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Home - Fachinformation zu Trileptal 150 mg - Änderungen - 27.01.2026
106 Änderungen an Fachinfo Trileptal 150 mg
  • -Aqua purificata, sorbitolum liquidum non cristallisabile 250 mg corresp. sorbitolum 175 mg, propylenglycolum 25 mg, cellulosum dispergibile, macrogoli 8 stearas typus I, aromatica (Yellow plum lemon), saccharinum natricum, E 300, E 200, propylis parahydroxybenzoas 0.3 mg, E 218 1.2 mg ad suspensionem pro 1 ml corresp. Natrium 1.38 mg.
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  • +Aqua purificata, sorbitolum liquidum non cristallisabile 250 mg corresp. sorbitolum 175 mg, propylenglycolum 25 mg, cellulosum dispergibile, macrogoli 8 stearas typus I, aromatica (Yellow plum lemon), saccharinum natricum, E 300, E 200, propylis parahydroxybenzoas 0.3 mg, E 218 1.2 mg ad suspensionem pro 1 ml corresp. Natrium 1.38 mg.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten (mit beidseitiger Zierbruchrille) zu 150 mg, 300 mg und 600 mg Oxcarbazepinum.
  • +Suspension zum Einnehmen zu 60 mg/ml Oxcarbazepinum (inkl. eine Applikationsspritze zu 1 ml oder 10 ml).
  • -Trileptal eignet sich als Monotherapie oder als Kombinationstherapie mit anderen antiepileptisch wirksamen Medikamenten (AEM). Sowohl bei der Mono- als auch bei der Kombinationstherapie sollte die Behandlung mit Trileptal mit einer klinisch effektiven Dosis, aufgeteilt in zwei Gaben pro Tag, begonnen werden. Die Dosis kann je nach klinischem Ansprechen des Patienten erhöht werden. Im Falle einer Kombinationstherapie muss die Dosis des laufenden AEM eventuell reduziert und/oder die Dosis von Trileptal langsamer erhöht werden (s. «Interaktionen»), da die Gesamtdosis AEM beim Patienten erhöht ist.
  • +Trileptal eignet sich als Monotherapie oder als Kombinationstherapie mit anderen antiepileptisch wirksamen Medikamenten (AEM). Sowohl bei der Mono- als auch bei der Kombinationstherapie sollte die Behandlung mit Trileptal mit einer klinisch effektiven Dosis, aufgeteilt in zwei Gaben pro Tag, begonnen werden. Die Dosis kann je nach klinischem Ansprechen des Patienten erhöht werden. Im Falle einer Kombinationstherapie muss die Dosis des laufenden AEM eventuell reduziert und/oder die Dosis von Trileptal langsamer erhöht werden (s. "Interaktionen" ), da die Gesamtdosis AEM beim Patienten erhöht ist.
  • -Vor der Anwendung der Trileptal Suspension zum Einnehmen muss die Flasche gut geschüttelt werden. Anschliessend ist die einzunehmende Dosis sofort zu entnehmen. Zur Entnahme der verordneten Menge der Suspension zum Einnehmen aus der Flasche sollte die beiliegende Applikationsspritze verwendet werden. Bei Verwendung der 1 ml Applikationsspritze (beigefügt in der Packung mit der Flasche zu 100 ml Inhalt für jüngere Kinder) sollte auf die nächstliegende 0.1 ml-Einheit bzw. bei Verwendung der 10 ml Applikationsspritze (beigefügt in der Packung mit der Flasche zu 250 ml Inhalt für ältere Kinder und Erwachsene) auf die nächstliegenden 0.5 ml-Einheit gerundet werden.
  • +Vor der Anwendung der Trileptal Suspension zum Einnehmen muss die Flasche gut geschüttelt werden. Anschliessend ist die einzunehmende Dosis sofort zu entnehmen. Zur Entnahme der verordneten Menge der Suspension zum Einnehmen aus der Flasche sollte die beiliegende Applikationsspritze verwendet werden. Bei Verwendung der 1 ml Applikationsspritze (beigefügt in der Packung mit der Flasche zu 100 ml Inhalt für jüngere Kinder) sollte auf die nächstliegende 0.1 ml-Einheit bzw. bei Verwendung der 10 ml Applikationsspritze (beigefügt in der Packung mit der Flasche zu 250 ml Inhalt für ältere Kinder und Erwachsene) auf die nächstliegenden 0.5 ml-Einheit gerundet werden.
  • -Die Filmtabletten und die Suspension zum Einnehmen von Trileptal sind bioäquivalent und bei gleicher Dosierung austauschbar (s. «Pharmakokinetik»).
  • -Die Verschreibung der Suspension zum Einnehmen von Trileptal sollte in Millilitern angegeben werden (s. nachfolgende Umrechnungstabelle, in der zu jeder Dosierung in Milligramm die entsprechende Menge in Milliliter angegeben ist):
  • -Dosis in Milligramm (mg) Dosis in Millilitern (ml)
  • -10 mg 0.2 ml
  • -20 mg 0.3 ml
  • -30 mg 0.5 ml
  • -40 mg 0.7 ml
  • -50 mg 0.8 ml
  • -60 mg 1.0 ml
  • -70 mg 1.2 ml
  • -80 mg 1.3 ml
  • -90 mg 1.5 ml
  • -100 mg 1.7 ml
  • -200 mg 3.3 ml
  • -300 mg 5.0 ml
  • -400 mg 6.7 ml
  • -500 mg 8.3 ml
  • -600 mg 10.0 ml
  • -700 mg 11.7 ml
  • -800 mg 13.3 ml
  • -900 mg 15.0 ml
  • -1000 mg 16.7 ml
  • +Die Filmtabletten und die Suspension zum Einnehmen von Trileptal sind bioäquivalent und bei gleicher Dosierung austauschbar (s. "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Verschreibung der Suspension zum Einnehmen von Trileptal sollte in Millilitern angegeben werden (s. nachfolgende Umrechnungstabelle, in der zu jeder Dosierung in Milligramm die entsprechende Menge in Milliliter angegeben ist):
  • +Dosis in Milligramm(mg) Dosis in Millilitern(ml)
  • +10 mg 0.2 ml
  • +20 mg 0.3 ml
  • +30 mg 0.5 ml
  • +40 mg 0.7 ml
  • +50 mg 0.8 ml
  • +60 mg 1.0 ml
  • +70 mg 1.2 ml
  • +80 mg 1.3 ml
  • +90 mg 1.5 ml
  • +100 mg 1.7 ml
  • +200 mg 3.3 ml
  • +300 mg 5.0 ml
  • +400 mg 6.7 ml
  • +500 mg 8.3 ml
  • +600 mg 10.0 ml
  • +700 mg 11.7 ml
  • +800 mg 13.3 ml
  • +900 mg 15.0 ml
  • +1000 mg 16.7 ml
  • + 
  • +
  • -Die therapeutische Wirkung von Oxcarbazepin wird hauptsächlich vom aktiven Metaboliten 10-Monohydroxyderivat (MHD) von Oxcarbazepin vermittelt (s. «Eigenschaften/Wirkungen», «Pharmakodynamik»).
  • +Die therapeutische Wirkung von Oxcarbazepin wird hauptsächlich vom aktiven Metaboliten 10-Monohydroxyderivat (MHD) von Oxcarbazepin vermittelt (s.  "Eigenschaften/Wirkungen" , "Pharmakodynamik" ).
  • -·Veränderungen der Nierenfunktion (siehe unten «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»)
  • -·Schwangerschaft (s. «Schwangerschaft/Stillzeit» und «Eigenschaften/ Wirkungen»)
  • -·gleichzeitiger Anwendung von Leberenzym-induzierenden Arzneimitteln (s. «Interaktionen»)
  • -Unter den oben genannten Umständen kann die Dosis von Trileptal ggf. angepasst werden (ausgehend von der 2-4 Stunden nach Dosisgabe gemessenen Plasmakonzentration), um die Höchstkonzentration von MHD im Plasma bei <35 mg/l zu halten. Bei Kindern ist die gewichtsadaptierte MHD-Clearance (L/h/kg) im Vergleich zu Erwachsenen deutlich höher (s. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +-Veränderungen der Nierenfunktion (siehe unten "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" )
  • +-Schwangerschaft (s. "Schwangerschaft/Stillzeit" und "Eigenschaften/ Wirkungen" )
  • +gleichzeitiger Anwendung von Leberenzym-induzierenden Arzneimitteln (s. "Interaktionen" )
  • +Unter den oben genannten Umständen kann die Dosis von Trileptal ggf. angepasst werden (ausgehend von der 2-4 Stunden nach Dosisgabe gemessenen Plasmakonzentration), um die Höchstkonzentration von MHD im Plasma bei <35 mg/l zu halten. Bei Kindern ist die gewichtsadaptierte MHD-Clearance (L/h/kg) im Vergleich zu Erwachsenen deutlich höher (s. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Die Behandlung mit Trileptal kann mit einer Tagesdosis von 600 mg (8–10 mg/kg/d), verteilt auf 2 Einzeldosen, begonnen werden. Die Tagesdosis kann in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 600 mg gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • +Die Behandlung mit Trileptal kann mit einer Tagesdosis von 600 mg (8–10 mg/kg/d), verteilt auf 2 Einzeldosen, begonnen werden. Die Tagesdosis kann in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 600 mg gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • -Die Erhaltungsdosis liegt bei Tagesdosen zwischen 600 mg und 2400 mg, wobei die meisten Patienten auf eine Dosis von 900 mg/d ansprechen.
  • +Die Erhaltungsdosis liegt bei Tagesdosen zwischen 600 mg und 2400 mg, wobei die meisten Patienten auf eine Dosis von 900 mg/d ansprechen.
  • -Kontrollierte Studien in der Monotherapie von bisher nicht mit Antiepileptika behandelten Patienten haben die Wirksamkeit einer Tagesdosis von 1200 mg gezeigt, bei schwer behandelbaren Patienten, die von anderen Antiepileptika auf eine Monotherapie mit Trileptal umgestellt wurden, erwies sich eine Tagesdosis von 2400 mg als wirksam. Bei Kombinationstherapien tolerierten die meisten Patienten eine maximale Tagesdosis von 2400 mg Trileptal nicht ohne eine Dosisreduktion der anderen gleichzeitig gegebenen Antiepileptika, hauptsächlich aufgrund zentralnervöser unerwünschter Wirkungen.
  • -Tagesdosen über 2400 mg wurden nicht systematisch untersucht.
  • +Kontrollierte Studien in der Monotherapie von bisher nicht mit Antiepileptika behandelten Patienten haben die Wirksamkeit einer Tagesdosis von 1200 mg gezeigt, bei schwer behandelbaren Patienten, die von anderen Antiepileptika auf eine Monotherapie mit Trileptal umgestellt wurden, erwies sich eine Tagesdosis von 2400 mg als wirksam. Bei Kombinationstherapien tolerierten die meisten Patienten eine maximale Tagesdosis von 2400 mg Trileptal nicht ohne eine Dosisreduktion der anderen gleichzeitig gegebenen Antiepileptika, hauptsächlich aufgrund zentralnervöser unerwünschter Wirkungen.
  • +Tagesdosen über 2400 mg wurden nicht systematisch untersucht.
  • -In der Mono- und in der Kombinationstherapie sollte die Behandlung mit einer Dosis von 8-10 mg/kg/d, verteilt auf zwei Einzeldosen, begonnen werden.
  • +In der Mono- und in der Kombinationstherapie sollte die Behandlung mit einer Dosis von 8-10 mg/kg/d, verteilt auf zwei Einzeldosen, begonnen werden.
  • -Die angestrebte Erhaltungsdosis von Trileptal in der Kombinationsbehandlung beträgt 30-46 mg/kg/Tag und sollte innerhalb von zwei Wochen erreicht werden.
  • -In einer Kombinationstherapie-Studie mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren, bei der eine tägliche Zieldosis von 46 mg/kg/Tag erreicht werden sollte, betrug der Medianwert der täglichen Dosis 31 mg/kg/Tag (Spanne: 6 bis 51 mg/kg/Tag). In einer Kombinationstherapie-Studie mit Kindern im Alter von 1 Monat bis unter 4 Jahren, bei der eine tägliche Zieldosis von 60 mg/kg/Tag erreicht werden sollte, erreichten 56% der Patienten eine finale Dosis von mindestens 55 mg/kg/Tag.
  • +Die angestrebte Erhaltungsdosis von Trileptal in der Kombinationsbehandlung beträgt 30-46 mg/kg/Tag und sollte innerhalb von zwei Wochen erreicht werden.
  • +In einer Kombinationstherapie-Studie mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren, bei der eine tägliche Zieldosis von 46 mg/kg/Tag erreicht werden sollte, betrug der Medianwert der täglichen Dosis 31 mg/kg/Tag (Spanne: 6 bis 51 mg/kg/Tag). In einer Kombinationstherapie-Studie mit Kindern im Alter von 1 Monat bis unter 4 Jahren, bei der eine tägliche Zieldosis von 60 mg/kg/Tag erreicht werden sollte, erreichten 56% der Patienten eine finale Dosis von mindestens 55 mg/kg/Tag.
  • -Wenn klinisch indiziert, kann die Tagesdosis in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 10 mg/kg/d bis zu einer maximalen Tagesdosis von 60 mg/kg/d gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • +Wenn klinisch indiziert, kann die Tagesdosis in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 10 mg/kg/d bis zu einer maximalen Tagesdosis von 60 mg/kg/d gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • -Sowohl in der Kombinationstherapie als auch in der Monotherapie ist die gewichtsbezogene Clearance (L/h/kg) von MHD (aktiver Metabolit von Oxcarbazepin) bei Kindern (insbesondere im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahren) im Vergleich zu Erwachsenen deutlich höher (s. «Pharmakokinetik»). Daher kann bei Kindern im Alter von 1 Monat bis <4 Jahren die doppelte, bei Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren eine um 50% höhere Oxcarbazepin Dosis pro kg Körpergewicht erforderlich sein.
  • +Sowohl in der Kombinationstherapie als auch in der Monotherapie ist die gewichtsbezogene Clearance (L/h/kg) von MHD (aktiver Metabolit von Oxcarbazepin) bei Kindern (insbesondere im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahren) im Vergleich zu Erwachsenen deutlich höher (s. "Pharmakokinetik" ). Daher kann bei Kindern im Alter von 1 Monat bis <4 Jahren die doppelte, bei Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren eine um 50% höhere Oxcarbazepin Dosis pro kg Körpergewicht erforderlich sein.
  • -Bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahre scheint der Einfluss von Enzym-induzierenden Antiepileptika auf die gewichtskorrigierte Clearance höher im Vergleich zu älteren Kindern. Bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahre kann bei der Kombinationsbehandlung mit Enzym-induzierenden Antiepileptika im Vergleich zur Monotherapie oder Kombinationsbehandlung mit Nicht-Enzym-induzierenden Antiepileptika eine um 60% höhere Oxcarbazepin Dosis pro Körpergewicht erforderlich sein. Bei älteren Kindern (≥4 Jahre) unter Behandlung mit Enzym-induzierenden Antiepileptika kann im Vergleich zu denjenigen unter Monotherapie eine nur leicht höhere Dosierung pro Körpergewicht erforderlich sein.
  • +Bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahre scheint der Einfluss von Enzym-induzierenden Antiepileptika auf die gewichtskorrigierte Clearance höher im Vergleich zu älteren Kindern. Bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahre kann bei der Kombinationsbehandlung mit Enzym-induzierenden Antiepileptika im Vergleich zur Monotherapie oder Kombinationsbehandlung mit Nicht-Enzym-induzierenden Antiepileptika eine um 60% höhere Oxcarbazepin Dosis pro Körpergewicht erforderlich sein. Bei älteren Kindern (≥4 Jahre) unter Behandlung mit Enzym-induzierenden Antiepileptika kann im Vergleich zu denjenigen unter Monotherapie eine nur leicht höhere Dosierung pro Körpergewicht erforderlich sein.
  • -Eine Dosisanpassung allein aufgrund des Alters ist nicht erforderlich, da die therapeutische Oxcarbazepin-Dosis individuell bestimmt wird (s. «Pharmakokinetik»). Bei älteren Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) wird jedoch eine Dosisanpassung empfohlen (s. «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»). Bei Patienten mit Hyponatriämierisiko muss der Natriumspiegel engmaschig kontrolliert werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Eine Dosisanpassung allein aufgrund des Alters ist nicht erforderlich, da die therapeutische Oxcarbazepin-Dosis individuell bestimmt wird (s. "Pharmakokinetik" ). Bei älteren Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) wird jedoch eine Dosisanpassung empfohlen (s. "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ). Bei Patienten mit Hyponatriämierisiko muss der Natriumspiegel engmaschig kontrolliert werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion nicht notwendig. Trileptal wurde bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion nicht untersucht. Deshalb ist bei Verabreichung von Trileptal bei solchen Patienten Vorsicht geboten (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion nicht notwendig. Trileptal wurde bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion nicht untersucht. Deshalb ist bei Verabreichung von Trileptal bei solchen Patienten Vorsicht geboten (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Eine Therapie mit Trileptal sollte bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) mit der Hälfte der üblichen Initialdosis (300 mg/d) begonnen und bis zum Erreichen des gewünschten klinischen Ansprechens in Abständen von mindestens einer Woche erhöht werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»). Die Dosissteigerung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen bedarf einer sorgfältigen Überwachung.
  • +Eine Therapie mit Trileptal sollte bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) mit der Hälfte der üblichen Initialdosis (300 mg/d) begonnen und bis zum Erreichen des gewünschten klinischen Ansprechens in Abständen von mindestens einer Woche erhöht werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ). Die Dosissteigerung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen bedarf einer sorgfältigen Überwachung.
  • -Über schwere Hautreaktionen einschliesslich Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (arzneimittelinduziertes Lyell's Syndrom) und Erythema multiforme wurde in sehr seltenen Fällen in Zusammenhang mit der Anwendung von Trileptal berichtet. Bei Patienten mit schweren Hautreaktionen kann eine Hospitalisierung notwendig sein, da solche Zustände lebensbedrohlich sind. Solche Fälle in Zusammenhang mit Trileptal traten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf. Die mediane Zeitdauer bis zum Auftreten betrug 19 Tage.
  • +Über schwere Hautreaktionen einschliesslich Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (arzneimittelinduziertes Lyell's Syndrom) und Erythema multiforme wurde in sehr seltenen Fällen in Zusammenhang mit der Anwendung von Trileptal berichtet. Bei Patienten mit schweren Hautreaktionen kann eine Hospitalisierung notwendig sein, da solche Zustände lebensbedrohlich sind. Solche Fälle in Zusammenhang mit Trileptal traten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf. Die mediane Zeitdauer bis zum Auftreten betrug 19 Tage.
  • -Bei bis zu 2.7% der mit Trileptal behandelten Patienten sank der Serum-Natriumspiegel unter 125 mmol/l, was in der Regel asymptomatisch war und keine Anpassung in der Therapie erforderte. Wird ein klinisches Eingreifen erwogen, so zeigen Erfahrungen aus klinischen Studien, dass sich der Serum-Natriumspiegel auf die Basiswerte normalisiert, sobald die Trileptal Dosis reduziert, Trileptal abgesetzt oder der Patient konservativ behandelt wird (z.B. durch eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr).
  • +Bei bis zu 2.7% der mit Trileptal behandelten Patienten sank der Serum-Natriumspiegel unter 125 mmol/l, was in der Regel asymptomatisch war und keine Anpassung in der Therapie erforderte. Wird ein klinisches Eingreifen erwogen, so zeigen Erfahrungen aus klinischen Studien, dass sich der Serum-Natriumspiegel auf die Basiswerte normalisiert, sobald die Trileptal Dosis reduziert, Trileptal abgesetzt oder der Patient konservativ behandelt wird (z.B. durch eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr).
  • -Sehr selten kann sich während der Therapie mit Trileptal eine klinisch relevante Hyponatriämie (Na <125 mmol/l) entwickeln. Sie trat üblicherweise während den ersten 3 Monaten der Behandlung auf, wobei es Patienten gab, die erst ein Jahr nach Therapiebeginn einen Serumnatriumspiegel von <125 mmol/l entwickelten. Dabei wurden auch Fälle beobachtet, die mit Krampfanfällen, Desorientiertheit, verminderter Wahrnehmung, Enzephalopathie, Sehstörungen (z.B. Verschwommensehen), Erbrechen, Übelkeit und Folsäure-Defiziten einhergingen.
  • -In Einzelfällen kann unter Therapie mit Trileptal ein «Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion» (SIADH-Syndrom) auftreten.
  • +Sehr selten kann sich während der Therapie mit Trileptal eine klinisch relevante Hyponatriämie (Na <125 mmol/l) entwickeln. Sie trat üblicherweise während den ersten 3 Monaten der Behandlung auf, wobei es Patienten gab, die erst ein Jahr nach Therapiebeginn einen Serumnatriumspiegel von <125 mmol/l entwickelten. Dabei wurden auch Fälle beobachtet, die mit Krampfanfällen, Desorientiertheit, verminderter Wahrnehmung, Enzephalopathie, Sehstörungen (z.B. Verschwommensehen), Erbrechen, Übelkeit und Folsäure-Defiziten einhergingen.
  • +In Einzelfällen kann unter Therapie mit Trileptal ein "Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion" (SIADH-Syndrom) auftreten.
  • -Sehr seltene Fälle von Hepatitis wurden berichtet, welche in den meisten Fällen einen günstigen Spontanverlauf nahmen. Wenn der Verdacht auf eine Leberfunktionsstörung auftritt, sollte die Leberfunktion überprüft und ein Abbruch der Trileptal Behandlung in Betracht gezogen werden. Vorsicht ist angezeigt bei der Behandlung von Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (s. «Dosierung/Anwendung» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Sehr seltene Fälle von Hepatitis wurden berichtet, welche in den meisten Fällen einen günstigen Spontanverlauf nahmen. Wenn der Verdacht auf eine Leberfunktionsstörung auftritt, sollte die Leberfunktion überprüft und ein Abbruch der Trileptal Behandlung in Betracht gezogen werden. Vorsicht ist angezeigt bei der Behandlung von Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (s. "Dosierung/Anwendung" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist während der Behandlung mit Trileptal Vorsicht geboten, insbesondere was die Anfangsdosis und die Auftitration der Dosis anbelangt (s. «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist während der Behandlung mit Trileptal Vorsicht geboten, insbesondere was die Anfangsdosis und die Auftitration der Dosis anbelangt (s. "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Oxcarbazepin besitzt eine geringere enzyminduzierende Wirkung als Carbamazepin. Unter Umständen muss die Dosierung anderer gleichzeitig verabreichter Antiepileptika verringert werden (s. «Interaktionen/antiepileptisch wirksame Medikamente»).
  • +Oxcarbazepin besitzt eine geringere enzyminduzierende Wirkung als Carbamazepin. Unter Umständen muss die Dosierung anderer gleichzeitig verabreichter Antiepileptika verringert werden (s. "Interaktionen/antiepileptisch wirksame Medikamente" ).
  • -Es liegen keine Daten in Bezug auf die Fertilität beim Menschen vor. Tierstudien haben keine Beeinträchtigung der Fertilität, aber eine negative Wirkung auf weibliche Reproduktionsparameter gezeigt, wobei ein Risiko einer Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität nicht ausgeschlossen werden kann (s. «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine Daten in Bezug auf die Fertilität beim Menschen vor. Tierstudien haben keine Beeinträchtigung der Fertilität, aber eine negative Wirkung auf weibliche Reproduktionsparameter gezeigt, wobei ein Risiko einer Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität nicht ausgeschlossen werden kann (s. "Präklinische Daten" ).
  • -Hormonellen Kontrazeptiva: Patientinnen im gebärfähigen Alter sind darauf hinzuweisen, dass der gleichzeitige Gebrauch von Trileptal und hormonellen Kontrazeptiva den kontrazeptiven Schutz aufhebt (s. «Interaktionen»). Zusätzliche nicht-hormonelle Kontrazeptionsmassnahmen sollten bei Patientinnen, welche mit Trileptal behandelt werden, empfohlen werden.
  • +Hormonellen Kontrazeptiva: Patientinnen im gebärfähigen Alter sind darauf hinzuweisen, dass der gleichzeitige Gebrauch von Trileptal und hormonellen Kontrazeptiva den kontrazeptiven Schutz aufhebt (s. "Interaktionen" ). Zusätzliche nicht-hormonelle Kontrazeptionsmassnahmen sollten bei Patientinnen, welche mit Trileptal behandelt werden, empfohlen werden.
  • -Trileptal Suspension enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Trileptal Suspension enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Zusammenfassung der Interaktionen antiepileptischer Medikamente mit Trileptal
  • -Antiepileptikum Gleichzeitige Gabe von: Einfluss von Trileptal auf das Antiepileptikum Cmin: Einfluss des Antiepileptikums auf MHD (**) AUC:
  • -Carbamazepin 0–22% Abnahme (30% Zunahme von Carbamazepin-epoxid) 40% Abnahme
  • -Clobazam Nicht untersucht kein Einfluss
  • -Felbamat Nicht untersucht kein Einfluss
  • -Lamotrigin kein Einfluss (*) kein Einfluss
  • -Phenobarbital 14–15% Zunahme 30-31% Abnahme
  • -Phenytoin 0–40% Zunahme 29-35% Abnahme
  • -Valproinsäure kein Einfluss 0-18% Abnahme
  • +Zusammenfassung der Interaktionen
  • +antiepileptischer Medikamente mit
  • +Trileptal
  • +AntiepileptikumGleichzeitige Gabe von: Einfluss von Trileptal auf Einfluss des Antiepilepti
  • + das AntiepileptikumCmin: kums auf MHD (**)AUC:
  • +Carbamazepin 0–22% Abnahme(30% Zunahme 40% Abnahme
  • + von Carbamazepin-epoxid)
  • +Clobazam Nicht untersucht kein Einfluss
  • +Felbamat Nicht untersucht kein Einfluss
  • +Lamotrigin kein Einfluss (*) kein Einfluss
  • +Phenobarbital 14–15% Zunahme 30-31% Abnahme
  • +Phenytoin 0–40% Zunahme 29-35% Abnahme
  • +Valproinsäure kein Einfluss 0-18% Abnahme
  • + 
  • +
  • -Oxcarbazepin und sein pharmakologisch aktiver Metabolit (das Monohydroxyderivat, MHD) hemmen CYP2C19. Daher können Wechselwirkungen auftreten, wenn hohe Dosen Trileptal zusammen mit Arzneimitteln verabreicht werden, die von CYP2C19 metabolisiert werden (z.B. Phenytoin). Die Plasmaspiegel von Phenytoin nahmen um bis zu 40% zu bei Verabreichung von Trileptal in Dosen von über 1200 mg/d (s. Tabelle oben). In diesem Fall kann eine Dosisreduktion des gleichzeitig verabreichten Phenytoins notwendig sein (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • +Oxcarbazepin und sein pharmakologisch aktiver Metabolit (das Monohydroxyderivat, MHD) hemmen CYP2C19. Daher können Wechselwirkungen auftreten, wenn hohe Dosen Trileptal zusammen mit Arzneimitteln verabreicht werden, die von CYP2C19 metabolisiert werden (z.B. Phenytoin). Die Plasmaspiegel von Phenytoin nahmen um bis zu 40% zu bei Verabreichung von Trileptal in Dosen von über 1200 mg/d (s. Tabelle oben). In diesem Fall kann eine Dosisreduktion des gleichzeitig verabreichten Phenytoins notwendig sein (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Oxcarbazepin und MHD sind in vitro und in vivo schwache Induktoren der Cytochrome CYP3A4 und CYP3A5, die hauptsächlich für den Metabolismus z.B. von Dihydropyridin Kalzium-Antagonisten (z.B. Felodipin), Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus), oralen Kontrazeptiva (s. unten) und einigen anderen Antiepileptika (z.B. Carbamazepin) verantwortlich sind. Dies führt zu einem niedrigeren Serumspiegel dieser Arzneimittel.
  • +Oxcarbazepin und MHD sind in vitro und in vivo schwache Induktoren der Cytochrome CYP3A4 und CYP3A5, die hauptsächlich für den Metabolismus z.B. von Dihydropyridin Kalzium-Antagonisten (z.B. Felodipin), Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus), oralen Kontrazeptiva (s. unten) und einigen anderen Antiepileptika (z.B. Carbamazepin) verantwortlich sind. Dies führt zu einem niedrigeren Serumspiegel dieser Arzneimittel.
  • -Hormonale Kontrazeptiva: In einer Studie mit einem kombinierten Kontrazeptivum (Ethinylestradiol und Levonorgestrel) wurde bei gleichzeitiger Verabreichung von Oxcarbazepin die mittlere AUC von Ethinylestradiol und Levonorgestrel um 48-52% bzw. 32-52% erniedrigt. Andere hormonale Kontrazeptiva wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung von Trileptal kann daher die kontrazeptive Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva in relevanter Weise reduziert sein (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), und es sollten andere zuverlässige Kontrazeptionsmethoden angewendet werden.
  • +Hormonale Kontrazeptiva: In einer Studie mit einem kombinierten Kontrazeptivum (Ethinylestradiol und Levonorgestrel) wurde bei gleichzeitiger Verabreichung von Oxcarbazepin die mittlere AUC von Ethinylestradiol und Levonorgestrel um 48-52% bzw. 32-52% erniedrigt. Andere hormonale Kontrazeptiva wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung von Trileptal kann daher die kontrazeptive Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva in relevanter Weise reduziert sein (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), und es sollten andere zuverlässige Kontrazeptionsmethoden angewendet werden.
  • -Frauen im gebärfähigen Alter sollte angeraten werden, während der Behandlung mit Trileptal hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden (vorzugsweise nicht-hormonell; z.B. intrauterine Implantate) anzuwenden. Trileptal kann zu einem Versagen der therapeutischen Wirkung oraler Ethinylestradiol (EE) und Levonorgestrel (LNG) enthaltender Kontrazeptiva führen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Frauen im gebärfähigen Alter sollte angeraten werden, während der Behandlung mit Trileptal hochwirksame Empfängnisverhütungsmethoden (vorzugsweise nicht-hormonell; z.B. intrauterine Implantate) anzuwenden. Trileptal kann zu einem Versagen der therapeutischen Wirkung oraler Ethinylestradiol (EE) und Levonorgestrel (LNG) enthaltender Kontrazeptiva führen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • -Es wurde gezeigt, dass die Rate angeborener Fehlbildungen bei Nachkommen von Frauen mit Epilepsie zwei bis drei Mal grösser ist als die Rate von ungefähr 3% in der Allgemeinbevölkerung. Bei den behandelten Frauen wurde vor allem bei denjenigen eine Zunahme von angeborenen Fehlbildungen beobachtet, welche eine Kombinationstherapie erhielten; mit welchem Ausmass die jeweilige Behandlung und/oder die Krankheit diesbezüglich verantwortlich war, konnte jedoch nicht geklärt werden. Eine wirksame antiepileptische Behandlung sollte während einer Schwangerschaft nicht unterbrochen werden, da eine Verschlimmerung der Krankheit sowohl für die Mutter wie für das ungeborene Kind mit Risiken verbunden ist (siehe auch nachfolgend «Risiken aufgrund von Oxcarbazepin for das Kind»).
  • +Es wurde gezeigt, dass die Rate angeborener Fehlbildungen bei Nachkommen von Frauen mit Epilepsie zwei bis drei Mal grösser ist als die Rate von ungefähr 3% in der Allgemeinbevölkerung. Bei den behandelten Frauen wurde vor allem bei denjenigen eine Zunahme von angeborenen Fehlbildungen beobachtet, welche eine Kombinationstherapie erhielten; mit welchem Ausmass die jeweilige Behandlung und/oder die Krankheit diesbezüglich verantwortlich war, konnte jedoch nicht geklärt werden. Eine wirksame antiepileptische Behandlung sollte während einer Schwangerschaft nicht unterbrochen werden, da eine Verschlimmerung der Krankheit sowohl für die Mutter wie für das ungeborene Kind mit Risiken verbunden ist (siehe auch nachfolgend "Risiken aufgrund von Oxcarbazepin for das Kind" ).
  • -Klinische Daten über die Verabreichung von Oxcarbazepin beim Menschen während der Schwangerschaft sind begrenzt. Die häufigsten angeborenen Fehlbildungen, die unter Therapie mit Oxcarbazepin aufgetreten sind, waren Ventrikelseptumdefekt, atrioventrikulärer Septumdefekt, Lippen-Gaumenspalte, Down-Syndrom, Hüftdysplasie (einseitig oder beidseitig), tuberöse Sklerose und angeborene Fehlbildung des Ohrs, des Urogenitaltraktes und des Nervensystems. Zudem wurde über Gerinnungsstörungen bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition berichtet (siehe auch «Ueberwachung und Prävention - Neugeborene»).
  • +Klinische Daten über die Verabreichung von Oxcarbazepin beim Menschen während der Schwangerschaft sind begrenzt. Die häufigsten angeborenen Fehlbildungen, die unter Therapie mit Oxcarbazepin aufgetreten sind, waren Ventrikelseptumdefekt, atrioventrikulärer Septumdefekt, Lippen-Gaumenspalte, Down-Syndrom, Hüftdysplasie (einseitig oder beidseitig), tuberöse Sklerose und angeborene Fehlbildung des Ohrs, des Urogenitaltraktes und des Nervensystems. Zudem wurde über Gerinnungsstörungen bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition berichtet (siehe auch "Ueberwachung und Prävention - Neugeborene" ).
  • -Tierstudien zeigten bei hohen, am Muttertier toxischen Dosen eine Erhöhung der Inzidenz der Embryomortalität, Verzögerung des Wachstums und vereinzelt angeborene Fehlbildungen (s. «Präklinische Daten»).
  • +Tierstudien zeigten bei hohen, am Muttertier toxischen Dosen eine Erhöhung der Inzidenz der Embryomortalität, Verzögerung des Wachstums und vereinzelt angeborene Fehlbildungen (s. "Präklinische Daten" ).
  • -Es liegen keine Daten zur Fertilität in Bezug auf den Menschen vor. Bei Ratten zeigte sich keine Beeinträchtigung der Fertilität durch Oxcarbazepin (s. «Präklinische Daten, Reproduktionstoxizität»)
  • +Es liegen keine Daten zur Fertilität in Bezug auf den Menschen vor. Bei Ratten zeigte sich keine Beeinträchtigung der Fertilität durch Oxcarbazepin (s. "Präklinische Daten, Reproduktionstoxizität" )
  • -Unerwünschte Wirkungen wie Schwindel, Schläfrigkeit, Ataxie, Diplopie, verschwommenes Sehen, Sehstörungen, Hyponatriämie und vermindertes Bewusstsein wurden mit Trileptal berichtet (s. «Unerwünschte Wirkungen»), insbesondere zu Beginn einer Therapie oder im Zusammenhang mit einer Dosisanpassung (häufiger während einer Auftitirierungsphase). Patienten sollten deshalb entsprechend vorsichtig sein beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen.
  • +Unerwünschte Wirkungen wie Schwindel, Schläfrigkeit, Ataxie, Diplopie, verschwommenes Sehen, Sehstörungen, Hyponatriämie und vermindertes Bewusstsein wurden mit Trileptal berichtet (s. "Unerwünschte Wirkungen" ), insbesondere zu Beginn einer Therapie oder im Zusammenhang mit einer Dosisanpassung (häufiger während einer Auftitirierungsphase). Patienten sollten deshalb entsprechend vorsichtig sein beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen.
  • -Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen, Hypersensitivitätsreaktionen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Häufigkeit nicht bekannt: DRESS-Syndrom (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen, Hypersensitivitätsreaktionen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Häufigkeit nicht bekannt: DRESS-Syndrom (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Häufig: Hyponatriämie, vermehrt bei älteren Patienten (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Sehr selten: klinisch relevante Hyponatriämie (Na <125 mmol/l) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Hypothyreoidismus.
  • +Häufig: Hyponatriämie, vermehrt bei älteren Patienten (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Sehr selten: klinisch relevante Hyponatriämie (Na <125 mmol/l) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Hypothyreoidismus.
  • -Sehr selten: Hepatitis (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Hepatitis (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten: Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (arzneimittelinduziertes Lyell Syndrom), Angiooedem, Erythema multiforme. (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), systemischer Lupus erythematodes.
  • -Häufigkeit nicht bekannt: Arzneimittelbedingter Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (arzneimittelinduziertes Lyell Syndrom), Angiooedem, Erythema multiforme. (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), systemischer Lupus erythematodes.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Arzneimittelbedingter Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden vereinzelte Fälle von Überdosierungen beschrieben. Die maximale eingenommene Dosis betrug 48 g.
  • +Es wurden vereinzelte Fälle von Überdosierungen beschrieben. Die maximale eingenommene Dosis betrug 48 g.
  • -Oxcarbazepin und sein aktiver Metabolit MHD sind bei Tieren wirksame Antiepileptika. Sie schützen Nager vor generalisierten tonisch-klonischen und, in geringerem Ausmass, klonischen epileptischen Anfällen und unterdrücken oder reduzieren bei Rhesusaffen mit Aluminiumimplantaten die Frequenz chronisch wiederauftretender partieller Anfälle. Es wurde keine Toleranzentwicklung (d.h. Verminderung antikonvulsiver Aktivität) bei Behandlung tonisch-klonischer Anfälle beobachtet, wenn Mäuse und Ratten täglich über 5 Tage respektive 4 Wochen mit Oxcarbazepin oder MHD therapiert wurden.
  • +Oxcarbazepin und sein aktiver Metabolit MHD sind bei Tieren wirksame Antiepileptika. Sie schützen Nager vor generalisierten tonisch-klonischen und, in geringerem Ausmass, klonischen epileptischen Anfällen und unterdrücken oder reduzieren bei Rhesusaffen mit Aluminiumimplantaten die Frequenz chronisch wiederauftretender partieller Anfälle. Es wurde keine Toleranzentwicklung (d.h. Verminderung antikonvulsiver Aktivität) bei Behandlung tonisch-klonischer Anfälle beobachtet, wenn Mäuse und Ratten täglich über 5 Tage respektive 4 Wochen mit Oxcarbazepin oder MHD therapiert wurden.
  • -Bei gesunden männlichen Probanden betrugen die mittlere Cmax von MHD nach einer Trileptal Einzeldosis von 600 mg Filmtabletten in nüchternem Zustand 31.5 µmol/l und die korrespondierte tmax 5 h.
  • -Nach der Nüchterngabe einer Einzeldosis von 600 mg Trileptal als Suspension zum Einnehmen wurde bei gesunden männlichen Probanden ein mittlerer Cmax-Wert von 24.9 μmol/l und ein tmax-Wert (Median) von 6 h ermittelt.
  • +Bei gesunden männlichen Probanden betrugen die mittlere Cmax von MHD nach einer Trileptal Einzeldosis von 600 mg Filmtabletten in nüchternem Zustand 31.5 µmol/l und die korrespondierte tmax 5 h.
  • +Nach der Nüchterngabe einer Einzeldosis von 600 mg Trileptal als Suspension zum Einnehmen wurde bei gesunden männlichen Probanden ein mittlerer Cmax-Wert von 24.9 μmol/l und ein tmax-Wert (Median) von 6 h ermittelt.
  • -Nahrung hat keinen Effekt auf das Ausmass und die Geschwindigkeit der Resorption von Oxcarbazepin, so dass Trileptal mit oder ohne Nahrung eingenommen werden kann (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • -MHD erreicht in Patienten bei zweimal täglicher Trileptal Gabe innerhalb von 2-3 Tagen steady-state Serumkonzentrationen. Im steady-state ist die Absorptionskinetik von MHD im Dosierungsbereich zwischen 300 und 2400 mg/d linear.
  • +Nahrung hat keinen Effekt auf das Ausmass und die Geschwindigkeit der Resorption von Oxcarbazepin, so dass Trileptal mit oder ohne Nahrung eingenommen werden kann (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • +MHD erreicht in Patienten bei zweimal täglicher Trileptal Gabe innerhalb von 2-3 Tagen steady-state Serumkonzentrationen. Im steady-state ist die Absorptionskinetik von MHD im Dosierungsbereich zwischen 300 und 2400 mg/d linear.
  • -Das scheinbare Verteilungsvolumen von MHD beträgt 49 l. Etwa 40% von MHD ist an Serumproteine gebunden, vor allem an Albumin. Die Bindung war innerhalb des therapeutisch relevanten Bereiches unabhängig von der Serumkonzentration. Oxcarbazepin und MHD binden nicht an Alpha-1-Acid Glykoproteine.
  • +Das scheinbare Verteilungsvolumen von MHD beträgt 49 l. Etwa 40% von MHD ist an Serumproteine gebunden, vor allem an Albumin. Die Bindung war innerhalb des therapeutisch relevanten Bereiches unabhängig von der Serumkonzentration. Oxcarbazepin und MHD binden nicht an Alpha-1-Acid Glykoproteine.
  • -Die Halbwertszeit von Oxcarbazepin liegt zwischen 1.3 und 2.3 h. Im Gegensatz hierzu beträgt die Serumhalbwertzeit von MHD im Mittel 9.3 ± 1.8 h.
  • +Die Halbwertszeit von Oxcarbazepin liegt zwischen 1.3 und 2.3 h. Im Gegensatz hierzu beträgt die Serumhalbwertzeit von MHD im Mittel 9.3 ± 1.8 h.
  • -Die gewichtskorrigierte MHD Clearance vermindert sich mit zunehmendem Gewicht und Alter und erreicht allmählich diejenige von Erwachsenen. Die mittlere gewichtskorrigierte Clearance bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahren ist 93% höher als jene von Erwachsenen. Deshalb wird die MHD Exposition bei diesen Kindern auf ungefähr die Hälfte jener für Erwachsene unter Behandlung mit ähnlicher, gewichtskorrigierter Dosis geschätzt. Die mittlere gewichtskorrigierte Clearance bei Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahren ist 43% höher als jene bei Erwachsenen. Deshalb wird die MHD Exposition bei diesen Kindern bei Behandlung mit vergleichbarer gewichtskorrigierter Dosierung auf ungefähr 2/3 jener bei Erwachsenen geschätzt.
  • -Bei zunehmendem Gewicht wird bei Patienten im Alter von 13 Jahren und älter erwartet, dass die gewichtskorrigierte MHD Clearance jene von Erwachsenen erreicht.
  • +Die gewichtskorrigierte MHD Clearance vermindert sich mit zunehmendem Gewicht und Alter und erreicht allmählich diejenige von Erwachsenen. Die mittlere gewichtskorrigierte Clearance bei Kindern im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahren ist 93% höher als jene von Erwachsenen. Deshalb wird die MHD Exposition bei diesen Kindern auf ungefähr die Hälfte jener für Erwachsene unter Behandlung mit ähnlicher, gewichtskorrigierter Dosis geschätzt. Die mittlere gewichtskorrigierte Clearance bei Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahren ist 43% höher als jene bei Erwachsenen. Deshalb wird die MHD Exposition bei diesen Kindern bei Behandlung mit vergleichbarer gewichtskorrigierter Dosierung auf ungefähr 2/3 jener bei Erwachsenen geschätzt.
  • +Bei zunehmendem Gewicht wird bei Patienten im Alter von 13 Jahren und älter erwartet, dass die gewichtskorrigierte MHD Clearance jene von Erwachsenen erreicht.
  • -Nach Gabe einer Einzeldosis (300 mg) und Mehrfachdosis (600 mg/d) von Trileptal waren bei älteren (60-82 Jahre) Probanden maximale Serumkonzentration und AUC von MHD um 30%-60% höher als bei jüngeren Probanden (18-32 Jahre).
  • +Nach Gabe einer Einzeldosis (300 mg) und Mehrfachdosis (600 mg/d) von Trileptal waren bei älteren (60-82 Jahre) Probanden maximale Serumkonzentration und AUC von MHD um 30%-60% höher als bei jüngeren Probanden (18-32 Jahre).
  • -Die Pharmakokinetik und der Metabolismus von Oxcarbazepin und MHD wurden bei gesunden Probanden und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nach einmaliger oraler Gabe von 900 mg untersucht. Eine geringe bis mittelschwere Einschränkung der Leberfunktion beeinflusste die Pharmakokinetik von Oxcarbazepin und MHD nicht. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurde Trileptal nicht untersucht.
  • +Die Pharmakokinetik und der Metabolismus von Oxcarbazepin und MHD wurden bei gesunden Probanden und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nach einmaliger oraler Gabe von 900 mg untersucht. Eine geringe bis mittelschwere Einschränkung der Leberfunktion beeinflusste die Pharmakokinetik von Oxcarbazepin und MHD nicht. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurde Trileptal nicht untersucht.
  • -Es besteht eine lineare Korrelation zwischen der Kreatinin-Clearance und der renalen Clearance von MHD. Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von Trileptal von 300 mg an Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) war die Eliminationshalbwertzeit von MHD um 60-90% (16 bis 19 h) verlängert, mit einem korrespondierenden 2-fachen Anstieg der AUC.
  • +Es besteht eine lineare Korrelation zwischen der Kreatinin-Clearance und der renalen Clearance von MHD. Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von Trileptal von 300 mg an Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) war die Eliminationshalbwertzeit von MHD um 60-90% (16 bis 19 h) verlängert, mit einem korrespondierenden 2-fachen Anstieg der AUC.
  • -Bei Ratten beiderlei Geschlechts hatte Oxcarbazepin oder MHD in Dosen von bis zu 150 bzw. 450 mg/kg/Tag keine Auswirkungen auf die Fertilität. Nach Gabe der höchsten MHD-Dosis wurde jedoch bei weiblichen Tieren eine Störung der Östrus-Zyklizität und eine verringerte Anzahl an Gelbkörpern, der Implantationen und der lebenden Embryos festgestellt. Die subchronische Behandlung von Ratten mit 100 mg/kgTag Oxcarbazepin hatte im Uterus und Ovar apoptotische und degenerative Wirkungen, sowie eine gestörte Follikulogenese zur Folge. Ein Risiko einer Beeinträchtigung der Fertilität kann nicht ausgeschlossen werden.
  • +Bei Ratten beiderlei Geschlechts hatte Oxcarbazepin oder MHD in Dosen von bis zu 150 bzw. 450 mg/kg/Tag keine Auswirkungen auf die Fertilität. Nach Gabe der höchsten MHD-Dosis wurde jedoch bei weiblichen Tieren eine Störung der Östrus-Zyklizität und eine verringerte Anzahl an Gelbkörpern, der Implantationen und der lebenden Embryos festgestellt. Die subchronische Behandlung von Ratten mit 100 mg/kgTag Oxcarbazepin hatte im Uterus und Ovar apoptotische und degenerative Wirkungen, sowie eine gestörte Follikulogenese zur Folge. Ein Risiko einer Beeinträchtigung der Fertilität kann nicht ausgeschlossen werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Filmtabletten zu 150 mg: 50 [B].
  • -Filmtabletten zu 300 mg: 50 [B].
  • -Filmtabletten zu 600 mg: 50 [B].
  • -Suspension zum Einnehmen zu 60 mg/ml (inkl. Adapter und Applikationsspritze zu 1 ml) 100 ml [B].
  • -Suspension zum Einnehmen zu 60 mg/ml (inkl. Adapter und Applikationsspritze zu 10 ml) 250 ml [B].
  • +Filmtabletten zu 150 mg: 50 [B].
  • +Filmtabletten zu 300 mg: 50 [B].
  • +Filmtabletten zu 600 mg: 50 [B].
  • +Suspension zum Einnehmen zu 60 mg/ml (inkl. Adapter und Applikationsspritze zu 1 ml) 100 ml [B].
  • +Suspension zum Einnehmen zu 60 mg/ml (inkl. Adapter und Applikationsspritze zu 10 ml) 250 ml [B].
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