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Home - Fachinformation zu Kapanol 20 mg - Änderungen - 27.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo Kapanol 20 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Retardkapseln zu 10 mg, 20 mg, 50 mg, 100 mg bzw. 200 mg Morphini sulfas pentahydricus corresp. 7,52 mg, 15,04 mg, 37,6 mg, 75,2 mg bzw. 150,4 mg Morphinum.
  • -Für Patienten mit Schluckbeschwerden können die in den Kapseln enthaltenen Pellets z.B. in eine kleine Menge Joghurt, Apfelmus oder Marmelade eingerührt oder mit wenig Wasser, Orangensaft oder Milch (ca. 30 ml) aufgeschlämmt werden. Diese Mischung sollte unmittelbar nach Zubereitung, respektive innert maximal 60 Minuten eingenommen werden. Die Pellets selber dürfen weder zerkaut noch zerdrückt werden. Um sicher zu sein, dass alle Pellets geschluckt worden sind, sollte der Mund sowie das Glas nach der Einnahme mit Wasser gespült werden.
  • -Eine Verabreichung von Kapanol Pellets via perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG)-Sonde ist ebenfalls möglich (siehe «Hinweise für die Handhabung» unter «Sonstige Hinweise»).
  • +Für Patienten mit Schluckbeschwerden können die in den Kapseln enthaltenen Pellets z.B. in eine kleine Menge Joghurt, Apfelmus oder Marmelade eingerührt oder mit wenig Wasser, Orangensaft oder Milch (ca. 30 ml) aufgeschlämmt werden. Diese Mischung sollte unmittelbar nach Zubereitung, respektive innert maximal 60 Minuten eingenommen werden. Die Pellets selber dürfen weder zerkaut noch zerdrückt werden. Um sicher zu sein, dass alle Pellets geschluckt worden sind, sollte der Mund sowie das Glas nach der Einnahme mit Wasser gespült werden.
  • +Eine Verabreichung von Kapanol Pellets via perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG)-Sonde ist ebenfalls möglich (siehe "Hinweise für die Handhabung" unter "Sonstige Hinweise" ).
  • -Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt / Ärztin und Patient / Patientin bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient / eine Patientin die Behandlung mit Kapanol nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt / Ärztin und Patient / Patientin bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient / eine Patientin die Behandlung mit Kapanol nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Dosierung von Kapanol muss der Stärke der Schmerzen und der individuellen Empfindlichkeit des Patienten angepasst werden, wobei ein Dosierungsintervall von 12 h nicht unterschritten werden sollte.
  • -Die Behandlung sollte mit 2 Retardkapseln zu 20 mg alle 24 h oder 1 Retardkapsel zu 20 mg alle 12 h begonnen werden. Die jeweilige Dosis kann bis zur Schmerzlinderung gesteigert werden.
  • +Die Dosierung von Kapanol muss der Stärke der Schmerzen und der individuellen Empfindlichkeit des Patienten angepasst werden, wobei ein Dosierungsintervall von 12 h nicht unterschritten werden sollte.
  • +Die Behandlung sollte mit 2 Retardkapseln zu 20 mg alle 24 h oder 1 Retardkapsel zu 20 mg alle 12 h begonnen werden. Die jeweilige Dosis kann bis zur Schmerzlinderung gesteigert werden.
  • -Aufgrund der verzögerten Freisetzung von Kapanol sollten Dosissteigerungen frühestens nach 24 h erwogen werden.
  • +Aufgrund der verzögerten Freisetzung von Kapanol sollten Dosissteigerungen frühestens nach 24 h erwogen werden.
  • -Opioidabhängige Patienten sind darüber aufzuklären, dass die orale Einnahme die einzig zulässige und sichere Verabreichungsart für Kapanol ist, und sind mit entsprechender Deutlichkeit über die möglichen Folgen eines Missbrauchs zu informieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Zu Beginn und im Verlauf einer Substitutionsbehandlung soll der zusätzliche Konsum anderer psychotroper Substanzen zur Abschätzung der möglichen Interaktionen und der benötigten Dosierung von Kapanol thematisiert und auf die Gefahren hingewiesen werden (siehe auch «Interaktionen»).
  • +Opioidabhängige Patienten sind darüber aufzuklären, dass die orale Einnahme die einzig zulässige und sichere Verabreichungsart für Kapanol ist, und sind mit entsprechender Deutlichkeit über die möglichen Folgen eines Missbrauchs zu informieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Zu Beginn und im Verlauf einer Substitutionsbehandlung soll der zusätzliche Konsum anderer psychotroper Substanzen zur Abschätzung der möglichen Interaktionen und der benötigten Dosierung von Kapanol thematisiert und auf die Gefahren hingewiesen werden (siehe auch "Interaktionen" ).
  • -Ist eine Beendigung der Substitutionstherapie vorgesehen, erfolgt diese über Wochen bis Monate durch schrittweise Dosisreduktionen nach Massgabe der Befindlichkeit und eventuell auftretender Entzugsbeschwerden. Dosisreduktionen sollten 10% der aktuellen Tagesdosis nicht überschreiten und erst erfolgen, wenn eventuelle Beschwerden vom vorhergehenden Reduktionsschritt abgeklungen sind (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Ist eine Beendigung der Substitutionstherapie vorgesehen, erfolgt diese über Wochen bis Monate durch schrittweise Dosisreduktionen nach Massgabe der Befindlichkeit und eventuell auftretender Entzugsbeschwerden. Dosisreduktionen sollten 10% der aktuellen Tagesdosis nicht überschreiten und erst erfolgen, wenn eventuelle Beschwerden vom vorhergehenden Reduktionsschritt abgeklungen sind (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Nierenerkrankungen oder reduziertem Allgemeinzustand sollte die Dosierung individuell angepasst und gegebenenfalls reduziert werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Nierenerkrankungen oder reduziertem Allgemeinzustand sollte die Dosierung individuell angepasst und gegebenenfalls reduziert werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion sollte die Dosis reduziert und mit besonderer Vorsicht auftitriert werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion sollte die Dosis reduziert und mit besonderer Vorsicht auftitriert werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Um die Retardierung nicht zu beeinträchtigen, darf der Inhalt der Kapseln nicht zerkaut oder zerrieben werden. Die Anwendung eines zerkauten oder zerriebenen Kapselinhaltes führt zu einer schnellen Freisetzung und zur Resorption einer möglicherweise letalen Dosis von Morphin (siehe «Überdosierung»).
  • -Bei Umstellung der Therapie auf eine andere Darreichungsform und/oder ein anderes Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff ist Vorsicht geboten. Der Patient / die Patientin sollte adäquat kontrolliert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Um die Retardierung nicht zu beeinträchtigen, darf der Inhalt der Kapseln nicht zerkaut oder zerrieben werden. Die Anwendung eines zerkauten oder zerriebenen Kapselinhaltes führt zu einer schnellen Freisetzung und zur Resorption einer möglicherweise letalen Dosis von Morphin (siehe "Überdosierung" ).
  • +Bei Umstellung der Therapie auf eine andere Darreichungsform und/oder ein anderes Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff ist Vorsicht geboten. Der Patient / die Patientin sollte adäquat kontrolliert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Eine gleichzeitige Einnahme von Kapanol Retardkapseln mit Alkohol führt nicht zu einer beschleunigten Morphinfreisetzung (kein «Dose-dumping Effekt»).
  • +Eine gleichzeitige Einnahme von Kapanol Retardkapseln mit Alkohol führt nicht zu einer beschleunigten Morphinfreisetzung (kein "Dose-dumping Effekt" ).
  • -Wie bei allen Opioiden besteht ein Risiko für eine klinisch relevante Atemdepression im Zusammenhang mit der Anwendung von Kapanol. Eine Atemdepression kann, wenn sie nicht sofort erkannt und behandelt wird, zu Atemstillstand und Tod führen. Die Behandlung einer Atemdepression umfasst je nach klinischem Zustand des Patienten / der Patientin eine engmaschige Beobachtung, unterstützende Massnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten (siehe «Behandlung» unter Rubrik «Überdosierung»). Eine schwerwiegende, lebensbedrohliche oder tödliche Atemdepression kann zu jedem Zeitpunkt der Therapie auftreten, das Risiko ist zu Beginn der Therapie oder nach einer Dosiserhöhung am grössten.
  • +Wie bei allen Opioiden besteht ein Risiko für eine klinisch relevante Atemdepression im Zusammenhang mit der Anwendung von Kapanol. Eine Atemdepression kann, wenn sie nicht sofort erkannt und behandelt wird, zu Atemstillstand und Tod führen. Die Behandlung einer Atemdepression umfasst je nach klinischem Zustand des Patienten / der Patientin eine engmaschige Beobachtung, unterstützende Massnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten (siehe "Behandlung" unter Rubrik "Überdosierung" ). Eine schwerwiegende, lebensbedrohliche oder tödliche Atemdepression kann zu jedem Zeitpunkt der Therapie auftreten, das Risiko ist zu Beginn der Therapie oder nach einer Dosiserhöhung am grössten.
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Kapanol begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Kapanol begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Aufgrund einer Inhibition des Serotonin-Wiederaufnahmemechanismus sind bei gleichzeitiger Anwendung von Pethidin mit MAO-Hemmern oder innerhalb 14 Tage nach Unterbrechung einer Therapie mit MAO-Hemmern lebensbedrohende Wirkungen auf das Zentralnervensystem und auf die Atem- und Kreislauffunktionen beobachtet worden. Diese Interaktion ist mit Morphin unwahrscheinlich, da für Morphin keine serotonerge Wirkung nachweisbar ist. Trotzdem sollte Kapanol während der Behandlung mit MAO-Hemmern oder innerhalb 2 Wochen nach deren Absetzen nur mit grösster Vorsicht angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Aufgrund einer Inhibition des Serotonin-Wiederaufnahmemechanismus sind bei gleichzeitiger Anwendung von Pethidin mit MAO-Hemmern oder innerhalb 14 Tage nach Unterbrechung einer Therapie mit MAO-Hemmern lebensbedrohende Wirkungen auf das Zentralnervensystem und auf die Atem- und Kreislauffunktionen beobachtet worden. Diese Interaktion ist mit Morphin unwahrscheinlich, da für Morphin keine serotonerge Wirkung nachweisbar ist. Trotzdem sollte Kapanol während der Behandlung mit MAO-Hemmern oder innerhalb 2 Wochen nach deren Absetzen nur mit grösster Vorsicht angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Eine verminderte Wirksamkeit der P2Y12-Inhibitor-Therapie wurde innerhalb des ersten Tages einer gemeinsamen Behandlung mit P2Y12-lnhibitoren und Morphin festgestellt (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Eine verminderte Wirksamkeit der P2Y12-Inhibitor-Therapie wurde innerhalb des ersten Tages einer gemeinsamen Behandlung mit P2Y12-lnhibitoren und Morphin festgestellt (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Die Anwendung von Opioid-Analgetika kann mit der Entwicklung von körperlicher und/oder psychischer Abhängigkeit oder Toleranz verbunden sein. Das Risiko steigt mit längerer Anwendungsdauer und höherer Dosierung des Arzneimittels. Die Symptome können durch Anpassung der Dosis oder der Darreichungsform sowie über das schrittweise Absetzen von Morphin verringert werden (Einzelne Symptome siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Anwendung von Opioid-Analgetika kann mit der Entwicklung von körperlicher und/oder psychischer Abhängigkeit oder Toleranz verbunden sein. Das Risiko steigt mit längerer Anwendungsdauer und höherer Dosierung des Arzneimittels. Die Symptome können durch Anpassung der Dosis oder der Darreichungsform sowie über das schrittweise Absetzen von Morphin verringert werden (Einzelne Symptome siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Der Patient / die Patientin ist darüber aufzuklären, dass der gleichzeitige Konsum von illegalen Opioiden, Benzodiazepinen, Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen oder Arzneimitteln in Anbetracht der Potenzierung der Atemdepression zum Tod durch Atemstillstand führen kann (siehe «Interaktionen»). Informationen über alle früher oder aktuell konsumierten psychotropen Substanzen sowie über alle eingenommenen Arzneimittel sind von grösster Wichtigkeit zur Abschätzung von Interaktionen.
  • -Bei der Substitutionsbehandlung ist besonders aufmerksam auf das Auftreten von Überdosierungs- oder Entzugssymptomen zu achten und die Dosierung bei Bedarf entsprechend anzupassen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Der Patient / die Patientin ist darüber aufzuklären, dass der gleichzeitige Konsum von illegalen Opioiden, Benzodiazepinen, Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen oder Arzneimitteln in Anbetracht der Potenzierung der Atemdepression zum Tod durch Atemstillstand führen kann (siehe "Interaktionen" ). Informationen über alle früher oder aktuell konsumierten psychotropen Substanzen sowie über alle eingenommenen Arzneimittel sind von grösster Wichtigkeit zur Abschätzung von Interaktionen.
  • +Bei der Substitutionsbehandlung ist besonders aufmerksam auf das Auftreten von Überdosierungs- oder Entzugssymptomen zu achten und die Dosierung bei Bedarf entsprechend anzupassen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Beendigung der Substitutionstherapie ist eine langsame Dosisreduktion über Wochen bis Monate angezeigt (siehe «Dosierung/Anwendung»). Der Patient / die Patientin muss über den Toleranzverlust und die erhöhte Gefahr einer Überdosierung bei erneutem Opioidkonsum informiert werden.
  • +Bei Beendigung der Substitutionstherapie ist eine langsame Dosisreduktion über Wochen bis Monate angezeigt (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Der Patient / die Patientin muss über den Toleranzverlust und die erhöhte Gefahr einer Überdosierung bei erneutem Opioidkonsum informiert werden.
  • -Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei Vormedikation von Patienten mit MAO-Hemmern innerhalb der letzten 14 Tage vor der Opioidverabreichung sind mit Pethidin lebensbedrohende Wirkungen auf das Zentralnervensystem und auf die Atem- und Kreislauffunktionen beobachtet worden infolge einer Hemmung des Serotonin-Wiederaufnahmemechanismus. Eine Wechselwirkung zwischen MAO-Hemmern und einem Opioid ist nur dann zu erwarten, wenn das Opioid serotonerge Eigenschaften hat (d. h. die Serotonin-Wiederaufnahme beeinträchtigt wird), was für Morphin nicht zutrifft. Trotzdem sollte Kapanol während der Behandlung mit MAO-Hemmern oder innerhalb 2 Wochen nach deren Absetzen nur mit grösster Vorsicht angewendet werden. (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Vormedikation von Patienten mit MAO-Hemmern innerhalb der letzten 14 Tage vor der Opioidverabreichung sind mit Pethidin lebensbedrohende Wirkungen auf das Zentralnervensystem und auf die Atem- und Kreislauffunktionen beobachtet worden infolge einer Hemmung des Serotonin-Wiederaufnahmemechanismus. Eine Wechselwirkung zwischen MAO-Hemmern und einem Opioid ist nur dann zu erwarten, wenn das Opioid serotonerge Eigenschaften hat (d. h. die Serotonin-Wiederaufnahme beeinträchtigt wird), was für Morphin nicht zutrifft. Trotzdem sollte Kapanol während der Behandlung mit MAO-Hemmern oder innerhalb 2 Wochen nach deren Absetzen nur mit grösster Vorsicht angewendet werden. (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom, die mit Morphin behandelt wurden, wurde eine verzögerte und verringerte Exposition gegenüber oralen P2Y12-Inhibitoren zur Thrombozytenhemmung beobachtet. Diese Wechselwirkung könnte mit einer verminderten gastrointestinalen Motilität zusammenhängen und besteht auch bei anderen Opioiden. Die klinische Relevanz ist nicht bekannt, aber Daten zeigen das Potenzial für eine verminderte Wirksamkeit von P2Y12-Inhibitoren bei Patienten, denen Morphin und ein P2Y12-lnhibitor gleichzeitig verabreicht wurde (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom, bei denen auf den Einsatz von Morphin nicht verzichtet werden kann und eine schnelle P2Y12-Hemmung als entscheidend erachtet wird, kann der Einsatz eines parenteralen P2Y12-lnhibitors erwogen werden.
  • +Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom, die mit Morphin behandelt wurden, wurde eine verzögerte und verringerte Exposition gegenüber oralen P2Y12-Inhibitoren zur Thrombozytenhemmung beobachtet. Diese Wechselwirkung könnte mit einer verminderten gastrointestinalen Motilität zusammenhängen und besteht auch bei anderen Opioiden. Die klinische Relevanz ist nicht bekannt, aber Daten zeigen das Potenzial für eine verminderte Wirksamkeit von P2Y12-Inhibitoren bei Patienten, denen Morphin und ein P2Y12-lnhibitor gleichzeitig verabreicht wurde (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom, bei denen auf den Einsatz von Morphin nicht verzichtet werden kann und eine schnelle P2Y12-Hemmung als entscheidend erachtet wird, kann der Einsatz eines parenteralen P2Y12-lnhibitors erwogen werden.
  • -Die längere Anwendung von Kapanol in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die längere Anwendung von Kapanol in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Zur Beurteilung des potenziellen Risikos von Morphin auf die Fertilität beim Menschen liegen keine hinreichenden Daten vor. Ein Zusammenhang zwischen Opioideinnahme und negativ beeinflussten Fertilitätsparametern (inklusive Chromatinschäden) kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. In tierexperimentellen Studien wurde gezeigt, dass Morphin die Fertilität reduzieren kann (siehe «Präklinische Daten»).
  • -Amenorrhö, verminderte Libido und erektile Dysfunktion wurden als mögliche unerwünschte Wirkungen von Morphin beschrieben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Den Patienten sollte erklärt werden, dass selbst bei Amenorrhö das Risiko einer Schwangerschaft besteht und dass aus diesem Grund eine wirksame Verhütung erforderlich ist.
  • +Zur Beurteilung des potenziellen Risikos von Morphin auf die Fertilität beim Menschen liegen keine hinreichenden Daten vor. Ein Zusammenhang zwischen Opioideinnahme und negativ beeinflussten Fertilitätsparametern (inklusive Chromatinschäden) kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. In tierexperimentellen Studien wurde gezeigt, dass Morphin die Fertilität reduzieren kann (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Amenorrhö, verminderte Libido und erektile Dysfunktion wurden als mögliche unerwünschte Wirkungen von Morphin beschrieben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Den Patienten sollte erklärt werden, dass selbst bei Amenorrhö das Risiko einer Schwangerschaft besteht und dass aus diesem Grund eine wirksame Verhütung erforderlich ist.
  • -Behandlungsempfehlungen, siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»
  • +Behandlungsempfehlungen, siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • -Über periphere Opioid-Rezeptoren unterstützt Morphin die analgetische Wirkung, bewirkt eine Reduktion der Motilität und Erhöhung des Tonus der glatten Muskulatur des Gastrointestinaltraktes (spastische Obstipation), Kontraktion der Sphinkteren der Gallenwege, Steigerung des Tonus der Harnblasenmuskulatur und des Blasenschliessmuskels, Verzögerung der Magenentleerung durch Pyloruskonstriktion, Hautrötung, Urtikaria und Juckreiz durch Histaminfreisetzung, bei Asthmatikern Bronchospasmus, oder hormonelle Veränderungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Über periphere Opioid-Rezeptoren unterstützt Morphin die analgetische Wirkung, bewirkt eine Reduktion der Motilität und Erhöhung des Tonus der glatten Muskulatur des Gastrointestinaltraktes (spastische Obstipation), Kontraktion der Sphinkteren der Gallenwege, Steigerung des Tonus der Harnblasenmuskulatur und des Blasenschliessmuskels, Verzögerung der Magenentleerung durch Pyloruskonstriktion, Hautrötung, Urtikaria und Juckreiz durch Histaminfreisetzung, bei Asthmatikern Bronchospasmus, oder hormonelle Veränderungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In einer prospektiven, randomisierten, offenen Nichtunterlegenheitsstudie mit Cross-over-Design, an der 276 Suchtpatienten (ITT) mit Methadon-Vortherapie teilnahmen, wurde orales retardiertes Morphin mit oralem Methadon verglichen. Der primäre Endpunkt war der Anteil an positiven Urinproben bezüglich Opioid-Beikonsum pro Patient für jede der Behandlungsphasen. Der Anteil an positiven Urinproben bezüglich Opioid-Beikonsum war signifikant geringer unter der oralen Morphin-Therapie (26,6%) verglichen mit Methadon (45,4%) (Unterschied im Durchschnitt ‑18,8%, CI 95% min. ‑23,8%; max. ‑13,8%; p<0,0001, Per-Protokoll-Population (n = 157)).
  • -Der Anteil an positiven Urinproben bezüglich Heroin-Beikonsum war unter der oralen Morphin-Therapie numerisch grösser (20,2%) verglichen mit Methadon (15,1%). Der Unterschied betrug im Durchschnitt +5,13%, der obere Grenzwert des 95% CI lag mit 8,1% noch links vom prädefinierten Grenzwert von 10%, was die Nicht-Unterlegenheit von retardiertem oralem Morphin zu Methadon belegte (Per-Protokoll-Population (n= 157)).
  • -Während der Therapie mit retardiertem oralem Morphin wurde ein signifikant geringeres Verlangen nach Heroin beobachtet als während der Behandlung mit Methadon (p<0,0001). Die Therapie mit retardiertem oralem Morphin führte zu einer signifikant höheren Patientenzufriedenheit mit der Behandlung verglichen mit Methadon (p<0,0001).
  • -Pharmakokinetik
  • -Absorption
  • -Morphin wird nach oraler Gabe rasch vorwiegend aus dem oberen Dünndarm und geringfügig auch aus dem Magen resorbiert.
  • -Die geringe Bioverfügbarkeit von 20-40% ist auf einen ausgeprägten First-pass-Effekt zurückzuführen. Das Ausmass der Resorption (AUC-Werte) von Morphin nach oraler Gabe von Kapanol ist vergleichbar mit einer Morphinlösung oder mit Retardtabletten, jedoch ist die Resorptionsgeschwindigkeit aus Kapanol bedeutend langsamer.
  • -Nach einer Einzeldosis einer 50 mg Retardkapsel Kapanol beträgt die durchschnittliche maximale Plasmakonzentration (Cmax) 8,1 ng/ml nach 8,5 h (tmax). Das Ausmass der Resorption wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst. Die nach einer fetthaltigen Mahlzeit geringfügig verlangsamte Resorptionsrate (tmax ca. 10 h) ist klinisch nicht relevant, so dass die Einnahme von Kapanol unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen kann.
  • -Bei Gabe von Kapanol nach einem festen Dosierungsschema wird der Steady-State innert 2 Tagen erreicht.
  • -Verglichen mit äquivalenten Gesamttagesdosen einer 4-stündlich verabreichten Morphinlösung oder einer 2x täglich verabreichten Retardtablette resultiert die 2x tägliche Anwendung von Kapanol im Steady-State in durchschnittlich niedrigeren maximalen Plasmaspiegeln (Cmax) und höheren minimalen Plasmaspiegeln (Cmin).
  • -Morphin wird zu ca. 30-35% an Plasmaproteine, bevorzugt an Albumin gebunden.
  • -Distribution
  • -Das Verteilungsvolumen von Morphin nach intravenösen Einzeldosen von 4 - 10 mg liegt zwischen 1,0-4,7 l/kg. Morphin überwindet die Bluthirnschranke. Hohe Gewebekonzentrationen findet man in der Leber, Niere, Lunge, Milz, im Gastrointestinaltrakt und im Muskel. Morphin passiert die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über.
  • -Metabolismus
  • -Morphin wird vorwiegend in der Leber, aber auch im Darmepithel metabolisiert. Der wesentliche Schritt ist die Glucuronidierung der phenolischen Hydroxylgruppe mittels hepatischer UDP-Glucuronyltransferase und N-Demethylierung.
  • -Hauptmetabolite sind in erster Linie das Morphin-3-glucuronid und in geringerer Menge Morphin-6-glucuronid. Ausserdem entstehen u.a. Sulfatkonjugate sowie oxidative Stoffwechselprodukte wie Normorphin, Morphin-N-Oxid und ein in 2-Stellung hydroxyliertes Morphin. Die Halbwertszeit der Glucuronide ist erheblich länger als die des freien Morphins. Das Morphin-6-glucuronid ist biologisch wirksam. Es ist möglich, dass eine verlängerte Wirkung bei Patienten mit Niereninsuffizienz auf diesen Metaboliten zurückzuführen ist.
  • -Elimination
  • -Im Harn werden nach oraler ebenso wie nach parenteraler Applikation um 80% des verabreichten Morphins wiedergefunden (10% unverändertes Morphin, 4% Normorphin und 65% Glucuronide, davon M-3-G:M-6-G = 10:1). Die Eliminationshalbwertszeit von Morphin unterliegt grossen interindividuellen Schwankungen. Sie liegt nach parenteraler Gabe durchschnittlich zwischen 1,7 h und 4,5 h, gelegentlich wurden auch Werte um 9 h gemessen. Etwa 10% der Morphinglucuronide werden über die Galle mit den Faeces ausgeschieden.
  • -Ein geringer Teil dieser Glucuronide werden im Dünndarm hydrolysiert und wieder resorbiert (enterohepatischer Kreislauf).
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Es ist bekannt, dass bei älteren Patienten der Morphin-Metabolismus verlangsamt sein kann, so dass höhere Maximalkonzentrationen und längere Halbwertszeiten resultieren.
  • -Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ergeben sich eine erhöhte Plasma-AUC, verminderte Clearance und längere Halbwertszeiten für Morphin-6-Glucuronid, einen biologisch wirksamen Metaboliten des Morphins.
  • -Patienten mit Leberzirrhose weisen eine verminderte Glucuronidierung und Clearance sowie eine verlängerte Plasma-Halbwertszeit von Morphin auf. Ebenso ist im Plasma das Verhältnis von M3G und M6G zu Morphin erniedrigt, was auf eine verminderte metabolische Aktivität hinweist.
  • -Präklinische Daten
  • -Mutagenität
  • -Morphinsulfat ist aufgrund der Ergebnisse von mehreren in vivo- und in vitro-Mutagenitätstests in Zellen nicht-menschlichen und menschlichen Ursprungs inklusive Keimzellen als mutagen wirkende Substanz anzusehen.
  • -Karzinogenität
  • -Langzeituntersuchungen am Tier auf ein kanzerogenes Potenzial von Morphin liegen nicht vor.
  • -Reproduktionstoxikologie
  • -Im Tierversuch hat sich gezeigt, dass hohe Morphindosen reproduktionstoxische Effekte haben können. Die Behandlung von männlichen Tieren mit Morphin führte zu unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität (erhöhte Raten von Scheinschwangerschaften, Implantationsstörungen). Die Behandlung von trächtigen Weibchen mit Morphin ging mit einem erhöhten Absterben von Feten und Neugeborenen, fetaler Wachstumsverzögerung, Exenzephalie, skelettalen Defekten, Störungen der Spermatogenese der männlichen Nachkommen sowie Veränderungen des Verhaltens und der Entwicklung des zentralen Nervensystems bei den Nachkommen einher. Bei männlichen Ratten wurde über reduzierte Fertilität und Chromosomenschäden in Keimzellen berichtet.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Kapanol Retardkapseln nicht über 25 °C lagern.
  • -In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Hinweise für die Handhabung
  • -Die in den Kapseln enthaltenen Pellets können auch über eine perkutane endoskopische Gastrostomie-Sonde ab Grösse 14 Charrière [CH] bzw. French [Fr] verabreicht werden, für die keine zusätzlichen Extensionsschläuche oder Verlängerungen mit engerem Durchmesser erforderlich sind (z.B. Nutricia Flocare® Gastrotube). Vor der Applikation muss die Sondenernährung gestoppt werden. Die Sonde wird mit mindestens 10 ml Wasser gespült. Die Pellets werden in 10 ml Wasser suspendiert und anschliessend in eine Ernährungsspritze aufgezogen. Die Pellet-Wasser-Mischung wird unter häufigem Aspirieren in die Sonde überführt. Der verwendete Becher wird mit weiteren 10 ml Wasser gespült, um eventuell verbliebene Pellets in die Spritze respektive die Sonde zu überführen. Dieser Spülvorgang wird wiederholt, bis sich keine Pellets mehr im Becherglas beziehungsweise in der Spritze befinden. Im Anschluss sollte die Sonde mit mindestens 10 ml Wasser gespült werden, bevor die Sondenernährung wieder gestartet werden kann.
  • -Die Verabreichung mittels einer nasogastrischen Sonde ist aufgrund der Pelletgrösse (mittlerer Durchmesser: 1,4 mm) nicht möglich.
  • -Zulassungsnummer
  • -53'842 (Swissmedic)
  • -Packungen
  • -Kapanol 10 mg Retardkapseln: 28 (Aluminium- oder Aluminium/Kunststoff-Blister) [A+]
  • -Kapanol 20 mg Retardkapseln: 60 (Aluminium- oder Aluminium/Kunststoff-Blister), 100 (Flasche, Spitalpackung) [A+]
  • -Kapanol 50 mg Retardkapseln: 60 (Aluminium- oder Aluminium/Kunststoff-Blister), 100 (Flasche, Spitalpackung) [A+]
  • -Kapanol 100 mg Retardkapseln: 60 (Aluminium- oder Aluminium/Kunststoff-Blister), 50 (Flasche, Spitalpackung), 100 (Flasche, Spitalpackung) [A+]
  • -Kapanol 200 mg Retardkapseln: 60 (Aluminium/Kunststoff-Blister), 50 (Flasche, Spitalpackung), 100 (Flasche, Spitalpackung) [A+]
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Lipomed AGFabrikmattenweg 44144 Arlesheim
  • -Stand der Information
  • -November 2024
  • +In einer prospektiven, randomisierten, offenen Nichtunterlegenheitsstudie mit Cross-over-Design, an der 276 Suchtpatienten (ITT) mit Methadon-Vortherapie teilnahmen, wurde orales retardiertes Morphin mit oralem Methadon verglichen. Der primäre Endpunkt war der Anteil an positiven Urinproben bezüglich Opioid-Beikonsum pro Patient für jede der Behandlungsphasen. Der Anteil an positiven Urinproben bezüglich Opioid-Beikonsum war signifikant geringer unter der oralen Morphin-Therapie (26,6%) verglichen mit Methadon (45,4%) (Unterschied im Durchschnitt
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