| 38 Änderungen an Fachinfo Leuprorelin Sandoz 1 Monat |
-Die empfohlene Dosierung beträgt 3,6 mg Leuprorelin als monatliche Einzeldosis.
- +Die empfohlene Dosierung beträgt 3,6 mg Leuprorelin als Einzeldosis alle 4 Wochen.
-Die Anwendung von Leuprorelin Sandoz sollte nur unter Überwachung eines in der Tumortherapie erfahrenen Arztes bzw. einer Ärztin erfolgen. Für die Initialphase der Behandlung sollte die zusätzliche Gabe eines geeigneten Antiandrogens erwogen werden, um so die möglichen Folgeerscheinungen des anfänglichen Testosteronanstiegs und die Verschlechterung der klinischen Symptomatik abzuschwächen.
- +Die Anwendung von Leuprorelin Sandoz sollte nur unter Überwachung eines in der Tumortherapie erfahrenen Arztes bzw. einer Ärztin erfolgen.
- +Für die Initialphase der Behandlung sollte die zusätzliche Gabe eines geeigneten Antiandrogens erwogen werden, um so die möglichen Folgeerscheinungen des anfänglichen Testosteronanstiegs und die Verschlechterung der klinischen Symptomatik abzuschwächen.
-Die Anwendung und Sicherheit von Leuprorelin Sandoz 1 Monat bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
- +Spezielle Dosierungsempfehlungen
- +Kinder/Jugendliche: Die Anwendung und Sicherheit von Leuprorelin Sandoz 1 Monat bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
- +Ältere Patienten: Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist nicht erforderlich.
- +Leber- und Niereninsuffizienz: eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich (vgl. «Pharmakokinetik»).
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-Bei nachgewiesener Hormonunabhängigkeit des Karzinoms ist Leuprorelin Sandoz nicht indiziert. Nach chirurgischer Kastration bewirkt Leuprorelin Sandoz keine weitere Absenkung des Testosteronspiegels.
- +Bei nachgewiesener Hormonunabhängigkeit des Karzinoms ist Leuprorelin Sandoz nicht indiziert.
-Patienten mit drohenden neurologischen Komplikationen, Wirbelsäulenmetastasen sowie Harnwegsobstruktionen sollten während den ersten Behandlungswochen unter ständiger, möglichst stationärer Überwachung stehen.
- +Hypersensibilitätsreaktionen
- +Über vereinzelte Fälle von Anaphylaxie wurde berichtet. Allergische Reaktionen in Form von Überempfindlichkeitsreaktionen an der Injektionsstelle sowie systemische Reaktionen wurden beobachtet.
- +Bei ausgeprägten lokalen Reaktionen kann die Resorption von Leuprorelin aus dem Depot beeinträchtigt sein. In einem solchen Fall sollte der Testosteronspiegel bestimmt werden.
- +Verlauf der Testosteronspiegel und Komplikationen zu Therapiebeginn
- +Während der ersten Wochen der Behandlung mit Leuprorelin Sandoz 1 Monat können vorübergehend eine Verschlechterung der Symptome oder zusätzliche Zeichen und Symptome von Prostatakrebs auftreten. Einige wenige Patienten können an einer Zunahme an Knochenschmerzen (können symptomatisch behandelt werden), Muskelschwäche in den Beinen oder Lymphödeme leiden.
- +Wie mit anderen GnRH-Analoga, wurden Einzelfälle von Harnwegsobstruktionen und Kompressionen der Wirbelsäule, die zur Paralyse mit oder ohne fatale Komplikationen führen können, berichtet.
- +Patienten mit drohenden neurologischen Komplikationen, Wirbelsäulenmetastasen sowie Harnwegsobstruktionen sollten während den ersten Behandlungswochen unter ständiger, möglichst stationärer Überwachung stehen. Die zusätzliche Gabe eines geeigneten Antiandrogens kann bei der Initalphase der Behandlung in Betracht gezogen werden, um mögliche Folgeerscheinungen des initialen Testosteronspiegelanstiegs und eine Verschlechterung der klinischen Symptomatik abzuschwächen.
- +Die anfängliche Zunahme der Beschwerden bildet sich üblicherweise spontan zurück, ohne dass Leuprorelin 1 Monat abgesetzt werden muss. Nachfolgend kommt es zu Symptomen des Testosteronentzuges (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
-Die Überwachung der Serumtestosteronspiegel ist abhängig von der Methode der Gehaltsbestimmung. Die Art und Genauigkeit der Gehaltsbestimmung muss bedacht werden, wenn klinische und therapeutische Entscheidungen getroffen werden.
-Bei Männern, welche mit GnRH-Agonisten behandelt wurden, wurde über ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus und/oder kardiovaskuläre Ereignisse berichtet. Es wird daher empfohlen, die Patienten mit Hypertonie, Hyperlipidämie oder kardiovaskulären Erkrankungen während der Behandlung mit Leuprorelin diesbezüglich zu überwachen.
-Die Anwendung von Leuprorelin Sandoz kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung von Leuprorelin Sandoz als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
-Über vereinzelte Fälle von Anaphylaxie wurde berichtet.
-LHRH-Agonisten können zu einer Reduktion der Knochenmineralisation führen.
-Während der Marktüberwachung («Post-Marketing-Surveillance») traten seltene Fälle von Hypophysenapoplexie (ein klinisches Syndrom, infolge eines Hypophyseninfarktes) nach Verabreichung von GnRH-Agonisten auf. Bei der Mehrheit dieser Fälle war ein Hypophysenadenom diagnostiziert worden. Die meisten Fälle traten innerhalb von 2 Wochen nach der ersten Verabreichung auf, einige Fälle innerhalb der ersten Stunde. In diesen Fällen präsentiert sich Hypophysenapoplexie mit plötzlichen Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehveränderungen, Ophthalmoplegie, veränderter mentaler Status und manchmal kardiovaskulärer Kollaps. Unverzügliche medizinische Intervention ist notwendig.
- +Die Überwachung der Serumtestosteronspiegel ist abhängig von der Methode der Gehaltsbestimmung. Die Art und Genauigkeit der Gehaltsbestimmung muss bedacht werden, wenn klinische und therapeutische Entscheidungen getroffen werden. Nach chirurgischer Kastration bewirkt Leuprorelin Sandoz keine weitere Absenkung des Testosteronspiegels.
- +Kardiovaskuläre Risikofaktoren/Erkrankungen
- +Bei Patienten, welche mit GnRH-Agonisten behandelt wurden, wurde über ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus und/oder kardiovaskuläre Ereignisse berichtet. Insbesondere wurde in mehreren grossen epidemiologischen Studien bei Prostatakarzionom-Patienten ein erhöhtes Risiko für Myokardinfarkt und Schlaganfall beobachtet.
- +Im Zusammenhang mit der Anwendung von GnRH-Agonisten wurde über ein erhötes Risiko für einen plötzlichen Herztod berichtet.
- +Es wird daher empfohlen, die Patienten mit Hypertonie, Hyperlipidämie oder kardiovaskulären Erkrankungen während der Behandlung mit Leuprorelin diesbezüglich zu überwachen.
- +Unter der Behandlung mit GnRH-Agonisten sollten Blutdruck, Blutzucker und Serumlipide regelmässig kontrolliert und der Patient auf mögliche Symptome einer kardiovaskulären Erkrankung überwacht werden. Bereits bestehende Risikofaktoren sollten gemäss der entsprechende Guidelines behandelt werden.
- +Effekte auf das QT-Intervall
- +Eine Androgendeprivation kann das QT-Intervall verlängern. Bei Patienten mit einer Vorgeschichte einer QT Verlängerung oder Patienten mit Risikofaktoren für eine QT-Verlängerung sowie bei Patienten, welche gleichzeitig Arzneimittel erhalten, welche eine QT-Verlängerung bewirken können (siehe «Interaktionen»), sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis, inklusive der Möglichkeit eines Auftreten von Torsade de pointes sorgfältig abgewogen werden, bevor eine Behandlung mit Leuprorelinacetat begonnen wird.
- +Knochendichte/Frakturrisiko
- +GnRH-Agonisten können zu einer Reduktion der Knochenmineralisation führen.
- +Durch den Mangel an Androgenen, welcher aus der Behandlung des Prostatakarzinoms resultiert, kann das Frakturrisiko erhöht sein.
- +Die Abnahme der Knochendichte kann nach Absetzen mit Leuprorelin Sandoz 1 Monat reversibel sein.
- +Hypophysenapoplexie
- +Während der Marktüberwachung («Post-Marketing-Surveillance») traten seltene Fälle von Hypophysenapoplexie (ein klinisches Syndrom, infolge eines Hypophyseninfarktes) nach Verabreichung von GnRH-Agonisten auf. Bei der Mehrheit dieser Fälle war ein Hypophysenadenom diagnostiziert worden. Die meisten Fälle traten innerhalb von 2 Wochen nach der ersten Verabreichung auf, einige Fälle innerhalb der ersten Stunde. In diesen Fällen präsentierte sich die Hypophysenapoplexie mit plötzlichen Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehveränderungen, Ophthalmoplegie, veränderter mentaler Status und manchmal kardiovaskulärer Kollaps. Unverzügliche medizinische Intervention ist notwendig.
- +Depression und Suizidrisiko
- +Bei Patienten, welche mit GnRH-Agonisten behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Depressionen (welche schwerwiegend verlaufen können).
- +Patienten mit vorbestehenden Depressionen können suizidgefährdet sein.
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-Bis jetzt keine bekannt.
- +Es wurden keine Interaktionsstudien mit Leuprorelin Sandoz 1 Monat durchgeführt. Interaktionen sind jedoch kaum zu erwarten, da Leuprorelin Sandoz 1 Monat überwiegend durch Peptidasen und nicht über das Cytochrom P450 abgebaut wird und nur eine geringe Plasmaproteinbindung von ca. 46% besteht.
- +Da eine Androgen-Deprivation eine QT-Verlängerung verursachen kann, sollte die gleichzeitige Verabreichung von Leuprorelin Sandoz 1 Monat mit Arzneimitteln, welche eine QT-Intervallverlängerung oder Torsade de pointes hervorrufen können, wie Antiarrhythmika der Klasse IA (z.B. Chinidin, Disopyramid) oder der Klasse III (z.B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), Methadon, Moxifloxacin, Antipsychotika, etc., sorgfältig abgewogen werden. Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», Effekte auf das QT-Intervall.
-Anfangs kommt es regelmässig zu einem kurzfristigen Anstieg des Serumtestosteronspiegels, was zu einer vorübergehenden Verstärkung bestimmter Krankheitssymptome führen kann (Auftreten oder Zunahme von Knochenschmerzen, Harnwegsobstruktion und deren Folgen, Rückenmarkskompressionen, Muskelschwäche in den Beinen, Lymphödeme). Diese Zunahme der Beschwerden geht üblicherweise spontan zurück, ohne dass Leuprorelin Sandoz abgesetzt werden muss. Aufgrund des Entzugs der Geschlechtshormone treten sehr häufig Hitzewallungen mit Schweissausbrüchen und vermehrtes Schwitzen auf. Sehr häufig kommt es zu einer Verminderung der Libido sowie der Potenz. Gelegentlich tritt eine Verkleinerung der Hoden oder Gynäkomastie auf. Häufig trat ein Anstieg von Enzymen wie Lactatdehydrogenase (LDH) und gelegentlich ein Anstieg der Transaminasen SGOT, SGPT auf.
-Ausserdem können gelegentlich auftreten: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Nervosität, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit/Erbrechen, Gewichtszu- oder abnahme, Durchfall, Verstopfung, abdominelle Beschwerden, Parästhesie/Taubheitsgefühl, Sehstörungen. Ebenfalls wurden beobachtet: Rücken-, Gliederschmerzen, Blutdruckerhöhung bzw. -senkung.
-Über isolierte Fälle von Anaphylaxie wurde berichtet.
-Es liegen Berichte über Reaktionen an der Applikationsstelle wie Schmerz, Entzündung, steriler Abszess, Induration und Hämatom vor.
-Berichte über Suizidgefährdung und -versuche sind sehr selten.
-Es liegen folgende Spontanmeldungen mit dieser und anderen Formen von Leuprorelinacetat-Injektionen vor:
-Blut- und Lymphsystem: Anämie, Ekchymose, erniedrigte oder erhöhte Leukozytenzahl, Lymphödem, erhöhte Prothrombin- und partielle Thromboplastinzeit, erniedrigte Thrombozyten.
-Endokrines System: Diabetes, Schilddrüsenvergrösserung.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: erhöhtes BUN, Dehydrierung, erhöhte Harnsäure, Hyperlipidämie (Gesamtcholesterol, LDL-Cholesterol, Triglyceride), Hyperphosphatämie, Hypoglykämie, Hypoproteinämie, erhöhtes Kalzium, erniedrigtes Kalium, erhöhtes Kreatinin, Ödeme.
-Zentralnervensystem: Angst, Benommenheit, Depression, Gedächtnisstörungen, Gemütsschwankungen, Hypästhesie, Insomnie, Lethargie, Zunahme der Libido, Nervosität, neuromuskuläre Störungen, periphere Neuropathie, Parästhesien, Schlafstörungen, Schwindel, Taubheit von Körperteilen, Wahnvorstellungen. Sehr selten wurde das Auftreten von Krampfanfällen berichtet. Eine Kausalität zur Leuprorelin-Behandlung konnte nicht nachgewiesen werden.
-Augen: Augentrockenheit, ophtalmologische Störungen, verschwommenes Sehen, Sehschwäche, Sehstörungen.
-Ohr und Innenohr: Hörstörungen, Tinnitus.
-Kardiovaskuläres System: Angina, Bradykardie, EKG-Veränderungen/Ischämien, Herzgeräusche, Herzinsuffizienz, Hypertonie, Hypotonie, vorübergehende ischämische Anfälle, kardiale Arrhythmien, Myokardinfarkt, Phlebitis, Lungenembolie, Schlaganfall, Synkope/Bewusstseinsverlust, Tachykardie, Thrombose, Varikosenschmerz.
-Respiratorisches System: Störungen der Atemwege, Dyspnoe, Epistaxis, Hämoptisis, Husten, Nasennebenhöhlenverstopfung, Pharyngitis, pleurale Effusion, Pleuralreiben, Pneumonie, Lungenfibrose, Lungeninfiltrat.
-Gastrointestinales System: erhöhter Appetit, Diarrhöe, duodenales Ulkus, Durst, Dysphagie, Erbrechen, gastrointestinale Blutungen, gastrointestinale Störungen, Konstipation, abnormale Leberfunktionstests, Leberfunktionsstörungen, Mundtrockenheit, Nausea, peptisches Ulkus, rektale Polypen, Geschmacksstörungen.
-Haut: Dermatitis, Haarausfall, Haarwachstum, Hautausschlag, Hautläsionen, Hauttrockenheit, Jucken, Karzinome der Haut/Ohren, harte Knötchen im Rachen, Pigmentierung, Urtikaria.
-Muskel- und Skelettsystem: Beckenfibrose, Gelenkschmerzen, Gelenkstörungen, Myalgie, Paralyse, Spinalfraktur, ankylosierende Spondylopathie, Tenosynovitis-ähnliche Symptome.
-Nieren- und Harnwege: Blasenspasmus, Hämaturie, vermehrtes/dringendes Harnlassen, Harnwegsinfektionen, Harnwegsobstruktionen, Harnwegsstörungen, Inkontinenz.
-Reproduktionssystem und Brust: Brustschmerzen/-überempfindlichkeit, Gynäkomastie, Hodenatrophie, verminderte Hodengrösse, Hodenschmerz, Penisschwellung, Penisstörungen, Prostataschmerzen.
-Allgemeine Störungen: vergrössertes Abdomen, Asthenie, Entzündungen, Fieber, Frösteln, Infektionen, Kopfschmerzen, Photosensitivitätsreaktionen, generelle Schmerzen, Schwellung (Schläfenknochen).
- +Anfangs kommt es regelmässig zu einem kurzfristigen Anstieg des Serumtestosteronspiegels, was zu einer vorübergehenden Verstärkung bestimmter Krankheitssymptome führen kann (Auftreten oder Zunahme von Knochenschmerzen, Harnwegsobstruktion und deren Folgen, Rückenmarkskompressionen, Muskelschwäche in den Beinen, Lymphödeme). Diese Zunahme der Beschwerden geht üblicherweise spontan zurück, ohne dass Leuprorelin Sandoz abgesetzt werden muss.
- +Nachfolgend werden die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem angegeben, welche in klinischen Studien und während der Marktüberwachung unter Behandlung mit Leuprorelinacetat-Depotpräperaten beobachtet wurden. Die Häufigkeit sind dabei wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100); selten (≥1/10'000 bis <1/1000); sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
- +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen unter der Behandlung mit Leuprorelinacetat sind Vasodilatation (57%) und Hitzewallungen (52%), vermehrtes Schwitzen (42%), verringerte Libido (47%) sowie Potenzstörungen (45%) und Gewichtszunahme (22%).
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen:
- +Häufig: Infektionen der Atemwege, Pharyngitis, Harnwegsinfektionen, Bronchitis.
- +Gelegentlich: Candidose, Pilzinfektion auf der Haut, Rhinitis.
- +Nicht bekannt: Pneumonie.
- +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- +Nicht bekannt: Karzinome der Haut/Ohren.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
- +Häufig: Anämie.
- +Gelegentlich: erhöhte Retikulozyten.
- +Nicht bekannt: Erhöhung oder Erniedrigung der Leukozytenwerte, erniedrigte Thrombozytenzahl, verlängerte Prothrombin- und partielle Thromboplastinzeit.
- +Erkrankungen des Immunsystems:
- +Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. mit Fieber, Pruritus, Eosinophilie, Hautauschlag).
- +Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen.
- +Endokrine Erkrankungen:
- +Nicht bekannt: Hypophysenapoplexie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Schilddrüsenvergrösserung.
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
- +Sehr häufig: Gewichtszunahme (22%).
- +Häufig: gesteigerter Appetit, verminderter Appetit, Gewichtsabnahme, Hyperglykämie, vermehrtes Durstgefühl, Hypercalciämie.
- +Gelegentlich: Hypoglykämie, Dehydration.
- +Nicht bekannt: Diabetes mellitus, Harnstofferhöhung, Hyperurikämie, Hyperlipidämie (Gesamtcholesterol, LDL-Cholesterol, Triglyceride), Hyperphosphatämie, Hypoproteinämie, erhötes Kreatinin, Hypokaliämie, erhöhtes BUN.
- +Psychiatrische Erkrankungen:
- +Sehr häufig: verringerte Libido (47%).
- +Häufig: Schlafstörungen, Angst, Schläfrigkeit, Stimmungsschwankungen, Depression, Nervosität, emotionale Labilität.
- +Gelegentlich: Wahnvorstellungen.
- +Nicht bekannt: gesteigerte Libido, Suizidalität.
- +Erkrankungen des Nervensystems:
- +Häufig: Parästhesien, Hypästhesie, Tremor, Kopfschmerzen, Schwindel.
- +Gelegentlich: Geschmacksstörungen, Gedächtnisstörungen, Gangstörung.
- +Nicht bekannt: Lethargie, periphere Neuropathie, neuromuskuläre Störungen, Benommenheit, Neuromyopathie, Bewusstseinverlusst, transitorische ischämische Attacke, Apoplexie.
- +Sehr selten wurde das Auftreten von Krampfanfällen berichtet. Eine Kausalität zur Leuprorelin-Behandlung konnte nicht nachgewiesen werden.
- +Augenerkrankungen:
- +Häufig: Sehstörungen (z.B verschwommenes Sehen), Amblyopie.
- +Nicht bekannt: trockene Augen, sonstige ophtalmologische Störungen.
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:
- +Häufig: Tinnitus, Ohrenschmerzen.
- +Nicht bekannt: Hörstörungen.
- +Herzerkrankungen:
- +Häufig: Angina pectoris, Tachykardie, Arrhythmien, ventrikuläre Extrasystolen.
- +Gelegentlich: Herzinsuffizienz, Bradykardie.
- +Nicht bekannt: QT-Verlängerungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»), EKG-Veränderungen/Ischämien, Herzgeräusche, Palpitationen, Myokardinfarkt, AV-Block, plötzlicher Herztod (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Gefässerkrankungen:
- +Sehr häufig: Hitzewallungen (52%), Vasodilatation(57%).
- +Häufig: Thrombophlebitis, Lymphödem, Hypertonie, Synkope.
- +Gelegentlich: periphere Zirkulationsstörung.
- +Nicht bekannt: Thrombose, Lungenembolie, Hypotonie, Varikosenschmerz, Schlaganfall.
- +Ausserdem existiert ein Einzelfallbericht über einen Patienten mit einer Thrombose der zentralen Netzhautarterie.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
- +Häufig: Husten, Dyspnoe, Epistaxis, Hämoptisis, Asthma bronchiale, akutes Lungenödem, Lungenemphysem.
- +Gelegentlich: chronisch-obstruktive Lungenerkrankung.
- +Nicht bekannt: Pleuralreiben, Lungeninfiltrat, Lungenfibrose, Nasennebenhöhlenverstopfung, pleurale Effusion, interstitielle Lungenerkrankung.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
- +Häufig: Mundtrockenheit, Flatulenz, Obstipation, Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Gastritis.
- +Nicht bekannt: duodenale Ulcera, Dysphagie, gastrointestinale Blutungen, rektale Polypen, Ulcera, harte Knötchen im Rachen.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase:
- +Sehr häufig: Erhöhung der AST (20%), Erhöhung der LDH im Serum (29%).
- +Häufig: Leberfunktionsstörungen (z.B. Erhöhung der ALT, Erhöhung der Gamma-GT).
- +Gelegentlich: hepatozelluläre Schädigung, cholestatische Hepatitis.
- +Nicht bekannt: schwere Leberschädigung, Hyperbilirubinämie, Ikterus.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- +Häufig: trockene Haut, Hautauschlag (einschliesslich makulopapulösem Exanthem), Pruritus, Urtikaria, Haarausfall, Haarwachstum, Ekchymose, Pigmentierstörungen.
- +Gelegentlich: Photosensitivitätsreaktionen, trockene Schleimhäute.
- +Nicht bekannt: Dermatitis, Hautläsionen, Knötchen.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
- +Sehr häufig: Knochenschmerzen (14%).
- +Häufig: Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschwäche, Schmerzen in den Extremitäten, Myalgie, Muskelkrämpfe.
- +Nicht bekannt: Reduktion der Knochendichte, Beckenfibrose, Gelenkstörungen, Paralyse, Spinalfraktur, ankylosierende Spondylopathie, Tendosynovitis-ähnliche Symptome, Knochenschwellung, Gliederschmerzen
- +Bei einer Langzeitanwendung wurde darüber hinaus über eine Osteoporose berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
- +Sehr häufig: Nykturie (17%).
- +Häufig: Dysurie, Pollakisurie, Hämaturie.
- +Gelegentlich: Harninkontinenz, Polyurie, Miktionsstörungen, Harnretention, Proteinurie.
- +Nicht bekannt: Blasenspasmus, Harnwegsobstruktion.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
- +Sehr häufig: Potenzstörungen (45%).
- +Häufig: Gynäkomastie, Hodenatrophie, PSA Erhöhung.
- +Sehr selten: Brustschmerzen/-spannung/-überempfindlichkeit, Penisschwellung.
- +Nicht bekannt: Prostataschmerzen, Hodenschmerz.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
- +Sehr häufig: vermehrtes Schwitzen (42%), Reaktionen an der Injektionsstelle (13%), z.B. Rötungen, Schmerzen, Ödeme, Juckreiz, Infektionen, die sich in der Regel auch bei fortgesetzter Behandlung zurückbilden, Müdigkeit/Asthenie (13%), periphere Ödeme (12%)
- +Häufig: Entzündungen an der Injektionsstelle (inkl. Abszesse), Frösteln, generelle Schmerzen, Schwellung (Schläfenknochen), Hypersensitivitätsreaktionen, Fieber, Unwohlsein, Schweissausbrüche, Nachtschweiss, Schüttelfrost.
-Symptome Anzahl Fälle (N= 15)
-Abnahme der Libido 13
-Hitzewallungen 9
-Kopfschmerzen 6
-Schwitzen 6
-Unfallverletzung 2
-
- +Symptome Anzahl Fälle (N = 15)
- +Abnahme der Libido 13
- +Hitzewallungen 9
- +Kopfschmerzen 6
- +Schwitzen 6
- +
-Nach Organklassen Anzahl Patienten (N= 52)
-Allgemeine Störungen
- (Hitzewallungen) 16
-Kardiovaskuläre Störungen 3
-Störungen der Harnwege 2
-Reaktionen an der
- Applikationsstelle 1
-
- +Nach Organklassen Anzahl Patienten (N = 52)
- +Allgemeine Störungen (Hitzewallungen) 16
- +Kardiovaskuläre Störungen 3
- +Störungen der Harnwege 2
- +Reaktionen an der Applikationsstelle 1
- +
- +Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient überwacht werden und symptomatische bzw. supportive Massnahmen unter ärztlicher Kontrolle eingeleitet werden.
-Der Wirkstoff Leuprorelinacetat ist ein synthetisches Analogon des natürlich vorkommenden Gonadorelins (LHRH-Analog), das die Freisetzung der gonadotropen Hormone LH und FSH aus dem Hypophysenvorderlappen kontrolliert. Diese Hormone stimulieren ihrerseits die testikuläre Steroidsynthese.
-Im Gegensatz zum physiologischen Gonadorelin, das pulsatil vom Hypothalamus freigesetzt wird, blockiert Leuprorelinacetat bei therapeutischer Daueranwendung die Gonadorelinrezeptoren der Hypophyse kontinuierlich und verursacht nach einer initialen kurzfristigen Stimulation deren Desensibilisierung («Down-Regulation»). Bei Erwachsenen kommt es als Folge nach drei bis vier Wochen zu einer reversiblen hypophysären Suppression der Gonadotropin-Freisetzung mit gleichzeitigem Abfall des Testosterons auf Kastrationsniveau.
- +Der Wirkstoff Leuprorelinacetat ist ein synthetisches Analogon des natürlich vorkommenden Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH), das die Freisetzung der gonadotropen Hormone LH und FSH aus dem Hypophysenvorderlappen kontrolliert. Diese Hormone stimulieren ihrerseits die testikuläre Steroidsynthese.
- +Im Gegensatz zum physiologischen GnRH, das pulsatil vom Hypothalamus freigesetzt wird, blockiert Leuprorelinacetat bei therapeutischer Daueranwendung die GnRH-Rezeptoren der Hypophyse kontinuierlich und verursacht nach einer initialen kurzfristigen Stimulation deren Down-Regulation. Bei Erwachsenen kommt es als Folge nach drei bis vier Wochen zu einer reversiblen hypophysären Suppression der Freisetzung der gonadotropen Hormone LH und FSH mit gleichzeitigem Abfall des Testosterons auf Kastrationsniveau.
- +Kinder/Jugendliche: Es liegen keine Daten zur Pharmakokinetik von Leuprorelin Sandoz 1 Monat bei Kindern und Jugendlichen vor.
- +Ältere Patienten: Die Pharmakokokinetik bei älteren Patienten unterscheidet sich nicht in relevanter Weise von jener bei jüngeren Erwachsenen.
- +Leber- und Niereninsuffizienz:
- +
-Untersuchungen zur Mutagenität (an Bakterien- und Säugetierzellen) haben keine Zeichen eines mutagenen Potentials von Leuprorelin erkennen lassen.
- +Untersuchungen zur Mutagenität (in vitro und in vivo) haben keine Zeichen eines mutagenen Potentials von Leuprorelin erkennen lassen.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Das Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Das verschlossene Behältnis (Sterilbeutel) ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) zu lagern.
- +Das Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Das verschlossene Behältnis (Sterilbeutel) ist bei Raumtemperatur (15−25 °C) zu lagern.
-1. Die Injektionsstelle (Bauch) desinfizieren.
-2. Entnahme der Fertigspritze aus dem Sterilbeutel. Danach Prüfung, ob das Implantat im Depot sichtbar ist. Fertigspritze gegebenenfalls gegen das Licht halten oder leicht schütteln.
-3. Den Kolben der Fertigspritze vollständig bis zum Anschlag zurückziehen bis es mehrmals klickt, um die Fertigspritze für die Anwendung vorzubereiten. Die Schutzkappe von der Nadel entfernen.
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- +1.Die Injektionsstelle (Bauch) desinfizieren.
- +2.Entnahme der Fertigspritze aus dem Sterilbeutel. Danach Prüfung, ob das Implantat im Depot sichtbar ist. Fertigspritze gegebenenfalls gegen das Licht halten oder leicht schütteln.
- +3.Den Kolben der Fertigspritze vollständig bis zum Anschlag zurückziehen bis es mehrmals (5×) klickt, um die Fertigspritze für die Anwendung vorzubereiten. Die Schutzkappe von der Nadel entfernen.
- +(image)
- +
-4. Den Spritzenkörper mit einer Hand festhalten. Mit der anderen Hand die Haut des Patienten zusammen drücken. Die gesamte Nadel leicht schräg, fast parallel zur Haut mit der Nadelöffnung nach oben in das subkutane Gewebe der vorderen Bauchwand unterhalb der Nabellinie einführen.
-5. Die Fertigspritze ca. 1 cm wieder vorsichtig zurückziehen (Stichkanal für das Implantat). Danach den Kolben vollständig nach vorne schieben, bis dieser hörbar («click») einrastet, um das Implantat in den Stichkanal zu injizieren.
-6. Nadel herausziehen. Um sicherzustellen, dass das Implantat injiziert wurde, prüfen, ob die weisse Kolbenspitze an der Spitze der Nadel sichtbar ist.
- +4.Den Spritzenkörper mit einer Hand festhalten. Mit der anderen Hand die Haut des Patienten zusammen drücken. Die gesamte Nadel leicht schräg, fast parallel zur Haut mit der Nadelöffnung nach oben in das subkutane Gewebe der vorderen Bauchwand unterhalb der Nabellinie einführen.
- +(image)
- +5.Die Fertigspritze ca. 1 cm wieder vorsichtig zurückziehen (Stichkanal für das Implantat). Danach den Kolben vollständig nach vorne schieben, bis dieser hörbar («click») einrastet, um das Implantat in den Stichkanal zu injizieren.
- +(image)
- +6.Nadel herausziehen. Um sicherzustellen, dass das Implantat injiziert wurde, prüfen, ob die weisse Kolbenspitze an der Spitze der Nadel sichtbar ist.
- +(image)
- +
-Leuprorelin Sandoz Fertigspr mit Implantat 1. (A)
-Leuprorelin Sandoz Fertigspr mit Implantat 3. (A)
- +1× 1 Fertigspritze mit Implantat. [A]
- +3× 1 Fertigspritze mit Implantat. [A]
-Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch.
-Domizil
-Rotkreuz.
- +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.
-Juli 2011.
- +Oktober 2016.
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