| 22 Änderungen an Fachinfo Paracetamol Sintetica 500 mg/50 ml |
--Fälle einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke (HAGMA)aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidosewurden bei Patienten mit einer schweren Erkrankung wie schwerer Nierenfunktionsstörung und einer Sepsis oder bei Patienten berichtet,die unter Mangelernährung oder anderen Ursachen eines Glutathionmangels leiden (zum Beispiel chronischer Alkoholismus) und über längere Zeit mit Paracetamol in einer therapeutischen Dosis oder durch gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin behandelt wurden. Bei Verdacht auf HAGMA aufgrund einerPyroglutaminsäure-Azidose wird einsofortiges Absetzen von Paracetamol und eine engmaschige Überwachung empfohlen. Die Messung von5-Oxoprolin im Urinkann nützlich sein, um eine Pyroglutaminsäure-Azidose als zugrunde liegende Ursache von HAGMA bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren zu erkennen (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
- +-Fälle einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke (HAGMA) aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wurden bei Patienten mit einer schweren Erkrankung wie schwerer Nierenfunktionsstörung und einer Sepsis oder bei Patienten berichtet, die unter Mangelernährung oder anderen Ursachen eines Glutathionmangels leiden (zum Beispiel chronischer Alkoholismus) und über längere Zeit mit Paracetamol in einer therapeutischen Dosis oder durch gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin behandelt wurden. Bei Verdacht auf HAGMA aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wird ein sofortiges Absetzen von Paracetamol und eine engmaschige Überwachung empfohlen. Die Messung von 5-Oxoprolin im Urin kann nützlich sein, um eine Pyroglutaminsäure-Azidose als zugrunde liegende Ursache von HAGMA bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren zu erkennen (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
-Höhere Dosierungen als empfohlen bergen das Risiko einer sehr schweren Leberschädigung. Klinische Symptome einer Leberschädigung können normalerweise nach 1 bis 2 Tagen nach einer Paracetamol-Überdosierung gesehen werden. Eine maximale Leberschädigungkann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe Abschnitt "Überdosierung" ).
- +Höhere Dosierungen als empfohlen bergen das Risiko einer sehr schweren Leberschädigung. Klinische Symptome einer Leberschädigung können normalerweise nach 1 bis 2 Tagen nach einer Paracetamol-Überdosierung gesehen werden. Eine maximale Leberschädigung kann gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen beobachtet werden. Die Behandlung mit einem Antidot soll so schnell wie möglich begonnen werden (siehe Abschnitt "Überdosierung" ).
-1 Infusionsbeutel zu 100 ml enthält 800 mg Propylenglykol,entsprechend 8 mg/ml.
- +1 Infusionsbeutel zu 100 ml enthält 800 mg Propylenglykol, entsprechend 8 mg/ml.
-Flucloxacillin: Vorsichtsmassnahmen sind zu ergreifen, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin angewendet wird,da die gleichzeitige Anwendung mit einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlückeaufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose in Zusammenhang gebracht wurde, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
- +Flucloxacillin: Vorsichtsmassnahmen sind zu ergreifen, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin angewendet wird, da die gleichzeitige Anwendung mit einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose in Zusammenhang gebracht wurde, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Allgemeine Erkrankungenund Beschwerden am Verabreichungsort
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Erkrankungendes Blutes und des Lymphsystems
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Erkrankungender Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Allgemeine Erkrankungenund Beschwerden am Verabreichungsort
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Metabolische Azidose mit vergrösserter Anionenlückemit unbekannter Häufigket (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Metabolische Azidose mit vergrösserter Anionenlücke mit unbekannter Häufigket (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Fälle einermetabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlückeaufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidosewurden bei Patienten mit Risikofaktoren unter Anwendung von Paracetamol berichtet (sieheAbschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine Pyroglutaminsäure-Azidosekann bei diesen Patienten aufgrund von niedrigen Glutathion-Spiegeln auftreten.
- +Fälle einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-Azidose wurden bei Patienten mit Risikofaktoren unter Anwendung von Paracetamol berichtet (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine Pyroglutaminsäure-Azidose kann bei diesen Patienten aufgrund von niedrigen Glutathion-Spiegeln auftreten.
-Ältere Patienten:Die Halbwertszeit kann bei alten Personen verlängert sein und mit einer Verminderung der Arzneimittel-Clearance einhergehen. Normalerweise ist in dieser Patientengruppe keine Dosisanpassung notwendig.
- +Ältere Patienten: Die Halbwertszeit kann bei alten Personen verlängert sein und mit einer Verminderung der Arzneimittel-Clearance einhergehen. Normalerweise ist in dieser Patientengruppe keine Dosisanpassung notwendig.
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