| 108 Änderungen an Fachinfo Pegasys 135 mcg/0,5 ml |
-Polysorbatum 80 (aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt); natriiacetastrihydricus; natriichloridum (entspricht insgesamt 1,8 mg Natrium pro Fertigspritze (0.5 ml)); acidumaceticumglaciale; alcoholbenzylicus (E1519) 5,0 mg pro Fertigspritze; aqua ad iniectabilia
- +Polysorbatum 80 (aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt); natrii acetas trihydricus; natrii chloridum (entspricht insgesamt 1,8 mg Natrium pro Fertigspritze (0.5 ml)); acidum aceticum glaciale; alcohol benzylicus (E1519) 5,0 mg pro Fertigspritze; aqua ad iniectabilia
-Zur Behandlung mit Pegasysalleine oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln wie Ribavirin und/oder mit direkt wirkenden antiviralen Arzneimitteln (DAAs) (anti-HCV-Medikamente) wird die subkutane Gabe von 180 µg einmal wöchentlich unter die Bauchhaut oder die Haut eines Oberschenkels empfohlen.
- +Zur Behandlung mit Pegasys alleine oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln wie Ribavirin und/oder mit direkt wirkenden antiviralen Arzneimitteln (DAAs) (anti-HCV-Medikamente) wird die subkutane Gabe von 180 µg einmal wöchentlich unter die Bauchhaut oder die Haut eines Oberschenkels empfohlen.
-Mit HCV-Genotyp 1 infizierte Patienten, die in Woche 4 nachweisbare HCV-RNA haben, sollten ungeachtet der Viruslast vor der Behandlung eine Therapie mit einer Dauer von 48 Wochen erhalten. Eine Behandlung von 24 Wochen Dauer kann für Patienten in Betracht gezogen werden, dieeine Infektion aufweisen mit Genotyp 1 mit niedriger Ausgangsviruslast (LVL) (£800’000 IU/ml) infiziert sind, oder mit Genotyp 4, die in Woche 4 HCV-RNA negativ werden und bis Woche 24 HCV-RNA negativ bleiben. Eine Gesamtbehandlungsdauer von 24 Wochen kann jedoch mit einem höheren Rückfallrisiko verbunden sein als eine Behandlungsdauer von 48 Wochen. Bei diesen Patienten sollten bei Entscheidungen über die Behandlungsdauer die Tolerabilität gegenüber Kombinationstherapie sowie zusätzliche Prognosefaktoren wie das Ausmass an Fibrose berücksichtigt werden. Eine Verkürzung der Behandlungsdauer bei Patienten mit Genotyp 1 und hoher Viruslast (HVL) (> 800’000 IU/ml) zu Beginn, die in Woche 4 HCV-RNA negativ werden und bis Woche 24 HCV-RNA negativ bleiben, sollte sogar noch vorsichtiger erwogen werden, da die begrenzten vorliegenden Daten darauf hinweisen, dass sich dies negativ auf das anhaltende virologische Ansprechen (Sustainedvirologicresponse, SVR) auswirken kann (siehe Tabelle 1 und „Klinische Wirksamkeit“).
- +Mit HCV-Genotyp 1 infizierte Patienten, die in Woche 4 nachweisbare HCV-RNA haben, sollten ungeachtet der Viruslast vor der Behandlung eine Therapie mit einer Dauer von 48 Wochen erhalten. Eine Behandlung von 24 Wochen Dauer kann für Patienten in Betracht gezogen werden, die eine Infektion aufweisen mit Genotyp 1 mit niedriger Ausgangsviruslast (LVL) (£ 800’000 IU/ml) infiziert sind, oder mit Genotyp 4, die in Woche 4 HCV-RNA negativ werden und bis Woche 24 HCV-RNA negativ bleiben. Eine Gesamtbehandlungsdauer von 24 Wochen kann jedoch mit einem höheren Rückfallrisiko verbunden sein als eine Behandlungsdauer von 48 Wochen. Bei diesen Patienten sollten bei Entscheidungen über die Behandlungsdauer die Tolerabilität gegenüber Kombinationstherapie sowie zusätzliche Prognosefaktoren wie das Ausmass an Fibrose berücksichtigt werden. Eine Verkürzung der Behandlungsdauer bei Patienten mit Genotyp 1 und hoher Viruslast (HVL) (> 800’000 IU/ml) zu Beginn, die in Woche 4 HCV-RNA negativ werden und bis Woche 24 HCV-RNA negativ bleiben, sollte sogar noch vorsichtiger erwogen werden, da die begrenzten vorliegenden Daten darauf hinweisen, dass sich dies negativ auf das anhaltende virologische Ansprechen (Sustained virologic response, SVR) auswirken kann (siehe Tabelle 1 und „Klinische Wirksamkeit“).
-Genotyp 1 LVL mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg≥ 75 kg 24 Wochen oder48
- +Genotyp 1 LVL mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg ≥ 75 kg 24 Wochen oder 48
-Genotyp 1 HVL mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg≥ 75 kg 48 Wochen
- +Genotyp 1 HVL mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg ≥ 75 kg 48 Wochen
-Genotyp 4 mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg≥ 75 kg 24 Wochen oder48
- +Genotyp 4 mit RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg ≥ 75 kg 24 Wochen oder 48
-Genotyp 1 oder 4 ohne RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg≥ 75 kg 48 Wochen
- +Genotyp 1 oder 4 ohne RVR* 180 μg < 75 kg = 1’000 mg ≥ 75 kg 48 Wochen
-Die empfohlene Dosierung von Pegasys in Kombination mit Ribavirin beträgt 180 μg einmal wöchentlich mittels subkutaner Injektion ins Abdomen oder in den Oberschenkel. Ribavirin sollte mit dem Essen eingenommen werden. Patienten mit < 75 kg Körpergewicht erhalten 1’000 mg und Patienten ≥75 kg erhalten 1’200 mg Ribavirin. Die empfohlene Therapiedauer beträgt 72 Wochen bei Patienten mit Genotyp 1 oder 4 und 48 Wochen bei denjenigen mit Genotyp 2 oder 3.
- +Die empfohlene Dosierung von Pegasys in Kombination mit Ribavirin beträgt 180 μg einmal wöchentlich mittels subkutaner Injektion ins Abdomen oder in den Oberschenkel. Ribavirin sollte mit dem Essen eingenommen werden. Patienten mit < 75 kg Körpergewicht erhalten 1’000 mg und Patienten ≥ 75 kg erhalten 1’200 mg Ribavirin. Die empfohlene Therapiedauer beträgt 72 Wochen bei Patienten mit Genotyp 1 oder 4 und 48 Wochen bei denjenigen mit Genotyp 2 oder 3.
-Dosisanpassung oder Abbruch der Behandlung aufgrundunerwünschter Wirkungen/Interaktionen
- +Dosisanpassung oder Abbruch der Behandlung aufgrund unerwünschter Wirkungen/Interaktionen
-Wird eine Dosisanpassung aufgrund mässigerbis schwerwiegenderunerwünschter Wirkungen (klinische Befunde bzw. Laborbefunde) erforderlich, so erweist sich eine erste Dosissenkung auf 135µg im Allgemeinen als ausreichend. In einigen Fällen ist jedoch eine Reduzierung auf 90 oder 45µg notwendig. Dosissteigerungen bis zur Anfangsdosierung können in Erwägung gezogen werden, wenn die unerwünschten Wirkungen abklingen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Unerwünschte Wirkungen“).
- +Wird eine Dosisanpassung aufgrund mässiger bis schwerwiegender unerwünschter Wirkungen (klinische Befunde bzw. Laborbefunde) erforderlich, so erweist sich eine erste Dosissenkung auf 135 µg im Allgemeinen als ausreichend. In einigen Fällen ist jedoch eine Reduzierung auf 90 oder 45 µg notwendig. Dosissteigerungen bis zur Anfangsdosierung können in Erwägung gezogen werden, wenn die unerwünschten Wirkungen abklingen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Unerwünschte Wirkungen“).
-Zur Beherrschung einer Anämie infolge der Behandlung bei Hepatitis C wird insbesondere Folgendes empfohlen: Ribavirin sollte auf 600 mg/Tag reduziert werden (200 mg morgens und 400 mg abends), wenn einer der folgenden Punkte zutrifft: (1) ein Patient ohne signifikante kardiovaskuläre Erkrankung erleidet einen Abfall des Hämoglobinwertes auf < 10 g/dl und ≥8,5 g/dl, oder (2) ein Patient mit einer stabilen kardiovaskulären Erkrankung erleidet einen Abfall des Hämoglobinwertes um ≥2 g/dl innerhalb von vier Wochen zu irgend einem Zeitpunkt während der Therapie. Eine Rückkehr zur ursprünglichen Dosierung wird nicht empfohlen. Ribavirin sollte abgesetzt werden, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft: (1) ein Patient ohne signifikante kardiovaskuläre Erkrankung erleidet einen gesicherten Abfall des Hämoglobinwertes auf < 8,5 g/dl; (2) ein Patient mit stabiler kardiovaskulärer Erkrankung behält einen Hämoglobinwert von < 12 g/dl trotz reduzierter Dosis über 4 Wochen. Bei einer Rückkehr auf Normalwerte kann die Behandlung mit Ribavirin 600 mg täglich wieder aufgenommen und nach Ermessen des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin auf 800 mg täglich erhöht werden. Jedoch ist eine Rückkehr zur ursprünglichen Dosierung nicht empfehlenswert.
- +Zur Beherrschung einer Anämie infolge der Behandlung bei Hepatitis C wird insbesondere Folgendes empfohlen: Ribavirin sollte auf 600 mg/Tag reduziert werden (200 mg morgens und 400 mg abends), wenn einer der folgenden Punkte zutrifft: (1) ein Patient ohne signifikante kardiovaskuläre Erkrankung erleidet einen Abfall des Hämoglobinwertes auf < 10 g/dl und ≥ 8,5 g/dl, oder (2) ein Patient mit einer stabilen kardiovaskulären Erkrankung erleidet einen Abfall des Hämoglobinwertes um ≥ 2 g/dl innerhalb von vier Wochen zu irgend einem Zeitpunkt während der Therapie. Eine Rückkehr zur ursprünglichen Dosierung wird nicht empfohlen. Ribavirin sollte abgesetzt werden, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft: (1) ein Patient ohne signifikante kardiovaskuläre Erkrankung erleidet einen gesicherten Abfall des Hämoglobinwertes auf < 8,5 g/dl; (2) ein Patient mit stabiler kardiovaskulärer Erkrankung behält einen Hämoglobinwert von < 12 g/dl trotz reduzierter Dosis über 4 Wochen. Bei einer Rückkehr auf Normalwerte kann die Behandlung mit Ribavirin 600 mg täglich wieder aufgenommen und nach Ermessen des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin auf 800 mg täglich erhöht werden. Jedoch ist eine Rückkehr zur ursprünglichen Dosierung nicht empfehlenswert.
-Thrombozytenzahl < 50’000/mm3> < 25’000/mm3 < 25’000/mm3
- +Thrombozytenzahl < 50’000/mm3 > < 25’000/mm3 < 25’000/mm3
-Während der Behandlung mit Interferonen einschliesslichPegasys kann es zu schwerwiegenden unerwünschten psychiatrischen Wirkungen kommen. Depressionen, Selbstmordgedanken und Selbstmord, aggressives Verhalten, manchmal gegen andere Personen gerichtet, fremdaggressive Tendenzen (Mordgedanken) und Konfusion wurden bei Patienten mit oder ohne psychiatrischer Vorerkrankung beobachtet. Daher ist Vorsicht geboten, wenn Pegasys bei Patienten angewendet werden soll, die Depressionen in der Vorgeschichte angeben. Alle Patienten sind vom Arzt oder von der Ärztin auf Anzeichen einer Depression zu überwachen.
- +Während der Behandlung mit Interferonen einschliesslich Pegasys kann es zu schwerwiegenden unerwünschten psychiatrischen Wirkungen kommen. Depressionen, Selbstmordgedanken und Selbstmord, aggressives Verhalten, manchmal gegen andere Personen gerichtet, fremdaggressive Tendenzen (Mordgedanken) und Konfusion wurden bei Patienten mit oder ohne psychiatrischer Vorerkrankung beobachtet. Daher ist Vorsicht geboten, wenn Pegasys bei Patienten angewendet werden soll, die Depressionen in der Vorgeschichte angeben. Alle Patienten sind vom Arzt oder von der Ärztin auf Anzeichen einer Depression zu überwachen.
-Fieber, das mit Grippe-ähnlichen Symptomen assoziiert ist, wird während einer Interferon-Therapie häufig gemeldet; bei persistierendem Fieber sind allerdings, besonders bei Patienten mit Neutropenie, andere Ursachen auszuschliessen. Schwere Infektionen (Bakterien, Viren, Pilze) sind während der Behandlung mit Alfa-Interferonen, einschliesslichPegasys, gemeldet worden. Eine entsprechende Behandlung mit Antiinfektiva sollte umgehend begonnen und ein Abbruch der Interferon-Therapie in Erwägung gezogen werden.
- +Fieber, das mit Grippe-ähnlichen Symptomen assoziiert ist, wird während einer Interferon-Therapie häufig gemeldet; bei persistierendem Fieber sind allerdings, besonders bei Patienten mit Neutropenie, andere Ursachen auszuschliessen. Schwere Infektionen (Bakterien, Viren, Pilze) sind während der Behandlung mit Alfa-Interferonen, einschliesslich Pegasys, gemeldet worden. Eine entsprechende Behandlung mit Antiinfektiva sollte umgehend begonnen und ein Abbruch der Interferon-Therapie in Erwägung gezogen werden.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit einer Behandlung mit Pegasys und Ribavirin bei Patienten nach Leber- oder anderen Organtransplantationen sind nicht bestimmt worden. Wie bei anderen alfa-Interferonen wurden unter Pegasys allein oder in Kombination mit RibavirinAbstossungen von Leber- und Nierentransplantaten berichtet.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit einer Behandlung mit Pegasys und Ribavirin bei Patienten nach Leber- oder anderen Organtransplantationen sind nicht bestimmt worden. Wie bei anderen alfa-Interferonen wurden unter Pegasys allein oder in Kombination mit Ribavirin Abstossungen von Leber- und Nierentransplantaten berichtet.
-HCV-HIVkoinfizierte Patienten mit einer fortgeschrittenen Zirrhose, die eine HAART-Therapie erhalten, können bei der Behandlung mit alfa-Interferonen, einschliesslichPegasys, mit oder ohne Ribavirin ein erhöhtes Risiko haben, eine Leberdekompensation zu entwickeln, möglicherweise mit Todesfolge. Koinfizierte Patienten sollten während der Behandlung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome einer Leberdekompensation (wie beispielsweise Aszites, Enzephalopathie, Varizenblutung, beeinträchtigte Synthesefunktion der Leber, Child-Pugh Score > 6) eng monitoriert werden (siehe „Kontraindikationen“). Der Child-Pugh-Score kann durch behandlungsbedingte Faktoren (indirekte Hyperbilirubinämie, die durch Arzneimittel wie Atazanavir und Indinavir hervorgerufen wird) beeinflusst werden und muss nicht unbedingt auf einer Leberdekompensation beruhen.
- +HCV-HIVkoinfizierte Patienten mit einer fortgeschrittenen Zirrhose, die eine HAART-Therapie erhalten, können bei der Behandlung mit alfa-Interferonen, einschliesslich Pegasys, mit oder ohne Ribavirin ein erhöhtes Risiko haben, eine Leberdekompensation zu entwickeln, möglicherweise mit Todesfolge. Koinfizierte Patienten sollten während der Behandlung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome einer Leberdekompensation (wie beispielsweise Aszites, Enzephalopathie, Varizenblutung, beeinträchtigte Synthesefunktion der Leber, Child-Pugh Score > 6) eng monitoriert werden (siehe „Kontraindikationen“). Der Child-Pugh-Score kann durch behandlungsbedingte Faktoren (indirekte Hyperbilirubinämie, die durch Arzneimittel wie Atazanavir und Indinavir hervorgerufen wird) beeinflusst werden und muss nicht unbedingt auf einer Leberdekompensation beruhen.
-Die Wirksamkeit bei Patienten mit normalen Transaminasen beruht auf dem Surrogatmarker, „SustainedVirological Response“ (HCV-RNA < 50 IU/ml 24 Wochen nach Beendigung der Therapie). Der Nutzen der Therapie bei diesen Patienten ist gegen eine verschlechterte „Quality of Life“ während der Therapie und die Risiken (siehe „Unerwünschte Wirkungen“) individuell abzuwägen.
- +Die Wirksamkeit bei Patienten mit normalen Transaminasen beruht auf dem Surrogatmarker, „Sustained Virological Response“ (HCV-RNA < 50 IU/ml 24 Wochen nach Beendigung der Therapie). Der Nutzen der Therapie bei diesen Patienten ist gegen eine verschlechterte „Quality of Life“ während der Therapie und die Risiken (siehe „Unerwünschte Wirkungen“) individuell abzuwägen.
-Thrombozytenzahl ≥90’000/mm3.
-Absolute Neutrophilenzahl≥1’500/mm3.
-Thyreotropin (thyroidstimulatinghormone, TSH) und T4 im Normbereich oder ausreichend kontrollierte Schilddrüsenfunktion.
- +Thrombozytenzahl ≥ 90’000/mm3.
- +Absolute Neutrophilenzahl ≥ 1’500/mm3.
- +Thyreotropin (thyroid stimulating hormone, TSH) und T4 im Normbereich oder ausreichend kontrollierte Schilddrüsenfunktion.
-CD4+-Zellzahl ≥200/μl, unabhängig von der HIV-1-RNA-Konzentration, oder
-CD4+-Zellzahl ≥100/μl, jedoch < 200/μl sowie HIV-1-RNA-Konzentration von < 5’000 Kopien/ml im Amplicor HIV-1 Monitor Test, v1.5.
- +CD4+-Zellzahl ≥ 200/μl, unabhängig von der HIV-1-RNA-Konzentration, oder
- +CD4+-Zellzahl ≥ 100/μl, jedoch < 200/μl sowie HIV-1-RNA-Konzentration von < 5’000 Kopien/ml im Amplicor HIV-1 Monitor Test, v1.5.
-Wie bei anderen Interferonen ist Vorsicht geboten, wenn Pegasys in Kombination mit anderen potentiellmyelosuppressiven Substanzen angewendet wird.
- +Wie bei anderen Interferonen ist Vorsicht geboten, wenn Pegasys in Kombination mit anderen potentiell myelosuppressiven Substanzen angewendet wird.
-Die Verabreichung von 180 µgPegasys einmal wöchentlich an gesunde männliche Probanden über vier Wochen hatte keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Mephenytoin (CYP 2C19), Dapson (CYP 3A4), Debrisoquin (CYP 2D6) oder Tolbutamid (CYP 2C9). Daher hat Pegasys keine Bedeutung für die in-vivo-Stoffwechselaktivitäten der Isoenzyme Cytochrom P450 3A4, 2C9, 2C19 und 2D6.
- +Die Verabreichung von 180 µg Pegasys einmal wöchentlich an gesunde männliche Probanden über vier Wochen hatte keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Mephenytoin (CYP 2C19), Dapson (CYP 3A4), Debrisoquin (CYP 2D6) oder Tolbutamid (CYP 2C9). Daher hat Pegasys keine Bedeutung für die in-vivo-Stoffwechselaktivitäten der Isoenzyme Cytochrom P450 3A4, 2C9, 2C19 und 2D6.
-In einer pharmakokinetischen Studie mit 24 HCV-infizierten Patienten, die gleichzeitig eine Erhaltungstherapie mit Methadon erhielten (mittlere Dosis 95 mg, Bereich 30 mg bis 150 mg), lagen während der vierwöchigen Behandlung mit einmal 180 μgPegasyss.c. pro Woche die durchschnittlichen Methadonspiegel 10 % bis 15 % höher als vor Beginn der Behandlung mit Pegasys. Die klinische Bedeutung dieses Befunds ist nicht bekannt; die Patienten sollten aber trotzdem auf unerwünschte Wirkungen von Methadon hin überwacht werden.
- +In einer pharmakokinetischen Studie mit 24 HCV-infizierten Patienten, die gleichzeitig eine Erhaltungstherapie mit Methadon erhielten (mittlere Dosis 95 mg, Bereich 30 mg bis 150 mg), lagen während der vierwöchigen Behandlung mit einmal 180 μg Pegasys s.c. pro Woche die durchschnittlichen Methadonspiegel 10 % bis 15 % höher als vor Beginn der Behandlung mit Pegasys. Die klinische Bedeutung dieses Befunds ist nicht bekannt; die Patienten sollten aber trotzdem auf unerwünschte Wirkungen von Methadon hin überwacht werden.
-In einer anderen Studie wurden Patienten mit fortgeschrittener Fibrose oder Zirrhose (Ishak-Score 3 bis 6), die auf eine frühere Behandlung nicht angesprochen hatten, aufgenommen. Ihre Plättchenzahlbei Aufnahme in die Studie war bis zu 50’000/mm3 erniedrigt, und die Behandlung dauerte 48 Wochen. Wegen der hohen Prävalenz einer fortgeschrittenen Zirrhose/Fibrose und der niedrigen anfänglichen Plättchenzahl bei den Patienten dieser Studie fand sich in den ersten 20 Wochen die folgende Häufigkeit pathologischer Blutbilder: Hämoglobin < 10 g/dl bei 26,3 %, absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 750/mm3 bei 30 % und Plättchenzahl < 50’000/mm3 bei 13 % (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +In einer anderen Studie wurden Patienten mit fortgeschrittener Fibrose oder Zirrhose (Ishak-Score 3 bis 6), die auf eine frühere Behandlung nicht angesprochen hatten, aufgenommen. Ihre Plättchenzahl bei Aufnahme in die Studie war bis zu 50’000/mm3 erniedrigt, und die Behandlung dauerte 48 Wochen. Wegen der hohen Prävalenz einer fortgeschrittenen Zirrhose/Fibrose und der niedrigen anfänglichen Plättchenzahl bei den Patienten dieser Studie fand sich in den ersten 20 Wochen die folgende Häufigkeit pathologischer Blutbilder: Hämoglobin < 10 g/dl bei 26,3 %, absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 750/mm3 bei 30 % und Plättchenzahl < 50’000/mm3 bei 13 % (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- HCV MonoinfektionKombina HCV MonoinfektionKombinat HCV/HIV KoinfektionKombin
- tionstherapie mit ionstherapie mit ationstherapie mit
- RibavirinPegasys 180 µg RibavirinPegasys 180 µg RibavirinPegasys 180 µg
- +Ribavirin 800 mg24 +Ribavirin 1’000/1’200 +Ribavirin 800 mg48
- Wochen mg48 Wochen Wochen
- + HCV Monoinfektion HCV Monoinfektion HCV/HIV Koinfektion
- + Kombinationstherapie Kombinationstherapie mit Kombinationstherapie mit
- + mit Ribavirin Pegasys Ribavirin Pegasys 180 µg Ribavirin Pegasys 180 µg
- + 180 µg +Ribavirin 800 +Ribavirin 1’000/1’200 +Ribavirin 800 mg 48
- + mg 24 Wochen mg 48 Wochen Wochen
-Sehr selten: aplastische Anämie, Erythroblastopenie (pure redcellaplasia, PRCA).
- +Sehr selten: aplastische Anämie, Erythroblastopenie (pure red cell aplasia, PRCA).
-Häufig: Psoriasis, Urtikaria, Ekzem, Exanthem, vermehrtes Schwitzen, Hauterkrankungen, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Nachtschweiss, „Flushsyndrom“.
- +Häufig: Psoriasis, Urtikaria, Ekzem, Exanthem, vermehrtes Schwitzen, Hauterkrankungen, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Nachtschweiss, „Flush syndrom“.
-Ein Anstieg der Harnsäure-Werte und der indirekten Bilirubin-Werte verbunden mit Hämolyse wurde bei einigen Patienten unter Peginterferonalfa in Kombination mit Ribavirin beobachtet. Die Werte gingen innerhalb 4 Wochen nach Therapieende wieder auf ihren Ausgangswert zurück. Nur in seltenen Fällen (2/755) ging dies mit klinischen Symptomen einher (akute Gicht).
-In seltenen Fällen kann bei Anwendung von alfa-Interferon, einschliesslichPegasys, in Kombination mit Ribavirin ein Zusammenhang mit Panzytopenie festgestellt werden, und sehr selten wurde über aplastische Anämie berichtet.
- +Ein Anstieg der Harnsäure-Werte und der indirekten Bilirubin-Werte verbunden mit Hämolyse wurde bei einigen Patienten unter Peginterferon alfa in Kombination mit Ribavirin beobachtet. Die Werte gingen innerhalb 4 Wochen nach Therapieende wieder auf ihren Ausgangswert zurück. Nur in seltenen Fällen (2/755) ging dies mit klinischen Symptomen einher (akute Gicht).
- +In seltenen Fällen kann bei Anwendung von alfa-Interferon, einschliesslich Pegasys, in Kombination mit Ribavirin ein Zusammenhang mit Panzytopenie festgestellt werden, und sehr selten wurde über aplastische Anämie berichtet.
-Neutralisierende Anti-Interferon-Antikörper traten bei 1-5 % der Hepatitis C Patienten behandelt mit Pegasys auf. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B wurden in einer Phase II Studie (NV16037) neutralisierende Anti-Interferon Antikörper bei 13 % (6 von 46) der Patienten beobachtet; alle erhielten 180 µgPegasys. Das Vorhandensein neutralisierender Antikörper hatte jedoch keine Auswirkung auf die Wirksamkeit oder Sicherheit des Medikaments bei den behandelten Krankheiten.
- +Neutralisierende Anti-Interferon-Antikörper traten bei 1-5 % der Hepatitis C Patienten behandelt mit Pegasys auf. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B wurden in einer Phase II Studie (NV16037) neutralisierende Anti-Interferon Antikörper bei 13 % (6 von 46) der Patienten beobachtet; alle erhielten 180 µg Pegasys. Das Vorhandensein neutralisierender Antikörper hatte jedoch keine Auswirkung auf die Wirksamkeit oder Sicherheit des Medikaments bei den behandelten Krankheiten.
-Unter der Therapie mit Pegasys kam es zu klinisch signifikanten Abweichungen der Schilddrüsenwerte, die klinische Massnahmen erforderlich machten (siehe „Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen“). Die für die Kombination Pegasys/Ribavirin (Studie NV15801) beobachteten Häufigkeitsraten von 4,9 % entsprachen denen anderer Interferone.
- +Unter der Therapie mit Pegasys kam es zu klinisch signifikanten Abweichungen der Schilddrüsenwerte, die klinische Massnahmen erforderlich machten (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“). Die für die Kombination Pegasys/Ribavirin (Studie NV15801) beobachteten Häufigkeitsraten von 4,9 % entsprachen denen anderer Interferone.
-Bei gesunden Probanden stieg ca. 3 bis 6 Stunden nach subkutaner Einmalinjektion von Pegasys im Serum die Aktivität der 2',5'-Oligoadenylatsynthetase (2',5'-OAS), einem Marker für antivirale Aktivität an. Die durch Peginterferon alfa-2a induzierte Serumaktivität der 2',5'-OAS blieb während mehr als einer Woche aufrechterhalten und war höher als die Werte nach subkutanen Einmalinjektion von 3 Mio. IU und 18 Mio. IU Interferon. Grössenordnung und Dauer der 2',5'-OAS-Aktivität nach subkutaner Einmalinjektion von 180 µgPegasys waren bei Patienten über 62 Jahren um ca. 25 % geringer als bei jungen gesunden Probanden.
-Nach subkutaner Einmalinjektion von 90 µgPegasys war bei Patienten mit erheblich eingeschränkter Nierenfunktion (Creatinin-Clearance 20 bis 40 ml/min) gegenüber Patienten mit Clearance (40 ml/min bis über 100 ml/min) eine schwächere Reaktion der 2',5'-OAS trotz gleicher Wirkstoffexposition in beiden Gruppen (AUC und Cmax) zu verzeichnen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Pharmakokinetik“).
-Nach Behandlung mit 180 µgPegasys kommt es bei Patienten mit chronischer Hepatitis C zu einem Abfall der HCV-RNA-Titer in zwei Phasen. Die erste Phase setzt 24 bis 36 Stunden nach der Initialdosis bei Patienten ein, die anhaltend ansprechen und ebenso bei einigen Patienten, bei denen keine anhaltende virologische Antwort erreicht wird. Zu einer zweiten Phase kommt es innerhalb der folgenden 4 bis 16 Wochen. Die Behandlung mit Pegasys 180 µg verstärkt die Viruselimination und verbessert das virologische Therapieergebnis gegenüber den konventionellen alfa-Interferonen.
- +Bei gesunden Probanden stieg ca. 3 bis 6 Stunden nach subkutaner Einmalinjektion von Pegasys im Serum die Aktivität der 2',5'-Oligoadenylatsynthetase (2',5'-OAS), einem Marker für antivirale Aktivität an. Die durch Peginterferon alfa-2a induzierte Serumaktivität der 2',5'-OAS blieb während mehr als einer Woche aufrechterhalten und war höher als die Werte nach subkutanen Einmalinjektion von 3 Mio. IU und 18 Mio. IU Interferon. Grössenordnung und Dauer der 2',5'-OAS-Aktivität nach subkutaner Einmalinjektion von 180 µg Pegasys waren bei Patienten über 62 Jahren um ca. 25 % geringer als bei jungen gesunden Probanden.
- +Nach subkutaner Einmalinjektion von 90 µg Pegasys war bei Patienten mit erheblich eingeschränkter Nierenfunktion (Creatinin-Clearance 20 bis 40 ml/min) gegenüber Patienten mit Clearance (40 ml/min bis über 100 ml/min) eine schwächere Reaktion der 2',5'-OAS trotz gleicher Wirkstoffexposition in beiden Gruppen (AUC und Cmax) zu verzeichnen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Pharmakokinetik“).
- +Nach Behandlung mit 180 µg Pegasys kommt es bei Patienten mit chronischer Hepatitis C zu einem Abfall der HCV-RNA-Titer in zwei Phasen. Die erste Phase setzt 24 bis 36 Stunden nach der Initialdosis bei Patienten ein, die anhaltend ansprechen und ebenso bei einigen Patienten, bei denen keine anhaltende virologische Antwort erreicht wird. Zu einer zweiten Phase kommt es innerhalb der folgenden 4 bis 16 Wochen. Die Behandlung mit Pegasys 180 µg verstärkt die Viruselimination und verbessert das virologische Therapieergebnis gegenüber den konventionellen alfa-Interferonen.
-Die Ansprechraten am Ende der Nachbeobachtungsperiode in den zwei Studien sind in Tabelle 5 wiedergegeben. Die HBV-DNA-Konzentration wurde mit dem COBAS AMPLICOR™ HBV MONITOR Test (Nachweisgrenze: 200 Kopien/ml) bestimmt.
- +Die Ansprechraten am Ende der Nachbeobachtungsperiode in den zwei Studien sind in Tabelle 5 wiedergegeben. Die HBV-DNA-Konzentration wurde mit dem COBAS AMPLICOR HBV MONITOR Test (Nachweisgrenze: 200 Kopien/ml) bestimmt.
- Pegasys180 μg+Placeb Pegasys180 μg+Lamivu Lamivudin100 mg(N = Pegasys180 μg+Placeb Pegasys180 μg+Lamivu Lamivudin100 mg(N =
- o(N = 271) din100 mg(N = 271) 272) o(N = 177) din100 mg(N = 179) 181)
- + Pegasys180 μg+Placeb Pegasys180 μg+Lamivu Lamivudin100 mg (N Pegasys180 μg+Placeb Pegasys180 μg+Lamivu Lamivudin100 mg (N
- + o (N = 271) din100 mg (N = 271) = 272) o (N = 177) din100 mg (N = 179) = 181)
-lich24 Wochen wöchentlich24 Wochen lich48 Wochen wöchentlich48 Wochen
- +lich 24 Wochen wöchentlich 24 lich 48 Wochen wöchentlich 48
- + Wochen Wochen
-(24 Wochen nach
- + (24 Wochen nach
- Gruppe A:PEG-IFN180 Gruppe B:PEG-IFN180 Gruppe C:PEG-IFN180 Vergleich Gruppe A
- µg/Woche 48 Wochen(N µg/Woche 48 Wochen+P µg/Woche+ LAM 100 gegen Gruppe B†
- = 51) EG-IFN135 µg/Wochefü mg/einmal täglich48
- r weitere 48 Wochen( Wochen+PEG-IFN135
- N = 52) µg/Wochefür weitere
- 48 Wochen(N = 25)
- + Gruppe A: PEG-IFN180 Gruppe B: PEG-IFN180 Gruppe C: PEG-IFN180 Vergleich Gruppe A
- + µg/Woche 48 µg/Woche 48 µg/Woche + LAM 100 gegen Gruppe B†
- + Wochen(N = 51) Wochen + PEG-IFN mg/einmal täglich
- + 135 µg/Woche für 48 Wochen + PEG-IFN
- + weitere 48 Wochen(N 135 µg/Woche für
- + = 52) weitere 48 Wochen(N
- + = 25)
-Virologisches 6 (11,8 %)6 (11,8 16 (30,8 %)15 (28,8 5 (20,0 %)5 (20,0 P = 0,02P = 0,03P =
-Ansprechen HBV-DNA %)1 (2,0 %) %)4 (7,7 %) %)2 (8,0 %) 0,18
- < 3'400 IU/ml:
-HBV-DNA < 2'000
-IU/ml: HBV-DNA <
-Nachweisgrenze:
- +Virologisches 6 (11,8 %) 6 (11,8 16 (30,8 %) 15 5 (20,0 %) 5 (20,0 P = 0,02 P = 0,03 P
- +Ansprechen %) 1 (2,0 %) (28,8 %) 4 (7,7 %) %) 2 (8,0 %) = 0,18
- +HBV-DNA < 3'400
- +IU/ml: HBV-DNA <
- +2'000 IU/ml:
- +HBV-DNA < Nachweisgr
- +enze:
- PEG-IFN alfa-2a PEG-IFN alfa-2aRibav IFN alfa-2bRibavirin
- irin
- + PEG-IFN alfa-2a PEG-IFN alfa-2a IFN alfa-2b Ribaviri
- + Ribavirin n
- Pegasys Kombinationstherapie
- Nicht-zirrhotische und zirrhotische
- Patienten*
- Studie NV15942
- Pegasys 180 µg + Ribavirin 1’000/1’200
- mg (N = 436) 48 Wochen
-Anhaltendes Ansprechen bei allen 63 %** 59 %***
- + Pegasys Kombinationstherapie
- + Nicht-zirrhotische und zirrhotische
- + Patienten*
- + Studie NV15942
- + Pegasys 180 µg + Ribavirin 1’000/1’200
- + mg (N = 436) 48 Wochen
- +Anhaltendes Ansprechen bei allen 63 %** 59 %***
- Pegasys 180 µg&Ribav Pegasys 180 µg&Ribav Pegasys180 µg&Ribavi Pegasys 180 µg&Ribav
- irin800 mg 24 Wochen irin1’000/1’200 mg rin800 mg 48 Wochen irin1’000/1’200 mg
- 24 Wochen 48 Wochen
-Genotyp 1Niedrige 29 % (29/101)41 % 42 % (49/118)52 % 41 % (102/250)55 % 52 % (142/271)65 %
-ViruslastHohe (21/51)16 % (8/50) (37/71)26 % (12/47) (33/60)36 % (69/190) (55/85)47 % (87/186)
-Viruslast
-Genotyp 2/3Niedrige 84 % (81/96)85 % 81 % (117/144)83 % 79 % (78/99)88 % 80 % (123/153)77 %
-ViruslastHohe (29/34)84 % (52/62) (39/47)80 % (78/97) (29/33)74 % (49/66) (37/48)82 % (86/105)
-Viruslast
- + Pegasys 180 µg & Pegasys 180 µg & Pegasys 180 µg & Pegasys 180 µg &
- + Ribavirin 800 mg Ribavirin 1’000/1’20 Ribavirin 800 mg Ribavirin 1’000/1’20
- + 24 Wochen 0 mg 24 Wochen 48 Wochen 0 mg 48 Wochen
- +Genotyp 1 Niedrige 29 % (29/101) 41 % 42 % (49/118) 52 % 41 % (102/250) 55 % 52 % (142/271) 65 %
- +Viruslast Hohe (21/51) 16 % (8/50) (37/71) 26 % (12/47) (33/60) 36 % (69/190 (55/85) 47 % (87/186
- +Viruslast ) )
- +Genotyp 2/3 Niedrige 84 % (81/96) 85 % 81 % (117/144) 83 % 79 % (78/99) 88 % 80 % (123/153) 77 %
- + Viruslast Hohe (29/34) 84 % (52/62) (39/47) 80 % (78/97) (29/33) 74 % (49/66) (37/48) 82 % (86/105
- +Viruslast )
-Bei allen Studien (einschliesslichPegasys Monotherapie, siehe unten) zeigten die meisten Patienten, die mit Pegasys behandelt wurden, eine Normalisierung oder Reduktion der Serum-ALT während der Therapie. Es ist jedoch möglich, dass sich der ALT-Wert nicht normalisiert, bevor die Behandlung mit Pegasys abgeschlossen ist, selbst bei Patienten, bei denen die HCV-RNA unter die Nachweisgrenze abgesunken ist. Ungeachtet der Normalisierung der ALT-Werte ist die virologische Untersuchung ein verlässlicheres Instrument zur Bestimmung der Wirksamkeit der Behandlung mit Pegasys.
- +Bei allen Studien (einschliesslich Pegasys Monotherapie, siehe unten) zeigten die meisten Patienten, die mit Pegasys behandelt wurden, eine Normalisierung oder Reduktion der Serum-ALT während der Therapie. Es ist jedoch möglich, dass sich der ALT-Wert nicht normalisiert, bevor die Behandlung mit Pegasys abgeschlossen ist, selbst bei Patienten, bei denen die HCV-RNA unter die Nachweisgrenze abgesunken ist. Ungeachtet der Normalisierung der ALT-Werte ist die virologische Untersuchung ein verlässlicheres Instrument zur Bestimmung der Wirksamkeit der Behandlung mit Pegasys.
- 800 mg24 Wochen 800 mg48 Wochen
- + 800 mg 24 Wochen 800 mg 48 Wochen
- Pegasys 180 µg&Ribavirin Pegasys 180 µg&Ribavirin
- 1’000/1’200 mg24 Wochen 1’000/1’200 mg48 Wochen
-Genotyp 1 RVRNiedrige 90 % (28/31)93 % (25/27)75 % 92 % (47/51)96 % (26/27)88 %
-ViruslastHohe Viruslast (3/4) (21/24)
-Genotyp 1 nicht RVRNiedrige 24 % (21/87)27 % (12/44)21 % 43 % (95/220)50 % (31/62)41 %
-ViruslastHohe Viruslast (9/43) (64/158)
-Genotyp 4 RVR (5/6) (5/5)
-Genotyp 4 nicht RVR (3/6) (4/6)
- + Pegasys 180 µg & Ribavirin Pegasys 180 µg & Ribavirin
- + 1’000/1’200 mg 24 Wochen 1’000/1’200 mg 48 Wochen
- +Genotyp 1 RVR Niedrige 90 % (28/31) 93 % (25/27) 75 % 92 % (47/51) 96 % (26/27) 88 %
- +Viruslast Hohe Viruslast (3/4) (21/24)
- +Genotyp 1 nicht RVR Niedrige 24 % (21/87) 27 % (12/44) 21 % 43 % (95/220) 50 % (31/62) 41
- +Viruslast Hohe Viruslast (9/43) % (64/158)
- +Genotyp 4 RVR (5/6) (5/5)
- +Genotyp 4 nicht RVR (3/6) (4/6)
-In der Studie NV17317 bei Infektion mit dem viralen Genotyp 2 oder 3 erhielten alle Patienten 180 µgPeginterferon alfa-2a subkutan einmal wöchentlich und 800 mg Ribavirin und wurden randomisiert einer 16- oder 24-wöchigen Behandlung zugeteilt. Insgesamt waren die Behandlungen während 16 Wochen und 24 Wochen nicht gleichwertig (siehe Tabelle 13), denn die 16-wöchige Behandlung führte zu einer geringeren anhaltenden virologischen Ansprechquote (65 %) als diejenige während 24 Wochen (76 %). Die retrospektive Analyse derjenigen Patienten, die zu Beginn eine niedrige Viruslast hatten und nach 4 Wochen HCV-RNA-negativ waren, ergab jedoch eine vergleichbare Quote von anhaltendem virologischem Ansprechen – 89 % bzw. 94 % – nach 16-wöchiger bzw. 24-wöchiger Behandlung (siehe Tabelle 13).
- +In der Studie NV17317 bei Infektion mit dem viralen Genotyp 2 oder 3 erhielten alle Patienten 180 µg Peginterferon alfa-2a subkutan einmal wöchentlich und 800 mg Ribavirin und wurden randomisiert einer 16- oder 24-wöchigen Behandlung zugeteilt. Insgesamt waren die Behandlungen während 16 Wochen und 24 Wochen nicht gleichwertig (siehe Tabelle 13), denn die 16-wöchige Behandlung führte zu einer geringeren anhaltenden virologischen Ansprechquote (65 %) als diejenige während 24 Wochen (76 %). Die retrospektive Analyse derjenigen Patienten, die zu Beginn eine niedrige Viruslast hatten und nach 4 Wochen HCV-RNA-negativ waren, ergab jedoch eine vergleichbare Quote von anhaltendem virologischem Ansprechen – 89 % bzw. 94 % – nach 16-wöchiger bzw. 24-wöchiger Behandlung (siehe Tabelle 13).
- Pegasys 180 µg&Ribavirin Pegasys 180 µg&Ribavirin
- 800 mg16 Wochen 800 mg24 Wochen
- + Pegasys 180 µg &Ribavirin Pegasys 180 µg&Ribavirin
- + 800 mg 16 Wochen 800 mg 24 Wochen
-Genotyp 2 oder 3 mit RVRNiedrige 82 % (378/461)89 % 90 % (370/410)94 %
-ViruslastHohe Viruslast (147/166)78 % (231/295) (141/150)88 % (229/260)
-Genotyp 2 oder 3 ohne RVRNiedrige 30 % (65/218)44 % (22/50)26 49 % (108/220)50 %
-ViruslastHohe Viruslast % (43/168) (25/50)49 % (83/170)
- +Genotyp 2 oder 3 mit RVR Niedrige 82 % (378/461) 89 % 90 % (370/410) 94 %
- +Viruslast Hohe Viruslast (147/166) 78 % (231/295) (141/150) 88 % (229/260)
- +Genotyp 2 oder 3 ohne RVR Niedrige 30 % (65/218) 44 % (22/50) 49 % (108/220) 50 % (25/50)
- +Viruslast Hohe Viruslast 26 % (43/168) 49 % (83/170)
- Peginterferon Peginterferon Behandlungsunterschied
- alfa-2a180 µg&Ribavi alfa-2a180 µg&Ribavi 95 % Konfidenzintervall
- rin800 mg16 Wochen rin800 mg24 Wochen
-Genotyp 2 oder 3rasches 15 % (67/439) 6 % 6 % (23/386) 1 % 9,3 % (5,2 %; 13,6 %)
-virologisches AnsprechenNiedri (10/155)20 % (57/284 (2/141)9 % (21/245) 5 % (0,6 %; 10,3 %)11,5
-ge ViruslastHohe Viruslast ) % (5,6 %; 17,4 %)
- + Peginterferon Peginterferon Behandlungsunterschied
- + alfa-2a 180 µg & alfa-2a 180 µg & 95 % Konfidenzintervall
- + Ribavirin 800 mg 16 Ribavirin 800 mg 24
- + Wochen Wochen
- +Genotyp 2 oder 3rasches 15 % (67/439) 6 6 % (23/386) 1 9,3 % (5,2 %; 13,6 %)
- +virologisches Ansprechen % (10/155) 20 % % (2/141) 9 % 5 % (0,6 %; 10,3 %)
- +Niedrige Viruslast Hohe (57/284) (21/245) 11,5 % (5,6 %; 17,4 %)
- +Viruslast
-Multiple Regressionsanalysen und gepoolte Gruppenanalysen zur Beurteilung des Einflusses der Behandlungsdauer und der Anwendung von Induktionsdosen haben eindeutig die 72-wöchige Behandlungsdauer als den Hauptantrieb zum Erreichen einer anhaltenden virologischen Antwort identifiziert. Die Unterschiede der anhaltenden virologischen Antwort (Sustainedvirological Response, SVR) in Abhängigkeit von Behandlungsdauer, demographischen Daten und bestem Ansprechen auf vorherige Behandlung sind in Tabelle 15 dargestellt.
- +Multiple Regressionsanalysen und gepoolte Gruppenanalysen zur Beurteilung des Einflusses der Behandlungsdauer und der Anwendung von Induktionsdosen haben eindeutig die 72-wöchige Behandlungsdauer als den Hauptantrieb zum Erreichen einer anhaltenden virologischen Antwort identifiziert. Die Unterschiede der anhaltenden virologischen Antwort (Sustained virological Response, SVR) in Abhängigkeit von Behandlungsdauer, demographischen Daten und bestem Ansprechen auf vorherige Behandlung sind in Tabelle 15 dargestellt.
-Tabelle 15: Virologische Antwort (Virological Response, VR) und anhaltende virologische Antwort (Sustainedvirological Response, SVR) in Woche 12 von Patienten mit einer virologischen Antwort in Woche 12 nach Behandlung mit einer Pegasys-Ribavirin-Kombinationstherapie in Non-Respondern gegenüber Peginterferon alfa-2b plus Ribavirin
- Pegasys 360/180 oder Pegasys 360/180 oder Pegasys 360/180 oder
- 180 µg&Ribavirin 180 µg&Ribavirin 180 µg&Ribavirin
- 1’000/1’200 mg72 1’000/1’200 mg72 1’000/1’200 mg48
- oder 48 Wochen(N= Wochen(N= 473)SVR bei Wochen(N= 469)SVR
- 942)Patienten mitVR Patienten mit VR in bei Patienten mit VR
- in Woche 12a(N= 876) Woche 12b(N= 100) in Woche 12b(N= 57)
-Gesamt Niedrige 18 % (157/876)35 % 57 % (57/100)63 % 35 % (20/57)38 %
-Viruslast Hohe Viruslast (56/159)14 % (97/686) (22/35)54 % (34/63) (8/21)32 % (11/34)
-Genotyp 1/4 Niedrige 17 % (140/846)35 % 55 % (52/94)63 % 35 % (16/46)37 %
-Viruslast Hohe Viruslast (54/154)13 % (84/663) (22/35)52 % (30/58) (7/19)35 % (9/26)
-Genotyp 2/3 Niedrige 58 % (15/26)(2/5)(11/ (4/5)—(3/4) (3/10)(1/2)(1/7)
-Viruslast Hohe Viruslast 19)
-ZirrhosestatusZirrhoseKeine 8 % (19/239)22 % (6/13)59 % (51/87) (3/6)34 % (17/50)
- Zirrhose (137/633)
-Bestes Ansprechen während 28 % (34/121) 12 % 68 % (15/22) 64 % (6/12) (5/14) 29 %
-vorheriger Behandlung (39/323) 19 % (16/25) 49 % (26/53) (9/31)
-Rückgang der HCV-RNA ³2 (84/432)
-log10 Rückgang der
-HCV-RNA <2 log10Kein
-bestes vorheriges
-Ansprechen
- +Tabelle 15: Virologische Antwort (Virological Response, VR) und anhaltende virologische Antwort (Sustained virological Response, SVR) in Woche 12 von Patienten mit einer virologischen Antwort in Woche 12 nach Behandlung mit einer Pegasys-Ribavirin-Kombinationstherapie in Non-Respondern gegenüber Peginterferon alfa-2b plus Ribavirin
- + Pegasys 360/180 oder Pegasys 360/180 oder Pegasys 360/180 oder
- + 180 µg& Ribavirin 180 µg& Ribavirin 180 µg& Ribavirin
- + 1’000/1’200 mg 72 1’000/1’200 mg 72 1’000/1’200 mg 48
- + oder 48 Wochen(N= Wochen(N= 473) SVR Wochen(N= 469) SVR
- + 942) Patienten mit VR bei Patienten mit VR bei Patienten mit VR
- + in Woche 12a(N= 876) in Woche 12b(N= 100) in Woche 12b(N= 57)
- +Gesamt Niedrige 18 % (157/876) 35 % 57 % (57/100) 63 % 35 % (20/57) 38 %
- +Viruslast Hohe (56/159) 14 % (97/686) (22/35) 54 % (34/63) (8/21) 32 % (11/34)
- +Viruslast
- +Genotyp 1/4 Niedrige 17 % (140/846) 35 % 55 % (52/94) 63 % 35 % (16/46) 37 %
- +Viruslast Hohe Viruslast (54/154) 13 % (84/663) (22/35) 52 % (30/58) (7/19) 35 % (9/26)
- +Genotyp 2/3 Niedrige 58 % (15/26) (2/5) (4/5) — (3/4) (3/10) (1/2) (1/7)
- +Viruslast Hohe Viruslast (11/19)
- +Zirrhosestatus Zirrhose 8 % (19/239) 22 % (6/13) 59 % (51/87) (3/6) 34 % (17/50)
- +Keine Zirrhose (137/633)
- +Bestes Ansprechen während 28 % (34/121) 12 % 68 % (15/22) 64 % (6/12) (5/14) 29
- +vorheriger Behandlung (39/323) 19 % (16/25) 49 % (26/53) % (9/31)
- +Rückgang der HCV-RNA ³2 (84/432)
- +log10 Rückgang der
- +HCV-RNA <2 log10 Kein
- +bestes vorheriges
- +Ansprechen
-a Patienten, die in eine Virussuppression (nicht-nachweisbare HCV-RNA, <50 IU/ml) in Woche 12 erreichten, wurden als Patienten mit einer virologischen Antwort in Woche 12 betrachtet. Patienten ohne HCV-RNA-Ergebnisse in Woche 12 wurden von der Analyse ausgeschlossen.
- +a Patienten, die in eine Virussuppression (nicht-nachweisbare HCV-RNA, < 50 IU/ml) in Woche 12 erreichten, wurden als Patienten mit einer virologischen Antwort in Woche 12 betrachtet. Patienten ohne HCV-RNA-Ergebnisse in Woche 12 wurden von der Analyse ausgeschlossen.
-Vergleicht man die Veränderungen der Leberhistologie bei Patienten ohne Zirrhose, kam es bei 58-63 % (je nach Studie) der mit Pegasys therapierten Patienten zu einer Verbesserung der Leberhistologie, gemessen an einer Abnahme von mehr als 2 Punkten im "KnodellHistologyActivity Index". Dies trat beim Interferon alfa-2a nur bei 45 % der Patienten auf. Bei den Patienten mit Zirrhose zeigten 54 % der mit Pegasys therapierten Patienten eine Verbesserung der Leberhistologie während dem nur 31% der mit Interferon alfa-2a behandelten Patienten diesen Effekt zeigten.
- +Vergleicht man die Veränderungen der Leberhistologie bei Patienten ohne Zirrhose, kam es bei 58-63 % (je nach Studie) der mit Pegasys therapierten Patienten zu einer Verbesserung der Leberhistologie, gemessen an einer Abnahme von mehr als 2 Punkten im "Knodell Histology Activity Index". Dies trat beim Interferon alfa-2a nur bei 45 % der Patienten auf. Bei den Patienten mit Zirrhose zeigten 54 % der mit Pegasys therapierten Patienten eine Verbesserung der Leberhistologie während dem nur 31% der mit Interferon alfa-2a behandelten Patienten diesen Effekt zeigten.
-In der Studie NR15961 wurden 860 HCV/HIVkoinfizierte Patienten nach einem Randomisierungsschema entweder mit 180 μgPegasys pro Woche plus Placebo, 180 μgPegasys pro Woche plus 800 mg Ribavirin pro Tag oder 3 Mio. IE Interferon alfa-2a dreimal wöchentlich plus 800 mg Ribavirin pro Tag während 48 Wochen behandelt. An die Therapiephase schloss eine 24-wöchige behandlungsfreie Nachbeobachtungsperiode an. Die Kombination von Pegasys mit Ribavirin bewirkte insgesamt eine höhere anhaltende virologische Ansprechrate (40 %) als Pegasys allein (20 %) (odds-ratio (95 % Vertrauensbereich) = 2,89 (1,93 bis 4,32), p < 0,0001 [stratifizierter Cochran-Mantel-Haenszel-Test]) oder als Interferon alfa-2a in Kombination mit Ribavirin (12 %) (odds-ratio (95 %-Vertrauensbereich) = 5,40 (3,42 bis 8,54), p < 0,0001 [stratifizierter Cochran-Mantel-Haenszel-Test]). Bei HCV/HIVkoinfizierten Patienten mit HCV-Genotyp 1 betrug die anhaltende virologische Ansprechrate auf die Kombination Pegasys plus Ribavirin 29 % (51/176) gegenüber 7 % (12/171) in der Gruppe mit Interferon alfa-2a plus Ribavirin. Bei HCV/HIVkoinfizierten Patienten mit den HCV-Genotypen 2 oder 3 betrug die anhaltende virologische Ansprechrate auf die Kombination Pegasys plus Ribavirin 62 % (59/95) gegenüber 20 % (18/89) in der Gruppe mit Interferon alfa-2a plus Ribavirin.
- +In der Studie NR15961 wurden 860 HCV/HIVkoinfizierte Patienten nach einem Randomisierungsschema entweder mit 180 μg Pegasys pro Woche plus Placebo, 180 μg Pegasys pro Woche plus 800 mg Ribavirin pro Tag oder 3 Mio. IE Interferon alfa-2a dreimal wöchentlich plus 800 mg Ribavirin pro Tag während 48 Wochen behandelt. An die Therapiephase schloss eine 24-wöchige behandlungsfreie Nachbeobachtungsperiode an. Die Kombination von Pegasys mit Ribavirin bewirkte insgesamt eine höhere anhaltende virologische Ansprechrate (40 %) als Pegasys allein (20 %) (odds-ratio (95 % Vertrauensbereich) = 2,89 (1,93 bis 4,32), p < 0,0001 [stratifizierter Cochran-Mantel-Haenszel-Test]) oder als Interferon alfa-2a in Kombination mit Ribavirin (12 %) (odds-ratio (95 %-Vertrauensbereich) = 5,40 (3,42 bis 8,54), p < 0,0001 [stratifizierter Cochran-Mantel-Haenszel-Test]). Bei HCV/HIVkoinfizierten Patienten mit HCV-Genotyp 1 betrug die anhaltende virologische Ansprechrate auf die Kombination Pegasys plus Ribavirin 29 % (51/176) gegenüber 7 % (12/171) in der Gruppe mit Interferon alfa-2a plus Ribavirin. Bei HCV/HIVkoinfizierten Patienten mit den HCV-Genotypen 2 oder 3 betrug die anhaltende virologische Ansprechrate auf die Kombination Pegasys plus Ribavirin 62 % (59/95) gegenüber 20 % (18/89) in der Gruppe mit Interferon alfa-2a plus Ribavirin.
-Nach subkutaner Einmalinjektion von 180 µgPegasys sind beim gesunden Probanden innerhalb von 3 bis 6 Stunden Serumkonzentrationen von Peginterferon alfa-2a nachweisbar. Innerhalb von 24 Stunden werden etwa 80 % der maximalen Serumkonzentration erreicht. Die Höchstkonzentrationen im Serum sind 72 bis 96 Stunden (AUC = 1743 ± 459 ng x h/ml und Cmax = 14 ± 2,5 ng/ml) nach Verabreichung nachweisbar. Die absolute Bioverfügbarkeit liegt für Pegasys je nach Studie bei 61-84 % und ist damit vergleichbar mit dem für Interferon alfa-2a ermittelten Wert.
- +Nach subkutaner Einmalinjektion von 180 µg Pegasys sind beim gesunden Probanden innerhalb von 3 bis 6 Stunden Serumkonzentrationen von Peginterferon alfa-2a nachweisbar. Innerhalb von 24 Stunden werden etwa 80 % der maximalen Serumkonzentration erreicht. Die Höchstkonzentrationen im Serum sind 72 bis 96 Stunden (AUC = 1743 ± 459 ng x h/ml und Cmax = 14 ± 2,5 ng/ml) nach Verabreichung nachweisbar. Die absolute Bioverfügbarkeit liegt für Pegasys je nach Studie bei 61-84 % und ist damit vergleichbar mit dem für Interferon alfa-2a ermittelten Wert.
-Bei Personen über 62 Jahren kam es nach einer subkutanen Einmalinjektion von 180 µgPegasys gegenüber jungen, gesunden Probanden zu einer verzögerten aber anhaltenden Resorption (Tmax 115 Stunden bei Personen über 62 Jahren gegenüber 82 Stunden bei jüngeren Probanden). Die AUCs waren geringfügig erhöht (1663 gegenüber 1295 ng x h/ml); hingegen waren die Spitzenkonzentrationen (9,1 gegenüber 10,3 ng/ml) bei Personen über 62 Jahren vergleichbar.
- +Bei Personen über 62 Jahren kam es nach einer subkutanen Einmalinjektion von 180 µg Pegasys gegenüber jungen, gesunden Probanden zu einer verzögerten aber anhaltenden Resorption (Tmax 115 Stunden bei Personen über 62 Jahren gegenüber 82 Stunden bei jüngeren Probanden). Die AUCs waren geringfügig erhöht (1663 gegenüber 1295 ng x h/ml); hingegen waren die Spitzenkonzentrationen (9,1 gegenüber 10,3 ng/ml) bei Personen über 62 Jahren vergleichbar.
-Eine ausführliche Gebrauchsanweisung zur Vorbereitung und Verabreichung von PegasysInjektionslösung in der Fertigspritze ist in der Packungsbeilage von Pegasys enthalten.
- +Eine ausführliche Gebrauchsanweisung zur Vorbereitung und Verabreichung von Pegasys Injektionslösung in der Fertigspritze ist in der Packungsbeilage von Pegasys enthalten.
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