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Home - Fachinformation zu Ceftriaxon Sandoz 1g i.v./i.m. - Änderungen - 12.02.2021
60 Änderungen an Fachinfo Ceftriaxon Sandoz 1g i.v./i.m.
  • -Wirkstoff: Ceftriaxon (in Form des Dinatriumsalzes).
  • +Wirkstoffe
  • +Ceftriaxon (in Form des Dinatriumsalzes).
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -250 mg i.m., Injektionspräparat
  • -Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 250 mg ut C. dinatricum pro vitro.
  • -500 mg i.v., Injektionspräparat
  • -Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 500 mg ut C. dinatricum pro vitro.
  • -1 g i.v./i.m., Injektionspräparat
  • -Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 1 g ut C. dinatricum pro vitro.
  • -2 g i.v., Infusionspräparat
  • -Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 2 g ut C. dinatricum pro vitro.
  • -Für die intramuskuläre (i.m.)-Verabreichung wird ein Lidocain-enthaltendes Lösungsmittel verwendet. Deshalb müssen vor der i.m.-Injektion von Ceftriaxon zuerst etwaige Kontraindikationen gegen Lidocain ausgeschlossen werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Dauer der Anwendung
  • +Therapiedauer
  • -Anweisungen für die Applikation: «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».
  • +Anweisungen für die Applikation: siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».
  • -Bei der i.m.-Injektion von Ceftriaxon Sandoz, bei der Lidocain-enthaltendes Lösungsmittel verwendet wird, müssen vor der i.m.-Injektion von Ceftriaxon Sandoz zuerst etwaige Kontraindikationen gegen Lidocain ausgeschlossen werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Lidocain oder anderen Lokalanästhetika des Anilidtyps.
  • -Lidocain enthaltende Ceftriaxon-Lösungen sollten auf keinen Fall intravenös verabreicht werden.
  • -Lidocain
  • -Sämtliche Angaben zu Lidocain in dieser Fachinformation sind allgemeiner Art und stehen nicht spezifisch im Zusammenhang mit der i.m.-Verabreichung von Ceftriaxon Sandoz.
  • -Das Lösungsmittel für die i.m.-Injektion von Ceftriaxon enthält ein Lokalanästhetikum (Lidocain). Ärzte, welche Lokalanästhetika anwenden, müssen über eine ausreichende Erfahrung verfügen und mit Diagnose und Behandlung möglicher unerwünschter Wirkungen (einschliesslich systemischer Toxizität) bzw. Komplikationen vertraut sein. Die notwendige Ausrüstung und die erforderlichen Arzneimittel für eine Reanimation sollten in unmittelbarer Nähe sofort zur Verfügung stehen.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen (bis hin zum anaphylaktischen Schock) können durch Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion) verursacht werden.
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Ceftriaxon, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Ceftriaxon Sandoz unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • -Vorsichtsmassnahmen betreffend Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion)
  • -In den folgenden Situationen ist das Risiko schwerwiegender unerwünschter Wirkungen von Lokalanästhetika wie Lidocain erhöht:
  • -·Ältere Patienten
  • -·Patienten in schlechtem Allgemeinzustand
  • -·AV-Block (da Lokalanästhetika zu einer Verzögerung der Reizleitung führen können)
  • -·Schwere Lebererkrankungen
  • -·Schwere Niereninsuffizienz
  • -In diesen Fällen sollte die i.m.-Injektion von Ceftriaxon Sandoz (mit Lidocain Lösungsmittel) unter besonderer Vorsicht erfolgen.
  • -Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodaron) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG- Monitoring in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
  • -Injektionen Lidocain-haltiger Lösungen im Kopf- und Nackenbereich können, falls sie versehentlich intraarteriell erfolgen, bereits bei niedriger Dosierung zentralnervöse Symptome verursachen.
  • -Interaktionen mit Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion)
  • -Pharmakokinetische Interaktionen: Lidocain ist ein Substrat der CYP450-Enzyme CYP1A2 und CYP3A4. Der Metabolismus von Lidocain kann daher bei gleichzeitiger Gabe von CYP-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Clarithromycin, Erythromycin, Cimetidin) gehemmt und durch gleichzeitige Gabe von Enzyminduktoren (z.B. Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Rifampicin) verstärkt werden.
  • -Pharmakodynamische Interaktionen: Bei gleichzeitiger Anwendung von Wirkstoffen, welche mit Lokalanästhetika vom Amidtyp strukturverwandt sind (z.B. Antiarrhythmika wie Mexiletin oder Tocainid), können sich die systemischen toxischen Effekte addieren. Die i.m.-Injektion von Ceftriaxon Sandoz (mit Lidocain enthaltendem Lösungsmittel) sollte daher bei Patienten, welche mit solchen Arzneimitteln behandelt werden, unter besonderer Vorsicht verabreicht werden.
  • -Die Wirkung von Muskelrelaxantien kann durch Lidocain verstärkt werden.
  • -Es wird empfohlen, auch die Fachinformation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel zu konsultieren.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion) passiert die Plazentaschranke. Deshalb sollte eine i.m.-Injektion von Ceftriaxon während der Schwangerschaft (insbesondere in den ersten drei Monaten) nicht angewendet werden. Sofern die Anwendung von Ceftriaxon Sandoz unbedingt erforderlich ist, sollte auf eine Gabe ohne Lidocain ausgewichen werden.
  • -Die Anwendung von Lokalanästhetika wie Lidocain während der Geburt kann unerwünschte Wirkungen bei der Mutter und/oder dem ungeborenen Kind (z.B. Bradykardien) hervorrufen.
  • -Da Ceftriaxon – wenn auch in niedrigen Konzentrationen – und auch Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion) in die Muttermilch ausgeschieden werden, soll das Präparat während der Stillzeit nicht angewendet werden. Falls eine Behandlung unbedingt erforderlich ist, soll abgestillt werden.
  • +Da Ceftriaxon – wenn auch in niedrigen Konzentrationen – in die Muttermilch ausgeschieden werden, soll das Präparat während der Stillzeit nicht angewendet werden. Falls eine Behandlung unbedingt erforderlich ist, soll abgestillt werden.
  • -Nachfolgend sind zunächst die unerwünschten Wirkungen aufgeführt, welche typisch sind für die systemische Verabreichung von Ceftriaxon, und die auch unter Ceftriaxon nach i.m.-Injektion (mit Lidocain) auftreten können. Im darauffolgenden Abschnitt sind dann die unerwünschten Wirkungen beschrieben, welche unter der Anwendung von Lidocain beobachtet wurden. Über die kombinierte Anwendung von Ceftriaxon und Lidocain liegen keine spezifischen Daten vor.
  • -Die Daten zur Bestimmung der Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelreaktionen auf Ceftriaxon stammen aus klinischen Studien. Zur Klassifizierung der Häufigkeit werden die folgenden Kategorien benutzt: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100-<1/10); gelegentlich (≥1/1000-<1/100); selten (≥1/10'000-<1/1000); sehr selten (<1/10'000) und Einzelfälle.
  • +Die Daten zur Bestimmung der Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelreaktionen auf Ceftriaxon stammen aus klinischen Studien. Zur Klassifizierung der Häufigkeit werden die folgenden Kategorien benutzt: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 - <1/10); gelegentlich (≥1/1000 - <1/100); selten (≥1/10'000 - <1/1000); sehr selten (<1/10'000) und Einzelfälle.
  • -Ceftriaxon ohne/mit Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion)
  • -Gelegentlich: Mykose des Genitaltrakts.
  • -Selten: Pseudomembranöse Kolitis.
  • -Einzelfälle: Superinfektionen mit nicht empfindlichen Organismen.
  • -Erkrankungen des Blut- und des Lymphsystems
  • +Gelegentlich: Mykose des Genitaltrakts
  • +Selten: Pseudomembranöse Kolitis
  • +Einzelfälle: Superinfektionen mit nicht empfindlichen Organismen
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Affektionen der Leber und Gallenblase
  • +Leber- und Gallenerkrankungen
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Intramuskuläre Injektion ohne Lidocainlösung ist schmerzhaft.
  • +Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung
  • +Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion)
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Selten: anaphylaktische Reaktionen.
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Häufig: Nervosität, Ängstlichkeit, Euphorie, Verwirrtheit.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Häufig: Schwindel, Parästhesie, Schläfrigkeit, Berührungsempfindlichkeit, Tremor, Dysarthrie, Konvulsionen, Bewusstseinsverlust.
  • -Selten: Neuropathie.
  • -Augenerkrankungen
  • -Häufig: Verschwommensehen, Doppelbilder.
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • -Häufig: Tinnitus.
  • -Gelegentlich: Hyperakusis.
  • -Herzerkrankungen
  • -Häufig: Bradykardie, Hypotonie, Hypertonie.
  • -Selten: Arrhythmien, kardiovaskulärer Kollaps, Herzstillstand.
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Häufig: Atemdepression, Atemstillstand.
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig: Übelkeit, Erbrechen.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Nicht bekannt: Kutane Läsionen, Urtikaria.
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Häufig: Muskelzuckungen.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Häufig: Ödeme, Kälte- und/oder Hitzegefühl.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion):
  • -Die toxischen Reaktionen bei Überdosierung von Lidocain betreffen hauptsächlich das Zentralnervensystem und das kardiovaskuläre System. Dabei verläuft die zentralnervöse Toxizität progredient, d.h. der Schweregrad der Symptome nimmt kontinuierlich zu.
  • -Bei versehentlicher intravaskulärer Injektion treten die nachfolgend genannten Symptome unmittelbar (d.h. innerhalb von 1-3 Minuten) auf, im Falle einer Überdosierung hingegen erst mit einer Verzögerung von 20-30 Minuten.
  • -Frühsymptome einer Überdosierung sind: Gähnen, Parästhesien (v.a. zirkumoral), Benommenheit, Unruhe, Schwindelgefühl, Tinnitus, Hypakusis, Sehstörungen, Dysarthrie und Ataxie sowie Übelkeit und Erbrechen. Bei mittelschweren Intoxikationen können zudem Muskelzuckungen bzw. Muskelspasmen und nachfolgend generalisierte Krampfanfälle auftreten, unter Umständen gefolgt von Bewusstlosigkeit, Atemdepression und Koma.
  • -In schwerwiegenden Fällen kommt es ausserdem (meist erst nach Auftreten zentralnervöser Symptome) zu Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System. Symptome sind Blutdruckabfall, Bradykardie und Arrhythmien. Bei sehr schweren Intoxikationen kann es zu einem kompletten AV-Block und zum Herz-Kreislauf-Stillstand kommen.
  • -Bei Anzeichen einer akuten systemischen Toxizität sollte die Injektion sofort abgebrochen werden. Es gibt kein spezifisches Antidot, die Behandlung der Überdosierung erfolgt symptomatisch. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes ist eine rasche kardiopulmonale Reanimation angezeigt, einschliesslich Behandlung der Azidose.
  • -ATC-Code: J01DD04
  • -Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
  • +ATC-Code
  • +J01DD04
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Pharmakodynamik
  • - MHK50* (in mg/l) MHK90** (in mg/l)
  • + MHK50* (in mg/l) MHK90** (in mg/l)
  • - MHK50 (in mg/l) MHK90 (in mg/l)
  • + MHK50 (in mg/l) MHK90 (in mg/l)
  • - MHK50* (in mg/l) MHK90** (in mg/l)
  • + MHK50 (in mg/l) MHK90 (in mg/l)
  • - Empfindlich Mässig empfindlich Resistent
  • + Empfindlich Mässig empfindlich Resistent
  • -¹ Einige Isolate dieser Spezies sind aufgrund der Dereprimierung der chromosomalen β-Lactamase gegen Ceftriaxon resistent.
  • -² Einige Isolate von Klebsiella pneumoniae sind aufgrund der plasmid-abhängigen β-Lactamase-Produktion gegen Ceftriaxon resistent.
  • -³ Einige Isolate von Bacteroides spp. sind gegen Ceftriaxon resistent.
  • +1) Einige Isolate dieser Spezies sind aufgrund der Dereprimierung der chromosomalen β-Lactamase gegen Ceftriaxon resistent.
  • +2) Einige Isolate von Klebsiella pneumoniae sind aufgrund der plasmid-abhängigen β-Lactamase-Produktion gegen Ceftriaxon resistent.
  • +3) Einige Isolate von Bacteroides spp. sind gegen Ceftriaxon resistent.
  • +
  • +
  • -Lidocain:
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion) ist ein Lokalanästhetikum vom Anilid-Typ mit einem schnellen Wirkungseintritt und einer mittleren Wirkungsdauer, es blockiert reversibel die Nervenleitung nahe der Injektionsstelle. Die lokalanästhetische Wirkung setzt wenige Minuten nach einer intramuskulären Injektion von Ceftriaxon Sandoz ein und hält 45 bis 60 Minuten lang an.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Nicht zutreffend.
  • -Bei Personen über 75 Jahren ist die durchschnittliche Plasmahalbwertzeit ungefähr
  • -2–3mal so lang wie bei gesunden jungen Erwachsenen.
  • +Bei Personen über 75 Jahren ist die durchschnittliche Plasmahalbwertzeit ungefähr 2–3mal so lang wie bei gesunden jungen Erwachsenen.
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion), Beschreibung der Pharmakokinetik als Einzelsubstanz
  • -Absorption
  • -Lidocain wird schnell resorbiert, wobei die Absorptionsrate abhängig ist von der Vaskularisierung des Injektionsortes.
  • -Distribution
  • -Die Plasmaproteinbindung von Lidocain ist konzentrationsabhängig. Die Bindung vermindert sich mit steigender Konzentration. Bei Konzentrationen von 1 bis 5 µg/ml liegen 60 bis 80% des Lidocains proteingebunden vor. Das Verteilungsvolumen im Steady-state beträgt 91 Liter.
  • -Lidocain passiert die Plazentaschranke. Die Gesamtkonzentrationen beim Feten sind jedoch niedriger als bei der Mutter, da die Plasmaproteinbindung beim Feten geringer ist als bei der Mutter.
  • -Lidocain tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über.
  • -Metabolismus
  • -Lidocain wird hauptsächlich in der Leber unter Beteiligung mehrerer CYP450-Enzyme (z.B. CYP3A4 und CYP1A2) metabolisiert. Die Hauptmetaboliten von Lidocain sind Monoethylglycinxylidid, Glycinexylidid, 2,6-Dimethylanilin und 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin. Monoethylglycinxylidid und Glycinexylidid sind pharmakologisch aktiv, ihre Aktivität ist jedoch schwächer als jene der Muttersubstanz.
  • -Elimination
  • -Lidocain wird überwiegend renal eliminiert, wobei sich etwa 73% der applizierten Dosis als 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin-Metabolit im Urin finden. Nur 3% des Lidocains werden unverändert über die Nieren ausgeschieden.
  • -Die Plasma-Clearance von Lidocain nach Verabreichung einer intravenösen Bolus-Injektion beträgt 9 bis 10 ml/min/kg.
  • -Nach intravenöser Bolus-Injektion von Lidocain betrug die Eliminationshalbwertszeit 1,5 bis 2 Stunden, jene der aktiven Metaboliten bis zu 10 Stunden. Bei längerfristiger Gabe ist eine Akkumulation von Glycinexylidid möglich.
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Pädiatrische Population: Die Eliminationshalbwertszeit bei Neugeborenen beträgt annähernd das Doppelte (3,2 Stunden) der Eliminationszeit bei Erwachsenen.
  • -Leberfunktionsstörungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen war nach intravenöser Verabreichung die Halbwertszeit von Lidocain etwa 3-fach erhöht.
  • -Nierenfunktionsstörungen: Leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen (Clcr 30 bis 60 ml/min) beeinträchtigen die Pharmakokinetik von Lidocain nicht, können jedoch die Akkumulation des Glycinexylidid-Metaboliten verstärken. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörungen (Clcr <30 ml/min) war die Clearance von Lidocain um ca. die Hälfte reduziert und die Halbwertszeit in etwa verdoppelt.
  • -Lidocain ist dialysierbar.
  • -Lidocain (enthalten im Lösungsmittel für die i.m.-Injektion)
  • -Mutagenität, Kanzerogenität
  • -Lidocain zeigte in Untersuchungen zur Mutagenität kein genotoxisches Potential. Es gibt jedoch Hinweise, dass der Metabolit 2,6-Xylidin mutagene Eigenschaften und ein tumorigenes Potenzial (Tumoren vor allem in der Nasenhöhle) besitzt. Die Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist nicht klar. Lidocain sollte deshalb nicht über längere Zeit und in hohen Dosen verabreicht werden.
  • -Reproduktionstoxizität
  • -In einer Studie an männlichen und weiblichen Ratten erhielten diese täglich oral 30 mg/kg Lidocain über 8 Monate. Bis zum Abstillen der Nachkommen wurden keinerlei Hinweise auf Reproduktionstoxizität gefunden.
  • -Unter Behandlung mit Ceftriaxon Sandoz kann der Coombs-Test falsch-positiv ausfallen. Tests auf Galaktosämie können unter Ceftriaxon Sandoz, wie bei anderen Antibiotika, ebenfalls falsch-positiv ausfallen.
  • +Unter Behandlung mit Ceftriaxon Sandoz kann der Coombs-Test falschpositiv ausfallen. Tests auf Galaktosämie können unter Ceftriaxon Sandoz, wie bei anderen Antibiotika, ebenfalls falsch-positiv ausfallen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Rekonstituierte Lösungen behalten ihre physikalische und chemische Stabilität bis zu 24 Stunden bei Raumtemperatur (max. 25 °C) (oder bis zu 48 Stunden im Kühlschrank bei 2–8 °C).
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach Anbruch
  • +Rekonstituierte Lösungen behalten ihre physikalische und chemische Stabilität bis zu 24 Stunden bei Raumtemperatur (max. 25°C) (oder bis zu 48 Stunden im Kühlschrank bei 2–8°C).
  • -In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–30 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15- 30°C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • -Die lidocainhaltige Lösung darf nie intravenös verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Die lidocainhaltige Lösung darf nie intravenös verabreicht werden.
  • -55682 (Swissmedic).
  • +55682 (Swissmedic)
  • -i.m. Injektion: 1 Flasche mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 250 mg oder 1 g Ceftriaxon.
  • +i.m. Injektion: 1 Flaschen mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 250 mg oder 1 g Ceftriaxon
  • -i.v. Injektion: 1 Flasche mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 500 mg oder 1 g Ceftriaxon.
  • +i.v. Injektion: 1 Flasche mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 500 mg oder 1 g Ceftriaxon
  • -i.v. Infusion: 1 Flasche mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 2 g Ceftriaxon.
  • +i.v. Infusion: 1 Flasche mit Wirkstoff-Trockensubstanz, entsprechend 2 g Ceftriaxon
  • -Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
  • +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
  • -August 2016.
  • +Juni 2020
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