| 30 Änderungen an Fachinfo Levitra |
-Levitra ist nicht für die Anwendung unter 18 Jahren angezeigt.
- +Levitra ist nicht für die Anwendung bei Personen unter 18 Jahren angezeigt.
-Levitra Schmelztabletten dürfen nicht zusammen mit starken (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Ritonavir, Indinavir) oder mässig starken (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) CYP3A4-lnhibitoren verabreicht werden (vgl. «Kontraindikationen»). Bei Komedikation mit mässig starken CYP3A4-Hemmern kann auf Levitra FilmtabIetten ausgewichen werden (Maximaldosis 5 mg). Zu einer Komedikation mit schwachen CYP3A4-Inhibitoren liegen keine Daten vor.
- +Levitra Schmelztabletten dürfen nicht zusammen mit starken (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Ritonavir, Indinavir, Cobicistat, Posaconazol) oder mässig starken (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) CYP3A4-lnhibitoren verabreicht werden (vgl. «Kontraindikationen»). Bei Komedikation mit mässig starken CYP3A4-Hemmern kann auf Levitra FilmtabIetten ausgewichen werden (Maximaldosis 5 mg). Zu einer Komedikation mit schwachen CYP3A4-Inhibitoren liegen keine Daten vor.
-Eine Begleitbehandlung mit Levitra sollte nur begonnen werden, wenn der Patient stabil auf die Alpha-Rezeptorenblocker-Therapie eingestellt ist. Bei diesen Patienten sollte Vardenafil mit einer Anfangsdosis von 5 mg als Filmtablette begonnen werden. Levitra 10 mg Schmelztabletten eignen sich nicht als Anfangsdosis bei Patienten, die mit Alpha-Rezeptorenblockern behandelt werden. Die Einnahme von Levitra kann unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme von Tamsulosin oder von retardiertem Alfuzosin erfolgen (vgl. «Eigenschften/Wirkungen», Abschnitt «Sicherheitspharmakodynamik»). Bei anderen Alpha-Rezeptorenblockern sollten hingegen zur Einnahme von Vardenafil ein zeitlicher Abstand von 6 Stunden eingehalten werden (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine Begleitbehandlung mit Levitra sollte nur begonnen werden, wenn der Patient stabil auf die Alpha-Rezeptorenblocker-Therapie eingestellt ist. Bei diesen Patienten sollte Vardenafil mit einer Anfangsdosis von 5 mg als Filmtablette begonnen werden. Levitra 10 mg Schmelztabletten eignen sich nicht als Anfangsdosis bei Patienten, die mit Alpha-Rezeptorenblockern behandelt werden. Die Einnahme von Levitra kann unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme von Tamsulosin oder von retardiertem Alfuzosin erfolgen (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen», Abschnitt «Sicherheitspharmakodynamik»). Bei anderen Alpha-Rezeptorenblockern sollten hingegen zur Einnahme von Vardenafil ein zeitlicher Abstand von 6 Stunden eingehalten werden (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die gleichzeitige Gabe von Levitra Schmelztabletten mit starken CYP3A4-lnhibitoren (wie Itraconazol, Voriconazol ist kontraindiziert. Dies gilt auch für die gleichzeitige Anwendung von HIV-Proteaseinhibitoren, welche ebenfalls starke CYP3A4-lnhibitoren darstellen (z.B. Ritonavir, Indinavir). Wegen fehlender Möglichkeit der Dosisanpassung ist darüber hinaus für Levitra Schmelztabletten die gleichzeitige Gabe mit mässig starken CYP3A4-Hemmern (wie Erythromycin, Clarithromycin) kontraindiziert.
- +Die gleichzeitige Gabe von Levitra Schmelztabletten mit starken CYP3A4-lnhibitoren (wie Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Cobicistat) ist kontraindiziert. Dies gilt auch für die gleichzeitige Anwendung von HIV-Proteaseinhibitoren, welche ebenfalls starke CYP3A4-lnhibitoren darstellen (z.B. Ritonavir, Indinavir). Wegen fehlender Möglichkeit der Dosisanpassung ist darüber hinaus für Levitra Schmelztabletten die gleichzeitige Gabe mit mässig starken CYP3A4-Hemmern (wie Erythromycin, Clarithromycin) kontraindiziert.
- +Kardiovaskuläre Risiken
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-Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit starken CYP3A4-lnhibitoren wie z.B. Itraconazol oder Voriconazol muss vermieden werden, da bei der Kombination dieser Arzneimittel sehr hohe Vardenafil-Plasmakonzentrationen erreicht werden. Dasselbe gilt auch für eine gleichzeitige Therapie mit hochdosiertem Clarithromycin. Darüber hinaus ist bei gleichzeitiger Gabe zusammen mit mässig starken CYP3A4-Inhibitoren (wie Erythromycin, Clarithromycin) eine Anpassung der Vardenafil-Dosis erforderlich. Eine solche ist nur bei den Levitra Filmtabletten möglich. Levitra Schmelztabletten sind daher für diese Patienten nicht geeignet (vgl. «Dosierung/Anwendung»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit starken CYP3A4-lnhibitoren wie z.B. Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol oder Cobicistat muss vermieden werden, da bei der Kombination dieser Arzneimittel sehr hohe Vardenafil-Plasmakonzentrationen erreicht werden. Dasselbe gilt auch für eine gleichzeitige Therapie mit hochdosiertem Clarithromycin. Darüber hinaus ist bei gleichzeitiger Gabe zusammen mit mässig starken CYP3A4-Inhibitoren (wie Erythromycin, Clarithromycin) eine Anpassung der Vardenafil-Dosis erforderlich. Eine solche ist nur bei den Levitra Filmtabletten möglich. Levitra Schmelztabletten sind daher für diese Patienten nicht geeignet (vgl. «Dosierung/Anwendung»).
-Orale Einmalgaben von 10 mg und 80 mg Vardenafil führten im Mittel zu Verlängerungen des QTc-Intervalls um 8 msec resp. 10 msec (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»). Bei Kombination von Vardenafil mit Substanzen, von welchen ebenfalls eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist, muss mit einer Verstärkung des Effektes auf die QT-Dauer gerechnet werden (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»). Vardenafil sollte – wie alle Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern können – bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren, wie zum Beispiel Hypokaliämie, angeborener QT-Verlängerung, gleichzeitiger Anwendung von Antiarrhythmika der Klasse IA (z.B. Chinidin, Procainamid) oder der Klasse III (z.B. Amiodaron, Sotalol) möglichst vermieden werden.
-Im Zusammenhang mit der Einnahme von PDE-5-Inhibitoren (inklusive Levitra) wurde im Rahmen der Marktüberwachung über seltene Fälle von Störungen des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung (vorübergehend oder permanent) berichtet, darunter auch über nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (non-arteritic anterior ischemic optic neuropathy; NAION). Die meisten, aber nicht alle der betroffenen Patienten, zeigten vorbestehende Risikofaktoren für die Entwicklung eines NAION wie tiefe Cup/Disc Ratio («crowded disc»), Diabetes, arterielle Hypertonie, Alter über 50, Koronarangiopathien, Hyperlipidämie oder Rauchen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht bestimmt werden, ob die beobachteten Sehstörungen durch die Einnahme von PDE-5-Inhibitoren, durch vorbestehende Risikofaktoren bzw. Prädisposition der Betroffenen, durch eine Kombination all dieser Faktoren oder durch andere, noch unbekannte Faktoren verursacht worden sind. Demzufolge sind Patienten darauf hinzuweisen, dass sie bei Auftreten eines plötzlichen Sehverlusts auf einem oder beiden Augen alle PDE-5-Hemmer, einschliesslich Levitra, sofort absetzen und sich in ärztliche Behandlung begeben müssen. Weiter sollte der Arzt bzw. die Ärztin in diesem Zusammenhang den Patienten auch darüber aufklären, dass Personen, bei denen eine NAION bereits an einem Auge aufgetreten ist, ein erhöhtes NAION-Risiko aufweisen. Zudem ist zu erörtern, inwiefern die Anwendung von Vasodilatatoren wie z.B. PDE-5 Hemmern bei diesem Personenkreis zu unerwünschten Wirkungen führen könnte (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
-In-vitro-Studien an menschlichen Thrombozyten ergaben Hinweise darauf, dass Vardenafil allein keine antiaggregatorischen Eigenschaften zeigt, bei höheren Dosierungen (d.h. über dem therapeutischen Bereich) aber die antiaggregatorische Wirkung des Stickstoffmonoxid-Donators Nitroprussid-Natrium verstärkt. Beim Menschen hat Vardenafil weder allein noch in Kombination mit Acetylsalicylsäure einen Effekt auf die Blutungszeit (vgl. «Interaktionen»).
- +Orale Einmalgaben von 10 mg und 80 mg Vardenafil führten im Mittel zu Verlängerungen des QTc-Intervalls um 8 msec resp. 10 msec (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»). Bei Kombination von Vardenafil mit Substanzen, von welchen ebenfalls eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist, muss mit einer Verstärkung des Effektes auf die QT-Dauer gerechnet werden (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»). Vardenafil sollte – wie alle Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern können – bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren, wie zum Beispiel Hypokaliämie, angeborener QT-Verlängerung, gleichzeitiger Anwendung von Antiarrhythmika der Klasse IA (z.B. Chinidin, Procainamid) oder der Klasse III (z.B. Amiodaron, Sotalol), möglichst vermieden werden.
- +Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION)
- +In zwei grossen epidemiologischen Studien (mit case-crossover-Design) wurde das Risiko für eine NAION bei Patienten mit bedarfsweiser Anwendung von PDE5-Inhibitoren (Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil) jeweils innerhalb von 5 Halbwertszeiten nach der Einnahme untersucht. Beide Studien fanden in diesem Zeitraum (bei Vardenafil entspricht dies etwa 1 Tag) eine Verdopplung des Risikos. Auch aus der Marktüberwachung von Vardenafil wurden Fälle einer NAION gemeldet.
- +Eine NAION stellt ein seltenes Ereignis dar. In der Allgemeinbevölkerung wird ihre Häufigkeit bei Männern ≥50 Jahre auf 2,5–11,8 Fälle pro 100'000 Männer pro Jahr geschätzt. Eine der o.g. Studien schätzte, dass bei Männern ≥50 Jahre, welche wöchentlich einen PDE5-Inhibitor zur Therapie einer erektilen Dysfunktion anwenden, mit 3 zusätzlichen Fällen pro 100'000 Männer pro Jahr gerechnet werden muss.
- +Eine NAION geht mit einer Verminderung der Sehkraft, unter Umständen bis zum permanenten Verlust des Sehvermögens, einher. Die Möglichkeit einer NAION ist daher bei der Nutzen-Risiko-Abwägung zu berücksichtigen, insbesondere bei Patienten, welche weitere Risikofaktoren für die Entwicklung einer NAION aufweisen. Hierzu gehören Alter über 50 Jahre, arterielle Hypertonie, Diabetes, Hyperlipidämie, Rauchen und Koronarangiopathien sowie eine niedrige Cup/Disc-Ratio («crowded disc»). Bei Auftreten entsprechender Sehstörungen sollte eine NAION in die Differentialdiagnose einbezogen werden.
- +Der Patient ist darauf hinzuweisen, bei Auftreten eines plötzlichen Sehverlusts auf einem oder beiden Augen alle PDE-5-Hemmer, einschliesslich Levitra, sofort abzusetzen und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Ärzte sollten ihre Patienten auch darüber aufklären, dass Personen, bei denen eine NAION bereits an einem Auge aufgetreten ist, ein erhöhtes NAION-Risiko aufweisen.
- +Weitere Vorsichtsmassnahmen
- +Bei Patienten mit anatomischen Missbildungen des Penis (z.B. Angulation, Fibrose im Bereich der Corpora cavernosa, Peyronie-Krankheit) oder für Priapismus prädisponierenden Erkrankungen (z.B. Sichelzellenanämie, Plasmozytom, Leukämie) sollte die medikamentöse Therapie einer erektilen Dysfunktion mit Vorsicht erfolgen.
- +In-vitro-Studien an menschlichen Thrombozyten ergaben Hinweise darauf, dass Vardenafil allein keine antiaggregatorischen Eigenschaften zeigt, jedoch bei höheren Dosierungen (d.h. oberhalb des therapeutischen Bereichs) die antiaggregatorische Wirkung des Stickstoffmonoxid-Donators Nitroprussid-Natrium verstärkt.
- +Beim Menschen hat Vardenafil weder allein noch in Kombination mit Acetylsalicylsäure einen Effekt auf die Blutungszeit (vgl. «Interaktionen»).
-Bei gleichzeitiger Einnahme von Grapefruitsaft ist ein Anstieg der Vardenafil-Plasmakonzentrationen zu erwarten. Daher sollte diese Kombination vermieden werden (vgl. «Interaktionen»).
-Bei Patienten mit anatomischen Missbildungen des Penis (z.B. Angulation, Fibrose im Bereich der Corpora cavernosa, Peyronie-Krankheit) oder für Priapismus prädisponierenden Erkrankungen (z.B. Sichelzellenanämie, Plasmozytom, Leukämie), sollte die medikamentöse Therapie einer erektilen Dysfunktion mit Vorsicht erfolgen.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit einer kombinierten Anwendung von Levitra Schmelztabletten mit Levitra Filmtabletten oder anderen Therapien der erektilen Dysfunktion wurde nicht untersucht. Daher dürfen derartige Kombinationen nicht verwendet werden.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit einer kombinierten Anwendung von Levitra Schmelztabletten mit Levitra Filmtabletten oder anderen Therapien der erektilen Dysfunktion wurde nicht untersucht. Daher dürfen derartige Kombinationen nicht verwendet werden.
- +Bei gleichzeitiger Einnahme von Grapefruitsaft ist ein Anstieg der Vardenafil-Plasmakonzentrationen zu erwarten. Daher sollte diese Kombination vermieden werden (vgl. «Interaktionen»).
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-Levitra 10 mg Schmelztabletten enthalten Sorbitol (7.96 mg). Patienten mit einer seltenen erblich bedingten Fruktose Intoleranz sollen Levitra 10 mg Schmelztabletten nicht einnehmen.
- +Levitra 10 mg Schmelztabletten enthalten Sorbitol (7.96 mg). Patienten mit einer seltenen erblich bedingten Fruktose-Intoleranz sollen Levitra 10 mg Schmelztabletten nicht einnehmen.
-Obwohl spezifische Interaktionsstudien mit anderen CYP3A4-Inhibitoren nicht durchgeführt wurden, ist zu erwarten, dass eine solche Co-Medikation zu einem vergleichbaren Anstieg der Vardenafil-Plasmaspiegel führt wie jene mit Ketoconazol. Dies gilt beispielsweise für Itraconazol sowie für eine hochdosierte Therapie mit Clarithromycin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Obwohl spezifische Interaktionsstudien mit anderen CYP3A4-Inhibitoren nicht durchgeführt wurden, ist zu erwarten, dass eine solche Co-Medikation zu einem vergleichbaren Anstieg der Vardenafil-Plasmaspiegel führt wie jene mit Ketoconazol. Dies gilt beispielsweise für Itraconazol, Posaconazol und Cobicistat sowie für eine hochdosierte Therapie mit Clarithromycin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Vardenafil ist in vitro ein potenter Inhibitor von p-Glykoprotein (p-Gp). Eine Interaktionsstudie mit Digoxin fand jedoch keine klinisch relevante Interaktion (Erhöhung der AUC von Digoxin nur um ca. 8%). Eine Dosisanpassung ist daher nicht erforderlich.
- +Für andere Substrate von p-Gp liegen keine entsprechenden Daten vor.
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-Häufigkeit nicht bekannt: Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION; siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In einer doppelblinden, randomisierten Crossover-Studie an 59 gesunden Männern wurde die Wirkung einer Einmalgabe von Vardenafil (10 mg und 80 mg), Sildenafil (50 mg und 400 mg) und Placebo auf das QT-Intervall untersucht. Moxifloxacin (400 mg) wurde als aktive Kontrolle eingesetzt. Die Wirkung auf das QT-Intervall wurde 1 Stunde nach der Einnahme bestimmt (mittlere Tmax für Vardenafil). Die Ergebnisse zeigten 1 Stunde nach Einnahme (Tmax) von 10 mg bzw. 80 mg Vardenafil im Vergleich zu Placebo eine QT-Verlängerung um 8 msec (90% Kl: 6–9) bzw. 10 msec (90% Kl: 8–11). Nach Anwendung der individuellen Korrekturformel lag kein Wert ausserhalb der Grenzen.
- +In einer doppelblinden, randomisierten Crossover-Studie an 59 gesunden Männern wurde die Wirkung einer Einmalgabe von Vardenafil (10 mg und 80 mg), Sildenafil (50 mg und 400 mg) und Placebo auf das QT-Intervall untersucht. Moxifloxacin (400 mg) wurde als aktive Kontrolle eingesetzt. Die Wirkung auf das QT-Intervall wurde 1 Stunde nach der Einnahme bestimmt (mittlere Tmax für Vardenafil). Die Ergebnisse zeigten 1 Stunde nach Einnahme (Tmax) von 10 mg bzw. 80 mg Vardenafil im Vergleich zu Placebo eine QT-Verlängerung um 8 msec (90% Kl: 6–9) bzw. 10 msec (90% Kl: 8–11). Die nach individuelle Formel korrigierte QT-Dauer (QTcI) lag bei keinem Probanden über 480 ms.
-Kombination mit Antihyertonika
- +Kombination mit Antihypertonika
-Vardenafil wird schnell resorbiert. Bei Einnahme von Levitra 10 mg Schmelztabletten nüchtern und ohne Wasser variierte die mediane Zeit bis zum Erreichen von Cmax zwischen 45 und 90 Minuten. Die mittlere Vardenafil-AUC war unter den 10 mg Schmelztabletten aufgrund der lokalen Resorption einer geringen Arzneimittelmenge in der Mundhöhle gegenüber den Filmtabletten um 21 bis 29% (bei Patienten mit erektiler Dysfunktion mittleren und höheren Alters) bzw. um 44% (bei jungen gesunden Probanden) erhöht.
- +Vardenafil wird schnell resorbiert. Bei Einnahme von Levitra 10 mg Schmelztabletten nüchtern und ohne Wasser variierte die mediane Zeitdauer bis zum Erreichen der Cmax zwischen 45 und 90 Minuten. Die mittlere Vardenafil-AUC war unter den 10 mg Schmelztabletten aufgrund der lokalen Resorption einer geringen Arzneimittelmenge in der Mundhöhle gegenüber den Filmtabletten um 21 bis 29% (bei Patienten mit erektiler Dysfunktion mittleren und höheren Alters) bzw. um 44% (bei jungen gesunden Probanden) erhöht.
-Im Vergleich mit gesunden Probanden waren bei Patienten mit mässigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh B) die mittlere AUC um das 2.6-fache und Cmax von Vardenafil um das 2.3-fache erhöht. Die Pharmakokinetik von Vardenafil bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) wurde nicht untersucht (vgl. «Kontraindikationen»).
- +Bei Patienten mit mässigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh B) waren mittlere AUC und Cmax von Vardenafil auf das 2.6 Fache bzw. das 2.3 Fache des Vergleichswertes bei lebergesunden Probanden erhöht. Die Pharmakokinetik von Vardenafil bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) wurde nicht untersucht (vgl. «Kontraindikationen»).
-Juni 2016.
- +Januar 2019.
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