| 74 Änderungen an Fachinfo InductOs 1.5 mg/ml, poudre 12 mg |
-Diboterminumalfa*.
-*Diboterminalfa (humanes rekombinantes Knochen-Morphogeneseprotein-2; rhBMP-2) ist ein Humanprotein, das in einer rekombinanten Ovarialzelllinie des chinesischen Hamsters (CHO) produziert wird.
- +Diboterminum alfa*.
- +*Dibotermin alfa (humanes rekombinantes Knochen-Morphogeneseprotein-2; rhBMP-2) ist ein Humanprotein, das in einer rekombinanten Ovarialzelllinie des chinesischen Hamsters (CHO) produziert wird.
-Pulver: Glycinum, Natriichloridum*, Saccharum, Polysorbatum 80, Acidum glutamicum, Natriihydroxidum*, pro vitro.
- +Pulver: Glycinum, Natrii chloridum*, Saccharum, Polysorbatum 80, Acidum glutamicum, Natrii hydroxidum*, pro vitro.
-Matrix:Collagenumnativum (vom Rind)
-*Nach Rekonstitution enthält InductOs weniger als0.05 mg/ml Natrium.
- +Matrix: Collagenum nativum (vom Rind)
- +* Nach Rekonstitution enthält InductOs weniger als 0.05 mg/ml Natrium.
-1 Durchstechflasche Pulver enthält 4 mg (4 mg-Packung) oder 12 mg (12 mg-Packung) Diboterminalfa.
-Nach Rekonstitution enthält InductOs 1,5 mg/ml Diboterminalfa.
- +1 Durchstechflasche Pulver enthält 4 mg (4 mg-Packung) oder 12 mg (12 mg-Packung) Dibotermin alfa.
- +Nach Rekonstitution enthält InductOs 1,5 mg/ml Dibotermin alfa.
-InductOs ist angezeigt bei Erwachsenen mit degenerativen Bandscheibenerkrankungen zur Lendenwirbelkörperfusion auf einer Ebene als Ersatzfür eine autologe Knochentransplantation, die eine mindestens 6-monatige nichtoperative Behandlung hinter sich haben.
- +InductOs ist angezeigt bei Erwachsenen mit degenerativen Bandscheibenerkrankungen zur Lendenwirbelkörperfusion auf einer Ebene als Ersatz für eine autologe Knochentransplantation, die eine mindestens 6-monatige nichtoperative Behandlung hinter sich haben.
-Für die Handhabung von InductOs muss eine Pinzette verwendet werden.Während des Zuschneidens, der Handhabung und der Implantation ist darauf zu achten, dass der Flüssigkeitsverlust von der Matrix möglichst gering gehalten wird. Nicht zusammendrücken.
- +Für die Handhabung von InductOs muss eine Pinzette verwendet werden. Während des Zuschneidens, der Handhabung und der Implantation ist darauf zu achten, dass der Flüssigkeitsverlust von der Matrix möglichst gering gehalten wird. Nicht zusammendrücken.
-Nach der Implantation von InductOs und der Instrumentation für die Lendenwirbelkörperfusiondarf der Intervertebralraum nicht mehr gespült werden. Ausserhalb des Intervertebralraums sollte das Operationsfeld nach Bedarf gespült und ein etwaiger Flüssigkeitsverlust von der durchgefeuchteten Matrix weggespült werden.
- +Nach der Implantation von InductOs und der Instrumentation für die Lendenwirbelkörperfusion darf der Intervertebralraum nicht mehr gespült werden. Ausserhalb des Intervertebralraums sollte das Operationsfeld nach Bedarf gespült und ein etwaiger Flüssigkeitsverlust von der durchgefeuchteten Matrix weggespült werden.
-einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Diboterminalfa, Rinderkollagen Typ I oder einem der anderen sonstigen Bestandteile des Arzneimittels,
- +einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Dibotermin alfa, Rinderkollagen Typ I oder einem der anderen sonstigen Bestandteile des Arzneimittels,
-Frauen im gebärfähigen Alter sind darauf hinzuweisen, dass die Bildung von Antikörpern gegen Diboterminalfa bzw. deren Einfluss auf die Entwicklung des Ungeborenen nicht untersucht wurde.
-In der die Sicherheit und Wirksamkeit von InductOs bestätigenden klinischen Studie entwickelten 2 der 277 (0,7%) Patienten, die mit der Knochentransplantatkomponente InductOs behandelt wurden, und 1 der 127 (0,8%) Patienten, die mit körpereigenen Knochentransplantaten behandelt wurden, Antikörper gegen Diboterminalfa. Die Wirkung maternaler Antikörper gegen Diboterminalfa, die über mehrere Monate nach der Implantation des Produkts vorhanden sein können, auf das ungeborene Kind ist nicht bekannt. Des Weiteren ist nicht bekannt, ob eine fetale Expression von BMP-2 die Mütter erneut exponieren würde, die vorher bereits Antikörper-positiv waren, und dabei eine stärkere Immunantwort auf BMP-2 mit unerwünschten Wirkungen auf das ungeborene Kind hervorrufen würde.
- +Frauen im gebärfähigen Alter sind darauf hinzuweisen, dass die Bildung von Antikörpern gegen Dibotermin alfa bzw. deren Einfluss auf die Entwicklung des Ungeborenen nicht untersucht wurde.
- +In der die Sicherheit und Wirksamkeit von InductOs bestätigenden klinischen Studie entwickelten 2 der 277 (0,7%) Patienten, die mit der Knochentransplantatkomponente InductOs behandelt wurden, und 1 der 127 (0,8%) Patienten, die mit körpereigenen Knochentransplantaten behandelt wurden, Antikörper gegen Dibotermin alfa. Die Wirkung maternaler Antikörper gegen Dibotermin alfa, die über mehrere Monate nach der Implantation des Produkts vorhanden sein können, auf das ungeborene Kind ist nicht bekannt. Des Weiteren ist nicht bekannt, ob eine fetale Expression von BMP-2 die Mütter erneut exponieren würde, die vorher bereits Antikörper-positiv waren, und dabei eine stärkere Immunantwort auf BMP-2 mit unerwünschten Wirkungen auf das ungeborene Kind hervorrufen würde.
-Sowohl Diboterminalfa als auch Rinderkollagen Typ I können bei Patienten Immunantworten hervorrufen.
- +Sowohl Dibotermin alfa als auch Rinderkollagen Typ I können bei Patienten Immunantworten hervorrufen.
-In den Studien zur Wirbelfusion kam es bei 1,3% der Patienten, die mit InductOs behandelt wurden, und bei 0,8% der Patienten, die ein autologes Knochentransplantat erhielten, zur Bildung von Antikörpern gegen Diboterminalfa.
-In den Studien zur Röhrenknochenfraktur kam es bei 6,3% der Patienten, die mit Diboterminalfa mit einer Matrix aus Rinderkollagen Typ I behandelt wurden, und bei 1,3% der Patienten in der Kontrollgruppe zur Bildung von Antikörpern gegen Diboterminalfa. Bei allen auf neutralisierende Antikörper gegen knochenmorphogenes Protein-2 getesteten Patienten fiel das Ergebnis negativ aus.
- +In den Studien zur Wirbelfusion kam es bei 1,3% der Patienten, die mit InductOs behandelt wurden, und bei 0,8% der Patienten, die ein autologes Knochentransplantat erhielten, zur Bildung von Antikörpern gegen Dibotermin alfa.
- +In den Studien zur Röhrenknochenfraktur kam es bei 6,3% der Patienten, die mit Dibotermin alfa mit einer Matrix aus Rinderkollagen Typ I behandelt wurden, und bei 1,3% der Patienten in der Kontrollgruppe zur Bildung von Antikörpern gegen Dibotermin alfa. Bei allen auf neutralisierende Antikörper gegen knochenmorphogenes Protein-2 getesteten Patienten fiel das Ergebnis negativ aus.
-In den Studien zur Röhrenknochenfraktur entwickelten 13,0% der Patienten, die mit Diboterminalfa mit einer Matrix aus Rinderkollagen Typ I behandelt wurden und 5,3% der Kontrollpatienten Antikörper gegen Rinderkollagen Typ I. Keiner der Patienten mit positiven Titern gegenüber Rinderkollagen Typ I hatte kreuzreagierende Antikörper gegen humanes Kollagen Typ I.
- +In den Studien zur Röhrenknochenfraktur entwickelten 13,0% der Patienten, die mit Dibotermin alfa mit einer Matrix aus Rinderkollagen Typ I behandelt wurden und 5,3% der Kontrollpatienten Antikörper gegen Rinderkollagen Typ I. Keiner der Patienten mit positiven Titern gegenüber Rinderkollagen Typ I hatte kreuzreagierende Antikörper gegen humanes Kollagen Typ I.
-Spezielle Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung zur anteriorenLendenwirbelfusion
- +Spezielle Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung zur anterioren Lendenwirbelfusion
-In klinischen Studien wurde bei der Behandlung von degenerativen Bandscheibenerkrankungen mit einer posterioren Lendenwirbelkörperfusion mit Diboterminalfa in CT-Scans eine posteriore Knochenbildung beobachtet. In manchen Fällen kann dies zu einer Nervenkompression führen, die einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht (siehe „Unerwünschte Wirkungen“). Vorsichtshalber muss eine physikalische Barriere zwischen der Matrix und dem Nervengewebe wiederhergestellt werden (siehe Dosierung/Anwendung“).
- +In klinischen Studien wurde bei der Behandlung von degenerativen Bandscheibenerkrankungen mit einer posterioren Lendenwirbelkörperfusion mit Dibotermin alfa in CT-Scans eine posteriore Knochenbildung beobachtet. In manchen Fällen kann dies zu einer Nervenkompression führen, die einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht (siehe „Unerwünschte Wirkungen“). Vorsichtshalber muss eine physikalische Barriere zwischen der Matrix und dem Nervengewebe wiederhergestellt werden (siehe Dosierung/Anwendung“).
-Es wurden keine Studien zum Metabolismus durchgeführt. Da Diboterminalfa ein Protein ist und nicht im grossen Kreislauf nachgewiesen wurde, sind pharmakokinetische Wechselwirkungen zwischen InductOs und Arzneimitteln unwahrscheinlich.
- +Es wurden keine Studien zum Metabolismus durchgeführt. Da Dibotermin alfa ein Protein ist und nicht im grossen Kreislauf nachgewiesen wurde, sind pharmakokinetische Wechselwirkungen zwischen InductOs und Arzneimitteln unwahrscheinlich.
-In einer In-vitro-Studie zeigte sich, dass sich Diboterminalfa an Hämostatika auf Fibrinbasis oder Dichtungsmittel bindet. Die Verwendung dieser Produkte in unmittelbarer Nähe zu InductOs wird nicht empfohlen, da dies zu Knochenbildung an der Implantationsstelle des Hämostatikums auf Fibrinbasis oder des Dichtungsmittels führen kann (siehe „Dosierung/Anwendung“).
- +In einer In-vitro-Studie zeigte sich, dass sich Dibotermin alfa an Hämostatika auf Fibrinbasis oder Dichtungsmittel bindet. Die Verwendung dieser Produkte in unmittelbarer Nähe zu InductOs wird nicht empfohlen, da dies zu Knochenbildung an der Implantationsstelle des Hämostatikums auf Fibrinbasis oder des Dichtungsmittels führen kann (siehe „Dosierung/Anwendung“).
-Wegen der unbekannten Risiken für den Fötus, die sich aus der möglichen Entwicklung von neutralisierenden Antikörpern gegen Diboterminalfa ergeben, ist InductOs während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe auch „Kontraindikationen“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Zudem sind Frauen im gebärfähigen Alter darauf hinzuweisen, dass die Auswirkung der Bildung von Antikörpern gegen Diboterminalfa auf die Entwicklung des Ungeborenen nicht untersucht wurde (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +Wegen der unbekannten Risiken für den Fötus, die sich aus der möglichen Entwicklung von neutralisierenden Antikörpern gegen Dibotermin alfa ergeben, ist InductOs während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe auch „Kontraindikationen“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +Zudem sind Frauen im gebärfähigen Alter darauf hinzuweisen, dass die Auswirkung der Bildung von Antikörpern gegen Dibotermin alfa auf die Entwicklung des Ungeborenen nicht untersucht wurde (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Es ist nicht bekannt, ob Diboterminalfa in die Muttermilch übergeht, und es liegen keine klinischen Daten über die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von InductOs bei stillenden Müttern vor. Bei der Anwendung von InductOs in der Stillzeit ist Vorsicht geboten (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +Es ist nicht bekannt, ob Dibotermin alfa in die Muttermilch übergeht, und es liegen keine klinischen Daten über die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von InductOs bei stillenden Müttern vor. Bei der Anwendung von InductOs in der Stillzeit ist Vorsicht geboten (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Im Folgenden sind die Häufigkeiten von unerwünschten Wirkungen bei mit InductOs behandelten Patienten aufgeführt. Die Häufigkeiten werden angegeben als sehr häufig (≥1/10) oder häufig (≥1/100,<1/10).
-Unerwünschte Wirkungen mit einer Häufigkeit gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10’000,<1/1000) oder sehr selten (<1/10’000) sind nicht bekannt.
- +Im Folgenden sind die Häufigkeiten von unerwünschten Wirkungen bei mit InductOs behandelten Patienten aufgeführt. Die Häufigkeiten werden angegeben als sehr häufig (≥1/10) oder häufig (≥1/100, <1/10).
- +Unerwünschte Wirkungen mit einer Häufigkeit gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10’000, <1/1000) oder sehr selten (<1/10’000) sind nicht bekannt.
-Häufig:Radikulopathische Ereignisse (Radikulitis, lumbale Radikulopathie, radikuläre Schmerzen, lumbosakrale Radikulitis, Radikulopathie und Ischiassyndrom).
- +Häufig: Radikulopathische Ereignisse (Radikulitis, lumbale Radikulopathie, radikuläre Schmerzen, lumbosakrale Radikulitis, Radikulopathie und Ischiassyndrom).
-Häufig:Dislokation des Implantats*, Flüssigkeitsansammlung* (örtlich begrenztes Ödem, Pseudozyste und Erguss an der Implantatstelle).
- +Häufig: Dislokation des Implantats*, Flüssigkeitsansammlung* (örtlich begrenztes Ödem, Pseudozyste und Erguss an der Implantatstelle).
-Im Rahmen der pharmakologischen Wirkungsweise von Diboterminalfa kommt es zu einem Knochenumbau (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Eigenschaften/Wirkungen“, „Pharmakodynamik“). Dieser Vorgang umfasst sowohl eine Knochenresorption als auch eine Knochenbildung. Unter manchen Umständen kann eine übertriebene Ausprägung dieser Vorgänge zu Komplikationen, wie einer Nervenkompression (aufgrund der heterotopen Ossifikation) oder einer Dislokation des Implantats führen (assoziiert mit einer Knochenresorption oder Osteolyse).
- +Im Rahmen der pharmakologischen Wirkungsweise von Dibotermin alfa kommt es zu einem Knochenumbau (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Eigenschaften/Wirkungen“, „Pharmakodynamik“). Dieser Vorgang umfasst sowohl eine Knochenresorption als auch eine Knochenbildung. Unter manchen Umständen kann eine übertriebene Ausprägung dieser Vorgänge zu Komplikationen, wie einer Nervenkompression (aufgrund der heterotopen Ossifikation) oder einer Dislokation des Implantats führen (assoziiert mit einer Knochenresorption oder Osteolyse).
-Diboterminalfa ist ein osteoinduktives Protein, das die Bildung von neuem Knochengewebe an der Implantationsstelle stimuliert. Diboterminalfa bindet an Oberflächenrezeptoren von Mesenchymzellen und regt die Zellen zur Differenzierung in knorpel- und knochenbildende Zellen an. Die differenzierten Zellen bilden bei Abbau der Matrix trabekulären Knochen, wobei sich gleichzeitig eine Gefässeinsprossung zeigt. Der Prozess der Knochenbildung verläuft von der Aussenseite des Implantats zur Mitte, bis das gesamte InductOs-Implantat von trabekulärem Knochen ersetzt ist.
- +Dibotermin alfa ist ein osteoinduktives Protein, das die Bildung von neuem Knochengewebe an der Implantationsstelle stimuliert. Dibotermin alfa bindet an Oberflächenrezeptoren von Mesenchymzellen und regt die Zellen zur Differenzierung in knorpel- und knochenbildende Zellen an. Die differenzierten Zellen bilden bei Abbau der Matrix trabekulären Knochen, wobei sich gleichzeitig eine Gefässeinsprossung zeigt. Der Prozess der Knochenbildung verläuft von der Aussenseite des Implantats zur Mitte, bis das gesamte InductOs-Implantat von trabekulärem Knochen ersetzt ist.
-In präklinischen Studien gab es Hinweise, dass die durch InductOs ausgelöste Knochenbildung ein sich selbst limitierender Prozess ist, der ein genau definiertes Knochenvolumen ergibt. Diese Selbstlimitierung hängt wahrscheinlich mit dem Abbau von Diboterminalfa an der Implantationsstelle und der Anwesenheit von Inhibitoren des Knochen-Morphogeneseproteins (BMP) in den umliegenden Weichteilen zusammen. Ausserdem lieferten mehrere präklinische Studien Hinweise darauf, dass es auf molekularer Ebene einen negativen Rückkopplungs-Mechanismus gibt, der die Knochenbildung durch Knochen-Morphogeneseproteine einschränkt.
-Der histologische Nachweis in tierexperimentellen Studien zur Lendenwirbelkörperfusion unter Verwendung eines anterioren oder posterioren Zugangs hat gezeigt, dass mit interkorporellen Vorrichtungen aus Titan, PEEK oder Allotransplantat verabreichtes Diboterminalfa biokompatibel war und unabhängig vom chirurgischen Zugang oder dem Material der Vorrichtung durchweg hohe Fusionsraten erreichte und dabei weniger fibröses Bindegewebe im Vergleich zum Autotransplantat zeigte.
- +In präklinischen Studien gab es Hinweise, dass die durch InductOs ausgelöste Knochenbildung ein sich selbst limitierender Prozess ist, der ein genau definiertes Knochenvolumen ergibt. Diese Selbstlimitierung hängt wahrscheinlich mit dem Abbau von Dibotermin alfa an der Implantationsstelle und der Anwesenheit von Inhibitoren des Knochen-Morphogeneseproteins (BMP) in den umliegenden Weichteilen zusammen. Ausserdem lieferten mehrere präklinische Studien Hinweise darauf, dass es auf molekularer Ebene einen negativen Rückkopplungs-Mechanismus gibt, der die Knochenbildung durch Knochen-Morphogeneseproteine einschränkt.
- +Der histologische Nachweis in tierexperimentellen Studien zur Lendenwirbelkörperfusion unter Verwendung eines anterioren oder posterioren Zugangs hat gezeigt, dass mit interkorporellen Vorrichtungen aus Titan, PEEK oder Allotransplantat verabreichtes Dibotermin alfa biokompatibel war und unabhängig vom chirurgischen Zugang oder dem Material der Vorrichtung durchweg hohe Fusionsraten erreichte und dabei weniger fibröses Bindegewebe im Vergleich zum Autotransplantat zeigte.
-Eine post-hoc Metaanalyse von 6 kontrollierten klinischen Studien mit Daten von Patienten, die mit InductOs oder autologem Knochentransplantat behandelt wurden, das mit einer CE-gekennzeichneten Instrumentation für die Lendenwirbelkörperfusion oder Allotransplantat-Zwischenstücken und verschiedenen chirurgischen Verfahren angewendet wurde, ergab, dass 24 Monate nach der Operation InductOs mit einer höheren Fusionserfolgsrate (95 %, 241 von 255 Patienten) einher ging als autologes Knochentransplantat (85 %, 177 von 209 Patienten), bei einem Quotenverhältnis (oddsratio) von 3,26 (95 % CI: 1,172, 9,075; p = 0,024). Die geschätzte absolute Differenz der Fusionserfolgsrate zwischen InductOs und autologem Knochentransplantat lag bei 11,7 % (95 % CI: 0,8 %, 22,5 %; p = 0,035).
- +Eine post-hoc Metaanalyse von 6 kontrollierten klinischen Studien mit Daten von Patienten, die mit InductOs oder autologem Knochentransplantat behandelt wurden, das mit einer CE-gekennzeichneten Instrumentation für die Lendenwirbelkörperfusion oder Allotransplantat-Zwischenstücken und verschiedenen chirurgischen Verfahren angewendet wurde, ergab, dass 24 Monate nach der Operation InductOs mit einer höheren Fusionserfolgsrate (95 %, 241 von 255 Patienten) einher ging als autologes Knochentransplantat (85 %, 177 von 209 Patienten), bei einem Quotenverhältnis (odds ratio) von 3,26 (95 % CI: 1,172, 9,075; p = 0,024). Die geschätzte absolute Differenz der Fusionserfolgsrate zwischen InductOs und autologem Knochentransplantat lag bei 11,7 % (95 % CI: 0,8 %, 22,5 %; p = 0,035).
-In zwei Vorstudien wurden einigen Patienten mit Röhrenknochenfrakturen vor und nach der Operation Serumproben entnommen. Diboterminalfa war im Serum nicht nachweisbar.
- +In zwei Vorstudien wurden einigen Patienten mit Röhrenknochenfrakturen vor und nach der Operation Serumproben entnommen. Dibotermin alfa war im Serum nicht nachweisbar.
-In Tierversuchen (Ratten) mit InductOs, das radioaktiv markiertes Diboterminalfa enthielt, lag die mittlere Verweilzeit an der Implantationsstelle bei 4 – 8 Tagen. Spitzenwerte von zirkulierendem Diboterminalfa (0,1% der implantierten Dosis) waren innerhalb von 6 Stunden nach Implantation zu beobachten. Bei intravenöser Injektion betrug die terminale Halbwertszeit von Diboterminalfa 16 Minuten bei Ratten und 6,7 Minuten bei Cynomolgus-Affen.
- +In Tierversuchen (Ratten) mit InductOs, das radioaktiv markiertes Dibotermin alfa enthielt, lag die mittlere Verweilzeit an der Implantationsstelle bei 4 – 8 Tagen. Spitzenwerte von zirkulierendem Dibotermin alfa (0,1% der implantierten Dosis) waren innerhalb von 6 Stunden nach Implantation zu beobachten. Bei intravenöser Injektion betrug die terminale Halbwertszeit von Dibotermin alfa 16 Minuten bei Ratten und 6,7 Minuten bei Cynomolgus-Affen.
-Daraus wird geschlossen, dass Diboterminalfa an der Implantationsstelle langsam aus der Matrix freigesetzt wird und nach Aufnahme in den systemischen Kreislauf eine schnelle Clearance eintritt.
- +Daraus wird geschlossen, dass Dibotermin alfa an der Implantationsstelle langsam aus der Matrix freigesetzt wird und nach Aufnahme in den systemischen Kreislauf eine schnelle Clearance eintritt.
-In vitro zeigte Diboterminalfa unterschiedliche Effekte auf humane Tumorzelllinien. Die verfügbaren In vivo-Daten von humanen Tumorzelllinien legen kein Potential zur Förderung des Tumorwachstums oder von Metastasen nahe. Als Produkt zur einmaligen Anwendung wurde InductOs nicht auf In vivo-Kanzerogenität getestet (siehe auch „Kontraindikationen“).
-In Reproduktionsstudien an Ratten, in deren Verlauf Diboterminalfa intravenös angewendet wurde, um die systemische Exposition zu maximieren, wurden ein erhöhtes fötales Gewicht und eine erhöhte fötale Ossifikation beobachtet und ein mit der Behandlung zusammenhängender Effekt konnte nicht ausgeschlossen werden.
-Anti-Dibotermin Antikörper wurden an trächtigen Kaninchen nach einer Hyperimmunisierung mit Diboterminalfa, um anti-Diboterminalfa-Antikörper experimentell zu induzieren, untersucht. Bei einigen Föten mit vermindertem Gewicht trat eine Verminderung der Ossifikation der Stirn- und Scheitelbeinknochen auf (4 von 151 Föten). Diese wird im Allgemeinen als reversibel betrachtet und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Effekte mit Antikörpern zusammenhängen. Es gab keine anderen Veränderungen in der fötalen externen, viszeralen oder Skelettmorphologie.
- +In vitro zeigte Dibotermin alfa unterschiedliche Effekte auf humane Tumorzelllinien. Die verfügbaren In vivo-Daten von humanen Tumorzelllinien legen kein Potential zur Förderung des Tumorwachstums oder von Metastasen nahe. Als Produkt zur einmaligen Anwendung wurde InductOs nicht auf In vivo-Kanzerogenität getestet (siehe auch „Kontraindikationen“).
- +In Reproduktionsstudien an Ratten, in deren Verlauf Dibotermin alfa intravenös angewendet wurde, um die systemische Exposition zu maximieren, wurden ein erhöhtes fötales Gewicht und eine erhöhte fötale Ossifikation beobachtet und ein mit der Behandlung zusammenhängender Effekt konnte nicht ausgeschlossen werden.
- +Anti-Dibotermin Antikörper wurden an trächtigen Kaninchen nach einer Hyperimmunisierung mit Dibotermin alfa, um anti-Diboterminalfa-Antikörper experimentell zu induzieren, untersucht. Bei einigen Föten mit vermindertem Gewicht trat eine Verminderung der Ossifikation der Stirn- und Scheitelbeinknochen auf (4 von 151 Föten). Diese wird im Allgemeinen als reversibel betrachtet und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Effekte mit Antikörpern zusammenhängen. Es gab keine anderen Veränderungen in der fötalen externen, viszeralen oder Skelettmorphologie.
-Diboterminalfa darf nur nach Rekonstitution mit dem Lösungsmittel und der Kollagen-Matrix aus der InductOs-Packung verwendet werden.
- +Dibotermin alfa darf nur nach Rekonstitution mit dem Lösungsmittel und der Kollagen-Matrix aus der InductOs-Packung verwendet werden.
-Um ein Überladen der Matrix zu vermeiden, ist es wichtig, Diboterminalfa wie nachfolgend beschrieben zu rekonstituieren und damit die gesamte Matrix zu durchfeuchten.
- +Um ein Überladen der Matrix zu vermeiden, ist es wichtig, Dibotermin alfa wie nachfolgend beschrieben zu rekonstituieren und damit die gesamte Matrix zu durchfeuchten.
-4.Desinfizieren Sie den Stopfen der Durchstechflasche, die das aufgelöste Diboterminalfa enthält.
- +4.Desinfizieren Sie den Stopfen der Durchstechflasche, die das aufgelöste Dibotermin alfa enthält.
-2.Desinfizieren Sie die Stopfen der Diboterminalfa- und der Lösungsmittel-Durchstechflaschen.
- +2.Desinfizieren Sie die Stopfen der Dibotermin alfa- und der Lösungsmittel-Durchstechflaschen.
-4.Desinfizieren Sie den Stopfen der Durchstechflasche, die das aufgelöste Diboterminalfa enthält.
- +4.Desinfizieren Sie den Stopfen der Durchstechflasche, die das aufgelöste Dibotermin alfa enthält.
-7.Verteilen Sie die Diboterminalfa-Lösung GLEICHMÄSSIG auf der in der Ablage liegenden Matrix, indem Sie dem Muster in der Abbildung folgen.
- +7.Verteilen Sie die Dibotermin alfa-Lösung GLEICHMÄSSIG auf der in der Ablage liegenden Matrix, indem Sie dem Muster in der Abbildung folgen.
--1 Durchstechflasche Pulver (Diboterminumalfa, 4 mg)
- +-1 Durchstechflasche Pulver (Diboterminum alfa, 4 mg)
--1 Durchstechflasche Pulver (Diboterminumalfa 12 mg)
- +-1 Durchstechflasche Pulver (Diboterminum alfa 12 mg)
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