| 96 Änderungen an Fachinfo Clarithromycin Spirig HC 125 |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.
- +Clarithromycin Spirig HC 125 Suspension: 125 mg Clarithromycin pro 5 ml (= 1 Messlöffel = 1 Dosierspritze) der zubereiteten Suspension.
- +Clarithromycin Spirig HC forte 250 Suspension: 250 mg Clarithromycin pro 5 ml (= 1 Messlöffel = 1 Dosierspritze) der zubereiteten Suspension.
-·Streptokokken-Pharyngitis.
-·Akute Otitis media.
-·Impetigo.
- +-Streptokokken-Pharyngitis.
- +-Akute Otitis media.
- +-Impetigo.
-Infektionen der Luftwege: wie z.B. akute und chronische Bronchitis, Bronchopneumonie, Pneumonie, atypische Pneumonie, Pneumonie durch Legionella pn., soweit die Schwere des Zustands nicht eine parenterale Therapie erfordert (bezüglich Bestimmung der Empfindlichkeit siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakodynamik»).
- +Infektionen der Luftwege: wie z.B. akute und chronische Bronchitis, Bronchopneumonie, Pneumonie, atypische Pneumonie, Pneumonie durch Legionella pn., soweit die Schwere des Zustands nicht eine parenterale Therapie erfordert (bezüglich Bestimmung der Empfindlichkeit siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakodynamik" ).
-Infektionen der Haut: bei leichten oberflächlichen Infektionen wie z.B. Erysipel, Furunkulose, begrenzten Wundinfektionen, Phlegmone (bezüglich Bestimmung der Empfindlichkeit siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakodynamik»).
- +Infektionen der Haut: bei leichten oberflächlichen Infektionen wie z.B. Erysipel, Furunkulose, begrenzten Wundinfektionen, Phlegmone (bezüglich Bestimmung der Empfindlichkeit siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakodynamik" ).
-Die empfohlene Tagesdosis von Clarithromycin Spirig HC Suspensionen, welche 125 mg/250 mg Clarithromycin/5 ml enthalten, beträgt für Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren 15 mg/kg Körpergewicht in zwei Gaben (2× 7,5 mg/kg KG).
- +Die empfohlene Tagesdosis von Clarithromycin Spirig HC Suspensionen, welche 125 mg/250 mg Clarithromycin/5 ml enthalten, beträgt für Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren 15 mg/kg Körpergewicht in zwei Gaben (2× 7,5 mg/kg KG).
-Gewicht (kg)* ca. Alter (Jahre) Anzahl Messlöffel/Dosierspritzen 2x täglich (ml) entspr. mg Clarithromycin
- Clarithromycin Spirig HC Suspension
- 125 mg/5 ml forte 250 mg/5 ml
-8-11 1-2 ½ (2.5) - 62.5
-12-19 2-4 1 (5) ½ (2.5) 125
-20-29 4-8 1½ (7.5) ¾ (3.75) 187.5
-30-40 8-12 2 (10) 1 (5) 250
- +Gewicht (kg)* ca. Alter (Jahre) Anzahl Messlöffel/Do entspr. mg Clarithro
- + sierspritzen 2x mycin
- + täglich (ml)
- + Clarithromycin
- + Spirig HC Suspension
- + 125 mg/5 ml forte 250 mg/5 ml
- +8-11 1-2 ½ (2.5) - 62.5
- +12-19 2-4 1 (5) ½ (2.5) 125
- +20-29 4-8 1½ (7.5) ¾ (3.75) 187.5
- +30-40 8-12 2 (10) 1 (5) 250
- +
- +
-Für niereninsuffiziente Patienten mit einer Creatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min sollte die Dosierung halbiert werden und 250 mg 1× täglich (= 2 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC 125 oder 1 Messlöffel bzw. Dosierspritze Clarithromycin Spirig HC forte 250) bei leichten und 250 mg 2× täglich (= 4 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC 125 oder 2 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC forte 250) bei schweren Infektionen nicht übersteigen. Die Behandlungsdauer sollte 14 Tage nicht überschreiten.
- +Für niereninsuffiziente Patienten mit einer Creatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min sollte die Dosierung halbiert werden und 250 mg 1× täglich (= 2 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC 125 oder 1 Messlöffel bzw. Dosierspritze Clarithromycin Spirig HC forte 250) bei leichten und 250 mg 2× täglich (= 4 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC 125 oder 2 Messlöffel bzw. Dosierspritzen Clarithromycin Spirig HC forte 250) bei schweren Infektionen nicht übersteigen. Die Behandlungsdauer sollte 14 Tage nicht überschreiten.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Astemizol, Cisaprid, Domperidon, Pimozid, Quetiapin und Terfenadin ist kontraindiziert, da dies zu QT-Verlängerung und Arrhythmien einschliesslich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und Torsades de Pointes führen kann (siehe «Interaktionen»).
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Ergotalkaloiden (z.B. Ergotamin oder Dihydroergotamin) ist kontraindiziert, da dies zu akuter Ergotamintoxizität führen kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen»).
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit oralen Midazolam-Präparaten ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»).
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Lomitapid ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»).
-Clarithromycin sollte bei Patienten mit QT-Verlängerung in der Vorgeschichte (angeborene oder erworbene QT-Verlängerung) oder ventrikulärer kardialer Tachykardie, einschliesslich Torsades de Pointes nicht verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen»).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Astemizol, Cisaprid, Domperidon, Pimozid, Quetiapin und Terfenadin ist kontraindiziert, da dies zu QT-Verlängerung und Arrhythmien einschliesslich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und Torsades de Pointes führen kann (siehe "Interaktionen" ).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Ergotalkaloiden (z.B. Ergotamin oder Dihydroergotamin) ist kontraindiziert, da dies zu akuter Ergotamintoxizität führen kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" ).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit oralen Midazolam-Präparaten ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Lomitapid ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ).
- +Clarithromycin sollte bei Patienten mit QT-Verlängerung in der Vorgeschichte (angeborene oder erworbene QT-Verlängerung) oder ventrikulärer kardialer Tachykardie, einschliesslich Torsades de Pointes nicht verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" ).
-Clarithromycin sollte nicht gleichzeitig mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (Statine) eingenommen werden, welche in hohem Masse durch CYP3A4 (Lovastatin oder Simvastatin) metabolisiert werden, da ein erhöhtes Risiko einer Myopathie, einschliesslich Rhabdomyolyse, besteht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen»).
- +Clarithromycin sollte nicht gleichzeitig mit HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (Statine) eingenommen werden, welche in hohem Masse durch CYP3A4 (Lovastatin oder Simvastatin) metabolisiert werden, da ein erhöhtes Risiko einer Myopathie, einschliesslich Rhabdomyolyse, besteht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Interaktionen" ).
-Clarithromycin (und andere starke CYP3A4- und P-Glycoprotein-Hemmer) darf nicht gleichzeitig mit Colchizin verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen»).
- +Clarithromycin (und andere starke CYP3A4- und P-Glycoprotein-Hemmer) darf nicht gleichzeitig mit Colchizin verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" ).
-Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion sollte gegebenenfalls eine Dosisanpassung vorgenommen werden (siehe auch unter «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion sollte gegebenenfalls eine Dosisanpassung vorgenommen werden (siehe auch unter "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Auftreten schwerer und anhaltender Durchfälle während oder nach einer Therapie mit Clarithromycin Spirig HC Suspensionen kann ein Zeichen für eine pseudomembranöse Colitis sein. In solchen Fällen ist die Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC Suspensionen sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Das Auftreten schwerer und anhaltender Durchfälle während oder nach einer Therapie mit Clarithromycin Spirig HC Suspensionen kann ein Zeichen für eine pseudomembranöse Colitis sein. In solchen Fällen ist die Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC Suspensionen sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Unter der Behandlung mit Makroliden einschliesslich Clarithromycin wurden eine Verlängerung der kardialen Repolarisation und des QT-Intervalls beobachtet, welche zu Herzrhythmusstörungen und Torsades de Pointes führen können (siehe «Kontraindikationen», «Unerwünschte Wirkungen»). Da auch die folgenden Umstände das Risiko für Herzrhythmusstörungen (inklusive Torsades de Pointes) erhöhen können, sollte Clarithromycin bei folgenden Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden:
-·Patienten mit koronarer Herzerkrankung, schwerer Herzinsuffizienz, Reizleitungsstörungen oder klinisch relevanter Bradykardie.
-·Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die mit einer QT-Verlängerung assoziiert sind, mit Ausnahme derjenigen, die kontraindiziert sind (siehe «Interaktionen»).
- +Unter der Behandlung mit Makroliden einschliesslich Clarithromycin wurden eine Verlängerung der kardialen Repolarisation und des QT-Intervalls beobachtet, welche zu Herzrhythmusstörungen und Torsades de Pointes führen können (siehe "Kontraindikationen" , "Unerwünschte Wirkungen" ). Da auch die folgenden Umstände das Risiko für Herzrhythmusstörungen (inklusive Torsades de Pointes) erhöhen können, sollte Clarithromycin bei folgenden Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden:
- +-Patienten mit koronarer Herzerkrankung, schwerer Herzinsuffizienz, Reizleitungsstörungen oder klinisch relevanter Bradykardie.
- +-Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die mit einer QT-Verlängerung assoziiert sind, mit Ausnahme derjenigen, die kontraindiziert sind (siehe "Interaktionen" ).
-Vor der Verschreibung von Clarithromycin an Patienten, die Hydroxychloroquin oder Chloroquin einnehmen, sind Nutzen und Risiken sorgfältig abzuwägen, da die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse und kardiovaskuläre Mortalität besteht (siehe Rubrik «Interaktionen»).
- +Vor der Verschreibung von Clarithromycin an Patienten, die Hydroxychloroquin oder Chloroquin einnehmen, sind Nutzen und Risiken sorgfältig abzuwägen, da die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse und kardiovaskuläre Mortalität besteht (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
-Clarithromycin ist ein potenter Hemmstoff des 3A4-Typs der Cytochrom P-450-Enzyme, über den viele weitere Arzneimittel metabolisiert werden. Bei gleichzeitiger Gabe von weiteren Arzneimitteln, die über das 3A4-Isoenzym abgebaut werden und bei erhöhten Plasmaspiegeln schwerwiegende unerwünschte Wirkungen hervorrufen können, ist besondere Vorsicht geboten und es sind gegebenenfalls therapiebegleitende Plasmaspiegelmessungen vorzusehen (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).
- +Clarithromycin ist ein potenter Hemmstoff des 3A4-Typs der Cytochrom P-450-Enzyme, über den viele weitere Arzneimittel metabolisiert werden. Bei gleichzeitiger Gabe von weiteren Arzneimitteln, die über das 3A4-Isoenzym abgebaut werden und bei erhöhten Plasmaspiegeln schwerwiegende unerwünschte Wirkungen hervorrufen können, ist besondere Vorsicht geboten und es sind gegebenenfalls therapiebegleitende Plasmaspiegelmessungen vorzusehen (siehe "Kontraindikationen" und "Interaktionen" ).
-Im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung wurde über Colchizintoxizität berichtet bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin und Colchizin; dies auch speziell bei älteren Patienten, sowie bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Todesfälle bei einigen dieser Patienten wurden gemeldet (siehe «Interaktionen»). Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Colchizin ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung wurde über Colchizintoxizität berichtet bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin und Colchizin; dies auch speziell bei älteren Patienten, sowie bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Todesfälle bei einigen dieser Patienten wurden gemeldet (siehe "Interaktionen" ). Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Colchizin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von Clarithromycin und Triazolbenzodiazepinen, wie Triazolam, Midazolam zur intravenösen Verabreichung und Alprazolam ist Vorsicht geboten (siehe «Interaktionen»).
- +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Clarithromycin und Triazolbenzodiazepinen, wie Triazolam, Midazolam zur intravenösen Verabreichung und Alprazolam ist Vorsicht geboten (siehe "Interaktionen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin und oralen Antidiabetika (wie z.B. Sulfonylharnstoffe) und/oder Insulin kann zu einer schwerwiegenden Hypoglykämie führen (siehe «Interaktionen»). Eine engmaschige Kontrolle des Blutzuckerspiegels wird empfohlen.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin und oralen Antidiabetika (wie z.B. Sulfonylharnstoffe) und/oder Insulin kann zu einer schwerwiegenden Hypoglykämie führen (siehe "Interaktionen" ). Eine engmaschige Kontrolle des Blutzuckerspiegels wird empfohlen.
-Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Clarithromycin und direkten oralen Antikoagulantien wie z.B. Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban, insbesondere bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko (siehe «Interaktionen»).
- +Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Clarithromycin und direkten oralen Antikoagulantien wie z.B. Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban, insbesondere bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko (siehe "Interaktionen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit Lovastatin oder Simvastatin ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Es sollte Vorsicht angewendet werden, wenn Clarithromycin mit anderen Statinen verschrieben wird. Es gab Fälle einer Rhabdomyolyse bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin mit Statinen. Die Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myopathie überwacht werden.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit Lovastatin oder Simvastatin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Es sollte Vorsicht angewendet werden, wenn Clarithromycin mit anderen Statinen verschrieben wird. Es gab Fälle einer Rhabdomyolyse bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin mit Statinen. Die Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myopathie überwacht werden.
-Die Anwendung eines Statins, das CYP3A-unabhängig metabolisiert wird (z.B. Fluvastatin), kann in Betracht gezogen werden (siehe «Interaktionen»).
- +Die Anwendung eines Statins, das CYP3A-unabhängig metabolisiert wird (z.B. Fluvastatin), kann in Betracht gezogen werden (siehe "Interaktionen" ).
-Von diesen Substanzen wurden bei gleichzeitiger Anwendung mit Clarithromycin erhöhte Serumspiegel gemessen, was zu QT-Verlängerung und Arrhythmien einschliesslich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und torsades de pointes führen kann. Daher ist die kombinierte Gabe von Astemizol, Cisaprid, Pimozid und Terfenadin mit Clarithromycin kontraindiziert (siehe auch «Kontraindikationen»).
- +Von diesen Substanzen wurden bei gleichzeitiger Anwendung mit Clarithromycin erhöhte Serumspiegel gemessen, was zu QT-Verlängerung und Arrhythmien einschliesslich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und torsades de pointes führen kann. Daher ist die kombinierte Gabe von Astemizol, Cisaprid, Pimozid und Terfenadin mit Clarithromycin kontraindiziert (siehe auch "Kontraindikationen" ).
-Bei der Kombinationstherapie von Erythromycin oder Clarithromycin mit Ergotamin oder Dihydroergotamin wurde bei einigen Patienten eine akute Ergotamintoxizität, charakterisiert durch schwere periphere Vasospasmen, Dysästhesie, Extremitäten-Ischämie sowie Ischämie anderer Gewebe einschliesslich des Zentralnervensystems beobachtet. Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Ergotalkaloiden ist daher kontraindiziert (siehe auch «Kontraindikationen»).
- +Bei der Kombinationstherapie von Erythromycin oder Clarithromycin mit Ergotamin oder Dihydroergotamin wurde bei einigen Patienten eine akute Ergotamintoxizität, charakterisiert durch schwere periphere Vasospasmen, Dysästhesie, Extremitäten-Ischämie sowie Ischämie anderer Gewebe einschliesslich des Zentralnervensystems beobachtet. Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Ergotalkaloiden ist daher kontraindiziert (siehe auch "Kontraindikationen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit Lovastatin oder Simvastatin ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»), da diese Statine in hohem Masse durch CYP3A4 metabolisiert werden. Eine gleichzeitige Behandlung mit Clarithromycin erhöht deren Plasmakonzentration, was ein erhöhtes Risiko einer Myopathie, einschliesslich Rhabdomyolyse, mit sich bringt. Es gab Fälle einer Rhabdomyolyse bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin mit diesen Statinen (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Falls eine Behandlung mit Clarithromycin nicht vermieden werden kann, muss die Therapie mit Lovastatin oder Simvastatin während der Behandlungsdauer unterbrochen werden.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit Lovastatin oder Simvastatin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ), da diese Statine in hohem Masse durch CYP3A4 metabolisiert werden. Eine gleichzeitige Behandlung mit Clarithromycin erhöht deren Plasmakonzentration, was ein erhöhtes Risiko einer Myopathie, einschliesslich Rhabdomyolyse, mit sich bringt. Es gab Fälle einer Rhabdomyolyse bei gleichzeitiger Einnahme von Clarithromycin mit diesen Statinen (siehe "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Falls eine Behandlung mit Clarithromycin nicht vermieden werden kann, muss die Therapie mit Lovastatin oder Simvastatin während der Behandlungsdauer unterbrochen werden.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clatrithromycin mit den CYP3A4-Substraten Ticagrelor, Ivabradin oder Ranolazin ist kontraindiziert da es im Fall einer gleichzeitigen Anwendung zu einem erheblichen Anstieg der Ticagrelor, der Ranolazin oder der Ivabradin-Exposition kommen kann (siehe «Kontraindikationen»).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clatrithromycin mit den CYP3A4-Substraten Ticagrelor, Ivabradin oder Ranolazin ist kontraindiziert da es im Fall einer gleichzeitigen Anwendung zu einem erheblichen Anstieg der Ticagrelor, der Ranolazin oder der Ivabradin-Exposition kommen kann (siehe "Kontraindikationen" ).
-Bei gleichzeitiger Gabe von oralem Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 7-fache an. Die gleichzeitige Gabe von oralem Midazolam und Clarithromycin ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Bei gleichzeitiger Gabe von oralem Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 7-fache an. Die gleichzeitige Gabe von oralem Midazolam und Clarithromycin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin und Lomitapid ist aufgrund eines möglicherweise deutlichen Anstiegs der Transaminasen kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin und Lomitapid ist aufgrund eines möglicherweise deutlichen Anstiegs der Transaminasen kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Substanzen, welche die CYP3A4-Isoenzyme noch stärker inhibieren, kann zu einem reduzierten Metabolismus von Clarithromycin führen (siehe auch unter «Ritonavir»).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin mit Substanzen, welche die CYP3A4-Isoenzyme noch stärker inhibieren, kann zu einem reduzierten Metabolismus von Clarithromycin führen (siehe auch unter "Ritonavir" ).
-Ähnliche Dosierungsanpassungen sollten für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in Betracht gezogen werden, wenn Ritonavir als phamakokinetischer Verstärker mit anderen HIV-Protease-Inhibitoren, einschliesslich Atazanavir und Saquinavir, angewendet wird (siehe nachfolgend unter «Bidirektionale Interaktionen»).
- +Ähnliche Dosierungsanpassungen sollten für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in Betracht gezogen werden, wenn Ritonavir als phamakokinetischer Verstärker mit anderen HIV-Protease-Inhibitoren, einschliesslich Atazanavir und Saquinavir, angewendet wird (siehe nachfolgend unter "Bidirektionale Interaktionen" ).
-In seltenen Fällen wurde eine Rhabdomyolyse unter der gleichzeitigen Einnahme von Clarithromycin und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern, wie z.B. Lovastatin und Simvastatin, beobachtet (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In seltenen Fällen wurde eine Rhabdomyolyse unter der gleichzeitigen Einnahme von Clarithromycin und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern, wie z.B. Lovastatin und Simvastatin, beobachtet (siehe "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Anwendung eines Statins, das CYP3A-unabhängig metabolisiert wird (z.B. Fluvastatin), kann in Betracht gezogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die Anwendung eines Statins, das CYP3A-unabhängig metabolisiert wird (z.B. Fluvastatin), kann in Betracht gezogen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die DOAKs Dabigatran und Edoxaban sind Substrate für den Effluxtransporter P-gp. Rivaroxaban und Apixaban werden über CYP3A4 metabolisiert und sind ebenfalls Substrate für P-gp. Vorsicht ist bei der Anwendung von Clarithromycin zusammen mit diesen Wirkstoffen geboten, insbesondere bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die DOAKs Dabigatran und Edoxaban sind Substrate für den Effluxtransporter P-gp. Rivaroxaban und Apixaban werden über CYP3A4 metabolisiert und sind ebenfalls Substrate für P-gp. Vorsicht ist bei der Anwendung von Clarithromycin zusammen mit diesen Wirkstoffen geboten, insbesondere bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei gleichzeitiger Gabe von Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 2,7-fache nach intravenöser Gabe. Wird während der Clarithromycintherapie auch Midazolam intravenös verabreicht, soll der Patient engmaschig überwacht werden, damit gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Aufnahme von Midazolam über die Mundschleimhaut führt aufgrund der möglichen Umgehung der prä-systemischen Elimination wahrscheinlich eher zu ähnlichen Interaktionen wie sie nach intravenöser Verabreichung beobachtet werden, als zu solchen nach oraler Gabe.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 2,7-fache nach intravenöser Gabe. Wird während der Clarithromycintherapie auch Midazolam intravenös verabreicht, soll der Patient engmaschig überwacht werden, damit gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Aufnahme von Midazolam über die Mundschleimhaut führt aufgrund der möglichen Umgehung der prä-systemischen Elimination wahrscheinlich eher zu ähnlichen Interaktionen wie sie nach intravenöser Verabreichung beobachtet werden, als zu solchen nach oraler Gabe.
-Spontanmeldungen weisen darauf hin, dass es bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin und atypischen Antipsychotika wie z.B. Quetiapin welche über das CYP3A verstoffwechselt werden, zu vermehrten Nebenwirkungen kommen kann. Eine gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit solchen Arzneimitteln wird nicht empfohlen, bzw. ist, z.B. für Quetiapin, kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Spontanmeldungen weisen darauf hin, dass es bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin und atypischen Antipsychotika wie z.B. Quetiapin welche über das CYP3A verstoffwechselt werden, zu vermehrten Nebenwirkungen kommen kann. Eine gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin mit solchen Arzneimitteln wird nicht empfohlen, bzw. ist, z.B. für Quetiapin, kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Sowohl Clarithromycin als auch Saquinavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) und Saquinavir (Weichgelatinekapsel, 1200 mg 3× täglich) an 12 gesunden Probanden resultierte in einer systemischen Verfügbarkeit im Steady-State (AUC) und maximalen Konzentrationen (Cmax) von Saquinavir, die 177% bzw. 187% höher lagen als bei der alleinigen Gabe von Saquinavir. Die Werte für AUC und Cmax von Clarithromycin waren um ca. 40% höher als bei der alleinigen Gabe von Clarithromycin. Keine Dosisanpassung ist notwendig, wenn die beiden Arzneimittel für eine begrenzte Zeit mit den untersuchten Stärken und Darreichungsformen gleichzeitig eingenommen werden. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit der Weichgelatinekapsel sind nicht unbedingt übertragbar auf die Anwendung von Saquinavir Hartgelatinekapseln. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit ungeboostetem Saquinavir sind nicht unbedingt übertragbar auf die Wirkungen, die mit Saquinavir/Ritonavir zu beobachten sind. Wenn Saquinavir gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht wird, ist die mögliche Wirkung von Ritonavir auf Clarithromycin zu berücksichtigen (s. Abschnitt «Ritonavir»).
- +Sowohl Clarithromycin als auch Saquinavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) und Saquinavir (Weichgelatinekapsel, 1200 mg 3× täglich) an 12 gesunden Probanden resultierte in einer systemischen Verfügbarkeit im Steady-State (AUC) und maximalen Konzentrationen (Cmax) von Saquinavir, die 177% bzw. 187% höher lagen als bei der alleinigen Gabe von Saquinavir. Die Werte für AUC und Cmax von Clarithromycin waren um ca. 40% höher als bei der alleinigen Gabe von Clarithromycin. Keine Dosisanpassung ist notwendig, wenn die beiden Arzneimittel für eine begrenzte Zeit mit den untersuchten Stärken und Darreichungsformen gleichzeitig eingenommen werden. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit der Weichgelatinekapsel sind nicht unbedingt übertragbar auf die Anwendung von Saquinavir Hartgelatinekapseln. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit ungeboostetem Saquinavir sind nicht unbedingt übertragbar auf die Wirkungen, die mit Saquinavir/Ritonavir zu beobachten sind. Wenn Saquinavir gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht wird, ist die mögliche Wirkung von Ritonavir auf Clarithromycin zu berücksichtigen (s. Abschnitt "Ritonavir" ).
-Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Verabreichung von Clarithromycin mit ototoxischen Arzneimitteln, speziell mit Aminoglykosiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Verabreichung von Clarithromycin mit ototoxischen Arzneimitteln, speziell mit Aminoglykosiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Clarithromycin erhöht durch Hemmung von CYP3A und dem P-Glycoprotein Efflux-Transporter (PgP) und einer vermehrten Absorption von Colchizin die orale Bioverfügbarkeit von Colchizin. Insbesondere in Fällen, bei welchen eine eingeschränkte Nierenfunktion die renale Elimination von Colchizin vermindert, kann dies zu einer toxischen Akkumulation von Colchizin mit Knochenmarksuppression, Pancytopenie und in vereinzelten Fällen zum Tod führen. Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Colchizin ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Clarithromycin erhöht durch Hemmung von CYP3A und dem P-Glycoprotein Efflux-Transporter (PgP) und einer vermehrten Absorption von Colchizin die orale Bioverfügbarkeit von Colchizin. Insbesondere in Fällen, bei welchen eine eingeschränkte Nierenfunktion die renale Elimination von Colchizin vermindert, kann dies zu einer toxischen Akkumulation von Colchizin mit Knochenmarksuppression, Pancytopenie und in vereinzelten Fällen zum Tod führen. Die gleichzeitige Verabreichung von Clarithromycin und Colchizin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Interaktionen zwischen Erythromycin und Astemizol, welche zu QT-Verlängerung und torsades de pointes führen können, sind bekannt. Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit von Clarithromycin und Erythromycin und der ähnlichen Affinität zu Isoenzymen der CYP3A-Familie ist die Kombinationstherapie von Astemizol mit Clarithromycin kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Interaktionen zwischen Erythromycin und Astemizol, welche zu QT-Verlängerung und torsades de pointes führen können, sind bekannt. Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit von Clarithromycin und Erythromycin und der ähnlichen Affinität zu Isoenzymen der CYP3A-Familie ist die Kombinationstherapie von Astemizol mit Clarithromycin kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Deshalb darf Clarithromycin Spirig HC nicht verabreicht werden, es sei denn, dies sei eindeutig erforderlich. Beim Auftreten einer Schwangerschaft während der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC ist die Patientin über die möglichen Gefahren für den Fetus zu informieren (siehe «Präklinische Daten»).
- +Deshalb darf Clarithromycin Spirig HC nicht verabreicht werden, es sei denn, dies sei eindeutig erforderlich. Beim Auftreten einer Schwangerschaft während der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC ist die Patientin über die möglichen Gefahren für den Fetus zu informieren (siehe "Präklinische Daten" ).
-Clarithromycin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Clarithromycin und sein aktiver Metabolit 14-Hydroxy-Clarithromycin erreichen bei Einnahme von 2mal täglich 250 mg Clarithromycin 25% bzw. 75% der entsprechenden Konzentration im Serum. Daher soll während und bis einen Tag nach Abschluss der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC nicht gestillt werden (Gefahr von Sprosspilzbesiedlung, Durchfällen und Möglichkeit einer Sensibilisierung).
- +Clarithromycin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Clarithromycin und sein aktiver Metabolit 14-Hydroxy-Clarithromycin erreichen bei Einnahme von 2mal täglich 250 mg Clarithromycin 25% bzw. 75% der entsprechenden Konzentration im Serum. Daher soll während und bis einen Tag nach Abschluss der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC nicht gestillt werden (Gefahr von Sprosspilzbesiedlung, Durchfällen und Möglichkeit einer Sensibilisierung).
-Auf Grund der möglichen Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Auf Grund der möglichen Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Zusammenstellung unerwünschter Wirkungen in klinischen Studien mit Clarithromycin
-Organklasse Häufigkeit Nebenwirkung
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Häufig Infektionen (2.6%), Rhinitis (2.4%).
-Gelegentlich Candidiasis (einschliesslich oraler und genitaler Candidiasis), vaginale Infektion.
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich Leukopenie, Thrombozythämie.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Gelegentlich Anorexie, verminderter Appetit.
-Psychiatrische Erkrankungen Häufig Schlaflosigkeit.
-Gelegentlich Angstzustände, Nervosität.
-Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzen (1,9%), Geschmacks-veränderungen.
-Gelegentlich Schwindel, Tremor, Schläfrigkeit.
-Augenerkrankungen Häufig Konjunktivitis (1.1%).
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Gelegentlich Tinnitus, Hörstörungen.
-Herzerkrankungen Gelegentlich Verlängerte QT-Intervalle, Palpitationen.
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Häufig Husten (2.2%).
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Diarrhoe (6,1%), Erbrechen (5,8%), Abdominalschmerz (2,8%).
-Gelegentlich Nausea (0,9%), Glossitis, Stomatitis, Gastritis, Verstopfung, Mundtrockenheit, Aufstossen, Blähung.
-Leber- und Gallenerkrankungen Häufig Passagere Erhöhung der SGOT (1,0%).
-Gelegentlich Alanin-Aminotransferase (SGPT) erhöht.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Häufig Hauterscheinungen (Rash, 2,3%), erhöhter Schweiss, makulopapulöser Ausschlag.
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Gelegentlich Muskelspasmen.
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig Fieber (2.3%).
-Gelegentlich Asthenie.
- +Zusammenstellung unerwünschter
- + Wirkungen in klinischen
- +Studien mit Clarithromycin
- +Organklasse Häufigkeit Nebenwirkung
- +Infektionen und parasitäre Häufig Infektionen (2.6%),
- +Erkrankungen Rhinitis (2.4%).
- +Gelegentlich Candidiasis (einschliesslich oraler
- + und genitaler Candidiasis),
- + vaginale Infektion.
- +Erkrankungen des Blutes und Gelegentlich Leukopenie, Thrombozythämie.
- +des Lymphsystems
- +Stoffwechsel- und Ernährungsst Gelegentlich Anorexie, verminderter
- +örungen Appetit.
- +Psychiatrische Erkrankungen Häufig Schlaflosigkeit.
- +Gelegentlich Angstzustände, Nervosität.
- +Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzen (1,9%),
- + Geschmacks-veränderungen.
- +Gelegentlich Schwindel, Tremor, Schläfrigkeit.
- +Augenerkrankungen Häufig Konjunktivitis (1.1%).
- +Erkrankungen des Ohrs und des Gelegentlich Tinnitus, Hörstörungen.
- +Labyrinths
- +Herzerkrankungen Gelegentlich Verlängerte QT-Intervalle,
- + Palpitationen.
- +Erkrankungen der Atemwege, Häufig Husten (2.2%).
- +des Brustraums und Mediastinum
- +s
- +Erkrankungen des Gastrointesti Häufig Diarrhoe (6,1%), Erbrechen
- +naltrakts (5,8%), Abdominalschmerz
- + (2,8%).
- +Gelegentlich Nausea (0,9%), Glossitis,
- + Stomatitis, Gastritis, Verstopfung,
- + Mundtrockenheit, Aufstossen,
- + Blähung.
- +Leber- und Gallenerkrankungen Häufig Passagere Erhöhung der SGOT
- + (1,0%).
- +Gelegentlich Alanin-Aminotransferase (SGPT)
- + erhöht.
- +Erkrankungen der Haut und des Häufig Hauterscheinungen (Rash,
- +Unterhautzellgewebes 2,3%), erhöhter Schweiss,
- + makulopapulöser Ausschlag.
- +Skelettmuskulatur-, Gelegentlich Muskelspasmen.
- +Bindegewebs- und Knochenerkran
- +kungen
- +Allgemeine Erkrankungen und Häufig Fieber (2.3%).
- +Beschwerden am Verabreichungso
- +rt
- +Gelegentlich Asthenie.
- +
- +
-Zusammenstellung der Nebenwirkungen aus der Post-Marketing Überwachung
-Organklasse Nebenwirkung
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Erysipel.
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Agranulozytose, Thrombozytopenie, hämolytische Anämie.
-Erkrankungen des Immunsystems Allergische Reaktionen wie Urtikaria, Pruritus und milden Hauterscheinungen (Ausschlag, maculopapillärer Ausschlag) (1,1%) bis zu Anaphylaxie und Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse (unter oral verabreichtem Clarithromycin), angioneurotisches Ödem.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypoglykämie bei gleichzeitiger Gabe von Antidiabetika welche über das CYP3A Enzym metabolisiert werden oder Insulin (siehe «Warnhinweise» und «Interaktionen»).
-Psychiatrische Erkrankungen Albträume, Konfusion, Desorientierung, Halluzinationen, Psychosen, Entpersonalisierung, Depression, Manie.
-Erkrankungen des Nervensystems Konvulsionen, Benommenheit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust, Geruchsstörungen (meist im Zusammenhang mit Geschmacksstörungen berichtet), Kopfschmerzen, Parästhesie.
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Hörverlust, welcher nach Absetzen der Therapie üblicherweise reversibel ist.
-Herzerkrankungen Unter Clarithromycin wurden in seltenen Fällen ventrikuläre Tachykardien, Kammerflimmern und Torsades de Pointes beobachtet.
-Gefässerkrankungen Hämorrhagie bei Patienten, welche gleichzeitig mit oralen Antikoagulantien behandelt werden.
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Pankreatitis, Erbrechen, Zahnverfärbung (Zahnverfärbung meist reversibel mittels professioneller Zahnreinigung), Nausea, Druckgefühl im Oberbauch (in seltenen Fällen krampfartiger Natur), weiche Stühle und Diarrhoe, Dyspepsie, Geschmacksstörungen sowie reversible Zungenverfärbungen (unter Kombinationstherapie mit Omeprazol). Wie bei anderen Antibiotika wurde auch unter Clarithromycin über das Auftreten von pseudomembranöser Colitis berichtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionsstörungen, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepatocelluläre und/oder cholestatische Hepatitis, mit oder ohne Ikterus. Die hepatische Dysfunktion kann schwer sein und ist üblicherweise reversibel. Sehr selten wurde über Versagen der Leberfunktion mit tödlichem Ausgang berichtet. Generell waren dies Fälle mit einer schweren Grundkrankheit und/oder mit Begleitmedikation. Je nach Schweregrad ist ein Absetzen der Therapie mit Clarithromycin notwendig.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (z.B. akute generalisierte exanthematische Pustulose [AGEP], Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]), Akne, Purpura Schönlein-Henoch.
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Myalgie, Rhabdomyolyse (in einigen der Berichte über Rhabdomyolyse wurde Clarithromycin zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche mit Rhabdomyolyse assoziiert werden (wie Statinen, Fibraten, Colchizin oder Allopurinol), verabreicht), Myopathie.
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Selten und vor allem unter hohen oralen Dosen sind erhöhte BUN und Serum-Kreatinin-Konzentrationen aufgetreten. In Einzelfällen kam es zu Nierenversagen. Ein Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden. Interstitielle Nephritis.
-Untersuchungen INR erhöht, verlängerte Prothrombinzeit, Urinfarbe anormal.
- +Zusammenstellung
- +der Nebenwirkungen
- +aus der Post-Marketi
- +ng Überwachung
- +Organklasse Nebenwirkung
- +Infektionen und Erysipel.
- +parasitäre Erkrankun
- +gen
- +Erkrankungen des Agranulozytose, Thrombozytopenie, hämolytische Anämie.
- +Blutes und des
- +Lymphsystems
- +Erkrankungen des Allergische Reaktionen wie Urtikaria, Pruritus und milden Hauterscheinungen
- +Immunsystems (Ausschlag, maculopapillärer Ausschlag) (1,1%) bis zu Anaphylaxie und
- + Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse (unter oral
- + verabreichtem Clarithromycin), angioneurotisches Ödem.
- +Stoffwechsel- und Hypoglykämie bei gleichzeitiger Gabe von Antidiabetika welche über das CYP3A
- +Ernährungsstörungen Enzym metabolisiert werden oder Insulin (siehe "Warnhinweise" und
- + "Interaktionen" ).
- +Psychiatrische Albträume, Konfusion, Desorientierung, Halluzinationen, Psychosen,
- +Erkrankungen Entpersonalisierung, Depression, Manie.
- +Erkrankungen des Konvulsionen, Benommenheit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust,
- +Nervensystems Geruchsstörungen (meist im Zusammenhang mit Geschmacksstörungen berichtet),
- + Kopfschmerzen, Parästhesie.
- +Erkrankungen des Hörverlust, welcher nach Absetzen der Therapie üblicherweise reversibel ist.
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Herzerkrankungen Unter Clarithromycin wurden in seltenen Fällen ventrikuläre Tachykardien,
- + Kammerflimmern und Torsades de Pointes beobachtet.
- +Gefässerkrankungen Hämorrhagie bei Patienten, welche gleichzeitig mit oralen Antikoagulantien
- + behandelt werden.
- +Erkrankungen des Pankreatitis, Erbrechen, Zahnverfärbung (Zahnverfärbung meist reversibel
- +Gastrointestinaltrak mittels professioneller Zahnreinigung), Nausea, Druckgefühl im Oberbauch (in
- +ts seltenen Fällen krampfartiger Natur), weiche Stühle und Diarrhoe, Dyspepsie,
- + Geschmacksstörungen sowie reversible Zungenverfärbungen (unter
- + Kombinationstherapie mit Omeprazol).Wie bei anderen Antibiotika wurde auch
- + unter Clarithromycin über das Auftreten von pseudomembranöser Colitis
- + berichtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Leber- und Gallenerk Leberfunktionsstörungen, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepatocelluläre
- +rankungen und/oder cholestatische Hepatitis, mit oder ohne Ikterus.Die hepatische
- + Dysfunktion kann schwer sein und ist üblicherweise reversibel.Sehr selten
- + wurde über Versagen der Leberfunktion mit tödlichem Ausgang berichtet.
- + Generell waren dies Fälle mit einer schweren Grundkrankheit und/oder mit
- + Begleitmedikation. Je nach Schweregrad ist ein Absetzen der Therapie mit
- + Clarithromycin notwendig.
- +Erkrankungen der Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (z.B. akute generalisierte
- +Haut und des Unterha exanthematische Pustulose [AGEP], Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und
- +utzellgewebes systemischen Symptomen [DRESS]), Akne, Purpura Schönlein-Henoch.
- +Skelettmuskulatur-, Myalgie, Rhabdomyolyse (in einigen der Berichte über Rhabdomyolyse wurde
- +Bindegewebs- und Clarithromycin zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche mit Rhabdomyolyse
- +Knochenerkrankungen assoziiert werden (wie Statinen, Fibraten, Colchizin oder Allopurinol),
- + verabreicht), Myopathie.
- +Erkrankungen der Selten und vor allem unter hohen oralen Dosen sind erhöhte BUN und
- +Nieren und Harnwege Serum-Kreatinin-Konzentrationen aufgetreten. In Einzelfällen kam es zu
- + Nierenversagen. Ein Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen
- + werden.Interstitielle Nephritis.
- +Untersuchungen INR erhöht, verlängerte Prothrombinzeit, Urinfarbe anormal.
- +
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-Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Clarithromycin festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik «Clinical Breakpoints»).
- +Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Clarithromycin festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik "Clinical Breakpoints" ).
-Siehe «Wirkungsmechanismus» und «Pharmakodynamik».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" und "Pharmakodynamik" .
-Bei der Einnahme der empfohlenen Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht pro Tag in zwei Gaben werden im Steady-State maximale Serumspiegel von Clarithromycin von 4–5 µg/ml nach etwa 3 Stunden erreicht. Die entsprechenden Werte für den 14-OH-Metaboliten sind 1–2 µg/ml ebenfalls nach etwa 3 Stunden. Die Einnahme von Nahrung unmittelbar vor der Einnahme von Clarithromycin Spirig HC Suspensionen verlangsamt etwas die Aufnahme von Clarithromycin und erhöht die Bioverfügbarkeit. Dies ist jedoch nicht von klinischer Relevanz.
- +Bei der Einnahme der empfohlenen Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht pro Tag in zwei Gaben werden im Steady-State maximale Serumspiegel von Clarithromycin von 4–5 µg/ml nach etwa 3 Stunden erreicht. Die entsprechenden Werte für den 14-OH-Metaboliten sind 1–2 µg/ml ebenfalls nach etwa 3 Stunden. Die Einnahme von Nahrung unmittelbar vor der Einnahme von Clarithromycin Spirig HC Suspensionen verlangsamt etwas die Aufnahme von Clarithromycin und erhöht die Bioverfügbarkeit. Dies ist jedoch nicht von klinischer Relevanz.
-Bei schwerer Niereninsuffizienz sind Blutspiegelmaxima, Halbwertszeit der Elimination sowie die AUC sowohl von Clarithromycin wie auch von 14-OH-Clarithromycin erhöht. Bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance von <30 ml/min/1.73m2 sollte deshalb die Dosis halbiert werden. Die Therapiedauer sollte nicht mehr als 14 Tage betragen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei schwerer Niereninsuffizienz sind Blutspiegelmaxima, Halbwertszeit der Elimination sowie die AUC sowohl von Clarithromycin wie auch von 14-OH-Clarithromycin erhöht. Bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance von <30 ml/min/1.73m2 sollte deshalb die Dosis halbiert werden. Die Therapiedauer sollte nicht mehr als 14 Tage betragen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP." bezeichneten Datum verwendet werden.
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