ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Cefuroxim-Mepha 250 - Änderungen - 02.02.2026
78 Änderungen an Fachinfo Cefuroxim-Mepha 250
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten (mit Bruchrille) zu 250 mg und 500 mg Cefuroxim (entsprechend 300 mg und 600 mg Cefuroximaxetil).
  • -Cefuroxim-Mepha ist indiziert zur Behandlung der nachfolgend genannten Infektionen bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»):
  • -·Akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis.
  • -·Akute bakterielle Sinusitis.
  • -·Akute Otitis media.
  • -·Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis.
  • -·Zystitis.
  • -·Pyelonephritis.
  • -·Unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes.
  • -·Behandlung einer Lyme-Borreliose im Frühstadium.
  • +Cefuroxim-Mepha ist indiziert zur Behandlung der nachfolgend genannten Infektionen bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ):
  • +-Akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis.
  • +-Akute bakterielle Sinusitis.
  • +-Akute Otitis media.
  • +-Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis.
  • +-Zystitis.
  • +-Pyelonephritis.
  • +-Unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes.
  • +-Behandlung einer Lyme-Borreliose im Frühstadium.
  • -Indikation Dosierung
  • -Akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis, akute bakterielle Sinusitis 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • -Akute Otitis media 2x täglich (alle 12 h) 500 mg
  • -Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis 2x täglich (alle 12 h) 500 mg
  • -Zystitis 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • -Pyelonephritis 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • -Unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • -Lyme-Borreliose 2x täglich (alle 12 h) 500 mg während 14 bis 21 Tagen
  • +Indikation Dosierung
  • +Akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis, akute 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • +bakterielle Sinusitis
  • +Akute Otitis media 2x täglich (alle 12 h) 500 mg
  • +Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis 2x täglich (alle 12 h) 500 mg
  • +Zystitis 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • +Pyelonephritis 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • +Unkomplizierte Infektionen der Haut und des 2x täglich (alle 12 h) 250 mg
  • +Weichteilgewebes
  • +Lyme-Borreliose 2x täglich (alle 12 h) 500 mg während
  • + 14 bis 21 Tagen
  • + 
  • +
  • -Indikation Dosierung
  • -Akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis 2x täglich (alle 12 h) 10 mg/kg KG bis zu einer täglichen Maximaldosis von 500 mg
  • -Akute Otitis media 2x täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer täglichen Maximaldosis von 1000 mg
  • +Indikation Dosierung
  • +Akute Streptokokken-Tonsillitis und 2x täglich (alle 12 h) 10 mg/kg KG bis zu einer täglichen
  • +Pharyngitis Maximaldosis von 500 mg
  • +Akute Otitis media 2x täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer täglichen
  • + Maximaldosis von 1000 mg
  • -Unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
  • -Lyme-Borreliose 2x täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer täglichen Maximaldosis von 1000 mg für 14 bis 21 Tage
  • +Unkomplizierte Infektionen der Haut
  • +und des Weichteilgewebes
  • +Lyme-Borreliose 2x täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer täglichen
  • + Maximaldosis von 1000 mg für 14 bis 21 Tage
  • + 
  • +
  • -Alter Durchschnittl. Gewicht (kg) Dosierung (mg)
  • -5-12 Jahre > 15 kg > 25 kg 2x 125 (= 2x ½ Filmtablette à 250 mg) 2x 250 (=2x1 Filmtablette à 250 mg)
  • +Alter Durchschnittl. Dosierung(mg)
  • + Gewicht(kg)
  • +5-12 Jahre > 15 kg > 25 kg 2x 125 (= 2x ½ Filmtablette à 250 mg) 2x 250 (=2x1
  • + Filmtablette à 250 mg)
  • -Bei Otitis media oder bei schwerwiegenderen Infekten beträgt die empfohlene Dosierung für Kinder ab 5 Jahren 2× täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer Tageshöchstdosis von 1000 mg.
  • + 
  • +Bei Otitis media oder bei schwerwiegenderen Infekten beträgt die empfohlene Dosierung für Kinder ab 5 Jahren 2× täglich (alle 12 h) 15 mg/kg KG bis zu einer Tageshöchstdosis von 1000 mg.
  • -Alter Durchschnittl. Gewicht (kg) Dosierung (mg)
  • -5-12 Jahre > 17 kg >32 kg 2x 250 2x 500
  • +Alter Durchschnittl. Gewicht(kg) Dosierung(mg)
  • +5-12 Jahre > 17 kg >32 kg 2x 250 2x 500
  • + 
  • +
  • -Mit den von Cefuroxim-Mepha erhältlichen galenischen Formen ist eine Behandlung von Kindern unter 5 Jahren nicht möglich. Kinder unter 5 Jahren sollten mit einer geeigneten galenischen Form behandelt werden (Suspension eines anderen Herstellers). Cefuroxim Filmtabletten und Cefuroxim Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen sind nicht bioäquivalent und daher nicht auf einer Milligramm-pro-Milligramm-Basis substituierbar (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • +Mit den von Cefuroxim-Mepha erhältlichen galenischen Formen ist eine Behandlung von Kindern unter 5 Jahren nicht möglich. Kinder unter 5 Jahren sollten mit einer geeigneten galenischen Form behandelt werden (Suspension eines anderen Herstellers). Cefuroxim Filmtabletten und Cefuroxim Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen sind nicht bioäquivalent und daher nicht auf einer Milligramm-pro-Milligramm-Basis substituierbar (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • -Creatinin-Clearance T½ (Stunden) Empfohlene Dosierung
  • -≥30 mL/min/1.73 m2 1,4 - 2,4 Keine Dosisanpassung erforderlich (übliche Dosis von 125 mg bis 500 mg zweimal täglich)
  • -10–29 mL/min/1.73 m2 4,6 Standard-Einzeldosis, alle 24 Stunden
  • -<10 mL/min/1.73 m2 16,8 Standard-Einzeldosis, alle 48 Stunden
  • -Unter Hämodialyse 2 - 4 Nach jeder Dialysesitzung sollte eine zusätzliche Standard-Einzeldosis verabreicht werden.
  • +Creatinin-Clearance T½ (Stunden) Empfohlene Dosierung
  • +≥30 mL/min/1.73 m2 1,4 - 2,4 Keine Dosisanpassung erforderlich (übliche Dosis von
  • + 125 mg bis 500 mg zweimal täglich)
  • +10–29 mL/min/1.73 m2 4,6 Standard-Einzeldosis, alle 24 Stunden
  • +<10 mL/min/1.73 m2 16,8 Standard-Einzeldosis, alle 48 Stunden
  • +Unter Hämodialyse 2 - 4 Nach jeder Dialysesitzung sollte eine zusätzliche
  • + Standard-Einzeldosis verabreicht werden.
  • + 
  • +
  • -Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Cefuroximaxetil, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Cefuroximaxetil, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Das Auftreten von Diarrhoe während oder nach der Behandlung mit Cefuroxim-Mepha, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Cefuroxim-Mepha unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Das Auftreten von Diarrhoe während oder nach der Behandlung mit Cefuroxim-Mepha, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Cefuroxim-Mepha unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung von Cefuroxim-Mepha dem Schweregrad der Niereninsuffizienz entsprechend angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung; Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • -Bei Kombination hoher Dosen von Cephalosporinen mit stark wirksamen Diuretika und/oder Aminoglykosiden ist Vorsicht geboten, da dadurch die Nierenfunktion ungünstig beeinflusst werden könnte (siehe «Interaktionen»).
  • -Bei Patienten unter Kombinationstherapie sowie bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung und allgemein bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion während der Therapie laufend überwacht werden. Bei Auftreten von (epilepsieähnlichen) Krampfanfällen (siehe «Überdosierung») sind die üblichen, entsprechenden Notfallmassnahmen angezeigt (z.B. Atemwege freihalten sowie Gabe von Antikonvulsiva).
  • +Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung von Cefuroxim-Mepha dem Schweregrad der Niereninsuffizienz entsprechend angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung; Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
  • +Bei Kombination hoher Dosen von Cephalosporinen mit stark wirksamen Diuretika und/oder Aminoglykosiden ist Vorsicht geboten, da dadurch die Nierenfunktion ungünstig beeinflusst werden könnte (siehe "Interaktionen" ).
  • +Bei Patienten unter Kombinationstherapie sowie bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung und allgemein bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion während der Therapie laufend überwacht werden. Bei Auftreten von (epilepsieähnlichen) Krampfanfällen (siehe "Überdosierung" ) sind die üblichen, entsprechenden Notfallmassnahmen angezeigt (z.B. Atemwege freihalten sowie Gabe von Antikonvulsiva).
  • -Im Zusammenhang mit der Behandlung der Lyme Borreliose mit Cefuroxim wurde bei ungefähr 17% der Patienten das Auftreten einer Jarisch-Herxheimer Reaktion beobachtet. Diese Reaktion ist eine direkte Folge der bakteriziden Wirkung von Cefuroxim auf die Lyme Borreliose verursachende Spirochaete, Borrelia burgdorferi. Dem Patienten sollte versichert werden, dass es sich hierbei um eine übliche und normalerweise vorübergehende Folge der Antibiotikabehandlung der Lyme Borreliose handelt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Im Zusammenhang mit der Behandlung der Lyme Borreliose mit Cefuroxim wurde bei ungefähr 17% der Patienten das Auftreten einer Jarisch-Herxheimer Reaktion beobachtet. Diese Reaktion ist eine direkte Folge der bakteriziden Wirkung von Cefuroxim auf die Lyme Borreliose verursachende Spirochaete, Borrelia burgdorferi. Dem Patienten sollte versichert werden, dass es sich hierbei um eine übliche und normalerweise vorübergehende Folge der Antibiotikabehandlung der Lyme Borreliose handelt (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass bei der Einnahme des Arzneimittels Schwindel auftreten, und dadurch das Führen von Fahrzeugen und Maschinen beeinträchtigt werden kann (siehe «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Cefuroxim-Mepha 250 enthält weniger als 1 mmol Natrium (23mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass bei der Einnahme des Arzneimittels Schwindel auftreten, und dadurch das Führen von Fahrzeugen und Maschinen beeinträchtigt werden kann (siehe "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Cefuroxim-Mepha 250 enthält weniger als 1 mmol Natrium (23mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -«sehr häufig» (≥1/10)
  • -«häufig» (≥1/100 und <1/10)
  • -«gelegentlich» (≥1/1000 und <1/100)
  • -«selten» (≥1/10'000 und <1/1000)
  • -«sehr selten» (<1/10'000)
  • +"sehr häufig" (≥1/10)
  • +"häufig" (≥1/100 und <1/10)
  • +"gelegentlich" (≥1/1000 und <1/100)
  • +"selten" (≥1/10'000 und <1/1000)
  • +"sehr selten" (<1/10'000)
  • -Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Selten: Pseudomembranöse Kolitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Selten: Pseudomembranöse Kolitis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Siehe auch unter «Erkrankungen des Immunsystems» und unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Siehe auch unter "Erkrankungen des Immunsystems" und unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Cefuroximaxetil (1-Acetoxyethylester von Cefuroxim) ist ein halbsynthetisches Cephalosporin der zweiten Generation, welches oral wirksam ist. Cefuroximaxetil, ein Prodrug, wird im Körper in den aktiven Metaboliten Cefuroxim umgewandelt, der durch Hemmung der Zellwandsynthese eine bakterizide Wirkung entfaltet. Cefuroxim-Mepha ist gegen die meisten β-Laktamasen stabil und wirkt in vitro gegen die im Kapitel «Pharmakodynamik» gelisteten Mikroorganismen.
  • +Cefuroximaxetil (1-Acetoxyethylester von Cefuroxim) ist ein halbsynthetisches Cephalosporin der zweiten Generation, welches oral wirksam ist. Cefuroximaxetil, ein Prodrug, wird im Körper in den aktiven Metaboliten Cefuroxim umgewandelt, der durch Hemmung der Zellwandsynthese eine bakterizide Wirkung entfaltet. Cefuroxim-Mepha ist gegen die meisten β-Laktamasen stabil und wirkt in vitro gegen die im Kapitel "Pharmakodynamik" gelisteten Mikroorganismen.
  • -·Streptococcus pyogenes* (und andere β-hämolysierende Streptokokken)
  • -·Staphylococcus aureus* (methicillin-empfindliche Isolate)+
  • -·Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
  • +-Streptococcus pyogenes* (und andere β-hämolysierende Streptokokken)
  • +-Staphylococcus aureus* (methicillin-empfindliche Isolate)+
  • +-Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
  • -·Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme)*
  • -·Haemophilus parainfluenzae*
  • -·Moraxella catarrhalis*
  • +-Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme)*
  • +-Haemophilus parainfluenzae*
  • +-Moraxella catarrhalis*
  • -·Borrelia burgdorferi*
  • +-Borrelia burgdorferi*
  • -·Streptococcus pneumoniae*
  • +-Streptococcus pneumoniae*
  • -·Citrobacter spp. ohne C. freundii
  • -·Enterobacter spp. ohne E. aerogenes und E. cloacae
  • -·Escherichia coli*
  • -·Klebsiella spp. inkl. K. pneumoniae*
  • -·Proteus mirabilis
  • -·Proteus spp. ohne P. penneri und P. vulgaris
  • -·Providencia spp.
  • +-Citrobacter spp. ohne C. freundii
  • +-Enterobacter spp. ohne E. aerogenes und E. cloacae
  • +-Escherichia coli*
  • +-Klebsiella spp. inkl. K. pneumoniae*
  • +-Proteus mirabilis
  • +-Proteus spp. ohne P. penneri und P. vulgaris
  • +-Providencia spp.
  • -·Clostridium spp.
  • -·Peptostreptococcus spp.
  • -·Propionibacterium spp.
  • +-Clostridium spp.
  • +-Peptostreptococcus spp.
  • +-Propionibacterium spp.
  • -·Bacteroides spp. ohne B. fragilis
  • -·Fusobacterium spp.
  • +-Bacteroides spp. ohne B. fragilis
  • +-Fusobacterium spp.
  • -·Enterococcus spp. inkl. E. faecalis und E. faecium
  • -·Listeria monocytogenes
  • +-Enterococcus spp. inkl. E. faecalis und E. faecium
  • +-Listeria monocytogenes
  • -·Acinetobacter spp.
  • -·Burkholderia cepacia
  • -·Campylobacter spp.
  • -·Citrobacter freundii
  • -·Enterobacter aerogenes
  • -·Enterobacter cloacae
  • -·Morganella morganii
  • -·Proteus penneri
  • -·Proteus vulgaris
  • -·Pseudomonas spp. inkl. P. aeruginosa
  • -·Serratia spp.
  • -·Stenotrophomonas maltophilia
  • +-Acinetobacter spp.
  • +-Burkholderia cepacia
  • +-Campylobacter spp.
  • +-Citrobacter freundii
  • +-Enterobacter aerogenes
  • +-Enterobacter cloacae
  • +-Morganella morganii
  • +-Proteus penneri
  • +-Proteus vulgaris
  • +-Pseudomonas spp. inkl. P. aeruginosa
  • +-Serratia spp.
  • +-Stenotrophomonas maltophilia
  • -·Clostridioides difficile
  • +-Clostridioides difficile
  • -·Bacteroides fragilis
  • +-Bacteroides fragilis
  • -·Chlamydia species
  • -·Mycoplasma species
  • -·Legionella species
  • +-Chlamydia species
  • +-Mycoplasma species
  • +-Legionella species
  • -Erreger Grenzwerte (mg/L)
  • - S R
  • -Enterobacteriaceae1,2 ≤8 >8
  • -Staphylococcus spp.
  • -Streptococcus A,B,C und G -4 -4
  • -Streptococcus pneumoniae ≤0,25 >0,5
  • -Moraxella catarrhalis ≤0,125 >4
  • -Haemophilus influenzae ≤0,125 >1
  • -Nicht speziesspezifische Grenzwerte¹ IE5 IE5
  • -1 Die Cephalosporin-Grenzwerte für Enterobacteriaceae erfassen alle klinisch relevanten Resistenzmechanismen (einschliesslich ESBL und plasmidvermittelte AmpC). Einige Betalaktamasen-produzierende Stämme sind bei Anwendung dieser Grenzwerte sensibel oder intermediär gegenüber Cephalosporinen der dritten oder vierten Generation und sollten entsprechend berichtet werden, d.h. das Vorhandensein oder Fehlen von ESBL hat für sich allein keinen Einfluss auf die Klassifizierung der Sensibilität. In vielen Bereichen sind Nachweis und Charakterisierung von ESBL als Instrument für die Infektionskontrolle empfehlenswert oder zwingend erforderlich. 2 Nur unkomplizierte Harnwegsinfekt (Zystitis) (vgl. «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten». 3 Für Staphylokokken wird die Sensibilität auf Cephalosporine von der Methicillin-Empfindlichkeit abgeleitet; ausgenommen hiervon sind Ceftazidim, Cefixim und Ceftibuten, die keine Grenzwerte aufweisen und daher bei Infektionen mit Staphylokokken nicht eingesetzt werden sollen. 4 Die Betalaktam-Empfindlichkeit beta-hämolysierender Streptokokken der Gruppen A, B, C und G wird von deren Penicillin-Empfindlichkeit abgeleitet. 5 Unzureichende Belege (insufficient evidence, IE) dafür, dass die fragliche Spezies ein geeignetes Ziel für eine Behandlung mit dem Arzneimittel darstellt. Eine MHK kann mit begleitendem Kommentar, aber ohne S- oder R-Klassifizierung abgegeben werden.
  • +Erreger Grenzwerte (mg/L)
  • + S R
  • +Enterobacteriaceae1,2 ≤8 >8
  • +Staphylococcus spp.
  • +Streptococcus A,B,C und G -4 -4
  • +Streptococcus pneumoniae ≤0,25 >0,5
  • +Moraxella catarrhalis ≤0,125 >4
  • +Haemophilus influenzae ≤0,125 >1
  • +Nicht speziesspezifische Grenzwerte¹ IE5 IE5
  • +1 Die Cephalosporin-Grenzwerte für Enterobacteriaceae
  • +erfassen alle klinisch relevanten Resistenzmechanismen
  • +(einschliesslich ESBL und plasmidvermittelte AmpC).
  • +Einige Betalaktamasen-produzierende Stämme sind bei
  • +Anwendung dieser Grenzwerte sensibel oder intermediär
  • +gegenüber Cephalosporinen der dritten oder vierten
  • +Generation und sollten entsprechend berichtet werden,
  • +d.h. das Vorhandensein oder Fehlen von ESBL hat für
  • +sich allein keinen Einfluss auf die Klassifizierung der
  • +Sensibilität. In vielen Bereichen sind Nachweis und
  • +Charakterisierung von ESBL als Instrument für die
  • +Infektionskontrolle empfehlenswert oder zwingend
  • +erforderlich. 2 Nur unkomplizierte Harnwegsinfekt
  • +(Zystitis) (vgl. "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten"
  • +. 3 Für Staphylokokken wird die Sensibilität auf
  • +Cephalosporine von der Methicillin-Empfindlichkeit
  • +abgeleitet; ausgenommen hiervon sind Ceftazidim,
  • +Cefixim und Ceftibuten, die keine Grenzwerte aufweisen
  • +und daher bei Infektionen mit Staphylokokken nicht
  • +eingesetzt werden sollen. 4 Die Betalaktam-Empfindlichke
  • +it beta-hämolysierender Streptokokken der Gruppen A, B,
  • +C und G wird von deren Penicillin-Empfindlichkeit
  • +abgeleitet. 5 Unzureichende Belege (insufficient
  • +evidence, IE) dafür, dass die fragliche Spezies ein
  • +geeignetes Ziel für eine Behandlung mit dem
  • +Arzneimittel darstellt. Eine MHK kann mit begleitendem
  • +Kommentar, aber ohne S- oder R-Klassifizierung
  • +abgegeben werden.
  • + 
  • +
  • -Die absolute Bioverfügbarkeit der Filmtablette beträgt 40 - 60% bei Einnahme mit den Mahlzeiten und 30 - 40% auf nüchternen Magen. Die höchsten Blutspiegel werden nach 2 - 3 Stunden erreicht und betragen 2 - 3 mg/L nach 125 mg, 4 - 6 mg/L nach 250 mg, 5 - 8 mg/L nach 500 mg und 9 - 14 mg/L nach 1 g, wenn die Filmtabletten nach dem Essen eingenommen werden.
  • +Die absolute Bioverfügbarkeit der Filmtablette beträgt 40 - 60% bei Einnahme mit den Mahlzeiten und 30 - 40% auf nüchternen Magen. Die höchsten Blutspiegel werden nach 2 - 3 Stunden erreicht und betragen 2 - 3 mg/L nach 125 mg, 4 - 6 mg/L nach 250 mg, 5 - 8 mg/L nach 500 mg und 9 - 14 mg/L nach 1 g, wenn die Filmtabletten nach dem Essen eingenommen werden.
  • -Das scheinbare Verteilungsvolumen nach einer oralen Dosis beträgt 17,4 L. Die Proteinbindung beträgt 33-50%; je nach Bestimmungsmethode.
  • +Das scheinbare Verteilungsvolumen nach einer oralen Dosis beträgt 17,4 L. Die Proteinbindung beträgt 33-50%; je nach Bestimmungsmethode.
  • -Die Serumhalbwertszeit beträgt 1 - 1,5 h. Cefuroxim wird nicht metabolisiert und wird durch glomeruläre Filtration und tubuläre Sekretion ausgeschieden. Innert 12 h werden ca. 50% des Wirkstoffes im Urin gefunden.
  • +Die Serumhalbwertszeit beträgt 1 - 1,5 h. Cefuroxim wird nicht metabolisiert und wird durch glomeruläre Filtration und tubuläre Sekretion ausgeschieden. Innert 12 h werden ca. 50% des Wirkstoffes im Urin gefunden.
  • -Die Pharmakokinetik von Cefuroxim wurde bei Patienten mit unterschiedlich starker Nierenfunktionsbeeinträchtigung untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Cefuroxim steigt mit abnehmender Nierenfunktion an; aus diesem Zusammenhang basieren die Empfehlungen zur Dosierungsanpassung bei dieser Patientengruppe (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei Patienten unter Hämodialyse werden im Verlauf einer vierstündigen Dialysesitzung mindestens 60% der zu Beginn im Körper vorhandenen Gesamtmenge an Cefuroxim entfernt. Aus diesem Grund sollte nach Beendigung der Hämodialysesitzung eine zusätzliche Einzeldosis Cefuroxim verabreicht werden.
  • +Die Pharmakokinetik von Cefuroxim wurde bei Patienten mit unterschiedlich starker Nierenfunktionsbeeinträchtigung untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Cefuroxim steigt mit abnehmender Nierenfunktion an; aus diesem Zusammenhang basieren die Empfehlungen zur Dosierungsanpassung bei dieser Patientengruppe (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei Patienten unter Hämodialyse werden im Verlauf einer vierstündigen Dialysesitzung mindestens 60% der zu Beginn im Körper vorhandenen Gesamtmenge an Cefuroxim entfernt. Aus diesem Grund sollte nach Beendigung der Hämodialysesitzung eine zusätzliche Einzeldosis Cefuroxim verabreicht werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home