| 52 Änderungen an Fachinfo Atorvastatin Sandoz 10 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 10 mg, 20 mg, 40 mg resp. 80 mg Atorvastatin.
-Zur Prävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird, zusätzlich zur Behandlung weiterer Risikofaktoren (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Zur Prävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird, zusätzlich zur Behandlung weiterer Risikofaktoren (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Die Kombination von Atorvastatin mit verschiedenen Arzneimitteln (z.B. Ciclosporin, Clarithromycin, Itraconazol und verschiedene Protease-Inhibitoren) erhöht das Risiko für die Entstehung einer Myopathie. Deswegen gilt es, verschiedene Dosierungsempfehlungen zu beachten. Diese sind in den Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur» sowie «Interaktionen» aufgeführt. Pharmakokinetische Wechselwirkungen bei Kombination von Atorvastatin mit verschiedenen Arzneimitteln finden sich in der Rubrik «Pharmakokinetik».
- +Die Kombination von Atorvastatin mit verschiedenen Arzneimitteln (z.B. Ciclosporin, Clarithromycin, Itraconazol und verschiedene Protease-Inhibitoren) erhöht das Risiko für die Entstehung einer Myopathie. Deswegen gilt es, verschiedene Dosierungsempfehlungen zu beachten. Diese sind in den Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur" sowie "Interaktionen" aufgeführt. Pharmakokinetische Wechselwirkungen bei Kombination von Atorvastatin mit verschiedenen Arzneimitteln finden sich in der Rubrik "Pharmakokinetik" .
-Eine Niereninsuffizienz beeinflusst weder die Plasmakonzentrationen noch die Wirkungen von Atorvastatin auf die Lipide. Eine Dosisanpassung ist deshalb nicht erforderlich (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur»).
- +Eine Niereninsuffizienz beeinflusst weder die Plasmakonzentrationen noch die Wirkungen von Atorvastatin auf die Lipide. Eine Dosisanpassung ist deshalb nicht erforderlich (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur" ).
-Schwangerschaft und Stillzeit (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-In Kombination mit den Virostatika Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis-C Infektion (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Schwangerschaft und Stillzeit (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +In Kombination mit den Virostatika Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis-C Infektion (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Myopathie, wenn Atorvastatin gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die die systemische Konzentration von Atorvastatin erhöhen. Dosierungsempfehlungen zur Kombination von Atorvastatin mit diesen Arzneimitteln sind in Tabelle 1 aufgeführt. Weitere Informationen sind in den Rubriken «Interaktionen» sowie «Pharmakokinetik» zu finden.
-Vor Kombination dieser Substanzen mit Atorvastatin empfiehlt sich eine sorgfältige Abwägung des Nutzens gegen das Risiko. Die Dosierungsempfehlungen (siehe Tabelle 1 und «Interaktionen») sind zu beachten. Eine besonders strenge klinische Überwachung der Patienten ist erforderlich. Eine möglichst tiefe Start- und Erhaltungsdosis soll, falls zutreffend, gewählt werden. Periodische Überprüfungen der CPK können angewendet werden, bieten jedoch keine Sicherheit für das Vermeiden schwerer Myopathien.
- +Es besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Myopathie, wenn Atorvastatin gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die die systemische Konzentration von Atorvastatin erhöhen. Dosierungsempfehlungen zur Kombination von Atorvastatin mit diesen Arzneimitteln sind in Tabelle 1 aufgeführt. Weitere Informationen sind in den Rubriken "Interaktionen" sowie "Pharmakokinetik" zu finden.
- +Vor Kombination dieser Substanzen mit Atorvastatin empfiehlt sich eine sorgfältige Abwägung des Nutzens gegen das Risiko. Die Dosierungsempfehlungen (siehe Tabelle 1 und "Interaktionen" ) sind zu beachten. Eine besonders strenge klinische Überwachung der Patienten ist erforderlich. Eine möglichst tiefe Start- und Erhaltungsdosis soll, falls zutreffend, gewählt werden. Periodische Überprüfungen der CPK können angewendet werden, bieten jedoch keine Sicherheit für das Vermeiden schwerer Myopathien.
-Interagierende Substanzen Anwendungsempfehlungen
-Glecaprevir/Pibrentasvir Die gleichzeitige Anwendung mit Atorvastatin ist kontraindiziert
-Gemfibrozil, Fusidinsäure (systemische Anwendung) Atorvastatin vermeiden
-Ciclosporin, HIV-Protease-Inhibitoren (Tipranavir/Ritonavir), Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren (Telaprevir) Nicht mehr als 10 mg Atorvastatin täglich verwenden
-Letermovir Nicht mehr als 20 mg Atorvastatin täglich verwenden
-HIV-Protease-Inhibitoren (Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir/Ritonavir, Nelfinavir), Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren (Boceprevir, Elbasvir/Grazoprevir, Simeprevir*), Erythromycin, Clarithromycin, Itraconazol, Fibrate (ausser Gemfibrozil), Colchicin, Niacin, Antimykotika des Azol-Typs HCV NS5A/NS5B-Inhibitoren Mit Vorsicht anwenden und niedrigste notwendige Dosis verwenden
- +Interagierende Substanzen Anwendungsempfehlung
- + en
- +Glecaprevir/Pibrentasvir Die gleichzeitige
- + Anwendung mit
- + Atorvastatin ist
- + kontraindiziert
- +Gemfibrozil,Fusidinsäure (systemische Anwendung) Atorvastatin vermeid
- + en
- +Ciclosporin,HIV-Protease-Inhibitoren (Tipranavir/Ritonavir),Hepatitis-C-Protea Nicht mehr als 10
- +se-Inhibitoren (Telaprevir) mg Atorvastatin
- + täglich verwenden
- +Letermovir Nicht mehr als 20
- + mg Atorvastatin
- + täglich verwenden
- +HIV-Protease-Inhibitoren (Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir, Mit Vorsicht anwende
- +Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir/Ritonavir, n und niedrigste
- +Nelfinavir),Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren (Boceprevir, notwendige Dosis
- +Elbasvir/Grazoprevir, Simeprevir*),Erythromycin, verwenden
- +Clarithromycin,Itraconazol,Fibrate (ausser Gemfibrozil),Colchicin,Niacin,Antim
- +ykotika des Azol-TypsHCV NS5A/NS5B-Inhibitoren
- +
-Die Anwendung von Atorvastatin ist nicht empfohlen bei Patienten, welche mit der Kombination von Letermovir und Ciclosporin behandelt werden (siehe «Interaktionen»).
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B. Atorvastatin) und Daptomycin kann das Risiko einer Myopathie und/oder Rhabdomyolyse erhöht sein (siehe «Interaktionen»). Es sollte in Erwägung gezogen werden, Atorvastatin Sandoz bei Patienten, welche mit Daptomycin behandelt werden, vorübergehend abzusetzen, es sei denn, der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung überwiegt das Risiko. Wenn eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, sollten die CK-Werte zwei bis drei Mal wöchentlich bestimmt werden, und die Patienten sollten engmaschig auf jegliche Anzeichen oder Symptome hin überwacht werden, die auf eine Myopathie hindeuten könnten.
- +Die Anwendung von Atorvastatin ist nicht empfohlen bei Patienten, welche mit der Kombination von Letermovir und Ciclosporin behandelt werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Bei gleichzeitiger Verabreichung von HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B. Atorvastatin) und Daptomycin kann das Risiko einer Myopathie und/oder Rhabdomyolyse erhöht sein (siehe "Interaktionen" ). Es sollte in Erwägung gezogen werden, Atorvastatin Sandoz bei Patienten, welche mit Daptomycin behandelt werden, vorübergehend abzusetzen, es sei denn, der Nutzen der gleichzeitigen Anwendung überwiegt das Risiko. Wenn eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, sollten die CK-Werte zwei bis drei Mal wöchentlich bestimmt werden, und die Patienten sollten engmaschig auf jegliche Anzeichen oder Symptome hin überwacht werden, die auf eine Myopathie hindeuten könnten.
-Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe «Interaktionen»).
- +Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe "Interaktionen" ).
-In wenigen Fällen wurde berichtet, dass Statine eine Myasthenia gravis oder eine Verschlechterung einer bereits bestehenden Myasthenia gravis oder okulärer Myasthenie auslösen (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»). Atorvastatin sollte bei einer Verschlimmerung der Symptome abgesetzt werden. Es wurde über Rezidive berichtet, wenn dasselbe oder ein anderes Statin (erneut) gegeben wurde.
- +In wenigen Fällen wurde berichtet, dass Statine eine Myasthenia gravis oder eine Verschlechterung einer bereits bestehenden Myasthenia gravis oder okulärer Myasthenie auslösen (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" ). Atorvastatin sollte bei einer Verschlimmerung der Symptome abgesetzt werden. Es wurde über Rezidive berichtet, wenn dasselbe oder ein anderes Statin (erneut) gegeben wurde.
-·Beeinträchtigung der Nierenfunktion,
-·Hypothyreose,
-·erbliche Myopathien in der Eigen- oder Familienanamnese,
-·muskulär-toxische Komplikationen im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins oder Fibrates in der Anamnese,
-·Alkoholmissbrauch,
-·ältere Patienten (>70 Jahre). Bei diesen sollte die Notwendigkeit einer solchen Messung erwogen werden, wenn weitere prädisponierende Faktoren für das Auftreten einer Rhabdomyolyse vorliegen.
- +-Beeinträchtigung der Nierenfunktion,
- +-Hypothyreose,
- +erbliche Myopathien in der Eigen- oder Familienanamnese,
- +muskulär-toxische Komplikationen im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins oder Fibrates in der Anamnese,
- +-Alkoholmissbrauch,
- +ältere Patienten (>70 Jahre). Bei diesen sollte die Notwendigkeit einer solchen Messung erwogen werden, wenn weitere prädisponierende Faktoren für das Auftreten einer Rhabdomyolyse vorliegen.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Das Risiko einer Myopathie während der Therapie mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren ist erhöht bei gleichzeitiger Anwendung von Ciclosporin und anderen Immunsuppressiva, Fibraten, Nikotinsäure (Niacin), Cytochrom P450 3A4/Transporter Inhibitoren oder Antimykotika vom Azol-Typ (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur» und «Pharmakokinetik»).
- +Das Risiko einer Myopathie während der Therapie mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren ist erhöht bei gleichzeitiger Anwendung von Ciclosporin und anderen Immunsuppressiva, Fibraten, Nikotinsäure (Niacin), Cytochrom P450 3A4/Transporter Inhibitoren oder Antimykotika vom Azol-Typ (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen − Einfluss auf die Muskulatur" und "Pharmakokinetik" ).
-·Erythromycin/Clarithromycin: Bei gesunden Personen führte die gleichzeitige Einnahme von Erythromycin 500 mg 4x täglich zu erhöhten Atorvastatin-Plasmaspiegeln. Die Atorvastatin AUC war nach gleichzeitiger Anwendung von Atorvastatin 80 mg und Clarithromycin 500 mg 2x täglich signifikant erhöht (siehe «Pharmakokinetik − Tabelle 2»). Bei Patienten, die diese Kombination erhalten, soll die niedrigste notwendige Dosis von Atorvastatin mit Vorsicht angewendet werden. Bei höheren Atorvastatin-Dosen als 20 mg wird eine klinische Überwachung dieser Patienten empfohlen.
-·Protease-Inhibitoren: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 10–40 mg und (Kombinationen von) HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Lopinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir) oder mit Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren (z.B. Telaprevir, Glecaprevir/Pibrentasvir) war mit einer signifikanten Erhöhung der Atorvastatin-Plasmakonzentration verbunden (siehe «Pharmakokinetik − Tabelle 2»). Deshalb sollte bei Patienten, die mit der Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Tipranavir/Ritonavir oder den Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren Telaprevir behandelt werden, die tägliche Dosis von Atorvastatin 10 mg nicht überschritten werden. Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten, die Glecaprevir oder Pibrentasvir enthalten, ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Patienten, welche die HIV-Protease-Inhibitoren Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir/Ritonavir, Nelfinavir, oder die Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren Boceprevir, Elbasvir/Grazoprevir bzw. Simeprevir (in der Schweiz nicht zugelassen) einnehmen, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden. Die Patienten sollen engmaschig überwacht werden.
-·Cimetidin: In einer Interaktionsstudie mit Cimetidin und Atorvastatin wurde keine klinisch signifikante Wechselwirkung beobachtet (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»).
-·Diltiazem: Bei gleichzeitiger Verabreichung von einer einmaligen Dosierung von Atorvastatin (40 mg) und Diltiazem (240 mg täglich im Steady state) wurden höhere Atorvastatin-Plasmakonzentrationen beobachtet (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»).
-·Itraconazol: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin (20–40 mg) und Itraconazol (200 mg) war mit einer Erhöhung der AUC von Atorvastatin verbunden (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»). Patienten, die diese Kombination erhalten, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden.
-·Grapefruitsaft: Grapefruitsaft enthält eine oder mehrere Komponenten, die CYP3A4 hemmen und kann die Plasmaspiegel von Arzneimitteln, die über CYP3A4 metabolisiert werden, erhöhen, speziell bei übermässigem Konsum (>1,2 l täglich) (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»).
-Demgemäss ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Inhibitoren von CYP3A4 (Makrolidantibiotika einschliesslich Erythromycin und Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Protease-Inhibitoren, Diltiazem und Ciclosporin). Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur».
-Transporter-Inhibitoren: Atorvastatin ist ein Substrat der hepatischen Transporter (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»). Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 10 mg und Ciclosporin 5,2 mg/kg/d führte zu einer erhöhten Exposition gegenüber Atorvastatin (Verhältnis der AUC: 8,7; siehe «Pharmakokinetik»). Ciclosporin ist ein Inhibitor von organischem Anionen-Transport-Polypeptid 1B1 (OATP1B1), von OATP1B3, von Multidrug-Resistance-Protein 1 (MDR1) und von Brustkrebs-Resistenz-Protein (BCRP) sowie von CYP3A4; daher erhöht es die Exposition gegenüber Atorvastatin. Eine tägliche Atorvastatin-Dosis von 10 mg darf nicht überschritten werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Tabelle 1»). Eine klinische Überwachung dieser Patienten wird empfohlen.
-Glecaprevir und Pibrentasvir sind Inhibitoren von OATP1B1, OATP1B3, MDR1 und BCRP; daher erhöhen sie die Exposition gegenüber Atorvastatin. Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten, die Glecaprevir oder Pibrentasvir enthalten, ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 20 mg und Letermovir (480 mg täglich) führte zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Atorvastatin (Verhältnis AUC: 3,29; siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»). Letermovir hemmt die Efflux-Transporter P-gp, BCRP, MRP2, OAT2 sowie die hepatischen Transporter OATP1B1 und OATP1B3, was zu einer Erhöhung der Atorvastatin Plasmakonzentration führt. Eine tägliche Atorvastatin-Dosis von 20 mg soll nicht überschritten werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Tabelle 1»). Das Ausmass von durch CYP3A und OATP1B1/1B3 herbeiführten Interaktionen kann unterschiedlich sein, falls Letermovir gleichzeitig mit Ciclosporin angewendet wird. Die Anwendung von Atorvastatin ist daher nicht empfohlen bei Patienten, welche mit der Kombination von Letermovir und Ciclosporin behandelt werden.
-Elbasvir und Grazoprevir sind Inhibitoren von OATP1B1, OATP1B3, MDR1 und BCRP; daher erhöhen sie die Exposition gegenüber Atorvastatin. Patienten, die eine solche Kombination erhalten, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen - Tabelle 1»). Die Atorvastatin-Tagesdosis sollte 20 mg nicht überschreiten.
-Cytochrom P450 3A4 Induktoren: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin mit CYP3A4 Induktoren (z.B. Efavirenz, Rifampicin) kann zu unterschiedlich starker Senkung der Plasmakonzentration von Atorvastatin führen. Infolge des dualen Interaktionsmechanismus von Rifampicin (CYP3A4 Induktion und Hemmung des Hepatozyten Aufnahme Transporters OATP1B1), ist die gleichzeitige Einnahme von Atorvastatin mit Rifampicin empfohlen, da eine verzögerte Einnahme von Atorvastatin nach der Rifampicin-Verabreichung mit einer signifikanten Reduktion der Atorvastatin-Plasmaspiegel in Verbindung gebracht worden ist (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»).
-Digoxin: Die gleichzeitige Einnahme von Mehrfach-Dosierungen von Digoxin mit 10 mg Atorvastatin führte zu keiner Erhöhung der Plasmakonzentration von Digoxin im Steady-State. Die Digoxin-Plasmakonzentration hingegen erhöhte sich nach gleichzeitiger Einnahme von Digoxin mit täglich 80 mg Atorvastatin (Verhältnis AUC: 1,15; siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 3»). Patienten, die Digoxin einnehmen, sollten deshalb entsprechend überwacht werden.
-Gemfibrozil/Fibrate: Bei gleichzeitiger Gabe von Fibraten kann das Risiko für das Auftreten einer durch Atorvastatin ausgelösten Myopathie erhöht sein. Nach Ergebnissen aus In-vitro-Studien hemmt Gemfibrozil die Atorvastatin-Glucuronidierung. Dies kann möglicherweise zu erhöhten Plasmaspiegeln von Atorvastatin führen (siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»). Die gleichzeitige Anwendung von Gemfibrozil und Atorvastatin sollte vermieden werden. Die gleichzeitige Anwendung von anderen Fibraten und Atorvastatin sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur»).
- +-Erythromycin/Clarithromycin: Bei gesunden Personen führte die gleichzeitige Einnahme von Erythromycin 500 mg 4x täglich zu erhöhten Atorvastatin-Plasmaspiegeln. Die Atorvastatin AUC war nach gleichzeitiger Anwendung von Atorvastatin 80 mg und Clarithromycin 500 mg 2x täglich signifikant erhöht (siehe "Pharmakokinetik − Tabelle 2" ). Bei Patienten, die diese Kombination erhalten, soll die niedrigste notwendige Dosis von Atorvastatin mit Vorsicht angewendet werden. Bei höheren Atorvastatin-Dosen als 20 mg wird eine klinische Überwachung dieser Patienten empfohlen.
- +-Protease-Inhibitoren: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 10–40 mg und (Kombinationen von) HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Lopinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir) oder mit Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren (z.B. Telaprevir, Glecaprevir/Pibrentasvir) war mit einer signifikanten Erhöhung der Atorvastatin-Plasmakonzentration verbunden (siehe "Pharmakokinetik − Tabelle 2" ). Deshalb sollte bei Patienten, die mit der Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Tipranavir/Ritonavir oder den Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren Telaprevir behandelt werden, die tägliche Dosis von Atorvastatin 10 mg nicht überschritten werden. Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten, die Glecaprevir oder Pibrentasvir enthalten, ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Patienten, welche die HIV-Protease-Inhibitoren Lopinavir/Ritonavir, Saquinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir/Ritonavir, Nelfinavir, oder die Hepatitis-C-Protease-Inhibitoren Boceprevir, Elbasvir/Grazoprevir bzw. Simeprevir (in der Schweiz nicht zugelassen) einnehmen, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden. Die Patienten sollen engmaschig überwacht werden.
- +-Cimetidin: In einer Interaktionsstudie mit Cimetidin und Atorvastatin wurde keine klinisch signifikante Wechselwirkung beobachtet (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ).
- +-Diltiazem: Bei gleichzeitiger Verabreichung von einer einmaligen Dosierung von Atorvastatin (40 mg) und Diltiazem (240 mg täglich im Steady state) wurden höhere Atorvastatin-Plasmakonzentrationen beobachtet (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ).
- +-Itraconazol: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin (20–40 mg) und Itraconazol (200 mg) war mit einer Erhöhung der AUC von Atorvastatin verbunden (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ). Patienten, die diese Kombination erhalten, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden.
- +-Grapefruitsaft: Grapefruitsaft enthält eine oder mehrere Komponenten, die CYP3A4 hemmen und kann die Plasmaspiegel von Arzneimitteln, die über CYP3A4 metabolisiert werden, erhöhen, speziell bei übermässigem Konsum (>1,2 l täglich) (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ).
- +Demgemäss ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Inhibitoren von CYP3A4 (Makrolidantibiotika einschliesslich Erythromycin und Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Protease-Inhibitoren, Diltiazem und Ciclosporin). Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur" .
- +Transporter-Inhibitoren: Atorvastatin ist ein Substrat der hepatischen Transporter (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ). Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 10 mg und Ciclosporin 5,2 mg/kg/d führte zu einer erhöhten Exposition gegenüber Atorvastatin (Verhältnis der AUC: 8,7; siehe "Pharmakokinetik" ). Ciclosporin ist ein Inhibitor von organischem Anionen-Transport-Polypeptid 1B1 (OATP1B1), von OATP1B3, von Multidrug-Resistance-Protein 1 (MDR1) und von Brustkrebs-Resistenz-Protein (BCRP) sowie von CYP3A4; daher erhöht es die Exposition gegenüber Atorvastatin. Eine tägliche Atorvastatin-Dosis von 10 mg darf nicht überschritten werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Tabelle 1" ). Eine klinische Überwachung dieser Patienten wird empfohlen.
- +Glecaprevir und Pibrentasvir sind Inhibitoren von OATP1B1, OATP1B3, MDR1 und BCRP; daher erhöhen sie die Exposition gegenüber Atorvastatin. Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten, die Glecaprevir oder Pibrentasvir enthalten, ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 20 mg und Letermovir (480 mg täglich) führte zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Atorvastatin (Verhältnis AUC: 3,29; siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ). Letermovir hemmt die Efflux-Transporter P-gp, BCRP, MRP2, OAT2 sowie die hepatischen Transporter OATP1B1 und OATP1B3, was zu einer Erhöhung der Atorvastatin Plasmakonzentration führt. Eine tägliche Atorvastatin-Dosis von 20 mg soll nicht überschritten werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Tabelle 1" ). Das Ausmass von durch CYP3A und OATP1B1/1B3 herbeiführten Interaktionen kann unterschiedlich sein, falls Letermovir gleichzeitig mit Ciclosporin angewendet wird. Die Anwendung von Atorvastatin ist daher nicht empfohlen bei Patienten, welche mit der Kombination von Letermovir und Ciclosporin behandelt werden.
- +Elbasvir und Grazoprevir sind Inhibitoren von OATP1B1, OATP1B3, MDR1 und BCRP; daher erhöhen sie die Exposition gegenüber Atorvastatin. Patienten, die eine solche Kombination erhalten, sollten mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis Atorvastatin behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen - Tabelle 1" ). Die Atorvastatin-Tagesdosis sollte 20 mg nicht überschreiten.
- +Cytochrom P450 3A4 Induktoren: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin mit CYP3A4 Induktoren (z.B. Efavirenz, Rifampicin) kann zu unterschiedlich starker Senkung der Plasmakonzentration von Atorvastatin führen. Infolge des dualen Interaktionsmechanismus von Rifampicin (CYP3A4 Induktion und Hemmung des Hepatozyten Aufnahme Transporters OATP1B1), ist die gleichzeitige Einnahme von Atorvastatin mit Rifampicin empfohlen, da eine verzögerte Einnahme von Atorvastatin nach der Rifampicin-Verabreichung mit einer signifikanten Reduktion der Atorvastatin-Plasmaspiegel in Verbindung gebracht worden ist (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ).
- +Digoxin: Die gleichzeitige Einnahme von Mehrfach-Dosierungen von Digoxin mit 10 mg Atorvastatin führte zu keiner Erhöhung der Plasmakonzentration von Digoxin im Steady-State. Die Digoxin-Plasmakonzentration hingegen erhöhte sich nach gleichzeitiger Einnahme von Digoxin mit täglich 80 mg Atorvastatin (Verhältnis AUC: 1,15; siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 3" ). Patienten, die Digoxin einnehmen, sollten deshalb entsprechend überwacht werden.
- +Gemfibrozil/Fibrate: Bei gleichzeitiger Gabe von Fibraten kann das Risiko für das Auftreten einer durch Atorvastatin ausgelösten Myopathie erhöht sein. Nach Ergebnissen aus In-vitro-Studien hemmt Gemfibrozil die Atorvastatin-Glucuronidierung. Dies kann möglicherweise zu erhöhten Plasmaspiegeln von Atorvastatin führen (siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ). Die gleichzeitige Anwendung von Gemfibrozil und Atorvastatin sollte vermieden werden. Die gleichzeitige Anwendung von anderen Fibraten und Atorvastatin sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur" ).
-Orale Kontrazeptiva: Die gleichzeitige Einnahme von Atorvastatin mit oralen Kontrazeptiva mit Norethindron und Ethinyl-Estradiol führte zu einem Anstieg der AUC-Werte von Norethindron (Verhältnis AUC: 1,28) und Ethinyl-Estradiol (Verhältnis AUC: 1,19; siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 3»). Dies sollte bei der Wahl der Dosierung des oralen Verhütungsmittels berücksichtigt werden.
- +Orale Kontrazeptiva: Die gleichzeitige Einnahme von Atorvastatin mit oralen Kontrazeptiva mit Norethindron und Ethinyl-Estradiol führte zu einem Anstieg der AUC-Werte von Norethindron (Verhältnis AUC: 1,28) und Ethinyl-Estradiol (Verhältnis AUC: 1,19; siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 3" ). Dies sollte bei der Wahl der Dosierung des oralen Verhütungsmittels berücksichtigt werden.
-Colestipol: Die Plasmaspiegel von Atorvastatin waren bei gleichzeitiger Einnahme von Colestipol gesenkt (Konzentrationsverhältnis: 0,74; siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»). Die Senkung des Lipidspiegels war jedoch bei gleichzeitiger Einnahme von Atorvastatin und Colestipol grösser als bei alleiniger Gabe des jeweiligen Arzneimittels.
-Antazida: Die gleichzeitige Einnahme einer Antazidasuspension mit Magnesium und Aluminiumhydroxid als Wirkstoffe und Atorvastatin führten zu einer Senkung des Plasmaspiegels von Atorvastatin (Verhältnis AUC: 0,66; siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2: Al-/Mg-Hydroxid»). Die LDL-Cholesterin-Senkung war unverändert.
- +Colestipol: Die Plasmaspiegel von Atorvastatin waren bei gleichzeitiger Einnahme von Colestipol gesenkt (Konzentrationsverhältnis: 0,74; siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ). Die Senkung des Lipidspiegels war jedoch bei gleichzeitiger Einnahme von Atorvastatin und Colestipol grösser als bei alleiniger Gabe des jeweiligen Arzneimittels.
- +Antazida: Die gleichzeitige Einnahme einer Antazidasuspension mit Magnesium und Aluminiumhydroxid als Wirkstoffe und Atorvastatin führten zu einer Senkung des Plasmaspiegels von Atorvastatin (Verhältnis AUC: 0,66; siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2: Al-/Mg-Hydroxid" ). Die LDL-Cholesterin-Senkung war unverändert.
-Daptomycin: Im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Gabe von HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B. Atorvastatin) und Daptomycin wurden Fälle von Myopathie und/oder Rhabdomyolyse berichtet. Wenn eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, wird zu einer angemessenen klinischen Überwachung geraten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Daptomycin: Im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Gabe von HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B. Atorvastatin) und Daptomycin wurden Fälle von Myopathie und/oder Rhabdomyolyse berichtet. Wenn eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, wird zu einer angemessenen klinischen Überwachung geraten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Amlodipin: In einer Arzneimittelinteraktionsstudie mit gesunden Probanden führte die gleichzeitige Verabreichung von 80 mg Atorvastatin und 10 mg Amlodipin zu einer klinisch nicht bedeutenden Erhöhung der Atorvastatin-Exposition (Verhältnis AUC: 1,18, siehe «Pharmakokinetik – Tabelle 2»).
-Systemische Fusidinsäurepräparate: Es wurden keine Interaktionsstudien mit Atorvastatin und Fusidinsäure durchgeführt. Die Kombination von Statinen, inkl. Atorvastatin Sandoz mit Fusidinsäure kann zu möglicherweise letal verlaufenden Rhabdomyolysen führen. Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
- +Amlodipin: In einer Arzneimittelinteraktionsstudie mit gesunden Probanden führte die gleichzeitige Verabreichung von 80 mg Atorvastatin und 10 mg Amlodipin zu einer klinisch nicht bedeutenden Erhöhung der Atorvastatin-Exposition (Verhältnis AUC: 1,18, siehe "Pharmakokinetik – Tabelle 2" ).
- +Systemische Fusidinsäurepräparate: Es wurden keine Interaktionsstudien mit Atorvastatin und Fusidinsäure durchgeführt. Die Kombination von Statinen, inkl. Atorvastatin Sandoz mit Fusidinsäure kann zu möglicherweise letal verlaufenden Rhabdomyolysen führen. Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
-Es ist nicht bekannt, ob Atorvastatin oder dessen Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden werden. Wegen der möglichen Gefahr für den Säugling sollen Mütter unter Behandlung mit Atorvastatin nicht stillen (siehe «Kontraindikationen»).
- +Es ist nicht bekannt, ob Atorvastatin oder dessen Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden werden. Wegen der möglichen Gefahr für den Säugling sollen Mütter unter Behandlung mit Atorvastatin nicht stillen (siehe "Kontraindikationen" ).
-Nicht bekannt: Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur»).
-Rhabdomyolyse ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur»).
- +Nicht bekannt: Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur" ).
- +Rhabdomyolyse ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur" ).
-Ereignis Relative Risikoreduktion (%) Anzahl der Ereignisse (Atorvastatin vs. Placebo) Absolute Risikoreduktion1 (%) p-Wert
-Schwere kardiovaskuläre Ereignisse (tödlicher u. nicht tödlicher akuter Myokardinfarkt, stummer Myokardinfarkt, plötzlicher koronarer Herztod, instabile Angina pectoris, aortokoronarer Bypass, PTCA, Revaskularisation, Schlaganfall) 37% 83 vs. 127 3,2% 0,0010
-Myokardinfarkt (tödlicher u. nicht tödlicher akuter Myokardinfarkt, stummer Myokardinfarkt) 42% 38 vs. 64 1,9% 0,0070
-Schlaganfälle (tödlich u. nicht tödlich) 48% 21 vs. 39 1,3% 0,0163
- +Ereignis Relative Risiko-redu Anzahl der Ereigniss Absolute Risiko-redu p-Wert
- + ktion (%) e(Atorvastatinvs. ktion1 (%)
- + Placebo)
- +Schwere kardiovaskul 37% 83 vs. 127 3,2% 0,0010
- +äre Ereignisse
- +(tödlicher u. nicht
- +tödlicher akuter
- +Myokardinfarkt,
- +stummer Myokardinfar
- +kt, plötzlicher
- +koronarer Herztod,
- +instabile Angina
- +pectoris, aortokoron
- +arer Bypass, PTCA,Re
- +vaskularisation,
- +Schlaganfall)
- +Myokardinfarkt 42% 38 vs. 64 1,9% 0,0070
- +(tödlicher u. nicht
- +tödlicher akuter
- +Myokardinfarkt,
- +stummer Myokardinfar
- +kt)
- +Schlaganfälle 48% 21 vs. 39 1,3% 0,0163
- +(tödlich u. nicht
- +tödlich)
- +
-Gleichzeitig verabreichtes Arzneimittel und Dosierung Atorvastatin
-Dosis (mg) Verhältnis AUC& Verhältnis Cmax&
-# Ciclosporin 5,2 mg/kg/d, stabile Dosis 10 mg 1x tägl. für 28 Tage 8,7 10,7
-# Tipranavir 500 mg 2x tägl./ Ritonavir 200 mg 2x tägl., 7 Tage 10 mg als Einmalgabe 9,4 8,6
-#Glecaprevir 400 mg 1x tägl./Pibrentasvir 120 mg 1x tägl., 7 Tage 10 mg 1x tägl. für 7 Tage 8,3 22,0
-# Telaprevir 750 mg alle 8 h, 10 Tage 20 mg als Einmalgabe 7,9 10,6
-#Elbasvir 50 mg 1x tägl./Grazoprevir 200 mg 1x tägl., 13 Tage 10 mg als Einmalgabe 1,95 4,3
-# Boceprevir 800 mg 3x tägl., 7 Tage 40 mg als Einmalgabe 2,3 2,7
-#Simeprevir 150 mg 1x tägl., 10 Tage 40 mg als Einmalgabe 2,12 1,7
-# Lopinavir 400 mg 2x tägl./ Ritonavir 100 mg 2x tägl., 14 Tage 20 mg 1x tägl. für 4 Tage 5,9 4,7
-#‡ Saquinavir 400 mg 2x tägl./ Ritonavir 400 mg 2x tägl., 15 Tage 40 mg 1x tägl. für 4 Tage 3,9 4,3
-# Clarithromycin 500 mg 2x tägl., 9 Tage 80 mg 1x tägl. für 8 Tage 4,5 5,4
-# Darunavir 300 mg 2x tägl./ Ritonavir 100 mg 2x tägl., 9 Tage 10 mg 1x tägl. für 4 Tage 3,4 2,2
-# Itraconazol 200 mg 1x tägl., 4 Tage 40 mg als Einmalgabe 3,3 1,20
-# Letermovir 480 mg 1x tägl., 10 Tage 20 mg als Einmalgabe 3,29 2,17
-# Fosamprenavir 700 mg 2x tägl./ Ritonavir 100 mg 2x tägl., 14 Tage 10 mg 1x tägl. für 4 Tage 2,5 2,8
-# Fosamprenavir 1400 mg 2x tägl., 14 Tage 10 mg 1x tägl. für 4 Tage 2,3 4,0
-# Nelfinavir 1250 mg 2x tägl., 14 Tage 10 mg 1x tägl. für 28 Tage 1,74 2,2
-#* Grapefruitsaft, 240 ml, einmal tägl. 40 mg als Einmalgabe 1,37 1,16
-Diltiazem 240 mg 1x tägl., 28 Tage 40 mg als Einmalgabe 1,51 1,00
-Erythromycin 500 mg 4x tägl., 7 Tage 10 mg als Einmalgabe 1,33 1,38
-Amlodipin 10 mg als Einmalgabe 80 mg als Einmalgabe 1,18 0,91
-Cimetidin 300 mg 4x tägl., 2 Wochen 10 mg 1x tägl. für 2 Wochen 1,00 0,89
-Colestipol 10 g 2x tägl., 24 Wochen 40 mg 1x tägl. für 8 Wochen N/A 0,74**
-Al-/Mg-Hydroxid 30 ml 4x tägl., 17 Tage 10 mg 1x tägl. für 15 Tage 0,66 0,67
-Efavirenz 600 mg 1x tägl., 14 Tage 10 mg für 3 Tage 0,59 1,01
-# Rifampicin 600 mg 1x tägl., 7 Tage (gleichzeitige Verabreichung) † 40 mg als Einmalgabe 1,12 2,9
-# Rifampicin 600 mg 1x tägl., 5 Tage (getrennte Verabreichung) † 40 mg als Einmalgabe 0,20 0,60
-# Gemfibrozil 600 mg 2x tägl., 7 Tage 40 mg als Einmalgabe 1,35 1,00
-# Fenofibrat 160 mg 1x tägl., 7 Tage 40 mg als Einmalgabe 1,03 1,02
- +Gleichzeitig verabreichtes Atorvastatin
- +Arzneimittel und Dosierung
- +Dosis (mg) Verhältnis AUC& Verhältnis Cmax&
- +# Ciclosporin 5,2 mg/kg/d, 10 mg 1x tägl. für 8,7 10,7
- +stabile Dosis 28 Tage
- +# Tipranavir 500 mg 2x 10 mg als Einmalgabe 9,4 8,6
- +tägl./Ritonavir 200 mg 2x tägl.,
- +7 Tage
- +# Glecaprevir 400 mg 1x 10 mg 1x tägl. für 7 8,3 22,0
- +tägl./Pibrentasvir 120 mg 1x Tage
- +tägl., 7 Tage
- +# Telaprevir 750 mg alle 8 h, 10 20 mg als Einmalgabe 7,9 10,6
- +Tage
- +# Elbasvir 50 mg 1x tägl./Grazopr 10 mg als Einmalgabe 1,95 4,3
- +evir 200 mg 1x tägl., 13 Tage
- +# Boceprevir 800 mg 3x tägl., 7 40 mg als Einmalgabe 2,3 2,7
- +Tage
- +# Simeprevir 150 mg 1x tägl., 10 40 mg als Einmalgabe 2,12 1,7
- +Tage
- +# Lopinavir 400 mg 2x 20 mg 1x tägl. für 4 5,9 4,7
- +tägl./Ritonavir 100 mg 2x tägl., Tage
- +14 Tage
- +#‡ Saquinavir 400 mg 2x 40 mg 1x tägl. für 4 3,9 4,3
- +tägl./Ritonavir 400 mg 2x tägl., Tage
- +15 Tage
- +# Clarithromycin 500 mg 2x 80 mg 1x tägl. für 8 4,5 5,4
- +tägl., 9 Tage Tage
- +# Darunavir 300 mg 2x 10 mg 1x tägl. für 4 3,4 2,2
- +tägl./Ritonavir 100 mg 2x tägl., Tage
- +9 Tage
- +# Itraconazol 200 mg 1x tägl., 4 40 mg als Einmalgabe 3,3 1,20
- +Tage
- +# Letermovir 480 mg 1x tägl., 10 20 mg als Einmalgabe 3,29 2,17
- +Tage
- +# Fosamprenavir 700 mg 2x 10 mg 1x tägl. für 4 2,5 2,8
- +tägl./Ritonavir 100 mg 2x tägl., Tage
- +14 Tage
- +# Fosamprenavir 1400 mg 2x 10 mg 1x tägl. für 4 2,3 4,0
- +tägl.,14 Tage Tage
- +# Nelfinavir 1250 mg 2x tägl., 10 mg 1x tägl. für 1,74 2,2
- +14 Tage 28 Tage
- +#* Grapefruitsaft, 240 ml, 40 mg als Einmalgabe 1,37 1,16
- +einmal tägl.
- +Diltiazem 240 mg 1x tägl., 28 40 mg als Einmalgabe 1,51 1,00
- +Tage
- +Erythromycin 500 mg 4x tägl., 7 10 mg als Einmalgabe 1,33 1,38
- +Tage
- +Amlodipin 10 mg als Einmalgabe 80 mg als Einmalgabe 1,18 0,91
- +Cimetidin 300 mg 4x tägl., 2 10 mg 1x tägl. für 2 1,00 0,89
- +Wochen Wochen
- +Colestipol 10 g 2x tägl., 24 40 mg 1x tägl. für 8 N/A 0,74**
- +Wochen Wochen
- +Al-/Mg-Hydroxid 30 ml 4x tägl., 10 mg 1x tägl. für 0,66 0,67
- +17 Tage 15 Tage
- +Efavirenz 600 mg 1x tägl., 14 10 mg für 3 Tage 0,59 1,01
- +Tage
- +# Rifampicin 600 mg 1x tägl., 7 40 mg als Einmalgabe 1,12 2,9
- +Tage(gleichzeitige Verabreichung)
- + †
- +# Rifampicin 600 mg 1x tägl., 5 40 mg als Einmalgabe 0,20 0,60
- +Tage(getrennte Verabreichung) †
- +# Gemfibrozil 600 mg 2x tägl., 7 40 mg als Einmalgabe 1,35 1,00
- +Tage
- +# Fenofibrat 160 mg 1x tägl., 7 40 mg als Einmalgabe 1,03 1,02
- +Tage
- +
- +
-# Zur klinischen Signifikanz siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur» und «Interaktionen».
- +# Zur klinischen Signifikanz siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Einfluss auf die Muskulatur" und "Interaktionen" .
-Atorvastatin Gleichzeitig verabreichte Arzneimittel
-Arzneimittel und Dosierung (mg) Verhältnis AUC& Verhältnis Cmax&
-80 mg 1x tägl. für 15 Tage Antipyrin, 600 mg als Einmalgabe 1,3 0,89
-80 mg 1x tägl. für 10 Tage Digoxin 0,25 mg 1x tägl., 20 Tage# 1,15 1,20
-40 mg 1x tägl. für 22 Tage Orale Kontrazeptiva 1x tägl., 2 Monate ·Norethisteron 1 mg ·Ethinylestradiol 35 μg 1,28 1,19 1,23 1,30
-10 mg als Einmalgabe Tipranavir 500 mg 2x tägl./ Ritonavir 200 mg 2x tägl. für 7 Tage 1,08 0,96
-10 mg 1x tägl. für 4 Tage Fosamprenavir 1400 mg 2x tägl. für 14 Tage 0,73 0,82
-10 mg 1x tägl. für 4 Tage Fosamprenavir 700 mg 2x tägl./ Ritonavir 100 mg 2x tägl. für 14 Tage 0,99 0,94
- +Atorvastatin Gleichzeitig verabreichte
- + Arzneimittel
- +Arzneimittel und Verhältnis AUC& Verhältnis Cmax&
- +Dosierung (mg)
- +80 mg 1x tägl. für Antipyrin, 600 mg als Einmalgabe 1,3 0,89
- +15 Tage
- +80 mg 1x tägl. für Digoxin 0,25 mg 1x tägl., 20 1,15 1,20
- +10 Tage Tage#
- +40 mg 1x tägl. für Orale Kontrazeptiva 1x tägl., 2 1,281,19 1,231,30
- +22 Tage Monate-Norethisteron 1
- + mg-Ethinylestradiol 35 μg
- +10 mg als Einmalgabe Tipranavir 500 mg 2x 1,08 0,96
- + tägl./Ritonavir 200 mg 2x tägl.
- + für 7 Tage
- +10 mg 1x tägl. für 4 Fosamprenavir 1400 mg 2x tägl. 0,73 0,82
- +Tage für 14 Tage
- +10 mg 1x tägl. für 4 Fosamprenavir 700 mg 2x 0,99 0,94
- +Tage tägl./Ritonavir 100 mg 2x tägl.
- + für 14 Tage
- +
-# Zur klinischen Signifikanz siehe «Interaktionen».
- +# Zur klinischen Signifikanz siehe "Interaktionen" .
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
|
|