| 100 Änderungen an Fachinfo Sevikar 20mg/5mg |
-Amylum pregelificatum (maydis), Cellulosum microcristallinum silificatum, Magnesii stearas, Carmellosum natricum conexum.
- +Amylum pregelificatum (maydis), Cellulosum microcristallinum silificatum, Magnesii stearas, Carmellosum natricum conexum.
-Sevikar 20 mg/5 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350.
- +Sevikar 20 mg/5 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350.
-Sevikar 40 mg/5 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350, Ferrum oxydatum flavum (E172).
- +Sevikar 40 mg/5 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350, Ferrum oxydatum flavum (E172).
-Sevikar 40 mg/10 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350, Ferrum oxydatum flavum (E172), Ferrum oxydatum rubrum (E172).
- +Sevikar 40 mg/10 mg: Poly(alcohol vinylicus), Talcum, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3350, Ferrum oxydatum flavum (E172), Ferrum oxydatum rubrum (E172).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten
- +Sevikar 20 mg/5 mg: Weisse, runde Filmtablette mit einseitiger Prägung "C73" enthält 20 mg Olmesartanmedoxomil und 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).
- +Sevikar 40 mg/5 mg: Cremefarbene, runde Filmtablette mit einseitiger Prägung "C75" enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).
- +Sevikar 40 mg/10 mg: Braun-rote, runde Filmtablette mit einseitiger Prägung "C77" enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).
-Sevikar 20 mg/5 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 20 mg Olmesartanmedoxomil oder 5 mg Amlodipin alleine nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
-Sevikar 40 mg/5 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 40 mg Olmesartanmedoxomil oder 5 mg Amlodipin alleine oder durch Sevikar 20 mg/5 mg nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
-Sevikar 40 mg/10 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 40 mg Olmesartanmedoxomil oder 10 mg Amlodipin alleine oder durch Sevikar 40 mg/5 mg nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
- +Sevikar 20 mg/5 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 20 mg Olmesartanmedoxomil oder 5 mg Amlodipin alleine nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
- +Sevikar 40 mg/5 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 40 mg Olmesartanmedoxomil oder 5 mg Amlodipin alleine oder durch Sevikar 20 mg/5 mg nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
- +Sevikar 40 mg/10 mg kann bei Patienten eingesetzt werden, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit 40 mg Olmesartanmedoxomil oder 10 mg Amlodipin alleine oder durch Sevikar 40 mg/5 mg nicht hinreichend kontrolliert werden kann.
-Es ist keine Dosisanpassung für ältere Patienten notwendig, eine Dosiserhöhung sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen (die Dosierungsanweisungen für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind im nächsten Kapitel beschrieben) (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Falls eine Erhöhung bis zur maximalen Dosis erforderlich ist, sollte der Blutdruck engmaschig überwacht werden.
- +Es ist keine Dosisanpassung für ältere Patienten notwendig, eine Dosiserhöhung sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen (die Dosierungsanweisungen für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind im nächsten Kapitel beschrieben) (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Falls eine Erhöhung bis zur maximalen Dosis erforderlich ist, sollte der Blutdruck engmaschig überwacht werden.
-Eine Anpassung der empfohlenen Dosis ist bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (30 - 80 ml/min) nicht notwendig. Die Anwendung von Sevikar wird bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin Clearance < 30 ml/min) nicht empfohlen, da nur begrenzte Erfahrungen vorliegen (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion sollte eine strenge Überwachung der Kaliumwerte und der Nierenfunktion erfolgen.
- +Eine Anpassung der empfohlenen Dosis ist bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (30 - 80 ml/min) nicht notwendig. Die Anwendung von Sevikar wird bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin Clearance < 30 ml/min) nicht empfohlen, da nur begrenzte Erfahrungen vorliegen (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ). Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion sollte eine strenge Überwachung der Kaliumwerte und der Nierenfunktion erfolgen.
-Sevikar sollte bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion mit Vorsicht eingesetzt werden (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»). Bei diesen Patienten, vor allem solchen, die zusätzlich Diuretika und/oder andere blutdrucksenkende Arzneimittel erhalten, sollen Blutdruck und Nierenfunktion engmaschig kontrolliert werden. Bei mässig eingeschränkter Leberfunktion sollte die Maximaldosis von Olmesartanmedoxomil 20 mg pro Tag nicht übersteigen. Die Halbwertzeit von Amlodipin steigt mit zunehmender Einschränkung der Leberfunktion an. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte die Therapie mit Amlodipin am unteren Ende des Dosierungsbereichs begonnen werden. Sowohl bei Therapiebeginn als auch bei einer Dosiserhöhung sollte mit Vorsicht vorgegangen werden.
-Die Anwendung von Sevikar bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion oder Gallenwegsobstruktion ist kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Sevikar sollte bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion mit Vorsicht eingesetzt werden (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ). Bei diesen Patienten, vor allem solchen, die zusätzlich Diuretika und/oder andere blutdrucksenkende Arzneimittel erhalten, sollen Blutdruck und Nierenfunktion engmaschig kontrolliert werden. Bei mässig eingeschränkter Leberfunktion sollte die Maximaldosis von Olmesartanmedoxomil 20 mg pro Tag nicht übersteigen. Die Halbwertzeit von Amlodipin steigt mit zunehmender Einschränkung der Leberfunktion an. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte die Therapie mit Amlodipin am unteren Ende des Dosierungsbereichs begonnen werden. Sowohl bei Therapiebeginn als auch bei einer Dosiserhöhung sollte mit Vorsicht vorgegangen werden.
- +Die Anwendung von Sevikar bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion oder Gallenwegsobstruktion ist kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Der Einsatz von Sevikar bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aus Gründen fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
- +Der Einsatz von Sevikar bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aus Gründen fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
-Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-Stark eingeschränkte Leberfunktionen und Gallenwegsobstruktion (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
-Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1.73 m2) kontraindiziert.
- +Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +Stark eingeschränkte Leberfunktionen und Gallenwegsobstruktion (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1.73 m2) kontraindiziert.
-·Schwerer Hypotonie,
-·Schock (einschliesslich kardiogenem Schock),
-·linksventrikulärer Abflussbehinderung (z.B. hochgradige Aortenstenose),
-·hämodynamisch instabiler Herzinsuffizienz nach einem akuten Myokardinfarkt.
- +-Schwerer Hypotonie,
- +-Schock (einschliesslich kardiogenem Schock),
- +linksventrikulärer Abflussbehinderung (z.B. hochgradige Aortenstenose),
- +hämodynamisch instabiler Herzinsuffizienz nach einem akuten Myokardinfarkt.
-Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, einschliesslich Olmesartanmedoxomil, behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Die Symptome klangen nach dem Absetzen von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, sollte Sevikar abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
- +Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, einschliesslich Olmesartanmedoxomil, behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Die Symptome klangen nach dem Absetzen von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, sollte Sevikar abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
-Beim Einsatz von Sevikar bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird eine periodische Kontrolle von Kalium und Kreatinin im Serum empfohlen. Die Anwendung von Sevikar ist nicht empfohlen bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»). Es liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Sevikar bei Patienten mit Nierentransplantation oder Patienten mit Nierenfunktionsstörung im Endstadium (Kreatinin-Clearance < 12 ml/min) vor.
- +Beim Einsatz von Sevikar bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird eine periodische Kontrolle von Kalium und Kreatinin im Serum empfohlen. Die Anwendung von Sevikar ist nicht empfohlen bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ). Es liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Sevikar bei Patienten mit Nierentransplantation oder Patienten mit Nierenfunktionsstörung im Endstadium (Kreatinin-Clearance < 12 ml/min) vor.
-Die Exposition gegenüber Amlodipin und Olmesartanmedoxomil ist gesteigert bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind spezielle Dosierungs-Anwendungsempfehlungen zu beachten (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung» und «Kontraindikationen»).
- +Die Exposition gegenüber Amlodipin und Olmesartanmedoxomil ist gesteigert bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind spezielle Dosierungs-Anwendungsempfehlungen zu beachten (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" und "Kontraindikationen" ).
-Besondere Vorsicht ist bei gleichzeitiger Anwendung von Sevikar mit Arzneimitteln geboten, die den Kaliumspiegel erhöhen können (siehe Rubrik «Interaktionen»).
- +Besondere Vorsicht ist bei gleichzeitiger Anwendung von Sevikar mit Arzneimitteln geboten, die den Kaliumspiegel erhöhen können (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
-Wie bei anderen Angiotensin II Antagonisten wird der gleichzeitige Einsatz von Sevikar und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik «Interaktionen»).
- +Wie bei anderen Angiotensin II Antagonisten wird der gleichzeitige Einsatz von Sevikar und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
-Siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit».
- +Siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" .
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Siehe Rubriken «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Siehe Rubriken "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Die gleichzeitige Anwendung von Sevikar mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumsupplementation, Salzsubstitution mit Kalium oder anderen Arzneimitteln, die die Serumkonzentration von Kalium erhöhen können (z.B. Heparin), können die Serumkonzentration von Kalium erhöhen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Falls Arzneimittel mit Einfluss auf die Kaliumkonzentration in Kombination mit Sevikar verschrieben werden müssen, so wird eine Kontrolle der Serumkonzentration von Kalium empfohlen.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Sevikar mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumsupplementation, Salzsubstitution mit Kalium oder anderen Arzneimitteln, die die Serumkonzentration von Kalium erhöhen können (z.B. Heparin), können die Serumkonzentration von Kalium erhöhen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Falls Arzneimittel mit Einfluss auf die Kaliumkonzentration in Kombination mit Sevikar verschrieben werden müssen, so wird eine Kontrolle der Serumkonzentration von Kalium empfohlen.
-Eine reversible Steigerung der Lithiumkonzentration im Serum und gesteigerte Toxizität wurde bei gleichzeitiger Anwendung von Lithium mit ACE-Hemmern und seltener mit Angiotensin II Antagonisten beschrieben. Daher wird eine gleichzeitige Anwendung von Sevikar und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Wenn sich die gleichzeitige Einnahme von Lithium und Sevikar als notwendig herausstellt, so wird eine engmaschige Kontrolle des Serumlithiumspiegels empfohlen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Diuretika und Sevikar kann das Risiko von Lithiumtoxizität zusätzlich erhöht werden.
- +Eine reversible Steigerung der Lithiumkonzentration im Serum und gesteigerte Toxizität wurde bei gleichzeitiger Anwendung von Lithium mit ACE-Hemmern und seltener mit Angiotensin II Antagonisten beschrieben. Daher wird eine gleichzeitige Anwendung von Sevikar und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn sich die gleichzeitige Einnahme von Lithium und Sevikar als notwendig herausstellt, so wird eine engmaschige Kontrolle des Serumlithiumspiegels empfohlen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Diuretika und Sevikar kann das Risiko von Lithiumtoxizität zusätzlich erhöht werden.
-Nichtsteroidale anti-inflammatorische Arzneimittel (NSAID), inklusive selektive COX-2-Hemmer, Acetylsalizylsäure (> 3 g/Tag) und nichtselektive NSAID
- +Nichtsteroidale anti-inflammatorische Arzneimittel (NSAID), inklusive selektive COX-2-Hemmer, Acetylsalizylsäure (> 3 g/Tag) und nichtselektive NSAID
-Simvastatin: Die gleichzeitige Anwendung wiederholter 10 mg Amlodipin-Dosen mit 80 mg Simvastatin führte zu einer 77%igen Erhöhung der Simvastatin-Exposition. Bei Patienten, die Amlodipin einnehmen, ist die Simvastatin-Dosis auf 20 mg täglich zu begrenzen.
- +Simvastatin: Die gleichzeitige Anwendung wiederholter 10 mg Amlodipin-Dosen mit 80 mg Simvastatin führte zu einer 77%igen Erhöhung der Simvastatin-Exposition. Bei Patienten, die Amlodipin einnehmen, ist die Simvastatin-Dosis auf 20 mg täglich zu begrenzen.
-Sevikar wird während des ersten Schwangerschaftstrimesters nicht empfohlen und ist im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Sevikar wird während des ersten Schwangerschaftstrimesters nicht empfohlen und ist im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Es ist bekannt, dass eine Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters beim Menschen fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkalämie) hat (siehe auch Rubrik «Präklinische Daten»).
- +Es ist bekannt, dass eine Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters beim Menschen fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkalämie) hat (siehe auch Rubrik "Präklinische Daten" ).
-Bei einigen Patienten, die mit Kalziumkanalblockern behandelt worden waren, wurden reversible biochemische Veränderungen im Kopfteil der Spermatozoen beobachtet. Die klinischen Daten in Hinblick auf einen möglichen Einfluss von Amlodipin auf die Fertilität sind noch ungenügend. In einer Studie an Ratten zeigten sich Auswirkungen auf die Fertilität der männlichen Tiere (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
- +Bei einigen Patienten, die mit Kalziumkanalblockern behandelt worden waren, wurden reversible biochemische Veränderungen im Kopfteil der Spermatozoen beobachtet. Die klinischen Daten in Hinblick auf einen möglichen Einfluss von Amlodipin auf die Fertilität sind noch ungenügend. In einer Studie an Ratten zeigten sich Auswirkungen auf die Fertilität der männlichen Tiere (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
-Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1'000, < 1/100), selten (≥ 1/10'000, < 1/1000), sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-MedDRA Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
-Olmesartan/ Amlodipin Kombination Olmesartan Amlodipin
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Leukozytopenie Sehr selten
-Thrombozytopenie Gelegentlich Sehr selten
-Erkrankungen des Immunsystems Allergische Reaktionen/ Arzneimittelüberempfindlichkeit Selten Sehr selten
-Anaphylaktische Reaktion Gelegentlich
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hyperglykämie Sehr selten
-Hyperkaliämie Gelegentlich Selten
-Hypertriglyzeridämie Häufig
-Hyperurikämie Häufig
-Psychiatrische Erkrankungen Verwirrtheitszustände Selten
-Depressionen Gelegentlich
-Schlaflosigkeit Gelegentlich
-Reizbarkeit Gelegentlich
-Verminderte Libido Gelegentlich
-Stimmungsschwankungen (einschliesslich Angst) Gelegentlich
-Erkrankungen des Nervensystems Schwindelgefühl Häufig Häufig Häufig
-Geschmacksstörungen Gelegentlich
-Kopfschmerzen Häufig Häufig Häufig (besonders zu Behandlungsbeginn)
-Erhöhte Muskelspannung Sehr selten
-Hypästhesie Gelegentlich Gelegentlich
-Lethargie Gelegentlich
-Parästhesie Gelegentlich Gelegentlich
-Periphere Neuropathie Sehr selten
-Lagerungsschwindel Gelegentlich
-Schlafstörungen Gelegentlich
-Somnolenz Häufig
-Synkope Selten Gelegentlich
-Tremor Gelegentlich
-Extrapyramidale Erkrankung Nicht bekannt
-Augenerkrankungen Sehstörungen (einschliesslich Doppeltsehen) Häufig
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus Gelegentlich
-Schwindel Gelegentlich Gelegentlich
-Herzerkrankungen Angina pectoris Gelegentlich Gelegentlich (einschliesslich Verschlechterung einer Angina pectoris)
-Arrhythmie (einschliesslich Bradykardie, ventrikuläre Tachykardie und Vorhofflimmern) Gelegentlich
-Herzinfarkt Sehr selten
-Palpitationen Gelegentlich Häufig
-Tachykardie Gelegentlich
-Gefässerkrankungen Hypotonie Gelegentlich Selten Gelegentlich
-Orthostatische Hypotonie Gelegentlich
-Gesichtsrötung Selten Häufig
-Vaskulitis Sehr selten
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Bronchitis Häufig
-Husten Gelegentlich Häufig Gelegentlich
-Dyspnoe Gelegentlich Häufig
-Pharyngitis Häufig
-Rhinitis Häufig Gelegentlich
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Abdominalschmerzen Häufig Häufig
-Veränderte Stuhlgewohnheiten (einschliesslich Diarrhoe und Obstipation) Häufig
-Obstipation Gelegentlich
-Diarrhoe Gelegentlich Häufig
-Mundtrockenheit Gelegentlich Gelegentlich
-Dyspepsie Gelegentlich Häufig Häufig
-Gastritis Sehr selten
-Gastroenteritis Häufig
-Zahnfleischhyperplasie Sehr selten
-Übelkeit Gelegentlich Häufig Häufig
-Pankreatitis Sehr selten
-Oberbauchschmerzen Gelegentlich
-Erbrechen Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
-Intestinales Angioödem Selten Selten
-Sprue-ähnliche Enteropathie Sehr selten
-Leber- und Gallenerkrankungen Anstieg der Leberenzymwerte Häufig Sehr selten (meist im Zusammenhang mit einer Cholestase)
-Hepatitis Sehr selten
-Gelbsucht Sehr selten
-Autoimmunhepatitis* Nicht bekannt
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Alopezie Gelegentlich
-Angioneurotisches Ödem Selten Sehr selten
-Allergische Dermatitis Gelegentlich
-Erythema multiforme Sehr selten
-Exanthem Gelegentlich Gelegentlich
-Exfoliative Dermatitis Sehr selten
-Hyperhidrosis Gelegentlich
-Photosensibilität Sehr selten
-Pruritus Gelegentlich Gelegentlich
-Purpura Gelegentlich
-Quincke-Ödem Sehr selten
-Ausschlag Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
-Hautverfärbungen Gelegentlich
-Stevens-Johnson-Syndrom Sehr selten
-Toxische epidermale Nekrolyse Nicht bekannt
-Urtikaria Selten Gelegentlich Gelegentlich
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Fussgelenksschwellung Häufig
-Arthralgie Gelegentlich
-Arthritis Häufig
-Rückenschmerzen Gelegentlich Häufig Gelegentlich
-Muskelspasmen Gelegentlich Selten Häufig
-Myalgie Gelegentlich Gelegentlich
-Schmerzen in den Extremitäten Gelegentlich
-Skelettschmerzen Häufig
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Akutes Nierenversagen Selten
-Hämaturie Häufig
-Harnblasenentleerungsstörungen Gelegentlich
-Erhöhte Miktionsfrequenz Gelegentlich
-Nykturie Gelegentlich
-Pollakisurie Gelegentlich
-Niereninsuffizienz Selten
-Infektion der Harnwege Häufig
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Erektionsstörungen/ Impotenz Gelegentlich Gelegentlich
-Gynäkomastie Gelegentlich
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Asthenie Gelegentlich Gelegentlich Häufig
-Schmerzen im Brustkorb Häufig Gelegentlich
-Gesichtsödeme Selten Gelegentlich
-Müdigkeit Häufig Häufig Häufig
-Grippeähnliche Symptome Häufig
-Lethargie Selten
-Unwohlsein Gelegentlich Gelegentlich
-Ödeme Häufig Sehr häufig
-Schmerzen Häufig Gelegentlich
-Periphere Ödeme Häufig Häufig
-Eindrückbare Ödeme Häufig
-Untersuchungen Erhöhung von Kreatinin im Blut Gelegentlich Selten
-Erhöhung der Kreatinphosphokinase im Blut Häufig
-Erniedrigung von Kalium im Blut Gelegentlich
-Erhöhung von Harnstoff im Blut Häufig
-Erhöhung von Harnsäure im Blut Gelegentlich
-Anstieg der Gamma-Glutamyltransferase Gelegentlich
-Gewichtsabnahme Gelegentlich
-Gewichtszunahme Gelegentlich
- +Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1'000, < 1/100), selten (≥ 1/10'000, < 1/1000), sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +MedDRASystemorgankla Nebenwirkung Häufigkeit
- +sse
- +Olmesartan/ Amlodipi Olmesartan Amlodipin
- +nKombination
- +Erkrankungen des Leukozytopenie Sehr selten
- +Blutes und des
- +Lymphsystems
- +Thrombozytopenie Gelegentlich Sehr selten
- +Erkrankungen des Allergische Reaktion Selten Sehr selten
- +Immunsystems en/ Arzneimittelüber
- + empfindlichkeit
- +Anaphylaktische Gelegentlich
- +Reaktion
- +Stoffwechsel- und Hyperglykämie Sehr selten
- +Ernährungsstörungen
- +Hyperkaliämie Gelegentlich Selten
- +Hypertriglyzeridämie Häufig
- +Hyperurikämie Häufig
- +Psychiatrische Verwirrtheitszuständ Selten
- +Erkrankungen e
- +Depressionen Gelegentlich
- +Schlaflosigkeit Gelegentlich
- +Reizbarkeit Gelegentlich
- +Verminderte Libido Gelegentlich
- +Stimmungsschwankunge Gelegentlich
- +n (einschliesslich
- +Angst)
- +Erkrankungen des Schwindelgefühl Häufig Häufig Häufig
- +Nervensystems
- +Geschmacksstörungen Gelegentlich
- +Kopfschmerzen Häufig Häufig Häufig (besonders
- + zu Behandlungsbeginn
- + )
- +Erhöhte Muskelspannu Sehr selten
- +ng
- +Hypästhesie Gelegentlich Gelegentlich
- +Lethargie Gelegentlich
- +Parästhesie Gelegentlich Gelegentlich
- +Periphere Neuropathi Sehr selten
- +e
- +Lagerungsschwindel Gelegentlich
- +Schlafstörungen Gelegentlich
- +Somnolenz Häufig
- +Synkope Selten Gelegentlich
- +Tremor Gelegentlich
- +Extrapyramidale Nicht bekannt
- +Erkrankung
- +Augenerkrankungen Sehstörungen (einsch Häufig
- + liesslich Doppeltseh
- + en)
- +Erkrankungen des Tinnitus Gelegentlich
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Schwindel Gelegentlich Gelegentlich
- +Herzerkrankungen Angina pectoris Gelegentlich Gelegentlich (einsch
- + liesslich Verschlech
- + terung einer Angina
- + pectoris)
- +Arrhythmie (einschli Gelegentlich
- +esslich Bradykardie,
- + ventrikuläre
- +Tachykardie und
- +Vorhofflimmern)
- +Herzinfarkt Sehr selten
- +Palpitationen Gelegentlich Häufig
- +Tachykardie Gelegentlich
- +Gefässerkrankungen Hypotonie Gelegentlich Selten Gelegentlich
- +Orthostatische Gelegentlich
- +Hypotonie
- +Gesichtsrötung Selten Häufig
- +Vaskulitis Sehr selten
- +Erkrankungen der Bronchitis Häufig
- +Atemwege, des
- +Brustraums und
- +Mediastinums
- +Husten Gelegentlich Häufig Gelegentlich
- +Dyspnoe Gelegentlich Häufig
- +Pharyngitis Häufig
- +Rhinitis Häufig Gelegentlich
- +Erkrankungen des Abdominalschmerzen Häufig Häufig
- +Gastrointestinaltrak
- +ts
- +Veränderte Stuhlgewo Häufig
- +hnheiten (einschlies
- +slich Diarrhoe und
- +Obstipation)
- +Obstipation Gelegentlich
- +Diarrhoe Gelegentlich Häufig
- +Mundtrockenheit Gelegentlich Gelegentlich
- +Dyspepsie Gelegentlich Häufig Häufig
- +Gastritis Sehr selten
- +Gastroenteritis Häufig
- +Zahnfleischhyperplas Sehr selten
- +ie
- +Übelkeit Gelegentlich Häufig Häufig
- +Pankreatitis Sehr selten
- +Oberbauchschmerzen Gelegentlich
- +Erbrechen Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
- +Intestinales Angioöd Selten Selten
- +em
- +Sprue-ähnliche Sehr selten
- +Enteropathie
- +Leber- und Gallenerk Anstieg der Leberenz Häufig Sehr selten (meist
- +rankungen ymwerte im Zusammenhang mit
- + einer Cholestase)
- +Hepatitis Sehr selten
- +Gelbsucht Sehr selten
- +Autoimmunhepatitis* Nicht bekannt
- +Erkrankungen der Alopezie Gelegentlich
- +Haut und des Unterha
- +utgewebes
- +Angioneurotisches Selten Sehr selten
- +Ödem
- +Allergische Dermatit Gelegentlich
- +is
- +Erythema multiforme Sehr selten
- +Exanthem Gelegentlich Gelegentlich
- +Exfoliative Dermatit Sehr selten
- +is
- +Hyperhidrosis Gelegentlich
- +Photosensibilität Sehr selten
- +Pruritus Gelegentlich Gelegentlich
- +Purpura Gelegentlich
- +Quincke-Ödem Sehr selten
- +Ausschlag Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
- +Hautverfärbungen Gelegentlich
- +Stevens-Johnson-Synd Sehr selten
- +rom
- +Toxische epidermale Nicht bekannt
- +Nekrolyse
- +Urtikaria Selten Gelegentlich Gelegentlich
- +Skelettmuskulatur-, Fussgelenksschwellun Häufig
- +Bindegewebs- und g
- +Knochenerkrankungen
- +Arthralgie Gelegentlich
- +Arthritis Häufig
- +Rückenschmerzen Gelegentlich Häufig Gelegentlich
- +Muskelspasmen Gelegentlich Selten Häufig
- +Myalgie Gelegentlich Gelegentlich
- +Schmerzen in den Gelegentlich
- +Extremitäten
- +Skelettschmerzen Häufig
- +Erkrankungen der Akutes Nierenversage Selten
- +Nieren und Harnwege n
- +Hämaturie Häufig
- +Harnblasenentleerung Gelegentlich
- +sstörungen
- +Erhöhte Miktionsfreq Gelegentlich
- +uenz
- +Nykturie Gelegentlich
- +Pollakisurie Gelegentlich
- +Niereninsuffizienz Selten
- +Infektion der Häufig
- +Harnwege
- +Erkrankungen der Erektionsstörungen/ Gelegentlich Gelegentlich
- +Geschlechtsorgane Impotenz
- +und der Brustdrüse
- +Gynäkomastie Gelegentlich
- +Allgemeine Erkrankun Asthenie Gelegentlich Gelegentlich Häufig
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +Schmerzen im Brustko Häufig Gelegentlich
- +rb
- +Gesichtsödeme Selten Gelegentlich
- +Müdigkeit Häufig Häufig Häufig
- +Grippeähnliche Häufig
- +Symptome
- +Lethargie Selten
- +Unwohlsein Gelegentlich Gelegentlich
- +Ödeme Häufig Sehr häufig
- +Schmerzen Häufig Gelegentlich
- +Periphere Ödeme Häufig Häufig
- +Eindrückbare Ödeme Häufig
- +Untersuchungen Erhöhung von Kreatin Gelegentlich Selten
- + in im Blut
- +Erhöhung der Kreatin Häufig
- +phosphokinase im
- +Blut
- +Erniedrigung von Gelegentlich
- +Kalium im Blut
- +Erhöhung von Harnsto Häufig
- +ff im Blut
- +Erhöhung von Harnsäu Gelegentlich
- +re im Blut
- +Anstieg der Gamma-Gl Gelegentlich
- +utamyltransferase
- +Gewichtsabnahme Gelegentlich
- +Gewichtszunahme Gelegentlich
- +
- +
-In einer doppelblinden, randomisierten, plazebokontrollierten, faktorial-design Studie über 8 Wochen war der Anteil der Patienten, die einen normalisierten Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) erreichten, höher mit Sevikar als mit einer entsprechenden Monotherapie. (62.5% für Sevikar 20 mg/5 mg, 70.1% für Sevikar 40 mg/5 mg und 77.6% für Sevikar 40 mg/10 mg im Vergleich zu 42.8% und 46.9% für Olmesartanmedoxomil 20 mg und 40 mg und 43.5% und 56.4% für Amlodipin 5 mg und 10 mg). Der Anteil der Patienten, die die Zielwerte sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdruckes erreichten, war signifikant grösser mit Sevikar als mit einer der beiden entsprechenden Komponenten in Monotherapie (21% - 36%).
-Die Behandlung mit jeder Kombinationsdosis von Sevikar führte zu einer signifikant stärkeren Reduktion des diastolischen und systolischen Blutdruckes als die entsprechenden Komponenten als Monotherapie. Die mittlere Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes war dosisabhängig: -24/-14 mmHg (20 mg/5 mg Kombination), -25/-16 mmHg (40 mg/5 mg Kombination) und -30/-19 mmHg (40 mg/10 mg Kombination). Der grösste Teil des antihypertensiven Effektes von Sevikar wurde im Allgemeinen innerhalb der ersten 2 Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht.
-Eine zweite doppelblinde, randomisierte und plazebokontrollierte Studie untersuchte die Effektivität einer zusätzlichen Gabe von Amlodipin bei der Behandlung von Patienten, deren Blutdruck innerhalb von 8 Wochen nach Therapiebeginn nicht adäquat mit 20 mg Olmesartanmedoxomil eingestellt werden konnte. Der Anteil der Patienten mit normalisiertem Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) war 49.2% in der Gruppe der Patienten, die weiterhin mit 20 mg Olmesartanmedoxomil behandelt wurden und 64.3% in der Gruppe, die Sevikar 20 mg/5 mg erhielten. Im Vergleich zu Patienten, die weiterhin mit 20 mg Olmesartanmedoxomil behandelt wurden, führte die zusätzliche Gabe von 5 mg Amlodipin über 8 Wochen zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -5.8/-2.7 mmHg.
-Eine weitere Studie untersuchte die Zugabe verschiedener Dosen von Olmesartanmedoxomil bei Patienten, deren Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert war nach 8 Wochen Therapie mit 5 mg Amlodipin. Das Verhältnis von Patienten mit normalisiertem Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) war 35.9% in der Gruppe, die weiterhin mit 5 mg Amlodipin behandelt wurde, 62.0% in der Gruppe, die mit Sevikar 20 mg/5 mg behandelt wurde und 64.5% in der Gruppe, die mit Sevikar 40 mg/5 mg behandelt wurde. Im Vergleich zu den Patienten, die weiterhin mit 5 mg Amlodipin alleine behandelt wurden, führte die Zugabe von 20 mg Olmesartanmedoxomil über 8 Wochen zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -5.8/-3.7 mmHg und die Zugabe von 40 mg Olmesartanmedoxomil über 8 Wochen führte zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -7.1/-3.8 mmHg.
-Eine Titrierung der Dosis von Sevikar 20 mg/5 mg zu Sevikar 40 mg/5 mg bei Patienten, die mit der niedrigeren Kombinationsdosis nicht den Zielwert des Blutdruckes erreichten, führte zu einer weiteren mittleren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes um -10.6/-6.2 mmHg. Eine ähnliche Titrierung der Dosis von Sevikar 40 mg/5 mg zu Sevikar 40 mg/10 mg führte zu einer weiteren mittleren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes auf -12.3/-8.2 mmHg.
-Bei Patienten, die nicht adäquat mit Amlodipin 5 mg kontrollierbar sind, kann Sevikar 20 mg/5 mg eine bessere Kontrolle des Blutdruckes erreichen als Amlodipin 10 mg, dies mit weniger Ödemen. Bei Patienten, die mit Amlodipin 10 mg adäquat eingestellt sind, die aber unter inakzeptablen Ödemen leiden, kann Sevikar 20 mg/5 mg eine gleich gute oder sogar bessere Blutdruckeinstellung bewirken, dies mit weniger Ödemen als Nebenwirkung.
-Die drei durchgeführten Studien bestätigten, dass der blutdrucksenkende Effekt von Sevikar, verabreicht einmal pro Tag, über den gesamten Tagesverlauf erhalten blieb mit einem Trough-to-Peak-Verhältnis von 71% - 82% für die systolische und diastolische Antwort und mit einer 24-Stunden-Effektivität, die durch ambulante Blutdruckmessungen bestätigt werden konnte.
- +In einer doppelblinden, randomisierten, plazebokontrollierten, faktorial-design Studie über 8 Wochen war der Anteil der Patienten, die einen normalisierten Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) erreichten, höher mit Sevikar als mit einer entsprechenden Monotherapie. (62.5% für Sevikar 20 mg/5 mg, 70.1% für Sevikar 40 mg/5 mg und 77.6% für Sevikar 40 mg/10 mg im Vergleich zu 42.8% und 46.9% für Olmesartanmedoxomil 20 mg und 40 mg und 43.5% und 56.4% für Amlodipin 5 mg und 10 mg). Der Anteil der Patienten, die die Zielwerte sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdruckes erreichten, war signifikant grösser mit Sevikar als mit einer der beiden entsprechenden Komponenten in Monotherapie (21% - 36%).
- +Die Behandlung mit jeder Kombinationsdosis von Sevikar führte zu einer signifikant stärkeren Reduktion des diastolischen und systolischen Blutdruckes als die entsprechenden Komponenten als Monotherapie. Die mittlere Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes war dosisabhängig: -24/-14 mmHg (20 mg/5 mg Kombination), -25/-16 mmHg (40 mg/5 mg Kombination) und -30/-19 mmHg (40 mg/10 mg Kombination). Der grösste Teil des antihypertensiven Effektes von Sevikar wurde im Allgemeinen innerhalb der ersten 2 Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht.
- +Eine zweite doppelblinde, randomisierte und plazebokontrollierte Studie untersuchte die Effektivität einer zusätzlichen Gabe von Amlodipin bei der Behandlung von Patienten, deren Blutdruck innerhalb von 8 Wochen nach Therapiebeginn nicht adäquat mit 20 mg Olmesartanmedoxomil eingestellt werden konnte. Der Anteil der Patienten mit normalisiertem Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) war 49.2% in der Gruppe der Patienten, die weiterhin mit 20 mg Olmesartanmedoxomil behandelt wurden und 64.3% in der Gruppe, die Sevikar 20 mg/5 mg erhielten. Im Vergleich zu Patienten, die weiterhin mit 20 mg Olmesartanmedoxomil behandelt wurden, führte die zusätzliche Gabe von 5 mg Amlodipin über 8 Wochen zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -5.8/-2.7 mmHg.
- +Eine weitere Studie untersuchte die Zugabe verschiedener Dosen von Olmesartanmedoxomil bei Patienten, deren Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert war nach 8 Wochen Therapie mit 5 mg Amlodipin. Das Verhältnis von Patienten mit normalisiertem Blutdruck (festgesetzt auf einen diastolischen Blutdruck < 90 mmHg) war 35.9% in der Gruppe, die weiterhin mit 5 mg Amlodipin behandelt wurde, 62.0% in der Gruppe, die mit Sevikar 20 mg/5 mg behandelt wurde und 64.5% in der Gruppe, die mit Sevikar 40 mg/5 mg behandelt wurde. Im Vergleich zu den Patienten, die weiterhin mit 5 mg Amlodipin alleine behandelt wurden, führte die Zugabe von 20 mg Olmesartanmedoxomil über 8 Wochen zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -5.8/-3.7 mmHg und die Zugabe von 40 mg Olmesartanmedoxomil über 8 Wochen führte zu einer weiteren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes von -7.1/-3.8 mmHg.
- +Eine Titrierung der Dosis von Sevikar 20 mg/5 mg zu Sevikar 40 mg/5 mg bei Patienten, die mit der niedrigeren Kombinationsdosis nicht den Zielwert des Blutdruckes erreichten, führte zu einer weiteren mittleren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes um -10.6/-6.2 mmHg. Eine ähnliche Titrierung der Dosis von Sevikar 40 mg/5 mg zu Sevikar 40 mg/10 mg führte zu einer weiteren mittleren Reduktion des systolischen/diastolischen Blutdruckes auf -12.3/-8.2 mmHg.
- +Bei Patienten, die nicht adäquat mit Amlodipin 5 mg kontrollierbar sind, kann Sevikar 20 mg/5 mg eine bessere Kontrolle des Blutdruckes erreichen als Amlodipin 10 mg, dies mit weniger Ödemen. Bei Patienten, die mit Amlodipin 10 mg adäquat eingestellt sind, die aber unter inakzeptablen Ödemen leiden, kann Sevikar 20 mg/5 mg eine gleich gute oder sogar bessere Blutdruckeinstellung bewirken, dies mit weniger Ödemen als Nebenwirkung.
- +Die drei durchgeführten Studien bestätigten, dass der blutdrucksenkende Effekt von Sevikar, verabreicht einmal pro Tag, über den gesamten Tagesverlauf erhalten blieb mit einem Trough-to-Peak-Verhältnis von 71% - 82% für die systolische und diastolische Antwort und mit einer 24-Stunden-Effektivität, die durch ambulante Blutdruckmessungen bestätigt werden konnte.
-In zwei grossen randomisierten, kontrollierten Studien («ONTARGET» [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und «VA NEPHRON-D» [The Veterans Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.
-Die «ONTARGET“–Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die «VA NEPHRON-D»-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgeführt.
- +In zwei grossen randomisierten, kontrollierten Studien ( "ONTARGET" [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und "VA NEPHRON-D" [The Veterans Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.
- +Die "ONTARGET“–Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die "VA NEPHRON-D" -Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgeführt.
-In der «ALTITUDE»-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisse und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).
- +In der "ALTITUDE" -Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisse und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).
-Siehe Rubrik «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe Rubrik "Wirkungsmechanismus" .
-Siehe Rubrik «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe Rubrik "Wirkungsmechanismus" .
-Nach oraler Aufnahme von Sevikar werden die maximalen Plasmakonzentrationen von Olmesartan und Amlodipin nach 1.5 - 2 Stunden bzw. 6 - 8 Stunden erreicht. Die Rate und das Ausmass der Absorption der zwei Wirkstoffe von Sevikar ist äquivalent zur Rate und Ausmass der Absorption der beiden Substanzen als separate Tabletten.
- +Nach oraler Aufnahme von Sevikar werden die maximalen Plasmakonzentrationen von Olmesartan und Amlodipin nach 1.5 - 2 Stunden bzw. 6 - 8 Stunden erreicht. Die Rate und das Ausmass der Absorption der zwei Wirkstoffe von Sevikar ist äquivalent zur Rate und Ausmass der Absorption der beiden Substanzen als separate Tabletten.
-Die mittlere maximale Plasmakonzentration (Cmax) von Olmesartan wird innerhalb von 2 Stunden nach oraler Aufnahme von Olmesartanmedoxomil erreicht. Die Plasmakonzentration von Olmesartan vergrössert sich annähernd linear mit steigender Einzeldosis bis zu 80 mg.
- +Die mittlere maximale Plasmakonzentration (Cmax) von Olmesartan wird innerhalb von 2 Stunden nach oraler Aufnahme von Olmesartanmedoxomil erreicht. Die Plasmakonzentration von Olmesartan vergrössert sich annähernd linear mit steigender Einzeldosis bis zu 80 mg.
-Olmesartan liegt zu einem grossen Teil an Plasmaproteine gebunden vor (99.7%), aber das Potential einer klinisch relevanten Interaktion mit Verdrängung von anderen, gleichzeitig applizierten proteingebundenen Substanzen von der Plasmaproteinbindung ist gering (bestätigt durch das Fehlen einer klinisch signifikanten Interaktion zwischen Olmesartanmedoxomil und Warfarin). Die Bindung von Olmesartan an Blutzellen ist vernachlässigbar. Das mittlere Verteilungsvolumen nach intravenöser Applikation ist gering (16 - 29 Liter).
- +Olmesartan liegt zu einem grossen Teil an Plasmaproteine gebunden vor (99.7%), aber das Potential einer klinisch relevanten Interaktion mit Verdrängung von anderen, gleichzeitig applizierten proteingebundenen Substanzen von der Plasmaproteinbindung ist gering (bestätigt durch das Fehlen einer klinisch signifikanten Interaktion zwischen Olmesartanmedoxomil und Warfarin). Die Bindung von Olmesartan an Blutzellen ist vernachlässigbar. Das mittlere Verteilungsvolumen nach intravenöser Applikation ist gering (16 - 29 Liter).
-Die totale Plasmaclearance von Olmesartan war typischerweise 1.3 l/h (CV, 19%) und war relativ langsam im Vergleich zum Passagevolumen der Leber (ca. 90 l/h). Nach Aufnahme einer einzelnen oralen Dosis von 14C-markiertem Olmesartanmedoxomil wurde 10% - 16% der verabreichten Radioaktivität im Urin ausgeschieden (die überwiegende Mehrheit innerhalb 24 Stunden nach Aufnahme) und der verbleibende Teil der Radioaktivität über die Faeces ausgeschieden. Ausgehend von einer systemischen Verfügbarkeit von 25.6% kann eine Ausscheidung des aufgenommenen Olmesartan über die Niere (ca. 40%) und durch hepatobiliäre Exkretion (ca. 60%) errechnet werden. Sämtliche aufgefangene Radioaktivität wurde als Olmesartan identifiziert. Ein anderes signifikantes metabolisches Produkt wurde nicht identifiziert. Der enterohepatische Kreislauf von Olmesartan ist minimal. Aufgrund des grossen Anteils der biliären Exkretion von Olmesartan ist eine Anwendung bei Patienten mit biliärer Obstruktion kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Die totale Plasmaclearance von Olmesartan war typischerweise 1.3 l/h (CV, 19%) und war relativ langsam im Vergleich zum Passagevolumen der Leber (ca. 90 l/h). Nach Aufnahme einer einzelnen oralen Dosis von 14C-markiertem Olmesartanmedoxomil wurde 10% - 16% der verabreichten Radioaktivität im Urin ausgeschieden (die überwiegende Mehrheit innerhalb 24 Stunden nach Aufnahme) und der verbleibende Teil der Radioaktivität über die Faeces ausgeschieden. Ausgehend von einer systemischen Verfügbarkeit von 25.6% kann eine Ausscheidung des aufgenommenen Olmesartan über die Niere (ca. 40%) und durch hepatobiliäre Exkretion (ca. 60%) errechnet werden. Sämtliche aufgefangene Radioaktivität wurde als Olmesartan identifiziert. Ein anderes signifikantes metabolisches Produkt wurde nicht identifiziert. Der enterohepatische Kreislauf von Olmesartan ist minimal. Aufgrund des grossen Anteils der biliären Exkretion von Olmesartan ist eine Anwendung bei Patienten mit biliärer Obstruktion kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Die terminale Eliminations-Halbwertszeit von Olmesartan liegt zwischen 10 und 15 Stunden nach wiederholter oraler Applikation. Der Steady state wird nach der ersten Dosis erreicht, eine weitere Akkumulierung nach 14-tätiger Anwendung lässt sich nicht feststellen. Die renale Clearance ist näherungsweise 0.5 - 0.7 l/h und ist unabhängig von der Dosis.
- +Die terminale Eliminations-Halbwertszeit von Olmesartan liegt zwischen 10 und 15 Stunden nach wiederholter oraler Applikation. Der Steady state wird nach der ersten Dosis erreicht, eine weitere Akkumulierung nach 14-tätiger Anwendung lässt sich nicht feststellen. Die renale Clearance ist näherungsweise 0.5 - 0.7 l/h und ist unabhängig von der Dosis.
-Nach oraler Aufnahme therapeutischer Dosen wird Amlodipin im Gastrointestinaltrakt langsam absorbiert. Die Absorption von Amlodipin wird durch gleichzeitige Einnahme von Nahrungsmitteln nicht beeinträchtigt. Die absolute Bioverfügbarkeit des unveränderten Wirkstoffes wird auf 64% - 80% geschätzt. Die maximale Plasmakonzentration wird 6 - 12 Stunden nach Aufnahme erreicht.
- +Nach oraler Aufnahme therapeutischer Dosen wird Amlodipin im Gastrointestinaltrakt langsam absorbiert. Die Absorption von Amlodipin wird durch gleichzeitige Einnahme von Nahrungsmitteln nicht beeinträchtigt. Die absolute Bioverfügbarkeit des unveränderten Wirkstoffes wird auf 64% - 80% geschätzt. Die maximale Plasmakonzentration wird 6 - 12 Stunden nach Aufnahme erreicht.
-Das Distributionsvolumen ist ungefähr 20 l/kg. Das pKa von Amlodipin liegt bei 8.6. Die Plasmaproteinbindung in vitro beträgt ungefähr 98%.
- +Das Distributionsvolumen ist ungefähr 20 l/kg. Das pKa von Amlodipin liegt bei 8.6. Die Plasmaproteinbindung in vitro beträgt ungefähr 98%.
-Die Halbwertszeit im Plasma beträgt zwischen 35 und 50 Stunden. Die Steady-state Plasmakonzentrationen werden nach Applikation über 7 - 8 aufeinanderfolgenden Tage erreicht.
- +Die Halbwertszeit im Plasma beträgt zwischen 35 und 50 Stunden. Die Steady-state Plasmakonzentrationen werden nach Applikation über 7 - 8 aufeinanderfolgenden Tage erreicht.
-Bei hypertensiven Patienten ist die AUC (Area under the curve) von Olmesartan im Steady state bei älteren Patienten (65 - 75 Jahre) um 35% gegenüber den Werten der Gruppe jüngerer Patienten erhöht; bei Patienten älter als 75 Lebensjahre um 44% (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»). Diese Erhöhung kann zumindest teilweise auf eine im Durchschnitt verminderte Nierenfunktion bei dieser Altersgruppe zurückgeführt werden. Die empfohlene Dosierung bei älteren Patienten ist entsprechend der Empfehlung bei jüngeren Patienten, jedoch sollte eine Steigerung der Dosis bei älteren Patienten nur mit Vorsicht erfolgen.
- +Bei hypertensiven Patienten ist die AUC (Area under the curve) von Olmesartan im Steady state bei älteren Patienten (65 - 75 Jahre) um 35% gegenüber den Werten der Gruppe jüngerer Patienten erhöht; bei Patienten älter als 75 Lebensjahre um 44% (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Diese Erhöhung kann zumindest teilweise auf eine im Durchschnitt verminderte Nierenfunktion bei dieser Altersgruppe zurückgeführt werden. Die empfohlene Dosierung bei älteren Patienten ist entsprechend der Empfehlung bei jüngeren Patienten, jedoch sollte eine Steigerung der Dosis bei älteren Patienten nur mit Vorsicht erfolgen.
-Bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion ist die AUC von Olmesartan während der Steady State Plasmakonzentration um 62% bei milder, 82% bei moderater und 179% bei schwerer Niereninsuffizienz erhöht, dies im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion ist die AUC von Olmesartan während der Steady State Plasmakonzentration um 62% bei milder, 82% bei moderater und 179% bei schwerer Niereninsuffizienz erhöht, dies im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Clearance von Amlodipin ist bei Patienten mit verminderter Leberfunktion herabgesetzt, die Halbwertszeit entsprechend verlängert mit einem resultierendem Anstieg der AUC um 40% - 60% (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die Clearance von Amlodipin ist bei Patienten mit verminderter Leberfunktion herabgesetzt, die Halbwertszeit entsprechend verlängert mit einem resultierendem Anstieg der AUC um 40% - 60% (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Wie auch bei anderen AT1-Rezeptor-Antagonisten wurde bei Olmesartanmedoxomil in vitro ein Anstieg der Inzidenz von Chromosomenbrüchen bei Zellkulturen festgestellt. Bei mehreren in vivo Studien mit Olmesartanmedoxomil wurden in einer sehr hohen oralen Dosierung bis zu 2'000 mg/kg keine relevanten Auswirkungen beobachtet. Die Untersuchungen zur Genotoxizität deuten insgesamt darauf hin, dass erbgutschädigende Wirkungen bei klinischer Anwendung von Olmesartanmedoxomil sehr unwahrscheinlich sind.
- +Wie auch bei anderen AT1-Rezeptor-Antagonisten wurde bei Olmesartanmedoxomil in vitro ein Anstieg der Inzidenz von Chromosomenbrüchen bei Zellkulturen festgestellt. Bei mehreren in vivo Studien mit Olmesartanmedoxomil wurden in einer sehr hohen oralen Dosierung bis zu 2'000 mg/kg keine relevanten Auswirkungen beobachtet. Die Untersuchungen zur Genotoxizität deuten insgesamt darauf hin, dass erbgutschädigende Wirkungen bei klinischer Anwendung von Olmesartanmedoxomil sehr unwahrscheinlich sind.
-Bei Dosierungen bis zu 10 mg/kg/Tag (das 8-Fache* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim Menschen, bezogen auf mg/m2) zeigten sich keine Auswirkungen auf die Fertilität von mit Amlodipin behandelten Ratten (Männchen 64 Tage und Weibchen 14 Tage lang vor der Paarung). In einer anderen Studie an Ratten, in der männliche Ratten über 30 Tage mit Amlodipinbesilat in Dosen behandelt wurden, die, bezogen auf mg/kg, mit der Dosierung beim Menschen vergleichbar waren, wurde sowohl eine Abnahme des follikelstimulierenden Hormons und des Testosterons im Plasma als auch eine Abnahme der Spermiendichte und eine Verringerung reifer Spermatiden und Sertoli-Zellen gefunden.
- +Bei Dosierungen bis zu 10 mg/kg/Tag (das 8-Fache* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim Menschen, bezogen auf mg/m2) zeigten sich keine Auswirkungen auf die Fertilität von mit Amlodipin behandelten Ratten (Männchen 64 Tage und Weibchen 14 Tage lang vor der Paarung). In einer anderen Studie an Ratten, in der männliche Ratten über 30 Tage mit Amlodipinbesilat in Dosen behandelt wurden, die, bezogen auf mg/kg, mit der Dosierung beim Menschen vergleichbar waren, wurde sowohl eine Abnahme des follikelstimulierenden Hormons und des Testosterons im Plasma als auch eine Abnahme der Spermiendichte und eine Verringerung reifer Spermatiden und Sertoli-Zellen gefunden.
-Bei Ratten und Mäusen, die über zwei Jahre Amlodipin in Tagesdosen von 0.5, 1.25 und 2.5 mg/kg im Futter erhielten, ergaben sich keine Hinweise auf eine Kanzerogenität. Die höchste Dosis (für Mäuse ebensoviel und für Ratten das Doppelte* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim Menschen, bezogen auf mg/m2) lag nahe an der maximal von Mäusen tolerierten Dosis, jedoch nicht an der von Ratten.
- +Bei Ratten und Mäusen, die über zwei Jahre Amlodipin in Tagesdosen von 0.5, 1.25 und 2.5 mg/kg im Futter erhielten, ergaben sich keine Hinweise auf eine Kanzerogenität. Die höchste Dosis (für Mäuse ebensoviel und für Ratten das Doppelte* der empfohlenen Maximaldosis von 10 mg beim Menschen, bezogen auf mg/m2) lag nahe an der maximal von Mäusen tolerierten Dosis, jedoch nicht an der von Ratten.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Sevikar 20 mg/5 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten [B].
- +Sevikar 20 mg/5 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten [B].
-Sevikar 40 mg/10 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten [B].
- +Sevikar 40 mg/10 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten [B].
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