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Home - Fachinformation zu Isofluran Baxter - Änderungen - 29.01.2026
62 Änderungen an Fachinfo Isofluran Baxter
  • -Isofluran Baxter (Isofluran) eignet sich für die Einleitung und Erhaltung einer Allgemeinanästhesie.
  • +Isofluran Baxter (Isofluran) eignet sich für die Einleitung und Erhaltungeiner Allgemeinanästhesie.
  • -Bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit gegenüber Isofluran oder anderen halogenierten Inhalationsanästhetika sollte Isofluran Baxter nicht verwendet werden (z.B. bei Patienten, in deren Vorgeschichte es nach einer Anästhesie mit einer dieser Substanzen zu Leberfunktionsstörungen, Ikterus, Fieber, Leukozytose (Anstieg der weissen Blutkörperchen) oder Eosinophilie unklarer Ursache gekommen ist).
  • +Bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit gegenüber Isofluran oder anderen halogeniertenInhalationsanästhetika sollte Isofluran Baxter nicht verwendet werden (z.B. bei Patienten, in deren Vorgeschichte es nach einer Anästhesie mit einer dieser Substanzen zu Leberfunktionsstörungen, Ikterus,Fieber, Leukozytose (Anstieg der weissen Blutkörperchen)oder Eosinophilie unklarer Ursache gekommen ist).
  • -Berichte über eine Verlängerung des QT-Intervalls, assoziiert mit Torsades de pointes (in Ausnahmefällen mit tödlichem Ausgang) liegen vor. Isofluran sollte bei Patienten mit einem Risiko für QT-Intervallverlängerung mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Allgemeinanästhetika, einschliesslich Isofluran, sollten bei Patienten mit mitochondrialen Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden.
  • +BerichteübereineVerlängerungdesQT-Intervalls,assoziiertmitTorsadesdepointes(inAusnahmefällenmittödlichemAusgang)liegenvor.IsofluransolltebeiPatientenmiteinemRisikofürQT-IntervallverlängerungmitVorsichtangewendetwerden.
  • +Allgemeinanästhetika,einschliesslichIsofluran,solltenbeiPatientenmitmitochondrialenErkrankungenmitVorsichtangewendetwerden.
  • -Myasthenia gravis: Patienten mit Myasthenia Gravis sind besonders empfindlich gegenüber Präparaten, die eine Atemdepression hervorrufen. Deshalb sollte Isofluran mit Vorsicht bei diesen Patienten verwendet werden.
  • +Myasthenia gravis:Patienten mit Myasthenia Gravis sind besonders empfindlich gegenüber Präparaten, die eine Atemdepression hervorrufen. Deshalb sollte Isofluran mit Vorsicht bei diesen Patienten verwendet werden.
  • -Muskelrelaxantien: Risiko einer Intensivierung der Wirkung von depolarisierenden Relaxantien und besonders nichtdepolarisierenden Relaxantien. Es wird deshalb empfohlen, ungefähr ein Drittel bis zur Hälfte der üblichen Dosis dieser Substanzen zu verabreichen. Das Verschwinden des myoneuralen Effektes dauert mit Isofluran länger als mit anderen konventionellen Anästhetika. Neostigmin hat eine Wirkung auf nichtdepolarisierende Relaxantien, hat jedoch keinen Effekt auf die relaxierende Eigenwirkung von Isofluran selbst.
  • +Muskelrelaxantien:Risiko einer Intensivierung der Wirkung von depolarisierenden Relaxantien und besonders nichtdepolarisierenden Relaxantien. Es wird deshalb empfohlen, ungefähr ein Drittel bis zur Hälfte der üblichen Dosis dieser Substanzen zu verabreichen. Das Verschwinden des myoneuralen Effektes dauert mit Isofluran länger als mit anderen konventionellen Anästhetika. Neostigmin hat eine Wirkung auf nichtdepolarisierende Relaxantien, hat jedoch keinen Effekt auf die relaxierende Eigenwirkung von Isofluran selbst.
  • -Epinephrin: Eingesetzt wegen seiner lokalen hämostatischen Wirkung durch subcutane Injektionen oder Injektionen ins Zahnfleisch: Risiko von ernsthaften ventrikulären Arrhythmien als Folge einer erhöhten Herzfrequenz, obwohl die myokardiale Sensitivität von Epinephrin mit Isofluran tiefer ist als mit anderen halogenierten Anästhetika. Die Dosierung sollte deshalb bei Erwachsenen auf z.B. 0,1 mg Epinephrin innerhalb 10 Min. oder 0,3 mg innerhalb 1 Stunde begrenzt werden.
  • +Epinephrin:Eingesetzt wegen seiner lokalen hämostatischen Wirkung durch subcutane Injektionen oder Injektionen ins Zahnfleisch: Risiko von ernsthaften ventrikulären Arrhythmien als Folge einer erhöhten Herzfrequenz, obwohl die myokardiale Sensitivität von Epinephrin mit Isofluran tiefer ist als mit anderen halogenierten Anästhetika. Die Dosierung sollte deshalb bei Erwachsenen auf z.B. 0,1 mg Epinephrin innerhalb 10 Min. oder 0,3 mg innerhalb 1 Stunde begrenzt werden.
  • -Isofluran, wie andere Inhalationsanästhetika auch, relaxiert die Uterusmuskulatur, was das Risiko für Uterusblutungen erhöht.
  • -Der Einsatz von Isofluran bei geburtshilflichen Eingriffen sollte gemäss klinischer Erwägungen erfolgen und die niedrigst mögliche Konzentration von Isofluran sollte berücksichtigt werden.
  • +Isofluran,wieandereInhalationsanästhetikaauch,relaxiertdieUterusmuskulatur,wasdasRisikofürUterusblutungenerhöht.
  • +DerEinsatzvonIsofluranbeigeburtshilflichenEingriffensolltegemässklinischerErwägungenerfolgenunddieniedrigstmöglicheKonzentrationvonIsofluransollteberücksichtigtwerden.
  • -In der Schwangerschaft soll die Anwendung von Isofluran Baxter, ausser bei Kaiserschnitt, vermieden werden.
  • +In der Schwangerschaft soll die Anwendung von Isofluran Baxter,ausser bei Kaiserschnitt, vermieden werden.
  • -Bei der Anwendung von Isofluran Baxter auftretende unerwünschte Wirkungen
  • +BeiderAnwendungvonIsofluran BaxterauftretendeunerwünschteWirkungen
  • -Potenziell schwerwiegende unerwünschte Effekte sind maligne Hyperthermie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und die Leber betreffende unerwünschte Wirkungen (Lebernekrose mit Todesfolge siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In der postoperativen Phase wurden Zittern, Übelkeit, Erbrechen und Darmverschluss beobachtet.
  • -Nachfolgend aufgelistet sind die unerwünschten Wirkungen, die im Rahmen klinischer Studien und der Post-Marketing- Überwachung gemeldet wurden. Die unerwünschten Wirkungen wurden nach Organsystem geordnet. Die Häufigkeit kann auf der Grundlage der vorhandenen Daten nicht abgeschätzt werden.
  • +PotenziellschwerwiegendeunerwünschteEffektesindmaligneHyperthermie,anaphylaktische/anaphylaktoideReaktionenunddieLeberbetreffendeunerwünschteWirkungen(LebernekrosemitTodesfolgesiehe "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ).InderpostoperativenPhasewurdenZittern,Übelkeit,ErbrechenundDarmverschlussbeobachtet.
  • +NachfolgendaufgelistetsinddieunerwünschtenWirkungen,dieimRahmenklinischerStudienundderPost-Marketing-Überwachunggemeldetwurden.DieunerwünschtenWirkungenwurdennachOrgansystemgeordnet.DieHäufigkeitkannaufderGrundlagedervorhandenenDatennichtabgeschätztwerden.
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • +Erkrankungendes Immunsystems
  • -Stoffwechselund Ernährungsstörungen
  • +StoffwechselundErnährungsstörungen
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • +Erkrankungendes Nervensystems
  • -Herzrhythmusstörungen, Bradykardie, Tachykardie, Herzstillstand, QT-Verlängerung (in Ausnahmefällen mit tödlichem Ausgang).
  • +Herzrhythmusstörungen, Bradykardie, Tachykardie,Herzstillstand, QT-Verlängerung (inAusnahmefällenmittödlichemAusgang).
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Erkrankungender Atemwege, desBrustraumsundMediastinums
  • -Erbrechen, Übelkeit, Ileus.
  • +Erbrechen,Übelkeit,Ileus.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Gesichtsschwellungen, Kontaktdermatitis, Hautausschlag.
  • +Erkrankungen derHautunddesUnterhautzellgewebes
  • +Gesichtsschwellungen,Kontaktdermatitis,Hautausschlag.
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • -Erhöhung des Kreatininspiegels im Blut, Erniedrigung des Harnstoffspiegels im Blut.
  • +Erkrankungender NierenundHarnwege
  • +ErhöhungdesKreatininspiegelsimBlut,ErniedrigungdesHarnstoffspiegelsimBlut.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Frösteln, maligne Hyperthermie5, Brustschmerzen.
  • +AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort
  • +Frösteln,maligne Hyperthermie5, Brustschmerzen.
  • -Zahl der weissen Blutzellen erhöht, Fluoridspiegel erhöht, Anomalitäten im Elektroencephalogramm, Cholesterolwerte im Blut erniedrigt, Blutspiegel der alkalischen Phosphatase erniedrigt.
  • -1 siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • -2 Schwache Veränderungen der Stimmung und Symptome können bis zu sechs
  • -Tage anhalten (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -3 Kann für 2 bis 4 Tage nach der Anästhesie eine leichte Verminderung der  
  • - Intellektuellen Funktionen verursachen (siehe Rubrik "Warnhinweise und
  • +ZahlderweissenBlutzellenerhöht,Fluoridspiegelerhöht,AnomalitätenimElektroencephalogramm,CholesterolwerteimBluterniedrigt,BlutspiegelderalkalischenPhosphataseerniedrigt.
  • +1 sieheRubrik "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen"
  • +2 SchwacheVeränderungenderStimmungundSymptomekönnenbiszusechs
  • +Tageanhalten(sieheRubrik "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" )
  • +3Kannfür2 bis4TagenachderAnästhesieeineleichteVerminderungder  
  • + IntellektuellenFunktionenverursachen(sieheRubrik "Warnhinweiseund
  • -4 Bei Patienten mit Schwangerschaftsabbruch (siehe Rubrik "Warnhinweise und
  • +4BeiPatientenmitSchwangerschaftsabbruch(siehe Rubrik "Warnhinweiseund
  • -5 Siehe Rubrik "Kontraindikationen"
  • +5SieheRubrik "Kontraindikationen"
  • -Hypotension und Atemdepression wurden beobachtet. Eine engmaschige Überwachung des Blutdrucks und der Atmung ist deshalb empfohlen. Unterstützende Massnahmen können notwendig sein, um die Hypotension und die Atemdepression aufgrund der übermässigen Anästhesietiefe zu korrigieren.
  • +HypotensionundAtemdepressionwurdenbeobachtet.EineengmaschigeÜberwachungdesBlutdrucksundderAtmungistdeshalbempfohlen.UnterstützendeMassnahmenkönnennotwendigsein,umdieHypotensionunddieAtemdepressionaufgrundderübermässigenAnästhesietiefezukorrigieren.
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Inhalationsanästhetikum
  • +PharmakotherapeutischeGruppe: Inhalationsanästhetikum
  • -Isofluran Baxter ist eine klare, farblose, stabile Flüssigkeit und enthält keine Zusätze oder chemische Stabilisatoren. Es hat einen charakteristischen, leicht stechenden, ätherartigen Geruch.
  • +Isofluran Baxter ist eine klare, farblose, stabile Flüssigkeit undenthältkeineZusätzeoderchemische Stabilisatoren. Es hat einen charakteristischen, leicht stechenden, ätherartigen Geruch.
  • -Dampfdruck mm Hg*:        18 °C  218
  • +Dampfdruck mm Hg*:       18 °C  218
  • -         35 °C  450
  • +         35°C  450
  • -Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 9 J/sec und 23 °C:  keine
  • -Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 900 J/sec und 23 °C:  höher als die für die Anästhesie üblichen Konzentrationen.
  • +Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 9 J/sec und 23 °C: keine
  • +Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 900 J/sec und 23 °C: höherals die für die Anästhesie üblichen Konzentrationen.
  • -Am Kreislauf wirkt Isofluran vor allem am peripheren Gefässsystem im Sinne einer Dilatation, wodurch sich dieses Anästhetikum von Halothan und Enfluran (in der Schweiz nicht mehr im Handel) unterscheidet. Der Blutdruck nimmt deshalb mit der Einleitung der Narkose ab, kehrt jedoch während des chirurgischen Eingriffes in den Normalbereich zurück. Mit steigender Narkosetiefe sinkt der Blutdruck als Folge einer Abnahme des totalen peripheren Widerstandes. Bei Kombination von Isofluran mit Stickoxydul kann die Isofluran-Konzentration in der Inspirationsluft verringert werden. Diese Kombination führt im Allgemeinen zu einem geringeren Blutdruckabfall. Der Herzrhythmus bleibt unter Isofluran stabil. Bei kontrollierter Beatmung und normalen PaCO2 bleibt das Herzzeitvolumen auch bei zunehmender Narkosetiefe stabil, hauptsächlich infolge einer Zunahme der Herzfrequenz, welche die Abnahme des Schlagvolumens kompensiert. Die Hyperkapnie, die die Spontanatmung während der Narkose mit Isofluran begleitet, erhöht zusätzlich die Herzfrequenz und steigert das Herzzeitvolumen über Werte im Wachzustand.
  • +Am Kreislauf wirkt Isofluran vor allem am peripheren Gefässsystem im Sinne einer Dilatation, wodurch sich dieses Anästhetikum von Halothan und Enfluran (in der Schweiz nicht mehr im Handel) unterscheidet. Der Blutdruck nimmt deshalb mit der Einleitung der Narkose ab, kehrt jedoch während des chirurgischen Eingriffes in den Normalbereich zurück.Mit steigender Narkosetiefe sinkt der Blutdruck als Folge einer Abnahme des totalen peripheren Widerstandes. Bei Kombination von Isofluran mit Stickoxydul kann die Isofluran-Konzentration in der Inspirationsluft verringert werden. Diese Kombination führt im Allgemeinen zu einem geringeren Blutdruckabfall. Der Herzrhythmus bleibt unter Isofluran stabil. Bei kontrollierter Beatmung und normalen PaCO2 bleibt das Herzzeitvolumen auch bei zunehmender Narkosetiefe stabil, hauptsächlich infolge einer Zunahme der Herzfrequenz, welche die Abnahme des Schlagvolumens kompensiert. Die Hyperkapnie, die die Spontanatmung während der Narkose mit Isofluran begleitet, erhöht zusätzlich die Herzfrequenz und steigert das Herzzeitvolumen über Werte im Wachzustand.
  • -Bei Kindern wurde ein schnellerer Anstieg des Quotienten aus alveolärer zu inspiratorischer Konzentration gefunden. Der alveoläre Partialdruck steigt deshalb bei Jugendlichen rascher an als bei älteren Menschen.
  • +BeiKindernwurdeeinschnellererAnstiegdesQuotientenausalveolärerzuinspiratorischerKonzentrationgefunden.DeralveolärePartialdrucksteigtdeshalbbeiJugendlichenrascheranalsbeiälterenMenschen.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren
  • +AusserReichweitevonKindernaufbewahren
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