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Home - Fachinformation zu Alfuzosin Sandoz 10 mg - Änderungen - 06.03.2018
62 Änderungen an Fachinfo Alfuzosin Sandoz 10 mg
  • -Wirkstoff: Alfuzosin Hydrochlorid.
  • +Wirkstoff: Alfuzosini hydrochloridum.
  • -Retardtablette zu 10 mg Alfuzosin Hydrochlorid.
  • +Eine Retardtablette enthält 10 mg Alfuzosinhydrochlorid.
  • -Die empfohlene Dosis beträgt eine Retardtablette von 10 mg pro Tag, welche vorzugsweise nach den Mahlzeiten eingenommen werden sollte.
  • -Die Tabletten sollten unzerkaut eingenommen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die empfohlene Dosis beträgt eine Retardtablette à 10 mg pro Tag, welche vorzugsweise nach den Mahlzeiten eingenommen werden sollte.
  • +Die Retardtabletten müssen als Ganzes eingenommen werden. Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass die Retardtabletten weder zerteilt noch zerkaut, zerdrückt oder zu Pulver vermahlen werden dürfen, da dadurch die verzögerte Wirkstoff-Freisetzung beeinträchtigt würde, was zu unerwünschten Wirkungen (v.a. orthostatische Hypotonie) führen kann.
  • -Niereninsuffizienz: Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Alfuzison-Exposition etwas erhöht (siehe «Pharmakokinetik»), eine Dosisanpassung ist jedoch nicht erforderlich.
  • +Niereninsuffizienz: Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Alfuzosin-Exposition etwas erhöht (siehe «Pharmakokinetik»), eine Dosisanpassung ist jedoch nicht erforderlich.
  • -·Orthostatische Hypotonie in der Anamnese,
  • -·schwere Leberinsuffizienz,
  • -·Gleichzeitige Verabreichung von anderen Alpha-Blockern,
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber Alfuzosin oder einem anderen Bestandteil des Präparats
  • +·Leberinsuffizienz,
  • +·gleichzeitige Verabreichung anderer Alpha-Blocker,
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber Alfuzosin oder einem anderen Bestandteil des Präparats.
  • -Bei einigen Patienten (z.B. bei hoher Dosierung oder bei Patienten mit Hypertonie) kann es in den ersten Stunden nach der Einnahme zu einer orthostatischen Hypotonie mit oder ohne Symptome (Schwächegefühl, Schweissausbruch, Schwindel, Müdigkeit) sowie selten zu Synkopen kommen. In diesen Fällen sollte sich der Patient hinlegen, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. Diese Effekte sind gewöhnlich vorübergehend, treten zu Beginn der Behandlung auf und erfordern in der Regel keinen Abbruch der Behandlung. Der Patient muss über die Möglichkeit des Auftretens solcher Ereignisse informiert werden.
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten, bei denen es in der Vergangenheit nach Anwendung eines anderen α1-Rezeptorblockers zu einer ausgeprägten Hypotonie kam.
  • -Bei Patienten, die mit Antihypertensiva behandelt werden (siehe «Interaktionen»), sollte Alfuzosin mit Vorsicht gegeben werden. Der Blutdruck sollte vor allem zu Beginn der Behandlung regelmässig kontrolliert werden.
  • -Bei Patienten mit symptomatischen oder asymptomatischen zerebralen Durchblutungsstörungen können zerebrale ischämische Störungen auftreten, da die Verabreichung von Alfuzosin unter Umständen zu einem Blutdruckabfall führt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Wie alle α1-Rezeptorblocker sollte Alfuzosin bei Patienten mit den folgenden kardialen Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden:
  • -·Lungenödem aufgrund einer Aorten- oder Mitralstenose;
  • -·High output-Herzinsuffizienz;
  • -·Rechtsherzinsuffizienz infolge Lungenembolie oder Pericarderguss;
  • +Risiko einer Hypotonie
  • +In den ersten Stunden nach Einnahme von Alfuzosin kann es zu einer (symptomatischen oder asymptomatischen) orthostatischen Hypotonie sowie selten zu Synkopen kommen. Die Patienten sind auf die möglichen Symptome einer orthostatischen Hypotonie hinzuweisen (wie Schwächegefühl, Schweissausbruch, Schwindel, Müdigkeit). Bei Anzeichen einer Hypotonie sollte sich der Patient hinlegen, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. Diese Effekte sind gewöhnlich vorübergehend, treten vor allem zu Beginn der Therapie auf und erfordern in der Regel keinen Abbruch der Behandlung.
  • +Nach der Marktzulassung wurde, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren (siehe unten), auch über Fälle eines starken Blutdruckabfalls berichtet.
  • +In folgenden Situationen ist das Risiko für das Auftreten einer orthostatischen Hypotonie erhöht. Die Therapie mit Alfuzosin sollte daher in diesen Patientengruppen unter besonderer Vorsicht erfolgen und der Blutdruck, vor allem zu Beginn der Behandlung, regelmässig kontrolliert werden:
  • +·Patienten mit orthostatischer Hypotonie in der Anamnese. Bei diesen Patienten sollte die Einnahme der ersten Dosis unter Überwachung von Herzfrequenz und Blutdruck erfolgen.
  • +·Patienten, bei denen es in der Vergangenheit nach Anwendung eines anderen Alpha-1-Rezeptorenblockers zu einer ausgeprägten Hypotonie kam.
  • +·Patienten mit symptomatischen oder asymptomatischen zerebralen Durchblutungsstörungen. Im Falle eines Blutdruckabfalles können bei diesen Patienten zerebrale ischämische Störungen auftreten.
  • +·Patienten mit Koronarer Herzerkrankung. Bei diesen Patienten ist die spezifische Behandlung der Koronarinsuffizienz weiterzuführen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die gleichzeitige Anwendung von Nitraten und Alfuzosin das Hypotonie-Risiko verstärken kann. Der Patient muss daher engmaschig überwacht werden. Im Falle eines erneuten Auftretens oder einer Verschlimmerung der pektanginösen Beschwerden ist die Behandlung mit Alfuzosin Sandoz abzubrechen.
  • +·Patienten, die mit Antihypertensiva, Nitraten oder anderen Arzneimitteln mit blutdrucksenkenden Eigenschaften behandelt werden (siehe «Interaktionen»).
  • +·ältere Patienten.
  • +Anwendung bei Patienten mit kardialen Erkrankungen
  • +Wie alle Alpha-1-Rezeptorenblocker sollte Alfuzosin bei Patienten mit den folgenden kardialen Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden:
  • +·Lungenödem aufgrund einer Aorten- oder Mitralstenose,
  • +·High output-Herzinsuffizienz,
  • +·Rechtsherzinsuffizienz infolge Lungenembolie oder Pericarderguss,
  • +Verlängerung des QT-Intervalls
  • -Bei Koronarpatienten ist die spezifische Behandlung der Koronarinsuffizienz weiterzuführen. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die gleichzeitige Anwendung von Nitraten und Alfuzosin das Hypotonierisiko verstärken kann. Der Patient muss daher engmaschig überwacht werden. Im Falle eines erneuten Auftretens oder einer Verschlimmerung pectanginösen Beschwerden ist die Behandlung mit Alfuzosin Sandoz abzubrechen.
  • -Mit der Anwendung von Alfuzosin bei schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance <30 ml/min) liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Alfuzosin sollte daher bei solchen Patienten nur mit Vorsicht gegeben werden.
  • -Das intraoperative Floppy Iris Syndrom (Intraoperative Floppy Iris Syndrome, IFIS) wurde im Rahmen von Katarakt-Operationen bei einigen Patienten beobachtet, die aktuell mit Alpha-1-Adrenozeptorenblockern behandelt wurden oder solche Medikamente jüngst erhalten hatten. Diese Variante der Pupillenkonstriktion (Small Pupil Syndrome) ist durch eine schlaffe Iris, die auf Grund intraoperativer Spülung wabert, eine progressive intraoperative Miose trotz präoperativer Dilatation durch Standard-Mydriatika und einen möglichen Prolaps der Iris in Richtung der Phakoemulsifikationsschnitte gekennzeichnet.
  • -Der Ophtalmologe, der die Operation durchführt, sollte darauf vorbereitet sein, eventuell seine Operationstechnik anzupassen (wie z.B. die Verwendung von Irishaken, Iris-Dilatator-Ringen oder von Viskoelastika).
  • -Das Absetzen der Behandlung mit α1-Adrenozeptorenblockern vor einer Katarakt-Operation bringt offenbar keinen Vorteil.
  • -Patienten mit bekannter Hypersensitivität gegenüber anderen α-Blockern sollten nur unter besonderer Vorsicht mit Alfuzosin Sandoz behandelt werden.
  • -Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass die Tabletten als Ganzes geschluckt werden müssen. Die Tabletten dürfen weder zerteilt, zerkaut, zerdrückt noch zu Pulver vermahlen werden. Diese Massnahmen können zu einer Freisetzung und zu einer unangemessenen Resorption des Arzneimittels führen, wodurch unerwünschte Wirkungen (v.a. orthostatische Hypotonie) hervorgerufen werden.
  • +Priapismus
  • +Wie andere Alpha-1-Rezeptorenblocker wurde Alfuzosin mit Priapismus in Verbindung gebracht. Ein Priapismus stellt einen urologischen Notfall dar und kann bei unzureichender Behandlung zu Gewebeschäden am Penis und zu dauerhaftem Potenzverlust führen. Der Patient muss daher über dieses Risiko informiert und angewiesen werden, bei Erektionen, die länger als 4 Stunden andauern, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
  • +Intraoperatives Floppy Iris-Syndrom (IFIS)
  • +Das intraoperative Floppy Iris Syndrom wurde im Rahmen von Katarakt-Operationen bei einigen Patienten beobachtet, die aktuell mit Alpha-1-Adrenozeptorenblockern behandelt wurden oder solche Medikamente jüngst erhalten hatten. Diese Variante der Pupillenkonstriktion (Small Pupil Syndrome) ist durch eine schlaffe Iris, die auf Grund intraoperativer Spülung wabert, eine progressive intraoperative Miose trotz präoperativer Dilatation durch Standard-Mydriatika und einen möglichen Prolaps der Iris in Richtung der Phakoemulsifikationsschnitte gekennzeichnet.
  • +Der Ophthalmologe, der die Operation durchführt, sollte darauf vorbereitet sein, eventuell seine Operationstechnik anzupassen (z.B. durch Verwendung von Irishaken, Iris-Dilatator-Ringen oder Viskoelastika).
  • +Das Absetzen der Behandlung mit Alpha-1-Adrenozeptorenblockern vor einer Katarakt-Operation bringt offenbar keinen Vorteil.
  • +Weitere Vorsichtsmassnahmen
  • +Zur Anwendung von Alfuzosin bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance <30 ml/min) liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Alfuzosin sollte daher bei solchen Patienten nur mit Vorsicht gegeben werden.
  • +Patienten mit bekannter Hypersensitivität gegenüber anderen Alpha-Blockern sollten nur unter besonderer Vorsicht mit Alfuzosin Sandoz behandelt werden.
  • -Nicht empfehlenswerte Kombinationen
  • -Andere α -Blocker: Doxazosin, Urapidil, Indoramin, Phentolamin (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Vorsicht bei folgenden Kombinationen
  • -·Alle Antihypertensiva: Beta-Blocker, Kalziumantagonisten, Antihypertonika, die über das Zentralnervensystem wirken, ACE-Hemmer, Angiotensinrezeptor-Antagonisten.
  • -·Nitrate.
  • -·Potente CYP 3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol und Ritonavir, da die Plasmakonzentrationen von Alfuzosin erhöht werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Narkosemittel
  • -Bei Patienten unter Alfuzosin kann eine Allgemeinanästhesie zu einer Blutdruckinstabilität führen.
  • -Die Gabe von 200 mg Ketoconazol (potenter CYP3A4-Inhibitor) pro Tag über 7 Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax von Alfuzosin um den Faktor 2.11 und der AUClast um den Faktor 2.46. Andere Parameter wie insbesondere die Eliminationshalbwertszeit wurden nicht verändert.
  • -Die Gabe von 400 mg Ketoconazol pro Tag über 8 Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax von Alfuzosin um den Faktor 2.3 sowie zu einer Verdreifachung der AUC.
  • +Die Gabe von 200 mg Ketoconazol (potenter CYP3A4-Inhibitor) pro Tag über 7 Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax von Alfuzosin um den Faktor 2,11 und der AUClast um den Faktor 2,46. Andere Parameter wie insbesondere die Eliminationshalbwertszeit wurden nicht verändert.
  • +Die Gabe von 400 mg Ketoconazol pro Tag über 8 Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax von Alfuzosin um den Faktor 2,3 sowie zu einer Verdreifachung der AUC.
  • -Die gleichzeitige Verabreichung anderer α-Blocker (wie Doxazosin, Phentolamin, Urapidil) kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen und ist daher kontraindiziert.
  • +Die gleichzeitige Verabreichung anderer Alpha-Blocker (wie Doxazosin, Phentolamin, Urapidil) kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen und ist daher kontraindiziert.
  • -Zu einer möglichen Übertragung von Alfuzosin aus dem Sperma auf den Foetus liegen keine Daten vor.
  • +Zu einer möglichen Übertragung von Alfuzosin aus dem Sperma auf den Foeten liegen keine Daten vor.
  • -Nachfolgend sind die in klinischen Studien und während der Marktüberwachung bei Patienten unter Alfuzosin-Behandlung am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit angegeben. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden).
  • -Blut- und Lymphsystem
  • +Nachfolgend sind die bei Patienten unter Behandlung mit retardiertem Alfuzosin beobachteten unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit angegeben. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden).
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Immunsystem
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • -Nervensystem
  • -Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen.
  • -Gelegentlich: Schwindel, Ohnmacht.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohnmacht.
  • -Einzelfälle von zerebralen ischämischen Störungen bei Patienten, die an latenten Gefässerkrankungen im Gehirn leiden.
  • -Augen
  • +Augenerkrankungen
  • -Herz-Kreislauf
  • -Gelegentlich: Palpitationen, Tachykardie, orthostatische Hypotonie, Synkopen.
  • -Selten: Extrasystolen.
  • -Sehr selten: Angina pectoris bei Patienten mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit (siehe «Spezielle Vorsichtsmassnahmen»), Vorhofflimmern, ischämische zerebrale Ereignisse (bei Patienten mit vorbestehender Zerebralsklerose).
  • -Respiratorische Störungen
  • +Herzerkrankungen
  • +Gelegentlich: Palpitationen, Tachykardie.
  • +Sehr selten: Angina Pectoris bei Patienten mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Vorhofflimmern.
  • +Gefässerkrankungen
  • +Gelegentlich: orthostatische Hypotonie, Synkopen, Flush.
  • +Sehr selten: ischämische zerebrovaskuläre Ereignisse (bei Patienten mit vorbestehender Zerebralsklerose).
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Häufig: Nausea, Bauchschmerzen.
  • -Gelegentlich: Diarrhoe, Dyspepsie.
  • -Selten: Mundtrockenheit.
  • -Leber/Galle
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Häufig: Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Nausea, Dyspepsie.
  • +Gelegentlich: Diarrhoe.
  • +Nicht bekannt: Erbrechen.
  • +Affektionen der Leber und Gallenblase
  • -Funktionsstörungen der Haut
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Reproduktionssystems und Brust
  • +In sehr seltenen Fällen wurde unter der Behandlung mit Alfuzosin über eine toxische epidermale Nekrolyse sowie andere bullöse Hauterkrankungen berichtet. Obwohl es sich nur um Einzelfälle handelt, kann ein kausaler Zusammenhang nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • -Allgemeine Störungen
  • +Allgemeine Erkrankungen
  • -Gelegentlich: Flush, Ödeme, präkordiale schmerzen.
  • -In sehr seltenen Fällen wurde unter der Behandlung mit Alfuzosin über eine toxische epidermale Nekrolyse sowie andere bullöse Hauterkrankungen berichtet. Obwohl es sich nur um Einzelfälle handelt, kann ein kausaler Zusammenhang nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
  • -
  • +Gelegentlich: Ödeme, präkordiale Schmerzen.
  • -Symptome: Hypotonie, Schwindel, sehr selten: Komazustand.
  • +Symptome: Hypotonie, Schwindel, sehr selten: komatöser Zustand.
  • -Alpha-Blocker können diese infravesikale Obstruktion über eine direkte Wirkung auf die glatten glatte Muskulatur der Prostata verringern.
  • +Alpha-Blocker können diese infravesikale Obstruktion über eine direkte Wirkung auf die glatte Muskulatur der Prostata verringern.
  • -Zudem wurde gezeigt, dass die Wirksamkeit von Alfuzosin Sandoz Retardform auf die Verbesserung des maximalen Harnabflusses sowie der geringe Effekt auf den arteriellen Blutdruck durch sein pharmakokinetisches Profil bedingt sind. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit auf den maximalen Harnabfluss während 24 Stunden nach der Einnahme gewährleistet.
  • +Zudem wurde gezeigt, dass die Wirksamkeit von Alfuzosin Sandoz Retardform auf die Verbesserung des maximalen Harnabflusses sowie der geringe Effekt auf den arteriellen Blutdruck durch sein pharmakokinetisches Profil bedingt sind. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit auf den maximalen Harnfluss während 24 Stunden nach der Einnahme gewährleistet.
  • -Im Vergleich zur Verabreichungsform mit rascher Wirkstofffreisetzung (3-mal 2,5 mg/Tag) beträgt die mittlere Bioverfügbarkeit 104,4% ± 6,4% (Intervall: 63,1%–144%). Maximale Plasmakonzentrationen werden 9 Stunden nach der Verabreichung erreicht. Steady-State-Konzentrationen werden im Verlauf des zweiten Tages erreicht.
  • +Im Vergleich zur Verabreichungsform mit rascher Wirkstofffreisetzung (3-mal 2,5 mg/Tag) beträgt die mittlere Bioverfügbarkeit 104,4% ± 6,4% (Intervall: 63,1%–144%). Maximale Plasmakonzentrationen werden 9 Stunden nach der Applikation erreicht. Steady-State-Konzentrationen werden im Verlauf des zweiten Tages erreicht.
  • -Leberinsuffizienz: Die Pharmakokinetik von Alfuzosin Sandoz 10 mg-Retardtabletten wurde bei Patienten mit Leberinsuffizienz nicht untersucht. In einer Studie mit der schnell freisetzenden Formulierung (2.5 mg-Tabletten) führte eine schwere Leberinsuffizienz zu einer Verdopplung der Cmax und einer Verdreifachung der AUC. Ausserdem war die Halbwertszeit gegenüber Gesunden verlängert (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Stoffwechselinteraktionen
  • -CYP 3A4 ist das wichtigste am Metabolismus von Alfuzosin beteiligte Leberenzym.
  • -Ketokonazol ist ein potenter CYP 3A4-Inhibitor.
  • -Eine wiederholte Dosis von 200 mg Ketokonazol pro Tag über sieben Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax (um das 2,11-fache) und zu einer Vergrösserung der AUClast (um das 2,46-Fache) von Alfuzosin 10 mg, welches einmal täglich zu einer Mahlzeit verabreicht wurde. Andere Parameter wie tmax und t½Z wurden nicht verändert.
  • -Eine wiederholte Dosis von 400 mg Ketokonazol pro Tag über 8 Tage führte zu einer Erhöhung der Cmax von Alfuzosin um das 2,3-Fache, zu einer Vergrösserung der AUClast und der AUC um das 3,2-Fache bzw. 3,0-Fache.
  • -
  • +Leberinsuffizienz: Die Pharmakokinetik von Alfuzosin Sandoz 10 mg Retardtabletten wurde bei Patienten mit Leberinsuffizienz nicht untersucht. In einer Studie mit der schnell freisetzenden Formulierung (2,5 mg Tabletten) führte eine schwere Leberinsuffizienz zu einer Verdopplung der Cmax und einer Verdreifachung der AUC. Ausserdem war die Halbwertszeit gegenüber Gesunden verlängert (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Alfuzosin zeigt weder kanzerogene noch mutagene Effekte, in Reprodutionstoxikologischen Studien konnten ebenfalls keine Effekte beobachtet werden. Präklinische Studien an Ratten und Hunden zeigten eine allgemein gute Verträglichkeit bei sowohl kurzer als auch Langzeitanwendung. Die verabreichten Dosen lagen hierbei weit über der am Menschen applizierten Dosis.
  • +Alfuzosin zeigt weder kanzerogene noch mutagene Effekte, in reprodutionstoxikologischen Studien konnten ebenfalls keine Effekte beobachtet werden. Präklinische Studien an Ratten und Hunden zeigten eine allgemein gute Verträglichkeit sowohl bei kurzer als auch bei Langzeitanwendung. Die verabreichten Dosen lagen hierbei weit über der am Menschen applizierten Dosis.
  • -Nach dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum nicht mehr verwenden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
  • -Nicht über 25 °C, in der Originalverpackung aufbewahren.
  • +In der Originalverpackung, nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • -Retardtabletten zu 10 mg: Packungen zu 10, 30 und 90 Retardtabletten. (B)
  • +Retardtabletten zu 10 mg: Packungen zu 10, 30 und 90 Retardtabletten. [B]
  • -Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch.
  • -Domizil
  • -Rotkreuz.
  • +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
  • -Dezember 2012.
  • +August 2017.
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