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Home - Fachinformation zu Amavita Cetirizin - Änderungen - 07.06.2016
70 Änderungen an Fachinfo Amavita Cetirizin
  • -AMZV
  • -Hilfsstoffe: Excip. pro compr.
  • +Hilfsstoffe: Maisstärke, Laktose-Monohydrat (65,0 mg pro Filmtablette), Talkum und Magnesiumstearat.
  • +Die Tablettenkerne sind mit einem Film aus Hypromellose E 464, Titandioxid E 171, Talkum und Macrogol 6000 überzogen.
  • -Allergischer Rhinitis, saisonal (Heuschnupfen, Pollinosis; die Behandlungsdauer bei Kindern mit saisonaler Rhinitis beträgt maximal 4 Wochen) und perennial.
  • -Allergischer Konjunktivitis.
  • -Chronischer idiopathischer Urtikaria.
  • +·Allergischer Rhinitis, saisonal (Heuschnupfen, Pollinosis; die Behandlungsdauer bei Kindern mit saisonaler Rhinitis beträgt maximal 4 Wochen) und perennial
  • +·Allergischer Konjunktivitis
  • +·Chronischer idiopathischer Urtikaria.
  • -Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Kinder von 6 bis 12 Jahren: Während maximal 4 Wochen 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je ½ Filmtablette) verteilt werden.
  • +Saisonale allergische Rhinitis
  • +Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt ein Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Kinder von 6 bis 12 Jahren: Während maximal 4 Wochen 1 Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je eine halbe Filmtablette morgens und abends) verteilt werden.
  • -
  • -Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Kinder von 6 bis 12 Jahren: Während maximal 4 Wochen 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je ½ Filmtablette morgens und abends) verteilt werden.
  • +Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt ein Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Kinder von 6 bis 12 Jahren: Während maximal 4 Wochen 1 Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je eine halbe Filmtablette morgens und abends) verteilt werden.
  • -
  • -Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Kinder von 6 bis 12 Jahren: Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • -Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je ½ Filmtablette) verteilt werden.
  • +Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Die empfohlene Dosis beträgt 1 Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Kinder von 6 bis 12 Jahren: Die empfohlene Dosis beträgt 1-Mal täglich 10 mg (1 Filmtablette).
  • +Alternativ kann die Dosierung auf zwei Einnahmen (je eine halbe Filmtablette morgens und abends) verteilt werden.
  • +Ältere Patienten
  • -
  • -Die Dosisintervalle sind je nach Nierenfunktion individuell einzustellen. Die Dosisanpassung sollte gemäss der folgenden Tabelle vorgenommen werden. Bei der Anwendung dieser Tabelle zur Dosisanpassung muss der Wert der Kreatinin-Clearance (Cl) des Patienten in ml/min abgeschätzt werden.
  • -Die Clin ml/min kann aus dem Serum-Kreatinin (mg/dl) nach folgender Formel bestimmt werden:
  • -Cl= ([140 – Alter (Jahre)] × Gewicht kg) : 72 × Serum-Kreatinin (mg/dl) (× 0,85 bei Frauen).
  • +Die Dosisintervalle sind je nach Nierenfunktion individuell einzustellen. Die Dosisanpassung sollte gemäss der folgenden Tabelle vorgenommen werden. Bei der Anwendung dieser Tabelle zur Dosisanpassung muss der Wert der Kreatinin-Clearance (Clcr) des Patienten in ml/min abgeschätzt werden.
  • +Die Clcr in ml/min kann aus dem Serum-Kreatinin (mg/dl) nach folgender Formel bestimmt werden:
  • +Clcr = ([140 – Alter (Jahre)] × Gewicht kg) : 72 × Serum-Kreatinin (mg/dl) (× 0,85 bei Frauen)
  • -
  • -Gruppe Kreatinin- Dosis und
  • - Clearance Einnahmehäufigkeit
  • -Normal ≥80 1 Filmtablette täglich
  • -Leicht 50–79 1 Filmtablette täglich
  • -Mässig 30–49 1 Filmtablette alle
  • - 2 Tage
  • -Schwer 10–30 1 Filmtablette alle
  • - 3 Tage
  • -Terminale <10 kontraindiziert
  • -Nieren-
  • -insuffizienz
  • -dialyse-
  • -pflichtige
  • -Patienten
  • +Gruppe Kreatinin Clearance (mg/ml) Dosis und Einnahmehäufigkeit
  • +Normal ≥80 1 Filmtablette täglich
  • +Leicht 50–79 1 Filmtablette täglich
  • +Mässig 30–49 ½ Filmtablette täglich
  • +Schwer 10–30 ½ Filmtablette alle 2 Tage
  • +Terminale Niereninsuffizienz dialysepflichtige Patienten <10 kontraindiziert
  • -
  • -
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Cetirizin, einem anderen Piperazin-Derivat oder einem der Hilfsstoffe. Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min).
  • -Patienten mit seltenen erblichen Problemen von Galactose-Intoleranz wie Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorbtion sollten keine Amavita Cetirizin Filmtabletten einnehmen.
  • +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Cetirizin, einem anderen Piperazin-Derivat oder einem der Hilfsstoffe.
  • +Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min).
  • +Patienten mit seltenen erblichen Problemen von Galaktose-Intoleranz, Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorbtion sollten keine Amavita Cetirizin Filmtabletten nehmen.
  • -Da keine entsprechenden Studien vorliegen, wird die Anwendung von Amavita Cetirizin bei Kindern unter 2 Jahren nicht empfohlen. Amavita Cetirizin ist nicht für die Behandlung von Kindern von 2–6 Jahren geeignet. Für diese Altersgruppe steht Cetirizin in form einer Lösung zur Verfügung.
  • +Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit Prädisposition für Harnretention (wie z.Bsp. Rückenmarksverletzung, Prostatavergrösserung), da Cetirizin das Risiko einer Harnretention erhöhen kann.
  • +Vorsicht ist bei Patienten mit Epilepsie und bei Patienten mit Krampfneigung angezeigt.
  • +Die Anwendung der Filmtabletten ist bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen, da diese Formulierung keine geeignete Dosisanpassung ermöglicht.
  • -Die gleichzeitige Anwendung mit Pseudoephedrin, Cimetidin, Ketokonazol, Erythromycin oder Azithromycin hat keinen Einfluss auf die pharmakokinetischen Parameter von Amavita Cetirizin. Es wurden keine pharmakodynamischen Interaktionen beobachtet. Gemäss in-vitro Untersuchungen beeinflusst Cetirizin die Proteinbindung von Warfarin nicht.
  • +Die gleichzeitige Anwendung mit Pseudoephedrin, Cimetidin, Ketokonazol, Erythromycin oder Azithromycin hat keinen Einfluss auf die pharmakokinetischen Parameter von Cetirizin. Es wurden keine pharmakodynamischen Interaktionen beobachtet. Gemäss in vitro Untersuchungen beeinflusst Cetirizin die Proteinbindung von Warfarin nicht.
  • -In einer Studie mit gleichzeitiger Gabe von Theophyllin (400 mg/Tag) und Cetirizin (20 mg/Tag) wurde eine leichte, jedoch statistisch signifikante Erhöhung der 24-Stunden-AUC von 19% für Cetirizin und von 11% für Theophyllin sowie eine Zunahme der maximalen Plasmaspiegel von 7,7% und 6,4% für Cetirizin bzw. Theophyllin beobachtet. Gleichzeitig verringerte sich die Clearance von Cetirizin um –16% sowie von Theophyllin um –10% unter Applikation von Cetirizin bei Patienten mit Theophyllin-Vorbehandlung. Eine Vorbehandlung mit Cetirizin beeinflusste die pharmakokinetischen Parameter von Theophyllin jedoch nicht signifikant.
  • +In einer Studie mit gleichzeitiger Gabe von Theophyllin (400 mg/Tag) und Cetirizin (20 mg/Tag) wurde eine leichte, jedoch statistisch signifikante Erhöhung der 24-StundenAUC von 19% für Cetirizin und von 11% für Theophyllin sowie eine Zunahme der maximalen Plasmaspiegel von 7,7% und 6,4% für Cetirizin bzw. Theophyllin beobachtet. Gleichzeitig verringerte sich die Clearance von Cetirizin um –16% sowie von Theophyllin um –10% unter Applikation von Cetirizin bei Patienten mit Theophyllin-Vorbehandlung. Eine Vorbehandlung mit Cetirizin beeinflusste die pharmakokinetischen Parameter von Theophyllin jedoch nicht signifikant.
  • -Das Ausmass der Absorption von Cetirizin wird durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme nicht verringert, obwohl die Absorptionsgeschwindigkeit abnimmt.
  • -Bei einer Multiple-Dose-Studie mit Ritonavir (600 mg zweimal pro Tag) und Cetirizin (10 mg pro Tag), war die Cetirizin-Exposition etwa um 40% erhöht, während die Ritonavir-Exposition bei gleichzeitiger Verabreichung von Cetirizin nicht verändert war.
  • -
  • +Das Ausmass der Absorption von Cetirizin wird durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme nicht verringert, obwohl die Absorptionsgeschwindigkeit um 1 Stunde vermindert ist.
  • +Bei einer Multiple-Dose-Studie mit Ritonavir (600 mg zweimal pro Tag) und Cetirizin (10 mg pro Tag), war die Cetirizin-Exposition etwa um 40% erhöht, während die Ritonavir-Exposition bei gleichzeitiger Verabreichung von Cetirizin leicht verändert (-11%) war.
  • +Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut. Daher sollte die Behandlung drei Tage vor der Durchführung eines solchen unterbrochen werden.
  • +Schwangerschaft
  • +
  • -
  • -Cetirizin kann zu vermehrter Schläfrigkeit führen. Cetirizin hat daher einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • +Cetirizin kann zu vermehrter Schläfrigkeit führen. Amavita Cetirizin hat daher einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • -Im Gegensatz zu den H-Rezeptorantagonisten der ersten Generation dringt Cetirizin weniger stark ins Zentralnervensystem ein. Klinische Studien haben gezeigt, dass Cetirizin in der empfohlenen Dosierung nur leichte unerwünschte Wirkungen auf das Zentralnervensystem hat, wie zum Beispiel Somnolenz, Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen. In einigen Fällen wurde über eine paradoxe ZNS-Stimulierung berichtet.
  • -Obwohl Cetirizin ein selektiver Antagonist der peripheren H-Rezeptoren ist und keine wesentliche anticholinerge Aktivität aufweist, wurde in Einzelfällen von Miktionsstörungen, Akkommodationsstörungen und Mundtrockenheit berichtet.
  • +Im Gegensatz zu den H1-Rezeptorantagonisten der ersten Generation dringt Cetirizin weniger stark ins Zentralnervensystem ein. Klinische Studien haben gezeigt, dass Cetirizin in der empfohlenen Dosierung nur leichte unerwünschte Wirkungen auf das Zentralnervensystem hat, wie zum Beispiel Somnolenz, Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen. In einigen Fällen wurde über eine paradoxe ZNS-Stimulierung berichtet.
  • +Obwohl Cetirizin ein selektiver Antagonist der peripheren H1-Rezeptoren ist und keine wesentliche anticholinerge Aktivität aufweist, wurde in Einzelfällen von Miktionsstörungen, Akkommodationsstörungen und Mundtrockenheit berichtet.
  • -
  • -Nebenwirkung Cetirizin 10 mg Placebo
  • - (n= 3260) (n= 3061)
  • -Psychiatrische Störungen
  • -Somnolenz 9,63% 5,00%
  • -Zentrales und peripheres Nervensystem
  • -Benommenheit 1,10% 0,98%
  • -Kopfschmerzen 7,42% 8,07%
  • -Lunge und Atemwege
  • -Pharyngitis 1,29% 1,34%
  • -Gastrointestinaltrakt
  • -Schmerzen im Abdominal-
  • - bereich 0,98% 1,08%
  • -Mundtrockenheit 2,09% 0,82%
  • -Übelkeit 1,07% 1,14%
  • -Gesamter Körper
  • -Müdigkeit 1,63% 0,95%
  • +Nebenwirkung Cetirizin 10 mg (n= 3260) Placebo (n= 3061)
  • +Psychiatrische Störungen
  • +Somnolenz 9,63% 5,00%
  • +Zentrales und peripheres Nervensystem
  • +Schwindel Kopfschmerzen 1,10% 7,42% 0,98% 8,07%
  • +Lunge und Atemwege
  • +Pharyngitis 1,29% 1,34%
  • +Gastrointestinaltrakt
  • +Schmerzen im Abdominalbereich Mundtrockenheit Übelkeit 0,98% 2,09% 1,07% 1,08% 0,82% 1,14%
  • +Gesamter Körper
  • +Müdigkeit 1,63% 0,95%
  • -Nebenwirkung Cetirizin 10 mg Placebo
  • - (n= 1656) (n= 1294)
  • -Psychiatrische Störungen
  • -Somnolenz 1,8% 1,4%
  • -Lunge und Atemwege
  • -Rhinitis 1,4% 1,1%
  • -Gastrointestinaltrakt
  • -Diarrhö 1,0% 0,6%
  • -Gesamter Körper
  • -Müdigkeit 1,0% 0,3%
  • +Nebenwirkung Cetirizin 10 mg (n= 1656) Placebo (n= 1294)
  • +Psychiatrische Störungen
  • +Somnolenz 1,8% 1,4%
  • +Lunge und Atemwege
  • +Rhinitis 1,4% 1,1%
  • +Gastrointestinaltrakt
  • +Diarrhöe 1,0% 0,6%
  • +Gesamter Körper
  • +Müdigkeit 1,0% 0,3%
  • -
  • -Zusätzlich zu den während der klinischen Studien gemeldeten, oben aufgeführten Nebenwirkungen, wurden Einzelfälle der folgenden Nebenwirkungen nach der Markteinführung beobachtet. Die Daten reichen nicht aus, um eine zuverlässige Schätzung der Inzidenz in der zu behandelnden Population vorzunehmen.
  • +Zusätzlich zu den während der klinischen Studien gemeldeten, oben aufgeführten Nebenwirkungen, wurden Einzelfälle der folgenden Nebenwirkungen nach der Markteinführung beobachtet. Die Nebenwirkungen werden nach Systemorganklassen (MedDRA) beschrieben und die Häufigkeiten aufgrund der Meldungen nach der Markeinführung geschätzt:
  • +Häufigkeiten werden folgendermassen angeordnet:
  • +Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit kann aufgrund der vorhandenen Daten nicht geschätzt werden).
  • +Herz/Kreislauf
  • +Selten: Tachykardie.
  • -
  • -Thrombocytopenie.
  • -Immunsystem
  • -
  • -Anaphylaktischer Schock, Hypersensitivität.
  • -Psychiatrische Störungen
  • -
  • -Aggression, Erregungszustände, Verwirrung, Depression, Schlaflosigkeit, Halluzination, Tic.
  • +Sehr selten: Thrombocytopenie.
  • -
  • -Konvulsionen, Parageusie, Parästhesie, Synkope, Taubheit.
  • +Gelegentlich: Parästhesie.
  • +Selten: Konvulsionen.
  • +Sehr selten: Dysgeusie, Dyskinesie, Dystonie, Synkope, Tremor.
  • +Unbekannt: Taubheit, Amnesie, Gedächtnisstörungen.
  • -
  • -Akkommodationsstörungen, Sehstörungen, Vaskulitis.
  • -Herz/Kreislauf
  • -
  • -Tachykardie.
  • +Sehr selten: Akkommodationsstörungen, Sehstörungen, Oculogyration.
  • +Unbekannt: Vaskulitis.
  • +Funktionsstörungen des Ohrs und des Innenohrs
  • +Unbekannt: Schwindel.
  • -
  • -Diarrhö.
  • -Leber
  • -
  • -Leberfunktionsstörungen (erhöhte Transaminasen, alkaline Phosphatase, GGT und Bilirubin).
  • -Haut
  • -
  • -Angioneurotisches Ödem, Pruritus, Rash, Urtikaria, fixes Arzneimittelexanthem.
  • +Gelegentlich: Diarrhöe.
  • -
  • -Miktionsstörung.
  • +Sehr selten: Dysuria, Enuresis.
  • +Unbekannt: Harnretention.
  • +Haut und subkutane Krankheiten
  • +Gelegentlich: Pruritus, Rash.
  • +Selten: Urtikaria.
  • +Sehr selten: Angioneurotisches Ödem, fixes Arzneimittelexanthem.
  • -
  • -Asthenie, Unwohlsein, Ödem, Gewichtszunahme.
  • +Gelegentlich: Asthenie, Unwohlsein.
  • +Selten: Ödem, Gewichtszunahme.
  • +Immunsystem
  • +Selten: Hypersensitivität.
  • +Sehr selten: Anaphylaktischer Schock.
  • +Leber
  • +Selten: Leberfunktionsstörungen (erhöhte Transaminasen, alkaline Phosphatase, GGT und Bilirubin).
  • +Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
  • +Unbekannt: erhöhter Appetit.
  • +Psychiatrische Störungen
  • +Gelegentlich: Erregungszustände.
  • +Selten: Aggression, Verwirrung, Depression, Schlaflosigkeit, Halluzination.
  • +Sehr selten: Tic.
  • +Unbekannt: Selbstmordgedanken.
  • +Symptome
  • +
  • -
  • -
  • -Cetirizin, ein Metabolit von Hydroxyzin, ist ein Antihistaminikum mit antiallergischen Eigenschaften. Es ist ein selektiver H-Antagonist mit geringen Wirkungen auf andere Rezeptoren und somit im Wesentlichen frei von anticholinergen und antiserotoninergen Eigenschaften. Cetirizin hemmt die histaminvermittelte allergische Reaktion vom Soforttyp und reduziert die Zellmigration und Freisetzung von Mediatoren bei der Allergie vom verzögerten Typ. Es passiert die Blut-Hirn-Schranke kaum und kann demzufolge die zentralen H-Rezeptoren kaum erreichen.
  • +Cetirizin, ein Metabolit von Hydroxyzin, ist ein Antihistaminikum mit antiallergischen Eigenschaften. Es ist ein selektiver H1-Antagonist mit geringen Wirkungen auf andere Rezeptoren und somit im Wesentlichen frei von anticholinergen und antiserotoninergen Eigenschaften. Cetirizin hemmt die histaminvermittelte allergische Reaktion vom Soforttyp und reduziert die Zellmigration und Freisetzung von Mediatoren bei der Allergie vom verzögerten Typ. Es passiert die Blut-Hirn-Schranke kaum und kann demzufolge die zentralen H1-Rezeptoren kaum erreichen.
  • -
  • -Neben seiner Anti-H-Aktivität zeigt Cetirizin zusätzlich eine antientzündliche Wirkung und greift damit in die Spätphase der allergischen Reaktion ein. So wird durch Cetirizin:
  • -– Bei einer Dosierung von 10 mg ein oder zwei Mal täglich die Rekrutierung von Lymphocyten, insbesondere von Eosinophilen, in der Haut gehemmt,
  • -bei einer Dosis von 30 mg/Tag der Austritt von Eosinophilen in die Bronchioalveolarflüssigkeit nach allergen-induzierten Bronchialkonstriktion inhibiert,
  • -die Kallikrein-induzierte späte Entzündungsreaktion inhibiert,
  • -die Expression von Entzündungsmarkern wie ICAM-1 oder VCAM-1 unterdrückt,
  • -die Wirkung von Histaminliberatoren wie PAF oder Substanz P inhibiert.
  • +Neben seiner Anti-H1-Aktivität zeigt Cetirizin zusätzlich eine antientzündliche Wirkung und greift damit in die Spätphase der allergischen Reaktion ein. So wird durch Cetirizin:
  • +·bei einer Dosierung von 10 mg ein oder zwei Mal täglich die Rekrutierung von Lymphocyten,insbesondere von Eosinophilen, in der Haut gehemmt,
  • +·bei einer Dosis von 30 mg/Tag der Austritt von Eosinophilen in die Bronchioalveolarflüssigkeit nach allergen-induzierten Bronchialkonstriktion inhibiert,
  • +·die Kallikrein-induzierte späte Entzündungsreaktion inhibiert,
  • +·die Expression von Entzündungsmarkern wie ICAM-1 oder VCAM-1 unterdrückt,
  • +·die Wirkung von Histaminliberatoren wie PAF oder Substanz P inhibiert.
  • +Absorption
  • -Das pharmakokinetische Profil von Cetirizin verhält sich bei Kindern und Erwachsenen qualitativ ähnlich. Die Verabreichung von 5 mg Cetirizin bei Kindern führt zur gleichen Wirkstoffkonzentration im Körper wie eine 10 mg Dosis bei Erwachsenen. Nach Einnahme von Cetirizin 10 mg werden beim Erwachsenen maximale Plasmaspiegel (C) von 350 ng/ml nach 1–2 Stunden gemessen. Die bei Kindern gemessenen maximalen Plasmaspiegel nach Verabreichung von 5 mg Cetirizin lagen bei 1 Std. bei 275 ng/ml.
  • +Das pharmakokinetische Profil von Cetirizin verhält sich bei Kindern und Erwachsenen qualitativ ähnlich. Die Verabreichung von 5 mg Cetirizin bei Kindern führt zur gleichen Wirkstoffkonzentration im Körper wie eine 10 mg Dosis bei Erwachsenen. Nach Einnahme von Cetirizin 10 mg werden beim Erwachsenen maximale Plasmaspiegel (Cmax) von 350 ng/ml nach 1–2 Stunden gemessen. Die bei Kindern gemessenen maximalen Plasmaspiegel nach Verabreichung von 5 mg Cetirizin lagen bei 1 Std. bei 275 ng/ml.
  • -
  • -
  • -
  • -Die Substanz weist bei Erwachsenen nach 10 mg Gabe eine totale Clearance von 0,60 ml/min/kg auf, die Halbwertszeit der Elimination (t) beträgt ca. 10 Stunden.
  • +Die Substanz weist bei Erwachsenen nach 10 mg Gabe eine totale Clearance von 0,60 ml/min/kg auf, die Halbwertszeit der Elimination (t½β) beträgt ca. 10 Stunden.
  • +Ältere Patienten
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  • -
  • +Inkompatibilitäten
  • -
  • -Nach Therapieende fällt der Plasmaspiegel von Cetirizin mit einer Halbwertszeit von etwa 10 Stunden ab. Allergietests sind somit 3 Tage nach Absetzen von Cetirizin wieder möglich.
  • +Nach Therapieende fällt der Plasmaspiegel von Cetirizin mit einer Halbwertszeit von etwa 10 Stunden ab. Allergietests sind somit 3 Tage nach Absetzen von Amavita Cetirizin wieder möglich.
  • -
  • -Amavita Cetirizin Tabletten dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -
  • -Bei Raumtemperatur (1525 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
  • +Das Arzneimittel ist für Kinder unzugänglich aufzubewahren.
  • +Hinweise für die Handhabung
  • +Es sind keine speziellen Hinweise zu beachten.
  • +Packungen
  • +Filmtabletten 10 mg: Packungen mit 10 (C) Filmtabletten (teilbar)
  • +
  • -Juni 2008.
  • +November 2012.
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