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Home - Fachinformation zu Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml - Änderungen - 28.01.2026
180 Änderungen an Fachinfo Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml
  • -5 mg Natrii chloridum pro ml (5 mg/1 ml; 15 mg/3 ml; 50 mg/10 ml);
  • -9 mg Natrii chloridum pro ml (2 mg/2 ml; 5 mg/5 ml; 50 mg/50 ml);
  • +5 mg Natrii chloridum pro ml (5 mg/1 ml; 15 mg/3 ml; 50 mg/10 ml);
  • +9 mg Natrii chloridum pro ml (2 mg/2 ml; 5 mg/5 ml; 50 mg/50 ml);
  • -Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml enthält 7,1 mg Natrium pro Ampulle.
  • -Midazolam Sintetica 5 mg/1ml enthält 2 mg Natrium pro Ampulle.
  • -Midazolam Sintetica 5 mg/5 ml enthält 17,7 mg Natrium pro Ampulle.
  • -Midazolam Sintetica 15 mg/3 ml enthält 6 mg Natrium pro Ampulle.
  • -Midazolam Sintetica 50 mg/10 ml enthält 19,7 mg Natrium pro Ampulle.
  • -Midazolam Sintetica 50 mg/50 ml enthält 176,85 mg Natrium pro Durchstechflasche.
  • + 
  • +Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml enthält7,1 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 5 mg/1ml enthält2 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 5 mg/5 mlenthält17,7 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 15 mg/3 mlenthält6 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 50 mg/10 mlenthält19,7 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 50 mg/50 ml enthält176,85 mg Natrium pro Durchstechflasche.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektions- oder Infusionspräparat (i.v., i.m. oder rektale Verabreichung)
  • +Ampullen zu 1 ml (5 mg Midazolam), zu 3 ml (15 mg Midazolam), zu 10 ml (50 mg Midazolam), zu 2 ml (2 mg Midazolam), zu 5 ml (5 mg Midazolam) und Durchstechflaschen zu 50 ml (50 mg Midazolam) mit klarer steriler Injektionslösung.
  • -(Dosierungsempfehlungen für spezifische Altersbereiche siehe «Dosierung/Anwendung».)
  • +(Dosierungsempfehlungen für spezifische Altersbereiche siehe "Dosierung/Anwendung" .)
  • -Bei der intravenösen Anwendung ist langsam (etwa 2,5 mg in zehn Sekunden zur Narkoseeinleitung und 1 mg in 30 Sekunden zur Basissedation) zu injizieren. Die Wirkung tritt etwa zwei Minuten nach Injektionsbeginn ein. Die maximale Wirkung wird nach ca. 5 bis 10 Minuten erreicht.
  • +Bei der intravenösen Anwendung ist langsam (etwa 2,5 mg in zehn Sekunden zur Narkoseeinleitung und 1 mg in 30 Sekunden zur Basissedation) zu injizieren. Die Wirkung tritt etwa zwei Minuten nach Injektionsbeginn ein. Die maximale Wirkung wird nach ca. 5 bis 10 Minuten erreicht.
  • -Tabelle 1: Standarddosierung
  • -Indikation Erwachsene <60 Jahre Erwachsene ≥60 Jahre/in kritischem Zustand oder Risikopatienten Kinder und Jugendliche
  • -Sedation bei erhaltenem Bewusstsein i.v. Initialdosis: 2–2,5 mg Titrationsdosis: 1 mg Gesamtdosis: 3,5–7,5 mg i.v. Initialdosis: 0,5–1 mg Titrationsdosis: 0,5–1 mg Gesamtdosis: ≤3,5 mg i.v. 6 Monate–5 Jahre Initialdosis: 0,05–0,1 mg/kg KG Gesamtdosis: ≤6 mg i.v. 6–12 Jahre Initialdosis: 0,025–0,05 mg/kg KG Gesamtdosis: ≤10 mg i.v. 13–16 Jahre Wie Erwachsene rektal >6 Monate: 0,3–0,5 mg/kg KG i.m. 1–15 Jahre: 0,05–0,15 mg/kg KG
  • -Prämedikation vor der Narkoseeinleitung i.v. 1–2 mg, wiederholt i.m. 0,07–0,1 mg/kg KG i.v. Initialdosis: 0,5 mg Langsame stufenweise Erhöhung nach Bedarf i.m. 0,025–0,05 mg/kg KG rektal >6 Monate: 0,3–0,5 mg/kg KG i.m. 1–15 Jahre: 0,08–0,2 mg/kg KG
  • -Narkoseeinleitung i.v. 0,2 mg/kg KG (0,2–0,35 mg/kg KG ohne Prämedikation) i.v. 0,05–0,15 mg/kg KG (0,2 mg/kg KG ohne Prämedikation) in der Pädiatrie nicht indiziert
  • -Sedierende Komponente bei Kombinations-narkosen i.v. intermittierende Dosen von 0,03–0,1 mg/kg KG oder Dauertropfinfusion von 0,03–0,1 mg/kg KG/h i.v. geringere Dosen als für Erwachsene <60 Jahren empfohlen in der Pädiatrie nicht indiziert
  • -Sedation auf der Intensivpflegestation i.v. Initialdosis: 0,03–0,3 mg/kg KG mit stufenweiser Erhöhung um 1–2,5 mg Erhaltungsdosis: 0,03–0,2 mg/kg KG/h i.v. Schwangerschafts-alter <32 Wochen: 0,03 mg/kg KG/h i.v. Schwangerschafts-alter >32 Wochen bis 6 Monate: 0,06 mg/kg KG/h i.v. Alter >6 Monate: Initialdosis: 0,05–0,2 mg/kg KG Erhaltungsdosis: 0,06–0,12 mg/kg KG/h
  • +Tabelle 1: Standarddosierung
  • +Indikation Erwachsene <60 Jahre Erwachsene ≥60 Kinder und Jugendliche
  • + Jahre/in kritischem
  • + Zustand oder Risikop
  • + atienten
  • +Sedation bei erhalte i.v.Initialdosis: i.v.Initialdosis: i.v. 6 Monate–5 JahreInitialdosis
  • +nem Bewusstsein 2–2,5 mgTitrationsdos 0,5–1 mgTitrationsdo : 0,05–0,1 mg/kg KGGesamtdosis:
  • + is: 1 mgGesamtdosis: sis: 0,5–1 mgGesamtd ≤6 mg i.v. 6–12 JahreInitialdosis
  • + 3,5–7,5 mg osis: ≤3,5 mg : 0,025–0,05 mg/kg KGGesamtdosis:
  • + ≤10 mg i.v. 13–16 JahreWie
  • + Erwachsenerektal >6 Monate:
  • + 0,3–0,5 mg/kg KGi.m. 1–15 Jahre:
  • + 0,05–0,15 mg/kg KG
  • +Prämedikation vor i.v.1–2 mg, wiederhol i.v.Initialdosis: rektal >6 Monate:0,3–0,5 mg/kg
  • +der Narkoseeinleitun ti.m.0,07–0,1 mg/kg 0,5 mg Langsame KGi.m. 1–15 Jahre:0,08–0,2 mg/kg
  • +g KG stufenweise Erhöhung KG
  • + nach Bedarfi.m.0,02
  • + 5–0,05 mg/kg KG
  • +Narkoseeinleitung i.v.0,2 mg/kg KG i.v.0,05–0,15 mg/kg in der Pädiatrie nicht indiziert
  • + (0,2–0,35 mg/kg KG KG (0,2 mg/kg KG
  • + ohne Prämedikation) ohne Prämedikation)
  • +Sedierende Komponent i.v.intermittierende i.v.geringere Dosen in der Pädiatrie nicht indiziert
  • +e bei Kombinations-n Dosen von 0,03–0,1 als für Erwachsene
  • +arkosen mg/kg KG oder <60 Jahren empfohlen
  • + Dauertropfinfusion
  • + von 0,03–0,1 mg/kg
  • + KG/h
  • +Sedation auf der i.v.Initialdosis: i.v. Schwangerschafts-alter <32
  • +Intensivpflegestatio 0,03–0,3 mg/kg KG Wochen: 0,03 mg/kg KG/hi.v.
  • +n mit stufenweiser Schwangerschafts-alter >32
  • + Erhöhung um 1–2,5 Wochen bis 6 Monate: 0,06 mg/kg
  • + mgErhaltungsdosis: KG/hi.v. Alter >6 Monate:Initiald
  • + 0,03–0,2 mg/kg KG/h osis: 0,05–0,2 mg/kg
  • + KGErhaltungsdosis: 0,06–0,12
  • + mg/kg KG/h
  • -·Sedation bei erhaltenem Bewusstsein
  • + 
  • +-Sedation bei erhaltenem Bewusstsein
  • -Besondere Vorsicht ist bei der Indikation «Sedation bei erhaltenem Bewusstsein» bei Patienten mit Atemwegsstörungen geboten; siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • -·Erwachsene
  • -Die i.v. Injektion von Midazolam Sintetica sollte langsam – mit einer Geschwindigkeit von zirka 1 mg über 30 Sekunden – erfolgen.
  • -Für Erwachsene unter 60 Jahren beträgt die Initialdosis 2 bis 2,5 mg; diese wird 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs verabreicht. Weitere Dosen zu 1 mg können bei Bedarf verabreicht werden. Im Allgemeinen werden durchschnittliche Gesamtdosen von 3,5 bis 7,5 mg verabreicht. Eine Gesamtdosis von mehr als 5,0 mg ist in der Regel nicht erforderlich.
  • -Bei Erwachsenen über 60 Jahren, Patienten in kritischem Zustand sowie Risikopatienten muss die Initialdosis auf 0,5–1,0 mg reduziert und 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs verabreicht werden. Weitere Dosen zu 0,5–1 mg können bei Bedarf verabreicht werden. Da die maximale Wirkung bei diesen Patienten unter Umständen weniger rasch erreicht wird, sollten zusätzliche Gaben von Midazolam Sintetica sehr langsam und sorgfältig titriert werden.
  • -Eine Gesamtdosis von mehr als 3,5 mg ist in der Regel nicht erforderlich.
  • -·Kinder
  • -·I.v. Verabreichung
  • -Midazolam Sintetica sollte mittels langsamer Dosistitration verabreicht werden, bis die gewünschte klinische Wirkung erreicht ist. Die Initialdosis von Midazolam Sintetica sollte über 2 bis 3 Minuten verabreicht werden. Es wird empfohlen, anschliessend weitere 2 bis 5 Minuten zuzuwarten, um die sedierende Wirkung genau einschätzen zu können, bevor mit dem Eingriff begonnen oder eine weitere Dosis verabreicht wird. Falls eine weitergehende Sedation erforderlich ist, die Dosistitration in kleinen Schritten weiterführen, bis sich der gewünschte Sedierungsgrad einstellt. Säuglinge und Kleinkinder unter 5 Jahren benötigen unter Umständen wesentlich höhere Dosen als ältere Kinder oder Jugendliche.
  • +Besondere Vorsicht ist bei der Indikation "Sedation bei erhaltenem Bewusstsein" bei Patienten mit Atemwegsstörungen geboten; siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • +-Erwachsene
  • +Die i.v. Injektion von Midazolam Sintetica sollte langsam – mit einer Geschwindigkeit von zirka 1 mg über 30 Sekunden – erfolgen.
  • +Für Erwachsene unter 60 Jahren beträgt die Initialdosis 2 bis 2,5 mg; diese wird 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs verabreicht. Weitere Dosen zu 1 mg können bei Bedarf verabreicht werden. Im Allgemeinen werden durchschnittliche Gesamtdosen von 3,5 bis 7,5 mg verabreicht. Eine Gesamtdosis von mehr als 5,0 mg ist in der Regel nicht erforderlich.
  • +Bei Erwachsenen über 60 Jahren, Patienten in kritischem Zustand sowie Risikopatienten muss die Initialdosis auf 0,5–1,0 mg reduziert und 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs verabreicht werden. Weitere Dosen zu 0,5–1 mg können bei Bedarf verabreicht werden. Da die maximale Wirkung bei diesen Patienten unter Umständen weniger rasch erreicht wird, sollten zusätzliche Gaben von Midazolam Sintetica sehr langsam und sorgfältig titriert werden.
  • +Eine Gesamtdosis von mehr als 3,5 mg ist in der Regel nicht erforderlich.
  • +-Kinder
  • +-I.v. Verabreichung
  • +Midazolam Sintetica sollte mittels langsamer Dosistitration verabreicht werden, bis die gewünschte klinische Wirkung erreicht ist. Die Initialdosis von Midazolam Sintetica sollte über 2 bis 3 Minuten verabreicht werden. Es wird empfohlen, anschliessend weitere 2 bis 5 Minuten zuzuwarten, um die sedierende Wirkung genau einschätzen zu können, bevor mit dem Eingriff begonnen oder eine weitere Dosis verabreicht wird. Falls eine weitergehende Sedation erforderlich ist, die Dosistitration in kleinen Schritten weiterführen, bis sich der gewünschte Sedierungsgrad einstellt. Säuglinge und Kleinkinder unter 5 Jahren benötigen unter Umständen wesentlich höhere Dosen als ältere Kinder oder Jugendliche.
  • -Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren: Initialdosis: 0,05 bis 0,1 mg/kg. Eine Gesamtdosis von bis zu 0,6 mg/kg kann notwendig sein, um die gewünschte Wirkung zu erzielen; die Gesamtdosis sollte jedoch 6 mg nicht übersteigen. Bei Verabreichung höherer Dosen kann eine verlängerte Sedation und die Gefahr einer Hypoventilation eintreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Kinder im Alter von 6–12 Jahren: Initialdosis: 0,025 bis 0,05 mg/kg. Eine Gesamtdosis von bis zu 0,4 mg/kg (Maximum: 10 mg) kann erforderlich sein. Bei Verabreichung höherer Dosen kann eine verlängerte Sedation und die Gefahr einer Hypoventilation eintreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren: Initialdosis: 0,05 bis 0,1 mg/kg. Eine Gesamtdosis von bis zu 0,6 mg/kg kann notwendig sein, um die gewünschte Wirkung zu erzielen; die Gesamtdosis sollte jedoch 6 mg nicht übersteigen. Bei Verabreichung höherer Dosen kann eine verlängerte Sedation und die Gefahr einer Hypoventilation eintreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Kinder im Alter von 6–12 Jahren: Initialdosis: 0,025 bis 0,05 mg/kg. Eine Gesamtdosis von bis zu 0,4 mg/kg (Maximum: 10 mg) kann erforderlich sein. Bei Verabreichung höherer Dosen kann eine verlängerte Sedation und die Gefahr einer Hypoventilation eintreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Rektale Verabreichung (bei Kindern >6 Monaten)
  • +-Rektale Verabreichung (bei Kindern >6 Monaten)
  • -Für die rektale Verabreichung von Midazolam Sintetica siehe «Sonstige Hinweise», «Hinweise für die Handhabung».
  • -·I.m. Verabreichung (Kinder von 1–15 Jahren)
  • -Der empfohlene Dosierungsbereich liegt zwischen 0,05 und 0,15 mg/kg, und die Verabreichung sollte 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs erfolgen. Eine Gesamtdosis von mehr als 10,0 mg ist in der Regel nicht erforderlich. Dieser Applikationsweg sollte nur in Ausnahmefällen benutzt werden. Die rektale Verabreichung ist zu bevorzugen, da i.m. Injektionen schmerzhaft sein können.
  • -Es wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml an Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • -·Prämedikation vor der Narkoseeinleitung
  • +Für die rektale Verabreichung von Midazolam Sintetica siehe "Sonstige Hinweise" , "Hinweise für die Handhabung" .
  • +-I.m. Verabreichung (Kinder von 1–15 Jahren)
  • +Der empfohlene Dosierungsbereich liegt zwischen 0,05 und 0,15 mg/kg, und die Verabreichung sollte 5–10 Minuten vor Beginn des Eingriffs erfolgen. Eine Gesamtdosis von mehr als 10,0 mg ist in der Regel nicht erforderlich. Dieser Applikationsweg sollte nur in Ausnahmefällen benutzt werden. Die rektale Verabreichung ist zu bevorzugen, da i.m. Injektionen schmerzhaft sein können.
  • +Es wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml an Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • +-Prämedikation vor der Narkoseeinleitung
  • -·Erwachsene
  • -Für die präoperative Sedierung und zur Verminderung des Erinnerungsvermögens an präoperative Ereignisse beträgt die empfohlene Dosierung für Erwachsene unter 60 Jahren mit ASA-Status I und II 1–2 mg i.v. (bei Bedarf wiederholte Verabreichung) oder 0,07–0,1 mg/kg i.m.
  • -Die Dosis ist zu reduzieren und individuell anzupassen, wenn Midazolam Sintetica an Erwachsene über 60 Jahren sowie an Patienten in kritischem Zustand oder mit erhöhtem Risiko verabreicht wird. Die empfohlene i.v. Initialdosis beträgt 0,5 mg und sollte nach Bedarf durch langsame Dosistitration erhöht werden. Anschliessend 2–3 Minuten warten, um die Wirkung der jeweiligen Dosiserhöhung genau abschätzen zu können. Eine i.m. Dosis von 0,025–0,05 mg/kg wird empfohlen, falls nicht gleichzeitig Narkotika verabreicht werden. Die übliche Dosis beträgt 2–3 mg.
  • -·Kinder
  • -·Rektale Verabreichung (Kinder >6 Monaten)
  • +-Erwachsene
  • +Für die präoperative Sedierung und zur Verminderung des Erinnerungsvermögens an präoperative Ereignisse beträgt die empfohlene Dosierung für Erwachsene unter 60 Jahren mit ASA-Status I und II 1–2 mg i.v. (bei Bedarf wiederholte Verabreichung) oder 0,07–0,1 mg/kg i.m.
  • +Die Dosis ist zu reduzieren und individuell anzupassen, wenn Midazolam Sintetica an Erwachsene über 60 Jahren sowie an Patienten in kritischem Zustand oder mit erhöhtem Risiko verabreicht wird. Die empfohlene i.v. Initialdosis beträgt 0,5 mg und sollte nach Bedarf durch langsame Dosistitration erhöht werden. Anschliessend 2–3 Minuten warten, um die Wirkung der jeweiligen Dosiserhöhung genau abschätzen zu können. Eine i.m. Dosis von 0,025–0,05 mg/kg wird empfohlen, falls nicht gleichzeitig Narkotika verabreicht werden. Die übliche Dosis beträgt 2–3 mg.
  • +-Kinder
  • +-Rektale Verabreichung (Kinder >6 Monaten)
  • -Für die rektale Verabreichung von Midazolam Sintetica siehe «Sonstige Hinweise», «Hinweise für die Handhabung».
  • +Für die rektale Verabreichung von Midazolam Sintetica siehe "Sonstige Hinweise" , "Hinweise für die Handhabung" .
  • -·I.m. Verabreichung (Kinder von 1–15 Jahren)
  • +-I.m. Verabreichung (Kinder von 1–15 Jahren)
  • -Es wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml an Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • -·Narkoseeinleitung
  • -·Erwachsene
  • +Es wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml an Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • +-Narkoseeinleitung
  • +-Erwachsene
  • -Der gewünschte Anästhesiegrad wird durch schrittweise Dosiserhöhung (Titration) erreicht. Die i.v. Initialdosis von Midazolam Sintetica sollte langsam und stufenweise ansteigend verabreicht werden. Die einzelne Dosissteigerung von nicht mehr als 5 mg sollte über einen Zeitraum von 20–30 Sekunden injiziert werden. Zwischen den Injektionen zur Dosistitration sollte eine Pause von 2 Minuten eingelegt werden.
  • -·Erwachsene unter 60 Jahren
  • +Der gewünschte Anästhesiegrad wird durch schrittweise Dosiserhöhung (Titration) erreicht. Die i.v. Initialdosis von Midazolam Sintetica sollte langsam und stufenweise ansteigend verabreicht werden. Die einzelne Dosissteigerung von nicht mehr als 5 mg sollte über einen Zeitraum von 20–30 Sekunden injiziert werden. Zwischen den Injektionen zur Dosistitration sollte eine Pause von 2 Minuten eingelegt werden.
  • +-Erwachsene unter 60 Jahren
  • -·Erwachsene über 60 Jahren und/oder Patienten in kritischem Zustand oder mit erhöhtem Risiko
  • +-Erwachsene über 60 Jahren und/oder Patienten in kritischem Zustand oder mit erhöhtem Risiko
  • -·Kinder
  • +-Kinder
  • -·Sedierende Komponente bei Kombinationsnarkosen
  • -·Erwachsene
  • +-Sedierende Komponente bei Kombinationsnarkosen
  • +-Erwachsene
  • -·Kinder
  • +-Kinder
  • -·Sedation auf der Intensivpflegestation
  • -Der gewünschte Sedierungsgrad wird durch schrittweise Erhöhung der Dosis von Midazolam Sintetica (Dosistitration) erreicht. Je nach klinischem Bedarf, Allgemeinzustand, Alter und Begleitmedikation folgt anschliessend eine Dauertropfinfusion oder die intermittierende Verabreichung einer Bolusinjektion (siehe «Interaktionen»).
  • -·Erwachsene
  • -Die i.v. Initialdosis (0,03–0,3 mg/kg) sollte langsam und stufenweise ansteigend verabreicht werden. Die einzelne Dosissteigerung von 1–2,5 mg sollte über einen Zeitraum von 20–30 Sekunden injiziert werden. Zwischen den Injektionen zur Dosistitration sollte eine Pause von 2 Minuten eingelegt werden.
  • +-Sedation auf der Intensivpflegestation
  • +Der gewünschte Sedierungsgrad wird durch schrittweise Erhöhung der Dosis von Midazolam Sintetica (Dosistitration) erreicht. Je nach klinischem Bedarf, Allgemeinzustand, Alter und Begleitmedikation folgt anschliessend eine Dauertropfinfusion oder die intermittierende Verabreichung einer Bolusinjektion (siehe "Interaktionen" ).
  • +-Erwachsene
  • +Die i.v. Initialdosis (0,03–0,3 mg/kg) sollte langsam und stufenweise ansteigend verabreicht werden. Die einzelne Dosissteigerung von 1–2,5 mg sollte über einen Zeitraum von 20–30 Sekunden injiziert werden. Zwischen den Injektionen zur Dosistitration sollte eine Pause von 2 Minuten eingelegt werden.
  • -·Kinder
  • -Bei neugeborenen Kindern (Früh- oder Termingeborene) sowie bei Kindern mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • -·Kinder bis zum Alter von 6 Monaten
  • +-Kinder
  • +Bei neugeborenen Kindern (Früh- oder Termingeborene) sowie bei Kindern mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg wird nicht empfohlen, Lösungen von Midazolam mit einer Konzentration von mehr als 1 mg/ml zu verabreichen. Höhere Konzentrationen sind auf 1 mg/ml zu verdünnen.
  • +-Kinder bis zum Alter von 6 Monaten
  • -·Kinder ab dem Alter von 6 Monaten
  • +-Kinder ab dem Alter von 6 Monaten
  • -·Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +-Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen kann Midazolam Sintetica eine verstärkte und verlängerte Sedation hervorrufen, die eventuell von einer klinisch signifikanten Atem- und Kreislaufdepression begleitet wird. Midazolam Sintetica ist bei dieser Patientenpopulation daher mit grosser Vorsicht zu dosieren, und die Dosis ist stufenweise zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist. Die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen ist bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen erhöht (siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
  • -·Tabelle 2: Dauer bis zum Erwachen (min) nach Beendigung der Infusion von Midazolam*
  • - Dauer bis zum Erwachen (min)
  • - Anzahl Patienten Mittelwert ± Standard Abweichung Bereich
  • -Alle Patienten 37 27,8 ± 37,2 0-140
  • -Patienten ohne Nieren- oder Leberfunktionsstörungen 24 13,6 ± 16,4 0-58
  • -Patienten mit Nierenfunktionsstörungen aber ohne Leberfunktionsstörungen 9 44,6 ± 42,5 2-120
  • -Patienten mit Niereninsuffizienz und Lebererkrankung 2 - 124-140
  • +Bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen kann Midazolam Sintetica eine verstärkte und verlängerte Sedation hervorrufen, die eventuell von einer klinisch signifikanten Atem- und Kreislaufdepression begleitet wird. Midazolam Sintetica ist bei dieser Patientenpopulation daher mit grosser Vorsicht zu dosieren, und die Dosis ist stufenweise zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist. Die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen ist bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen erhöht (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • +-Tabelle 2: Dauer bis zum Erwachen (min) nach Beendigung der Infusion von Midazolam*
  • + Dauer bis zum Erwachen
  • + (min)
  • + Anzahl Patienten Mittelwert ±StandardAb Bereich
  • + weichung
  • +Alle Patienten 37 27,8 ± 37,2 0-140
  • +Patienten ohne Nieren- oder 24 13,6 ± 16,4 0-58
  • +Leberfunktionsstörungen
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstö 9 44,6 ± 42,5 2-120
  • +rungen aber ohne Leberfunktionss
  • +törungen
  • +Patienten mit Niereninsuffizienz 2 - 124-140
  • + und Lebererkrankung
  • + 
  • -Bei Leberfunktionsstörungen ist die Elimination von i.v. verabreichtem Midazolam verlangsamt, wodurch es zu einer Erhöhung der terminalen Halbwertszeit kommt. Die klinische Wirkung kann dadurch verstärkt und verlängert werden. Die zur Erreichung der gewünschten Wirkung erforderliche Dosis von Midazolam sollte eventuell verringert werden und die Vitalfunktionen sollten sorgfältig überwacht werden (siehe «Dosierung/Anwendung» sowie «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Leberfunktionsstörungen ist die Elimination von i.v. verabreichtem Midazolam verlangsamt, wodurch es zu einer Erhöhung der terminalen Halbwertszeit kommt. Die klinische Wirkung kann dadurch verstärkt und verlängert werden. Die zur Erreichung der gewünschten Wirkung erforderliche Dosis von Midazolam sollte eventuell verringert werden und die Vitalfunktionen sollten sorgfältig überwacht werden (siehe "Dosierung/Anwendung" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Prämedikation
  • +-Prämedikation
  • -·Risikopatienten
  • +-Risikopatienten
  • -Bei diesen Patienten mit höherem Risiko ist eine niedrigere Dosierung (siehe «Dosierung/Anwendung») sowie laufende Überwachung notwendig, um allfällige Veränderungen ihrer Vitalfunktionen frühzeitig zu erfassen.
  • -·Kriterien für die Entlassung von Patienten
  • +Bei diesen Patienten mit höherem Risiko ist eine niedrigere Dosierung (siehe "Dosierung/Anwendung" ) sowie laufende Überwachung notwendig, um allfällige Veränderungen ihrer Vitalfunktionen frühzeitig zu erfassen.
  • +-Kriterien für die Entlassung von Patienten
  • -·Toleranz
  • +-Toleranz
  • -·Entzugssymptome
  • +-Entzugssymptome
  • -·Amnesie
  • +-Amnesie
  • -·Paradoxe Reaktionen
  • +-Paradoxe Reaktionen
  • -·Veränderte Elimination von Midazolam
  • -Die Elimination von Midazolam kann bei Patienten, die Arzneimittel erhalten, welche als Hemmer oder Induktoren von CYP3A4 wirken, verändert sein. Die Dosis von Midazolam muss eventuell entsprechend angepasst werden (siehe «Interaktionen»).
  • -Die Elimination von Midazolam kann ferner bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen, niedrigem Herzminutenvolumen sowie bei Neugeborenen verzögert sein (siehe «Pharmakokinetik», «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
  • -·Schlafapnoe
  • +-Veränderte Elimination von Midazolam
  • +Die Elimination von Midazolam kann bei Patienten, die Arzneimittel erhalten, welche als Hemmer oder Induktoren von CYP3A4 wirken, verändert sein. Die Dosis von Midazolam muss eventuell entsprechend angepasst werden (siehe "Interaktionen" ).
  • +Die Elimination von Midazolam kann ferner bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen, niedrigem Herzminutenvolumen sowie bei Neugeborenen verzögert sein (siehe "Pharmakokinetik" , "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • +-Schlafapnoe
  • -·Frühgeborene Kinder
  • +-Frühgeborene Kinder
  • -·Pädiatrische Patienten im Alter von unter 6 Monaten
  • +-Pädiatrische Patienten im Alter von unter 6 Monaten
  • -·Gleichzeitige Verwendung mit Alkohol/ZNS-dämpfenden Substanzen
  • -Die gleichzeitige Verwendung von Midazolam Sintetica mit Alkohol und/oder ZNS-dämpfenden Substanzen ist zu vermeiden, da es zu einer Verstärkung der klinischen Wirkung von Midazolam Sintetica wie möglicher schwerer Sedation, die zu Koma oder Tod führen kann, sowie klinisch bedeutender respirativer und/oder kardiovaskulärer Depression kommen könnte (siehe «Interaktionen»).
  • -·Anamnese eines Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauchs
  • +-Gleichzeitige Verwendung mit Alkohol/ZNS-dämpfenden Substanzen
  • +Die gleichzeitige Verwendung von Midazolam Sintetica mit Alkohol und/oder ZNS-dämpfenden Substanzen ist zu vermeiden, da es zu einer Verstärkung der klinischen Wirkung von Midazolam Sintetica wie möglicher schwerer Sedation, die zu Koma oder Tod führen kann, sowie klinisch bedeutender respirativer und/oder kardiovaskulärer Depression kommen könnte (siehe "Interaktionen" ).
  • +-Anamnese eines Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauchs
  • -·Andere
  • +-Andere
  • -·Abhängigkeit
  • +-Abhängigkeit
  • -Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml, Midazolam Sintetica 5 mg/1ml, Midazolam Sintetica 5 mg/5 ml, Midazolam Sintetica 15 mg/3 ml und Midazolam Sintetica 50 mg/10 ml enthalten weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h. sie sind nahezu «natriumfrei».
  • -Midazolam Sintetica 50 mg/50 ml enthält 176.85 mg Natrium pro Ampulle.
  • +Midazolam Sintetica 2 mg/2 ml, Midazolam Sintetica 5 mg/1ml, Midazolam Sintetica 5 mg/5 ml, Midazolam Sintetica 15 mg/3 ml undMidazolam Sintetica 50 mg/10 mlenthaltenweniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
  • +Midazolam Sintetica 50 mg/50 ml enthält 176.85 mg Natrium pro Ampulle.
  • -·Pharmakokinetische Arzneimittelinteraktionen
  • +-Pharmakokinetische Arzneimittelinteraktionen
  • -Im Falle einer CYP3A-Induktion und irreversiblen Hemmung (so genannte mechanismusbasierte Hemmung) kann die Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Midazolam nach Verabreichung des CYP3A-Modulators mehrere Tage bis mehrere Wochen lang bestehen bleiben. Zu den Arzneimitteln, die eine mechanismusbasierte Hemmung von CYP3A bewirken können, gehören antibakterielle Präparate (z.B. Clarithromycin, Erythromycin, Isoniazid), antiretrovirale Medikamente (z.B. HIV-Proteasehemmer wie Ritonavir, einschliesslich Ritonavir-geboosteter Proteasehemmer und Delavirdin), Calciumkanalblocker (z.B. Verapamil, Diltiazem), Tyrosinkinasehemmer (z.B. Imatinib, Lapatinib, Idelalisib) oder Raloxifen, ein Östrogenrezeptor-Modulator, sowie verschiedene pflanzliche Bestandteile (z.B. Bergamottin). Im Gegensatz zu den anderen Substanzen, die eine mechanismusbasierte Hemmung bewirken, bewirkte die Anwendung von Ethinylestradiol in Kombination mit Norgestrel oder Gestoden zur oralen Kontrazeption und von Grapefruitsaft (200 ml) keine klinisch signifikante Veränderung der Midazolam-Exposition.
  • +Im Falle einer CYP3A-Induktion und irreversiblen Hemmung (so genannte mechanismusbasierte Hemmung) kann die Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Midazolam nach Verabreichung des CYP3A-Modulators mehrere Tage bis mehrere Wochen lang bestehen bleiben. Zu den Arzneimitteln, die eine mechanismusbasierte Hemmung von CYP3A bewirken können, gehören antibakterielle Präparate (z.B. Clarithromycin, Erythromycin, Isoniazid), antiretrovirale Medikamente (z.B. HIV-Proteasehemmer wie Ritonavir, einschliesslich Ritonavir-geboosteter Proteasehemmer und Delavirdin), Calciumkanalblocker (z.B. Verapamil, Diltiazem), Tyrosinkinasehemmer (z.B. Imatinib, Lapatinib, Idelalisib) oder Raloxifen, ein Östrogenrezeptor-Modulator, sowie verschiedene pflanzliche Bestandteile (z.B. Bergamottin). Im Gegensatz zu den anderen Substanzen, die eine mechanismusbasierte Hemmungbewirken, bewirkte die Anwendung von Ethinylestradiol in Kombination mit Norgestrel oder Gestoden zur oralen Kontrazeption und von Grapefruitsaft (200 ml) keine klinisch signifikante Veränderung der Midazolam-Exposition.
  • -·Arzneimittel, die eine CYP3A-Hemmung bewirken
  • -Tabelle 3: Interaktionen zwischen i.v. verabreichtem Midazolam und CYP3A-Hemmern
  • -Wirkstoff Wirkung auf das Arzneimittel Cmax (Verhältnis der Mittelwerte) AUC (Verhältnis der Mittelwerte) Halbwertszeit (t½), sonstige Parameter (Verhältnis der Mittelwerte)
  • -Starke CYP3A-Hemmer: Zunahme der AUC von Midazolam um das Fünf- bis Zehnfache Dosierungsempfehlung: Nur in einer Intensivpflegeabteilung verabreichen, damit die engmaschige klinische Überwachung im Falle einer Atemdepression und/oder verlängerten Sedation sichergestellt ist. Besonders wenn mehr als eine intravenöse Dosis Midazolam verabreicht wird, ist eine Dosisreduktion in Betracht zu ziehen.
  • +-Arzneimittel, die eine CYP3A-Hemmung bewirken
  • +Tabelle 3: Interaktionen zwischen i.v. verabreichtem Midazolam und CYP3A-Hemmern
  • +Wirkstoff Wirkung auf das Cmax(Verhältnis der AUC(Verhältnis der Halbwertszeit (t½),
  • + Arzneimittel Mittelwerte) Mittelwerte) sonstige Parameter(V
  • + erhältnis der
  • + Mittelwerte)
  • +Starke CYP3A-Hemmer:
  • + Zunahme der AUC
  • +von Midazolam um
  • +das Fünf- bis
  • +Zehnfache Dosierungs
  • +empfehlung: Nur in
  • +einer Intensivpflege
  • +abteilung verabreich
  • +en, damit die
  • +engmaschige klinisch
  • +e Überwachung im
  • +Falle einer Atemdepr
  • +ession und/oder
  • +verlängerten Sedatio
  • +n sichergestellt
  • +ist. Besonders wenn
  • +mehr als eine
  • +intravenöse Dosis
  • +Midazolam verabreich
  • +t wird, ist eine
  • +Dosisreduktion in
  • +Betracht zu ziehen.
  • -Ketoconazol (oral, 3 Dosen alle 12 Stunden) ·Gesunde Probanden (n = 9) ↑ Midazolam - ↑ 5,1 (±1,9)a t½ ↑ 4,1a
  • -HIV-Proteasehemmer (einschl. Ritonavir-geboostete PH)
  • -Lopinavir/Ritonavir (LPV/R) (oral, 400 mg LPV + 100 mg R zweimal täglich über 14 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 14) ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,23b (0,18–0,31)d
  • -Mittelstarke CYP3A-Hemmer: Zunahme der AUC von Midazolam um das Zwei- bis Fünffache Dosierungsempfehlung: Die Patienten sind engmaschig zu überwachen und eine Reduktion der Midazolam-Dosis ist in Betracht zu ziehen.
  • +Ketoconazol (oral, ↑ Midazolam - ↑ 5,1 (±1,9)a t½ ↑ 4,1a
  • +3 Dosen alle 12
  • +Stunden)-Gesunde
  • +Probanden (n = 9)
  • +HIV-Proteasehemmer
  • +(einschl. Ritonavir-
  • +geboostete PH)
  • +Lopinavir/Ritonavir( ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,23b(0,18–0,31
  • +LPV/R) (oral, 400 )d
  • +mg LPV + 100 mg R
  • +zweimal täglich
  • +über 14 Tage)-Gesund
  • +e Probanden (n = 14)
  • +Mittelstarke CYP3A-H
  • +emmer: Zunahme der
  • +AUC von Midazolam
  • +um das Zwei- bis
  • +FünffacheDosierungse
  • +mpfehlung: Die
  • +Patienten sind
  • +engmaschig zu
  • +überwachen und eine
  • +Reduktion der
  • +Midazolam-Dosis ist
  • +in Betracht zu
  • +ziehen.
  • -Fluconazol oral, am ersten Tag 400 mg einmal täglich, 200 mg einmal täglich über 5 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 12) ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,49a t½ ↑ 1,5a
  • -Fluconazol (i.v., 30-minütige Infusion täglich über 48 Stunden, am ersten Tag 400 mg, dann 200 mg) ·Patienten auf Intensivpflege-stationen (n = 10) ↑ Midazolam - ↑2–3a (n = 3) 1,2–1,3a (n = 4) ↔ (n = 3)
  • -1'-OH-Midazolam Verhältnis AUC1'OH/AUCMid↓ 0,58a
  • -Itraconazol (oral, 200 mg einmal täglich über 6 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 12) ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,31a t½ ↑ 2,4a
  • -Voriconazol (oral, am ersten Tag 400 mg zweimal täglich, am zweiten Tag 200 mg zweimal täglich) ·Gesunde Probanden (n = 10) ↑ Midazolam - ↑ 3,61b (3,20–4,08)c CL ↓0,28 (0,25–0,31) t½ ↑ 2,93b (2,64–3,26)
  • -1'-OH-Midazolam 0,80b (0,69–0,93)c ↑ 1,53b (1,20–1,95)c Verhältnis AUC1'OH/AUCMid↓ 0,42b (0,35-0,52)c
  • +Fluconazol oral, am ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,49at½ ↑ 1,5a
  • +ersten Tag 400 mg
  • +einmal täglich, 200
  • +mg einmal täglich
  • +über 5 Tage)-Gesunde
  • + Probanden (n = 12)
  • +Fluconazol(i.v., ↑ Midazolam - ↑2–3a (n = 3)1,2–1,3
  • +30-minütige Infusion a (n = 4)↔ (n = 3)
  • + täglich über 48
  • +Stunden, am ersten
  • +Tag 400 mg, dann
  • +200 mg)-Patienten
  • +auf Intensivpflege-s
  • +tationen (n = 10)
  • +1'-OH-Midazolam VerhältnisAUC1'OH/AU
  • + CMid↓0,58a
  • +Itraconazol (oral, ↑ Midazolam - - CL ↓ 0,31at½ ↑ 2,4a
  • +200 mg einmal
  • +täglich über 6
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden (n = 12)
  • +Voriconazol(oral, ↑ Midazolam - ↑ 3,61b(3,20–4,08)c CL ↓0,28 (0,25–0,31)
  • +am ersten Tag 400 t½ ↑ 2,93b(2,64–3,26
  • +mg zweimal täglich, )
  • +am zweiten Tag 200
  • +mg zweimal täglich)-
  • +Gesunde Probanden
  • +(n = 10)
  • +1'-OH-Midazolam 0,80b(0,69–0,93)c ↑ 1,53b(1,20–1,95)c VerhältnisAUC1'OH/AU
  • + CMid↓0,42b (0,35-0,5
  • + 2)c
  • -Saquinavir (oral, 1200 mg dreimal täglich über 5 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 12) ↑ Midazolam - ↑ 2,49a t½ ↑ 2,32a CL ↓ 0,44a
  • -1'-OH-Midazolam ↓0,57a - Verhältnis AUC1'-OH/AUCMid↓ 0,42a
  • -1.1.1Makrolidantibiotika
  • -Clarithromycin (oral, 500 mg zweimal täglich über 7 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 16) ↑ Midazolam - ↑ 2,75a t½ ↑ 2,66a CL ↓ 0,36a
  • -Schwache CYP3A-Hemmer: Zunahme der AUC von Midazolam um das 1,25- bis <2-Fache Dosierungsempfehlung: Patienten überwachen und bei Bedarf Midazolam-Dosis reduzieren.
  • +Saquinavir (oral, ↑ Midazolam - ↑ 2,49a t½ ↑ 2,32aCL ↓ 0,44a
  • +1200 mg dreimal
  • +täglich über 5
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden (n = 12)
  • +1'-OH-Midazolam ↓0,57a - VerhältnisAUC1'-OH/A
  • + UCMid↓ 0,42a
  • +1.1.1Makrolidantibio
  • +tika
  • +Clarithromycin(oral, ↑ Midazolam - ↑ 2,75a t½ ↑ 2,66aCL ↓ 0,36a
  • + 500 mg zweimal
  • +täglich über 7
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden (n = 16)
  • +Schwache CYP3A-Hemme
  • +r: Zunahme der AUC
  • +von Midazolam um
  • +das 1,25- bis
  • +<2-FacheDosierungsem
  • +pfehlung: Patienten
  • +überwachen und bei
  • +Bedarf Midazolam-Dos
  • +is reduzieren.
  • -Propofol (i.v. Bolus, 2 mg/kg, dann 9 mg/kg/h) (n = 12 Propofol, n = 12 Placebo) ↑ Midazolam - ↑ 1,58a t½ ↑ 1,61a CL ↓ 0,63a
  • -1'-OH-Midazolam - ↔ 0,94a -
  • +Propofol (i.v. ↑ Midazolam - ↑ 1,58a t½ ↑ 1,61aCL ↓ 0,63a
  • +Bolus, 2 mg/kg,
  • +dann 9 mg/kg/h)(n =
  • +12 Propofol, n = 12
  • +Placebo)
  • +1'-OH-Midazolam - ↔ 0,94a -
  • -Posaconazol (oral, 200 mg einmal täglich über 10 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 13) ↑ Midazolam (0,05 mg/kg) - ↑ 1,8a(1,5-2,14)c
  • +Posaconazol(oral, ↑ Midazolam (0,05 - ↑ 1,8a(1,5-2,14)c
  • +200 mg einmal mg/kg)
  • +täglich über 10
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden (n = 13)
  • -Diltiazem (i.v., 0,1 mg/kg/h von vor der Anästhesie bis zum nächsten Morgen) ·Patienten mit Koronar-arterien-Bypass (n = 15 Diltiazem, n = 15 Placebo) ↑ Midazolam (in Gegenwart von Alfentanil) - ↑ 1,24a (AUC vom Ende der Anästhesie bis zum ersten postoperativen Morgen) t½ ↑1,43a
  • -1.1.2Histaminrezeptorenblocker (H2-Blocker)
  • -Cimetidin (oral, Einmaldosis, 800 mg) ·Gesunde Probanden (n = 8) ↑ Midazolam - ↑ 1,26a
  • -HMG-CoA-Reduktasehemmer
  • -Atorvastatin (oral, 10–40 mg einmal täglich über ≥4 letzten Monate) ·7 von 14 mit Atorvastatin behandelten Patienten ↑ Midazolam - ↑ 1,41a t½ ↑ 1,32a CL ↓0,67a
  • +Diltiazem (i.v., ↑ Midazolam (in - ↑ 1,24a (AUC vom t½ ↑1,43a
  • +0,1 mg/kg/h von vor Gegenwart von Ende der Anästhesie
  • +der Anästhesie bis Alfentanil) bis zum ersten
  • +zum nächsten Morgen) postoperativen
  • +-Patienten mit Morgen)
  • +Koronar-arterien-Byp
  • +ass (n = 15 Diltiaze
  • +m, n = 15 Placebo)
  • +1.1.2Histaminrezepto
  • +renblocker (H2-Block
  • +er)
  • +Cimetidin (oral, ↑ Midazolam - ↑ 1,26a
  • +Einmaldosis, 800
  • +mg)-Gesunde Probande
  • +n (n = 8)
  • +HMG-CoA-Reduktasehem
  • +mer
  • +Atorvastatin (oral, ↑ Midazolam - ↑ 1,41a t½ ↑ 1,32aCL ↓0,67a
  • +10–40 mg einmal
  • +täglich über ≥4
  • +letzten Monate)-7
  • +von 14 mit Atorvasta
  • +tin behandelten
  • +Patienten
  • -Erythromycin oral, 500 mg dreimal täglich über mehrere Tage ·Gesunde Probanden (n = 14) ↑ Midazolam t½ ↑ 1,43–1,77a CL ↓ 0,46-0,66a
  • +Erythromycinoral, ↑ Midazolam t½ ↑ 1,43–1,77aCL ↓
  • +500 mg dreimal 0,46-0,66a
  • +täglich über mehrere
  • + Tage-Gesunde
  • +Probanden (n = 14)
  • -Fentanyl (i.v., 200 µg, Einmaldosis) ·Patienten (n = 15 Verum, n = 15 Placebo) ↑ Midazolam - ↑1,54a t½ ↑1,49a CL ↓0,70a
  • +Fentanyl (i.v., 200 ↑ Midazolam - ↑1,54a t½ ↑1,49aCL ↓0,70a
  • +µg, Einmaldosis)-Pat
  • +ienten (n = 15
  • +Verum, n = 15
  • +Placebo)
  • + 
  • + 
  • + 
  • + 
  • -·Makrolidantibiotika: Telithromycin bewirkte eine Zunahme der
  • -·Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um das 6-Fache [234].
  • -·Nefazodon bewirkte eine Zunahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem
  • -·Midazolam um das 4,4-Fache und verlängerte die terminale Halbwertszeit um das 1,6-Fache.
  • -·Tyrosinkinasehemmer schienen CYP3A4 stark zu hemmen,
  • -·dies wurde jedoch weder in vitro (Imatinib, Lapatinib) noch
  • -·nach oraler Verabreichung in vivo (Idelalisib) nachgewiesen. Nach gleichzeitiger Anwendung
  • -·von Idelalisib nahm die Exposition gegenüber oral verabreichtem Midazolam
  • -·im Mittel um das 5,4-Fache zu.
  • +-Makrolidantibiotika: Telithromycin bewirkte eine Zunahme der
  • +-Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um das 6-Fache [234].
  • +-Nefazodon bewirkte eine Zunahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem
  • +-Midazolam um das 4,4-Fache und verlängerte die terminale Halbwertszeit um das 1,6-Fache.
  • +-Tyrosinkinasehemmer schienen CYP3A4 stark zu hemmen,
  • +dies wurde jedoch weder in vitro (Imatinib, Lapatinib) noch
  • +nach oraler Verabreichung in vivo (Idelalisib) nachgewiesen. Nach gleichzeitiger Anwendung
  • +von Idelalisib nahm die Exposition gegenüber oral verabreichtem Midazolam
  • +im Mittel um das 5,4-Fache zu.
  • -·Roxithromycin beeinflusst die Pharmakokinetik von Midazolam weniger stark als Erythromycin und Clarithromycin. Nach oraler Verabreichung stieg die Plasmakonzentration von Midazolam um zirka 50 % an, während Erythromycin und Clarithromycin eine Zunahme um das 4,4- bzw. 2,6-Fache bewirkten. Die geringfügige Verlängerung der terminalen Halbwertszeit von Midazolam um zirka 30 % deutet darauf hin, dass Roxithromycin möglicherweise nur wenig Einfluss auf i.v. verabreichtes Midazolam hat.
  • -·NK1-Rezeptorantagonisten (Aprepitant, Netupitant, Casoprepitant) bewirkten
  • -·eine dosisabhängige Zunahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um zirka
  • -·das 2,5- bis 3,5-Fache und verlängerten die terminale Halbwertszeit um das 1,5- bis 2-Fache.
  • -·Verapamil bewirkte eine Erhöhung der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um das 3-Fache. Die terminale Halbwertszeit von Midazolam erhöhte sich um 41 %.
  • +-Roxithromycin beeinflusst die Pharmakokinetik von Midazolam weniger stark als Erythromycin und Clarithromycin. Nach oraler Verabreichung stieg die Plasmakonzentration von Midazolam um zirka 50 % an, während Erythromycin und Clarithromycin eine Zunahme um das 4,4- bzw. 2,6-Fache bewirkten. Die geringfügige Verlängerung der terminalen Halbwertszeit von Midazolam um zirka 30 % deutet darauf hin, dass Roxithromycin möglicherweise nur wenig Einfluss auf i.v. verabreichtes Midazolam hat.
  • +-NK1-Rezeptorantagonisten (Aprepitant, Netupitant, Casoprepitant) bewirkten
  • +eine dosisabhängige Zunahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um zirka
  • +das 2,5- bis 3,5-Fache und verlängerten die terminale Halbwertszeit um das 1,5- bis 2-Fache.
  • +-Verapamil bewirkte eine Erhöhung der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um das 3-Fache. Die terminale Halbwertszeit von Midazolam erhöhte sich um 41 %.
  • -·Fluvoxamin führte zu einer leichten Erhöhung der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam (28%) sowie zu einer Verdoppelung der terminalen Halbwertszeit [178].
  • -·Für eine Reihe von Arzneimitteln und Phytopharmaka wurde eine schwache Wechselwirkung mit der Midazolam-Elimination bei gleichzeitiger Änderung der Exposition beobachtet (Zunahme der AUC um das <2-Fache) (Bicalutamid, Everolimus, Cyclosporin, Simeprevir, Propiverin, Berberin, das sich auch in Gelbwurzel findet). Nach der i.v. Gabe ist eine weitere Dämpfung der schwachen Wechselwirkungen zu erwarten.
  • +-Fluvoxamin führte zu einer leichten Erhöhung der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam (28%) sowie zu einer Verdoppelung der terminalen Halbwertszeit [178].
  • +-Für eine Reihe von Arzneimitteln und Phytopharmaka wurde eine schwache Wechselwirkung mit der Midazolam-Elimination bei gleichzeitiger Änderung der Exposition beobachtet (Zunahme der AUC um das <2-Fache) (Bicalutamid, Everolimus, Cyclosporin, Simeprevir, Propiverin, Berberin, das sich auch in Gelbwurzel findet). Nach der i.v. Gabe ist eine weitere Dämpfung der schwachen Wechselwirkungen zu erwarten.
  • + 
  • +
  • -·Arzneimittel, die eine CYP3A-Induktion bewirken
  • -Tabelle 4: Interaktionen zwischen i.v. verabreichtem Midazolam und CYP3A-Induktoren
  • -Wirkstoff Wirkung auf das Arzneimittel Cmax (Verhältnis der Mittelwerte) AUC (Verhältnis der Mittelwerte) Halbwertszeit (t½), sonstige Parameter (Verhältnis der Mittelwerte)
  • -Starke CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥80 % Dosierungsempfehlung: Bei bereits mit starken CYP3A4 Induktoren behandelten Patienten ist Midazolam vorsichtig zu verabreichen und die Midazolam-Dosis sollte entsprechend angepasst werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • +-Arzneimittel, die eine CYP3A-Induktion bewirken
  • +Tabelle 4: Interaktionen zwischen i.v. verabreichtem Midazolam und CYP3A-Induktoren
  • +Wirkstoff Wirkung auf das Cmax(Verhältnis der AUC(Verhältnis der Halbwertszeit (t½),
  • + Arzneimittel Mittelwerte) Mittelwerte) sonstige Parameter(V
  • + erhältnis der
  • + Mittelwerte)
  • +Starke CYP3A-Indukto
  • +ren: Abnahme der
  • +AUC von Midazolam
  • +um ≥80 % Dosierungse
  • +mpfehlung: Bei
  • +bereits mit starken
  • +CYP3A4 Induktoren
  • +behandelten Patiente
  • +n ist Midazolam
  • +vorsichtig zu
  • +verabreichen und
  • +die Midazolam-Dosis
  • +sollte entsprechend
  • +angepasst werden,
  • +um die gewünschte
  • +Wirkung zu erzielen.
  • -Rifampicin (oral, 600 mg einmal täglich über 7 Tage) ·Gesunde Probanden, 14 junge Männer, 14 junge Frauen, 10 ältere Männer, 14 ältere Frauen ↓ Midazolam - ↓0,45 a t½ ↓0,50a CL ↑ 2,18a
  • -Schwache CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥20 % bis <50 % Empfehlung: Die Wirksamkeit von Midazolam kann reduziert sein. Ziehen Sie in Betracht, die Midazolam-Dosis zu erhöhen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • +Rifampicin (oral, ↓ Midazolam - ↓0,45 a t½ ↓0,50aCL ↑ 2,18a
  • +600 mg einmal
  • +täglich über 7
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden, 14 junge
  • +Männer, 14 junge
  • +Frauen, 10 ältere
  • +Männer, 14 ältere
  • +Frauen
  • +Schwache CYP3A-Induk
  • +toren: Abnahme der
  • +AUC von Midazolam
  • +um ≥20 % bis <50
  • +%Empfehlung: Die
  • +Wirksamkeit von
  • +Midazolam kann
  • +reduziert sein.
  • +Ziehen Sie in
  • +Betracht, die
  • +Midazolam-Dosis zu
  • +erhöhen, um die
  • +gewünschte Wirkung
  • +zu erzielen.
  • -Ticagrelor (oral, 270 mg, 180 mg 12 Stunden später, dann 180 mg zweimal täglich über 6 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 26) ↔ Midazolam - ↔ 0,88 (0,79–0,97)c t½ ↔ 1,09b CL ↔ 1,09b
  • -1'-OH-Midazolam ↔ 1,08b ↔ 1,00 (0,92–1,09)c Verhältnis AUC1'OH/AUCMid ↔ 1,09c
  • -4-OH-Midazolam ↔ 0,98b ↓ 0,710b Verhältnis AUC4'OH/AUCMid ↓ 0,77 (0,69-0,86)c
  • +Ticagrelor (oral, ↔ Midazolam - ↔ 0,88(0,79–0,97)c t½ ↔ 1,09bCL ↔ 1,09b
  • +270 mg, 180 mg 12
  • +Stunden später,
  • +dann 180 mg zweimal
  • +täglich über 6
  • +Tage) -Gesunde
  • +Probanden (n = 26)
  • +1'-OH-Midazolam ↔ 1,08b ↔ 1,00(0,92–1,09)c VerhältnisAUC1'OH/AU
  • + CMid↔ 1,09c
  • +4-OH-Midazolam ↔ 0,98b ↓ 0,710b VerhältnisAUC4'OH/AU
  • + CMid↓ 0,77 (0,69-0,8
  • + 6)c
  • -Echinacea-purpurea-Wurzelextrakt (oral, 400 mg viermal täglich über 8 Tage) ·Gesunde Probanden (n = 12) ↓ Midazolam - ↓ 0,75c (0,63–0,88)d t½ ↓ 0,57c (0,41–0,73)d CL ↑ 1,33c (1,16–150)
  • -1'-OH-Midazolam Fraktion der Dosis im Urin als 1'-OH-Mid ↔ 0,88c (0,79-0,97)d
  • -Johanniskraut oral, 300 mg dreimal täglich über mehrere Tage ·Gesunde Probanden (n = 32) ↓ Midazolam ↓ 0,49a ↓ 0,79c t½ ↔ 0,84–0,85a CL ↑ 1,27-1,44a
  • -1'-OH-Midazolam Fraktion der Dosis im Urin als 1'-OH-Mid ↔93,4a
  • -1.1.3Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren
  • -Efavirenz (oral, 400 mg, Einzeldosis) ·Gesunde Probanden (n = 12) ↓ Midazolam - ↓ 0,79c CL ↑ 1,27c
  • -1'-OH-Midazolam Verhältnis AUC1'OH/AUCMid ↔ 1,09c
  • +Echinacea-purpurea-W ↓ Midazolam - ↓ 0,75c(0,63–0,88)d t½ ↓ 0,57c(0,41–0,73
  • +urzelextrakt (oral, )dCL ↑ 1,33c (1,16–1
  • +400 mg viermal 50)
  • +täglich über 8
  • +Tage)-Gesunde
  • +Probanden (n = 12)
  • +1'-OH-Midazolam Fraktion der Dosis
  • + im Urin als 1'-OH-Mi
  • + d↔ 0,88c (0,79-0,97)
  • + d
  • +Johanniskraut oral, ↓ Midazolam ↓ 0,49a ↓ 0,79c t½ ↔ 0,84–0,85aCL ↑
  • +300 mg dreimal 1,27-1,44a
  • +täglich über mehrere
  • + Tage-Gesunde
  • +Probanden (n = 32)
  • +1'-OH-Midazolam Fraktion der Dosis
  • + im Urin als 1'-OH-Mi
  • + d ↔93,4a
  • +1.1.3Nichtnukleosidi
  • +sche Reverse-Transkr
  • +iptase-Inhibitoren
  • +Efavirenz (oral, ↓ Midazolam - ↓ 0,79c CL ↑ 1,27c
  • +400 mg, Einzeldosis)
  • +-Gesunde Probanden
  • +(n = 12)
  • +1'-OH-Midazolam VerhältnisAUC1'OH/AU
  • + CMid ↔ 1,09c
  • -c Verhältnis der geometrischen Mittelwerte (GMR; Geometric Mean Ratio) oder geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte (GLS; Geometric Least Square) (90-%-KI)
  • +cVerhältnis der geometrischen Mittelwerte (GMR; Geometric Mean Ratio) oder geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte (GLS; Geometric Least Square) (90-%-KI)
  • -Starke CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥80 %
  • -·Carbamazepin/Phenytoin: Wiederholte Dosen von Carbamazepin oder Phenytoin bewirkten eine Abnahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um bis zu 90% und verkürzten die terminale Halbwertszeit um zirka 60%.
  • -·Die sehr starke CYP3A4-Induktion, die sich nach Gabe von Mitotan oder Enzalutamid zeigt, führte bei Krebspatienten zu einer ausgeprägten und lange anhaltenden Abnahme der Midazolam-Konzentration. Die AUC von oral verabreichtem Midazolam war auf 5 % bzw. 14 % des normalen Werts abgesenkt.
  • -Schwache CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥20 % bis <50 %
  • -·Clobazam und Efavirenz sind schwache Induktoren des Midazolam-Stoffwechsels und verkleinern die AUC von Midazolam um etwa 30 %. Daraus ergibt sich eine 4- bis 5-fache Zunahme des Verhältnisses des wirksamen Metaboliten (α-Hydroxymidazolam) zur Ausgangssubstanz, deren klinische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist.
  • -·Vemurafenib moduliert die CYP-Isozyme und hemmt CYP3A4 leicht:
  • -Die wiederholte Gabe führt zu einem mittleren Rückgang der Exposition gegenüber oral verabreichtem Midazolam um 39 % (bei manchen Personen um bis zu 80 %).
  • +Starke CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥80 %
  • +-Carbamazepin/Phenytoin: Wiederholte Dosen von Carbamazepin oder Phenytoin bewirkten eine Abnahme der Plasmakonzentration von oral verabreichtem Midazolam um bis zu 90% und verkürzten die terminale Halbwertszeit um zirka 60%.
  • +-Die sehr starke CYP3A4-Induktion, die sich nach Gabe von Mitotan oder Enzalutamid zeigt, führte bei Krebspatienten zu einer ausgeprägten und lange anhaltenden Abnahme der Midazolam-Konzentration. Die AUC von oral verabreichtem Midazolam war auf 5 % bzw. 14 % des normalen Werts abgesenkt.
  • +Schwache CYP3A-Induktoren: Abnahme der AUC von Midazolam um ≥20 % bis <50 %
  • +-Clobazam und Efavirenz sind schwache Induktoren des Midazolam-Stoffwechsels und verkleinern die AUC von Midazolam um etwa 30 %. Daraus ergibt sich eine 4- bis 5-fache Zunahme des Verhältnisses des wirksamen Metaboliten (α-Hydroxymidazolam) zur Ausgangssubstanz, deren klinische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist.
  • +-Vemurafenib moduliert die CYP-Isozyme und hemmt CYP3A4 leicht:
  • +Die wiederholte Gabe führt zu einem mittleren Rückgang der Exposition gegenüber oral verabreichtem Midazolam um 39 % (bei manchen Personen um bis zu 80 %).
  • -·Quercetin (auch in Gingko biloba enthalten) und Panax ginseng wirken beide schwach enzyminduzierend und verringern die Exposition gegenüber Midazolam nach dessen oraler Gabe um 20–30 %.
  • -·Akute Verdrängung von Plasmaproteinen
  • -·Valproinsäure: Eine Zunahme der Konzentration freien Midazolams aufgrund der Verdrängung von Plasmaprotein-Bindungsstellen durch Valproinsäure kann nicht ausgeschlossen werden, wobei jedoch die klinische Bedeutung einer solchen Interaktion nicht bekannt ist.
  • -·Pharmakodynamische Arzneimittelinteraktionen
  • +-Quercetin (auch in Gingko biloba enthalten) und Panax ginseng wirken beide schwach enzyminduzierend und verringern die Exposition gegenüber Midazolam nach dessen oraler Gabe um 20–30 %.
  • +-Akute Verdrängung von Plasmaproteinen
  • +-Valproinsäure: Eine Zunahme der Konzentration freien Midazolams aufgrund der Verdrängung von Plasmaprotein-Bindungsstellen durch Valproinsäure kann nicht ausgeschlossen werden, wobei jedoch die klinische Bedeutung einer solchen Interaktion nicht bekannt ist.
  • +-Pharmakodynamische Arzneimittelinteraktionen
  • -Verstärkte Nebenwirkungen wie Sedation und kardiorespiratorische Depression können bei gleichzeitiger Verabreichung von Midazolam mit zentral wirksamen Depressiva einschliesslich Alkohol ebenfalls auftreten. Deshalb sollte eine adäquate Überwachung der Vitalfunktionen vorgenommen werden. Nach der Verabreichung von Midazolam sollte auf Alkohol verzichtet werden (siehe «Überdosierung»).
  • +Verstärkte Nebenwirkungen wie Sedation und kardiorespiratorische Depression können bei gleichzeitiger Verabreichung von Midazolam mit zentral wirksamen Depressiva einschliesslich Alkohol ebenfalls auftreten. Deshalb sollte eine adäquate Überwachung der Vitalfunktionen vorgenommen werden. Nach der Verabreichung von Midazolam sollte auf Alkohol verzichtet werden (siehe "Überdosierung" ).
  • -Arzneimittel, welche die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisfunktion verstärken, wie Physostigmin, hoben die schlafanstossende Wirkung von Midazolam auf. Analog bewirkten auch 250 mg Koffein eine partielle Aufhebung der sedierenden Wirkung von Midazolam.
  • +Arzneimittel, welche die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisfunktion verstärken, wie Physostigmin, hoben die schlafanstossende Wirkung von Midazolam auf. Analog bewirkten auch 250 mg Koffein eine partielle Aufhebung der sedierenden Wirkung von Midazolam.
  • -·Schwangerschaft
  • +-Schwangerschaft
  • -Besondere Vorsicht ist geboten, wenn gegen Ende der Schwangerschaft und unter der Geburt Benzodiazepine verwendet werden, da es beim Fetus zu unregelmässiger Herzfrequenz und Hypotonie und beim Neugeborenen unter Umständen zu mangelhaftem Saugen, Atemdepression, verminderter Aktivität, herabgesetztem Muskeltonus («floppy-infant» Syndrom) sowie Entzugssymptomen und Hypothermie kommen kann.
  • +Besondere Vorsicht ist geboten, wenn gegen Ende der Schwangerschaft und unter der Geburt Benzodiazepine verwendet werden, da es beim Fetus zu unregelmässiger Herzfrequenz und Hypotonie und beim Neugeborenen unter Umständen zu mangelhaftem Saugen, Atemdepression, verminderter Aktivität, herabgesetztem Muskeltonus ( "floppy-infant" Syndrom) sowie Entzugssymptomen und Hypothermie kommen kann.
  • -·Stillzeit
  • +-Stillzeit
  • -Midazolam hat einen ausgeprägten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Sedation, Amnesie, Konzentrationsschwäche sowie beeinträchtige Muskelfunktion wirken sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen aus. Vor der Verabreichung von Midazolam Sintetica muss der Patient darauf hingewiesen werden, dass er bis zum vollständigen Abklingen der Wirkung des Arzneimittels, mindestens jedoch während 12 Stunden nach der letzten Injektion, weder Fahrzeuge lenken noch Maschinen bedienen darf. Der Arzt sollte entscheiden, wann der Patient diese Tätigkeiten wieder aufnehmen darf.
  • -Bei Schlafdefizit oder Alkoholkonsum kann die Wahrscheinlichkeit für eine reduzierte Wachsamkeit erhöht sein (siehe «Interaktionen»).
  • +Midazolamhat einen ausgeprägten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Sedation, Amnesie, Konzentrationsschwäche sowie beeinträchtige Muskelfunktion wirken sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen aus. Vor der Verabreichung von Midazolam Sintetica muss der Patient darauf hingewiesen werden, dass er bis zum vollständigen Abklingen der Wirkung des Arzneimittels, mindestens jedoch während 12 Stunden nach der letzten Injektion, weder Fahrzeuge lenken noch Maschinen bedienen darf. Der Arzt sollte entscheiden, wann der Patient diese Tätigkeiten wieder aufnehmen darf.
  • +Bei Schlafdefizit oder Alkoholkonsum kann die Wahrscheinlichkeit für eine reduzierte Wachsamkeit erhöht sein (siehe "Interaktionen" ).
  • -·Erkrankungen des Immunsystems
  • +-Erkrankungen des Immunsystems
  • -·Psychiatrische Erkrankungen
  • +-Psychiatrische Erkrankungen
  • -·Abhängigkeit
  • +-Abhängigkeit
  • -·Erkrankungen des Nervensystems
  • +-Erkrankungen des Nervensystems
  • -·Herzerkrankungen
  • +-Herzerkrankungen
  • -In seltenen Fällen traten schwere kardiorespiratorische Nebenwirkungen auf. Diese umfassten Herzstillstand, Hypotonie, Bradykardie, und vasodilatatorische Wirkungen. Die Wahrscheinlichkeit für lebensbedrohliche Ereignisse ist bei Erwachsenen über 60 Jahren und Personen mit vorher bestehender Ateminsuffizienz oder eingeschränkter Herzfunktion erhöht, besonders, wenn die Injektion zu rasch erfolgt oder eine hohe Dosis verabreicht wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Schwere kardiorespiratorische Nebenwirkungen traten in seltenen Fällen auf. Diese umfassten Atemdepression, Apnoe, Atemstillstand, Dyspnoe und Laryngospasmus. Lebensbedrohliche Ereignisse treten eher bei Erwachsenen über 60 Jahren und respiratorisch vorgeschädigten Patienten sowie Patienten mit Herzinsuffizienz auf, besonders, wenn die Injektion zu rasch erfolgt oder eine hohe Dosis verabreicht wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Schluckauf.
  • -·Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +In seltenen Fällen traten schwere kardiorespiratorische Nebenwirkungen auf. Diese umfassten Herzstillstand, Hypotonie, Bradykardie, und vasodilatatorische Wirkungen. Die Wahrscheinlichkeit für lebensbedrohliche Ereignisse ist bei Erwachsenen über 60 Jahren und Personen mit vorher bestehender Ateminsuffizienz oder eingeschränkter Herzfunktion erhöht, besonders, wenn die Injektion zu rasch erfolgt oder eine hohe Dosis verabreicht wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Schwere kardiorespiratorische Nebenwirkungen traten in seltenen Fällen auf. Diese umfassten Atemdepression, Apnoe, Atemstillstand, Dyspnoe und Laryngospasmus. Lebensbedrohliche Ereignisse treten eher bei Erwachsenen über 60 Jahren und respiratorisch vorgeschädigten Patienten sowie Patienten mit Herzinsuffizienz auf, besonders, wenn die Injektion zu rasch erfolgt oder eine hohe Dosis verabreicht wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Schluckauf.
  • +-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -·Erkrankungen der Haut
  • +-Erkrankungen der Haut
  • -·Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden amVerabreichungsort
  • -·Verletzungen, Vergiftungen und Komplikationen während der Verabreichung
  • +-Verletzungen, Vergiftungen und Komplikationen während der Verabreichung
  • + 
  • +
  • -·Anzeichen und Symptome
  • +-Anzeichen und Symptome
  • -·Behandlung
  • +-Behandlung
  • -Klinische Studien an Patienten belegen die unter «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten» aufgeführten Indikationen nach intravenöser und rektaler Verabreichung von Midazolam Sintetica.
  • +Klinische Studien an Patienten belegen die unter "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" aufgeführten Indikationen nach intravenöser und rektaler Verabreichung von Midazolam Sintetica.
  • -Beim Menschen wurde nachgewiesen, dass Midazolam die Plazentaschranke langsam passiert und in den fetalen Kreislauf übertritt. Eine halbe bis eine Stunde nach Applikation einer oralen Dosis von 15 mg war das Verhältnis der fetalen (Nabelschnurblut) zur maternalen Serumkonzentration 0,6–1,0. Die Eliminationshalbwertszeit von Midazolam und seiner Hauptmetaboliten im Neugeborenen beträgt ca. 6,3 Stunden. Geringe Mengen Midazolam wurden beim Menschen auch in der Muttermilch nachgewiesen. Midazolam ist kein Substrat für Wirkstoff-Transporter.
  • +Beim Menschen wurde nachgewiesen, dass Midazolam die Plazentaschranke langsam passiert und in den fetalen Kreislauf übertritt. Eine halbe bis eine Stunde nach Applikation einer oralen Dosis von 15 mg war das Verhältnis der fetalen (Nabelschnurblut) zur maternalen Serumkonzentration 0,6–1,0. Die Eliminationshalbwertszeit von Midazolam und seiner Hauptmetaboliten im Neugeborenen beträgt ca. 6,3 Stunden. Geringe Mengen Midazolam wurden beim Menschen auch in der Muttermilch nachgewiesen. Midazolam ist kein Substrat für Wirkstoff-Transporter.
  • -·Ältere Patienten
  • +-Ältere Patienten
  • -·Kinder
  • +-Kinder
  • -·Neugeborene
  • -Bei Frühgeburten und Neugeborenen beträgt die Eliminationshalbwertszeit im Durchschnitt 6–12 Stunden, vermutlich bedingt durch eine Unreife der Leber; die Clearance ist vermindert. Bei Neugeborenen mit asphyxiebedingter Leber- und Niereninsuffizienz besteht aufgrund einer signifikant verminderten und schwankenden Clearance ein Risiko, dass es zu unerwartet hohen Serumkonzentrationen von Midazolam kommt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Übergewichtige Patienten
  • +-Neugeborene
  • +Bei Frühgeburten und Neugeborenen beträgt die Eliminationshalbwertszeit im Durchschnitt 6–12 Stunden, vermutlich bedingt durch eine Unreife der Leber; die Clearance ist vermindert. Bei Neugeborenen mit asphyxiebedingter Leber- und Niereninsuffizienz besteht aufgrund einer signifikant verminderten und schwankenden Clearance ein Risiko, dass es zu unerwartet hohen Serumkonzentrationen von Midazolam kommt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Übergewichtige Patienten
  • -Die Clearance kann bei Patienten mit Zirrhose vermindert und die Eliminationshalbwertszeit länger sein als bei gesunden Freiwilligen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Clearance kann bei Patienten mit Zirrhose vermindert und die Eliminationshalbwertszeit länger sein als bei gesunden Freiwilligen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Pharmakokinetik von freiem Midazolam ist bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz nicht verändert. Der pharmakologisch gering wirksame Hauptmetabolit von Midazolam, 1‘-Hydroxymidazolam-Glucuronid, der über die Niere ausgeschieden wird, akkumuliert sich bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. Aufgrund dieser Akkumulation kommt es zu einer länger anhaltenden Sedierung. Midazolam sollte daher mit grosser Vorsicht verabreicht und die Dosis stufenweise erhöht werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Anwendung bei Risikogruppen – Niereninsuffizienz»).
  • -·Schwer kranke Patienten
  • +Die Pharmakokinetik von freiem Midazolam ist bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz nicht verändert. Der pharmakologisch gering wirksame Hauptmetabolit von Midazolam, 1‘-Hydroxymidazolam-Glucuronid, der über die Niere ausgeschieden wird, akkumuliert sich bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. Aufgrund dieser Akkumulation kommt es zu einer länger anhaltenden Sedierung. Midazolam sollte daher mit grosser Vorsicht verabreicht und die Dosis stufenweise erhöht werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Anwendung bei Risikogruppen – Niereninsuffizienz" ).
  • +-Schwer kranke Patienten
  • -·Patienten mit beeinträchtigter Herzfunktion
  • -Bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist die Eliminationshalbwertszeit länger als bei gesunden Freiwilligen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +-Patienten mit beeinträchtigter Herzfunktion
  • +Bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist die Eliminationshalbwertszeit länger als bei gesunden Freiwilligen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die Infusionslösungen (siehe «Hinweise für die Handhabung») bleiben während 24 Stunden bei Raumtemperatur (oder drei Tage bei 5 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Die Infusionslösungen (siehe "Hinweise für die Handhabung" ) bleiben während 24 Stunden bei Raumtemperatur (oder drei Tage bei 5 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • -Kompatibilität mit Infusionslösungen: Die Ampullenlösung von Midazolam Sintetica kann mit Natriumchlorid 0,9%, Glukose 5% und 10%, Lävulose 5%, Ringer-Lösung und Hartmann-Lösung verdünnt werden, und zwar in einem Mischverhältnis von 15 mg Midazolam pro 100–1000 ml Infusionslösung. Diese Lösungen bleiben während 24 Stunden bei Raumtemperatur (oder drei Tage bei 5 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • +Kompatibilität mit Infusionslösungen: Die Ampullenlösung von Midazolam Sintetica kann mit Natriumchlorid 0,9%, Glukose 5% und 10%, Lävulose 5%, Ringer-Lösung und Hartmann-Lösung verdünnt werden, und zwar in einem Mischverhältnis von 15 mg Midazolam pro 100–1000 ml Infusionslösung. Diese Lösungen bleiben während 24 Stunden bei Raumtemperatur (oder drei Tage bei 5 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • -·Rektale Verabreichung
  • -Zur rektalen Verabreichung der Ampullenlösung wird ein Kunststoffapplikator (Rektalapplikator) auf das Spritzenende aufgesetzt. Falls das zu verabreichende Volumen zu gering ist, kann mit Wasser auf ein Gesamtvolumen von 10 ml aufgefüllt werden.
  • +-Rektale Verabreichung
  • +Zur rektalen Verabreichung der Ampullenlösung wird ein Kunststoffapplikator (Rektalapplikator) auf das Spritzenende aufgesetzt. Falls das zu verabreichende Volumen zu gering ist, kann mit Wasser auf ein Gesamtvolumen von 10 ml aufgefüllt werden.
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 2 mg Amp 10 × 2 ml. (B)
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 5 mg Amp 10 × 1 ml. (B)
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 5 mg Amp 10 × 5 ml. (B)
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 15 mg Amp 10 × 3 ml. (B)
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 50 mg Amp 10 × 10 ml. (B)
  • -Midazolam Sintetica Inj Lös 50 mg Durchstechflasche 1 × 50 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 2 mg Amp 10 × 2 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 5 mg Amp 10 × 1 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 5 mg Amp 10 × 5 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 15 mg Amp 10 × 3 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 50 mg Amp 10 × 10 ml. (B)
  • +Midazolam Sintetica Inj Lös 50 mg Durchstechflasche 1 × 50 ml. (B)
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