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Home - Fachinformation zu Cleviprex - Änderungen - 18.02.2018
80 Änderungen an Fachinfo Cleviprex
  • -Clevidipin.
  • +Clevidipin
  • -Sojabohnenöl, Glycerin, gereinigte Phospholipide aus Eigelb, Ölsäure, Natriumedetat, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.
  • +Sojabohnenöl, Glycerin, Gereinigte Phospholipide aus Eigelb, Ölsäure, Natriumedetat, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.
  • -Cleviprex 0,5 mg/ml ist eine verwendungsfertige, sterile, weissliche Öl-in-Wasser Emulsion zur intravenösen Injektion.
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • +Cleviprex 0,5 mg/ml ist eine verwendungsfertige, sterile, weissliche Oel-in-Wasser Emulsion zur intravenösen Injektion.
  • +Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten
  • -Dosierung/Anwendung
  • +Dosierung / Anwendung
  • -Erwachseneltere Personen:
  • -Cleviprex soll intravenös verabreicht werden. Um die gewünschte Blutdruckreduktion zu erreichen, muss das Präparat eingestellt werden. In Abhängigkeit des angestrebten Blutdruckes und des Ansprechens des Patienten, muss die Dosis individuell angepasst werden. Blutdruck und Herzfrequenz müssen während der Infusion und anschliessend bis zur Stabilisierung der Vitalzeichen kontinuierlich überwacht werden.
  • -Patienten, die längere Clevidipin-Infusionen erhalten und nicht auf andere antihypertensive Therapien umgestellt werden, müssen für mindestens 8 Stunden nach Infusionsende auf eine mögliche Rebound-Hypertonie überwacht werden.
  • +Erwachsene / ältere Personen:
  • +Cleviprex soll intravenös verabreicht werden. Um die gewünschte Blutdruckreduktion zu erreichen, muss das Präparat eingestellt werden. In Abhängigkeit des angestrebten Blutdruckes und des Ansprechens des Patienten, muss die Dosis individuell angepasst werden.
  • -Maximaldosis: Die Maximaldosis beträgt 32 mg/h; die meisten Patienten wurden jedoch mit einer Maximaldosis von 16 mg/h oder weniger behandelt. Aufgrund der potentiellen Lipid-Überladung wird empfohlen, nicht mehr als 1000 mL der Cleviprex-Infusion pro 24-Stundenperiode zu verabreichen. Die Erfahrung mit längerer Infusionsdauer sämtlicher Dosen über 72 Stunden ist gering.
  • -Übergang zu oraler antihypertensiver Therapie:
  • -Cleviprex soll abgesetzt oder ausgeschlichen werden während eine geeignete orale Therapie begonnen wird. Dabei soll der verzögerte Wirkungseintritt der oralen Therapie beachtet werden. Die Blutdrucküberwachung muss fortgesetzt werden, bis die gewünschte Wirkung erzielt ist.
  • -Das Absetzen von Cleviprex führt innerhalb von 5 bis 15 Minuten zu einer Abnahme der antihypertensiven Wirkungen.
  • +Maximaldosis: Die Maximaldosis beträgt 32 mg/h; die meisten Patienten wurden jedoch mit einer Maximaldosis von 16 mg/h oder weniger behandelt. Aufgrund der potentiellen Lipid-Ueberladung wird empfohlen, nicht mehr als 1000 mL der Cleviprex-Infusion innerhalb von 24 Stunden zu verabreichen. Die Erfahrung mit längerer Infusionsdauer sämtlicher Dosen über 72 Stunden ist gering.
  • +Uebergang zu oraler antihypertensiver Therapie:
  • +Cleviprex soll abgesetzt oder ausgeschlichen werden während eine geeignete orale Therapie begonnen wird. Dabei soll der verzögerte Wirkungseintritt der oralen Therapie beachtet werden.
  • -Spezielle Populationen wurden nicht spezifisch untersucht. In den klinischen Studien wurden 78 Patienten mit abnormer Leberfunktion (1 oder mehrerer der folgenden Parameter: erhöhtes Serumbilirubin, AST/SGOT und/oder ALT/SGPT) und 121 Patienten mit moderater bis schwerwiegender Einschränkung der Nierenfunktion mit Cleviprex behandelt. Es braucht keine Anpassung bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.
  • -Pädiatrische Population
  • +Spezielle Populationen wurden nicht spezifisch untersucht. In den klinischen Studien wurden 78 Patienten mit abnormer Leberfunktion (1 oder mehrerer der folgenden Parameter: erhöhtes Serumbilirubin, AST/SGOT und/oder ALT/SGPT) und 121 Patienten mit moderater bis schwerwiegender Einschränkung der Nierenfunktion wurden mit Cleviprex behandelt. Es braucht keine Anpassung bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.
  • +Paediatrische Population
  • -Patienten, welche andere lipidhaltige Arzneimittel erhalten
  • -Cleviprex enthält ca. 0,2 g Lipid/mL (2,0 kcal). Bei Patienten mit Restriktion zur Lipidbelastung muss die Lipidzufuhr allenfalls angepasst werden, um die mit Cleviprex gleichzeitig verabreichte Lipidmenge zu kompensieren.
  • +Patienten, welche andere lipidhaltige Arzneiimittel erhalten
  • +Cleviprex enthält ca. 0.2 g Lipid/mL (2.0 kcal). Bei Patienten mit Restriktion zur Lipidbelastung muss die Lipidzufuhr allenfalls angepasst werden, um die mit Cleviprex gleichzeitig verabreichte Lipidmenge zu kompensieren.
  • -Cleviprex kann mittels Spritze oder Infusionspumpe (Infusomat) angewendet werden. Kommerziell erhältliche Plastik-Bestecke können für die Anwendung der Infusion verwendet werden. Cleviprex kann über einen zentralen oder peripheren Zugang verabreicht werden.
  • +Cleviprex kann mittels Spitze oder Infusionspumpe (Infusomat) angewendet werden. Kommerziell erhältliche Plastik-Bestecke können für die Anwendung der Infusion verwendet werden. Cleviprex kann über einen zentralen oder peripheren Zugang verabreicht werden.
  • -Cleviprex soll bei bekannter Allergie gegenüber Clevidipin, Sojabohnen, Sojaprodukten, Eiern oder Produkten aus Eiern nicht verabreicht werden.
  • +Cleviprex soll bei bekannter Allergie gegenüberClevidipine, Sojabohnen, Sojaprodukten, Eiern oder Produkten aus Eiern nicht verabreicht werden.
  • -Cleviprex wird bei Patienten mit kritischer Aortenstenose nicht empfohlen, da eine exzessive Nachlastreduktion die Versorgung des Myokards mit Sauerstoff reduzieren kann.
  • +Cleviprex wird bei Patienten mit kritischer Aortenstenose nicht empfohlen, da eine exzessive Nachlastreduktion die Versorgung des Myokards mit Sauerstoff reduzieren kann.
  • -Es muss eine strikt aseptische Technik angewendet werden und jegliche Produktreste sollen 12 Stunden nach Anbruch verworfen werden.
  • +Es muss strikt aseptische Technik angewendet werden und jegliche Produktreste sollen 12 Stunden nach Anbruch verworfen werden.
  • -Cleviprex enthält ungefähr 0,2 g Lipid pro mL (2,0 kcal). Einschränkungen für die Lipidaufnahme können wichtig sein für Patienten mit Störungen des Lipidstoffwechsels. Für diese Patienten kann eine Reduktion der Menge von gleichzeitig verabreichten Lipiden nötig sein, um die Lipidmenge von Cleviprex zu kompensieren.
  • +Cleviprex enthält ungefähr 0.2 g Lipid pro mL (2.0 kcal). Einschränkungen für die Lipidaufnahme können wichtig sein für Patienten mit Störungen des Lipidstoffwechsels Für diese Patienten kann eine Reduktion der Menge of gleichzeitig verabreichten Lipiden nötig sein, um die Lipidmenge von Cleviprex zu kompensieren.
  • -Phäochromocytom
  • -Zurzeit liegen keine Informationen vor betreffend Anwendung von Cleviprex bei Bluthochdruck mit Phäochromocytom.
  • -Bitte beachten Sie die Angaben unter «Hinweise für die Handhabung» unter «Sonstige Hinweise».
  • +Phaeochromocytome
  • +Zurzeit liegen keine Informationen vor betreffend Anwendung von Cleviprex bei Bluthochdruck mit Phaeochromocytom.
  • +Bitte beachten Sie die Angaben unter Hinweise für die Handhabung unter Sonstige Hinweise.
  • -Pharmakokinetische Interaktionen mit Clevidipin sind unwahrscheinlich, da diese Substanz in vivo hydrolytisch abgebaut wird. Formale Studien zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht durchgeführt. Clevidipin und sein Hauptmetabolit induzieren oder hemmen keine CYP-Enzyme.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Pharmakokinetische Interaktionen mit Clevidipin sind unwahrscheinlich, da diese Substanz in vivo hydrolytisch abgebaut wird. Formale Studien zu Wechselwirkungen mit andern Arzneimitteln wurden nicht durchgeführt. Clevidipin und sein Hauptmetabolit induzieren oder hemmen keine CYP-Enzyme.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Die Sicherheit von Cleviprex wurde bei 1423 Hypertonie-Patienten untersucht. Die Infusionsrate wurde bei 1326 Patienten untersucht, von denen 6% mit der mittleren Dosierung von >16 mg/h bis zur maximalen therapeutischen Dosis von 32 mg/h behandelt wurden. Die Dauerinfusion wurde bei 1380 Patienten untersucht, von denen 20% während 15 bis 72 h kontinuierlich infundiert wurden. Die Inzidenz unerwünschter Wirkungen zeigte keine Korrelation mit Geschlecht, Alter, Rasse oder ethnischer Zugehörigkeit.
  • -Vorhofflimmern, Sinustachykardie und Hypotonie wurden häufig in der perioperativen Population beobachtet. In allen Phase III-Studien an Herzoperations-Patienten betrug die Inzidenz von Vorhofflimmern bei Patienten, welche Cleviprex erhielten, 32,8% verglichen mit 32,9% beim aktiven Vergleichspräparat und 12% bei Placebo. Davon betrachtet man 3,9%, 2,5% respektive 0% als eine Folge der Behandlung. Die Inzidenz von Sinustachykardie bei perioperativen Patienten, welche Cleviprex erhielten, betrug 25,5% verglichen mit 30,5% beim aktiven Vergleichspräparat und 0% bei Placebo. Davon betrachtet man 1,3%, 1,2% respektive 0% als eine Folge der Behandlung. Die Inzidenz von Hypotonie bei perioperativen Patienten, welche Cleviprex erhielten, betrug 15,1% verglichen mit 14,9% beim aktiven Vergleichspräparat und 1,0% bei Placebo. Davon betrachtet man 2,5%, 2,5% respektive 0% als eine Folge der Behandlung.
  • -Die therapiebedingten unerwünschten Reaktionen (perioperative Hypertonie, essentielle Hypertonie: schwerwiegende Hypertonie) welche bei Patienten mit Placebo übermässig (>0,5%) auftraten und welche bei Clevidipin-Patienten in kontrollierten klinischen Studien häufiger als nur als Einzelfall auftraten, sind untenstehend gemäss MedDRA Terminologie nach Organklasse und mit der absoluten Häufigkeit aufgelistet.
  • +Die Sicherheit von Cleviprex wurde von 1307 Hypertonie-Patienten ausgewertet. 5% dieser Patienten wurden mit der mittleren Dosierung von > 16 mg/h bis zur maximalen therapeutischen Dosis von 32 mg/h behandelt; 25 % wurden kontinuierlich infundiert während 15 bis 72 h. Die Inzidenz unerwünschten Wirkungen zeigte keine Korrelation mit Geschlecht, Alter, Rasse oder Volkszugehörigkeit.
  • +Vorhofflimmern, Sinustachykardie und Hypotonie wurden häufig in der perioperativen Population beabachtet. In allen Phase III-Studien an Herzoperations-Patienten betrug die Inzidenz von Vorhofflimmern bei Patienten, welche Cleviprex erhielten, 32,8% verglichen mit 32.9% beim aktiven Vergleichspräparat und 12% bei Placebo. Davon betrachtet man 3,9%, 2,5% respektive 0% als eine Folge der Behandlung. Die Inzidenz von Sinustachykardie bei perioperativen Patienten, welche Cleviprex erhielten, betrug 25,5% verglichen mit 30,5% beim aktiven Vergleichspräparat und 0 % bei Placebo. Davon betrachtet man 1,3 %, 1,2 % respektive 0% als eine Folge der Behandlung. Die Inzidenz von Hypotonie bei perioperativen Patienten, welche Cleviprex erhielten, 15,1% verglichen mit 14,9% beim aktiven Vergleichspräparat und 1% bei Placebo. Davon betrachtet man 2,5%, 2,5% respektive 0% als eine Folge der Behandlung.
  • +Die therapiebedingten unerwünschten Reaktionen (perioperative Hypertonie, essentielle Hypertonie: schwerwiegende Hypertonie) welche bei Patienten mit Placebo übermässig (> 0,5% ) auftraten und welche bei Clevidipin-Patienten in kontrollierten klinischen Studien häufiger als nur als Einzelfall auftraten, sind untenstehend gemäss MedDRA Terminologie nach Organklasse und mit der absoluten Häufigkeit aufgelistet.
  • -«Sehr häufig» (>1/10), «häufig» (>1/100, <1/10), «gelegentlich» (>1/1000, <1/100), «selten» (>1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000). Innerhalb jeder Gruppe sind die unerwünschten Reaktionen mit abnehmender Bedeutung aufgelistet.
  • -Unerwünschte Arzneimittelreaktionen
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Gelegentlich: Überempfindlichkeit.
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Häufig: Erhöhte Bluttriglyzeride.
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Gelegentlich: Angst, Verwirrung, Schlaflosigkeit.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen.
  • -Gelegentlich: Schwindel.
  • -Herzerkrankungen
  • -Häufig: Vorhofflimmern, Sinustachykardie.
  • -Gelegentlich: Vorhofflattern, Tachykardie, kongestive Herzinsuffizienz, Bradykardie, kompletter atrioventrikulärer Block, Schenkelblock.
  • -Gefässerkrankungen
  • -Häufig: Hypotonie, Hautrötungen (verstärkte Durchblutung).
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Häufig: Hypoxie.
  • -Gelegentlich: Lungenstauung.
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig: Übelkeit.
  • -Gelegentlich: Obstipation, Erbrechen, Ileus.
  • -Erkrankungen der Nieren- und Harnwege
  • -Häufig: Akute Nierenschädigung, Polyurie.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Häufig: Ödem, Hitzegefühl.
  • -Gelegentlich: Schmerzen, Brustschmerzen, periphere Ödeme, Fieber.
  • +Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1000, <1/100), selten (>1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10000). Innerhalb jeder Gruppe sind die unerwünschten Reaktionen mit abnehmerder Bedeutung aufgelistet.
  • +Unerwünschte Reaktionen bei perioperativen Hypertonie-Patienten
  • +Psychiatrische Störungen
  • +Gelegentlich: Angst, Verwirrung, Schlaflosigkeit
  • +Störungen des Nervensystems
  • +Gelegentlich: Schwindel
  • +Funktionsstörungen des Herzens
  • +Gelegentlich: Herzkammerflattern, Tachykardie
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationssstelle
  • +Häufig: Oedeme
  • +Gelegentlich: Schmerz, Brustschmerzen, periphere Oedeme, Fieber
  • -Häufig: Erhöhte Alaninaminotransferase-Werte.
  • -Gelegentlich: erhöhter Blutkreatininspiegel, erhöhte Aspartataminostransferase-Werte.
  • -Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
  • -Gelegentlich: Komplikationen an der Einschnittstelle.
  • +Gelegentlich: erhöhter Blutkreatininspiegel, erhöhte Werte der Aspartataminostransferase
  • +Verletzungen, Vergiftungen oder verfahrenstechnische Komplikationen
  • +Gelegentlich : Komplikationen an der Einschnittstelle
  • +Unerwünschte Reaktionen bei Patienten mit essentieller Hypertonie
  • +Störungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig:Kopfschmerzen
  • +Häufig: Schwindel
  • +Unktionsstörungen der Gefässe
  • +Häufig: Hautrötungen (verstärkte Durchblutung)
  • +Gastrointestinale Störungen
  • +Häufig: Uebelkeit
  • +Funktionsstörungen der Nieren- und ableitenden Harnwege
  • +Häufig: Poliurie
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationssstelle
  • +Häufig: Hitzegefühl
  • +Untersuchungen
  • +Häufig: erhöhte Werte der Alaninaminotransferase
  • -Der primäre Endpunkt der ECLIPSE-Studien betreffend Sicherheit war ein Vergleich der klinischen Ereignisse Tod (Clevidipin 2,8% vs. Vergleichspräparat 3,8%), Herzinfarkt (Clevidipin 2,3% vs. Vergleichspräparat 2,4%), Schlaganfall (1,1% vs. Vergleichspräparat 1,7%), Nierenfunktionsstörung (Clevidipin 7,9% vs. Vergleichspräparat 7,9%) 30 Tage nach Operation. Der primäre Endpunkt war die Kontrolle des Blutdruckes, definiert als die Fläche unter der Kurve (AUC), welche die Grössenordnung und die Dauer der Blutdrucküberschreitungen ausserhalb eines vorher definierten Bereichs beschreibt.
  • +Der primäre Endpunkt der ECLIPSE-Studien betreffend Sicherheit war ein Vergleich der klinischen Ereignisse Tod (Clevidipine 2,8% vs. Vergleichspräparat 3,8%), Herzinfarkt (Clevidipine 1,1% vs. Vergleichspräparat 1,7%), Schlaganfall (2,3% vs. Vergleichspräparat 2,4%), Nierenfunktionsstörung (Clevidipin 7,9% vs. Vergleichspräparat 7,9%) 30 Tage nach Operation. Der primäre Endpunkt war die Kontrolle des Blutdruckes, definiert als die Fläche unter der Kurve (AUC), welche die Grössenordnung und die Dauer der Blutdrucküberschreitungen ausserhalb eines vorher definierten Bereichs beschreibt.
  • -In der VELOCITY Studie wurde Cleviprex an 126 Patienten mit schwerwiegender Hypertonie untersucht (SBP >180 mmHg oder DBP >115 mmHg). Von diesen hatten 81% (102/126) Endorganschädigungen, welche im Zusammenhang mit der Hypertonie waren. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen nach Cleviprex waren Kopfschmerzen (6,3%, Übelkeit (4,8%) und Erbrechen (3,2%). Die Inzidenz von unerwünschten Wirkungen, welche zu einem Behandlungsabbruch bei Patienten mit schwerwiegender Hypertonie führten, lag für Cleviprex bei 4,8%.
  • -In der ACCELERATE-Studie wurde Cleviprex bei 33 Patienten auf Wirksamkeit und Sicherheit von Clevidipin bei der Behandlung der akuten Hypertonie bei Patienten untersucht, bei denen eine intrazerebrale Blutung (ICH) auftrat. Die häufigsten behandlungsbedingten UE (N=35) waren Fieber (7 Patienten, 20,0%), Kopfschmerzen (5 Patienten, 14,3%), Agitiertheit (4 Patienten, 11,4%) und Hypophosphatämie (4 Patienten, 11,4%).
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  • +In der VELOCITY Studie wurde Cleviprex an 126 Patienten mit schwerwiegender Hypertonie untersucht.(SBP >180 mmHg oder DBP >115 mmHg). Von diesen hatten 81% (102/126)Endorganschädigungen, welche im Zusammenhang mit der Hypertonie waren. Die häufigen unerwünschten Wirkungen nach Cleviprex waren Kopfschmerzen (6,3%, Uebelkeit (4,8%) und Erbrechen(3,2 %). Die Inzidenz von unerwünschten Wirkungen, welche zu einem Behandlungsabbruch bei Patienten mit schwerwiegender Hypertonie führten, lag für Cleviprex bei 4,8%.
  • -Aufgrund der gewichtsbasierten Dosisanpassung, erhielten 49 Patienten eine maximale Rate von über 32 mg/h ohne unterschiedliche unerwünschten Wirkungen verglichen mit denjenigen, welche 32 mg/h oder weniger erhielten. Die durchschnittliche Dosierung bei diesen Patienten betrug 41 mg/h mit einem Maximum von 60 mg/h.
  • -Ein Herzoperations-Patient erhielt eine Bolusinjektion von Clevidipin vor Aorten-Stent und reagierte mit Blutdruckabfall.
  • -Als Hauptwirkungen bei Überdosierung wären eine Hypotonie und Reflextachykardie zu erwarten. Bei Auftreten einer von beiden muss Cleviprex sofort abgesetzt und der Blutdruck des Patienten unterstützt werden. Das Absetzen von Clevidipin führt zu einer Reduktion des antihypertensiven Effekts innerhalb von 5 – 15 Minuten.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -ATC-Code: C08CA16
  • +Aufgrund der gewichtsbasierten Dosisanpassung, erhielten 49 Patienten eine maximale Rate von über 32 mg/h ohne unterschiedliche unerwünschten Wirkungen verglichen mit denjenigen, welche 32mg/h oder weniger erhielten. Die durchschnittliche Dosierung bei diesen Patienten betrug 41 mg/h mit einem Maximum von 60 mg/h.
  • +Ein Herzoperations-Patient erhielt eine Bolusinjektion von Clevidipine vor Aorten-Stent und reagierte mit Blutdruckabfall.
  • +Das Absetzen von Clevidipine führt zu einer Reduktion des antihypertensiven Effekts innerhalb von 5 – 15 Minuten.
  • +Eigenschaften / Wirkungen
  • +ATC-Code: C08CA16
  • -Clevidipin ist ein Calcium-Kanal-Blocker vom L-Typ. Die langsamen Calcium-Kanäle ermöglichen den Einstrom von Calcium während der Depolarisation in den glatten Muskelzellen der Arterien. Experimente in anästhesierten Ratten und Hunden zeigen, dass Clevidipin den mittleren arteriellen Blutdruck durch Herabsetzen des systemischen vaskulären Widerstandes reduziert. Clevidipin reduziert die Vorlast nicht, was das Ausbleiben einer Wirkung auf die venösen Kapazitätsgefässe belegt.
  • +Clevidipin ist ein Calcium-Kanal-Blocker vom L-Typ. Die langsamen Calcium-Kanäle ermöglichen den Einstrom von Calcium während der Depolarisation in den glatten Muskelzellen der Arterien. Experimente in anaesthesierten Ratten und Hunden zeigen, dass Clevidipin den mittleren arteriellen Blutdruck durch Herabsetzen des systemischen vaskulären Widerstandes reduziert. Clevidipinebutyrat reduziert die Vorlast nicht, was das Ausbleiben einer Wirkung auf die venösen Kapazitätsgefässen belegt.
  • -In der perioperation Patientenpopulation reduziert Cleviprex den systolischen Druck um 4-5% innerhalb von 2-4 Minuten mit eine Startdosis von 0,4 µg/kg/min (ca. 1 - 2 mg/h). In Studien von bis zu 72 h Dauer gab es keine Anzeichen von Toleranz.
  • -Bei den meisten Patienten steigt der Blutdruck 5-15 Minuten nach Infusionsende an.
  • -Bei Patienten, welche nach Absetzen von Cleviprex nicht auf andere antihypertensive Therapien umgestellt wurden, gab es in Studien mit einer bis zu 72-stündigen Dauerinfusion Hinweise auf eine Rebound-Hypertonie.
  • +In der perioperation Patientenpopulation reduziert Cleviprex den systolischen Druck um 4-5% innerhalb von 2-4 Minuten mit eine Startdosis von 0,4 µg/kg/min (ca. 1 -2 mg/h). In Studien von bis zu 72 h Dauer gab es keine Anzeichen von Toleranz.
  • +Bei den meisten Patienten steigt der Blutdruck 515 Minuten nach Absetzen der Infusion wieder an. In Studien von bis zu 72 h Dauer gab es keine Anzeichen einer Rebound-Hypertonie.
  • -Die Wirkung von Cleviprex auf die zentrale Hämodynamik, den myokardialen Blutfluss und Metabolismus wurde bei anästhesierten Herzoperation-Patienten während Herzoperationen untersucht. Bei diesen Patienten erhöhten sich Auswurfleistung und Schlagvolumen um 10%. Mit höherer Dosierung von Cleviprex sank die myokardiale Sauerstoff-Extraktion signifikant, was die Erhaltung des myokardialen Durchflusses und einen direkten vasodilatorischen Effekt auf die Koronararterien zeigt. Es wurde keine Netto-Erhöhung der Laktat-Produktion im koronaren Sinusblut beobachtet, was eine myokardiale Ischämie (durch das sogenannte coronary steal syndrome) ausschliesst.
  • +Die Wirkung von Cleviprex auf die zentrale Haemodynamik, den myokardialen Blutfluss und Metabolismus wurde bei anaesthesierten Herzoperation-Patienten während Herzoperationen untersucht. Bei diesen Patienten erhöhten sich Auswurfleistung und Schlagvolumen um 10 %. Mit höherer Dosierung von Cleviprex, sank die myokardiale Sauerstoff-Extraktion signifikant, was die Erhaltung des myokardialen Durchflusses und einen direkten vasodilatorischen Effekt auf die Koronararterien zeigt. Es wurde keine Netto-Erhöhung der Laktat-Produktion im koronaren Sinusblut beobachtet, was eine myokardiale Ischaemie (durch das sogenannte coronary steal syndrome) ausschliesst.
  • -Cleviprex wurde in 2 doppelblinden, randomisierten, placebo-kontrollierten Phase-III-Studien (ESCAPE-1, präoperativ und ESCAPE-2, postoperativ) mit 105 bzw. 110 Herzoperations-Patienten mit perioperativer Hypertonie (SBD >160 mmHg bzw. SBD >140 mmHg untersucht. Primärer Endpunkt war definiert als das frühzeitige und dauerhafte Absetzen der Studienmedikation mit Umstellung der Patienten auf etablierte Alternativpräparate.
  • -In mehr als 90% der Patienten, welche mit Cleviprex behandelt wurden, wurde der Blutdruck innerhalb von 30 Minuten um >15% gesenkt. Die Absetzrate betrug 7,5% für Cleviprex gegenüber 82,7% für Placebo. Vergleichbare Resultate zeigte ESCAPE-2 mit einer Absetzrate von 8,2% für Cleviprex gegenüber 79,6% für Placebo.
  • +Cleviprex wurde in 2 doppelblinden, randomisierten, placebo-kontrollierten Phase III-Studien mit 105 und 110 Herzoperations-Patienten mir perioperativer Hypertonie (systolic blood pressure = sBP > 160 mmHg) evaluiert (ESCAPE-1, präoperativ und ESCAPE-2, postoperativ). Primärer Endpunkt war definiert als das frühzeitige und dauerhafte Absetzen der Studienmedikation mit Umstellung der Patienten auf etablierte Alternativpräparate.
  • +In mehr als 90% der Patienten, welche mit Cleviprex behandelt wurden, wurde der Blutdruck innerhalb von 30 Minuten um > 15% gesenkt. Die Absetzrate betrug 7,5 % für Cleviprex gegenüber 82,7 % für Placebo. Vergleichbare Resultate zeigte ESCAPE 2 mit einer Absetzrate von 8,2 % für Cleviprex gegenüber 79,6 % für Placebo.
  • -In der ESCAPE-2 Studie traten während der Behandlung Vorhofflimmern (Cleviprex 1,6%, Placebo 0%) und Schlaflosigkeit (Cleviprex 1,6% und Placebo 0%) auf.
  • +In der ESCAPE-1 Studie traten keine unerwünschten Wirkungen während der Behandlung auf. In der ESCAPE-2 Studie traten während der Behandlung Vorhofflimmern (Cleviprex 1,6%, Placebo 0%) und Schlaflosigkeit (Cleviprex 1,6% und Placebo 0%) auf.
  • -Was die Wirksamkeit betrifft, zeigte Cleviprex eine bessere Kontrolle des Blutdruckes verglichen mit Nitroglycerin (AUCsBP Median 4,4 versus 8,87 mmHg × Min/h, p=0,0006) und verglichen mit Nitroprussid-Natrium (Median 4,37 versus 10,50 mmHg × Min/h, p= 0,0027). Die Kontrolle des Blutdruckes war vergleichbar mit Cleviprex und NIC (Median 1,76 versus 1,69 mmHg × Min/h, p = 0,8508) in der postoperativen Situation.
  • +Was die Wirksamkeit betrifft, zeigte Cleviprex eine bessere Kontrolle des Blutdruckes verglichen mit Nitroglycerin (AUCsBP Median 4,4 versus 8,87 mmHg x Min/h, p=0,0006) und verglichen mit Nitroprussid-Natrium (Median 4,37 versus 10,50 mmHg x Min/h, p= 0027). Die Kontrolle des Blutdruckes war vergleichbar mit Cleviprex und NIC (Median 1,76 versus 1,69 mmHg x Min/h, p = 0,8508) in der postoperativen Situation.
  • -Cleviprex wurde in einer Placebo-kontrollierten, einfach verblindeten, pharmakokinetisch/pharmakodynamischen, parallelen Studie zur Dauerinfusion während 72 h an 61 Patienten mit milder bis mässiger essentieller Hypertonie untersucht. Der mittlere Basiswert für den Blutdruck betrug 151/86 mmHg.
  • +Cleviprex wurde in einer placebo-kontrollierten, einfach verblindeten, pharmakokinetisch/pharmakodynamischen, parallelen Studie zur Dauerinfusion während 72 h an 61 Patienten mit milder bis mässiger essentieller Hypertonie untersucht. Der mittlere Basiswert für den Blutdruck betrug 151/86 mmHg.
  • -Die Wirkung auf den systolischen Blutdruck korrelierte mit der Clevidipin-Konzentration und erreichte ein Plateau bei höheren Konzentrationen. Die geschätzte Infusionsrate für den halben maximalen Effekt lag bei ungefähr 10 mg/h. Es gab keine Fälle von Rebound-Hypertonie nach Absetzen der Infusion.
  • +Die Wirkung auf den systolischen Blutdruck korrelierte mit der Clevidipine-butyrat-Konzentration und erreichte ein Plateau bei höheren Konzentrationen. Die geschätzte Infusionsrate für den halben maximalen Effekt lag bei ungefähr 10 mg/h. Es gab keine Fälle von Rebound-Hypertonie nach Absetzen der Infusion.
  • -Cleviprex wurde in einer offenen Phase III-Studie (VELOCITY) an 126 Patienten mit schwerwiegender Hypertonie (sBP >180 mmHg oder diastolischer Blutdruck dPB >115 mmHg) untersucht. Von diesen Patienten hatten 81% (102 von 126) hypertensive Organschädigungen in der Endstrombahn.
  • -Cleviprex senkte den Blutdruck bei 89% der Patienten schnell und voraussagbar auf eine individualisierte, vordefinierte Zielgrösse mit einer mittleren Abnahme von 21% nach 30 Minuten. Die mittlere Zeit (Median), um den Zielwert des systolischen Blutdruckes zu erreichen, lag bei 10,9 Minuten, bei einer mittleren Dosis (Median) von 8 mg/h.
  • -Nach Erreichen des Initialziels konnte die Mehrheit der Patienten (92,3%) durch minimale Änderungen der Infusionsrate kontrolliert werden, ohne die Anwendung zusätzlicher intravenöser Antihypertensiva während der länger als 18 Stunden dauernden Infusionsdauer.
  • -Die Anwendung von Clevidipin bei 33 Patienten mit intrazerebraler Blutung und akut erhöhtem Blutdruck wurde in einer offenen klinischen Studie (ACCELERATE) untersucht.
  • -Innerhalb von 30 Minuten nach Einleitung der Clevidipin-Infusion wurde der systolische Blutdruck in einer medianen Zeit von 5,5 Minuten auf den Zielbereich (≥140 mmHg bis ≤160 mmHg) gesenkt. Bei 97% der Patienten (32/33) wurde der systolische Blutdruck innerhalb der ersten 30 Minuten nach Einleitung der Clevidipin-Infusion auf ≤160 mmHg gesenkt.
  • -Es gab keine signifikanten Unterschiede in Sicherheit oder Wirksamkeit in den Studien ESCAPE, ECLIPSE, VELOCITY und ACCELERATE in der Subguppenanalyse nach Geschlecht, Alter oder Rasse.
  • +Cleviprex wurde in einer offen Phase III-Studie (VELOCITY) an 126 Patienten mit schwerwiegender Hypertonie (sBP > 180 mmHg oder diastolischer Blutdruck dPB > 115 mmHg) untersucht. Von diesen Patienten hatten 81% (102 von 126) hypertensive Organschädigungen in der Endstrombahn.
  • +Cleviprex senkte den Blutdruck bei 89 % der Patienten schnell und voraussagbar auf eine individualisierte, vordefinierte Zielgrösse mit einer mittleren Abnahme von 21% nach 30 Minuten. Die mittlere Zeit (Median), um den Zielwert des systolischen Blutdruckes zu erreichen, lag bei 10,9 Minuten, bei einer mittleren Dosis (Median) von 8 mg/h.
  • +Nach Erreichen des Initialziels konnte die Mehrheit der Patienten (92,3%) durch minimale Aenderungen der Infusionsrate kontrolliert werden, ohne die Anwendung zusätzlicher intravenöser Antihypertensiva während der länger als 18 Stunden dauernden Infusionsdauer.
  • +Es gab keine signifikanten Unterschiede in Sicherheit oder Wirksamkeit in den 3 Studien ESCAPE, ECLIPSE und VELOCITY in der Subguppenanalyse nach Geschlecht, Alter oder Rasse.
  • -Verteilung: Clevidipin ist bei 37 °C zu >99,5% an Plasmaproteine gebunden. Das Verteilungsvolumen in der steady-state Phase betrug 0,17 L/kg im arteriellen Blut.
  • -Metabolismus und Elimination: Clevidipin wird rasch durch Hydrolyse der Esterbindung metabolisiert, primär durch Esterasen im Blut und in den extravaskulären Geweben, was eine Beeinträchtigung durch eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung unwahrscheinlich macht. Die primären Metaboliten sind die Carbonsäure und Formaldehyd, welche bei der Hydrolisierung der Estergruppe entstehen. Der Carbonsäure-Metabolit hat keine antihypertensive Wirkung und wird durch Glucuronidierung oder Oxidation zum entsprechenden Pyridin-Derivat metabolisiert. Die Clearance des primären Dihydropyridin-Metaboliten beträgt 0,03 L/kg/h und die terminale Halbwertszeit beträgt ca. 9 Stunden.
  • -In vitro Studien zeigen, dass Clevidipin und seine Metaboliten bei Konzentrationen, welche in der klinischen Praxis eingesetzt werden, keine Hemmung oder Induktion der CYP-Enzyme auslöst.
  • +Verteilung: Clevidipin ist bei 37°C zu > 99,5% an Plasmaproteine gebunden. Das Verteilungsvolumen in der steady-state Phase betrug 0,17 L/kg im arteriellen Blut.
  • +Metabolismus und Elimination: Clevidipin wird rasch durch Hydrolyse des Esterbindung metabolisiert, primär durch Esterasen im Blut und in den extravaskulären Geweben, was eine Beeinträchtigung durch eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung unwahrscheinlich macht. Die primären Metaboliten sind die Carbonsäure und Formaldehyd, welche bei der Hydrolisierung der Estergruppe entstehen. Der Carbonsäure-Metabolit hat keine antihypertensive Wirkung und wird durch Glucuronidierung oder Oxidation zum entsprechenden Pyridin-Derivat metabolisiert. Die Clearance des primären Dihydropyridin-Metaboliten beträgt 0,03 L/kg/h und die terminale Halbwertszeit beträgt ca. 9 Stunden.
  • +In-vitro Studien zeigen, dass Clevidipin und seine Metaboliten bei Konzentrationen, welche in der klinischen Praxis eingesetzt werden, keine Hemmung oder Induktion der CYP-Enzyme auslöst.
  • -Clevidipin zeigte in in vitro Studien genotoxisches Potenzial. Die Effekte traten nur bei Zugabe von S-9 Mix auf und konnten durch Formaldehyd–Dehydrogenase stark reduziert werden und werden mit der Bildung von Formaldehyd als Metabolit in Zusammenhang gebracht. Die in vivo Untersuchungen blieben diesbezüglich ohne Befund. Es liegen keine Untersuchungen zur Kanzerogenität vor.
  • +Clevidipin zeigte in in vitro Studien genotoxisches Potenzial. Die Effekte traten nur bei Zugabe von S-9 Mix auf und konnten durch Formaldehd–Dehydrogenase stark reduziert werden und werden mit der Bildung von Formaldehyd als Metabolit in Zusammenhang gebracht. Die in-vivo Untersuchungen blieben diesbezüglich ohne Befund. Es liegen keine Untersuchungen zur Kanzerogenität vor.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Inkompatibilitäten
  • +Sonstige HinweiseInkompatibilitäten
  • -Haltbarkeit
  • -Cleviprex ist im Kühlschrank bei +2 °C bis 8 °C zu lagern. Nicht einfrieren. Cleviprex soll vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • +HaltbarkeitCleviprex ist im Kühlschrank bei +2°C bis 8°C zu lagern. Nicht einfrieren. Cleviprex soll vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • +Das Arzneimittel kann während 2 Monaten bei 25 °C aufbewahrt werden. In diesem Fall ist auf dem Fläschchen das Datum Lagerung bei Raumtemperaturbereich zu notieren: „Dieses Arzneimittel wurde am _/_/_ aus dem Kühlschrank genommen.“ 2 Monate nach diesem Datum oder bei Ablauf der Haltbarkeit (was zuerst eintritt) muss das Arzneimittel verbraucht sein oder entsorgt werden. Das Arzneimittel darf nicht erneut gekühlt gelagert werden, wenn eine Raumtemperaturlagerung angefangen wurde.
  • +
  • -Cleviprex muss mittels aseptischer Technik angewendet werden. Cleviprex ist ein Arzneimittel für den einmaligen Gebrauch, welches Phospholipide enthält und daher das Wachstum von Mikroorganismen unterstützen kann. Bei Verdacht auf Kontamination soll das Arzneimittel nicht verwendet werden; das Arzneimittel enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die Infusion sofort nach Stopfenpunktion zu starten und alle 12 Stunden die Durchstechflasche zu wechseln; unverbrauchtes Produkt und Zubehör soll gemäss Richtlinien entsorgt werden.
  • +Cleviprex muss mittels aseptischer Technik angewendet werden. Cleviprex ist ein Arzneimittel für den einmaligen Gebrauch, welches Phospholipide enthält und daher das Wachstum von Mikroorganismen unterstützen kann. Bei Verdacht auf Kontamination soll das Arzneimittel nicht verwendet werden; Das Arzneimittel enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die Infusion sofort nach Stopfenpunktion zu starten und alle 12 Stunden die Durchstechflasche zu wechseln; unverbrauchtes Produkt und Zubehör soll gemäss Richtlinien entsorgt werden.
  • -Cleviprex sollte nicht über den gleichen intravenösen Zugang mit andern Arzneimitteln verabreicht werden. Cleviprex kann jedoch gleichzeitig mit den folgenden Infusionslösungen verabreicht werden: Wasser für Injektionszwecke, NaCl 0,9%, NaCl 0,45%, Glukose 5%, Glukose 5% in NaCl 0,9%, Glukose 5% in Ringer-Lactat-Lösung, Ringer-Lactat-Lösung, 40 mEq KCl in NaCl 0,9%, Aminosäure-Lösungen 10%.
  • +Cleviprex sollte nicht über den gleichen intravenösen Zugang mit andern Arzneimitteln verabreicht werden. Cleviprex kann jedoch gleichzeitig mit den folgenden Infusionslösungen verabreicht werden: Wasser für Injektionszwecke, NaCl 0,9%, Glukose 5%, Glukose 5% in NaCl 0,9%, Glukose 5% in Ringer-Lactat-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung, Aminosäure-Lösungen 10 %.
  • -60117 (Swissmedic).
  • +60117 (Swissmedic)
  • -1 Packung mit 10 Schachteln mit je einem 50 ml Fläschchen [B]
  • -1 Packung mit 10 Schachteln mit je einem 100 ml Fläschchen [B]
  • +1 Packung mit 10 Schachteln mit je einem 50 ml Fläschchen
  • +1 Packung mit 10 Schachteln mit je einem 100 ml Fläschchen
  • +[B]
  • -Chiesi SA, Villars-sur-Glâne.
  • -Auslieferung
  • -Vifor SA, Villars-sur-Glâne.
  • +The Medicines Company (Schweiz) GmbH, Zürich
  • -Oktober 2016.
  • +Mai 2013
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