| 134 Änderungen an Fachinfo Celsentri 150 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 150 mg oder 300 mg Maraviroc.
- +Blaue, bikonvexe, ovale Filmtabletten mit dem Aufdruck "MVC 150" oder "MVC 300" auf der einen Seite.
-Diese Indikation beruht auf Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten von zwei placebokontrollierten Doppelblindstudien mit einer Dauer von 48 Wochen, die an intensiv antiretroviral vorbehandelten Patienten durchgeführt wurden (siehe Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Diese Indikation beruht auf Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten von zwei placebokontrollierten Doppelblindstudien mit einer Dauer von 48 Wochen, die an intensiv antiretroviral vorbehandelten Patienten durchgeführt wurden (siehe Abschnitt "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-·Celsentri soll ausschliesslich von Ärzten verschrieben oder eingesetzt werden, die Erfahrung mit der Therapie HIV-infizierter Patienten besitzen.
-·Kurz vor der Anwendung von Celsentri muss eine Untersuchung des CCR5-Tropismus der beim Patienten vorhandenen HIV mit einem adäquat validierten und sensitiven Test an einer frischen Blutprobe erfolgen
-·Die Behandlung mit Celsentri wird bei Patienten mit CXCR4-tropen HI-Viren oder dual-/gemischt-tropen Viren nicht empfohlen.
-·In den klinischen Studien wurde der Monogram Trofile Assay verwendet. Andere phänotypische und genotypische Assays werden derzeit evaluiert. Der Tropismus der Viren kann nicht sicher aus der Behandlungsvorgeschichte oder aus älteren, gespeicherten Blutproben bestimmt werden
-·In den bisherigen klinischen Studien wurde Celsentri nur in Kombination mit mindestens drei und bis zu sechs anderen Anti-HIV-Präparaten angewendet (siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen»). Es sind keine Erfahrungen bei der Kombination von Celsentri mit nur zwei oder weniger anderen Anti-HIV-Präparaten vorhanden. Eine solche Anwendung kann daher derzeit nicht empfohlen werden.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Celsentri wurden bei therapienaiven, erwachsenen Patienten noch nicht belegt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Eigenschaften/Wirkungen – Klinische Resultate»).
- +-Celsentri soll ausschliesslich von Ärzten verschrieben oder eingesetzt werden, die Erfahrung mit der Therapie HIV-infizierter Patienten besitzen.
- +-Kurz vor der Anwendung von Celsentri muss eine Untersuchung des CCR5-Tropismus der beim Patienten vorhandenen HIV mit einem adäquat validierten und sensitiven Test an einer frischen Blutprobe erfolgen
- +-Die Behandlung mit Celsentri wird bei Patienten mit CXCR4-tropen HI-Viren oder dual-/gemischt-tropen Viren nicht empfohlen.
- +-In den klinischen Studien wurde der Monogram Trofile Assay verwendet. Andere phänotypische und genotypische Assays werden derzeit evaluiert. Der Tropismus der Viren kann nicht sicher aus der Behandlungsvorgeschichte oder aus älteren, gespeicherten Blutproben bestimmt werden
- +-In den bisherigen klinischen Studien wurde Celsentri nur in Kombination mit mindestens drei und bis zu sechs anderen Anti-HIV-Präparaten angewendet (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ). Es sind keine Erfahrungen bei der Kombination von Celsentri mit nur zwei oder weniger anderen Anti-HIV-Präparaten vorhanden. Eine solche Anwendung kann daher derzeit nicht empfohlen werden.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Celsentri wurden bei therapienaiven, erwachsenen Patienten noch nicht belegt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Eigenschaften/Wirkungen – Klinische Resultate" ).
-Die empfohlene Dosierung von Celsentri beträgt 150 mg, 300 mg oder 600 mg zweimal täglich in Abhängigkeit von Interaktionen mit der gleichzeitig angewendeten antiretroviralen Therapie und mit anderen Arzneimitteln (siehe Tabelle 2 in Abschnitt «Interaktionen»). Celsentri kann zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon eingenommen werden.
- +Die empfohlene Dosierung von Celsentri beträgt 150 mg, 300 mg oder 600 mg zweimal täglich in Abhängigkeit von Interaktionen mit der gleichzeitig angewendeten antiretroviralen Therapie und mit anderen Arzneimitteln (siehe Tabelle 2 in Abschnitt "Interaktionen" ). Celsentri kann zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon eingenommen werden.
-Da für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keine Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik vorliegen, wird der Einsatz von Celsentri nicht empfohlen (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).
- +Da für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keine Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik vorliegen, wird der Einsatz von Celsentri nicht empfohlen (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ).
-Bei Patienten über 65 Jahre liegen nur eingeschränkte Erfahrungen vor (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»). Daher sollte Celsentri bei dieser Patientenpopulation mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +Bei Patienten über 65 Jahre liegen nur eingeschränkte Erfahrungen vor (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ). Daher sollte Celsentri bei dieser Patientenpopulation mit Vorsicht eingesetzt werden.
-·Proteaseinhibitoren (ausser Tipranavir/Ritonavir)
-·Geboostetes Elvitegravir
-·Boceprevir, Telaprevir
-·Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Telithromycin.
-Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Creatinin-Clearance <80 ml/min), die starke CYP3A4-Hemmer erhalten, muss Celsentri vorsichtig angewendet werden (siehe Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +-Proteaseinhibitoren (ausser Tipranavir/Ritonavir)
- +-Geboostetes Elvitegravir
- +-Boceprevir, Telaprevir
- +-Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Telithromycin.
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Creatinin-Clearance <80 ml/min), die starke CYP3A4-Hemmer erhalten, muss Celsentri vorsichtig angewendet werden (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 ml/min, welche Maraviroc zusammen mit einem CYP3A4-Hemmer erhalten, kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit erhöhten Maraviroc-Konzentrationen (wie Schwindel und orthostatische Hypotonie) gesteigert sein. Deshalb sollten Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 ml/min Maraviroc zusammen mit einem CYP3A4-Hemmer nur dann einnehmen, wenn der potentielle Nutzen das Risiko übersteigt. Dabei sind das klinische Ansprechen und unerwünschte Wirkungen engmaschig zu überwachen (s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 ml/min, welche Maraviroc zusammen mit einem CYP3A4-Hemmer erhalten, kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit erhöhten Maraviroc-Konzentrationen (wie Schwindel und orthostatische Hypotonie) gesteigert sein. Deshalb sollten Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 ml/min Maraviroc zusammen mit einem CYP3A4-Hemmer nur dann einnehmen, wenn der potentielle Nutzen das Risiko übersteigt. Dabei sind das klinische Ansprechen und unerwünschte Wirkungen engmaschig zu überwachen (s. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Empfohlenes Dosierungsintervall von Celsentri Creatinin-Clearance <80 ml/min
-Bei Gabe ohne starken CYP3A4-Hemmer oder zusammen mit Tipranavir/Ritonavir Keine Anpassung des Dosierungsintervalls notwendig (Maraviroc 300 mg alle 12 Stunden)
-Bei Komedikation mit starken CYP3A4-Hemmern, z.B. Saquinavir/Ritonavir, Lopinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Atazanavir/Ritonavir, Ketoconazol, Boceprevir, Telaprevir Maraviroc 150 mg alle 24 Stunden
- +Empfohlenes Dosierungsintervall von Celsentri Creatinin-Clearance <80 ml/min
- +Bei Gabe ohne starken CYP3A4-Hemmer oder zusammen Keine Anpassung des Dosierungsint
- +mitTipranavir/Ritonavir ervalls notwendig(Maraviroc 300
- + mg alle 12 Stunden)
- +Bei Komedikation mit starken CYP3A4-Hemmern, Maraviroc 150 mg alle 24 Stunden
- +z.B.Saquinavir/Ritonavir,Lopinavir/Ritonavir,Darunavir/Ritonavir
- +,Atazanavir/Ritonavir,Ketoconazol,Boceprevir,Telaprevir
- +
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen nur begrenzte Daten vor. Daher sollte Celsentri bei dieser Patientenpopulation mit Vorsicht eingesetzt werden (siehe Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen nur begrenzte Daten vor. Daher sollte Celsentri bei dieser Patientenpopulation mit Vorsicht eingesetzt werden (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, Erdnüssen, Soja oder einem der sonstigen Hilfsstoffe (siehe Abschnitt «Zusammensetzung»).
-Pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, dürfen nicht gleichzeitig mit Celsentri angewendet werden, wegen des Risikos reduzierter Plasmakonzentrationen und verminderter klinischer Effekte von Celsentri (siehe auch Abschnitt «Interaktionen»).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, Erdnüssen, Soja oder einem der sonstigen Hilfsstoffe (siehe Abschnitt "Zusammensetzung" ).
- +Pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, dürfen nicht gleichzeitig mit Celsentri angewendet werden, wegen des Risikos reduzierter Plasmakonzentrationen und verminderter klinischer Effekte von Celsentri (siehe auch Abschnitt "Interaktionen" ).
-Celsentri darf nur angewendet werden, wenn über eine ausreichend validierte und empfindliche Testmethode nachgewiesen ist, dass ausschliesslich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt, und kein CXCR4-tropes oder dual-/ gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde (siehe Abschnitte «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten», «Dosierung/Anwendung» und «Eigenschaften/Wirkungen»). In den klinischen Studien mit Celsentri wurde hierfür der Trofile-Test von Monogram verwendet. Andere phänotypische und genotypische Testmethoden werden derzeit geprüft. Aus der Vorbehandlung und durch die Untersuchung älterer Blutproben lässt sich der virale Tropismus nicht ableiten; nur eine aktuelle Probe des Patienten soll zur Bestimmung des viralen Tropismus eingesetzt werden.
- +Celsentri darf nur angewendet werden, wenn über eine ausreichend validierte und empfindliche Testmethode nachgewiesen ist, dass ausschliesslich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt, und kein CXCR4-tropes oder dual-/ gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde (siehe Abschnitte "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" , "Dosierung/Anwendung" und "Eigenschaften/Wirkungen" ). In den klinischen Studien mit Celsentri wurde hierfür der Trofile-Test von Monogram verwendet. Andere phänotypische und genotypische Testmethoden werden derzeit geprüft. Aus der Vorbehandlung und durch die Untersuchung älterer Blutproben lässt sich der virale Tropismus nicht ableiten; nur eine aktuelle Probe des Patienten soll zur Bestimmung des viralen Tropismus eingesetzt werden.
-Bei therapie-naiven Patienten wiesen unter Celsentri im Vergleich zu Efavirenz mehr Patienten ein Therapieversagen auf und entwickelten eine Lamivudin-Resistenz (siehe «Eigenschaften/Wirkungen – Klinische Resultate»).
- +Bei therapie-naiven Patienten wiesen unter Celsentri im Vergleich zu Efavirenz mehr Patienten ein Therapieversagen auf und entwickelten eine Lamivudin-Resistenz (siehe "Eigenschaften/Wirkungen – Klinische Resultate" ).
-Die behandelnden Ärzte sollten sicherstellen, dass bei gleichzeitiger Verabreichung von Celsentri und CYP3A4-Hemmern und/oder -Induktoren eine angemessene Anpassung der Celsentri-Dosis vorgenommen wird, da dies Auswirkungen auf die Konzentrationen und therapeutischen Wirkungen von Maraviroc haben kann (siehe Abschnitte «Dosierung/Anwendung» und «Interaktionen»). Die Fachinformationen zu den anderen in der Kombinationsbehandlung eingesetzten antiretroviralen Arzneimitteln sind ebenfalls zu beachten.
-Die Ergebnisse von Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass kein Risiko der sexuellen Übertragung von HIV besteht, wenn eine virale Suppression erreicht und aufrechterhalten wird. Allerdings kann das Risiko einer sexuellen Übertragung von HIV nicht ausgeschlossen werden, wenn die verordnete Antiretrovirale (ART) nicht regelmässig eingenommen wird und/oder die virale Suppression nicht erreicht und aufrechterhalten wird.
- +Die behandelnden Ärzte sollten sicherstellen, dass bei gleichzeitiger Verabreichung von Celsentri und CYP3A4-Hemmern und/oder -Induktoren eine angemessene Anpassung der Celsentri-Dosis vorgenommen wird, da dies Auswirkungen auf die Konzentrationen und therapeutischen Wirkungen von Maraviroc haben kann (siehe Abschnitte "Dosierung/Anwendung" und "Interaktionen" ). Die Fachinformationen zu den anderen in der Kombinationsbehandlung eingesetzten antiretroviralen Arzneimitteln sind ebenfalls zu beachten.
- +Die Ergebnisse von Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass kein Risiko der sexuellen Übertragung von HIV besteht, wenn eine virale Suppression erreicht und aufrechterhalten wird. Allerdings kann das Risiko einer sexuellen Übertragung von HIV nicht ausgeschlossen werden, wenn die verordnete Antiretrovirale (ART) nicht regelmässig eingenommen wird und/oder die virale Suppression nicht erreicht und aufrechterhalten wird.
-Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die mit potenten CYP3A-Hemmern oder geboosteten Proteaseinhibitoren behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko, eine orthostatische Hypotonie zu erleiden aufgrund erhöhter Maraviroc Konzentrationen (siehe «Dosierung/Anwendung», «Interaktionen», «Pharmakokinetik»).
- +Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die mit potenten CYP3A-Hemmern oder geboosteten Proteaseinhibitoren behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko, eine orthostatische Hypotonie zu erleiden aufgrund erhöhter Maraviroc Konzentrationen (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Interaktionen" , "Pharmakokinetik" ).
-Diese Reaktionen waren charakterisiert durch Hautausschlag, Allgemeinsymptome und manchmal Organfehlfunktionen einschliesslich Leberversagen. Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sind berichtet worden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Maraviroc und sowie weitere in Betracht kommende Arzneimittel müssen sofort abgesetzt werden, wenn sich Zeichen und Symptome einer schweren Haut- oder Hypersensitivitätsreaktion entwickeln. Eine Verzögerung des Absetzens der Behandlung mit Maraviroc oder anderen in Betracht kommenden Arzneimitteln nach dem Beginn eines schweren Hautausschlags kann zu einer lebensbedrohlichen Reaktion führen. Der klinische Zustand und die Transaminasen sollten überwacht und eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
- +Diese Reaktionen waren charakterisiert durch Hautausschlag, Allgemeinsymptome und manchmal Organfehlfunktionen einschliesslich Leberversagen. Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sind berichtet worden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Maraviroc und sowie weitere in Betracht kommende Arzneimittel müssen sofort abgesetzt werden, wenn sich Zeichen und Symptome einer schweren Haut- oder Hypersensitivitätsreaktion entwickeln. Eine Verzögerung des Absetzens der Behandlung mit Maraviroc oder anderen in Betracht kommenden Arzneimitteln nach dem Beginn eines schweren Hautausschlags kann zu einer lebensbedrohlichen Reaktion führen. Der klinische Zustand und die Transaminasen sollten überwacht und eine geeignete Therapie eingeleitet werden.
-Unter Celsentri wurde in Studien an vorbehandelten Personen mit einer HIV-Infektion ein Anstieg der hepatischen Nebenwirkungen beobachtet, ohne dass es jedoch zu einer generellen Zunahme von Grad 3/4 Leberfunktionsstörungen (ACTG-Klassifikation) gekommen wäre (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Unter Celsentri wurde in Studien an vorbehandelten Personen mit einer HIV-Infektion ein Anstieg der hepatischen Nebenwirkungen beobachtet, ohne dass es jedoch zu einer generellen Zunahme von Grad 3/4 Leberfunktionsstörungen (ACTG-Klassifikation) gekommen wäre (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Da nur eingeschränkte Erfahrungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen vorliegen, muss Celsentri bei dieser Patientengruppe mit erhöhter Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Da nur eingeschränkte Erfahrungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen vorliegen, muss Celsentri bei dieser Patientengruppe mit erhöhter Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Maraviroc wird durch Cytochrom P450 CYP3A4 und CYP3A5 metabolisiert. Maraviroc ist in vitro ausserdem ein Substrat von P-Glykoprotein, OATP1B1 und MRP2. Die gleichzeitige Verabreichung von Celsentri und Arzneimitteln, die diese Enzyme und Transporter induzieren, kann zu einem Absinken der Maraviroc-Konzentrationen führen und dessen therapeutische Wirkungen somit reduzieren. Die gleichzeitige Verabreichung von Celsentri und Arzneimitteln, die diese Enzyme und Transporter hemmen, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Maraviroc führen. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Celsentri und CYP3A4-Hemmern und/oder -Induktoren wird eine Anpassung der Celsentri-Dosis empfohlen. Weitere Hinweise für gleichzeitig verabreichte andere Arzneimittel folgen weiter unten (Tabelle 2).
- +Maraviroc wird durch Cytochrom P450 CYP3A4 und CYP3A5 metabolisiert. Maraviroc ist in vitro ausserdem ein Substrat von P-Glykoprotein, OATP1B1 und MRP2. Die gleichzeitige Verabreichung von Celsentri und Arzneimitteln, die diese Enzyme und Transporter induzieren, kann zu einem Absinken der Maraviroc-Konzentrationen führen und dessen therapeutische Wirkungen somit reduzieren. Die gleichzeitige Verabreichung von Celsentri und Arzneimitteln, die diese Enzyme und Transporter hemmen, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Maraviroc führen. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Celsentri und CYP3A4-Hemmern und/oder -Induktoren wird eine Anpassung der Celsentri-Dosis empfohlen. Weitere Hinweise für gleichzeitig verabreichte andere Arzneimittel folgen weiter unten (Tabelle 2).
-Wirkstoffe nach Therapiegebiet geordnet (Celsentri-Dosis in der Studie) Auswirkungen auf den Plasmaspiegel Geometrisches Mittel (90% Konfidenzintervall), wenn keine andere Angabe Empfehlungen für die gemeinsame Gabe
- +Wirkstoffe nach Auswirkungen auf den PlasmaspiegelGeom Empfehlungen für die gemeinsame Gabe
- +Therapiegebiet etrisches Mittel (90% Konfidenzinterva
- +geordnet(Celsentri-D ll),wenn keine andere Angabe
- +osis in der Studie)
-Antiretrovirale Arzneimittel
- +Antiretrovirale
- +Arzneimittel
-Lamivudin 150 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Lamivudin AUC12: ↔ 1.13 (0.98, 1.32) Lamivudin Cmax: ↔ 1.16 (0.88, 1.54) Die Konzentration von Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Es werden keine signifikanten Wechselwirkungen beobachtet/erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und NRTIs können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Tenofovir 300 mg 1× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↔ 1.03 (0.98, 1.09) Maraviroc Cmax: ↔ 1.03 (0.90, 1.19) Die Konzentration von Tenofovir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Zidovudin 300 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Zidovudin AUC12: ↔ 0.98 (0.79, 1.22) Zidovudin Cmax: ↔ 0.92 (0.68, 1.24) Die Konzentration von Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Integrase Inhibitoren
-Elvitegravir/Ritonavir 150 mg/100 mg 1× tägl. (Maraviroc 150 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 2.86 (2.33-3.51) Maraviroc Cmax: ↑ 2.15 (1.71-2.69) Maraviroc C12: ↑ 4.23 (3.47-5.16) Elvitegravir AUC24: ↔ 1.07 (0.96-1.18) Elvitegravir Cmax: ↔ 1.01 (0.89-1.15) Elvitegravir C24: ↔ 1.09 (0.95-1.26) Die empfohlene Dosis beträgt Maraviroc 150 mg 2× täglich bei gleichzeitiger Gabe mit geboostetem Elvitegravir.
-Raltegravir 400 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↓ 0.86 (0.80, 0.92) Maraviroc Cmax: ↓ 0.79 (0.67, 0.94) Raltegravir AUC12: ↓ 0.63 (0.44, 0.90) Raltegravir Cmax: ↔ 0.67 (0.41, 1.08) Raltegravir C12: ↓ 0.72 (0.58, 0.90) Es wurden keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen beobachtet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Raltegravir können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +Lamivudin 150 mg 2× Lamivudin AUC12: ↔ 1.13 (0.98, Es werden keine signifikanten
- +tägl.(Maraviroc 300 1.32)Lamivudin Cmax: ↔ 1.16 (0.88, Wechselwirkungen beobachtet/erwartet.
- +mg 2× tägl.) 1.54)Die Konzentration von Maraviroc 2× täglich Celsentri 300 mg und NRTIs
- + wurde nicht untersucht. Es werden können ohne Dosisanpassung zusammen
- + keine Auswirkungen erwartet. gegeben werden.
- +Tenofovir 300 mg 1× Maraviroc AUC12: ↔ 1.03 (0.98,
- +tägl.(Maraviroc 300 1.09)Maraviroc Cmax: ↔ 1.03 (0.90,
- +mg 2× tägl.) 1.19)Die Konzentration von Tenofovir
- + wurde nicht untersucht. Es werden
- + keine Auswirkungen erwartet.
- +Zidovudin 300 mg 2× Zidovudin AUC12: ↔ 0.98 (0.79,
- +tägl.(Maraviroc 300 1.22)Zidovudin Cmax: ↔ 0.92 (0.68,
- +mg 2× tägl.) 1.24)Die Konzentration von Maraviroc
- + wurde nicht untersucht. Es werden
- + keine Auswirkungen erwartet.
- +Integrase Inhibitore
- +n
- +Elvitegravir/Ritonav Maraviroc AUC12: ↑ 2.86 Die empfohlene Dosis beträgt
- +ir150 mg/100 mg 1× (2.33-3.51)Maraviroc Cmax: ↑ 2.15 Maraviroc 150 mg 2×täglich bei
- +tägl.(Maraviroc 150 (1.71-2.69)Maraviroc C12: ↑ 4.23 gleichzeitiger Gabe mit geboostetem
- +mg 2× tägl.) (3.47-5.16)Elvitegravir AUC24: ↔ 1.07 Elvitegravir.
- + (0.96-1.18)Elvitegravir Cmax: ↔ 1.01
- + (0.89-1.15)Elvitegravir C24: ↔ 1.09
- + (0.95-1.26)
- +Raltegravir 400 mg Maraviroc AUC12: ↓ 0.86 (0.80, Es wurden keine klinisch
- +2× tägl.(Maraviroc 0.92)Maraviroc Cmax: ↓ 0.79 (0.67, signifikanten Wechselwirkungen
- +300 mg 2× tägl.) 0.94)Raltegravir AUC12: ↓ 0.63 (0.44, beobachtet. 2× täglich Celsentri 300
- + 0.90)Raltegravir Cmax: ↔ 0.67 (0.41, mg und Raltegravir können ohne
- + 1.08)Raltegravir C12: ↓ 0.72 (0.58, Dosisanpassung zusammen gegeben
- + 0.90) werden.
-Efavirenz 600 mg 1× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↓ 0.55 (0.49, 0.62) Maraviroc Cmax: ↓ 0.49 (0.38, 0.63) Die Konzentration von Efavirenz wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Bei gleichzeitiger Gabe mit Efavirenz oder Etravirin und ohne einen starken CYP3A4-Hemmer muss die Dosis von Celsentri auf 2× täglich 600 mg erhöht werden. Für die gleichzeitige Gabe mit Efavirenz bzw. Etravirin + PI, siehe separate Empfehlungen unten.
-Etravirin 200 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↓ 0.47 (0.38, 0.58) Maraviroc Cmax: ↓ 0.40 (0.28, 0.57) Etravirin AUC12: ↔ 1.06 (0.99, 1.14) Etravirin Cmax : ↔ 1.05 (0.95, 1.17) Etravirin C12: ↔ 1.08 (0.98, 1.19)
-Nevirapin 200 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg Einmalgabe) Maraviroc AUC12: ↔ verglichen mit historischen Kontrollwerten Maraviroc Cmax: ↑ verglichen mit historischen Kontrollwerten Die Konzentration von Nevirapin wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Der Vergleich mit historischen Kontrollwerten lässt vermuten, dass 2× täglich Celsentri 300 mg und Nevirapin ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden können.
- +Efavirenz 600 mg 1× Maraviroc AUC12: ↓ 0.55 (0.49, Bei gleichzeitiger Gabe mit Efavirenz
- +tägl.(Maraviroc 100 0.62)Maraviroc Cmax: ↓ 0.49 (0.38, oder Etravirin und ohne einen starken
- +mg 2× tägl.) 0.63)Die Konzentration von Efavirenz CYP3A4-Hemmer muss die Dosis von
- + wurde nicht untersucht. Es werden Celsentri auf 2× täglich 600 mg
- + keine Auswirkungen erwartet. erhöht werden. Für die gleichzeitige
- + Gabe mit Efavirenz bzw. Etravirin +
- + PI, siehe separate Empfehlungen unten.
- +Etravirin 200 mg 2× Maraviroc AUC12: ↓ 0.47 (0.38,
- +tägl.(Maraviroc 300 0.58)Maraviroc Cmax: ↓ 0.40 (0.28,
- +mg 2× tägl.) 0.57)Etravirin AUC12: ↔ 1.06 (0.99,
- + 1.14)Etravirin Cmax : ↔ 1.05 (0.95,
- + 1.17)Etravirin C12: ↔ 1.08 (0.98,
- + 1.19)
- +Nevirapin 200 mg 2× Maraviroc AUC12: ↔ verglichen mit Der Vergleich mit historischen
- +tägl.(Maraviroc 300 historischen KontrollwertenMaraviroc Kontrollwerten lässt vermuten, dass
- +mg Einmalgabe) Cmax: ↑ verglichen mit historischen 2× täglich Celsentri 300 mg und
- + KontrollwertenDie Konzentration von Nevirapin ohne Dosisanpassung
- + Nevirapin wurde nicht untersucht. Es zusammen gegeben werden können.
- + werden keine Auswirkungen erwartet.
- +
-Atazanavir 400 mg 1× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 3,57 (3.30, 3.87) Maraviroc Cmax: ↑ 2,09 (1.31, 4.19) Die Konzentration von Atazanavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Bei gleichzeitiger Gabe mit einem PI (ausser Tipranavir/Ritonavir: hier beträgt die Maraviroc Dosis 300 mg 2× tägl.) muss die Dosis von Celsentri auf 2× täglich 150 mg verringert werden. Maraviroc führt zu keiner signifikanten Beeinflussung der Plasmaspiegel von PIs.
-Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 4.88 (3.28, 6.49) Maraviroc Cmax: ↑ 2.67 (1.72, 2.55) Die Konzentration von Atazanavir/Ritonavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Lopinavir/Ritonavir 400 mg/100 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 3.95 (3.43, 4.56) Maraviroc Cmax: ↑ 1.97 (1.66, 2.34) Die Konzentration von Lopinavir/Ritonavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Darunavir/Ritonavir 600 mg/100 mg 2× tägl. (Maraviroc 150 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 4.05 (2.94, 5.59) Maraviroc Cmax: ↑ 2.29 (1.46, 3.59) Die Konzentrationen von Darunavir und Ritonavir entsprachen historischen Werten.
-Nelfinavir Zur gleichzeitigen Gabe mit Nelfinavir liegen nur begrenzte Daten vor. Nelfinavir ist ein starker CYP3A4-Hemmer, durch den man eine Erhöhung der Konzentration von Maraviroc erwarten kann.
-Indinavir Zur gleichzeitigen Gabe mit Indinavir liegen nur begrenzte Daten vor. Indinavir ist ein starker CYP3A4-Hemmer. Populationspharmakokinetische Analysen in Phase-3-Studien lassen vermuten, dass bei gleichzeitiger Gabe mit Indinavir eine Dosisverringerung von Maraviroc notwendig wird, um die gewünschte Maraviroc-Konzentration zu erhalten.
-Saquinavir/Ritonavir 1000 mg/100 mg 2× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 9,77 (7.87, 12.1) Maraviroc Cmax: ↑ 4,78 (3.41, 6.71) Die Konzentration von Saquinavir/Ritonavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Tipranavir/Ritonavir 500 mg/200 mg 2× tägl. (Maraviroc 150 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↔ 1.02 (0.85, 1.23) Maraviroc Cmax: ↔ 0.86 (0.61, 1.21) Die Konzentrationen von Tipranavir/Ritonavir blieben unverändert. 2× täglich Celsentri 300 mg und Tipranavir/Ritonavir können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Fosamprenavir/Ritonavir Mangels zuverlässiger Erfahrung wird die gleichzeitige Verwendung von Fosamprenavir/Ritonavir und Maraviroc nicht empfohlen. Die gleichzeitige Verwendung von Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir wird nicht empfohlen.
- +Atazanavir 400 mg Maraviroc AUC12: ↑ 3,57 (3.30, Bei gleichzeitiger Gabe mit einem PI
- +1× tägl.(Maraviroc 3.87)Maraviroc Cmax: ↑ 2,09 (1.31, (ausser Tipranavir/Ritonavir: hier
- +300 mg 2× tägl.) 4.19)Die Konzentration von Atazanavir beträgt die Maraviroc Dosis 300 mg 2×
- + wurde nicht untersucht. Es werden tägl.) muss die Dosis von Celsentri
- + keine Auswirkungen erwartet. auf 2× täglich 150 mg verringert
- + werden.Maraviroc führt zu keiner
- + signifikanten Beeinflussung der
- + Plasmaspiegel von PIs.
- +Atazanavir/Ritonavir Maraviroc AUC12: ↑ 4.88 (3.28,
- + 300 mg/100 mg 1× 6.49)Maraviroc Cmax: ↑ 2.67 (1.72,
- +tägl.(Maraviroc 300 2.55)Die Konzentration von
- +mg 2× tägl.) Atazanavir/Ritonavir wurde nicht
- + untersucht. Es werden keine
- + Auswirkungen erwartet.
- +Lopinavir/Ritonavir Maraviroc AUC12: ↑ 3.95 (3.43,
- +400 mg/100 mg 2× 4.56)Maraviroc Cmax: ↑ 1.97 (1.66,
- +tägl.(Maraviroc 300 2.34)Die Konzentration von
- +mg 2× tägl.) Lopinavir/Ritonavir wurde nicht
- + untersucht. Es werden keine
- + Auswirkungen erwartet.
- +Darunavir/Ritonavir Maraviroc AUC12: ↑ 4.05 (2.94,
- +600 mg/100 mg 2× 5.59)Maraviroc Cmax: ↑ 2.29 (1.46,
- +tägl.(Maraviroc 150 3.59)Die Konzentrationen von
- +mg 2× tägl.) Darunavir und Ritonavir entsprachen
- + historischen Werten.
- +Nelfinavir Zur gleichzeitigen Gabe mit
- + Nelfinavir liegen nur begrenzte Daten
- + vor. Nelfinavir ist ein starker
- + CYP3A4-Hemmer, durch den man eine
- + Erhöhung der Konzentration von
- + Maraviroc erwarten kann.
- +Indinavir Zur gleichzeitigen Gabe mit Indinavir
- + liegen nur begrenzte Daten vor.
- + Indinavir ist ein starker
- + CYP3A4-Hemmer. Populationspharmakokine
- + tische Analysen in Phase-3-Studien
- + lassen vermuten, dass bei
- + gleichzeitiger Gabe mit Indinavir
- + eine Dosisverringerung von Maraviroc
- + notwendig wird, um die gewünschte
- + Maraviroc-Konzentration zu erhalten.
- +Saquinavir/Ritonavir Maraviroc AUC12: ↑ 9,77 (7.87,
- + 1000 mg/100 mg 2× 12.1)Maraviroc Cmax: ↑ 4,78 (3.41,
- +tägl.(Maraviroc 100 6.71)Die Konzentration von
- +mg 2× tägl.) Saquinavir/Ritonavir wurde nicht
- + untersucht. Es werden keine
- + Auswirkungen erwartet.
- +Tipranavir/Ritonavir Maraviroc AUC12: ↔ 1.02 (0.85, 2× täglich Celsentri 300 mg und
- + 500 mg/200 mg 2× 1.23)Maraviroc Cmax: ↔ 0.86 (0.61, Tipranavir/Ritonavir können ohne
- +tägl.(Maraviroc 150 1.21)Die Konzentrationen von Dosisanpassung zusammen gegeben
- +mg 2× tägl.) Tipranavir/Ritonavir blieben werden.
- + unverändert.
- +Fosamprenavir/Ritona Mangels zuverlässiger Erfahrung wird Die gleichzeitige Verwendung von
- +vir die gleichzeitige Verwendung von Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir
- + Fosamprenavir/Ritonavir und Maraviroc wird nicht empfohlen.
- + nicht empfohlen.
- +
-Efavirenz 600 mg 1× tägl.+ Lopinavir/Ritonavir 400 mg/100 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 2.53 (2.24, 2.87) Maraviroc Cmax: ↑ 1.25 (1.01, 1.55) Die Konzentration von Efavirenz, Lopinavir/Ritonavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Die Dosierung muss auf 2× täglich 150 mg verringert werden bei gleichzeitiger Gabe mit Efavirenz oder Etravirin und einem PI (ausser Tipranavir/Ritonavir wo die Dosis 2× täglich 600 mg beträgt). Die gleichzeitige Verwendung von Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir wird nicht empfohlen.
-Efavirenz 600 mg 1× tägl.+ Saquinavir/Ritonavir 1000 mg/100 mg 2× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 5.00 (4.26, 5.87) Maraviroc Cmax: ↑ 2.26 (1.64, 3.11) Die Konzentration von Efavirenz, Saquinavir/Ritonavir wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet.
-Efavirenz und Atazanavir/Ritonavir oder Darunavir/Ritonavir Nicht untersucht. Aufgrund der Hemmwirkung von Atazanavir/Ritonavir oder Darunavir/Ritonavir ohne Efavirenz, wird eine erhöhte Exposition erwartet.
-Etravirin und Darunavir/Ritonavir (Maraviroc 150 mg 2× täglich) Maraviroc AUC12: ↑ 3.10 (2.57, 3.74) Maraviroc Cmax: ↑ 1.77 (1.20, 2.60) Etravirin AUC12: ↔ 1,00 (0.86, 1.15) Etravirin Cmax: ↔ 1,08 (0.98, 1.20) Etravirin C12: ↓ 0,81 (0.65, 1.01) Darunavir AUC12: ↓ 0,86 (0.76, 0.96) Darunavir Cmax: ↔ 0,96 (0.84, 1.10) Darunavir C12: ↓ 0,77 (0.69 , 0.85) Ritonavir AUC12: ↔ 0,93 (0.75, 1.16) Ritonavir Cmax: ↔ 1,02 (0.80, 1.30) Ritonavir C12: ↓ 0,74 (0.63, 0.86)
-Etravirin und Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir oder Atazanavir/Ritonavir Nicht untersucht. Aufgrund der Hemmwirkung von Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir oder Atazanavir/Ritonavir ohne Etravirin wird eine erhöhte Exposition erwartet
- +Efavirenz 600 mg 1× Maraviroc AUC12: ↑ 2.53 (2.24, Die Dosierung muss auf 2× täglich 150
- +tägl.+Lopinavir/Rito 2.87)Maraviroc Cmax: ↑ 1.25 (1.01, mg verringert werden bei
- +navir 400 mg/100 mg 1.55)Die Konzentration von Efavirenz, gleichzeitiger Gabe mit Efavirenz
- +2× tägl.(Maraviroc Lopinavir/Ritonavir wurde nicht oder Etravirin und einem PI (ausser
- +300 mg 2× tägl.) untersucht. Es werden keine Tipranavir/Ritonavir wo die Dosis 2×
- + Auswirkungen erwartet. täglich 600 mg beträgt).Die
- + gleichzeitige Verwendung von
- + Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir
- + wird nicht empfohlen.
- +Efavirenz 600 mg 1× Maraviroc AUC12: ↑ 5.00 (4.26,
- +tägl.+Saquinavir/Rit 5.87)Maraviroc Cmax: ↑ 2.26 (1.64,
- +onavir 1000 mg/100 3.11)Die Konzentration von Efavirenz,
- +mg 2× tägl.(Maraviro Saquinavir/Ritonavir wurde nicht
- +c 100 mg 2× tägl.) untersucht. Es werden keine
- + Auswirkungen erwartet.
- +Efavirenz undAtazana Nicht untersucht. Aufgrund der
- +vir/Ritonavir Hemmwirkung von Atazanavir/Ritonavir
- +oderDarunavir/Ritona oder Darunavir/Ritonavir ohne
- +vir Efavirenz, wird eine erhöhte
- + Exposition erwartet.
- +Etravirin undDarunav Maraviroc AUC12: ↑ 3.10 (2.57,
- +ir/Ritonavir(Maravir 3.74)Maraviroc Cmax: ↑ 1.77 (1.20,
- +oc 150 mg 2× täglich 2.60)Etravirin AUC12: ↔ 1,00 (0.86,
- +) 1.15)Etravirin Cmax: ↔ 1,08 (0.98,
- + 1.20)Etravirin C12: ↓ 0,81 (0.65,
- + 1.01)Darunavir AUC12: ↓ 0,86 (0.76,
- + 0.96)Darunavir Cmax: ↔ 0,96 (0.84,
- + 1.10)Darunavir C12: ↓ 0,77 (0.69 ,
- + 0.85)Ritonavir AUC12: ↔ 0,93 (0.75,
- + 1.16)Ritonavir Cmax: ↔ 1,02 (0.80,
- + 1.30)Ritonavir C12: ↓ 0,74 (0.63,
- + 0.86)
- +Etravirin undLopinav Nicht untersucht. Aufgrund der
- +ir/Ritonavir,Saquina Hemmwirkung von Lopinavir/Ritonavir,Sa
- +vir/Ritonavir quinavir/Ritonavir oderAtazanavir/Rito
- +oderAtazanavir/Riton navir ohne Etravirinwird eine erhöhte
- +avir Exposition erwartet
-Sulfamethoxazol/Trimethoprim 800 mg/160 mg 2× tägl. (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↔ 1.11 (1.01, 1.21) Maraviroc Cmax: ↔ 1.19 (1.04, 1.37) Die Konzentration von Sulfamethoxazol/Trimethoprim wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Sulfamethoxazol/Trimethoprim können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Rifampicin 600 mg 1× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↓ 0.37 (0.33, 0.41) Maraviroc Cmax: ↓ 0.34 (0.26, 0.43) Die Konzentration von Rifampicin wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Bei gleichzeitiger Gabe mit Rifampicin und ohne einen CYP3A4-Hemmer muss die Dosis von Celsentri auf 2× täglich 600 mg erhöht werden. Bei HIV-Patienten wurde diese Dosisanpassung nicht untersucht. Siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Rifampicin + Efavirenz Eine Kombination mit zwei Induktoren wurde nicht untersucht. Hier besteht möglicherweise das Risiko für suboptimale Konzentrationen mit der Gefahr eines Verlustes der antiviralen Wirkung und der Entwicklung von Resistenzen. Die gleichzeitige Gabe von Celsentri mit Rifampicin und Efavirenz wird nicht empfohlen.
-Rifabutin + PI Nicht untersucht. Rifabutin wird als schwächerer Induktor als Rifampicin angesehen. Wenn Rifabutin mit PIs kombiniert wird, die starke CYP3A4-Hemmer sind, wird in der Summe ein hemmender Effekt auf Maraviroc erwartet. Bei gleichzeitiger Gabe mit Rifabutin und PIs muss die Dosierung von Celsentri auf 2× täglich 150 mg verringert werden (ausser Tipranavir/Ritonavir: hier beträgt die Dosis 2× täglich 300 mg). Siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» Die gleichzeitige Verwendung von Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir wird nicht empfohlen.
-Clarithromycin Telithromycin Nicht untersucht, aber beide sind starke CYP3A4-Hemmer, sodass eine Erhöhung der Maraviroc-Konzentration erwartet werden kann. Bei gleichzeitiger Gabe mit Clarithromycin und Telithromycin muss die Dosierung von Celsentri auf 2× täglich 150 mg verringert werden.
- +Sulfamethoxazol/Trim Maraviroc AUC12: ↔ 1.11 (1.01, 2× täglich Celsentri 300 mg
- +ethoprim 800 mg/160 1.21)Maraviroc Cmax: ↔ 1.19 (1.04, undSulfamethoxazol/Trimethoprim
- +mg 2× tägl.(Maraviro 1.37)Die Konzentration von können ohne Dosisanpassung zusammen
- +c 300 mg 2× tägl.) Sulfamethoxazol/Trimethoprim wurde gegeben werden.
- + nicht untersucht. Es werden keine
- + Auswirkungen erwartet.
- +Rifampicin 600 mg Maraviroc AUC12: ↓ 0.37 (0.33, Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +1× tägl.(Maraviroc 0.41)Maraviroc Cmax: ↓ 0.34 (0.26, Rifampicin und ohne einen
- +100 mg 2× tägl.) 0.43)Die Konzentration von Rifampicin CYP3A4-Hemmer muss die Dosis von
- + wurde nicht untersucht. Es werden Celsentri auf 2× täglich 600 mg
- + keine Auswirkungen erwartet. erhöht werden. Bei HIV-Patienten
- + wurde diese Dosisanpassung nicht
- + untersucht. Siehe auch Abschnitt
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + .
- +Rifampicin + Efavire Eine Kombination mit zwei Induktoren Die gleichzeitige Gabe von Celsentri
- +nz wurde nicht untersucht. Hier besteht mit Rifampicin und Efavirenz wird
- + möglicherweise das Risiko für nicht empfohlen.
- + suboptimale Konzentrationen mit der
- + Gefahr eines Verlustes der
- + antiviralen Wirkung und der
- + Entwicklung von Resistenzen.
- +Rifabutin + PI Nicht untersucht. Rifabutin wird als Bei gleichzeitiger Gabe mit Rifabutin
- + schwächerer Induktor als Rifampicin und PIs muss die Dosierung von
- + angesehen. Wenn Rifabutin mit PIs Celsentri auf 2× täglich 150 mg
- + kombiniert wird, die starke verringert werden (ausser
- + CYP3A4-Hemmer sind, wird in der Summe Tipranavir/Ritonavir: hier beträgt
- + ein hemmender Effekt auf Maraviroc die Dosis 2× täglich 300 mg). Siehe
- + erwartet. auch Abschnitt "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" Die
- + gleichzeitige Verwendung von
- + Celsentri und Fosamprenavir/Ritonavir
- + wird nicht empfohlen.
- +ClarithromycinTelith Nicht untersucht, aber beide sind Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +romycin starke CYP3A4-Hemmer, sodass eine Clarithromycin und Telithromycin muss
- + Erhöhung der Maraviroc-Konzentration die Dosierung von Celsentri auf 2×
- + erwartet werden kann. täglich 150 mg verringert werden.
-Ketoconazol 400 mg 1× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Maraviroc AUC12: ↑ 5.00 (3.98, 6.29) Maraviroc Cmax: ↑ 3.38 (2.38, 4.78) Die Konzentration von Ketoconazol wurde nicht untersucht. Es werden keine Auswirkungen erwartet. Bei gleichzeitiger Gabe mit Ketoconazol muss die Dosierung von Celsentri auf 2× täglich 150 mg verringert werden.
-Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol Nicht untersucht, aber Itraconazol ist ein starker CYP3A4-Hemmer, so dass eine Erhöhung der Maraviroc-Exposition erwartet werden kann. Bei gleichzeitiger Gabe mit Itraconazol muss die Dosierung von Celsentri auf 2× täglich 150 mg verringert werden.
-Fluconazol Fluconazol wird als mässiger CYP3A4-Hemmer eingestuft. Populationspharmakokinetische Analysen lassen vermuten, dass keine Dosisanpassung von Maraviroc notwendig ist. In Kombination mit Fluconazol muss Celsentri 2× täglich 300 mg vorsichtig eingesetzt werden.
-Antivirale Arzneimittel
- +Ketoconazol 400 mg Maraviroc AUC12: ↑ 5.00 (3.98, Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +1× tägl.(Maraviroc 6.29)Maraviroc Cmax: ↑ 3.38 (2.38, Ketoconazol muss die Dosierung von
- +100 mg 2× tägl.) 4.78)Die Konzentration von Celsentri auf 2× täglich 150 mg
- + Ketoconazol wurde nicht untersucht. verringert werden.
- + Es werden keine Auswirkungen erwartet.
- +Itraconazol, Voricon Nicht untersucht, aber Itraconazol Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +azol, Posaconazol ist ein starker CYP3A4-Hemmer, so Itraconazol muss die Dosierung von
- + dass eine Erhöhung der Maraviroc-Expos Celsentri auf 2× täglich 150 mg
- + ition erwartet werden kann. verringert werden.
- +Fluconazol Fluconazol wird als mässiger In Kombination mit Fluconazol muss
- + CYP3A4-Hemmer eingestuft. Celsentri 2× täglich 300 mg
- + Populationspharmakokinetische vorsichtig eingesetzt werden.
- + Analysen lassen vermuten, dass keine
- + Dosisanpassung von Maraviroc
- + notwendig ist.
- +Antivirale Arzneimit
- +tel
-Boceprevir 800 mg 3× täglich (Maraviroc 150 mg 2× täglich) Maraviroc AUC12 ↑ 3.02 (2.53, 3.59) Maraviroc Cmax: ↑ 3.33 (2.54, 4.36) Maraviroc C12: ↑ 2.78 (2.40–3.23) Die Boceprevir-Konzentrationen waren konsistent zu historischen Daten. Bei gleichzeitiger Gabe mit Boceprevir muss die Dosis von Celsentri auf 150 mg 2× täglich verringert werden.
-Pegyliertes Interferon und Ribavirin Pegyliertes Interferon und Ribavirin wurden nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und pegyliertes Interferon oder Ribavirin können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Telaprevir 750 mg 3× täglich (Maraviroc 150 mg 2× täglich) Maraviroc AUC12 ↑ 9.49 (7.94, 11.34) Maraviroc Cmax: ↑ 7.81 (5.92, 10.32) Maraviroc C12: ↑ 10.17 (8.73–11.85) Die Telaprevir-Konzentrationen waren konsistent zu historischen Daten. Bei gleichzeitiger Gabe mit Telaprevir muss die Dosis von Celsentri auf 150 mg 2× täglich verringert werden.
- +Boceprevir800 mg 3× Maraviroc AUC12 ↑ 3.02 (2.53, Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +täglich(Maraviroc 3.59)Maraviroc Cmax: ↑ 3.33 (2.54, Boceprevir muss die Dosis von
- +150 mg 2× täglich) 4.36)Maraviroc C12: ↑ 2.78 Celsentri auf 150 mg 2× täglich
- + (2.40–3.23)Die Boceprevir-Konzentratio verringert werden.
- + nen waren konsistent zu historischen
- + Daten.
- +Pegyliertes Interfer Pegyliertes Interferon und Ribavirin 2× täglich Celsentri 300 mg und
- +on und Ribavirin wurden nicht untersucht. Es werden pegyliertes Interferon oder Ribavirin
- + keine Wechselwirkungen erwartet. können ohne Dosisanpassung zusammen
- + gegeben werden.
- +Telaprevir750 mg 3× Maraviroc AUC12 ↑ 9.49 (7.94, Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +täglich(Maraviroc 11.34)Maraviroc Cmax: ↑ 7.81 (5.92, Telaprevir muss die Dosis von
- +150 mg 2× täglich) 10.32)Maraviroc C12: ↑ 10.17 Celsentri auf 150 mg 2× täglich
- + (8.73–11.85)Die Telaprevir-Konzentrati verringert werden.
- + onen waren konsistent zu historischen
- + Daten.
-Carbamazepin Phenobarbital Phenytoin Nicht untersucht; es handelt sich hier jedoch um starke CYP3A-Induktoren, bei denen mit einer Abnahme der Maraviroc-Konzentrationen zu rechnen ist. Bei gleichzeitiger Gabe mit Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin in Abwesenheit eines starken CYP3A4-Inhibitors muss die Dosis von Celsentri auf 600 mg 2× täglich erhöht werden.
-MEDIKAMENTEN-MISSBRAUCH
-Methadon Nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Methadon kann ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Buprenorphin Nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Buprenorphin können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +CarbamazepinPhenobar Nicht untersucht; es handelt sich Bei gleichzeitiger Gabe mit
- +bitalPhenytoin hier jedoch um starke CYP3A-Induktoren Carbamazepin, Phenobarbital oder
- + , bei denen mit einer Abnahme der Phenytoin in Abwesenheit eines
- + Maraviroc-Konzentrationen zu rechnen starken CYP3A4-Inhibitors muss die
- + ist. Dosis von Celsentri auf 600 mg 2×
- + täglich erhöht werden.
- +MEDIKAMENTEN-MISSBRA
- +UCH
- +Methadon Nicht untersucht. Es werden keine 2× täglich Celsentri 300 mg und
- + Wechselwirkungen erwartet. Methadon kann ohne Dosisanpassung
- + zusammen gegeben werden.
- +Buprenorphin Nicht untersucht. Es werden keine 2× täglich Celsentri 300 mg und
- + Wechselwirkungen erwartet. Buprenorphin können ohne
- + Dosisanpassung zusammen gegeben
- + werden.
-Statine Nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Statine können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +Statine Nicht untersucht. Es werden keine 2× täglich Celsentri 300 mg und
- + Wechselwirkungen erwartet. Statine können ohne Dosisanpassung
- + zusammen gegeben werden.
-Digoxin 0.25 mg Einzeldosis (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Digoxin AUCt: ↔ 1.00 (0.88, 1.14) Digoxin Cmax: ↔ 1.04 (0.84, 1.29) Maraviroc Konzentrationen nicht gemessen, keine Interaktion erwartet. Die Digoxin Serumkonzentration sollte am Anfang der Therapie jedoch sorgfältig überwacht werden. Der Einfluss von Maraviroc auf Digoxin in einer Dosis von 2× täglich 600 mg wurde nicht untersucht. 2× täglich Celsentri 300 mg und Digoxin können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +Digoxin 0.25 mg DigoxinAUCt: ↔ 1.00 (0.88, 2× täglich Celsentri 300 mg und
- +Einzeldosis(Maraviro 1.14)Digoxin Cmax: ↔ 1.04 (0.84, Digoxin können ohne Dosisanpassung
- +c 300 mg 2× tägl.) 1.29)Maraviroc Konzentrationen nicht zusammen gegeben werden.
- + gemessen, keine Interaktion
- + erwartet.Die Digoxin Serumkonzentratio
- + n sollte am Anfang der Therapie
- + jedoch sorgfältig überwacht werden.
- + Der Einfluss von Maraviroc auf
- + Digoxin in einer Dosis von 2× täglich
- + 600 mg wurde nicht untersucht.
-Ethinylestradiol 30 µg 1× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Ethinylestradiol AUC12: ↔ 1.00 (0.95, 1.05) Ethinylestradiol Cmax: ↔ 0.99 (0.91, 1.06) Die Konzentration von Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Ethinylestradiol können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
-Levonorgestrel 150 µg 1× tägl. (Maraviroc 100 mg 2× tägl.) Levonorgestrel AUC12: ↔ 0.98 (0.92, 1.04) Levonorgestrel Cmax: ↔ 1.01 (0.93, 1.08) Die Konzentration von Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Levonorgestrel können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +Ethinylestradiol 30 Ethinylestradiol AUC12: ↔ 1.00 (0.95, 2× täglich Celsentri 300 mg und
- +µg 1× tägl.(Maraviro 1.05)Ethinylestradiol Cmax: ↔ 0.99 Ethinylestradiol können ohne
- +c 100 mg 2× tägl.) (0.91, 1.06)Die Konzentration von Dosisanpassung zusammen gegeben
- + Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden.
- + werden keine Wechselwirkungen
- + erwartet.
- +Levonorgestrel 150 Levonorgestrel AUC12: ↔ 0.98 (0.92, 2× täglich Celsentri 300 mg und
- +µg 1× tägl.(Maraviro 1.04)Levonorgestrel Cmax: ↔ 1.01 Levonorgestrel können ohne
- +c 100 mg 2× tägl.) (0.93, 1.08)Die Konzentration von Dosisanpassung zusammen gegeben
- + Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden.
- + werden keine Wechselwirkungen
- + erwartet.
-Midazolam 7.5 mg Einmalgabe (Maraviroc 300 mg 2× tägl.) Midazolam AUC: ↔ 1.18 (1.04, 1.34) Midazolam Cmax: ↔ 1.21 (0.92, 1.60) Die Konzentration von Maraviroc wurde nicht untersucht. Es werden keine Wechselwirkungen erwartet. 2× täglich Celsentri 300 mg und Midazolam können ohne Dosisanpassung zusammen gegeben werden.
- +Midazolam 7.5 mg Midazolam AUC: ↔ 1.18 (1.04, 2× täglich Celsentri 300 mg und
- +Einmalgabe(Maraviroc 1.34)Midazolam Cmax: ↔ 1.21 (0.92, Midazolam können ohne Dosisanpassung
- + 300 mg 2× tägl.) 1.60)Die Konzentration von Maraviroc zusammen gegeben werden.
- + wurde nicht untersucht. Es werden
- + keine Wechselwirkungen erwartet.
-Johanniskraut Bei gleichzeitiger Gabe von Maraviroc und Johanniskraut wird ein deutlicher Abfall der Maraviroc-Konzentration erwartet. Dies führt zu suboptimalen Konzentrationen von Maraviroc was zu einem Verlust der antiviralen Wirksamkeit und einer möglichen Resistenzbildung führen kann. Die gleichzeitige Anwendung von Maraviroc und Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder Produkten, die Johanniskraut enthalten, wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»).
- +Johanniskraut Bei gleichzeitiger Gabe von Maraviroc Die gleichzeitige Anwendung von
- + und Johanniskraut wird ein deutlicher Maraviroc und Johanniskraut
- + Abfall der Maraviroc-Konzentration (Hypericum perforatum) oder
- + erwartet. Dies führt zu suboptimalen Produkten, die Johanniskraut
- + Konzentrationen von Maraviroc was zu enthalten, wird nicht empfohlen
- + einem Verlust der antiviralen (siehe Abschnitt "Kontraindikationen"
- + Wirksamkeit und einer möglichen ).
- + Resistenzbildung führen kann.
- +
-Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schliessen (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»). Celsentri darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
- +Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schliessen (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Celsentri darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
- Celsentri 2× tägl.* N= 426 (%) Expositionsbereinigte Rate (pro 100 Patientenjahre) EPJ = 267** Placebo N= 209 (%) Expositionsbereinigte Rate (pro 100 Patientenjahre) EPJ = 99**
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen***
-Infektion der oberen Luftwege 20.0 36.9 11.5 27.1
-Herpes Infektion 6.8 11.4 3.8 8.2
-Sinusitis 6.3 10.6 3.3 7.3
-Bronchitis 5.9 9.7 4.3 9.4
-Follikulitis 3.3 5.4 1.9 4.1
-Condyloma acuminatum 2.1 3.4 1.0 2.0
-Pneumonie 2.1 3.4 4.8 10.4
-Influenza 1.6 2.7 0.5 1.0
-Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
-Gutartige Neoplasmen der Haut 2.6 4.2 1.4 3.0
-Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
-Appetitstörungen 7.3 12.5 6.2 13.7
-Psychiatrische Erkrankungen
-Ein- und Durchschlafstörungen 7.0 11.9 4.3 9.4
-Depressive Störung 3.5 5.7 2.9 6.1
-Erkrankungen des Nervensystems
-Schwindel/Schwindel beim Aufstehen 8.2 14.1 7.7 17.1
-Parästhesie und Dysästhesie 4.7 7.8 2.9 6.2
-Sensorische Abnormalitäten 4.0 6.6 1.4 3.1
-Bewusstseinsstörungen 3.8 6.1 2.9 6.2
-Periphere Neuropathie 3.1 5.0 2.9 6.2
- + Celsentri2× tägl.*N= Expositionsbereinigt PlaceboN= 209(%) Expositionsbereinigt
- + 426(%) eRate(pro 100Patient eRate(pro 100Patient
- + enjahre)EPJ = 267** enjahre)EPJ = 99**
- +Infektionen und
- +parasitäre Erkrankun
- +gen***
- +Infektion der 20.0 36.9 11.5 27.1
- +oberen Luftwege
- +Herpes Infektion 6.8 11.4 3.8 8.2
- +Sinusitis 6.3 10.6 3.3 7.3
- +Bronchitis 5.9 9.7 4.3 9.4
- +Follikulitis 3.3 5.4 1.9 4.1
- +Condyloma acuminatum 2.1 3.4 1.0 2.0
- +Pneumonie 2.1 3.4 4.8 10.4
- +Influenza 1.6 2.7 0.5 1.0
- +Gutartige, bösartige
- + und unspezifische
- +Neubildungen (einsch
- +l. Zysten und
- +Polypen)
- +Gutartige Neoplasmen 2.6 4.2 1.4 3.0
- + der Haut
- +Stoffwechsel und
- +Ernährungsstörungen
- +Appetitstörungen 7.3 12.5 6.2 13.7
- +Psychiatrische
- +Erkrankungen
- +Ein- und Durchschlaf 7.0 11.9 4.3 9.4
- +störungen
- +Depressive Störung 3.5 5.7 2.9 6.1
- +Erkrankungen des
- +Nervensystems
- +Schwindel/Schwindel 8.2 14.1 7.7 17.1
- +beim Aufstehen
- +Parästhesie und 4.7 7.8 2.9 6.2
- +Dysästhesie
- +Sensorische Abnormal 4.0 6.6 1.4 3.1
- +itäten
- +Bewusstseinsstörunge 3.8 6.1 2.9 6.2
- +n
- +Periphere Neuropathi 3.1 5.0 2.9 6.2
- +e
- +
-Vaskuläre Hypertonie 3.1 5.0 1.4 3.1
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Husten und assoziierte Symptome 12.7 22.1 4.8 10.5
-Abnormalitäten der Atmung 3.3 5.3 1.9 4.1
-Bronchospasmus und Obstruktion 2.1 3.4 1.4 3.1
-Beschwerden der Nasennebenhöhlen 2.1 3.4 1.0 2.0
-Beschwerden des Respirationstraktes 2.1 3.4 1.4 3.0
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Gastrointestinale und abdominale Schmerzen 8.2 14.1 7.7 17.1
-Verstopfung 5.4 9.1 2.9 6.1
-Dyspeptische Symptome 2.8 4.6 2.4 5.2
-Stomatitis, Ulcera 2.6 4.2 1.4 3.0
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Rash 9.6 16.5 4.8 10.7
-Apokrine und ekkrine Schweissdrüsenstörungen 4.5 7.4 3.8 8.4
-Pruritus 3.8 6.2 1.9 4.1
-Dermatitis und Ekzeme 3.1 5.0 2.4 5.2
-Lipodystrophie 2.8 4.6 0.5 1.0
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Krankheitserscheinungen des Muskelskelettsystems und des Bindegewebes 8.7 14.8 7.7 17.0
-Gelenkbeschwerden 6.1 10.2 2.9 6.2
-Muskelschmerzen 2.8 4.6 0.5 1.0
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Krankheitserscheinungen der Harnblase und der Harnröhre 4.5 7.4 1.4 3.0
-Krankheitserscheinungen der Harnwege 2.6 4.2 1.4 3.1
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Pyrexie 12.0 20.9 8.1 18.1
-Schmerzen und Beschwerden 3.5 5.8 2.9 6.1
- +Vaskuläre Hypertonie 3.1 5.0 1.4 3.1
- +Erkrankungen der
- +Atemwege, des
- +Brustraums und
- +Mediastinums
- +Husten und assoziier 12.7 22.1 4.8 10.5
- +te Symptome
- +Abnormalitäten der 3.3 5.3 1.9 4.1
- +Atmung
- +Bronchospasmus und 2.1 3.4 1.4 3.1
- +Obstruktion
- +Beschwerden der 2.1 3.4 1.0 2.0
- +Nasennebenhöhlen
- +Beschwerden des 2.1 3.4 1.4 3.0
- +Respirationstraktes
- +Erkrankungen des
- +Gastrointestinaltrak
- +ts
- +Gastrointestinale 8.2 14.1 7.7 17.1
- +und abdominale
- +Schmerzen
- +Verstopfung 5.4 9.1 2.9 6.1
- +Dyspeptische Symptom 2.8 4.6 2.4 5.2
- +e
- +Stomatitis, Ulcera 2.6 4.2 1.4 3.0
- +Erkrankungen der
- +Haut und des Unterha
- +utgewebes
- +Rash 9.6 16.5 4.8 10.7
- +Apokrine und ekkrine 4.5 7.4 3.8 8.4
- + Schweissdrüsenstöru
- +ngen
- +Pruritus 3.8 6.2 1.9 4.1
- +Dermatitis und 3.1 5.0 2.4 5.2
- +Ekzeme
- +Lipodystrophie 2.8 4.6 0.5 1.0
- +Skelettmuskulatur-,
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Krankheitserscheinun 8.7 14.8 7.7 17.0
- +gen des Muskelskelet
- +tsystems und des
- +Bindegewebes
- +Gelenkbeschwerden 6.1 10.2 2.9 6.2
- +Muskelschmerzen 2.8 4.6 0.5 1.0
- +Erkrankungen der
- +Nieren und Harnwege
- +Krankheitserscheinun 4.5 7.4 1.4 3.0
- +gen der Harnblase
- +und der Harnröhre
- +Krankheitserscheinun 2.6 4.2 1.4 3.1
- +gen der Harnwege
- +Allgemeine Erkrankun
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +Pyrexie 12.0 20.9 8.1 18.1
- +Schmerzen und 3.5 5.8 2.9 6.1
- +Beschwerden
- +
- +
-·Bronchitis: Bronchitis, akute Bronchitis, bakterielle Bronchitis
-·Herpes Infektion: Herpes simplex, Herpes Virus, ophthalmologisches Herpes, Proktitis Herpes
-·Influenza: Influenza, Influenza-ähnliche Erkrankung
-·Pneumonie: Pneumonie, Lobärpneumonie, bakterielle Pneumonie, Bronchopneumonie
-·Sinusitis: Sinusitis, akute Sinusitis, chronische Sinusitis, Sinobronchitis
-·Infektion der oberen Luftwege: Infektionen der oberen Luftwege, Laryngitis, Laryngopharyngitis, Nasopharyngitis, Pharyngitis, Infektion der Luftwege, Rhinitis, virale Infektion der Luftwege.
- +-Bronchitis: Bronchitis, akute Bronchitis, bakterielle Bronchitis
- +-Herpes Infektion: Herpes simplex, Herpes Virus, ophthalmologisches Herpes, Proktitis Herpes
- +-Influenza: Influenza, Influenza-ähnliche Erkrankung
- +-Pneumonie: Pneumonie, Lobärpneumonie, bakterielle Pneumonie, Bronchopneumonie
- +-Sinusitis: Sinusitis, akute Sinusitis, chronische Sinusitis, Sinobronchitis
- +-Infektion der oberen Luftwege: Infektionen der oberen Luftwege, Laryngitis, Laryngopharyngitis, Nasopharyngitis, Pharyngitis, Infektion der Luftwege, Rhinitis, virale Infektion der Luftwege.
-Organsystem Nebenwirkung Häufigkeit
-Infektionen Pneumonie, Clostridium difficile Kolitis, virale Meningitis, septischer Schock Gelegentlich
-Neoplasmen Abdominale Neoplasmen, Analkrebs, Basalzellkarzinom, Bowen-Dermatose, Gallengangskarzinom, Lymphom, Lebermetastasen, ösophagales Karzinom, Plattenepithelkarzinom, Plattenepithelkarzinom der Haut, Neoplasmen der Zunge (Bösartigkeitsgrad unbekannt) Gelegentlich
-Blut- und Lymphsystem Panzytopenie, Neutropenie, Lymphadenopathie Gelegentlich
-Psychiatrische Störungen Halluzination Gelegentlich
-Nervensystem Bewusstlosigkeit, Epilepsie, Petit Mal, Konvulsionen, Gesichtslähmung, Polyneuropathie, Areflexie, Schlaganfall Gelegentlich
-Herz Myokardinfarkt, myokardiale Ischämie, akute Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Koronararterienverschluss, instabile Angina Gelegentlich
-Atmungsorgane Atemnot, Bronchospasmen Gelegentlich
-Gastrointestinale Störungen Pankreatitis, rektale Blutungen Gelegentlich
-Leber und Galle Leberzirrhose, Leberversagen, cholestatischer Ikterus Gelegentlich
-Muskelskelettsystem Myositis, Osteonekrose, Rhabdomyolyse, erhöhter Blut-CK-Wert Gelegentlich
-Nieren und Harnwege Nierenversagen, Polyurie Gelegentlich
- +Organsystem Nebenwirkung Häufigkeit
- +Infektionen Pneumonie, Clostridium difficile Kolitis, virale Gelegentlich
- + Meningitis, septischer Schock
- +Neoplasmen Abdominale Neoplasmen, Analkrebs, Basalzellkarzinom, Gelegentlich
- + Bowen-Dermatose, Gallengangskarzinom, Lymphom,
- + Lebermetastasen, ösophagales Karzinom,
- + Plattenepithelkarzinom, Plattenepithelkarzinom der
- + Haut, Neoplasmen der Zunge (Bösartigkeitsgrad unbekannt)
- +Blut- und Lymphsyste Panzytopenie, Neutropenie, Lymphadenopathie Gelegentlich
- +m
- +Psychiatrische Halluzination Gelegentlich
- +Störungen
- +Nervensystem Bewusstlosigkeit, Epilepsie, Petit Mal, Konvulsionen, Gelegentlich
- + Gesichtslähmung, Polyneuropathie, Areflexie,
- + Schlaganfall
- +Herz Myokardinfarkt, myokardiale Ischämie, akute Gelegentlich
- + Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit,
- + Koronararterienverschluss, instabile Angina
- +Atmungsorgane Atemnot, Bronchospasmen Gelegentlich
- +Gastrointestinale Pankreatitis, rektale Blutungen Gelegentlich
- +Störungen
- +Leber und Galle Leberzirrhose, Leberversagen, cholestatischer Ikterus Gelegentlich
- +Muskelskelettsystem Myositis, Osteonekrose, Rhabdomyolyse, erhöhter Gelegentlich
- + Blut-CK-Wert
- +Nieren und Harnwege Nierenversagen, Polyurie Gelegentlich
-Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer antiretroviralen Kombinationstherapie eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +
- +Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer antiretroviralen Kombinationstherapie eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Laborparameter Grenzwert 2× tgl. 300 mg Celsentri + OBT N= 421* (%) OBT allein N= 207* (%)
-Aspartataminotransferase >5.0× ULN 4.8 2.9
-Alaninaminotransferase >5.0× ULN 2.6 3.4
-Gesamtbilirubin >5.0× ULN 5.5 5.3
-Amylase >2.0× ULN 5.7 5.8
-Lipase >2.0× ULN 4.9 6.3
-Absolute Neutrophilenzahl <750/mm3 4.3 2.4
- +Laborparameter Grenzwert 2× tgl. 300 mgCelsentri + OBTN= 421*(%) OBT alleinN= 207*(%)
- +Aspartataminotransferase >5.0× ULN 4.8 2.9
- +Alaninaminotransferase >5.0× ULN 2.6 3.4
- +Gesamtbilirubin >5.0× ULN 5.5 5.3
- +Amylase >2.0× ULN 5.7 5.8
- +Lipase >2.0× ULN 4.9 6.3
- +Absolute Neutrophilenzahl <750/mm3 4.3 2.4
- +
- +
-Besonders bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder langdauernder antiretroviraler Kombinationstherapie (CART) wurden Fälle von Osteonekrose berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Besonders bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder langdauernder antiretroviraler Kombinationstherapie (CART) wurden Fälle von Osteonekrose berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die höchste im Rahmen von klinischen Studien verabreichte Dosis betrug 1200 mg. Das dosisbegrenzende unerwünschte Ereignis war orthostatische Hypotonie.
-Bei Hunden und Affen wurde bei Plasmakonzentrationen, die das 6- bzw. 12-fache des beim Menschen nach Gabe der empfohlenen Höchstdosis von zweimal täglich 300 mg erwarteten Werts betrugen, eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. In klinischen Phase-3-Studien, in denen die empfohlene Dosis Maraviroc verabreicht wurde, oder in einer spezifischen pharmakokinetischen Studie zur Beurteilung des Potenzials von Celsentri zur Verlängerung des QT-Intervalls wurde keine klinisch signifikante Verlängerung des QT-Intervalls im Vergleich zu einer OBT allein beobachtet.
- +Die höchste im Rahmen von klinischen Studien verabreichte Dosis betrug 1200 mg. Das dosisbegrenzende unerwünschte Ereignis war orthostatische Hypotonie.
- +Bei Hunden und Affen wurde bei Plasmakonzentrationen, die das 6- bzw. 12-fache des beim Menschen nach Gabe der empfohlenen Höchstdosis von zweimal täglich 300 mg erwarteten Werts betrugen, eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. In klinischen Phase-3-Studien, in denen die empfohlene Dosis Maraviroc verabreicht wurde, oder in einer spezifischen pharmakokinetischen Studie zur Beurteilung des Potenzials von Celsentri zur Verlängerung des QT-Intervalls wurde keine klinisch signifikante Verlängerung des QT-Intervalls im Vergleich zu einer OBT allein beobachtet.
-Maraviroc ist ein Vertreter der therapeutischen Klasse der CCR5-Antagonisten. Maraviroc ist ein selektiver, langsam reversibler «small-molecule» Antagonist der Interaktion zwischen humanem CCR5 und HIV-1 gp120. Durch Blockade dieser Interaktion wird der Eintritt von CCR5-tropem HIV-1 in die Zellen verhindert.
- +Maraviroc ist ein Vertreter der therapeutischen Klasse der CCR5-Antagonisten. Maraviroc ist ein selektiver, langsam reversibler "small-molecule" Antagonist der Interaktion zwischen humanem CCR5 und HIV-1 gp120. Durch Blockade dieser Interaktion wird der Eintritt von CCR5-tropem HIV-1 in die Zellen verhindert.
-Maraviroc zeigt in vitro keine antivirale Aktivität gegen Viren, die CXCR4 als Co-Rezeptor nutzen können (dual-trope oder CXCR4-trope Viren werden nachstehend gemeinsam als «CXCR4 nutzende Viren» bezeichnet). Der Serum adjustierte EC90-Wert bei 43 primär klinischen HIV-1 Isolaten betrug 0.57 ng/ml (0.06 bis 10.7), ohne signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen getesteten Subtypen. Die antivirale Aktivität von Maraviroc gegen HIV-2 wurde nicht untersucht.
- +Maraviroc zeigt in vitro keine antivirale Aktivität gegen Viren, die CXCR4 als Co-Rezeptor nutzen können (dual-trope oder CXCR4-trope Viren werden nachstehend gemeinsam als "CXCR4 nutzende Viren" bezeichnet). Der Serum adjustierte EC90-Wert bei 43 primär klinischen HIV-1 Isolaten betrug 0.57 ng/ml (0.06 bis 10.7), ohne signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen getesteten Subtypen. Die antivirale Aktivität von Maraviroc gegen HIV-2 wurde nicht untersucht.
-Die klinische Wirksamkeit von Celsentri (in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln) auf die HIV-RNA-Plasmaspiegel und die CD4-Zahlen wurde in zwei pivotalen, noch laufenden, randomisierten, multizentrischen Doppelblindstudien (MOTIVATE-1 und MOTIVATE-2) an Patienten untersucht, bei denen CCR5-tropes-Virus mit dem Trofile Test von Monogram nachgewiesen worden war. Patienten, die in diese Studien eingeschlossen wurden, hatten eine vorangegangene Therapie mit mindestens drei antiretroviralen Substanzklassen (≥1 nukleosidischer Reverse-Transkriptasehemmer, ≥1 nicht nukleosidischer Reverse-Transkriptasehemmer, ≥2 Proteaseinhibitoren und/oder Enfuvirtid) oder eine dokumentierte Resistenz gegenüber mindestens einem Mitglied jeder Klasse. Die Patienten wurden im Verhältnis 2: 2: 1 auf 300 mg Celsentri (Dosisäquivalent) einmal täglich, 300 mg Celsentri zweimal täglich oder Plazebo, zusammen mit einer OBT aus drei bis sechs antiretroviralen Arzneimitteln (ausser niedrig dosiertem Ritonavir), randomisiert. Die OBT wurde auf der Basis der individuellen Vorbehandlung und einer Bestimmung der geno- und phänotypischen Resistenzsituation zu Studienbeginn ausgewählt.
- +Die klinische Wirksamkeit von Celsentri (in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln) auf die HIV-RNA-Plasmaspiegel und die CD4-Zahlen wurde in zwei pivotalen, noch laufenden, randomisierten, multizentrischen Doppelblindstudien (MOTIVATE-1 und MOTIVATE-2) an Patienten untersucht, bei denen CCR5-tropes-Virus mit dem Trofile Test von Monogram nachgewiesen worden war. Patienten, die in diese Studien eingeschlossen wurden, hatten eine vorangegangene Therapie mit mindestens drei antiretroviralen Substanzklassen (≥1 nukleosidischer Reverse-Transkriptasehemmer, ≥1 nicht nukleosidischer Reverse-Transkriptasehemmer, ≥2 Proteaseinhibitoren und/oder Enfuvirtid) oder eine dokumentierte Resistenz gegenüber mindestens einem Mitglied jeder Klasse. Die Patienten wurden im Verhältnis 2: 2: 1 auf 300 mg Celsentri (Dosisäquivalent) einmal täglich, 300 mg Celsentri zweimal täglich oder Plazebo, zusammen mit einer OBT aus drei bis sechs antiretroviralen Arzneimitteln (ausser niedrig dosiertem Ritonavir), randomisiert. Die OBT wurde auf der Basis der individuellen Vorbehandlung und einer Bestimmung der geno- und phänotypischen Resistenzsituation zu Studienbeginn ausgewählt.
-Demographische Merkmale und Ausgangswerte 2× tgl. 300 mg Celsentri + OBT N= 426 OBT allein N= 209
-Alter (Jahre) (Spanne, Jahre) 46.3 21-73 45.7 29-72
-Männer 89.7% 88.5%
-Ethnische Gruppe: Weisse/Schwarze/andere 85.2%/12%/2.8% 85.2%/12.4%/2.4%
-Mittlerer Ausgangswert der Plasma-HIV-1-RNA (log10 Kopien/ml) 4.85 4.86
-Mediane Ausgangs-CD4+ Zellzahl (Zellen/mm3) (Spanne, Zellen/mm3) 166.8 (2.0-820.0) 171,3 (1.0-675.0)
-Patienten mit Viruslast ≥100'000 Kopien/ml beim Screening 179 (42.0%) 84 (40.2%)
-Patienten mit einer Ausgangs-CD4+ Zellzahl ≤200 Zellen/mm3 250 (58.7%) 118 (56.5%)
-Anzahl (%) Patienten mit genotypischem Empfindlichkeits-Score (GSS-Score):
-0 102 (23.9%) 51 (24.4%)
-1 138 (32.4%) 53 (25.4%)
-2 80 (18.8%) 41 (19.6%)
-≥3 104 (24.4%) 59 (28.2%)
- +Demographische Merkmale und Ausgangswerte 2× tgl. 300 mgCelsentri + OBT alleinN= 209
- + OBTN= 426
- +Alter (Jahre)(Spanne, Jahre) 46.321-73 45.729-72
- +Männer 89.7% 88.5%
- +Ethnische Gruppe: Weisse/Schwarze/andere 85.2%/12%/2.8% 85.2%/12.4%/2.4%
- +Mittlerer Ausgangswert der Plasma-HIV-1-RNA 4.85 4.86
- +(log10 Kopien/ml)
- +Mediane Ausgangs-CD4+ Zellzahl (Zellen/mm3)(Spanne 166.8 (2.0-820.0) 171,3 (1.0-675.0)
- +, Zellen/mm3)
- +Patienten mit Viruslast ≥100'000 Kopien/ml beim 179 (42.0%) 84 (40.2%)
- +Screening
- +Patienten mit einer Ausgangs-CD4+ Zellzahl ≤200 250 (58.7%) 118 (56.5%)
- +Zellen/mm3
- +Anzahl (%) Patienten mit genotypischem
- +Empfindlichkeits-Score (GSS-Score):
- +0 102 (23.9%) 51 (24.4%)
- +1 138 (32.4%) 53 (25.4%)
- +2 80 (18.8%) 41 (19.6%)
- +≥3 104 (24.4%) 59 (28.2%)
- +
- +
-Bei Patienten mit einem Therapieversagen aufgrund eines Wechsels des Tropismus zu dual-/ gemischt-tropen oder CXCR4-tropen Viren war die mittlere Zunahme der CD4-Zellzahl gegenüber dem Ausgangswert im Therapiearm zweimal täglich Celsentri 300 mg plus OBT (+57.2 Zellen/mm3) grösser als bei den Versagern unter alleiniger OBT (+24.5 Zellen/mm3). Dies war unabhängig vom Tropismus.
- +Bei Patienten mit einem Therapieversagen aufgrund eines Wechsels des Tropismus zu dual-/ gemischt-tropen oder CXCR4-tropen Viren war die mittlere Zunahme der CD4-Zellzahl gegenüber dem Ausgangswert im Therapiearm zweimal täglich Celsentri 300 mg plus OBT (+57.2 Zellen/mm3) grösser als bei den Versagern unter alleiniger OBT (+24.5 Zellen/mm3). Dies war unabhängig vom Tropismus.
-Ergebnisse Maraviroc BID + OBT (n= 426) OBT allein (n= 209) Differenz (Konfidenzintervall)
-Veränderung der HIV-1 RNA gegenüber dem Ausgangswert (log10 Kopien/ml) -1.837 -0.785 -1.055 (-1.327, -0.783)1
-Anteil (%) Patienten mit HIV-1 RNA <400 Kopien/ml 56.1% 22.5% 34.1 (27.1, 41.2)2
-Anteil (%) Patienten mit HIV-1 RNA <50 Kopien/ml 45.5% 16.7% 28.8 (21.4, 36.3)2
-Mittlere Veränderung der CD4-Zellzahl gegenüber dem Ausgangswert (Zellen/µl) 122.78 59.17 63.13 (44.28, 81.99)2
- +Ergebnisse Maraviroc BID + OBT allein(n= 209) Differenz(Konfidenzi
- + OBT(n= 426) ntervall)
- +Veränderung der HIV-1 RNA -1.837 -0.785 -1.055(-1.327,
- +gegenüber dem Ausgangswert(log10 -0.783)1
- +Kopien/ml)
- +Anteil (%) Patienten mit HIV-1 56.1% 22.5% 34.1(27.1, 41.2)2
- +RNA <400 Kopien/ml
- +Anteil (%) Patienten mit HIV-1 45.5% 16.7% 28.8(21.4, 36.3)2
- +RNA <50 Kopien/ml
- +Mittlere Veränderung der 122.78 59.17 63.13(44.28, 81.99)2
- +CD4-Zellzahl gegenüber dem
- +Ausgangswert (Zellen/µl)
- +
-Celsentri 300 mg zweimal täglich plus OBT war in allen untersuchten Patienten-Subgruppen wirksamer als OBT alleine (siehe Tabelle 8). Patienten mit einer sehr niedrigen CD4-Zellzahl als Ausgangswert (z.B. <50 Zellen/µl) hatten einen geringeren Therapieerfolg. Diese Patienten-Subgruppe hatte zu einem hohen Anteil Hinweise für eine schlechte Prognose, wie z.B. ausgeprägte Resistenzen und eine hohe Viruslast zu Behandlungsbeginn. Gegenüber OBT alleine wies Celsentri jedoch immer noch einen signifikanten Behandlungsvorteil auf (siehe Tabelle 8).
- +Celsentri 300 mg zweimal täglich plus OBT war in allen untersuchten Patienten-Subgruppen wirksamer als OBT alleine (siehe Tabelle 8). Patienten mit einer sehr niedrigen CD4-Zellzahl als Ausgangswert (z.B. <50 Zellen/µl) hatten einen geringeren Therapieerfolg. Diese Patienten-Subgruppe hatte zu einem hohen Anteil Hinweise für eine schlechte Prognose, wie z.B. ausgeprägte Resistenzen und eine hohe Viruslast zu Behandlungsbeginn. Gegenüber OBT alleine wies Celsentri jedoch immer noch einen signifikanten Behandlungsvorteil auf (siehe Tabelle 8).
-Subgruppen HIV-1-RNA-Wert unter 50 Kopien/ml
-Maraviroc 300 mg BID + OBT (n= 426) OBT allein (n= 209)
- +Subgruppen HIV-1-RNA-Wert unter 50 Kopien/ml
- +Maraviroc 300 mg BID + OBT(n= 426) OBT allein(n= 209)
-<100'000 58.4% 26.0%
-≥100'000 34.7% 9.5%
- +<100'000 58.4% 26.0%
- +≥100'000 34.7% 9.5%
-<50 16,5% 2,6%
-50 bis 100 36,4% 12,0%
-101 bis 200 56,7% 21,8%
-201 bis 350 57,8% 21,0%
-≥350 72,9% 38,5%
- +<50 16,5% 2,6%
- +50 bis 100 36,4% 12,0%
- +101 bis 200 56,7% 21,8%
- +201 bis 350 57,8% 21,0%
- +≥350 72,9% 38,5%
-0 32.7% 2.0%
-1 44.5% 7.4%
-2 58.2% 31.7%
-≥3 62% 38.6%
- +0 32.7% 2.0%
- +1 44.5% 7.4%
- +2 58.2% 31.7%
- +≥3 62% 38.6%
- +
- +
-Woche 48 Trofile-ES Reanalyse
-Celsentri BID + OBT (n= 328) OBT allein (n= 178) Differenz (KI)
-Anteil der Patienten mit HIV-1 RNA <400 Kopien/ml 60.1% 21.9% 38.0 (30.1, 45.9)1
-Anteil der Patienten mit HIV-1 RNA <50 Kopien/ml 48.2% 16.3% 31.0 (22.6, 39.5)2
- +Woche 48 Trofile-ES Reanalyse
- +Celsentri BID + OBT(n= 328) OBT allein(n= 178) Differenz (KI)
- +Anteil der Patienten mit HIV-1 60.1% 21.9% 38.0 (30.1, 45.9)1
- +RNA <400 Kopien/ml
- +Anteil der Patienten mit HIV-1 48.2% 16.3% 31.0 (22.6, 39.5)2
- +RNA <50 Kopien/ml
- +
- +
-Die Einnahme einer 300 mg-Tablette in Verbindung mit einem sehr fettreichen Frühstück senkte die Cmax und AUC von Maraviroc bei gesunden Probanden um 33%. In den Studien, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von Maraviroc nachgewiesen haben, bestanden keine Einschränkungen für die Ernährung (siehe Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»). Deshalb kann Celsentri in den empfohlenen Dosen mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Einnahme einer 300 mg-Tablette in Verbindung mit einem sehr fettreichen Frühstück senkte die Cmax und AUC von Maraviroc bei gesunden Probanden um 33%. In den Studien, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von Maraviroc nachgewiesen haben, bestanden keine Einschränkungen für die Ernährung (siehe Abschnitt "Eigenschaften/Wirkungen" ). Deshalb kann Celsentri in den empfohlenen Dosen mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
-Maraviroc wird (zu etwa 76%) an humanes Plasmaprotein gebunden und zeigt eine moderate Affinität für Albumin und Alpha-1-saures Glykoprotein. Das Verteilungsvolumen von Maraviroc beträgt etwa 194 l.
- +Maraviroc wird (zu etwa 76%) an humanes Plasmaprotein gebunden und zeigt eine moderate Affinität für Albumin und Alpha-1-saures Glykoprotein. Das Verteilungsvolumen von Maraviroc beträgt etwa 194 l.
-Die Pharmakokinetik von Maraviroc bei Kindern unter 18 Jahren wurde bisher nicht untersucht (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Pharmakokinetik von Maraviroc bei Kindern unter 18 Jahren wurde bisher nicht untersucht (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
-In den Studien der Phasen 1/2a sowie 3 (Alter 16 bis 65 Jahre) wurden Populationsanalysen durchgeführt und keine altersabhängigen Auswirkungen beobachtet (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Die Pharmakokinetik von Maraviroc ist bei Patienten über 65 Jahren nicht untersucht worden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +In den Studien der Phasen 1/2a sowie 3 (Alter 16 bis 65 Jahre) wurden Populationsanalysen durchgeführt und keine altersabhängigen Auswirkungen beobachtet (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ). Die Pharmakokinetik von Maraviroc ist bei Patienten über 65 Jahren nicht untersucht worden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Aus diesem Grunde ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, welche Celsentri zusammen mit einem starken CYP3A4-Hemmer einnehmen, eine Dosis von 150 mg alle 24 Stunden empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Aus diesem Grunde ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, welche Celsentri zusammen mit einem starken CYP3A4-Hemmer einnehmen, eine Dosis von 150 mg alle 24 Stunden empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-Maraviroc wird hauptsächlich über die Leber metabolisiert und eliminiert. In einer Studie wurde die Pharmakokinetik von 300 mg Celsentri als Einzeldosis bei Patienten mit leichter (Child-Pugh-Klasse A; n= 8) und mässiger (Child-Pugh-Klasse B; n= 8) Leberinsuffizienz mit der bei gesunden Personen (n= 8) verglichen. Im Vergleich zu den Personen mit normaler Leberfunktion waren die geometrischen Mittelwerte für Cmax und AUC bei den Patienten mit leichter Leberinsuffizienz um 11% bzw. 25% und bei den Patienten mit mässiger Leberinsuffizienz um 32% bzw. 46% erhöht. Aufgrund begrenzter Daten von Patienten mit einer eingeschränkten metabolischen Kapazität und erhöhter renaler Clearance, können die Auswirkungen einer mässigen Leberinsuffizienz hierbei unterschätzt werden. Die Ergebnisse müssen daher mit Vorsicht interpretiert werden. Bei Personen mit schwerer Leberinsuffizienz ist die Pharmakokinetik von Maraviroc nicht untersucht worden (siehe Abschnitte «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Maraviroc wird hauptsächlich über die Leber metabolisiert und eliminiert. In einer Studie wurde die Pharmakokinetik von 300 mg Celsentri als Einzeldosis bei Patienten mit leichter (Child-Pugh-Klasse A; n= 8) und mässiger (Child-Pugh-Klasse B; n= 8) Leberinsuffizienz mit der bei gesunden Personen (n= 8) verglichen. Im Vergleich zu den Personen mit normaler Leberfunktion waren die geometrischen Mittelwerte für Cmax und AUC bei den Patienten mit leichter Leberinsuffizienz um 11% bzw. 25% und bei den Patienten mit mässiger Leberinsuffizienz um 32% bzw. 46% erhöht. Aufgrund begrenzter Daten von Patienten mit einer eingeschränkten metabolischen Kapazität und erhöhter renaler Clearance, können die Auswirkungen einer mässigen Leberinsuffizienz hierbei unterschätzt werden. Die Ergebnisse müssen daher mit Vorsicht interpretiert werden. Bei Personen mit schwerer Leberinsuffizienz ist die Pharmakokinetik von Maraviroc nicht untersucht worden (siehe Abschnitte "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es wurden keine relevanten Unterschiede zwischen Kaukasiern und Asiaten beobachtet. In einer Phase-1-Studie an gesunden Probanden wurde nachgewiesen, dass bei Angehörigen der schwarzen Bevölkerung die Exposition gegenüber Maraviroc höher ist (17 %) als bei Kaukasiern desselben CYP3A5-Genotyps (keine CYP3A5*1-Allele). Bei anderen ethnischen Zugehörigkeiten wurde die Pharmakokinetik nicht untersucht.
- +Es wurden keine relevanten Unterschiede zwischen Kaukasiern und Asiaten beobachtet. In einer Phase-1-Studie an gesunden Probanden wurde nachgewiesen, dass bei Angehörigen der schwarzen Bevölkerung die Exposition gegenüber Maraviroc höher ist (17 %) als bei Kaukasiern desselben CYP3A5-Genotyps (keine CYP3A5*1-Allele). Bei anderen ethnischen Zugehörigkeiten wurde die Pharmakokinetik nicht untersucht.
-In einer Phase-1-Studie an gesunden Probanden wiesen Angehörige der schwarzen Bevölkerungsgruppen, deren CYP3A5-Genotyp mit einem schnellen Maraviroc-Metabolismus assoziiert ist (2 CYP3A5*1-Allele; n = 12), unter Maraviroc 300 mg zweimal täglich eine um 37 % bzw. 26 % niedrigere AUC auf als schwarze (n = 11) und kaukasische (n = 12) Teilnehmer, deren CYP3A5-Genotyp mit einem langsamen Maraviroc-Metabolismus (keine CYP3A5*1-Allele) assoziiert ist. Teilnehmer der schwarzen Bevölkerungsgruppen, deren CYP3A5-Genotyp mit schnellem (n = 12) bzw. langsamem Maraviroc-Metabolismus (n = 11) assoziiert ist, wiesen unter Maraviroc 150 mg einmal täglich in Gegenwart eines starken CYP3A-Inhibitors (Darunavir/Cobicistat) eine um 17 % verminderte Maraviroc-AUC auf.
- +In einer Phase-1-Studie an gesunden Probanden wiesen Angehörige der schwarzen Bevölkerungsgruppen, deren CYP3A5-Genotyp mit einem schnellen Maraviroc-Metabolismus assoziiert ist (2 CYP3A5*1-Allele; n = 12), unter Maraviroc 300 mg zweimal täglich eine um 37 % bzw. 26 % niedrigere AUC auf als schwarze (n = 11) und kaukasische (n = 12) Teilnehmer, deren CYP3A5-Genotyp mit einem langsamen Maraviroc-Metabolismus (keine CYP3A5*1-Allele) assoziiert ist. Teilnehmer der schwarzen Bevölkerungsgruppen, deren CYP3A5-Genotyp mit schnellem (n = 12) bzw. langsamem Maraviroc-Metabolismus (n = 11) assoziiert ist, wiesen unter Maraviroc 150 mg einmal täglich in Gegenwart eines starken CYP3A-Inhibitors (Darunavir/Cobicistat) eine um 17 % verminderte Maraviroc-AUC auf.
-Das karzinogene Potential von Maraviroc wurde in einer 6-monatigen Studie an transgenen Mäusen und in einer 24-monatigen Studie an Ratten bewertet. Bei den Mäusen führte Maraviroc zu keiner statistisch signifikanten Zunahme der Inzidenz irgendeiner Tumorart nach systemischer Exposition im Bereich des 7- bis 39-fachen der humanen Exposition (auf Basis der Messung von ungebundenem AUC0-24 h) nach der empfohlenen Höchstdosis von zweimal täglich 300 mg. Bei Ratten führte die Verabreichung von Maraviroc bei einer systemischen Exposition mit dem 21-fachen der humanen Dosis von 300 mg zweimal täglich zu Schilddrüsenadenomen, die mit adaptiven Leberveränderungen assoziiert waren. Es gab keine Anzeichen für ein karzinogenes Potential beim Menschen.
-Maraviroc beeinträchtigte die Paarung oder Fertilität von männlichen oder weiblichen Ratten nicht und hatte keine Auswirkungen auf das Sperma behandelter männlicher Ratten in einer Dosis bis zu 100 mg/kg. Die Exposition gegenüber dieser Dosisstärke entsprach dem 39-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von 300 mg zweimal täglich.
-An Ratten und Kaninchen wurden embryofetale Entwicklungsstudien mit Dosen bis zum 39- und 34-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von zweimal täglich 300 mg durchgeführt. Externe Anomalien traten bei den Kaninchen in 7 Fällen mit für Muttertiere toxischen Dosen auf und in einem Fall mit der mittleren Dosis von 75 mg/kg.
-Die prä- und postnatalen Entwicklungsstudien wurden an Ratten in Dosen bis zum 27-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von zweimal täglich 300 mg durchgeführt. Die einzige Wirkung bei den Nachkommen war eine leichte Zunahme der motorischen Aktivität bei den männlichen Ratten in der Gruppe mit der hohen Dosis, die sowohl in der Entwöhnungsphase als auch bei den ausgewachsenen Tieren auftrat, während bei den Weibchen keine Wirkungen beobachtet wurden. Andere Entwicklungsparameter dieser Nachkommen, einschliesslich Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsleistung, wurden durch die Verabreichung von Maraviroc an die Muttertiere nicht beeinflusst.
- +Das karzinogene Potential von Maraviroc wurde in einer 6-monatigen Studie an transgenen Mäusen und in einer 24-monatigen Studie an Ratten bewertet. Bei den Mäusen führte Maraviroc zu keiner statistisch signifikanten Zunahme der Inzidenz irgendeiner Tumorart nach systemischer Exposition im Bereich des 7- bis 39-fachen der humanen Exposition (auf Basis der Messung von ungebundenem AUC0-24 h) nach der empfohlenen Höchstdosis von zweimal täglich 300 mg. Bei Ratten führte die Verabreichung von Maraviroc bei einer systemischen Exposition mit dem 21-fachen der humanen Dosis von 300 mg zweimal täglich zu Schilddrüsenadenomen, die mit adaptiven Leberveränderungen assoziiert waren. Es gab keine Anzeichen für ein karzinogenes Potential beim Menschen.
- +Maraviroc beeinträchtigte die Paarung oder Fertilität von männlichen oder weiblichen Ratten nicht und hatte keine Auswirkungen auf das Sperma behandelter männlicher Ratten in einer Dosis bis zu 100 mg/kg. Die Exposition gegenüber dieser Dosisstärke entsprach dem 39-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von 300 mg zweimal täglich.
- +An Ratten und Kaninchen wurden embryofetale Entwicklungsstudien mit Dosen bis zum 39- und 34-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von zweimal täglich 300 mg durchgeführt. Externe Anomalien traten bei den Kaninchen in 7 Fällen mit für Muttertiere toxischen Dosen auf und in einem Fall mit der mittleren Dosis von 75 mg/kg.
- +Die prä- und postnatalen Entwicklungsstudien wurden an Ratten in Dosen bis zum 27-fachen der geschätzten freien klinischen AUC für eine Dosis von zweimal täglich 300 mg durchgeführt. Die einzige Wirkung bei den Nachkommen war eine leichte Zunahme der motorischen Aktivität bei den männlichen Ratten in der Gruppe mit der hohen Dosis, die sowohl in der Entwöhnungsphase als auch bei den ausgewachsenen Tieren auftrat, während bei den Weibchen keine Wirkungen beobachtet wurden. Andere Entwicklungsparameter dieser Nachkommen, einschliesslich Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsleistung, wurden durch die Verabreichung von Maraviroc an die Muttertiere nicht beeinflusst.
-Celsentri kann bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Celsentri kann bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-ViiV Healthcare GmbH, 6340 Baar
- +ViiV Healthcare GmbH, 6340 Baar
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