| 116 Änderungen an Fachinfo Riamet Dispersible |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Riamet Dispersible
- +Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen mit 20 mg Artemetherum und 120 mg Lumefantrinum.
- +Riamet Baby
- +Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen mit 2.5 mg Artemetherum und 30 mg Lumefantrinum.
-Riamet Dispersible kann als Notfallmedikament («stand-by-emergency» treatment) zur Selbstbehandlung eingesetzt werden für den Fall, dass bei einer vermuteten Malariainfektion innerhalb von 24 Stunden kein Arzt erreichbar oder das Arzneimittel an Ort und Stelle nicht verfügbar ist.
- +Riamet Dispersible kann als Notfallmedikament ( "stand-by-emergency" treatment) zur Selbstbehandlung eingesetzt werden für den Fall, dass bei einer vermuteten Malariainfektion innerhalb von 24 Stunden kein Arzt erreichbar oder das Arzneimittel an Ort und Stelle nicht verfügbar ist.
-Dispergierbare Tabletten für die orale Verabreichung. Die dispergierbare(n) Tablette(n), aus denen eine Dosis besteht, in wenig Wasser (ca. 10 ml pro Tablette) umrühren, damit sich der Wirkstoff besser verteilt, bevor die Suspension getrunken wird. Leicht umrühren und dem Patienten sofort verabreichen. Erneut etwas Wasser (ca. 10 ml) in das Glas geben und dem Patient sofort verabreichen.
-Obwohl Patienten mit akuter Malaria häufig eine Abneigung gegen Nahrung zeigen sollte fettreiche Nahrung oder Getränke wie Milch im Anschluss an die Dosis eingenommen werden. Zufuhr von 30-60 g Fett pro Tag oder Muttermilch ist dafür adäquat.
- +Dispergierbare Tabletten für die orale Verabreichung. Die dispergierbare(n) Tablette(n), aus denen eine Dosis besteht, in wenig Wasser (ca. 10 ml pro Tablette) umrühren, damit sich der Wirkstoff besser verteilt, bevor die Suspension getrunken wird. Leicht umrühren und dem Patienten sofort verabreichen. Erneut etwas Wasser (ca. 10 ml) in das Glas geben und dem Patient sofort verabreichen.
- +Obwohl Patienten mit akuter Malaria häufig eine Abneigung gegen Nahrung zeigen sollte fettreiche Nahrung oder Getränke wie Milch im Anschluss an die Dosis eingenommen werden. Zufuhr von 30-60 g Fett pro Tag oder Muttermilch ist dafür adäquat.
-Dosierung bei Kleinkindern und Kindern von 5 bis <35 kg Körpergewicht bis zum Alter von 12 Jahren:
-5-<15 kg Körpergewicht: 1 dispergierbare Tablette zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 1 dispergierbare Tablette und dann 1 dispergierbare Tablette zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 6 dispergierbare Tabletten).
-15-<25 kg Körpergewicht: 2 dispergierbare Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 2 dispergierbare Tabletten und dann 2 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 12 dispergierbare Tabletten).
-25-<35 kg Körpergewicht: 3 dispergierbare Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 3 dispergierbare Tabletten und dann 3 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 18 dispergierbare Tabletten).
- +Dosierung bei Kleinkindern und Kindern von 5 bis <35 kg Körpergewicht bis zum Alter von 12 Jahren:
- +5-<15 kg Körpergewicht: 1 dispergierbare Tablette zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 1 dispergierbare Tablette und dann 1 dispergierbare Tablette zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 6 dispergierbare Tabletten).
- +15-<25 kg Körpergewicht: 2 dispergierbare Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 2 dispergierbare Tabletten und dann 2 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 12 dispergierbare Tabletten).
- +25-<35 kg Körpergewicht: 3 dispergierbare Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 3 dispergierbare Tabletten und dann 3 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 18 dispergierbare Tabletten).
-Dispergierbare Tabletten zur oralen Einnahme. Zwei dispergierbare Tabletten, die eine Dosis ergeben, sollten vollständig in einer kleinen Menge Wasser (ca. 3 ml) in einem kleinen Trinkbecher oder einer Applikationsspritze dispergiert werden. Vorsichtig umrühren und dem Patienten sofort mit demselben Trinkbecher oder der Applikationsspritze geben. Erneut etwas Wasser (ca. 3 ml) in den Trinkbecher oder die Applikationsspritze geben und dem Patienten sofort geben.
- +Dispergierbare Tabletten zur oralen Einnahme. Zwei dispergierbare Tabletten, die eine Dosis ergeben, sollten vollständig in einer kleinen Menge Wasser (ca. 3 ml) in einem kleinen Trinkbecher oder einer Applikationsspritze dispergiert werden. Vorsichtig umrühren und dem Patienten sofort mit demselben Trinkbecher oder der Applikationsspritze geben. Erneut etwas Wasser (ca. 3 ml) in den Trinkbecher oder die Applikationsspritze geben und dem Patienten sofort geben.
-Riamet Baby ist nur für die Anwendung bei Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg bestimmt. Bei Säuglingen und Neugeborenen mit einem Gewicht von weniger als 2 kg wurde Riamet Baby nicht untersucht, daher können keine Dosierungsempfehlungen abgegeben werden (s. «Eigenschaften/Wirkung»). Eine Standardbehandlung von Riamet Baby über 3 Tage umfasst insgesamt 6 Dosen, die wie folgt gegeben werden sollen: Zwei Riamet Baby dispergierbare Tabletten als Einzeldosis zum Zeitpunkt der Diagnose, 2 dispergierbare Tabletten nach 8 Stunden und dann 2 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (im Abstand von 12 Stunden, z.B. morgens und abends) an jedem der folgenden zwei Tage (die Behandlung umfasst insgesamt 12 dispergierbare Tabletten).
-Riamet Baby sollte nicht bei Erwachsenen und Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg oder mehr angewendet werden. Für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht über 5 kg sind separate Riamet Tabletten und Riamet dispergierbare Tabletten erhältlich.
- +Riamet Baby ist nur für die Anwendung bei Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg bestimmt. Bei Säuglingen und Neugeborenen mit einem Gewicht von weniger als 2 kg wurde Riamet Baby nicht untersucht, daher können keine Dosierungsempfehlungen abgegeben werden (s. "Eigenschaften/Wirkung" ). Eine Standardbehandlung von Riamet Baby über 3 Tage umfasst insgesamt 6 Dosen, die wie folgt gegeben werden sollen: Zwei Riamet Baby dispergierbare Tabletten als Einzeldosis zum Zeitpunkt der Diagnose, 2 dispergierbare Tabletten nach 8 Stunden und dann 2 dispergierbare Tabletten zweimal täglich (im Abstand von 12 Stunden, z.B. morgens und abends) an jedem der folgenden zwei Tage (die Behandlung umfasst insgesamt 12 dispergierbare Tabletten).
- +Riamet Baby sollte nicht bei Erwachsenen und Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg oder mehr angewendet werden. Für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht über 5 kg sind separate Riamet Tabletten und Riamet dispergierbare Tabletten erhältlich.
-Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. In Studien beim Menschen wurde jedoch keine bedeutende renale Ausscheidung von Lumefantrin, Artemether oder Ihrer Metaboliten (z.B. Dihydroartemisinin (DHA)) festgestellt; deshalb wird bei der Anwendung von Riamet Dispersible und Riamet Baby bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen keine Dosisanpassung empfohlen (für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. In Studien beim Menschen wurde jedoch keine bedeutende renale Ausscheidung von Lumefantrin, Artemether oder Ihrer Metaboliten (z.B. Dihydroartemisinin (DHA)) festgestellt; deshalb wird bei der Anwendung von Riamet Dispersible und Riamet Baby bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen keine Dosisanpassung empfohlen (für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz s. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. Es können auch keine speziellen Dosisanpassungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen empfohlen werden (für Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz s. «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die meisten Patienten mit akuter Malaria haben eine gewisse Funktionseinschränkung der Leber. Das Nebenwirkungsprofil unterschied sich in den klinischen Studien nicht zwischen Patienten mit Leberfunktionsstörung und solchen ohne (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. Es können auch keine speziellen Dosisanpassungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen empfohlen werden (für Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz s. "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die meisten Patienten mit akuter Malaria haben eine gewisse Funktionseinschränkung der Leber. Das Nebenwirkungsprofil unterschied sich in den klinischen Studien nicht zwischen Patienten mit Leberfunktionsstörung und solchen ohne (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der Hilfsstoffe.
-·Schwere Leber- und Niereninsuffizienz («Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Patienten mit schwerer Malaria, in Anlehnung an die WHO-Definition.
-·Patienten mit familiärbedingter angeborener Verlängerung des QTc-Intervalls oder plötzlichem Tod in der Familienanamnese oder mit einer anderen klinischen Ursache, die das QTc-Intervall verlängert wie Patienten mit symptomatischer Herzrhythmusstörung, mit klinisch relevanter Bradykardie oder mit schwerer Herzerkrankung in der Anamnese.
-·Patienten, die Medikamente einnehmen, welche das QTc-Intervall verlängern, wie z.B. Antiarrhythmika der Klassen IA und III, Neuroleptika, Antidepressiva, gewisse Antibiotika einschliesslich einige Wirkstoffe der folgenden Klassen: Makrolide, Fluorochinolone, Imidazole und Triazol, Wirkstoffe gegen Pilze, gewisse nicht sedierende Antihistaminika (Terfenadin, Astemizol), Cisaprid.
-·Patienten mit bekannten Störungen des Elektrolytgleichgewichts wie z.B. Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie.
-·Patienten, die Medikamente einnehmen, welche durch Cytochrom CYP2D6 metabolisiert werden (z.B Flecainid, Metoprolol, Imipramin, Amitriptylin, Clomipramin).
-·Patienten, die Medikamente, wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) einnehmen, die CYP3A4 stark induzieren.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der Hilfsstoffe.
- +-Schwere Leber- und Niereninsuffizienz ( "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Patienten mit schwerer Malaria, in Anlehnung an die WHO-Definition.
- +-Patienten mit familiärbedingter angeborener Verlängerung des QTc-Intervalls oder plötzlichem Tod in der Familienanamnese oder mit einer anderen klinischen Ursache, die das QTc-Intervall verlängert wie Patienten mit symptomatischer Herzrhythmusstörung, mit klinisch relevanter Bradykardie oder mit schwerer Herzerkrankung in der Anamnese.
- +-Patienten, die Medikamente einnehmen, welche das QTc-Intervall verlängern, wie z.B. Antiarrhythmika der Klassen IA und III, Neuroleptika, Antidepressiva, gewisse Antibiotika einschliesslich einige Wirkstoffe der folgenden Klassen: Makrolide, Fluorochinolone, Imidazole und Triazol, Wirkstoffe gegen Pilze, gewisse nicht sedierende Antihistaminika (Terfenadin, Astemizol), Cisaprid.
- +-Patienten mit bekannten Störungen des Elektrolytgleichgewichts wie z.B. Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie.
- +-Patienten, die Medikamente einnehmen, welche durch Cytochrom CYP2D6 metabolisiert werden (z.B Flecainid, Metoprolol, Imipramin, Amitriptylin, Clomipramin).
- +-Patienten, die Medikamente, wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) einnehmen, die CYP3A4 stark induzieren.
-Riamet Dispersible sollte im 1. Trimenon der Schwangerschaft in Situationen, in denen andere geeignete und wirksame Arzneimittel gegen Malaria verfügbar sind, nicht verwendet werden (s. «Schwangerschaft/Stillzeit»)
-Wie andere Malariamittel (z.B. Halofantrin, Chinin, Chinidin) können Riamet Dispersible und Riamet Baby eine Verlängerung des QTc-Intervalls bewirken (s. «Klinische Pharmakologie» und QT/QTc Verlängerung).
-Über die Wirksamkeit und Sicherheit von Riamet Dispersible und Riamet Baby bei Patienten mit schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz liegen keine Untersuchungsdaten vor, weshalb für diese Patientengruppen keine Empfehlungen abgegeben werden können (s. «Kontraindikationen»).
- +Riamet Dispersible sollte im 1. Trimenon der Schwangerschaft in Situationen, in denen andere geeignete und wirksame Arzneimittel gegen Malaria verfügbar sind, nicht verwendet werden (s. "Schwangerschaft/Stillzeit" )
- +Wie andere Malariamittel (z.B. Halofantrin, Chinin, Chinidin) können Riamet Dispersible und Riamet Baby eine Verlängerung des QTc-Intervalls bewirken (s. "Klinische Pharmakologie" und QT/QTc Verlängerung).
- +Über die Wirksamkeit und Sicherheit von Riamet Dispersible und Riamet Baby bei Patienten mit schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz liegen keine Untersuchungsdaten vor, weshalb für diese Patientengruppen keine Empfehlungen abgegeben werden können (s. "Kontraindikationen" ).
-Es liegen keine Information in Bezug auf den Effekt von Riamet auf die menschliche Fertilität vor: Bei Tieren hingegen trat eine reduzierte Fertilität auf (s. «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine Information in Bezug auf den Effekt von Riamet auf die menschliche Fertilität vor: Bei Tieren hingegen trat eine reduzierte Fertilität auf (s. "Präklinische Daten" ).
-Bei Patienten, die vorgängig mit Halofantrin behandelt worden sind, sollte Riamet Dispersible oder Riamet Baby frühestens 1 Monat nach der letzten Halofantrindosis verabreicht werden (s. «Interaktionen/Interaktionen mit Antimalaria-Präparaten»).
-Mit anderen Arzneimitteln: Riamet Dispersible oder Riamet Baby sollte nicht zusammen mit Arzneimitteln verwendet werden, die von CYP2D6 metabolisiert werden (s. «Kontraindikationen»). Bei der Verwendung von Riamet Dispersible Dispersible und Riamet Baby in Kombination mit Substraten, Inhibitoren oder Induktoren von CYP3A4 ist Vorsicht geboten, da der therapeutische Effekt einiger Arzneimittel verändert werden könnte (s. «Interaktionen» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten, die vorgängig mit Halofantrin behandelt worden sind, sollte Riamet Dispersible oder Riamet Baby frühestens 1 Monat nach der letzten Halofantrindosis verabreicht werden (s. "Interaktionen/Interaktionen mit Antimalaria-Präparaten" ).
- +Mit anderen Arzneimitteln: Riamet Dispersible oder Riamet Baby sollte nicht zusammen mit Arzneimitteln verwendet werden, die von CYP2D6 metabolisiert werden (s. "Kontraindikationen" ). Bei der Verwendung von Riamet Dispersible Dispersible und Riamet Baby in Kombination mit Substraten, Inhibitoren oder Induktoren von CYP3A4 ist Vorsicht geboten, da der therapeutische Effekt einiger Arzneimittel verändert werden könnte (s. "Interaktionen" und "Pharmakokinetik" ).
-Riamet Dispersible kann die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva vermindern. Patientinnen, die orale, transdermale oder andere systemische hormonelle Kontrazeptiva anwenden, sollte daher empfohlen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s. «Interaktionen» und «Schwangerschaft/Stillzeit»).
- +Riamet Dispersible kann die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva vermindern. Patientinnen, die orale, transdermale oder andere systemische hormonelle Kontrazeptiva anwenden, sollte daher empfohlen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s. "Interaktionen" und "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
-Bei Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion kann eine klinisch relevante Erhöhung der Exposition gegenüber Artemether und Lumefantrin und/oder deren Metaboliten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist bei der Verabreichung an Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion Vorsicht geboten (s. «Klinische Pharmakologie»).
- +Bei Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion kann eine klinisch relevante Erhöhung der Exposition gegenüber Artemether und Lumefantrin und/oder deren Metaboliten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist bei der Verabreichung an Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion Vorsicht geboten (s. "Klinische Pharmakologie" ).
-Riamet Dispersible und Riamet Baby enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
- +Riamet Dispersible und Riamet Baby enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Riamet Dispersible oder Riamet Baby sind bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln kontraindiziert, die Verlängerungen des QTc-Intervalls und Torsade de Pointes verursachen können, wie Antiarrhythmika der Klassen IA und III, Neuroleptika und Antidepressiva, bestimmte Antibiotika einschliesslich einiger Wirkstoffe der Klassen der Makrolide, Fluorochinolone, Imidazole und Triazol-Antimykotika, bestimmter nicht sedierender Antihistaminika (Terfenadin, Astemizol) sowie Cisaprid (s. «Kontraindikationen»).
- +Riamet Dispersible oder Riamet Baby sind bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln kontraindiziert, die Verlängerungen des QTc-Intervalls und Torsade de Pointes verursachen können, wie Antiarrhythmika der Klassen IA und III, Neuroleptika und Antidepressiva, bestimmte Antibiotika einschliesslich einiger Wirkstoffe der Klassen der Makrolide, Fluorochinolone, Imidazole und Triazol-Antimykotika, bestimmter nicht sedierender Antihistaminika (Terfenadin, Astemizol) sowie Cisaprid (s. "Kontraindikationen" ).
-In vitro wurde die Hemmung von CYP2D6 durch Lumefantrin nachgewiesen. Dies könnte für Substanzen mit engem therapeutischem Index von spezieller klinischer Relevanz sein. Eine gleichzeitige Verabreichung von Riamet Dispersible oder Riamet Baby mit Arzneimitteln, welche bekannterweise durch dieses Isoenzym metabolisiert werden (wie z.B. Neuroleptika und Trizyklische Antidepressiva) ist kontraindiziert (s. «Kontraindikationen»).
- +In vitro wurde die Hemmung von CYP2D6 durch Lumefantrin nachgewiesen. Dies könnte für Substanzen mit engem therapeutischem Index von spezieller klinischer Relevanz sein. Eine gleichzeitige Verabreichung von Riamet Dispersible oder Riamet Baby mit Arzneimitteln, welche bekannterweise durch dieses Isoenzym metabolisiert werden (wie z.B. Neuroleptika und Trizyklische Antidepressiva) ist kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ).
-Bei Gabe von Riamet Dispersible oder Riamet Baby nach Verabreichung von Mefloquin oder Chinin wird eine engmaschige Überwachung der Nahrungsaufnahme (bei Mefloquin) bzw. des EKGs (bei Chinin) empfohlen. Aufgrund der langen Eliminationshalbwertszeit von Lumefantrin muss dies bei der Verabreichung von Chinin beachtet werden. Bei zuvor mit Halofantrin behandelten Patienten sollte Riamet Dispersible oder Riamet Baby nicht vor Ablauf eines Monats nach der letzten Halofantrin-Dosis verabreicht werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Gabe von Riamet Dispersible oder Riamet Baby nach Verabreichung von Mefloquin oder Chinin wird eine engmaschige Überwachung der Nahrungsaufnahme (bei Mefloquin) bzw. des EKGs (bei Chinin) empfohlen. Aufgrund der langen Eliminationshalbwertszeit von Lumefantrin muss dies bei der Verabreichung von Chinin beachtet werden. Bei zuvor mit Halofantrin behandelten Patienten sollte Riamet Dispersible oder Riamet Baby nicht vor Ablauf eines Monats nach der letzten Halofantrin-Dosis verabreicht werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die gleichzeitige orale Verabreichung von Rifampicin (600 mg täglich), einem starken Induktor von CYP3A4, und Riamet-Tabletten (Behandlungsplan mit 6 Dosen in drei Tagen) bei sechs HIV-1- und Tuberkulose-koinfizierten Erwachsenen ohne Malaria hatte starke Verminderungen der Exposition gegenüber Artemether (89%), DHA (85%) und Lumefantrin (68%) im Vergleich zu den Expositionswerten nach alleiniger Gabe von Riamet Dispersible zur Folge. Die gleichzeitige Anwendung von starken Induktoren von CYP3A4 wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin oder Johanniskraut und Riamet Dispersible oder Riamet Baby sind kontraindiziert (s. «Kontraindikationen»).
- +Die gleichzeitige orale Verabreichung von Rifampicin (600 mg täglich), einem starken Induktor von CYP3A4, und Riamet-Tabletten (Behandlungsplan mit 6 Dosen in drei Tagen) bei sechs HIV-1- und Tuberkulose-koinfizierten Erwachsenen ohne Malaria hatte starke Verminderungen der Exposition gegenüber Artemether (89%), DHA (85%) und Lumefantrin (68%) im Vergleich zu den Expositionswerten nach alleiniger Gabe von Riamet Dispersible zur Folge. Die gleichzeitige Anwendung von starken Induktoren von CYP3A4 wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin oder Johanniskraut und Riamet Dispersible oder Riamet Baby sind kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ).
-Siehe auch die Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Siehe auch die Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Der Metabolismus von Ethinylestradiol und Levonorgestrel wurde durch Artemether, DHA oder Lumefantrin in vitro nicht induziert. Es wurde jedoch berichtet, dass Artemether bei Menschen ein schwacher Induktor der Aktivität von CYP2C19, CYP2B6 und CYP3A ist. Aus diesem Grund kann Riamet Dispersible möglicherweise die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva vermindern. Patientinnen, die orale, transdermale oder andere systemische hormonelle Kontrazeptiva anwenden, sollte empfohlen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Schwangerschaft/Stillzeit»).
- +Der Metabolismus von Ethinylestradiol und Levonorgestrel wurde durch Artemether, DHA oder Lumefantrin in vitro nicht induziert. Es wurde jedoch berichtet, dass Artemether bei Menschen ein schwacher Induktor der Aktivität von CYP2C19, CYP2B6 und CYP3A ist. Aus diesem Grund kann Riamet Dispersible möglicherweise die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva vermindern. Patientinnen, die orale, transdermale oder andere systemische hormonelle Kontrazeptiva anwenden, sollte empfohlen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
-Daten aus Tierstudien lassen vermuten, dass Riamet Dispersible bei Verabreichung während des 1. Trimenons der Schwangerschaft schwere Geburtsschäden verursachen kann (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Präklinische Daten»).
- +Daten aus Tierstudien lassen vermuten, dass Riamet Dispersible bei Verabreichung während des 1. Trimenons der Schwangerschaft schwere Geburtsschäden verursachen kann (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Präklinische Daten" ).
-Andere Artemisinin-Derivate haben zusätzlich ein teratogenes Potential mit zunehmendem Risiko während der frühen Phase der Trächtigkeit aufgezeigt (s. «Präklinische Daten»).
- +Andere Artemisinin-Derivate haben zusätzlich ein teratogenes Potential mit zunehmendem Risiko während der frühen Phase der Trächtigkeit aufgezeigt (s. "Präklinische Daten" ).
-Riamet Dispersible sollte während des 1. Trimenons der Schwangerschaft, falls andere geeignete und wirksame Arzneimittel gegen Malaria verfügbar sind, nicht verabreicht werden. In lebensbedrohlichen Situationen, in denen kein anderes wirksames Arzneimittel gegen Malaria verfügbar ist, sollte Riamet Dispersible jedoch nicht vorenthalten werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Riamet Dispersible sollte während des 1. Trimenons der Schwangerschaft, falls andere geeignete und wirksame Arzneimittel gegen Malaria verfügbar sind, nicht verabreicht werden. In lebensbedrohlichen Situationen, in denen kein anderes wirksames Arzneimittel gegen Malaria verfügbar ist, sollte Riamet Dispersible jedoch nicht vorenthalten werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Frauen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, während einer Reise, auf der Riamet als Notfallbehandlung mitgenommen wird, sowie während der Anwendung von Riamet Dispersible und bis zum Einsetzen der nächsten Menstruation nach der Behandlung mit Riamet Dispersible, kontrazeptive Massnahmen anzuwenden. Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva (orale, transdermale oder andere systemische) anwenden, sollten angewiesen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Frauen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, während einer Reise, auf der Riamet als Notfallbehandlung mitgenommen wird, sowie während der Anwendung von Riamet Dispersible und bis zum Einsetzen der nächsten Menstruation nach der Behandlung mit Riamet Dispersible, kontrazeptive Massnahmen anzuwenden. Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva (orale, transdermale oder andere systemische) anwenden, sollten angewiesen werden, zusätzlich eine nichthormonelle Methode der Empfängnisverhütung anzuwenden (s "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In Liste 1 sind die Ergebnisse einer gepoolten Sicherheitsanalyse von 4 Studien an Kleinkindern und Kindern von ≤12 Jahren und ≥5 kg bis <35 kg Körpergewicht zusammengefasst, denen 6 Dosen Riamet oder Riamet Dispersible verabreicht wurde.
- +In Liste 1 sind die Ergebnisse einer gepoolten Sicherheitsanalyse von 4 Studien an Kleinkindern und Kindern von ≤12 Jahren und ≥5 kg bis <35 kg Körpergewicht zusammengefasst, denen 6 Dosen Riamet oder Riamet Dispersible verabreicht wurde.
-Säuglinge und Neugeborene mit einem Gewicht <5 kg
-Die Sicherheit von Riamet Baby (Artemether: Lumefantrin (2,5 mg: 30 mg)) wurde in einer offenen Studie mit 28 Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg und akuter unkomplizierter durch P. falciparum hervorgerufener Malaria untersucht. Begrenzte Daten zeigen, dass die Riamet Baby dispergierbaren Tabletten gut vertragen wurden (s. «Eigenschaften/Wirkungen»). Das Sicherheitsprofil für Säuglinge und Neugeborene mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg war vergleichbar mit dem von Säuglingen und Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg oder mehr (Liste 1). Die weiterführenden Untersuchungen der Shoklo Malaria Research Unit (SMRU) bei Kindern im Alter von einem Jahr ergaben keine negativen Auswirkungen auf den neurologischen Entwicklungsstatus von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Gewicht von <5 kg.
- +Säuglinge und Neugeborene mit einem Gewicht <5 kg
- +Die Sicherheit von Riamet Baby (Artemether: Lumefantrin (2,5 mg: 30 mg)) wurde in einer offenen Studie mit 28 Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg und akuter unkomplizierter durch P. falciparum hervorgerufener Malaria untersucht. Begrenzte Daten zeigen, dass die Riamet Baby dispergierbaren Tabletten gut vertragen wurden (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ). Das Sicherheitsprofil für Säuglinge und Neugeborene mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg war vergleichbar mit dem von Säuglingen und Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg oder mehr (Liste 1). Die weiterführenden Untersuchungen der Shoklo Malaria Research Unit (SMRU) bei Kindern im Alter von einem Jahr ergaben keine negativen Auswirkungen auf den neurologischen Entwicklungsstatus von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Gewicht von <5 kg.
-Die Wirksamkeit von Riamet-Tabletten wurde im Rahmen der Behandlung der akuten, unkomplizierten Malaria, die durch P. falciparum hervorgerufen wird, beurteilt. Die unkomplizierte Malaria wird als symptomatische P. falciparum-bedingte Malaria ohne Anzeichen und Symptome einer schweren Malaria oder Hinweise auf Funktionsstörungen lebenswichtiger Organe definiert. Bei der Mehrzahl der Patienten lag die Parasitendichte bei Studienbeginn zwischen 500/µl und 200'000/µl (Parasitämie von 0.01% bis 0.4%). Die Studien wurden bei teilimmunen und nicht immunen Erwachsenen und Kindern (≥5 kg Körpergewicht) mit unkomplizierter Malaria in Thailand, dem subsaharischen Afrika, Europa und Südamerika durchgeführt. Patienten mit klinischen Merkmalen einer schweren Malaria oder schweren Beeinträchtigungen der Herz-, Nieren- oder Leberfunktion wurden ausgeschlossen.
- +Die Wirksamkeit von Riamet-Tabletten wurde im Rahmen der Behandlung der akuten, unkomplizierten Malaria, die durch P. falciparum hervorgerufen wird, beurteilt. Die unkomplizierte Malaria wird als symptomatische P. falciparum-bedingte Malaria ohne Anzeichen und Symptome einer schweren Malaria oder Hinweise auf Funktionsstörungen lebenswichtiger Organe definiert. Bei der Mehrzahl der Patienten lag die Parasitendichte bei Studienbeginn zwischen 500/µl und 200'000/µl (Parasitämie von 0.01% bis 0.4%). Die Studien wurden bei teilimmunen und nicht immunen Erwachsenen und Kindern (≥5 kg Körpergewicht) mit unkomplizierter Malaria in Thailand, dem subsaharischen Afrika, Europa und Südamerika durchgeführt. Patienten mit klinischen Merkmalen einer schweren Malaria oder schweren Beeinträchtigungen der Herz-, Nieren- oder Leberfunktion wurden ausgeschlossen.
-·28-Tage-Heilungsrate, definiert als Anteil der Patienten mit Clearance der asexuellen Parasiten (erythrozytäres Stadium) innerhalb von 7 Tagen ohne erneutes Auftreten bis zum Tag 28.
-·Parasiten-Clearance-Zeit (PCT), definiert als die Zeit von der Einnahme der ersten Dosis bis zum ersten vollständigen Verschwinden der asexuellen Parasiten, welches während der folgenden 48 Stunden anhält.
-·Fieber-Clearance-Zeit (FCT), definiert als die Zeit von der Einnahme der ersten Dosis bis zum ersten Abfall der Körpertemperatur unter 37.5 °C, welcher mindestens 48 Stunden anhält (nur bei Patienten mit einer Ausgangstemperatur von >37.5 °C).
- +-28-Tage-Heilungsrate, definiert als Anteil der Patienten mit Clearance der asexuellen Parasiten (erythrozytäres Stadium) innerhalb von 7 Tagen ohne erneutes Auftreten bis zum Tag 28.
- +-Parasiten-Clearance-Zeit (PCT), definiert als die Zeit von der Einnahme der ersten Dosis bis zum ersten vollständigen Verschwinden der asexuellen Parasiten, welches während der folgenden 48 Stunden anhält.
- +-Fieber-Clearance-Zeit (FCT), definiert als die Zeit von der Einnahme der ersten Dosis bis zum ersten Abfall der Körpertemperatur unter 37.5 °C, welcher mindestens 48 Stunden anhält (nur bei Patienten mit einer Ausgangstemperatur von >37.5 °C).
-Studiennummer Studiendesign Anzahl der Patienten Population Jahr/ Studienort
- Riamet/Riamet Baby Vergleich
-A025 Doppelblinde, randomisierte (1:1:1), vergleichende Parallelgruppenstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit von zwei 6-Dosis-Schemata vs. 4-Dosis-Schema 6 Dosen über 60 Stunden: 118 6 Dosen über 96 Stunden: 121 4 Dosen über 48 Stunden: 120 - Erwachsene/Kinder (≤12 Jahre, n = 43) 1996-97 Thailand
-A026 Offene, randomisierte (3:1), konfirmatorische Parallelgruppenstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit des 6-Dosis-Schemas im Vergleich zu Mefloquin-Artesunat (MAS) 150 Mefloquin-Artesunat: 50 Erwachsene/Kinder (2-12 Jahre, n = 34) 1997-98 Thailand
-A028 Offene, randomisierte (3:1), konfirmatorische Parallelgruppenstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit des 6-Dosis-Schemas im Vergleich zu Mefloquin-Artesunat (MAS) 164 Mefloquin-Artesunat: 55 Erwachsene 1998-99 Thailand
-A2401 Offene, randomisierte (3:1), nicht vergleichende Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit des 6-Dosis-Schemas bei nicht immunen Patienten 165 - Erwachsene 2001-05 Europa, Kolumbien
-A2403 Offene, nicht vergleichende Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit des 6-Dosis-Schemas 310 - Kleinkinder/Kinder (5-25 kg) 2002-03 3 Länder in Afrika
-B2303 Prüferverblindete, randomisierte (1:1) Parallelgruppenstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit des 6-Dosis-Schemas. Riamet zerstossene Tablette: 452 Riamet dispergierbare Tablette: 447 - Kleinkinder/Kinder (5-35 kg) 2006-07 5 Länder in Afrika
-B2307 Offene einarmige Studie zur Bewertung der PK, Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit Riamet Baby dispergierbare Tablette (Artemether: Lumefantrin: 2,5 mg:30 mg): 28 Säuglinge/ Neugeborene (2-<5 kg) 2020-23 (2 Länder in Afrika)
- +Studiennummer Studiendesign Anzahl der Patienten Population Jahr/Studienort
- + Riamet/Riamet Baby Vergleich
- +A025 Doppelblinde, 6 Dosen über 60 - Erwachsene/Kinder(≤1 1996-97 Thailand
- + randomisierte Stunden: 118 6 2 Jahre,n = 43)
- + (1:1:1), vergleichen Dosen über 96
- + de Parallelgruppenst Stunden: 1214 Dosen
- + udie zur Wirksamkeit über 48 Stunden: 120
- + und Sicherheit von
- + zwei 6-Dosis-Schemat
- + a vs. 4-Dosis-Schema
- +A026 Offene, randomisiert 150 Mefloquin-Artesunat: Erwachsene/Kinder(2- 1997-98Thailand
- + e (3:1), konfirmator 50 12 Jahre,n = 34)
- + ische Parallelgruppe
- + nstudie zur Wirksamk
- + eit und Sicherheit
- + des 6-Dosis-Schemas
- + im Vergleich zu
- + Mefloquin-Artesunat
- + (MAS)
- +A028 Offene, randomisiert 164 Mefloquin-Artesunat: Erwachsene 1998-99Thailand
- + e (3:1), konfirmator 55
- + ische Parallelgruppe
- + nstudie zur Wirksamk
- + eit und Sicherheit
- + des 6-Dosis-Schemas
- + im Vergleich zu
- + Mefloquin-Artesunat
- + (MAS)
- +A2401 Offene, randomisiert 165 - Erwachsene 2001-05Europa,Kolumb
- + e (3:1), nicht ien
- + vergleichende
- + Studie zur Wirksamke
- + it und Sicherheit
- + des 6-Dosis-Schemas
- + bei nicht immunen
- + Patienten
- +A2403 Offene, nicht 310 - Kleinkinder/Kinder 2002-03 3 Länder in
- + vergleichende (5-25 kg) Afrika
- + Studie zur Wirksamke
- + it und Sicherheit
- + des 6-Dosis-Schemas
- +B2303 Prüferverblindete, Riamet zerstossene - Kleinkinder/Kinder(5 2006-075 Länder in
- + randomisierte (1:1) Tablette: 452Riamet -35 kg) Afrika
- + Parallelgruppenstudi dispergierbare
- + e zur Wirksamkeit Tablette: 447
- + und Sicherheit des
- + 6-Dosis-Schemas.
- +B2307 Offene einarmige Riamet Baby dispergi Säuglinge/Neugeboren 2020-23 (2 Länder
- + Studie zur Bewertung erbare Tablette e (2-<5 kg) in Afrika)
- + der PK, Sicherheit, (Artemether: Lumefan
- + Verträglichkeit trin: 2,5 mg:30
- + und Wirksamkeit mg): 28
- +
-Studiennummer Alter Polymerase-Kettenreaktion (PCR)-korrigierte 28-Tag Heilungsrate1 n/N (%) in auswertbaren Patienten Medianwert FCT2 [25., 75. Perzentil] Median PCT2 [25., 75. Perzentil]
-A0254 3-62 Jahre 93/96 (96.9) n3=59 35 Stunden [20, 46] n=118 44 Stunden [22, 47]
-A026 2-63 Jahre 130/133 (97.7) n3=87 22 Stunden [19, 44] NA
-A028 12-71 Jahre 148/154 (96.1) n3=76 29 Stunden [8, 51] n=164 29 Stunden [18, 40]
-A2401 16-66 Jahre 119/124 (96.0) n3=100 37 Stunden [18, 44] n=162 42 Stunden [34, 63]
-A2403 2 Monate-9 Jahre 289/299 (96.7) n3=309 8 Stunden [8, 24] n=310 24 Stunden [24, 36]
-B2303CT 3 Monate-12 Jahre 403/419 (96.2) n3=323 8 Stunden [8, 23] n=452 35 Stunden [24, 36]
-B2303DT 3 Monate-12 Jahre 394/416 (94.7) n3=311 8 Stunden [8, 24] n=446 34 Stunden [24, 36]
-B2307
-Altersgruppe > 28 d 53 – 157 Tage 21/ 22 (95.5) n=4 15.7 Stunden (3.9, 29.7) n=22 35.0 Stunden (24, 36)
-Altersgruppe < 28 1 – 26 Tage 6/ 6 (100) n=1 7.6 Stunden (7.6, 7.6) n= 6 30.6 Stunden (24, 48)
-Gepoolte Kohorte 1 Tag – 157 Tage* 27/28 (96.4) n=5 7.6 Stunden (7.5-24.0) n=28 35.0 Stunden (24, 36)
- +Studiennummer Alter Polymerase-Kettenrea Medianwert FCT2[25., Median PCT2[25.,
- + ktion (PCR)-korrigie 75. Perzentil] 75. Perzentil]
- + rte 28-Tag Heilungsr
- + ate1 n/N (%) in
- + auswertbaren Patient
- + en
- +A0254 3-62 Jahre 93/96 (96.9) n3=5935 Stunden n=11844 Stunden
- + [20, 46] [22, 47]
- +A026 2-63 Jahre 130/133 (97.7) n3=8722 Stunden NA
- + [19, 44]
- +A028 12-71 Jahre 148/154 (96.1) n3=7629 Stunden [8, n=16429 Stunden
- + 51] [18, 40]
- +A2401 16-66 Jahre 119/124 (96.0) n3=10037 Stunden n=16242 Stunden
- + [18, 44] [34, 63]
- +A2403 2 Monate-9 Jahre 289/299 (96.7) n3=3098 Stunden [8, n=31024 Stunden
- + 24] [24, 36]
- +B2303CT 3 Monate-12 Jahre 403/419 (96.2) n3=3238 Stunden [8, n=45235 Stunden
- + 23] [24, 36]
- +B2303DT 3 Monate-12 Jahre 394/416 (94.7) n3=3118 Stunden [8, n=44634 Stunden
- + 24] [24, 36]
- +B2307
- +Altersgruppe > 28 d 53 – 157 Tage 21/ 22 (95.5) n=415.7 Stunden n=2235.0 Stunden
- + (3.9, 29.7) (24, 36)
- +Altersgruppe < 28 1 – 26 Tage 6/ 6 (100) n=1 7.6 Stunden n= 6 30.6 Stunden
- + (7.6, 7.6) (24, 48)
- +Gepoolte Kohorte 1 Tag – 157 Tage* 27/28 (96.4) n=57.6 Stunden n=2835.0 Stunden
- + (7.5-24.0) (24, 36)
-1 Wirksamkeit anhand der Heilungsrate, basierend auf der mikroskopischen Untersuchung von Blutausstrichen In bestimmten Studien wurde die Wirksamkeit der Behandlung durch die Bewertung der 29-Tage-Heilungsrate 28 Tage nach der Behandlung beurteilt.2 mITT-Population (mITT: Modified-Intent-to-Treat) (Gesamtgruppe in B2307)3 Für Patienten, die nur bei Baseline eine Körpertemperatur von >37,5 °C aufwiesen 4 Gruppendaten werden nur für das 6-Dosis-Schema über 60 Stunden hinweg präsentiert.*Es wurden nur Patienten mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg in die Studie aufgenommen
- +
- +1 Wirksamkeit anhand der Heilungsrate, basierend auf der mikroskopischen Untersuchung von Blutausstrichen In bestimmten Studien wurde die Wirksamkeit der Behandlung durch die Bewertung der 29-Tage-Heilungsrate 28 Tage nach der Behandlung beurteilt.2 mITT-Population (mITT: Modified-Intent-to-Treat) (Gesamtgruppe in B2307)3 Für Patienten, die nur bei Baseline eine Körpertemperatur von >37,5 °C aufwiesen 4 Gruppendaten werden nur für das 6-Dosis-Schema über 60 Stunden hinweg präsentiert.*Es wurden nur Patienten mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg in die Studie aufgenommen
-Studiennummer Gewichtskategorie Median PCT1 [25., 75. Perzentil] PCR-korrigierte 28-Tage Heilungsrate2 n/N (%) in auswertbaren Patienten
- +StudiennummerGewichts Median PCT1[25., 75. PCR-korrigierte 28-Tage Heilungsrate2 n/N (%) in
- +kategorie Perzentil] auswertbaren Patienten
-5-<10 kg 24 Stunden [24, 36] 145/149 (97.3)
-10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 103/107 (96.3)
-15-25 kg 24 Stunden [24, 36] 41/43 (95.3)
- +5-<10 kg 24 Stunden [24, 36] 145/149 (97.3)
- +10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 103/107 (96.3)
- +15-25 kg 24 Stunden [24, 36] 41/43 (95.3)
-5-<10 kg 36 Stunden [24, 36] 65/69 (94.2)
-10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 174/179 (97.2)
-15-<25 kg 35 Stunden [24, 36] 134/140 (95.7)
-25-35 kg 26 Stunden [24, 36] 30/31 (96.8)
- +5-<10 kg 36 Stunden [24, 36] 65/69 (94.2)
- +10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 174/179 (97.2)
- +15-<25 kg 35 Stunden [24, 36] 134/140 (95.7)
- +25-35 kg 26 Stunden [24, 36] 30/31 (96.8)
-5-<10 kg 36 Stunden [24, 43] 74/78 (94.9)
-10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 156/168 (92.9)
-15-<25 kg 25 Stunden [24, 36] 137/142 (96.5)
-25-35 kg 26 Stunden [24, 36] 27/28 (96.4)
- +5-<10 kg 36 Stunden [24, 43] 74/78 (94.9)
- +10-<15 kg 35 Stunden [24, 36] 156/168 (92.9)
- +15-<25 kg 25 Stunden [24, 36] 137/142 (96.5)
- +25-35 kg 26 Stunden [24, 36] 27/28 (96.4)
-2-<5 kg 35.Stunden [24, 36] 27/28 (96.4)
- +2-<5 kg 35.Stunden [24, 36] 27/28 (96.4)
-1 mITT-Population (mITT: Modified-Intent-to-Treat) In bestimmten Studien wurde 28 Tage nach der Behandlung die 29-Tage-Heilungsrate bewertet
- +
- +1 mITT-Population (mITT: Modified-Intent-to-Treat) In bestimmten Studien wurde 28 Tage nach der Behandlung die 29-Tage-Heilungsrate bewertet
-Studie A2403 wurde in Afrika bei 310 Säuglingen und Kindern im Alter von 2 Monaten bis 9 Jahre mit einem Körpergewicht von 5 bis 25 kg und einer axillaren Körpertemperatur ≥37.5 °C durchgeführt.
-Studie B2303 wurde in Afrika bei 899 Säuglingen und Kindern im Alter von 3 Monaten bis 12 Jahre mit einem Körpergewicht von 5 bis <35 kg mit Fieber (≥37.5 °C axillar oder ≥38 °C rektal) oder Fieber in den vorausgegangenen 24 Stunden durchgeführt. Primäres Ziel war der Nachweis der Nichtunterlegenheit der Tabletten zum Herstellen einer Suspension zum Einnehmen gegenüber den (zerstossen verabreichten) Tabletten hinsichtlich der PCR-korrigierten parasitologischen 28-Tage-Heilungsrate.Die Ergebnisse der PCR-korrigierten 28-Tage-Heilungsrate, der medianen Parasiten-Clearance-Zeit (PCT) und der Fieber-Clearance-Zeit (FCT) sind in Tabelle 3 dargestellt.
-Die Studie B2307 (CALINA) war eine multizentrische, offene, einarmige Studie, die in Ländern südlich der Sahara, in Regionen durchgeführt wurde, wo Malaria endemisch ist. Die Studie untersuchte die Pharmakokinetik, Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit der Kombination von Artemether und Lumefantrin (5 mg: 60 mg), gegeben in Form von zwei dispergierbaren Tabletten (jeweils 2,5 mg: 30 mg) bei der Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg und akuter, unkomplizierter durch P. falciparum hervorgerufener Malaria.
-Zwei Riamet Baby dispergierbare Tabletten wurden 3 Tage lang zweimal täglich mit oder nach dem Essen verabreicht. Insgesamt 28 Patienten wurden mit Artemether: Lumefantrin 5 mg: 60 mg behandelt und 43 Tage lang nachbeobachtet. Im Alter von 12 Monaten wurde zusätzlich eine neurologische Entwicklungsbewertung durch die Shoklo Malaria Research Unit (SMRU) durchgeführt.
-Die beobachtete maximale Konzentration (Cmax) von Artemether bei Säuglingen und Neugeborenen (mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter5 kg), die mit einer Dosis von 5 mg/60 mg (d.h. 2 Tabletten Riamet <5 kg Baby) behandelt wurden, lag innerhalb des Bereichs der bei pädiatrischen Patienten mit einem Gewicht von 5 kg bis unter 15 kg als sicher und wirksam angesehen wird. Diese Patientengruppe erhielt eine Dosis von 20 mg/120 mg (siehe «Pharmakokinetik»). Die wichtigsten sekundären Endpunkte der Tag-8-Konzentration (C168 h) von Lumefantrin, verbunden mit der 29-Tage-Heilungsrate, und die Cmax von Lumefantrin lagen ebenfalls innerhalb der vordefinierten Zielbereiche. In der Gesamtgruppe betrug die PCR-korrigierte Heilungsrate für die gepoolte Kohorte an Tag 29 und Tag 43 96,4 % (95%-KI: 81,65, 99,91) bzw. 92,9 % (95%-KI: 76,5, 99,12) (Tabelle 2). Die mittlere Parasiten-Clearance-Zeit (PCT) für die gepoolte Kohorte betrug 35 Stunden, was vergleichbar mit der Clearance-Zeit bei älteren Kindern ist (≥5 kg und <15 kg), die mit Artemether: Lumefantrin 20 mg/120 mg behandelt wurden. E Begrenzte Daten zeigen, dass es gab keine Unterschiede in der Ansprechrate basierend auf dem Alter bei der Aufnahme in die Studie (Tabelle 2). Riamet Baby dispergierbare Tabletten wurden gut vertragen und das Sicherheitsprofil entsprach den Erwartungen von Riamet dispergierbaren Tabletten (siehe «Nebenwirkungen»).
- +Studie A2403 wurde in Afrika bei 310 Säuglingen und Kindern im Alter von 2 Monaten bis 9 Jahre mit einem Körpergewicht von 5 bis 25 kg und einer axillaren Körpertemperatur ≥37.5 °C durchgeführt.
- +Studie B2303 wurde in Afrika bei 899 Säuglingen und Kindern im Alter von 3 Monaten bis 12 Jahre mit einem Körpergewicht von 5 bis <35 kg mit Fieber (≥37.5 °C axillar oder ≥38 °C rektal) oder Fieber in den vorausgegangenen 24 Stunden durchgeführt. Primäres Ziel war der Nachweis der Nichtunterlegenheit der Tabletten zum Herstellen einer Suspension zum Einnehmen gegenüber den (zerstossen verabreichten) Tabletten hinsichtlich der PCR-korrigierten parasitologischen 28-Tage-Heilungsrate.Die Ergebnisse der PCR-korrigierten 28-Tage-Heilungsrate, der medianen Parasiten-Clearance-Zeit (PCT) und der Fieber-Clearance-Zeit (FCT) sind in Tabelle 3 dargestellt.
- +Die Studie B2307 (CALINA) war eine multizentrische, offene, einarmige Studie, die in Ländern südlich der Sahara, in Regionen durchgeführt wurde, wo Malaria endemisch ist. Die Studie untersuchte die Pharmakokinetik, Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit der Kombination von Artemether und Lumefantrin (5 mg: 60 mg), gegeben in Form von zwei dispergierbaren Tabletten (jeweils 2,5 mg: 30 mg) bei der Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg und akuter, unkomplizierter durch P. falciparum hervorgerufener Malaria.
- +Zwei Riamet Baby dispergierbare Tabletten wurden 3 Tage lang zweimal täglich mit oder nach dem Essen verabreicht. Insgesamt 28 Patienten wurden mit Artemether: Lumefantrin 5 mg: 60 mg behandelt und 43 Tage lang nachbeobachtet. Im Alter von 12 Monaten wurde zusätzlich eine neurologische Entwicklungsbewertung durch die Shoklo Malaria Research Unit (SMRU) durchgeführt.
- +Die beobachtete maximale Konzentration (Cmax) von Artemether bei Säuglingen und Neugeborenen (mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter5 kg), die mit einer Dosis von 5 mg/60 mg (d.h. 2 Tabletten Riamet <5 kg Baby) behandelt wurden, lag innerhalb des Bereichs der bei pädiatrischen Patienten mit einem Gewicht von 5 kg bis unter 15 kg als sicher und wirksam angesehen wird. Diese Patientengruppe erhielt eine Dosis von 20 mg/120 mg (siehe "Pharmakokinetik" ). Die wichtigsten sekundären Endpunkte der Tag-8-Konzentration (C168 h) von Lumefantrin, verbunden mit der 29-Tage-Heilungsrate, und die Cmax von Lumefantrin lagen ebenfalls innerhalb der vordefinierten Zielbereiche. In der Gesamtgruppe betrug die PCR-korrigierte Heilungsrate für die gepoolte Kohorte an Tag 29 und Tag 43 96,4 % (95%-KI: 81,65, 99,91) bzw. 92,9 % (95%-KI: 76,5, 99,12) (Tabelle 2). Die mittlere Parasiten-Clearance-Zeit (PCT) für die gepoolte Kohorte betrug 35 Stunden, was vergleichbar mit der Clearance-Zeit bei älteren Kindern ist (≥5 kg und <15 kg), die mit Artemether: Lumefantrin 20 mg/120 mg behandelt wurden. E Begrenzte Daten zeigen, dass es gab keine Unterschiede in der Ansprechrate basierend auf dem Alter bei der Aufnahme in die Studie (Tabelle 2). Riamet Baby dispergierbare Tabletten wurden gut vertragen und das Sicherheitsprofil entsprach den Erwartungen von Riamet dispergierbaren Tabletten (siehe "Nebenwirkungen" ).
-In einer parallelen Studie an gesunden Erwachsenen mit je einer Placebo- und Moxifloxacinkontrollgruppe (n=42 pro Gruppe) wurde die Verabreichung von Riamet im 6-Dosis-Schema mit einer QTcF-Verlängerung in Zusammenhang gebracht. Die durchschnittliche Abweichung vom Ausgangswert betrug 68, 72, 96 und 108 h nach der ersten Dosis je 7.45, 7.29, 6.12 und 6.84 msec. 156 und 168 h nach der ersten Dosis war die Abweichung vom Ausgangswert für QTcF gleich null. Bei keinem Probanden betrug die Abweichung nach oben im Vergleich zum Ausgangswert >30 msec und bei keinem Probanden betrug der absolute Wert >500 msec. Die Moxifloxacinkontrolle wurde im Vergleich mit der Placebogruppe über einen Zeitraum von 12 h nach der Einzeldosis mit einer QTcF-Verlängerung in Verbindung gebracht, wobei die maximale Veränderung 1 h nach der Dosis 14.1 msec betrug.
- +In einer parallelen Studie an gesunden Erwachsenen mit je einer Placebo- und Moxifloxacinkontrollgruppe (n=42 pro Gruppe) wurde die Verabreichung von Riamet im 6-Dosis-Schema mit einer QTcF-Verlängerung in Zusammenhang gebracht. Die durchschnittliche Abweichung vom Ausgangswert betrug 68, 72, 96 und 108 h nach der ersten Dosis je 7.45, 7.29, 6.12 und 6.84 msec. 156 und 168 h nach der ersten Dosis war die Abweichung vom Ausgangswert für QTcF gleich null. Bei keinem Probanden betrug die Abweichung nach oben im Vergleich zum Ausgangswert >30 msec und bei keinem Probanden betrug der absolute Wert >500 msec. Die Moxifloxacinkontrolle wurde im Vergleich mit der Placebogruppe über einen Zeitraum von 12 h nach der Einzeldosis mit einer QTcF-Verlängerung in Verbindung gebracht, wobei die maximale Veränderung 1 h nach der Dosis 14.1 msec betrug.
-Artemether wird recht schnell absorbiert, wobei die maximale Plasmakonzentration etwa 2 h nach Gabe erreicht wird. Die Absorption von Lumefantrin, einem hoch lipophilen Bestandteil, beginnt nach einer Latenzzeit von bis zu 2 h, die Plasmaspitzenkonzentration wird erst etwa 6-8 h nach Gabe erreicht. Nahrung erhöht die Absorption sowohl von Artemether als auch von Lumefantrin. In gesunden Freiwilligen wurde nach einer fetthaltigen Mahlzeit die relative Bioverfügbarkeit von Artemether um mehr als das 2-fache und von Lumefantrin um das 16-fache erhöht im Vergleich mit Nahrungskarenz. Es konnte ebenfalls gezeigt werden, dass Nahrung die Absorption von Lumefantrin bei Patienten mit Malaria erhöht, wenn auch zu einem geringeren Grad (etwa 2-fach). Dies lässt sich am ehesten mit einer geringeren Fettkonzentration in der Nahrung akut kranker Patienten erklären. Daten über Interaktionen mit Nahrungsmitteln deuten darauf hin, dass die Absorption von Lumefantrin während des Fastens sehr gering ist, wahrscheinlich weniger als 10% der Dosis. Patienten sollten daher dringend angehalten werden, die Medikation mit einer normalen Mahlzeit einzunehmen, sobald Nahrung toleriert werden kann.
- +Artemether wird recht schnell absorbiert, wobei die maximale Plasmakonzentration etwa 2 h nach Gabe erreicht wird. Die Absorption von Lumefantrin, einem hoch lipophilen Bestandteil, beginnt nach einer Latenzzeit von bis zu 2 h, die Plasmaspitzenkonzentration wird erst etwa 6-8 h nach Gabe erreicht. Nahrung erhöht die Absorption sowohl von Artemether als auch von Lumefantrin. In gesunden Freiwilligen wurde nach einer fetthaltigen Mahlzeit die relative Bioverfügbarkeit von Artemether um mehr als das 2-fache und von Lumefantrin um das 16-fache erhöht im Vergleich mit Nahrungskarenz. Es konnte ebenfalls gezeigt werden, dass Nahrung die Absorption von Lumefantrin bei Patienten mit Malaria erhöht, wenn auch zu einem geringeren Grad (etwa 2-fach). Dies lässt sich am ehesten mit einer geringeren Fettkonzentration in der Nahrung akut kranker Patienten erklären. Daten über Interaktionen mit Nahrungsmitteln deuten darauf hin, dass die Absorption von Lumefantrin während des Fastens sehr gering ist, wahrscheinlich weniger als 10% der Dosis. Patienten sollten daher dringend angehalten werden, die Medikation mit einer normalen Mahlzeit einzunehmen, sobald Nahrung toleriert werden kann.
-Tabelle 4: Pharmakokinetische Parameter nach einer Einzeldosis (4 Tabletten) von 80 mg Artemether/480 mg Lumefantrin verabreicht als dispergierbare oder zerstossene Tabletten
- Dispergierbare Tablette Zerstossene Tablette
- +Tabelle 4: Pharmakokinetische Parameter nach einer Einzeldosis (4 Tabletten) von 80 mg Artemether/480 mg Lumefantrin verabreicht als dispergierbare oder zerstossene Tabletten
- + Dispergierbare Zerstossene Tablette
- + Tablette
- +
- (n=54) (n=50)
-Cmax (ng/mL) 73.3 ± 39.5 67.4 ± 35.5
-tmax (h) 2.02 [0.50-4.02] 2.05 [0.52-4.07]
-AUClast (ng·h/mL) 263 ± 142 229 ± 136
- + (n=54) (n=50)
- +Cmax (ng/mL) 73.3 ± 39.5 67.4 ± 35.5
- +tmax (h) 2.02 [0.50-4.02] 2.05 [0.52-4.07]
- +AUClast (ng·h/mL) 263 ± 142 229 ± 136
- (n=54) (n=50)
-Cmax (ng/mL) 48.6 ± 23.2 48.8 ± 26.0
-tmax (h) 2.98 [0.75-5.98] 2.54 [0.75-4.07]
-AUClast (ng·h/mL) 171 ± 59.5 160 ± 68.0
- + (n=54) (n=50)
- +Cmax (ng/mL) 48.6 ± 23.2 48.8 ± 26.0
- +tmax (h) 2.98 [0.75-5.98] 2.54 [0.75-4.07]
- +AUClast (ng·h/mL) 171 ± 59.5 160 ± 68.0
- (n=55) (n=52)
-Cmax (µg/mL) 10.2 ± 3.08 10.0 ± 2.57
-tmax (h) 8.00 [4.98-24.02] 8.00 [4.98-24.02]
-AUClast (µg·h/mL) 295 ± 107 280 ± 93.2
-Dargestellt sind Mittelwerte ± Standardabweichung für Cmax und AUClast, Medianwerte und Bereiche [min-max] für tmax
- + (n=55) (n=52)
- +Cmax (µg/mL) 10.2 ± 3.08 10.0 ± 2.57
- +tmax (h) 8.00 [4.98-24.02] 8.00 [4.98-24.02]
- +AUClast (µg·h/mL) 295 ± 107 280 ± 93.2
- +Dargestellt sind Mittelwerte ± Standardabweichung für
- +Cmax und AUClast, Medianwerte und Bereiche [min-max]
- +für tmax
- +
- +
-Bei wiederholter Verabreichung von Riamet verringerten sich die Plasmakonzentrationen von Artemether erheblich, während sich die Konzentrationen des aktiven Metabolits (DHA) erhöhten, wenngleich dieser Anstieg statistisch unerheblich war. Dies bestätigt, dass eine Induktion des Enzyms vorlag, welches für den Artemethermetabolismus verantwortlich ist. Die klinische Evidenz einer Induktion deckt sich mit den in vitro-Daten in Rubrik «Interaktionen».
- +Bei wiederholter Verabreichung von Riamet verringerten sich die Plasmakonzentrationen von Artemether erheblich, während sich die Konzentrationen des aktiven Metabolits (DHA) erhöhten, wenngleich dieser Anstieg statistisch unerheblich war. Dies bestätigt, dass eine Induktion des Enzyms vorlag, welches für den Artemethermetabolismus verantwortlich ist. Die klinische Evidenz einer Induktion deckt sich mit den in vitro-Daten in Rubrik "Interaktionen" .
-In vitro inhibiert Lumefantrin bei therapeutischen Plasmakonzentrationen signifikant die Aktivität von CYP2D6 (s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen» und «Kontraindikationen»).
- +In vitro inhibiert Lumefantrin bei therapeutischen Plasmakonzentrationen signifikant die Aktivität von CYP2D6 (s. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
-Metabolismus stellt den Hauptmechanismus der Elimination sowohl von Artemether als auch Lumefantrin dar und kann bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion beeinträchtigt sein. Bei Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion kann eine klinisch signifikante Erhöhung der Exposition gegenüber Artemether und Lumefantrin und/oder deren Metaboliten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist bei der Verabreichung an Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion Vorsicht geboten (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Metabolismus stellt den Hauptmechanismus der Elimination sowohl von Artemether als auch Lumefantrin dar und kann bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion beeinträchtigt sein. Bei Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion kann eine klinisch signifikante Erhöhung der Exposition gegenüber Artemether und Lumefantrin und/oder deren Metaboliten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist bei der Verabreichung an Patienten mit schweren Einschränkungen der Leberfunktion Vorsicht geboten (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die systemische Exposition gegenüber Artemether, DHA und Lumefantrin bei einer Dosierung auf der Basis mg/kg Körpergewicht ist bei pädiatrischen Malariapatienten (≥5 bis <35 kg Körpergewicht) mit derjenigen vergleichbar, die bei dem für erwachsene Malariapatienten empfohlenen Dosierungsschema gemessen wurde.
- +Die systemische Exposition gegenüber Artemether, DHA und Lumefantrin bei einer Dosierung auf der Basis mg/kg Körpergewicht ist bei pädiatrischen Malariapatienten (≥5 bis <35 kg Körpergewicht) mit derjenigen vergleichbar, die bei dem für erwachsene Malariapatienten empfohlenen Dosierungsschema gemessen wurde.
-Studie B2306, eine multizentrische, offene, einarmige Studie, wurde mit 20 Säuglingen/Kleinkindern in Afrika durchgeführt. Diese Studie zeigte, dass die Artemether- und DHA-Exposition bei Säuglingen/Kleinkindern mit einem Körpergewicht <5 kg und einem Alter von über 28 Tagen mit unkomplizierter P. falciparum-Malaria, die zweimal täglich 1 dispergierbare Tablette (20 mg Arthemether/120 mg Lumefantrin) während 3 Tagen erhielten, im Durchschnitt 2 bis 3 Mal höher war als bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht ≥5 kg, die mit derselben Riamet-Dosis behandelt wurden (d.h. 1 dispergierbare Tablette mit 20 mg/120 mg je Dosis). Diese Expositionen sind höher als die Expositionen, die bei Hunden mit Neurotoxizität assoziiert sind. Die Relevanz dieser Expositionen beim Menschen ist nicht bekannt (s. «Präklinische Daten»). Die Lumefantrin-Exposition war ähnlich wie bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht ≥5 kg.
-Die Ergebnisse der Studie B2307 zeigten, dass die Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen (Mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter5 kg) mit akuter unkomplizierter P. falciparum-Malaria mit einer Dosis von 5 mg/60 mg Artemether/ Lumefantrin (d.h. 2 Tabletten Riamet Baby) zweimal täglich über 3 Tage zu einer systemischen Exposition führt, die innerhalb der als sicher und wirksam betrachteten Konzentrationsbereiche liegt. Diese Konzentrationsbereiche wurden bereits bei pädiatrischen Patienten (Körpergewicht ≥5 kg und <15 kg) beobachtet, die mit einer Dosis von 20 mg/120 mg behandelt wurden (Tabelle 5) (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
-Tabelle 5: Geometrische Mittelwerte (90%-KI) für Säuglinge und Neugeborene < 5 kg Körpergewicht, die 3 Tage lang zweimal täglich 5 mg / 60 mg Artemether/Lumefantrin im Rahmen der Studie B2307 erhielten.
-Statistik Altersgruppe > 28 Tage N=22 Altersgruppe < 28 Tage N=6 Zielkonzentration*
- +Studie B2306, eine multizentrische, offene, einarmige Studie, wurde mit 20 Säuglingen/Kleinkindern in Afrika durchgeführt. Diese Studie zeigte, dass die Artemether- und DHA-Exposition bei Säuglingen/Kleinkindern mit einem Körpergewicht <5 kg und einem Alter von über 28 Tagen mit unkomplizierter P. falciparum-Malaria, die zweimal täglich 1 dispergierbare Tablette (20 mg Arthemether/120 mg Lumefantrin) während 3 Tagen erhielten, im Durchschnitt 2 bis 3 Mal höher war als bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht ≥5 kg, die mit derselben Riamet-Dosis behandelt wurden (d.h. 1 dispergierbare Tablette mit 20 mg/120 mg je Dosis). Diese Expositionen sind höher als die Expositionen, die bei Hunden mit Neurotoxizität assoziiert sind. Die Relevanz dieser Expositionen beim Menschen ist nicht bekannt (s. "Präklinische Daten" ). Die Lumefantrin-Exposition war ähnlich wie bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht ≥5 kg.
- +Die Ergebnisse der Studie B2307 zeigten, dass die Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen (Mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter5 kg) mit akuter unkomplizierter P. falciparum-Malaria mit einer Dosis von 5 mg/60 mg Artemether/ Lumefantrin (d.h. 2 Tabletten Riamet Baby) zweimal täglich über 3 Tage zu einer systemischen Exposition führt, die innerhalb der als sicher und wirksam betrachteten Konzentrationsbereiche liegt. Diese Konzentrationsbereiche wurden bereits bei pädiatrischen Patienten (Körpergewicht ≥5 kg und <15 kg) beobachtet, die mit einer Dosis von 20 mg/120 mg behandelt wurden (Tabelle 5) (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
- +Tabelle 5: Geometrische Mittelwerte (90%-KI) für Säuglinge und Neugeborene < 5 kg Körpergewicht, die 3 Tage lang zweimal täglich 5 mg / 60 mg Artemether/Lumefantrin im Rahmen der Studie B2307 erhielten.
- +Statistik Altersgruppe > 28 Altersgruppe < 28 Zielkonzentration*
- + Tage N=22 Tage N=6
- +
-n 20 5 90%-KI sollte Cmax von 101 ng/mL enthalten
-Cmax (ng/mL) 68.0 (45.1, 103) 62.2 (33.6, 115)
- +n 20 5 90%-KI sollte Cmax
- + von 101 ng/mL
- + enthalten
- +Cmax (ng/mL) 68.0 (45.1, 103) 62.2 (33.6, 115)
-n 22 6 Obergrenze des 90%-KI sollte nicht unter 212 ng/mL liegen
-Konzentration am Tag 8 (168h) (ng/mL) 353 (250, 498) 480 (265, 870)
-Cmax (ng/mL) 3180 (2530, 4000) 3510 (1880, 6540) 90%-KIs sollten 3900 ng/mL enthalten
-*Die Zielkonzentrationen stammen aus der Riamet-Studie B2303, die mit pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht von ≥5 und <15 kg durchgeführt wurde, die Riamet dispergierbare Tabletten (20 mg/120 mg) gemäss den Angaben in der Gebrauchs- und Fachinforamtion erhielten.
- +n 22 6 Obergrenze des
- + 90%-KI sollte nicht
- + unter 212 ng/mL
- + liegen
- +Konzentration am Tag 8 (168h) 353 (250, 498) 480 (265, 870)
- +(ng/mL)
- +Cmax (ng/mL) 3180(2530, 4000) 3510(1880, 6540) 90%-KIs sollten
- + 3900 ng/mL enthalten
- +*Die Zielkonzentrationen stammen
- +aus der Riamet-Studie B2303, die
- +mit pädiatrischen Patienten mit
- +einem Körpergewicht von ≥5 und
- +<15 kg durchgeführt wurde, die
- +Riamet dispergierbare Tabletten
- +(20 mg/120 mg) gemäss den Angaben
- +in der Gebrauchs- und
- +Fachinforamtion erhielten.
- +
- +
-Die Expositionen (AUC0-24h) von Artemether und Dihydroartemether, eines aktiven Metaboliten von gleicher Struktur, betrugen 1294 respektive 2253 ng/mL an Tag 1, was gesamthaft dem Doppelten der Exposition in Erwachsenen entspricht (jeweils AUC0-24h = 1070 und 422 ng.h/mL). Die Expositionen der jeweiligen Substanzen sanken in Hunden auf 52 und 363 ng/mL an Tag 3; während die Expositionen in Menschen zwar ebenfalls sanken, waren sie an Tag 3 höher war als in Hunden (640 respektive 1208 ng.h/mL bezüglich Artemether und Dihydroartemether). Die Expositionen bei Tieren waren vergleichbar mit klinischen Expositionen (Tag 1) oder tiefer (Tag 3).
- +Die Expositionen (AUC0-24h) von Artemether und Dihydroartemether, eines aktiven Metaboliten von gleicher Struktur, betrugen 1294 respektive 2253 ng/mL an Tag 1, was gesamthaft dem Doppelten der Exposition in Erwachsenen entspricht (jeweils AUC0-24h = 1070 und 422 ng.h/mL). Die Expositionen der jeweiligen Substanzen sanken in Hunden auf 52 und 363 ng/mL an Tag 3; während die Expositionen in Menschen zwar ebenfalls sanken, waren sie an Tag 3 höher war als in Hunden (640 respektive 1208 ng.h/mL bezüglich Artemether und Dihydroartemether). Die Expositionen bei Tieren waren vergleichbar mit klinischen Expositionen (Tag 1) oder tiefer (Tag 3).
-Es ist bekannt, dass Artemisinine im Tier embryotoxisch sind. Untersuchungen zur Reproduktionstoxizität mit Artemisinin-Derivaten zeigten in Ratten bei einer Dosierung von 6 mg/kg Artesunat und 19.4 mg/kg Artemether einen erhöhten Post-Implantationsverlust und Teratogenität (eine niedrige Inzidenz von kardiovaskulären und skelettalen Missbildungen). Bei Ratten wurden 3 mg/kg Artemether als nicht-toxische Dosis ermittelt.
- +Es ist bekannt, dass Artemisinine im Tier embryotoxisch sind. Untersuchungen zur Reproduktionstoxizität mit Artemisinin-Derivaten zeigten in Ratten bei einer Dosierung von 6 mg/kg Artesunat und 19.4 mg/kg Artemether einen erhöhten Post-Implantationsverlust und Teratogenität (eine niedrige Inzidenz von kardiovaskulären und skelettalen Missbildungen). Bei Ratten wurden 3 mg/kg Artemether als nicht-toxische Dosis ermittelt.
-In Toxizitätsstudien an Hunden wurden erst ab Dosen, bei denen die Expositionen nicht viel höher liegen als bei der therapeutischen Anwendung beim Menschen (≥600 mg/kg/d Artemether), einige Hinweise auf QTc-Verlängerung beobachtet (Sicherheitsabstand von 1.3-2.2 mal für Artemether wenn Cmax unabhängig berechnet wurde).
-Bei einer in-vitro-Untersuchung an HERG-Kanälen, die dauerhaft aus einer HEK293-Zelllinie exprimiert wurden, zeigten Lumefantrin und sein Hauptmetabolit Desbutyl-Lumefantrin bei einem der für die kardiale Repolarisation verantwortlichen Ionenkanäle ein gewisses inhibitorisches Potential. Dieses war jedoch geringer als das der anderen untersuchten Arzneistoffe gegen Malaria. Aus den geschätzten IC50-Werten ergibt sich folgende Reihenfolge hinsichtlich der Potenz zur Blockade von HERG-Kanälen: Halofantrin (IC50=0.04 micromolar) > Chloroquin (2.5 micromolar) > Mefloquin (2.6 micromolar) > Desbutyl-Lumefantrin (5.5 micromolar) > Lumefantrin (8.1 micromolar). Es wurden zusätzliche Studien zur Beurteilung der Wirkungen von Artemether und dessen aktivem Metaboliten Dihydroartemisinin auf den HERG-Strom durchgeführt. Bei Konzentrationen, die eine signifikante Hemmung verursachten, betragen die Sicherheitsmargen von Artemether und Dihydroartemisinin bei Schätzung anhand der therapeutischen Gesamtkonzentration bei Cmax über 100 bzw. bei Schätzung anhand der berechneten freien Cmax über 1000. Auf der Basis der vorliegenden nichtklinischen Daten darf das Potential für QTc-Verlängerungen beim Menschen nicht ausser Acht gelassen werden.
- +In Toxizitätsstudien an Hunden wurden erst ab Dosen, bei denen die Expositionen nicht viel höher liegen als bei der therapeutischen Anwendung beim Menschen (≥600 mg/kg/d Artemether), einige Hinweise auf QTc-Verlängerung beobachtet (Sicherheitsabstand von 1.3-2.2 mal für Artemether wenn Cmax unabhängig berechnet wurde).
- +Bei einer in-vitro-Untersuchung an HERG-Kanälen, die dauerhaft aus einer HEK293-Zelllinie exprimiert wurden, zeigten Lumefantrin und sein Hauptmetabolit Desbutyl-Lumefantrin bei einem der für die kardiale Repolarisation verantwortlichen Ionenkanäle ein gewisses inhibitorisches Potential. Dieses war jedoch geringer als das der anderen untersuchten Arzneistoffe gegen Malaria. Aus den geschätzten IC50-Werten ergibt sich folgende Reihenfolge hinsichtlich der Potenz zur Blockade von HERG-Kanälen: Halofantrin (IC50=0.04 micromolar) > Chloroquin (2.5 micromolar) > Mefloquin (2.6 micromolar) > Desbutyl-Lumefantrin (5.5 micromolar) > Lumefantrin (8.1 micromolar). Es wurden zusätzliche Studien zur Beurteilung der Wirkungen von Artemether und dessen aktivem Metaboliten Dihydroartemisinin auf den HERG-Strom durchgeführt. Bei Konzentrationen, die eine signifikante Hemmung verursachten, betragen die Sicherheitsmargen von Artemether und Dihydroartemisinin bei Schätzung anhand der therapeutischen Gesamtkonzentration bei Cmax über 100 bzw. bei Schätzung anhand der berechneten freien Cmax über 1000. Auf der Basis der vorliegenden nichtklinischen Daten darf das Potential für QTc-Verlängerungen beim Menschen nicht ausser Acht gelassen werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C lagern.
- +Nicht über 30 °C lagern.
-Die Packung mit 12 dispergierbaren Tabletten wird zur Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg verschrieben. Der Arzt oder Apotheker sollte den Eltern oder Betreuern erklären, wie das Arzneimittel bei dem zu behandelnden Kind anzuwenden ist, und sie darüber informieren, dass für die gesamte Behandlung alle Tabletten eingenommen werden müssen.
- +Die Packung mit 12 dispergierbaren Tabletten wird zur Behandlung von Säuglingen und Neugeborenen mit einem Körpergewicht zwischen 2 kg und unter 5 kg verschrieben. Der Arzt oder Apotheker sollte den Eltern oder Betreuern erklären, wie das Arzneimittel bei dem zu behandelnden Kind anzuwenden ist, und sie darüber informieren, dass für die gesamte Behandlung alle Tabletten eingenommen werden müssen.
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