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-Erhöhte Lipidwerte
-Die Behandlung mit Kaletra führte zu, manchmal auffällig, erhöhten Gesamtcholesterin- sowie Triglyceridspiegeln. Daher sollten Triglycerid- und Cholesterinspiegel vor Beginn sowie in regelmässigen Abständen während der Therapie mit Kaletra kontrolliert werden. Besondere Vorsicht muss Patienten mit hohen Basiswerten und Lipidstörungen in der Vorgeschichte gelten. Veränderte Lipidwerte sind entsprechend zu behandeln (siehe auch «Interaktionen» zu weiteren Informationen über potentielle Wechselwirkungen mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern).
-Hyperglykämie
-Ein neues Auftreten von Diabetes mellitus, Hyperglykämie sowie eine Verschlechterung eines bereits bestehenden Diabetes mellitus wurde bei Patienten, die mit Proteasehemmern behandelt wurden, beobachtet. Bei einigen dieser Patienten war die Hyperglykämie schwerwiegend und in einigen Fällen trat auch eine Ketoazidose auf. Bei vielen dieser Patienten überlagerten sich verschiedene Krankheitsbilder. Einige dieser Patienten mussten mit Arzneimitteln behandelt werden, die mit der Auslösung eines Diabetes mellitus oder einer Hyperglykämie in Verbindung gebracht werden.
-Fettumverteilung und Stoffwechselstörungen
-Die antiretrovirale Kombinationstherapie wurde bei HIV-Patienten mit einer Umverteilung ihres Körperfetts (Lipodystrophie) in Verbindung gebracht. Die Langzeitauswirkungen wie z.B. ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen dieser Ereignisse sind derzeit nicht bekannt. Das Wissen über den Mechanismus ist unvollständig. Ein Zusammenhang zwischen viszeraler Lipomatose und Proteasehemmern (PI) sowie Lipoatrophie und nukleosidischen-Reverse-Transkriptase-Hemmern (NRTI) wird vermutet. Ein höheres Lipodystrophie-Risiko wird mit individuellen Faktoren wie fortgeschrittenes Alter und mit Medikamenten-assoziierten Faktoren wie längere Dauer der antiretroviralen Behandlung und damit zusammenhängenden metabolischen Störungen in Verbindung gebracht. Im Rahmen der klinischen Untersuchung sollte auf körperliche Anzeichen einer Fettumverteilung geachtet werden. Die Messung der Nüchtern-Serumlipide und Blutglukose sollte erwogen werden. Eine Abweichung der Lipidwerte sollte entsprechend den klinischen Befunden behandelt werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Körpergewicht und metabolische Parameter
- +Im Zuge einer antiretroviralen Therapie kann es zu einem Anstieg des Körpergewichts, der Lipide im Blut und des Blutzuckerspiegels kommen. Diese Veränderungen können zum Teil auf die Kontrolle der Erkrankung und auf Lebensgewohnheiten zurückzuführen sein. Bei den Lipiden gibt es in einigen Fällen Evidenz dafür, dass die Veränderungen eine Wirkung der Behandlung sind, während es in Bezug auf eine Gewichtszunahme keine starke Evidenz für einen Zusammenhang mit bestimmten Arzneimitteln gibt. Bezüglich der Überwachung der Blut-Lipide und des Blutzuckerspiegels wird auf die anerkannten HIV-Behandlungsleitlinien verwiesen. Lipidstörungen sollten klinisch angemessen behandelt werden.
- +Durch die gleichzeitige Gabe von Bedaquilin mit starken CYP3A4-Inhibitoren kann die systemische Bedaquilin-Exposition steigen. Dies kann wiederum potenziell das Risiko von durch Bedaquilin bedingten unerwünschten Wirkungen erhöhen (siehe «Interaktionen»). Bei Anwendung von Bedaquilin mit Lopinavir/Ritonavir ist besondere Vorsicht geboten und sie ist nur zulässig, wenn der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung das Risiko überwiegt.
- +Bedaquilin: In einer Interaktionsstudie mit gesunden Freiwilligen, die eine Einzeldosis Bedaquilin 400 mg sowie Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg zweimal täglich über 24 Tage erhielten, war die Bedaquilin-Exposition (AUC) um 22% erhöht. Bei Anwendung von Bedaquilin mit Lopinavir/Ritonavir ist besondere Vorsicht geboten und sie ist nur zulässig, wenn der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung das Risiko überwiegt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Wechselwirkungen mit Arzneimitteln»).
-Antivirale Kombinationstherapien, einschliesslich solcher Therapieschemata die Proteasehemmer enthalten, wurde bei einigen Patienten mit einer Umverteilung ihres Körperfetts assoziiert. Proteasehemmer sind auch assoziiert mit Stoffwechselstörungen, wie Hypertriglyceridämie, Hypercholesterinämie, Insulinresistenz und Hyperglykämie. Im Rahmen der klinischen Untersuchung sollte auf körperliche Anzeichen der Fettumverteilung geachtet werden. Eine Messung der Serumlipide und Blutglukose sollte erwogen werden. Es ist derzeit nicht bekannt, auf welchen Mechanismen diese Ereignisse beruhen und welche Langzeitwirkungen, wie z.B.ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, sich daraus ergeben (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die antiretrovirale Kombinationstherapie wurde bei HIV-Patienten mit einer Umverteilung ihres Körperfetts (Lipodystrophie) in Verbindung gebracht. Diese umfasst den Verlust von peripheren und facialem subkutanen Fett, eine Zunahme intraabdominalen und viszeralen Fetts, eine Hypertrophie der Brüste und eine dorsozervikale Fettakkumulation (buffalo hump).
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- +Metabolische Parameter
- +Im Zuge einer antiretroviralen Therapie kann es zu einem Anstieg des Körpergewichts, der Lipidwerte im Blut und des Blutzuckerspiegels kommen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Gastrointestinale Störungen: Unwohlsein, Ulkus, Anorexie, Cholezystitis, Dysphagie, Enterokolitis, Aufstossen, Ösophagitis, hämorrhagische Enterokolitis, gesteigerter Appetit, , Sialadenitis, und Periodontitis.
- +Gastrointestinale Störungen: Unwohlsein, Ulkus, Anorexie, Cholezystitis, Dysphagie, Enterokolitis, Aufstossen, Ösophagitis, hämorrhagische Enterokolitis, gesteigerter Appetit, Sialadenitis, und Periodontitis.
-Häufig: Pankreatitis (siehe auch die Abschnitte «Pankreatitis» und «Erhöhte Lipidwerte» in «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Erbrechen, gastroösophageale Refluxbeschwerden (GERD), Gastroenteritis und Kolitis, Ober- und Unterbauchschmerzen, vergrössertes Abdomen, Dyspepsie, Hämorrhoiden, Blähungen.
- +Häufig: Pankreatitis (siehe auch die Abschnitte «Pankreatitis» und «Körpergewicht und metabolische Parameter» in «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Erbrechen, gastroösophageale Refluxbeschwerden (GERD), Gastroenteritis und Kolitis, Ober- und Unterbauchschmerzen, vergrössertes Abdomen, Dyspepsie, Hämorrhoiden, Blähungen.
-Häufig: erworbene Lipodystrophie einschliesslich Gesichtsschwund, Hautausschlag einschliesslich makulopapulöser Ausschlag, Dermatitis/Hautausschlag einschliesslich Ekzem und seborrhoeische Dermatitis, Nachtschweiss, Pruritus
- +Häufig: Hautausschlag einschliesslich makulopapulöser Ausschlag, Dermatitis/Hautausschlag einschliesslich Ekzem und seborrhoeische Dermatitis, Nachtschweiss, Pruritus.
-Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B und C war das Risiko für hepatische Nebenwirkungen inkl. Hepatitis und Laborwertveränderungen ca. 4fach im Vergleich zu lebergesunden HIV-Infizierten erhöht.
- +Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B und C war das Risiko für hepatische Nebenwirkungen inkl. Hepatitis und Laborwertveränderungen ca. 4-fach im Vergleich zu lebergesunden HIV-Infizierten erhöht.
-0-2 76/103 (74%) 34/45 (76%) 19/20 (95%9
- +0-2 76/103 (74%) 34/45 (76%) 19/20 (95%)
-57555, 55649 (Swissmedic).
- +Filmtabletten: 57555, Sirup: 55649 (Swissmedic).
-Februar 2015.
- +Oktober 2015.
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