| 78 Änderungen an Fachinfo Gabapentin Sandoz eco 100 |
-Wirkstoff: Gabapentin.
-Hilfsstoffe:
-Kapseln: Excipiens pro capsula.
- +Wirkstoff: Gabapentinum.
- +Hilfsstoffe: Excipiens pro capsula.
-Es haben sich Tagesdosen von 900–1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3× täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden:
- +Es haben sich Tagesdosen von 900−1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3× täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden:
-Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3–4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
- +Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3−4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
-17-25 kg 1× tgl. 200 mg 2× tgl. 200 mg 3× tgl. 200 mg
- +17−25 kg 1× tgl. 200 mg 2× tgl. 200 mg 3× tgl. 200 mg
-17-25 kg 600 mg (3× tgl. 200 mg)
-26-36 kg 900 mg (3× tgl. 300 mg)
-37-50 kg 1200 mg (3× tgl. 400 mg)
-51-72 kg 1800 mg (3× tgl. 600 mg)
- +17−25 kg 600 mg (3× tgl. 200 mg)
- +26−36 kg 900 mg (3× tgl. 300 mg)
- +37−50 kg 1200 mg (3× tgl. 400 mg)
- +51−72 kg 1800 mg (3× tgl. 600 mg)
-50-79 600-1200
-30-49 300-900
-15-29 150**-600
-<15 150**-300
- +50−79 600−1200
- +30−49 300−900
- +15−29 150**−600
- +<15 150**−300
-Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (Loading dose) von 300–400 mg Gabapentin Sandoz eco (3–4 Kapseln zu 100 mg oder 1 Kapsel zu 300 mg oder 1 Kapsel zu 400 mg) empfohlen.
-Danach werden 200–300 mg Gabapentin Sandoz eco nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Gabapentin Sandoz eco erfolgen.
-Ältere Patienten (>65 Jahre)
- +Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (Loading dose) von 300−400 mg Gabapentin Sandoz eco (3−4 Kapseln zu 100 mg oder 1 Kapsel zu 300 mg oder 1 Kapsel zu 400 mg) empfohlen.
- +Danach werden 200−300 mg Gabapentin Sandoz eco nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Gabapentin Sandoz eco erfolgen.
- +Ältere Patienten (≥65 Jahre)
-Gabapentin Sandoz eco Kapseln sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Die Einnahme kann sowohl während als auch zwischen den Mahlzeiten erfolgen. Bei der dreimal täglichen Anwendung sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 12 Stunden zwischen zwei Einnahmezeitpunkten verstreichen. Es ist nicht notwendig, eine einmal vergessene Dosis von Gabapentin Sandoz durch eine spätere Zusatzdosis auszugleichen.
- +Gabapentin Sandoz eco Kapseln sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Die Einnahme kann sowohl während als auch zwischen den Mahlzeiten erfolgen. Bei der dreimal täglichen Anwendung sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 12 Stunden zwischen zwei Einnahmezeitpunkten verstreichen. Es ist nicht notwendig, eine einmal vergessene Dosis von Gabapentin Sandoz eco durch eine spätere Zusatzdosis auszugleichen.
-Zur Anwendung von Gabapentin als Monotherapie bei Kindern unter 12 Jahren und als Zusatztherapie bei Kindern unter 3 Jahren liegen bisher noch keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.
-Bei Kindern - besonders mit vorbestehender Behinderung, Aufmerksamkeitsstörungen (attention deficit disorder) oder Verhaltensstörungen – können vermehrt Aggressivität, emotionale Labilität und andere psychische Nebenwirkungen auftreten. In diesen Fällen sollte eine Dosisreduktion oder ein Absetzen von Gabapentin Sandoz eco erfolgen.
-Die Auswirkungen einer Langzeitbehandlung (>36 Wochen) mit Gabapentein auf die Lernfähigkeit, Intelligenz und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wurden nicht ausreichend untersucht. Der Nutzen einer solchen verlängerten Therapie muss daher gegen die potenziellen Risiken abgewogen werden.
- +Zur Anwendung von Gabapentin als Monotherapie bei Kindern unter 12 Jahren und als Zusatztherapie bei Kindern unter 3 Jahren liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.
- +Bei Kindern – besonders mit vorbestehender Behinderung, Aufmerksamkeitsstörungen (attention deficit disorder) oder Verhaltensstörungen – können vermehrt Aggressivität, emotionale Labilität und andere psychische Nebenwirkungen auftreten. In diesen Fällen sollte eine Dosisreduktion oder ein Absetzen von Gabapentin Sandoz eco erfolgen.
- +Die Auswirkungen einer Langzeitbehandlung (>36 Wochen) mit Gabapentin auf die Lernfähigkeit, Intelligenz und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wurden nicht ausreichend untersucht. Der Nutzen einer solchen verlängerten Therapie muss daher gegen die potenziellen Risiken abgewogen werden.
-Es wurden in-vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 µg/ml; 1 mM; ca. 15× Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14–30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 µg/ml keine Hemmung beobachtet.
- +Es wurden in-vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 µg/ml; 1 mM; ca. 15× Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14−30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 µg/ml keine Hemmung beobachtet.
-Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Gabapentin (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12-15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
-Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Gabapentin (125-500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3-4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Gabapentin und 21-22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Gabapentin. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
- +Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Gabapentin (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12−15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
- +Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Gabapentin (125−500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3−4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Gabapentin und 21−22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Gabapentin. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
-Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600-mg Kapsel Gabapentin die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
- +Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Gabapentin die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
-Reproduktionsstudien bei Tieren haben Anzeichen einer Foetotoxizität ergeben, aber man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Daher sollte Gabapentin Sandoz eco während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
- +Reproduktionsstudien bei Tieren haben Anzeichen einer Foetotoxizität (siehe «Präklinische Daten») ergeben, aber man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Daher sollte Gabapentin Sandoz eco während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
-Leukozytenzahl erniedrigt 1.1 0.5
- +Leukozytenzahl erniedrigt 1,1 0,5
-Periphere Ödeme 1.7 0.5 5.4 2.6
-Gewichtszunahme 2.9 1.6 1.7 0.0
- +Periphere Ödeme 1,7 0,5 5,4 2,6
- +Gewichtszunahme 2,9 1,6 1,7 0,0
-Amnesie 2.2 0.0 1.8 0.6
-Ataxie 12.5 5.6 2.3 0.0
-Verwirrung 1.7 1.9 1.8 0.9
-Koordinationsstörung 1.1 0.3
-Depression 1.8 1.1
-Schwindel 17.1 6.9 21.1 6.5
-Dysarthrie 2.4 0.5
-Emotionale Labilität 1.1 1.3
-Schlaflosigkeit 1.1 1.9
-Nervosität 2.4 1.9
-Nystagmus 8.3 4.0
-Somnolenz 19.3 8.7 16.1 5.0
-Denkstörungen 1.7 1.3 1.5 0.0
-Tremor 6.8 3.2 1.1 1.1
-Zuckungen 1.3 0.5
-Gangstörung 1.1 0.0
-Hypästhesie 1.3 0.6
-Vertigo 1.0 0.4
- +Amnesie 2,2 0,0 1,8 0,6
- +Ataxie 12,5 5,6 2,3 0,0
- +Verwirrung 1,7 1,9 1,8 0,9
- +Koordinationsstörung 1,1 0,3
- +Depression 1,8 1,1
- +Schwindel 17,1 6,9 21,1 6,5
- +Dysarthrie 2,4 0,5
- +Emotionale Labilität 1,1 1,3
- +Schlaflosigkeit 1,1 1,9
- +Nervosität 2,4 1,9
- +Nystagmus 8,3 4,0
- +Somnolenz 19,3 8,7 16,1 5,0
- +Denkstörungen 1,7 1,3 1,5 0,0
- +Tremor 6,8 3,2 1,1 1,1
- +Zuckungen 1,3 0,5
- +Gangstörung 1,1 0,0
- +Hypästhesie 1,3 0,6
- +Vertigo 1,0 0,4
-Amblyopie 4.2 1.1 1.8 0.4
-Diplopia 5.9 1.9
- +Amblyopie 4,2 1,1 1,8 0,4
- +Diplopia 5,9 1,9
-Vasodilatation 1.1 0.3
- +Vasodilatation 1,1 0,3
-Husten 1.8 1.3
-Pharyngitis 2.8 1.6 1.8 1.3
-Rhinitis 4.1 3.7
-Dyspnöe 1.1 0.6
- +Husten 1,8 1,3
- +Pharyngitis 2,8 1,6 1,8 1,3
- +Rhinitis 4,1 3,7
- +Dyspnöe 1,1 0,6
-Verstopfung 1.5 0.8 2.3 1.7
-Dentale Auffälligkeiten 1.5 0.3
-Diarrhöe 1.3 2.1 5.6 4.5
-Dyspepsie 2.2 0.5 1.9 1.9
-Gesteigerter Appetit 1.1 0.8
-Mund-/Halstrockenheit 1.7 0.5 3.3 0.9
-Übelkeit und/oder Erbrechen (kombiniert) 6.1 7.1
-Übelkeit 5.5 5.4
-Erbrechen 1.9 2.4
-Blähungen 1.7 1.1
- +Verstopfung 1,5 0,8 2,3 1,7
- +Dentale Auffälligkeiten 1,5 0,3
- +Diarrhöe 1,3 2,1 5,6 4,5
- +Dyspepsie 2,2 0,5 1,9 1,9
- +Gesteigerter Appetit 1,1 0,8
- +Mund-/Halstrockenheit 1,7 0,5 3,3 0,9
- +Übelkeit und/oder Erbrechen (kombiniert) 6,1 7,1
- +Übelkeit 5,5 5,4
- +Erbrechen 1,9 2,4
- +Blähungen 1,7 1,1
-Hautabschürfung 1.3 0.0
-Akne 1.1 1.3
-Pruritus 1.3 0.5
-Rash 1.5 1.6 1.7 0.7
- +Hautabschürfung 1,3 0,0
- +Akne 1,1 1,3
- +Pruritus 1,3 0,5
- +Rash 1,5 1,6 1,7 0,7
-Fraktur 1.1 0.8
-Myalgie 2.0 1.9
- +Fraktur 1,1 0,8
- +Myalgie 2,0 1,9
-Impotenz 1.5 1.1
- +Impotenz 1,5 1,1
-Bauchschmerzen 1.8 2.4 2.8 3.2
-Rückenschmerzen 1.8 0.5 2.3 1.5
-Müdigkeit 11.0 5.0
-Fieber 1.3 1.3
-Kopfschmerzen 8.1 9.0 5.5 6.1
-Virale Infektion 1.3 2.1
-Verletzung durch Unfall 3.9 3.2
-Asthenie 5.0 4.7
-Erkältungssymptome 2.6 2.6
-Infektion 4.6 7.4
-Schmerzen 3.7 6.7
- +Bauchschmerzen 1,8 2,4 2,8 3,2
- +Rückenschmerzen 1,8 0,5 2,3 1,5
- +Müdigkeit 11,0 5,0
- +Fieber 1,3 1,3
- +Kopfschmerzen 8,1 9,0 5,5 6,1
- +Virale Infektion 1,3 2,1
- +Verletzung durch Unfall 3,9 3,2
- +Asthenie 5,0 4,7
- +Erkältungssymptome 2,6 2,6
- +Infektion 4,6 7,4
- +Schmerzen 3,7 6,7
-a) schliesst gleichzeitige antiepileptische Medikation ein.
- +a) Schliesst gleichzeitige antiepileptische Medikation ein.
-Blut und lymphatisches System
-Purpura, meistens beschrieben als Bluterguss infolge eines physischen Traumas.
-Nervensystem
-Hyperkinesie, verminderte, erhöhte oder fehlende Reflexe, Parästhesie, Angst, Feindseligkeit, Krämpfe, Agitiertheit. Bei höheren Dosen, sowie bei älteren Menschen können solche zentralnervösen Nebenwirkungen vermehrt auftreten.
- +Blut und lymphatisches System: Purpura, meistens beschrieben als Bluterguss infolge eines physischen Traumas.
- +Nervensystem: Hyperkinesie, verminderte, erhöhte oder fehlende Reflexe, Parästhesie, Angst, Feindseligkeit, Krämpfe, Agitiertheit. Bei höheren Dosen, sowie bei älteren Menschen können solche zentralnervösen Nebenwirkungen vermehrt auftreten.
-Die am häufigsten bei der Anwendung von Gabapentin in Kombination mit anderen Antiepileptika beobachteten unerwünschten Ereignisse bei Kindern von 3 bis 12 Jahren, welche nicht mit gleicher Häufigkeit bei placebo-behandelten Patienten auftraten, waren virale Infektion (10.9% gegenüber 3.1% Placebo), Fieber (10.1%/3.1%), Übelkeit und/oder Erbrechen, Schläfrigkeit.
- +Die am häufigsten bei der Anwendung von Gabapentin in Kombination mit anderen Antiepileptika beobachteten unerwünschten Ereignisse bei Kindern von 3 bis 12 Jahren, welche nicht mit gleicher Häufigkeit bei placebo-behandelten Patienten auftraten, waren virale Infektion (10,9% gegenüber 3,1% Placebo), Fieber (10,1%/3,1%), Übelkeit und/oder Erbrechen, Schläfrigkeit.
-Es wurden auch Einzelfälle berichtet von: Rhabdomyolyse, Herzinsuffizienz, Halluzinationen, Myasthenie, Nierenversagen, Angioödeme, generalisiertes Ödem, Photosensitivitätsreaktionen, allergische Reaktionen inklusive Urticaria, Alopezie, Brustschmerzen/Angina pectoris, Hypertrophie der Brust, Gynäkomastie, choreatiforme oder athetotische Bewegungsstörungen, Dyskinesie und Dystonie, Myoklonus, Palpitation, Tinnitus, Hepatitis, Ikterus, Kreatinkinase-Erhöhungen, Thrombozytopenie, Eosinophilie, Überempfindlichkeit einschliesslich systemische Reaktionen und Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion, Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom). Ein Zusammenhang mit dem Arzneimittel wurde auch in diesen Fällen nicht gezeigt.
- +Es wurden auch Einzelfälle berichtet von: Rhabdomyolyse, Herzinsuffizienz, Halluzinationen, Myasthenie, Nierenversagen, Angioödeme, generalisiertes Ödem, Photosensitivitätsreaktionen, allergische Reaktionen inklusive Urticaria, Alopezie, Brustschmerzen/Angina pectoris, Hypertrophie der Brust, Gynäkomastie, choreatiforme oder athetotische Bewegungsstörungen, Dyskinesie und Dystonie, Myoklonus, Palpitation, Tinnitus, Hepatitis, Ikterus, Kreatinkinase-Erhöhungen, Thrombozytopenie, Eosinophilie, Hyponatriämie, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH), Überempfindlichkeit einschliesslich systemischer Reaktionen, Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom). Ein Zusammenhang mit dem Arzneimittel wurde auch in diesen Fällen nicht gezeigt.
-Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden.
-In allen Fällen kam es zu einer vollständigen Erholung, eine akute, lebensbedrohliche Toxizität wurde nicht beobachtet.
- +Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden. In allen Fällen kam es zu einer vollständigen Erholung, eine akute, lebensbedrohliche Toxizität wurde nicht beobachtet.
-Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2-3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Kapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
- +Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2−3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Kapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
-Gabapentin wird ausschliesslich renal ausgeschieden. Die Elimination des Wirkstoffs aus dem Plasma lässt sich bei niedrigen Dosen am besten durch eine lineare Pharmakokinetik beschreiben. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt im Mittel 5–7 Stunden. In Einzelfällen und insbesondere bei hohen Dosen kann sie bis zu 15 Stunden betragen, was auf eine zweistufige Eliminationskinetik zurückzuführen ist. Dies ist klinisch aber nicht relevant.
- +Gabapentin wird ausschliesslich renal ausgeschieden. Die Elimination des Wirkstoffs aus dem Plasma lässt sich bei niedrigen Dosen am besten durch eine lineare Pharmakokinetik beschreiben. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt im Mittel 5−7 Stunden. In Einzelfällen und insbesondere bei hohen Dosen kann sie bis zu 15 Stunden betragen, was auf eine zweistufige Eliminationskinetik zurückzuführen ist. Dies ist klinisch aber nicht relevant.
-Pharmakokinetische Parameter 300 mg (N=7) 400 mg (N=11)
-Cmax (µg/ml) 4.02 (24) 5.50 (21)
-tmax (h) 2.7 (18) 2.1 (47)
-t½ (h) 5.2 (12) 6.1 (NB)
-AUC 0-8 (µg × h/ml) 24.8 (24) 33.3 (20)
-Ae (%) NB 63.3 (14)
- +Pharmakokinetische Parameter 300 mg (N = 7) 400 mg (N = 11)
- +Cmax (µg/ml) 4,02 (24) 5,50 (21)
- +tmax (h) 2,7 (18) 2,1 (47)
- +t½ (h) 5,2 (12) 6,1 (NB)
- +AUC 0−8 (µg × h/ml) 24,8 (24) 33,3 (20)
- +Ae (%) NB 63,6 (14)
-Cmax = maximale Plasmakonzentration.
- +Cmax = Maximale Plasmakonzentration.
-In Untersuchungen an Ratten und Kaninchen traten bei maternotoxischen Dosen von Gabapentin embryotoxische oder teratogene Effekte auf.
- +Mutagenität/Genotoxizität
- +Kanzerogenität
-Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3-6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
- +Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3−6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
- +Reproduktions- und Entwicklungstoxizität
- +In einer Studie zur Fertilität wurden bei Verabreichung von bis zu 2000 mg/kg/Tag Gabapentin an Ratten (entsprechend dem 27-Fachen der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen) keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfähigkeit beobachtet.
- +In Studien zur Entwicklungstoxizität induzierte Gabapentin eine verzögerte Knochenbildung des Schädels, der Wirbel sowie der vorderen und hinteren Extremitäten von Nagern, was auf ein verzögertes fötales Wachstum hindeutet. Zu diesen Effekten kam es unter oraler Gabe von 1000 bzw. 3000 mg/kg/Tag an trächtige Mäuse während der Organogenese und von 2000 mg/kg/Tag an Ratten vor oder während der Paarung und während der gesamten Trächtigkeit, ohne dass Maternotoxizität aufgetreten wäre. Diese Dosen entsprechen mindestens dem 14-Fachen der Tagesdosis von 72 mg/kg/Tag beim Menschen.
- +Bei Mäusen wurden bei Gabe von 500 mg/kg/Tag (ca. 7-fache Tagesdosis beim Menschen) keine entwicklungstoxischen oder teratogenen Wirkungen beobachtet.
- +Zu einer erhöhten Inzidenz von Hydrouretern und/oder Hydronephrosen kam es bei Ratten in einer Fertilitäts- und allgemeinen Reproduktionsstudie bei Gabe von 2000 mg/kg/Tag, in einer Teratogenitätsstudie bei Gabe von 1500 mg/kg/Tag sowie in einer Peri- und Postnatalstudie bei Gabe von 500, 1000 und 2000 mg/kg/Tag (entsprechend mindestens der 7-fachen Tagesdosis beim Menschen). Die Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt, doch wurden sie mit Entwicklungsverzögerungen in Zusammenhang gebracht.
- +In einer Teratogenitätsstudie an Kaninchen wurde bei Gabe von Tagesdosen von 1500 mg/kg (ca. 20-fache Tagesdosis beim Menschen) eine erhöhte Inzidenz von Aborten aber keine erhöhte Inzidenz von Skelettvariationen oder Teratogenität beobachtet.
- +In einer Studie zur peri-/postnatalen Toxizität an der Ratte wurden ab 1000 mg/kg/Tag (entsprechend der 14-fachen therapeutischen Maximaldosis) bei männlichen Nachkommen eine reduzierte Gewichtsentwicklung festgestellt.
- +
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp. » bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite
-von Kindern lagern.
- +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15−25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
-Gabapentin Sandoz eco 100: 50, 100 [B]
-Gabapentin Sandoz eco 300: 50, 100 [B]
-Gabapentin Sandoz eco 400: 50, 100 [B]
- +Gabapentin Sandoz eco 100 mg: 50, 100 [B]
- +Gabapentin Sandoz eco 300 mg: 50, 100 [B]
- +Gabapentin Sandoz eco 400 mg: 50, 100 [B]
-September 2014.
- +September 2015.
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