| 32 Änderungen an Fachinfo Ebixa 10 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg Memantinhydrochlorid (entspricht 4.15 mg, 8.31 mg, 12.46 mg bzw. 16.62 mg Memantin).
- +Aussehen:
- +5 mg: weiss bis gebrochen weiss, länglich oval; Aufdruck "5" auf der einen bzw. "MEM" auf der anderen Seite.
- +10 mg: blass gelb bis gelb, länglich oval; Aufdruck "10" auf der einen bzw. "M M" auf der anderen Seite, mit einer Bruchrille (teilbar).
- +15 mg: orange, länglich oval; Aufdruck "15" auf der einen bzw. "MEM" auf der anderen Seite.
- +20 mg: blassrot, länglich oval; Aufdruck "20" auf der einen bzw. "MEM" auf der anderen Seite.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe.
-·Gleichzeitige Anwendung von Präparaten, die den N-Methyl-D-aspartat (NMDA)-Antagonisten Dextromethorphan enthalten, welcher Bestandteil vieler Antitussiva ist.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe.
- +-Gleichzeitige Anwendung von Präparaten, die den N-Methyl-D-aspartat (NMDA)-Antagonisten Dextromethorphan enthalten, welcher Bestandteil vieler Antitussiva ist.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-·Die Wirkungen von L-Dopa, dopaminergen Agonisten und Anticholinergika werden bei gleichzeitiger Behandlung mit NMDA-Antagonisten, wie Memantin, möglicherweise verstärkt. Die Wirkungen von Barbituraten und Neuroleptika können abgeschwächt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und den Spasmolytika Dantrolen oder Baclofen kann zu einer Änderung in der Wirkung dieser Arzneimittel führen, wodurch ggf. eine Anpassung der Dosierung erforderlich wird.
-·Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und Amantadin sollte vermieden werden, da diese das Risiko einer pharmakotoxischen Psychose birgt. Beide Verbindungen sind chemisch verwandte NMDA-Antagonisten. Dasselbe kann auch auf Ketamin und Dextromethorphan zutreffen (siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Kontraindikationen). Ein veröffentlichter Fallbericht weist auch auf eine mögliche Gefahr einer pharmakotoxischen Psychose bei der Kombination von Memantin und Phenytoin hin.
-·Bei anderen Arzneimitteln, wie Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Quinidin, Quinin und Nicotin, die das gleiche renale Kationen-Transportsystem wie Amantadin benutzen, besteht ebenfalls die Möglichkeit der Wechselwirkung mit Memantin, und dadurch die potentielle Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels.
-·Der Serumspiegel von Hydrochlorothiazid (HCT) kann möglicherweise erniedrigt sein, wenn Memantin gleichzeitig mit HCT oder HCT-haltigen Kombinationsarzneimitteln angewendet wird.
-·In pharmakokinetischen Studien mit Einmalgabe bei jungen gesunden Probanden wurden keine relevanten Wechselwirkungen von Memantin mit Glibenclamid / Metformin oder Donepezil beobachtet. In einer klinischen Studie mit jungen gesunden Probanden wurden keine relevanten Effekte von Memantin auf die Pharmakokinetik von Galantamin beobachtet.
-·Seit Markteinführung von Ebixa wurden einzelne Fälle von INR-Erhöhungen bei Patienten, die gleichzeitig mit Warfarin behandelt wurden, berichtet. Obwohl kein kausaler Zusammenhang hergestellt werden konnte, ist eine engmaschige Überwachung der Prothrombin-Zeit oder der INR bei Patienten, die gleichzeitig mit oralen Antikoagulanzien behandelt werden, ratsam.
- +-Die Wirkungen von L-Dopa, dopaminergen Agonisten und Anticholinergika werden bei gleichzeitiger Behandlung mit NMDA-Antagonisten, wie Memantin, möglicherweise verstärkt. Die Wirkungen von Barbituraten und Neuroleptika können abgeschwächt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und den Spasmolytika Dantrolen oder Baclofen kann zu einer Änderung in der Wirkung dieser Arzneimittel führen, wodurch ggf. eine Anpassung der Dosierung erforderlich wird.
- +-Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und Amantadin sollte vermieden werden, da diese das Risiko einer pharmakotoxischen Psychose birgt. Beide Verbindungen sind chemisch verwandte NMDA-Antagonisten. Dasselbe kann auch auf Ketamin und Dextromethorphan zutreffen (siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Kontraindikationen). Ein veröffentlichter Fallbericht weist auch auf eine mögliche Gefahr einer pharmakotoxischen Psychose bei der Kombination von Memantin und Phenytoin hin.
- +-Bei anderen Arzneimitteln, wie Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Quinidin, Quinin und Nicotin, die das gleiche renale Kationen-Transportsystem wie Amantadin benutzen, besteht ebenfalls die Möglichkeit der Wechselwirkung mit Memantin, und dadurch die potentielle Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels.
- +-Der Serumspiegel von Hydrochlorothiazid (HCT) kann möglicherweise erniedrigt sein, wenn Memantin gleichzeitig mit HCT oder HCT-haltigen Kombinationsarzneimitteln angewendet wird.
- +-In pharmakokinetischen Studien mit Einmalgabe bei jungen gesunden Probanden wurden keine relevanten Wechselwirkungen von Memantin mit Glibenclamid / Metformin oder Donepezil beobachtet. In einer klinischen Studie mit jungen gesunden Probanden wurden keine relevanten Effekte von Memantin auf die Pharmakokinetik von Galantamin beobachtet.
- +-Seit Markteinführung von Ebixa wurden einzelne Fälle von INR-Erhöhungen bei Patienten, die gleichzeitig mit Warfarin behandelt wurden, berichtet. Obwohl kein kausaler Zusammenhang hergestellt werden konnte, ist eine engmaschige Überwachung der Prothrombin-Zeit oder der INR bei Patienten, die gleichzeitig mit oralen Antikoagulanzien behandelt werden, ratsam.
-«sehr häufig» (≥1/10)
-«häufig» (≥1/100, <1/10),
-«gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
-«selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
-«sehr selten» (<1/10'000)
-«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10),
- +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
- +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-·gelegentlich: Pilzinfektionen
- +gelegentlich: Pilzinfektionen
-·häufig: Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen
- +häufig: Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen
-·häufig: Schläfrigkeit
-·gelegentlich: Verwirrtheit, Halluzinationen (Halluzinationen sind hauptsächlich bei Patienten mit schwerer Alzheimer-Krankheit beobachtet worden)
-·Häufigkeit nicht bekannt: Psychotische Reaktionen*
- +häufig: Schläfrigkeit
- +gelegentlich: Verwirrtheit, Halluzinationen (Halluzinationen sind hauptsächlich bei Patienten mit schwerer Alzheimer-Krankheit beobachtet worden)
- +-Häufigkeit nicht bekannt: Psychotische Reaktionen*
-·häufig: Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
-·gelegentlich: Gangstörung
-·sehr selten: Krampfanfälle
- +häufig: Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
- +gelegentlich: Gangstörung
- +sehr selten: Krampfanfälle
-·gelegentlich: Herzinsuffizienz
- +gelegentlich: Herzinsuffizienz
-·häufig: erhöhter Blutdruck
-·gelegentlich: Venenthrombose / Thromboembolie
- +häufig: erhöhter Blutdruck
- +gelegentlich: Venenthrombose / Thromboembolie
-·häufig: Dyspnoe
- +häufig: Dyspnoe
-·häufig: Verstopfung
-·gelegentlich: Erbrechen
-·Häufigkeit nicht bekannt: Pankreatitis*
- +häufig: Verstopfung
- +gelegentlich: Erbrechen
- +-Häufigkeit nicht bekannt: Pankreatitis*
-·häufig: erhöhte Leberfunktionsparameter
-·Häufigkeit nicht bekannt: Hepatitis*
- +häufig: erhöhte Leberfunktionsparameter
- +-Häufigkeit nicht bekannt: Hepatitis*
-·häufig: Kopfschmerzen
-·gelegentlich: Müdigkeit
- +häufig: Kopfschmerzen
- +gelegentlich: Müdigkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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