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-Estradiol (als Estradiolum hemihydricum).
- +Estradiol (alsEstradiolumhemihydricum).
-65.47 mg Ethanol 96% pro Sprühstoss, Octylsalicylat.
- +65.47 mg Ethanol96% pro Sprühstoss, Octylsalicylat.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Transdermales Spray, Lösung.
- +1 Sprühstoss = 90 µl, entspricht 1,53 mg Estradiol (als Estradiol-Hemihydrat).
- +Ein Glasfläschchen mit Dosierpumpe enthält6.5 ml (56 Sprühstösse).
-1 Sprühstoss (=1 Dosis) 1 mal täglich.
- +1 Sprühstoss (=1 Dosis)1 mal täglich.
-1 bis 2 Dosen werden täglich auf eine 20 cm2 grosse Hautfläche aufgetragen. Dabei ist die Anwendung von zwei Sprühstössen an der gleichen Stelle (d.h. „übereinander“) zu vermeiden. Die Anwendung erfolgt auf der Innenfläche des Arms zwischen Ellbogen und Handgelenk. Das Fläschchen ist bei der Anwendung gerade zu halten. Beim erstmaligen Gebrauch des Fläschchens muss die Pumpe durch dreimaliges Drücken auf den Deckel betriebsbereit gemacht werden.
- +1 bis 2 Dosen werden täglich auf eine 20 cm2 grosse Hautfläche aufgetragen.Dabei ist die Anwendung vonzweiSprühstössenan der gleichen Stelle (d.h. „übereinander“) zu vermeiden. Die Anwendung erfolgt auf der Innenfläche des Arms zwischen Ellbogen und Handgelenk. Das Fläschchen ist bei der Anwendung gerade zu halten. Beim erstmaligen Gebrauch des Fläschchens muss die Pumpe durch dreimaliges Drücken auf den Deckel betriebsbereit gemacht werden.
-Die Behandlung mit Lenzetto darf frühestens 12 Monate nach der letzten Menstruation eingeleitet werden. Im Fall einer künstlichen Menopause durch einen chirurgischen Eingriff oder eine Chemotherapie kann sofort mit der Anwendung von Lenzetto begonnen werden.
- +Die Behandlung mit Lenzettodarf frühestens 12 Monate nach der letzten Menstruation eingeleitet werden. Im Fall einer künstlichen Menopause durch einen chirurgischen Eingriff oder eine Chemotherapie kann sofort mit der Anwendung von Lenzetto begonnen werden.
-Falls die Anwendung vergessen wurde, sollte dies sobald wie möglich nachgeholt werden. Sind bereits mehr als 12 Stunden vergangen, so soll die Anwendung nicht nachgeholt, sondern zum nächsten üblichen Anwendungszeitpunkt wieder mit der Applikation fortgefahren werden.
- +Falls die Anwendung vergessen wurde, sollte dies sobald wie möglich nachgeholt werden. Sind bereits mehr als 12 Stunden vergangen, so soll die Anwendung nichtnachgeholt, sondern zum nächsten üblichen Anwendungszeitpunkt wieder mit der Applikation fortgefahren werden.
-bekanntes Mammakarzinom bzw. ein entsprechender Verdacht;
- +bekanntesMammakarzinom bzw. ein entsprechender Verdacht;
--Vorliegen von Risikofaktoren für die Entstehung arterieller oder venöser Thromboembolien wie bekannte Thrombophilien (Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombinmangel; siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»);
-gut - oder bösartige Lebertumore (auch in der Anamnese);
- +-Vorliegen von Risikofaktoren für die Entstehung arterieller oder venöser Thromboembolien wie bekannte Thrombophilien (Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombinmangel; siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" );
- +gut- oder bösartige Lebertumore (auch in der Anamnese);
-·Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses bzw. bei Verdacht hierauf; hierzu gehören auch:
- +-Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses bzw.bei Verdacht hierauf; hierzu gehören auch:
-·klinisch relevanter Blutdruckanstieg;
-·Verschlechterung der Leberfunktionswerte, Auftreten einer Hepatitis oder eines Ikterus;
-·erkennbares Wachstum von Myomen;
-·Zunahme von epileptischen Anfällen;
-·Schwangerschaft.
- +klinisch relevanter Blutdruckanstieg;
- +-Verschlechterung der Leberfunktionswerte, Auftreten einer Hepatitis oder eines Ikterus;
- +erkennbares Wachstum von Myomen;
- +-Zunahme von epileptischen Anfällen;
- +-Schwangerschaft.
-Falls eine der folgenden Situationen bzw. Erkrankungen vorliegt oder früher vorlag und/oder sich während einer Schwangerschaft oder einer vorangegangenen Hormonbehandlung verschlechtert hat, muss die Patientin besonders engmaschig überwacht werden, da diese Symptome während der Behandlung mit Lenzetto erneut auftreten bzw. sich verschlechtern könnten:
- +Falls eine der folgenden Situationen bzw. Erkrankungenvorliegtoder früher vorlag und/oder sich während einer Schwangerschaft oder einer vorangegangenen Hormonbehandlung verschlechtert hat, muss die Patientin besonders engmaschig überwacht werden, da diese Symptome während der Behandlung mit Lenzetto erneut auftreten bzw. sich verschlechtern könnten:
-Bei allen Patientinnen sollten deshalb vor Beginn einer HRT sowie danach jährlich Brustuntersuchungen durch den Arzt/die Ärztin und monatliche Selbstuntersuchungen der Brust durchgeführt werden. Die Anwenderinnen sollen darüber aufgeklärt werden, welche Veränderungen der Brust sie ihrem Arzt/ihrer Ärztin mitteilen müssen. Abhängig vom Alter und den jeweiligen Risikofaktoren kann zusätzlich eine Mammographie indiziert sein.
-Zwei grosse Metaanalysen epidemiologischer Studien zeigten, dass das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, mit der Dauer der HRT zunimmt und nach Absetzen der HRT abnimmt.
- +Bei allen Patientinnen sollten deshalb vor Beginn einer HRT sowie danach jährlich Brustuntersuchungen durch den Arzt/die Ärztin und monatliche Selbstuntersuchungen der Brust durchgeführt werden. Die Anwenderinnen sollen darüber aufgeklärt werden, welche Veränderungen der Brust sie ihrem Arzt/ihrer Ärztin mitteilenmüssen.Abhängig vom Alter und den jeweiligen Risikofaktoren kann zusätzlich eine Mammographie indiziert sein.
- +Zwei grosseMetaanalysen epidemiologischer Studien zeigten, dass das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, mit der Dauer der HRT zunimmt und nach Absetzen der HRT abnimmt.
-Die Million Women Study, eine nicht-randomisierte Kohorten-Studie, rekrutierte 1’084’110 Frauen. Das durchschnittliche Alter der Frauen bei Eintritt in die Studie war 55,9 Jahre. Die Hälfte der Frauen erhielt vor oder zum Zeitpunkt des Studieneintrittes eine HRT, die übrigen Frauen hatten nie eine HRT erhalten. Nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 2,6 bzw. 4,1 Jahren wurden 9’364 Fälle von invasivem Brustkrebs und 637 Todesfälle in Folge von Brustkrebs registriert. Frauen, die bei Aufnahme in die Studie eine HRT anwandten, zeigten ein höheres Risiko in Bezug auf Morbidität (RR 1,66 [95% KI 1,58–1,75]) und möglicherweise in geringerem Ausmass auch für die Mortalität in Folge von Brustkrebs (RR 1,22 [95% KI 1,00–1,48]) verglichen mit Frauen, die nie eine solche Behandlung angewandt hatten. Das höchste Risiko wurde unter kombinierter Östrogen-Gestagen-Therapie beobachtet (RR 2,00 [95% KI 1,88–2,12]). Für eine Östrogen-Monotherapie betrug das relative Risiko 1,30 (95% KI 1,21–1,40).
- +Die Million Women Study, eine nicht-randomisierte Kohorten-Studie, rekrutierte 1’084’110 Frauen. Das durchschnittliche Alter der Frauen bei Eintritt in die Studie war 55,9 Jahre. Die Hälfte der Frauen erhielt vor oder zum Zeitpunkt des Studieneintrittes eine HRT, die übrigen Frauen hatten nie eine HRT erhalten. Nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 2,6 bzw. 4,1 Jahren wurden 9’364 Fälle von invasivem Brustkrebs und 637 Todesfälle in Folge von Brustkrebs registriert. Frauen, die bei Aufnahme in die Studie eine HRT anwandten, zeigten ein höheres Risiko in Bezug auf Morbidität (RR 1,66 [95% KI 1,58–1,75]) und möglicherweise in geringerem Ausmass auch für die Mortalität in Folge von Brustkrebs (RR 1,22 [95% KI 1,00–1,48]) verglichen mit Frauen, die nie eine solche Behandlung angewandt hatten. Das höchste Risiko wurde unter kombinierter Östrogen-Gestagen-Therapie beobachtet (RR 2,00 [95% KI 1,88–2,12]). Für eine Östrogen-Monotherapie betrug das relative Risiko 1,30 (95% KI 1,21–1,40).
-Bei nichthysterektomierten Frauen ist unter einer Östrogen-Monotherapie das Risiko für ein Endometriumkarzinom höher als bei unbehandelten Frauen und scheint von der Behandlungsdauer und der Östrogendosis abhängig zu sein. Das grösste Risiko scheint mit einer länger dauernden Anwendung einherzugehen. Nach Absetzen der Therapie könnte das Risiko für mindestens 10 Jahre erhöht bleiben.
-Es konnte gezeigt werden, dass bei Zugabe eines Gestagens in einer adäquaten Dosierung für mindestens 12 Tage pro Monat die Inzidenz einer Endometriumhyperplasie, welche als Vorstufe eines Endometriumkarzinoms gilt, herabgesetzt werden kann.
- +Bei nichthysterektomiertenFrauen ist unter einer Östrogen-Monotherapie das Risiko für ein Endometriumkarzinom höher als bei unbehandelten Frauen und scheint von der Behandlungsdauer und der Östrogendosis abhängig zu sein. Das grösste Risiko scheint mit einer länger dauernden Anwendung einherzugehen. Nach Absetzen der Therapie könnte das Risiko für mindestens 10 Jahre erhöht bleiben.
- +Es konnte gezeigt werden, dass bei Zugabe eines Gestagens in einer adäquaten Dosierung für mindestens 12 Tage pro Monat die Inzidenz einer Endometriumhyperplasie,welche als Vorstufe eines Endometriumkarzinoms gilt, herabgesetzt werden kann.
-In der prospektiven, randomisierten, Placebo-kontrollierten WHI-Studie fand sich eine statistisch nicht signifikante Risikoerhöhung (HR 1,41 [95% KI 0,75-2,66]).
-Da Ovarialkarzinome sehr viel seltener sind als Brustkrebs, ist die absolute Risikoerhöhung bei Frauen, welche eine HRT anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, gering.
- +In der prospektiven, randomisierten, Placebo-kontrollierten WHI-Studie fand sich eine statistischnicht signifikante Risikoerhöhung (HR 1,41 [95% KI 0,75-2,66]).
- +Da Ovarialkarzinome sehr viel seltener sind als Brustkrebs, ist dieabsolute Risikoerhöhung bei Frauen, welche eine HRT anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, gering.
-Die WHI-Studie zeigte bei mehr als 8000 postmenopausalen Frauen (Alter bei Studieneintritt 50-79 Jahre, mittleres Alter 63 Jahre), die während durchschnittlich 5.2 Jahren eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA erhielten, ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Placebo (RR 1,24 [95% KI 1,00-1,54], absolute Risikoerhöhung 6 Fälle pro 10’000 Frauenjahre). Das Risiko war im ersten Jahr nach Beginn der HRT am höchsten (RR 1,81 [95% KI 1,09-3,01]). Mit zunehmendem Abstand zur Menopause nahm das Risiko zu (Menopause vor < 10 Jahren: RR 0,89; Menopause vor 10 bis 19 Jahren: RR 1,22; Menopause vor ≥ 20 Jahren: RR 1,71). Ebenso war in der WHI-Studie das zerebrovaskuläre Risiko unter kombinierter Östrogen-Gestagen-Therapie erhöht (RR 1,31 [95% KI 1,02-1,68]).
-Im Östrogen-Monotherapie-Arm der WHI-Studie wurden hysterektomierte Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren mit konjugiertem equinem Östrogen (0,625 mg pro Tag) oder mit Placebo behandelt (n=10'739). Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum betrug 6,8 Jahre. Unter Östrogen-Monotherapie war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko ersichtlich (RR 0,91 [95% KI 0,75-1,12]). Hingegen war das Risiko für zerebrovaskuläre Insulte erhöht (RR 1,39 [95% KI 1,10-1,77]).
-Die Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study (HERS und HERS II), eine prospektive, placebokontrollierte, randomisierte Studie, zeigte bei mehr als 1'300 postmenopausalen Frauen mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit (mittleres Alter bei Studieneintritt 67 Jahre, SD 7 Jahre), die während durchschnittlich 4,1 Jahren (HERS) bzw. 2,7 Jahren (HERS II) eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA erhielten, keine Reduktion des kardiovaskulären Risikos. Das relative Risiko betrug 0,99 (95% KI 0,84–1,17). Das Risiko war im ersten Jahr nach Beginn der HRT am höchsten (RR 1,52 [95% KI 1,01-2,29]).
-Zu einer HRT mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter (beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) liegen nur limitierte Daten vor. Diese deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter einer HRT bei jüngeren Patientinnen mit kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein könnte als in der in den o.g. Studien untersuchten (tendenziell älteren) Population. Dies gilt jedoch nicht für zerebrovaskuläre Ereignisse.
- +Die WHI-Studie zeigte bei mehr als 8000 postmenopausalen Frauen (Alter bei Studieneintritt 50-79 Jahre, mittleres Alter 63 Jahre), die während durchschnittlich 5.2 Jahren eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA erhielten, ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Placebo (RR 1,24 [95% KI 1,00-1,54], absolute Risikoerhöhung 6 Fälle pro 10’000 Frauenjahre). Das Risiko war im ersten Jahr nach Beginn der HRT am höchsten (RR 1,81 [95% KI 1,09-3,01]). Mit zunehmendem Abstand zur Menopause nahm das Risiko zu (Menopause vor < 10 Jahren: RR 0,89; Menopause vor 10 bis 19 Jahren: RR 1,22; Menopause vor ≥ 20 Jahren: RR 1,71). Ebenso war in der WHI-Studie das zerebrovaskuläre Risiko unter kombinierter Östrogen-Gestagen-Therapie erhöht (RR 1,31 [95% KI 1,02-1,68]).
- +Im Östrogen-Monotherapie-Arm der WHI-Studie wurden hysterektomierte Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren mit konjugiertem equinem Östrogen (0,625 mg pro Tag) oder mit Placebo behandelt (n=10'739). Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum betrug 6,8 Jahre. Unter Östrogen-Monotherapie war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko ersichtlich (RR 0,91 [95% KI 0,75-1,12]). Hingegen war das Risiko für zerebrovaskuläre Insulte erhöht (RR 1,39 [95% KI 1,10-1,77]).
- +Die Heart and Estrogen/ProgestinReplacement Study (HERS und HERS II), eine prospektive, placebokontrollierte, randomisierte Studie, zeigte bei mehr als 1'300 postmenopausalen Frauen mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit (mittleres Alter bei Studieneintritt 67 Jahre, SD 7 Jahre), die während durchschnittlich 4,1 Jahren (HERS) bzw. 2,7 Jahren (HERS II) eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA erhielten, keine Reduktion des kardiovaskulären Risikos. Das relative Risiko betrug 0,99 (95% KI 0,84–1,17). Das Risiko war im ersten Jahr nach Beginn der HRT am höchsten (RR 1,52 [95% KI 1,01-2,29]).
- +Zu einer HRT mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter (beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) liegen nur limitierte Daten vor. Diese deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter einer HRT bei jüngeren Patientinnen mit kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein könnte als in der in den o.g. Studien untersuchten (tendenziell älteren) Population. Dies gilt jedoch nicht für zerebrovaskuläre Ereignisse.
-Für Nicht-Anwenderinnen wird die Zahl der VTE-Fälle während eines Zeitraums von 5 Jahren auf ca. 3 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und auf ca. 8 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre geschätzt. Bei gesunden Frauen, die während 5 Jahren eine HRT anwenden, werden für die Altersgruppe 50–59 Jahre ca. 2 bis 6 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen und für die Altersgruppe 60–69 Jahre ca. 5 bis 15 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen geschätzt.
-Die WHI-Studie zeigte eine erhöhte Inzidenz von Lungenembolien. Das zusätzliche absolute Risiko bei den mit kombinierter Hormonsubstitution behandelten Frauen betrug 8 Fälle pro 10'000 Patientinnenjahre (15 versus 7), das relative Risiko 2,13 (95% KI 1,39-3,25).
- +Für Nicht-Anwenderinnen wird die Zahl der VTE-Fälle während eines Zeitraums von 5 Jahren auf ca. 3 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und auf ca. 8 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre geschätzt. Bei gesunden Frauen, die während 5 Jahren eine HRT anwenden, werden für die Altersgruppe 50–59 Jahre ca. 2 bis 6 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen und für die Altersgruppe 60–69 Jahre ca. 5 bis 15 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen geschätzt.
- +Die WHI-Studie zeigte eine erhöhte Inzidenz von Lungenembolien. Das zusätzliche absolute Risiko bei den mit kombinierter Hormonsubstitution behandelten Frauen betrug 8 Fälle pro 10'000 Patientinnenjahre (15 versus 7), das relative Risiko 2,13 (95% KI 1,39-3,25).
-Östrogene können eine Flüssigkeitsretention verursachen. Daher sollten Patientinnen mit Herz- oder Nierenfunktionsstörungen sorgfältig überwacht werden.
- +Östrogene können eine Flüssigkeitsretention verursachen.Daher sollten Patientinnen mit Herz- oder Nierenfunktionsstörungen sorgfältig überwacht werden.
-Während einer HRT können bei einigen Patientinnen unerwünschte Wirkungen infolge der Östrogenstimulation auftreten, wie z.B. Schmier- oder Durchbruchblutungen. Häufige und anhaltende irreguläre Blutungen sind Zeichen einer endometrialen Aktivität und müssen durch geeignete diagnostische Massnahmen abgeklärt werden, um organische Erkrankungen auszuschliessen. Uterusmyome können unter einer Östrogen-Therapie an Grösse zunehmen. Falls dies beobachtet wird, sollte die Therapie abgebrochen werden.
- +Während einer HRT können bei einigen Patientinnen unerwünschte Wirkungen infolge der Östrogenstimulation auftreten, wie z.B. Schmier- oder Durchbruchblutungen. Häufige und anhaltende irreguläre Blutungen sind Zeichen einer endometrialen Aktivität und müssen durch geeignete diagnostische Massnahmen abgeklärt werden, um organische Erkrankungen auszuschliessen.Uterusmyome können unter einer Östrogen-Therapie an Grösse zunehmen. Falls dies beobachtet wird, sollte die Therapie abgebrochen werden.
-Eine exogene Östrogenzufuhr führt zu einem Anstieg der Serumkonzentrationen von thyroxinbindendem Globulin (TBG). Bei Frauen mit normaler Schilddrüsenfunktion ist dies ohne klinische Relevanz. Studien deuten darauf hin, dass bei Patientinnen unter einer Substitutionsbehandlung mit Schilddrüsenhormonen die zusätzliche Gabe eines Östrogenpräparates (wie Lenzetto) zu einem erhöhten Thyroxinbedarf führen könnte. Bei Patientinnen unter einer Substitutionsbehandlung mit Schilddrüsenhormonen sollte daher die Schilddrüsenfunktion regelmässig überwacht werden (mittels Bestimmung des TSH-Werts), insbesondere in den ersten Monaten einer HRT.
- +Eine exogene Östrogenzufuhr führt zu einem Anstieg der Serumkonzentrationen von thyroxinbindendem Globulin(TBG). Bei Frauen mit normaler Schilddrüsenfunktion ist dies ohne klinische Relevanz. Studien deuten darauf hin, dass bei Patientinnen unter einer Substitutionsbehandlung mit Schilddrüsenhormonen die zusätzliche Gabe eines Östrogenpräparates (wie Lenzetto) zu einem erhöhten Thyroxinbedarf führen könnte. Bei Patientinnen unter einer Substitutionsbehandlung mit Schilddrüsenhormonensollte daher die Schilddrüsenfunktion regelmässig überwacht werden (mittels Bestimmung des TSH-Werts), insbesondere in den ersten Monaten einer HRT.
-Lenzetto besitzt keine kontrazeptive Wirkung.
-Es wird empfohlen, innerhalb einer Stunde nach der Anwendung von Lenzetto keine Sonnencreme aufzutragen, da dies die Resorption von Estradiol um 10% reduziert (siehe «Pharmakokinetik»).
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- +Lenzettobesitzt keine kontrazeptive Wirkung.
- +Es wird empfohlen, innerhalb einer Stunde nach der Anwendung von Lenzetto keine Sonnencreme aufzutragen, da dies die Resorption von Estradiol um 10% reduziert (siehe "Pharmakokinetik" ).
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-- Haustiere dürfen den Arm, auf den Lenzetto aufgetragen wurde, weder ablecken noch berühren. Kleine Tiere sind besonders empfindlich gegenüber dem in diesem Produkt enthaltenen Östrogen.
- +- Haustiere dürfen den Arm, auf den Lenzetto aufgetragen wurde, weder ablecken noch berühren.Kleine Tiere sind besonders empfindlich gegenüber dem in diesem Produkt enthaltenen Östrogen.
-Lenzetto Transdermales Spray, Lösung enthält 65.47 mg Alkohol 96% pro Sprühstoss (90 µl Lösung) entsprechend 727.4 mg/ml (72.74 % w/v).
- +LenzettoTransdermales Spray, Lösung enthält 65.47 mg Alkohol 96% pro Sprühstoss (90 µl Lösung) entsprechend 727.4 mg/ml (72.74% w/v).
-Eine Interaktionsstudie mit Lamotrigin, einem Antiepileptikum, und einem kombinierten oralen Kontrazeptivum (30 µg Ethinylestradiol / 150 µg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevante Steigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme der Lamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Eine derartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Eine Anpassung der Lamotrigindosis kann erforderlich sein.
- +Eine Interaktionsstudie mit Lamotrigin, einem Antiepileptikum, und einem kombinierten oralen Kontrazeptivum (30 µg Ethinylestradiol/ 150 µg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevante Steigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme der Lamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Eine derartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Eine Anpassung der Lamotrigindosis kann erforderlich sein.
-In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Gabe Ethinylestradiol-haltiger kombinierter Kontrazeptiva zusammen mit bestimmten in der Therapie von HCV-Infektionen eingesetzten Wirkstoffkombinationen (Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin; Glecaprevir/Pibrentasvir; Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir) gegenüber Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einer klinisch relevanten Erhöhung der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache der oberen Grenze des Normbereiches). Bei Anwendung anderer Östrogene (insbesondere Estradiol und Estradiolvalerat) war hingegen die Inzidenz einer Transaminasenerhöhung nicht höher als bei Patientinnen ohne Östrogentherapie. Aufgrund der begrenzten Anzahl Frauen, welche derartige andere östrogenhaltige Arzneimittel einnahmen, ist jedoch bei gleichzeitiger Verabreichung von Östrogenen mit einer der drei genannten Wirkstoffkombinationen grundsätzlich Vorsicht geboten.
- +In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Gabe Ethinylestradiol-haltiger kombinierter Kontrazeptiva zusammen mit bestimmten in der Therapie von HCV-Infektionen eingesetzten Wirkstoffkombinationen(Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvirmit oder ohne Ribavirin; Glecaprevir/Pibrentasvir; Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir) gegenüber Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einer klinisch relevanten Erhöhung der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache der oberen Grenze des Normbereiches). Bei Anwendung anderer Östrogene (insbesondere Estradiol und Estradiolvalerat) war hingegen die Inzidenz einer Transaminasenerhöhung nicht höher als bei Patientinnen ohne Östrogentherapie. Aufgrund der begrenzten Anzahl Frauen, welche derartige andere östrogenhaltige Arzneimittel einnahmen, ist jedoch bei gleichzeitiger Verabreichung von Östrogenen mit einer der drei genannten Wirkstoffkombinationengrundsätzlich Vorsicht geboten.
-Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung einer HRT werden auch in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» (siehe oben) beschrieben. Im Folgenden werden die unerwünschten Wirkungen, welche in einer klinischen Phase III-Studie an 226 Patientinnen unter der Anwendung von Lenzetto beobachtet wurden, nach Organsystemklassen (MedDRA) und Häufigkeit angegeben. Die Häufigkeit wird wie folgt definiert: «sehr häufig» (≥ 1/10), «häufig» (≥ 1/100, < 1/10), «gelegentlich» (≥ 1/1000, < 1/100), «selten» (≥ 1/10'000, < 1/1000), «sehr selten» (< 1/10'000).
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung einer HRT werden auch in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" (siehe oben) beschrieben.Im Folgenden werden die unerwünschten Wirkungen,welche in einer klinischen Phase III-Studie an 226 Patientinnen unter der Anwendung von Lenzettobeobachtet wurden, nach Organsystemklassen (MedDRA) und Häufigkeit angegeben. Die Häufigkeit wird wie folgt definiert: "sehr häufig" (≥ 1/10), "häufig" (≥ 1/100, < 1/10), "gelegentlich" (≥ 1/1000, < 1/100), "selten" (≥ 1/10'000, < 1/1000), "sehr selten" (< 1/10'000).
- +Infektionenund parasitäre Erkrankungen
-Häufig: Gewichtszunahme, Anstieg des Cholesterinspiegels
- +Häufig:Gewichtszunahme, Anstieg des Cholesterinspiegels
-Gelegentlich: Migräne, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Hypästhesien, Parästhesien
- +Gelegentlich: Migräne, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Hypästhesien,Parästhesien
-Gelegentlich: Flatulenz, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Obstipation, verzögerte Magenentleerung, gastroösophagealer Reflux, peptische Ulzera.
- +Gelegentlich:Flatulenz, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Obstipation, verzögerte Magenentleerung,gastroösophagealer Reflux, peptische Ulzera.
-Häufig: Anstieg der Leberenzymwerte
- +Häufig:Anstieg der Leberenzymwerte
-Gelegentlich: Hautausschlag, Pruritus, Hauttrockenheit, Erythem, Akne, Kontaktdermatitis, Photosensitivität
- +Gelegentlich:Hautausschlag, Pruritus, Hauttrockenheit, Erythem, Akne, Kontaktdermatitis, Photosensitivität
-Gelegentlich: Muskelkrämpfe
- +Gelegentlich:Muskelkrämpfe
-Gelegentlich: Blasenentleerungsstörungen, Harninkontinenz
- +Gelegentlich:Blasenentleerungsstörungen, Harninkontinenz
-Häufig: Empfindlichkeit der Brust, Spannungsgefühl in den Brüsten, Schmerzen in den Brustwarzen, Metrorrhagien, vaginale Blutungen.
-Gelegentlich: Erythem der Vulva, Vulvaödem, Vulvovaginitis, Zervixdysplasie, Unterbauchschmerzen, Dysmenorrhoe, Brustvergrösserung, fibrozystische Veränderungen der Brüste, Endometriumhyperplasie, Zervixpolyp, Ovarialzysten.
- +Häufig:Empfindlichkeit der Brust, Spannungsgefühl in den Brüsten, Schmerzen in den Brustwarzen, Metrorrhagien, vaginale Blutungen.
- +Gelegentlich: Erythem der Vulva, Vulvaödem, Vulvovaginitis, Zervixdysplasie, Unterbauchschmerzen, Dysmenorrhoe,Brustvergrösserung, fibrozystische Veränderungen der Brüste, Endometriumhyperplasie, Zervixpolyp, Ovarialzysten.
-Häufig: Müdigkeit, Brustschmerzen, Reaktionen an der Applikationsstelle (z.B. Ausschlag, Juckreiz, Blasenbildung, Irritation)
- +Häufig:Müdigkeit, Brustschmerzen, Reaktionen an der Applikationsstelle (z.B.Ausschlag, Juckreiz, Blasenbildung, Irritation)
-Unter einer HRT wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet:Mammakarzinom, Endometriumkarzinom, Angioödem und andere Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktlinsenunverträglichkeit, venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse, Chloasma, Hirsutismus, Alopezie, Erythema multiforme, Erythema nodosum, vaskuläre Purpura, Fluor vaginalis, Grössenzunahme von Uterusmyomen, Verschlechterung einer Porphyrie.
- +Unter einer HRT wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet:Mammakarzinom, Endometriumkarzinom, Angioödem und andere Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktlinsenunverträglichkeit,venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse, Chloasma, Hirsutismus, Alopezie, Erythema multiforme, Erythema nodosum, vaskuläre Purpura,Fluor vaginalis, Grössenzunahme von Uterusmyomen, Verschlechterung einer Porphyrie.
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-Die häufigsten Symptome einer Überdosierung bei der klinischen Anwendung sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Spannungsgefühl in den Brüsten und Vaginalblutungen.
- +Die häufigsten Symptome einer Überdosierung bei der klinischen Anwendung sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Spannungsgefühl in denBrüstenund Vaginalblutungen.
-Lenzetto ist eine farblose Lösung zur Hormonsubstitution. Der Wirkstoff 17β-Estradiol ist chemisch und biologisch identisch mit dem endogenen humanen 17β-Estradiol. Er kompensiert die abnehmende Östrogenproduktion bei menopausalen Frauen und lindert die klimakterischen Symptome.
- +Lenzettoist eine farblose Lösung zur Hormonsubstitution. Der Wirkstoff 17β-Estradiol ist chemisch und biologisch identisch mit dem endogenen humanen 17β-Estradiol. Er kompensiert die abnehmende Östrogenproduktion bei menopausalen Frauen und lindert die klimakterischen Symptome.
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Nach Applikation von 1 Dosis (90 µl) oder 2 Dosen (180 µl) betrug der Estradiolspiegel im Plasma 31,2 bzw. 46,1 pg/ml. Die entsprechenden Estronspiegel betrugen 47,1 bzw. 58,4 pg/ml. Die zirkulierenden Estradiolspiegel variieren nach transdermaler Applikation weniger stark als nach oraler Gabe.
-Das Auftragen einer Sonnencreme 1 Stunde vor der Applikation von Lenzetto führte zu keinem signifikanten Unterschied bei der Resorption von 17β-Estradiol. Wurde die Sonnencreme jedoch eine Stunde nach der Applikation von Lenzetto aufgetragen, war eine Reduktion der Estradiol-Resorption um durchschnittlich 10% zu beobachten.
- +Nach Applikation von 1 Dosis (90 µl) oder 2 Dosen (180 µl) betrug der Estradiolspiegel im Plasma 31,2 bzw. 46,1 pg/ml. Die entsprechenden Estronspiegel betrugen 47,1 bzw. 58,4 pg/ml. Die zirkulierenden Estradiolspiegelvariieren nach transdermaler Applikation weniger stark als nach oraler Gabe.
- +Das Auftragen einer Sonnencreme 1 Stunde vor der Applikation von Lenzettoführte zu keinem signifikanten Unterschied bei der Resorption von 17β-Estradiol. Wurde die Sonnencreme jedoch eine Stunde nach der Applikation von Lenzetto aufgetragen, war eine Reduktion der Estradiol-Resorption um durchschnittlich 10% zu beobachten.
-Exogene Östrogene weisen die gleiche Verteilung auf wie endogene Östrogene. Östrogene verteilen sich weit im Organismus und weisen in den Geschlechtsorganen eine höhere Konzentration auf. Estradiol bindet spezifisch an SHBG und an Albumin, nur <2% liegen in freier Form vor.Estradiol passiert die Plazentaschranke und ist in kleinen Mengen in der Muttermilch nachweisbar.
- +Exogene Östrogene weisen die gleiche Verteilung auf wie endogene Östrogene. Östrogene verteilen sich weit im Organismus und weisen in den Geschlechtsorganen eine höhere Konzentration auf. Estradiol bindet spezifisch an SHBG und an Albumin, nur<2% liegen in freier Form vor.Estradiolpassiert die Plazentaschranke und ist in kleinen Mengen in der Muttermilch nachweisbar.
-Exogene Östrogene werden auf die gleiche Weise metabolisiert wie endogene Östrogene und stehen in einem dynamischen Interkonversions-Gleichgewicht. Der Metabolismus erfolgt hauptsächlich in der Leber. Estradiol wird auf reversible Weise in Estron umgewandelt, wobei diese gemeinsam in Estriol, den Hauptmetaboliten im Harn, umgewandelt werden können. Anschliessend werden die Metaboliten mit Glucuroniden oder Sulfaten konjugiert. Diese haben nur geringe oder keine Östrogenwirkung.
- +Exogene Östrogene werden auf die gleiche Weise metabolisiert wie endogene Östrogene und stehen in einem dynamischen Interkonversions-Gleichgewicht. Der Metabolismus erfolgt hauptsächlich in der Leber. Estradiol wird auf reversible Weise in Estron umgewandelt, wobei diese gemeinsam inEstriol, den Hauptmetaboliten im Harn, umgewandelt werden können. Anschliessend werden die Metaboliten mitGlucuronidenoder Sulfaten konjugiert. Diese haben nur geringe oder keine Östrogenwirkung.
-Estradiol, Estron und Estriol werden in Form von Glucuronidoder Sulfat-Konjugaten mit einer Halbwertszeit von etwa einem Tag eliminiert, wobei 90% im Harn und 10% im Stuhl ausgeschieden werden. Die Konjugate unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
- +Estradiol, Estronund Estriol werden in Form von Glucuronidoder Sulfat-Konjugaten mit einer Halbwertszeit von etwa einem Tageliminiert, wobei90% im Harn und10% im Stuhl ausgeschieden werden. Die Konjugate unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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