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Home - Fachinformation zu Panadol Junior 60 mg - Änderungen - 28.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo Panadol Junior 60 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Suppositorium (Zäpfchen) enthält 250 mg oder 125 mg oder 60 mg Paracetamol.
  • -·Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen, Schmerzen bei Erkältungskrankheiten);
  • -·symptomatische Behandlung von Fieber.
  • +-Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen, Schmerzen bei Erkältungskrankheiten);
  • +symptomatische Behandlung von Fieber.
  • -Körpergewicht (Alter) Einzeldosis Maximale Tagesdosis (innert 24 Stunden) Minimaler zeitlicher Abstand zwischen den Einzeldosen
  • +Körpergewicht Einzeldosis Maximale Tagesdosis Minimaler zeitlicher
  • +(Alter) (innert 24 Stunden) Abstand zwischen den
  • + Einzeldosen
  • -22–30 kg (6-9 Jahre) 1 Suppositorium zu 250 mg 5 Suppositorien à 250 mg (=1250 mg Paracetamol) 4-6 Stunden
  • -15–22 kg (3-6 Jahre) 1 Suppositorium zu 250 mg 4 Suppositorien à 250 mg (= 1000 mg Paracetamol) 4-6 Stunden
  • +22–30 kg (6-9 Jahre) 1 Suppositorium zu 5 Suppositorien à 250 4-6 Stunden
  • + 250 mg mg(=1250 mg Paracetamol)
  • +15–22 kg (3-6 Jahre) 1 Suppositorium zu 4 Suppositorien à 250 mg(= 4-6 Stunden
  • + 250 mg 1000 mg Paracetamol)
  • -10–15 kg (1-3 Jahre) 1 Suppositorium zu 125 mg 5 Suppositorien à 125 mg (= 625 mg Paracetamol) 4-6 Stunden
  • -7–10 kg (6-12 Monate) 1 Suppositorium zu 125 mg 3-4 Suppositorien à 125 mg (= 375 mg – 500 mg Paracetamol) 4-6 Stunden
  • +10–15 kg (1-3 Jahre) 1 Suppositorium zu 5 Suppositorien à 125 mg(= 4-6 Stunden
  • + 125 mg 625 mg Paracetamol)
  • +7–10 kg (6-12 1 Suppositorium zu 3-4 Suppositorien à 125 4-6 Stunden
  • +Monate) 125 mg mg(= 375 mg – 500 mg
  • + Paracetamol)
  • -6–7 kg (3-6 Monate)* 1 Suppositorium zu 60 mg 6 Suppositorien à 60 mg (360 mg Paracetamol) 4-6 Stunden
  • -4–6 kg (3-6 Monate)* 1 Suppositorium zu 60 mg 4 Suppositorien à 60 mg (240 mg Paracetamol) 6-8 Stunden
  • -bis 4 kg (bis 3 Monate)** 1 Suppositorium zu 60 mg 3 Suppositorien à 60 mg (180 mg Paracetamol) 6-8 Stunden
  • +6–7 kg (3-6 Monate)* 1 Suppositorium zu 6 Suppositorien à 60 4-6 Stunden
  • + 60 mg mg(360 mg Paracetamol)
  • +4–6 kg (3-6 Monate)* 1 Suppositorium zu 4 Suppositorien à 60 6-8 Stunden
  • + 60 mg mg(240 mg Paracetamol)
  • +bis 4 kg (bis 3 1 Suppositorium zu 3 Suppositorien à 60 6-8 Stunden
  • +Monate)** 60 mg mg(180 mg Paracetamol)
  • -* Für Säuglinge bis 6 Monate sollten nur Panadol Junior 60 mg Suppositorien verwendet werden.
  • -** Für Säuglinge unter 3 Monaten sollten Panadol Junior 60 mg Suppositorien nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. Ärztin angewendet werden.
  • + 
  • +* Für Säuglinge bis 6 Monate sollten nur Panadol Junior 60 mg Suppositorien verwendet werden.
  • +** Für Säuglinge unter 3 Monaten sollten Panadol Junior 60 mg Suppositorien nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. Ärztin angewendet werden.
  • -Bei Patienten mit einer chronischen oder kompensierten aktiven Lebererkrankung, insbesondere bei einer milden bis moderaten hepatozellulären Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) oder Dehydratation darf die tägliche Dosis für Erwachsene 2 g nicht übersteigen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Panadol kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»)
  • +Bei Patienten mit einer chronischen oder kompensierten aktiven Lebererkrankung, insbesondere bei einer milden bis moderaten hepatozellulären Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion) oder Dehydratation darf die tägliche Dosis für Erwachsene 2 g nicht übersteigen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Panadol kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" )
  • -Kreatininclearance Dosierungsintervall
  • -cl ≥10 ml/min 6–8 Stunden
  • -cl <10 ml/min 8 Stunden
  • +Kreatininclearance Dosierungsintervall
  • +cl ≥10 ml/min 6–8 Stunden
  • +cl <10 ml/min 8 Stunden
  • + 
  • +
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber Paracetamol und verwandten Substanzen (z.B. Propacetamol) oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • -·schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites)/akute Hepatitis oder dekompensierte, aktive Lebererkrankung;
  • -·hereditäre konstitutionelle Hyperbilirubinämie (Morbus Meulengracht).
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber Paracetamol und verwandten Substanzen (z.B. Propacetamol) oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • +schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites)/akute Hepatitis oder dekompensierte, aktive Lebererkrankung;
  • +hereditäre konstitutionelle Hyperbilirubinämie (Morbus Meulengracht).
  • -·Niereninsuffizienz (Kreatin-Clearance <50 ml/min);
  • -·milde bis moderate Leberinsuffizienz;
  • -·Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (kann zu hämolytischer Anämie führen),
  • -·gleichzeitige Anwendung von potenziell lebertoxischen oder leberenzyminduzierenden Arzneimitteln;
  • -·Anorexie, Bulimie, Kachexie, chronische Mangelernährung, Nahrungskarenz, Sepsis (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion). Über Leberfunktionsstörungen/Leberversagen bei Patienten mit verminderter Reserve an Glutathion wurde berichtet;
  • -·Dehydration, Hypovolämie.
  • +-Niereninsuffizienz (Kreatin-Clearance <50 ml/min);
  • +milde bis moderate Leberinsuffizienz;
  • +-Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (kann zu hämolytischer Anämie führen),
  • +gleichzeitige Anwendung von potenziell lebertoxischen oder leberenzyminduzierenden Arzneimitteln;
  • +-Anorexie, Bulimie, Kachexie, chronische Mangelernährung, Nahrungskarenz, Sepsis (niedrige Reserven an hepatischem Glutathion). Über Leberfunktionsstörungen/Leberversagen bei Patienten mit verminderter Reserve an Glutathion wurde berichtet;
  • +-Dehydration, Hypovolämie.
  • -Klinische Symptome einer Leberschädigung können normalerweise nach 1 bis 2 Tagen nach einer Paracetamol-Überdosierung gesehen werden. Eine maximale Leberschädigung kann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe «Überdosierung»).
  • +Klinische Symptome einer Leberschädigung können normalerweise nach 1 bis 2 Tagen nach einer Paracetamol-Überdosierung gesehen werden. Eine maximale Leberschädigung kann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe "Überdosierung" ).
  • -·Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Isonicotinsäurehydrazid (Isoniazid, INH) und Rifampicin steigern die Hepatotoxizität von Paracetamol.
  • -·Alkohol (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Arzneimittel, welche die Magenentleerung verlangsamen (z.B. Propanthelin), senken die Absorptionsgeschwindigkeit.
  • -·Arzneimittel, welche die Magenentleerung beschleunigen (z.B. Metoclopramid), steigern die Absorptionsgeschwindigkeit.
  • -·Chloramphenicol: Die Eliminationshalbwertszeit von Chloramphenicol wird durch Paracetamol um das 5-fache verlängert.
  • -·Chlorzoxazon: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chlorzoxazon steigt die Hepatotoxizität beider Substanzen.
  • -·Zidovudin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Zidovudin und Paracetamol wird die Neigung zu einer Neutropenie verstärkt.
  • -·Salicylamid verlängert die Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol und vermehrt den Anfall lebertoxischer Metabolite.
  • -·Probenecid hemmt die Konjugation von Paracetamol mit Glucuronsäure und führt dadurch zu einer reduzierten Paracetamol-Clearance. Bei gleichzeitiger Anwendung sollte die Paracetamoldosis verringert werden.
  • -·Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.
  • -·Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Anwendung von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Gelegentliche Anwendungen haben keinen signifikanten Effekt.
  • +-Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Isonicotinsäurehydrazid (Isoniazid, INH) und Rifampicin steigern die Hepatotoxizität von Paracetamol.
  • +-Alkohol (siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Arzneimittel, welche die Magenentleerung verlangsamen (z.B. Propanthelin), senken die Absorptionsgeschwindigkeit.
  • +-Arzneimittel, welche die Magenentleerung beschleunigen (z.B. Metoclopramid), steigern die Absorptionsgeschwindigkeit.
  • +-Chloramphenicol: Die Eliminationshalbwertszeit von Chloramphenicol wird durch Paracetamol um das 5-fache verlängert.
  • +-Chlorzoxazon: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chlorzoxazon steigt die Hepatotoxizität beider Substanzen.
  • +-Zidovudin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Zidovudin und Paracetamol wird die Neigung zu einer Neutropenie verstärkt.
  • +-Salicylamid verlängert die Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol und vermehrt den Anfall lebertoxischer Metabolite.
  • +-Probenecid hemmt die Konjugation von Paracetamol mit Glucuronsäure und führt dadurch zu einer reduzierten Paracetamol-Clearance. Bei gleichzeitiger Anwendung sollte die Paracetamoldosis verringert werden.
  • +-Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.
  • +-Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Anwendung von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Gelegentliche Anwendungen haben keinen signifikanten Effekt.
  • -Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf. Das Risiko von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptionsstörungen bei einer Paracetamol-Einnahme während der Schwangerschaft in korrekter Dosierung gilt z.Zt. als gering. Man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Tierexperimentelle Studien zeigen keine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»). Falls es klinisch erforderlich ist, kann Paracetamol während der Schwangerschaft eingenommen bzw. angewendet werden. Es sollte jedoch in der niedrigsten wirksamen Dosis für die kürzest mögliche Zeit und mit der niedrigst möglichen Häufigkeit eingenommen bzw. angewendet werden.
  • +Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf. Das Risiko von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptionsstörungen bei einer Paracetamol-Einnahme während der Schwangerschaft in korrekter Dosierung gilt z.Zt. als gering. Man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Tierexperimentelle Studien zeigen keine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ). Falls es klinisch erforderlich ist, kann Paracetamol während der Schwangerschaft eingenommen bzw. angewendet werden. Es sollte jedoch in der niedrigsten wirksamen Dosis für die kürzest mögliche Zeit und mit der niedrigst möglichen Häufigkeit eingenommen bzw. angewendet werden.
  • -Organklasse Häufigkeit
  • +Organklasse Häufigkeit
  • -·Allergisch bedingte Thrombozytopenie (bisweilen unter Ausbildung von Blutergüssen und Blutungen), Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie. Selten
  • +-Allergisch bedingte Thrombozytopenie (bisweilen unter Ausbildung von Selten
  • +Blutergüssen und Blutungen), Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie,
  • +Neutropenie, hämolytische Anämie.
  • -·Anaphylaxie, allergische Reaktionen wie Quincke-Oedem (Angioödem), Atemnot, Bronchospasmus, Schweissausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zu Schock. Selten
  • -·Ein kleiner Teil (5–10%) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma). Selten
  • -Affektionen der Leber und Gallenblase Siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Überdosierung».
  • -·Erhöhte Lebertransaminase-Werte Selten
  • +-Anaphylaxie, allergische Reaktionen wie Quincke-Oedem (Angioödem), Atemnot, Selten
  • +Bronchospasmus, Schweissausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zu Schock.
  • +-Ein kleiner Teil (5–10%) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Selten
  • +Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten
  • +Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol
  • +reagieren (Analgetika-Asthma).
  • +Affektionen der Leber und GallenblaseSiehe unter "Warnhinweise und
  • +Vorsichtsmassnahmen" und "Überdosierung" .
  • +-Erhöhte Lebertransaminase-Werte Selten
  • -·Erythematöse, urtikarielle Hautreaktionen und Hautrötungen. Gelegentlich
  • -·Fälle von schweren Hautreaktionen wie toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens Johnson Syndrom (SJS) und akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP) wurden berichtet. Sehr selten
  • +-Erythematöse, urtikarielle Hautreaktionen und Hautrötungen. Gelegentlich
  • +-Fälle von schweren Hautreaktionen wie toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Sehr selten
  • +Lyell Syndrom), Stevens Johnson Syndrom (SJS) und akutes generalisiertes
  • +pustulöses Exanthem (AGEP) wurden berichtet.
  • + 
  • -Nach oraler Einnahme von 7,5 g–10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140–200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Über akute Pankreatitis wurde berichtet, in der Regel zusammen mit Leberdysfunktion und Hepatotoxizität.
  • +Nach oraler Einnahme von 7,5 g–10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140–200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Über akute Pankreatitis wurde berichtet, in der Regel zusammen mit Leberdysfunktion und Hepatotoxizität.
  • -·Magenspülung (ist nur innerhalb der ersten 1–2 h sinnvoll), nachfolgend Verabreichung von Aktivkohle.
  • -·Orale Gabe von N-Acetyl-Cystein oder Methionin. In Situationen, wo die orale Applikation des Antidots nicht oder nicht gut möglich ist (z.B. durch heftiges Erbrechen, Bewusstseinstrübung), kann dieses intravenös verabreicht werden, wenn möglich innerhalb von 8 h. N-Acetylcystein kann nach 16 h noch einen gewissen Schutz bieten.
  • -·Paracetamolkonzentration im Plasma messen (nicht früher als 4 h nach Einnahme).
  • +-Magenspülung (ist nur innerhalb der ersten 1–2 h sinnvoll), nachfolgend Verabreichung von Aktivkohle.
  • +-Orale Gabe von N-Acetyl-Cystein oder Methionin. In Situationen, wo die orale Applikation des Antidots nicht oder nicht gut möglich ist (z.B. durch heftiges Erbrechen, Bewusstseinstrübung), kann dieses intravenös verabreicht werden, wenn möglich innerhalb von 8 h. N-Acetylcystein kann nach 16 h noch einen gewissen Schutz bieten.
  • +-Paracetamolkonzentration im Plasma messen (nicht früher als 4 h nach Einnahme).
  • -Die maximalen Plasmakonzentrationen erreichten nach der Anwendung von 1 g Panadol in Form von Suppositorien bis zu 7 mg/l. Die maximale Plasmakonzentration wurde etwa 3 Stunden nach Einführen der Suppositorien erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Paracetamol beträgt bei rektalen Formen 30–40%.
  • +Die maximalen Plasmakonzentrationen erreichten nach der Anwendung von 1 g Panadol in Form von Suppositorien bis zu 7 mg/l. Die maximale Plasmakonzentration wurde etwa 3 Stunden nach Einführen der Suppositorien erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Paracetamol beträgt bei rektalen Formen 30–40%.
  • -Die Elimination von unverändertem Wirkstoff (2–5%) sowie der Metaboliten erfolgt renal. Die Halbwertszeit von therapeutischen Dosen von Paracetamol beträgt beim Erwachsenen 1–3 Stunden. Die Wirkungsdauer beträgt 3–4 Stunden. Bis zu 98% der verabreichten Paracetamol-Dosis werden innerhalb von 24 Stunden im Urin ausgeschieden, über 80% in konjugierter Form als Glukuronid und Sulfat.
  • +Die Elimination von unverändertem Wirkstoff (2–5%) sowie der Metaboliten erfolgt renal. Die Halbwertszeit von therapeutischen Dosen von Paracetamol beträgt beim Erwachsenen 1–3 Stunden. Die Wirkungsdauer beträgt 3–4 Stunden. Bis zu 98% der verabreichten Paracetamol-Dosis werden innerhalb von 24 Stunden im Urin ausgeschieden, über 80% in konjugierter Form als Glukuronid und Sulfat.
  • -In klinischen Studien mit oralem Paracetamol wurde anhand von erhöhten Paracetamol Plasma-Konzentrationen und längerer Eliminations-Halbwertszeit bei Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung einschliesslich bei Patienten mit durch Alkohol verursachter Leberzirrhose, ein mässig beeinträchtigter Metabolismus von Paracetamol gezeigt. Es wurde jedoch keine signifikante Paracetamol-Akkumulation beobachtet. Die erhöhte Paracetamol Plasma-Halbwertszeit wurde mit einem verminderten synthetischen Leistungsvermögen der Leber in Zusammenhang gebracht. Aus diesem Grund sollte Paracetamol bei Patienten mit einer Lebererkrankung mit Vorsicht eingesetzt werden, die maximale Tagesdosis bei Erwachsenen soll auf 2 g limitiert werden. Paracetamol ist kontraindiziert, wenn eine dekompensierte aktive Lebererkrankung besteht, insbesondere durch Alkoholüberkonsum verursachte Hepatitis (wegen der CYP2E1 Induktion, die zu einer erhöhten Bildung von hepatotoxischen Metaboliten des Paracetamols führt).
  • +In klinischen Studien mit oralem Paracetamol wurde anhand von erhöhten Paracetamol Plasma-Konzentrationen und längerer Eliminations-Halbwertszeit bei Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung einschliesslich bei Patienten mit durch Alkohol verursachter Leberzirrhose, ein mässig beeinträchtigter Metabolismus von Paracetamol gezeigt. Es wurde jedoch keine signifikante Paracetamol-Akkumulation beobachtet. Die erhöhte Paracetamol Plasma-Halbwertszeit wurde mit einem verminderten synthetischen Leistungsvermögen der Leber in Zusammenhang gebracht. Aus diesem Grund sollte Paracetamol bei Patienten mit einer Lebererkrankung mit Vorsicht eingesetzt werden, die maximale Tagesdosis bei Erwachsenen soll auf 2 g limitiert werden. Paracetamol ist kontraindiziert, wenn eine dekompensierte aktive Lebererkrankung besteht, insbesondere durch Alkoholüberkonsum verursachte Hepatitis (wegen der CYP2E1 Induktion, die zu einer erhöhten Bildung von hepatotoxischen Metaboliten des Paracetamols führt).
  • -Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 10-30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 10-30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
  • +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
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