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Home - Fachinformation zu Azarga - Änderungen - 28.01.2026
28 Änderungen an Fachinfo Azarga
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 ml Augentropfensuspension enthält:
  • +10 mg Brinzolamid, 5 mg Timolol (als Timololmaleat)
  • -Brinzolamid wurde bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) oder bei Patienten mit hyperchlorämischer Azidose nicht untersucht. Da Brinzolamid und sein Hauptmetabolit überwiegend von den Nieren ausgeschieden werden, ist Azarga bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Brinzolamid wurde bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) oder bei Patienten mit hyperchlorämischer Azidose nicht untersucht. Da Brinzolamid und sein Hauptmetabolit überwiegend von den Nieren ausgeschieden werden, ist Azarga bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einen der sonstigen Bestandteile,
  • -·Bronchialasthma, Bronchialasthma in der Krankengeschichte oder schwere chronisch-obstruktive Lungenkrankheit,
  • -·Sinusbradykardie, Sick Sinus Syndrom, atrioventrikulärer Block zweiten oder dritten Grades,
  • -·dekompensierte Herzinsuffizienz oder kardiogener Schock,
  • -·schwere allergische Rhinitis und bronchiale Hyperreaktivität,
  • -·Überempfindlichkeit gegen andere Betablocker,
  • -·hyperchlorämische Azidose (siehe «Dosierung/Anwendung»),
  • -·schwere Nierenfunktionsstörung,
  • -·Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einen der sonstigen Bestandteile,
  • +-Bronchialasthma, Bronchialasthma in der Krankengeschichte oder schwere chronisch-obstruktive Lungenkrankheit,
  • +-Sinusbradykardie, Sick Sinus Syndrom, atrioventrikulärer Block zweiten oder dritten Grades,
  • +dekompensierte Herzinsuffizienz oder kardiogener Schock,
  • +schwere allergische Rhinitis und bronchiale Hyperreaktivität,
  • +-Überempfindlichkeit gegen andere Betablocker,
  • +hyperchlorämische Azidose (siehe "Dosierung/Anwendung" ),
  • +schwere Nierenfunktionsstörung,
  • +-Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Wie andere topisch angewendete ophthalmische Wirkstoffe werden Brinzolamid und Timolol systemisch absorbiert. Durch Verschliessen des Tränenkanals kann die systemische Resorption verringert werden (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Durch den Wirkstoff Timolol können deshalb die gleichen Nebenwirkungen auftreten wie bei systemisch verabreichten Betablockern.
  • +Wie andere topisch angewendete ophthalmische Wirkstoffe werden Brinzolamid und Timolol systemisch absorbiert. Durch Verschliessen des Tränenkanals kann die systemische Resorption verringert werden (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ). Durch den Wirkstoff Timolol können deshalb die gleichen Nebenwirkungen auftreten wie bei systemisch verabreichten Betablockern.
  • -Bei gleichzeitiger Gabe eines oralen Carboanhydrasehemmers und Azarga kann es zu einem additiven Effekt der bekannten systemischen Wirkungen von Carboanhydrasehemmern kommen. Die gleichzeitige Verabreichung von Azarga und oralen Carboanhydrasehemmern wurde nicht geprüft und wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • +Bei gleichzeitiger Gabe eines oralen Carboanhydrasehemmers und Azarga kann es zu einem additiven Effekt der bekannten systemischen Wirkungen von Carboanhydrasehemmern kommen. Die gleichzeitige Verabreichung von Azarga und oralen Carboanhydrasehemmern wurde nicht geprüft und wird nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
  • -Betablocker können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Ausserdem können sie die Anzeichen und Symptome einer Hypoglykämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») verdecken.
  • +Betablocker können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Ausserdem können sie die Anzeichen und Symptome einer Hypoglykämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) verdecken.
  • -Tierexperimentelle Studien mit Brinzolamid haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Präklinische Daten). Reproduktionsstudien an Mäusen, Ratten und Kaninchen mit Timolol zeigten keine Missbildungen. (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Tierexperimentelle Studien mit Brinzolamid haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Präklinische Daten). Reproduktionsstudien an Mäusen, Ratten und Kaninchen mit Timolol zeigten keine Missbildungen. (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Orale Carboanhydraseinhibitoren können die Fähigkeit, Tätigkeiten durchzuführen, die geistige Aufmerksamkeit und/oder physische Koordination erfordern, beeinträchtigen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Orale Carboanhydraseinhibitoren können die Fähigkeit, Tätigkeiten durchzuführen, die geistige Aufmerksamkeit und/oder physische Koordination erfordern, beeinträchtigen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gelegentlich: «Dünnerwerden des Haares», Lichen planus.
  • +Gelegentlich: "Dünnerwerden des Haares" , Lichen planus.
  • -Geschmacksstörungen (bitterer oder ungewöhnlicher Geschmack nach Eintropfen) wurden während der klinischen Prüfungen als häufigste systemische Nebenwirkung in Verbindung mit der Verabreichung von Azarga gemeldet. Sie werden vermutlich durch Abfliessen der Augentropfen durch den Ductus nasolacrimalis in den Nasenrachenraum verursacht. Verschliessen des Tränenkanals oder sanftes Schliessen des Augenlids nach der Anwendung kann dazu beitragen, das Auftreten dieses Effekts zu reduzieren (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Geschmacksstörungen (bitterer oder ungewöhnlicher Geschmack nach Eintropfen) wurden während der klinischen Prüfungen als häufigste systemische Nebenwirkung in Verbindung mit der Verabreichung von Azarga gemeldet. Sie werden vermutlich durch Abfliessen der Augentropfen durch den Ductus nasolacrimalis in den Nasenrachenraum verursacht. Verschliessen des Tränenkanals oder sanftes Schliessen des Augenlids nach der Anwendung kann dazu beitragen, das Auftreten dieses Effekts zu reduzieren (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Im Vergleich zur Behandlung mit Timolol 5 mg/ml (Cmax: 1,13 ± 0,494 ng/ml; AUC0–12 h: 6,58 ± 3,18 ng × h/ml) waren nach Verabreichung von Azarga die durchschnittliche Plasma Cmax und AUC0–12 h von Timolol im Steady-State 27% und 28% tiefer (Cmax: 0,824 ± 0,453 ng/ml; AUC0–12 h: 4,71 ± 4,29 ng × h/ml). Die tiefere systemische Verfügbarkeit von Timolol nach Verabreichung von Azarga ist klinisch nicht relevant. Die durchschnittliche Cmax von Timolol nach Verabreichung von Azarga wurde nach 0,79 ± 0,45 h erreicht.
  • +Im Vergleich zur Behandlung mit Timolol 5 mg/ml (Cmax: 1,13 ± 0,494 ng/ml; AUC0–12 h: 6,58 ± 3,18 ng × h/ml) waren nach Verabreichung von Azarga die durchschnittliche Plasma Cmaxund AUC0–12 h von Timolol im Steady-State 27% und 28% tiefer (Cmax: 0,824 ± 0,453 ng/ml; AUC0–12 h: 4,71 ± 4,29 ng × h/ml). Die tiefere systemische Verfügbarkeit von Timolol nach Verabreichung von Azarga ist klinisch nicht relevant. Die durchschnittliche Cmax von Timolol nach Verabreichung von Azarga wurde nach 0,79 ± 0,45 h erreicht.
  • -In einer peri-/postnatalen Studie an Ratten wurde Brinzolamid in Dosierungen von bis 15 mg/kg/Tag oral verabreicht. Eine signifikante Abnahme der Nahrungsaufnahme sowie der mittleren Körpergewichtszunahme wurde bei den Muttertieren während der Trächtigkeit und Laktationszeit bei Dosierungen von 15 mg/kg/Tag festgestellt. Ein vermindertes Körpergewicht der Jungtiere wurde bei Dosierungen von 15 mg/kg/Tag beobachtet (das 76-Fache der MROHD basierend auf der Körperoberfläche).
  • +In einer peri-/postnatalen Studie an Ratten wurde Brinzolamid in Dosierungen von bis 15 mg/kg/Tag oral verabreicht. Eine signifikante Abnahme der Nahrungsaufnahme sowie der mittleren Körpergewichtszunahme wurde bei den Muttertieren während der Trächtigkeit und Laktationszeit bei Dosierungen von 15 mg/kg/Tag festgestellt. Ein vermindertes Körpergewicht der Jungtiere wurde bei Dosierungen von 15 mg/kg/Tag beobachtet (das 76-Fache der MROHD basierend auf der Körperoberfläche).
  • -Studien zur Embryofetaletoxizität von Timolol bei Mäusen, Ratten und Kaninchen mit oralen Dosierungen von bis zu 50 mg/kg/Tag (das ≥254-Fache der MROHD basierend auf der Körperoberfläche) zeigten keine Hinweise auf fötale Missbildungen. Obwohl bei Ratten bei dieser Dosis eine verzögerte Knochenbildung beim Fötus beobachtet wurde, wurden keine nachteiligen Auswirkungen auf die postnatale Entwicklung der Jungtiere festgestellt.
  • +Studien zur Embryofetaletoxizität von Timolol bei Mäusen, Ratten und Kaninchen mit oralen Dosierungen von bis zu 50 mg/kg/Tag (das ≥254-Fache der MROHD basierend auf der Körperoberfläche) zeigten keine Hinweise auf fötale Missbildungen. Obwohl bei Ratten bei dieser Dosis eine verzögerte Knochenbildung beim Fötus beobachtet wurde, wurden keine nachteiligen Auswirkungen auf die postnatale Entwicklung der Jungtiere festgestellt.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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