| 72 Änderungen an Fachinfo Aloxi |
-AMZV
-Wirkstoff:Palonosetronum 0,05 mg ut palonosetroni hydrochloridum.
-Hilfsstoffe:Mannitolum, natrii edetas, natrii citras, acidum citricum monohydricum, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml.
- +Wirkstoff: Palonosetronum 0,05 mg ut palonosetroni hydrochloridum.
- +Hilfsstoffe: Mannitolum, natrii edetas, natrii citras, acidum citricum monohydricum, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml.
-Aloxi zur Injektion ist indiziert:
-zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener zytostatischer Chemotherapie;
-zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mässig emetogener zytostatischer Chemotherapie.
- +Aloxi zur Injektion ist indiziert bei Erwachsenen:
- +·zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung;
- +·zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mässig emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung.
- +Aloxi zur Injektion ist indiziert bei Kindern ab 1 Monat und Jugendlichen:
- +·zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung.
- +·zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mässig emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung.
-Kinder und Jugendliche
-Aloxi darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden bis weitere Daten zur Verfügung stehen.
- +Kinder und Jugendliche (im Alter von 1 Monat bis 17 Jahren):
- +20 Mikrogramm/kg Palonosetron (eine maximale Gesamtdosis von 1500 Mikrogramm sollte nicht überschritten werden) als einmalige 15-minütige intravenöse Infusion beginnend ab etwa 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Aloxi bei Kindern im Alter von weniger als 1 Monat ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Zur Anwendung von Aloxi in der Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei Kindern unter 2 Jahren liegen begrenzte Daten vor.
-In allen untersuchten Dosierungen führte Palonosetron nicht zu einer klinisch relevanten Verlängerung des QTc-Intervalls. Wie bei anderen 5HT 3 -Antagonisten ist jedoch bei gleichzeitiger Gabe von Palonosetron mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern oder bei Patienten, bei denen das QT-Intervall verlängert ist oder die zu einer solchen Verlängerung neigen, Vorsicht geboten.
-Aloxi darf nicht zusammen mit anderen 5-HT 3 -Antagonisten verabreicht werden, da diese Kombination noch nicht ausreichend untersucht worden ist.
- +In allen untersuchten Dosierungen führte Palonosetron nicht zu einer klinisch relevanten Verlängerung des QTc-Intervalls.
- +Wie mit anderen 5HT3-Antagonisten ist jedoch Vorsicht geboten bei der Gabe von Palonosetron bei Patienten, bei denen das QT-Intervall verlängert ist oder die zu einer solchen Verlängerung neigen.
- +Hiermit ist unter anderem zu rechnen bei Patienten mit eigen- oder familienanamnestisch bekannter Verlängerung des QT-Intervalls, Elektrolytstörungen, dekompensierter Herzinsuffizienz, Bradyarrhythmien, Reizleitungsstörungen sowie bei Patienten, die Antiarrhythmika oder andere Arzneimittel einnehmen, welche zu QT-Verlängerung oder Elektrolytstörungen führen.
- +Eine Hypokaliämie und Hypomagnesiämie sollten vor der Anwendung eines 5HT3-Antagonisten korrigiert werden.
- +Unter der Anwendung von 5HT3-Antagonisten allein oder in Kombination mit anderen serotonergen Wirkstoffen (darunter selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer [SSRI] und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer [SNRI]) liegen Meldungen über ein Serotonin-Syndrom vor. Es empfiehlt sich eine entsprechende Beobachtung der Patienten auf Serotonin-Syndrom-ähnliche Symptome.
- +Aloxi darf nicht zusammen mit anderen 5-HT3-Antagonisten verabreicht werden, da diese Kombination noch nicht ausreichend untersucht worden ist.
-Es dürfen keine anderen 5-HT 3 -Antagonisten als Notfallmedikation verabreicht werden, da die entsprechende klinische Erfahrung sehr beschränkt ist.
- +Es dürfen keine anderen 5-HT3-Antagonisten als Notfallmedikation verabreicht werden, da die entsprechende klinische Erfahrung sehr beschränkt ist.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Aloxi bei Kindern im Alter von weniger als 1 Monat ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Zur Anwendung von Aloxi in der Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei Kindern unter 2 Jahren liegen begrenzte Daten vor.
- +
-Palonosetron wird hauptsächlich über CYP2D6 metabolisiert, mit geringfügigem Beitrag der Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2. Auf Basis vonin vitro-Studien ist Palonosetron in klinischen Konzentrationen weder Induktor noch Inhibitor von Cytochrom P450-Isoenzymen.
- +Palonosetron wird hauptsächlich über CYP2D6 metabolisiert, mit geringfügigem Beitrag der Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2. Auf Basis von in vitro-Studien ist Palonosetron in klinischen Konzentrationen weder Induktor noch Inhibitor von Cytochrom P450-Isoenzymen.
-In klinischen Studien wurde keine signifikante pharmakokinetische Interaktion zwischen einer einmaligen intravenösen Dosis von Palonosetron und von oralem Metoclopramid im Steady-state beobachtet.
- +In klinischen Studien wurde keine signifikante pharmakokinetische Interaktion zwischen einer einmaligen intravenösen Dosis von Palonosetron und von oralem Metoclopramid im Steady-state beobachtet.
-Schwangerschaft/Stillzeit
- +Serotonerge Wirkstoffe (z.B. SSRI und SNRI)
- +Nach gleichzeitiger Anwendung von 5HT3-Antagonisten und anderen serotonergen Wirkstoffen (darunter selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer [SSRI] und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer [SNRI]) liegen Meldungen über ein Serotonin-Syndrom vor.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Sehr selten 1/10'000: Überempfindlichkeit, Anaphylaxie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und anaphylaktischer/anaphylaktoider Schock.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Hyperkaliämie, Stoffwechselstörungen, Hypokalzämie, Anorexie, Hyperglykämie, Appetitverlust.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Hyperkaliämie, Stoffwechselstörungen, Hypokalzämie, Anorexie, Hyperglykämie, Appetitverlust.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Angst, euphorische Stimmung.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Angst, euphorische Stimmung.
-Häufig ≥1%, <10%:Kopfschmerzen, Schwindel.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Parästhesie, Hypersomnie, periphere sensorische Neuropathie.
- +Häufig ≥1%, <10%: Kopfschmerzen, Schwindel.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Parästhesie, Hypersomnie, periphere sensorische Neuropathie.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Augenreizung, Amblyopie.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Augenreizung, Amblyopie.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Reisekrankheit, Tinnitus.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Reisekrankheit, Tinnitus.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Tachykardie, Bradykardie, Extrasystolen, Myokardischämie, Sinustachykardie, Sinusarrhythmie, supraventrikuläre Extrasystolen, Verlängerung des QT-Intervalls.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Tachykardie, Bradykardie, Extrasystolen, Myokardischämie, Sinustachykardie, Sinusarrhythmie, supraventrikuläre Extrasystolen, Verlängerung des QT-Intervalls.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Hypotonie, Hypertonie, Venenverfärbung, Venendehnung.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Hypotonie, Hypertonie, Venenverfärbung, Venendehnung.
-Häufig ≥1%, <10%:Obstipation, Diarrhö.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Dyspepsie, Schmerzen im Oberbauch, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Schluckauf, Blähungen.
- +Häufig ≥1%, <10%: Obstipation, Diarrhö.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Dyspepsie, Schmerzen im Oberbauch, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Schluckauf, Blähungen.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Hyperbilirubinämie.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Hyperbilirubinämie.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Allergische Dermatitis, juckender Ausschlag.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Allergische Dermatitis, juckender Ausschlag.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Arthralgie.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Arthralgie.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Harnverhaltung, Glykosurie.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Harnverhaltung, Glykosurie.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Asthenie, Pyrexie, Müdigkeit, Schwäche, Hitzegefühl, grippeähnliche Erkrankung.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Asthenie, Pyrexie, Müdigkeit, Schwäche, Hitzegefühl, grippeähnliche Erkrankung.
-Gelegentlich ≥0,1%, <1%:Erhöhte Transaminase-Werte, verminderter Blutkaliumspiegel.
-Sehr seltene Fälle (<1/10’000) von Überempfindlichkeitsreaktionen und Reaktionen am Injektionsort (Brennen, Verhärtung, Beschwerden und Schmerzen) wurden im Rahmen der Pharmacovigilance angegeben.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Erhöhte Transaminase-Werte, verminderter Blutkaliumspiegel.
- +Sehr seltene Fälle (<1/10'000) von Überempfindlichkeitsreaktionen und Reaktionen am Injektionsort (Brennen, Verhärtung, Beschwerden und Schmerzen) wurden im Rahmen der Pharmacovigilance angegeben.
- +Pädiatrische Population
- +In klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen aufgrund einer mässig oder stark emetogenen Chemotherapie erhielten 402 Patienten eine Einmalgabe Palonosetron (3, 10 oder 20 μg/kg). Die folgenden Nebenwirkungen wurden unter Palonosetron häufig oder gelegentlich berichtet:
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufig ≥1%, <10%: Kopfschmerzen.
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Schwindel, Dyskinesie.
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: QT-Intervall im Elektrokardiogramm verlängert, Überleitungsstörung, Sinustachykardie.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Husten, Dyspnoe, Epistaxis.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Allergische Dermatitis, Pruritus, Hauterkrankung, Urtikaria.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Gelegentlich ≥0,1%, <1%: Pyrexie, Schmerzen an der Infusionsstelle, Reaktion an der Infusionsstelle, Schmerzen.
- +Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen beurteilt, die Palonosetron über bis zu 4 Chemotherapiezyklen erhielten.
- +Pädiatrische Population
- +Aus klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen liegen keine Meldungen über Überdosierungen vor.
- +
-Palonosetron ist ein hoch selektiver 5HT 3 -Rezeptor-Antagonist mit einer hohen Bindungsaffinität zu diesem Rezeptor und einer geringen bzw. inexistenten Affinität zu anderen Rezeptoren, einschliesslich der anderen serotonergen Rezeptoren.
- +Palonosetron ist ein hoch selektiver 5HT3-Rezeptor-Antagonist mit einer hohen Bindungsaffinität zu diesem Rezeptor und einer geringen bzw. inexistenten Affinität zu anderen Rezeptoren, einschliesslich der anderen serotonergen Rezeptoren.
-Eine doppelblinde Phase-III-Studie mit 667 Patienten verglich Palonosetron in i.v.-Einzeldosis mit Ondansetron (32 mg) in i.v.-Einzeldosis (Studie 3) 30 Minuten vor einer hoch emetogenen Chemotherapie mit Cisplatin ≥60 mg/m², Cyclophosphamid >1500 mg/m² und Dacarbazin. 67% der Patienten erhielten vor der Einleitung der Chemotherapie Corticosteroide (Dexamethason) zur Prophylaxe.
- +Eine doppelblinde Phase-III-Studie mit 667 Patienten verglich Palonosetron in i.v.-Einzeldosis mit Ondansetron (32 mg) in i.v.-Einzeldosis (Studie 3) 30 Minuten vor einer hoch emetogenen Chemotherapie mit Cisplatin ≥60 mg/m², Cyclophosphamid >1500 mg/m² und Dacarbazin. 67% der Patienten erhielten vor der Einleitung der Chemotherapie Corticosteroide (Dexamethason) zur Prophylaxe.
- Aloxi Ondansetron Delta
- 250 µg 32 mg
- (n= 189) (n= 185)
- % % %
-Komplettes Ansprechen (keine Emesis
-und keine Notfallmedikation) 97,5 % KI²
-0–24 h 81,0 68,6 12,4 [1,8%, 22,8%]
-24–120 h 74,0 55,1 19,0 [7,5%, 30,3%]
-0–120 h 69,3 50,3 19,0 [7,4%, 30,7%]
-Komplette Kontrolle (komplettes An-
-sprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
-0–24 h 76,2 65,4 10,8 ns
-24–120 h 66,7 50,3 16,4 0,001
-0–120 h 63,0 44,9 18,1 0,001
-Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
-0–24 h 60,3 56,8 3,5 ns
-24–120 h 51,9 39,5 12,4 ns
-0–120 h 45,0 36,2 8,8 ns
- + Aloxi 250 µg (n= 189) Ondansetron Delta 32 mg (n= 185)
- +% % %
- +Komplettes Ansprechen (keine Emesis und keine Notfallmedikation) 97,5% KI²
- +0–24 h 81,0 68,6 12,4 [1,8%, 22,8%]
- +24–120 h 74,0 55,1 19,0 [7,5%, 30,3%]
- +0–120 h 69,3 50,3 19,0 [7,4%, 30,7%]
- +Komplette Kontrolle (komplettes Ansprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
- +0–24 h 76,2 65,4 10,8 ns
- +24–120 h 66,7 50,3 16,4 0,001
- +0–120 h 63,0 44,9 18,1 0,001
- +Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
- +0–24 h 60,3 56,8 3,5 ns
- +24–120 h 51,9 39,5 12,4 ns
- +0–120 h 45,0 36,2 8,8 ns
-¹ Intent-to-treat-Kohorte.
- +¹ Intenttotreat-Kohorte.
- Aloxi Dolasetron Delta
- 250 µg 100 mg
- (n= 189) (n= 191)
- % % %
-Komplettes Ansprechen (keine Emesis
-und keine Notfallmedikation) 97,5 % KI²
-0–24 h 63,0 52,9 10,1 [–1,7%, 21,9%]
-24–120 h 54,0 38,7 15,3 [3,4%, 27,1%]
-0–120 h 46,0 34,0 12,0 [0,3%, 23,7%]
-Komplette Kontrolle (komplettes An-
-sprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
-0–24 h 57,1 47,6 9,5 ns
-24–120 h 48,1 36,1 12,0 0,018
-0–120 h 41,8 30,9 10,9 0,027
-Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
-0–24 h 48,7 41,4 7,3 ns
-24–120 h 41,8 26,2 15,6 0,001
-0–120 h 33,9 22,5 11,4 0,014
- + Aloxi 250 µg (n= 189) Ondansetron Delta 32 mg (n= 191)
- +% % %
- +Komplettes Ansprechen (keine Emesis und keine Notfallmedikation) 97,5% KI²
- +0–24 h 63,0 52,9 10,1 [–1,7%, 21,9%]
- +24–120 h 54,0 38,7 15,3 [3,4%, 27,1%]
- +0–120 h 46,0 34,0 12,0 [0,3%, 23,7%]
- +Komplette Kontrolle (komplettes Ansprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
- +0–24 h 57,1 47,6 9,5 ns
- +24–120 h 48,1 36,1 12,0 0,018
- +0–120 h 41,8 30,9 10,9 0,027
- +Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
- +0–24 h 48,7 41,4 7,3 ns
- +24–120 h 41,8 26,2 15,6 0,001
- +0–120 h 33,9 22,5 11,4 0,014
-¹ Intent-to-treat-Kohorte.
- +¹ Intenttotreat-Kohorte.
- Aloxi Ondansetron Delta
- 250 µg 32 mg
- (n= 223) (n= 221)
- % % %
-Komplettes Ansprechen (keine Emesis
-und keine Notfallmedikation) 97,5 % KI²
-0–24 h 59,2 57,0 2,2 [–8,8%, 13,1%]
-24–120 h 45,3 38,9 6,4 [–4,6%, 17,3%]
-0–120 h 40,8 33,0 7,8 [–2,9%, 18,5%]
-Komplette Kontrolle (komplettes An-
-sprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
-0–24 h 56,5 51,6 4,9 ns
-24–120 h 40,8 35,3 5,5 ns
-0–120 h 37,7 29,0 8,7 ns
-Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
-0–24 h 53,8 49,3 4,5 ns
-24–120 h 35,4 32,1 3,3 ns
-0–120 h 33,6 32,1 1,5 ns
- + Aloxi 250 µg (n= 223) Ondansetron Delta 32 mg (n= 221)
- +% % %
- +Komplettes Ansprechen (keine Emesis und keine Notfallmedikation) 97,5% KI²
- +0–24 h 59,2 57,0 2,2 [–8,8%, 13,1%]
- +24–120 h 45,3 38,9 6,4 [–4,6%, 17,3%]
- +0–120 h 40,8 33,0 7,8 [–2,9%, 18,5%]
- +Komplette Kontrolle (komplettes Ansprechen und lediglich mässige Übelkeit) p-Wert³
- +0–24 h 56,5 51,6 4,9 ns
- +24–120 h 40,8 35,3 5,5 ns
- +0–120 h 37,7 29,0 8,7 ns
- +Keine Übelkeit (Likert-Skala) p-Wert³
- +0–24 h 53,8 49,3 4,5 ns
- +24–120 h 35,4 32,1 3,3 ns
- +0–120 h 33,6 32,1 1,5 ns
-¹ Intent-to-treat-Kohorte.
- +¹ Intenttotreat-Kohorte.
- +Pädiatrische Population
- +Prävention von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV): Die Wirksamkeit von Aloxi zur Prävention von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen bei Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen wurde in einer zulassungsrelevanten Nichtunterlegenheitsstudie nachgewiesen, in der eine einmalige intravenöse Infusion von Palonosetron mit einem i.v. Ondansetron-Schema verglichen wurde.
- +Insgesamt 493 Kinder und Jugendliche im Alter von 64 Tagen bis zu 16,9 Jahren, die eine mässig (69,2%) oder stark (30,8%) emetogene Chemotherapie erhielten, wurden mit Palonosetron 10 μg/kg (maximal 0,75 mg), Palonosetron 20 μg/kg (maximal 1,5 mg) oder Ondansetron (3× 0,15 mg/kg, maximale Gesamtdosis 32 mg) 30 Minuten vor Beginn der emetogenen Chemotherapie während Zyklus 1 behandelt. In allen Behandlungsgruppen waren die meisten Patienten (78,5%) bereits chemotherapeutisch vorbehandelt worden. Zu den angewendeten emetogenen Chemotherapien gehörten Doxorubicin, Cyclophosphamid (<1.500 mg/m2), Ifosfamid, Cisplatin, Dactinomycin, Carboplatin und Daunorubicin. Adjuvante Corticosteroide, darunter Dexamethason, wurden zusammen mit der Chemotherapie bei 55% der Patienten angewendet. Primärer Wirksamkeitsendpunkt war komplettes Ansprechen in der Akutphase des ersten Chemotherapiezyklus, definiert als kein Erbrechen, kein Würgereiz und keine Notfallmedikation in den ersten 24 Stunden nach Beginn der Chemotherapie. Der Wirksamkeitsnachweis erfolgte anhand des Nachweises der Nichtunterlegenheit der intravenösen Palonosetrongabe im Vergleich zur intravenösen Ondansetrongabe. Die Nichtunterlegenheitskriterien waren erfüllt, wenn die Untergrenze des 97,5%igen Konfidenzintervalls der Differenz der kompletten Ansprechraten zwischen der intravenösen Palonosetrongabe und der intravenösen Ondansetrongabe grösser als -15% war. In den mit Palonosetron 10 μg/kg bzw. 20 μg/kg und mit Ondansetron behandelten Gruppen lag der Anteil der Patienten mit CR0-24h bei 54,2%, 59,4% bzw. 58,6%. Da das 97,5%ige Konfidenzintervall (Stratum-adjustierter Mantel-Haenszel-Test) der CR0-24h-Differenz zwischen Palonosetron 20 μg/kg und Ondansetron [-11,7%; 12,4%] betrug, wurde für Palonosetron 20 μg/kg der Nachweis der Nichtunterlegenheit gegenüber Ondansetron erbracht.
- +Während in dieser Studie nachgewiesen wurde, dass Kinder und Jugendliche zur Prävention von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen eine höhere Palonosetrondosis als Erwachsene benötigen, entspricht das Sicherheitsprofil dem bei Erwachsenen etablierten Profil (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
-Nach intravenöser Gabe ist die maximale Plasmakonzentration (C max ) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC 0–unendlich ) im Allgemeinen im Dosisbereich von 0,3–90 µg/kg bei Gesunden und Krebspatienten dosisproportional.
- +Nach intravenöser Gabe ist die maximale Plasmakonzentration (Cmax) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC0–unendlich) im Allgemeinen im Dosisbereich von 0,3–90 µg/kg bei Gesunden und Krebspatienten dosisproportional.
-Palonosetron wird etwa zu 50% in zwei primäre Metaboliten umgewandelt, die im Vergleich zu Palonosetron über weniger als 1% der antagonistischen Wirkung am 5HT 3 -Rezeptor verfügen.In-vitro-Studien zur Metabolisierung haben gezeigt, dass CYP2D6 und, in geringerem Masse, CYP3A4 und CYP1A2 am Metabolismus von Palonosetron beteiligt sind. Die klinisch-pharmakokinetischen Parameter differieren jedoch zwischen schwachen und starken Induktoren des Metabolismus von CYP2D6-Substraten nicht signifikant. In klinisch relevanten Konzentrationen hemmt Palonosetron weder die Cytochrom P450-Isoenzyme noch induziert es sie.
- +Palonosetron wird etwa zu 50% in zwei primäre Metaboliten umgewandelt, die im Vergleich zu Palonosetron über weniger als 1% der antagonistischen Wirkung am 5HT3-Rezeptor verfügen. In-vitro-Studien zur Metabolisierung haben gezeigt, dass CYP2D6 und, in geringerem Masse, CYP3A4 und CYP1A2 am Metabolismus von Palonosetron beteiligt sind. Die klinischpharmakokinetischen Parameter differieren jedoch zwischen schwachen und starken Induktoren des Metabolismus von CYP2D6-Substraten nicht signifikant. In klinisch relevanten Konzentrationen hemmt Palonosetron weder die Cytochrom P450-Isoenzyme noch induziert es sie.
-Nach einer intravenösen Einzeldosis von 10 µg/kg [14C]-Palonosetron wurden etwa 80% der Dosis innerhalb von 144 Stunden im Urin wiedergefunden, Palonosetron als unveränderter Wirkstoff machte etwa 40% der gegebenen Dosis aus. Die terminale Eliminationshalbwertzeit beträgt etwa 40 Stunden. Zehn Prozent der Patienten haben eine terminale Halbwertszeit von über 100 Stunden. Nach einer einmaligen Bolus-Gabe bei Gesunden betrug die Gesamtkörperclearance von Palonosetron 173 ± 73 ml/min und die renale Clearance 53 ± 29 ml/min.
- +Nach einer intravenösen Einzeldosis von 10 µg/kg [14C]-Palonosetron wurden etwa 80% der Dosis innerhalb von 144 Stunden im Urin wiedergefunden, Palonosetron als unveränderter Wirkstoff machte etwa 40% der gegebenen Dosis aus. Die terminale Eliminationshalbwertzeit beträgt etwa 40 Stunden. Zehn Prozent der Patienten haben eine terminale Halbwertszeit von über 100 Stunden. Nach einer einmaligen Bolus-Gabe bei Gesunden betrug die Gesamtkörperclearance von Palonosetron 173 ± 73 ml/min und die renale Clearance 53 ± 29 ml/min.
-Ältere Patienten:Das Alter beeinflusst die Pharmakokinetik von Palonosetron nicht. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Geschlecht:Das Geschlecht beeinflusst die Pharmakokinetik von Palonosetron nicht. Aufgrund des Geschlechts ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Pädiatrische Patienten:Für Patienten unter 18 Jahren stehen keine pharmakokinetischen Daten zur Verfügung.
- +Ältere Patienten: Das Alter beeinflusst die Pharmakokinetik von Palonosetron nicht. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Geschlecht: Das Geschlecht beeinflusst die Pharmakokinetik von Palonosetron nicht. Aufgrund des Geschlechts ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Pädiatrische Patienten
- +Pharmakokinetische Daten nach i.v. Einmalgabe von Aloxi wurden an einem Unterkollektiv von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen (n=280) erhoben, die 10 μg/kg oder 20 μg/kg erhielten. Bei Steigerung der Dosis von 10 μg/kg auf 20 μg/kg wurde ein dosisproportionaler Anstieg der mittleren AUC beobachtet. Nach einmaliger intravenöser Infusion von Aloxi 20 μg/kg waren die am Ende der 15-minütigen Infusion gemessenen maximalen Plasmakonzentrationen (CT) in allen Altersgruppen sehr unterschiedlich und bei Patienten unter 6 Jahren tendenziell niedriger als bei älteren Kindern und Jugendlichen. Die mediane Halbwertszeit über alle Altersgruppen hinweg betrug 29,5 Stunden und reichte nach Gabe von 20 μg/kg in den verschiedenen Altersgruppen von etwa 20 bis zu 30 Stunden.
- +Die Gesamtkörperclearance (l/h/kg) von Patienten zwischen 12 und 17 Jahren war mit derjenigen von gesunden Erwachsenen vergleichbar. Beim Verteilungsvolumen in l/kg bestehen keine offensichtlichen Unterschiede.
- +Tabelle 4. Pharmakokinetische Parameter bei Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen nach intravenöser Infusion von Aloxi 20 μg/kg über 15 min und bei erwachsenen Krebspatienten, die 3 bzw. 10 μg/kg Palonosetron als intravenöse Bolusgaben erhielten.
- + Kinder bzw. Jugendliche mit Krebserkrankungena Erwachsene Krebspatientenb
- +<2 J. 2 bis <6 J. 6 bis <12 J. 12 bis <17 J. 3 μg/kg 10 μg/kg
- + N = 3 N = 5 N = 7 N = 10 N = 6 N = 5
- +ASC0-∞, h∙ μg/l 69,0 (49,5) 103,5 (40,4) 98,7 (47,7) 124,5 (19,1) 35,8 (20,9) 81,8 (23,9)
- +t½, Stunden 24,0 28 23,3 30,5 56,4 (5,81) 49,8 (14,4)
- + N = 6 N = 14 N = 13 N = 19 N = 6 N = 5
- +Clearancec, l/h/kg 0,31 (34,7) 0,23 (51,3) 0,19 (46,8) 0,16 (27,8) 0,10 (0,04) 0,13 (0,05)
- +Verteilungsvolumenc,d,l/kg 6,08 (36,5) 5,29 (57,8) 6,26 (40,0) 6,20 (29,0) 7,91 (2,53) 9,56 (4,21)
- +
- +a PK-Parameter ausgedrückt als geometrischer Mittelwert (VK) ausser bei t½, für welche Medianwerte angegeben sind.
- +b PK-Parameter ausgedrückt als arithmetischer Mittelwert (SD).
- +c Clearance und Verteilungsvolumen wurden bei den Kindern und Jugendlichen aus den Dosisgruppen 10 μg/kg und 20 μg/kg gepoolt gewichtskorrigiert berechnet. Bei den Erwachsenen sind die verschiedenen Dosisstufen in der Spaltenüberschrift angegeben.
- +d Für die Kinder und Jugendlichen mit Krebserkrankungen ist das Vss, für die erwachsenen Krebspatienten das Vz angegeben.
- Menge CHF Abgabekat. Rückerstattungskat.
-ALOXI Inj Lös 0.25 mg/5ml Ampulle 5 ml 117.00 B SL (LIM)
-
- +Aloxi Inj Lös Amp 5 ml. (B)
-April 2010.
- +August 2016.
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