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Home - Fachinformation zu Ultiva 1 mg - Änderungen - 27.01.2026
120 Änderungen an Fachinfo Ultiva 1 mg
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  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Durchstechflaschen zu 1 mg, 2 mg und 5 mg lyophilisierte Trockensubstanz.
  • +Durch vorschriftsgemässe Rekonstitution (vgl. "Dosierung/Anwendung" ) entstehen klare, farblose Lösungen, welche 1 mg Remifentanil (als Remifentanilhydrochlorid) pro mL enthalten.
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  • -Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Ultiva nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Ultiva nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Ultiva sollte nur dann angewendet werden, wenn alle nötigen Einrichtungen zur Überwachung und Unterstützung von Atemfunktion und kardiovaskulären Funktionen vorhanden sind, und nur von Personen verabreicht werden, die in der Anwendung von Anästhetika und in der Erkennung und Behandlung von zu erwartenden unerwünschten Wirkungen stark wirksamer Opioide, einschliesslich der respiratorischen und kardiovaskulären Reanimation, speziell geschult sind. Diese Ausbildung muss auch das Freimachen und -halten durchgängiger Atemwege und die künstliche Beatmung umfassen (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Ultiva sollte nicht als alleiniges Arzneimittel in der Allgemeinanästhesie angewendet werden (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Ultiva ist nur zur intravenösen Verabreichung bestimmt und darf nicht als epidurale oder intrathekale Injektion gegeben werden (vgl. «Kontraindikationen»).
  • -Ultiva kann auch in Form einer zielwertkontrollierten Infusion (target-controlled infusion, TCI) unter Anwendung eines zugelassenen Infusionsgeräts und Eingliederung des Minto-Pharmakokinetikmodells mit Kovariablen für Alter und fettfreie Körpermasse (lean body mass, LBM) verabreicht werden (Anesthesiology 1997; 86: 10-23/24-33). Die Anwender sollten die Grundlagen von Pharmakokinetik-Modellen verstehen und Erfahrung haben mit «Target-Controlled»-Infusionsgeräten (zur Verabreichung bei morbid-adipösen Patienten siehe Subrubrik «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
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  • +Ultiva sollte nur dann angewendet werden, wenn alle nötigen Einrichtungen zur Überwachung und Unterstützung von Atemfunktion und kardiovaskulären Funktionen vorhanden sind, und nur von Personen verabreicht werden, die in der Anwendung von Anästhetika und in der Erkennung und Behandlung von zu erwartenden unerwünschten Wirkungen stark wirksamer Opioide, einschliesslich der respiratorischen und kardiovaskulären Reanimation, speziell geschult sind. Diese Ausbildung muss auch das Freimachen und -halten durchgängiger Atemwege und die künstliche Beatmung umfassen (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Ultiva sollte nicht als alleiniges Arzneimittel in der Allgemeinanästhesie angewendet werden (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Ultiva ist nur zur intravenösen Verabreichung bestimmt und darf nicht als epidurale oder intrathekale Injektion gegeben werden (vgl. "Kontraindikationen" ).
  • +Ultiva kann auch in Form einer zielwertkontrollierten Infusion (target-controlled infusion, TCI) unter Anwendung eines zugelassenen Infusionsgeräts und Eingliederung des Minto-Pharmakokinetikmodells mit Kovariablen für Alter und fettfreie Körpermasse (lean body mass, LBM) verabreicht werden (Anesthesiology 1997; 86: 10-23/24-33). Die Anwender sollten die Grundlagen von Pharmakokinetik-Modellen verstehen und Erfahrung haben mit "Target-Controlled" -Infusionsgeräten (zur Verabreichung bei morbid-adipösen Patienten siehe Subrubrik "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
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  • -Ultiva wird zur intravenösen Anwendung vorbereitet, indem eine Stammlösung mit einer Remifentanil-Konzentration von 1 mg/mL (entspricht 1000 μg/mL) hergestellt wird.
  • +Ultiva wird zur intravenösen Anwendung vorbereitet, indem eine Stammlösung mit einer Remifentanil-Konzentration von 1 mg/mL (entspricht 1000 μg/mL) hergestellt wird.
  • -·Ultiva Durchstechflasche zu 1 mg mit 1 mL Lösungsmittel*,
  • -·Ultiva Durchstechflasche zu 2 mg mit 2 mL Lösungsmittel*,
  • -·Ultiva Durchstechflasche zu 5 mg mit 5 mL Lösungsmittel*,
  • -enthält jede Durchstechflasche 1 mg Remifentanil pro mL.
  • -* Die Rekonstitution von Ultiva Durchstechflasche und die Verdünnung der Stammlösung (1 mg/mL bzw. 1000 μg/mL) erfolgt mit folgenden Infusionslösungen:
  • +-Ultiva Durchstechflasche zu 1 mg mit 1 mL Lösungsmittel*,
  • +-Ultiva Durchstechflasche zu 2 mg mit 2 mL Lösungsmittel*,
  • +-Ultiva Durchstechflasche zu 5 mg mit 5 mL Lösungsmittel*,
  • +enthält jede Durchstechflasche 1 mg Remifentanil pro mL.
  • +* Die Rekonstitution von Ultiva Durchstechflasche und die Verdünnung der Stammlösung (1 mg/mL bzw. 1000 μg/mL) erfolgt mit folgenden Infusionslösungen:
  • -Zur manuell-kontrollierten Infusion kann Ultiva zu Konzentrationen zwischen 20 und 250 µg/mL verdünnt werden (die empfohlene Verdünnung beträgt 50 µg/mL bei Erwachsenen und 20 bis 25 µg/mL bei Pädiatriepatienten ab einem Alter von einem Jahr).
  • -Zur TCI bei Erwachsenen wird eine Ultiva-Verdünnung von 20 bis 50 µg/mL empfohlen.
  • +Zur manuell-kontrollierten Infusion kann Ultiva zu Konzentrationen zwischen 20 und 250 µg/mL verdünnt werden (die empfohlene Verdünnung beträgt 50 µg/mL bei Erwachsenen und 20 bis 25 µg/mL bei Pädiatriepatienten ab einem Alter von einem Jahr).
  • +Zur TCI bei Erwachsenen wird eine Ultiva-Verdünnung von 20 bis 50 µg/mL empfohlen.
  • -Indikation Remifentanil Bolus-Infusion Kontinuierliche Remifentanil-Infusion
  • - Anfangsrate Bereich
  • -(µg/kg) (µg/kg/min) (µg/kg/min)
  • -Narkoseeinleitung bei beatmeten Patienten 1 (innerhalb von mindestens 30 s) 0,5–1
  • -Aufrechterhaltung der Narkose bei beatmeten Patienten
  • -·Stickoxidul (66%) 0,5-1 0,4 0,1-2
  • -·Isofluran (Anfangsdosis 0,5 MAC) 0,5-1 0,25 0,05-2
  • -·Propofol (Anfangsdosis 100 µg/kg/min) 0,5-1 0,25 0,05-2
  • -Anästhesie bei spontan atmenden anästhesierten Patienten mit Atemwegshilfe (z.B. Anästhesie mit Larynxmaske) Nicht empfohlen 0,04 0,025-0,1
  • -Fortsetzung der Analgesie in der unmittelbar postop. Periode Nicht empfohlen 0,1 0,025-0,2
  • +Indikation Remifentanil Bolus-I Kontinuierliche
  • + nfusion Remifentanil-Infusio
  • + n
  • + Anfangsrate Bereich
  • +(µg/kg) (µg/kg/min) (µg/kg/min)
  • +Narkoseeinleitung bei beatmeten 1 (innerhalb von 0,5–1
  • +Patienten mindestens 30 s)
  • +Aufrechterhaltung der Narkose bei
  • +beatmeten Patienten
  • +-Stickoxidul (66%) 0,5-1 0,4 0,1-2
  • +-Isofluran (Anfangsdosis 0,5 MAC) 0,5-1 0,25 0,05-2
  • +-Propofol (Anfangsdosis 100 0,5-1 0,25 0,05-2
  • +µg/kg/min)
  • +Anästhesie bei spontan atmenden Nicht empfohlen 0,04 0,025-0,1
  • +anästhesierten Patienten mit
  • +Atemwegshilfe (z.B. Anästhesie
  • +mit Larynxmaske)
  • +Fortsetzung der Analgesie in der Nicht empfohlen 0,1 0,025-0,2
  • +unmittelbar postop. Periode
  • +
  • -Wenn Ultiva als Bolus-Infusion zur Narkoseeinleitung gegeben wird, sollte die Verabreichung über einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden erfolgen.
  • -In den empfohlenen Dosen reduziert Remifentanil die Menge der zur Aufrechterhaltung der Narkose erforderlichen Hypnotika signifikant. Um eine zu grosse Narkosetiefe zu vermeiden, sollten daher Isofluran und Propofol wie empfohlen dosiert werden (vgl. «Begleitmedikation»).
  • + 
  • +Wenn Ultiva als Bolus-Infusion zur Narkoseeinleitung gegeben wird, sollte die Verabreichung über einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden erfolgen.
  • +In den empfohlenen Dosen reduziert Remifentanil die Menge der zur Aufrechterhaltung der Narkose erforderlichen Hypnotika signifikant. Um eine zu grosse Narkosetiefe zu vermeiden, sollten daher Isofluran und Propofol wie empfohlen dosiert werden (vgl. "Begleitmedikation" ).
  • -Zur Narkoseeinleitung sollte Ultiva zusammen mit einem Hypnotikum wie Propofol, Thiopental oder Isofluran verabreicht werden. Ultiva kann mit einer Infusionsrate von 0,5-1 µg/kg/min mit oder ohne initiale Bolus-Infusion (1 µg/kg über einen Zeitraum von nicht weniger als 30 Sekunden) appliziert werden. Wenn die endotracheale Intubation später als 8-10 Minuten nach Beginn der Infusion erfolgen soll, ist keine Bolus-Infusion erforderlich.
  • +Zur Narkoseeinleitung sollte Ultiva zusammen mit einem Hypnotikum wie Propofol, Thiopental oder Isofluran verabreicht werden. Ultiva kann mit einer Infusionsrate von 0,5-1 µg/kg/min mit oder ohne initiale Bolus-Infusion (1 µg/kg über einen Zeitraum von nicht weniger als 30 Sekunden) appliziert werden. Wenn die endotracheale Intubation später als 8-10 Minuten nach Beginn der Infusion erfolgen soll, ist keine Bolus-Infusion erforderlich.
  • -Nach der endotrachealen Intubation soll die Infusionsrate von Ultiva entsprechend dem in der Tabelle aufgeführten Narkoseverfahren reduziert werden. Aufgrund des raschen Wirkungseintrittes und der kurzen Wirkungsdauer von Ultiva kann die Infusionsrate während der Narkose alle 2-5 Minuten um 25-100% nach oben bzw. um 25-50% nach unten angepasst werden, um die gewünschte Aktivität am µ-Opioid-Rezeptor zu erzielen. Als Gegenreaktion auf eine sich abflachende Narkose kann alle 2-5 Minuten eine zusätzliche Bolus-Infusion verabreicht werden.
  • +Nach der endotrachealen Intubation soll die Infusionsrate von Ultiva entsprechend dem in der Tabelle aufgeführten Narkoseverfahren reduziert werden. Aufgrund des raschen Wirkungseintrittes und der kurzen Wirkungsdauer von Ultiva kann die Infusionsrate während der Narkose alle 2-5 Minuten um 25-100% nach oben bzw. um 25-50% nach unten angepasst werden, um die gewünschte Aktivität am µ-Opioid-Rezeptor zu erzielen. Als Gegenreaktion auf eine sich abflachende Narkose kann alle 2-5 Minuten eine zusätzliche Bolus-Infusion verabreicht werden.
  • -Bei spontan atmenden anästhesierten Patienten mit Atemwegshilfe kann es zu Atemdepression kommen. Bei der Anpassung der Dosierung auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten ist daher grosse Vorsicht angezeigt und die Atmung muss eventuell unterstützt werden. Die empfohlene anfängliche Infusionsrate für die unterstützende Analgesie bei spontan atmenden anästhesierten Patienten beträgt 0,04 Mikrogramm/kg/min, titriert nach Wirkung. Untersucht wurden Infusionsraten zwischen 0,025 und 0,1 Mikrogramm/kg/min. Bolusinjektionen werden für spontan atmende anästhesierte Patienten nicht empfohlen.
  • +Bei spontan atmenden anästhesierten Patienten mit Atemwegshilfe kann es zu Atemdepression kommen. Bei der Anpassung der Dosierung auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten ist daher grosse Vorsicht angezeigt und die Atmung muss eventuell unterstützt werden. Die empfohlene anfängliche Infusionsrate für die unterstützende Analgesie bei spontan atmenden anästhesierten Patienten beträgt 0,04 Mikrogramm/kg/min, titriert nach Wirkung. Untersucht wurden Infusionsraten zwischen 0,025 und 0,1 Mikrogramm/kg/min. Bolusinjektionen werden für spontan atmende anästhesierte Patienten nicht empfohlen.
  • -Wenn Ultiva in der unmittelbar postoperativen Periode als i.v. Analgetikum bei spontan atmenden Patienten eingesetzt wird, sollte es anfangs als kontinuierliche Infusion mit einer Dosisrate von 0,1 µg/kg/min appliziert werden.
  • -Die Infusionsrate kann alle 5 Minuten in Stufen von maximal 0,025 µg/kg/min angepasst werden, um das Ausmass der Analgesie gegen den Grad der Atemdepression auszubalancieren.
  • +Wenn Ultiva in der unmittelbar postoperativen Periode als i.v. Analgetikum bei spontan atmenden Patienten eingesetzt wird, sollte es anfangs als kontinuierliche Infusion mit einer Dosisrate von 0,1 µg/kg/min appliziert werden.
  • +Die Infusionsrate kann alle 5 Minuten in Stufen von maximal 0,025 µg/kg/min angepasst werden, um das Ausmass der Analgesie gegen den Grad der Atemdepression auszubalancieren.
  • -Aufgrund der kurzen Wirkungsdauer von Ultiva ist innerhalb von 5–10 Minuten nach dem Absetzen keine Opioid-Wirkung mehr vorhanden. Daher sollten bei chirurgischen Eingriffen, bei denen üblicherweise postoperative Schmerzen zu erwarten sind, vor oder unmittelbar nach dem Absetzen von Ultiva andere Analgetika verabreicht werden. Dabei muss genügend Zeit eingeräumt werden, damit die länger wirksamen Analgetika ihre volle Wirksamkeit erreichen. Die Wahl des Analgetikums sollte dabei dem chirurgischen Eingriff sowie dem Ausmass der notwendigen Nachsorge des Patienten angepasst werden.
  • +Aufgrund der kurzen Wirkungsdauer von Ultiva ist innerhalb von 5–10 Minuten nach dem Absetzen keine Opioid-Wirkung mehr vorhanden. Daher sollten bei chirurgischen Eingriffen, bei denen üblicherweise postoperative Schmerzen zu erwarten sind, vor oder unmittelbar nach dem Absetzen von Ultiva andere Analgetika verabreicht werden. Dabei muss genügend Zeit eingeräumt werden, damit die länger wirksamen Analgetika ihre volle Wirksamkeit erreichen. Die Wahl des Analgetikums sollte dabei dem chirurgischen Eingriff sowie dem Ausmass der notwendigen Nachsorge des Patienten angepasst werden.
  • -Remifentanil verringert die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen an Inhalationsanästhetika, Hypnotika und Benzodiazepinen (vgl. «Interaktionen»).
  • +Remifentanil verringert die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen an Inhalationsanästhetika, Hypnotika und Benzodiazepinen (vgl. "Interaktionen" ).
  • -Bei der Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei beatmeten Erwachsenen sollte Ultiva in der TCI-Anwendung gemeinsam mit einem intravenösen oder zu inhalierenden Hypnotikum verabreicht werden (siehe Tabelle in Rubrik «Dosierung/Anwendung»). In Begleitung dieser Wirkstoffe kann eine zur Einleitung der Narkose und zu Operationszwecken ausreichende Analgesie im Allgemeinen mit Remifentanil-Zielkonzentrationen im Blut im Bereich von 3 bis 8 ng/mL erreicht werden. Die Ultiva-Gabe sollte entsprechend der individuellen Antwort des Patienten eingestellt werden. Bei besonders stark stimulierenden operativen Verfahren können Zielkonzentrationen im Blut von bis zu 15 ng/mL notwendig sein.
  • +Bei der Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei beatmeten Erwachsenen sollte Ultiva in der TCI-Anwendung gemeinsam mit einem intravenösen oder zu inhalierenden Hypnotikum verabreicht werden (siehe Tabelle in Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). In Begleitung dieser Wirkstoffe kann eine zur Einleitung der Narkose und zu Operationszwecken ausreichende Analgesie im Allgemeinen mit Remifentanil-Zielkonzentrationen im Blut im Bereich von 3 bis 8 ng/mL erreicht werden. Die Ultiva-Gabe sollte entsprechend der individuellen Antwort des Patienten eingestellt werden. Bei besonders stark stimulierenden operativen Verfahren können Zielkonzentrationen im Blut von bis zu 15 ng/mL notwendig sein.
  • -Infusionsrate Remifentanil (µg/kg/min) Blutkonzentration Remifentanil (ng/mL)*
  • -0.05 1.3
  • -0.10 2.6
  • -0.25 6.3
  • -0.40 10.4
  • -0.50 12.6
  • -1.0 25.2
  • -2.0 50.5
  • +Infusionsrate Remifentanil(µg/kg/min) Blutkonzentration Remifentanil(ng/mL)*
  • +0.05 1.3
  • +0.10 2.6
  • +0.25 6.3
  • +0.40 10.4
  • +0.50 12.6
  • +1.0 25.2
  • +2.0 50.5
  • -* Blutkonzentration von Remifentanil im Fliessgleichgewicht (in ng/mL) geschätzt bei einem 40-jährigen männlichen Patienten mit einem Körpergewicht von 70 kg und einer Körpergrösse von 170 cm nach einer 25-minütigen manuell-kontrollierten Infusion von Remifentanil (nach dem Pharmakokinetikmodell von Minto).
  • -Eine niedrigere Anfangszielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL sollte bei älteren Patienten oder Patienten mit ASA Grad III oder IV verwendet werden und anschliessend eine Einstellung entsprechend der Antwort des Patienten erfolgen.
  • -Bei Dosierung entsprechend der obigen Dosisempfehlungen führt Remifentanil zu einer signifikanten Reduktion der zur Erhaltung der Narkose benötigten Menge des Hypnotikums. Daher sollten Isofluran und Propofol gemäss den obigen Empfehlungen verabreicht werden, um eine übermässige Narkosetiefe zu vermeiden (siehe Tabelle und Subrubrik «Begleitmedikation» unter «Dosierung/Anwendung»).
  • +* Blutkonzentration von Remifentanil im Fliessgleichgewicht (in ng/mL) geschätzt bei einem 40-jährigen männlichen Patienten mit einem Körpergewicht von 70 kg und einer Körpergrösse von 170 cm nach einer 25-minütigen manuell-kontrollierten Infusion von Remifentanil (nach dem Pharmakokinetikmodell von Minto).
  • +Eine niedrigere Anfangszielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL sollte bei älteren Patienten oder Patienten mit ASA Grad III oder IV verwendet werden und anschliessend eine Einstellung entsprechend der Antwort des Patienten erfolgen.
  • +Bei Dosierung entsprechend der obigen Dosisempfehlungen führt Remifentanil zu einer signifikanten Reduktion der zur Erhaltung der Narkose benötigten Menge des Hypnotikums. Daher sollten Isofluran und Propofol gemäss den obigen Empfehlungen verabreicht werden, um eine übermässige Narkosetiefe zu vermeiden (siehe Tabelle und Subrubrik "Begleitmedikation" unter "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Am Ende des chirurgischen Eingriffs, wenn die TCI-Infusion beendet oder die Zielkonzentration verringert wurde, ist zu erwarten, dass die Spontanatmung bei berechneten Remifentanilkonzentrationen im Bereich von 1 bis 2 ng/mL wieder einsetzt. Wie bei der manuell-kontrollierten Infusion sollte auch in diesem Fall vor dem Ende des Eingriffs mit länger wirkenden Analgetika für eine postoperative Analgesie gesorgt werden (siehe Richtlinien zum Absetzen von Ultiva bei Verabreichung mittels manuell-kontrollierter Infusion unter «Dosierung/Anwendung»).
  • +Am Ende des chirurgischen Eingriffs, wenn die TCI-Infusion beendet oder die Zielkonzentration verringert wurde, ist zu erwarten, dass die Spontanatmung bei berechneten Remifentanilkonzentrationen im Bereich von 1 bis 2 ng/mL wieder einsetzt. Wie bei der manuell-kontrollierten Infusion sollte auch in diesem Fall vor dem Ende des Eingriffs mit länger wirkenden Analgetika für eine postoperative Analgesie gesorgt werden (siehe Richtlinien zum Absetzen von Ultiva bei Verabreichung mittels manuell-kontrollierter Infusion unter "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Begleitendes Anästhetikum Remifentanil Bolus-Infusion Kontinuierliche Remifentanil-Infusion
  • -(µg/kg) Anfangsrate (µg/kg/min) Typische Erhaltungsraten (µg/kg/min)
  • -Stickoxidul (70%) 1 0,4 0,4-3
  • -Halothan (Anfangsdosis 0,3 MAC) 1 0,25 0,05–1,3
  • -Sevofluran (Anfangsdosis 0,3 MAC) 1 0,25 0,05–0,9
  • -Isofluran (Anfangsdosis 0,5 MAC) 1 0,25 0,06–0,9
  • +Begleitendes Anästhetikum Remifentanil Bolus-Infus Kontinuierliche Remifenta
  • + ion nil-Infusion
  • +(µg/kg) Anfangsrate (µg/kg/min) Typische Erhaltungsraten
  • + (µg/kg/min)
  • +Stickoxidul (70%) 1 0,4 0,4-3
  • +Halothan (Anfangsdosis 1 0,25 0,05–1,3
  • +0,3 MAC)
  • +Sevofluran (Anfangsdosis 1 0,25 0,05–0,9
  • +0,3 MAC)
  • +Isofluran (Anfangsdosis 1 0,25 0,06–0,9
  • +0,5 MAC)
  • +
  • -Wenn Ultiva als Bolus-Infusion gegeben wird, sollte die Verabreichung über einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden erfolgen. Wenn keine simultane Bolus-Dosis verabreicht wurde, sollte mit dem chirurgischen Eingriff nicht vor 5 Minuten nach Start der Ultiva-Infusion angefangen werden. Pädiatrische Patienten sollten überwacht und die Dosierungsrate dem, je nach chirurgischem Eingriff, erforderlichen Ausmass der Analgesie, angepasst werden.
  • + 
  • +Wenn Ultiva als Bolus-Infusion gegeben wird, sollte die Verabreichung über einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden erfolgen. Wenn keine simultane Bolus-Dosis verabreicht wurde, sollte mit dem chirurgischen Eingriff nicht vor 5 Minuten nach Start der Ultiva-Infusion angefangen werden. Pädiatrische Patienten sollten überwacht und die Dosierungsrate dem, je nach chirurgischem Eingriff, erforderlichen Ausmass der Analgesie, angepasst werden.
  • -Es liegen keine Daten vor betreffend Dosierungsempfehlung für die gleichzeitige Verabreichung von anderen Hypnotika mit Remifentanil (vgl. «Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Begleitmedikation»).
  • +Es liegen keine Daten vor betreffend Dosierungsempfehlung für die gleichzeitige Verabreichung von anderen Hypnotika mit Remifentanil (vgl. "Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Begleitmedikation" ).
  • -Nach Absetzen der Infusion lässt der analgetische Effekt von Ultiva ähnlich wie bei erwachsenen Patienten schnell nach. Daher sollten vor oder unmittelbar nach Absetzen von Ultiva andere Analgetika verabreicht werden (vgl. «Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Richtlinien zum Absetzen von Ultiva»).
  • +Nach Absetzen der Infusion lässt der analgetische Effekt von Ultiva ähnlich wie bei erwachsenen Patienten schnell nach. Daher sollten vor oder unmittelbar nach Absetzen von Ultiva andere Analgetika verabreicht werden (vgl. "Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Richtlinien zum Absetzen von Ultiva" ).
  • -Das pharmakokinetische Profil von Remifentanil bei Neugeborenen/Kindern unter 1 Jahr ist vergleichbar mit demjenigen von Erwachsenen, angepasst an das aktuelle Körpergewicht. Es liegen jedoch zu wenig klinische Daten vor, um Dosierungsempfehlungen für diese Altersgruppe abzugeben.
  • +Das pharmakokinetische Profil von Remifentanil bei Neugeborenen/Kindern unter 1 Jahr ist vergleichbar mit demjenigen von Erwachsenen, angepasst an das aktuelle Körpergewicht. Es liegen jedoch zu wenig klinische Daten vor, um Dosierungsempfehlungen für diese Altersgruppe abzugeben.
  • -Indikation Remifentanil Bolus-Infusion Kontinuierliche Remifentanil-Infusion
  • -(µg/kg) Anfangsrate (µg/kg/min) Typische Infusionsraten (µg/kg/min)
  • -Intubation Nicht empfohlen 0,5–1 -
  • -·Aufrechterhaltung der Narkose
  • -·Isofluran (Anfangsdosis 0,4 MAC) 0,5–1 0,5–1 0,003-4
  • -·Propofol (Anfangsdosis 50 µg/kg/min) 0,5–1 0,5-1 0,01-4,3
  • -Fortsetzung der post-operativen Analgesie vor der Extubation Nicht empfohlen 0,5-1 0-1
  • +Indikation Remifentanil Bolus-I Kontinuierliche Remifentan
  • + nfusion il-Infusion
  • +(µg/kg) Anfangsrate (µg/kg/m Typische Infusionsraten
  • + in) (µg/kg/min)
  • +Intubation Nicht empfohlen 0,5–1 -
  • +-Aufrechterhaltung der
  • +Narkose
  • +-Isofluran (Anfangsdosis 0,5–1 0,5–1 0,003-4
  • +0,4 MAC)
  • +-Propofol (Anfangsdosis 50 0,5–1 0,5-1 0,01-4,3
  • +µg/kg/min)
  • +Fortsetzung der post-operati Nicht empfohlen 0,5-1 0-1
  • +ven Analgesie vor der
  • +Extubation
  • -Nach Verabreichung eines Hypnotikums zur Narkoseeinleitung sollte Ultiva mit einer anfänglichen Dosierungsrate von 1 µg/kg/min verabreicht werden. Es wird nicht empfohlen, Ultiva als Bolus-Infusion zur Einleitung in der Herzchirurgie zu verabreichen. Die endotracheale Intubation sollte mindestens 5 Minuten nach Infusionsstart erfolgen.
  • +Nach Verabreichung eines Hypnotikums zur Narkoseeinleitung sollte Ultiva mit einer anfänglichen Dosierungsrate von 1 µg/kg/min verabreicht werden. Es wird nicht empfohlen, Ultiva als Bolus-Infusion zur Einleitung in der Herzchirurgie zu verabreichen. Die endotracheale Intubation sollte mindestens 5 Minuten nach Infusionsstart erfolgen.
  • -Nach der endotrachealen Intubation soll die Infusionsrate je nach Ansprechen des Patienten individuell erfolgen. Zusätzlich können Bolus-Infusionen verabreicht werden. Hochrisiko Herzpatienten, z.B. solche mit schlechter ventrikulärer Funktion, sollten eine maximale Bolus Dosis von 0,5 µg/kg erhalten. Diese Dosierungsrichtlinien gelten auch während einer hypothermen kardiopulmonalen Bypass-Operation (vgl. «Pharmakokinetik – Herzchirurgie»).
  • +Nach der endotrachealen Intubation soll die Infusionsrate je nach Ansprechen des Patienten individuell erfolgen. Zusätzlich können Bolus-Infusionen verabreicht werden. Hochrisiko Herzpatienten, z.B. solche mit schlechter ventrikulärer Funktion, sollten eine maximale Bolus Dosis von 0,5 µg/kg erhalten. Diese Dosierungsrichtlinien gelten auch während einer hypothermen kardiopulmonalen Bypass-Operation (vgl. "Pharmakokinetik – Herzchirurgie" ).
  • -Bevor Ultiva abgesetzt wird, müssen den Patienten früh genug alternativ Analgetika und Sedativa verabreicht werden. Die Wahl und Dosierung des Analgetikums oder Sedativums soll dem Ausmass der notwendigen Nachsorge des Patienten angepasst werden (vgl. «Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Richtlinien zum Absetzen von Ultiva»).
  • -Es wird empfohlen, die Ultiva-Infusion zu beenden, indem die Infusionsrate in Stufen von jeweils 25% in Abständen von mindestens 10 Minuten reduziert wird, bis die Infusion abgesetzt wird. Während dem Absetzen vom Beatmungsgerät soll die Ultiva Infusionsrate nicht erhöht, sondern nur herunter titriert werden. Gleichzeitig sollen alternative Analgetika verabreicht werden.
  • +Bevor Ultiva abgesetzt wird, müssen den Patienten früh genug alternativ Analgetika und Sedativa verabreicht werden. Die Wahl und Dosierung des Analgetikums oder Sedativums soll dem Ausmass der notwendigen Nachsorge des Patienten angepasst werden (vgl. "Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Richtlinien zum Absetzen von Ultiva" ).
  • +Es wird empfohlen, die Ultiva-Infusion zu beenden, indem die Infusionsrate in Stufen von jeweils 25% in Abständen von mindestens 10 Minuten reduziert wird, bis die Infusion abgesetzt wird. Während dem Absetzen vom Beatmungsgerät soll die Ultiva Infusionsrate nicht erhöht, sondern nur herunter titriert werden. Gleichzeitig sollen alternative Analgetika verabreicht werden.
  • -Remifentanil verringert in den erwähnten Dosierungen die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen an Inhalationsanästhetika signifikant. Isofluran und Propofol sollten deshalb wie empfohlen dosiert werden, um eine zu grosse Narkosetiefe zu vermeiden. Es liegen keine Daten vor betreffend Dosierungsempfehlung für die gleichzeitige Verabreichung von anderen Hypnotika mit Remifentanil (vgl. «Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Begleitmedikation»).
  • +Remifentanil verringert in den erwähnten Dosierungen die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen an Inhalationsanästhetika signifikant. Isofluran und Propofol sollten deshalb wie empfohlen dosiert werden, um eine zu grosse Narkosetiefe zu vermeiden. Es liegen keine Daten vor betreffend Dosierungsempfehlung für die gleichzeitige Verabreichung von anderen Hypnotika mit Remifentanil (vgl. "Dosierung in der Allgemeinanästhesie, Erwachsene – Begleitmedikation" ).
  • -Bei der Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei beatmeten Erwachsenen sollte Ultiva in der TCI-Anwendung gemeinsam mit einem intravenösen oder zu inhalierenden Hypnotikum verabreicht werden (siehe Tabelle unter «Dosierung/Anwendung»). In Begleitung dieser Wirkstoffe wird eine für die Herzchirurgie ausreichende Analgesie im Allgemeinen nur mit höheren Remifentanil-Zielkonzentrationen im Blut als bei allgemeinen chirurgischen Eingriffen erreicht. In klinischen Studien wurden Blutkonzentrationen im Bereich von 3 bis 20 ng/mL eingesetzt und die Zielwertkonzentration entsprechend der individuellen Antwort des Patienten eingestellt.
  • -Bei Dosierung entsprechend der obigen Dosisempfehlungen führt Remifentanil zu einer signifikanten Reduktion der zur Erhaltung der Narkose benötigten Menge des Hypnotikums. Daher sollten Isofluran und Propofol gemäss den obigen Empfehlungen verabreicht werden, um eine übermässige Narkosetiefe zu vermeiden (siehe Tabelle und Subrubrik «Begleitmedikation» unter «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei der Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei beatmeten Erwachsenen sollte Ultiva in der TCI-Anwendung gemeinsam mit einem intravenösen oder zu inhalierenden Hypnotikum verabreicht werden (siehe Tabelle unter "Dosierung/Anwendung" ). In Begleitung dieser Wirkstoffe wird eine für die Herzchirurgie ausreichende Analgesie im Allgemeinen nur mit höheren Remifentanil-Zielkonzentrationen im Blut als bei allgemeinen chirurgischen Eingriffen erreicht. In klinischen Studien wurden Blutkonzentrationen im Bereich von 3 bis 20 ng/mL eingesetzt und die Zielwertkonzentration entsprechend der individuellen Antwort des Patienten eingestellt.
  • +Bei Dosierung entsprechend der obigen Dosisempfehlungen führt Remifentanil zu einer signifikanten Reduktion der zur Erhaltung der Narkose benötigten Menge des Hypnotikums. Daher sollten Isofluran und Propofol gemäss den obigen Empfehlungen verabreicht werden, um eine übermässige Narkosetiefe zu vermeiden (siehe Tabelle und Subrubrik "Begleitmedikation" unter "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Am Ende des chirurgischen Eingriffs, wenn die TCI-Infusion beendet oder die Zielkonzentration verringert wurde, steht zu erwarten, dass die Spontanatmung bei berechneten Remifentanilkonzentrationen im Bereich von 1 bis 2 ng/mL wieder einsetzt. Wie bei der manuell-kontrollierten Infusion sollte auch in diesem Fall vor dem Ende des Eingriffs mit länger wirkenden Analgetika für eine postoperative Analgesie gesorgt werden (siehe Richtlinien zum Absetzen von Ultiva bei Verabreichung mittels manuell-kontrollierter Infusion unter «Dosierung/Anwendung»).
  • +Am Ende des chirurgischen Eingriffs, wenn die TCI-Infusion beendet oder die Zielkonzentration verringert wurde, steht zu erwarten, dass die Spontanatmung bei berechneten Remifentanilkonzentrationen im Bereich von 1 bis 2 ng/mL wieder einsetzt. Wie bei der manuell-kontrollierten Infusion sollte auch in diesem Fall vor dem Ende des Eingriffs mit länger wirkenden Analgetika für eine postoperative Analgesie gesorgt werden (siehe Richtlinien zum Absetzen von Ultiva bei Verabreichung mittels manuell-kontrollierter Infusion unter "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Es wird empfohlen, Ultiva mit einer Infusionsrate von 0,1 µg/kg/min bis 0,15 µg/kg/min einzuleiten. Die Infusionsrate sollte in Stufen von jeweils 0,025 µg/kg/min erhöht werden, um das gewünschte Ausmass der Analgesie und Sedierung zu erreichen. Die Dosisanpassungen sollten in einem zeitlichen Abstand von mindestens 5 Minuten erfolgen. Das Ausmass der Analgesie und Sedierung muss sorgfältig überwacht, regelmässig neu beurteilt, und die Ultiva-Infusionsrate entsprechend angepasst werden. Wenn eine Infusionsrate von 0,2 µg/kg/min erreicht ist, und der gewünschte Grad der Sedierung nicht erzielt wurde, wird empfohlen, eine Behandlung mit einem geeigneten Sedativum einzuleiten. Die Dosis des Sedativums sollte titriert werden, um den gewünschten Grad der Sedierung zu erreichen. Weitere Erhöhungen der Ultiva-Infusionsrate in Schritten von jeweils 0,025 µg/kg/min können erfolgen, wenn eine zusätzliche Analgesie erforderlich ist.
  • +Es wird empfohlen, Ultiva mit einer Infusionsrate von 0,1 µg/kg/min bis 0,15 µg/kg/min einzuleiten. Die Infusionsrate sollte in Stufen von jeweils 0,025 µg/kg/min erhöht werden, um das gewünschte Ausmass der Analgesie und Sedierung zu erreichen. Die Dosisanpassungen sollten in einem zeitlichen Abstand von mindestens 5 Minuten erfolgen. Das Ausmass der Analgesie und Sedierung muss sorgfältig überwacht, regelmässig neu beurteilt, und die Ultiva-Infusionsrate entsprechend angepasst werden. Wenn eine Infusionsrate von 0,2 µg/kg/min erreicht ist, und der gewünschte Grad der Sedierung nicht erzielt wurde, wird empfohlen, eine Behandlung mit einem geeigneten Sedativum einzuleiten. Die Dosis des Sedativums sollte titriert werden, um den gewünschten Grad der Sedierung zu erreichen. Weitere Erhöhungen der Ultiva-Infusionsrate in Schritten von jeweils 0,025 µg/kg/min können erfolgen, wenn eine zusätzliche Analgesie erforderlich ist.
  • -Anfangsrate Bereich
  • -0,1 bis 0,15 0,006 bis 0,74
  • +Anfangsrate Bereich
  • +0,1 bis 0,15 0,006 bis 0,74
  • + 
  • +
  • -Sedativa Bolus (mg/kg) Infusion (mg/kg/h)
  • -Propofol Bis zu 0,5 0,5
  • -Midazolam Bis zu 0,03 0,03
  • +Sedativa Bolus (mg/kg) Infusion (mg/kg/h)
  • +Propofol Bis zu 0,5 0,5
  • +Midazolam Bis zu 0,03 0,03
  • + 
  • +
  • -Eine Erhöhung der bestehenden Ultiva-Infusionsrate kann erforderlich sein, um einen zusätzlichen analgetischen Schutz bei beatmeten Patienten zu bieten, bei denen stimulierende und/oder schmerzhafte Therapieverfahren durchgeführt werden, z.B. endotracheales Absaugen, Wundverband und Physiotherapie. Es wird empfohlen, eine Ultiva-Infusionsrate von mindestens 0,1 µg/kg/min über mindestens 5 Minuten vor Beginn des stimulierenden Therapieverfahrens beizubehalten. Weitere Dosisanpassungen können alle 2 bis 5 Minuten mit schrittweisen Erhöhungen von 25%-50% erfolgen, wenn ein zusätzlicher Analgesie-Bedarf zu erwarten ist oder als Reaktion hierauf. Eine mittlere Infusionsrate von 0,25 µg/kg/min, maximal 0,75 µg/kg/min, wurde zur Erzielung einer zusätzlichen Anästhesie während stimulierender Therapieverfahren angewendet.
  • +Eine Erhöhung der bestehenden Ultiva-Infusionsrate kann erforderlich sein, um einen zusätzlichen analgetischen Schutz bei beatmeten Patienten zu bieten, bei denen stimulierende und/oder schmerzhafte Therapieverfahren durchgeführt werden, z.B. endotracheales Absaugen, Wundverband und Physiotherapie. Es wird empfohlen, eine Ultiva-Infusionsrate von mindestens 0,1 µg/kg/min über mindestens 5 Minuten vor Beginn des stimulierenden Therapieverfahrens beizubehalten. Weitere Dosisanpassungen können alle 2 bis 5 Minuten mit schrittweisen Erhöhungen von 25%-50% erfolgen, wenn ein zusätzlicher Analgesie-Bedarf zu erwarten ist oder als Reaktion hierauf. Eine mittlere Infusionsrate von 0,25 µg/kg/min, maximal 0,75 µg/kg/min, wurde zur Erzielung einer zusätzlichen Anästhesie während stimulierender Therapieverfahren angewendet.
  • -Bei Anwendung in der Intensivpflege ist nach der Verabreichung von Remifentanil die Möglichkeit einer Hyperalgesie einschliesslich der einhergehenden hämodynamischen Veränderungen zu bedenken (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Um ein ruhiges Erwachen aus einer auf Ultiva basierenden Behandlung zu gewährleisten, wird empfohlen, die Infusionsrate von Ultiva in Stufen bis zu 0,1 µg/kg/min über einen Zeitraum von bis zu 1 Stunde vor der Extubation zu titrieren.
  • -Nach der Extubation sollte die Infusionsrate in Stufen von jeweils 25% in Abständen von mindestens 10 Minuten verringert werden, bis die Infusion abgesetzt wird. Während der Entwöhnung vom Beatmungsgerät sollte die Ultiva-Infusionsrate nicht erhöht werden, sondern nur noch ausschleichend dosiert und nach Bedarf sollte der Patient zusätzlich mit alternativen Analgetika behandelt werden.
  • +Bei Anwendung in der Intensivpflege ist nach der Verabreichung von Remifentanil die Möglichkeit einer Hyperalgesie einschliesslich der einhergehenden hämodynamischen Veränderungen zu bedenken (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Um ein ruhiges Erwachen aus einer auf Ultiva basierenden Behandlung zu gewährleisten, wird empfohlen, die Infusionsrate von Ultiva in Stufen bis zu 0,1 µg/kg/min über einen Zeitraum von bis zu 1 Stunde vor der Extubation zu titrieren.
  • +Nach der Extubation sollte die Infusionsrate in Stufen von jeweils 25% in Abständen von mindestens 10 Minuten verringert werden, bis die Infusion abgesetzt wird. Während der Entwöhnung vom Beatmungsgerät sollte die Ultiva-Infusionsrate nicht erhöht werden, sondern nur noch ausschleichend dosiert und nach Bedarf sollte der Patient zusätzlich mit alternativen Analgetika behandelt werden.
  • -Wegen der höheren Empfindlichkeit von älteren Patienten gegenüber Ultiva, sollte die Gabe von Ultiva mittels TCI bei diesem Patientenkreis mit einer anfänglichen Zielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL begonnen und anschliessend entsprechend der Antwort des Patienten eingestellt werden.
  • +Wegen der höheren Empfindlichkeit von älteren Patienten gegenüber Ultiva, sollte die Gabe von Ultiva mittels TCI bei diesem Patientenkreis mit einer anfänglichen Zielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL begonnen und anschliessend entsprechend der Antwort des Patienten eingestellt werden.
  • -Eine anfängliche Dosisreduktion ist nicht erforderlich (siehe «Anwendung in der Intensivpflege»).
  • +Eine anfängliche Dosisreduktion ist nicht erforderlich (siehe "Anwendung in der Intensivpflege" ).
  • -Bei der Berechnung der fettfreien Körpermasse mit Hilfe des Minto-Modells besteht bei Patientinnen mit einem Körpermasseindex (BMI) über 35 kg/m² und bei männlichen Patienten mit einem BMI über 40 kg/m² die Wahrscheinlichkeit, dass die fettfreie Körpermasse unterschätzt wird. Um eine Unterdosierung bei diesen Patienten zu vermeiden, sollte Remifentanil mittels TCI vorsichtig entsprechend der individuellen Patientenantwort titriert werden.
  • +Bei der Berechnung der fettfreien Körpermasse mit Hilfe des Minto-Modells besteht bei Patientinnen mit einem Körpermasseindex (BMI) über 35 kg/m² und bei männlichen Patienten mit einem BMI über 40 kg/m² die Wahrscheinlichkeit, dass die fettfreie Körpermasse unterschätzt wird. Um eine Unterdosierung bei diesen Patienten zu vermeiden, sollte Remifentanil mittels TCI vorsichtig entsprechend der individuellen Patientenantwort titriert werden.
  • -Eine initiale Anpassung der Dosierung ist nicht erforderlich (vgl. «Herzchirurgie – Dosierungsrichtlinien»).
  • +Eine initiale Anpassung der Dosierung ist nicht erforderlich (vgl. "Herzchirurgie – Dosierungsrichtlinien" ).
  • -Die Gabe von Ultiva mittels TCI soll bei ASA III/IV Patienten mit einer anfänglichen Zielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL begonnen und anschliessend entsprechend der Antwort des Patienten eingestellt werden.
  • +Die Gabe von Ultiva mittels TCI soll bei ASA III/IV Patienten mit einer anfänglichen Zielkonzentration von 1,5 bis 4 ng/mL begonnen und anschliessend entsprechend der Antwort des Patienten eingestellt werden.
  • + 
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  • -Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Opioide einer anderen Klasse können nach Verabreichung von Remifentanil eine Überempfindlichkeitsreaktion entwickeln. Bei der Verabreichung von Remifentanil an diese Patienten ist daher Vorsicht geboten (vgl. «Kontraindikationen»).
  • -
  • +Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Opioide einer anderen Klasse können nach Verabreichung von Remifentanil eine Überempfindlichkeitsreaktion entwickeln. Bei der Verabreichung von Remifentanil an diese Patienten ist daher Vorsicht geboten (vgl. "Kontraindikationen" ).
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  • -Hypotonie und Bradykardie (siehe unter «Unerwünschte Wirkungen») können durch Verminderung der Infusionsrate, Verringerung anderer gleichzeitig verwendeter Anästhetika oder durch parenterale Flüssigkeitszufuhr, vasopressorisch aktive Arzneimittel oder Anticholinergika behandelt werden.
  • +Hypotonie und Bradykardie (siehe unter "Unerwünschte Wirkungen" ) können durch Verminderung der Infusionsrate, Verringerung anderer gleichzeitig verwendeter Anästhetika oder durch parenterale Flüssigkeitszufuhr, vasopressorisch aktive Arzneimittel oder Anticholinergika behandelt werden.
  • -Bei Anwendung in der Intensivpflege ist die Möglichkeit einer Hyperalgesie einschliesslich der einhergehenden hämodynamischen Veränderungen zu bedenken (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung - Richtlinien zum Absetzen von Ultiva»).
  • +Bei Anwendung in der Intensivpflege ist die Möglichkeit einer Hyperalgesie einschliesslich der einhergehenden hämodynamischen Veränderungen zu bedenken (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung - Richtlinien zum Absetzen von Ultiva" ).
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Ultiva begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden. (siehe Rubrik «Interaktionen»)
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  • +Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Ultiva begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden. (siehe Rubrik "Interaktionen" )
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  • -Wie andere Opioide verringert Remifentanil, sowohl bei Gabe mittels manuell-kontrollierter Infusion als auch bei TCI, die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen von Inhalations- und i.v.-Anästhetika sowie von Benzodiazepinen (siehe «Dosierungsanweisungen – Erwachsene – Begleitmedikation»). Falls die Dosis von gleichzeitig mit Remifentanil verabreichten zentral dämpfenden Substanzen nicht reduziert wird, kann die Inzidenz der mit diesen Substanzen verbundenen Nebenwirkungen erhöht sein.
  • -Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Wie andere Opioide verringert Remifentanil, sowohl bei Gabe mittels manuell-kontrollierter Infusion als auch bei TCI, die für die Anästhesie benötigten Mengen bzw. Dosen von Inhalations- und i.v.-Anästhetika sowie von Benzodiazepinen (siehe "Dosierungsanweisungen – Erwachsene – Begleitmedikation" ). Falls die Dosis von gleichzeitig mit Remifentanil verabreichten zentral dämpfenden Substanzen nicht reduziert wird, kann die Inzidenz der mit diesen Substanzen verbundenen Nebenwirkungen erhöht sein.
  • +Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Die längere Anwendung von Ultiva in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +Die längere Anwendung von Ultiva in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Falls Remifentanil dennoch verabreicht wird, müssen die Patientin und das Neugeborene auf Anzeichen einer übermässigen Sedierung oder Atemdepression überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Falls Remifentanil dennoch verabreicht wird, müssen die Patientin und das Neugeborene auf Anzeichen einer übermässigen Sedierung oder Atemdepression überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Selten: Berichte über allergische Reaktionen einschliesslich Anaphylaxie liegen für Patienten vor, die Remifentanil zusammen mit einem oder mehreren Narkosemitteln erhielten.
  • -Nicht bekannt: Anaphylaktischer Schock
  • +Selten: Berichte über allergische Reaktionen einschliesslich Anaphylaxie liegen für Patienten vor, die Remifentanil zusammen mit einem oder mehreren Narkosemitteln erhielten.
  • +Nicht bekannt: Anaphylaktischer Schock
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  • -Wie bei allen stark wirksamen Opioid-Analgetika äussert sich eine Überdosierung von Ultiva in einer Verstärkung der pharmakologisch voraussagbaren Wirkungen. Aufgrund der sehr kurzen Wirkungsdauer von Ultiva ist das Potential für schädigende, durch eine Überdosierung bedingte Effekte auf den sich unmittelbar an die Verabreichung des Präparates anschliessenden Zeitraum beschränkt. Die Reaktion auf das Absetzen erfolgt rasch, mit einer Rückkehr zu den Ausgangswerten innerhalb von 10 Minuten.
  • +Wie bei allen stark wirksamen Opioid-Analgetika äussert sich eine Überdosierung von Ultiva in einer Verstärkung der pharmakologisch voraussagbaren Wirkungen. Aufgrund der sehr kurzen Wirkungsdauer von Ultiva ist das Potential für schädigende, durch eine Überdosierung bedingte Effekte auf den sich unmittelbar an die Verabreichung des Präparates anschliessenden Zeitraum beschränkt. Die Reaktion auf das Absetzen erfolgt rasch, mit einer Rückkehr zu den Ausgangswerten innerhalb von 10 Minuten.
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  • -Histaminspiegelbestimmungen bei Patienten und gesunden Freiwilligen ergaben keine Erhöhung der Histaminspiegel nach Verabreichung von Remifentanil in Bolusdosen von bis zu 30 µg/kg.
  • +Histaminspiegelbestimmungen bei Patienten und gesunden Freiwilligen ergaben keine Erhöhung der Histaminspiegel nach Verabreichung von Remifentanil in Bolusdosen von bis zu 30 µg/kg.
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  • -Die Remifentanil-Konzentration im Blut ist innerhalb des empfohlenen Dosierungsbereiches proportional zur verabreichten Dosis. Jede Steigerung der Infusionsrate um 0,1 µg/kg/min führt zu einer Erhöhung des Remifentanil-Blutspiegels um 2,5 ng/mL.
  • +Die Remifentanil-Konzentration im Blut ist innerhalb des empfohlenen Dosierungsbereiches proportional zur verabreichten Dosis. Jede Steigerung der Infusionsrate um 0,1 µg/kg/min führt zu einer Erhöhung des Remifentanil-Blutspiegels um 2,5 ng/mL.
  • + 
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  • -Das zentrale Verteilungsvolumen beträgt 100 mL/kg, das Verteilungsvolumen im Steady State 350 mL/kg. Die Plasmaproteinbindung liegt bei etwa 70%.
  • +Das zentrale Verteilungsvolumen beträgt 100 mL/kg, das Verteilungsvolumen im Steady State 350 mL/kg. Die Plasmaproteinbindung liegt bei etwa 70%.
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  • -Während einer hypothermen (28 °C) kardiopulmonalen Bypass-Operation ist die Clearance von Remifentanil um bis zu 20% reduziert. Eine Senkung der Körpertemperatur erniedrigt die Eliminationsclearance um 3% pro °C.
  • +Während einer hypothermen (28 °C) kardiopulmonalen Bypass-Operation ist die Clearance von Remifentanil um bis zu 20% reduziert. Eine Senkung der Körpertemperatur erniedrigt die Eliminationsclearance um 3% pro °C.
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  • -Bei pädiatrischen Patienten im Alter von 5 Tagen bis 17 Jahren sind die durchschnittliche Clearance und das Verteilungsvolumen von Remifentanil im Steady State bei jüngeren Kindern erhöht. Clearance und Verteilungsvolumen reduzieren sich bis zum Alter von 17 Jahren zu den Werten von gesunden, jungen Erwachsenen. Die Halbwertszeit von Remifentanil ist bei Neugeborenen nicht signifikant verschieden, was annehmen lässt, dass nach Änderung der Infusionsrate von Remifentanil die Änderung der analgetischen Wirkung schnell erfolgt und vergleichbar ist mit derjenigen von gesunden, jungen Erwachsenen. Bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2–17 Jahren entspricht die Pharmakokinetik des Carboxylsäure-Metaboliten nach Korrektur auf das niedrigere Körpergewicht jener der Erwachsenen.
  • +Bei pädiatrischen Patienten im Alter von 5 Tagen bis 17 Jahren sind die durchschnittliche Clearance und das Verteilungsvolumen von Remifentanil im Steady State bei jüngeren Kindern erhöht. Clearance und Verteilungsvolumen reduzieren sich bis zum Alter von 17 Jahren zu den Werten von gesunden, jungen Erwachsenen. Die Halbwertszeit von Remifentanil ist bei Neugeborenen nicht signifikant verschieden, was annehmen lässt, dass nach Änderung der Infusionsrate von Remifentanil die Änderung der analgetischen Wirkung schnell erfolgt und vergleichbar ist mit derjenigen von gesunden, jungen Erwachsenen. Bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2–17 Jahren entspricht die Pharmakokinetik des Carboxylsäure-Metaboliten nach Korrektur auf das niedrigere Körpergewicht jener der Erwachsenen.
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  • -Ultiva soll nur mit den unter «Dosierung/Anwendung» empfohlenen Infusionslösungen rekonstituiert, verdünnt oder gemischt werden. Mit anderen Arzneimitteln soll Ultiva vor der Anwendung nicht gemischt werden.
  • +Ultiva soll nur mit den unter "Dosierung/Anwendung" empfohlenen Infusionslösungen rekonstituiert, verdünnt oder gemischt werden. Mit anderen Arzneimitteln soll Ultiva vor der Anwendung nicht gemischt werden.
  • -·Ringerlactat.
  • -·Ringerlactat und Dextrose 5%.
  • +-Ringerlactat.
  • +-Ringerlactat und Dextrose 5%.
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  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Ultiva ist nach Rekonstitution und weiterer Verdünnung mit einer der unter «Dosierung/Anwendung», Subrubrik «Anwendung», aufgelisteten Infusionslösungen bei Raumtemperatur (15-25 °C) 24 Stunden haltbar (chemisch und physikalisch stabil). Das Präparat enthält jedoch kein Konservierungsmittel, weshalb die Lösungen sobald als möglich verwendet und anfallende Restlösungen entsorgt werden sollten.
  • +Ultiva ist nach Rekonstitution und weiterer Verdünnung mit einer der unter "Dosierung/Anwendung" , Subrubrik "Anwendung" , aufgelisteten Infusionslösungen bei Raumtemperatur (15-25 °C) 24 Stunden haltbar (chemisch und physikalisch stabil). Das Präparat enthält jedoch kein Konservierungsmittel, weshalb die Lösungen sobald als möglich verwendet und anfallende Restlösungen entsorgt werden sollten.
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  • -Ultiva ist bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.
  • +Ultiva ist bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.
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  • -Durchstechflaschen (10 mL) zu 5 mg: 5 [A+]
  • +Durchstechflaschen (10 mL) zu 5 mg: 5 [A+]
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