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- +Hautreaktionen
- +In Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR wurde sehr selten über schwerwiegende, in einigen Fällen letal verlaufende Hautreaktionen einschliesslich exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Das höchste Risiko für solche Reaktionen scheint in einem frühen Behandlungsstadium zu bestehen: Die Reaktion trat in den meisten Fällen im ersten Behandlungsmonat auf. Bei den ersten Anzeichen von Ausschlag, Schleimhautläsionen oder anderen Überempfindlichkeitssymptomen sollte Ibuprofen abgesetzt werden.
- +·Bei gleichzeitiger Einnahme von niedrigdosierter Acetylsalicylsäure; Ibuprofen kann die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure beeinflussen. Patienten und Patientinnen sollten ihren Arzt/ihre Ärztin kontaktieren, wenn sie niedrigdosierte Acetylsalicylsäure und gleichzeitig ein Ibuprofen-haltiges Schmerzmittel einnehmen (siehe «Interaktionen»).
- +Acetylsalicylsäure: Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofen und Acetylsalicylsäure wird im Allgemeinen aufgrund des Potenzials für vermehrte Nebenwirkungen nicht empfohlen.
- +Experimentelle Daten weisen darauf hin, dass Ibuprofen die Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation kompetitiv hemmen kann, wenn beide gleichzeitig verabreicht werden. Obwohl Unsicherheiten in Bezug auf die Extrapolation dieser Daten auf die klinische Situation bestehen, kann die Möglichkeit, dass eine regelmässige Langzeitanwendung von Ibuprofen die kardioprotektive Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure reduzieren kann, nicht ausgeschlossen werden. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht wahrscheinlich (siehe Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Kaliumsparende Diuretika: Erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie.
- +Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI): Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen.
- +Tacrolimus: Möglicherweise erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität.
- +Mifepriston: NSAR, die CYP2C9-Substrate sind, können durch gleichzeitige Verabreichung von Mifepriston, einem CYP2C9-Inhibitor mit langer terminaler Halbwertszeit im Steady State, bis zu zwei Wochen nach Absetzen von Mifepriston eine erhöhte Exposition von NSAR und damit mehr unerwünschte Wirkungen aufweisen.
-Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt. Ferner wurden erhöhte lnzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.
- +Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt. Ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.
-Häufigkeiten: Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1000, <1/100), selten (>1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000).
- +Häufigkeiten: Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1000, <1/100), selten (>1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), unbekannt (keine Häufigkeitsangaben vorhanden).
-Sehr selten: Psychotische Erscheinungen, Depressionen, Angstzustände, Verwirrtheitszustände.
- +Gelegentlich: Depressionen.
-Gelegentlich: Schwindel, Müdigkeit, Asthenie.
- +Gelegentlich: Schwindel, Asthenie.
-Sehr selten: Ohrensausen, Schwerhörigkeit.
- +Sehr selten: Tinnitus, Schwerhörigkeit.
- +Unbekannt: Im Zusammenhang mit NSAR wurde über Ödeme, Hypertonie und Herzinsuffizienz berichtet.
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-Gelegentlich: Urtikaria, Purpura, Juckreiz, Hautausschläge.
- +Gelegentlich: Urtikaria, Purpura, Juckreiz, Hautausschläge, Alopezie.
- +Untersuchungen
- +Unbekannt: Alanin-Aminotransferase erhöht, Serumkreatinin erhöht, Aspartat-Aminotransferase erhöht, Blutharnstoff erhöht, Bilirubin im Blut erhöht.
-Schwere Symptome sind selten und umfassen Bewusstlosigkeit (Koma), metabolische Azidose, Krampfanfälle und akute Niereninsuffizienz; bei Kindern <2 Jahren auch Apnoe.
- +Schwere Symptome sind selten und umfassen Bewusstlosigkeit (Koma), metabolische Azidose (einschliesslich renal-tubulärer Azidose) und Hyperkaliämie, Krampfanfälle und akute Niereninsuffizienz; bei Kindern <2 Jahren auch Apnoe.
- +Experimentelle Daten weisen darauf hin, dass Ibuprofen die Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation kompetitiv hemmen kann, wenn beide gleichzeitig verabreicht werden. Einige pharmakodynamische Studien zeigten, dass es bei Einnahme von Einzeldosen von 400 mg Ibuprofen innerhalb von 8 Stunden vor oder innerhalb von 30 Minuten nach der Verabreichung von Acetylsalicylsäure-Dosen mit schneller Freisetzung (81 mg) zu einer verminderten Wirkung der Acetylsalicylsäure auf die Bildung von Thromboxan oder die Thrombozytenaggregation kam. Obwohl Unsicherheiten in Bezug auf die Extrapolation dieser Daten auf die klinische Situation bestehen, kann die Möglichkeit, dass eine regelmässige Langzeitanwendung von Ibuprofen die kardioprotektive Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure reduzieren kann, nicht ausgeschlossen werden. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht wahrscheinlich (siehe Rubrik «Interaktionen»).
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-Dezember 2014.
- +Juni 2016.
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