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-Wirkstoff: Itraconazolum.
-Hilfsstoffe: Excipiens pro capsula.
- +Wirkstoff: Itraconazolum
- +Hilfsstoffe: Excipiens pro capsula
-1 Kapsel Itraconazol Spirig enthält: Itraconazolum 100 mg.
- +1 Kapsel Itraconazol Spirig enthält: Itraconazolum 100 mg
-Tinea corporis, Tinea cruris: 1× tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 2 Wochen.
-Tinea pedis, Tinea manus: 1× tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 4 Wochen.
-Pityriasis versicolor: 1× tgl. 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 1 Woche.
-Candidosen des Mund-Rachen-Raumes: 1× tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 2 Wochen.
- +Tinea corporis, Tinea cruris: 1 x tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 2 Wochen.
- +Tinea pedis, Tinea manus: 1 x tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 4 Wochen.
- +Pityriasis versicolor: 1 x tgl. 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 1 Woche.
- +Candidosen des Mund-Rachen-Raumes: 1 x tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 2 Wochen.
-1 Woche 2× täglich 2 Kapseln gefolgt von 3 behandlungsfreien Wochen. Für Pilzinfektionen der Fingernägel wird empfohlen, 2 Puls-Behandlungen durchzuführen, für Pilzinfektionen der Zehennägel 3 Puls-Behandlungen.
- +1 Woche 2 x täglich 2 Kapseln gefolgt von 3 behandlungsfreien Wochen. Für Pilzinfektionen der Fingernägel wird empfohlen, 2 Puls-Behandlungen durchzuführen, für Pilzinfektionen der Zehennägel 3 Puls-Behandlungen.
-Befall der Zehennägel mit oder ohne Befall der Fingernägel: 1× täglich 2 Kapseln; Behandlungsdauer: 3 Monate.
- +Befall der Zehennägel mit oder ohne Befall der Fingernägel: 1 x täglich 2 Kapseln; Behandlungsdauer: 3 Monate.
-Aspergillose: 1× tgl. 2 Kapseln. Bei invasiver oder disseminierter Krankheit auf 2× tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln erhöhen. Behandlungsdauer: 2-5 Monate.
-Histoplasmose (nicht meningeale: 1× tgl. 2 Kapseln bis 2× tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 8 Monate.
-Sporotrichose (kutane und lymphatische, nicht systemische: 1× tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 3 Monate.
-Paracoccidioidomykose: 1× tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 6 Monate. Daten über die Wirksamkeit dieser Dosierung für Paracoccidioidomykose bei Patienten mit AIDS liegen nicht vor.
-Chromomykose: 1× tgl. 1-2 Kapseln. Behandlungsdauer: 6 Monate.
-Blastomykose: 1× tgl. 1 Kapsel bis 2× tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 6 Monate.
- +Aspergillose: 1 x tgl. 2 Kapseln. Bei invasiver oder disseminierter Krankheit auf 2x tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln erhöhen. Behandlungsdauer: 2-5 Monate.
- +Histoplasmose (nicht meningeale: 1 x tgl. 2 Kapseln bis 2x tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 8 Monate.
- +Sporotrichose (kutane und lymphatische, nicht systemische: 1 x tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 3 Monate.
- +Paracoccidioidomykose: 1 x tgl. 1 Kapsel. Behandlungsdauer: 6 Monate. Daten über die Wirksamkeit dieser Dosierung für Paracoccidioidomykose bei Patienten mit AIDS liegen nicht vor.
- +Chromomykose: 1 x tgl. 1-2 Kapseln. Behandlungsdauer: 6 Monate.
- +Blastomykose: 1x tgl. 1 Kapsel bis 2 x tgl. (morgens und abends) 2 Kapseln. Behandlungsdauer: 6 Monate.
-Bezüglich der Anwendung von oral eingenommenem Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind nur wenige Daten verfügbar. In dieser Patientengruppe ist das Arzneimittel mit Vorsicht anzuwenden (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt «Spezielle Patientengruppen»).
- +Bezüglich der Anwendung von oral eingenommenem Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind nur wenige Daten verfügbar. In dieser Patientengruppe ist das Arzneimittel mit Vorsicht anzuwenden (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt « Spezielle Patientengruppen»).
-Bezüglich der Anwendung von oral eingenommenem Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind nur wenige Daten verfügbar. In dieser Patientengruppe ist das Arzneimittel mit Vorsicht anzuwenden (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt «Spezielle Patientengruppen»).
- +Bezüglich der Anwendung von oral eingenommenem Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind nur wenige Daten verfügbar. In dieser Patientengruppe ist das Arzneimittel mit Vorsicht anzuwenden (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt « spezieller Spezielle Patientengruppen»).
-Itraconazol Spirig Kapseln sollten bei Patienten mit Anzeichen einer ventrikulären Funktionsstörung wie dekompensierte Herzinsuffizienz oder einer durchgemachten dekompensierten Herzinsuffizienz nicht angewendet werden, ausser zur Behandlung von lebensbedrohenden oder anderen schwerwiegenden Infektionen und wenn gleichzeitig Alternativen nicht eingesetzt werden können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Komedikation mit CYP3A4-Substraten, welche das QT-Intervall verlängern können wie: Mizolastin, Chinidin oder Sertindol (vgl. «Interaktionen»). Die gleichzeitige Verabreichung kann in erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Substanzen resultieren, was zu einer QT-Verlängerung und zum Auftreten von Torsade de Pointes führen kann;
-·Komedikation mit durch CYP3A4 metabolisierten HMG-CoA Reduktase-Hemmer wie Simvastatin, Lovastatin und Atorvastatin;
-·Komedikation mit Ergotalkaloiden wie Dihydroergotamin, Ergometrin (Ergonovin), Ergotamin und Methylergometrin (Methylergonovin);
-·Komedikation mit Triazolam und oralem Midazolam;
-·Nisoldipin.
- +Itraconazol Spirig Kapseln sollten bei Patienten mit Anzeichen einer ventrikulären Funktionsstörung wie dekompensierte Herzinsuffizienz oder einer durchgemachten dekompensierten Herzinsuffizienz nicht angewendet werden, ausser zur Behandlung von lebensbedrohenden oder anderen schwerwiegenden Infektionen und wenn gleichzeitig Alternativen nicht eingesetzt werden können (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +°Komedikation mit CYP3A4-Substraten, welche das QT-Intervall verlängern können wie: Mizolastin, Chinidin oder Sertindol (vgl. «Interaktionen»). Die gleichzeitige Verabreichung kann in erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Substanzen resultieren, was zu einer QT-Verlängerung und zum Auftreten von Torsade de Pointes führen kann;
- +°Komedikation mit durch CYP3A4 metabolisierten HMG-CoA Reduktase-Hemmer wie Simvastatin, Lovastatin und Atorvastatin;
- +°Komedikation mit Ergotalkaloiden wie Dihydroergotamin, Ergometrin (Ergonovin), Ergotamin und Methylergometrin (Methylergonovin);
- +°Komedikation mit Triazolam und oralem Midazolam;
- +°Nisoldipin.
-Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Einnahme von Itraconazol Spirig Kapseln sowie während eines ganzen Menstruationszyklus (d.h. 5-7 Wochen) nach Behandlungsende zuverlässige kontrazeptive Massnahmen befolgen.
- +Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Einnahme von Itraconazol Spirig Kapseln sowie während eines ganzen Menstruationszyklus (d.h. 5–7 Wochen) nach Behandlungsende zuverlässige kontrazeptive Massnahmen befolgen.
-In Studien an gesunden Probanden wurde nach intravenöser Gabe von Itraconazol eine vorübergehende asymptomatische Abnahme der linksventrikulären Auswurffraktion festgestellt. Dies normalisierte sich bis zur nächsten Infusion. Für die oralen Formulierungen ist die klinische Relevanz dieses Befundes unbekannt.
- +In Studien an gesunden Probanden wurde nach intravenöser Gabe von Itraconazol eine vorübergehende asymptomatische Abnahme der linksventrikulären Auswurffraktion festgestellt. Dies normalisierte sich bis zur nächsten Infusion. Für die oralen Formulierungen ist die klinische Relevanz dieses Befundes unbekannt.
-Bei den Spontanmeldungen trat Herzinsuffizienz bei einer Dosierung von täglich 400 mg Itraconazol häufiger auf als bei niedrigeren Tagesdosen. Dies lässt vermuten, dass das Risiko für eine Herzinsuffizienz mit steigender Itraconazol-Dosis zunehmen könnte.
- +Bei den Spontanmeldungen trat Herzinsuffisienz bei einer Dosierung von täglich 400 mg Itraconazol häufiger auf als bei niedrigeren Tagesdosen. Dies lässt vermuten, dass das Risiko für eine Herzinsuffizienz mit steigender Itraconazol-Dosis zunehmen könnte.
-Für diese individuelle Nutzen-Risiko-Beurteilung sollen Faktoren wie Schweregrad der Erkrankung, für die Itraconazol Spirig eingesetzt werden soll, Dosierungsschema (z.B. Tagesdosis) und individuelle Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz mit berücksichtigt werden. Solche Risikofaktoren sind: Herzerkrankungen (wie koronare und valvuläre Herzerkrankungen), signifikante Lungenleiden (wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Nierenversagen sowie andere Erkrankungen die eine Ödembildung verursachen. Patienten mit derartigen Risikofaktoren müssen über mögliche Symptome einer Herzinsuffizienz informiert werden und dürfen nur mit Vorsicht behandelt werden. Sie müssen während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome einer Herzinsuffizienz überwacht werden. Falls entsprechende Symptome während der Behandlung auftreten, muss Itraconazol Spirig abgesetzt werden.
- +Für diese individuelle Nutzen-Risiko-Beurteilung sollen Faktoren wie Schweregrad der Erkrankung, für die Itraconazol Spirig eingesetzt werden soll, Dosierungsschema (z.B. Tagesdosis) und individuelle Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz mit berücksichtigt werden. Solche Risikofaktoren sind: Herzerkrankungen (wie koronare und valvuläre Herzerkrankungen), signifikante Lungenleiden (wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Nierenversagen sowie andere Erkrankungen. die eine Ödembildung verursachen. Patienten mit derartigen Risikofaktoren müssen über mögliche Symptome einer Herzinsuffizienz informiert werden und dürfen nur mit Vorsicht behandelt werden. Sie müssen während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome einer Herzinsuffizienz überwacht werden. Falls entsprechende Symptome während der Behandlung auftreten, muss Itraconazol Spirig abgesetzt werden.
-Bezüglich der Anwendung von Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind nur wenige Daten verfügbar (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt «Spezielle Patientengruppen»).
- +Bezüglich der Anwendung von Itraconazol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind nur wenige Daten verfügbar. (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt « Spezielle Patientengruppen»).
-Bei immunsupprimierten Patienten (z.B. Neutropenie, AIDS oder Z.n. Organtransplantationen) kann die orale Bioverfügbarkeit von Itraconazol vermindert sein.
- +Bei immunsupprimierten Patienten (z.B. Neutropenie, AIDS oder Z.n. Organtransplantionen) kann die orale Bioverfügbarkeit von Itraconazol vermindert sein.
-Bei AIDS-Patienten, welche eine Behandlung für eine systemische Pilzinfektion wie Sporotrichose, Blastomykose, Histoplasmose oder Cryptococcose erhalten haben und bei welchen ein Rückfallrisiko besteht, sollte die Notwendigkeit einer Erhaltungstherapie erwogen werden.
- +Bei AIDS-Patienten, welche eine Behandlung für eine systemische Pilzinfektion wie Sporotrichose, Blastomykose, Histoplasmose oder Cryptococcose erhalten haben und bei welchen ein Rückfallrisiko besteht, sollte die Notwendigkeit einer Erhaltungstherapie erwogen werden.
-Falls das Auftreten einer Neuropathie auf Itraconazol Spirig zurückgeführt werden kann, sollte die Therapie abgebrochen werden.
- +Falls das Auftreten einer Neuropathie auf Itraconazol Spirig zurückgeführt werden kann, sollte die Therapie abgebrochen werden.
-Interaktionsstudien wurden mit den CYP3A4-Induktoren Rifampicin, Rifabutin, Carbamazepin und Phenytoin durchgeführt. Da die Bioverfügbarkeit von Itraconazol und Hydroxy-Itraconazol in diesen Studien in einem Aussmass vermindert war (60-90%), dass zu einem Therapieversagen führen kann, wird von einer gleichzeitigen Gabe von Itraconazol und potenten Enzyminduktoren abgeraten. Für andere Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Isoniazid und Hypericum perforatum sind keine Studienresultate vorhanden, es ist aber mit ähnlichen Effekten zu rechnen.
- +Interaktionsstudien wurden mit den CYP3A4-Induktoren Rifampicin, Rifabutin, Carbamazepin und Phenytoin durchgeführt. Da die Bioverfügbarkeit von Itraconazol und Hydroxy-Itraconazol in diesen Studien in einem Aussmass vermindert war (60-90%), dass zu einem Therapieversagen führen kann, wird von einer gleichzeitigen Gabe von Itraconazol und potenten Enzyminduktoren abgeraten. Für andere Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Isoniazid und Hypericum perforatum sind keine Studienresultate vorhanden, es ist aber mit ähnlichen Effekten zu rechnen.
-·Mizolastin, Chinidin, Sertindol. Die gleichzeitige Verabreichung kann in erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Substanzen resultieren, was zu einer QT-Verlängerung und zum Auftreten von Torsade de Pointes führen kann.
-·durch CYP3A4 metabolisierte HMG-CoA Reduktase-Hemmer wie Simvastatin, Lovastatin oder Atorvastatin.
-·Triazolam und orales Midazolam.
-·Ergotalkaloide wie Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin oder Methylergometrin (Methylergonovin).
-·Nisoldipin
- +• Mizolastin, Chinidin, Sertindol. Die gleichzeitige Verabreichung kann in erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Substanzen resultieren, was zu einer QT-Verlängerung und zum Auftreten von Torsade de Pointes führen kann.
- +• durch CYP3A4 metabolisierte HMG-CoA Reduktase-Hemmer wie Simvastatin, Lovastatin oder Atorvastatin.
- +• Triazolam und orales Midazolam.
- +• Ergotalkaloide wie Dihydroergotamin, Ergometrin , Ergotamin oder Methylergometrin (Methylergonovin).
- +• Nisoldipin
-·Orale Antikoagulantien.
-·HIV Protease-Inhibitoren wie Ritonavir, Indinavir oder Saquinavir.
-·gewisse antineoplastische Agentien wie Vinca-Alkaloide, Busulfan, Docetaxel und Trimetrexat.
-·CYP3A4 metabolisierte Calcium-Kanal-Blocker wie Verapamil.
-·gewisse Immunsuppressiva: Cyclosporin, Tacrolimus, Sirolimus.
-·gewisse Glucokortikoide wie Budesonid, Fluticason, Dexamethason und Methylprednisolon.
-·Digoxin
-·andere: Alfentanil, Alprazolam, Buspiron, Carbamazepin, Eletriptan, Fentanyl, Midazolam i.v., Reboxetin, Repaglinid, Rifabutin.
- +• Orale Antikoagulantien.
- +• HIV Protease-Inhibitoren wie Ritonavir, Indinavir oder Saquinavir.
- +• gewisse antineoplastische Agentien wie Vinca-Alkaloide, Busulfan, Docetaxel und Trimetrexat.
- +• CYP3A4 metabolisierte Calcium-Kanal-Blocker wie Verapamil.
- +• gewisse Immunsuppressiva: Cyclosporin, Tacrolimus, Sirolimus.
- +• gewisse Glucokortikoide wie Budesonid, Fluticason, Dexamethason und Methylprednisolon.
- +• Digoxin
- +• andere: Alfentanil, Alprazolam, Buspiron, Carbamazepin, Eletriptan, Fentanyl, Midazolam i.v., Reboxetin, Repaglinid, Rifabutin.
-In Tierstudien war Itraconazol teratogen und embryotoxisch.
-Die Humandaten zum Gebrauch von Itraconazol während der Schwangerschaft sind limitiert. Aus Post-Marketing Erfahrungen wurden Fälle von angeborenen Abnormalitäten berichtet. Diese Fälle schlossen das Skelett, den Urogenitaltrakt, kardiovaskuläre und ophthalmologische Missbildungen, sowie chromosomale und multiple Malformationen ein. Ein kausaler Zusammenhang mit der Anwendung von Itraconazol konnte nicht bewiesen werden.
- +In Tierstudien war Itraconazol teratogen und embryotoxisch .
- +Die Humandaten zum Gebrauch von Itraconazol während der Schwangerschaft sind limitiert. Aus Post-Marketing Erfahrungen wurden Fälle von angeborenen Abnormalitäten berichtet. Diese Fälle schlossen das Skelett, den Urogenitaltrakt, kardiovaskuläre und ophthalmologische Missbildungen, sowie chromosomale und multiple Malformationen ein. Ein kausaler Zusammenhang mit der Anwendung von Itraconazol konnte nicht bewiesen werden.
-Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Einnahme von Itraconazol Spirig sowie während eines ganzen Menstruationszyklus (d.h. 5-7 Wochen) nach Behandlungsende zuverlässige kontrazeptive Massnahmen befolgen.
- +Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Einnahme von Itraconazol Spirig sowie während eines ganzen Menstruationszyklus (d.h. 5–7 Wochen) nach Behandlungsende zuverlässige kontrazeptive Massnahmen befolgen.
-Definition der Häufigkeitskategorien: sehr häufig: ≥1/10; häufig: ≥1/100, <1/10; gelegentlich: ≥1/1000, <1/100; selten: ≥1/10'000, <1/1000; sehr selten: <1/10'000, nicht bekannt: PMS-Daten (Spontanmeldungen), genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
- +Definition der Häufigkeitskategorien: sehr häufig: ≥1/10; häufig: ≥1/100, <1/10; gelegentlich: ≥1/1000, <1/100; selten: ≥1/10’000, <1/1000; sehr selten: <1/10’000, nicht bekannt: PMS-Daten (Spontanmeldungen), genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
-Es ist kein spezifisches Antidot verfügbar, und Itraconazol Spirig ist nicht dialysierbar. Innerhalb der ersten Stunde nach Intoxikation, kann eine Magenspülung durchgeführt werden. Falls notwendig, kann Aktivkohle verabreicht werden.
- +Es ist kein spezifisches Antidot verfügbar, und Itraconazol Spirig ist nicht dialysierbar. Innerhalb der ersten Stunde nach Intoxikation, kann eine Magenspülung durchgeführt werden. Falls notwendig, kann Aktivkohle verabreicht werden.
-Sehr empfindlich: MHK90 ≤1 µg/ml: ++
-Mässig empfindlich: MHK90 >1 µg/ml und <10 µg/ml; +
-Unempfindlich: MHK90 >10 µg/ml: 0
- Gattung Art Anzahl Stämme MHK 90 µg/ml Empfindlichkeit
- Dermatophyten
- Epidermophyton floccosum 10 0.01 ++
- Microsporum spp 50 0.1 ++
- Trichophyton mentagrophytes 48 ++
- Trichophyton rubrum 127 0.1 ++
- Andere Trichophyton spp. 36 0.1 ++
- Hefen
- Candida albicans 1076 ++
- Candida glabrata 159 0.1 ++
- Candida krusei 43 ++
- Candida tropicalis 68 0.1 ++
- Candida parapsilosis 65 ++
- Andere Candida spp. 62 ++
- Andere Candida spp. (17 Spezies) 1592 ++
- Cryptococcus neoformans 27 0.1 ++
- Pityrosporum pachydermatis 18 0.01 ++
- Pityrosporum ovale 22 0.1 ++
- Dimorphe Pilze
- Blastomyces dermatitidis 0.1 ++
- Histoplasma capsulatum 0.01 ++
- Paracoccidioides brasiliensis 0.01 ++
- Sporothrix schenckii 12 0.1 ++
- Chromoblastomykosen (1) 16 0.1 ++
- Schimmelpilze-Eumyceten
- Aspergillus fumigatus 66 ++
- Aspergillus niger 100
- Andere Aspergillus spp. 16 ++
- Dematiaceae (2) 14 0.1 ++
- Fusarium spp. >100
- Hendersonula toruloidea 100
- Absidia corymbifera ++
- Mucor spp. 100
- Pseudoallescheria boydii ++
- Rhizopus spp. 100
- Scopulariopsis brevicaulis 14 >100
- Trichosporon beigelii ++
- Aktinomycetalen
- Actinomadura spp. 100
- Actinomyces israelii >100
- Nocardia spp. >100
- Various spp. 10 >100
- +Sehr empfindlich: MHK90 ≤1 µg/ml ++
- +Mässig empfindlich: MHK90 >1 µg/ml und < 10 µg/ml +
- +Unempfindlich: MHK90 >10 µg/ml 0
- +Gattung Art AnzahlStämme MHK90 µg/ml Empfindlichkeit
- +DermatophytenEpidermophytonMicrosporumTrichophytonTrichophyton Andere Trichophyton floccosumspp mentagrophytesrubrum spp. 10504812736 0.010.110.10.1 ++++++++++
- +HefenCandidaCandidaCandidaCandidaCandidaAndere CandidaAndere Candida Cryptococcus Pityrosporum Pityrosporum albicansglabratakrusei tropicalis parapsilosisspp.spp. (17 Spezies)neoformanspachydermatisovale 1076159436865621592271822 10.110.11110.10.010.1 ++++++++++++++++++++
- +Dimorphe PilzeBlastomycesHistoplasmaParacoccidioidesSporothrixChromoblastomykosen (1) dermatitidiscapsulatumbrasiliensisschenckii 3151216 0.10.010.010.10.1 ++++++++++++
- +Schimmelpilze/ EumycetenAspergillusAspergillus Andere AspergillusDematiaceae (2)FusariumHendersonula Absidia Mucor PseudoallescheriaRhizopus ScopulariopsisTrichosporon fumigatusnigerspp. spp.toruloidea corymbiferaspp. boydiispp. brevicaulisbeigelii 6651614833343147 110010.1> 10010011001100> 1001 ++0++++00++0++00++
- +AktinomycetalenActinomaduraActinomycesNocardiaVarious spp.israeliispp.spp. 22310 100> 100> 100> 100 0000
-(1) Cladosporium carrionii, Fonsecaea spp., Phialophora verrucosa
-(2) Exophiala jeanselmei, Cladosporium spp., Phaeoannellomyces werneckii, Aureobasidium pullulans, Alternaria alternata, Helminthosporium solani, Curvularia spp., Piedraia hortae, Bipolaris hawaiiensis.
- +1Cladosporium carrionii, Fonsecaea spp., Phialophora verrucosa
- +2Exophiala jeanselmei, Cladosporium spp., Phaeoannellomyces werneckii, Aureobasidium pullulans, Alternaria alternata, Helminthosporium solani, Curvularia spp., Piedraia hortae, Bipolaris hawaiiensis.
-Eine Azolresistenz scheint sich langsam zu entwickeln und ist oft ein Resultat von mehreren genetischen Mutationen. Es wurden Mechanismen, wie eine Überexpression von ERG11-Gen, welches für das Zielenzym 14α-Demetylase kodiert, beschrieben. Punktmutationen im ERG11-Gen, welches zu einer verminderten Affinität des Zielenzyms und/oder einer Überexpression der Transporter-Gene führen, resultieren in einem erhöhten Efflux. Eine Kreuzresistenz zwischen den Azolen wurde in Candida spp. beobachtet. Eine Resistenz gegenüber einem Fungizid aus der Azolklasse bedeutet jedoch nicht zwingend Resistenz gegenüber den anderen Fungiziden der Azolen.
- +Eine Azolresistenz scheint sich langsam zu entwickeln und ist oft ein Resultat von mehreren genetischen Mutationen. Es wurden Mechanismen, wie eine Überexpression von ERG11-Gen, welches für das Zielenzym 14α-Demetylase kodiert, beschrieben. Punktmutationen im ERG11-Gen, welches zu einer verminderten Affinität des Zielenzyms und/oder einer Überexpression der Transporter-Gene führen, resultieren in einem erhöhten Efflux. Eine Kreuzresistenz zwischen den Azolen wurde in Candida spp. beobachtet. Eine Resistenz gegenüber einem Fungizid aus der Azolklasse bedeutet jedoch nicht zwingend Resistenz gegenüber den anderen Fungiziden der Azolen.
-Das durchschnittliche Verteilungsvolumen von Itraconazol beträgt >700 l, was auf eine ausgedehnte Distribution im Gewebe hinweist. Die Konzentration in verhornten Geweben, insbesondere der Haut, ist bis zu viermal so hoch wie im Plasma. Im Keratin der Finger- und Zehennägel ist Itraconazol bereits 1 Woche nach Beginn der Behandlung nachweisbar. Die Konzentration in Lunge, Niere, Leber, Knochen, Magen, Milz und Muskel war zwei- bis dreimal höher als im Plasma. Bei Hunden betrug der Konzentrationsquotient Gehirn zu Plasma betrug ungefähr 1.
-Beim Menschen sind die Konzentrationen im Liquor deutlich niedriger (≤2 ng/ml) als im Plasma.
-Im Vaginalgewebe können noch während 3 Tagen nach Beendigung einer 24-Stunden-Therapie mit 2× 200 mg Itraconazol therapeutisch wirksame Konzentrationen bestimmt werden.
- +Das durchschnittliche Verteilungsvolumen von Itraconazol beträgt >700 l, was auf eine ausgedehnte Distribution im Gewebe hinweist. Die Konzentration in verhornten Geweben, insbesondere der Haut, ist bis zu viermal so hoch wie im Plasma. Im Keratin der Finger- und Zehennägel ist Itraconazol bereits 1 Woche nach Beginn der Behandlung nachweisbar. Die Konzentration in Lunge, Niere, Leber, Knochen, Magen, Milz und Muskel war zwei- bis dreimal höher als im Plasma. Bei Hunden betrug der Konzentrationsquotient Gehirn zu Plasma betrug ungefähr 1.
- +Beim Menschen sind die Konzentrationen im Liquor deutlich niedriger (≤2ng/ml) als im Plasma.
- +Im Vaginalgewebe können noch während 3 Tagen nach Beendigung einer 24-Stunden-Therapie mit 2x 200 mg Itraconazol therapeutisch wirksame Konzentrationen bestimmt werden.
-Die terminale Halbwertzeit von Itraconazol beträgt nach einer Einzeldosis ungefähr 17 Stunden und nimmt bei wiederholter Gabe auf 34-42 Stunden zu.
- +Die terminale Halbwertzeit von Itraconazol beträgt nach einer Einzeldosis ungefähr 17 Stunden und nimmt bei wiederholter Gabe auf 34–42 Stunden zu.
-Eine orale Einzelgabe (100 mg Kapsel) wurde an 12 Patienten mit Leberzirrhose und an 6 gesunde Probanden verabreicht. Die durchschnittliche Cmax von Itraconazol war bei Patienten mit Leberzirrhose signifikant (um 47%) vermindert. Die durchschnittliche terminale Halbwertszeit war bei den Patienten mit Leberzirrhose im Vergleich zu den gesunden Personen verlängert (37 Stunden versus 16 Stunden). Insgesamt war die Itraconazol-Exposition (AUC) zwischen den Patienten mit Leberzirrhose und den gesunden Personen, vergleichbar.
- +Eine orale Einzelgabe (100 mg Kapsel) wurde an 12 Patienten mit Leberzirrhose und an 6 gesunde Probanden verabreicht.. Die durchschnittliche Cmax von Itraconazol war bei Patienten mit Leberzirrhose signifikant (um 47%) vermindert. Die durchschnittliche terminale Halbwertszeit war bei den Patienten mit Leberzirrhose im Vergleich zu den gesunden Personen verlängert (37 Stunden versus 16 Stunden). Insgesamt war die Itraconazol-Exposition (AUC) zwischen den Patienten mit Leberzirrhose und den gesunden Personen, vergleichbar.
-Nach einer intravenösen Einzeldosis waren die terminalen Halbwertszeiten bei Patienten mit milder (CrCl 50-79 ml/min), mittlerer (CrCl 20-49 ml/min) und schwerer (CrCl <20 ml/min) Einschränkung der Nierenfunktion mit 48 Stunden ähnlich zu den Werten gesunder Patienten (mittlerer Bereich von 42-49 Stunden). Die gesamte Itraconazol-Exposition (AUC) war bei Patienten mit mittlerer bis schwerer Einschränkung der Nierenfunktion um 30% bzw. 40% vermindert gegenüber Patienten mit normaler Nierenfunktion.
- +Nach einer intravenösen Einzeldosis waren die terminalen Halbwertszeiten bei Patienten mit milder (CrCl 50–79 ml/min), mittlerer (CrCl 20–49 ml/min) und schwerer (CrCl <20 ml/min) Einschränkung der Nierenfunktion mit 48 Stunden ähnlich zu den Werten gesunder Patienten (mittlerer Bereich von 42–49 Stunden). Die gesamte Itraconazol-Exposition (AUC) war bei Patienten mit mittlerer bis schwerer Einschränkung der Nierenfunktion um 30% bzw. 40% vermindert gegenüber Patienten mit normaler Nierenfunktion.
-Itraconazol ist bei Ratten und Mäusen kein primäres Karzinogen. Bei männlichen Ratten war allerdings die Inzidenz von Weichteil-Sarkomen erhöht. Dies erklärt man sich mit der Zunahme nicht neoplastischer chronischer entzündlicher Reaktionen des Bindegewebes als Folge eines erhöhten Cholesterinspiegels und Cholesterinablagerung im Bindegewebe.
-Für einen primären Einfluss der Behandlung mit Itraconazol auf die Fertilität besteht kein Anhalt. Bei hoher Dosierung von Itraconazol zeigte sich bei Ratten und Mäusen eine dosisabhängige Zunahme von maternalen Toxizität, Embryotoxizität und Teratogenität. Bei Ratten bestand die Teratogenität in grösseren Skelettdefekten bei Mäusen in Encephalozelen und Makroglossie.
- +Itraconazol ist bei Ratten und Mäusen kein primäres Karzinogen. Bei männlichen Ratten war allerdings die Inzidenz von Weichteil-Sarkomen erhöht. Dies erklärt man sich mit der Zunahme nicht neoplastischer chronischer entzündlicher Reaktionen des Bindegewebes als Folge eines erhöhten Cholesterinspiegels und Cholesterinablagerung im Bindegewebe.
- +Für einen primären Einfluss der Behandlung mit Itraconazol auf die Fertilität besteht kein Anhalt. Bei hoher Dosierung von Itraconazol zeigte sich bei Ratten und Mäusen eine dosisabhängige Zunahme von maternalen Toxizität, Embryotoxizität und Teratogenität. Bei Ratten bestand die Teratogenität in grösseren Skelettdefekten bei Mäusen in Encephalozelen und Makroglossie.
-Kapseln nicht über 25 °C in der Originalpackung, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Kapseln nicht über 25°C in der Originalpackung, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-59210 (Swissmedic).
- +59210 (Swissmedic)
-Spirig Pharma AG, 4622 Egerkingen.
- +Galderma Schweiz AG, CH-4622 Egerkingen/Schweiz
-Juni 2012.
- +Juni 2012
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