| 48 Änderungen an Fachinfo Caverject DC 10 |
-Eine Zweikammerspritze enthält 10 µg Alprostadil oder 20 µg Alprostadil als steriles Pulver und 0.5 ml Lösungsmittel zur Rekonstitution.
- +Eine Zweikammerspritze enthält 10 µg Alprostadil resp. 20 µg Alprostadil als steriles, Pulver und 0.5 ml Lösungsmittel zur Rekonstitution.
-Die empfohlene Dosierung liegt zwischen 2.5 bis 20 µg Alprostadil. Eine Dosierung über 60 µg wird nicht empfohlen. Caverject DC soll nicht mehr als einmal täglich und nicht häufiger als dreimal in der Woche injiziert werden.
- +Die empfohlene Dosierung liegt zwischen 2.5 und 20 µg Alprostadil. Eine Dosierung über 60 µg wird nicht empfohlen. Caverject DC soll nicht mehr als einmal täglich und nicht häufiger als dreimal pro Woche injiziert werden.
- +Die erste Injektion muss von einer medizinisch geschulten Person in der Arztpraxis durchgeführt werden.
-Spricht der Patient auf die verwendete Dosis Caverject DC nicht an, wird die nächst höhere Dosis innerhalb von einer Stunde verabreicht. Ist die erzielte Wirkung zufriedenstellend, soll die nächste Injektion frühestens nach einem Tag erfolgen. Der Patient muss bis zur vollständigen Detumeszenz in der Praxis bleiben.
-Erektile Dysfunktion mit vaskulärer, psychogener oder unbekannter Ursache: Initial wird eine Dosis von 2.5 µg verwendet. Bei ungenügender Wirkung wird auf 5 µg erhöht und anschliessend in Schritten von 5 µg bis zur gewünschten Wirkung. Wenn auf die Initialdosis überhaupt keine Wirkung eintritt, wird eine zweite Injektion mit 7.5 µg durchgeführt und anschliessend kann die Dosis in Stufen von 5-10 µg erhöht werden.
-Erektile Dysfunktion neurogener Ursache: Initial wird eine Dosis von 1.25 µg verwendet. Dafür ist das Präparat Caverject (Pulver und Stechampulle) zu verwenden. Bei partieller Wirkung wird die Dosis auf 2.5 µg erhöht. Bei noch ungenügender Wirkung wird 5 µg verabreicht und weiter in Schritten von 5 µg bis zur gewünschten Wirkung.
- +Der Patient muss bis zur vollständigen Detumeszenz in der Praxis bleiben.
- +Spricht der Patient auf die verwendete Dosis Caverject DC nicht an, wird die nächst höhere Dosis innerhalb einer Stunde verabreicht. Ist die erzielte Wirkung zufriedenstellend, soll die nächste Injektion frühestens nach einem Tag erfolgen.
- +Erektile Dysfunktion mit vaskulärer, psychogener oder unbekannter Ursache: Initial wird eine Dosis von 2.5 µg verwendet. Bei ungenügender Wirkung wird auf 5 µg erhöht und anschliessend in Schritten von 5 µg bis zur gewünschten Wirkung. Wenn auf die Initialdosis überhaupt keine Wirkung eintritt, wird eine zweite Injektion mit 7.5 µg durchgeführt; anschliessend kann die Dosis in Schritten von 5-10 µg erhöht werden.
- +Erektile Dysfunktion neurogener Ursache: Initial wird eine Dosis von 1.25 µg verwendet. Dafür ist das Präparat Caverject (Pulver und Stechampulle) zu verwenden. Bei partieller Wirkung wird die Dosis auf 2.5 µg erhöht. Bei noch ungenügender Wirkung werden 5 µg verabreicht; danach wird in Schritten von 5 µg weiter bis zur gewünschten Wirkung titriert.
-Die erste Injektion muss von einer medizinisch geschulten Person in der Arztpraxis durchgeführt werden. Nach der Einstellung der Dosierung wird der Patient frühestens am darauffolgenden Tag in die Technik der Selbstinjektion eingeführt. Dazu ist eine sorgfältige Instruktion durch den behandelnden Arzt notwendig. Die Fähigkeit des Patienten zur Selbstinjektion muss überprüft werden. Die Selbstinjektion wird mit der festgelegten Dosis durchgeführt. Die gewählte Dosis für die Selbstinjektion sollte dem Patienten für den Geschlechtsverkehr zu einer zufriedenstellenden Erektion, die nicht länger als 1 Stunde dauert, verhelfen. Dauert die Erektion länger, sollte die Dosis reduziert werden. Sollte eine Anpassung der Dosierung nötig sein, soll diese nach den beschriebenen Anweisungen und nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden. Der Patient muss angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion irreparable Impotenz durch Schädigung des Schwellkörpergewebes zur Folge haben kann.
-Ein sorgfältiger und kontinuierlicher Follow-up des Patienten ist unerlässlich, v.a. zu Beginn der Selbstinjektionstherapie, da Dosisanpassungen nötig sein können.
-Zur Überprüfung der Technik der Selbstinjektion und der Wirksamkeit und Sicherheit werden dreimonatliche Kontrollen empfohlen. Sollte eine Anpassung der Dosierung nötig sein, soll diese nach den beschriebenen Anweisungen und nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden.
- +Nach der Einstellung der Dosierung wird der Patient frühestens am darauffolgenden Tag in die Technik der Selbstinjektion eingeführt. Hierzu ist eine sorgfältige Instruktion durch den behandelnden Arzt notwendig. Die Fähigkeit des Patienten zur Selbstinjektion muss überprüft werden. Die Selbstinjektion wird mit der festgelegten Dosis durchgeführt. Eine engmaschige Überwachung des Patienten ist unerlässlich, v.a. zu Beginn der Therapie, da Dosisanpassungen nötig sein können.
- +Zur Überprüfung der Technik der Selbstinjektion und der Wirksamkeit und Sicherheit werden dreimonatliche Kontrollen empfohlen. Sollte eine Dosisanpassung nötig sein, soll diese nach den beschriebenen Anweisungen und nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden.
- +Die gewählte Dosis sollte dem Patienten zu einer zufriedenstellenden Erektion verhelfen, die nicht länger als 1 Stunde dauert,. Dauert die Erektion länger, sollte die Dosis reduziert werden. Der Patient muss angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion durch Schädigung des Schwellkörpergewebes eine irreparable Impotenz zur Folge haben kann.
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Ältere Patienten: Spezifische Daten zur Anwendung von Caverject DC bei Patienten ≥65 Jahren liegen nicht vor. Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist jedoch aufgrund der individuellen Dosistitration vermutlich nicht erforderlich.
- +Kinder und Jugendliche: Caverject DC ist in dieser Altersgruppe nicht indiziert.
- +Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion: Spezifische Daten zur Anwendung von Caverject DC bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz liegen nicht vor. Aufgrund der Art des Metabolismus von Alprostadil ist jedoch nicht zu erwarten, dass bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion eine Dosisanpassung erforderlich ist.
-Intrakavernöses Caverject DC darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf Alprostadil oder auf andere Inhaltstoffe nicht verabreicht werden, ebenso nicht bei Patienten, die durch Erkrankungen wie Sichelzellanämie, multiples Myelom oder Leukämie für Priapismen prädisponiert sein können.
-Caverject DC darf bei Patienten, welche mit Antikoagulantien, wie Cumarin oder Heparin behandelt werden, nicht verwendet werden, da eine erhöhte Blutungsneigung nach der intrakavernösen Injektion besteht.
-Caverject DC ist ebenfalls kontraindiziert bei Patienten mit Penisimplantaten, anatomischen Deformationen des Penis wie Angulation, kavernöser Fibrose oder Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica) oder bei Patienten, für die sexuelle Aktivitäten nicht empfohlen werden.
-Für die Behandlung von Frauen und Kindern mit Caverject DC gibt es keine Indikationen. Folglich darf das Präparat bei diesen Patientengruppen nicht angewendet werden.
- +·anatomische Deformationen des Penis (z.B. Angulation, kavernöse Fibrose, Induratio penis plastica)
- +·Penisimplantate
- +·prädisponierende Faktoren für Priapismus (z.B. Sichelzellanämie, multiples Myelom, Leukämie)
- +·Behandlung mit Antikoagulantien jeder Art (aufgrund einer erhöhten Blutungsneigung nach der intrakavernösen Injektion)
- +·Patienten, für die sexuelle Aktivität nicht empfohlen wird (z.B. bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
- +·Überempfindlichkeit gegenüber Alprostadil oder einem der anderen Inhaltsstoffe von Caverject DC
-Der Erektionsstörung zugrundeliegende Krankheiten sollten vor einer Behandlung mit Caverject DC diagnostiziert und behandelt werden.
-Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach der Injektion von vasoaktiven Substanzen, einschliesslich Caverject DC, auftreten. Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung von sympathomimetischen Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Bereits bei der Einleitung der Behandlung mit Caverject DC soll der Arzt die eventuell nötige Intervention bestimmen. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion zu irreparabler Impotenz führen kann.
-Penisfibrose, inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie-Krankheit können, verursacht durch die intracavernöse Verabreichung von Caverject DC auftreten. Das Vorkommen einer Fibrose kann bei ausgedehnter Behandlungsdauer mit Caverject DC zunehmen. Eine regelmässige Kontrolle zur Untersuchung des Penis auf fibröse Veränderungen oder Peyronie-Krankheit wird empfohlen. Die Behandlung mit Caverject DC soll bei Patienten, bei denen sich eine Angulation, kavernöse Fibrose oder Peyronie-Krankheit bilden, abgesetzt werden.
-Durch die Injektion kann eine kleine Blutung an der Einstichstelle verursacht werden. Patienten, die an einer durch Blut übertragbaren Krankheit leiden, sollen über das erhöhte Infektionsrisiko für ihren Partner informiert werden. Der Patient soll auch darüber unterrichtet sein, dass die gleichen Vorsichtsmassnahmen zur Verhinderung sexuell übertragbarer Krankheiten anzuwenden sind, wie ohne Injektion.
-Der Patient muss ausführlich über die Technik der Selbstinjektion instruiert werden und soll auf die Anwendungsfähigkeit überprüft werden. Auch während der Behandlung soll die Selbstinjektionstechnik regelmässig mit dem Patienten besprochen werden.
-Benzylalkohol als Konservierungsmittel wurde mit schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, einschliesslich „Gasping syndrome“ und Tod in pädiatrischen Patienten in Verbindung gebracht. Die Minimalmenge von Benzylalkohol, ab welcher Toxizität auftreten kann, ist nicht bekannt. Das Risiko einer Benzylalkohol-Toxizität ist abhängig von der verabreichten Menge sowie der Detoxifizierungskapazität der Leber. Frühgeborene und untergewichtige Säuglinge sind möglicherweise einem höheren Toxizitätsrisiko ausgesetzt.
- +Der Erektionsstörung zugrundeliegende Erkrankungen sollten vor einer Behandlung mit Caverject DC diagnostiziert und behandelt werden.
- +Der Patient muss ausführlich über die Technik der Selbstinjektion instruiert werden. Es muss überprüft werden, ob der Patient zur Anwendung in der Lage ist. Auch während der Behandlung soll die Selbstinjektionstechnik regelmässig mit dem Patienten besprochen werden.
- +Priapismus
- +Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach der Injektion vasoaktiver Substanzen wie Alprostadil auftreten. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion zu irreparabler Impotenz führen kann.
- +In den klinischen Studien berichteten 4.4% der Patienten über verlängerte Erektionen (definiert als Erektion, die vier bis sechs Stunden dauert); die Inzidenz eines Priapismus (Erektion, die länger als sechs Stunden andauert) betrug 0.4%. In den meisten Fällen kam es zu einer spontanen Detumeszenz; nur bei 0.2% der Fälle waren therapeutische Massnahmen notwendig.
- +Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung von sympathomimetischen Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Bereits bei der Einleitung der Behandlung mit Caverject DC soll der Arzt die eventuell nötige Intervention bestimmen.
- +Fibrotische Veränderungen des Penis
- +Unter Anwendung von Caverject DC wurde über das Auftreten fibrotischer Veränderungen des Penis berichtet. Diese umfassen Veränderungen wie fibrotische Knoten, Angulation oder Induratio penis plastica. Das Risiko einer Fibrose nimmt vermutlich mit der Behandlungsdauer zu. In den klinischen Studien wurden bei insgesamt 2.9% der Patienten solche fibrotischen Veränderungen gemeldet. In einer Langzeitstudie über 18 Monate (mit Selbstinjektion) lag die Inzidenz fibrotischer Veränderungen jedoch bei 8%.
- +Eine regelmässige Kontrolle zur Untersuchung des Penis auf fibröse Veränderungen oder Induratio penis plastica wird empfohlen. Die Behandlung mit Caverject DC soll bei Patienten, bei denen sich eine Angulation, kavernöse Fibrose oder Induratio penis plastica bilden, abgesetzt werden.
- +Bruch der Injektionsnadel
- +Die Anwendung von Caverject DC erfolgt mittels einer extrafeinen Injektionsnadel. Die Möglichkeit eines Nadelbruchs solcher Kanülen ist nicht auszuschliessen. Es wurde über Fälle von Nadelbruch berichtet, bei denen ein Teil der Nadel im Penis steckenblieb und vereinzelt chirurgisch entfernt werden musste.
- +Eine sorgfältige Anleitung des Patienten in Anwendung und Injektionstechnik kann das Risiko für einen Nadelbruch verringern. Patienten sollen instruiert werden, verbogene Kanülen nicht zu verwenden und keinesfalls zu versuchen, diese geradezurichten. Verbogene Kanülen müssen von der Spritze entfernt und entsorgt werden. Es ist eine neue, ungebrauchte sterile Injektionsnadel aufzusetzen.
- +Hämodynamische Veränderungen
- +In den klinischen Studien wurden unter Dosen >20 µg eine Blutdrucksenkung und eine Erhöhung der Pulsrate beobachtet. Diese Veränderungen scheinen dosisabhängig zu sein. Sie waren gewöhnlich klinisch nicht relevant, und nur wenige Patienten brachen die Behandlung wegen einer symptomatischen Hypotonie ab.
- +Bei Patienten mit transitorisch-ischämischen Attacken in der Anamnese oder mit instabilen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte Caverject nur unter besonderer Vorsicht und nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
- +Weitere Vorsichtsmassnahmen
- +Durch die Injektion kann eine kleine Blutung an der Einstichstelle verursacht werden. Patienten, die an einer durch Blut übertragbaren Erkrankung leiden, sollen über das erhöhte Infektionsrisiko für ihren Partner informiert werden. Der Patient soll auch darüber unterrichtet sein, dass die gleichen Vorsichtsmassnahmen zur Verhinderung sexuell übertragbarer Krankheiten anzuwenden sind, wie ohne Injektion.
- +Das in Caverject DC enthaltene Konservierungsmittel Benzylalkohol kann Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Bei pädiatrischen Patienten kann Benzylalkohol ausserdem ein schweres toxisches Syndrom («Gasping Syndrom») verursachen. Das Toxizitätsrisiko hängt dabei von der verabreichten Menge und von der Entgiftungskapazität der Leber und der Nieren ab.
- +Zur gleichzeitigen Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Therapie der erektilen Dysfunktion liegen keine Daten vor. Eine solche Kombination wird daher nicht empfohlen.
- +Bei Frauen und Kindern/Jugendlichen besitzt Caverject DC keine Indikation.
-Bisher sind keine Interaktionen bekannt. Caverject DC ist nicht für die gleichzeitige Verabreichung mit anderen Mitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgesehen. Vorsicht bei Patienten unter Antihypertensiva.
- +Bisher sind keine Interaktionen bekannt.
- +Vorsicht bei Patienten unter Antihypertensiva.
- +Caverject DC ist nicht für die gleichzeitige Verabreichung mit anderen Mitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgesehen.
-Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen treten gemäss der Langzeitstudien nach der intracavernösen Injektion von Caverject DC lokal auf.
-Die Penisschmerzen wurden in der Mehrzahl (56%) als leicht oder mässig beschrieben und führten nur bei 3% der Patienten zum Therapieabbruch. Hämatome und lokale Blutungen waren weniger häufig, sie hängen mehr von der Injektions-Technik als von Caverject DC ab.
-In den Fällen von Priapismen tritt meistens eine spontane Detumeszenz auf; nur bei 0.2% der Fälle waren therapeutische Massnahmen notwendig.
-Bei gesamthaft 3% der Patienten in klinischen Studien wurden Fibrose, inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie-Krankheit gemeldet, jedoch lag in einer Selbstinjektionsstudie, die bis zu 18 Monaten dauerte, die Inzidenz der Fibrose bei 10% (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Haemodynamische Veränderung, manifestiert als Blutdrucksenkung und Erhöhung der Pulsrate, wurden in klinischen Studien bei Dosierungen über 20 µg beobachtet und scheinen dosisabhängig zu sein. Diese Veränderungen waren gewöhnlich klinisch nicht relevant und nur eine kleine Zahl von Patienten brach wegen symptomatischer Hypotonie die Behandlung ab.
-In der nachfolgenden Auflistung sind die Häufigkeitsangaben wie folgt definiert:
-Sehr häufig >1/10, häufig >1/100 und <1/10, gelegentlich >1/1000 und <1/100 und selten <1/1000.
-Nervensystem
-Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Hypästhesie, Vagus-Schock und Kollaps.
-Augen
- +Die am häufigsten beobachtete unerwünschte Wirkung nach intrakavernöser Injektion von Alprostadil sind Penisschmerzen (33.3%), die in der Mehrzahl als leicht oder mässig beschrieben wurden und in klinischen Studien bei 3% der Patienten zum Therapieabbruch führten.
- +Häufig werden auch Hämatome und Ekchymosen an der Einstichstelle (3.4% bzw. 1.7%) beobachtet, wobei diese mehr durch die Injektions-Technik als durch den Wirkstoff bedingt sind.
- +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit aufgelistet, welche in den klinischen Studien und während der Marktüberwachung beobachtet wurden. Die Häufigkeitsangaben sind dabei wie folgt definiert: Sehr häufig ≥1/10, häufig ≥1/100 und <1/10, gelegentlich ≥1/1000 und <1/100 und selten ≥1/10'000 und <1/1000.
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Gelegentlich: Candidainfektion, Infektionen der oberen Atemwege.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.
- +Gelegentlich: Hypästhesie, Synkope, Präsynkope.
- +Augenerkrankungen
-Herz und Gefässe
-Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie, Vasodilatation, supraventrikuläre Extrasystole, periphere vaskuläre Erkrankungen.
-Atmungsorgane
-Gelegentlich: Grippe-Syndrom.
-Gastrointestinale Störungen
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich: erhöhte Pulsfrequenz, supraventrikuläre Extrasystolen.
- +Gefässerkrankungen
- +Gelegentlich: Hypotonie, Vasodilatation, vasovagale Reaktion, periphere Gefässerkrankung.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Haut
-Sehr häufig: Hämatome (5–33%)
-Häufig: Ekchymosen an der Einstichstelle (4%).
-Gelegentlich: Rash, Pruritus unabhängig vom Injektionsort.
-Muskelskelettsystem
-Gelegentlich: Rückenschmerzen, Wadenkrämpfe.
-Nieren und Harnwege
-Gelegentlich: Urethrale Blutungen, Hämaturie, Miktionsstörungen, wie verstärkter Drang und/oder erhöhte Frequenz.
-Reproduktionssystem und Brust
-Sehr häufig: Penisschmerzen (29-41%).
-Häufig: Verlängerte Erektionen (vier bis sechs Stunden), Fibrose (3–10%), inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie-Krankheit (siehe auch“Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).
-Gelegentlich: Priapismen, peniler Rash, Balanitis, Phimose, schmerzhafte Erektionen, abnorme Ejakulation, testikuläre Schmerzen und Schwellungen, Skrotumerythem, Schmerzen oder Ziehen, Skrotumödem.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Erythem.
- +Gelegentlich: Pruritus, Exantheme.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Häufig:Muskelkrämpfe (z.B. in den Beinen), Rückenschmerzen.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Miktionsstörungen (wie verstärkter Harndrang und/oder erhöhte Miktionsfrequenz), Dysurie, Hämaturie, erhöhtes Serumkreatinin, urethrale Blutung.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Sehr häufig: Penisschmerzen (37%).
- +Häufig: peniler Rash, verlängerte Erektion, Penisfibrose (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Gelegentlich: schmerzhafte Erektion, Hypästhesien/Parästhesien des Penis, Hodenschwellung, testikuläre Schmerzen, Ejakulationsstörungen, Priapismus, Skrotumerythem, Skrotumoedem, Penisirritation, venöses Leck im Penis,Balanitis, Unterleibsschmerzen, Phimose, Spermatozele, Knoten im Hoden.
-Sehr häufig: lokale Blutung (6–15%).
-Gelegentlich: Lokale Schmerzen in verschiedenen anatomischen Strukturen ausserhalb des Injektionsortes (im Gesäss, den Beinen, den Genitalien, im Abdomen), lokale Reaktionen wie Oedeme, Hämorrhagien, Infektion, Schwellung oder Jucken an der Einstichstelle, Wärmegefühl, Gefühllosigkeit, Pilzinfektionen, Irritationen, erhöhte Empfindlichkeit, Pruritus, Erytheme, venöses Leck.
-Schwäche im Gesäss, Beckenschmerzen, Diaphorese.
-Untersuchungen
-Gelegentlich: Erhöhtes Serumkreatinin.
- +Häufig: Hämatom an der Injektionsstelle, Ekchymose an der Injektionsstelle.
- +Gelegentlich: andere Reaktionen an der Injektionsstelle wie Wärmegefühl, Oedem, Irritation, Entzündung, Juckreiz, Schwellung oder Blutung; Asthenie, Muskelschwäche im Gesässbereich, vermehrtes Schwitzen.
-Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach der Injektion von vasoaktiven Substanzen, einschliesslich Caverject DC, auftreten. Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung von sympathomimetischen Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden.
- +Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach Injektion vasoaktiver Substanzen wie Alprostadil auftreten. Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung sympathomimetischer Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden.
-Es wird angenommen, dass die Wirkung von Caverject DC auf der Hemmung der Aktivität des alpha-adrenergen-Systems im Penisgewebe beruht und auf dem relaxierenden Effekt auf die glatte Muskulatur im Corpus cavernosum.
- +Es wird angenommen, dass die Wirkung von Caverject DC auf der Hemmung der Aktivität des alpha-adrenergen-Systems im Penisgewebe und auf dem relaxierenden Effekt auf die glatte Muskulatur im Corpus cavernosum beruht.
-Nach der intrakavernösen Verabreichung von Caverject DC wird eine Erektion ausgelöst. Diese beginnt innerhalb von 10 bis 30 Minuten nach der Injektion; die Rigidität des erigierten Penis ist dosisabhängig.
- +Nach der intrakavernösen Verabreichung von Caverject DC wird eine Erektion ausgelöst. Diese beginnt innerhalb von 10 bis 30 Minuten nach der Injektion; die Rigidität des erigierten Penis ist dabei dosisabhängig.
-Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wird Alprostadil in die Corpora Cavernosa injiziert.
- +Nach intrakavernöser Injektion von 20 µg Alprostadil stiegen die mittleren Alprostadil-Plasmakonzentrationen etwa 5 Minuten nach Injektion auf das 22-Fache der endogenen Ausgangswerte. Innerhalb von 2 Stunden nach Injektion erreichten die Konzentrationen wieder die Ausgangswerte.
-Nach intrakavernöser Injektion von 20 µg Alprostadil steigen die mittleren Plasmakonzentrationen etwa 5 Minuten nach Injektion auf das 22-Fache der endogenen Ausgangswerte. Innerhalb von 2 Stunden nach Injektion fällt die Alprostadilkonzentration dann auf Werte des endogenen Spiegels zurück. Alprostadil wird im Plasma primär an Albumin (zu 81%) und in geringerem Mass an die α-Globulin-IV-4-Fraktion (55%) gebunden. Es wurde keine signifikante Bindung an Erythrozyten oder Leukozyten beobachtet.
- +Alprostadil wird im Plasma primär an Albumin (zu 81%) und in geringerem Mass an die α-Globulin-IV-4-Fraktion (55%) gebunden. Es wurde keine signifikante Bindung an Erythrozyten oder Leukozyten beobachtet.
- +Eine Retention von Alprostadil oder seinen Stoffwechselprodukten im Gewebe war nach intravenöser Anwendung nicht nachweisbar.
- +
-Alprostadil wird schnell zu Verbindungen metabolisiert, die vor der Ausscheidung noch weiter umgewandelt werden. Nach intravenöser Administration werden ca. 80% des zirkulierenden Alprostadil primär durch Beta- und Omegaoxidation während einer einzigen Lungenpassage metabolisiert. Dadurch wird Alprostadil, das nach intrakavernöser Injektion in den systemischen Kreislauf gelangt, rasch metabolisiert. Die primären Metaboliten von Alprostadil sind 15-keto-PGE1, 15-keto-13, 14-dihydro-PGE1 und 13,14-dihydro-PGE1. Im Gegensatz zu den biologisch nahezu inaktiven 15-keto-PGE1 und 15-keto-13, 14-dihydro-PGE1 vermag 13,14-dihydro-PGE1 den Blutdruck zu senken und die Plättchenaggregation zu inhibieren. Die Plasmakonzentration des hauptsächlich zirkulierenden Metaboliten (15-keto-13,14-dihydro-PGE1) stieg 10 Minuten nach Injektion auf das 34-Fache des endogenen Ausgangswertes an und fiel 2 Stunden nach Injektion auf den Ausgangswert zurück. Die Plasmakonzentrationen von 13,14-dihydro-PGE1 stiegen 20 Minuten nach der Injektion auf das 7-Fache an.
- +Nach intravenöser Applikation werden 70-90% des zirkulierenden Alprostadil während einer einzigen Lungenpassage primär durch Beta- und Omegaoxidation metabolisiert. Dabei entstehen vor allem das pharmakologisch aktive 13,14-dihydro-PGE1 sowie die inaktiven Metaboliten 15-keto-PGE1 und 15-keto-13, 14-dihydro-PGE1. 13,14-dihydro-PGE1 besitzt blutdrucksenkende und Thrombocytenaggregations-hemmende Eigenschaften.
- +Auch nach intrakavernöser Injektion wird Alprostadil schnell metabolisiert. Die Plasmakonzentrationen von 13,14-dihydro-PGE1 stiegen 20 Minuten nach der Injektion auf das 7-Fache an.
-Die Metaboliten von Alprostadil werden vorzugsweise renal ausgeschieden, wobei nahezu 90% einer intravenös gegebenen Dosis innerhalb von 24 Stunden im Urin nachweisbar sind. Die weitere Ausscheidung erfolgt über die Faeces. Eine Retention von Alprostadil oder seinen Stoffwechselprodukten im Gewebe ist nach intravenöser Anwendung nicht nachweisbar. Bei gesunden Probanden wurde zwischen 70% und 90% des zirkulierenden Alprostadils in einem first-pass Effekt in der Lunge metabolisiert, was in einer kurzen Eliminationshalbwertszeit von unter 1 Minute resultierte.
-Pharmakokinetik bei Subpopulationen
-Nieren- oder Leberinsuffizienz: Das bestimmende Kriterium für die systemische Ausscheidung von Alprostadil ist der first-pass-Stoffwechsel in der Lunge. Obwohl keine Daten zur Pharmakokinetik von Alprostadil bei Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz vorliegen, ist ein wesentlicher Einfluss durch Veränderungen der renalen oder hepatischen Funktion auf die Pharmakokinetik von Alprostadil nicht zu erwarten.
- +Die Metaboliten von Alprostadil werden primär renal und nur zu einem geringen Anteil über die Faeces eliminiert. Nach intravenöser Applikation sind nahezu 90% innerhalb von 24 Stunden im Urin nachweisbar. Aufgrund der raschen Metabolisierung in der Lunge liegt die Halbwertszeit von Alprostadil unter 1 Minute.
- +Kinetik spezieller Patientengruppen
- +Ältere Patienten: Zur Pharmakokinetik von Alprostadil nach intrakavernöser Applikation bei älteren Patienten liegen keine Daten vor.
- +Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion: Zur Pharmakokinetik von Alprostadil bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz liegen keine Daten vor. Aufgrund des raschen first-pass-Metabolismus in der Lunge ist jedoch kein wesentlicher Einfluss einer eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Alprostadil zu erwarten.
-In einer Reproduktionsstudie an der Ratte mit Dosen bis zu 0.2 mg/kg/Tag/s.c. wurde die Spermatogenese durch Alprostadil nicht beeinträchtigt.
- +In einer Reproduktionsstudie an der Ratte mit Dosen bis zu 0.2 mg/kg/Tag s.c. wurde die Spermatogenese durch Alprostadil nicht beeinträchtigt.
-Bitte das aufgedruckte Verfalldatum «EXP» (= Verfall: Monat/Jahr) beachten.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-55674 (Swissmedic)
- +55674 (Swissmedic).
-Caverject DC 10: 2 Zweikammerspritzen [A]
-Caverject DC 20: 2 Zweikammerspritzen [A]
-Die Packungen enthalten zu jeder Spritze zusätzlich je 1 Nadel (29 G) und 2 sterile Tupfer mit 70% Isopropylalkohol.
- +Caverject DC 10 µg: 2 Zweikammerspritzen [A].
- +Caverject DC 20 µg: 2 Zweikammerspritzen [A].
- +Die Packungen enthalten zu jeder Spritze zusätzlich je 1 Nadel (29G) und 2 sterile Tupfer mit 70% Isopropylalkohol.
-Pfizer AG, Zürich
- +Pfizer AG, Zürich.
-Februar 2014
-LLD V001
- +Juli 2016.
- +LLD V004
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