| 60 Änderungen an Fachinfo Palladon Inject 2 mg |
-AMZV
-Wirkstoff: Hydromorphoni hydrochloridum.
-Hilfsstoffe: Acidum citricum, natrii citras, natrii chloridum, natrii hydroxidum, acidum hydrochloridum, aqua ad iniectabilia.
- +Wirkstoff: hydromorphoni hydrochloridum.
- +Hilfsstoffe: acidum citricum, natrii citras, natrii chloridum, natrii hydroxidum, acidum hydrochloridum, aqua ad iniectabilia.
-Klare, farblose Injektions- bzw. Infusionslösung.
-Palladon Inject 2 mg: 1 Ampulle enthält 2 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 1,78 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung.
-Palladon Inject 10 mg: 1 Ampulle enthält 10 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 8,9 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung.
-Palladon Inject 20 mg: 1 Ampulle enthält 20 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 17,8 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung.
-Palladon Inject 50 mg: 1 Ampulle enthält 50 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 44,5 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung.
- +Injektions- bzw. Infusionslösung.
- +Palladon Inject 2 mg: 1 Ampulle enthält 2 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 1,78 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung (klare, farblose bis gelbliche Lösung).
- +Palladon Inject 10 mg: 1 Ampulle enthält 10 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 8,9 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung (klare, farblose bis gelbliche Lösung).
- +Palladon Inject 20 mg: 1 Ampulle enthält 20 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 17,8 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung (klare, farblose bis gelbliche Lösung).
- +Palladon Inject 50 mg: 1 Ampulle enthält 50 mg Hydromorphonhydrochlorid (entsprechend 44,5 mg Hydromorphon) in 1 ml Injektionslösung (klare, farblose bis gelbliche Lösung).
-Die Dosierung von Palladon Inject muss der Stärke der Schmerzen und der individuellen Reaktion des Patienten angepasst werden.
-Die Dosis sollte schrittweise bis zur optimalen Schmerzstillung gesteigert werden.
-Grundsätzlich sollte eine ausreichend hohe Dosis und gleichzeitig die im Einzelfall kleinste analgetisch wirksame Dosis gegeben werden.
-Palladon Inject sollte nicht länger als unbedingt notwendig verabreicht werden. Wenn eine Langzeit-Behandlung erforderlich ist, sollte eine sorgfältige und regelmässige Überprüfung sicherstellen, ob und in welchem Ausmass eine Weiterbehandlung notwendig ist. Falls eine Opioid-Therapie nicht länger angezeigt ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
-Bei der patientenkontrollierten Analgesie (PCA) kann sich der Patient über eine programmierbare Infusionspumpe kleine zusätzliche Dosen von z.B. Opioiden in kurzen Abständen verabreichen, um ein Gleichgewicht zwischen Schmerzlinderung und Nebenwirkungen zu finden. Die PCA-Technik wird in der klinischen Praxis seit einigen Jahren verwendet, um z.B. Opioide intravenös, subkutan oder epidural zu verabreichen.
-Alter Bolus Infusion
-Erwachsene und Jugendliche (>12 Jahre)
-Subkutane 1–2 mg alle 0,15–0,45 mg/Stunde
-Anwendung 3–4 Stunden bzw. 0,004 mg/kg
-(s.c.) KG/Stunde
-Intravenöse 1–1,5 mg alle 0,15–0,45 mg/Stunde
-Anwendung 3–4 Stunden, bzw. 0,004 mg/kg
-(i.v.) langsam über KG/Stunde
- mindestens
- 2–3 Minuten
- spritzen
-PCA (i.v.) 0,2 mg Bolusdosis bei einem
- Sperrintervall von 5–10 Minuten
-PCA (s.c.) 0,2 mg Bolusdosis bei einem
- Sperrintervall von 10–15 Minuten
-
-Alter Bolus Infusion
-Kinder (>12 Monate bis 12 Jahre) und Erwachsene
-mit einem Körpergewicht <50 kg
-s.c. 0,015 mg/kg 0,005 mg/kg KG/
- KG alle Stunde
- 3–4 Stunden
-i.v. 0,015 mg/kg 0,005 mg/kg KG/
- KG alle Stunde
- 3–4 Stunden
-Kleinkinder (Kin- Nicht empfohlen
-der <12 Monate)
-
-Kleinkinder (Kinder <12 Monate)
-
- +Art der Anwendung
- +Palladon Inject ist zur subkutanen oder intravenösen Injektion oder Infusion bzw. zur patientengesteuerten intravenösen Anwendung (patient-controlled analgesia; PCA) bestimmt.
- +Bei der patientenkontrollierten Analgesie (PCA) kann sich der Patient über eine programmierbare Infusionspumpe kleine zusätzliche Dosen von z.B. Opioiden in kurzen definierten Abständen verabreichen, um ein Gleichgewicht zwischen Schmerzlinderung und unerwünschte Wirkungen zu finden. Die PCA-Technik wird in der klinischen Praxis seit einigen Jahren verwendet, um z.B. Opioide intravenös, subkutan oder epidural zu verabreichen.
- +Falls nötig, kann Palladon Inject Injektionslösung mit den folgenden Infusions-/Injektionslösungen verdünnt werden: 0,9%ige Kochsalzlösung, 5%ige Glukoselösung oder Wasser für Injektionszwecke (siehe auch Rubrik «Sonstige Hinweise»).
- +Dosierung
- +Die Dosierung ist stufenweise an die Schmerzintensität und an die individuelle Empfindlichkeit des Patienten anzupassen.
- +Die korrekte Dosierung für einen Patienten ist die, welche genügt, um den Schmerz ohne oder mit erträglichen unerwünschten Wirkungen zu kontrollieren.
- +Bei akuten Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen sollte die Dosierung in Anlehnung an vorherige Erfahrungen ausreichend hoch gewählt werden, damit der Patient nicht unnötig lange auf eine Schmerzlinderung warten muss.
- +Eine schrittweise und rechtzeitige Erhöhung der Dosis kann notwendig werden, wenn die Schmerzlinderung unzureichend ist oder die Schmerzstärke zunimmt.
- +Wenn Zeichen einer Überdosierung auftreten, z.B. Sedierung, sollte die Dosis verringert werden (siehe Rubrik «Überdosierung»).
- +Es gelten folgende allgemeine Dosierungsempfehlungen für Erwachsene und Kinder ab 12 Monaten:
- +Nicht-Opioid-gewöhnte (opioidnaive) Patienten
- +Alter Bolus Infusion
- +Erwachsene und Jugendliche (>12 Jahre) mit einem Körpergewicht ≥50 kg:
- +Subkutane Anwendung (s.c.) 1-2 mg alle 3-4 Stunden 0,15-0,45 mg/Stunde bzw. 0,004 mg/kg KG/Stunde
- +Intravenöse Anwendung (i.v.) 1-1,5 mg alle 3-4 Stunden, langsam über mindestens 2–3 Minuten spritzen 0,15-0,45 mg/Stunde bzw. 0,004 mg/kg KG/Stunde
- +PCA (i.v.) 0,2 mg Bolusdosis bei einem Sperrintervall von 5-10 Minuten
- +PCA (s.c.) 0,2 mg Bolusdosis bei einem Sperrintervall von 10-15 Minuten
- +Kinder (≥12 Monate bis 12 Jahre) und Erwachsene und Jugendliche (>12 Jahre) mit einem Körpergewicht <50 kg:
- +s.c. 0,015 mg/kg KG alle 3-4 Stunden 0,005 mg/kg KG/Stunde
- +i.v. 0,015 mg/kg KG alle 3-4 Stunden 0,005 mg/kg KG/Stunde
- +
- +Patienten, welche bereits mit einem anderen Opioid vorbehandelt sind
- +Patienten sollten nach erfolgter Einstellung auf wirksame Dosen (Titration) eines anderen Opioids nicht ohne ärztliche Beurteilung und sorgfältige bedarfsorientierte Neueinstellung auf Palladon Inject umgestellt werden. Andernfalls ist eine kontinuierliche, analgetische Wirkung nicht gewährleistet.
- +Therapiedauer
- +Palladon Inject sollte nicht länger als unbedingt notwendig verabreicht werden. Falls in Abhängigkeit von Art und Schwere der Erkrankung eine Langzeitbehandlung erforderlich ist, sollte eine sorgfältige und regelmässige Beobachtung sicherstellen, in welchem Ausmass eine Weiterbehandlung notwendig ist. Falls eine Opioid-Therapie nicht länger angezeigt ist, sollte die Therapie ausschleichend beendet werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Kinder unter 12 Monaten
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-Bei älteren Patienten und Patientinnen (im Regelfall ab 75 Jahren) kann eventuell mit einer geringeren Dosierung eine ausreichende Analgesie erzielt werden.
-Patienten und Patientinnen mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
-
-Diese Patienten und Patientinnen benötigen möglicherweise niedrigere Dosen als andere Patientengruppen, um eine ausreichende Analgesie zu erreichen. Sie sollen vorsichtig entsprechend der Wirkung eingestellt werden.
- +Wie bei jüngeren Erwachsenen ist die Dosierung an die Schmerzintensität und an die individuelle Empfindlichkeit des Patienten anzupassen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
- +Leber- und Nierenfunktionsstörung
- +Bei Patienten mit mässig bis stark eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh Score 7-15) oder stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance <30 ml/min) sollte die Dosis reduziert und mit besonderer Vorsicht auftitriert werden (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-Schwere Atemdepression mit Hypoxie oder Hyperkapnie, schwere obstruktive Atemwegserkrankungen.
-Akutes Abdomen, paralytischer Ileus, akute Lebererkrankungen, verzögerte Magenentleerung.
-Koma, Schädel-Hirn-Trauma und erhöhter intrakranieller Druck, konvulsive Störungen oder Delirium tremens.
-Monoaminoxidase-Inhibitoren und Palladon Inject dürfen nicht gleichzeitig verabreicht werden. Während 2 Wochen nach Absetzen eines MAO-Inhibitors ist Palladon Inject kontraindiziert.
- +·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff und/oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung,
- +·schwere Atemdepression mit Hypoxie und/oder Hyperkapnie,
- +·schwere obstruktive Atemwegserkrankungen,
- +·akutes Abdomen,
- +·paralytischer Ileus.
-Eine Atemdepression ist die bedeutsamste Gefährdung einer Opioidüberdosierung.
-Vorsicht bei der Anwendung ist geboten bei opioidabhängigen Patienten, Kopfverletzungen (wegen des Risikos von Zuständen mit erhöhtem Hirndruck), Alkoholismus, toxischer Psychose, Hypotonie bei Hypovolämie, Bewusstseinsstörungen, Gallenwegserkrankungen, Gallen- oder Nierenkolik, Pankreatitis, obstruktive oder entzündliche Darmerkrankungen, Prostatahypertrophie, Nebennierenrinden-Insuffizienz (z.B. Morbus Addison), Hypothyreose, chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung, verminderter Atemreserve, bei Kindern unter einem Jahr, bei älteren oder geschwächten Patienten und bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Nieren- oder Leberfunktion (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei allen vorgenannten Patienten kann eine niedrigere Dosierung ratsam sein.
-Bei längerfristiger Anwendung von Palladon Inject kann es zur Entwicklung einer Toleranz mit der Erfordernis höherer Dosen zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes kommen. Eine Kreuztoleranz zu anderen Opioiden kann bestehen. Die chronische Anwendung von Palladon Inject kann zu physischer Abhängigkeit führen, und bei abrupter Beendigung der Therapie kann ein Entzugssyndrom auftreten. Wenn die Therapie mit Hydromorphon nicht mehr länger erforderlich ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
-Hydromorphon besitzt ähnlich wie andere starke Opioide ein Missbrauchpotenzial. Hydromorphon-haltige Produkte können daher von Personen mit latenten oder manifesten Suchterkrankungen bewusst missbraucht werden. Eine psychische Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kann sich nach Gabe opioidhaltiger Analgetika wie Palladon Inject entwickeln. Daher ist Palladon Inject bei anamnestischem Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch nur mit besonderer Vorsicht zu verordnen.
-Bei einer Hyperalgesie, die sehr selten insbesondere bei hoher Dosierung auftreten kann, wird eine weitere Dosiserhöhung von Palladon Inject zu keiner weiteren Schmerzreduktion führen. Eine Dosisreduktion oder der Wechsel zu einem anderen Opioid kann erforderlich werden.
- +Wie bei anderen Opioid-Präparaten stellt das Auftreten einer Atemdepression das grösste Risiko bei einer Überdosierung dar (siehe Rubrik «Überdosierung»).
- +Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Palladon Inject bei:
- +·älteren oder geschwächten Patienten,
- +·schwerem Cor pulmonale, schwerem Bronchialasthma, Atemdepression,
- +·mässig bis stark eingeschränkter Leberfunktion oder stark eingeschränkter Nierenfunktion,
- +·Hypothyreose,
- +·Addisonscher Krankheit (Nebennierenrindeninsuffizienz),
- +·Intoxikationspsychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
- +·Cholelithiasis oder sonstiger akuter biliärer Erkrankung,
- +·Pankreatitis,
- +·obstruktiver oder entzündlicher Darmerkrankung,
- +·Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
- +·Hypotonie bei Hypovolämie, vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen,
- +·Kopfverletzungen (aufgrund des Risikos für erhöhten intrakraniellen Druck),
- +·Epilepsie oder Prädisposition zu Krampfanfällen,
- +·gleichzeitiger Einnahme von Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Rubrik «Interaktionen»).
- +Bei längerfristiger Anwendung kann es zur Entwicklung einer Toleranz gegenüber Palladon Inject mit der Erfordernis höherer Dosen zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes kommen. Eine Kreuztoleranz zu anderen Opioiden kann bestehen. Die chronische Anwendung von Palladon Inject kann zu physischer Abhängigkeit führen, und bei abrupter Beendigung der Therapie kann ein Entzugssyndrom auftreten. Wenn die Therapie mit Hydromorphon nicht mehr länger erforderlich ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis stufenweise zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
- +Der Wirkstoff Hydromorphon hat, ähnlich wie andere stark wirksame Opioidrezeptoragonisten, ein Missbrauchspotenzial. Eine psychische Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kann sich nach Gabe opioidhaltiger Analgetika wie Palladon Inject entwickeln. Bei anamnestischem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch ist Palladon Inject nur mit besonderer Vorsicht zu verordnen.
- +Bei einer Hyperalgesie, die insbesondere bei hoher Dosierung auftreten kann, wird eine weitere Dosiserhöhung von Palladon Inject zu keiner weiteren Schmerzreduktion führen. Eine Dosisreduktion oder der Wechsel zu einem anderen Opioid kann erforderlich werden.
-Palladon Inject ist prä- und intraoperativ sowie in den ersten 24 Stunden postoperativ nur mit Vorsicht anzuwenden.
- +In Abhängigkeit von Art und Umfang des chirurgischen Eingriffs, dem gewählten Anästhesieverfahren, der sonstigen Begleitmedikation sowie vom individuellen Zustand des Patienten ist der Zeitpunkt des postoperativen Einsatzes von Palladon Inject nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko im Einzelfall festzulegen.
-Zentralwirksame Arzneimittel wie Anästhetika, Hypnotika, Sedativa, Tranquilizer, Alkohol, Antidepressiva, Antiemetika, Barbiturate, Phenothiazine (MAO-Hemmer s. «Kontraindikationen») und andere Opioide können die ZNS dämpfenden Effekte beider Arzneimittel, beispielsweise Sedierung und Atemdepression, verstärken.
-Arzneimittel mit anticholinerger Wirkung (z.B. Psychopharmaka, Antihistaminika, Antiemetika, Arzneimittel bei Morbus Parkinson) können anticholinerge Nebenwirkungen von Opioiden verstärken (z.B. Obstipation, Mundtrockenheit oder Störungen beim Wasserlassen).
-Bei gleichzeitiger Langzeittherapie mit Cimetidin und Morphin wurden in vereinzelten Fällen erhöhte Morphin-Plasmakonzentrationen beobachtet. Für Hydromorphon ist eine derartige Wechselwirkung ebenfalls nicht auszuschliessen.
-Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt.
- +Zentral dämpfend wirkende Substanzen wie Benzodiazepine, Barbiturate, Opioide, Alkohol, Neuroleptika (Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva, sedierende H1-Antihistaminika, zentralwirkende Antiemetika, Gabapentin, Pregabalin, weitere Narkotika, Sedativa, Hypnotika oder Anxiolytika können das Risiko von Atemdepression, Hypotonie und/oder einem sedierenden Effekt von Palladon Inject erhöhen und die Aufmerksamkeit beeinträchtigen.
- +Falls eine kombinierte Therapie in Betracht gezogen wird, sollte eine Reduktion der Dosis einer oder beider Substanzen erwogen und die Patientin bzw. der Patient regelmässig auf Anzeichen von Atemdepression, Sedierung und Hypotonie überwacht werden.
- +Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol ist zu vermeiden (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Schwere Fälle von Interaktionen auf Zentralnervensystem, Atmungs- und Kreislauffunktion wurden nach gleichzeitiger Einnahme von Pethidin und Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) beobachtet. Ähnliches Interaktionspotenzial mit Palladon Inject kann nicht ausgeschlossen werden. Palladon Inject ist nicht für die gleichzeitige Therapie mit MAO-Hemmern oder innerhalb 14 Tage nach Unterbruch solcher Therapie vorgesehen (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine gleichzeitige Anwendung von Hydromorphon und Anticholinergika bzw. Arzneimitteln mit anticholinerger Wirkung (z.B. trizyklische Antidepressiva, Antihistaminika, Antipsychotika, Muskelrelaxantien, Arzneimittel bei Morbus Parkinson) kann anticholinergische unerwünschte Wirkungen verstärken.
-Es gibt klare Hinweise auf Risiken für den menschlichen Fötus. Tierstudien haben ebenfalls unerwünschte Effekte auf den Fötus gezeigt (Teratogenität). Hydromorphon sollte deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
-Eine chronische Anwendung sollte während der gesamten Schwangerschaft vermieden werden, da sie zur Gewöhnung und nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen kann.
-Hydromorphon kann – vor oder während der Geburt gegeben – die Fähigkeit der Gebärmutter, sich zusammenzuziehen, hemmen. Beim Neugeborenen kann es zur Atemdepression führen, da Hydromorphon die Plazenta passiert.
-Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Hydromorphon mit der Muttermilch ausgeschieden wird, können auch nachteilige Wirkungen für den Säugling nicht ausgeschlossen werden.
- +Schwangerschaft
- +Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Palladon Inject in der Schwangerschaft oder unter der Geburt vor. Hydromorphon passiert die Plazenta. Tierstudien mit Hydromorphon haben unerwünschte Effekte auf den Fötus gezeigt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
- +Eine längerfristige Anwendung von Palladon Inject während der Schwangerschaft kann zu Entzugssymptomen beim Neugeborenen führen. Während der Geburt angewendet, kann Palladon Inject die Uteruskontraktilität einschränken und beim Neugeborenen eine Atemdepression hervorrufen.
- +Palladon Inject sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der Nutzen das mögliche Risiko für den Fötus oder das Neugeborene eindeutig überwiegt.
- +Stillzeit
- +Hydromorphon geht in niedrigen Konzentrationen in die Muttermilch über. Palladon Inject sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden.
-Hydromorphon kann auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch das Reaktionsvermögen verändern. Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt werden.
- +Palladon Inject kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Dies ist insbesondere zu Beginn der Therapie, nach Dosisänderung oder Umstellung auf Palladon Inject sowie beim Zusammenwirken von Hydromorphon mit Alkohol oder anderen ZNS-dämpfenden Substanzen zu erwarten. Bei einer stabilen Therapie sind Beschränkungen nicht zwangsläufig erforderlich. Deshalb sollten Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob sie Auto fahren oder Maschinen bedienen dürfen.
-Die Häufigkeiten sind eingeteilt in «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1’000, <1/100), «selten» (≥1/10’000, <1/1’000), «sehr selten» (<1/10’000), «nicht bekannt» (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Immunsystem
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-Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich Schwellungen im Bereich des Oropharynx).
-Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen.
- +Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich oropharyngealer Schwellung), anaphylaktische Reaktionen.
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-Häufig: Anorexie.
- +Häufig: Appetitabnahme bis Appetitverlust.
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-Gelegentlich: Depression, Dysphorie, Euphorie, Halluzinationen, Albträume.
-Selten: Abhängigkeit, Agitiertheit.
-Störungen des Nervensystems
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-Häufig: Schwindel, Somnolenz.
-Gelegentlich: Kopfschmerzen, Tremor, Myoklonus, Parästhesie.
-Selten: Krampfanfälle, Sedierung.
-Sehr selten: Hyperalgesie.
- +Gelegentlich: Agitiertheit, Depression, euphorische Stimmung, Halluzinationen, Albträume.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Arzneimittelabhängigkeit, Dysphorie.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Sehr häufig: Schwindelgefühl (13%), Schläfrigkeit (26%).
- +Häufig: Kopfschmerzen.
- +Gelegentlich: Myoklonus, Parästhesie, Tremor.
- +Selten: Sedierung, Trägheit.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Konvulsionen (insbesondere bei Personen mit Epilepsie oder Prädisposition zu Krampfanfällen), Dyskinesie, Hyperalgesie.
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-Gelegentlich: Miosis, Verschwommensehen.
-Funktionsstörungen des Herzens
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-Gelegentlich: Tachykardie.
-Selten: Bradykardie, Palpitationen.
-Funktionsstörungen der Gefässe
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-Häufig: Hypotonie.
-Atmungsorgane
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- +Gelegentlich: Sehstörung.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Miosis.
- +Herzerkrankungen
- +Selten: Tachykardie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Bradykardie, Palpitationen.
- +Gefässerkrankungen
- +Gelegentlich: Hypotonie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Gesichtsrötung.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Selten: Atemdepression, Bronchospasmus.
-Gastrointestinale Störungen
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-Häufig: abdominale Schmerzen, Obstipation, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen.
-Gelegentlich: Dyspepsie, Diarrhö, Geschmacksstörungen.
-Sehr selten: paralytischer Ileus.
-Funktionsstörungen der Leber und Galle
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-Selten: Gallenkoliken, Erhöhung von Pankreasenzymen.
-Sehr selten: Erhöhung leberspezifischer Enzyme.
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
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-Häufig: Pruritus, Schwitzen.
-Gelegentlich: Hautausschlag (Rash), Urtikaria.
-Selten: Rötung des Gesichtes.
-Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
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-Häufig: Harnverhalten, verstärkter Harndrang.
-Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
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-Gelegentlich: verminderte Libido, Erektionsstörungen.
- +Selten: Atemdepression.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Bronchospasmus.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Sehr häufig: Obstipation (25%), Übelkeit (24%).
- +Häufig: abdominale Schmerzen, Mundtrockenheit, Erbrechen.
- +Gelegentlich: Diarrhoe, Dysgeusie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: paralytischer Ileus, Dyspepsie.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
- +Gelegentlich: Erhöhung leberspezifischer Enzyme.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Pruritus, Hyperhidrosis.
- +Gelegentlich: Hautausschlag (Rash).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Urtikaria.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Harnretention.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Gelegentlich: Erektionsstörungen.
- +Häufigkeit nicht bekannt: verminderte Libido.
- +
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-Gelegentlich: Toleranz, Entzugserscheinungen*.
-Sehr selten: periphere Ödeme, Gewebeirritationen und Verhärtungen an der Injektionsstelle (insbesondere nach wiederholter s.c.-Gabe).
-* Entzugserscheinungen können auftreten und sich in Symptomen wie Agitiertheit, Angst, Nervosität, Schlaflosigkeit, Hyperkinesie, Tremor und gastrointestinalen Symptomen äussern.
- +Gelegentlich: Arzneimittelentzugssyndrom*, Müdigkeit, Unwohlsein, periphere Ödeme.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Toleranzentwicklung, neonatales Arzneimittelentzugssyndrom, Gewebeirritationen und Verhärtungen an der Injektionsstelle (insbesondere nach wiederholter s.c. Gabe).
- +* Ein Arzneimittelentzugssyndrom zeigt sich in Symptomen wie Agitiertheit, Angst, Nervosität, Schlaflosigkeit, Hyperkinesie, Tremor und gastrointestinalen Symptomen.
-Symptome einer Hydromorphon-Intoxikation bzw. Überdosierung umfassen Miosis, Atemdepression, Bradykardie, Hypotonie, fortschreitende Somnolenz bis hin zu Stupor und Koma. In schwereren Fällen können Kreislaufversagen und vertieftes Koma unter Umständen mit letalem Ausgang auftreten.
- +Wie bei allen Opioiden ist die Gefahr einer Intoxikation bzw. Überdosierung für Nicht-Gewöhnte hoch.
- +Symptome
- +Akute Symptome umfassen Miosis, Atemdepression, Somnolenz bis Stupor oder Koma. Weitere mögliche Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, Bradykardie, verminderter Muskeltonus und Darmatonie. In Fällen schwerer Überdosierung können Atemstillstand, nicht-kardiogenes Lungenödem, Kreislaufversagen und Tod eintreten.
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-Intravenöse Verabreichung von 0,4–2 mg Naloxonhydrochlorid (Kinder: 0,01 mg/kg Körpergewicht). Falls notwendig 2–3× jeweils nach 2–3 Minuten wiederholen (siehe entsprechende Fachinformation), oder Verabreichung einer Infusion von 2 mg Naloxonhydrochlorid in 500 ml 0,9% NaCl bzw. in 5% Dextrose (0,004 mg/ml). Die Infusions-Geschwindigkeit soll entsprechend der Bolusinjektion eingestellt und der Reaktion des Patienten angepasst werden.
-Die Wirkungsdauer von Naloxon ist relativ kurz (Plasmahalbwertszeit: t½ Naloxon = 60–90 Minuten, t½ Hydromorphon = 2–4 Stunden). Der Patient/die Patientin ist deshalb auch nach Naloxon-Gabe längerfristig zu überwachen (Atmung, u.a.) und wiederholte Naloxon-Gaben können notwendig sein.
-Die Atmung ist gegebenenfalls mittels künstlicher Beatmung zu unterstützen. Der Flüssigkeitshaushalt und die Elektrolytspiegel sind aufrecht zu erhalten.
- +Überwachung von Atmung und Bewusstsein, bei klinisch signifikanter Atem- oder ZNS-Depression: künstliche Beatmung, Stabilisieren des Kreislaufs und Gabe von Naloxon.
- +Dosierung: 0,4-2 mg Naloxon intravenös (Kinder: 0,01 mg/kg Körpergewicht). Falls notwendig 2-3× jeweils nach 2-3 Minuten wiederholen oder als Dauerinfusion verabreichen (siehe entsprechende Fachinformation).
- +Die Wirkungsdauer von Naloxon ist relativ kurz (Plasmahalbwertszeit: t½ Naloxon = 1-1,5 Stunden, t½ Hydromorphon = 2-4 Stunden). Der Patient ist deshalb auch nach Naloxon-Gabe längerfristig zu überwachen und wiederholte Naloxon-Gaben können notwendig sein.
- +Naloxon sollte mit Vorsicht bei Personen verwendet werden, die möglicherweise einen Langzeitgebrauch mit Opioiden (Toleranz) aufweisen. Eine abrupte oder vollständige Aufhebung der Opioidwirkung kann zu einem akuten Entzugssyndrom führen. Empfohlen wird eine Initialdosis von 0,04 mg Naloxon.
- +Wirkmechanismus
-Hydromorphon ist ein reiner Opiat-Rezeptoren-Agonist mit überwiegender Affinität zu µ-Rezeptoren bei gleichzeitiger geringer Affinität zu κ-Rezeptoren. Über die im ZNS und in der Peripherie liegenden Rezeptoren entfaltet Hydromorphon seine supraspinale und spinale, analgetische und schmerzdistanzierende Wirkung. Hydromorphon ist 7–8× stärker wirksam als Morphin.
- +Hydromorphon ist ein reiner Opiat-Rezeptoren-Agonist mit überwiegender Affinität zu µ-Rezeptoren bei gleichzeitiger geringer Affinität zu κ-Rezeptoren. Über die im ZNS und in der Peripherie liegenden Rezeptoren entfaltet Hydromorphon seine supraspinale und spinale, analgetische und schmerzdistanzierende Wirkung. Hydromorphon ist 7-8× stärker wirksam als Morphin.
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-Der Wirkungseintritt nach i.v.-Injektion erfolgt meist innerhalb von 5–10 Minuten, nach s.c.-Injektion innerhalb von 10–15 Minuten. Die Wirkungsdauer beträgt 3–4 Stunden nach i.v.- oder s.c.-Injektion.
- +Der Wirkungseintritt nach i.v.-Injektion erfolgt meist innerhalb von 5-10 Minuten, nach s.c.-Injektion innerhalb von 10-15 Minuten. Die Wirkungsdauer beträgt 3-4 Stunden nach i.v.- oder s.c.-Injektion.
-Tmax liegt zwischen 2 bis 5 Minuten für die i.v.-Injektion und bei 10 Minuten für die s.c.-Injektion. Das Blutspiegelmaximum (Cmax ) beträgt 55,8 ng/ml für die i.v.-Injektion und 11,9 ng/ml für die s.c.-Injektion nach einer Dosis von 1 mg/ml.
- +Absorption und Distribution
- +Tmax liegt zwischen 2 bis 5 Minuten für die i.v.-Injektion und bei 10 Minuten für die s.c.-Injektion. Das Blutspiegelmaximum (Cmax) beträgt 55,8 ng/ml für die i.v.-Injektion und 11,9 ng/ml für die s.c.-Injektion nach einer Dosis von 1 mg/ml.
-Hydromorphonhydrochlorid passiert die Plazentaschranke. Angaben über die Ausscheidung in die Muttermilch liegen nicht vor.
-Die Plasmaproteinbindung des Hydromorphons ist gering (<10%), wobei dieser Prozentsatz von 2,46 ng/ml bis zu sehr hohen Plasmaspiegeln von 81,99 ng/ml, die nur bei sehr hohen Hydromorphon-Dosen erreicht werden, konstant bleibt.
-Hydromorphonhydrochlorid weist ein relativ hohes Verteilungsvolumen von 1,22 ± 0,23 l/kg (C.I.: 90%: 0,97–1,60 l/kg) auf (N= 6 männliche Probanden). Dies weist auf eine deutliche Gewebeaufnahme hin.
-Aus dem Verlauf der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurven nach einmaliger Gabe von Hydromorphonhydrochlorid 2 mg i.v. oder 4 mg oral an 6 gesunde Probanden im randomisierten Cross-over-Versuch ergab sich eine relativ kurze Eliminationshalbwertszeit von 2,64 ± 0,88 Stunden (1,68–3,87 Stunden).
- +Hydromorphon passiert die Plazentaschranke und lässt sich in niedrigen Konzentrationen in der Muttermilch nachweisen.
- +Hydromorphon weist ein relativ hohes Verteilungsvolumen von 1,22-4 l/kg auf. Dies weist auf eine deutliche Gewebeaufnahme hin.
- +Die Plasmaproteinbindung ist mit 7-19% gering.
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-Hydromorphon wird durch direkte Konjugation oder durch Reduktion der Ketogruppe mit nachfolgender Konjugation metabolisiert. Nach Resorption wird Hydromorphon hauptsächlich zu Hydromorphon-3-Glukuronid, Hydromorphon-3-Glukosid und Dihydroisomorphin-6-Glukuronid metabolisiert. Zu einem kleineren Anteil wurden auch die Metabolite Dihydroisomorphin-6-Glukosid, Dihydromorphin und Dihydroisomorphin beobachtet.
-Hydromorphonmetaboliten wurden im Plasma, Urin und in humanen Hepatozyten-Test-Systemen festgestellt. Es gibt keine Hinweise, dass Hydromorphon in vivo durch das Cytochrom P 450 Enzymsystem metabolisiert wird. In vitro hemmt Hydromorphon mit einer IC50 >50 µM nur geringfügig die rekombinanten CYP-Isoformen, einschliesslich CYP1A2, 2A6, 2C8, 2D6 und 3A4. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass Hydromorphon den Metabolismus von anderen Arzneistoffen, die durch diese CYP-Isoformen metabolisiert werden, inhibiert.
- +Hydromorphon wird vorwiegend in der Leber über die UGT2B7 zum Hauptmetabolit Hydromorphon-3-Glukuronid metabolisiert. Weitere Metaboliten sind Dihydromorphin, Dihydroisomorphin und deren Glukuronide.
- +Es gibt keine Hinweise, dass Hydromorphon in vivo durch das Cytochrom-P450-Enzymsystem metabolisiert wird. In vitro hemmt Hydromorphon mit einer IC50>50 μM nur geringfügig die rekombinanten CYP-Isoformen, einschliesslich CYP1A2, 2A6, 2C8, 2D6 und 3A4. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass Hydromorphon den Metabolismus von anderen Arzneistoffen, die durch diese CYP-Isoformen metabolisiert werden, inhibiert.
- +Aus dem Verlauf der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurven nach einmaliger Gabe von Hydromorphonhydrochlorid 2 mg i.v. oder 4 mg oral an 6 gesunde Probanden im randomisierten Cross-over-Versuch ergab sich eine relativ kurze Eliminationshalbwertszeit von 2,64 ± 0,88 Stunden (1,68-3,87 Stunden).
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-Siehe unter «Dosierung/Anwendung».
- +Pädiatrische Patienten
- +Die Datenlage hinsichtlich der pharmakokinetischen Eigenschaften von Hydromorphon bei Kindern ist limitiert. Der Metabolismus von Hydromorphon bei Kindern unterscheidet sich nicht von Erwachsenen.
- +Ältere Patienten
- +Nach einmaliger Verabreichung einer oralen Hydromorphon-Formulierung war die Plasma-Halbwertszeit von Hydropmorphon bei gesunden Älteren vergleichbar mit jüngeren Probanden.
- +Leberfunktionsstörung
- +In einer pharmakokinetischen Studie mit einer oralen Hydromorphon-Formulierung an Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh Score 7-9) war die Plasma-Halbwertszeit von Hydromorphon im Vergleich zu Gesunden nicht verlängert. Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion wurden nicht untersucht.
- +Nierenfunktionsstörung
- +Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance <30 ml/min) zeigen eine 2- bis 4-fach erhöhte Hydromorphon AUC. Im Vergleich zu Nierengesunden kann es bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion ausserdem zu signifikant höheren Plasmakonzentrationen von Hydromorphon-3-Glukuronid kommen.
-An Ratten, die oral 5 mg/kg/Tag erhielten (30 mg/m²/Tag, was 1,4fach höher ist, als die für den Menschen nach Körperoberfläche errechnete, zu erwartende Dosis), wurden keine Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität oder die Eigenschaften der Spermien beobachtet.
-Hydromorphon-Dosen, welche auf das Muttertier toxisch wirkten, waren weder bei Ratten noch Kaninchen teratogen. Eine Beeinträchtigung der fötalen Entwicklung ergab sich bei Kaninchen in einer Dosis von 50 mg/kg (der No-Effect-Level für Entwicklungsparameter lag bei einer Dosis von 25 mg/kg oder 380 mg/m² mit einer Exposition (AUC), die annähernd 4fach über der beim Menschen zu erwartenden liegt). Ratten, die oral mit Hydromorphon 10 mg/kg (308 mg/m² mit einer AUC, die etwa 1,8 Mal über der für den Menschen erwarteten liegt) behandelt wurden, zeigten keine fötale Schädigung.
- +An Ratten, die oral 5 mg/kg/Tag erhielten (30 mg/m2/Tag, was 1,4fach höher ist, als die für den Menschen nach Körperoberfläche errechnete, zu erwartende Dosis), wurden keine Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität oder die Eigenschaften der Spermien beobachtet.
- +Hydromorphon-Dosen, welche auf das Muttertier toxisch wirkten, waren weder bei Ratten noch Kaninchen teratogen. Eine Beeinträchtigung der fötalen Entwicklung ergab sich bei Kaninchen in einer Dosis von 50 mg/kg (der No-Effect-Level für Entwicklungsparameter lag bei einer Dosis von 25 mg/kg oder 380 mg/m2 mit einer Exposition (AUC), die annähernd 4fach über der beim Menschen zu erwartenden liegt). Ratten, die oral mit Hydromorphon 10 mg/kg (308 mg/m2 mit einer AUC, die etwa 1,8 Mal über der für den Menschen erwarteten liegt) behandelt wurden, zeigten keine fötale Schädigung.
- +Hinweise zur Handhabung
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-Butylscopolaminiumbromid, Scopolaminhydrobromid, Dexamethasondihydrogenphosphat-Dinatrium, Haloperidol, Midazolamhydrochlorid, Metoclopramidhydrochlorid, Levomepromazinhydrochlorid, Glycopyrroniumbromid, Ketaminhydrochlorid.
- +·Butylscopolaminiumbromid,
- +·Scopolaminhydrobromid,
- +·Dexamethasondihydrogenphosphat-Dinatrium,
- +·Haloperidol,
- +·Midazolamhydrochlorid,
- +·Metoclopramidhydrochlorid,
- +·Levomepromazinhydrochlorid,
- +·Glycopyrroniumbromid,
- +·Ketaminhydrochlorid.
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-Sofern das Öffnen/die Verdünnung der gebrauchsfertigen Zubereitung nicht unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C aufzubewahren.
- +Sofern das Öffnen/die Verdünnung der gebrauchsfertigen Zubereitung nicht unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C aufzubewahren.
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-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und in der Originalverpackung (Faltschachtel) lagern, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und in der Originalverpackung (Faltschachtel) lagern, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- +Packungen
- +Palladon Inject 2 mg/ml: 5, 10 [A+]
- +Palladon Inject 10 mg/ml: 5, 10 [A+]
- +Palladon Inject 20 mg/ml: 5, 10 [A+]
- +Palladon Inject 50 mg/ml: 5, 10 [A+]
- +
-September 2011.
- +November 2016.
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