantationen vorhanden.
  • +
  • -Die in vitro- und in vivo-Mutagenitätstests zeigen keine Anzeichen einer mutagenen Wirkung von Tacrolimus. Die Toxizitätsversuche über ein Jahr an Ratten und Pavianen sowie die langfristigen Karzinogenitätsstudien über 18 Monate an der Maus und über 24 Monate an der Ratte mit höchst tolerierten Dosen von 2,5–5 mg/kg deuten darauf hin, dass Tacrolimus keinerlei direkte karzinogene Wirkung hat.
  • +Die Toxizitätsversuche über ein Jahr an Ratten und Pavianen sowie die langfristigen Karzinogenitätsstudien über 18 Monate an der Maus und über 24 Monate an der Ratte mit höchst tolerierten Dosen von 2,5–5 mg/kg deuten darauf hin, dass Tacrolimus keinerlei direkte karzinogene Wirkung hat.
  • +Mutagenität
  • +Die in vitro- und in vivo-Mutagenitätstests zeigen keine Anzeichen einer mutagenen Wirkung von Tacrolimus.
  • +Reproduktionstoxizität
  • +
  • -Haltbarkeit/Lagerungshinweis
  • +Haltbarkeit
  • +Haltbarkeit nach Anbruch
  • -Vor Feuchtigkeit geschützt bei einer Raumtemperatur von 15-25 °C aufbewahren.
  • -Unter 25 °C aufbewahren; vor Licht schützen. Wenn die Ampullen geöffnet sind, ist die Lösung sofort zu verwenden. Die übrig bleibende Lösung ist wegzuwerfen. Die verdünnte Lösung ist während 24 Stunden stabil.
  • -Hinweise zur Handhabung
  • +Wenn die Ampullen geöffnet sind, ist die Lösung sofort zu verwenden. Die übrig bleibende Lösung ist wegzuwerfen. Die verdünnte Lösung ist während 24 Stunden stabil.
  • +Besondere Lagerungshinweise
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Prograf-Kapseln
  • +Vor Feuchtigkeit geschützt bei einer Raumtemperatur von 15-25 °C aufbewahren.
  • +Konzentrierte Prograf-Lösung für i.v. Infusion
  • +Nicht über 25 °C aufbewahren; vor Licht schützen.
  • +Hinweise für die Handhabung
  • -Kapseln 0,5 mg: 50, 5× 50 (Bündelpackung) (A)
  • -Kapseln 1 mg: 50, 5× 50 (Bündelpackung) (A)
  • -Kapseln 5 mg: 50, 5× 50 (Bündelpackung) (A)
  • -Inf. Konz. 5 mg/ml: Glasamp. 10× 1 ml (A)
  • +PROGRAF 0,5 mg Kapseln: Blister zu 50 und 5 x 50 Kapseln (Bündelpackung) (A)
  • +PROGRAF 1 mg Kapseln: Blister zu 50 und 5 x 50 Kapseln (Bündelpackung) (A)
  • +PROGRAF 5 mg Kapseln: Blister zu 50 und 5 x 50 Kapseln (Bündelpackung) (A)
  • +PROGRAF 5 mg/ml: Glasampullen zu 10 x 1 ml (A)
  • -Januar 2020.
  • +September 2020.
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