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Home - Fachinformation zu VPRIV 200 U - Änderungen - 28.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo VPRIV 200 U
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Nach Rekonstitution enthält die Lösung 100 Einheiten* Velaglucerase alfa pro ml.
  • +* Eine Enzymeinheit ist definiert als die Menge Enzym, die erforderlich ist, um ein Mikromol p-Nitrophenyl β-D-glucopyranosid zu p-Nitrophenol pro Minute bei 37 °C umzuwandeln.
  • +VPRIV ist ein weisses bis weissliches Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Velaglucerase alfa wird gentechnologisch in einer menschlichen Zelllinie produziert.
  • -Für Hinweise zur Zubereitung und Verabreichung siehe «Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung».
  • +Für Hinweise zur Zubereitung und Verabreichung siehe "Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung" .
  • -Siehe «Pharmakokinetik».
  • +Siehe "Pharmakokinetik" .
  • -Bei älteren Patienten kann der gleiche Dosierungsbereich (15 bis 60 E/kg) wie bei anderen erwachsenen Patienten angewendet werden (siehe «Eigenschaften/Wirkungen, Pharmakodynamik»).
  • +Bei älteren Patienten kann der gleiche Dosierungsbereich (15 bis 60 E/kg) wie bei anderen erwachsenen Patienten angewendet werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen, Pharmakodynamik" ).
  • -Für VPRIV liegen begrenzte klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Tierstudien zeigten keine direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft, foetale/embryonale Entwicklung, Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe «Präklinische Daten»). Vorsicht ist angezeigt bei der Verschreibung an schwangeren Frauen.
  • +Für VPRIV liegen begrenzte klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Tierstudien zeigten keine direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft, foetale/embryonale Entwicklung, Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ). Vorsicht ist angezeigt bei der Verschreibung an schwangeren Frauen.
  • -Die häufigsten Nebenwirkungen waren infusionsbedingte Reaktionen. Die am häufigsten beobachteten Symptome von infusionsbedingten Reaktionen waren: Kopfschmerzen, Benommenheit, Hypotonie, Hypertonie, Übelkeit, Müdigkeit/Asthenie und Fieber/erhöhte Körpertemperatur (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die einzige Nebenwirkung, die zu einem Behandlungsabbruch führte, war eine infusionsbedingte Reaktion.
  • +Die häufigsten Nebenwirkungen waren infusionsbedingte Reaktionen. Die am häufigsten beobachteten Symptome von infusionsbedingten Reaktionen waren: Kopfschmerzen, Benommenheit, Hypotonie, Hypertonie, Übelkeit, Müdigkeit/Asthenie und Fieber/erhöhte Körpertemperatur (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die einzige Nebenwirkung, die zu einem Behandlungsabbruch führte, war eine infusionsbedingte Reaktion.
  • -Ältere Patienten (≥65 Jahre)
  • +Ältere Patienten (≥65 Jahre)
  • -Morbus Gaucher ist eine durch eine Mutation im GBA-Gen verursachte autosomal rezessive Erkrankung, die einen Mangel an dem lysosomalen Enzym beta-Glucocerebrosidase hervorruft. Dieser Enzymmangel führt dazu, dass sich hauptsächlich in den Makrophagen Glucocerebroside ansammeln. Das Ergebnis sind dann die Schaumzellen oder «Gaucher-Zellen». Die klinischen Manifestationen dieser lysosomalen Speicherkrankheit spiegeln das Vorkommen von Gaucher-Zellen in der Leber, der Milz, dem Knochenmark, dem Skelett und der Lunge wieder. Die Ansammlung von Glucocerebrosiden in der Leber und Milz führt zu einer Splanchnomegalie. Die Einbeziehung der Knochen in das Krankheitsbild manifestiert sich in Skelettanomalien und Schüben von Knochenschmerzen. Ablagerungen im Knochenmark und Sequestrierung in der Milz rufen eine klinisch signifikante Anämie und Thrombozytopenie hervor.
  • +Morbus Gaucher ist eine durch eine Mutation im GBA-Gen verursachte autosomal rezessive Erkrankung, die einen Mangel an dem lysosomalen Enzym beta-Glucocerebrosidase hervorruft. Dieser Enzymmangel führt dazu, dass sich hauptsächlich in den Makrophagen Glucocerebroside ansammeln. Das Ergebnis sind dann die Schaumzellen oder "Gaucher-Zellen" . Die klinischen Manifestationen dieser lysosomalen Speicherkrankheit spiegeln das Vorkommen von Gaucher-Zellen in der Leber, der Milz, dem Knochenmark, dem Skelett und der Lunge wieder. Die Ansammlung von Glucocerebrosiden in der Leber und Milz führt zu einer Splanchnomegalie. Die Einbeziehung der Knochen in das Krankheitsbild manifestiert sich in Skelettanomalien und Schüben von Knochenschmerzen. Ablagerungen im Knochenmark und Sequestrierung in der Milz rufen eine klinisch signifikante Anämie und Thrombozytopenie hervor.
  • -Klinische Parameter Mittlere Messwerte Mittlere Messwerte Mittlere Änderung vom Basiswert
  • - Basiswerte* 7 Jahre 7 Jahre
  • -N# 10 10 10
  • -Hämoglobinkonzentration (g/dl) 11,10 13,40 2,0 (1,4; 2,6)
  • -Thrombozytenzahl (×109/l) 62,25 122,0 63,9 (45,7; 82,1)
  • -Lebergrösse± 4,40 2,30 -1,8 (-2,5; -1,2)
  • -Milzgrösse± ** 3,80 0,50 -3,0 (-3,9; -2,2)
  • +Klinische Parameter Mittlere Messwerte Mittlere Messwerte Mittlere Änderung vom
  • + Basiswert
  • + Basiswerte* 7 Jahre 7 Jahre
  • +N# 10 10 10
  • +Hämoglobinkonzentration 11,10 13,40 2,0 (1,4; 2,6)
  • +(g/dl)
  • +Thrombozytenzahl (×109/l) 62,25 122,0 63,9 (45,7; 82,1)
  • +Lebergrösse± 4,40 2,30 -1,8 (-2,5; -1,2)
  • +Milzgrösse± ** 3,80 0,50 -3,0 (-3,9; -2,2)
  • + 
  • +
  • -# N = 10 für alle Parameter ausser Milzvolumen, bei dem ein Patient ausgeschlossen wurde aufgrund einer intravaskulären metallischen Einrichtung, die die genaue Auswertung der Milz verhinderte. Zum Anrechnen der fehlenden post-baseline Resultate wurde die «Last observation carried forward (LOCF)»-Option gewählt.
  • +# N = 10 für alle Parameter ausser Milzvolumen, bei dem ein Patient ausgeschlossen wurde aufgrund einer intravaskulären metallischen Einrichtung, die die genaue Auswertung der Milz verhinderte. Zum Anrechnen der fehlenden post-baseline Resultate wurde die "Last observation carried forward (LOCF)" -Option gewählt.
  • -Bei Studie 032 handelte es sich um eine 12-monatige, randomisierte, doppelblinde Wirksamkeitsstudie mit 25 Patienten in Parallelgruppen. Die Patienten waren 4 Jahre alt oder älter und waren EET-naiv. (In dieser Studie galten Patienten als EET-naiv, wenn sie in den letzten 30 Monaten vor Studienteilnahme keine EET erhalten hatten.) Teilnahmebedingung für die Patienten war eine Morbus Gaucher-bedingte Anämie und entweder Thrombozytopenie oder Splanchnomegalie. Die Patienten erhielten alle zwei Wochen randomisiert entweder 45 E/kg VPRIV (N = 13) oder 60 E/kg VPRIV (N = 12). Nach 12 Therapiemonaten ergab sich ein Dosis-bedingter positiver Effekt zugunsten der Therapie mit 60 E/kg im Vergleich zur Therapie mit 45 E/kg (s. Tabelle 3).
  • -Tabelle 3: Mittlere Änderungen der Hauptparameter für die Wirksamkeit über dem Basiswert nach 12 Monaten in therapie-naiven Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (Studie 032)
  • -Klinische Parameter Mittlere Änderung gegenüber dem Basiswert ± SE p-Wert*
  • -VPRIV 60 E/kg alle zwei Wochen VPRIV 45 E/kg alle zwei Wochen
  • -N 12 13
  • -Hämoglobinkonzentration (g/dl) 2,43 ± 0,32 p<0,0001 2,44 ± 0,44 p=0,0001**
  • -Thrombozytenzahl (×109/l) 50,9 ± 12,2 p=0,0016** 40,9 ± 13,6 p=0,0111**
  • -Lebergrösse (% Körpergewicht) -0,84 ± 0,33 p=0,0282 -0,30 ± 0,29 p=0,3149
  • -Milzgrösse (% Körpergewicht) -1,92 ± 0,51 p=0,0032** -1,87 ± 0,60 p=0,0085**
  • -
  • +Bei Studie 032 handelte es sich um eine 12-monatige, randomisierte, doppelblinde Wirksamkeitsstudie mit 25 Patienten in Parallelgruppen. Die Patienten waren 4 Jahre alt oder älter und waren EET-naiv. (In dieser Studie galten Patienten als EET-naiv, wenn sie in den letzten 30 Monaten vor Studienteilnahme keine EET erhalten hatten.) Teilnahmebedingung für die Patienten war eine Morbus Gaucher-bedingte Anämie und entweder Thrombozytopenie oder Splanchnomegalie. Die Patienten erhielten alle zwei Wochen randomisiert entweder 45 E/kg VPRIV (N = 13) oder 60 E/kg VPRIV (N = 12). Nach 12 Therapiemonaten ergab sich ein Dosis-bedingter positiver Effekt zugunsten der Therapie mit 60 E/kg im Vergleich zur Therapie mit 45 E/kg (s. Tabelle 3).
  • +Tabelle 3: Mittlere Änderungen der Hauptparameter für die Wirksamkeit über dem Basiswert nach 12 Monaten in therapie-naiven Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (Studie 032)
  • +Klinische Parameter Mittlere Änderung gegenüber dem Basiswert ±
  • + SEp-Wert*
  • +VPRIV60 E/kg alle zwei VPRIV45 E/kg alle zwei Wochen
  • +Wochen
  • +N 12 13
  • +Hämoglobinkonzentration 2,43 ± 0,32p<0,0001 2,44 ± 0,44p=0,0001*
  • +(g/dl) *
  • +Thrombozytenzahl (×109/l) 50,9 ± 12,2p=0,0016** 40,9 ± 13,6p=0,0111*
  • + *
  • +Lebergrösse (% Körpergewich -0,84 ± 0,33p=0,0282 -0,30 ± 0,29p=0,3149
  • +t)
  • +Milzgrösse (% Körpergewicht -1,92 ± 0,51p=0,0032** -1,87 ± 0,60p=0,0085
  • +) **
  • + 
  • +
  • -** statistisch signifikant nach Berichtigungen aufgrund mehrerer Messungen (für die folgenden Endpunkte: mittlere Änderung der Hämoglobinkonzentrationen vom Beginn der Studie über 12 Monate [nur für die 45 E/kg-Gruppe] und gesondert in jeder randomisierten Therapiegruppe mittlere Änderungen in den Thrombozytenzahlen sowie Leber- und Milzabmessungen.)
  • +** statistisch signifikant nach Berichtigungen aufgrund mehrerer Messungen (für die folgenden Endpunkte: mittlere Änderung der Hämoglobinkonzentrationen vom Beginn der Studie über 12 Monate [nur für die 45 E/kg-Gruppe] und gesondert in jeder randomisierten Therapiegruppe mittlere Änderungen in den Thrombozytenzahlen sowie Leber- und Milzabmessungen.)
  • -Die 9-monatige 039-Studie war eine randomisierte, doppelblinde und kontrollierte Vergleichsstudie auf Nichtunterlegenheit (gegenüber Imiglucerase) und Wirksamkeitsstudie mit Parallelgruppen an 34 Patienten, die 4 Jahre alt oder älter und EET-naiv waren. (Als EET-naiv galten in der Studie alle Patienten, die in den letzten 12 Monaten vor Studienteilnahme keine EET erhalten hatten.) Teilnahmebedingung für die Patienten war eine Morbus Gaucher-bedingte Anämie und entweder Thrombozytopenie oder Splanchnomegalie. Alle zwei Wochen erhielten die Patienten entweder 60 E/kg VPRIV (N = 17) oder 60 E/kg Imiglucerase (N = 17).
  • -Nach 9-monatiger VPRIV-Therapie betrug der mittlere absolute Anstieg in den Hämoglobinkonzentrationen 1,624 g/dl (±0,223 SE) über dem Basiswert. Dieser Anstieg in der Hämoglobinkonzentration erwies sich als klinisch und statistisch nicht unterlegen im Vergleich zur Imiglucerase (Die mittlere Therapie-Differenz bezüglich der durch VPRIV oder Imiglucerase in neun Monaten gegenüber dem Basiswert hervorgerufenen Änderung war [VPRIV – Imiglucerase]: 0,135 g/dl). Nach 9-monatiger Therapie mit VPRIV ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen VPRIV und Imiglucerase in der Wirkung auf die Thrombozytenzahlen, auf die Leber- und Milzgrösse sowie auf die verstrichene Zeit bis zur ersten beobachteten Wirkung auf das Hämoglobin (definiert als 1 g/dl Erhöhung über dem Basiswert).
  • +Die 9-monatige 039-Studie war eine randomisierte, doppelblinde und kontrollierte Vergleichsstudie auf Nichtunterlegenheit (gegenüber Imiglucerase) und Wirksamkeitsstudie mit Parallelgruppen an 34 Patienten, die 4 Jahre alt oder älter und EET-naiv waren. (Als EET-naiv galten in der Studie alle Patienten, die in den letzten 12 Monaten vor Studienteilnahme keine EET erhalten hatten.) Teilnahmebedingung für die Patienten war eine Morbus Gaucher-bedingte Anämie und entweder Thrombozytopenie oder Splanchnomegalie. Alle zwei Wochen erhielten die Patienten entweder 60 E/kg VPRIV (N = 17) oder 60 E/kg Imiglucerase (N = 17).
  • +Nach 9-monatiger VPRIV-Therapie betrug der mittlere absolute Anstieg in den Hämoglobinkonzentrationen 1,624 g/dl (±0,223 SE) über dem Basiswert. Dieser Anstieg in der Hämoglobinkonzentration erwies sich als klinisch und statistisch nicht unterlegen im Vergleich zur Imiglucerase (Die mittlere Therapie-Differenz bezüglich der durch VPRIV oder Imiglucerase in neun Monaten gegenüber dem Basiswert hervorgerufenen Änderung war [VPRIV – Imiglucerase]: 0,135 g/dl). Nach 9-monatiger Therapie mit VPRIV ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen VPRIV und Imiglucerase in der Wirkung auf die Thrombozytenzahlen, auf die Leber- und Milzgrösse sowie auf die verstrichene Zeit bis zur ersten beobachteten Wirkung auf das Hämoglobin (definiert als 1 g/dl Erhöhung über dem Basiswert).
  • -Bei der 12-monatigen 034-Studie handelte es sich um eine informationsoffene Sicherheitsstudie an 40 Patienten im Alter von 4 Jahren oder älter, die vor Studienbeginn mindestens 30 Monate lang ununterbrochen mit 15 bis 60 E/kg Imiglucerase behandelt worden waren. Bedingung für die Studienteilnahme war es, dass die Imiglucerase-Dosis zumindest in den letzten sechs Monaten vor Studienbeginn konstant war. In der VPRIV-Therapie erhielten die Patienten dann dieselbe Zahl von Einheiten auf dieselbe Weise wie zuvor in der Imiglucerase-Therapie. Die Hämoglobinkonzentrationen und Thrombozytenzahlen wurden als Änderung im Vergleich zum Basiswert dargestellt, der beim Abbruch der Imiglucerase-Therapie gemessen wurde.
  • -Wenn Patienten von Imiglucerase auf VPRIV umgestellt wurden, verblieben die Hämoglobinkonzentrationen und Thrombozytenzahlen während der 12-monatigen Behandlung auf dem therapeutischen Niveau. Der Basiswert für die Hämoglobinkonzentration war im Mittel 13,8 g/dl (Bereich: 10,4; 16,5) und nach 12 Monaten VPRIV-Therapie war die mittlere Hämoglobinkonzentration 13,5 g/dl (Bereich: 10,8; 16,1). Der Basiswert für die Thrombozytenzahlen war im Mittel 162× 109/l (Bereich: 29,0; 399,0). Nach 12 Monaten VPRIV-Therapie war der Mittelwert 174× 109/l (Bereich: 24,0; 408,0).
  • -Die Studie 058 war eine offene klinische Unbedenklichkeitsstudie mit 211 Patienten, von denen 205 Patienten zuvor mit Imiglucerase behandelt und 6 Patienten nicht vorbehandelt waren. 57 Patienten waren 65 Jahre alt oder älter (56/57 waren von Imiglucerase zu VPRIV gewechselt). Die von Imiglucerase wechselnden Patienten erhielten VPRIV-Infusionen jede zweite Woche in der gleichen Anzahl Einheiten wie Imiglucerase; dabei lag die Dosierung im Bereich von 15 bis 60 E/kg. Patienten, die von einer Dosis <15 E/kg Imiglucerase wechselten, erhielten VPRIV in einer Dosierung von 15 E/kg.
  • -Die zuvor mit Imiglucerase behandelten Patienten erhielten im Mittel 8 VPRIV-Infusionen bei einer mittleren Behandlungsdauer von 15,1 Wochen. Das Sicherheitsprofil dieser Patienten glich dem in anderen klinischen Studien beobachteten Profil. Nur 1 von 163 beurteilten Patienten entwickelte Anti-Velaglucerase alfa-Antikörper während der Studie.
  • +Bei der 12-monatigen 034-Studie handelte es sich um eine informationsoffene Sicherheitsstudie an 40 Patienten im Alter von 4 Jahren oder älter, die vor Studienbeginn mindestens 30 Monate lang ununterbrochen mit 15 bis 60 E/kg Imiglucerase behandelt worden waren. Bedingung für die Studienteilnahme war es, dass die Imiglucerase-Dosis zumindest in den letzten sechs Monaten vor Studienbeginn konstant war. In der VPRIV-Therapie erhielten die Patienten dann dieselbe Zahl von Einheiten auf dieselbe Weise wie zuvor in der Imiglucerase-Therapie. Die Hämoglobinkonzentrationen und Thrombozytenzahlen wurden als Änderung im Vergleich zum Basiswert dargestellt, der beim Abbruch der Imiglucerase-Therapie gemessen wurde.
  • +Wenn Patienten von Imiglucerase auf VPRIV umgestellt wurden, verblieben die Hämoglobinkonzentrationen und Thrombozytenzahlen während der 12-monatigen Behandlung auf dem therapeutischen Niveau. Der Basiswert für die Hämoglobinkonzentration war im Mittel 13,8 g/dl (Bereich: 10,4; 16,5) und nach 12 Monaten VPRIV-Therapie war die mittlere Hämoglobinkonzentration 13,5 g/dl (Bereich: 10,8; 16,1). Der Basiswert für die Thrombozytenzahlen war im Mittel 162× 109/l (Bereich: 29,0; 399,0). Nach 12 Monaten VPRIV-Therapie war der Mittelwert 174× 109/l (Bereich: 24,0; 408,0).
  • +Die Studie 058 war eine offene klinische Unbedenklichkeitsstudie mit 211 Patienten, von denen 205 Patienten zuvor mit Imiglucerase behandelt und 6 Patienten nicht vorbehandelt waren. 57 Patienten waren 65 Jahre alt oder älter (56/57 waren von Imiglucerase zu VPRIV gewechselt). Die von Imiglucerase wechselnden Patienten erhielten VPRIV-Infusionen jede zweite Woche in der gleichen Anzahl Einheiten wie Imiglucerase; dabei lag die Dosierung im Bereich von 15 bis 60 E/kg. Patienten, die von einer Dosis <15 E/kg Imiglucerase wechselten, erhielten VPRIV in einer Dosierung von 15 E/kg.
  • +Die zuvor mit Imiglucerase behandelten Patienten erhielten im Mittel 8 VPRIV-Infusionen bei einer mittleren Behandlungsdauer von 15,1 Wochen. Das Sicherheitsprofil dieser Patienten glich dem in anderen klinischen Studien beobachteten Profil. Nur 1 von 163 beurteilten Patienten entwickelte Anti-Velaglucerase alfa-Antikörper während der Studie.
  • -In der Gruppe therapie-naiver Patienten beobachtete man eine Erhöhung der Hämoglobinkonzentration (2.75 g/dl, 95% CI: 2,28; 3,22) und der Thrombozytenzahl (87,85× 109/l, 95% CI: 72,69; 103,00) nach 24 Monaten VPRIV-Behandlung im Vergleich zum Basiswert, bei gleichzeitiger Abnahme der Organgrösse von Leber (-1,21% des normalisierten Körpergewichts (KG), 95% CI: -1,50; -0,91) und Milz (-2,66% des normalisierten KG, 95% CI: -3,50; 1,82). Gleichartige Ergebnisse zeigten sich in der Gruppe von Patienten mit 9-monatiger Imiglucerase-Behandlung gefolgt von einer 15-monatigen VPRIV-Behandlung. Die Umstellung auf VPRIV-Behandlung nach einer Langzeitbehandlung mit Imiglucerase hatte keine therapeutisch relevanten Auswirkungen auf die Hämoglobinkonzentration (Änderung -0,05 g/dl, 95% CI: -0,34; 0,25), die Thrombozytenzahl (Änderung 9,03× 109/l, 95% CI: -2,60; 20,66) sowie die Organgrösse von Leber (Änderung -0,026% des normalisierten KG; 95% CI: -0,10; 0,047) und Milz (Änderung -0,11% des normalisierten KG; 95% CI: -0,191; -0,029.
  • +In der Gruppe therapie-naiver Patienten beobachtete man eine Erhöhung der Hämoglobinkonzentration (2.75 g/dl, 95% CI: 2,28; 3,22) und der Thrombozytenzahl (87,85× 109/l, 95% CI: 72,69; 103,00) nach 24 Monaten VPRIV-Behandlung im Vergleich zum Basiswert, bei gleichzeitiger Abnahme der Organgrösse von Leber (-1,21% des normalisierten Körpergewichts (KG), 95% CI: -1,50; -0,91) und Milz (-2,66% des normalisierten KG, 95% CI: -3,50; 1,82). Gleichartige Ergebnisse zeigten sich in der Gruppe von Patienten mit 9-monatiger Imiglucerase-Behandlung gefolgt von einer 15-monatigen VPRIV-Behandlung. Die Umstellung auf VPRIV-Behandlung nach einer Langzeitbehandlung mit Imiglucerase hatte keine therapeutisch relevanten Auswirkungen auf die Hämoglobinkonzentration (Änderung -0,05 g/dl, 95% CI: -0,34; 0,25), die Thrombozytenzahl (Änderung 9,03× 109/l, 95% CI: -2,60; 20,66) sowie die Organgrösse von Leber (Änderung -0,026% des normalisierten KG; 95% CI: -0,10; 0,047) und Milz (Änderung -0,11% des normalisierten KG; 95% CI: -0,191; -0,029.
  • -Für alle Dosierungen stieg die Velaglucerase alfa-Serumkonzentration in den ersten 20 der 60 Minuten langen Infusion rapide an. Danach stieg die Serumkonzentration weniger rapide und erreichte die Höchstkonzentration Cmax typischerweise 40 bis 60 Minuten nach dem Beginn der Infusion. Sobald die Infusion beendet war, sank die Velaglucerase alfa-Serumkonzentration schnell mit einem mono- oder biphasigen Verlauf. Dabei war die mittlere Halbwertszeit (t½) zwischen 5 und 12 Minuten für die Dosierungen von 15, 30, 45 und 60 E/kg.
  • +Für alle Dosierungen stieg die Velaglucerase alfa-Serumkonzentration in den ersten 20 der 60 Minuten langen Infusion rapide an. Danach stieg die Serumkonzentration weniger rapide und erreichte die Höchstkonzentration Cmax typischerweise 40 bis 60 Minuten nach dem Beginn der Infusion. Sobald die Infusion beendet war, sank die Velaglucerase alfa-Serumkonzentration schnell mit einem mono- oder biphasigen Verlauf. Dabei war die mittlere Halbwertszeit (t½) zwischen 5 und 12 Minuten für die Dosierungen von 15, 30, 45 und 60 E/kg.
  • -Velaglucerase alfa wies ein nahezu lineares pharmakokinetisches Profil (d.h. ein PK-Profil erster Ordnung) auf. Cmax und die AUC als Indikator für die Wirkstoffverweildauer stiegen ungefähr linear proportional zur Dosierung an. Das schnelle Verschwinden (Serum-Clearance) der Velaglucerase alfa aus dem Serum (im Mittel mit Geschwindigkeiten zwischen 6,7 und 7,6 ml/min/kg in der 032-Studie) ist im Einklang mit einer schnellen Aufnahme durch Makrophagen über Mannose-Rezeptoren.
  • +Velaglucerase alfa wies ein nahezu lineares pharmakokinetisches Profil (d.h. ein PK-Profil erster Ordnung) auf. Cmax und die AUC als Indikator für die Wirkstoffverweildauer stiegen ungefähr linear proportional zur Dosierung an. Das schnelle Verschwinden (Serum-Clearance) der Velaglucerase alfa aus dem Serum (im Mittel mit Geschwindigkeiten zwischen 6,7 und 7,6 ml/min/kg in der 032-Studie) ist im Einklang mit einer schnellen Aufnahme durch Makrophagen über Mannose-Rezeptoren.
  • -In beiden Dosierungsgruppen der 032-Studie blieb die Velaglucerase alfa-Clearance bei Kindern im Alter zwischen 2 und 17 Jahren (N = 7) im selben Bereich wie die Clearance-Werte für erwachsene Patienten im Alter zwischen 19 und 62 Jahren (N = 15).
  • -Tabelle 4: Pharmakokinetisches Profil des VPRIV in Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1
  • -Studie Dosis (2-W) Gesamtdauer [Wochen] der Therapie N T½ [min] CL (ml/min/kg) Vss (% Körpergewicht)
  • -025 15 E/kg 1 3 5,3 ± 1,3 10,1 ± 2,3 7,5 ± 0,9
  • - 30 E/kg 3 2 10,3 ± 1,0 13,1 ± 4,9 19,7 ± 8,9
  • - 60 E/kg 1 oder 5 11 9,8 ± 2,8 12,6 ± 3,7 17,5 ± 5,1
  • - 60 E/kg 37 oder 39 8 6,8 ± 1,5 5,6 ± 4,0 5,4 ± 3,7
  • -025EXT 30 E/kg 105 9 8,9 ± 2,2 6,5 ± 2,0 8,3 ± 2,0
  • -032 45 E/kg 1 10 12,4 ± 3,1 7,0 ± 2,6 10,4 ± 6,6
  • - 45 E/kg 37 10 11,9 ± 5,5 7,6 ± 3,6 10,8 ± 5,9*
  • - 60 E/kg 1 12 11,5 ± 3,5 7,2 ± 3,5 10,6 ± 6,0
  • - 60 E/kg 37 12 11,4 ± 3,2 6,7 ± 2,9 8,2 ± 3,9
  • +In beiden Dosierungsgruppen der 032-Studie blieb die Velaglucerase alfa-Clearance bei Kindern im Alter zwischen 2 und 17 Jahren (N = 7) im selben Bereich wie die Clearance-Werte für erwachsene Patienten im Alter zwischen 19 und 62 Jahren (N = 15).
  • +Tabelle 4: Pharmakokinetisches Profil des VPRIV in Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1
  • +Studie Dosis(2-W) Gesamtdauer [Wochen] N T½[min] CL(ml/min/kg) Vss(% Körpergewicht)
  • + der Therapie
  • +025 15 E/kg 1 3 5,3 ± 1,3 10,1 ± 2,3 7,5 ± 0,9
  • + 30 E/kg 3 2 10,3 ± 1,0 13,1 ± 4,9 19,7 ± 8,9
  • + 60 E/kg 1 oder 5 11 9,8 ± 2,8 12,6 ± 3,7 17,5 ± 5,1
  • + 60 E/kg 37 oder 39 8 6,8 ± 1,5 5,6 ± 4,0 5,4 ± 3,7
  • +025EXT 30 E/kg 105 9 8,9 ± 2,2 6,5 ± 2,0 8,3 ± 2,0
  • +032 45 E/kg 1 10 12,4 ± 3,1 7,0 ± 2,6 10,4 ± 6,6
  • + 45 E/kg 37 10 11,9 ± 5,5 7,6 ± 3,6 10,8 ± 5,9*
  • + 60 E/kg 1 12 11,5 ± 3,5 7,2 ± 3,5 10,6 ± 6,0
  • + 60 E/kg 37 12 11,4 ± 3,2 6,7 ± 2,9 8,2 ± 3,9
  • + 
  • +
  • -* N = 9
  • +* N = 9
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) lagern.
  • +Im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) lagern.
  • -Den Behälter in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Betreffend Aufbewahrungsvorschrift des rekonstituierten und/oder des verdünnten Arzneimittels, siehe «Haltbarkeit».
  • +Den Behälter in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Betreffend Aufbewahrungsvorschrift des rekonstituierten und/oder des verdünnten Arzneimittels, siehe "Haltbarkeit" .
  • -VPRIV ist ein lyophilisiertes Pulver, das rekonstituiert und verdünnt werden muss und das nur für die intravenöse Infusion bestimmt ist und durch einen 0,22 µm-Filter verabreicht wird. VPRIV enthält kein Konservierungsmittel und die Durchstechflaschen sind für den Einmalgebrauch. Nicht verwendete Lösung ist zu entsorgen.
  • +VPRIV ist ein lyophilisiertes Pulver, das rekonstituiert und verdünnt werden muss und das nur für die intravenöse Infusion bestimmt ist und durch einen 0,22 µm-Filter verabreicht wird. VPRIV enthält kein Konservierungsmittel und die Durchstechflaschen sind für den Einmalgebrauch. Nicht verwendete Lösung ist zu entsorgen.
  • -Lösung 400 EU/Vial
  • -Steriles Wasser für Injektionszwecke 4,3 ml
  • -Entnehmbares Volumen 4,0 ml (100 E/ml)
  • +Lösung 400 EU/Vial
  • +Steriles Wasser für Injektionszwecke 4,3 ml
  • +Entnehmbares Volumen 4,0 ml (100 E/ml)
  • + 
  • +
  • -4. Das berechnete Volumen Arzneimittel von der entsprechenden Anzahl Durchstechflaschen entnehmen und das erforderliche Gesamtvolumen in 100 ml einer 0,9% NaCl-Lösung für die i.v.-Verabreichung verdünnen. Behutsam mischen. NICHT SCHÜTTELN!
  • +4. Das berechnete Volumen Arzneimittel von der entsprechenden Anzahl Durchstechflaschen entnehmen und das erforderliche Gesamtvolumen in 100 ml einer 0,9% NaCl-Lösung für die i.v.-Verabreichung verdünnen. Behutsam mischen. NICHT SCHÜTTELN!
  • -20 ml (400 U) Durchstechflasche aus Glas (Typ I Glas) mit Gummistopfen (Fluororesin beschichteter Butyl Gummi), einteilige Versiegelung und Flipoff Verschluss.
  • +20 ml (400 U) Durchstechflasche aus Glas (Typ I Glas) mit Gummistopfen (Fluororesin beschichteter Butyl Gummi), einteilige Versiegelung und Flipoff Verschluss.
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