| 60 Änderungen an Fachinfo Myfortic 180 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Magensaftresistente Filmtabletten zu 180 mg (hellgrün, rund, mit Prägung "C" ) und 360 mg (orange, oval, mit Prägung "CT" ) Mycophenolsäure, entspricht 192.4 mg und 384.4 mg Natrium-Mycophenolat.
-Die Behandlung mit Myfortic sollte innerhalb von 48 h nach der Transplantation begonnen werden. Die empfohlene Dosis beträgt 720 mg zweimal täglich (Tagesdosis 1'440 mg).
- +Die Behandlung mit Myfortic sollte innerhalb von 48 h nach der Transplantation begonnen werden. Die empfohlene Dosis beträgt 720 mg zweimal täglich (Tagesdosis 1'440 mg).
-Überempfindlichkeit, einschliesslich Anaphylaxien, gegenüber Natrium-Mycophenolat, Mycophenolat-Mofetil, Laktose resp. Galaktose oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Myfortic ist aufgrund seines mutagenen und teratogenen Potenzials in der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»)
-Myfortic ist bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine hoch wirksamen Verhütungsmethoden anwenden, kontraindiziert (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-Myfortic ist in der Stillzeit kontraindiziert (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Überempfindlichkeit, einschliesslich Anaphylaxien, gegenüber Natrium-Mycophenolat, Mycophenolat-Mofetil, Laktose resp. Galaktose oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Myfortic ist aufgrund seines mutagenen und teratogenen Potenzials in der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" )
- +Myfortic ist bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine hoch wirksamen Verhütungsmethoden anwenden, kontraindiziert (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +Myfortic ist in der Stillzeit kontraindiziert (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Im Rahmen der Marktüberwachung wurden Fälle von schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Angioödemen und Anaphylaxien, unter Mycophenolsäure mit oder ohne Begleittherapien, Prämedikation und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte berichtet. Diese Reaktionen traten üblicherweise innerhalb von Minuten bis zu einem Tag nach Aufnahme der Behandlung mit Mycophenolsäure auf. Es wird empfohlen, Mycophenlosäure dauerhaft abzusetzen, wenn Anzeichen oder Symptome einer anaphylaktischen Reaktion auftreten. Der Patient/die Patientin sollte sofort eine angemessene medizinische Behandlung erhalten und bis zum Abklingen der Symptome überwacht werden (siehe «Kontraindikationen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Im Rahmen der Marktüberwachung wurden Fälle von schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Angioödemen und Anaphylaxien, unter Mycophenolsäure mit oder ohne Begleittherapien, Prämedikation und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte berichtet. Diese Reaktionen traten üblicherweise innerhalb von Minuten bis zu einem Tag nach Aufnahme der Behandlung mit Mycophenolsäure auf. Es wird empfohlen, Mycophenlosäure dauerhaft abzusetzen, wenn Anzeichen oder Symptome einer anaphylaktischen Reaktion auftreten. Der Patient/die Patientin sollte sofort eine angemessene medizinische Behandlung erhalten und bis zum Abklingen der Symptome überwacht werden (siehe "Kontraindikationen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Anwendung von Myfortic ist mit einem erhöhten Risiko für Verlust der Schwangerschaft einschliesslich Spontanabort und kongenitale Missbildungen verbunden. Bei Frauen im gebärfähigen Alter darf eine Behandlung mit Myfortic erst bei Vorliegen eines negativen Schwangerschaftstests begonnen werden (s. «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-Myfortic ist in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kontraindiziert (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»)
- +Die Anwendung von Myfortic ist mit einem erhöhten Risiko für Verlust der Schwangerschaft einschliesslich Spontanabort und kongenitale Missbildungen verbunden. Bei Frauen im gebärfähigen Alter darf eine Behandlung mit Myfortic erst bei Vorliegen eines negativen Schwangerschaftstests begonnen werden (s. "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +Myfortic ist in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kontraindiziert (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" )
-Bei Patienten, die mit immunsuppressiven Substanzen (einschliesslich Myfortic) behandelt werden, insbesondere bei langer Dauer und mit hohen Dosen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Lymphome oder andere Malignome, insbesondere der Haut, entwickeln (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Für Myfortic gibt es zusätzlich Hinweise auf eine Genotoxizität (s. «Präklinische Daten»). Allgemein sollte, um das Risiko von Hautkrebs zu reduzieren, die Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV-Licht durch das Tragen von schützender Kleidung und Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit einem hohen Lichtschutzfaktor so gering wie möglich gehalten werden.
- +Bei Patienten, die mit immunsuppressiven Substanzen (einschliesslich Myfortic) behandelt werden, insbesondere bei langer Dauer und mit hohen Dosen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Lymphome oder andere Malignome, insbesondere der Haut, entwickeln (s. "Unerwünschte Wirkungen" ). Für Myfortic gibt es zusätzlich Hinweise auf eine Genotoxizität (s. "Präklinische Daten" ). Allgemein sollte, um das Risiko von Hautkrebs zu reduzieren, die Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV-Licht durch das Tragen von schützender Kleidung und Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit einem hohen Lichtschutzfaktor so gering wie möglich gehalten werden.
-Eine starke Suppression des Immunsystems erhöht die Anfälligkeit gegenüber Infektionen einschliesslich opportunistischer Infektionen, tödlich verlaufender Infektionen und Sepsis (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Eine starke Suppression des Immunsystems erhöht die Anfälligkeit gegenüber Infektionen einschliesslich opportunistischer Infektionen, tödlich verlaufender Infektionen und Sepsis (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Fälle progressiver multifokaler Leukenzephalopathie, gelegentlich mit fatalem Ausgang, wurden bei Patienten berichtet, die mit MPA-Derivaten wie MMF und Myfortic® behandelt wurden (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Progressive multifokale Leukenzephalopathie ist eine durch JC-Virus hervorgerufene opportunistische ZNS-Infektion. Grunderkrankung, Begleitmedikation mit anderen Immunsuppressiva und lange Latenzzeit der Enzephalopathie erschweren die Beurteilung des kausalen Zusammenhangs, aber eine Rolle der Mycophenolsäure in der Pathogenese kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ärzte sollten bei immunsupprimierten Patienten mit neurologischen Symptomen in der Differentialdiagnose an eine progressive multifokale Leukenzephalopathie denken.
-Eine Polyomavirus assoziierte Nephropathie (PVAN), insbesondere infolge einer BK-Virus Infektion, sollte bei immunsupprimierten Patienten mit sich verschlechternder Nierenfunktion in die Differentialdiagnose einbezogen werden (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Fälle progressiver multifokaler Leukenzephalopathie, gelegentlich mit fatalem Ausgang, wurden bei Patienten berichtet, die mit MPA-Derivaten wie MMF und Myfortic® behandelt wurden (s. "Unerwünschte Wirkungen" ). Progressive multifokale Leukenzephalopathie ist eine durch JC-Virus hervorgerufene opportunistische ZNS-Infektion. Grunderkrankung, Begleitmedikation mit anderen Immunsuppressiva und lange Latenzzeit der Enzephalopathie erschweren die Beurteilung des kausalen Zusammenhangs, aber eine Rolle der Mycophenolsäure in der Pathogenese kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ärzte sollten bei immunsupprimierten Patienten mit neurologischen Symptomen in der Differentialdiagnose an eine progressive multifokale Leukenzephalopathie denken.
- +Eine Polyomavirus assoziierte Nephropathie (PVAN), insbesondere infolge einer BK-Virus Infektion, sollte bei immunsupprimierten Patienten mit sich verschlechternder Nierenfunktion in die Differentialdiagnose einbezogen werden (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Myfortic 180 mg Filmtablette: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Myfortic 180 mg Filmtablette: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Myfortic wurde in klinischen Prüfungen in Kombination mit folgenden Substanzen verabreicht: Antithymozytenglobulin, Basiliximab, Ciclosporin-Mikroemulsion und Kortikosteroide. Wirksamkeit und Sicherheit einer Anwendung von Myfortic in Kombination mit anderen Immunsuppressiva wie Azathioprin und Tacrolimus wurden nicht geprüft. Es wird empfohlen, Myfortic nicht zusammen mit Azathioprin zu verabreichen, da beide Präparate eine Knochenmarkaplasie hervorrufen können. Für Tacrolimus s. «Interaktionen».
- +Myfortic wurde in klinischen Prüfungen in Kombination mit folgenden Substanzen verabreicht: Antithymozytenglobulin, Basiliximab, Ciclosporin-Mikroemulsion und Kortikosteroide. Wirksamkeit und Sicherheit einer Anwendung von Myfortic in Kombination mit anderen Immunsuppressiva wie Azathioprin und Tacrolimus wurden nicht geprüft. Es wird empfohlen, Myfortic nicht zusammen mit Azathioprin zu verabreichen, da beide Präparate eine Knochenmarkaplasie hervorrufen können. Für Tacrolimus s. "Interaktionen" .
-Tacrolimus: In einer Crossover-Studie bei stabilen Nierentransplantierten wurde die Steady-state-Pharmakokinetik von MPA resp. MPAG (Mycophenolsäureglucuronid) sowohl unter Behandlung mit Ciclosporin als auch mit Tacrolimus gemessen. Die mittlere AUC von MPA war unter Tacrolimus-Behandlung 19% höher und die Cmax etwa 20% tiefer verglichen mit Ciclosporin-Behandlung. Die mittlere AUC und Cmax von MPAG lagen etwa 30% tiefer unter Tacrolimus-Behandlung als unter Ciclosporin-Behandlung. Bei Umstellung der Kombination Ciclosporin plus Myfortic auf Tacrolimus plus Myfortic sollten die Spiegel von MPA kontrolliert und eventuell die Dosis von Myfortic angepasst werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Tacrolimus: In einer Crossover-Studie bei stabilen Nierentransplantierten wurde die Steady-state-Pharmakokinetik von MPA resp. MPAG (Mycophenolsäureglucuronid) sowohl unter Behandlung mit Ciclosporin als auch mit Tacrolimus gemessen. Die mittlere AUC von MPA war unter Tacrolimus-Behandlung 19% höher und die Cmax etwa 20% tiefer verglichen mit Ciclosporin-Behandlung. Die mittlere AUC und Cmax von MPAG lagen etwa 30% tiefer unter Tacrolimus-Behandlung als unter Ciclosporin-Behandlung. Bei Umstellung der Kombination Ciclosporin plus Myfortic auf Tacrolimus plus Myfortic sollten die Spiegel von MPA kontrolliert und eventuell die Dosis von Myfortic angepasst werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Fehlbildungen im Gesicht, z.B. Lippenspalte, Gaumenspalte, Mikrognathie und Hypertelorismus der Orbitae;
-·Anomalien des Ohrs (z.B. auffällig geformtes oder fehlendes Aussen-/Mittelohr) und Auges (z.B. Kolobom, Mikrophthalmus);
-·Fehlbildung der Finger (z.B. Polydaktylie, Syndaktylie, Brachydaktylie);
-·Kardiale Anomalien, wie beispielsweise atriale und ventrikuläre septale Defekte;
-·Fehlbildungen in der Speiseröhre (z.B. ösophageale Atresie);
-·Fehlbildungen im Nervensystem (z.B. Spina bifida).
- +-Fehlbildungen im Gesicht, z.B. Lippenspalte, Gaumenspalte, Mikrognathie und Hypertelorismus der Orbitae;
- +-Anomalien des Ohrs (z.B. auffällig geformtes oder fehlendes Aussen-/Mittelohr) und Auges (z.B. Kolobom, Mikrophthalmus);
- +-Fehlbildung der Finger (z.B. Polydaktylie, Syndaktylie, Brachydaktylie);
- +-Kardiale Anomalien, wie beispielsweise atriale und ventrikuläre septale Defekte;
- +-Fehlbildungen in der Speiseröhre (z.B. ösophageale Atresie);
- +-Fehlbildungen im Nervensystem (z.B. Spina bifida).
-Das teratogene Potential von MPA wurde in Untersuchungen beim Tier festgestellt (s. «Präklinische Daten»). Tierexperimentelle Studien mit MMF haben eine Reproduktionstoxizität/Teratogenität bei Ratten und Kaninchen gezeigt.
- +Das teratogene Potential von MPA wurde in Untersuchungen beim Tier festgestellt (s. "Präklinische Daten" ). Tierexperimentelle Studien mit MMF haben eine Reproduktionstoxizität/Teratogenität bei Ratten und Kaninchen gezeigt.
-Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind Leukopenie (19.2 %) und Diarrhöe (23.5 %).
- +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind Leukopenie (19.2 %) und Diarrhöe (23.5 %).
-Malignome: Bei Patienten, die im Rahmen einer immunsuppressiven Behandlung Kombinationen von Arzneimitteln einschliesslich MPA erhalten, besteht ein erhöhtes Risiko für Lymphome und andere Malignome, insbesondere der Haut (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Lymphoproliferative Erkrankungen oder Lymphome wurden bei 2 neu transplantierten Patienten (0.9%) und bei 2 Maintenance-Patienten (1.3%) beobachtet; nicht-melanomartige Hautkarzinome traten bei 0.9% der neu transplantierten Patienten und bei 1.8% der Maintenance-Patienten auf; andere maligne Veränderungen wurden bei 0.5% der neu transplantierten Patienten und bei 0.6% der Maintenance-Patienten beobachtet.
-Opportunistische Infektionen: Bei allen transplantierten Patienten besteht ein erhöhtes Risiko opportunistischer Infektionen. Das Risiko erhöht sich mit zunehmender Immunsuppression (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei neu nierentransplantierten Patienten, die in kontrollierten Studien mit Myfortic in Kombination mit anderen Immunsuppressiva behandelt und ein Jahr lang nachbeobachtet wurden, traten am häufigsten Infektionen mit CMV, Candida und Herpes simplex auf. CMV-Infektionen (Serologie, Virämie oder Erkrankung) wurden bei 21.6% der neu transplantierten Patienten und bei 1.9% Maintenance-Patienten beobachtet.
- +Malignome: Bei Patienten, die im Rahmen einer immunsuppressiven Behandlung Kombinationen von Arzneimitteln einschliesslich MPA erhalten, besteht ein erhöhtes Risiko für Lymphome und andere Malignome, insbesondere der Haut (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Lymphoproliferative Erkrankungen oder Lymphome wurden bei 2 neu transplantierten Patienten (0.9%) und bei 2 Maintenance-Patienten (1.3%) beobachtet; nicht-melanomartige Hautkarzinome traten bei 0.9% der neu transplantierten Patienten und bei 1.8% der Maintenance-Patienten auf; andere maligne Veränderungen wurden bei 0.5% der neu transplantierten Patienten und bei 0.6% der Maintenance-Patienten beobachtet.
- +Opportunistische Infektionen: Bei allen transplantierten Patienten besteht ein erhöhtes Risiko opportunistischer Infektionen. Das Risiko erhöht sich mit zunehmender Immunsuppression (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei neu nierentransplantierten Patienten, die in kontrollierten Studien mit Myfortic in Kombination mit anderen Immunsuppressiva behandelt und ein Jahr lang nachbeobachtet wurden, traten am häufigsten Infektionen mit CMV, Candida und Herpes simplex auf. CMV-Infektionen (Serologie, Virämie oder Erkrankung) wurden bei 21.6% der neu transplantierten Patienten und bei 1.9% Maintenance-Patienten beobachtet.
-«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1'000), «selten» (<1/1'000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000); «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1'000), "selten" (<1/1'000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000); "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktion (inklusive Angioödem und Anaphylaxie)*
- +Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktion (inklusive Angioödem und Anaphylaxie)*
-Kolitis, Ösophagitis (einschliesslich CMV-Kolitis und -Ösophagitis), CMV-Gastritis, Pankreatitis, Darmperforation, gastrointestinale Blutung, Magenulzera, Duodenalulcera, Ileus, schwere, manchmal lebensbedrohliche Infektionen einschliesslich Meningitis, infektiöse Endokarditis, Tuberkulose und atypische mykobakterielle Infektionen, Polyomavirus assoziierte Nephropathie (PVAN), insbesondere infolge einer BK-Virus Infektion, Fälle progressiver multifokaler Leukoencephalopathie (PML), gelegentlich mit fatalem Ausgang, Agranulozytose, Neutropenie, Panzytopenie. Fälle von Aplasie der roten Blutkörperchen (Pure red cell aplasia, PRCA) wurden bei Patienten, die mit MPA-Derivaten in Kombination mit anderen Immunsuppressiva behandelt wurden, berichtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Kolitis, Ösophagitis (einschliesslich CMV-Kolitis und -Ösophagitis), CMV-Gastritis, Pankreatitis, Darmperforation, gastrointestinale Blutung, Magenulzera, Duodenalulcera, Ileus, schwere, manchmal lebensbedrohliche Infektionen einschliesslich Meningitis, infektiöse Endokarditis, Tuberkulose und atypische mykobakterielle Infektionen, Polyomavirus assoziierte Nephropathie (PVAN), insbesondere infolge einer BK-Virus Infektion, Fälle progressiver multifokaler Leukoencephalopathie (PML), gelegentlich mit fatalem Ausgang, Agranulozytose, Neutropenie, Panzytopenie. Fälle von Aplasie der roten Blutkörperchen (Pure red cell aplasia, PRCA) wurden bei Patienten, die mit MPA-Derivaten in Kombination mit anderen Immunsuppressiva behandelt wurden, berichtet (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es gibt einige Berichte von beabsichtigter oder unbeabsichtigter Überdosierung mit Myfortic, wobei nicht bei allen Patienten die zu erwartenden unerwünschten Wirkungen aufgetreten sind. In den Fällen von Überdosierung, in denen unerwünschte Wirkungen berichtet wurden, fallen diese in das bekannte Sicherheitsprofil dieser Substanzklasse. Demnach kann eine Überdosierung mit Myfortic möglicherweise zu einer übermässigen Unterdrückung des Immunsystems führen, was die Anfälligkeit für Infektionen, u.a. opportunistischen und tödlichen Infektionen, sowie Sepsis, erhöht. Im Falle von Blut-Dyskrasie (z.B. Neutropenie mit einer absoluten Neutrophilen-Zahl von < 1.5 x 103/μl oder Anämie) kann es angebracht sein, die Behandlung mit Myfortic zu unterbrechen oder abzubrechen.
- +Es gibt einige Berichte von beabsichtigter oder unbeabsichtigter Überdosierung mit Myfortic, wobei nicht bei allen Patienten die zu erwartenden unerwünschten Wirkungen aufgetreten sind. In den Fällen von Überdosierung, in denen unerwünschte Wirkungen berichtet wurden, fallen diese in das bekannte Sicherheitsprofil dieser Substanzklasse. Demnach kann eine Überdosierung mit Myfortic möglicherweise zu einer übermässigen Unterdrückung des Immunsystems führen, was die Anfälligkeit für Infektionen, u.a. opportunistischen und tödlichen Infektionen, sowie Sepsis, erhöht. Im Falle von Blut-Dyskrasie (z.B. Neutropenie mit einer absoluten Neutrophilen-Zahl von < 1.5 x 103/μl oder Anämie) kann es angebracht sein, die Behandlung mit Myfortic zu unterbrechen oder abzubrechen.
-Die doppelblinde, «double dummy» randomisierte de novo Studie (ERL B301) wurde bei 423 Nierentransplantationspatienten (MPA=213, MMF=210), Alter 18-75 Jahre, durchgeführt. Endpunkte waren Therapieversagen, definiert als erstmalige in Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion (BPAR), Transplantatsverlust, Tod oder kein Follow-up nach 6 Monaten (primärer Endpunkt) und nach 12 Monaten der Behandlung (co-primärer Endpunkt). Diesbezüglich zeigte die Studie für Myfortic ähnliche Resultate wie für MMF.
- +Die doppelblinde, "double dummy" randomisierte de novo Studie (ERL B301) wurde bei 423 Nierentransplantationspatienten (MPA=213, MMF=210), Alter 18-75 Jahre, durchgeführt. Endpunkte waren Therapieversagen, definiert als erstmalige in Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion (BPAR), Transplantatsverlust, Tod oder kein Follow-up nach 6 Monaten (primärer Endpunkt) und nach 12 Monaten der Behandlung (co-primärer Endpunkt). Diesbezüglich zeigte die Studie für Myfortic ähnliche Resultate wie für MMF.
-Tabelle 1 Analyse des primären Wirksamkeits-Endpunktes und seinen Komponenten nach 6 und 12 Monaten (Studie ERL B301)
- MPA 1.44 g/Tag (n = 213) n (%) MMF 2 g/Tag (n = 210) n (%) 95% CI MPA-MMF
- +Tabelle 1 Analyse des primären Wirksamkeits-Endpunktes und seinen Komponenten nach 6 und 12 Monaten (Studie ERL B301)
- + MPA 1.44 g/Tag(n = MMF 2 g/Tag(n = 95% CIMPA-MMF
- + 213)n (%) 210)n (%)
- +
-Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion, Transplantatsverlust, Tod oder kein Follow-up 55 (25.8) 55 (26.2) (-8.7, 8.0)
-Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion 46 (21.6) 48 (22.9) (-9.2, 6.7)
-Transplantatsverlust oder Tod 8 (3.8) 11 (5.2) (-5.4, 2.5)
-Transplantatsverlust 7 (3.3) 9 (4.3) (-4.6, 2.6)
-Tod 1 (0.5) 2 (1.0)
-Kein Follow-up* 3 (1.4) 0
- +Biopsie-nachgewiesene akute 55 (25.8) 55 (26.2) (-8.7, 8.0)
- +Abstossungsreaktion, Transplantats
- +verlust, Tod oder kein Follow-up
- +Biopsie-nachgewiesene akute 46 (21.6) 48 (22.9) (-9.2, 6.7)
- +Abstossungsreaktion
- +Transplantatsverlust oder Tod 8 (3.8) 11 (5.2) (-5.4, 2.5)
- +Transplantatsverlust 7 (3.3) 9 (4.3) (-4.6, 2.6)
- +Tod 1 (0.5) 2 (1.0)
- +Kein Follow-up* 3 (1.4) 0
-Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion, Transplantatsverlust, Tod oder kein Follow-up 60 (28.2) 59 ( 28.1) (-8.5, 8.6)
-Biopsie-nachgewiesene akute Abstossungsreaktion 48 (22.5) 51 (24.3) (-9.8, 6.3)
-Transplantatsverlust oder Tod 10 (4.7) 14 (6.7) (-6.4, 2.4)
-Transplantatsverlust 8 (3.8) 9 (4.3) (-4.3, 3.2)
-Tod 2 (0.9) 5 (2.4)
-Kein Follow-up* 5 (2.3) 0
- +Biopsie-nachgewiesene akute 60 (28.2) 59 ( 28.1) (-8.5, 8.6)
- +Abstossungsreaktion, Transplantats
- +verlust, Tod oder kein Follow-up
- +Biopsie-nachgewiesene akute 48 (22.5) 51 (24.3) (-9.8, 6.3)
- +Abstossungsreaktion
- +Transplantatsverlust oder Tod 10 (4.7) 14 (6.7) (-6.4, 2.4)
- +Transplantatsverlust 8 (3.8) 9 (4.3) (-4.3, 3.2)
- +Tod 2 (0.9) 5 (2.4)
- +Kein Follow-up* 5 (2.3) 0
- +
-Nach 3 und 12 Monaten war die Inzidenz von gastrointestinalen Ereignissen unter Myfortic numerisch höher als unter MMF (26% vs. 21% und 32 % vs. 26%). Während der Studie wurde nur 1 Fall mit Neutropenie in der MMF Gruppe als «adverse event» erkannt. Betreffend Wirksamkeit schnitten beide Gruppen ähnlich ab.
- +Nach 3 und 12 Monaten war die Inzidenz von gastrointestinalen Ereignissen unter Myfortic numerisch höher als unter MMF (26% vs. 21% und 32 % vs. 26%). Während der Studie wurde nur 1 Fall mit Neutropenie in der MMF Gruppe als "adverse event" erkannt. Betreffend Wirksamkeit schnitten beide Gruppen ähnlich ab.
-Nach oraler Verabreichung wird Natrium-Mycophenolat grösstenteils resorbiert. Die absolute Bioverfügbarkeit von Mycophenolsäure (MPA) bei stabilen nierentransplantierten Patienten, die gleichzeitig Ciclosporin einnehmen, beträgt 71%. Es besteht ein gewisser Firstpass-Effekt. Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen MPA-Konzentration beträgt ungefähr 1.5-2 h.
- +Nach oraler Verabreichung wird Natrium-Mycophenolat grösstenteils resorbiert. Die absolute Bioverfügbarkeit von Mycophenolsäure (MPA) bei stabilen nierentransplantierten Patienten, die gleichzeitig Ciclosporin einnehmen, beträgt 71%. Es besteht ein gewisser Firstpass-Effekt. Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen MPA-Konzentration beträgt ungefähr 1.5-2 h.
-Das Verteilungsvolumen von MPA beträgt bei Steady-state-Konzentrationen 50 l. Sowohl Mycophenolsäure als auch Mycophenolsäureglucuronid weisen eine starke Plasmaproteinbindung auf (97% bzw. 82%). Die Konzentration an ungebundener MPA kann bei verminderter Plasmaproteinkonzentration erhöht sein (Urämie, Leberversagen, Hypoalbuminämie), ebenso bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Arzneimitteln mit hoher Plasmaproteinbindung. In diesen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko MPA-bedingter unerwünschten Wirkungen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Das Verteilungsvolumen von MPA beträgt bei Steady-state-Konzentrationen 50 l. Sowohl Mycophenolsäure als auch Mycophenolsäureglucuronid weisen eine starke Plasmaproteinbindung auf (97% bzw. 82%). Die Konzentration an ungebundener MPA kann bei verminderter Plasmaproteinkonzentration erhöht sein (Urämie, Leberversagen, Hypoalbuminämie), ebenso bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Arzneimitteln mit hoher Plasmaproteinbindung. In diesen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko MPA-bedingter unerwünschten Wirkungen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Ethnische Gruppen/Rassen: Nach der Verabreichung einer Einzeldosis von 720 mg Myfortic an 18 gesunde Japaner und Kaukasier, war die Exposition (AUCinf) für MPA und MPAG 15 bzw. 22% tiefer in den Japanern im Vergleich zu den Kaukasiern. Die maximale Konzentration (Cmax) für MPAG war ähnlich in beiden Populationen, die maximale Konzentration (Cmax) für MPA hingegen war 9.6% höher bei den Japanern.
- +Ethnische Gruppen/Rassen: Nach der Verabreichung einer Einzeldosis von 720 mg Myfortic an 18 gesunde Japaner und Kaukasier, war die Exposition (AUCinf) für MPA und MPAG 15 bzw. 22% tiefer in den Japanern im Vergleich zu den Kaukasiern. Die maximale Konzentration (Cmax) für MPAG war ähnlich in beiden Populationen, die maximale Konzentration (Cmax) für MPA hingegen war 9.6% höher bei den Japanern.
-Das hämatopoetische und das lymphatische System waren in toxikologischen Studien, die mit Natrium-Mycophenolat an Ratten und Mäusen durchgeführt wurden, die hauptsächlich betroffenen Organsysteme. Eine dosisbezogene leichte bis deutliche aplastische, regenerative Anämie wurde in Nagetieren, welche MPA ausgesetzt waren, beobachtet. Die Auswertung von Myelogrammen zeigte eine deutliche Verminderung der erythroiden Zellen (polychromatische Erythroblasten und Normoblasten) (in beiden, Ratten und Mäusen), und eine Dosis-abhängige Vergrösserung der Milz sowie vermehrte extramedulläre Hämatopoese (nur in Mäusen). Ratten scheinen leicht empfindlicher als Mäuse in Bezug auf eine behandlungsbedingte Anämie. Bei der Ratte wurde der Effekt hauptsächlich bei Dosen von 20 mg/kg oder höher beobachtet mit einer systemischen Exposition (AUC) von 216.5 und 396.3 µg·h/ml bei männlichen und weiblichen Tieren. Dies entspricht ungefähr dem 1.9- oder 3.3-fachen der systemischen Konzentrationen (mittlere AUC von 111.4 µg·h/ml), die den Werten nach Verabreichung der empfohlenen Tagesdosis von 1.44 g Myfortic an nierentransplantierte Patienten entsprechen.
-Das nichtklinische Toxizitätsprofil von Natrium-Mycophenolat scheint mit den unerwünschten Wirkungen übereinzustimmen, die beim Menschen nach Verabreichung von MPA beobachtet wurden und jetzt für die Patientenpopulation wesentlichere Sicherheitsdaten liefern (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Das hämatopoetische und das lymphatische System waren in toxikologischen Studien, die mit Natrium-Mycophenolat an Ratten und Mäusen durchgeführt wurden, die hauptsächlich betroffenen Organsysteme. Eine dosisbezogene leichte bis deutliche aplastische, regenerative Anämie wurde in Nagetieren, welche MPA ausgesetzt waren, beobachtet. Die Auswertung von Myelogrammen zeigte eine deutliche Verminderung der erythroiden Zellen (polychromatische Erythroblasten und Normoblasten) (in beiden, Ratten und Mäusen), und eine Dosis-abhängige Vergrösserung der Milz sowie vermehrte extramedulläre Hämatopoese (nur in Mäusen). Ratten scheinen leicht empfindlicher als Mäuse in Bezug auf eine behandlungsbedingte Anämie. Bei der Ratte wurde der Effekt hauptsächlich bei Dosen von 20 mg/kg oder höher beobachtet mit einer systemischen Exposition (AUC) von 216.5 und 396.3 µg·h/ml bei männlichen und weiblichen Tieren. Dies entspricht ungefähr dem 1.9- oder 3.3-fachen der systemischen Konzentrationen (mittlere AUC von 111.4 µg·h/ml), die den Werten nach Verabreichung der empfohlenen Tagesdosis von 1.44 g Myfortic an nierentransplantierte Patienten entsprechen.
- +Das nichtklinische Toxizitätsprofil von Natrium-Mycophenolat scheint mit den unerwünschten Wirkungen übereinzustimmen, die beim Menschen nach Verabreichung von MPA beobachtet wurden und jetzt für die Patientenpopulation wesentlichere Sicherheitsdaten liefern (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-In einer Untersuchung des teratogenen Potentials von Natrium-Mycophenolat, die an Ratten mit einer Dosis von 1 mg/kg durchgeführt wurde, konnten Missbildungen der Nachkommen wie Anophthalmie, Exenzephalie und Nabelhernien beobachtet werden. Die systemische Konzentration bei dieser Dosis stellt das 0.05fache der Konzentration bei einer Tagesdosis von 1.44 g Myfortic dar (s. «Schwangerschaft und Stillzeit»). In einer pre- und postnatalen Entwicklungsstudie in Ratten hat die höchste angewendete Dosis Mycophenolsäure (als Natriumsalz, 3 mg/kg) eine Verzögerung der Entwicklung verursacht (abnormaler Pupillenreflex in den Weibchen und Vorhautablösung in den Männchen).
- +In einer Untersuchung des teratogenen Potentials von Natrium-Mycophenolat, die an Ratten mit einer Dosis von 1 mg/kg durchgeführt wurde, konnten Missbildungen der Nachkommen wie Anophthalmie, Exenzephalie und Nabelhernien beobachtet werden. Die systemische Konzentration bei dieser Dosis stellt das 0.05fache der Konzentration bei einer Tagesdosis von 1.44 g Myfortic dar (s. "Schwangerschaft und Stillzeit" ). In einer pre- und postnatalen Entwicklungsstudie in Ratten hat die höchste angewendete Dosis Mycophenolsäure (als Natriumsalz, 3 mg/kg) eine Verzögerung der Entwicklung verursacht (abnormaler Pupillenreflex in den Weibchen und Vorhautablösung in den Männchen).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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