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Home - Fachinformation zu MultiHance - Änderungen - 22.04.2020
42 Änderungen an Fachinfo MultiHance
  • -Wirkstoff: Gadobensäure als Dimegluminsalz.
  • -Hilfsstoffe: Wasser für Injektionszwecke.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Injektionslösung.
  • -1 ml Injektionslösung enthält:
  • -529 mg Gadobenat-Dimeglumin, entspricht 334 mg Gadobensäure (0.5 mmol/ml) und 195 mg Meglumin.
  • -Eine Durchstechflasche bzw. eine Fertigspritze enthält:
  • -Injektionslösung Gadobenat-Dimeglumin
  • -10 ml 5.29 g
  • -15 ml 7.935 g
  • -20 ml 10.58 g
  • -
  • +Wirkstoffe
  • +Gadobensäure als Dimegluminsalz.
  • +Hilfsstoffe
  • +Wasser für Injektionszwecke.
  • -Osmolalität bei 37°C: 1.970 osmol/kg.
  • -Viskosität bei 37°C: 5.3 mPa × sec.
  • -Leber: Die empfohlene Dosis beträgt 0.05 mmol/kg Körpergewicht (entspricht 0.1 ml/kg der 0.5 M Lösung).
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 0.05 mmol/kg Körpergewicht (entspricht 0.1 ml/kg der 0.5 M Lösung).
  • -Bei DSA sollte mit der Bildgebung unmittelbar vor der Kontrastmittelgabe begonnen werden. Wenn keine automatische Kontrast Puls-Sequenz Untersuchung verwendet wird, sollte ein Test Bolus mit weniger als 2 ml des Kontrastmittels injiziert werden, um die Verzögerungszeit der Bildwiedergabe zu berechnen.
  • +Zur Verwendung der Spritze das Schraubgewinde der Kolbenstange in den Kolben einschrauben und einige Millimeter vorschieben, um den anfänglichen Widerstand zwischen Kolben und Spritzenkörper zu überwinden.
  • +Spritze aufrecht halten (mit der Schutzkappe nach oben). Schutzkappe aseptisch von der Spitze der Spritze entfernen und entweder eine sterile Einwegnadel oder geeigneten Verbindungsschlauch mit passender Luer-Lock-Verbindung durch Drücken und Drehen anbringen.
  • +Spritze weiter aufrecht halten und Kolben so weit vorschieben, bis vollständig entlüftet ist und entweder die Flüssigkeit an der Nadelspitze sichtbar wird oder der Schlauch vollständig gefüllt ist.
  • -Nach der Injektion ist mit Natriumchlorid-Lösung nachzuspülen.
  • -Dosierung bei speziellen Patientengruppen
  • -Niereninsuffizienz
  • -Für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Creatininclearance <30 ml/min) liegen keine Untersuchungen vor. Die Verwendung von MultiHance bei dieser Patientengruppe wird deshalb nicht empfohlen.
  • +Nach der Injektion ist mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9 %) Lösung nachzuspülen.
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • +Für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Creatininclearance <30 ml/min) und bei Patienten in der perioperativen Phase einer Lebertransplantation liegen keine Untersuchungen vor. Die Verwendung von MultiHance bei dieser Patientengruppe wird deshalb nicht empfohlen.
  • -Pädiatrie
  • +Kinder und Jugendliche
  • -MultiHance ist bei Patienten kontraindiziert, die gegen einen der Inhaltsstoffe überempfindlich sind.
  • -MultiHance sollte nicht bei Patienten verwendet werden, bei denen allergische oder andere unerwünschte Reaktionen gegenüber anderen Gadoliniumchelaten bekannt sind.
  • +·Bei Patienten, die gegen einen der Inhaltsstoffe überempfindlich sind.
  • +·Bei Patienten, bei denen allergische oder andere unerwünschte Reaktionen gegenüber anderen Gadoliniumchelaten bekannt sind
  • +Nach Verabreichung von Gadobensäure als Dimegluminsalz (ein lineares gadoliniumhaltiges Kontrastmittel) kann es zu einer Anreicherung von Gadolinium im Gehirn und in anderen Körpergeweben (Knochen, Leber, Nieren, Haut) kommen. Dies kann zu dosisabhängigen Verstärkungen der T1-gewichteten Signalintensität im Gehirn führen, vor allem im Nucleus dentatus, Globus pallidus und Thalamus. Die klinischen Folgen sind nicht bekannt. Der mögliche diagnostische Nutzen der Anwendung von Gadobensäure als Dimegluminsalz bei Patienten, bei denen wiederholte Untersuchungen erforderlich sind, ist gegen die mögliche Ablagerung von Gadolinium im Gehirn und anderen Geweben abzuwägen.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • -Die Verwendung von MultiHance bei schwangeren Frauen kann nicht empfohlen werden, da für diese Gruppe von Patientinnen keine klinischen Daten vorliegen. Bei Tieruntersuchungen führte die tägliche intravenöse Verabreichung von Gadobensäure, Dimegluminsalz, an Ratten zu keinen unerwünschten Wirkungen auf die Embryonal- oder Fetalentwicklung. Auch unerwünschte Wirkungen auf die körperliche und verhaltensbezogene Entwicklung bei den Nachkommen von Ratten waren nicht zu beobachten. Nach wiederholter täglicher Gabe an Kaninchen wurde allerdings in Einzelfällen über Skelettveränderungen sowie in zwei Fällen über viszerale Missbildungen berichtet.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
  • +Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor.
  • +Tierexperimentelle Studien haben bei wiederholten hohen Dosen eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»)
  • +Sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
  • +Stillzeit
  • -Auf der Basis des pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Profils sind keine oder vernachlässigbare Einflüsse von MultiHance auf die
  • -Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen zu erwarten. Der Allgemeinzustand und die Grundkrankheit (insbesondere bei ZNS-Erkrankungen) sind zu beachten.
  • +Auf der Basis des pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Profils sind keine oder vernachlässigbare Einflüsse von MultiHance auf die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen zu erwarten. Der Allgemeinzustand und die Grundkrankheit (insbesondere bei ZNS-Erkrankungen) sind zu beachten.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden während der klinischen Entwicklung von MultiHance bei 4’144 Erwachsenen beobachtet, bzw. nach der Markteinführung gemeldet. Während der Studien gab es keine unerwünschten Wirkungen mit einer höheren Häufigkeit als 2%.
  • -Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000).
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Selten: Entzündung des Nasen-Rachenraumes (Nasopharyngitis).
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Häufig: Kopfschmerzen.
  • -Gelegentlich: Gestörte Gefühlsempfindungen (Parästhesien), Schwindel, Geschmackstäuschung, Hypoesthesia.
  • -Selten: unwillkürliches Zittern (Tremor), Ohnmacht, Geruchstäuschung (Parosmie), Krampfanfälle.
  • -Augenerkrankungen
  • -Selten: Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • -Selten: Tinnitus.
  • -Herzerkrankungen
  • -Gelegentlich: Vorhof-Kammer-Block (AV-Block) I. Grades.
  • -Selten: Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie), Vorhof-Flimmern, Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), schlechte Durchblutung des Herzens (Myokardischämie), Extrasystolen der Herzkammer (ventrikuläre Extrasystolen), verlangsamter Herzschlag (Bradykardie).
  • -Gefässerkrankungen
  • -Gelegentlich: Hautrötung, erniedrigter Blutdruck (Hypotonie).
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Gelegentlich: Schnupfen (Rhinitis).
  • -Selten: Atemnot (Dyspnoe), Kehlkopfkrampf (Laryngospasmus), pfeifendes Atmen, Stauungslunge.
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig: Übelkeit.
  • -Gelegentlich: Mundtrockenheit, Durchfall, Erbrechen.
  • -Selten: Verdauungsstörung (Dyspepsie), erhöhter Speichelfluss (Salivation), Bauchschmerzen, Verstopfung, Stuhlinkontinenz.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Gelegentlich: Juckreiz, Ausschlag, Urtikaria, Schwitzen.
  • -Selten: Gesichtsödem.
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Selten: Rückenschmerzen, Myalgie.
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • -Selten: Harninkontinenz, Harndrang.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle.
  • -Gelegentlich: Wärmeempfinden, Kraftlosigkeit (Asthenie), Fieber, Schüttelfrost, Brustschmerz, Schmerzen, Schmerzen an der Injektionsstelle, Bluterguss an der Injektionsstelle, Extravasation.
  • -Selten: Entzündung der Injektionsstelle.
  • -Untersuchungen
  • -Gelegentlich: verändertes EKG, Verlängerte QT-Strecke, erhöhter Blutdruck.
  • -Selten: Verlängerte PR-Strecke.
  • -Ausserdem wurden in Einzelfällen schwerwiegende Ereignisse wie nekrotisierende Pankreatitis, Lungenödem, Larynxspasmus, intrakranielle Hypertonie und/oder Hemiparesis berichtet. Laborwertveränderungen wie Hämoglobinsenkung, Leukozytose, Leukopenie, Basophilie, Hypoproteinämie, Hypokalzämie, Hyperkaliämie, Hyper- oder Hypoglykämie, Proteinuria, Glykosurie, Hämaturie, Hyperlipidämie, Hyperbilirubinämie, erhöhte Serumeisenspiegel und Anstiege der Serumtransaminasen, der alkalischen Phosphatase, der Milchsäuredehydrogenase und des Serumkreatinins wurden bei 0,2% oder weniger der Patienten nach Verabreichung von MultiHance beobachtet. Diese Befunde wurden jedoch hauptsächlich bei Patienten mit vorbestehender Beeinträchtigung der Leberfunktion oder einer vorbestehenden Stoffwechselerkrankung erhoben. Die meisten dieser
  • -Ereignisse waren nicht schwerwiegend, vorübergehend und bildeten sich ohne bleibende Wirkungen spontan zurück. Hinweise auf einen Zusammenhang mit Alter, Geschlecht oder Höhe der verabreichten Dosis fanden sich nicht.
  • -Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
  • -Bei pädiatrischen Patienten, die an klinischen Studien teilgenommen hatten, gehörten zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen Erbrechen (1.4%), Fieber (0.9%) und Hyperhidrose (0.9%). Die Häufigkeit und Art der Nebenwirkung war ähnlich wie die bei den Erwachsenen.
  • -Nach Markteinführung wurden Nebenwirkungen bei weniger als 0,05% der Patienten gemeldet. Am häufigsten traten auf: Übelkeit, Erbrechen.
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Selten: anaphylaktoide Reaktionen, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang.
  • -Herzerkrankungen
  • -Selten: Herzstillstand.
  • -Gefässerkrankungen
  • -Selten: erniedrigter Blutdruck (Hypotonie).
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Selten: Kehlkopfkrampf (Laryngospasmus).
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Selten: Übelkeit, Erbrechen.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Selten: Ausschlag (makularer, makula-papulöser, papulöser), angioneurotisches Ödem.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Selten: Entzündung der Injektionsstelle, Brennen, Schwellung, Blasenbildung.
  • +Erwachsene
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden während der klinischen Entwicklung von MultiHance bei 4956 Erwachsenen beobachtet, bzw. nach der Markteinführung gemeldet. Während der Studien gab es keine unerwünschten Wirkungen mit einer höheren Häufigkeit als 2%.
  • +Systemorganklassen Unerwünschte Wirkung
  • +Klinische Studien Post-marketing
  • +häufig (≥1/100 bis <1/10) gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100) Selten (≥1/10,000 bis <1/1000) Selten bis Einzelfälle*
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Entzündung des Nasen-Rachenraumes (Nasopharyngitis)
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Entzündung des Nasen-Rachenraumes (Nasopharyngitis)
  • +Erkrankungen des Immunsystems anaphylaktische/ anaphylaktoide Reaktionen, Hypersensible Reaktion Anaphylaktischer Schock, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang
  • +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Gestörte Gefühls-empfindungen (Parästhesien), Hypoästhesie, Schwindel, Geschmackstäuschung Krampfanfälle, Synkope, unwillkürliches Zittern (Tremor), Geruchs-täuschung (Parosmie), intrakranielle Hypertonie, Hemiparesis Bewustlosigkeit
  • +Augenerkrankung Sehbehinderung Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinitus
  • +Herzerkrankungen Vorhof-Kammer-Block (AV-Block) I. Grades, Tachykardie schlechte Durchblutung des Herzens (Myokardischämie), verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) Arrhythmie ventrikuläre ExtrasystolenArrhythmie ventrikuläre Extrasystolen Herzstillstand Kounis Syndrome*** Zyanose
  • +Gefässerkrankungen Hypertonie, Hypotonie, Flushing
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Lungenödem Atemnot (Dyspnoe), Kehlkopfkrampf (Laryngospasmus) pfeifendes Atmen, Schnupfen (Rhinitis), Husten Lungenversagen, Kehlkopfentzündung, Hypoxie, Bronchospasmus
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit Durchfall, Erbrechen, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen Stuhlinkontinenz, erhöhter Speichelfluss, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Verstopfung, nekrotisierende Pankreatitis Mundödem
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Ausschlag, Urticaria, Exantheme inkl. Erythema, makullöse, makulopapulöse und papulöse Exantheme, Juckreiz, Schwitzen Gesichtsödem, Angioödem
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Myalgie, Rückenschmerzen
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Proteinurie, Harndrang, Inkontinenz
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Wärmeempfinden Reaktionen an der Injektionsstelle inkl. Schmerzen, Entzündung, Brennen, Kältegefühl, Druckgefühl, Unbehagen, Rötung, Taubheitsgefühl und Juckreiz, Brustschmerzen,Fieber, Hitzegefühl Kraftlosigkeit (Asthenie), Unwohlsein (Malaise), Schüttelfrost Schwellung, Blasenbildung inkl. schwerwiegender Fälle
  • +Untersuchungen verändertes EKG, verlängerte QT-Strecke*, erhöhte Bilirubinmenge im Blut, Anstieg der Serumtransaminasen, erhöhte Gamma-Glutamyl-Transferase, erhöhte Laktatdehydrogenase, erhöhte Serumeisen-spiegel und erhöhtes Kreatinin im Serum gesenkte Albumin Werte im Blut, Anstieg der alkalischen Phosphatase, Hämoglobinsenkung, Leukozytose, Leukopenie, Basophilie, Hypoproteinämie, Hypokalzämie, Hyperkaliämie, Hyper- oder Hypoglykämie, Glykosurie, Hämaturie, Hyperlipidämie,Verlängerte PR-Strecke
  • +
  • +* verändertes EKG bezieht verlängerte QT-Strecke, verkürzte QT-Strecke, T-Wellen inversion, PR Verlängerung QRS Komplex Verlängerung mit ein.
  • +** Da die Reaktionen in klinischen Studien mit 4956 Probanden nicht beobachtet wurden ist die beste Schätzung “selten“ bis “Einzelfälle“.
  • +The most appropriate MedDRA (version 16.1) term is used to describe a certain reaction and its symptoms and related conditions.
  • +*** Allergic acute coronary syndrome
  • +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
  • +Diese Befunde wurden jedoch hauptsächlich bei Patienten mit vorbestehender Beeinträchtigung der Leberfunktion oder einer vorbestehenden Stoffwechselerkrankung erhoben. Die meisten dieser Ereignisse waren nicht schwerwiegend, vorübergehend und bildeten sich ohne bleibende Wirkungen spontan zurück. Hinweise auf einen Zusammenhang mit Alter, Geschlecht oder Höhe der verabreichten Dosis fanden sich nicht.
  • +Wie bei anderen Gadoliniumchelaten wurden anaphylaktische/anaphylaktoide Überempfindlichkeitsreaktionen beobachtet. Diese Reaktionen zeigten sich in verschiedenen Schweregraden bis hin zu anaphylaktischem Schock und Tod und betrafen ein oder mehrere Körpersysteme, zumeist aber das respiratorische, kardiovaskuläre und/ oder mukokutane System.
  • +Bei Patienten mit Krampfanfällen, Gehirntumor oder -metastasen oder anderen Gehirnerkrankungen in der Vorgeschichte kam es nach der Anwendung von Multi-Hance zu Krampfanfällen (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • +Es wurde über Einzelfälle einer nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) in Verbindung mit MultiHance bei Patienten berichtet, die gleichzeitig andere gadoliniumhaltige Kontrastmittel erhielten (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • +Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
  • +Bei pädiatrischen Patienten, die an klinischen Studien teilgenommen hatten, gehörten zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen Erbrechen (1.4%), Fieber (0.9%) und Hyperhidrose (0.9%).
  • +Systemorganklassen Unerwünschte Wirkung
  • +Klinische Studien
  • +häufig (≥1/100 bis <1/10) gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)
  • +
  • +Erkrankungen des Nervensystems Schwindel
  • +Augenerkrankungen Augenschmerz, Augenliedödem
  • +Gefässerkrankungen Flushing
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Erbrechen Bauchschmerzen
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Ausschlag Schwitzen
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Brustschmerz Schmerzen an der Injektionsstelle Fieber
  • +
  • +Die oben aufgeführten Nebenwirkungen bei Kindern waren nicht schwerwiegend. Die Nebenwirkungen, die bei der Überwachung nach dem Inverkehrbringen festgestellt wurden, weisen darauf hin, dass das MultiHance-Sicherheitsprofil bei Kindern und Erwachsenen ähnlich ist.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Es sind bisher keine Fälle von Überdosierung bekannt. Anzeichen und Symptome einer Überdosierung sind darum nicht beschrieben worden. Bei einer Überdosierung ist der Patient sorgfältig zu überwachen und symptomatisch zu behandeln.
  • +Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Anzeichen und Symptome einer Überdosierung sind darum nicht beschrieben worden. Bei einer Überdosierung ist der Patient sorgfältig zu überwachen und symptomatisch zu behandeln.
  • -MultiHance ist dialysierbar.
  • +MultiHance ist dialysierbar. Es gibt jedoch keine Hinweise dafür, dass eine Hämodialyse zur Prävention einer nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) geeignet ist.
  • -ATC-Code: V08CA
  • +ATC-Code
  • +V08CA08
  • -In der Darstellung des ZNS ermöglicht MultiHance ein verbessertes Enhancement von normalem Gewebe ohne Blut-Hirn-Schranke, extraaxialen Tumoren und von Regionen mit gestörter Blut-Hirn-Schranke. In den zulassungsrelevanten Studien der Phase III zu dieser Indikation, die mit Erwachsenen in parallelen Gruppen durchgeführt wurden, gaben unabhängige Radiologen eine Verbesserung des diagnostischen Informationsgehaltes bei 32-69% der Bilder mit MultiHance bzw. 35-69% der Bilder mit der Vergleichssubstanz an.
  • -Zwei intraindividuelle Cross-Over-MRT-Studien des zentralen Nervensystems bei Patienten mit bekannten oder vermuteten Gehirn oder Rückenmarks-Erkrankungen, die mit 0.1 mmol/kg Körpergewicht MultiHance gescreent wurden und dann mit einer von zwei aktiven Vergleichssubstanzen (0.1 mmol/kg Körpergewicht Gadopentetat-Dimeglumin oder Gadodiamid) verglichen wurden, zeigte MultiHance einen signifikant (p <0.001) höheren Anstieg der Läsion Signal Intensität, des Kontrast-Rausch-Verhältnisses und des Läsion-zu-Hirn-Verhältnisses, sowie eine signifikant (p <0.001) bessere Visualisierung von ZNS-Läsionen in Bilder mit 1.5-Tesla-Scanner (siehe Tabelle).
  • -Visualisierung von ZNS-Läsionen Endpunkten Verbesserung durch MultiHance gegenüber Gadopentetat dimeglumin (Studie MH-109) (n= 151) p-Wert Verbesserung durch MultiHance gegenüber Gadodiamid (Studie MH-130) (n= 113) p-Wert
  • -Beurteilung des Ausmasses der ZNS Erkrankung 25% bis 30% <0.001 24% bis 25% <0.001
  • -Visualisierung der internen Morphologie von Läsionen 29% bis 34% <0.001 28% bis 32% <0.001
  • -Abgrenzung von intra- und extra-axialen Läsionen 37% bis 44% <0.001 35% bis 44% <0.001
  • -Kontrastverstärkung der Läsionen 50% bis 66% <0.001 58% bis 67% <0.001
  • -Gesamtdiagnostische Präferenz 50% bis 68% <0.001 56% bis 68% <0.001
  • -
  • -In den Studien MH-109 und MH-130 wurde die Auswirkung der verbesserten Visualisierung von ZNS-Läsionen mit MultiHance im Vergleich zu Gadodiamid oder Gadopentetatdimeglumin auf Diagnostik und Patientenbehandlung nicht untersucht.
  • -In der MRA führt MultiHance zu einer Verbesserung der Bildqualität durch Erhöhung des Blutsignalzu-Rauschverhältnisses aufgrund der T1-Zeit-Verkürzung des Blutes. Es kommt zu einer Verminderung von Bewegungsartefakten durch die verkürzte Untersuchungsdauer, sowie zu einer Ausschaltung der Strömungsverfälschung. Die off-site Bewertung der Phase III MRA-Scans, die von der Supraaorta bis zu Fussarterien-Gefässbereichen durchgeführt wurden, zeigen eine Verbesserung der diagnostischen Zuverlässigkeit für die Detektion von klinisch bedeutenden steno-okklusiven Krankheiten (z.B. Stenosen höher als 51% oder 60% abhängig von Gefässbereichen) von 8% bis 28% im Vergleich zur Time-of-flight (TOF) MRA, basierend auf Ergebnissen der konventionellen Angiographie.
  • -Bei der MRT der weiblichen Brust verstärkt MultiHance den Kontrast zwischen Tumorgewebe und angrenzendem gesundem Gewebe und verbessert so die Darstellung von Mammakarzinomen.
  • -Bei einer intraindividuellen Cross-Over-Phase III-Studie wurde MultiHance (0.1 mmol/kg Körpergewicht) bei der MRT von weiblichen Patienten mit diagnostiziertem Brustkrebs oder Verdacht auf Brustkrebs aufgrund einer vorangegangenen Mammographie oder Ultraschalluntersuchung angewendet. Die Aufnahmen wurden von drei externen verblindeten Lesern ausgewertet, die keine Verbindung zu den Studienzentren hatten. Die Resultate sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • - Leser 1 Leser 2 Leser 3
  • -Anzahl Patienten 136 136 136
  • -Anzahl Läsionen 216 216 216
  • -Richtig-positive Läsionen 132 134 136
  • -Richtig-negative Läsionen 43 46 48
  • -Falsch-positive Läsionen 29 26 24
  • -Falsch-negative Läsionen 12 10 8
  • -Sensitivität 91.7% 93.1% 94.4%
  • -Spezifität 59.7% 63.9% 66.7%
  • -Genauigkeit (Richtigkeit) 81.0% 83.3% 85.2%
  • -Positiver Vorhersagewert 82.0% 83.8% 85.0%
  • -Negativer Vorhersagewert 78.2% 82.1% 85.7%
  • -Beinhaltet nur Läsionen mit standardmässig bestätigter Enddiagnose. Nachweis der malignen Erkrankung aufgrund der standardmässig bestätigten Enddiagnose, MRT-Ergebnisse nach Adjudizierung.
  • -
  • -Daten zur MRT-Untersuchung der Brust bei Männern wurden nicht erhoben.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Angaben
  • +Absorption
  • +Siehe Distribution
  • +Metabolismus
  • +Siehe Distribution
  • -Niereninsuffizienz
  • +Nierenfunktionsstörungen
  • -Pädiatrie
  • +Kinder und Jugendliche
  • -Toxizität
  • -Nach mehrmaliger Gabe von hohen Dosen von MultiHance bei Ratten und Hunden wurde eine starke Veränderung der Blutwerte beobachtet. Diese Veränderung war jedoch nach Absetzen der Einnahme von MultiHance reversibel. Tierexperimente zeigten eine schlechte lokale Toleranz von
  • -MultiHance, insbesondere bei versehentlicher paravenöser Applikation konnten schwerwiegende lokale Reaktionen, wie Nekrosen und Schorfbildungen beobachtet werden. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die i. v. Nadel oder Kanüle richtig eingeführt wird.
  • +Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)
  • +Nach mehrmaliger Gabe von hohen Dosen von MultiHance bei Ratten und Hunden wurde eine starke Veränderung der Blutwerte beobachtet. Diese Veränderung war jedoch nach Absetzen der Einnahme von MultiHance reversibel. Tierexperimente zeigten eine schlechte lokale Toleranz von MultiHance, insbesondere bei versehentlicher paravenöser Applikation konnten schwerwiegende lokale Reaktionen, wie Nekrosen und Schorfbildungen beobachtet werden. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die i. v. Nadel oder Kanüle richtig eingeführt wird.
  • +Reproduktionstoxizität
  • +Bei Tieruntersuchungen führte die tägliche intravenöse Verabreichung von Gadobensäure, Dimegluminsalz, an Ratten zu keinen unerwünschten Wirkungen auf die Embryonal- oder Fetalentwicklung. Auch unerwünschte Wirkungen auf die körperliche und verhaltensbezogene Entwicklung bei den Nachkommen von Ratten waren nicht zu beobachten. Nach wiederholter täglicher Gabe an Kaninchen wurde allerdings in Einzelfällen über Skelettveränderungen sowie in zwei Fällen über viszerale Missbildungen berichtet.
  • +
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +MultiHance darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -MultiHance Injektionslösung in Durchstechflaschen mit 10 ml, 15 ml, 20 ml [B]
  • -MultiHance Injektionslösung in Fertigspritzen mit 10 ml, 15 ml, 20 ml [B]
  • +MultiHance Injektionslösung in Durchstechflaschen mit 10 ml, 15 ml, 20 ml
  • +MultiHance Injektionslösung in Fertigspritzen mit 10 ml, 15 ml, 20 ml
  • +Abgabekategorie [B]
  • -BRACCO SUISSE SA, Cadempino.
  • +BRACCO SUISSE S.A., Cadempino
  • -Februar 2019
  • +April 2020
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