| 82 Änderungen an Fachinfo Norvir |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 100 mg.
-Generell: Die vollumfängliche Fach- und klinische Studieninformation sollte von denjenigen Proteasehemmern konsultiert werden, welche in Kombination mit einer reduzierten Dosis Ritonavir verabreicht werden (siehe auch Abschnitt «Ritonavir als ein pharmakokinetischer Verstärker»).
- +Generell: Die vollumfängliche Fach- und klinische Studieninformation sollte von denjenigen Proteasehemmern konsultiert werden, welche in Kombination mit einer reduzierten Dosis Ritonavir verabreicht werden (siehe auch Abschnitt "Ritonavir als ein pharmakokinetischer Verstärker" ).
-Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig (siehe «Pharmakokinetik»). Norvir darf bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig (siehe "Pharmakokinetik" ). Norvir darf bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" ).
-·Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Ritonavir oder einem der Hilfsstoffe.
-·Schwere Leberfunktionsstörung.
- +-Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Ritonavir oder einem der Hilfsstoffe.
- +-Schwere Leberfunktionsstörung.
-·Arzneimittel, welche durch CYP 3A4, 2D6 und 2C9 metabolisiert werden: Clozapin, Pethidin, Piroxicam.
-·Die gleichzeitige Verabreichung von Ritonavir (in der Dosierung 600 mg zweimal täglich) mit Rifabutin ist kontraindiziert. Es resultieren erhöhte Serumkonzentrationen von Rifabutin (4-facher Anstieg) und dessen Metaboliten 25-o-Deacetyl-Rifabutin (35-facher Anstieg). Damit ist ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen verbunden, einschliesslich Arthralgien, Uveitis und Leukopenien (siehe «Interaktionen»).
-·Moderate oder starke CYP3A-Induktoren können zu einer erheblichen Senkung der Plasmakonzentrationen von Ritonavir und somit auch der durch Ritonavir geboosteten Substanz führen. Da dies voraussichtlich zu einer Verringerung der therapeutischen Wirkung führt, sollten sie nicht gemeinsam mit Ritonavir angewendet werden.
-Zum Einsatz von Ritonavir 100 mg zweimal täglich mit Saquinavir und Rifabutin siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen».
- +-Arzneimittel, welche durch CYP 3A4, 2D6 und 2C9 metabolisiert werden: Clozapin, Pethidin, Piroxicam.
- +-Die gleichzeitige Verabreichung von Ritonavir (in der Dosierung 600 mg zweimal täglich) mit Rifabutin ist kontraindiziert. Es resultieren erhöhte Serumkonzentrationen von Rifabutin (4-facher Anstieg) und dessen Metaboliten 25-o-Deacetyl-Rifabutin (35-facher Anstieg). Damit ist ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen verbunden, einschliesslich Arthralgien, Uveitis und Leukopenien (siehe "Interaktionen" ).
- +-Moderate oder starke CYP3A-Induktoren können zu einer erheblichen Senkung der Plasmakonzentrationen von Ritonavir und somit auch der durch Ritonavir geboosteten Substanz führen. Da dies voraussichtlich zu einer Verringerung der therapeutischen Wirkung führt, sollten sie nicht gemeinsam mit Ritonavir angewendet werden.
- +Zum Einsatz von Ritonavir 100 mg zweimal täglich mit Saquinavir und Rifabutin siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" .
-Arzneimittel Klasse Betroffene Wirkstoffe Klinischer Kommentar
-Alphablocker Alfuzosin HCl Hypotension
-Antianginosa Ranolazin Mögliche schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche Reaktionen
-Antiarrhythmikum Amiodaron, Dronedaron, Flecainid, Propafenon Arrhythmien
-Antimykotikum Voriconazol Gleichzeitige Einnahme von Ritonavir (400 mg zweimal täglich und mehr) und Voriconazol ist kontraindiziert aufgrund der Erniedrigung der Plasmakonzentrationen von Voriconazol und möglichen Verlustes der Wirkung
-Antibiotikum Fusidinsäure Erhöhte Plasmakonzentrationen von Fusidinsäure und Ritonavir; potenzielle Erhöhung der Fusidinsäure-assoziierten unerwünschten Wirkungen wie Hepatitis oder Knochenmarksuppression
-Substanzen gegen Krebs Neratinib, Apalutamid Es können schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche Reaktionen, unter anderem Hepatotoxizität, auftreten. Apalutamid ist ein moderater bis starker CYP3A4 Induktor und dies kann zu einer geringeren Ritonavir Exposition und damit zu einem möglichen Verlust der virologischen Antwort führen. Apalutamid wird überwiegend durch CYP3A4 und CYP2C8 metabolisiert, daher kann eine gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir zu erhöhter Apalutamid Exposition und somit zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, unter anderem zu Krampfanfällen, führen.
-Anti-Gicht-Mittel Colchicin (in der Schweiz nicht zugelassen) Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion können schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche Reaktionen auftreten.
-Antihistaminika Astemizol, Terfenadin (beide in der Schweiz nicht zugelassen) Erhöhte Plasmakonzentrationen von Astemizol und Terfenadin. Dadurch wird das Risiko schwerer Arrhythmien durch diese Arzneimittel erhöht.
-Antituberkulotika Rifampicin (nur bei gleichzeitiger Gabe mit Saquinavir / Ritonavir) Rifabutin (nur wenn mit Ritonavir 600 mg bid gegeben) Saquinavir und Ritonavir sollen nicht zusammen mit Rifampicin verabreicht werden, da das Risiko einer schweren Hepatoxizität besteht (erkennbar an erhöhten hepatischen Transaminase-Werten), wenn die drei Substanzen zusammen verabreicht werden (siehe «Interaktionen»).
-Mutterkornalkaloide Ergotamin, Dihydroergotamin Post-marketing Berichte über akuter Ergotamin Toxizität - charakterisiert durch Vasospasmen und Gewebeischämien - wurden mit der gleichzeitigen Verabreichung von Ritonavir und Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergometrin, Methylergometrin assoziiert
-Pflanzliche Produkte Johanniskraut Gleichzeitige Verabreichung kann zu einer verminderten Ritonavir Konzentration führen und damit zu einer verminderten virologischen Antwort sowie möglicher Resistenz gegenüber Ritonavir oder Proteaseinhibitoren
-Lipidmodifizierende Substanzen Simvastatin Risiko für Myopathien sowie Rhabdomyolyse
-HMG-CoA Reduktase Inhibitoren: Inhibitoren des mikrosomalen Triglycerid-Transferproteins (MTTP) Lomitapid (in der Schweiz nicht zugelassen) Lomitapid ist ein sensitives Substrat des CYP3A4 Metabolismus. Starke CYP3A4 Inhibitoren erhöhen die Exposition annähernd um das 27-fache. Die gleichzeitige Anwendung von moderaten oder starken CYP3A4 Inhibitoren mit Lomitapid ist kontraindiziert.
-Langwirksame β-Adrenozeptor Agonisten Salmeterol Kann kardiovaskuläre Nebenwirkungen verstärken welche mit Salmeterol in Verbindung gebracht werden.
-PDE5-Inhibitoren Sildenafil (nur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH), Vardenafil, Avanafil Erhöhtes Risiko für Sildenafil-/Vardenafil-/Avanafil-assoziierte Nebenwirkungen (wie Hypotension, Synkope)
-Sedativa / Hypnotika Clorazepat, Diazepam, Flurazepam, Midazolam und Triazolam Ritonavir verursacht wahrscheinlich einen starken Anstieg dieser in hohem Masse metabolisierten Beruhigungs- und Schlafmittel, was zu extremer Sedierung und Atemlähmung führen kann.
-Antipsychotika Quetiapin Lurasidon Aufgrund der CYP3A Hemmung durch Ritonavir wird eine Konzentrationserhöhung von Quetiapin erwartet, was zu einer Quetiapin abhängigen Toxizität führen kann. Mögliche schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche Reaktionen.
- +Arzneimittel Klasse Betroffene Wirkstoff Klinischer Kommentar
- + e
- +Alphablocker Alfuzosin HCl Hypotension
- +Antianginosa Ranolazin Mögliche schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche
- + Reaktionen
- +Antiarrhythmikum Amiodaron, Dronedaro Arrhythmien
- + n, Flecainid,
- + Propafenon
- +Antimykotikum Voriconazol Gleichzeitige Einnahme von Ritonavir (400 mg zweimal
- + täglich und mehr) und Voriconazol ist kontraindiziert
- + aufgrund der Erniedrigung der Plasmakonzentrationen von
- + Voriconazol und möglichen Verlustes der Wirkung
- +Antibiotikum Fusidinsäure Erhöhte Plasmakonzentrationen von Fusidinsäure und
- + Ritonavir; potenzielle Erhöhung der
- + Fusidinsäure-assoziierten unerwünschten Wirkungen wie
- + Hepatitis oder Knochenmarksuppression
- +Substanzen gegen Neratinib, Apalutami Es können schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche
- +Krebs d Reaktionen, unter anderem Hepatotoxizität,
- + auftreten.Apalutamid ist ein moderater bis starker
- + CYP3A4 Induktor und dies kann zu einer geringeren
- + Ritonavir Exposition und damit zu einem möglichen
- + Verlust der virologischen Antwort führen. Apalutamid
- + wird überwiegend durch CYP3A4 und CYP2C8 metabolisiert,
- + daher kann eine gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir
- + zu erhöhter Apalutamid Exposition und somit zu
- + schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, unter anderem
- + zu Krampfanfällen, führen.
- +Anti-Gicht-Mittel Colchicin (in der Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und/oder
- + Schweiz nicht Leberfunktion können schwerwiegende und/oder
- + zugelassen) lebensbedrohliche Reaktionen auftreten.
- +Antihistaminika Astemizol, Terfenadi Erhöhte Plasmakonzentrationen von Astemizol und
- + n (beide in der Terfenadin. Dadurch wird das Risiko schwerer
- + Schweiz nicht Arrhythmien durch diese Arzneimittel erhöht.
- + zugelassen)
- +Antituberkulotika Rifampicin (nur bei Saquinavir und Ritonavir sollen nicht zusammen mit
- + gleichzeitiger Gabe Rifampicin verabreicht werden, da das Risiko einer
- + mit Saquinavir / schweren Hepatoxizität besteht (erkennbar an erhöhten
- + Ritonavir)Rifabutin hepatischen Transaminase-Werten), wenn die drei
- + (nur wenn mit Substanzen zusammen verabreicht werden (siehe
- + Ritonavir 600 mg "Interaktionen" ).
- + bid gegeben)
- +Mutterkornalkaloide Ergotamin, Dihydroer Post-marketing Berichte über akuter Ergotamin Toxizität
- + gotamin - charakterisiert durch Vasospasmen und Gewebeischämien
- + - wurden mit der gleichzeitigen Verabreichung von
- + Ritonavir und Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergometrin,
- + Methylergometrin assoziiert
- +Pflanzliche Produkte Johanniskraut Gleichzeitige Verabreichung kann zu einer verminderten
- + Ritonavir Konzentration führen und damit zu einer
- + verminderten virologischen Antwort sowie möglicher
- + Resistenz gegenüber Ritonavir oder Proteaseinhibitoren
- +Lipidmodifizierende Simvastatin Risiko für Myopathien sowie Rhabdomyolyse
- +Substanzen
- +HMG-CoA Reduktase Lomitapid (in der Lomitapid ist ein sensitives Substrat des CYP3A4
- +Inhibitoren:Inhibito Schweiz nicht Metabolismus. Starke CYP3A4 Inhibitoren erhöhen die
- +ren des mikrosomalen zugelassen) Exposition annähernd um das 27-fache. Die gleichzeitige
- + Triglycerid-Transfe Anwendung von moderaten oder starken CYP3A4 Inhibitoren
- +rproteins (MTTP) mit Lomitapid ist kontraindiziert.
- +Langwirksame β-Adren Salmeterol Kann kardiovaskuläre Nebenwirkungen verstärken welche
- +ozeptor Agonisten mit Salmeterol in Verbindung gebracht werden.
- +PDE5-Inhibitoren Sildenafil (nur Erhöhtes Risiko für Sildenafil-/Vardenafil-/Avanafil-ass
- + Behandlung der oziierte Nebenwirkungen (wie Hypotension, Synkope)
- + pulmonalen arteriell
- + en Hypertonie
- + (PAH), Vardenafil,
- + Avanafil
- +Sedativa / Hypnotika Clorazepat, Diazepam Ritonavir verursacht wahrscheinlich einen starken
- + , Flurazepam, Anstieg dieser in hohem Masse metabolisierten
- + Midazolam und Beruhigungs- und Schlafmittel, was zu extremer
- + Triazolam Sedierung und Atemlähmung führen kann.
- +Antipsychotika QuetiapinLurasidon Aufgrund der CYP3A Hemmung durch Ritonavir wird eine
- + Konzentrationserhöhung von Quetiapin erwartet, was zu
- + einer Quetiapin abhängigen Toxizität führen
- + kann.Mögliche schwerwiegende und/oder lebensbedrohliche
- + Reaktionen.
- +
- +
-Colchicin: Bei Patienten, die Colchicin und starke CYP3A-Inhibitoren wie Ritonavir erhielten, wurden lebensbedrohliche und tödlich verlaufende Arzneimittelinteraktionen beschrieben (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).
-PDE5-Hemmer: Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Verschreibung von Sildenafil oder Tadalafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Patienten, die Norvir erhalten, geboten. Die gleichzeitige Einnahme von Ritonavir und Sildenafil lässt einen wesentlichen Anstieg der Sildenafil-Konzentration erwarten (11-facher Anstieg der AUC) und könnte in Sildenafil-bedingten Nebenwirkungen, einschliesslich Hypotonie, Synkope, Sehstörungen und verlängerte Erektion, resultieren (siehe auch «Interaktionen»). Die gleichzeitige Einnahme von Ritonavir und Tadalafil (single dose) führte zum Anstieg der AUC von Tadalafil um +124%. Zu beachten ist die lange Eliminations-Halbwertszeit von Tadalafil.
-Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil ist für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) kontraindiziert. Die gleichzeitige Verabreichung von Vardenafil oder Avanafil mit Ritonavir ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
-HMG-CoA-Reduktasehemmer: Wird Norvir zusammen mit Atorvastatin, das in geringerem Masse als Simvastatin und Lovastatin durch CYP3A metabolisiert wird, verabreicht, so ist Vorsicht geboten und reduzierte Dosen sollten in Erwägung gezogen werden. Obwohl die Elimination von Rosuvastatin nicht von CYP3A4 abhängig ist, wurde eine erhöhte Rosuvastatin Exposition bei gleichzeitiger Einnahme von Ritonavir beobachtet. Ist eine Behandlung mit HMG-CoA-Reduktasehemmern angezeigt, wird Pravastatin oder Fluvastatin empfohlen (siehe auch «Interaktionen»).
-Durch die gleichzeitige Gabe von Bedaquilin mit starken CYP3A4-Inhibitoren kann die systemische Bedaquilin-Exposition steigen. Dies kann wiederum potenziell das Risiko von durch Bedaquilin bedingten unerwünschten Wirkungen erhöhen (siehe «Interaktionen»). Bei Anwendung von Bedaquilin mit Ritonavir ist besondere Vorsicht geboten und sie ist nur zulässig, wenn der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung das Risiko überwiegt.
- +Colchicin: Bei Patienten, die Colchicin und starke CYP3A-Inhibitoren wie Ritonavir erhielten, wurden lebensbedrohliche und tödlich verlaufende Arzneimittelinteraktionen beschrieben (siehe "Kontraindikationen" und "Interaktionen" ).
- +PDE5-Hemmer: Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Verschreibung von Sildenafil oder Tadalafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Patienten, die Norvir erhalten, geboten. Die gleichzeitige Einnahme von Ritonavir und Sildenafil lässt einen wesentlichen Anstieg der Sildenafil-Konzentration erwarten (11-facher Anstieg der AUC) und könnte in Sildenafil-bedingten Nebenwirkungen, einschliesslich Hypotonie, Synkope, Sehstörungen und verlängerte Erektion, resultieren (siehe auch "Interaktionen" ). Die gleichzeitige Einnahme von Ritonavir und Tadalafil (single dose) führte zum Anstieg der AUC von Tadalafil um +124%. Zu beachten ist die lange Eliminations-Halbwertszeit von Tadalafil.
- +Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil ist für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) kontraindiziert. Die gleichzeitige Verabreichung von Vardenafil oder Avanafil mit Ritonavir ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
- +HMG-CoA-Reduktasehemmer: Wird Norvir zusammen mit Atorvastatin, das in geringerem Masse als Simvastatin und Lovastatin durch CYP3A metabolisiert wird, verabreicht, so ist Vorsicht geboten und reduzierte Dosen sollten in Erwägung gezogen werden. Obwohl die Elimination von Rosuvastatin nicht von CYP3A4 abhängig ist, wurde eine erhöhte Rosuvastatin Exposition bei gleichzeitiger Einnahme von Ritonavir beobachtet. Ist eine Behandlung mit HMG-CoA-Reduktasehemmern angezeigt, wird Pravastatin oder Fluvastatin empfohlen (siehe auch "Interaktionen" ).
- +Durch die gleichzeitige Gabe von Bedaquilin mit starken CYP3A4-Inhibitoren kann die systemische Bedaquilin-Exposition steigen. Dies kann wiederum potenziell das Risiko von durch Bedaquilin bedingten unerwünschten Wirkungen erhöhen (siehe "Interaktionen" ). Bei Anwendung von Bedaquilin mit Ritonavir ist besondere Vorsicht geboten und sie ist nur zulässig, wenn der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung das Risiko überwiegt.
-Systemische Corticosteroideffekte einschliesslich Cushing Syndrom und adrenale Suppression wurden bei gleichzeitiger Verabreichung von Ritonavir und inhalativ oder intranasal verabreichtem Fluticason oder Budesonid oder als Injektion verabreichtem Triamcinolon gemeldet (siehe auch «Interaktionen»).
-Trazodon: Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ritonavir Patienten verordnet wird, die Trazodon einnehmen. Trazodon ist ein Substrat für CYP3A4; bei gleichzeitiger Anwendung von Ritonavir ist mit einem Anstieg der Trazodon-Spiegel zu rechnen. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel, Hypotonie und Synkope wurden in Interaktionsstudien bei gesunden Probanden nach einmaliger Anwendung beobachtet (siehe «Interaktionen»).
-Tipranavir: Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Ritonavir und Tipranavir müssen die therapeutischen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Arzneimittel sorgfältig überwacht werden (siehe «Interaktionen»).
-Digoxin: Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Patienten, die Digoxin erhalten, Ritonavir verschrieben wird, da bei gleichzeitiger Anwendung von Ritonavir und Digoxin ein Anstieg der Digoxin-Spiegel zu erwarten ist. Möglicherweise nehmen diese erhöhten Digoxin-Spiegel mit der Zeit ab (siehe «Interaktionen»).
- +Systemische Corticosteroideffekte einschliesslich Cushing Syndrom und adrenale Suppression wurden bei gleichzeitiger Verabreichung von Ritonavir und inhalativ oder intranasal verabreichtem Fluticason oder Budesonid oder als Injektion verabreichtem Triamcinolon gemeldet (siehe auch "Interaktionen" ).
- +Trazodon: Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ritonavir Patienten verordnet wird, die Trazodon einnehmen. Trazodon ist ein Substrat für CYP3A4; bei gleichzeitiger Anwendung von Ritonavir ist mit einem Anstieg der Trazodon-Spiegel zu rechnen. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel, Hypotonie und Synkope wurden in Interaktionsstudien bei gesunden Probanden nach einmaliger Anwendung beobachtet (siehe "Interaktionen" ).
- +Tipranavir: Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Ritonavir und Tipranavir müssen die therapeutischen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Arzneimittel sorgfältig überwacht werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Digoxin: Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Patienten, die Digoxin erhalten, Ritonavir verschrieben wird, da bei gleichzeitiger Anwendung von Ritonavir und Digoxin ein Anstieg der Digoxin-Spiegel zu erwarten ist. Möglicherweise nehmen diese erhöhten Digoxin-Spiegel mit der Zeit ab (siehe "Interaktionen" ).
-Rifabutin: Bei gleichzeitiger Anwendung von Saquinavir 1000 mg mit Ritonavir 100 mg je zweimal täglich und Rifabutin sollten die Patienten auf eine Leukopenie, Arthralgie und Uveitis überwacht und die Leberenzyme kontrolliert werden (s. auch «Interaktionen»).
-Delamanid: Die gleichzeitige Gabe von Delamanid mit einem starken CYP3A-Inhibitor (Ritonavir) kann die Exposition des Delamanid-Metaboliten etwas erhöhen, der mit einer QTc-Verlängerung in Zusammenhang gebracht wurde. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Delamanid mit Ritonavir für erforderlich erachtet wird, ist es empfehlenswert, während des gesamten Behandlungszeitraums mit Delamanid regelmässige EKG-Kontrollen durchzuführen (s. auch «Interaktionen»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Rifabutin: Bei gleichzeitiger Anwendung von Saquinavir 1000 mg mit Ritonavir 100 mg je zweimal täglich und Rifabutin sollten die Patienten auf eine Leukopenie, Arthralgie und Uveitis überwacht und die Leberenzyme kontrolliert werden (s. auch "Interaktionen" ).
- +Delamanid: Die gleichzeitige Gabe von Delamanid mit einem starken CYP3A-Inhibitor (Ritonavir) kann die Exposition des Delamanid-Metaboliten etwas erhöhen, der mit einer QTc-Verlängerung in Zusammenhang gebracht wurde. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Delamanid mit Ritonavir für erforderlich erachtet wird, ist es empfehlenswert, während des gesamten Behandlungszeitraums mit Delamanid regelmässige EKG-Kontrollen durchzuführen (s. auch "Interaktionen" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Es ist zu beachten, dass bei einigen Arzneimitteln, welche die Pharmakokinetik von Ritonavir beeinflussen können, umgekehrt auch deren Pharmakokinetik durch die gleichzeitige Gabe von Ritonavir beeinflusst werden kann. Siehe daher auch «Einfluss von Ritonavir auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel».
- +Es ist zu beachten, dass bei einigen Arzneimitteln, welche die Pharmakokinetik von Ritonavir beeinflussen können, umgekehrt auch deren Pharmakokinetik durch die gleichzeitige Gabe von Ritonavir beeinflusst werden kann. Siehe daher auch "Einfluss von Ritonavir auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel" .
-Die folgende Tabelle gibt das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte («geometric mean ratio» (GMR)) der pharmakokinetischen Grössen bei Einnahme mit/ohne Begleitmedikation mit 90% Konfidenzintervallen (KI) an
-Gleichzeitig verabreichtes Arzneimittel Dosis Ritonavir (mg) Auswirkung auf die Arzneimittelspiegel Klinischer Kommentar
-Wirkstoff Cmax AUC Cmin
-Rifampicin 600 oder 300 mg täglich während 10 Tagen 500 mg alle 12 Stunden während 20 Tagen Ritonavir ↓ 0.75 ↓ 0.65 - Nicht empfohlen
-Efavirenz 600 mg täglich 500 mg Ritonavir zweimal täglich Ritonavir - ↑ 1.17 - Nicht empfohlen
-Fluconazol 400 mg (Tag 1) und 200 mg täglich während 4 darauffolgenden Tagen 200 mg alle 6 Stunden während 4 Tagen Ritonavir ↑ 1.15* (1.07, 1.22) ↑ 1.12* (1.05, 1.20) ↑ 1.14* (1.00, 1.26) Nicht empfohlen
-Nelfinavir (in der Schweiz nicht zugelassen) 400 mg zweimal täglich Wechselwirkung von Ritonavir und Nelfinavir beinhalten wahrscheinlich sowohl eine Hemmung als auch Induktion des Cytochrom P450. Die gleichzeitige Gabe von zweimal täglich 400 mg Ritonavir erhöht die Konzentration an M8 (der wichtigste aktive Metabolit von Nelfinavir) signifikant und führt zu einem geringeren Anstieg der Nelfinavir-Konzentrationen. Die Gabe von 750 mg Nelfinavir und 400 mg Ritonavir zweimal täglich führt zu einer leicht erhöhten Nelfinavir AUC (160%), Cmax (121%) und Ctrough (123%) verglichen mit historischen Daten einer Monotherapie mit dreimal täglich 750 mg Nelfinavir. Die AUC von M8 erhöhte sich um 347%. Nicht empfohlen
-Johanniskraut - Serumspiegel von Ritonavir können bei gleichzeitiger Anwendung von pflanzlichen Zubereitungen mit Johanniskraut (Hypericum perforatum) reduziert sein. Dies ist bedingt durch die Induktion der Enzyme des Arzneimittelmetabolismus durch Johanniskraut. Pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, sollten daher nicht mit Ritonavir kombiniert werden. Falls ein Patient bereits Johanniskraut einnimmt, muss die Einnahme von Johanniskraut beendet und, wenn möglich, die Viruslast geprüft werden. Ritonavir-Spiegel können sich erhöhen, wenn die Einnahme von Johanniskraut beendet wird. Eine Anpassung der Dosierung von Ritonavir kann notwendig sein. Der Induktionseffekt kann für mindestens 2 Wochen nach dem Ende der Behandlung mit Johanniskraut andauern (siehe «Kontraindikationen»). Kontraindiziert
- +Die folgende Tabelle gibt das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte ( "geometric mean ratio" (GMR)) der pharmakokinetischen Grössen bei Einnahme mit/ohne Begleitmedikation mit 90% Konfidenzintervallen (KI) an
- +Gleichzeitig verabre Dosis Ritonavir (mg) Auswirkung auf die KlinischerKommentar
- +ichtes Arzneimittel Arzneimittelspiegel
- +Wirkstoff Cmax AUC Cmin
- +Rifampicin600 oder 500 mg alle 12 Ritonavir ↓ 0.75 ↓ 0.65 - Nicht empfohlen
- +300 mg täglich Stunden während 20
- +während 10 Tagen Tagen
- +Efavirenz600 mg 500 mg Ritonavir Ritonavir - ↑ 1.17 - Nicht empfohlen
- +täglich zweimal täglich
- +Fluconazol400 mg 200 mg alle 6 Ritonavir ↑ 1.15* (1.07, 1.22) ↑ 1.12* (1.05, 1.20) ↑ 1.14* (1.00, 1.26) Nicht empfohlen
- +(Tag 1) und 200 mg Stunden während 4
- +täglich während 4 Tagen
- +darauffolgenden
- +Tagen
- +Nelfinavir (in der 400 mg zweimal Wechselwirkung von Nicht empfohlen
- +Schweiz nicht täglich Ritonavir und
- +zugelassen) Nelfinavir beinhalte
- + n wahrscheinlich
- + sowohl eine Hemmung
- + als auch Induktion
- + des Cytochrom P450.
- + Die gleichzeitige
- + Gabe von zweimal
- + täglich 400 mg
- + Ritonavir erhöht
- + die Konzentration
- + an M8 (der wichtigst
- + e aktive Metabolit
- + von Nelfinavir)
- + signifikant und
- + führt zu einem
- + geringeren Anstieg
- + der Nelfinavir-Konze
- + ntrationen. Die
- + Gabe von 750 mg
- + Nelfinavir und 400
- + mg Ritonavir zweimal
- + täglich führt zu
- + einer leicht erhöhte
- + n Nelfinavir AUC
- + (160%), Cmax (121%)
- + und Ctrough (123%)
- + verglichen mit
- + historischen Daten
- + einer Monotherapie
- + mit dreimal täglich
- + 750 mg Nelfinavir.
- + Die AUC von M8
- + erhöhte sich um
- + 347%.
- +Johanniskraut - Serumspiegel von Kontraindiziert
- + Ritonavir können
- + bei gleichzeitiger
- + Anwendung von
- + pflanzlichen Zuberei
- + tungen mit Johannisk
- + raut (Hypericum
- + perforatum) reduzier
- + t sein. Dies ist
- + bedingt durch die
- + Induktion der
- + Enzyme des Arzneimit
- + telmetabolismus
- + durch Johanniskraut.
- + Pflanzliche Zuberei
- + tungen, die Johannis
- + kraut enthalten,
- + sollten daher nicht
- + mit Ritonavir
- + kombiniert werden.
- + Falls ein Patient
- + bereits Johanniskrau
- + t einnimmt, muss
- + die Einnahme von
- + Johanniskraut
- + beendet und, wenn
- + möglich, die Virusla
- + st geprüft werden.
- + Ritonavir-Spiegel
- + können sich erhöhen,
- + wenn die Einnahme
- + von Johanniskraut
- + beendet wird. Eine
- + Anpassung der
- + Dosierung von
- + Ritonavir kann
- + notwendig sein. Der
- + Induktionseffekt
- + kann für mindestens
- + 2 Wochen nach dem
- + Ende der Behandlung
- + mit Johanniskraut
- + andauern (siehe
- + "Kontraindikationen"
- + ).
- +
-·«kontraindiziert»: Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Ritonavir verabreicht werden.
-·«nicht empfohlen»: Eine Anwendung des Arzneimittels während oder in den ersten 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit Ritonavir sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, bei welchen Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen. Dies gilt für Arzneimittel mit geringer therapeutischer Breite.
-·«mit Vorsicht anwenden»: Wird das Arzneimittel zusammen mit Ritonavir angewendet, so wird eine sorgfältige und engmaschige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, bei welchen Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
- +- "kontraindiziert" : Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Ritonavir verabreicht werden.
- +- "nicht empfohlen" : Eine Anwendung des Arzneimittels während oder in den ersten 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit Ritonavir sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, bei welchen Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen. Dies gilt für Arzneimittel mit geringer therapeutischer Breite.
- +- "mit Vorsicht anwenden" : Wird das Arzneimittel zusammen mit Ritonavir angewendet, so wird eine sorgfältige und engmaschige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, bei welchen Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
-Arzneimittel nach therapeutischem Anwendungsgebiet/Möglicher Interaktionsmechanismus Dosis Ritonavir (mg) Auswirkung auf die Arzneimittelspiegel Klinischer Kommentar
-Wirkstoff Cmax AUC Cmin
-Alpha1-Adrenorezeptor-Antagonist
-Alfuzosin --- Basierend auf den Resultaten einer Interaktionsstudie mit Ketoconazol, einem anderen potenten CYP3A4 Inhibitor, und Alfuzosin, wird in Gegenwart von Ritonavir eine signifikanter Anstieg der Alfuzosin Exposition erwartet. Kontraindiziert
- +Arzneimittel nach Dosis Ritonavir(mg) Auswirkung auf die Klinischer Kommentar
- +therapeutischem Arzneimittelspiegel
- +Anwendungsgebiet/Mög
- +licher Interaktionsm
- +echanismus
- +Wirkstoff Cmax AUC Cmin
- +Alpha1-Adrenorezepto
- +r-Antagonist
- +Alfuzosin --- Basierend auf den Kontraindiziert
- + Resultaten einer
- + Interaktionsstudie
- + mit Ketoconazol,
- + einem anderen
- + potenten CYP3A4
- + Inhibitor, und
- + Alfuzosin, wird in
- + Gegenwart von
- + Ritonavir eine
- + signifikanter
- + Anstieg der Alfuzosi
- + n Exposition erwarte
- + t.
-Digoxin (eine 0.5 mg i.v. Dosis) 300 mg alle 12 h während 3 Tagen ↑ Digoxin --- ↑ 1.86 --- Mit Vorsicht anwenden
- +Digoxin (eine 0.5 300 mg alle 12 h ↑ Digoxin --- ↑ 1.86 --- Mit Vorsicht anwende
- +mg i.v. Dosis) während 3 Tagen n
-Fentanyl -- Nicht untersucht. Aufgrund der CYP3A4-Hemmung von Ritonavir ist eine Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Fentanyl zu erwarten. Mit Vorsicht anwenden
-Pethidin (orale Einzeldosis 50 mg) 500 mg alle 12 Stunden während 10 Tagen ↓ Pethidin ↓ 0.41 (0.28, 0.58) ↓ 0.38 (0.35, 0.41) --- Kontraindiziert
-↑ Norpethidin Metabolit ↑ 1.88 (1.42, 2.47) ↑ 1.47 (0.76, 4.45) --
-Methadon (Einzeldosis 5 mg) 500 mg alle 12 h ↓ Methadon ↓ 0.62 (0.54, 0.72) ↓ 0.64 (0.48, 0.84) --- Mit Vorsicht anwenden. In Abhängigkeit von der Reaktion des Patienten kann bei der gleichzeitigen Verabreichung zusammen mit Ritonavir eine Dosiserhöhung von Methadon notwendig werden.
-Morphin --- Nicht untersucht. Aufgrund des Metabolismus von Morphin (Glucuronidierung) sind niedrigere Morphinspiegel zu erwarten. Mit Vorsicht anwenden
- +Fentanyl -- Nicht untersucht.Auf Mit Vorsicht anwende
- + grund der CYP3A4-Hem n
- + mung von Ritonavir
- + ist eine Erhöhung
- + der Plasmakonzentrat
- + ionen von Fentanyl
- + zu erwarten.
- +Pethidin (orale 500 mg alle 12 ↓ Pethidin ↓ 0.41 (0.28, 0.58) ↓ 0.38 (0.35, 0.41) --- Kontraindiziert
- +Einzeldosis 50 mg) Stunden während 10
- + Tagen
- +↑ Norpethidin ↑ 1.88 (1.42, 2.47) ↑ 1.47 (0.76, 4.45) --
- +Metabolit
- +Methadon (Einzeldosi 500 mg alle 12 h ↓ Methadon ↓ 0.62 (0.54, 0.72) ↓ 0.64 (0.48, 0.84) --- Mit Vorsicht anwende
- +s 5 mg) n. In Abhängigkeit
- + von der Reaktion
- + des Patienten kann
- + bei der gleichzeitig
- + en Verabreichung
- + zusammen mit Ritonav
- + ir eine Dosiserhöhun
- + g von Methadon
- + notwendig werden.
- +Morphin --- Nicht untersucht.Auf Mit Vorsicht anwende
- + grund des Metabolism n
- + us von Morphin
- + (Glucuronidierung)
- + sind niedrigere
- + Morphinspiegel zu
- + erwarten.
-Theophyllin 3 mg/kg alle 8 Stunden während 15 Tagen 500 mg alle 12 h während 10 Tagen ↓ Theophyllin ↓ 0.68 (0.66, 0.71) ↓ 0.57 (0.55, 0.58) ↓ 0.43 (0.41, 0.45) Eine Erhöhung der Theophyllin-Dosis kann notwendig sein. Mit Vorsicht anwenden
-Arzneimittel gegen Krebserkrankungen
-Abemaciclib --- Nicht untersucht. Die Serumkonzentrationen von Abemaciclib können erhöht sein. Nicht empfohlen
-Afatinib 200 mg alle 12 h/ 1h vorher ↑ Afatinib (Einzeldosis 20 mg) ↑ 1.39 ↑ 1.48 --- Mit Vorsicht anwenden
-200 mg alle 12 h/ zusammen eingenommen ↔ Afatinib (Einzeldosis 40 mg) ↑ 1.04 ↑ 1.19 ---
-200 mg alle 12 h/ 6h danach ↔ Afatinib (Einzeldosis 40 mg) ↑ 1.05 ↑ 1.11 ---
- Die Serumkonzentrationen erhöhen sich möglicherweise aufgrund des Brustkrebs-Resistenzproteins (BCRP) und der akuten P-gp-Inhibition durch Ritonavir. Das Ausmass der Erhöhung ist abhängig von der zeitlichen Einnahme von Ritonavir.
-Apalutamid --- Nicht untersucht. Apalutamid ist ein moderater bis starker CYP3A4 Induktor und dies kann zu einer geringeren Ritonavir Exposition und damit zu einem möglichen Verlust der virologischen Antwort führen. Apalutamid wird überwiegend durch CYP3A4 und CYP2C8 metabolisiert, daher kann eine gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir zu erhöhter Apalutamid Exposition und somit zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, unter anderem zu Krampfanfällen, führen. Kontraindiziert
-Ceritinib --- Nicht untersucht. Die Serumkonzentrationen erhöhen sich möglicherweise aufgrund der CYP3A- und der P-gp-Inhibition durch Ritonavir. Mit Vorsicht anwenden
-Dasatinib --- Nicht untersucht. Die Serumkonzentrationen können erhöht sein, wenn diese Wirkstoffe zusammen mit Ritonavir verabreicht werden. Die gleichzeitige Anwendung von Encorafenib oder Ivosidenib mit Ritonavir kann zu einem Anstieg der Encorafenib oder Ivosidenib Exposition führen und möglicherweise zu einem erhöhten Risiko von schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen wie z.B. zu einer Verlängerung des QT Intervalls. Nicht empfohlen
-Encorafenib --- Nicht empfohlen
-Ibrutinib --- Nicht empfohlen
-Ivosidenib --- Nicht empfohlen
-Neratinib --- Kontraindiziert
-Nilotinib --- Nicht empfohlen
-Venetoclax --- Nicht empfohlen
-Vincristin --- Nicht empfohlen
-Vinblastin --- Nicht empfohlen
- +Theophyllin3 mg/kg 500 mg alle 12 h ↓ Theophyllin ↓ 0.68 (0.66, 0.71) ↓ 0.57 (0.55, 0.58) ↓ 0.43 (0.41, 0.45) Eine Erhöhung der
- +alle 8 Stunden während 10 Tagen Theophyllin-Dosis
- +während 15 Tagen kann notwendig
- + sein.Mit Vorsicht
- + anwenden
- +Arzneimittel gegen
- +Krebserkrankungen
- +Abemaciclib --- Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- + Serumkonzentratione
- + n von Abemaciclib
- + können erhöht sein.
- +Afatinib 200 mg alle 12 h/ ↑ Afatinib (Einzeldo ↑ 1.39 ↑ 1.48 --- Mit Vorsicht anwende
- + 1h vorher sis 20 mg) n
- +200 mg alle 12 h/ ↔ Afatinib (Einzeldo ↑ 1.04 ↑ 1.19 ---
- +zusammen eingenommen sis 40 mg)
- +200 mg alle 12 h/ ↔ Afatinib (Einzeldo ↑ 1.05 ↑ 1.11 ---
- +6h danach sis 40 mg)
- + Die Serumkonzentrati
- + onen erhöhen sich
- + möglicherweise
- + aufgrund des Brustkr
- + ebs-Resistenzprotein
- + s (BCRP) und der
- + akuten P-gp-Inhibiti
- + on durch Ritonavir.
- + Das Ausmass der
- + Erhöhung ist abhängi
- + g von der zeitlichen
- + Einnahme von
- + Ritonavir.
- +Apalutamid --- Nicht untersucht.Apa Kontraindiziert
- + lutamid ist ein
- + moderater bis
- + starker CYP3A4
- + Induktor und dies
- + kann zu einer
- + geringeren Ritonavir
- + Exposition und
- + damit zu einem
- + möglichen Verlust
- + der virologischen
- + Antwort führen.
- + Apalutamid wird
- + überwiegend durch
- + CYP3A4 und CYP2C8
- + metabolisiert,
- + daher kann eine
- + gleichzeitige
- + Anwendung mit
- + Ritonavir zu erhöhte
- + r Apalutamid Exposit
- + ion und somit zu
- + schwerwiegenden
- + unerwünschten
- + Wirkungen, unter
- + anderem zu Krampfanf
- + ällen, führen.
- +Ceritinib --- Nicht untersucht.Die Mit Vorsicht anwende
- + Serumkonzentratione n
- + n erhöhen sich
- + möglicherweise
- + aufgrund der CYP3A-
- + und der P-gp-Inhibit
- + ion durch Ritonavir.
- +Dasatinib --- Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- + Serumkonzentratione
- + n können erhöht
- + sein, wenn diese
- + Wirkstoffe zusammen
- + mit Ritonavir
- + verabreicht werden.
- + Die gleichzeitige
- + Anwendung von
- + Encorafenib oder
- + Ivosidenib mit
- + Ritonavir kann zu
- + einem Anstieg der
- + Encorafenib oder
- + Ivosidenib Expositio
- + n führen und möglich
- + erweise zu einem
- + erhöhten Risiko von
- + schwerwiegenden
- + unerwünschten
- + Wirkungen wie z.B.
- + zu einer Verlängerun
- + g des QT Intervalls.
- +Encorafenib --- Nicht empfohlen
- +Ibrutinib --- Nicht empfohlen
- +Ivosidenib --- Nicht empfohlen
- +Neratinib --- Kontraindiziert
- +Nilotinib --- Nicht empfohlen
- +Venetoclax --- Nicht empfohlen
- +Vincristin --- Nicht empfohlen
- +Vinblastin --- Nicht empfohlen
-Trazodon (Einzeldosis 50 mg) 200 mg alle 12 h, 4 Dosen ↑ Trazodon ↑ 1.34 ↑ 2.4 -- Mit Vorsicht anwenden: Nausea, Benommenheit, Hypotonie und Synkope können auftreten
- +Trazodon (Einzeldosi 200 mg alle 12 h, 4 ↑ Trazodon ↑ 1.34 ↑ 2.4 -- Mit Vorsicht anwende
- +s 50 mg) Dosen n: Nausea, Benommenh
- + eit, Hypotonie und
- + Synkope können
- + auftreten
-Coumarin-Derivate --- Nicht untersucht. Die Metabolisierung von oralen Antikoagulantien (Coumarin-Derivate) kann induziert werden. Dies führt häufig zu verringerter Antikoagulation, weshalb eine Überwachung der Gerinnungsparameter empfohlen wird. Mit Vorsicht anwenden
-Rivaroxaban* (Einzeldosis 10 mg) 600 mg alle 12 h während 8 Tagen ↑ Rivaroxaban ↑ 1.55 (1.41, 1.69) ↑ 2.53 (2.34, 2.74) --- Nicht empfohlen
-Vorapaxar (in der Schweiz nicht zugelassen) Nicht untersucht. Die Serumkonzentrationen erhöhen sich möglicherweise aufgrund der CYP3A-Inhibition durch Ritonavir. Nicht empfohlen
-Arzneimittel gegen Gicht
-Colchicin (in der Schweiz nicht zugelassen) Bei gleichzeitiger Anwendung von Colchicin und Ritonavir wird erwartet, dass die Colchicin-Konzentrationen erhöht werden. Bei Patienten, die Colchicin und Ritonavir erhielten, wurden lebensbedrohliche und tödlich verlaufende Arzneimittel-interaktionen beschrieben (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Kontraindiziert
- +Coumarin-Derivate --- Nicht untersucht.Die Mit Vorsicht anwende
- + Metabolisierung n
- + von oralen Antikoagu
- + lantien (Coumarin-De
- + rivate) kann induzie
- + rt werden. Dies
- + führt häufig zu
- + verringerter Antikoa
- + gulation, weshalb
- + eine Überwachung
- + der Gerinnungsparame
- + ter empfohlen wird.
- +Rivaroxaban* (Einzel 600 mg alle 12 h ↑ Rivaroxaban ↑ 1.55 (1.41, 1.69) ↑ 2.53 (2.34, 2.74) --- Nicht empfohlen
- +dosis 10 mg) während 8 Tagen
- +Vorapaxar (in der Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- +Schweiz nicht Serumkonzentratione
- +zugelassen) n erhöhen sich
- + möglicherweise
- + aufgrund der CYP3A-I
- + nhibition durch
- + Ritonavir.
- +Arzneimittel gegen
- +Gicht
- +Colchicin (in der Bei gleichzeitiger Kontraindiziert
- +Schweiz nicht Anwendung von
- +zugelassen) Colchicin und
- + Ritonavir wird
- + erwartet, dass die
- + Colchicin-Konzentrat
- + ionen erhöht werden.
- + Bei Patienten, die
- + Colchicin und
- + Ritonavir erhielten,
- + wurden lebensbedroh
- + liche und tödlich
- + verlaufende Arzneimi
- + ttel-interaktionen
- + beschrieben (siehe
- + "Kontraindikationen"
- + und "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnah
- + men" ).
-Clarithromycin (500 mg alle 12 Stunden während 4 Tagen) 200 mg alle 8 h während 4 Tagen ↑ Clarithromycin ↑ 1.31 (1.15, 1.51) ↑ 1.77 (1.56, 2.03) ↑ 2.81 (2.42, 3.33) Mit Vorsicht anwenden
-Bedaquilin* (Einzeldosis 400 mg) Lopinavir/Ritonavir 400/100mg zweimal täglich während 24 Tagen ↑ Bedaquilin ↔ 0.99 (0.89, 1.12) ↑ 1.22 (1.11, 1.34) --- Mit Vorsicht anwenden
-Delamanid (in der Schweiz nicht zugelassen) --- Nicht untersucht. In einer klinischen Wechselwirkungsstudie an gesunden Probanden wurde Delamanid (100 mg zweimal täglich) und Lopinavir/Ritonavir (400/100 mg zweimal täglich) für 14 Tage angewendet. Die Exposition von Delamanid und des Delamanid-Metaboliten, DM-6705, war leicht erhöht. Aufgrund des Risikos einer QTc-Verlängerung in Verbindung mit DM-6705 ist es empfehlenswert, während des gesamten Behandlungszeitraums mit Delamanid regelmässige EKG-Kontrollen durchzuführen, wenn die gleichzeitige Anwendung von Delamanid mit Ritonavir für erforderlich erachtet wird. Mit Vorsicht anwenden
-Fusidinsäure --- Nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Gabe von Ritonavir mit Fusidinsäure ist ein signifikanter Anstieg der Plasmakonzentrationen von Fusidinsäure und Ritonavir zu erwarten. Kontraindiziert
-Ketoconazol (200 mg täglich während 7 Tagen) 500 mg alle 12 h während 7 Tagen ↑ Ketoconazol ↑ 1.55 (1.40, 1.72) ↑ 3.44 (2.78, 4.27) --- Nicht empfohlen
-Rifabutin (150 mg täglich während 16 Tagen) 500 mg alle 12 h während 10 Tagen ↑ Rifabutin ↑ 2.5 (1.9, 3.4) ↑ 4 (2.8, 6.1) ↑ 6 (3.5, 18.3) Kontraindiziert, wenn Ritonavir in antriretroviralen Dosierungen angewendet wird (600 mg BID).
-100 mg zweimal täglich Die Fachinformation des gleichzeitig verabreichten Proteaseinhibitors sollte für spezifische Empfehlungen konsultiert werden. Mit Vorsicht anwenden, wenn Ritonavir zur Verbesserung der Pharmakokinetik angewendet wird.
-Sulfamethoxazol/ Trimethoprim (Einzeldosis 800 mg/160 mg) 500 mg zweimal täglich ↓/↑ Sulfamethoxazol/ Trimethoprim --- ↓ 0.80 (0.77, 0.84)/ ↑ 1.20 (1.03, 1.43) --- Mit Vorsicht anwenden
-Voriconazol* (400 mg zweimal täglich während einem Tag, dann 200 mg zweimal täglich während 8 Tagen) 400 mg zweimal täglich während 9 Tagen ↓ Voriconazol ↓ 0.32 (0.27, 0.38) ↓ 0.17 (0.14, 0.20) --- Kontraindiziert
- +Clarithromycin (500 200 mg alle 8 h ↑ Clarithromycin ↑ 1.31 (1.15, 1.51) ↑ 1.77 (1.56, 2.03) ↑ 2.81 (2.42, 3.33) Mit Vorsicht anwende
- +mg alle 12 Stunden während 4 Tagen n
- +während 4 Tagen)
- +Bedaquilin*(Einzeldo Lopinavir/Ritonavir ↑ Bedaquilin ↔ 0.99 (0.89, 1.12) ↑ 1.22 (1.11, 1.34) --- Mit Vorsicht anwende
- +sis 400 mg) 400/100mg zweimal n
- + täglich während 24
- + Tagen
- +Delamanid (in der --- Nicht untersucht.In Mit Vorsicht anwende
- +Schweiz nicht einer klinischen n
- +zugelassen) Wechselwirkungsstudi
- + e an gesunden
- + Probanden wurde
- + Delamanid (100 mg
- + zweimal täglich)
- + und Lopinavir/Ritona
- + vir (400/100 mg
- + zweimal täglich)
- + für 14 Tage angewend
- + et. Die Exposition
- + von Delamanid und
- + des Delamanid-Metabo
- + liten, DM-6705, war
- + leicht erhöht.
- + Aufgrund des Risikos
- + einer QTc-Verlänger
- + ung in Verbindung
- + mit DM-6705 ist es
- + empfehlenswert,
- + während des gesamten
- + Behandlungszeitraum
- + s mit Delamanid
- + regelmässige EKG-Kon
- + trollen durchzuführe
- + n, wenn die gleichze
- + itige Anwendung von
- + Delamanid mit
- + Ritonavir für
- + erforderlich erachte
- + t wird.
- +Fusidinsäure --- Nicht untersucht.Bei Kontraindiziert
- + gleichzeitiger
- + Gabe von Ritonavir
- + mit Fusidinsäure
- + ist ein signifikante
- + r Anstieg der
- + Plasmakonzentratione
- + n von Fusidinsäure
- + und Ritonavir zu
- + erwarten.
- +Ketoconazol (200 mg 500 mg alle 12 h ↑ Ketoconazol ↑ 1.55 (1.40, 1.72) ↑ 3.44 (2.78, 4.27) --- Nicht empfohlen
- +täglich während 7 während 7 Tagen
- +Tagen)
- +Rifabutin (150 mg 500 mg alle 12 h ↑ Rifabutin ↑ 2.5 (1.9, 3.4) ↑ 4 (2.8, 6.1) ↑ 6 (3.5, 18.3) Kontraindiziert,
- +täglich während 16 während 10 Tagen wenn Ritonavir in
- +Tagen) antriretroviralen
- + Dosierungen angewend
- + et wird (600 mg
- + BID).
- +100 mg zweimal Die Fachinformation Mit Vorsicht anwende
- +täglich des gleichzeitig n, wenn Ritonavir
- + verabreichten zur Verbesserung
- + Proteaseinhibitors der Pharmakokinetik
- + sollte für spezifisc angewendet wird.
- + he Empfehlungen
- + konsultiert werden.
- +Sulfamethoxazol/Trim 500 mg zweimal ↓/↑ Sulfamethoxazol/ --- ↓ 0.80 (0.77, --- Mit Vorsicht anwende
- +ethoprim(Einzeldosis täglich Trimethoprim 0.84)/ ↑ 1.20 n
- + 800 mg/160 mg) (1.03, 1.43)
- +Voriconazol* (400 400 mg zweimal ↓ Voriconazol ↓ 0.32 (0.27, 0.38) ↓ 0.17 (0.14, 0.20) --- Kontraindiziert
- +mg zweimal täglich täglich während 9
- +während einem Tag, Tagen
- +dann 200 mg zweimal
- +täglich während 8
- +Tagen)
- +
-Quetiapin --- Nicht untersucht. Auf Grund der CYP3A Hemmung durch Ritonavir wird eine Konzentrationserhöhung von Quetiapin erwartet. Kontraindiziert
-Antivirale Substanzen
-Efavirenz (600 mg täglich) 500 mg zweimal täglich ↑ Efavirenz --- ↑ 1.21 --- Mit Vorsicht anwenden.
-Patienten mit diesem Dosierungsschema zeigten eine höhere Nebenwirkungsrate (z.B. Schwindel, Übelkeit, um 50% bis 60% Parästhesie) und veränderte Laborwerte (erhöhte Leberwerte).
-Glecaprevir/ Pibrentasvir --- Nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir wird nicht empfohlen, da ein erhöhtes Risiko für einen Anstieg der ALT-Werte mit einer erhöhten Glecaprevir Exposition in Zusammenhang gebracht wird. Nicht empfohlen
-Indinavir (in der Schweiz nicht zugelassen) 400 mg alle 12 Stunden Indinavir (400 mg alle 12 Stunden) mit Nahrung Tag 14 Tag 15 Verglichen mit Indinavir 800 mg dreimal täglich nüchtern ↓ 0.49 (0.39, 0.60) ↓ 0.38 (0.30, 0.48) ↔ 1.06 (0.86, 1.29) ↔ 1.07 (0.78, 1.28) ↑ 4-fach (2.8, 6.8x) ↑ 4-fach (2.5, 6.5x) Es liegen nur begrenzte Erfahrungen zur Sicherheit und Wirksamkeit dieser Kombination bei Patienten vor. Das Risiko einer Nephrolithiasis kann sich bei Gabe einer Dosis von zweimal täglich 800 mg Indinavir oder höher zusammen mit Ritonavir erhöhen. Eine adäquate Flüssigkeitszufuhr und eine Überwachung der Patienten muss gewährleistet sein.
- Ritonavir hemmt die Metabolisierung von Indinavir durch CYP3A. Die Gabe von zweimal täglich 200 mg bis 400 mg Ritonavir zusammen mit einer Einzeldosis von 400 mg bis 600 mg Indinavir erhöhte bei gesunden Probanden die AUC von Indinavir um 185% bis 475%, Cmax um 21% bis 110% und Cmin um das 11- bis 33-fache verglichen mit der alleinigen Gabe einer Einzeldosis von 400 mg bis 600 mg Indinavir.
-Maraviroc* (100 mg zweimal täglich) 100 mg alle 12 h ↑ Maraviroc ↑ 1.28 (0.79, 2.09) ↑ 2.61 (1.92, 3.56) --- Mit Vorsicht anwenden
-Nevirapin --- Nicht untersucht. Die gleichzeitige Gabe von Ritonavir in therapeutischen Dosen führte nicht zu klinisch relevanten Änderungen der Ritonavir und Nevirapin Plasmaspiegel. n.a.
-Raltegravir* (Einzeldosis 400 mg) 100 mg zweimal täglich während 16 Tagen ↔ Raltegravir ↓ 0.76 (0.55, 1.04) ↓ 0.84 (0.70, 1.01) ↓ 0.99 (0.70, 1.40) n.a.
-Saquinavir (in der Schweiz nicht zugelassen) 100 mg zweimal täglich ↑ Saquinavir -- ↑ 15 ↑ 5 Mit Vorsicht anwenden
-400 mg zweimal täglich ↑ Saquinavir ↑ 14 ↑ 17 ---
-Dosierungen der beiden Proteasehemmer von jeweils mehr als 400 mg zweimal täglich waren mit einer erhöhten Inzidenz von Nebenwirkungen verbunden.
-Simeprevir (in der Schweiz nicht zugelassen) (200 mg einmal täglich) 100 mg zweimal täglich Eine pharmakokinetische Studie hat gezeigt, dass eine gleichzeitige Verabreichung von Simeprevir 200 mg 1× täglich mit Ritonavir 100 mg 2× täglich eine Erhöhung der Simeprevir Konzentration bewirkte. Nicht empfohlen
-Tipranavir (500 mg zweimal täglich während 11 Tagen) 200 mg alle 12 h ↑ Tipranavir ↑ 4 ↑ 11 ↑ 44 (Ctrough) Mit Vorsicht anwenden. Tipranavir muss zusammen mit einer niedrigen Dosis Ritonavir angewendet werden, um die therapeutische Wirkung sicherzustellen. Ritonavir-Dosen kleiner als 200 mg zweimal täglich dürfen nicht zusammen mit Tipranavir verabreicht werden
-Ritonavir erhöht die Serumspiegel von Tipranavir infolge der CYP3A4-Hemmung. Tipranavir in Kombination mit 200 mg Ritonavir wurde mit Berichten über klinisch relevante Hepatitis und Leberversagen in Zusammenhang gebracht, darunter einige Fälle mit tödlichem Verlauf. Besondere Vorsicht muss bei Patienten mit chronischer Hepatitis B oder Hepatitis C Co-Infektion gewährleistet sein, weil diese Patienten ein erhöhtes Risiko für eine Hepatotoxizität haben. Für weitere Informationen siehe die Fachinformation zu Tipranavir.
-Zidovudin (200 mg alle 8 h) 300 mg alle 6 h ↓ Zidovudin --- ↓ 0.75 (0.66, 0.85) --- Mit Vorsicht anwenden
-Endothelin-Antagonisten
-Bosentan --- Nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Bosentan und Ritonavir kann die maximalen Bosentan steady-state Konzentrationen (Cmax) und die AUC erhöhen. Mit Vorsicht anwenden
-Riociguat --- Nicht untersucht. Die Serumkonzentrationen erhöhen sich möglicherweise aufgrund der CYP3A- und der P-gp-Inhibition durch Ritonavir. Nicht empfohlen
- +Quetiapin --- Nicht untersucht.Auf Kontraindiziert
- + Grund der CYP3A
- + Hemmung durch
- + Ritonavir wird eine
- + Konzentrationserhöhu
- + ng von Quetiapin
- + erwartet.
- +Antivirale Substanze
- +n
- +Efavirenz (600 mg 500 mg zweimal ↑ Efavirenz --- ↑ 1.21 --- Mit Vorsicht anwende
- +täglich) täglich n.
- +Patienten mit
- +diesem Dosierungssch
- +ema zeigten eine
- +höhere Nebenwirkungs
- +rate (z.B. Schwindel
- +, Übelkeit, um 50%
- +bis 60% Parästhesie)
- + und veränderte
- +Laborwerte (erhöhte
- +Leberwerte).
- +Glecaprevir/ Pibrent --- Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- +asvir gleichzeitige
- + Anwendung mit
- + Ritonavir wird
- + nicht empfohlen, da
- + ein erhöhtes Risiko
- + für einen Anstieg
- + der ALT-Werte mit
- + einer erhöhten
- + Glecaprevir Expositi
- + on in Zusammenhang
- + gebracht wird.
- +Indinavir (in der 400 mg alle 12 Indinavir (400 mg ↓ 0.49 (0.39, ↔ 1.06 (0.86, ↑ 4-fach (2.8, Es liegen nur
- +Schweiz nicht Stunden alle 12 Stunden) 0.60)↓ 0.38 (0.30, 1.29)↔ 1.07 (0.78, 6.8x)↑ 4-fach (2.5, begrenzte Erfahrunge
- +zugelassen) mit NahrungTag 0.48) 1.28) 6.5x) n zur Sicherheit
- + 14Tag 15Verglichen und Wirksamkeit
- + mit Indinavir 800 dieser Kombination
- + mg dreimal täglich bei Patienten vor.
- + nüchtern Das Risiko einer
- + Nephrolithiasis
- + kann sich bei Gabe
- + einer Dosis von
- + zweimal täglich 800
- + mg Indinavir oder
- + höher zusammen mit
- + Ritonavir erhöhen.
- + Eine adäquate
- + Flüssigkeitszufuhr
- + und eine Überwachung
- + der Patienten muss
- + gewährleistet sein.
- + Ritonavir hemmt die
- + Metabolisierung von
- + Indinavir durch
- + CYP3A.Die Gabe von
- + zweimal täglich 200
- + mg bis 400 mg
- + Ritonavir zusammen
- + mit einer Einzeldosi
- + s von 400 mg bis
- + 600 mg Indinavir
- + erhöhte bei gesunden
- + Probanden die AUC
- + von Indinavir um
- + 185% bis 475%, Cmax
- + um 21% bis 110% und
- + Cmin um das 11- bis
- + 33-fache verglichen
- + mit der alleinigen
- + Gabe einer Einzeldos
- + is von 400 mg bis
- + 600 mg Indinavir.
- +Maraviroc* (100 mg 100 mg alle 12 h ↑ Maraviroc ↑ 1.28 (0.79, 2.09) ↑ 2.61 (1.92, 3.56) --- Mit Vorsicht anwende
- +zweimal täglich) n
- +Nevirapin --- Nicht untersucht.Die n.a.
- + gleichzeitige Gabe
- + von Ritonavir in
- + therapeutischen
- + Dosen führte nicht
- + zu klinisch relevant
- + en Änderungen der
- + Ritonavir und
- + Nevirapin Plasmaspie
- + gel.
- +Raltegravir* (Einzel 100 mg zweimal ↔ Raltegravir ↓ 0.76 (0.55, 1.04) ↓ 0.84 (0.70, 1.01) ↓ 0.99 (0.70, 1.40) n.a.
- +dosis 400 mg) täglich während 16
- + Tagen
- +Saquinavir (in der 100 mg zweimal ↑ Saquinavir -- ↑ 15 ↑ 5 Mit Vorsicht anwende
- +Schweiz nicht täglich n
- +zugelassen)
- +400 mg zweimal ↑ Saquinavir ↑ 14 ↑ 17 ---
- +täglich
- +Dosierungen der
- +beiden Proteasehemme
- +r von jeweils mehr
- +als 400 mg zweimal
- +täglich waren mit
- +einer erhöhten
- +Inzidenz von Nebenwi
- +rkungen verbunden.
- +Simeprevir (in der 100 mg zweimal Eine pharmakokinetis Nicht empfohlen
- +Schweiz nicht täglich che Studie hat
- +zugelassen)(200 mg gezeigt, dass eine
- +einmal täglich) gleichzeitige
- + Verabreichung von
- + Simeprevir 200 mg
- + 1× täglich mit
- + Ritonavir 100 mg 2×
- + täglich eine Erhöhun
- + g der Simeprevir
- + Konzentration
- + bewirkte.
- +Tipranavir (500 mg 200 mg alle 12 h ↑ Tipranavir ↑ 4 ↑ 11 ↑ 44 (Ctrough) Mit Vorsicht anwende
- +zweimal täglich n.Tipranavir muss
- +während 11 Tagen) zusammen mit einer
- + niedrigen Dosis
- + Ritonavir angewendet
- + werden, um die
- + therapeutische
- + Wirkung sicherzustel
- + len. Ritonavir-Dosen
- + kleiner als 200 mg
- + zweimal täglich
- + dürfen nicht zusamme
- + n mit Tipranavir
- + verabreicht werden
- +Ritonavir erhöht
- +die Serumspiegel
- +von Tipranavir
- +infolge der CYP3A4-H
- +emmung. Tipranavir
- +in Kombination mit
- +200 mg Ritonavir
- +wurde mit Berichten
- +über klinisch
- +relevante Hepatitis
- +und Leberversagen
- +in Zusammenhang
- +gebracht, darunter
- +einige Fälle mit
- +tödlichem Verlauf.
- +Besondere Vorsicht
- +muss bei Patienten
- +mit chronischer
- +Hepatitis B oder
- +Hepatitis C Co-Infek
- +tion gewährleistet
- +sein, weil diese
- +Patienten ein
- +erhöhtes Risiko für
- +eine Hepatotoxizität
- + haben. Für weitere
- +Informationen siehe
- +die Fachinformation
- +zu Tipranavir.
- +Zidovudin (200 mg 300 mg alle 6 h ↓ Zidovudin --- ↓ 0.75 (0.66, 0.85) --- Mit Vorsicht anwende
- +alle 8 h) n
- +Endothelin-Antagonis
- +ten
- +Bosentan --- Nicht untersucht.Die Mit Vorsicht anwende
- + gleichzeitige n
- + Anwendung von
- + Bosentan und Ritonav
- + ir kann die maximale
- + n Bosentan steady-st
- + ate Konzentrationen
- + (Cmax) und die AUC
- + erhöhen.
- +Riociguat --- Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- + Serumkonzentratione
- + n erhöhen sich
- + möglicherweise
- + aufgrund der CYP3A-
- + und der P-gp-Inhibit
- + ion durch Ritonavir.
-Elagolix (in der Schweiz nicht zugelassen) --- Die gleichzeitige Anwendung von Elagolix und Ritonavir kann durch die Hemmung von CYP3A und P-gp die Elagolix Exposition erhöhen. Bekannte schwerwiegende unerwünschte Wirkungen von Elagolix beinhalten Suizidgedanken und Erhöhung der hepatischen Transaminasen. Zusätzlich ist Elagolix ein schwacher/moderater Induktor von CYP3A. Dies kann die Exposition von Ritonavir verringern. Nicht empfohlen
-HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
-Simvastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin, Pravastatin, Fluvastatin --- Nicht untersucht. Bei HMG-CoA-Reduktase-hemmern wie Simvastatin, deren Metabolisierung in hohem Ausmass von CYP3A abhängt, werden bei gleichzeitiger Anwendung mit Ritonavir deutlich erhöhte Plasmakonzentrationen erwartet. Da erhöhte Konzentrationen an HMG-CoA-Reduktasehemmern zu Myopathie, einschliesslich Rhabdomyolyse, führen können, ist die Kombination dieser Arzneimittel mit Ritonavir kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Die Metabolisierung von Atorvastatin ist in geringerem Ausmass von CYP3A abhängig. Bei Anwendung mit Ritonavir sollte die kleinst mögliche Dosis von Atorvastatin gegeben werden. Obwohl Rosuvastatin schlecht über CYP3A4 metabolisiert wird, wurde eine 5- bzw. 2-fache Erhöhung der Rosuvastatin Cmax und AUC beobachtet. Der Mechanismus dieser Interaktion resultiert möglicherweise aus der Hemmung von Transportproteinen. Die Metabolisierung von Pravastatin und Fluvastatin hängt nicht von CYP3A ab und Wechselwirkungen mit Ritonavir werden nicht erwartet. Simvastatin: kontraindiziert Rosuvastatin und Atorvastatin: mit Vorsicht anwenden
-Hormonelle Kontrazeptiva
-Ethinylestradiol (Einzeldosis 50 µg) 500 mg zweimal täglich während 16 Tagen ↓ Ethinylestradiol ↓ 0.68 (0.61, 0.76) ↓ 0.60 (0.51, 0.69) --- Nicht empfohlen
-Barriere- oder andere nicht-hormonelle Methoden zur Empfängnisverhütung sollten bei einer Verabreichung von Ritonavir in therapeutischen oder geringen Dosierungen angewendet werden.
- +Elagolix(in der --- Die gleichzeitige Nicht empfohlen
- +Schweiz nicht Anwendung von
- +zugelassen) Elagolix und Ritonav
- + ir kann durch die
- + Hemmung von CYP3A
- + und P-gp die Elagoli
- + x Exposition erhöhen
- + . Bekannte schwerwie
- + gende unerwünschte
- + Wirkungen von
- + Elagolix beinhalten
- + Suizidgedanken und
- + Erhöhung der hepatis
- + chen Transaminasen.
- + Zusätzlich ist
- + Elagolix ein schwach
- + er/moderater Indukto
- + r von CYP3A. Dies
- + kann die Exposition
- + von Ritonavir
- + verringern.
- +HMG-CoA-Reduktase-In
- +hibitoren
- +Simvastatin, Atorvas --- Nicht untersucht.Bei Simvastatin: kontrai
- +tatin, Rosuvastatin, HMG-CoA-Reduktase-h ndiziertRosuvastatin
- + Pravastatin, emmern wie Simvastat und Atorvastatin:
- +Fluvastatin in, deren Metabolisi mit Vorsicht anwende
- + erung in hohem n
- + Ausmass von CYP3A
- + abhängt, werden bei
- + gleichzeitiger
- + Anwendung mit
- + Ritonavir deutlich
- + erhöhte Plasmakonzen
- + trationen erwartet.
- + Da erhöhte Konzentra
- + tionen an HMG-CoA-Re
- + duktasehemmern zu
- + Myopathie, einschlie
- + sslich Rhabdomyolyse
- + , führen können,
- + ist die Kombination
- + dieser Arzneimittel
- + mit Ritonavir
- + kontraindiziert
- + (siehe "Kontraindika
- + tionen" ). Die
- + Metabolisierung von
- + Atorvastatin ist in
- + geringerem Ausmass
- + von CYP3A abhängig.
- + Bei Anwendung mit
- + Ritonavir sollte
- + die kleinst mögliche
- + Dosis von Atorvasta
- + tin gegeben werden.
- + Obwohl Rosuvastatin
- + schlecht über
- + CYP3A4 metabolisiert
- + wird, wurde eine
- + 5- bzw. 2-fache
- + Erhöhung der Rosuvas
- + tatin Cmax und AUC
- + beobachtet. Der
- + Mechanismus dieser
- + Interaktion resultie
- + rt möglicherweise
- + aus der Hemmung von
- + Transportproteinen.
- + Die Metabolisierung
- + von Pravastatin und
- + Fluvastatin hängt
- + nicht von CYP3A ab
- + und Wechselwirkungen
- + mit Ritonavir
- + werden nicht erwarte
- + t.
- +Hormonelle Kontrazep
- +tiva
- +Ethinylestradiol 500 mg zweimal ↓ Ethinylestradiol ↓ 0.68 (0.61, 0.76) ↓ 0.60 (0.51, 0.69) --- Nicht empfohlen
- +(Einzeldosis 50 µg) täglich während 16
- + Tagen
- +Barriere- oder
- +andere nicht-hormone
- +lle Methoden zur
- +Empfängnisverhütung
- +sollten bei einer
- +Verabreichung von
- +Ritonavir in therape
- +utischen oder
- +geringen Dosierungen
- + angewendet werden.
-Fostamatinib --- Nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Fostamatinib mit Ritonavir kann die Exposition des Fostamatinib Metaboliten R406 erhöhen was zu dosisabhängigen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hepatoxizität und Neutropenie führen kann. Nicht empfohlen
-Lipidstoffwechsel-modifizierende Arzneimittel
-Lomitapid --- Nicht untersucht. Lomitapid ist ein sensitives Substrat des CYP3A4 Metabolismus. CYP3A4 Inhibitoren erhöhen die Exposition von Lomitapid. Starke CYP3A4 Inhibitoren erhöhen die Exposition annähernd um das 27-fache. Kontraindiziert
- +Fostamatinib --- Nicht untersucht.Die Nicht empfohlen
- + gleichzeitige
- + Anwendung von
- + Fostamatinib mit
- + Ritonavir kann die
- + Exposition des
- + Fostamatinib Metabol
- + iten R406 erhöhen
- + was zu dosisabhängig
- + en unerwünschten
- + Wirkungen wie z.B.
- + Hepatoxizität und
- + Neutropenie führen
- + kann.
- +Lipidstoffwechsel-mo
- +difizierende Arzneim
- +ittel
- +Lomitapid --- Nicht untersucht.Lom Kontraindiziert
- + itapid ist ein
- + sensitives Substrat
- + des CYP3A4 Metabolis
- + mus. CYP3A4 Inhibito
- + ren erhöhen die
- + Exposition von
- + Lomitapid. Starke
- + CYP3A4 Inhibitoren
- + erhöhen die Expositi
- + on annähernd um das
- + 27-fache.
-Avanafil (Einzeldosis 50 mg) 600 mg alle 12 h ↑ Avanafil ↑ 2.4 ↑ 13 --- Kontraindiziert
-Sildenafil (Einzeldosis 100 mg) 500 mg alle 12 h während 8 Tagen ↑ Sildenafil ↑ 3.9 (3.2, 4.9) ↑ 11 (9.0, 12.0) --- Mit Vorsicht anwenden/ Kontraindiziert bei Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH). Die Gabe von Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zusammen mit Ritonavir sollte engmaschig überwacht werden, und in keinem Fall darf die Sildenafil-Dosis 25 mg in 48 Stunden überschreiten.
-Tadalafil (Einzeldosis 20 mg) 200 mg alle 12 h ↑ Tadalafil --- ↑ 2.24 --- Mit Vorsicht anwenden
-Vardenafil (5 mg) 600 mg alle 12 h ↑ Vardenafil ↑ 13 ↑ 49 --- Kontraindiziert
-Sedativa/Beruhigungsmittel
-Alprazolam (1 Einfachdosis) -- Nicht untersucht. Der Metabolismus von Alprazolam wurde nach Gabe von Ritonavir inhibiert. Nach 10-tägiger Ritonavir-Einnahme wurde kein inhibitorischer Effekt mehr beobachtet. Mit Vorsicht anwenden. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Anwendung von Alprazolam während der ersten paar Tage, nach Beginn einer Ritonavir-Therapie und bevor die Induktion der Metabolisierung von Alprazolam eingesetzt hat.
-200 mg alle 12 Stunden während 2 Tagen ↑ Alprazolam - ↑ 2.5 ↔
-500 mg alle 12 Stunden während 10 Tagen ↔ Alprazolam - ↔ 0.88 ↔ 0.84
-Buspiron (in der Schweiz nicht zugelassen) Ritonavir wurde mit einem erhöhten Risiko unerwünschter Ereignisse durch Buspiron (wie z.B. neurologische oder psychische Störungen) in Verbindung gebracht, wenn die Arzneimittel zusammen verabreicht wurden. Eine mögliche Erklärung können klinisch relevante Erhöhungen der Buspiron-Spiegel aufgrund einer Hemmung des CYP-3A-abhängigen Metabolismus von Buspiron durch Ritonavir sein. Mit Vorsicht anwenden
-Triazolam 200 mg, 4 Dosen ↑ Triazolam ↑ 1.87 ↑ 20.4 --- Kontraindiziert
- +Avanafil(Einzeldosis 600 mg alle 12 h ↑ Avanafil ↑ 2.4 ↑ 13 --- Kontraindiziert
- + 50 mg)
- +Sildenafil (Einzeldo 500 mg alle 12 h ↑ Sildenafil ↑ 3.9 (3.2, 4.9) ↑ 11 (9.0, 12.0) --- Mit Vorsicht anwende
- +sis 100 mg) während 8 Tagen n/Kontraindiziert
- + bei Patienten mit
- + pulmonaler arteriell
- + er Hypertonie
- + (PAH). Die Gabe von
- + Sildenafil zur
- + Behandlung der
- + erektilen Dysfunktio
- + n zusammen mit
- + Ritonavir sollte
- + engmaschig überwacht
- + werden, und in
- + keinem Fall darf
- + die Sildenafil-Dosis
- + 25 mg in 48 Stunden
- + überschreiten.
- +Tadalafil (Einzeldos 200 mg alle 12 h ↑ Tadalafil --- ↑ 2.24 --- Mit Vorsicht anwende
- +is 20 mg) n
- +Vardenafil (5 mg) 600 mg alle 12 h ↑ Vardenafil ↑ 13 ↑ 49 --- Kontraindiziert
- +Sedativa/Beruhigungs
- +mittel
- +Alprazolam (1 -- Nicht untersucht.Der Mit Vorsicht anwende
- +Einfachdosis) Metabolismus von n. Vorsicht ist
- + Alprazolam wurde geboten bei gleichze
- + nach Gabe von itiger Anwendung
- + Ritonavir inhibiert. von Alprazolam
- + Nach 10-tägiger während der ersten
- + Ritonavir-Einnahme paar Tage, nach
- + wurde kein inhibitor Beginn einer Ritonav
- + ischer Effekt mehr ir-Therapie und
- + beobachtet. bevor die Induktion
- + der Metabolisierung
- + von Alprazolam
- + eingesetzt hat.
- +200 mg alle 12 ↑ Alprazolam - ↑ 2.5 ↔
- +Stunden während 2
- +Tagen
- +500 mg alle 12 ↔ Alprazolam - ↔ 0.88 ↔ 0.84
- +Stunden während 10
- +Tagen
- +Buspiron (in der Ritonavir wurde mit Mit Vorsicht anwende
- +Schweiz nicht einem erhöhten n
- +zugelassen) Risiko unerwünschter
- + Ereignisse durch
- + Buspiron (wie z.B.
- + neurologische oder
- + psychische Störungen
- + ) in Verbindung
- + gebracht, wenn die
- + Arzneimittel zusamme
- + n verabreicht
- + wurden. Eine möglich
- + e Erklärung können
- + klinisch relevante
- + Erhöhungen der
- + Buspiron-Spiegel
- + aufgrund einer
- + Hemmung des CYP-3A-a
- + bhängigen Metabolism
- + us von Buspiron
- + durch Ritonavir
- + sein.
- +Triazolam 200 mg, 4 Dosen ↑ Triazolam ↑ 1.87 ↑ 20.4 --- Kontraindiziert
-Zolpidem 200 mg, 4 Dosen ↑ Zolpidem ↑ 1.22 ↑ 1.28 --- Mit Vorsicht anwenden
- +Zolpidem 200 mg, 4 Dosen ↑ Zolpidem ↑ 1.22 ↑ 1.28 --- Mit Vorsicht anwende
- + n
-Bupropion* (Einzeldosis 150 mg) 100 mg zweimal täglich ↓ Bupropion ↓ 0.79 (0.66, 0.96) ↓ 0.78 (0.68, 0.90) --- Mit Vorsicht anwenden
-600 mg zweimal täglich ↓ 0.38 (0.35, 0.41) ↓ 0.34 (0.31, 0.36) ---
- +Bupropion* (Einzeldo 100 mg zweimal ↓ Bupropion ↓ 0.79 (0.66, 0.96) ↓ 0.78 (0.68, 0.90) --- Mit Vorsicht anwende
- +sis 150 mg) täglich n
- +600 mg zweimal ↓ 0.38 (0.35, 0.41) ↓ 0.34 (0.31, 0.36) ---
- +täglich
- +
-Inhalativ, intranasal oder über Injektion verabreichtes Fluticason, Budesonid, Triamcinolon --- Nicht untersucht. Eine gleichzeitige Verabreichung von Ritonavir und anderen Glukokortikoiden, welche über CYP3A4 metabolisiert werden, wird nicht empfohlen. Es sei denn der mögliche Nutzen einer Behandlung überwiegt das Risiko von möglichen systemischen Corticosteroideffekten, einschliesslich Cushing Syndrom und adrenaler Suppression. Alternativen zu Fluticason, Budesonid und über Injektion verabreichtes Triamcinolon sollten in Betracht gezogen werden, besonders bei Langzeitgebrauch. Nicht empfohlen
-Schilddrüsenhormon-Ersatztherapie
-Levothyroxin --- Nicht untersucht. Es wurden Fälle nach der Markteinführung berichtet, die auf eine potenzielle Wechselwirkung zwischen Ritonavir enthaltenden Arzneimitteln und Levothyroxin hindeuten. Bei Patienten, die mit Levothyroxin behandelt werden, sollten zumindest im ersten Monat nach Beginn und/oder Ende der Ritonavir-Behandlung das Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH) kontrolliert werden. Mit Vorsicht anwenden
- +Inhalativ, intranasa --- Nicht untersucht.Ein Nicht empfohlen
- +l oder über Injektio e gleichzeitige
- +n verabreichtes Verabreichung von
- +Fluticason, Budesoni Ritonavir und
- +d, Triamcinolon anderen Glukokortiko
- + iden, welche über
- + CYP3A4 metabolisiert
- + werden, wird nicht
- + empfohlen. Es sei
- + denn der mögliche
- + Nutzen einer Behandl
- + ung überwiegt das
- + Risiko von möglichen
- + systemischen
- + Corticosteroideffekt
- + en, einschliesslich
- + Cushing Syndrom und
- + adrenaler Suppressio
- + n. Alternativen zu
- + Fluticason, Budesoni
- + d und über Injektion
- + verabreichtes
- + Triamcinolon sollten
- + in Betracht gezogen
- + werden, besonders
- + bei Langzeitgebrauch
- + .
- +Schilddrüsenhormon-E
- +rsatztherapie
- +Levothyroxin --- Nicht untersucht.Es Mit Vorsicht anwende
- + wurden Fälle nach n
- + der Markteinführung
- + berichtet, die auf
- + eine potenzielle
- + Wechselwirkung
- + zwischen Ritonavir
- + enthaltenden Arzneim
- + itteln und Levothyro
- + xin hindeuten. Bei
- + Patienten, die mit
- + Levothyroxin behande
- + lt werden, sollten
- + zumindest im ersten
- + Monat nach Beginn
- + und/oder Ende der
- + Ritonavir-Behandlung
- + das Thyreoidea-stim
- + ulierende Hormon
- + (TSH) kontrolliert
- + werden.
- +
-Zusätzlich zu den im Abschnitt «Kontraindikationen» aufgeführten Arzneimitteln wurde nachgewiesen bzw. wird, basierend auf dem Metabolismus dieser Arzneimittel, vermutet, dass sich die Serumspiegel der folgenden Arzneimittel oder Arzneimittelklassen aufgrund von Interaktionen mit Ritonavir verändern könnten:
- +Zusätzlich zu den im Abschnitt "Kontraindikationen" aufgeführten Arzneimitteln wurde nachgewiesen bzw. wird, basierend auf dem Metabolismus dieser Arzneimittel, vermutet, dass sich die Serumspiegel der folgenden Arzneimittel oder Arzneimittelklassen aufgrund von Interaktionen mit Ritonavir verändern könnten:
-Basierend auf prospektiven Meldungen an das Schwangerschaftsregister (Antiretroviral Pregnancy Registry (APR)) von ca. 6100 Lebendgeburten nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen (darunter mehr als 2800 Lebendgeburten nach Exposition im ersten Trimenon und mehr als 3200 Lebendgeburten nach Exposition im zweiten und dritten Trimenon) zeigte sich kein Unterschied bezüglich der Gesamtrate von Geburtsgebrechen nach Exposition gegenüber Ritonavir verglichen mit der Rate für Geburtsgebrechen von 2,7 % in der US-amerikanischen Referenzpopulation des Metropolitan Atlanta Congenital Defects Program (MACDP). Die Prävalenz von Geburtsgebrechen bei Lebendgeburten betrug nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen im ersten Trimenon 2,3 % (95%-KI: 1,7 % - 2,9 %) und nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen im zweiten und dritten Trimenon 2,9 % (95%-KI: 2,3 % - 3,5 %).
- +Basierend auf prospektiven Meldungen an das Schwangerschaftsregister (Antiretroviral Pregnancy Registry (APR)) von ca. 6100 Lebendgeburten nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen (darunter mehr als 2800 Lebendgeburten nach Exposition im ersten Trimenon und mehr als 3200 Lebendgeburten nach Exposition im zweiten und dritten Trimenon) zeigte sich kein Unterschied bezüglich der Gesamtrate von Geburtsgebrechen nach Exposition gegenüber Ritonavir verglichen mit der Rate für Geburtsgebrechen von 2,7 % in der US-amerikanischen Referenzpopulation des Metropolitan Atlanta Congenital Defects Program (MACDP). Die Prävalenz von Geburtsgebrechen bei Lebendgeburten betrug nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen im ersten Trimenon 2,3 % (95%-KI: 1,7 % - 2,9 %) und nach Exposition gegenüber Ritonavir-haltigen Behandlungen im zweiten und dritten Trimenon 2,9 % (95%-KI: 2,3 % - 3,5 %).
-Nachfolgend sind mässige bis schwere Nebenwirkungen, bei denen ein möglicher, wahrscheinlicher oder unbekannter Zusammenhang mit Ritonavir besteht, aufgelistet. Die Häufigkeit wird wie folgt angegeben: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 - < 1/10), gelegentlich (≥1/1000 - < 1/100), selten (≥1/10'000 - < 1/1000).
- +Nachfolgend sind mässige bis schwere Nebenwirkungen, bei denen ein möglicher, wahrscheinlicher oder unbekannter Zusammenhang mit Ritonavir besteht, aufgelistet. Die Häufigkeit wird wie folgt angegeben: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 - < 1/10), gelegentlich (≥1/1000 - < 1/100), selten (≥1/10'000 - < 1/1000).
-Post Marketing Überwachung (Häufigkeitsangabe «Nicht bekannt»)
- +Post Marketing Überwachung (Häufigkeitsangabe "Nicht bekannt" )
-Im Zuge einer antiretroviralen Therapie kann es zu einem Anstieg des Körpergewichts, der Lipidwerte im Blut und des Blutzuckerspiegels kommen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Im Zuge einer antiretroviralen Therapie kann es zu einem Anstieg des Körpergewichts, der Lipidwerte im Blut und des Blutzuckerspiegels kommen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es liegen nur eingeschränkte Erfahrungen bezüglich einer akuten Überdosierung von Ritonavir beim Menschen vor. Ein Patient, der bei klinischen Prüfungen 1500 mg Ritonavir/Tag über zwei Tage einnahm, klagte über Parästhesien, die nach Senkung der Dosis verschwanden. In einem Fall trat ein Nierenversagen mit Eosinophilie auf.
- +Es liegen nur eingeschränkte Erfahrungen bezüglich einer akuten Überdosierung von Ritonavir beim Menschen vor. Ein Patient, der bei klinischen Prüfungen 1500 mg Ritonavir/Tag über zwei Tage einnahm, klagte über Parästhesien, die nach Senkung der Dosis verschwanden. In einem Fall trat ein Nierenversagen mit Eosinophilie auf.
-In vitro-Daten weisen darauf hin, dass Ritonavir gegenüber allen HIV-Stämmen wirksam ist, die in einer Reihe transformierter und primärer menschlicher Zelllinien untersucht wurden. Die Konzentration von Ritonavir, die zu einer Hemmung der Virusreplikation in vitro um 50% bzw. 90% führt, beträgt ca. 0,02 µM bzw. 0,11 µM. Eine ähnliche Wirksamkeit fand sich sowohl bei AZT-empfindlichen als auch AZT-resistenten HIV-Stämmen. Untersuchungen zur Messung der direkten Zelltoxizität von Ritonavir gegen verschiedene Zelllinien zeigten keine direkte Toxizität bei Konzentrationen bis zu 25 µM, dadurch ergab sich ein therapeutischer Index in vitro von mindestens 1000.
- +In vitro-Daten weisen darauf hin, dass Ritonavir gegenüber allen HIV-Stämmen wirksam ist, die in einer Reihe transformierter und primärer menschlicher Zelllinien untersucht wurden. Die Konzentration von Ritonavir, die zu einer Hemmung der Virusreplikation in vitroum 50% bzw. 90% führt, beträgt ca. 0,02 µM bzw. 0,11 µM. Eine ähnliche Wirksamkeit fand sich sowohl bei AZT-empfindlichen als auch AZT-resistenten HIV-Stämmen. Untersuchungen zur Messung der direkten Zelltoxizität von Ritonavir gegen verschiedene Zelllinien zeigten keine direkte Toxizität bei Konzentrationen bis zu 25 µM, dadurch ergab sich ein therapeutischer Index in vitro von mindestens 1000.
-Eine kontrollierte Studie mit Ritonavir als Zusatztherapie («add-on») von HIV-1 positiven Patienten, die ausgiebig mit Nukleosidanaloga vorbehandelt waren und eine CD4-Zahl von ≤100 Zellen/µl aufwiesen, ergab einen Rückgang der Mortalität sowie der AIDS-definierenden Ereignisse. Bei der mit Ritonavir behandelten Gruppe betrug die durchschnittliche Abweichung des anfänglichen HIV-RNS-Spiegels unter 16 Wochen Therapie -0,79 log10 (maximaler durchschnittlicher Rückgang: 1,29 log10) im Vergleich zu -0,01 log10 bei der Kontrollgruppe. Am häufigsten wurden in dieser Studie die Nukleoside Zidovudin, Stavudin, Didanosin und Zalcitabin verabreicht.
- +Eine kontrollierte Studie mit Ritonavir als Zusatztherapie ( "add-on" ) von HIV-1 positiven Patienten, die ausgiebig mit Nukleosidanaloga vorbehandelt waren und eine CD4-Zahl von ≤100 Zellen/µl aufwiesen, ergab einen Rückgang der Mortalität sowie der AIDS-definierenden Ereignisse. Bei der mit Ritonavir behandelten Gruppe betrug die durchschnittliche Abweichung des anfänglichen HIV-RNS-Spiegels unter 16 Wochen Therapie -0,79 log10 (maximaler durchschnittlicher Rückgang: 1,29 log10) im Vergleich zu -0,01 log10 bei der Kontrollgruppe. Am häufigsten wurden in dieser Studie die Nukleoside Zidovudin, Stavudin, Didanosin und Zalcitabin verabreicht.
-In Hinblick auf die Dauer der Behandlung mit Ritonavir sollte der Virusspiegel wegen des möglichen Auftretens einer Resistenz berücksichtigt werden, wie in «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten» beschrieben.
- +In Hinblick auf die Dauer der Behandlung mit Ritonavir sollte der Virusspiegel wegen des möglichen Auftretens einer Resistenz berücksichtigt werden, wie in "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" beschrieben.
-Die Pharmakokinetik von Ritonavir bei Mehrfachgabe wurde bei nicht nüchternen HIV-positiven erwachsenen Probanden untersucht. Bei Mehrfachgabe ist die Kumulation von Ritonavir etwas geringer als eine Einzeldosis erwarten liesse, was auf einen zeit- und dosisabhängigen Anstieg der apparenten Clearance (Cl/F) zurückzuführen ist. Die Talspiegel von Ritonavir sanken mit der Zeit, was möglicherweise auf eine Enzyminduktion zurückzuführen ist. Nach 2 Wochen stabilisierten sie sich jedoch wieder. Im Fliessgleichgewicht wurden bei einer Dosis von zweimal täglich 600 mg maximale Konzentrationen (Cmax) und minimale Konzentrationen (Cmin) von 11,2 ± 3,6 bzw. 3,7 ± 2,6 µg/ml (Mittelwerte ± Standardabweichung) beobachtet.
-In einem Dosierungsintervall von 12 Stunden lag die AUC12h bei 77,5 ± 31,5 µg·h/ml.
- +Die Pharmakokinetik von Ritonavir bei Mehrfachgabe wurde bei nicht nüchternen HIV-positiven erwachsenen Probanden untersucht. Bei Mehrfachgabe ist die Kumulation von Ritonavir etwas geringer als eine Einzeldosis erwarten liesse, was auf einen zeit- und dosisabhängigen Anstieg der apparenten Clearance (Cl/F) zurückzuführen ist. Die Talspiegel von Ritonavir sanken mit der Zeit, was möglicherweise auf eine Enzyminduktion zurückzuführen ist. Nach 2 Wochen stabilisierten sie sich jedoch wieder. Im Fliessgleichgewicht wurden bei einer Dosis von zweimal täglich 600 mg maximale Konzentrationen (Cmax) und minimale Konzentrationen (Cmin) von 11,2 ± 3,6 bzw. 3,7 ± 2,6 µg/ml (Mittelwerte ± Standardabweichung) beobachtet.
- +In einem Dosierungsintervall von 12 Stunden lag die AUC12h bei 77,5 ± 31,5 µg·h/ml.
-Das apparente Verteilungsvolumen (VB/F) von Ritonavir beträgt ca. 20-40 l nach einer Einzeldosis von 600 mg. Die Eiweissbindung von Ritonavir im menschlichen Plasma beträgt ca. 98-99%. Ritonavir bindet sowohl an das humane saure alpha-1-Glycoprotein (AAG) als auch an humanes Serumalbumin (HSA) mit vergleichbaren Affinitäten. Die Plasmaproteinbindung ist im gesamten Konzentrationsbereich von 1 – 100 µg/ml konstant.
- +Das apparente Verteilungsvolumen (VB/F) von Ritonavir beträgt ca. 20-40 l nach einer Einzeldosis von 600 mg. Die Eiweissbindung von Ritonavir im menschlichen Plasma beträgt ca. 98-99%. Ritonavir bindet sowohl an das humane saure alpha-1-Glycoprotein (AAG) als auch an humanes Serumalbumin (HSA) mit vergleichbaren Affinitäten. Die Plasmaproteinbindung ist im gesamten Konzentrationsbereich von 1 – 100 µg/ml konstant.
-Die Halbwertszeit (t½) von Ritonavir betrug ca. 3 bis 5 Stunden. Die apparente Fliessgleichgewicht-Clearance bei Patienten, die mit 600 mg zweimal täglich behandelt wurden, betrug durchschnittlich 8,8 ± 3,2 l/h. Die renale Clearance betrug durchschnittlich weniger als 0,1 l/h und blieb innerhalb des gesamten Dosisbereiches relativ konstant.
-Der Zeitraum bis zur maximalen Konzentration (Tmax) blieb bei ca. 4 Stunden mit steigender Dosis konstant.
- +Die Halbwertszeit (t½) von Ritonavir betrug ca. 3 bis 5 Stunden. Die apparente Fliessgleichgewicht-Clearance bei Patienten, die mit 600 mg zweimal täglich behandelt wurden, betrug durchschnittlich 8,8 ± 3,2 l/h. Die renale Clearance betrug durchschnittlich weniger als 0,1 l/h und blieb innerhalb des gesamten Dosisbereiches relativ konstant.
- +Der Zeitraum bis zur maximalen Konzentration (Tmax) blieb bei ca. 4 Stunden mit steigender Dosis konstant.
-Nach der Mehrfachgabe von Ritonavir an gesunde Probanden (500 mg zweimal täglich) und Probanden mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion (400 mg zweimal täglich) war die Wirkstoffkonzentration nach Normalisierung der Dosis zwischen diesen beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich.
- +Nach der Mehrfachgabe von Ritonavir an gesunde Probanden (500 mg zweimal täglich) und Probanden mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion (400 mg zweimal täglich) war die Wirkstoffkonzentration nach Normalisierung der Dosis zwischen diesen beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich.
-In den bisher durchgeführten in vitro- und in vivo-Untersuchungen, wie Ames-Test mit S. typhimurium und E. coli, Mäuselymphomtest, Mausmikronucleustest und Chromosomenaberrationstest mit menschlichen Lymphozyten, erwies sich Ritonavir weder als mutagen noch als klastogen. Langzeitkanzerogenitätsstudien mit Ritonavir an Mäusen und Ratten lassen ein für diese Arten spezifisches Tumorpotential erkennen, welches für den Menschen aber als nicht relevant angesehen werden kann.
- +In den bisher durchgeführten in vitro- und in vivo-Untersuchungen, wie Ames-Test mit S. typhimurium und E. coli, Mäuselymphomtest, Mausmikronucleustest und Chromosomenaberrationstest mit menschlichen Lymphozyten, erwies sich Ritonavir weder als mutagen noch als klastogen. Langzeitkanzerogenitätsstudien mit Ritonavir an Mäusen und Ratten lassen ein für diese Arten spezifisches Tumorpotential erkennen, welches für den Menschen aber als nicht relevant angesehen werden kann.
-Norvir darf nur bis zum mit «EXP» angegebenen Datum verwendet werden.
- +Norvir darf nur bis zum mit "EXP" angegebenen Datum verwendet werden.
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