| 118 Änderungen an Fachinfo Viramune |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Tablette enthält: Nevirapinum (wasserfrei) 200 mg.
- +1 Retardtablette enthält: Nevirapinum (wasserfrei) 400 mg.
-Die ersten 18 Wochen der Nevirapin-Therapie sind eine kritische Phase, während der eine intensive Überwachung der Patienten notwendig ist, um potenziell lebensbedrohliche hepatische und kutane Reaktionen rechtzeitig zu entdecken. Die optimalen Zeitpunkte für diese Kontrollen sind nicht etabliert. Einige Experten empfehlen mehr als eine klinische Untersuchung pro Monat (z.B. nach 2, 4, 6, 8, 12 Wochen) und insbesondere eine Bestimmung der Leberfunktionswerte vor Therapiebeginn sowie kurz vor und zwei Wochen nach Erhöhung der Nevirapin-Dosis. Nach den ersten 18 Wochen sollten weiterhin regelmässig Kontrollen stattfinden, in jedem Fall aber, wenn ein Patient Anzeichen oder Symptome entwickelt, die auf Hepatitis und/oder Überempfindlichkeit hindeuten. Bei Leberenzymanstiegen: siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen». Die niedrigere Dosierung während der ersten 14 Tage («Einleitungsphase») kann das Auftreten eines Hautausschlages reduzieren und muss strikt eingehalten werden.
-Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
-In einer so genannten Einleitungsphase über 14 Tage beträgt die Dosis 200 mg (1 Tablette) täglich. Danach beträgt die Dosis eine Tablette zu 200 mg zweimal täglich.
- +Die ersten 18 Wochen der Nevirapin-Therapie sind eine kritische Phase, während der eine intensive Überwachung der Patienten notwendig ist, um potenziell lebensbedrohliche hepatische und kutane Reaktionen rechtzeitig zu entdecken. Die optimalen Zeitpunkte für diese Kontrollen sind nicht etabliert. Einige Experten empfehlen mehr als eine klinische Untersuchung pro Monat (z.B. nach 2, 4, 6, 8, 12 Wochen) und insbesondere eine Bestimmung der Leberfunktionswerte vor Therapiebeginn sowie kurz vor und zwei Wochen nach Erhöhung der Nevirapin-Dosis. Nach den ersten 18 Wochen sollten weiterhin regelmässig Kontrollen stattfinden, in jedem Fall aber, wenn ein Patient Anzeichen oder Symptome entwickelt, die auf Hepatitis und/oder Überempfindlichkeit hindeuten. Bei Leberenzymanstiegen: siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" . Die niedrigere Dosierung während der ersten 14 Tage ( "Einleitungsphase" ) kann das Auftreten eines Hautausschlages reduzieren und muss strikt eingehalten werden.
- +Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
- +In einer so genannten Einleitungsphase über 14 Tage beträgt die Dosis 200 mg (1 Tablette) täglich. Danach beträgt die Dosis eine Tablette zu 200 mg zweimal täglich.
-Patienten, die bereits eine Kombinationstherapie aus Viramune Tabletten 200 mg zweimal täglich und anderen antiretroviralen Substanzen erhalten haben, und unter dieser Therapie eine andauernde Virussuppression erreicht haben, können auf eine Kombinationstherapie aus Viramune Retardtabletten 400 mg einmal täglich und anderen antiretroviralen Substanzen umgestellt werden. Eine Einleitungsphase mit Viramune Tabletten ist dabei nicht erforderlich.
- +Patienten, die bereits eine Kombinationstherapie aus Viramune Tabletten 200 mg zweimal täglich und anderen antiretroviralen Substanzen erhalten haben, und unter dieser Therapie eine andauernde Virussuppression erreicht haben, können auf eine Kombinationstherapie aus Viramune Retardtabletten 400 mg einmal täglich und anderen antiretroviralen Substanzen umgestellt werden. Eine Einleitungsphase mit Viramune Tabletten ist dabei nicht erforderlich.
-Die Patienten sollten von der Notwendigkeit, Viramune täglich wie verschrieben einzunehmen, überzeugt werden. Wenn eine Dosis ausgelassen wird, sollte der Patient die nachfolgende Dosis nicht verdoppeln, sondern die nachfolgende Dosis so bald als möglich einnehmen. Zur Verhinderung der Entstehung von resistenten Viren sollte Viramune stets in Kombination mit anderen antiretroviral wirksamen Arzneimitteln gegeben werden, mit denen der Patient bisher nicht behandelt wurde. Für weitere Angaben zur Kombinationstherapie, siehe unter «Interaktionen».
- +Die Patienten sollten von der Notwendigkeit, Viramune täglich wie verschrieben einzunehmen, überzeugt werden. Wenn eine Dosis ausgelassen wird, sollte der Patient die nachfolgende Dosis nicht verdoppeln, sondern die nachfolgende Dosis so bald als möglich einnehmen. Zur Verhinderung der Entstehung von resistenten Viren sollte Viramune stets in Kombination mit anderen antiretroviral wirksamen Arzneimitteln gegeben werden, mit denen der Patient bisher nicht behandelt wurde. Für weitere Angaben zur Kombinationstherapie, siehe unter "Interaktionen" .
-Bei Auftreten eines schweren Hautausschlages, und/oder manifester Hepatitis oder leichten Haut- und/oder Lebersymptomen in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie Fieber, Blasenbildung, oralen Läsionen, Konjunktivitis, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Ödemen oder allgemeinem Unwohlsein, muss Nevirapin endgültig abgesetzt werden. Bei leichten Hautsymptomen in der 14tägigen tief dosierten Einleitungsphase mit 200 mg/Tag darf die Dosis bis zur vollständigen Abheilung nicht gesteigert werden. Isoliert auftretender Hautausschlag ist engmaschig zu überwachen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Das Dosierungsschema von 200 mg einmal täglich sollte nicht länger als 28 Tage fortgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist ein antiretrovirales Ersatztherapieschema ohne Viramune zu suchen.
- +Bei Auftreten eines schweren Hautausschlages, und/oder manifester Hepatitis oder leichten Haut- und/oder Lebersymptomen in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie Fieber, Blasenbildung, oralen Läsionen, Konjunktivitis, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Ödemen oder allgemeinem Unwohlsein, muss Nevirapin endgültig abgesetzt werden. Bei leichten Hautsymptomen in der 14tägigen tief dosierten Einleitungsphase mit 200 mg/Tag darf die Dosis bis zur vollständigen Abheilung nicht gesteigert werden. Isoliert auftretender Hautausschlag ist engmaschig zu überwachen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Das Dosierungsschema von 200 mg einmal täglich sollte nicht länger als 28 Tage fortgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist ein antiretrovirales Ersatztherapieschema ohne Viramune zu suchen.
-Wurde Viramune aus irgendeinem Grund länger als 7 Tage abgesetzt, so muss wiederum mit der tief dosierten 14tägigen Einleitungsphase mit Viramune Tabletten 200 mg begonnen werden, bevor auf die Erhaltungsdosis von 400 mg/Tag erhöht werden darf.
- +Wurde Viramune aus irgendeinem Grund länger als 7 Tage abgesetzt, so muss wiederum mit der tief dosierten 14tägigen Einleitungsphase mit Viramune Tabletten 200 mg begonnen werden, bevor auf die Erhaltungsdosis von 400 mg/Tag erhöht werden darf.
-Bei Patienten, bei denen die Behandlung wegen schweren Hautausschlages, Hautausschlages zusammen mit anderen körperlichen Symptomen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder klinische manifester Hepatitis im Zusammenhang mit Nevirapin abgebrochen wurde, darf Viramune nicht weiter angewendet werden. Zur genauen Definition, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen».
-Patienten mit schweren Leber- oder Nierenfunktionsbeeinträchtigungen (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten, bei denen die Behandlung wegen schweren Hautausschlages, Hautausschlages zusammen mit anderen körperlichen Symptomen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder klinische manifester Hepatitis im Zusammenhang mit Nevirapin abgebrochen wurde, darf Viramune nicht weiter angewendet werden. Zur genauen Definition, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Patienten mit schweren Leber- oder Nierenfunktionsbeeinträchtigungen (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Patienten, deren Serumspiegel an ASAT oder ALAT während einer Viramune-Behandlung mehr als das 5fache der Obergrenze des Normalbereiches aufwies und bei denen nach erneuter Gabe von Viramune schnell wieder abnorme Leberfunktionswerte auftraten, dürfen Viramune ebenfalls nicht weiter anwenden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Aufgrund der vorhandenen pharmakokinetischen Daten ist die gleichzeitige Anwendung von Rifampicin und Viramune nicht zu empfehlen (siehe «Interaktionen»).
-Pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, dürfen nicht gleichzeitig mit Viramune eingenommen werden, da das Risiko reduzierter Plasmakonzentrationen und verminderter klinischer Wirkungen von Nevirapin besteht (siehe «Interaktionen»).
-Im Falle seltener hereditärer Störungen, die mit einem Inhaltsstoff nicht kompatibel sind, ist der Gebrauch des Arzneimittels kontraindiziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Patienten, deren Serumspiegel an ASAT oder ALAT während einer Viramune-Behandlung mehr als das 5fache der Obergrenze des Normalbereiches aufwies und bei denen nach erneuter Gabe von Viramune schnell wieder abnorme Leberfunktionswerte auftraten, dürfen Viramune ebenfalls nicht weiter anwenden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Aufgrund der vorhandenen pharmakokinetischen Daten ist die gleichzeitige Anwendung von Rifampicin und Viramune nicht zu empfehlen (siehe "Interaktionen" ).
- +Pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, dürfen nicht gleichzeitig mit Viramune eingenommen werden, da das Risiko reduzierter Plasmakonzentrationen und verminderter klinischer Wirkungen von Nevirapin besteht (siehe "Interaktionen" ).
- +Im Falle seltener hereditärer Störungen, die mit einem Inhaltsstoff nicht kompatibel sind, ist der Gebrauch des Arzneimittels kontraindiziert (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Ausserdem muss die Dosierung, insbesondere die 14-tägige tiefe Dosierung in der Einleitungsphase, strikt eingehalten werden (siehe auch «Dosierung / Anwendung»).
- +Ausserdem muss die Dosierung, insbesondere die 14-tägige tiefe Dosierung in der Einleitungsphase, strikt eingehalten werden (siehe auch "Dosierung / Anwendung" ).
-Falls in der 14-tägigen Einleitungsphase mit Viramune Tabletten ein Hautausschlag auftritt, sollte die Viramune-Tagesdosis erst erhöht werden, wenn sich der Hautausschlag vollständig zurückgebildet hat. Bei Therapieunterbruch: siehe «Dosierung / Anwendung». Bei Patienten mit einem Hautausschlag, welcher möglicherweise mit einer Viramune-Behandlung in Zusammenhang steht, sollten die Leberwerte ASAT und ALAT geprüft werden. Im Falle von mässig oder stark erhöhten Werten (ASAT oder ALAT > 5x oberer Grenzwert) sollte Viramune permanent abgesetzt werden. Die Anwendung von Nevirapin in höheren als den empfohlenen Dosierungen kann Häufigkeit und Schweregrad der Hautreaktionen steigern.
- +Falls in der 14-tägigen Einleitungsphase mit Viramune Tabletten ein Hautausschlag auftritt, sollte die Viramune-Tagesdosis erst erhöht werden, wenn sich der Hautausschlag vollständig zurückgebildet hat. Bei Therapieunterbruch: siehe "Dosierung / Anwendung" . Bei Patienten mit einem Hautausschlag, welcher möglicherweise mit einer Viramune-Behandlung in Zusammenhang steht, sollten die Leberwerte ASAT und ALAT geprüft werden. Im Falle von mässig oder stark erhöhten Werten (ASAT oder ALAT > 5x oberer Grenzwert) sollte Viramune permanent abgesetzt werden. Die Anwendung von Nevirapin in höheren als den empfohlenen Dosierungen kann Häufigkeit und Schweregrad der Hautreaktionen steigern.
-Die Wiederaufnahme der Viramune-Behandlung sollte mit häufigeren klinischen Kontrollen und Laboruntersuchungen und einer Anfangsdosierung von 200 mg täglich (eine Viramune Tablette) während der ersten 14 Tage begonnen werden (siehe «Dosierung/Anwendung, Therapieunterbruch»); anschliessend kann 400 mg täglich (zwei Viramune Tabletten oder eine Viramune Retardtablette) gegeben werden.
- +Die Wiederaufnahme der Viramune-Behandlung sollte mit häufigeren klinischen Kontrollen und Laboruntersuchungen und einer Anfangsdosierung von 200 mg täglich (eine Viramune Tablette) während der ersten 14 Tage begonnen werden (siehe "Dosierung/Anwendung, Therapieunterbruch" ); anschliessend kann 400 mg täglich (zwei Viramune Tabletten oder eine Viramune Retardtablette) gegeben werden.
-Bei Patienten mit Niereninsuffizienz, welche sich einer Dialyse unterziehen, sollte die Viramune-Therapie mit zusätzlich 200 mg Viramune Tabletten nach jeder Dialysebehandlung ergänzt werden. Pharmakokinetische Resultate deuten darauf hin, dass dadurch ein Dialyseeffekt auf die Clearance von Viramune ausgeglichen wird. Patienten mit einer CLcreat ≥20 ml/Min. benötigen keine Anpassung der Viramune-Dosis (siehe «Pharmakokinetik»). Zur Anwendung von Viramune Retardtabletten bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen keine Daten vor.
-Während der Behandlung mit Viramune wird von der Einnahme von Hypericum-Extrakten abgeraten (siehe «Kontraindikationen»). Auf weitere Interaktionen ist auch zu achten (siehe Kapitel «Interaktionen»).
- +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz, welche sich einer Dialyse unterziehen, sollte die Viramune-Therapie mit zusätzlich 200 mg Viramune Tabletten nach jeder Dialysebehandlung ergänzt werden. Pharmakokinetische Resultate deuten darauf hin, dass dadurch ein Dialyseeffekt auf die Clearance von Viramune ausgeglichen wird. Patienten mit einer CLcreat ≥20 ml/Min. benötigen keine Anpassung der Viramune-Dosis (siehe "Pharmakokinetik" ). Zur Anwendung von Viramune Retardtabletten bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen keine Daten vor.
- +Während der Behandlung mit Viramune wird von der Einnahme von Hypericum-Extrakten abgeraten (siehe "Kontraindikationen" ). Auf weitere Interaktionen ist auch zu achten (siehe Kapitel "Interaktionen" ).
-Nevirapin kann die Plasmaspiegel dieser Arzneimittel senken (siehe «Interaktionen»). Deswegen und um das Risiko einer HIV-Übertragung zu mindern, werden mechanische Verhütungsmittel (z.B. Kondome) empfohlen. Wird eine postmenopausale Hormontherapie während der Anwendung von Viramune durchgeführt, sollte deren therapeutischen Wirkung überwacht werden.
- +Nevirapin kann die Plasmaspiegel dieser Arzneimittel senken (siehe "Interaktionen" ). Deswegen und um das Risiko einer HIV-Übertragung zu mindern, werden mechanische Verhütungsmittel (z.B. Kondome) empfohlen. Wird eine postmenopausale Hormontherapie während der Anwendung von Viramune durchgeführt, sollte deren therapeutischen Wirkung überwacht werden.
-Warnhinweis bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel (siehe Kapitel «Interaktionen» für ausführliche Angaben)
- +Warnhinweis bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel (siehe Kapitel "Interaktionen" für ausführliche Angaben)
-Eine Viramune Tablette enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Eine Viramune Tablette enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Nevirapin ist ein Induktor der hepatischen Cytochrom P450 Enzyme (CYP3A, CYP2B). Daher ist es möglich, dass die gleichzeitige Anwendung zusammen mit Arzneimitteln, die stark durch CYP3A oder CYP2B metabolisiert werden, in einer Verminderung deren Plasmakonzentrationen resultieren kann (siehe «Pharmakokinetik»). Wenn ein Patient, der mit einem durch CYP3A oder CYP2B metabolisierten Arzneimittel eingestellt wurde, eine Nevirapin-Therapie beginnt, können Dosisanpassungen nötig werden.
- +Nevirapin ist ein Induktor der hepatischen Cytochrom P450 Enzyme (CYP3A, CYP2B). Daher ist es möglich, dass die gleichzeitige Anwendung zusammen mit Arzneimitteln, die stark durch CYP3A oder CYP2B metabolisiert werden, in einer Verminderung deren Plasmakonzentrationen resultieren kann (siehe "Pharmakokinetik" ). Wenn ein Patient, der mit einem durch CYP3A oder CYP2B metabolisierten Arzneimittel eingestellt wurde, eine Nevirapin-Therapie beginnt, können Dosisanpassungen nötig werden.
-Wirkstoffe nach Therapiegebiet Interaktion Empfehlungen für die Kombination
- +Wirkstoffe nach Interaktion Empfehlungen für die Kombination
- +Therapiegebiet
- +
-Antiretrovirale Mittel
- +Antiretrovirale
- +Mittel
-Didanosin 100-150 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Didanosin AUC ↔ Didanosin Cmax ↔ Didanosin Cmin§ Wenn Viramune in Kombination mit Didanosin eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Lamivudin 150 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Keine Unterschiede bezüglich der scheinbaren Clearance oder des Verteilungsvolumens von Lamivudin, was nahe legt, dass Nevirapin keinen Induktionseffekt auf die Lamivudin-Clearance hat. Wenn Viramune in Kombination mit Lamivudin eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Stavudin 30/40 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Stavudin AUC ↔ Stavudin Cmax ↔ Stavudin Cmin§ Nevirapin: Im Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten waren die Spiegel unverändert. Wenn Viramune in Kombination mit Stavudin eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Tenofovir 300 mg 1× täglich (NVP 200 mg 2× tägl.) Die Tenofovir-Spiegel bleiben unverändert. Tenofovir hat keinen Effekt auf die NVP-Spiegel. Wenn Viramune in Kombination mit Tenofovir eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Zalcitabin 0,125-0,25 mg 3× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Zalcitabin AUC ↔ Zalcitabin Cmax ↔ Zalcitabin Cmin§ Wenn Viramune in Kombination mit Zalcitabin eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Zidovudin 100-200 mg 3× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Zidovudin AUC ↓24 (↓69 bis ↑83) Zidovudin Cmax ↓26 (↓84 bis ↑254) Gepaarte Daten legen nahe, dass Zidovudin die Pharmakokinetik von Nevirapin nicht beeinflusst. Wenn Viramune in Kombination mit Zidovudin eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
- +Didanosin100-150 mg Didanosin AUC ↔Didanosin Wenn Viramune in Kombination mit Didanosin
- +2× tägl.(NVP 200 mg Cmax ↔Didanosin Cmin§ eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +1× tägl. × 14 Tage; erforderlich.
- +200 mg 2× tägl. ×
- +14 Tage)
- +Lamivudin150 mg 2× Keine Unterschiede Wenn Viramune in Kombination mit Lamivudin
- +tägl.(NVP 200 mg 2× bezüglich der scheinbaren eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +tägl.) Clearance oder des erforderlich.
- + Verteilungsvolumens von
- + Lamivudin, was nahe legt,
- + dass Nevirapin keinen
- + Induktionseffekt auf die
- + Lamivudin-Clearance hat.
- +Stavudin30/40 mg 2× Stavudin AUC ↔Stavudin Wenn Viramune in Kombination mit Stavudin
- +tägl.(NVP 200 mg 1× Cmax ↔Stavudin Cmin§Nevira eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +tägl. × 14 Tage; pin:Im Vergleich mit erforderlich.
- +200 mg 2× tägl. × früher erhobenen
- +14 Tage) Kontrollwerten waren die
- + Spiegel unverändert.
- +Tenofovir300 mg 1× Die Tenofovir-Spiegel Wenn Viramune in Kombination mit Tenofovir
- +täglich(NVP 200 mg bleiben unverändert. eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +2× tägl.) Tenofovir hat keinen erforderlich.
- + Effekt auf die NVP-Spiegel
- + .
- +Zalcitabin0,125-0,25 Zalcitabin AUC ↔Zalcitabin Wenn Viramune in Kombination mit Zalcitabin
- + mg 3× tägl.(NVP Cmax ↔Zalcitabin Cmin§ eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +200 mg 1× tägl. × erforderlich.
- +14 Tage; 200 mg 2×
- +tägl. × 14 Tage)
- +Zidovudin100-200 mg Zidovudin AUC ↓24 (↓69 Wenn Viramune in Kombination mit Zidovudin
- +3× tägl.(NVP 200 mg bis ↑83)Zidovudin Cmax eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +1× tägl. × 14 Tage; ↓26 (↓84 bis ↑254)Gepaarte erforderlich.
- +200 mg 2× tägl. × Daten legen nahe, dass
- +14 Tage) Zidovudin die Pharmakokine
- + tik von Nevirapin nicht
- + beeinflusst.
-Efavirenz 600 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 400 mg 1× tägl. × 14 Tage) Efavirenz AUC ↓28 (↓34 bis ↓14)a Efavirenz Cmax ↓12 (↓23 bis ↑1)a Efavirenz Cmin ↓32 (↓35 bis ↓19)a Die gleichzeitige Anwendung von Efavirenz und Viramune wird nicht empfohlen, da diese zu einem höheren Risiko für das Auftreten von unerwünschten Wirkungen führen kann (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Überdies führt die gleichzeitige Verabreichung gegenüber einem der NNRTI alleine zu keiner Verbesserung der Wirksamkeit. In Kombination mit Efavirenz zeigte Viramune in vitro eine stark antagonistische anti-HIV-1 Wirkung (siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Efavirenz600 mg 1× Efavirenz AUC ↓28 (↓34 Die gleichzeitige Anwendung von Efavirenz und
- +tägl.(NVP 200 mg 1× bis ↓14)aEfavirenz Cmax Viramune wird nicht empfohlen, da diese zu einem
- +tägl. × 14 Tage; ↓12 (↓23 bis ↑1)aEfavirenz höheren Risiko für das Auftreten von
- +400 mg 1× tägl. × Cmin ↓32 (↓35 bis ↓19)a unerwünschten Wirkungen führen kann (siehe auch
- +14 Tage) "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- + Überdies führt die gleichzeitige Verabreichung
- + gegenüber einem der NNRTI alleine zu keiner
- + Verbesserung der Wirksamkeit. In Kombination mit
- + Efavirenz zeigte Viramune in vitro eine stark
- + antagonistische anti-HIV-1 Wirkung (siehe auch
- + "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg 1× tägl. 400/100 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Atazanavir 300/100 mg: Atazanavir AUC ↓42 (↓52 bis ↓29)a Atazanavir Cmax ↓28 (↓40 bis ↓14)a Atazanavir Cmin ↓72 (↓80 bis ↓60)a Atazanavir 400/100 mg Atazanavir AUC ↓19 (↓35 bis ↑2)a Atazanavir Cmax ↔ Atazanavir Cmin ↓59 (↓73 bis ↓40)a (verglichen mit 300/100 mg ohne NVP) Nevirapin AUC ↑25 (↑17 bis ↑34)a Nevirapin Cmax ↑17 (↑9 bis↑25)a Nevirapin Cmin ↑32 (↑22 bis ↑43)a Wenn Atazanavir in Kombination mit Viramune eingenommen wird, sollte die Dosis von 400 mg Atazanavir zusammen mit niedrig dosiertem Ritonavir 100 mg betragen.
-Darunavir/Ritonavir 400/100 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Darunavir AUC ↔ Darunavir Cmin ↔ Nevirapin AUC ↑27 Nevirapin Cmin ↑47 Darunavir/Ritonavir erhöht die Plasmakonzentrationen von Nevirapin infolge einer CYP3A4-Hemmung. Da der Unterschied als nicht klinisch relevant betrachtet wird, kann Darunavir zusammen mit Viramune in Kombination mit 100 mg Ritonavir ohne Dosisanpassungen angewendet werden.
-Fosamprenavir 1400 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Amprenavir AUC ↓33 (↓45 bis ↓20)a Amprenavir Cmax ↓25 (↓37 bis ↓11)a Amprenavir Cmin ↓35 (↓51 bis ↓15)a Nevirapin AUC ↑29 (↑19 bis ↑40)a Nevirapin Cmax ↑25 (↑14 bis ↑37)a Nevirapin Cmin ↑34 (↑21 bis ↑49)a Viramune sollte nicht zusammen mit Fosamprenavir verabreicht werden, wenn dieses nicht mit Ritonavir kombiniert wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Fosamprenavir/Ritonavir 700/100 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Amprenavir AUC: nicht signifikant verändert Amprenavir Cmax nicht signifikant verändert Amprenavir Cmin ↓19 (↓32 bis ↓5)a Nevirapin AUC ↑14 (↑5 bis ↑24)a Nevirapin Cmax ↑13 (↑3 bis ↑24)a Nevirapin Cmin ↑22 (↑10 bis ↑35)a Wenn Viramune zusammen mit 700/100 mg Fosamprenavir/Ritonavir zweimal täglich eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Indinavir 800 mg alle 8 Stunden (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Indinavir AUC ↓31 (↓64 bis ↑30) Indinavir Cmax ↓15 (↓53 bis ↑55) Indinavir Cmin ↓44 (↓77 bis ↑39) Keine klinisch relevante Veränderung der Nevirapin-Plasmaspiegel nachgewiesen. Es wurden keine endgültigen klinischen Schlussfolgerungen hinsichtlich der möglichen Auswirkungen einer gleichzeitigen Anwendung von Viramune und Indinavir erzielt. Eine Dosiserhöhung von Indinavir auf 1000 mg alle acht Stunden sollte erwogen werden, wenn Indinavir zusammen mit Viramune, 200 mg zweimal täglich, gegeben wird. Es liegen derzeit jedoch keine Ergebnisse vor, die belegen, dass sich die antiretrovirale Kurz- oder Langzeitwirkung von 1000 mg Indinavir alle acht Stunden plus 200 mg Viramune zweimal täglich von der antiretroviralen Wirkung von Indinavir in einer Dosierung von 800 mg alle acht Stunden und 200 mg Viramune zweimal täglich unterscheidet. Heutzutage wird Indinavir gewöhnlich zusammen mit RTV angewendet. Es liegen begrenzte klinische Daten zur Interaktion von Viramune mit Indinavir/Ritonavir vor.
-Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Lopinavir AUC ↓27 Lopinavir Cmax ↓19 Lopinavir Cmin ↓46 Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung nicht vollständig untersucht wurde, wird eine Erhöhung der Dosis auf 533/133 mg Lopinavir/Ritonavir (4 Kapseln) zweimal täglich mit einer Mahlzeit in Kombination mit Nevirapin empfohlen.
-Nelfinavir 750 mg 3× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Nelfinavir: keine klinisch relevanten Änderungen der pharmakokinetischen Parameter von Nelfinavir nach der zusätzlichen Gabe von Nevirapin. Gesamtexposition von Nelfinavir plus dem Metaboliten AG1402: AUC ↓20 (↓72 bis ↑128) Cmax ↓12 (↓61 bis ↑100) Cmin ↓35 (↓90 bis ↑316) Nevirapin: Im Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten waren die Spiegel unverändert. Wenn Viramune in Kombination mit Nelfinavir eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Ritonavir 600 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Die gleichzeitige Anwendung führt zu keiner klinisch relevanten Änderung der Plasmaspiegel von Ritonavir oder Nevirapin. Ritonavir AUC ↔ Ritonavir Cmax ↔ Ritonavir Cmin ↔ Wenn Viramune in Kombination mit Ritonavir eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Saquinavir 600 mg 3× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 21 Tage) Saquinavir AUC ↓38 (↓47 bis ↓11)a Saquinavir Cmax ↓32 (↓44 bis ↓6)a Saquinavir Cmin§ Viramune sollte nicht zusammen mit Saquinavir verabreicht werden, wenn es nicht mit Ritonavir kombiniert wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Saquinavir/Ritonavir Die begrenzten erhältlichen Daten mit Ritonavir geboosterten Saquinavir Weichgelatinekapseln lassen keine klinisch relevanten Interaktionen zwischen mit Ritonavir geboostertem Saquinavir und Nevirapin erwarten. Wenn Viramune mit Saquinavir in Kombination mit Ritonavir angewendet wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
-Tipranavir/Ritonavir 500/200 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 2× tägl.) Es wurden keine spezifischen Interaktionsstudien durchgeführt. Die aus einer Phase IIa-Studie an HIV-infizierten Patienten verfügbaren begrenzten Daten haben eine klinisch nicht signifikante 20%ige Reduktion der TPV Cmin gezeigt. Eine signifikante Interaktion zwischen Nevirapin und Tipranavir in Kombination mit niedrig dosiertem Ritonavir ist nicht zu erwarten. Wenn Viramune mit Tipranavir in Kombination mit Ritonavir angewendet wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
- +Atazanavir/Ritonavir Atazanavir 300/100 Wenn Atazanavir in Kombination mit Viramune
- +300/100 mg 1× mg:Atazanavir AUC ↓42 eingenommen wird, sollte die Dosis von 400 mg
- +tägl.400/100 mg 1× (↓52 bis ↓29)aAtazanavir Atazanavir zusammen mit niedrig dosiertem
- +tägl.(NVP 200 mg 2× Cmax ↓28 (↓40 bis Ritonavir 100 mg betragen.
- +tägl.) ↓14)aAtazanavir Cmin ↓72
- + (↓80 bis ↓60)aAtazanavir
- + 400/100 mgAtazanavir AUC
- + ↓19 (↓35 bis ↑2)aAtazanavi
- + r Cmax ↔Atazanavir Cmin
- + ↓59 (↓73 bis ↓40)a(verglic
- + hen mit 300/100 mg ohne
- + NVP)Nevirapin AUC ↑25
- + (↑17 bis ↑34)aNevirapin
- + Cmax ↑17 (↑9 bis↑25)aNevir
- + apin Cmin ↑32 (↑22 bis
- + ↑43)a
- +Darunavir/Ritonavir4 Darunavir AUC ↔Darunavir Darunavir/Ritonavir erhöht die Plasmakonzentration
- +00/100 mg 2× tägl.(N Cmin ↔Nevirapin AUC en von Nevirapin infolge einer CYP3A4-Hemmung. Da
- +VP 200 mg 2× tägl.) ↑27Nevirapin Cmin ↑47 der Unterschied als nicht klinisch relevant
- + betrachtet wird, kann Darunavir zusammen mit
- + Viramune in Kombination mit 100 mg Ritonavir ohne
- + Dosisanpassungen angewendet werden.
- +Fosamprenavir1400 Amprenavir AUC ↓33 (↓45 Viramune sollte nicht zusammen mit Fosamprenavir
- +mg 2× tägl.(NVP 200 bis ↓20)aAmprenavir Cmax verabreicht werden, wenn dieses nicht mit
- +mg 2× tägl.) ↓25 (↓37 bis ↓11)aAmprenav Ritonavir kombiniert wird (siehe "Warnhinweise
- + ir Cmin ↓35 (↓51 bis und Vorsichtsmassnahmen" ).
- + ↓15)aNevirapin AUC ↑29
- + (↑19 bis ↑40)aNevirapin
- + Cmax ↑25 (↑14 bis
- + ↑37)aNevirapin Cmin ↑34
- + (↑21 bis ↑49)a
- +Fosamprenavir/Ritona Amprenavir AUC: nicht Wenn Viramune zusammen mit 700/100 mg
- +vir700/100 mg 2× signifikant verändertAmpre Fosamprenavir/Ritonavir zweimal täglich
- +tägl.(NVP 200 mg 2× navir Cmax nicht eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +tägl.) signifikant verändertAmpre erforderlich.
- + navir Cmin ↓19 (↓32 bis
- + ↓5)aNevirapin AUC ↑14 (↑5
- + bis ↑24)aNevirapin Cmax
- + ↑13 (↑3 bis ↑24)aNevirapin
- + Cmin ↑22 (↑10 bis ↑35)a
- +Indinavir800 mg Indinavir AUC ↓31 (↓64 Es wurden keine endgültigen klinischen
- +alle 8 Stunden(NVP bis ↑30)Indinavir Cmax Schlussfolgerungen hinsichtlich der möglichen
- +200 mg 1× tägl. × ↓15 (↓53 bis ↑55)Indinavir Auswirkungen einer gleichzeitigen Anwendung von
- +14 Tage; 200 mg 2× Cmin ↓44 (↓77 bis Viramune und Indinavir erzielt. Eine
- +tägl. × 14 Tage) ↑39)Keine klinisch Dosiserhöhung von Indinavir auf 1000 mg alle acht
- + relevante Veränderung der Stunden sollte erwogen werden, wenn Indinavir
- + Nevirapin-Plasmaspiegel zusammen mit Viramune, 200 mg zweimal täglich,
- + nachgewiesen. gegeben wird. Es liegen derzeit jedoch keine
- + Ergebnisse vor, die belegen, dass sich die
- + antiretrovirale Kurz- oder Langzeitwirkung von
- + 1000 mg Indinavir alle acht Stunden plus 200 mg
- + Viramune zweimal täglich von der antiretroviralen
- + Wirkung von Indinavir in einer Dosierung von 800
- + mg alle acht Stunden und 200 mg Viramune zweimal
- + täglich unterscheidet.Heutzutage wird Indinavir
- + gewöhnlich zusammen mit RTV angewendet. Es liegen
- + begrenzte klinische Daten zur Interaktion von
- + Viramune mit Indinavir/Ritonavir vor.
- +Lopinavir/Ritonavir4 Lopinavir AUC ↓27 Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung
- +00/100 mg 2× tägl.(N Lopinavir Cmax ↓19Lopinavi nicht vollständig untersucht wurde, wird eine
- +VP 200 mg 2× tägl.) r Cmin ↓46 Erhöhung der Dosis auf 533/133 mg
- + Lopinavir/Ritonavir (4 Kapseln) zweimal täglich
- + mit einer Mahlzeit in Kombination mit Nevirapin
- + empfohlen.
- +Nelfinavir750 mg 3× Nelfinavir: keine Wenn Viramune in Kombination mit Nelfinavir
- +tägl.(NVP 200 mg 1× klinisch relevanten eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +tägl. × 14 Tage; Änderungen der pharmakokin erforderlich.
- +200 mg 2× tägl. × etischen Parameter von
- +14 Tage) Nelfinavir nach der
- + zusätzlichen Gabe von
- + Nevirapin.Gesamtexposition
- + von Nelfinavir plus dem
- + Metaboliten AG1402:AUC
- + ↓20 (↓72 bis ↑128)Cmax
- + ↓12 (↓61 bis ↑100)Cmin
- + ↓35 (↓90 bis ↑316)Nevirapi
- + n: Im Vergleich mit
- + früher erhobenen
- + Kontrollwerten waren die
- + Spiegel unverändert.
- +Ritonavir600 mg 2× Die gleichzeitige Wenn Viramune in Kombination mit Ritonavir
- +tägl.(NVP 200 mg 1× Anwendung führt zu keiner eingenommen wird, sind keine Dosisanpassungen
- +tägl. × 14 Tage; klinisch relevanten erforderlich.
- +200 mg 2× tägl. × Änderung der Plasmaspiegel
- +14 Tage) von Ritonavir oder
- + Nevirapin.Ritonavir AUC
- + ↔Ritonavir Cmax ↔Ritonavir
- + Cmin ↔
- +Saquinavir600 mg 3× Saquinavir AUC ↓38 (↓47 Viramune sollte nicht zusammen mit Saquinavir
- +tägl.(NVP 200 mg 1× bis ↓11)aSaquinavir Cmax verabreicht werden, wenn es nicht mit Ritonavir
- +tägl. × 14 Tage; ↓32 (↓44 bis ↓6)aSaquinavi kombiniert wird (siehe "Warnhinweise und
- +200 mg 2× tägl. × r Cmin§ Vorsichtsmassnahmen" ).
- +21 Tage)
- +Saquinavir/Ritonavir Die begrenzten erhältliche Wenn Viramune mit Saquinavir in Kombination mit
- + n Daten mit Ritonavir Ritonavir angewendet wird, sind keine
- + geboosterten Saquinavir Dosisanpassungen erforderlich.
- + Weichgelatinekapseln
- + lassen keine klinisch
- + relevanten Interaktionen
- + zwischen mit Ritonavir
- + geboostertem Saquinavir
- + und Nevirapin erwarten.
- +Tipranavir/Ritonavir Es wurden keine spezifisch Wenn Viramune mit Tipranavir in Kombination mit
- +500/200 mg 2× en Interaktionsstudien Ritonavir angewendet wird, sind keine
- +tägl.(NVP 200 mg 2× durchgeführt. Die aus Dosisanpassungen erforderlich.
- +tägl.) einer Phase IIa-Studie an
- + HIV-infizierten Patienten
- + verfügbaren begrenzten
- + Daten haben eine klinisch
- + nicht signifikante 20%ige
- + Reduktion der TPV Cmin
- + gezeigt. Eine signifikante
- + Interaktion zwischen
- + Nevirapin und Tipranavir
- + in Kombination mit
- + niedrig dosiertem
- + Ritonavir ist nicht zu
- + erwarten.
-Enfuvirtide Klinisch signifikante pharmakokinetische Interaktionen mit Enfuvirtide in Kombination mit durch CYP450-Enzyme metabolisierte Arzneimitteln sind nicht zu erwarten. Aufgrund des Stoffwechselwegs von Enfuvirtide ist keine Interaktion zu erwarten. Eine Dosisanpassung wird deshalb nicht empfohlen, wenn Enfuvirtide zusammen mit Viramune angewendet wird.
-Maraviroc 300 mg Einmalgabe (NVP 200 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC ↔ Maraviroc Cmax ↑ Im Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten. Nevirapin-Konzentrationen sind nicht gemessen worden. Ein Effekt wird nicht erwartet. Der Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten liegt nahe, dass Maraviroc 300 mg zweimal täglich zusammen mit Viramune ohne Dosisanpassung verabreicht werden kann.
- +Enfuvirtide Klinisch signifikante Aufgrund des Stoffwechselwegs von Enfuvirtide ist
- + pharmakokinetische keine Interaktion zu erwarten. Eine
- + Interaktionen mit Dosisanpassung wird deshalb nicht empfohlen, wenn
- + Enfuvirtide in Kombination Enfuvirtide zusammen mit Viramune angewendet wird.
- + mit durch CYP450-Enzyme
- + metabolisierte Arzneimitte
- + ln sind nicht zu erwarten.
- +Maraviroc300 mg Maraviroc AUC ↔Maraviroc Der Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten
- +Einmalgabe(NVP 200 Cmax ↑Im Vergleich mit liegt nahe, dass Maraviroc 300 mg zweimal täglich
- +mg 2× tägl.) früher erhobenen zusammen mit Viramune ohne Dosisanpassung
- + Kontrollwerten. Nevirapin- verabreicht werden kann.
- + Konzentrationen sind
- + nicht gemessen worden.
- + Ein Effekt wird nicht
- + erwartet.
- +
-Raltegravir Keine klinischen Daten erhältlich. Aufgrund des Stoffwechselwegs von Raltegravir ist keine Interaktion zu erwarten. Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen, wenn Raltegravir zusammen mit Viramune angewendet wird.
- +Raltegravir Keine klinischen Daten Aufgrund des Stoffwechselwegs von Raltegravir ist
- + erhältlich. keine Interaktion zu erwarten. Eine
- + Dosisanpassung wird nicht empfohlen, wenn
- + Raltegravir zusammen mit Viramune angewendet wird.
-Clarithromycin 500 mg 2× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Clarithromycin AUC ↓31 (↓57 bis ↑9) Clarithromycin Cmin ↓56 (↓92 bis ↑126) Metabolit 14-OH-Clarithromycin AUC ↑42 (↓41 bis ↑242) Metabolit 14-OH-Clarithromycin Cmax ↑47 (↓39 bis ↑255) Nevirapin AUC ↑26 Nevirapin Cmax ↑24 Nevirapin Cmin ↑28 Im Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten. Wenn Clarithromycin zusammen mit Viramune eingenommen wird, werden für beide Arzneimittel keine Dosisanpassung empfohlen. Trotzdem wird eine engmaschige Überwachung von Leberveränderungen empfohlen. Bei der Behandlung von Patienten mit dem intrazellulären Mycobacterium avium Komplex ist jedoch eine alternative Therapie anstelle von Clarithromycin in Betracht zu ziehen, da der aktive Metabolit in diesem Fall nicht wirksam ist.
-Rifabutin 150 oder 300 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Rifabutin AUC ↑17 (↓53 bis ↑191) Rifabutin Cmax ↑28 (↓44 bis ↑195) Metabolit 25-O-Desacetylrifabutin AUC ↑24% (↓83 bis ↑787) Metabolit 25-O-Desacetylrifabutin Cmax ↑29% (↓67 bis ↑400). Im Vergleich mit früher erhobenen pharmakokinetischen Daten wurde ein klinisch nicht relevanter Anstieg der scheinbaren Clearance von Nevirapin (um 9%) berichtet. Wenn Rifabutin zusammen mit Viramune eingenommen wird, wird keine Dosisanpassung empfohlen. Wegen der hohen interindividuellen Variabilität kann es bei einigen Patienten zu einem beträchtlichen Anstieg der Rifabutin-Exposition und einem daraus resultierenden erhöhten Risiko einer Rifabutin-Toxizität kommen. Die gleichzeitige Anwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen.
-Rifampicin 600 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Rifampicin Cmax und AUC: keine signifikante Veränderung. Nevirapin AUC ↓58 Nevirapin Cmax ↓50 Nevirapin Cmin ↓68 Im Vergleich mit früher erhobenen Daten. Viramune und Rifampicin sollten nicht in Kombination verwendet werden. Es bestehen begrenzte klinische Daten über eine Anpassung der Dosis von Viramune, wenn es zusammen mit Rifampicin eingenommen wird (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Für die Behandlung von Patienten, die eine Viramune-Therapie erhalten und gleichzeitig mit Tuberkulose infiziert sind, sollten Ärzte die Anwendung von Rifabutin in Betracht ziehen.
- +Clarithromycin500 Clarithromycin AUC ↓31 Wenn Clarithromycin zusammen mit Viramune
- +mg 2× tägl.(NVP 200 (↓57 bis ↑9)Clarithromycin eingenommen wird, werden für beide Arzneimittel
- +mg 1× tägl. × 14 Cmin ↓56 (↓92 bis keine Dosisanpassung empfohlen. Trotzdem wird
- +Tage; 200 mg 2× ↑126)Metabolit 14-OH-Clari eine engmaschige Überwachung von
- +tägl. × 14 Tage) thromycin AUC ↑42 (↓41 Leberveränderungen empfohlen. Bei der Behandlung
- + bis ↑242)Metabolit von Patienten mit dem intrazellulären
- + 14-OH-Clarithromycin Cmax Mycobacterium avium Komplex ist jedoch eine
- + ↑47 (↓39 bis ↑255)Nevirapi alternative Therapie anstelle von Clarithromycin
- + n AUC ↑26Nevirapin Cmax in Betracht zu ziehen, da der aktive Metabolit in
- + ↑24Nevirapin Cmin ↑28Im diesem Fall nicht wirksam ist.
- + Vergleich mit früher
- + erhobenen Kontrollwerten.
- +Rifabutin150 oder Rifabutin AUC ↑17 (↓53 Wenn Rifabutin zusammen mit Viramune eingenommen
- +300 mg 1× tägl.(NVP bis ↑191)Rifabutin Cmax wird, wird keine Dosisanpassung empfohlen. Wegen
- +200 mg 1× tägl. × ↑28 (↓44 bis ↑195)Metaboli der hohen interindividuellen Variabilität kann es
- +14 Tage; 200 mg 2× t 25-O-Desacetylrifabutin bei einigen Patienten zu einem beträchtlichen
- +tägl. × 14 Tage) AUC ↑24% (↓83 bis Anstieg der Rifabutin-Exposition und einem daraus
- + ↑787)Metabolit 25-O-Desace resultierenden erhöhten Risiko einer
- + tylrifabutin Cmax ↑29% Rifabutin-Toxizität kommen. Die gleichzeitige
- + (↓67 bis ↑400).Im Anwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen.
- + Vergleich mit früher
- + erhobenen pharmakokinetisc
- + hen Daten wurde ein
- + klinisch nicht relevanter
- + Anstieg der scheinbaren
- + Clearance von Nevirapin
- + (um 9%) berichtet.
- +Rifampicin600 mg 1× Rifampicin Cmax und AUC: Viramune und Rifampicin sollten nicht in
- +tägl.(NVP 200 mg 1× keine signifikante Kombination verwendet werden.Es bestehen
- +tägl. × 14 Tage; Veränderung.Nevirapin AUC begrenzte klinische Daten über eine Anpassung der
- +200 mg 2× tägl. × ↓58Nevirapin Cmax Dosis von Viramune, wenn es zusammen mit
- +14 Tage) ↓50Nevirapin Cmin ↓68Im Rifampicin eingenommen wird (siehe auch
- + Vergleich mit früher "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Für die
- + erhobenen Daten. Behandlung von Patienten, die eine
- + Viramune-Therapie erhalten und gleichzeitig mit
- + Tuberkulose infiziert sind, sollten Ärzte die
- + Anwendung von Rifabutin in Betracht ziehen.
-Fluconazol 200 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Fluconazol AUC ↔ Fluconazol Cmax ↔ Fluconazol Cmin ↔ Nevirapin-Exposition: ↑100% im Vergleich mit früher erhobenen Daten, wo Nevirapin allein verabreicht wurde. Wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden, sollte dies wegen der höheren Viramune-Exposition mit Vorsicht erfolgen und die Patienten sollten engmaschig überwacht werden.
-Itraconazol 200 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl.) Itraconazol AUC ↓61 Itraconazol Cmax ↓38 Itraconazol Cmin ↓87 Es bestehen keine signifikanten Unterschiede in den pharmakokinetischen Parametern von Nevirapin. Wenn Viramune in Kombination mit Itraconazol angewendet wird, sollte für Itraconazol eine Dosisanpassung in Betracht gezogen werden.
-Ketoconazol 400 mg 1× tägl. (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) Ketoconazol AUC ↓72 (↓95 bis ↑101) Ketoconazol Cmax ↓44 (↓86 bis ↑158) Nevirapin-Plasmaspiegel: ↑15-28% im Vergleich mit früher erhobenen Kontrollwerten. Ketoconazol und Viramune sollten nicht gleichzeitig angewendet werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Fluconazol200 mg 1× Fluconazol AUC ↔Fluconazol Wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen
- +tägl.(NVP 200 mg 1× Cmax ↔Fluconazol Cmin werden, sollte dies wegen der höheren
- +tägl. × 14 Tage; ↔Nevirapin-Exposition: Viramune-Exposition mit Vorsicht erfolgen und die
- +200 mg 2× tägl. × ↑100% im Vergleich mit Patienten sollten engmaschig überwacht werden.
- +14 Tage) früher erhobenen Daten,
- + wo Nevirapin allein
- + verabreicht wurde.
- +Itraconazol200 mg Itraconazol AUC ↓61Itracon Wenn Viramune in Kombination mit Itraconazol
- +1× tägl.(NVP 200 mg azol Cmax ↓38Itraconazol angewendet wird, sollte für Itraconazol eine
- +1× tägl.) Cmin ↓87Es bestehen keine Dosisanpassung in Betracht gezogen werden.
- + signifikanten Unterschiede
- + in den pharmakokinetische
- + n Parametern von
- + Nevirapin.
- +Ketoconazol 400 mg Ketoconazol AUC ↓72 (↓95 Ketoconazol und Viramune sollten nicht
- +1× tägl.(NVP 200 mg bis ↑101)Ketoconazol Cmax gleichzeitig angewendet werden (siehe auch
- +1× tägl. × 14 Tage; ↓44 (↓86 bis ↑158)Nevirapi "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +200 mg 2× tägl. × n-Plasmaspiegel: ↑15-28%
- +14 Tage) im Vergleich mit früher
- + erhobenen Kontrollwerten.
-Cimetidin Nevirapin Cmin ↑7 Begrenzte Daten legen keine Dosisanpassung nahe, wenn Viramune mit Cimetidin angewendet wird.
- +Cimetidin Nevirapin Cmin ↑7 Begrenzte Daten legen keine Dosisanpassung nahe,
- + wenn Viramune mit Cimetidin angewendet wird.
-Warfarin Die Interaktion zwischen Nevirapin und dem Antithrombotikum Warfarin ist komplex. Bei gleichzeitiger Gabe kann es sowohl zur Verlängerung als auch zur Verkürzung der Gerinnungszeit kommen. Der resultierende Effekt der Interaktion kann sich während der ersten Wochen der gleichzeitigen Anwendung oder nach Absetzen von Viramune verändern. Deshalb ist eine engmaschige Überwachung der Gerinnungsparameter erforderlich.
- +Warfarin Die Interaktion zwischen Der resultierende Effekt der Interaktion kann
- + Nevirapin und dem sich während der ersten Wochen der gleichzeitigen
- + Antithrombotikum Warfarin Anwendung oder nach Absetzen von Viramune
- + ist komplex. Bei verändern. Deshalb ist eine engmaschige
- + gleichzeitiger Gabe kann Überwachung der Gerinnungsparameter erforderlich.
- + es sowohl zur Verlängerung
- + als auch zur Verkürzung
- + der Gerinnungszeit kommen.
- +
-Depo-medroxyprogesteron Acetat (DMPA) 150 mg jeden 3. Monat (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) DMPA AUC ↔ DMPA Cmax ↔ DMPA Cmin ↔ Nevirapin AUC ↑20 Nevirapin Cmax ↑20 Wenn Viramune in Kombination mit DMPA angewendet wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich. Die gleichzeitige Verabreichung von Nevirapin veränderte die ovulationshemmende Wirkung von DMPA nicht.
-Ethinylestradiol (EE) 0,035 mg und Norethindron (NET) 1,0 mg (Einmalgabe) (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. × 14 Tage) EE AUC ↓20 (↓57 bis ↑52) EE Cmax ↔ EE Cmin§ NET AUC ↓19 (↓50 bis ↑30) NET Cmax ↓16 (↓49 bis ↑37) NET Cmin§ Orale hormonale Kontrazeptiva dürfen von Frauen, die Viramune einnehmen, nicht als einzige Verhütungsmittel verwendet werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Angemessene Dosen für hormonale Kontrazeptiva (oral oder in anderen Anwendungsformen) mit Ausnahme von DMPA sind in Kombination mit Nevirapin in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit nicht ermittelt worden.
- +Depo-medroxyprogeste DMPA AUC ↔DMPA Cmax ↔DMPA Wenn Viramune in Kombination mit DMPA angewendet
- +ronAcetat (DMPA)150 Cmin ↔Nevirapin AUC wird, sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
- +mg jeden 3. Monat(NV ↑20Nevirapin Cmax ↑20 Die gleichzeitige Verabreichung von Nevirapin
- +P 200 mg 1× tägl. × veränderte die ovulationshemmende Wirkung von
- +14 Tage; 200 mg 2× DMPA nicht.
- +tägl. × 14 Tage)
- +Ethinylestradiol EE AUC ↓20 (↓57 bis Orale hormonale Kontrazeptiva dürfen von Frauen,
- +(EE)0,035 mgundNoret ↑52)EE Cmax ↔EE Cmin§NET die Viramune einnehmen, nicht als einzige
- +hindron (NET) 1,0 AUC ↓19 (↓50 bis ↑30)NET Verhütungsmittel verwendet werden (siehe auch
- +mg (Einmalgabe)(NVP Cmax ↓16 (↓49 bis ↑37)NET "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- +200 mg 1× tägl. × Cmin§ ).Angemessene Dosen für hormonale Kontrazeptiva
- +14 Tage; 200 mg 2× (oral oder in anderen Anwendungsformen) mit
- +tägl. × 14 Tage) Ausnahme von DMPA sind in Kombination mit
- + Nevirapin in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit
- + nicht ermittelt worden.
-Methadon Individuell abgestimmte Dosierung (NVP 200 mg 1× tägl. × 14 Tage; 200 mg 2× tägl. ≥7 Tage) Methadon AUC ↓65 (↓82 bis ↓32) Methadon Cmax ↓50 (↓67 bis ↓25) Bei Patienten, die gleichzeitig mit Viramune und Methadon behandelt wurden, ist von Opiatentzugssyndromen berichtet worden. Patienten unter Methadon, die eine Viramune-Therapie beginnen, sollten auf Entzugssymptome beobachtet werden und die Methadondosis ist entsprechend anzupassen.
-PFLANZLICHE ARZNEIMITTEL
-Johanniskraut (Hypericum perforatum) Nevirapin-Serumkonzentrationen können durch die gleichzeitige Anwendung von pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, verringert werden. Dies geht auf die Induktion von Arzneimittel metabolisierenden Enzymen bzw. Transportproteinen durch Johanniskraut zurück. Johanniskraut enthaltende Präparate sollten nicht mit Viramune kombiniert werden. Falls ein Patient bereits Johanniskraut zu sich nimmt, sind Nevirapin- und möglichst auch Virenkonzentrationen zu überprüfen und die Einnahme von Johanniskraut abzubrechen. Nach dem Absetzen von Johanniskraut können die Nevirapin-Konzentrationen ansteigen. Die Viramune-Dosierung kann bei Bedarf angepasst werden. Die Induktionswirkung kann über mindestens 2 Wochen nach dem Absetzen von Johanniskraut anhalten (siehe auch «Kontraindikationen»).
-
- +MethadonIndividuell Methadon AUC ↓65 (↓82 bis Bei Patienten, die gleichzeitig mit Viramune und
- +abgestimmte Dosierun ↓32)Methadon Cmax ↓50 Methadon behandelt wurden, ist von
- +g(NVP 200 mg 1× (↓67 bis ↓25) Opiatentzugssyndromen berichtet worden. Patienten
- +tägl. × 14 Tage; unter Methadon, die eine Viramune-Therapie
- +200 mg 2× tägl. ≥7 beginnen, sollten auf Entzugssymptome beobachtet
- +Tage) werden und die Methadondosis ist entsprechend
- + anzupassen.
- +PFLANZLICHE ARZNEIMI
- +TTEL
- +Johanniskraut Nevirapin-Serumkonzentrati Johanniskraut enthaltende Präparate sollten nicht
- +(Hypericum perforatu onen können durch die mit Viramune kombiniert werden. Falls ein Patient
- +m) gleichzeitige Anwendung bereits Johanniskraut zu sich nimmt, sind
- + von pflanzlichen Nevirapin- und möglichst auch Virenkonzentrationen
- + Zubereitungen, die zu überprüfen und die Einnahme von Johanniskraut
- + Johanniskraut (Hypericum abzubrechen. Nach dem Absetzen von Johanniskraut
- + perforatum) enthalten, können die Nevirapin-Konzentrationen ansteigen.
- + verringert werden. Dies Die Viramune-Dosierung kann bei Bedarf angepasst
- + geht auf die Induktion werden. Die Induktionswirkung kann über
- + von Arzneimittel mindestens 2 Wochen nach dem Absetzen von
- + metabolisierenden Enzymen Johanniskraut anhalten (siehe auch
- + bzw. Transportproteinen "Kontraindikationen" ).
- + durch Johanniskraut
- + zurück.
- +
- +
-Die gleichzeitige Anwendung von Nevirapin und Elvitegravir in Kombination mit Cobicistat sowie von Nevirapin und NNRTIs wird nicht empfohlen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Nevirapin und Elvitegravir in Kombination mit Cobicistat sowie von Nevirapin und NNRTIs wird nicht empfohlen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Daten aus dem amerikanischen Antiretroviral Pregnancy Registry (1171 Nevirapin-Expositionen im ersten bzw. 1529 im zweiten/dritten Trimenon) vom Juni 2021 bei schwangeren Frauen zeigten weder eine erhöhte Malformationsrate noch eine fötale bzw. neonatale Toxizität. Es liegen jedoch keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei schwangeren Frauen vor. In reproduktionstoxikologischen Studien konnte keine teratogenen Wirkungen nachgewiesen werden. Das Präparat sollte während der Schwangerschaft mit Vorsicht angewendet werden.
- +Daten aus dem amerikanischen Antiretroviral Pregnancy Registry (1171 Nevirapin-Expositionen im ersten bzw. 1529 im zweiten/dritten Trimenon) vom Juni 2021 bei schwangeren Frauen zeigten weder eine erhöhte Malformationsrate noch eine fötale bzw. neonatale Toxizität. Es liegen jedoch keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei schwangeren Frauen vor. In reproduktionstoxikologischen Studien konnte keine teratogenen Wirkungen nachgewiesen werden. Das Präparat sollte während der Schwangerschaft mit Vorsicht angewendet werden.
-Die ersten 18 Behandlungswochen sind ein kritischer Zeitraum, währenddessen engmaschige Überwachung erforderlich ist (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die ersten 18 Behandlungswochen sind ein kritischer Zeitraum, währenddessen engmaschige Überwachung erforderlich ist (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Mehrzahl der schwerwiegenden Hautausschläge trat innerhalb der ersten 6 Behandlungswochen auf; bei einigen war eine stationäre Aufnahme und bei einem Patienten eine chirurgische Intervention erforderlich.
-In Studie 1100.1486 (VERxVE) erhielten antiretroviral nicht vorbehandelte (ARTnaive) Patienten 14 Tage lang einmal täglich eine Einleitungsdosis von Viramune Tabletten zu 200 mg (n=1068). Anschliessend wurden sie randomisiert und erhielten entweder zweimal täglich Viramune Tabletten zu 200 mg oder einmal täglich Viramune Retardtabletten zu 400 mg. Als Basistherapie erhielten alle Patienten Tenofovir + Emtricitabin.
- +Die Mehrzahl der schwerwiegenden Hautausschläge trat innerhalb der ersten 6 Behandlungswochen auf; bei einigen war eine stationäre Aufnahme und bei einem Patienten eine chirurgische Intervention erforderlich.
- +In Studie 1100.1486 (VERxVE) erhielten antiretroviral nicht vorbehandelte (ARTnaive) Patienten 14 Tage lang einmal täglich eine Einleitungsdosis von Viramune Tabletten zu 200 mg (n=1068). Anschliessend wurden sie randomisiert und erhielten entweder zweimal täglich Viramune Tabletten zu 200 mg oder einmal täglich Viramune Retardtabletten zu 400 mg. Als Basistherapie erhielten alle Patienten Tenofovir + Emtricitabin.
-In Studie 1100.1526 (TRANxITION) wurden Patienten, die mindestens 18 Wochen lang zweimal täglich mit Viramune Tabletten zu 200 mg behandelt worden waren, randomisiert und erhielten entweder einmal täglich Viramune Retardtabletten zu 400 mg (n=295) oder weiterhin Viramune Tabletten (n=148). In dieser Studie wurden in keiner Behandlungsgruppe Hautausschläge des Schweregrads 3 oder 4 beobachtet.
- +In Studie 1100.1526 (TRANxITION) wurden Patienten, die mindestens 18 Wochen lang zweimal täglich mit Viramune Tabletten zu 200 mg behandelt worden waren, randomisiert und erhielten entweder einmal täglich Viramune Retardtabletten zu 400 mg (n=295) oder weiterhin Viramune Tabletten (n=148). In dieser Studie wurden in keiner Behandlungsgruppe Hautausschläge des Schweregrads 3 oder 4 beobachtet.
-Unter Viramune Tabletten wurden erhöhte Leberwerte (ASAT, ALAT, gamma-GT, Gesamtbilirubin und alkalische Phosphatase) beobachtet, in einigen Fällen bereits in den ersten Behandlungswochen. Meistens handelt es sich um asymptomatische Anstiege des gamma-GT-Spiegels. Es wurden auch Fälle von Hepatitis (isoliert oder mit Hautausschlag und/oder zusätzlichen körperlichen Symptomen), Ikterus und etliche Fälle von schwerer oder lebensbedrohender Hepatotoxizität, inklusive einzelner Fälle von fulminanter Hepatitis mit tödlichem Ausgang, beobachtet. In einer klinischen Studie war das Risiko für hepatische Ereignisse bei Patienten, die Viramune Tabletten 1 Jahr erhielten, circa doppelt so gross wie bei der Kontrollgruppe.
-In Studie 1100.1486 (VERxVE) erhielten therapienaive Patienten 14 Tage lang einmal täglich eine Einleitungsdosis von Viramune Tabletten zu 200 mg; anschliessend wurden sie randomisiert und entweder zweimal täglich mit Viramune Tabletten zu 200 mg oder einmal täglich mit Viramune Retardtabletten zu 400 mg behandelt. Als Basistherapie erhielten alle Patienten Tenofovir + Emtricitabin. Ein Aufnahmekriterium war eine CD4-Zellzahl unter 250 Zellen/mm3 (Frauen) bzw. unter 400 Zellen/mm3 (Männer). Die Inzidenz symptomatischer Leberkomplikationen während der Einleitungsphase war 0,5%. Nach der Einleitungsphase betrug die Inzidenz symptomatischer Leberkomplikationen mit Viramune Tabletten 2,4% und mit Viramune Retardtabletten 1,6%.
- +Unter Viramune Tabletten wurden erhöhte Leberwerte (ASAT, ALAT, gamma-GT, Gesamtbilirubin und alkalische Phosphatase) beobachtet, in einigen Fällen bereits in den ersten Behandlungswochen. Meistens handelt es sich um asymptomatische Anstiege des gamma-GT-Spiegels. Es wurden auch Fälle von Hepatitis (isoliert oder mit Hautausschlag und/oder zusätzlichen körperlichen Symptomen), Ikterus und etliche Fälle von schwerer oder lebensbedrohender Hepatotoxizität, inklusive einzelner Fälle von fulminanter Hepatitis mit tödlichem Ausgang, beobachtet. In einer klinischen Studie war das Risiko für hepatische Ereignisse bei Patienten, die Viramune Tabletten 1 Jahr erhielten, circa doppelt so gross wie bei der Kontrollgruppe.
- +In Studie 1100.1486 (VERxVE) erhielten therapienaive Patienten 14 Tage lang einmal täglich eine Einleitungsdosis von Viramune Tabletten zu 200 mg; anschliessend wurden sie randomisiert und entweder zweimal täglich mit Viramune Tabletten zu 200 mg oder einmal täglich mit Viramune Retardtabletten zu 400 mg behandelt. Als Basistherapie erhielten alle Patienten Tenofovir + Emtricitabin. Ein Aufnahmekriterium war eine CD4-Zellzahl unter 250 Zellen/mm3 (Frauen) bzw. unter 400 Zellen/mm3 (Männer). Die Inzidenz symptomatischer Leberkomplikationen während der Einleitungsphase war 0,5%. Nach der Einleitungsphase betrug die Inzidenz symptomatischer Leberkomplikationen mit Viramune Tabletten 2,4% und mit Viramune Retardtabletten 1,6%.
-Erhöhte ASAT- oder ALAT-Werte und/oder seropositive Hepatitis-B und/oder -C waren mit einem erhöhten Risiko für hepatische unerwünschte Wirkungen verbunden (sowohl für Patienten unter Viramune Tabletten wie auch für solche unter Placebo). Das Risiko für hepatische Ereignisse war nach einem Jahr Viramune Tabletten-Behandlung weniger als 2% bei Hepatitis-B und/oder -C negativen Patienten. In den ersten 18 Behandlungswochen wird eine intensive und danach eine regelmässige Kontrolle der Leberwerte dringend empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Bei Anstieg der Leberenzymwerte: siehe genaue Anweisungen unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Erhöhte ASAT- oder ALAT-Werte und/oder seropositive Hepatitis-B und/oder -C waren mit einem erhöhten Risiko für hepatische unerwünschte Wirkungen verbunden (sowohl für Patienten unter Viramune Tabletten wie auch für solche unter Placebo). Das Risiko für hepatische Ereignisse war nach einem Jahr Viramune Tabletten-Behandlung weniger als 2% bei Hepatitis-B und/oder -C negativen Patienten. In den ersten 18 Behandlungswochen wird eine intensive und danach eine regelmässige Kontrolle der Leberwerte dringend empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Bei Anstieg der Leberenzymwerte: siehe genaue Anweisungen unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Häufig: Granulozytopenie.
-Gelegentlich: Anämie.
- +Häufig: Granulozytopenie.
- +Gelegentlich: Anämie.
-Häufig: Überempfindlichkeit.
-Gelegentlich: anaphylaktische Reaktion.
-Selten: Reaktion auf das Arzneimittel mit Eosinophilie und systemischen Symptomen.
- +Häufig: Überempfindlichkeit.
- +Gelegentlich: anaphylaktische Reaktion.
- +Selten: Reaktion auf das Arzneimittel mit Eosinophilie und systemischen Symptomen.
-Häufig: Kopfschmerzen.
- +Häufig: Kopfschmerzen.
-Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Diarrhoe.
- +Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Diarrhoe.
-Häufig: Hepatitis (einschliesslich schwere und lebensbedrohliche Leberschädigungen).
-Gelegentlich: Gelbsucht.
-Selten: fulminante Hepatitis (möglicherweise mit tödlichem Ausgang).
- +Häufig: Hepatitis (einschliesslich schwere und lebensbedrohliche Leberschädigungen).
- +Gelegentlich: Gelbsucht.
- +Selten: fulminante Hepatitis (möglicherweise mit tödlichem Ausgang).
-Sehr häufig: Hautausschlag (12.51 %).
-Gelegentlich: Urtikaria, Angioödem, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (möglicherweise mit tödlichem Ausgang).
- +Sehr häufig: Hautausschlag (12.51 %).
- +Gelegentlich: Urtikaria, Angioödem, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (möglicherweise mit tödlichem Ausgang).
-Gelegentlich: Arthralgie, Myalgie.
- +Gelegentlich: Arthralgie, Myalgie.
-Häufig: Müdigkeit, Fieber.
- +Häufig: Müdigkeit, Fieber.
-Häufig: Anstieg der Leberwerte (Alaninaminotransferase, Aspartataminotransferase, Gamma-Glutamyltransferase).
-Gelegentlich: Erhöhter Blutdruck, verminderte Phosphorwerte im Blut.
- +Häufig: Anstieg der Leberwerte (Alaninaminotransferase, Aspartataminotransferase, Gamma-Glutamyltransferase).
- +Gelegentlich: Erhöhter Blutdruck, verminderte Phosphorwerte im Blut.
-Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Nevirapin ist ein «nicht nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Hemmer» (NNRTI) des HIV-1. Nevirapin bindet direkt an die Reverse Transkriptase (RT) in der Nähe des katalytischen Zentrums des Enzyms und blockiert die RNA und DNA-abhängigen Polymerase-Aktivitäten. Nevirapin tritt nicht mit RNS-Matrizen oder Nukleosidtriphosphaten in Konkurrenz, d.h. es kommt nicht zu einer kompetitiven Hemmung. HIV-2-Reverse-Transkiptase und eukaryote DNA-Polymerasen (wie die humanen DNA-Polymerasen α, β, γ oder δ) werden durch Nevirapin nicht gehemmt.
- +Nevirapin ist ein "nicht nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Hemmer" (NNRTI) des HIV-1. Nevirapin bindet direkt an die Reverse Transkriptase (RT) in der Nähe des katalytischen Zentrums des Enzyms und blockiert die RNA und DNA-abhängigen Polymerase-Aktivitäten. Nevirapin tritt nicht mit RNS-Matrizen oder Nukleosidtriphosphaten in Konkurrenz, d.h. es kommt nicht zu einer kompetitiven Hemmung. HIV-2-Reverse-Transkiptase und eukaryote DNA-Polymerasen (wie die humanen DNA-Polymerasen α, β, γ oder δ) werden durch Nevirapin nicht gehemmt.
-Nevirapin wird nach oraler Verabreichung an gesunde Probanden und an HIV-infizierte Erwachsene gut resorbiert (> 90%). Die absolute Bioverfügbarkeit betrug bei 12 gesunden Erwachsenen nach einmaliger Verabreichung einer 50 mg-Tablette 93 ± 9% (Mittelwert ± SD) und nach einmaliger Verabreichung einer oralen Lösung 91 ± 8%. Die maximalen Nevirapin-Konzentrationen im Plasma von 2 ± 0,4 µg/ml (7,5 µM) wurden innerhalb von 4 Stunden nach einmaliger Verabreichung einer 200 mg-Dosis erreicht. Die maximalen Nevirapin-Konzentrationen scheinen nach Mehrfachverabreichung in einem Dosisbereich zwischen 200 und 400 mg/Tag linear anzusteigen. Bei Gabe von 400 mg Nevirapin pro Tag (n = 242) wurden unter Steady-state-Bedingungen stabile minimale Nevirapin-Konzentrationen von 4,5 ± 1,9 µg/ml (17 ± 7 µM) erreicht.
- +Nevirapin wird nach oraler Verabreichung an gesunde Probanden und an HIV-infizierte Erwachsene gut resorbiert (> 90%). Die absolute Bioverfügbarkeit betrug bei 12 gesunden Erwachsenen nach einmaliger Verabreichung einer 50 mg-Tablette 93 ± 9% (Mittelwert ± SD) und nach einmaliger Verabreichung einer oralen Lösung 91 ± 8%. Die maximalen Nevirapin-Konzentrationen im Plasma von 2 ± 0,4 µg/ml (7,5 µM) wurden innerhalb von 4 Stunden nach einmaliger Verabreichung einer 200 mg-Dosis erreicht. Die maximalen Nevirapin-Konzentrationen scheinen nach Mehrfachverabreichung in einem Dosisbereich zwischen 200 und 400 mg/Tag linear anzusteigen. Bei Gabe von 400 mg Nevirapin pro Tag (n = 242) wurden unter Steady-state-Bedingungen stabile minimale Nevirapin-Konzentrationen von 4,5 ± 1,9 µg/ml (17 ± 7 µM) erreicht.
-Bei Verabreichung von Viramune (200 mg) an 24 gesunde Erwachsene (12 Frauen, 12 Männer), entweder mit einem fettreichen Frühstück (857 kcal, 50 g Fett, 53% der Kalorien aus Fett stammend) oder mit einem Antazidum (Magnesiumhydroxid und Kalziumkarbonat), war das Ausmass der Nevirapin-Resorption (AUC) bei verlängerter tmax mit dem unter Nüchternbedingungen vergleichbar. Bei HIV-1-infizierten Patienten (n = 6) wurde die Steady-state-Konzentration (AUC) von Nevirapin durch gleichzeitige Gabe von Didanosin, in einer Formulierung mit einem alkalischen Puffer, nicht signifikant verändert. Nevirapin kann mit und ohne Nahrung, Antazidum oder Didanosin ddI verabreicht werden.
- +Bei Verabreichung von Viramune (200 mg) an 24 gesunde Erwachsene (12 Frauen, 12 Männer), entweder mit einem fettreichen Frühstück (857 kcal, 50 g Fett, 53% der Kalorien aus Fett stammend) oder mit einem Antazidum (Magnesiumhydroxid und Kalziumkarbonat), war das Ausmass der Nevirapin-Resorption (AUC) bei verlängerter tmax mit dem unter Nüchternbedingungen vergleichbar. Bei HIV-1-infizierten Patienten (n = 6) wurde die Steady-state-Konzentration (AUC) von Nevirapin durch gleichzeitige Gabe von Didanosin, in einer Formulierung mit einem alkalischen Puffer, nicht signifikant verändert. Nevirapin kann mit und ohne Nahrung, Antazidum oder Didanosin ddI verabreicht werden.
-Die Pharmakokinetik der Viramune Retardtabletten wurde in einer pharmakokinetischen Studie mit Mehrfachdosierung (Studie 1100.1489) an 24 HIV-1-infizierten Patienten untersucht, die von einer Langzeitbehandlung mit Viramune Tabletten auf Viramune Retardtabletten umgestellt wurden. Die AUC0-24,ss und Cmin,ss von Nevirapin, gemessen nach 19 Tagen Nüchternverabreichung von Viramune Retardtabletten zu 400 mg einmal täglich, betrugen etwa 80% bzw. 90% der AUC0-24,ss- und Cmin,ss-Werte, die bei zweimal täglicher Gabe von Viramune Tabletten zu 200 mg gemessen wurden. Das geometrische Mittel der Cmin,ss von Nevirapin war 2770 ng/ml.
- +Die Pharmakokinetik der Viramune Retardtabletten wurde in einer pharmakokinetischen Studie mit Mehrfachdosierung (Studie 1100.1489) an 24 HIV-1-infizierten Patienten untersucht, die von einer Langzeitbehandlung mit Viramune Tabletten auf Viramune Retardtabletten umgestellt wurden. Die AUC0-24,ss und Cmin,ss von Nevirapin, gemessen nach 19 Tagen Nüchternverabreichung von Viramune Retardtabletten zu 400 mg einmal täglich, betrugen etwa 80% bzw. 90% der AUC0-24,ss- und Cmin,ss-Werte, die bei zweimal täglicher Gabe von Viramune Tabletten zu 200 mg gemessen wurden. Das geometrische Mittel der Cmin,ss von Nevirapin war 2770 ng/ml.
-Nevirapin ist lipophil und liegt bei physiologischem pH hauptsächlich in nichtionisierter Form vor. Nach der intravenösen Verabreichung an gesunde Erwachsene betrug das scheinbare Verteilungsvolumen (Vdss) von Nevirapin 1,21 ± 0,09 l/kg. Dies deutet auf eine umfangreiche Gewebeverteilung von Nevirapin beim Menschen hin. Nevirapin passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über.
-Es wird in einem Konzentrationsbereich von 1 bis 10 µg/ml zu 60% an Plasmaproteine gebunden. Die Nevirapin-Konzentration in humanem Liquor cerebrospinalis (n = 6) betrug 45% (± 5%) der Plasmakonzentration. Dieses Verhältnis entspricht ungefähr der nicht an Plasmaproteine gebundenen Fraktion.
- +Nevirapin ist lipophil und liegt bei physiologischem pH hauptsächlich in nichtionisierter Form vor. Nach der intravenösen Verabreichung an gesunde Erwachsene betrug das scheinbare Verteilungsvolumen (Vdss) von Nevirapin 1,21 ± 0,09 l/kg. Dies deutet auf eine umfangreiche Gewebeverteilung von Nevirapin beim Menschen hin. Nevirapin passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über.
- +Es wird in einem Konzentrationsbereich von 1 bis 10 µg/ml zu 60% an Plasmaproteine gebunden. Die Nevirapin-Konzentration in humanem Liquor cerebrospinalis (n = 6) betrug 45% (± 5%) der Plasmakonzentration. Dieses Verhältnis entspricht ungefähr der nicht an Plasmaproteine gebundenen Fraktion.
-Nach einmaliger Verabreichung von 50 mg 14C-Nevirapin wurden ungefähr 91,4 ± 10,5% der radioaktiv markierten Dosis wiedergefunden. Die Ausscheidung erfolgte vorwiegend renal (Wiederfindungsrate im Urin 81,3 ± 11,1%, in den Faeces 10,1 ± 1,5%) als Glucuronidkonjugate. Die renale Ausscheidung bei der Elimination der Muttersubstanz spielt nur eine untergeordnete Rolle (<3%).
-Nevirapin induziert CYP3A. Diese Autoinduktion führt auch zu einer Abnahme der terminalen Halbwertszeit von Nevirapin im Plasma von ungefähr 45 Stunden (einmalige Gabe) auf ungefähr 25 bis 30 Stunden nach Mehrfachverabreichung (200 bis 400 mg/Tag).
- +Nach einmaliger Verabreichung von 50 mg 14C-Nevirapin wurden ungefähr 91,4 ± 10,5% der radioaktiv markierten Dosis wiedergefunden. Die Ausscheidung erfolgte vorwiegend renal (Wiederfindungsrate im Urin 81,3 ± 11,1%, in den Faeces 10,1 ± 1,5%) als Glucuronidkonjugate. Die renale Ausscheidung bei der Elimination der Muttersubstanz spielt nur eine untergeordnete Rolle (<3%).
- +Nevirapin induziert CYP3A. Diese Autoinduktion führt auch zu einer Abnahme der terminalen Halbwertszeit von Nevirapin im Plasma von ungefähr 45 Stunden (einmalige Gabe) auf ungefähr 25 bis 30 Stunden nach Mehrfachverabreichung (200 bis 400 mg/Tag).
-Ältere Patienten: Die Nevirapin-Pharmakokinetik bei HIV-infizierten Erwachsenen scheint nicht altersabhängig zu sein (Bereich 18 – 68 Jahre). Es gibt jedoch keine eingehenden Untersuchungen bei Patienten über 55 Jahre.
- +Ältere Patienten: Die Nevirapin-Pharmakokinetik bei HIV-infizierten Erwachsenen scheint nicht altersabhängig zu sein (Bereich 18 – 68 Jahre). Es gibt jedoch keine eingehenden Untersuchungen bei Patienten über 55 Jahre.
-Geschlecht: Im Rahmen der multinationalen 2NN-Studie wurde eine pharmakokinetische Substudie an 1077 Patienten durchgeführt, die 391 Frauen einschloss. Weibliche Patientinnen zeigten eine gegenüber männlichen Patienten um 13,8% tiefere Clearance von Nevirapin. Dieser Unterschied ist jedoch klinisch nicht relevant. Da weder das Körpergewicht noch der Body-Mass-Index (BMI) die Clearance von Nevirapin beeinflussen, kann der Geschlechtsunterschied nicht mit der Körpergrösse erklärt werden.
-Niereninsuffizienz: Die Pharmakokinetik der Einzeldosen von Viramune wurde bei 23 Patienten mit leichter (50 ≤ CLcreat < 80 ml/Min.), mässiger (30 ≤ CLcreat < 50 ml/Min.) oder schwerer (CLcreat < 30 ml/Min.) Niereninsuffizienz, Nierenschädigung oder Nierenerkrankung im Endstadium, welche eine Dialyse benötigen, verglichen mit 8 Patienten mit normaler Nierenfunktion (CLcreat > 80 ml/Min.). Bei Nierenschädigung (leichte, mässige und schwere) zeigte sich keine signifikante Veränderung der Pharmakokinetik von Viramune. Hingegen wiesen Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium, welche eine Dialyse benötigt haben, eine 43,5%ige Reduktion der AUC von Viramune während einer einwöchigen Behandlungsperiode auf. Auch eine Anhäufung von Nevirapin-hydroxy-Metaboliten im Plasma wurde beobachtet. Die Resultate lassen vermuten, dass eine Viramune-Therapie mit einer zusätzlichen Dosis Viramune von 200 mg nach jeder Dialysebehandlung zu einem Ausgleich des Dialyseeffektes auf die Clearance des Viramune verhilft. Patienten mit einer CLcreat ≥20 ml/Min. benötigen hingegen keine Anpassung der Viramune-Dosis.
-Leberinsuffizienz: Eine Steady-State-Studie wurde durchgeführt, die 46 Patienten mit milder (n = 17; Ishak-Score 1-2), mittelschwerer (n = 20; Ishak-Score 3-4) oder schwerer (n = 9; Ishak-Score 5-6, Child-Pugh A bei 8 Patienten, bei einem Patienten Child-Pugh-Score nicht anwendbar) Leberfibrose als Zeichen einer eingeschränkten Leberfunktion untersuchte. Die untersuchten Patienten hatten eine mittlere Therapiedauer von 3,4 Jahren und erhielten vor der pharmakokinetischen Blutentnahme eine antivirale Therapie mit 200 mg Nevirapin 2x täglich für mindestens 6 Wochen. In dieser Studie erwiesen sich die pharmakokinetischen Eigenschaften bei Mehrfachdosierung von Nevirapin und die fünf oxidativen Metabolite als unverändert. Allerdings zeigten etwa 15% dieser Patienten mit Leberfibrose eine Nevirapin-Talkonzentration von über 9000 ng/ml (2faches des üblichen mittleren Tal-Wertes). Patienten mit Leberfunktionsstörungen sollten sorgfältig betreffend Auftreten von medikamentös bedingter Toxizität beobachtet werden.
-In einer pharmakokinetischen Einzeldosisstudie mit 200 mg Nevirapine bei HIV-negativen Patienten mit milder oder mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh A, n = 6; Child-Pugh B, n = 4) wurde bei einem Child-Pugh-B-Patienten mit Ascites ein signifikanter Anstieg der AUC von Nevirapin beobachtet. Dies lässt vermuten, dass Patienten mit sich verschlechternder Leberfunktion und Ascites ein erhöhtes Risiko haben, Nevirapin im systemischen Kreislauf zu akkumulieren. Da Nevirapin seinen eigenen Metabolismus induziert, zeigt diese Einzeldosisstudie möglicherweise die Auswirkungen der Leberfunktionsverschlechterung bei Mehrfachdosierung nicht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Geschlecht: Im Rahmen der multinationalen 2NN-Studie wurde eine pharmakokinetische Substudie an 1077 Patienten durchgeführt, die 391 Frauen einschloss. Weibliche Patientinnen zeigten eine gegenüber männlichen Patienten um 13,8% tiefere Clearance von Nevirapin. Dieser Unterschied ist jedoch klinisch nicht relevant. Da weder das Körpergewicht noch der Body-Mass-Index (BMI) die Clearance von Nevirapin beeinflussen, kann der Geschlechtsunterschied nicht mit der Körpergrösse erklärt werden.
- +Niereninsuffizienz: Die Pharmakokinetik der Einzeldosen von Viramune wurde bei 23 Patienten mit leichter (50 ≤ CLcreat < 80 ml/Min.), mässiger (30 ≤ CLcreat < 50 ml/Min.) oder schwerer (CLcreat < 30 ml/Min.) Niereninsuffizienz, Nierenschädigung oder Nierenerkrankung im Endstadium, welche eine Dialyse benötigen, verglichen mit 8 Patienten mit normaler Nierenfunktion (CLcreat > 80 ml/Min.). Bei Nierenschädigung (leichte, mässige und schwere) zeigte sich keine signifikante Veränderung der Pharmakokinetik von Viramune. Hingegen wiesen Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium, welche eine Dialyse benötigt haben, eine 43,5%ige Reduktion der AUC von Viramune während einer einwöchigen Behandlungsperiode auf. Auch eine Anhäufung von Nevirapin-hydroxy-Metaboliten im Plasma wurde beobachtet. Die Resultate lassen vermuten, dass eine Viramune-Therapie mit einer zusätzlichen Dosis Viramune von 200 mg nach jeder Dialysebehandlung zu einem Ausgleich des Dialyseeffektes auf die Clearance des Viramune verhilft. Patienten mit einer CLcreat ≥20 ml/Min. benötigen hingegen keine Anpassung der Viramune-Dosis.
- +Leberinsuffizienz: Eine Steady-State-Studie wurde durchgeführt, die 46 Patienten mit milder (n = 17; Ishak-Score 1-2), mittelschwerer (n = 20; Ishak-Score 3-4) oder schwerer (n = 9; Ishak-Score 5-6, Child-Pugh A bei 8 Patienten, bei einem Patienten Child-Pugh-Score nicht anwendbar) Leberfibrose als Zeichen einer eingeschränkten Leberfunktion untersuchte. Die untersuchten Patienten hatten eine mittlere Therapiedauer von 3,4 Jahren und erhielten vor der pharmakokinetischen Blutentnahme eine antivirale Therapie mit 200 mg Nevirapin 2x täglich für mindestens 6 Wochen. In dieser Studie erwiesen sich die pharmakokinetischen Eigenschaften bei Mehrfachdosierung von Nevirapin und die fünf oxidativen Metabolite als unverändert. Allerdings zeigten etwa 15% dieser Patienten mit Leberfibrose eine Nevirapin-Talkonzentration von über 9000 ng/ml (2faches des üblichen mittleren Tal-Wertes). Patienten mit Leberfunktionsstörungen sollten sorgfältig betreffend Auftreten von medikamentös bedingter Toxizität beobachtet werden.
- +In einer pharmakokinetischen Einzeldosisstudie mit 200 mg Nevirapine bei HIV-negativen Patienten mit milder oder mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh A, n = 6; Child-Pugh B, n = 4) wurde bei einem Child-Pugh-B-Patienten mit Ascites ein signifikanter Anstieg der AUC von Nevirapin beobachtet. Dies lässt vermuten, dass Patienten mit sich verschlechternder Leberfunktion und Ascites ein erhöhtes Risiko haben, Nevirapin im systemischen Kreislauf zu akkumulieren. Da Nevirapin seinen eigenen Metabolismus induziert, zeigt diese Einzeldosisstudie möglicherweise die Auswirkungen der Leberfunktionsverschlechterung bei Mehrfachdosierung nicht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In Studie 1100.1486 wurden geschlechtsspezifische Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Viramune Retardtabletten untersucht. In beiden Behandlungsgruppen (Viramune Retardtabletten und Viramune Tabletten) tendierten weibliche Patienten zu höheren Talkonzentrationen (etwa 20 bis 30%).
- +In Studie 1100.1486 wurden geschlechtsspezifische Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Viramune Retardtabletten untersucht. In beiden Behandlungsgruppen (Viramune Retardtabletten und Viramune Tabletten) tendierten weibliche Patienten zu höheren Talkonzentrationen (etwa 20 bis 30%).
-Die Talkonzentrationen von Patienten mit schwarzer Hautfarbe (n=80/Gruppe) waren in Studie 1100.1486 in beiden Behandlungsgruppen (Viramune Tabletten bzw. Viramune Retardtabletten in einer Dosierung von jeweils 400 mg/Tag, Behandlungsdauer 48 Wochen) um etwa 30% höher als bei kaukasischen Patienten (250 bis 325 Patienten/Gruppe).
- +Die Talkonzentrationen von Patienten mit schwarzer Hautfarbe (n=80/Gruppe) waren in Studie 1100.1486 in beiden Behandlungsgruppen (Viramune Tabletten bzw. Viramune Retardtabletten in einer Dosierung von jeweils 400 mg/Tag, Behandlungsdauer 48 Wochen) um etwa 30% höher als bei kaukasischen Patienten (250 bis 325 Patienten/Gruppe).
-In Toxizitätsstudien wurde kutane und lymphopoietische Toxizität in 2 Spezies (Ratte und Hund) gefunden. In der Ratte ergaben sich Hinweise, dass die beobachteten Hautschäden und damit möglicherweise ebenfalls die klinisch nicht seltenen, zum Teil schwer verlaufenden Haut- und Leberreaktionen auf eine Bildung von Addukten in den Zielorganen der Toxizität mit Nevirapinmetaboliten und damit einer Induktion von immunotoxischen Reaktionen zurückgeführt werden können (Idiosynkrasie). Weiterführende präklinische Untersuchungen liegen indessen nicht vor. Eine genaue Einhaltung der im Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» aufgeführten risikomindernden Massnahmen ist deshalb unerlässlich und der potenzielle Nutzen einer Nevirapin-Anwendung mit den dort erwähnten Risiken abzuwägen.
-In Karzinogenitätsstudien erhöhte Nevirapin die Inzidenz von Lebertumoren bei Ratten (bei Dosen bis zu 35 mg/kg/Tag) und Mäusen (bei Dosen bis zu 750 mg/kg/Tag). Diese Befunde sind höchstwahrscheinlich auf die starke Leberenzym-Induktion von Nevirapin und nicht auf einen genotoxischen Wirkungsmechanismus zurückzuführen. In Mutagenitätsuntersuchungen zeigte Nevirapin keine Anzeichen von mutagener oder klastogener Wirkung in einer Reihe von in vitro- und in vivo-Untersuchungen. In Fertilitätsstudien war die Fertilität (Hodenschädigung) reduziert. Reversibilität wurde vermutet, aber nicht gezeigt. Die klinische Relevanz ist unklar.
- +In Toxizitätsstudien wurde kutane und lymphopoietische Toxizität in 2 Spezies (Ratte und Hund) gefunden. In der Ratte ergaben sich Hinweise, dass die beobachteten Hautschäden und damit möglicherweise ebenfalls die klinisch nicht seltenen, zum Teil schwer verlaufenden Haut- und Leberreaktionen auf eine Bildung von Addukten in den Zielorganen der Toxizität mit Nevirapinmetaboliten und damit einer Induktion von immunotoxischen Reaktionen zurückgeführt werden können (Idiosynkrasie). Weiterführende präklinische Untersuchungen liegen indessen nicht vor. Eine genaue Einhaltung der im Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" aufgeführten risikomindernden Massnahmen ist deshalb unerlässlich und der potenzielle Nutzen einer Nevirapin-Anwendung mit den dort erwähnten Risiken abzuwägen.
- +In Karzinogenitätsstudien erhöhte Nevirapin die Inzidenz von Lebertumoren bei Ratten (bei Dosen bis zu 35 mg/kg/Tag) und Mäusen (bei Dosen bis zu 750 mg/kg/Tag). Diese Befunde sind höchstwahrscheinlich auf die starke Leberenzym-Induktion von Nevirapin und nicht auf einen genotoxischen Wirkungsmechanismus zurückzuführen. In Mutagenitätsuntersuchungen zeigte Nevirapin keine Anzeichen von mutagener oder klastogener Wirkung in einer Reihe von in vitro- und in vivo-Untersuchungen. In Fertilitätsstudien war die Fertilität (Hodenschädigung) reduziert. Reversibilität wurde vermutet, aber nicht gezeigt. Die klinische Relevanz ist unklar.
-Bei Anwendung von 50% höheren Dosen als die human therapeutischen, wurde eine Verminderung des Geburtsgewichts der Föten beobachtet. In reproduktionstoxikologischen Studien, die an trächtigen Ratten (25 mg/kg oral) und Kaninchen (100 mg/kg oral) durchgeführt wurden, konnte keine teratogene Wirkung nachgewiesen werden.
- +Bei Anwendung von 50% höheren Dosen als die human therapeutischen, wurde eine Verminderung des Geburtsgewichts der Föten beobachtet. In reproduktionstoxikologischen Studien, die an trächtigen Ratten (25 mg/kg oral) und Kaninchen (100 mg/kg oral) durchgeführt wurden, konnte keine teratogene Wirkung nachgewiesen werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
|
|