| 16 Änderungen an Fachinfo Naloxon OrPha |
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung zur i.v., i.m. und s.c. Anwendung.
- +Eine Ampulle zu 1 ml enthält 0.4 mg Naloxonhydrochlorid (pH = 3.0 – 4.0, Osmolalität = 0.3 Osmol/kg).
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-Falls der erwünschte Grad der Antagonisierung und Verbesserung der Atemfunktion nicht unmittelbar nach der ersten i.v. Gabe erzielt wird, kann sie in Abständen von 2 bis 3 Minuten intravenös wiederholt werden. Bleibt eine 2- bis 3-malige Verabreichung wirkungslos, kann man daraus schliessen, dass der Zustand des Patienten teilweise oder vollständig auf andere Krankheitsbilder oder nicht-morphinartige Substanzen zurückzuführen ist. Wenn nach Gabe von 10 mg Naloxonhydrochlorid keinerlei Wirkung beobachtet wird, sollte die Diagnose einer opioidbedingten Vergiftung in Frage gestellt werden. Ausnahmen sind Buprenorphin und hohe Dosen von agonist-antagonistisch wirkenden Opioiden.
-Bei Kindern und Jugendlichen beträgt die übliche Initialdosis 0,01 mg Naloxonhydrochlorid pro kg Körpergewicht i.v. Falls diese Dosis nicht zur gewünschten Verbesserung des klinischen Bildes führt, können weitere Dosen von je 0,01 mg/kg Körpergewicht entsprechend den Richtlinien für die postoperative Anwendung beim Erwachsenen gegeben werden. Wenn kein intravenöser Zugang besteht, kann Naloxon OrPha i.m. oder s.c. in fraktionierten Dosen gegeben werden.
- +Falls der erwünschte Grad der Antagonisierung und Verbesserung der Atemfunktion nicht unmittelbar nach der ersten i.v. Gabe erzielt wird, kann sie in Abständen von 2 bis 3 Minuten intravenös wiederholt werden. Bleibt eine 2- bis 3-malige Verabreichung wirkungslos, kann man daraus schliessen, dass der Zustand des Patienten teilweise oder vollständig auf andere Krankheitsbilder oder nicht-morphinartige Substanzen zurückzuführen ist. Wenn nach Gabe von 10 mg Naloxonhydrochlorid keinerlei Wirkung beobachtet wird, sollte die Diagnose einer opioidbedingten Vergiftung in Frage gestellt werden. Ausnahmen sind Buprenorphin und hohe Dosen von agonist-antagonistisch wirkenden Opioiden.
- +Bei Kindern und Jugendlichen beträgt die übliche Initialdosis 0,01 mg Naloxonhydrochlorid pro kg Körpergewicht i.v. Falls diese Dosis nicht zur gewünschten Verbesserung des klinischen Bildes führt, können weitere Dosen von je 0,01 mg/kg Körpergewicht entsprechend den Richtlinien für die postoperative Anwendung beim Erwachsenen gegeben werden. Wenn kein intravenöser Zugang besteht, kann Naloxon OrPha i.m. oder s.c. in fraktionierten Dosen gegeben werden.
-Infusionsgeschwindigkeiten von 0,4 mg/30 min. bzw. 3,7 µg/kg/h einer solchen Naloxon OrPha -Infusionslösung sind eingesetzt worden, um eine Atemdepression nach Gabe langwirkender Opioide zu verhindern. Die Tropfgeschwindigkeit sollte jedoch nach der Reaktion des Patienten auf die Naloxon OrPha -Infusion und die vorher applizierten Bolusinjektionen austitriert werden.
- +Infusionsgeschwindigkeiten von 0,4 mg/30 min. bzw. 3,7 µg/kg/h einer solchen Naloxon OrPha -Infusionslösung sind eingesetzt worden, um eine Atemdepression nach Gabe langwirkender Opioide zu verhindern. Die Tropfgeschwindigkeit sollte jedoch nach der Reaktion des Patienten auf die Naloxon OrPha -Infusion und die vorher applizierten Bolusinjektionen austitriert werden.
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-Bei Patienten mit vorbestehender Herzerkrankung oder bei Patienten, die kardiotoxische Substanzen (z.B. Kalziumkanalblocker, Betablocker, Digoxin) einnehmen sollte Naloxon OrPha mit Vorsicht angewendet werden, da über vereinzelte Fälle von Hypotonie, Hypertonie, ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern sowie Lungenödem bei Anwendung in der postoperativen Phase berichtet wurde (siehe «Unerwünschte Wirkungen»); ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen der Anwendung von Naloxon OrPha und dem Auftreten dieser Nebenwirkungen konnte allerdings nicht festgestellt werden.
- +Bei Patienten mit vorbestehender Herzerkrankung oder bei Patienten, die kardiotoxische Substanzen (z.B. Kalziumkanalblocker, Betablocker, Digoxin) einnehmen sollte Naloxon OrPha mit Vorsicht angewendet werden, da über vereinzelte Fälle von Hypotonie, Hypertonie, ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern sowie Lungenödem bei Anwendung in der postoperativen Phase berichtet wurde (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ); ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen der Anwendung von Naloxon OrPha und dem Auftreten dieser Nebenwirkungen konnte allerdings nicht festgestellt werden.
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-Obwohl ein direkter ursächlicher Zusammenhang nicht festgestellt werden konnte, sollte Naloxon OrPha bei Patienten mit vorbestehender Herzerkrankung mit Vorsicht angewandt werden. Besondere Vorsicht ist bei gleichzeitiger Medikation mit möglicherweise kardiotoxischen Substanzen geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Obwohl ein direkter ursächlicher Zusammenhang nicht festgestellt werden konnte, sollte Naloxon OrPha bei Patienten mit vorbestehender Herzerkrankung mit Vorsicht angewandt werden. Besondere Vorsicht ist bei gleichzeitiger Medikation mit möglicherweise kardiotoxischen Substanzen geboten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»). Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich. Naloxonhydrochlorid kann Entzugserscheinungen beim Neugeborenen verursachen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ). Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich. Naloxonhydrochlorid kann Entzugserscheinungen beim Neugeborenen verursachen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Gelegentlich: Diarrhoe, Mundtrockenheit.
- +Gelegentlich: Diarrhoe, Mundtrockenheit.
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-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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