| 50 Änderungen an Fachinfo Octaplex 500 |
- Name des Octaplex 500 Octaplex 500
- Bestandteils Menge pro Menge pro
- Flasche ml gebrauchs-
- fertiger Lösung
- Wirkstoff
- Humaner Blut-
- gerinnungsfaktor II 220–760 I.E. 11–38 I.E./ml
- Humaner Blut-
- gerinnungsfaktor VII 180–480 I.E. 9–24 I.E./ml
- Humaner Blut-
- gerinnungsfaktor IX 500 I.E. 25 I.E./ml
- Humaner Blut-
- gerinnungsfaktor X 360–600 I.E. 18–30 I.E./ml
- Weitere arzneilich wirksame Bestandteile
- Protein C 140–620 I.E. 7–31 I.E./ml
- Protein S 140–640 I.E. 7–32 I.E./ml
- Hilfsstoffe
- Heparin 100–250 I.E. 5–12,5 I.E./ml
- Natriumcitrat 130 mg 6,5 mg/ml
-
-Lösungsmittel: 20 ml Wasser für Injektionszwecke.
-Gesamtprotein: 260–820 mg/Flasche.
- +Name des Bestandteils Octaplex 500 Menge pro Flasche Octaplex 1000 Menge pro Flasche Octaplex Menge pro ml gebrauchsfertiger Lösung
- +a) Wirkstoffe
- +Humaner Blutgerinnungsfaktor II 280-760 I.E. 560–1520 I.E. 14-38 I.E./ml
- +Humaner Blutgerinnungsfaktor VII 180-480 I.E. 360–960 I.E 9-24 I.E./ml
- +Humaner Blutgerinnungsfaktor IX 500 I.E. 1000 I.E 25 I.E./ml
- +Humaner Blutgerinnungsfaktor X 360-600 I.E. 720–1200 I.E 18-30 I.E./ml
- +Weitere arzneilich wirksame Bestandteile
- +Protein C 260-620 I.E. 520–1240 I.E. 13-31 I.E./ml
- +Protein S 240-640 I.E. 480–1280 I.E. 12-32 I.E./ml
- +b) Hilfsstoffe
- +Heparin 100–250 I.E. 200–500 I.E. 5–12.5 I.E./ml
- +Natriumcitrat 130 mg 260 mg 6.5 mg/ml
- +
- +Lösungsmittel: 20 ml/40 ml Wasser für Injektionszwecke.
- +Gesamtprotein: 260-820 mg bzw. 520–1640 mg/Flasche.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Vitamin K mit dem Prothrombinkomplex-Konzentrat sollte immer in Erwägung gezogen werden. Eine wiederholte Gabe von Octaplex 500 kann sich dadurch erübrigen, dass die Wirkung von Vitamin K meistens innerhalb von 4–6 h einsetzt, während diejenige von Octaplex 500 ca. 6–8 h anhält.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Vitamin K mit dem Prothrombinkomplex-Konzentrat sollte immer in Erwägung gezogen werden. Eine wiederholte Gabe von Octaplex kann sich dadurch erübrigen, dass die Wirkung von Vitamin K meistens innerhalb von 4–6 h einsetzt, während diejenige von Octaplex ca. 6–8 h anhält.
-Zu infundierende Einheiten Octaplex 500 (IU) = (Quick Zielwert – Quick Basiswert) × kg Körpergewicht.
- +Zu infundierende Einheiten Octaplex (IU) = (Quick Zielwert – Quick Basiswert) × kg Körpergewicht.
-Erfolgt die Behandlung mit Prothrombinkomplex-Konzentrat mit dem Ziel, die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten mit einer langen Halbwertszeit umzukehren, sollte berücksichtigt werden, dass die Aktivität der Vitamin-K-Antagonisten länger als die Wirkung von Octaplex 500 anhalten kann. Dies wird durch die relativ kurze Halbwertszeit des Faktors VII im Prothrombinkomplex-Konzentrat verursacht. Daher ist eine regelmässige Bestimmung der/des INR/Quick-Wertes erforderlich, auch wenn kurz nach der Infusion von Octaplex 500 eine Korrektur der INR erreicht worden ist.
- +Erfolgt die Behandlung mit Prothrombinkomplex-Konzentrat mit dem Ziel, die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten mit einer langen Halbwertszeit umzukehren, sollte berücksichtigt werden, dass die Aktivität der Vitamin-K-Antagonisten länger als die Wirkung von Octaplex anhalten kann. Dies wird durch die relativ kurze Halbwertszeit des Faktors VII im Prothrombinkomplex-Konzentrat verursacht. Daher ist eine regelmässige Bestimmung der/des INR/Quick-Wertes erforderlich, auch wenn kurz nach der Infusion von Octaplex eine Korrektur der INR erreicht worden ist.
-Die Erhaltungsdosis hängt von der klinischen Situation, den Halbwertszeiten und den erforderlichen Aktivitätsgraden ab.
- +Die Erhaltungsdosis hängt von der klinischen Situation, den Halbwertszeiten und den erforderlichen Aktivitätsgraden ab.
-Die Halbwertszeit des Faktors VII beträgt 1,5–6 Stunden. Patienten mit einem angeborenen Faktor-VII-Mangel benötigen deshalb Prothrombinkomplex-Konzentrat in kürzeren Zeitabständen.
- +Die Halbwertszeit des Faktors VII beträgt 1,5–6 Stunden. Patienten mit einem angeborenen Faktor-VII-Mangel benötigen deshalb Prothrombinkomplex-Konzentrat in kürzeren Zeitabständen.
-Für den Einsatz von Octaplex 500 bei perinatalen Blutungen, verursacht durch einen Mangel an Faktoren des Prothrombinkomplexes, und für die Anwendung des Präparates bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen liegen keine Daten vor. Die Erfahrung bei der Behandlung eines angeborenen Mangels an Faktoren II, VII oder X ist begrenzt.
- +Für den Einsatz von Octaplex bei perinatalen Blutungen, verursacht durch einen Mangel an Faktoren des Prothrombinkomplexes, und für die Anwendung des Präparates bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen liegen keine Daten vor. Die Erfahrung bei der Behandlung eines angeborenen Mangels an Faktoren II, VII oder X ist begrenzt.
-Octaplex 500 sollte nicht verwendet werden bei Patienten mit:
- +Octaplex sollte nicht verwendet werden bei Patienten mit:
-Da Octaplex 500 kein AT III enthält, sollte es in klinischen Situationen, die zu AT-III-Mangel führen können (z.B. bei bestehender Verbrauchskoagulopathie oder im Rahmen einer Leberzirrhose oder eines Nephrotischen Syndroms) nicht eingesetzt werden (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Da Octaplex kein AT III enthält, sollte es in klinischen Situationen, die zu AT-III-Mangel führen können (z.B. bei bestehender Verbrauchskoagulopathie oder im Rahmen einer Leberzirrhose oder eines Nephrotischen Syndroms) nicht eingesetzt werden (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Vor der Anwendung von Octaplex 500 sollte der Rat eines Spezialisten eingeholt werden, der Erfahrung in der Behandlung von Gerinnungsstörungen hat.
-Das Präparat sollte bei Patienten mit einem erworbenen Mangel an Prothrombinkomplex-Faktoren (z.B. verursacht durch die Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten) nur verwendet werden, wenn ein schneller Anstieg des Prothrombinkomplex-Gehalts erforderlich ist, wie zum Beispiel bei starken Blutungen oder einer Notoperation. In anderen Fällen ist häufig die Verabreichung von Vitamin K und/oder Plasma und/oder die Verringerung der Dosis des Vitamin-K-Antagonisten ausreichend.
- +Vor der Anwendung von Octaplex sollte der Rat eines Spezialisten eingeholt werden, der Erfahrung in der Behandlung von Gerinnungsstörungen hat.
- +Das Präparat sollte bei Patienten mit einem erworbenen Mangel an Prothrombinkomplex-Faktoren (z.B. verursacht durch die Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten) nur verwendet werden, wenn ein schneller Anstieg des Prothrombinkomplex-Gehalts erforderlich ist, wie zum Beispiel bei starken Blutungen oder einer Notoperation. In anderen Fällen ist häufig die Verabreichung von Vitamin K und/oder Plasma und/oder die Verringerung der Dosis des Vitamin-K-Antagonisten ausreichend.
-Octaplex 500 wird aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die sich durch den Einsatz von Arzneimitteln ergeben, die aus Blut und Blutplasma hergestellt sind, schliessen die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden auf spezifische Infektionsmarker sowie effektive Schritte zur Inaktivierung/Entfernung von Viren im Herstellungsverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang unbekannte oder neu aufgetretene Viren oder andere Pathogene.
- +Octaplex wird aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die sich durch den Einsatz von Arzneimitteln ergeben, die aus Blut und Blutplasma hergestellt sind, schliessen die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden auf spezifische Infektionsmarker sowie effektive Schritte zur Inaktivierung/Entfernung von Viren im Herstellungsverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang unbekannte oder neu aufgetretene Viren oder andere Pathogene.
-Es wird empfohlen, bei jeder Verabreichung von Octaplex 500 an einen Patienten Name und Chargennummer des Präparates zu dokumentieren, um einen Zusammenhang zwischen Patient und Produktcharge herzustellen.
- +Es wird empfohlen, bei jeder Verabreichung von Octaplex an einen Patienten Name und Chargennummer des Präparates zu dokumentieren, um einen Zusammenhang zwischen Patient und Produktcharge herzustellen.
-Patienten, denen ein humanes Prothrombinkomplex-Konzentrat verabreicht wird, sollten auf Symptome einer intravasalen Gerinnung oder Thrombose beobachtet werden. Insbesondere bei Patienten mit wiederholter Gabe von Prothrombinkomplex-Konzentraten besteht ein Risiko einer Thrombose oder einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC). Dies gilt sowohl für Patienten mit kongenitalem als auch für solche mit erworbenem Mangel an Faktoren des Prothrombinkomplexes. Das Risiko kann erhöht sein bei Behandlung eines isolierten Faktor-VII-Mangels, da in einer solchen Situation die anderen Faktoren des Prothrombinkomplexes wegen ihrer vergleichsweise längeren Halbwertszeit akkumulieren können. Patienten, denen ein humanes Prothrombinkomplex-Konzentrat verabreicht wird, sollten auf Symptome einer intravasalen Gerinnung oder Thrombose beobachtet werden. Aufgrund des Risikos thromboembolischer Komplikationen sollte bei der Verabreichung von Prothrombinkomplex-Konzentrat an Patienten mit einer Anamnese einer koronaren Herzerkrankung, an Patienten mit einer Lebererkrankung und an peri- oder postoperative Patienten, Neugeborene oder Patienten mit einem Risiko eines thromboembolischen Phänomens oder einer disseminierten intravasalen Gerinnung mit Vorsicht vorgegangen werden. Dies gilt auch für Patienten oder klinische Situationen, wo ein AT-III-Mangel vermutet werden muss (vgl. «Kontraindikationen»). Bei postoperativen Patienten kann eine Thromboseprophylaxe mit Heparin angebracht sein. In jeder dieser Situationen muss der potentielle Vorteil der Behandlung mit Octaplex 500 gegen das Risiko dieser Komplikationen abgewogen werden.
- +Patienten, denen ein humanes Prothrombinkomplex-Konzentrat verabreicht wird, sollten auf Symptome einer intravasalen Gerinnung oder Thrombose beobachtet werden. Insbesondere bei Patienten mit wiederholter Gabe von Prothrombinkomplex-Konzentraten besteht ein Risiko einer Thrombose oder einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC). Dies gilt sowohl für Patienten mit kongenitalem als auch für solche mit erworbenem Mangel an Faktoren des Prothrombinkomplexes. Das Risiko kann erhöht sein bei Behandlung eines isolierten Faktor-VII-Mangels, da in einer solchen Situation die anderen Faktoren des Prothrombinkomplexes wegen ihrer vergleichsweise längeren Halbwertszeit akkumulieren können. Patienten, denen ein humanes Prothrombinkomplex-Konzentrat verabreicht wird, sollten auf Symptome einer intravasalen Gerinnung oder Thrombose beobachtet werden. Aufgrund des Risikos thromboembolischer Komplikationen sollte bei der Verabreichung von Prothrombinkomplex-Konzentrat an Patienten mit einer Anamnese einer koronaren Herzerkrankung, an Patienten mit einer Lebererkrankung und an peri- oder postoperative Patienten, Neugeborene oder Patienten mit einem Risiko eines thromboembolischen Phänomens oder einer disseminierten intravasalen Gerinnung mit Vorsicht vorgegangen werden. Dies gilt auch für Patienten oder klinische Situationen, wo ein AT-III-Mangel vermutet werden muss (vgl. «Kontraindikationen»). Bei postoperativen Patienten kann eine Thromboseprophylaxe mit Heparin angebracht sein. In jeder dieser Situationen muss der potentielle Vorteil der Behandlung mit Octaplex gegen das Risiko dieser Komplikationen abgewogen werden.
-Wechselwirkungen von humanem Prothrombinkomplex-Konzentrat sind, ausser mit Vitamin-K-Antagonisten, nicht bekannt. Bei Gerinnungstests, die durch Heparin gestört werden, muss insbesondere bei hochdosierten Patienten das mit Octaplex 500 zugeführte Heparin berücksichtigt werden.
- +Wechselwirkungen von humanem Prothrombinkomplex-Konzentrat sind, ausser mit Vitamin-K-Antagonisten, nicht bekannt. Bei Gerinnungstests, die durch Heparin gestört werden, muss insbesondere bei hochdosierten Patienten das mit Octaplex zugeführte Heparin berücksichtigt werden.
-Die Sicherheit von humanem Prothrombinkomplex-Konzentrat in der Schwangerschaft ist nicht untersucht worden. Tierversuche sind nicht geeignet, um die Sicherheit im Hinblick auf eine Schwangerschaft, die Entwicklung des Embryos/Fötus, die Entbindung oder die postnatale Entwicklung zu beurteilen. Octaplex 500 sollte schwangeren oder stillenden Frauen nur bei einer klaren Indikation verabreicht werden.
- +Die Sicherheit von humanem Prothrombinkomplex-Konzentrat in der Schwangerschaft ist nicht untersucht worden. Tierversuche sind nicht geeignet, um die Sicherheit im Hinblick auf eine Schwangerschaft, die Entwicklung des Embryos/Fötus, die Entbindung oder die postnatale Entwicklung zu beurteilen. Octaplex sollte schwangeren oder stillenden Frauen nur bei einer klaren Indikation verabreicht werden.
-Der Komplex aus Gewebsthromboplastin und Faktor VIIa aktiviert die Gerinnungsfaktoren X und IX zu Xa und IXa. Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade wird Prothrombin (Faktor II) zu Thrombin. Durch Thrombin wird aus Fibrinogen Fibrin gebildet, das zu einem Gerinnsel vernetzt wird.
- +Der Komplex aus Gewebsthromboplastin und Faktor VIIa aktiviert die Gerinnungsfaktoren X und IX zu Xa und IXa. Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade wird Prothrombin (Faktor II) zu Thrombin. Durch Thrombin wird aus Fibrinogen Fibrin gebildet, das zu einem Gerinnsel vernetzt wird.
-Octaplex 500 ist aufgrund der intravenösen Verabreichung sofort und vollständig verfügbar.
- +Octaplex ist aufgrund der intravenösen Verabreichung sofort und vollständig verfügbar.
-Octaplex 500 darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
- +Octaplex darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
-Nach Anwendung hoher Dosen ist bei der Durchführung Heparin-empfindlicher Gerinnungsanalysen das mit Octaplex 500 zugeführte Heparin zu berücksichtigen und gegebenenfalls mit Protaminsulfat oder anderen Reagenzien in vitro zu neutralisieren.
- +Nach Anwendung hoher Dosen ist bei der Durchführung Heparin-empfindlicher Gerinnungsanalysen das mit Octaplex zugeführte Heparin zu berücksichtigen und gegebenenfalls mit Protaminsulfat oder anderen Reagenzien in vitro zu neutralisieren.
-Octaplex 500 darf nach dem auf der Packung aufgedruckten Verfalldatum nicht mehr verwendet werden.
-Nach Rekonstitution ist die physikochemische Stabilität von Octaplex 500 für 24 Stunden bei Raumtemperatur belegt. Da Octaplex 500 kein Konservierungsmittel enthält, soll das gebrauchsfertige Präparat unmittelbar nach dem Auflösen verwendet werden.
- +Octaplex darf nach dem auf der Packung aufgedruckten Verfalldatum nicht mehr verwendet werden.
- +Da Octaplex kein Konservierungsmittel enthält, soll das gebrauchsfertige Präparat unmittelbar nach dem Auflösen verwendet werden.
- +Die chemische und physikalische Haltbarkeit der gebrauchsfertigen Lösung ist bis zu 8 Stunden bei +2 °C bis +25 °C nachgewiesen worden.
- +Vom mikrobiologischen Standpunkt aus muss das Produkt sofort verwendet werden. Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeit und die Bedingungen vor Anwendung in der Verantwortung des Anwenders.
- +
-Octaplex 500 nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht einfrieren.
- +Octaplex nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht einfrieren.
-3. Von dem einen – kürzeren – Ende der Überleitungskanüle die Schutzhülle entfernen, wobei die freigelegte Nadelspitze nicht berührt werden darf. Danach die Nadel durch das Zentrum des Gummistopfens der Flasche mit Wasser stechen. Um die gesamte Flüssigkeit aus der Flasche entnehmen zu können, muss die Nadel so in den Gummistopfen eingeführt werden, dass sie den Gummistopfen nur knapp durchsticht und gerade eben im Flascheninneren sichtbar wird.
-4. Die Schutzhülle vom anderen – längeren – Ende der Überleitungskanüle entfernen, wobei die freigelegte Nadelspitze nicht berührt werden darf.
-Die Flasche mit Wasser mit dem Boden nach oben über die aufrecht stehende Konzentratflasche halten und die freigelegte Nadelspitze schnell durch das Zentrum des Gummistopfens der Konzentratflasche stechen. Durch das Vakuum in der Konzentratflasche wird das Wasser in die Konzentratflasche überführt.
-5. Lösungsmittelflasche samt Überleitungskanüle von der Konzentratflasche abziehen. Octaplex 500 löst sich bei Raumtemperatur unter leicht schwenkenden (nicht schütteln) Bewegungen schnell zu einer klaren, leicht bläulichen Lösung auf.
- +(image)
- +(image)
- +3. Die Schutzfolie von der äusseren Verpackung des Mix2Vial™ entfernen, aber das Mix2Vial™ nicht aus dem Blister entnehmen. Die Lösungsmittelflasche (LM) auf eine ebene Fläche stellen und festhalten. Das Mix2Vial™ mit dem Blister fassen und den Dorn des blauen Adapters senkrecht durch das Zentrum des Stopfens der Lösungsmittelflasche (LM) stechen, bis es einrastet (Abb. 1).
- +Die Verpackung vom Mix2Vial™ entfernen, indem man die Lösungsmittelflasche (LM) festhält und den Blister senkrecht nach oben abzieht. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht das Mix2Vial™ entfernt wird (Abb. 2).
- +(image)
- +4. Die Konzentratflasche (P) auf eine ebene Fläche stellen und festhalten. Die Lösungsmittelflasche (LM) mit dem Mix2Vial™ umdrehen und senkrecht mit dem transparenten Ende auf die Konzentratflasche (P) aufsetzen und nach unten drücken, bis es einrastet (Abb. 3). Das Lösungsmittel fliesst automatisch in die Konzentratflasche.
- +Während beide Flaschen noch verbunden sind, die Konzentratflasche leicht schwenken (nicht schütteln) bis das Pulver gelöst ist. Octaplex löst sich bei Raumtemperatur schnell zu einer farblosen bis leicht blauen Lösung. Die Lösungsmittelflasche zusammen mit dem blauen Mix2Vial™-Adapter von der Konzentratflasche abdrehen (Abb. 4).
- +Die Lösungsmittelflasche mit dem blauen Teil des Mix2Vial™-Adapters verwerfen.
-1. Nachdem das Konzentrat auf die vorstehend beschriebene Art und Weise zubereitet worden ist, die Schutzkappe von der Filternadel abziehen und damit den Gummistopfen der Konzentratflasche durchstossen.
-2. Die Verschlusskappe des Filters durch Drehen entfernen und eine 20-ml-Einmalspritze auf den Filter aufsetzen, nachdem der Kolben der Einmalspritze ausgezogen worden ist.
-3. Luft in die Konzentratflasche durch Drücken des Kolbens der Einmalspritze injizieren.
-4. Flasche samt Einmalspritze umdrehen und das aufgelöste Präparat in die Spritze aufziehen.
-5. Vorgesehene Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer desinfizieren.
-6. Nach Entfernen des Filters die Lösung intravenös mit langsamer Geschwindigkeit (zu Beginn 1 ml/Minute, nicht mehr als 2–3 ml pro Minute) injizieren.
-Die Filternadel ist nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Verwenden Sie immer eine neue Filternadel, wenn Sie aufgelöstes Präparat in eine Spritze aufziehen. Aufgrund des Risikos der Bildung eines Fibringerinnsels darf kein Blut in die Spritze fliessen.
- +1. Nachdem das Konzentrat auf die vorstehend beschriebene Art und Weise zubereitet worden ist, eine Einmalspritze mit dem transparenten Mix2Vial™-Adapter der Konzentratflasche verbinden. Die Flasche samt Einmalspritze umdrehen und das aufgelöste Präparat in die Spritze aufziehen.
- +Nachdem die Lösung in die Spritze überführt wurde, den Spritzenzylinder fassen und die Spritze vom transparenten Mix2Vial™-Adapter der Konzentratflasche entfernen. Dabei die Spritze weiter nach unten halten. Verwerfen Sie die leere Konzentratflasche mit dem Mix2Vial™-Adapter.
- +2. Vorgesehene Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer desinfizieren.
- +3. Die Lösung intravenös mit langsamer Geschwindigkeit (zu Beginn 1 ml/Minute, nicht mehr als 2-3 ml pro Minute) injizieren.
- +Es ist darauf zu achten, dass kein Blut in die gefüllte Spritze gelangt, da die Gefahr besteht, dass es dort gerinnt und dadurch Fibringerinnsel injiziert werden. Das Mix2Vial™ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
-Octaplex 500 Trockensub Durchstfl c solv (Durchstfl 20 ml) 1. (B)
-Transfer-Set (1 Überleitungskanüle und 1 Filternadel) 1.
- +Packungen (mit Angabe der Abgabekategorie)
- +1 Packung Octaplex 500 (B) enthält:
- +1 Durchstechflasche mit Pulver
- +1 Durchstechflasche mit 20 ml Wasser für Injektionszwecke
- +1 Transfer-Set Mix2VialTM.
- +1 Packung Octaplex 1000 (B) enthält:
- +1 Durchstechflasche mit Pulver
- +1 Durchstechflasche mit 40 ml Wasser für Injektionszwecke
- +1 Transfer-Set Mix2VialTM.
-November 2009.
- +Oktober 2015.
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