| 48 Änderungen an Fachinfo Rocuronium Fresenius 25 mg / 2,5 ml |
-Jede Durchstechflasche enthält max. 3,34 mg Natrium pro ml (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Jede Durchstechflasche enthält max. 3,34 mg Natrium pro ml (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung in Durchstechflaschen; 1 ml enthält 10 mg Rocuroniumbromid.
-Rocuronium Fresenius wird intravenös entweder als Bolusinjektion oder als Dauerinfusion verabreicht (siehe auch «Hinweise für die Handhabung»).
- +Rocuronium Fresenius wird intravenös entweder als Bolusinjektion oder als Dauerinfusion verabreicht (siehe auch "Hinweise für die Handhabung" ).
-Inhalationsanästhetika verstärken den neuromuskulären Hemmeffekt von Rocuronium Fresenius. Im Verlauf einer Anästhesie wird diese Potenzierung klinisch relevant, wenn Inhalationsanästhetika im Gewebe Konzentrationen erreicht haben, die für eine Wechselwirkung erforderlich sind. Aus diesem Grund sollte eine Anpassung der Rocuronium Fresenius Dosen erfolgen, entweder kleinere Erhaltungsdosen in grösseren Intervallen oder eine niedrigere Infusionsrate während länger dauernder Eingriffe (länger als 1 Stunde) (siehe auch «Interaktionen»).
- +Inhalationsanästhetika verstärken den neuromuskulären Hemmeffekt von Rocuronium Fresenius. Im Verlauf einer Anästhesie wird diese Potenzierung klinisch relevant, wenn Inhalationsanästhetika im Gewebe Konzentrationen erreicht haben, die für eine Wechselwirkung erforderlich sind. Aus diesem Grund sollte eine Anpassung der Rocuronium Fresenius Dosen erfolgen, entweder kleinere Erhaltungsdosen in grösseren Intervallen oder eine niedrigere Infusionsrate während länger dauernder Eingriffe (länger als 1 Stunde) (siehe auch "Interaktionen" ).
-Die versehentliche Verabreichung von neuromuskulären Blockern kann zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich tödlicher Folgen. Bewahren Sie Rocuronium Fresenius mit intakter Verschlusskappe und Klemmring und in so einer Weise auf, dass die Möglichkeit der Auswahl des falschen Arzneimittels minimiert wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die versehentliche Verabreichung von neuromuskulären Blockern kann zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich tödlicher Folgen. Bewahren Sie Rocuronium Fresenius mit intakter Verschlusskappe und Klemmring und in so einer Weise auf, dass die Möglichkeit der Auswahl des falschen Arzneimittels minimiert wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Tracheale Intubation
-Die Standard-Intubationsdosis während einer routinemässigen Anästhesie beträgt 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid, nach deren Verabreichung bei 75–80% der Patienten innerhalb von 60 Sekunden akzeptable Intubationsbedingungen erhalten werden.
-Für die Blitzintubation ist eine Dosis von 1,0 mg/kg notwendig.
-·Höhere Dosen
-In klinischen Studien wurden für die Blitzintubation Dosen bis 2,0 mg/kg angewendet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Erhaltungsdosis
-Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 0,15 mg/kg Rocuroniumbromid. Im Falle von Langzeit-Inhalationsanästhesie sollte diese auf 0,075–0,1 mg/kg Rocuroniumbromid gesenkt werden.
- +-Tracheale Intubation
- +Die Standard-Intubationsdosis während einer routinemässigen Anästhesie beträgt 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid, nach deren Verabreichung bei 75–80% der Patienten innerhalb von 60 Sekunden akzeptable Intubationsbedingungen erhalten werden.
- +Für die Blitzintubation ist eine Dosis von 1,0 mg/kg notwendig.
- +-Höhere Dosen
- +In klinischen Studien wurden für die Blitzintubation Dosen bis 2,0 mg/kg angewendet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Erhaltungsdosis
- +Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 0,15 mg/kg Rocuroniumbromid. Im Falle von Langzeit-Inhalationsanästhesie sollte diese auf 0,075–0,1 mg/kg Rocuroniumbromid gesenkt werden.
-·Dauerinfusion
- +-Dauerinfusion
-·Pädiatrie-Patienten
-Bei Kleinkindern (28 Tage–23 Monate), Kindern (2–11 Jahre) und Jugendlichen (12–18 Jahre) ist die empfohlene Intubationsdosis während der routinemässigen Anästhesie sowie die Erhaltungsdosis ähnlich wie bei Erwachsenen.
-Die Infusionsgeschwindigkeit bei Dauerinfusion ist für pädiatrische Patienten mit Ausnahme von Kindern (2–11 Jahre) gleich wie für Erwachsene. Für Kinder ist möglicherweise eine höhere Infusionsgeschwindigkeit erforderlich. Als initiale Infusionsgeschwindigkeit wird für Kinder die gleiche wie für Erwachsene empfohlen. Anschliessend sollte die Infusionsgeschwindigkeit so eingestellt werden, dass eine Zuckungsamplitude von 10% des Kontrollwertes eingehalten wird oder 1 bis 2 Reizantworten bei Vierfach-(TOF)-Stimulation während des Eingriffs erhalten bleiben.
-Es liegen nur ungenügende Daten vor, um Dosierungs-Empfehlungen für die Verwendung von Rocuroniumbromid bei Neugeborenen (0–1 Monat) geben zu können.
- +-Pädiatrie-Patienten
- +Bei Kleinkindern (28 Tage–23 Monate), Kindern (2–11 Jahre) und Jugendlichen (12–18 Jahre) ist die empfohlene Intubationsdosis während der routinemässigen Anästhesie sowie die Erhaltungsdosis ähnlich wie bei Erwachsenen.
- +Die Infusionsgeschwindigkeit bei Dauerinfusion ist für pädiatrische Patienten mit Ausnahme von Kindern (2–11 Jahre) gleich wie für Erwachsene. Für Kinder ist möglicherweise eine höhere Infusionsgeschwindigkeit erforderlich. Als initiale Infusionsgeschwindigkeit wird für Kinder die gleiche wie für Erwachsene empfohlen. Anschliessend sollte die Infusionsgeschwindigkeit so eingestellt werden, dass eine Zuckungsamplitude von 10% des Kontrollwertes eingehalten wird oder 1 bis 2 Reizantworten bei Vierfach-(TOF)-Stimulation während des Eingriffs erhalten bleiben.
- +Es liegen nur ungenügende Daten vor, um Dosierungs-Empfehlungen für die Verwendung von Rocuroniumbromid bei Neugeborenen (0–1 Monat) geben zu können.
-·Dosierung bei geriatrischen Patienten und Patienten mit Erkrankungen der Leber und/oder der Gallenwege und/oder Niereninsuffizienz
-Die Standard-Intubationsdosis für geriatrische Patienten und Patienten mit Leber- und/oder Gallenwegserkrankungen und/oder Niereninsuffizienz während einer routinemässigen Anästhesie beträgt 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid. Für Patienten, bei denen eine verlängerte Wirkungsdauer zu erwarten ist, sollte eine Dosis von 0,6 mg/kg für die Blitzeinleitung in Erwägung gezogen werden. Bei Blitzeinleitung mit einer Dosis von 0,6 mg/kg sollte 80–90 Sekunden bis zur Intubation gewartet werden. Ungeachtet der verwendeten Anästhesietechnik beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis für diese Patienten 0,075–0,1 mg/kg Rocuroniumbromid und die empfohlene Infusionsrate beträgt 0,3–0,4 mg × kg–1 × h–1 (siehe «Dauerinfusion» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Übergewichtige und adipöse Patienten
- +-Dosierung bei geriatrischen Patienten und Patienten mit Erkrankungen der Leber und/oder der Gallenwege und/oder Niereninsuffizienz
- +Die Standard-Intubationsdosis für geriatrische Patienten und Patienten mit Leber- und/oder Gallenwegserkrankungen und/oder Niereninsuffizienz während einer routinemässigen Anästhesie beträgt 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid. Für Patienten, bei denen eine verlängerte Wirkungsdauer zu erwarten ist, sollte eine Dosis von 0,6 mg/kg für die Blitzeinleitung in Erwägung gezogen werden. Bei Blitzeinleitung mit einer Dosis von 0,6 mg/kg sollte 80–90 Sekunden bis zur Intubation gewartet werden. Ungeachtet der verwendeten Anästhesietechnik beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis für diese Patienten 0,075–0,1 mg/kg Rocuroniumbromid und die empfohlene Infusionsrate beträgt 0,3–0,4 mg × kg–1 × h–1 (siehe "Dauerinfusion" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Übergewichtige und adipöse Patienten
-·Tracheale Intubation
-Bei der trachealen Intubation sollten dieselben Dosen verwendet werden wie oben unter «Anwendung in der Chirurgie» beschrieben.
-·Erhaltungsdosis
-Es wird empfohlen, eine Initialdosis von 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid zu verwenden. Sobald eine Erholung der Zuckungsamplitude auf 10% des Kontrollwertes auftritt oder nach dem Wiederauftreten von 1–2 Reizantworten bei Vierfach-(TOF)-Stimulation erfolgt eine Dauerinfusion. Die Dosierung sollte immer entsprechend der Wirkung am einzelnen Patienten eingestellt werden. Bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Infusionsrate für die Erhaltung einer neuromuskulären Blockade von 80–90% während der ersten Stunde der Verabreichung 0,3–0,6 mg × kg–1 × h–1. Diese wird während der folgenden 6–12 Stunden abhängig von der individuellen Wirkung gesenkt werden müssen. Danach bleibt die individuell benötigte Dosis relativ konstant.
-In kontrollierten klinischen Studien wurde zwischen Patienten eine grosse Schwankungsbreite der stündlichen Infusionsraten festgestellt, wobei die mittleren stündlichen Infusionsraten, abhängig von der Art und des Ausmasses von Organversagen, begleitender Medikation und individuellen Patienteneigenschaften, von 0,2–0,5 mg × kg–1 × h–1 reichten.
-Um eine optimale Kontrolle der einzelnen Patienten zu gewährleisten, wird eine Überwachung der neuromuskulären Übertragung dringend empfohlen. Eine Verabreichung bis zu 7 Tagen wurde untersucht.
- +-Tracheale Intubation
- +Bei der trachealen Intubation sollten dieselben Dosen verwendet werden wie oben unter "Anwendung in der Chirurgie" beschrieben.
- +-Erhaltungsdosis
- +Es wird empfohlen, eine Initialdosis von 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid zu verwenden. Sobald eine Erholung der Zuckungsamplitude auf 10% des Kontrollwertes auftritt oder nach dem Wiederauftreten von 1–2 Reizantworten bei Vierfach-(TOF)-Stimulation erfolgt eine Dauerinfusion. Die Dosierung sollte immer entsprechend der Wirkung am einzelnen Patienten eingestellt werden. Bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Infusionsrate für die Erhaltung einer neuromuskulären Blockade von 80–90% während der ersten Stunde der Verabreichung 0,3–0,6 mg × kg–1 × h–1. Diese wird während der folgenden 6–12 Stunden abhängig von der individuellen Wirkung gesenkt werden müssen. Danach bleibt die individuell benötigte Dosis relativ konstant.
- +In kontrollierten klinischen Studien wurde zwischen Patienten eine grosse Schwankungsbreite der stündlichen Infusionsraten festgestellt, wobei die mittleren stündlichen Infusionsraten, abhängig von der Art und des Ausmasses von Organversagen, begleitender Medikation und individuellen Patienteneigenschaften, von 0,2–0,5 mg × kg–1 × h–1 reichten.
- +Um eine optimale Kontrolle der einzelnen Patienten zu gewährleisten, wird eine Überwachung der neuromuskulären Übertragung dringend empfohlen. Eine Verabreichung bis zu 7 Tagen wurde untersucht.
-Bei der Verabreichung höherer Dosen ist zu beachten, dass sich die Anschlagszeit verkürzt und die Wirkungsdauer von Rocuroniumbromid verlängert. Bei einer Dosis von 2 mg/kg wurde in klinischen Studien eine Wirkungsdauer von bis zu 160 Minuten (Median: 110 Minuten) gemessen. Eine Dosisabhängigkeit der unerwünschten kardiovaskulären Wirkungen wurde hingegen nicht beobachtet (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Bei der Verabreichung höherer Dosen ist zu beachten, dass sich die Anschlagszeit verkürzt und die Wirkungsdauer von Rocuroniumbromid verlängert. Bei einer Dosis von 2 mg/kg wurde in klinischen Studien eine Wirkungsdauer von bis zu 160 Minuten (Median: 110 Minuten) gemessen. Eine Dosisabhängigkeit der unerwünschten kardiovaskulären Wirkungen wurde hingegen nicht beobachtet (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Da Rocuronium im Urin und über die Galle ausgeschieden wird, sollte es bei Patienten mit klinisch signifikanten Leber- und/oder Gallenwegserkrankungen und/oder Niereninsuffizienz mit Vorsicht eingesetzt werden. Bei dieser Patientengruppe wurde mit Dosen von 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid eine verlängerte Wirkungsdauer beobachtet.
- +Da Rocuronium im Urin und über die Galle ausgeschieden wird, sollte es bei Patienten mit klinisch signifikanten Leber- und/oder Gallenwegserkrankungen und/oder Niereninsuffizienz mit Vorsicht eingesetzt werden. Bei dieser Patientengruppe wurde mit Dosen von 0,6 mg/kg Rocuroniumbromid eine verlängerte Wirkungsdauer beobachtet.
-Wird bei Adipösen zur Berechnung der Dosis das tatsächliche Körpergewicht berücksichtigt, kommt es zu einer relativen Überdosierung mit verlängerter Wirkung und verzögerter Spontanerholung. Bei diesen Patienten sollte die Dosis reduziert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Wird bei Adipösen zur Berechnung der Dosis das tatsächliche Körpergewicht berücksichtigt, kommt es zu einer relativen Überdosierung mit verlängerter Wirkung und verzögerter Spontanerholung. Bei diesen Patienten sollte die Dosis reduziert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Rocuronium Fresenius 50 mg/5 ml enthält max. 16,7 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 0,8% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Rocuronium Fresenius 100 mg/10 ml enthält max. 33,4 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 1,7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +Rocuronium Fresenius 50 mg/5 ml enthält max. 16,7 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 0,8% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +Rocuronium Fresenius 100 mg/10 ml enthält max. 33,4 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 1,7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-·Halogenierte flüchtige Anästhetika (Enfluran, Isofluran, Sevofluran, Desfluran, Halothan) verstärken die neuromuskuläre Blockade von Rocuronium. Der Effekt manifestiert sich nur bei der Erhaltungsdosis (siehe «Dosierung/Anwendung»). Auch könnte die Aufhebung der Blockade mit Acetylcholinesterase-Hemmern gehemmt werden.
-·Nach Intubation mit Suxamethonium (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Langzeitanwendung von Kortikosteroiden und Rocuronium in der Intensivmedizin kann in einer verlängerten neuromuskulären Blockadedauer oder Myopathie resultieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Unerwünschte Wirkungen»).
-·Antibiotika: Aminoglykoside, Lincosamide, Polypeptid-Antibiotika, Acylamino-Penicilline.
-·Diuretika, Chinidin und dessen Chinin-Isomer, Magnesiumsalze, Calciumkanalblocker, Lithiumsalze.
-·Lokalanästhetika (Lidocain i.v., epidurales Bupivacain) und akute Verabreichung von Phenytoin oder β-Blocker.
-Es gibt Berichte von Rekurarisierung nach post-operativer Verabreichung von Aminoglykosiden, Lincosamiden, Polypeptid- und Acylamino-Penicilline, Chinidin, Chinin und Magnesiumsalzen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +-Halogenierte flüchtige Anästhetika (Enfluran, Isofluran, Sevofluran, Desfluran, Halothan) verstärken die neuromuskuläre Blockade von Rocuronium. Der Effekt manifestiert sich nur bei der Erhaltungsdosis (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Auch könnte die Aufhebung der Blockade mit Acetylcholinesterase-Hemmern gehemmt werden.
- +-Nach Intubation mit Suxamethonium (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Langzeitanwendung von Kortikosteroiden und Rocuronium in der Intensivmedizin kann in einer verlängerten neuromuskulären Blockadedauer oder Myopathie resultieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +-Antibiotika: Aminoglykoside, Lincosamide, Polypeptid-Antibiotika, Acylamino-Penicilline.
- +-Diuretika, Chinidin und dessen Chinin-Isomer, Magnesiumsalze, Calciumkanalblocker, Lithiumsalze.
- +-Lokalanästhetika (Lidocain i.v., epidurales Bupivacain) und akute Verabreichung von Phenytoin oder β-Blocker.
- +Es gibt Berichte von Rekurarisierung nach post-operativer Verabreichung von Aminoglykosiden, Lincosamiden, Polypeptid- und Acylamino-Penicilline, Chinidin, Chinin und Magnesiumsalzen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Vorhergehende Dauermedikation mit Phenytoin oder Carbamazepin.
- +-Vorhergehende Dauermedikation mit Phenytoin oder Carbamazepin.
-·Die Verabreichung von anderen nicht-depolarisierenden neuromuskulären Blocker in Kombination mit Rocuronium Fresenius kann ein Abschwächen oder Verstärken der neuromuskulären Blockade bewirken, dies ist abhängig von der Reihenfolge der Verabreichung und dem angewendeten neuromuskulären Blocker.
-·Die Anwendung von Suxamethonium nach der Verabreichung von Rocuronium kann die neuromuskuläre Blockwirkung von Rocuronium Fresenius verstärken oder abschwächen.
- +-Die Verabreichung von anderen nicht-depolarisierenden neuromuskulären Blocker in Kombination mit Rocuronium Fresenius kann ein Abschwächen oder Verstärken der neuromuskulären Blockade bewirken, dies ist abhängig von der Reihenfolge der Verabreichung und dem angewendeten neuromuskulären Blocker.
- +-Die Anwendung von Suxamethonium nach der Verabreichung von Rocuronium kann die neuromuskuläre Blockwirkung von Rocuronium Fresenius verstärken oder abschwächen.
-Neuromuskuläre Blocker können lokal und systemisch Histamin freisetzen. Dem Auftreten von Juckreiz und erythematösen Reaktionen an der Injektionsstelle und/oder generalisierte histaminoide (anaphylaktoide) Reaktionen (siehe auch oben unter «Anaphylaktische Reaktionen») sollte Beachtung geschenkt werden.
- +Neuromuskuläre Blocker können lokal und systemisch Histamin freisetzen. Dem Auftreten von Juckreiz und erythematösen Reaktionen an der Injektionsstelle und/oder generalisierte histaminoide (anaphylaktoide) Reaktionen (siehe auch oben unter "Anaphylaktische Reaktionen" ) sollte Beachtung geschenkt werden.
-Die mittlere Anschlagszeit bei Kindern ist mit einer Intubationsdosis von 0,6 mg/kg etwas kürzer als bei Erwachsenen. Ein Vergleich innerhalb der pädiatrischen Altersgruppen zeigte, dass die mittlere Anschlagszeit bei Neugeborenen und Jugendlichen (1,0 min) leicht länger ist als bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern (0,4; 0,6 bzw. 0,8 min). Die Relaxationsdauer und die Erholungszeit scheinen bei Kindern kürzer zu sein als bei Säuglingen und Erwachsenen. Die mittlere Zeit bis zum Wiederauftreten von T3 war bei Neugeborenen und Säuglingen (56,7 bzw. 60,7 min) im Vergleich zu Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen (45,4; 37,6 bzw. 42,9 min) verlängert.
- +Die mittlere Anschlagszeit bei Kindern ist mit einer Intubationsdosis von 0,6 mg/kg etwas kürzer als bei Erwachsenen. Ein Vergleich innerhalb der pädiatrischen Altersgruppen zeigte, dass die mittlere Anschlagszeit bei Neugeborenen und Jugendlichen (1,0 min) leicht länger ist als bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern (0,4; 0,6 bzw. 0,8 min). Die Relaxationsdauer und die Erholungszeit scheinen bei Kindern kürzer zu sein als bei Säuglingen und Erwachsenen. Die mittlere Zeit bis zum Wiederauftreten von T3 war bei Neugeborenen und Säuglingen (56,7 bzw. 60,7 min) im Vergleich zu Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen (45,4; 37,6 bzw. 42,9 min) verlängert.
-Unter Enfluran- und Isofluran-Narkose sowie bei Geriatrie-Patienten, Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen ist die mittlere klinische Wirkdauer nach Erhaltungsdosen von 0,15 mg/kg Rocuroniumbromid etwas länger (ungefähr 20 Minuten) als bei Patienten unter intravenöser Anästhesie, ohne Beeinträchtigung von exkretorischen Organfunktionen (ca. 13 Minuten) (siehe «Dosierung/Anwendung»). Ein akkumulierter Effekt (progressiver Anstieg der Wirkdauer) bei wiederholten Erhaltungsdosen in der empfohlenen Höhe wurde nicht beobachtet.
- +Unter Enfluran- und Isofluran-Narkose sowie bei Geriatrie-Patienten, Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen ist die mittlere klinische Wirkdauer nach Erhaltungsdosen von 0,15 mg/kg Rocuroniumbromid etwas länger (ungefähr 20 Minuten) als bei Patienten unter intravenöser Anästhesie, ohne Beeinträchtigung von exkretorischen Organfunktionen (ca. 13 Minuten) (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Ein akkumulierter Effekt (progressiver Anstieg der Wirkdauer) bei wiederholten Erhaltungsdosen in der empfohlenen Höhe wurde nicht beobachtet.
-In kontrollierten Studien war die Plasmaclearance bei Geriatrie-Patienten und bei Patienten mit Nierenerkrankungen reduziert, in den meisten Studien jedoch nicht von statistischer Bedeutung. Bei Patienten mit Lebererkrankung ist die mittlere Eliminationshalbwertszeit um 30 Minuten verlängert und die mittlere Plasmaclearance um 1 ml × kg–1 × min–1 reduziert (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +In kontrollierten Studien war die Plasmaclearance bei Geriatrie-Patienten und bei Patienten mit Nierenerkrankungen reduziert, in den meisten Studien jedoch nicht von statistischer Bedeutung. Bei Patienten mit Lebererkrankung ist die mittlere Eliminationshalbwertszeit um 30 Minuten verlängert und die mittlere Plasmaclearance um 1 ml × kg–1 × min–1 reduziert (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Kompatibilität mit Rocuronium Fresenius konnte für die folgenden Infusionslösungen nachgewiesen werden. In Konzentrationen von 0,5 mg/ml und 2,0 mg/ml war Rocuronium Fresenius kompatibel mit:
-·Aqua ad iniectabilia
-·50 mg/ml (5%ige) Glucose
-·50 mg/ml (5%ige) Glucose in 9 mg/ml (0.9%ige) NaCl-Lösung
-·9 mg/ml (0.9%ige) NaCl-Lösung
-·Ringer Lactat
-Nach Verdünnung: Die chemische und physikalische Stabilität einer gebrauchsfertigen Zubereitung wurde 72 Stunden bei bis zu 30°C nachgewiesen; allfällige Reste der verdünnten Lösung sind danach zu verwerfen. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung jedoch unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden.
- +Kompatibilität mit Rocuronium Fresenius konnte für die folgenden Infusionslösungen nachgewiesen werden. In Konzentrationen von 0,5 mg/ml und 2,0 mg/ml war Rocuronium Fresenius kompatibel mit:
- +-Aqua ad iniectabilia
- +-50 mg/ml (5%ige) Glucose
- +-50 mg/ml (5%ige) Glucose in 9 mg/ml (0.9%ige) NaCl-Lösung
- +-9 mg/ml (0.9%ige) NaCl-Lösung
- +-Ringer Lactat
- +Nach Verdünnung: Die chemische und physikalische Stabilität einer gebrauchsfertigen Zubereitung wurde 72 Stunden bei bis zu 30°C nachgewiesen; allfällige Reste der verdünnten Lösung sind danach zu verwerfen. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung jedoch unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden.
-Durchstechflaschen zu 5 ml Injektionslösung (10 mg/ml Rocuroniumbromid): 5 und 10 [B]
-Durchstechflaschen zu 10 ml Injektionslösung (10 mg/ml Rocuroniumbromid): 5 und 10 [B]
- +Durchstechflaschen zu 5 ml Injektionslösung (10 mg/ml Rocuroniumbromid): 5 und 10 [B]
- +Durchstechflaschen zu 10 ml Injektionslösung (10 mg/ml Rocuroniumbromid): 5 und 10 [B]
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