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Home - Fachinformation zu Equasym XR 10 mg; Retardkapseln - Änderungen - 07.01.2020
100 Änderungen an Fachinfo Equasym XR 10 mg; Retardkapseln
  • -Hilfsstoffe: Color E 132, Excip. pro capsula
  • +Hilfsstoffe: Color E 132, Excip. pro capsula.
  • -Retardkapseln zu 10 mg haben eine dunkelgrüne opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck S544 und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck 10 mg.
  • -Retardkapseln zu 20 mg haben eine blaue opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck S544 und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck 20 mg.
  • -Retardkapseln zu 30 mg haben eine rötlich-braune opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck S544 und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck 30 mg.
  • +Retardkapseln zu 10 mg haben eine dunkelgrüne opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck «S544» und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck «10 mg».
  • +Retardkapseln zu 20 mg haben eine blaue opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck «S544» und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck «20 mg».
  • +Retardkapseln zu 30 mg haben eine rötlich-braune opaque Kapselkappe mit weissem Aufdruck «S544» und einen weissen opaquen Kapselkörper mit schwarzem Aufdruck «30 mg».
  • -Weitere Informationen zur sicheren Anwendung des Arzneimittels:
  • +Weitere Informationen zur sicheren Anwendung des Arzneimittels
  • -Die Anwendung von Equasym XR sollte sich auf jene Patienten und Patientinnen beschränken, welche ein Präparat benötigen, bei dem die Wirkungen bei morgendlicher Einnahme bis zum Ende des Schultags andauern. Equasym XR sollte als Teil eines umfassenden Therapieprogramms eingesetzt werden, wenn sich Verhaltensmassnahmen allein als unzureichend erwiesen haben. Ein umfassendes Therapieprogramm zur Behandlung von ADHS kann psychologische, pädagogische und soziale Massnahmen beinhalten . Durch die Behandlung mit Equasym XR können die Hauptsymptome des ADHS wie mässige bis starke Ablenkbarkeit, rasch nachlassende Aufmerksamkeit, Impulsivität, verstärkte motorische Aktivität und gestörtes Sozialverhalten gemildert werden.
  • -Eine Behandlung mit Equasym XR ist nicht bei allen Kindern und Jugendlichen mit ADHS angezeigt, und die Entscheidung über die Anwendung des Arzneimittels muss auf einer sehr sorgfältigen Beurteilung des Schweregrads der Symptome des Patienten beruhen. Stimulanzien sind nicht zur Anwendung bei Patienten vorgesehen, die sekundäre umfeldbedingte Symptome und/oder andere primäre psychiatrische Störungen, einschliesslich Psychosen, zeigen. Geeignete pädagogische Massnahmen sind essentiell und eine psychosoziale Betreuung ist oft hilfreich.
  • +Die Anwendung von Equasym XR sollte sich auf jene Patienten und Patienntinnen beschränken, welche ein Präparat benötigen, bei dem die Wirkungen bei morgendlicher Einnahme bis zum Ende des Schultags andauern. Equasym XR sollte als Teil eines umfassenden Therapieprogramms eingesetzt werden, wenn sich Verhaltensmassnahmen allein als unzureichend erwiesen haben. Ein umfassendes Therapieprogramm zur Behandlung von ADHS kann psychologische, pädogogische und soziale Massnahmen beinhalten. Durch die Behandlung mit Equasym XR können die Hauptsymptome des ADHS wie mässige bis starke Ablenkbarkeit, rasch nachlassende Aufmerksamkeit, Impulsivität, verstärkte motorische Aktivität und gestörtes Solzialverhalten gemildert werden.
  • +Eine Behandlung mit Equasym XR ist nicht bei allen Kindern und Jugendlichen mit ADHS angezeigt, und die Entscheidung über die Anwendung des Arzneimittels muss auf einer sehr sorgfältigen Beurteilung des Schweregrads der Symptome des Patienten beruhen. Stimulanzien sind nicht zur Anwendung bei Patienten vorgesehen, die sekundäre umfeldbedingte Symptome und/oder andere primäre psychiatrische Störungen, einschliesslich Psychosen, zeigen. Geeignete pädogogische Massnahmen sind essentiell und eine psychosoziale Betreuung ist oft hilfreich.
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Equasym XR ist es notwendig einen kardiovaskulären Status zu erheben und zu dokumentieren, Blutdruck und Herzfrequenz einschliessend. Da keine Langzeitdaten vorliegen, sollten regelmässige kardiovaskuläre Untersuchungen bei Vorliegen eines Risikofaktoren-Profils erfolgen (siehe unter Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Equasym XR ist es notwendig einen kardiovaskulären Status zu erheben und zu dokumentieren, Blutdruck und Herzfrequenz einschliessend. Da keine Langzeitdaten vorliegen, sollten regelmässige kardiovaskuläre Untersuchungen bei Vorliegen eines Risikofaktoren-Profils erfolgen (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Equasym XR wurde bei Erwachsenen nicht untersucht und sollte daher in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
  • -Kinder und Jugendliche (über 6 Jahren):
  • -Patienten, die erstmalig Methylphenidat erhalten: Um unnötig hohe Dosen von Methylphenidat zu vermeiden, ist eine sorgfältige Dosistitration durch den behandelnden Arzt erforderlich. Bei Patienten, die erstmalig Methylphenidat erhalten, können niedrige Dosen der schnell wirkenden Methylphenidat-Formulierung bereits ausreichend sein. Die empfohlene Anfangsdosis von Equasym XR beträgt einmal täglich 10 mg für Patienten, die zurzeit kein Methylphenidat einnehmen oder die unter Behandlung mit anderen Stimulanzien als Methylphenidat stehen.
  • -Patienten, die zurzeit Methylphenidat einnehmen: Patienten, die auf eine schnell freisetzende Methylphenidat-Formulierung eingestellt sind, können auf die äquivalente tägliche Dosis in Milligramm von Equasym XR umgestellt werden. Zum Beispiel werden 20 mg Equasym XR als äquivalent zu 10 mg einer schnell freisetzenden Methylphenidat-Formulierung zum Frühstück und 10 mg zum Mittag betrachtet.
  • -Equasym XR setzt sich aus einer sofort freisetzenden Komponente (30 % der Dosis) und einer verzögert freisetzenden Komponente (70 % der Dosis) zusammen. Entsprechend enthält z. B. Equasym XR 10 mg 3 mg des sofort freisetzenden und 7 mg des verzögert freisetzenden Dosisanteils. Der verzögert freisetzende Anteil der Einzeldosis wurde entwickelt, um den Behandlungserfolg über den Nachmittag ohne die Notwendigkeit einer mittäglichen Dosis aufrecht zu erhalten. Equasym XR wurde entwickelt, um therapeutische Plasmaspiegel für Zeiträume wie einen Schultag (eher als einen ganzen Tag) zu sichern (vgl. Pharmakokinetik).
  • +Equasym XR wurde bei Erwachsenen nicht untersucht und sollte daher in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
  • +Kinder und Jugendliche (über 6 Jahren)
  • +Patienten, die erstmalig Methylphenidat erhalten: Um unnötig hohe Dosen von Methylphenidat zu vermeiden, ist eine sorgfältige Dosistitration durch den behandelnden Arzt erforderlich. Bei Patienten, die erstmalig Methylphenidat erhalten, können niedrige Dosen der schnell wirkenden Methylphenidat-Formulierung bereits ausreichend sein. Die empfohlene Anfangsdosis von Equasym XR beträgt einmal täglich 10 mg für Patienten, die zur Zeit kein Methylphenidat einnehmen oder die unter Behandlung mit anderen Stimulanzien als Methylphenidat stehen.
  • +Patienten, die zur Zeit Methylphenidat einnehmen: Patienten, die auf eine schnell freisetzende Methylphenidat-Formulierung eingestellt sind, können auf die äquivalente tägliche Dosis in Milligramm von Equasym XR umgestellt werden. Zum Beispiel werden 20 mg Equasym XR als äquivalent zu 10 mg einer schnell freisetzenden Methylphenidat-Formulierung zum Frühstück und 10 mg zum Mittag betrachtet.
  • +Equasym XR setzt sich aus einer sofort freisetzenden Komponente (30% der Dosis) und einer verzögert freisetzenden Komponente (70% der Dosis) zusammen. Entsprechend enthält z.B. Equasym XR 10 mg 3 mg des sofort freisetzenden und 7 mg des verzögert freisetzenden Dosisanteils. Der verzögert freisetzende Anteil der Einzeldosis wurde entwickelt, um den Behandlungserfolg über den Nachmittag ohne die Notwendigkeit einer mittäglichen Dosis aufrecht zu erhalten. Equasym XR wurde entwickelt, um therapeutische Plasmaspiegel für Zeiträume wie einen Schultag (eher als einen ganzen Tag) zu sichern (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • -Weiterführung/Längerfristige Behandlung:
  • +Weiterführung/Längerfristige Behandlung
  • -Equasym XR darf nicht angewendet werden, während einer Behandlung mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und während mindestens14 Tagen im Anschluss an die Absetzung eines Monoamniooxidase-Hemmers (Gefahr einer hypertensiven Krise) (siehe Interaktionen).
  • -Darüber hinaus darf Equasym XR nicht angewendet werden
  • -·Bei Patienten mit Phäochromozytom
  • -·bei Patienten mit Glaukom
  • -·bei Patienten mit Hyperthyreoidismus
  • -·bei Patienten mit Thyreotoxikose
  • -·bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen
  • -·bei Patienten mit vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen einschliesslich schwerer Hypertonie, Herzinsuffizienz, Angina pectoris, hämodynamisch signifikanter, angeborener Herzfehler, Kardiomyopathien, Herzinfarkt, potentiell lebensbedrohender Arrhythmien und Kanalopathien (Erkrankungen, die aufgrund von Dysfunktionen der Ionenkanäle verursacht wurden)
  • -·bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit
  • -·bei Patienten mit der Diagnose oder Anamnese von schwerer Depression, Anorexia nervosa, psychotischen Symptomen, Suizidneigung, Manie, Schizophrenie, Borderline Persönlichkeitsstörung, da Methylphenidat diese Umstände verschlechtern kann.
  • -·bei Patienten mit bekannter Drogenabhängigkeit bzw. mit Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch
  • -·bei Patienten mit vorbestehenden zerebrovaskulären Erkrankungen, wie zum Beispiel zerebrale Aneurysmen, Gefässabnormitäten einschliesslich Vaskulitis oder Schlaganfall
  • +Equasym XR darf nicht angewendet werden, während einer Behandlung mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und während mindestens14 Tagen im Anschluss an die Absetzung eines Monoamniooxidase-Hemmers (Gefahr einer hypertensiven Krise) (siehe «Interaktionen»).
  • +Darüber hinaus darf Equasym XR nicht angewendet werden:
  • +·Bei Patienten mit Phäochromozytom;
  • +·bei Patienten mit Glaukom;
  • +·bei Patienten mit Hyperthyreoidismus;
  • +·bei Patienten mit Thyreotoxikose;
  • +·bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen;
  • +·bei Patienten mit vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen einschliesslich schwerer Hypertonie, Herzinsuffizienz, Angina pectoris, hämodynamisch signifikanter, angeborener Herzfehler, Kardiomyopathien, Herzinfarkt, potentiell lebensbedrohender Arrhythmien und Kanalopathien (Erkrankungen, die aufgrund von Dysfunktionen der Ionenkanäle verursacht wurden);
  • +·bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit;
  • +·bei Patienten mit der Diagnose oder Anamnese von schwerer Depression, Anorexianervosa, psychotischen Symptomen, Suizidneigung, Manie, Schizophrenie, Borderline-Persönlichkeitsstörung, da Methylphenidat diese Umstände verschlechtern kann;
  • +·bei Patienten mit bekannter Drogenabhängigkeit bzw. mit Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch;
  • +·bei Patienten mit vorbestehenden zerebrovaskulären Erkrankungen, wie zum Beispiel zerebrale Aneurysmen, Gefässabnormitäten einschliesslich Vaskulitis oder Schlaganfall.
  • -Die Anwendung von Stimulantien verursacht eine moderate durchschnittliche Zunahme des Blutdrucks (um etwa 2-4 mmHg) und der Herzfrequenz (um etwa 3-6 Schläge pro Minute). Bei einzelnen Patienten können die Zunahmen deutlicher sein. Alle Patienten mit klinisch relevanten Veränderungen von Herzfrequenz und Blutdruck müssen überwacht werden. Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung von Patienten geboten, deren Begleiterkrankungen durch eine Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz beeinträchtigt werden könnten, wie Patienten mit vorbestehender arterieller Hypertension, Herzversagen, kürzlich aufgetretenem Myokardinfarkt oder ventrikulärer Arrhythmie.
  • +Die Anwendung von Stimulantien verursacht eine moderate durchschnittliche Zunahme des Blutdrucks (um etwa 24 mmHg) und der Herzfrequenz (um etwa 36 Schläge pro Minute). Bei einzelnen Patienten können die Zunahmen deutlicher sein. Alle Patienten mit klinisch relevanten Veränderungen von Herzfrequenz und Blutdruck müssen überwacht werden. Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung von Patienten geboten, deren Begleiterkrankungen durch eine Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz beeinträchtigt werden könnten, wie Patienten mit vorbestehender arterieller Hypertension, Herzversagen, kürzlich aufgetretenem Myokardinfarkt oder ventrikulärer Arrhythmie.
  • -Vorsicht gilt auf jeden Fall bei der Anwendung von Stimulantien zur Behandlung von ADHS bei Patienten, bei denen eine komorbide bipolare Störung vorliegen könnte, die sich aber aktuell im gesunden Intervall befinden, da bei solchen Patienten eine gemischte/manische Episode ausgelöst werden kann (vergleiche Kontraindikationen). Vor dem Behandlungsbeginn mit Stimulantien muss bei Patienten mit komorbiden depressiven Symptomen sehr sorgfältig abgeklärt werden, ob bei ihnen ein Risiko für eine bipolare oder für eine psychotische Störung besteht. Zu diesen Abklärungen gehört die Aufnahme einer detaillierten psychiatrischen Krankengeschichte, einschliesslich einer Familien-Anamnese von Suiziden, bipolaren Störungen und Depressionen.
  • +Vorsicht gilt auf jeden Fall bei der Anwendung von Stimulantien zur Behandlung von ADHS bei Patienten, bei denen eine komorbide bipolare Störung vorliegen könnte, die sich aber aktuell im gesunden Intervall befinden, da bei solchen Patienten eine gemischte/manische Episode ausgelöst werden kann (vergleiche «Kontraindikationen»). Vor dem Behandlungsbeginn mit Stimulantien muss bei Patienten mit komorbiden depressiven Symptomen sehr sorgfältig abgeklärt werden, ob bei ihnen ein Risiko für eine bipolare oder für eine psychotische Störung besteht. Zu diesen Abklärungen gehört die Aufnahme einer detaillierten psychiatrischen Krankengeschichte, einschliesslich einer Familien-Anamnese von Suiziden, bipolaren Störungen und Depressionen.
  • -Eine sorgfältige Überwachung ist nötig. Aggression ist häufig mit ADHS assoziiert; dennoch wurde von unerwartetem Auftreten oder einer Verstärkung von Aggression während der Therapie mit Methylphenidat berichtet. Ein Therapieabbruch kann in Betracht gezogen werden. (siehe Unerwünschte Wirkungen“)
  • +Eine sorgfältige Überwachung ist nötig. Aggression ist häufig mit ADHS assoziiert; dennoch wurde von unerwartetem Auftreten oder einer Verstärkung von Aggression während der Therapie mit Methylphenidat berichtet. Ein Therapieabbruch kann in Betracht gezogen werden. (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Im Zusammenhang mit der Behandlung mit methylphenidathaltigen Produkten wurden sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen über Einzelfälle von lang anhaltenden und schmerzhaften Erektionen (Priapismus) berichtet, die eine sofortige ärztliche Behandlung, gelegentlich auch eine chirurgische Intervention erforderten. (siehe Unerwünschte Wirkungen).
  • +Im Zusammenhang mit der Behandlung mit methylphenidathaltigen Produkten wurden sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen über Einzelfälle von lang anhaltenden und schmerzhaften Erektionen (Priapismus) berichtet, die eine sofortige ärztliche Behandlung, gelegentlich auch eine chirurgische Intervention erforderten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Auch bei allgemeiner Verschlechterung des Zustandes, selbst ohne spezifische Hinweise auf Suizidalität, ist an eine mögliche Entwicklung von Suizidalität zu denken, und entsprechende Massnahmen sind durch Fachärzte einzuleiten (s. auch Kontraindikationen).
  • +Auch bei allgemeiner Verschlechterung des Zustandes, selbst ohne spezifische Hinweise auf Suizidalität, ist an eine mögliche Entwicklung von Suizidalität zu denken, und entsprechende Massnahmen sind durch Fachärzte einzuleiten (s. auch «Kontraindikationen»).
  • -Equasym XR sollte bei Patienten mit epileptischen Anfällen in der Anamnese, oder mit vorbestehenden Abnormalitäten des EEG ohne epileptische Anfälle oder bei Patienten ohne vorherige epileptische Anfälle und Hinweise im EEG nur mit Vorsicht angewendet werden, da klinische Erfahrungen gezeigt haben, dass es bei einer kleinen Anzahl von Patienten die Krampfschwelle herabsetzen kann. Wenn die Häufigkeit der Anfälle steigt, sollte Methylphenidat abgesetzt werden.
  • +Equasym XR sollte bei Patienten mit epileptischen Anfällen in der Anamnese, oder mit vorbestehenden Abnormalitäten des EEG ohne epileptische Anfälle oder bei Patienten ohne vorherige epileptische Anfälle und Hinweise im EEG nur mit Vorsicht angewendet werden, da klinische Erfahrungen gezeigt haben, dass es bei einer kleinen Anzahl von Patienten die Krampfschwelle herabsetzen kann. Wenn die Häufigkeit der Anfälle steigt, sollte Methylphenidat abgesetzt werden.
  • -Vorsicht bei der Anwendung zentral wirksamer alpha-2-Agonisten, wie Clonidin (siehe Interaktionen).
  • +Vorsicht bei der Anwendung zentral wirksamer alpha-2-Agonisten, wie Clonidin (siehe «Interaktionen»).
  • -Patientinnen im gebärfähigen Alter (ab der ersten Monatsblutung) sollen Methylphenidat nicht einnehmen, es sei denn, die Anwendung ist unbedingt erforderlich (siehe Schwangerschaft, Stillzeit und Präklinische Daten).
  • +Patientinnen im gebärfähigen Alter (ab der ersten Monatsblutung) sollen Methylphenidat nicht einnehmen, es sei denn, die Anwendung ist unbedingt erforderlich (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit» und «Präklinische Daten»).
  • -Humanmedizinische pharmakologische Studien haben gezeigt, dass Methylphenidat den Metabolismus von Cumarin-Antikoagulanzien, einigen Antikonvulsiva (Phenobarbital, Phenytoin, Primidon), Phenylbutazon und bestimmten Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) hemmen kann. Die Dosis dieser Arzneimittel muss möglicherweise verringert werden. Aufgrund der möglichen Erhöhung des Blutdrucks sollte Equasym XR in Kombination mit vasopressorischen Substanzen nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • +Humanmedizinische pharmakologische Studien haben gezeigt, dass Methylphenidat den Metabolismus von Cumarin-Antikoagulanzien, einigen Antikonvulsiva (Phenobarbital, Phenytoin, Primidon), Phenylbutazon und bestimmten Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) hemmen kann. Die Dosis dieser Arzneimittel muss möglicherweise verringert werden. Aufgrund der möglichen Erhöhung des Blutdrucks sollte Equasym XR in Kombination mit vasopressorischen Substanzen nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Als Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer kann Methylphenidat eine pharmkodynamische Interaktion mit direkten und indirekten Dopaminagonisten (inkl. L-Dopa und einigen Antidepressiva) und Dopaminantagonisten (Neuroleptika) eingehen. Die gleichzeitige Einnahme von Equasym XR mit Neuroleptika wird wegen der entgegengesetzten Wirkmechanismen nicht empfohlen.
  • +Als Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer kann Methylphenidat eine pharmkodynamische Interaktion mit direkten und indirekten Dopaminagonisten (inkl. L-Dopa und einigen Antidepressiva) und Dopaminantagonisten (Neuroleptika) eingehen. Die gleichzeitige Einnahme von Equasym XR mit Neuroleptika wird wegen der entgegengesetzen Wirkmechanismen nicht empfohlen.
  • -Halogenierte Narkosemittel:
  • -Während einer Operation besteht das Risiko einer plötzlichen Erhöhung des Blutdrucks. Wenn eine Operation geplant ist, sollte die Therapie mit Methylphenidat nach Rücksprache mit dem behandelnden Psychiatern bzw. Kinder- und Jugendpsychiatern und den Narkoseärzten vorübergehend den Umständen angepasst werden (z.B. keine Anwendung am Tag der Operation).
  • +Halogenierte Narkosemittel
  • +Während einer Operation besteht das Risiko einer plötzlichen Erhöhung des Blutdrucks. Wenn eine Operation geplant ist, sollte die Therapie mit Methylphenidat nach Rücksprache mit dem behandelnden Psychiatern bzw. Kinder- und Jugendpsychiatern und den Narkoseärzten vorübergehend den Umständen angepasst werden (z.B. keine Anwendung am Tag der Operation).
  • -Tierstudien haben Reproduktionstoxizität von Methylphenidat gezeigt (siehe Präklinische Daten). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
  • +Tierstudien haben Reproduktionstoxizität von Methylphenidat gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
  • -Häufigkeitseinschätzung: sehr häufig ³10%; häufig ³1% bis <10%; gelegentlich ³0,1% bis <1%; selten ³0,01% bis <0,1%; sehr selten <0,01%, unbekannt (Häufigkeit kann aufgrund der vorhandenen Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Häufigkeitseinschätzung: sehr häufig 10%; häufig 1% bis <10%; gelegentlich 0,1% bis <1%; selten 0,01% bis <0,1%; sehr selten <0,01%, unbekannt (Häufigkeit kann aufgrund der vorhandenen Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Die dabei am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind:
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Nasopharyngitis
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Anorexie, verminderter Appetit, mässig verringerte Gewichts- und Grössenzunahme bei längerer Anwendung bei Kindern
  • -Psychiatrische Störungen: Schlaflosigkeit, Nervosität, Anorexie, Affektlabilität, Aggression, Unruhe, Angst, Depression, Reizbarkeit, anormales Verhalten
  • -Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen, Schwindel, Dyskinesie, psychomotorische Hyperaktivität, Somnolenz
  • -Herzerkrankungen: Arrhythmie, Tachykardie, Palpitationen
  • -Gefässerkrankungen: Hypertonie
  • -Erkrankungen der Atemwege, desBrustraums und Mediastinums: Husten, Rachen- und Kehlkopfschmerzen
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt: Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Magenbeschwerden und Erbrechen, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Zahnschmerzen
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Alopezie, Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Arthralgie
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Pyrexie, Wachstumsverzögerung unter längerer Anwendung bei Kindern, Unruhegefühl
  • -Untersuchungen: Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz (meist eine Erhöhung), Gewichtsabnahme
  • -Unabhängig von ihrer Häufigkeit muss auch auf die folgenden klinisch bedeutsamen oder schwerwiegenden Nebenwirkungen bei methylphenidathaltigen Arzneimitteln hingewiesen werden:
  • -Psychiatrische Erkrankungen: Suizid, Suizidversuch, Suizidgedanken, stereotype (krankhaft häufig wiederholte) Verhaltensweisen, taktile Halluzinationen
  • -Erkrankungen des Nervensystems: choreatische Bewegungsstörungen, Tics oder Verschlechterung bestehender Tics, reversible Nervenausfälle, Migräne, malignes neuroleptisches Syndrom
  • -Augenerkrankungen: Akkomodationsstörungen
  • -Herzerkrankungen: Plötzlicher Herztod, Herzinfarkt
  • -Gefässerkrankungen: zerebrovaskuläre Störungen bzw. Hämorrhagie, Vaskulitis, Raynaud-Syndrom, peripheres Kältegefühl (kalte Hände und Füsse)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt: Leberfunktionsstörung
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Exfoliative Dermatitis, Steven-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Arzneimittelexanthem
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Hämaturie
  • -Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Gynäkomastie
  • +Die dabei am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Nasopharyngitis.
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Anorexie, verminderter Appetit, mässig verringerte Gewichts- und Grössenzunahme bei längerer Anwendung bei Kindern.
  • +Psychiatrische Störungen: Schlaflosigkeit, Nervosität, Anorexie, Affektlabilität, Aggression, Unruhe, Angst, Depression, Reizbarkeit, anormales Verhalten.
  • +Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen, Schwindel, Dyskinesie, psychomotorische Hyperaktivität, Somnolenz.
  • +Herzerkrankungen: Arrhythmie, Tachykardie, Palpitationen.
  • +Gefässerkrankungen: Hypertonie.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Husten, Rachen- und Kehlkopfschmerzen.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt: Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Magenbeschwerden und Erbrechen, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Zahnschmerzen.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Alopezie, Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Arthralgie.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Pyrexie, Wachstumsverzögerung unter längerer Anwendung bei Kindern Unruhegefühl.
  • +Untersuchungen: Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz (meist eine Erhöhung), Gewichtsabnahme.
  • +Unabhängig von ihrer Häufigkeit muss auch auf die folgenden klinisch bedeutsamen oder schwerwiegenden Nebenwirkungen bei methylphenidathaltigen Arzneimitteln hingewiesen werden
  • +Psychiatrische Erkrankungen: Suizid, Suizidversuch, Suizidgedanken, stereotype (krankhaft häufig wiederholte) Verhaltensweisen, taktile Halluzinationen.
  • +Erkrankungen des Nervensystems: Choreatische Bewegungsstörungen, Tics oder Verschlechterung bestehender Tics, reversible Nervenausfälle, Migräne, malignes neuroleptisches Syndrom.
  • +Augenerkrankungen: Akkomodationsstörungen.
  • +Herzerkrankungen: Plötzlicher Herztod, Herzinfarkt.
  • +Gefässerkrankungen: Zerebrovaskuläre Störungen bzw. Hämorrhagie, Vaskulitis, Raynaud-Syndrom, peripheres Kältegefühl (kalte Hände und Füsse).
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Leberfunktionsstörung.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Exfoliative Dermatitis, Steven-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Arzneimittelexanthem.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Hämaturie.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Gynäkomastie.
  • -Häufig: Anorexie (verminderter Appetit), verlangsamte Gewichtszunahme bei Langzeitanwendung bei Kindern
  • +Häufig: Anorexie (verminderter Appetit), verlangsamte Gewichtszunahme bei Langzeitanwendung bei Kindern.
  • -Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Nervosität
  • -Häufig: abnormes Verhalten, Aggression, Erregung, Ängstlichkeit, Depression, Reizbarkeit, Schlafstörungen.
  • -Sehr selten: Halluzinationen, psychotische Störungen, suizidale Verhaltensweisen (einschliesslich vollendetem Suizid), Tics oder Verschlechterung bestehender Tics sowie Tourette-Syndrom, vorübergehende depressive Verstimmung,
  • -Unbekannt: Logorrhö, Bruxismus, Libidostörung
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Nervosität.
  • +Häufig: Abnormes Verhalten, Aggression, Erregung, Ängstlichkeit, Depression, Reizbarkeit, Schlafstörungen.
  • +Sehr selten: Halluzinationen, psychotische Störungen, suizidale Verhaltensweisen (einschliesslich vollendetem Suizid), Tics oder Verschlechterung bestehender Tics sowie Tourette-Syndrom, vorübergehende depressive Verstimmung.
  • +Unbekannt: Logorrhö, Bruxismus, Libidostörungen.
  • -Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Nervosität
  • -Häufig: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Dyskinesie, Tremor,Mattigkeit, Hyperaktivität
  • -Sehr selten: Konvulsionen, choreoathetotische Bewegungen,
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Nervosität.
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Dyskinesie, Tremor, Mattigkeit, Hyperaktivität.
  • +Sehr selten: Konvulsionen, choreoathetotische Bewegungen.
  • -Sehr selten; Herzstillstand,
  • -Unbekannt: Cardiomyopathie
  • +Sehr selten: Herzstillstand.
  • +Unbekannt: Cardiomyopathie.
  • -Sehr selten: zerebrale Arteriitis und/oder Verschluss
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr selten: Zerebrale Arteriitis und/oder Verschluss.
  • +Gastrointestinale Störungen
  • -Leber- und Gallenerkrankungen
  • +Leber und Gallenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angiödeme, anaphylaktische Reaktionen, aurikuläre Schwellungen, bullöse Reaktionen, exfoliative Reaktionen, Urticaria, Pruritus, Hautausschläge und Eruptionen
  • +Gelegentlich: Überenpfindlichkeitsreaktionen wie Angiödeme, anaphylaktische Reaktionen, aurikuläre Schwellungen, bullöse Reaktionen, exfoliative Reaktionen, Urticaria, Pruritus, Hautausschläge und Eruptionen.
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Häufig: Arthralgie
  • -Sehr selten: Muskelkrämpfe
  • -Erkrankungen des Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • -Unbekannt: Erektile Dysfunktion
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und KnochenerkrankungenHäufig: Arthralgie.
  • +Sehr selten: Muskelkrämpfe.
  • +Erkrankungen des Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
  • +Unbekannt: Erektile Dysfunktion.
  • -Häufig: Fieber
  • +Häufig: Fieber.
  • -Selten: Wachstumsverzögerungen wurden bei Langzeiteinsatz von Stimulanzien bei Kindern berichtet.
  • -Sehr selten: plötzlicher Tod
  • +Selten: Wachstumsverzögerungen wurden bei Langzeiteinsatz von Stimulanzien bei Kindern berichtet.
  • +Sehr selten: Plötzlicher Tod.
  • -Sehr häufig: ³1/10
  • -Häufig: ³1/100 bis <1/10;
  • -Gelegentlich: ³1/1‘000 bis <1/100;
  • -Selten: ³1/10000 bis <1/1000;
  • -Sehr selten: <1/10000, einschliesslich Einzelfälle
  • -Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust:
  • -Sehr selten: verlängerte und/oder schmerzhafte Erektionen (Priapismus)
  • +Sehr häufig: 1/10;
  • +Häufig: 1/100 bis <1/10;
  • +Gelegentlich: 1/1‘000 bis <1/100;
  • +Selten: 1/10'000 bis <1/1'000;
  • +Sehr selten: <1/10'000, einschliesslich Einzelfälle.
  • +Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • +Sehr selten: verlängerte und/oder schmerzhafte Erektionen (Priapismus).
  • -Der Wirkmechanismus, durch den Equasym XR mentale Veränderungen und Verhaltensänderungen bei Kindern bewirkt, ist nicht eindeutig geklärt, auch gibt es keinen endgültigen Beweis dafür, wie diese Wirkungen mit dem Zustand des zentralen Nervensystems zusammenhängen. Es wird angenommen, dass der re-uptake von Noradrenalin und Dopamin in die präsynaptischen Nervenenden blockiert und die Freisetzung dieser Monoamine in den extraneuronalen Raum erhöht wird. Equasym XR ist ein razemisches Gemisch bestehend aus den d- und lthreo-Enantiomeren von Methylphenidat. Das d-Enantiomer ist pharmakologisch aktiver als das l-Enantiomer.
  • +Der Wirkmechanismus, durch den Equasym XR mentale Veränderungen und Verhaltensänderungen bei Kindern bewirkt, ist nicht eindeutig geklärt, auch gibt es keinen endgültigen Beweis dafür, wie diese Wirkungen mit dem Zustand des zentralen Nervensystems zusammenhängen. Es wird angenommen, dass der «re-uptake» von Noradrenalin und Dopamin in die präsynaptischen Nervenenden blockiert und die Freisetzung dieser Monoamine in den extraneuronalen Raum erhöht wird. Equasym XR ist ein razemisches Gemisch bestehend aus den d- und lthreo-Enantiomeren von Methylphenidat. Das d-Enantiomer ist pharmakologisch aktiver als das l-Enantiomer.
  • -Das Plasmaprofil von Equasym XR zeigte eine bi-phasische Wirkstofffreisetzung: einen steilen initialen Anstieg (ähnlich Methylphenidat-Tabletten mit sofortiger Wirkstofffreisetzung) und einen zweiten Anstieg etwa drei Stunden später, gefolgt von einem schrittweisen Absinken (siehe nachfolgende Darstellung mit Werten von Kindern mit ADHD. Die Werte nach über 8,5 Stunden wurden mittels pharmakokinetischer Modelle berechnet).
  • -Mittlere beobachtete und extrapolierte Methylphenidat Plasmakonzentrationen bei Kindern mit ADHD nach 7 Tagen Dosierung mit 40 mg Equasym XR (X), 20 mg Equasym XR () oder 10 mg immediate Release Methylphenidat zweimal pro Tag (•).
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  • +Das Plasmaprofil von Equasym XR zeigte eine biphasische Wirkstofffreisetzung: einen steilen initialen Anstieg (ähnlich Methylphenidat-Tabletten mit sofortiger Wirkstofffreisetzung) und einen zweiten Anstieg etwa drei Stunden später, gefolgt von einem schrittweisen Absinken (siehe nachfolgende Darstellung mit Werten von Kindern mit ADHD. Die Werte nach über 8,5 Stunden wurden mittels pharmakokinetischer Modelle berechnet).
  • -Spitzen-Plasmakonzentrationen von etwa 40 nmol/Liter (11 ng/ml) werden im Durchschnitt 1-2 Stunden nach der Verabreichung von 0,30 mg/kg erreicht. Die Spitzen-Plasmakonzentrationen weisen beträchtliche interindividuelle Variabilität auf.
  • +Spitzen-Plasmakonzentrationen von etwa 40 nmol/Liter (11 ng/ml) werden im Durchschnitt 12 Stunden nach der Verabreichung von 0,30 mg/kg erreicht. Die Spitzen-Plasmakonzentrationen weisen beträchtliche interindividuelle Variabilität auf.
  • -Pharmakokinetik von Equasym® XR bei Erwachsenen gefastet bzw. nach dem Essen
  • +Pharmakokinetik von Equasym XR bei Erwachsenen gefastet bzw. nach dem Essen
  • - Cmax (ng/ml) Tmax (h) AUC (0-inf) (ng.h/ml)
  • -Equasym® XR 2 ´ 20 mg – nach dem Essen 11.7 (4.6) 5.7 (1.7) 116.5 (48.0)
  • -Equasym® XR 2 ´ 20 mg – gefastet 8.7 (3.0) 4.8 (1.2) 99.8 (41.3)
  • +Cmax (ng/ml) Tmax (h) AUC (0-inf) (ng.h/ml)
  • +Equasym XR 2× 20 mg – nach dem Essen 11.7 (4.6) 5.7 (1.7) 116.5 (48.0)
  • +Equasym XR 2× 20 mg – gefastet 8.7 (3.0) 4.8 (1.2) 99.8 (41.3)
  • +
  • +
  • -Aufgrund des ausgedehnten first-pass-Metabolismus liegt die systemische Verfügbarkeit bei etwa 30 % (11–51 %) der Dosis.
  • +Aufgrund des ausgedehnten «first-pass»-Metabolismus liegt die systemische Verfügbarkeit bei etwa 30% (11–51%) der Dosis.
  • -Im Blut werden Methylphenidat und seine Metaboliten im Plasma (57 %) und in den Erythrozyten (43 %) verteilt. Methylphenidat und seine Metaboliten haben eine geringe Plasma-Proteinbindungsrate (10–33 %). Die Berechnung des ersichtlichen Verteilungsvolumens ergab 13,1 Liter/kg.
  • +Im Blut werden Methylphenidat und seine Metaboliten im Plasma (57%) und in den Erythrozyten (43%) verteilt. Methylphenidat und seine Metaboliten haben eine geringe Plasma-Proteinbindungsrate (10–33%). Die Berechnung des ersichtlichen Verteilungsvolumens ergab 13,1 Liter/kg.
  • -Methylphenidat wird rasch und in grossem Umfang metabolisiert. Maximale Plasmakonzentrationen des entesterten Hauptmetaboliten Alpha-Phenyl-2-Poperidinessigsäure werden etwa 2h nach Verabreichung von Methylphenidat erreicht und liegen 30 – 50 mal höher als die Plasmakonzentrationen des unveränderten Wirkstoffs. Die Halbwertszeit von Alpha-Phenyl-2-Piperidinessigsäure ist etwa doppelt so lang wie jene von Methylphenidat und die systemische Clearance beträgt durchschnittlich 0,17l/h/kg. Es sind nur geringe Mengen an hydroxylierten Metaboliten, wie z.B. Hydroxymethylphenidat oder Hydroxyritalinsäure nachweisbar. Für den therapeutischen Effekt scheint in erster Linie der unveränderte Wirkstoff verantwortlich zu sein.
  • +Methylphenidat wird rasch und in grossem Umfang metabolisiert. Maximale Plasmakonzentrationen des entesterten Hauptmetaboliten Alpha-Phenyl-2-Poperidinessigsäure werden etwa 2h nach Verabreichung von Methylphenidat erreicht und liegen 30–50-mal höher als die Plasmakonzentrationen des unveränderten Wirkstoffs. Die Halbwertszeit von Alpha-Phenyl-2-Piperidinessigsäure ist etwa doppelt so lang wie jene von Methylphenidat und die systemische Clearance beträgt durchschnittlich 0,17l/h/kg. Es sind nur geringe Mengen an hydroxylierten Metaboliten, wie z.B. Hydroxymethylphenidat oder Hydroxyritalinsäure nachweisbar. Für den therapeutischen Effekt scheint in erster Linie der unveränderte Wirkstoff verantwortlich zu sein.
  • -Die mittlere Halbwertszeit (t½) von Methylphenidat bei gesunden Freiwilligen nach der Verabreichung von Equasym XR (t½=6.8h) ist länger als die mittlere Halbwertszeit nach der Verabreichung von Methylphenidat Hydrochlorid in Form von immediate Release Tabletten (t½=2.9h). Das bedeutet, dass der für Equasym XR beobachtete Eliminationsprozess von der Freisetzungsrate von Methylphenidat aus der extended Release Formulierung kontrolliert wird.
  • -Innerhalb von 48-96 Stunden werden 78–97 % der verabreichten Dosis als Metaboliten mit dem Urin und 1–3 % mit den Faeces ausgeschieden.
  • -Der Grossteil der Dosis wird als 2-Phenyl-2-Piperidyl-Essigsäure (PPAA, 60–86 %) mit dem Urin ausgeschieden.
  • +Die mittlere Halbwertszeit (t½) von Methylphenidat bei gesunden Freiwilligen nach der Verabreichung von Equasym XR (t½ = 6,8 h) ist länger als die mittlere Halbwertszeit nach der Verabreichung von Methylphenidat Hydrochlorid in Form von immediate Release Tabletten (t½ = 2,9 h). Das bedeutet, dass der für Equasym XR beobachtete Eliminationsprozess von der Freisetzungsrate von Methylphenidat aus der extended Release Formulierung kontrolliert wird.
  • +Innerhalb von 4896 Stunden werden 78–97% der verabreichten Dosis als Metaboliten mit dem Urin und 1–3% mit den Faeces ausgeschieden.
  • +Der Grossteil der Dosis wird als 2-Phenyl-2-Piperidyl-Essigsäure (PPAA, 60–86%) mit dem Urin ausgeschieden.
  • -Pädiatrische Patienten:
  • +Pädiatrische Patienten
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
  • +Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • -Patienten mit Leberinsuffizienz:
  • +Patienten mit Leberinsuffizienz
  • -In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.
  • +In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (1525 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.
  • -57295 (Swissmedic).
  • +57295 (Swissmedic).
  • -Retardkapseln zu 10 mg: 30 und 60
  • -Retardkapseln zu 20 mg: 30 und 60
  • -Retardkapseln zu 30 mg: 30 und 60 [A]
  • +Equasym XR Ret Kaps 10 mg 30 und 60. (A+)
  • +Equasym XR Ret Kaps 20 mg 30 und 60. (A+)
  • +Equasym XR Ret Kaps 30 mg 30 und 60. (A+)
  • -Takeda Pharma AG, 8152 Opfikon
  • +Opopharma Vertriebs AG, 8153 Rümlang.
  • -Juni 2018
  • +Juni 2018.
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